„Faasend ist Brauchtum. Faasend ist Tradition. Und Faasend gehört zu Saarlouis und zu unseren Stadtteilen“, betont OB Marc Speicher. „Deswegen übernehmen wir als Stadt Verantwortung und unterstützen unsere Vereine und die vielen ehrenamtlich Engagierten, damit die traditionellen Faasendumzüge in Saarlouis erhalten bleiben können.“ Rund 29.000 Euro stellt die Stadt dafür zur Verfügung.
Konkret geht es dabei um Verkehrssicherung, Haftung und Rechtssicherheit: Wer Straßen sperrt, so wie es auch für die Faasend-Umzüge gemacht wird, der braucht eine sogenannte Verkehrsrechtliche Anordnung (VRA). Darin ist auch festgelegt, dass die Straßensperrungen von Fachpersonal mit der notwendigen Qualifikation durchgeführt wird und das offizielle Vorgaben und Standards in der Verkehrssicherung beherrscht. Bei Verstößen gegen die Sicherungspflicht haften die Verantwortlichen für mögliche Personen- und Sachschäden.
„Die Faasendumzüge leben davon, dass sie durch die Stadtteile ziehen, dafür sind entsprechend viele Straßensperrungen erforderlich“, erklärt Speicher. „Eine so umfangreiche Aufgabe mit sämtlichen haftungsrechtlichen Konsequenzen können Ehrenamtler alleine nicht leisten. Brauchtum, Tradition und Faasend und die so vielen ehrenamtlich engagierten Saarlouiserinnen und Saarlouiser sind das wert!“