Strom teilen für die Energiewende: Saarlouis diskutiert über Energy Sharing
Wie kann die Energiewende vor Ort gelingen und wie können Bürgerinnen und Bürger, Kommunen sowie lokale Energieversorger dabei enger zusammenarbeiten? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Veranstaltung „Strom teilen in Saarlouis – gemeinsam in die Tat umsetzen“, zu der die Stadtwerke Saarlouis gemeinsam mit ihren Projektpartnern IZES gGmbH, ArgeSolar und der Europastadt Saarlouis eingeladen hatten.
Bereits seit 2023 befassen sich die Projektpartner im Rahmen des Forschungsprojekts „Modell EEGe“ mit den Möglichkeiten des sogenannten Energy Sharing. Mit der Einführung des § 42c im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) wurde dieses Konzept Ende 2025 bundesweit rechtlich verankert und ist seit dem 1. Juni 2026 offiziell umsetzbar.
Doch was bedeutet Energy Sharing eigentlich? Dahinter steckt die Idee, lokal erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien – beispielsweise von Photovoltaikanlagen auf Hausdächern – innerhalb einer Gemeinschaft gemeinsam zu nutzen. Bürgerinnen und Bürger, kleine und mittlere Unternehmen, Vereine und Kommunen können sich hierzu in sogenannten Erneuerbare-Energiegemeinschaften zusammenschließen. Ziel ist es, regional erzeugte Energie stärker vor Ort zu verbrauchen, die lokale Wertschöpfung zu erhöhen und die Energiewende gemeinschaftlich voranzutreiben.
Im Rahmen der Veranstaltung diskutierten engagierte Bürgerinnen und Bürger, Vertreterinnen und Vertreter der Kommune, des Landkreises Saarlouis sowie des IZES, die Stadtwerke Saarlouis sowie das Quartiersmanagement Fraulautern in einer Podiumsdiskussion über die Chancen und Perspektiven einer Erneuerbaren-Energie-Gemeinschaft in Saarlouis-Fraulautern. Dabei standen sowohl konkrete Umsetzungsmöglichkeiten als auch die Frage im Mittelpunkt, wie Bürgerinnen und Bürger sich aktiv an einer nachhaltigen Energieversorgung gemeinsam mit der Kommune und der Stadt beteiligen können.
Die zahlreichen Beiträge und die lebhafte Diskussion machten deutlich: Das Interesse an einer regionalen, nachhaltigen und gemeinschaftlich organisierten Energieversorgung ist groß. Insbesondere die Möglichkeit, die Energiewende direkt vor der eigenen Haustür mitzugestalten und gleichzeitig den Zusammenhalt vor Ort zu stärken, stieß auf großes Interesse.
Mitmachen ausdrücklich erwünscht
Damit aus den ersten Ideen konkrete Projekte entstehen können, sind nun insbesondere engagierte Bürgerinnen und Bürger gefragt. Wer Interesse hat, sich aktiv an der Entwicklung einer Erneuerbaren-Energie-Gemeinschaft in Fraulautern zu beteiligen, eigene Ideen einzubringen oder sich über die Möglichkeiten des Energy Sharings informieren möchte, kann sich gerne an das Quartiersmanagement Fraulautern wenden.
Das Quartiersmanagement begleitet den weiteren Prozess vor Ort und fungiert als Anlaufstelle für alle Interessierten auch über das Ende des Projekts hinaus. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, den Stadtwerken sowie weiteren Partnern tragfähige Strukturen für eine gemeinschaftliche und nachhaltige Energieversorgung aufzubauen. Jede und jeder, der die Energiewende in Fraulautern aktiv mitgestalten möchte, ist herzlich eingeladen, sich einzubringen.
Kontakt:
Quartiersmanagement Fraulautern
Jessica Fischer
Tel: 06831 – 443 675
E-Mail: jessica.fischer@saarlouis.de

Foto: Stadtwerke Saarlouis – v. l. n. r.: Dina Klippert (Stadtwerke Saarlouis), Barbara Dröschel (Expertin Energy Sharing), Mara Wagner (IZES gGmbH), Jessica Fischer (Quartiersmanagement Fraulautern), Aline Adam (IZES gGmbH), vorne : Ralf Rupp (Landkreis Saarlouis), Jörg Rink (Stadtwerke Saarlouis)
Spendenradtour der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung macht Station im Saarland
Empfang in Saarlouis, Besuch bei Radsport Boos in Dillingen und öffentliches Spendencafé im Café Bicyclette
Die Spendenradtour der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung macht am 22.06.26 Station im Saarland. Die Teilnehmer verbinden dabei sportliches Engagement mit einem guten Zweck und werben entlang ihrer Route für Spenden.
Der Tag beginnt um 9:00 Uhr mit einem offiziellen Empfang durch den Oberbürgermeister der Kreisstadt Saarlouis, Marc Speicher, im Empfangssaal des Rathauses. Dort werden die Radfahrer begrüßt und erhalten die Gelegenheit zum Austausch mit Vertretern der Stadt.
Anschließend führt die Tour die Teilnehmer nach Dillingen zum Radsportgeschäft Boos, das die Aktion unterstützt und den Radfahrern einen Zwischenstopp ermöglicht. Dort werden sie vom Bürgermeister der Stadt Dillingen begrüßt.
Zum Abschluss des Tages lädt der Verein KommKultur e.V. in Kooperation mit dem Citymanagement der Stadt Saarlouis ab 15:00 Uhr zu einem öffentlichen Spendencafé im Café Bicyclette, Luxemburger Ring 8 in Saarlouis, ein. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, die Teilnehmer kennenzulernen, mehr über die Hintergründe der Tour zu erfahren und die Aktion mit einer Spende zu unterstützen.
Die Spendenradtour der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung steht für Teamgeist, Ausdauer und gesellschaftliches Engagement. Mit ihrer Initiative setzen die Teilnehmer ein Zeichen für Solidarität. Alle Spenden gehen an das Bundeswehr-Sozialwerk und dort im speziellen zu Gunsten der “Aktion Sorgenkinder”. Diese Spenden werden ausschließlich für Kinder mit Beeinträchtigung verwendet. So gibt es unbürokratische und schnelle Hilfe für die, die es am nötigsten haben.
Bei Kaffee und Kuchen bietet das Spendencafé den idealen Rahmen für Begegnungen und Gespräche. Der Eintritt ist frei.
Programmübersicht
- • 09:00 Uhr: Empfang durch den Oberbürgermeister im Empfangssaal der Stadt Saarlouis
- • Vormittag: Besuch des Radsportgeschäfts Boos in Dillingen mit dem Dillinger Bürgermeister Christian Finkler
- • 15:00 Uhr: Öffentliches Spendencafé im Café Bicyclette, KommKultur e.V., Luxemburger Ring 8, Saarlouis
Die Veranstalter freuen sich über zahlreiche Besucherinnen und Besucher sowie über jede Unterstützung der Spendenaktion.
Die Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen.
Ein großes „Wau“ und herzlich willkommen – Neuer Betrieb eröffnet in Saarlouiser Zentrum
Mit der Eröffnung von „Altstadt-Pfoten“ in der Silberherzstraße bereichert ein neues und innovatives Konzept die Saarlouiser Geschäftswelt. Die erste Hundeboutique der Stadt bietet ein sorgfältig ausgewähltes Sortiment das Individualität, Qualität und Tierliebe verbindet. Von Spielzeugen über Leckerlis bis hin zu personalisierten und selbstgeknüpften Halsbändern und Leinen ist alles dabei. Passend zur warmen Jahreszeit dürfen sich die Vierbeiner zudem auf erfrischendes Hundeeis freuen.
Zur offiziellen Begrüßung besuchten Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin, Citymanagerin Kirsten Cortez de Lobao sowie die stellvertretende Leiterin des Haupt- und Personalamtes, Melanie Breder, das neue Geschäft.
Die Verwaltungsspitze zeigte sich erfreut über die Neueröffnung und das besondere Konzept: „Solche innovativen Geschäftsideen bereichern das Angebot in unserer Innenstadt und steigern die Attraktivität von Saarlouis als Einkaufsstandort.“
Die Stadtverwaltung wünscht der Betreiberin Semra Kartheiser viel Erfolg und zahlreiche zufriedene Kundinnen und Kunden.

Foto: Katharina Motsch
Offener Seniorentreff Saarlouis lädt zu einem Summer-Brunch vor den Ferien ein
Zu einem sommerlichen Frühstück mit Beiträgen und gemeinsamen Singen lädt das Team des offenen Seniorentreffs Saarlouis am Montag, dem 22. Juni 2026 um 10.00 Uhr ein.
Eine Gruppe von Seniorinnen und Senioren aus allen Stadtteilen und dem Landkreis Saarlouis trifft sich hier immer montags von 10.00 bis 12.00 Uhr, außer an Feiertagen und in den Schulferien. Neue Besucherinnen und Besucher sind immer willkommen.
Feiern Sie mit und seien Sie herzlich ins „Esther-Bejarano Haus“, Holtzendorffer Str. 2 in Saarlouis eingeladen. Gemeinsames Singen, gemütliches Zusammensein, fröhliches Miteinander mit einem leckeren Frühstück ist garantiert.
Für die musikalische Umrahmung sorgt in bewährter Weise Manfred Wey.
Der Treff geht anschließend in die Sommerpause und startet am 27. Juli von 10.00 bis 12.00 Uhr erstmals wieder.
Weitere Informationen erteilen die Seniorenmoderatorin Birgit Cramaro unter der Tel. Nr.: 06831/ 443-1339 bzw. Email: cramaro@saarlouis.de und Brigitte Bilz unter der Handy-Nr. 0172 – 6970525.
Förderbescheid für Biodiversitätsprojekt an Europastadt Saarlouis übergeben
Die Europastadt Saarlouis setzt gemeinsam mit dem Landesverband Saar-WaldSchutz e.V. und den Vereinigten Volksbank eG Saarlouis ein Zeichen für nachhaltigen Waldschutz und biologische Vielfalt.
Im Rahmen eines gemeinsamen Termins wurde der Förderbescheid für das Biodiversitätsprojekt im Fraulauterner Wald offiziell vom Landesverband Saar-WaldSchutz e.V. und der VVB an die Europastadt Saarlouis übergeben. Begleitet wurde die Übergabe von Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin, Beigeordnetem Gerald Purucker sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung, des Landesverbandes und der Vereinigten Volksbank.
Im Mittelpunkt des Projektes steht die Bedeutung von Totholz für ein stabiles und artenreiches Waldökosystem. Abgestorbene Bäume verbleiben bewusst im natürlichen Kreislauf des Waldes und bieten zahlreichen Tier-, Pflanzen- und Pilzarten wertvollen Lebensraum. Pilze zersetzen das Holz und bilden daraus Humus, der eine wichtige Grundlage für gesunde Böden und stabile Waldstrukturen darstellt. Damit trägt der Stadtwald insgesamt wesentlich zur ökologischen Qualität und zur Lebensqualität in der gesamten Stadt bei, etwa durch seine klimaregulierende Wirkung, die Verbesserung der Luftqualität und seine Funktion als wichtiger Erholungsraum.
„Der Wald ist ein besonderer Ort, an dem man sich wohlfühlt. Ihn zu schützen bedeutet, Lebensräume zu bewahren und zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, so Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin und Beigeordneter Gerald Purucker. „Unser Dank gilt dem Landesverband Saar-WaldSchutz e.V. sowie der Vereinigte Volksbank eG Saarlouis und ihrem Vorstandsvorsitzenden Edgar Soester für die Unterstützung dieses Projekts und das Engagement für nachhaltigen Naturschutz in der Region.“
Das Biodiversitätsprojekt ist Teil einer Reihe von Nachhaltigkeitsinitiativen der Europastadt Saarlouis.

Foto: Katharina Motsch
Deutsch-französisches Jugendcamp: Europa vor Ort erleben
Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren haben in den Sommerferien die Gelegenheit, Gleichaltrige aus Frankreich kennenzulernen und gemeinsam fünf spannende Tage in Saarlouis und Umgebung zu erleben. Beim deutsch-französischen Jugendcamp vom 26. bis 30. Juli 2026 treffen sich jeweils neun Jugendliche aus Saarlouis und aus der Stadt Drancy bei Paris.
Unter dem Motto „Gemeinsam stark für unsere Städte und Europa“ stehen Austausch, Kreativität und Gemeinschaft im Mittelpunkt. In Workshops und Gesprächen geht es darum, wie Jugendliche in Saarlouis und Drancy leben, was ihnen an ihren Städten gefällt und wo sie sich Veränderungen wünschen. Darüber hinaus warten Sport- und Spielangebote, kreative Projekte sowie zahlreiche gemeinsame Aktivitäten auf die Teilnehmenden. Ein besonderes Highlight ist die Exkursion in die Europastadt Luxemburg.
Neben spannenden Einblicken in das Leben der französischen und deutschen Jugendlichen bietet das Camp viele Möglichkeiten, neue Freundschaften zu knüpfen und internationale Erfahrungen zu sammeln. Begleitet wird das Camp durch die Kinder- und Familienbeauftragte Marie Meuren.
Die Teilnahme kostet 80 Euro. Darin enthalten sind Unterkunft in Mehrbettzimmern, Vollverpflegung und alle Programmkosten. Für Familien mit geringfügigem Einkommen besteht über das Bildungs- und Teilhabepaket die Möglichkeit einer Bezuschussung durch das Kreisjugendamt. Die Maßnahme wird durch das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) gefördert.
Anmeldungen erbeten bis zum 24. Juni per E-Mail an international@saarlouis.de oder telefonisch unter 06831/443-246 (Christiane Bähr).
Veranstalter sind die Europastadt Saarlouis und das Comité de Jumelage in Drancy. Ein Rückbesuch in Drancy ist für den Sommer 2027 geplant.

Foto: © LHS Saarbrücken
Sandarium in Picard – neuer Lebensraum für Wildbienen und Lernort für Umweltbildung
In Picard entsteht derzeit ein neues Sandarium als gezielter Beitrag zum Schutz heimischer Wildbienen und anderer bodennistender Insekten. Das Projekt basiert auf einer Initiative der Naturschutzbeauftragten, die in Zusammenarbeit mit dem Stadtrat beschlossen und nun durch den Neuen Betriebshof Saarlouis (NBS) umgesetzt wird. Ergänzend sind seitens der Stadt weitere Eidechsenburgen und Sandarien vorgesehen, um den Artenschutz gezielt auszubauen.
Ein Sandarium ist ein gezielt angelegter, naturnaher Lebensraum für bodennistende Wildbienenarten. Rund drei Viertel der heimischen Wildbienen nisten nicht in klassische Insektenhotels, sondern benötigen offene, sandige und gut durchlässige Böden zur Anlage ihrer Brutzellen. Diese natürlichen Nistbedingungen sind in der heutigen Landschaft jedoch nur noch selten vorhanden.
Das Sandarium in Picard umfasst eine Fläche von rund 70 Quadratmetern und wurde mit etwa 30 Kubikmetern speziellem Sand sowie strukturgebenden Elementen wie Totholz und Schotter angelegt. Ergänzend wird auch die umliegende Fläche ökologisch aufgewertet und mit Wildblumen bepflanzt, um ein vielfältiges Nahrungsangebot für Insekten zu schaffen und die Biodiversität des gesamten Bereichs zu stärken.
Neben der ökologischen Funktion steht der pädagogische Ansatz im Mittelpunkt. Das Kinderparlament der Kita Picard unterstützt aktiv bei der Pflege des Sandariums. Dabei lernen die Kinder direkt vor Ort, wie Lebensräume entstehen und welche Bedeutung Biodiversität für das ökologische Gleichgewicht hat.
„Mit dem Sandarium verbinden wir praktischen Artenschutz mit Umweltbildung. Gleichzeitig zeigt das Projekt, dass jede und jeder bereits mit kleinen Maßnahmen einen Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt leisten kann“, betont Beigeordneter Gerald Purucker.
Auch im eigenen Garten lässt sich mit wenig Aufwand ein kleines Sandarium anlegen.Schon eine kleine offene Sandfläche im Garten mit etwa 40 x 40 Zentimetern Grundfläche und rund 50 Zentimetern Tiefe bietet Wildbienen einen geeigneten Nistplatz.


Fotos: Katharina Motsch
„Kämpfen gemeinsam für die saarländische Stahlindustrie“: OB Marc Speicher trifft Gesamtbetriebsrat von Dillinger
„Montane Mitbestimmung als echte Mitbestimmung ist enorm wichtig, gerade jetzt in Zeiten, in denen die Stahlproduktion vor riesigen Veränderungen steht“, erklärt OB Marc Speicher beim Besuch des länderübergreifenden Gesamtbetriebsrates von Dillinger im Saarlouiser Rathaus. „Die Transformation der Stahlindustrie ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben für das Saarland. Dillinger und Saarstahl sind dabei Vorreiter und haben auf ihrem Weg zur Klimaneutralität erhebliche Investitionen getätigt. Wer vorangeht darf nicht schlechter gestellt werden, als die, die nachkommen!“
„Es ist mir eine große Freude, die Betriebsräte von Dillinger persönlich zu empfangen. Das Saarland hält zusammen, wir stehen hinter unseren Stahlarbeiterinnen und Stahlarbeitern und wir setzen uns mit allen Mitteln dafür ein, dass unsere saarländische Stimme auch gehört wird. Unsere saarländische Stahlindustrie braucht Verlässlichkeit und faire Wettbewerbsbedingungen – dafür kämpfen wir gemeinsam!“
Bildtext: Beim Besuch des länderübergreifende Gesamtbetriebsrates von Dillinger betonte OB Marc Speicher den großen Wert von montaner Mitbestimmung als echter Mitbestimmung auf dem Weg zur Transformation der Stahlindustrie. Foto: Sascha Schmidt
OB Marc Speicher unterstützt Betriebsräte: „Stahl ist Zukunft!“
„Stahl ist Zukunft und Stahl muss Zukunft haben“, betont OB Marc Speicher. Im Rahmen der Emmes zeigte er gemeinsam mit seinem Amtskollegen Marko Henkel aus Eisenhüttenstadt, dem Vorsitzenden des Konzernbetriebsrats der SHS, Stephan Ahr, und den Vertrauensleuten von Saarstahl und Dillinger ein starkes Zeichen für die 14.000 Arbeitsplätze in der saarländischen Stahlindustrie. Dabei warben sie gemeinsam für den Stahl-Aktionstag mit landesweit zentralen Demonstrationszügen und Kundgebung in Völklingen an diesem Freitag.
„Eines der größten Klimaschutzprojekte in Europa ist hier in der Dillinger Hütte, ein großer Teil davon liegt auf Saarlouiser Bann. Wir haben hier im Land und in der Stadt alles dafür getan, dass Grüner Stahl schnell kommen kann.“ Er erinnerte daran, dass die Unterschrift unter den städtebaulichen Vertrag, gemeinsam mit Dillinger und der Stadt Dillingen, eine der ersten Aktionen als neuer OB in Saarlouis gewesen ist.
„Das was jetzt droht ist eine ganz große Gefahr: Diejenigen, die angefangen haben und die vorangegangen sind im Bereich Klimaschutz, so wie Saarstahl und Dillinger, dürfen jetzt nicht hinten runterfallen“, fordert der Saarlouiser Verwaltungschef. „Ja, vielleicht braucht es eine Anpassung bei den Zertifikaten, aber das heißt auch, es dürfen nicht die bestraft werden, die ganz früh in den Schutz des Klimas und in den Grünen Stahl investiert haben. Wir halten zusammen im Saarland und wir müssen dafür sorgen, dass auch in Europa unsere Stimme gehört wird.“
Speicher: „Diejenigen, die zuerst in Grünen Stahl investiert haben, dürfen nicht die Leidtragenden sein. Stahl ist Zukunft!“
Bildtext: OB Marc Speicher zusammen mit SHS-Betriebsratsvorsitzendem Stephan Ahr auf der Emmes, wo sie gemeinsam mit den Vertrauensleuten von Saarstahl und Dillinger ein Zeichen für die saarländische Stahlindustrie gesetzt haben. Foto: Sascha Schmidt


Fackeltag in Saarlouis – große Feier des Miteinanders am Ravelin V
Um auf die Special Olympics Nationalen Spiele im Saarland (15. bis 20. Juni 2026) aufmerksam zu machen, begleiteten am inklusiven „Fackeltag“ hunderte Menschen die Fackel bei ihrer spektakulären Reise durch den Landkreis Saarlouis.
Die Fackel, die in einer historischen Grubenlampe bereits viele Stationen im Saarland passiert hat, wurde in Saarlouis auf spektakuläre Weise transportiert. Von Dillingen aus setzten insgesamt über 35 Boote vom Drachenboot bis zum Schlauchboot und mehr als 150 Paddlerinnen und Paddler gemeinsam flussaufwärts mit der Fackel in Richtung Saarlouis. Dort wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Oberbürgermeister Marc Speicher am Ufer der Saar empfangen, der die Fackel für die Sport- und Europastadt Saarlouis entgegennahm und hervorhob, wie wichtig die Vereine und der Sport für die Inklusion und Integration einer offenen Gesellschaft sind. Gleichzeitig dankte der Oberbürgermeister dem Innenminister und Landrat für die Idee und die hervorragende Umsetzung des Fackeltags.
Anschließend startete ein Fackellauf durch die Französische Straße und die Fußgängerzone über die Schlächterstraße und Vaubanstraße in Begleitung des Spielmannszugs der Freiwilligen Feuerwehr Saarlouis Löschbezirk Ost und Vertreterinnen und Vertretern zahlreicher Verbände, Vereine und Blaulicht-Organisationen bis zum Ravelin V. Dort wurden die Teilnehmenden von Bürgermeister Carsten Quirin und zahlreichen Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr feierlich empfangen.
In seiner Begrüßung dankte Bürgermeister Carsten Quirin den vielen Ehrenamtlichen und Institutionen, die mit ihrem Einsatz den Fackeltag und die anstehenden Spiele der Special Olympics so zahlreich und aktiv unterstützen. „Wir sind stolz als Stadt Teil der Special Olympics Nationale Spiele sein zu dürfen und damit ein großes Sportfest für eine inklusive Gesellschaft zu feiern.“
Den hunderten Gästen wurde ein buntes Programm für die ganze Familie mit einem Konzert der Band „Dreierpasch“ und Gastauftritten von Sängerinnen und Sängern des EINklang-Konzertes, zahlreichen Mitmachaktionen und Infoständen geboten. Zudem gab es einen Auftritt des Comedians Kai Bosch.

Foto1: Sascha Schmidt

Foto2: Peter Speth
Volles Haus im Theater am Ring beim Jubiläumskonzert von Dreierpasch
Ein voll besetztes Theater am Ring, zahlreiche Gäste und viele Wegbegleiter aus zwei Jahrzehnten Musikgeschichte: Das Duo Dreierpasch feierte gemeinsam mit dem Publikum sein 20-jähriges Bestehen in Saarlouis. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Europastadt Saarlouis statt und brachte Musikerinnen und Musiker, Freunde, ehemalige Weggefährten und langjährige Unterstützer zusammen.
Bürgermeister Carsten Quirin würdigte das langjährige Engagement der Musiker für die regionale Kulturszene: „Dreierpasch prägt seit 20 Jahren die Musik- und Kulturlandschaft in Saarlouis und der Region. Das voll besetzte Theater am Ring zeigt welchen Stellenwert das Duo und seine Musik für viele Menschen haben.”
Seit 2006 stehen die beiden Freunde Tobias Rößler und Kolja Koglin gemeinsam auf der Bühne. Bekannt ist Dreierpasch für akustische Arrangements, mehrstimmigen Gesang und ein vielseitiges musikalisches Programm. Über die Jahre entwickelte sich das Duo zu einem festen Bestandteil der regionalen Kulturszene und ist regelmäßig bei Konzerten und Veranstaltungen in Saarlouis und der Großregion vertreten.
Das Jubiläumskonzert im Theater am Ring führte musikalisch durch die vergangenen 20 Jahre und verband verschiedene Stationen der gemeinsamen Musikgeschichte mit Auftritten zahlreicher Gäste. Dabei standen nicht nur bekannte Songs, sondern auch persönliche Erinnerungen und gemeinsame Projekte aus den vergangenen zwei Jahrzehnten im Mittelpunkt des Abends. Durch den Abend führte SR-Moderatorin Jessie Ziegler.
Ein besonderer Programmpunkt war der Auftritt des Chors des Robert-Schuman-Gymnasiums Saarlouis. Dort begann vor 20 Jahren die musikalische Zusammenarbeit des Duos. Heute ist Tobias Rößler selbst als Musik- und Mathematiklehrer an der Schule tätig. Auch die frühere Formation „Fourtissimo“, mit der die beiden Musiker bereits vor vielen Jahren in der Region auftraten, stand an diesem Abend erneut auf der Bühne.
Bei der anschließenden After-Show-Party im Foyer des Theater am Ring ließen Gäste, Musiker und Wegbegleiter den Konzertabend gemeinsam ausklingen.


Fotos: Sofia Behtash
Buchmesse Saar Festival 2026: Fünf Tage voller Literatur, Hörspielkunst und Begegnungen in Saarlouis im Theater am Ring
Vom 10. bis 14. Juni 2026 laden die Buchmesse Saar und die Stadtbibliothek Saarlouis gemeinsam zum Buchmesse Saar Festival ins Theater am Ring Saarlouis ein. Als langjährige Kooperationspartner und Veranstalter präsentieren sie ein vielseitiges Kulturprogramm mit renommierten Autorinnen und Autoren, prominenten Hörspiel- und Synchronsprechern sowie besonderen Live-Formaten. Das Festival hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil der saarländischen Kulturlandschaft entwickelt und bringt auch 2026 wieder zahlreiche bekannte Namen nach Saarlouis.
Den Auftakt gestalten am Mittwoch die Krimiautoren Ralf Kramp und Carsten Sebastian Henn mit ihrem außergewöhnlichen „Lesical“ „Mords-Kirmes“. Die Mischung aus Krimilesung, Comedy, Musik und Publikumsbeteiligung verspricht einen ebenso spannenden wie humorvollen Festivalstart.
Am Donnerstag begrüßen Buchmesse Saar und Stadtbibliothek Saarlouis die britische Bestsellerautorin Laura Purcell, die ihren Gothic-Roman „Moonstone“ vorstellt und einen exklusiven Ausblick auf ihren neuen Roman „House of Splinters“ gibt. Die vielfach gefeierte Autorin zählt zu den wichtigsten Stimmen der modernen Schauerliteratur. Die Veranstaltung wird zweisprachig stattfinden und von Anne Steeb und Isa Theobald moderiert und übersetzt werden.
Ein besonderer Höhepunkt erwartet die Besucherinnen und Besucher am Freitag mit dem Live-Hörspiel „Geisterjäger John Sinclair – Horror-Disco“. Gemeinsam präsentieren die Buchmesse Saar und die Stadtbibliothek Saarlouis vier herausragende Persönlichkeiten der deutschen Hörspiel- und Synchronszene: Dietmar Wunder, die deutsche Stimme von Daniel Craig und vielen Hollywood-Stars, Katy Karrenbauer, Martin May sowie Gregor Höppner.
Besonders Katy Karrenbauer gehört seit Jahrzehnten zu den markantesten Persönlichkeiten der deutschen Fernseh- und Theaterlandschaft. Bundesweit bekannt wurde sie durch ihre Rolle als Christine „Walter“ Clemens in der Kultserie „Hinter Gittern – Der Frauenknast“. Darüber hinaus ist sie als Schauspielerin, Sängerin, Autorin und Sprecherin erfolgreich. Mit ihrer unverwechselbaren, rauen Stimme und ihrer beeindruckenden Bühnenpräsenz verleiht sie Hörspielproduktionen eine besondere Intensität und zählt seit Jahren zu den beliebtesten Stimmen des Genres. Gemeinsam mit ihren Kollegen bringt sie den legendären John-Sinclair-Klassiker mit atmosphärischen Sounds, packender Sprecherkunst und viel Gänsehaut-Feeling auf die Bühne.
Am Samstag ist die bekannte Schauspielerin, Hörbuchsprecherin und Autorin Andrea Sawatzki zu Gast. In ihrer Lesung zu ihrem Roman „Biarritz“ entführt sie das Publikum an die französische Atlantikküste der 1920er Jahre und erzählt von gesellschaftlichen Zwängen, Familiengeheimnissen und dem Wunsch nach Selbstbestimmung.
Der Sonntag beginnt mit Bestsellerautorin Susanne Fröhlich, die ihren aktuellen Roman „Blümerant“ präsentiert. Mit Humor, Charme und scharfem Blick für die kleinen und großen Herausforderungen des Lebens sorgt sie für einen unterhaltsamen Literaturvormittag.
Am Nachmittag steht die Familienveranstaltung mit Magnus Myst auf dem Programm. Mit „Das kleine böse Buch – Spoooky, eine Geisterjagd“ erwartet junge Leserinnen und Leser eine interaktive Lesung voller Rätsel, Abenteuer und Mitmachaktionen.
Den festlichen Abschluss bildet am Sonntagabend Bestsellerautorin Kerstin Gier. Mit ihrer erfolgreichen „Vergissmeinnicht“-Trilogie begeistert sie seit Jahren Leserinnen und Leser aller Altersgruppen. In Saarlouis spricht sie über die Entstehung ihrer Fantasywelt, ihre Figuren und die Verbindung von Magie, Spannung, Romantik und Humor, die ihre Bücher weltweit erfolgreich gemacht hat.
Mit diesem hochkarätigen Programm unterstreichen die Buchmesse Saar und die Stadtbibliothek Saarlouis einmal mehr ihre erfolgreiche Zusammenarbeit und ihr gemeinsames Engagement für Literatur und Kultur im Saarland. Das Buchmesse Saar Festival 2026 bietet fünf Tage voller Begegnungen, Geschichten und außergewöhnlicher Live-Erlebnisse und macht Saarlouis erneut zum Mittelpunkt der regionalen Literaturszene.
Karten und Infos gibt es vor Ort in der Buchhandlung Drachenwinkel (Beckinger Str. 1, 66763 Dillingen, Saar), per E-Mail: tickets@drachenwinkel.de und telefonisch unter 06831-5053081.
Des Weiteren gibt es Tickets online bei Ticket-Regional (www.ticket-regional.de).
Es wird gegebenenfalls auch Karten an der Abendkasse im Theater am Ring geben. Interessierte sollten sich aber die Karten im Vorverkauf sichern, da die Veranstaltungen schnell ausverkauft sein können. Weitere Infos unter stadtbibliothek.saarlouis.de und buchmesse-saar.de

Saarlouis im Zeichen des deutschen Baseball-Nachwuchses
Über das gesamte Pfingstwochenende war der Baseball-Platz der Saarlouis Hornets Schauplatz eines bundesweit beachteten Baseball-Events des Deutschen Baseball Verbandes (DBV). Beim ‚DBV-Länderpokal Baseball Junioren‘ traten die fünf besten U18-Landesverbände Deutschlands um den Titel des ‚Deutschen Länderpokalsiegers 2026‘ gegeneinander an. Auf der Anlage des TV Saarlouis 1872 e.V. in den Fliesen traten 125 junge Athleten aus Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Niedersachen, Berlin-Brandenburg und Südwest (Saarland mit Rheinland-Pfalz) in spannenden Spielen gegeneinander an. Mit Maxime Dupré, Kilian Rahn und Niklas Rink waren gleich drei Saarlouiser Hornets im Kader des Südwest-Teams, die damit ein deutliches Zeichen für die Nachwuchs-Arbeit im Verein setzten. Der Trainer der Saarlouis Hornets, Edward Martinez, unterstützte die Mannschaft als Teil des Trainerstabs.
Mit zahlreichen Trainern, Betreuern und Zuschauern aus ganz Deutschland war das Event über das lange und sehr sonnige Wochenende sehr stark besucht. Übertragen wurden die Spiele an allen drei Tagen live auf dem ‚Hylo Sport‘ YouTube Kanal.
Parallel wurde das Turnier durch zahlreiche Sportfotografen begleitet, die im Rahmen eines zweitägigen SONY PRO-workshops in Saarlouis fortgebildet wurden und die gelernte Theorie im Bereich Sportfotografie unmittelbar in der Praxis umsetzen konnte.
In einem spannenden Finale konnte sich die Auswahl aus Nordrhein-Westfalen gegen das Team aus Baden-Württemberg durchsetzen. Die Südwest-Auswahl aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz konnte mit dem 3. Platz einen Achtungserfolg vorweisen.
Bürgermeister Carsten Quirin freute sich, dass der DBV den Saarlouis Hornets als Abteilung Baseball des TV Saarlouis 1872 e.V. den Zuschlag für das Turnier gegeben hat und damit Saarlouis als Austragungsort bestimmt wurde. Er dankte bei seinem Grußwort den Saarlouiser Baseballern und ihren vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die dieses Event perfekt organisiert und damit Saarlouis als guten Gastgeber für die vielen Sportler und Besucher aus der Bundesrepublik präsentiert haben. Beeindruckt zeigte er sich über die herausragenden sportlichen Leistungen der Nachwuchs-Athleten, die über drei Tage lang auf dem Platz zu sehen waren.
Der Abteilungsleiter Baseball des TV Saarlouis 1872 e.V., Florian Maaß, zeigte sich stolz auf das, was er und sein Team mit dem Länderpokal U18 in Saarlouis auf die Beine gestellt hat: „Die positiven Rückmeldungen von Mannschaften, Trainern und Fans zeigen uns, dass sich die Arbeit gelohnt hat. Besonders freut uns, dass wir als erste Ausrichter alle Spielfelder professionell live übertragen konnten und damit auch den Fans zuhause ein besonderes Erlebnis geboten haben. Wir glauben, dass wir dem Turnier damit neue Impulse geben und zeigen konnten, wie man eine solche Veranstaltung auf das nächste Level bringen kann.“


Bilder: Peter Speth
Finkler und Speicher: Frontrunner der Transformation dürfen nicht benachteiligt werden
Die Verwaltungsspitzen der Städte Dillingen und Saarlouis, Dillingens Bürgermeister Christian Finkler und Saarlouis Oberbürgermeister Marc Speicher, fordern, dass bei einer anstehenden Änderung am ETS-System, Vorreiter und europaweite Vorbilder wie Saarstahl und Dillinger nicht zur Verlierern werden dürfen.
„Wenn die Vorreiter im europäischen Klimaschutz jetzt abgestraft werden, dann würde der Wohlstand einer ganzen Region und tausende Arbeitsplätze gefährdet. Daraus würde die Erzählung werden können, dass der Schutz des Klimas und die Politik der EU Wohlstand und Arbeitsplätze kostet. Das kann niemand wollen. Die EU muss verlässlich sein“, so Speicher und Finkler.
Saarlouis Oberbürgermeister Speicher und der Dillinger Bürgermeister Christian Finkler haben sich mit einem gemeinsamen Schreiben an die Abgeordneten der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament gewandt. Anlass sind die laufenden Diskussionen über die Weiterentwicklung des Europäischen Emissionshandels (ETS) und die Auswirkungen auf die energieintensive Industrie.
Im Mittelpunkt ihres Appells steht die Forderung, Unternehmen, die frühzeitig und umfassend in die Dekarbonisierung investiert haben, nicht durch veränderte europäische Rahmenbedingungen zu benachteiligen.
Christian Finkler ergänzt: „Die saarländische Stahlindustrie steht beispielhaft für den Mut und die Entschlossenheit, industrielle Produktion klimafreundlich weiterzuentwickeln. Die Weiterentwicklung des ETS muss die europäischen Klimaziele unterstützen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie sichern. Klimaschutz und industrielle Stärke dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.“
Marc Speicher erklärt: „Die Transformation der Stahlindustrie ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben für das Saarland. Unternehmen, die den Weg zur Klimaneutralität früh eingeschlagen und erhebliche Investitionen getätigt haben, brauchen Verlässlichkeit und faire Wettbewerbsbedingungen. Wer vorangeht, darf am Ende nicht schlechter gestellt werden als diejenigen, die später handeln.“
Beide sprechen sich dafür aus, die Frontrunner der industriellen Transformation gezielt zu stärken und die Rahmenbedingungen so auszugestalten, dass Investitionen in klimaneutrale Technologien belohnt statt belastet werden. Die Zukunft der Stahlindustrie sei von zentraler Bedeutung für Beschäftigung, Wertschöpfung und industrielle Zukunftsperspektiven im Saarland.
„Calle Malaga – Ein Zuhause in Tanger“ wird in der Saarlouiser Senioren (50+) – Film – Mittwochsreihe gezeigt
Die Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis bietet in Kooperation mit dem Kino „My movie World“ Saarlouis wieder einen neuen Film an. Die Vorführung findet am Mittwoch, dem 01. Juli um 17.00 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 7,00 Euro.
„Maria Angeles, 79 Jahre alt, lebt seit Jahrzehnten im spanischen Viertel von Tanger. Ihre Wohnung in der Calle Malaga, gefüllt mit Erinnerungen, Blumen und antiken Möbeln, ist für sie weit mehr als nur ein Zuhause. Vom Balkon aus beobachtet sie das geschäftige Treiben der Straßen, in denen Vergangenheit und Gegenwart miteinander verschmelzen. Als jedoch ihre Tochter Clara entscheidet, die Wohnung zu verkaufen, steht Maria Angeles vor einer entscheidenden Veränderung. Ein Umzug in ein Seniorenheim kommt für sie nicht infrage. Mit Kreativität und unerschütterlichem Willen kämpft sie darum, ihre vier Wände zu bewahren. Unerwartet führt dieser Widerstand zu neuen Begegnungen, weckt Lebensfreude und bringt eine Liebe zurück, die längst verloren schien.“
Regie: Maryam Touzani. Mit Carmen Maura, Marta Etura, Ahmed Boulane.
Nähere Informationen erteilt das Kino “Capitol Movie World” unter Telefon: 06831/ 2345 und die Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis, Birgit Cramaro, Telefon: 06831/443-1339, Email: cramaro@saarlouis.de.
Bingo-Nachmittag für Seniorinnen und Senioren
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis , die Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V. und die Frauenbeauftragte des Landkreises Saarlouis am Sonntag, dem 21. Juni von 14.30 – 16.45 Uhr unter der Leitung von Isabell Riebl einen Spielenachmittag in der Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V., Ludwig-Karl-Balzer-Allee 3 an.
Liebe Seniorinnen und Senioren, kommen Sie vorbei und genießen Sie einen gemütlichen Nachmittag in netter Gesellschaft. Freuen Sie sich auf spannende Spielrunden mit kleinen Preisen. Gute Laune ist garantiert. Kaffee und Tee sind in der Gebühr inbegriffen.
Die Teilnahmegebühr beträgt: 10,00 €.
Anmeldung unter Familienbildungsstätte Sls e.V., Tel.: 06831/43637 oder E-Mail fbs-sls@t-online.de.
Special Olympics: Rehlingen-Siersburg freut sich auf Gäste aus Bosnien und Herzegowina
Die Gemeinde Rehlingen-Siersburg beteiligt sich am Host-Town-Programm der Special Olympics Nationalen Spiele 2026 und freut sich auf internationalen Besuch: Vom 12. bis 14. Juni ist ein 3×3-Basketballteam aus Bosnien und Herzegowina in der Gemeinde zu Gast.
Die Tage in Rehlingen-Siersburg sollen den Sportlerinnen und Sportlern vor allem Gelegenheit geben, anzukommen, die Gemeinde kennenzulernen und persönliche Begegnungen zu erleben. Der sportliche Wettbewerb wartet anschließend bei den Special Olympics in Saarbrücken, während in Rehlingen-Siersburg zunächst Gemeinschaft, Teilhabe und ein offenes Miteinander im Mittelpunkt stehen.
Bürgermeister Joshua Pawlak freut sich auf die Gäste:
„Wir möchten dem Team aus Bosnien und Herzegowina zeigen, dass Rehlingen-Siersburg eine offene, herzliche und sportbegeisterte Gemeinde ist. Special Olympics steht für Begegnungen auf Augenhöhe – und genau solche Begegnungen wollen wir unseren Gästen ermöglichen: unkompliziert, persönlich und mit vielen schönen Erinnerungen.“
Nach der Ankunft am Freitag ist zunächst ein kleiner Empfang vorgesehen. Bei gutem Wetter soll sich eine Planwagenfahrt anschließen, bei der die Gäste die schönsten Seiten der Gemeinde kennenlernen können. Danach ist ein gemeinsamer Grillabend geplant, bei dem der erste Tag in ungezwungener Atmosphäre ausklingen soll.
Das Host-Town-Programm wird in enger Abstimmung mit der Kreisstadt Merzig vorbereitet, die ebenfalls Gäste aus Bosnien und Herzegowina empfängt. Beide Kommunen unterstützen sich gegenseitig im Rahmenprogramm und möchten den Delegationen gemeinsam einen herzlichen Aufenthalt in der Region ermöglichen.
Am Samstag steht deshalb ein Besuch in Merzig auf dem Programm. Dort sollen die Delegationen zusammenkommen und gemeinsam einen abwechslungsreichen Tag verbringen. Im Vordergrund stehen gemeinsame Erlebnisse, Austausch und das Gefühl, willkommen zu sein.
Am Sonntag begrüßt Rehlingen-Siersburg dann auch die Delegation aus Merzig. Mit freundlicher Unterstützung des Tischtennisvereins in Rehlingen und des Leichtathletik Clubs Rehlingen ist ein lockerer Sportaktionstag geplant. Dabei stehen Spaß, Spiel und Begegnung im Mittelpunkt – ganz ohne Leistungsdruck. Denn ab dem 15. Juni geben die Athletinnen und Athleten bei den Special Olympics in Saarbrücken ihr Bestes. Der Sonntag in Rehlingen-Siersburg soll daher vor allem Raum bieten, gemeinsam aktiv zu sein, zu lachen und den Sport als verbindendes Erlebnis zu genießen.
Mit der Teilnahme am Host-Town-Programm setzt Rehlingen-Siersburg ein Zeichen für Inklusion, Vielfalt und internationale Freundschaft. Die Gemeinde freut sich darauf, Gastgeberin zu sein und den Gästen aus Bosnien und Herzegowina schöne und bleibende Eindrücke aus Rehlingen-Siersburg mitzugeben.
Maßnahme gegen Wühlschäden im Stadtgebiet: Europastadt Saarlouis gibt kostenlos Vergrämungsmittel gegen Wildschweine aus
Aufgrund der langanhaltenden Trockenheit zieht es aktuell vermehrt Wildschweine auf der Suche nach Nahrung in bewohnte Bereiche des Stadtgebiets. Um betroffene Bürgerinnen und Bürger bei der Vorsorge gegen Wühlschäden auf privaten Grundstücken zu unterstützen, bietet die Stadtverwaltung Saarlouis die bewährte schnelle und unkomplizierte Hilfe an: Das Vergrämungsmittel „Schwefel-Linsen“ wird kostenlos ausgegeben.
Erhältlich sind die Schwefel-Linsen beim Neuen Betriebshof Saarlouis sowie im Rathaus. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Einwohnerinnen und Einwohner der Europastadt Saarlouis.
Da es sich bei den Schwefellinsen um einen Schwefel-Dünger handelt erfolgt die Ausgabe, um schädlichen Überdüngungen vorzubeugen, abgepackt für eine Fläche von 20 Quadratmeter. Bei nachgewiesen größeren Anwesen können im Einzelfall mehrere Portionen abgegeben werden.
Die Stadtverwaltung weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Vergrämungsmittel vor allem für offene, ungeschützte Areale gedacht ist. Private Grundstücke und Gärten, die bereits über eine sichere und stabile Umzäunung verfügen, sind in der Regel optimal geschützt und bedürfen keiner zusätzlichen Behandlung mit den Schwefel-Linsen.
Mitmachen, Entdecken, Erleben: Familienaktionstag begeistert in Saarlouis
Der Familienaktionstag in Saarlouis hat erneut zahlreiche Familien, Vereine, Institutionen und Organisationen zusammengebracht. Auch einzelne Regenschauer konnten die gute Stimmung nicht trüben. Mit einem abwechslungsreichen Programm, vielfältigen Mitmachangeboten und wichtigen Impulsen bot die Veranstaltung Information, Unterhaltung und Raum für Begegnungen.
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Bürgermeister Carsten Quirin, den Geschäftsführer der Stadtwerke Saarlouis, Dr. Ralf Levacher, Dr. Thomas Metker aus dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Nicolas Bartels als Vertreter des Lokales Bündnis für Familie auf Bundesebene.
Ein besonderer Programmpunkt war die traditionelle Übergabe des Spendenerlöses aus dem Familienkalender. Die diesjährige Spende ging an den Verein für Sozialpsychiatrie e.V., der mit seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag für das soziale Miteinander und die Unterstützung von Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen in Saarlouis leistet.
An den zahlreichen Aktionsständen gab es für die Besucherinnen und Besucher viel zu entdecken. Ob bei der Polizei, wo Kinder ihre Fingerabdrücke abgeben konnten, am Fragenrad des Jugendbüros YOU! ihr Glück versuchen oder beim Anprobieren eines Bombenentschärfungsanzugs der Bundeswehr – für jede Altersgruppe war etwas dabei. Auch Bürgermeister Carsten Quirin verschaffte sich vor Ort einen Eindruck von den Angeboten und kam mit den teilnehmenden Institutionen und Einrichtungen sowie den Familien ins Gespräch.
Begleitet wurde der Tag von einem abwechslungsreichen Programm mit Kreativaktionen, Mitmachangeboten und Vorführungen der Hilfsdienste sowie zahlreicher sozialer Einrichtungen. Auf der Bühne sorgte die Show von „Bibi & Tina“ für Begeisterung bei den jungen Besucherinnen und Besuchern.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Familienaktionstages war die Erneuerung der Deklaration des Familienbündnis Saarlouis anlässlich seines 20-jährigen Bestehens. In einer Podiumsdiskussion tauschten sich Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft über die Bedeutung familienfreundlicher Strukturen und die weitere Zusammenarbeit zur Stärkung von Familien aus.
Bürgermeister Carsten Quirin zieht ein positives Fazit der Veranstaltung: „Der Familienaktionstag zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie stark das Engagement für Familien in Saarlouis ist. Hier kommen Vereine, Institutionen, Unternehmen und viele Ehrenamtliche zusammen, um Familien zu unterstützen und ihnen wertvolle Angebote zu machen. Diese gelebte Zusammenarbeit macht Saarlouis so besonders und stärkt unseren Anspruch als kinder- und familienfreundliche Stadt.“
Der Familienaktionstag machte einmal mehr deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit der zahlreichen Akteure für die Unterstützung und Stärkung von Familien in Saarlouis ist. Mit seinem breiten Angebot aus Information, Unterhaltung und Begegnung hat sich die Veranstaltung erneut als wichtiger Treffpunkt für Familien und als sichtbares Zeichen für Familienfreundlichkeit in der Europastadt präsentiert.

Foto: Katharina Motsch
Neugestaltete Böschung schafft naturnahen Lern- und Aufenthaltsraum an der Grundschule Steinrausch
Die Europastadt Saarlouis hat die Böschungsfläche an der Grundschule Steinrausch neu gestaltet und damit den Schulhof um einen vielseitig nutzbaren Bereich erweitert. Die Hangfläche wurde durch einen terrassenartigen Aufbau aus Festungssandstein aufgewertet und fügt sich nun harmonisch in das Schulgelände ein. Gleichzeitig dient die Neuanlage der Böschung der dauerhaften Hangabsicherung und trägt dazu bei, ein Abrutschen des Hanges zu verhindern.
Entstanden ist ein naturnaher Lern- und Aufenthaltsbereich, der künftig auch als offenes Klassenzimmer genutzt werden kann. Durch die Einbindung sowie Erweiterung von Bäumen und Kräuterbeeten wurde die Fläche aufgewertet; sie schaffen eine angenehme Atmosphäre und eröffnen vielfältige Möglichkeiten für Naturerfahrungen und Umweltbildung. Ergänzend dazu sind ein Holzpodest für Aufführungen sowie eine Tafel für den Außenunterricht vorgesehen.
An der Umsetzung beteiligt waren der Neue Betriebshof Saarlouis, die Grünkonzept Jacobi GmbH Garten- und Landschaftsbau sowie Landschaftsarchitekt Frank Zoller.
Bürgermeister Carsten Quirin begrüßte die gelungene Umgestaltung: „Mit der Neugestaltung ist ein Ort entstanden, der Lernen, Bewegung und Begegnung auf besondere Weise verbindet. Die Fläche bereichert den Schulalltag und schafft Raum für gemeinsames Erleben.“
Beigeordneter Purucker ergänzte: „Die neugestaltete Fläche wertet den Schulhof deutlich auf. Sie verbindet Aufenthaltsqualität mit pädagogischem Nutzen und schafft einen echten Mehrwert für die Schulgemeinschaft.“


Fotos: Katharina Motsch
Regional, frisch und lecker: Erdbeerland eröffnet neues Selbstpflückerfeld in Saarlouis
Erdbeeren gehören zu den beliebtesten Früchten in Deutschland. Ob pur aus der Hand, als Marmelade eingekocht, oder Kuchen auf Bisquitboden mit Schlagsahne. Viele regionale Anbaubetriebe bieten die süßen roten Früchte auf Märkten, in Verkaufsständen oder Supermärkten an. Auch sogenannte Selbstpflückerfelder sind ein wesentlicher Bestandteil der Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte, besonders auch bei Erdbeeren. ‚Erdbeerland Ernst + Funck‘ bietet nun auf dem neu angelegten Selbstpflückerfeld in Beaumarais unmittelbar neben dem FORD Hochhaus an der Wallerfanger Straße diese Möglichkeit an. Saarlandweit werden neben Saarlouis acht weitere Felder zum Selbstpflücken durch den Familienbetrieb bewirtschaftet.
Bürgermeister Carsten Quirin und Citymanagerin Kirsten Cortez konnten sich beim Rundgang auf dem Feld einen Überblick machen. „Saarlouis ist traditionell ein bedeutender Standort des Obst- und Gemüseanbaus im Saarland und mit drei Markttagen in der Woche ein beliebtes Einkaufsziel in der Großregion. Daher freut es uns, wenn die Familienbetriebe ihr Engagement in unserer Stadt erweitern“, so Bürgermeister Quirin.
Neben Erdbeeren befinden sich auf dem Feld zudem zahlreiche Reihen an Himbeer- und Stachelbeersträucher in Spalierreihen. Diese Beeren werden gewöhnlich erst ab Mitte Juni reife Früchte tragen und zum Selbstpflücken bereitstehen.
Auch Citymanagerin Kirsten Cortez dankte den Familien Châtelain und Bernauer vom Erdbeerland: „Damit wird auch ein besonderes Erlebnis für die Verbraucherinnen und Verbraucher geschaffen und gleichzeitig die Wertschätzung für die Erzeugung von regionalen und saisonalen Lebensmitteln gestärkt.“
Das Selbstpflückerfeld ist täglich an allen Wochen- und Feiertagen von 8 – 18 Uhr geöffnet.

Foto: Peter Speth
Vertragsverlängerung sichert Fortsetzung des dm Frauenlauf Saarlouis
Der dm Frauenlauf Saarlouis bleibt auch in den kommenden Jahren fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders der Eurpastadt: Bürgermeister Carsten Quirin und Ralf Niedermeier, Geschäftsführer der n plus sport GmbH, haben im Saarlouiser Rathaus die Verlängerung des Vertrages zur Durchführung der beliebten Laufveranstaltung unterzeichnet.
Der Frauenlauf hat sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Erfolgsformat entwickelt und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Die kontinuierlich steigenden Teilnehmerinnenzahlen sprechen dabei für sich: Waren im Jahr 2024 bereits 1.442 Läuferinnen am Start, konnte 2025 mit 1.683 Teilnehmerinnen erneut ein Rekord verzeichnet werden.
Mit seiner besonderen Mischung aus sportlichem Wettbewerb, gemeinschaftlichem Erlebnis und emotionaler Atmosphäre begeistert der dm Frauenlauf Saarlouis Frauen und Mädchen aller Altersgruppen – darunter auch viele, die keinem Sportverein angehören. Gleichzeitig setzt die Veranstaltung wichtige Impulse für mehr Bewegung und Gesundheitsbewusstsein, da sich zahlreiche Teilnehmerinnen gezielt über Wochen und Monate auf den Lauf vorbereiten.
„Der Frauenlauf ist weit mehr als eine Sportveranstaltung. Er steht für Gemeinschaft, Motivation und Lebensfreude und bringt Menschen aus der gesamten Region zusammen. Uns war es wichtig gemeinsam mit der n plus sport GmbH die Veranstaltung auch zukünftig erfolgreich weiterzuentwickeln“, betont Bürgermeister Carsten Quirin, der auch gleichzeitig Schirmherr der Veranstaltung sein wird.
Auch über die Stadtgrenzen hinaus besitzt der Frauenlauf eine große Strahlkraft. Teilnehmerinnen sowie zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer aus dem gesamten Saarland und den benachbarten Regionen, kommen nach Saarlouis und stärken damit die überregionale Wahrnehmung der Stadt als attraktiven Sport- und Veranstaltungsstandort.
Neben dem sportlichen Aspekt engagiert sich der Frauenlauf auch sozial. Durch die Plattform der Veranstaltung sowie durch Spenden der n plus sport GmbH wird die wichtige Arbeit des Zonta Club Saarlouis unterstützt.
Der nächste dm Frauenlauf Saarlouis findet am 28. August 2026 statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung, zur Anmeldung und zum Programm gibt es unter www.frauenlauf-saarlouis.de.
Foto: Katharina Motsch
EM-Qualifikation: Europäischer Polizeisport in der Europastadt Saarlouis
Die Stadtgartenhalle war vom 18. bis 20. Mai Schauplatz des internationalen Polizeibasketballs: Dort fand das EPM-Qualifikationsturnier der Herren-Polizei-Basketballmannschaften (Gruppe C) für die Endrunde der Europameisterschaft in Athen statt. Neben Deutschland traten die Teams aus Großbritannien sowie Italien an und sorgten für hochkarätige und spannende Spiele. Unterstützt wurde der Spielablauf durch die sunkings Saarlouis.
Bürgermeister Carsten Quirin freute sich gemeinsam mit dem Leiter der Polizeiinspektion Saarlouis Stefan Schmitz, Innen-Staatsekretär Torsten Lang, der Kreisbeigeordneten Sandra Quinten (MdL), dem Vorsitzenden des Deutschen Polizeisportkuratoriums (DPSK) Polizeipräsident Andreas Sarter und dem technischen Delegierten der ‚Union sportive des polices d’Europe‘ (USPE) Rigas Oustampasidis, die Mannschaften zu begrüßen.
Dass das Saarland den Zuschlag für dieses hochkarätige Turnier bekommen hat und damit Saarlouis Austragungsort wurde, ist ein besonderer Erfolg an sich: Denn das Land konnte sich gegen 8 Mitbewerber durchsetzen und damit die Bedeutung des Sportstandorts Saarland und speziell der Sportstadt Saarlouis unterstreichen.
Die Delegationen aus Deutschland, Italien und Großbritannien wurden auf Einladung von Bürgermeister Carsten Quirin im Rathaus empfangen und bekamen dort neben einem Rundgang durch die Stadt einen Einblick in die wechselvolle Geschichte und die Bedeutung Europas für die Identifikation der Stadt.
„Wir freuen uns sehr, Gastgeber und Austragungsort für die Qualifikationsrunde im Europäischen Polizeibasketball sein zu dürfen. Als Europastadt und Basketball-Hochburg sind wir stolz die Spiele in der Stadtgartenhalle austragen zu dürfen“, so Bürgermeister Quirin.
Am Ende konnte sich die Mannschaft aus Deutschland in einem spannenden Gruppen-Finale gegen das Team aus Großbritannien durchsetzen. Die DPSK-Auswahl fährt somit im Oktober nach Athen zur Endrunde um den Europameistertitel.


Fotos: Katharina Motsch
Marienhaus Klinikum Saarlouis stärkt medizinische Versorgung mit neuen Investitionen
Mit neuen medizinischen Geräten und dem Ausbau wichtiger Versorgungsbereiche stärkt das Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Saarlouis seine Rolle als zentraler Gesundheitsstandort in der Region. Vorgestellt wurden unter anderem Erweiterungen in den Bereichen Neurologie, Endoskopie, interventionelle Radiologie und Rhythmologie.
Zu den Neuerungen zählen ein Langzeit-Video-EEG für die neurologische Diagnostik, zusätzliche Kapazitäten in der Endoskopie, erweiterte Möglichkeiten im Gefäßzentrum sowie eine neue Anlage für elektrophysiologische Untersuchungen und die Behandlung von Herzrhythmusstörungen.
Die neuen Strukturen und Technologien sollen dazu beitragen, Diagnostik und Behandlung weiter zu verbessern sowie die ambulante und stationäre Versorgung noch enger miteinander zu verzahnen.
Für Saarlouis unterstreichen die Investitionen die Bedeutung des Klinikums als leistungsfähiger Gesundheitsversorger für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und des Umlandes.
„Eine wohnortnahe medizinische Versorgung auf hohem Niveau ist ein wichtiger Standortfaktor für unsere Stadt und trägt wesentlich zur Lebensqualität der Menschen bei. Die Investitionen des Marienhaus Klinikums zeigen, dass Saarlouis auch künftig über moderne medizinische Angebote verfügt und als Gesundheitsstandort weiter gestärkt wird“, betonte Bürgermeister Carsten Quirin.

Foto: Katharina Motsch
Pferdeabenteuer, Freundschaft und ganz viel Fantasie: Preisverleihung des Malwettbewerbs bei Bock & Seip
Der diesjährige Malwettbewerb für den Familienkalender führte die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Martinshof. Unter dem Motto „Die Abenteuer von Bibi und Tina“ konnten Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen und die bekannten Figuren aus der beliebten Hörspiel- und Filmreihe in eigenen Bildern darstellen. Spannende Reitausflüge und fröhliche Szenen mit Amadeus und Sabrina prägten die zahlreichen Einsendungen und zeigten die große Begeisterung der Kinder für die beiden Freundinnen.
Zur feierlichen Preisverleihung lud die Buchhandlung Bock & Seip erneut Kinder, Familien und Gäste ein. Filialleiterin Sonja Berg begrüßte gemeinsam mit Bürgermeister Carsten Quirin und Dr. Ralf Levacher von den Stadtwerken Saarlouis die jungen Künstlerinnen und Künstler und würdigte deren kreative Leistungen.
Besonders hervorgehoben wurde das Bild von Sophie-Luise M., das die Jury mit seiner farbenfrohen Gestaltung und der liebevollen Darstellung der Pferdewelt überzeugte. Ihr Kunstwerk wird das Titelbild des Familienkalenders 2027 zieren. Zusätzlich erhielt ihre Kindertagesstätte Steinrausch einen Förderpreis in Höhe von 250 Euro. Auch beim Familienaktionstag im Rahmen der Saarlouiser Woche wird das Motiv präsent sein: Es dient sowohl als Titelbild des Flyers als auch als zentrales Element auf den Veranstaltungsplakaten.
Bürgermeister Carsten Qurin zeigte sich begeistert von der Resonanz des Wettbewerbs: „Die Kinder haben mit ihren Bildern wieder eindrucksvoll gezeigt, wie viel Fantasie und Talent in ihnen steckt. Die Motive rund um Bibi und Tina waren voller Leben, Farbe und Freude. Genau diese Begeisterung macht den Familienkalender jedes Jahr zu etwas Besonderem.“
Die Gewinnerbilder werden im kommenden Familienkalender veröffentlicht, der ab Herbst erhältlich sein wird. Der Erlös ist erneut für einen guten Zweck bestimmt. Darüber hinaus werden die prämierten Bilder in den kommenden Wochen in den Schaufenstern der Buchhandlung Bock & Seip zu sehen sein.

Foto: Katharina Motsch
Bildtext: Dr. Ralf Levacher (Stadtwerke Saarlouis), Bürgermeister Carsten Quirin und Silke Görg (Kitaleitung Steinrausch) gratulieren Sophie-Luise M.
Nachruf auf Pfarrer i. R. Rolf Dehm
Mit großer Dankbarkeit und tiefer Trauer nehmen wir Abschied von Pfarrer i. R. Rolf Dehm, der am 16. Mai 2026 im Alter von 86 Jahren verstorben ist.
Über viele Jahrzehnte hinweg hat er das kirchliche Leben in Saarlouis und weit darüber hinaus geprägt. Geboren am 17. Juni 1939 in St. Wendel, wurde er am 30. Juli 1966 zum Priester geweiht und 1983 in das Bistum Trier inkardiniert. Sein priesterlicher Weg war geprägt von tiefer Glaubensverbundenheit, menschlicher Nähe und unermüdlichem Einsatz für die ihm anvertrauten Gemeinden.
Von 1984 bis 2011 wirkte Rolf Dehm als Pfarrer in den Pfarreien Saarlouis-Fraulautern Heilige Dreifaltigkeit und St. Josef. Darüber hinaus übernahm er Verantwortung als Pfarrverwalter in Roden und engagierte sich als Definitor im Dekanat Saarlouis.
Auch nach seinem Eintritt in den Ruhestand blieb er seiner Berufung treu. Er übernahm weiterhin priesterliche Dienste und selbst in Zeiten nachlassender Gesundheit war es ihm ein Herzensanliegen, die Eucharistie mit den Menschen zu teilen und ihnen im Glauben Halt zu geben.
Pfarrer Rolf Dehm hat Spuren hinterlassen – nicht nur in den Gemeinden, die er begleitet hat, sondern vor allem in den Herzen der Menschen. Sein priesterliches Wirken war getragen von Bescheidenheit, Treue und einem tiefen Vertrauen auf Gott.
Wir danken ihm für seinen jahrzehntelangen Dienst und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Karlsberg Braunacht sorgt für volle Altstadt in Saarlouis
Tausende Besucherinnen und Besucher haben bei sommerlichem Wetter die Karlsberg Braunacht in der Saarlouiser Altstadt gefeiert. Rund um den Kleinen Markt sowie in zahlreichen Gastronomiebetrieben der Innenstadt herrschte bis in die späten Abendstunden ausgelassene Stimmung.
Offiziell eröffnet wurde die Veranstaltung von Oberbürgermeister Marc Speicher auf der Bühne am Kleinen Markt. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Karlsberg Brauerei begrüßte er die Gäste zur Braunacht in Saarlouis. Im Anschluss folgte der traditionelle Fassanstich: Dabei zapfte Speicher das neue dunkle Spezialbier „Karlsberg Nachtschicht“ erstmals offiziell an.
„Die Braunacht ist zu einem festen Bestandteil des Saarlouiser Stadtlebens geworden“, sagte Oberbürgermeister Marc Speicher.
Die Karlsberg Braunacht wird von der Karlsberg Brauerei organisiert und findet mittlerweile in mehreren Städten der Region statt. Saarlouis zählt dabei erneut zu den zentralen Veranstaltungsorten der Tour.
Für musikalische Unterhaltung sorgte dort die Band „Radiosolid“, bevor sich das Veranstaltungsprogramm bis in die späten Abendstunden auf die Saarlouiser Altstadt verteilte. Insgesamt beteiligten sich 14 Gastronomiebetriebe an der Braunacht.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen drei eigens für die Braunacht gebraute Spezialbiere: das fruchtige Karlsberg Kirschbier, das dunkle Karlsberg Nachtschicht sowie das naturbelassene Karlsberg Zwickel. Die Besucherinnen und Besucher konnten die Bierspezialitäten exklusiv vor Ort verkosten und per Online-Voting für ihren Favoriten abstimmen.
Neben dem Bühnenprogramm beteiligten sich zahlreiche Bars, Kneipen und Restaurants mit eigenen Musik- und Abendangeboten an der Veranstaltung. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, zwischen den Veranstaltungsorten durch die Altstadt zu ziehen und das vielfältige gastronomische Angebot Saarlouis’ wahrzunehmen.

Foto: Sofia Behtash
Musikalische Matinee im Rohrwald in Rehlingen mit Livemusik von Eddie Gimler und seinen Gästen
Wann: 14.06.2026
Wo: Rohrwald in 66780 Rehlingen – Siersburg
Beginn: 11 Uhr / Ende: circa 15:00 Uhr
Eintritt frei
Veranstalter: SG Kultur UG in Koop. mit der Gemeinde Rehlingen – Siersburg
Bildrechte: Frank Maurer
Musikalische Matinee im Rohrwald in Rehlingen mit Livemusik von Eddie Gimler und seinen Gästen
Am Sonntag den 14. Juni lädt der Rohrwald in Rehlingen – Siersburg zu einer besonderen Matinee unter freiem Himmel ein. Musikliebhaber dürfen sich auf handgemachte Livemusik von Gitarrist Eddie Gimler und seinen Gästen freuen. Eddie steht für virtuoses Gitarrenspiel , besondere Spielfreude und eine besondere Nähe zum Publikum. In entspannter Waldatmosphäre präsentiert er ein abwechslungsreiches Programm, das zum Zuhören, Genießen und Verweilen einlädt. Auch ein „Special Guest“ wird dabei sein und für weitere musikalische Spannung sorgen. Ebenso ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Die Besucherinnen und Besucher erwarten deftige Rostwürste und frisch gezapftes Bier, alkoholfreie Getränke, Cocktails und erlesene Weine von der Weinscheune in Hüttersdorf als auch leckere Wraps und Burger von Tuni Snack aus Saarbrücken. Die Kombination aus Live- Musik, Natur und Genuss macht die Matinee zu einem idealen Treffpunkt für Familien, Freunde und Bekannte.
Der Eintritt ist frei.
Beginn: 11:00Uhr, Ende circa 15 Uhr
Eine Veranstaltung von SG Kultur in Koop. mit der Gemeinde Rehlingen-Siersburg


Mehr Sicherheit und ein attraktiveres Ortsbild – Verkehrsberuhigung in der Ulanenstraße startet in die Testphase
In der Ulanenstraße in Fraulautern wird der Straßenraum künftig grüner, sicherer und lebenswerter gestaltet: Im Rahmen einer rund sechsmonatigen Testphase wurden dort vier große Pflanzkübel mit immergrünen kleinkronigen Bäumen aufgestellt sowie eine neue Querungshilfe eingerichtet. Ziel der Maßnahme ist es, den Verkehr zu beruhigen, die Sicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger zu erhöhen und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität im Quartier nachhaltig zu verbessern. Von besonderer Bedeutung ist dabei der Sicherheitsaspekt: In der Ulananestraße befindet sich die Kath. Kita Hl. Dreifaltigkeit, wodurch die Straße täglich von vielen Kindern, Eltern und Familien genutzt wird. Durch die Verkehrsberuhigung, due optische Verengung des Straßenraums sowie die neue Querungshilfe soll die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmenden erhöht und die Geschwindigkeit des Durchgangsverkehrs reduziert werden.
Die Initiative für die Verkehrsberuhigung geht auf die Quartierskonferenz Fraulautern zurück. Das Gremium wurde im Rahmen der Städtebauförderung „Sozialer Zusammenhalt Fraulautern“ ins Leben gerufen. Bürgerinnen und Bürger hatten dort wiederholt den Wunsch nach einer entschleunigten Verkehrssituation und mehr Sicherheit im Straßenraum geäußert. Die nun gestartete Testphase zeigt beispielhaft, wie durch Bürgerbeteiligung konkrete Verbesserungen für das Wohnumfeld entstehen können. Gleichzeitig zeigt das Projekt das enge und konstruktive Zusammenspiel zahlreicher verwaltungsinterner Strukturen: Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin, Beigeordneter Gerald Purucker, die Stabsstelle Sozialer Zusammenhalt mit dem Quartiersmanagement Fraulautern, die Verkehrsplanung sowie der Neue Betriebshof Saarlouis (NBS) arbeiteten gemeinsam an der Umsetzung der Maßnahme. Durch diese enge Zusammenarbeit konnten Ideen aus der Bürgerschaft aufgenommen und praxisnah realisiert werden.
Ein besonderer Fokus der Maßnahme liegt auf dem Thema Nachhaltigkeit: Für die Gestaltung wurden bereits vorhandene und nicht mehr benötigte Pflanzkübel weiterverwendet. Im Rahmen eines gemeinsamen Kunstprojekts erhielten diese ein neues Erscheinungsbild. Schülerinnen und Schüler der Martin Luther King Gemeinschaftsschule gestalteten die Kübel gemeinsam mit der Künstlerin Lioba Amann mit farbenfrohen Graffiti-Motiven. So verbindet das Projekt ökologische Nachhaltigkeit mit kreativem Engagement junger Menschen und stärkt zugleich die Identifikation mit dem eigenen Stadtteil.
Bepflanzt wurden die Kübel mit immergrünen Hochstamm-Magnolien umrankt von Erdbeeren und Taglilien, die dauerhaft für ein ansprechendes und grünes Straßenbild sorgen sollen. Die Kombination aus Begrünung, Kunst und Verkehrsberuhigung schafft nicht nur einen optischen Mehrwert, sondern trägt auch zu einer angenehmeren Atmosphäre im öffentlichen Raum bei.
Nach Abschluss der Testphase sollen die Erfahrungen und Rückmeldungen der Anwohnerinnen und Anwohner ausgewertet werden. Die Maßnahme in der Ulanenstraße kann damit zugleich als Beispiel dafür dienen, wie nachhaltige Stadtentwicklung gemeinsam mit den Menschen vor Ort gestaltet werden kann.
Nicht vergessen: TT World Legends Cup am 22. Mai in Saarlouis
Sportfans dürfen sich den 22. Mai 2026 dick im Kalender markieren: Beim TT World Legends Cup in der Stadtgartenhalle Saarlouis wartet ein echtes Highlight auf die Zuschauer.
Besonders spektakulär wird das Einlagespiel im Doppel: Tennis-Legende Boris Becker tritt gemeinsam mit Tischtennis-Star Timo Boll gegen Fußball-Ikone Felix Magath und den schwedischen Tischtennis-Weltstar Jan-Ove Waldner an.
Schon vor dem ersten Ballwechsel gibt es einen besonderen Termin: Am Nachmittag tragen sich Boris Becker, Felix Magath und Timo Boll in das Goldene Buch der Stadt Saarlouis ein.
Los geht’s am Freitag, 22. Mai 2026, um 18:30 Uhr, Einlass ist ab 17:30 Uhr.
Tickets gibt es im Vorverkauf unter:
Ticket Regional: TT World Legends Cup 2026 (Tischtennis) – Mit Boris Becker und Felix Magath – Saarlouis, Stadtgartenhalle
Europastadt Saarlouis: Luxemburgische Botschafterin Dr. Heike Peitsch zu Gast im Rathaus
Der Saarlouiser Oberbürgermeister Marc Speicher hat kürzlich die deutsche Botschafterin im Großherzogtum Luxemburg, Dr. Heike Peitsch, im Saarlouiser Rathaus empfangen. Im Rahmen ihres Besuchs trug sich die Diplomatin zunächst in das Goldene Buch der Stadt ein. Anschließend führten beide ein ausführliches Arbeitsgespräch über aktuelle politische und gesellschaftliche Themen sowie Möglichkeiten, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Großregion zu vertiefen.
Oberbürgermeister Marc Speicher begrüßte den Besuch als ein Signal der engen Verbundenheit zwischen dem Saarland und Luxemburg. „Gerade in unserer Grenzregion zeigt sich jeden Tag, wie wichtig der europäische Gedanke und die enge Zusammenarbeit unserer Nachbarn sind. Luxemburg und das Saarland verbindet nicht nur eine gemeinsame Geschichte, sondern auch eine starke wirtschaftliche, kulturelle und menschliche Partnerschaft“, betonte Speicher.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Herausforderungen und Chancen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, die europäische Entwicklung und die Bedeutung kommunaler Netzwerke innerhalb der Großregion. Beide Seiten unterstrichen die besondere Rolle Saarlouis’ als europäisch geprägte Stadt mit engen Verbindungen zu den Nachbarländern.
Dr. Heike Peitsch bedankte sich für den herzlichen Empfang im Saarlouiser Rathaus und zeigte sich beeindruckt von der engen europäischen Vernetzung der Region. Der Besuch der Botschafterin unterstreicht die Bedeutung des kontinuierlichen Austauschs zwischen Politik, Diplomatie und Kommunen im Herzen Europas.

Bild: Sophia Tull
Bildtext: Dr. Heike Peitsch trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein.
Einsatz und Nachwuchsarbeit im Fokus: Jahreshauptübung der Jugendfeuerwehr Saarlouis
Bei sonnigem Wetter verfolgte die Europastadt Saarlouis die Jahreshauptübung der Jugendfeuerwehr an der Grundschule Beaumarais. Die Übung verdeutlichte die Wichtigkeit der Nachwuchsarbeit für die Feuerwehr in Saarlouis. Im Mittelpunkt standen die Leistungen der Kinder und Jugendlichen, die ihr Können unter Beweis stellten. Szenario der Übung war ein simulierter Brand in der Grundschule, bei dem die Jugendlichen auch die Rettung von Personen trainierten. Auch Oberbürgermeister Marc Speicher sowie Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung und des Stadtrats, darunter Andreas Julien und der Landtagsabgeordnete Florian Schäfer, waren vor Ort.
Im Anschluss fand die Ehrung der Feuerwehr Kinder und Jugendlichen für ihre Leistungen, darunter auch die erfolgreich abgelegte Jugendflamme in den Stufen I und II. Die Ausbildung wird durch zusätzliche Übungstermine und Sonderübungen ergänzt, die gezielt auf den späteren Einsatzdienst vorbereiten.
Oberbürgermeister Marc Speicher würdigte im Anschluss an die Übung bei der Ehrung das Engagement der Jugendlichen, Betreuerinnen und Betreuer sowie der Eltern. „Was die Jugendlichen hier heute gezeigt haben, ist alles andere als selbstverständlich“, betonte Marc Speicher. „Gerade in diesem Alter ist ein solches Engagement besonders wertvoll und verdient großen Respekt. Ich danke denjenigen, die das, in Ehrenamt seitens der Feuerwehr organisieren. Und ich danke auch den Mamas, Papas, Omas, Opas usw., die mit ihren Fahrdiensten etc., diesen großartigen ehrenamtlichen Einsatz ihrer Kinder ermöglichen.“ Er dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz. Auch Vertreter des Stadtrats schlossen sich diesem Dank an und hoben die Bedeutung kontinuierlicher Investitionen in die Feuerwehr hervor.
Die Jugendfeuerwehr Saarlouis zählt derzeit 76 Mitglieder, davon 55 Jungen und 21 Mädchen. In der Kinderfeuerwehr engagieren sich 58 Kinder. Besonders hervorzuheben ist der Übergang von 17 Kindern aus der Kinderfeuerwehr in die Jugendfeuerwehr. Das stellt den wichtigen Schritt zur langfristigen Sicherung des Feuerwehrnachwuchses dar.
Ein weiterer Dank galt den Jugendwartinnen und Jugendwarten für die Organisation zahlreicher Ausbildungs- und Veranstaltungsangebote sowie den Eltern, die das Engagement ihrer Kinder unterstützen. Für die Teilnehmenden standen im Anschluss an die Übung Verpflegung und Getränke bereit.
Bild: Sofia Behtash
Empfang der Jury des 11. Internationalen Orgel-Kompositionswettbewerbs im Rathaus
Die Europastadt Saarlouis hat die Jury des 11. Internationalen Orgel-Kompositionswettbewerbs sowie den Vorstand des Fördervereins Klingende Kirche Saarlouis-Lisdorf e.V. im Rathaus empfangen. Beigeordneter Gerald Purucker begrüßte die Gäste und würdigte die internationale Bedeutung des Wettbewerbs und seine Strahlkraft für die Stadt.
„Wir sind stolz, dass Sie nach Saarlouis gekommen sind und mit Ihrem Engagement dazu beitragen, dass unsere Stadt weit über die Region hinaus als bedeutender Ort für anspruchsvolle Kirchenmusik wahrgenommen wird“, sagte Purucker. Sein Dank galt insbesondere den Jurymitgliedern, dem Förderverein sowie allen Beteiligten, die den Wettbewerb seit vielen Jahren mit großem ehrenamtlichem Einsatz tragen.
Der traditionsreiche Wettbewerb des Fördervereins wird seit 30 Jahren im Dreijahresrhythmus in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Saarlouis und dem Bistum Trier veranstaltet und zählt zu den kulturellen Höhepunkten der Europastadt. In diesem Jahr wurden 57 Kompositionen aus zehn Ländern eingereicht – mehr als beim Wettbewerb 2023. Teilnahmeberechtigt waren neue, bislang unveröffentlichte Werke für Orgel in Verbindung mit Gesangsstimme oder Soloinstrument.
Die Leiterin des Kulturamtes, Julia Hennings, betonte die besondere Stellung der Stadt in der internationalen Orgelwelt: „Saarlouis ist zu einem Zentrum der Orgelmusik geworden. Wer hier ausgezeichnet wird, kann einen großen Sprung in der Musikwelt machen.“ Zugleich hob sie die besondere Atmosphäre des Wettbewerbs hervor, die von Freundschaft, Verbundenheit und großem persönlichem Engagement geprägt sei.
Überschattet wurde der diesjährige Wettbewerb vom Tod des langjährigen Juryvorsitzenden Dr. Thomas Daniel Schlee. Der renommierte österreichische Organist, Komponist und Musikwissenschaftler war seit dem ersten Saarlouiser Orgel-Kompositionswettbewerb 1996 Mitglied der internationalen Jury und leitete diese seit 2014 als Vorsitzender. Durch sein außergewöhnliches Engagement hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Europastadt Saarlouis zu einer anerkannten Adresse für anspruchsvolle Kirchenmusik entwickeln konnte. Für seine Verdienste erhielt er im Jahr 2023 den Kirchenmusikpreis der Stadt Saarlouis.
Im Rahmen eines Gedenkkonzerts erinnerte der Förderverein Klingende Kirche gemeinsam mit der Europastadt Saarlouis sowie Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern, Musikerinnen und Musikern an das Leben und Wirken Schlees. Als bleibendes Zeichen der Erinnerung soll zudem eine Pfeife der Orgel in Saarlouis-Lisdorf künftig seinen Namen tragen.
Die internationale Bedeutung des Wettbewerbs spiegelt sich auch in der hochkarätigen Besetzung der Jury wider: Den Vorsitz der siebenköpfigen Jury übernahm in diesem Jahr interimsweise Prof. Thierry Escaich, Titularorganist der Kathedrale Notre-Dame de Paris. Zur Jury gehörten außerdem Prof. Vincent Dubois, ebenfalls Titularorganist an Notre-Dame de Paris, die Komponistin und Hochschulprofessorin Prof. Violeta Dinescu, die Komponisten und Organisten Prof. Pier Damiano Peretti und Prof. Daniel Glaus sowie der Musiker, Komponist und Radiomoderator Roland Kunz und Markus Schaubel, Regionalkantor und Leiter der Fachstelle Kirchenmusik Saarlouis.
Die Jury entschied nach mehreren Bewertungsrunden über die Vergabe der Preise. Der erste Preis ging an den französischen Komponisten Hadrien Fournier für seine Komposition „Feux d’artifice de Tanabata“ für Orgel und Trompete. Der zweite Preis wurde Andreas Seemer-Koeper aus Dortmund für „Aura“ für Sopran, Viola und Orgel zugesprochen. Den dritten Preis erhielt Samuel Gaskin aus Frankreich für „Triptych“ für Mezzo-Sopran und Orgel.
Die Uraufführung der mit dem ersten Preis ausgezeichneten Komposition erfolgt im Rahmen der Saarlouiser Orgeltage am 24. Oktober 2026 in der Katholischen Kirche Saarlouis-Lisdorf.

Foto: Sascha Schmidt
Europastadt Saarlouis stärkt Artenvielfalt: Umfangreiche Baumpflanzungen für eine grünere Zukunft
Die Europastadt Saarlouis treibt die Begrünung des Stadtgebiets konsequent voran und setzt damit ein deutliches Zeichen für Artenvielfalt, Klimaanpassung und nachhaltige Stadtentwicklung. Im Frühjahr 2026 wurden durch den städtischen Betriebshof (nbs) bereits 90 neue Bäume gepflanzt. Ziel ist es, die grüne Infrastruktur der Stadt langfristig widerstandsfähiger, vielfältiger und zukunftsfähig aufzustellen und ausgefallene Bäume konsequent zu ersetzen.
Straßenbäume in Saarlouis stehen heute zunehmend unter erheblichem Stress. Extreme Wetterlagen infolge des Klimawandels, langanhaltende Trockenperioden, hohe Temperaturen, Streusalzbelastungen sowie beengte Standortbedingungen im urbanen Raum setzen den Bäumen stark zu. Hinzu kommen Schäden durch Krankheiten, Schädlinge oder bauliche Eingriffe im Wurzelbereich. In vielen Fällen müssen Bäume daher aus Gründen der Verkehrssicherung gefällt werden. Dabei hat die Sicherheit von Menschen und Tieren oberste Priorität.
„Die Europastadt Saarlouis begegnet diesen Herausforderungen mit einem umfangreichen Nach- und Neupflanzungsprogramm. Notwendigerweise gefällte Bäume werden konsequent ersetzt und die Bestände gleichzeitig gezielt weiterentwickelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung der Artenvielfalt. Insgesamt umfasst das aktuelle Pflanzprogramm des NBS 19 verschiedene Baumarten. Neben bewährten heimischen Arten werden bewusst auch neue sowie bislang nur in geringer Anzahl vorkommende Baumarten eingesetzt, um die ökologische Stabilität und Anpassungsfähigkeit des Stadtgrüns zu erhöhen“, so Beigeordneter Gerald Purucker.
Zu den jüngsten Pflanzmaßnahmen zählen unter anderem neben den stadtbildprägenden Linden und Eichen auch Amberbäume, Hahnendorn sowie Ulmen in der Metzer Straße. Darüber hinaus wurden auch besondere Arten wie Säulenulmen und Taschentuchbäume gepflanzt. Gerade die Wiederanpflanzung von Ulmen wird bewusst vorangetrieben, um diese charakteristische Baumart wieder stärker im Stadtbild zu etablieren.
Die größere Vielfalt an Baumarten bietet zahlreiche Vorteile: Unterschiedliche Arten reagieren verschieden auf Trockenheit, Hitze oder Krankheiten und machen den gesamten Baumbestand dadurch robuster. Gleichzeitig sorgen die unterschiedlichen Blüten, Wuchsformen und Laubfärbungen für ein attraktives und abwechslungsreiches Stadtbild – von frischem Grün im Frühjahr bis hin zu leuchtenden Gelb-, Orange- und Rottönen im Herbst.
Damit die jungen Bäume optimal anwachsen können, setzt die Stadt auf intensive Pflege und moderne Verfahren. Hierzu zählen regelmäßige Bewässerungen durch den Neuen Betriebshof Saarlouis (NBS), spezielle Gießränder zur gezielten Wasserversorgung im Wurzelbereich sowie ein Zwei-Komponenten-Weißanstrich zum Schutz der Stämme vor Sonnenbrand. Moderne Befestigungssysteme sorgen zusätzlich für Stabilität und unterstützen ein gesundes Wachstum der jungen Bäume.
Darüber hinaus achtet die Stadt bewusst auf eine ausgewogene Altersstruktur innerhalb des Baumbestandes. Durch die Mischung verschiedener Arten und Altersklassen wird verhindert, dass große Teile des Bestandes gleichzeitig altern oder ausfallen. So entsteht Schritt für Schritt ein widerstandsfähiges, ökologisch wertvolles und nachhaltiges Stadtgrün.
Mit diesen Maßnahmen verbindet die Europastadt Saarlouis ökologische Verantwortung mit einem klaren gestalterischen Anspruch. Ziel ist es, die Stadt grüner, vielfältiger und lebenswerter zu machen sowie ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber den Herausforderungen des Klimawandels nachhaltig zu stärken. Im Frühsommer startet erneut der Aufruf zur Teilnahme am erfolgreichen Saarlouiser Hausbaumprogramm. Bürgerinnen und Bürger haben dann wieder die Möglichkeit, einen Hausbaum für ihren Vorgarten zu beantragen. Die Europastadt Saarlouis übernimmt dabei die Kosten für den Baum sowie die Pflanzung. Nähere Informationen hierzu können auf der Internetseite unter www.saarlouis.de/hausbaum entnommen werden.

Foto: Katharina Motsch
Bildtext: Beigeordneter Gerald Purucker und Dietmar Esser (NBS) bei einem neu gepflanzten Baum in der Metzer Straße.
Kräuterwanderung – auch geeignet für Seniorinnen und Senioren mit Gehbehinderung
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis und die Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V. am Dienstag, den 2. Juni 2026 von 10.00 – 11.30 Uhr einen neuen Kurs unter der Leitung von Tanja Both, Kräuter-, Natur- und Umweltpädagogin, in der Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V., Ludwig-Karl-Balzer-Allee 3 an.
Wir laden ein zu einer Kräuterwanderung mit kurzer Wegstrecke. Kräuter findet man im Freien überall, und so begeben wir uns auf eine Reise zu den Kräutern und „Unkräutern“ rund um das Gelände der Familienbildungsstätte.
Teilnahmegebühr: 14,00 € (12,00 € Gebühr plus 2,00 € Material), ermäßigt 10,00 € (08,00 € Gebühr plus 2,00 € Material)
Anmeldung unter Familienbildungsstätte Sls e.V., Tel.: 06831/43637 oderE-Mail fbs-sls@t-online.de
Weiteres Restaurantlokal in den Saarlouiser Kasematten zu verpachten
Die Kreisstadt Saarlouis verpachtet voraussichtlich ab dem 01.07.2026 ein Restaurantlokal in den Kasemattenachsen Nr. 23 und 24 in der Saarlouiser Innenstadt.
Das Pachtobjekt befindet sich in zentraler Lage innerhalb der historischen Kasemattenanlagen und ist Teil eines gastronomischen Ensembles mit mehreren Restaurants. Die Kasematten wurden im Jahr 1824 als Verteidigungsanlage errichtet und besitzen bis heute eine besondere historische Bedeutung.
Gesucht wird ein Gastronomiekonzept, das das bestehende kulinarische Angebot in den Kasemattenachsen sinnvoll ergänzt und erweitert.
Das Restaurant verfügt über eine Gesamtfläche von ca. 250 m². Zur Ausstattung gehören unter anderem eine Küche mit Gasanschluss, Abstellräume, Kühlräume für Lebensmittel und Getränke sowie eine Lüftungsanlage. Das Objekt ist an die Fernwärmeversorgung angeschlossen. Im hinteren Bereich der Kasematten befindet sich zudem eine Müllhebeanlage. Die Vorfläche kann als Terrasse genutzt werden. Die innere Unterhaltung des Objekts obliegt der Pächterin bzw. dem Pächter.
Das vorhandene Inventar des Vorpächters steht zum Erwerb zur Verfügung.
Wichtiger Hinweis:
Aufgrund geplanter Umbauarbeiten muss das Lokal im Herbst 2026 für voraussichtlich etwa zwei Monate geschlossen werden. Während dieser Zeit entfällt die Zahlung des Pachtzinses.
Der monatliche Pachtzins beträgt 2.000,00 € zuzüglich Nebenkosten. Es werden drei Monatsmieten Kaution erhoben.
Bewerbungen mit aussagekräftigem Gastronomiekonzept, Bescheinigung in Steuersachen des zuständigen Finanzamtes, Schufa-Eigenauskunft sowie dem Bewerbungsformular zur Selbstauskunft (erhältlich bei der Verpächterin) sind bis zum 22.05.2026 zu richten an:
Kreisstadt Saarlouis
Amt für Gebäudebewirtschaftung und Flächenmanagement
Großer Markt 1
66740 Saarlouis
Auskünfte erteilt Herr Cicerone unter Tel.: 06831 / 443-342.

Mundartabend des VHVS Saarlouis am 7.6.26
„Mir schwätzen platt“ – Mundart-Abend zum Abschluss der Saarlouiser Woche
Saarlouis-Lisdorf. Der Verband der heimatkundlich-historischen Vereine Saarlouis e.V. (VHVS) lädt am Sonntag, 7. Juni 2026, um 17 Uhr zum traditionellen Mundart-Abend in den Festsaal des Theater am Ring ein. Der Eintritt ist frei.
Der beliebte Abend unter dem Motto „Mir schwätzen platt“ bildet seit vielen Jahren einen festen Bestandteil der Saarlouiser Woche. Auch 2026 dürfen sich die Gäste auf ein abwechslungsreiches Programm freuen, das die Vielfalt der regionalen Mundart lebendig werden lässt.
Folgende Mundartautorinnen und -autoren gestalten den Abend mit Vorträgen, Geschichten und humorvollen Beiträgen:
- Elisabeth Jacob (Lisdorf)
- Karin Peter (Wadgassen)
- Luise Luft (Roden)
- Jean-Louis Kiefer (Bouzonville)
- Harald Ley (Picard)
Für zusätzliche Unterhaltung sorgt die Theatergruppe Ligeka mit humorvollen Sketchen.
Die Moderation übernehmen Georg Jungmann und Herbert Germann.
Der Mundart-Abend verbindet Heimatverbundenheit, Humor und kulturelle Vielfalt. Die Mischung aus traditionellen Erzählungen und modernen Interpretationen macht den Abend zu einem sprachlichen Erlebnis, das sowohl Kennern der Mundart als auch neuen Interessierten Freude bereitet.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.
Veranstalter
VHVS – Verband der heimatkundlich-historischen Vereine Saarlouis e.V. Weitere Informationen unter: www.vhvs-saarlouis.de

SOUND AND SPACE
Einladung
Eröffnung: 8. Sep. 2026, 15 Uhr – durch Oberbürgermeister Marc Speicher und Kurator Meinrad Maria Grewenig
Adressangaben: Vereinshaus Fraulautern, Saarbrücker Straße 5, 66740 Saarlouis.
SOUND AND SPACE – Weltpremiere! Die europäische Ausstellung für Klang, Bild und Wahrnehmung.
SOUND AND SPACE ist ein interdisziplinäres Kunstprojekt, das Klanginstallation und künstlerische Malerei zu einem neuartigen sinnlichen Ausstellungserlebnis verbindet. Die Ausstellung vereint die europäischen Klanginstallationen von Roman Redzimski mit den malerischen Arbeiten von Jörg Munz und schafft eine experimentelle Schnittstelle zwischen Ton, Raum und Bild.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die künstlerische Neuausrichtung von Soundwellen und Malerei. Die Innovation liegt in der Nutzung speziell erzeugter Schallwellen, wie sie unter anderem auch in therapeutischen Kontexten – etwa bei der Behandlung von Tinnitus – Anwendung finden. Diese Klangwellen werden nicht nur hörbar gemacht, sondern visuell erlebbar: Sie werden mithilfe spezieller Technologie direkt auf die Bilder projiziert und treten so in einen unmittelbaren Dialog.
Die Bilder fungieren dabei nicht als bloße Träger, sondern als aktive Projektionsflächen für den Klang. Durch die Überlagerung von visuellen Motiven und projizierten Soundwellen entsteht eine neue Form der Wahrnehmung, die Sehen und Hören miteinander verschränkt. Der Betrachter wird Teil dieses Prozesses: Klang und Bild interagieren mit dem Körper, erzeugen ein intensives Hörerlebnis und können eine spürbare körperliche Entspannung hervorrufen.
Ein zentraler Bestandteil von SOUND AND SPACE ist der öffentliche Raum Europas. Die Klangaufnahmen entstehen in mehreren europäischen Ländern und bringen deren akustische Eigenheiten in die Ausstellung ein. So entsteht eine vielschichtige europäische Soundkulisse, die kulturelle Vielfalt hörbar macht und zugleich für Demokratie, Offenheit und europäische Freundschaft steht. Die unterschiedlichen Klangräume verschmelzen zu einer gemeinsamen akustischen Identität.
Das Projekt versteht Kunst als nonverbales Kommunikationsmittel. In einer Zeit, in der Sprache oft Grenzen schafft, setzt SOUND AND SPACE auf die universelle Verständlichkeit von Klang und Bild. Die Ausstellung ermöglicht eine Form der Verständigung, die ohne gesprochene Sprache auskommt und dennoch verbindet. Wahrnehmung, Emotion und körperliches Erleben werden zum gemeinsamen Nenner unterschiedlicher Kulturen.
SOUND AND SPACE untersucht die Wahrnehmung der Sinnesorgane durch Kunst und stellt nicht die Sprache, sondern das Erleben in den Mittelpunkt. Mit diesem experimentellen Ansatz möchte das Projekt zeigen, dass Kunst Menschen unabhängig von Herkunft, Nation oder Sprache zusammenbringt – als kreatives Sprachrohr für europäische Verständigung und gemeinsames Erleben im integrativen Raum von Klang und Bild.
Die Ausstellung dieser Weltpremiere geht vom 7. – 12. Sep. 2026 (14 bis 16 Uhr) und wird präsentiert durch die Stadt Saarlouis und das Ministerium für Bildung und Kultur Saarland.
Neue Boulderwand bereichert den Schulalltag in Lisdorf
Bewegung, Gemeinschaft und Engagement: An der Grundschule Professor-Ecker hat ein besonderes Projekt seinen erfolgreichen Abschluss gefunden. Mit der Einweihung der neuen Boulderwand erweitert die Schule ihr Bewegungsangebot für die Schülerinnen und Schüler deutlich.
Seit August 2024 wird die Schule von Frau Michelle Caspers geleitet. Im Herbst trat der Förderverein unter dem Vorsitz von Dr. Daniel Stenger mit einer Idee an die Schulleitung heran: Eine Boulderwand sollte entstehen, um den Kindern zusätzliche Möglichkeiten zur Bewegung und zur Förderung von Koordination und Selbstvertrauen zu bieten.
Was zunächst als Vision begann, entwickelte sich dank großer Unterstützung schnell weiter. In den vergangenen zwei Jahren wurden zahlreiche Spendenaktionen ins Leben gerufen bzw. genutzt, die das Projekt Schritt für Schritt voranbrachten. Parallel dazu stand die Schule im engen Austausch mit ihrem Schulträger, der Kreisstadt Saarlouis. Diese erklärte sich freundlicherweise bereit, den notwendigen Fallschutz rund um die Anlage bereitzustellen, ein wichtiger Beitrag zur sicheren Umsetzung des Vorhabens.
Ein besonderer Höhepunkt war der Spendenlauf der gesamten Schulgemeinschaft im Oktober 2025 unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Carsten Quirin. Mit beeindruckendem Einsatz sammelten die Kinder dabei insgesamt 12.000 Euro. Jede Klassenstufe lief 30 Minuten lang Runde um Runde. Insgesamt beteiligten sich knapp 130 Kinder, die gemeinsam 2.790 Runden zurücklegten. Das entspricht einer Strecke von 418,5 Kilometern.
Mit diesem Erfolg im Rücken ging das Projekt in die finale Planungsphase. Im Februar reiste schließlich Herr Epp von Boulderwaende.de aus Bayern an, um die Boulderwand unter dem Glasdach der Schule zu installieren. Auch der Fallschutz wurde im Zuge dessen von der Kreisstadt montiert und innerhalb nur einer Woche war die Anlage fertiggestellt.
Seitdem ist die Boulderwand täglich im Einsatz und erfreut sich großer Beliebtheit bei allen Kindern der Schulgemeinschaft. Sie ist nicht nur ein Ort der Bewegung, sondern auch ein sichtbares Zeichen dafür, was durch gemeinsames Engagement von Schule, Förderverein, Eltern und Schulträger erreicht werden kann.
Zur feierlichen Eröffnung waren neben Bürgermeister Carsten Quirin auch der Beigeordnete Gerald Purucker und Amtsleiter Thomas Klein sowie Vertreter des Neuen Betriebshofs Saarlouis (nbs) und Andreas Kelich als Vertretung des Stadtrates anwesend. Auch der Förderverein und zahlreiche Eltern wohnten der Einweihung bei.
„Mit dem beeindruckenden Spendenlauf haben die Schüler eindrucksvoll gezeigt, sich für ihre Schulgemeinschaft aktiv einzusetzen. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Spendern und Sponsoren, die die Grundschüler hierbei so großartig unterstützt haben“, so Bürgermeister Quirin.
Auch der Beigeordnete und Werkleiter des nbs, Gerald Purucker, freute sich über das gelungene Projekt: „Mit unserem Team vom nbs haben wir sehr gerne die Schulgemeinschaft dabei unterstützt, die neue Boulderwand sicher und nachhaltig zu planen und aufzubauen.“

Foto: Markus Armentrout
Tipps und Informationen für Gewässeranlieger
Der Klimawandel macht sich auch in Saarlouis bemerkbar.
Die damit verbundenen Starkregenereignisse, die überwiegend in den Sommermonaten auftreten, mussten in den vergangenen Jahren auch im Stadtgebiet verzeichnet werden.
Viele Schäden, die im Zuge solcher Ereignisse auftreten, lassen sich durch einen ordnungsgemäßen und rücksichtsvollen Umgang mit dem Gewässer und dem Gewässerrandsteifen vermeiden.
Die Europastadt Saarlouis möchte daher nun frühzeitig die Chance nutzen, die Gewässeranlieger im Stadtgebiet mit Tipps und Informationen zu diesem Thema zu versorgen.
Hierzu haben wir Ihnen die Informationsbroschüre der Gemeinnützigen Fortbildungsgesellschaft für Wasserwirtschaft und Landschaftsentwicklung (GFG) mbH beigefügt.
Die Broschüre erklärt anschaulich die üblichen Fragestellungen von der rechtlichen Rahmenbedingungen und Zuständigkeiten bis hin zum korrekten Umgang mit dem Gewässer und dem Gewässerrandstreifen.
Quelle Foto und Text: Veränderung nach: Gemeinnützige Fortbildungsgesellschaft für Wasserwirtschaft und Landschaftsentwicklung (GFG) mbH: Faltblatt “Tipps und Informationen für Gewässeranlieger” (2013)
Zeichnung: Loew design (2014)
