40 Jahre Städtepartnerschaft Eisenhüttenstadt – Saarlouis: Delegationsreisen für Bürgerinnen und Bürger
Im Jahr 2026 feiern die Städte Eisenhüttenstadt und Saarlouis ein besonderes Jubiläum: Die erste deutsch-deutsche Städtepartnerschaft wird 40 Jahre alt.
Seit vier Jahrzehnten verbindet beide Städte eine enge Freundschaft, die durch zahlreiche Begegnungen, gemeinsame Projekte und persönliche Kontakte gewachsen ist. Dieses Jubiläum soll im Laufe des Jahres gemeinsam mit vielen Bürgerinnen und Bürgern beider Städte gefeiert werden.
Hierzu bieten die Städtepartner zwei Delegationsreisen nach Eisenhüttenstadt und Saarlouis mit organisiertem Besuchsprogramm an. Ziel ist es, die Partnerstadt (besser) kennenzulernen und neue persönliche Begegnungen zu ermöglichen.
Gastfamilie werden – Eisenhüttenstadt besucht Saarlouis zur Emmes
Zur Emmes werden vom 04. bis 7. Juni Gastgeberinnen und Gastgeber in Saarlouis gesucht, die Bürgerinnen und Bürger aus Eisenhüttenstadt während ihres Besuchs aufnehmen und beherbergen möchten. Am Emmes-Samstag findet mittags in Kooperation mit dem Stadtverband der kulturellen Vereine auf der Bühne am Kleinen Markt ein Partnerschaftsprogramm statt, das einige Überraschungen bereithält.
Reise zum Stadtfest nach Eisenhüttenstadt vom 28.-31. August
Für die geplante Reise zum Stadtfest nach Eisenhüttenstadt vom 28.-31. August werden interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Saarlouis gesucht, die Lust haben, neue Kontakte zu knüpfen und Teil dieses besonderen Jubiläumsjahres zu werden.
Anmeldung zu den Begegnungen
Sie können sowohl Gäste aus der Partnerstadt bei sich aufnehmen als auch an der Fahrt nach Eisenhüttenstadt teilnehmen oder beides kombinieren. Jede Form der Teilnahme trägt dazu bei, die Städtepartnerschaft zu festigen und neue Begegnungen entstehen zu lassen.
Die Stadt Saarlouis organisiert die Busfahrt nach Eisenhüttenstadt und trägt einen Teil der Kosten. Der Eigenanteil beträgt voraussichtlich 150,00 Euro pro Person und richtet sich nach der Anzahl der Teilnehmenden.
Anmeldungen bitte bis zum 04. Mai an:
Mail: International@saarlouis.de
Tel.: 06831/443-246

Foto: Stadt Eisenhüttenstadt, Dominic Mocker
Maibaumsetzen in Roden
Am Donnerstag, den 30. April 2026, lädt der Rodener Geschichtskreis gemeinsam mit dem Quartiersmanagement Roden, dem Café „Herz & Hand“ der Diakonie Saar und der vhs der Stadt Saarlouis herzlich zum gemeinsamen Maibaumsetzen am Donatuszentrum Roden, Schulstr. 7 ein.
Um 17 Uhr wird das Maibaumsetzen feierlich von Schirmherr Oberbürgermeister Marc Speicher eröffnet. Bei Maibowle und weiteren Getränken startet anschließend die Linedance-Gruppe des TV Roden mit dem Tanz in den Mai. Für das leibliche Wohl sorgt das Café „Herz & Hand“ der Diakonie Saar.
Die Veranstaltung wird zudem tatkräftig von Schülerinnen und Schülern der Römerbergschule Roden mitgestaltet.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Neu: Spielkreis der Nationen
In der Europastadt Saarlouis wird der interkulturelle Austausch aktiv gelebt. Sei es durch die Städtepartnerschaften mit Frankreich und Italien, als auch durch interkulturelle Angebote, Veranstaltungen und Feste mit Menschen aller Nationen. In Saarlouis leben Menschen aus rund 80 verschiedenen Ländern, die nicht nur viele verschiedene Sprachen sprechen, sondern auch ihre eigene Kultur mitbringen. So kam die Idee zu einem Spielkreis der Nationen, wo Familien aus verschiedenen Kulturen und Ländern, unabhängig von Religion oder Weltanschauung sich begegnen und austauschen können. Gemeinsam spielen, singen, basteln und dabei das „Leben der Anderen“ kennen und vielleicht besser verstehen lernen. Der Spielkreis richtet sich an Eltern und Großeltern mit Kindern im Alter von 10 Monaten bis zum Kindergarteneintritt. Begleitet wird der Spielkreis von Angelique und Shaimaa, zwei erfahrenen Fachkräften. Man trifft sich dienstags von 10:00 bis 11:30 Uhr im Esther-Bejarano-Haus, Holtzendorffer Str. 2 in Saarlouis. Die Teilnahme kostet 39 Euro für 10 Termine, Geschwisterkinder zahlen die Hälfte. Weitere Informationen und Anmeldung: Katholische Familienbildungsstätte (FBS), Tel.: (06831) 43637 oder fbs-saarlouis@t-online.de

Bildtext: Die Europastadt Saarlouis bietet ab sofort gemeinsam mit der FBS einen Spielkreis der Nationen an.
Foto: Veronika König
Basketballturnier in Saarlouis setzt Zeichen für Zusammenhalt und Fairness
Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen veranstaltete YOU – Das Jugendbüro der Europastadt Saarlouis in Kooperation mit JUZ United ein Basketballturnier auf dem Multifunktionsfeld in der St.-Nazairer-Allee. Rund 20 sportbegeisterte Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zusammen, um in freundschaftlicher Atmosphäre ihr Können unter Beweis zu stellen.
Auch Bürgermeister Carsten Quirin ließ es sich nicht nehmen, vorbeizuschauen und selbst einige Körbe zu werfen.
Bei guter Musik und mit einigen Zuschauerinnen und Zuschauern entwickelte sich schnell eine lebendige Turnierstimmung. Die Spiele waren geprägt von Teamgeist, Fairness und hohem Einsatz auf dem Feld. Neben dem sportlichen Wettbewerb stand insbesondere das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Im Anschluss an das Turnier ließen die Beteiligten den gelungenen Tag beim gemeinsamen Grillen in entspannter Atmosphäre ausklingen. Dabei bot sich Gelegenheit für Gespräche, Austausch und ein geselliges Miteinander.
Die Veranstalter Lena Geyer (Europastadt Saarlouis) und Paul Chatzis (JUZ United) ziehen ein durchweg positives Fazit: Das Basketballturnier sei ein voller Erfolg gewesen und ein gelungenes Beispiel dafür, wie Sport Menschen zusammenbringen und den Gemeinschaftssinn stärken kann.

Foto: Katharina Motsch
Arbeitskammer, IG Metall und Europastadt Saarlouis stellen Film über Ford-Entwicklung vor und diskutieren über Zukunft des Wirtschaftsstandortes Saarlouis
Das Ende des Baus von Autos im Saarland Ford bewegte viele Menschen aus der gesamten Region. Ein Filmabend im Vereinshaus Fraulautern griff diese Thematik auf. Gezeigt wurde die Dokumentation „Nach der Arbeit an den Maschinen“, die die Perspektiven ehemaliger Beschäftigter in den Fokus stellt und persönliche Einblicke in die Folgen der Werksschließung gibt. Im Anschluss diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Gewerkschaften und Institutionen über die zukünftige Entwicklung des Standorts. Der Film wurde von der Arbeitskammer initiiert und stellt ein zeithistorisches Dokument dar. „Ich bin der Arbeitskammer und der IG Metall dankbar für den Film. Wir werden ihn in die neue Ausstellung zur Wirtschaftsgeschichte des Großraums Saarlouis im Museum der Stadt aufnehmen“ so Oberbürgermeister Marc Speicher.
An der Gesprächsrunde nahmen Markus Thal (ehemaliger Betriebsrat), Ralf Cavelius (IG Metall) Patrik Lauer (Landrat) und Marc Speicher (Oberbürgermeister) teil. Moderatorin der Veranstaltung der Arbeitskammer war Dörte Grabbert.
OB Speicher betonte die Bedeutung eines aktiven Strukturwandels. Es gelte, den Blick nach vorne zu richten und neue Impulse zur Diversifizierung der Saarwirtschaft zu setzen.
„Unser Ziel ist es, neue Perspektiven für die Menschen in der Region zu schaffen und gleichzeitig die vorhandenen Kompetenzen vor Ort zu sichern“, so Speicher. Die Verantwortung gegenüber den Beschäftigten müsse dabei stets im Mittelpunkt stehen.
In der Diskussion wurde deutlich, dass der Strukturwandel unterschiedlich bewertet wird. Während aus gewerkschaftlicher Sicht vor allem die konkreten Folgen für die Beschäftigten und der Verlust sicherer Industriearbeitsplätze im Vordergrund standen, wurde von institutioneller Seite die Notwendigkeit betont, den Wandel aktiv zu gestalten und neue Perspektiven durch Qualifizierung und Ansiedlung zu schaffen. Die unterschiedlichen Beiträge machten deutlich, dass es neben wirtschaftlichen Fragen auch um langfristige soziale Stabilität in der Region geht.
Das Ende der Ford-Produktion stellt einen tiefgreifenden Einschnitt für Saarlouis dar, wirtschaftlich wie gesellschaftlich. Gleichzeitig eröffnet der Strukturwandel Chancen für neue Entwicklungen und die Sicherung des Standorts.

Foto: Sofia Betash
Maifest auf der Burg Siersberg in Rehlingen Siersburg mit Live Musik von Eddie Gimler
Wann: 01.05.2026 / Wo: Burg Siersberg in Rehlingen Siersburg
Beginn: 10:00 Uhr
Veranstalter: SG Kultur, 01703153437
Bildrechte: Sascha Gimler
Maifest auf der Burg Siersberg mit Kulinarik und Musik von Eddie Gimler
Am Freitag, den 1. Mai 2026, laden die Gemeinde Rehlingen-Siersburg und die SG Kultur zu einem besonderen Highlight ein: dem traditionellen Maifest auf der historischen Burg Siersberg. Ab 10:00 Uhr erwartet die Besucher ein Tag voller Genuss, Geselligkeit und hochkarätiger Musik in einer der schönsten Kulissen des Saarlandes. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die „Flammerei“ serviert knusprige Flammkuchen, während die „Weinscheune“ aus Hüttersdorf eine Auswahl erlesener Weine präsentiert. Wer es moderner mag, kommt bei „Tuni Snack“ aus Saarbrücken mit frischen Burgern und Wraps auf seine Kosten. Auch der Klassiker, die Rostwurst, darf nicht fehlen. Abgerundet wird das Angebot durch eine Auswahl an Cocktails, kühlem Bier und alkoholfreien Getränken. Ab 15:00 Uhr sorgt der überregional bekannte Gitarrist Eddie Gimler für die passende musikalische Unterhaltung. Die Veranstalter bitten die Besucher höflichst, mitgebrachte Musik ab Beginn des Live-Auftritts einzustellen, um das Konzerterlebnis für alle Gäste zu gewährleisten. Die Siersburg ist nicht nur ein Denkmal hochmittelalterlicher Baukunst, sondern bietet auch einen der spektakulärsten Ausblicke auf die Täler von Saar und Nied bis hin zum lothringischen Hügelland.
Anfahrt/Parken: Parkmöglichkeiten stehen am Sportplatz Siersburg (Am Hautzenbuckel) zur Verfügung. Von dort führt ein etwa 15-minütiger Fußweg hinauf zur Burg.
Eintritt: Frei!
Die Gemeinde und die SG Kultur freuen sich darauf, gemeinsam mit zahlreichen Ausflüglern und Familien einen unvergesslichen Maifeiertag in historischem Ambiente zu verbringen


Baumpflanzaktion für Schulneulinge: Europastadt Saarlouis setzt Zeichen für Umweltbewusstsein
Mit ihrer traditionellen Baumpflanzaktion hat die Stadt Saarlouis auch in diesem Jahr ein Zeichen für Umweltbewusstsein und nachhaltige Bildung gesetzt.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Aktion stand erneut die symbolische Pflanzung eines Solitärbaums auf dem Gelände der Grundschule „Im Alten Kloster“ in Fraulautern. Auf Wunsch des Schulleiters, Herrn Schommer, fiel die Wahl dabei auf eine Kugelplatane. Die Erstklässlerinnen und Erstklässler sowie ihre Lehrkräfte begleiteten die Pflanzaktion aufmerksam und beteiligten sich aktiv an der gemeinsamen Pflanzung des Baumes mit Vertreterinnen und Vertretern Fachämter und des Neuen Betriebshofes (nbs) der Stadt.
Darüber hinaus erhielten alle Kinder bereits im Vorfeld einen eigenen Baum oder einen Strauch ihrer Wahl – als persönliche Erinnerung an den Beginn ihrer Schulzeit und als Impuls, sich frühzeitig mit Natur und Umwelt auseinanderzusetzen. Insgesamt entschieden sich 149 Kinder für einen Elstar-Apfelbaum, während 117 Kinder rote Johannisbeersträucher erhielten.
Die Baumpflanzaktion hat in Saarlouis eine lange Tradition und wird bereits seit dem Schuljahr 1980/81 durchgeführt. Organisiert wurde sie vom Amt für frühkindliche Bildung, Schulen und Sport. Die Auslieferung der Pflanzen übernahm der Neue Betriebshof Saarlouis mit Unterstützung der jeweiligen Schulhausmeister.
„Mit der Baumpflanzaktion möchten wir schon zum Schulbeginn ein Bewusstsein für Natur und Umwelt schaffen. Die eigenen Bäumchen sind nicht nur eine bleibende Erinnerung an die Zeit in der Grundschule, sondern auch ein sichtbares Zeichen für Verantwortung und Nachhaltigkeit“, betont Bürgermeister Carsten Quirin.
Auch der Beigeordnete Gerald Purucker unterstreicht: „Gerade in Zeiten des Klimawandels ist es wichtig, früh anzusetzen und Kinder für ökologische Zusammenhänge zu sensibilisieren. Die Baumpflanzaktion verbindet auf gelungene Weise Umweltbildung mit einem besonderen Erlebnis für die Erstklässlerinnen und Erstklässler.“

Foto: Katharina Motsch
Korruption im Amt mit „irren“ Folgen
Was macht ein korrupter Bauamtsleiter, dem der Bürgermeister auf die Schliche kommt? Ganz einfach, er gibt vor, geisteskrank zu sein. So kürzlich geschehen in Oberesch, aber zum Glück und zur Unterhaltung aller Beteiligten, nur auf der Bühne. Die Theaterfreunde Oberesch haben sich in ihrer jüngsten Aufführung mit dem Titel „Ein Mann spielt verrückt“ im Dorfgemeinschaftshaus wieder einmal selbst übertroffen.
Eigentlich hat Bauamtsleiter Karl-Heinz von Meseburg, gespielt von Frank Riga, genug zu tun mit seiner raffgierigen Ehefrau und seiner esoterischen Tochter. Doch dann gerät Meseburg ins Visier des Bürgermeisters, denn der Bauamtsleiter hat sich beim Bau eines Bordells bestechen lassen. So heckt er kurzerhand mit seinem Freund, dem Dorfarzt Richard Schmeichel (Albert Kerber), den Plan aus, sich als geisteskrank und damit unzurechnungsfähig, auszugeben. Und so nahmen die im wahrsten Sinne des Wortes „irrwitzigen“ Verwicklungen ihren Lauf. Gerthilde von Meseburg (Melanie Engel) trägt die vermeintliche Geisteskrankheit ihres Mannes mit Fassung und versucht ohne Umschweife, mit dem Arzt anzubandeln. Denn irgendjemand muss schließlich ihren teuren Lebensstil finanzieren. Die Tochter Charlotte von Meseburg (Maria Fliegler) behandelt im heimischen Wohnzimmer ihre Patienten, darunter die Prostituierte Mandy, (Julia Ehm-Korb), die dort den Bauamtsleiter wiedererkennt, wodurch seine Bordellbesuche aufzufliegen drohen. Dazwischen taucht der Versicherungsvertreter Andreas Akte (Michael Engel) auf und verliebt sich in Charlotte, während der Zeitungsreporter Klaus Klever (Michael Heckel) den Machenschaften des Bauamtsleiters dicht auf der Spur ist. Damit sich die Ehefrau des Bauamtsleiters besser auf die Anbahnung einer neuen Liebschaft mit dem Arzt konzentrieren kann, engagiert sie für ihren Ehemann die Pflegerin Martha Münch (Marlene Lauer), die ihre autistische Tochter Rita (Jenny Lauer) mit zur Arbeit bringt.
Die verzwickte Rahmenhandlung aus der Feder der bekannten Theaterkomödien-Autorin Winnie Abel birgt, wie gewohnt, ein enormes humoristisches Potenzial, das die Theaterfreunde Oberesch in bester Manier auszuschöpfen wussten. Michael Engel mimte den Versicherungsvertreter als einen skurrilen und nervösen Mann mit näselnder Aussprache, dessen Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Theo Lingen wohl nicht ganz zufällig ist. Die meisten Lacher kassierte zweifellos Frank Riga, der als vermeintlich durchgedrehter Bauamtsleiter alle komödiantischen Register zog, egal ob er halbnackt auf allen vieren auf dem Boden kroch oder auf dem Sofa durch das Wohnzimmer „galoppierte“. Jenny Lauer, die Meisterin der Mimik, mit permanent debilem Gesichtsausdruck und besserwisserischen Zitaten aus ihrer stets bei sich geführten Enzyklopädie setzte immer wieder einen drauf, wenn man dachte, skurriler kann es nicht mehr werden. Nicht nur die Darsteller, auch die vielen Helferinnen und Helfer im Hintergrund haben wieder ganze Arbeit geleistet, angefangen bei den Bühnenbildnern Rolf Tumat und Michael Engel, über die Souffleuse Theresia Zenner, die Requisiteurin Gerlinde Scholtes, dem Grafiker Patrick Thalhammer bis hin zum Kaminbauer Stefan Ehm. Vier rundum gelungene Aufführungen, die wieder restlos ausverkauft waren und nach der Vorstellung gab es von Seiten der Zuschauer, die aus dem ganzen Saarland angereist waren, nur eine Frage: Wann bekommt man die Karten fürs nächste Jahr?

Andreas Akte (Michael Engel) versucht sich mit aller Kraft gegen die Annäherungsversuche von Mandy (Julia Ehm-Korb) zu wehren.

Gerthilde von Meseburg (Melanie Engel) hat für ihren Mann Karl-Heinz (Frank Riga) die Pflegerin Martha Münch (Marlene Lauer) engagiert, die stets ihre Tochter Rita (Jenny Lauer) im Schlepptau hat, während Charlotte von Meseburg (Maria Fliegler) (von links) sich ganz ihrer Esoterik widmet.

Dorfarzt Richard Schmeichler (Albert Kerber, rechts) bescheinigt seinem Freund Karl Heinz von Meseburg (Frank Riga, links) eine geistige Verwirrung, doch Zeitungsreporter Klaus Klever (Michael Heckel, Mitte) kommt ihnen so langsam auf die Spur.
Fotos und Text: Sabine Schmitt
Dr. Frederic Kerber ist neuer THW-Ortsbeauftragter für Saarlouis
Im Rahmen einer Feierstunde im Theater am Ring wurde Dr. Frederic Kerber das Amt des THW-Ortsbeauftragten für Saarlouis übertragen. Bundestagsvizepräsidentin Josephine Ortleb, Innenminister Reinhold Jost, Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin, der Landtagsabgeordnete Raphael Schäfer und zahlreiche Gäste, darunter Vertreter der Politik sowie verschiedener Hilfsdienste wie Bundeswehr, Polizei und Feuerwehr, folgten der Einladung.
In seiner Ansprache betonte Oberbürgermeister Speicher den gesellschaftlich unverzichtbaren Einsatz der gesamten Blaulichtfamilie und lobte die verlässliche Unterstützung des Technischen Hilfswerks in unterschiedlichsten Notsituationen:
„Die von jedem einzelnen Helfer übernommene Verantwortung im Einsatz für unsere Zivilgesellschaft verdient größten Respekt. Das Technische Hilfswerk ist stets ein zuverlässiger Partner in Situationen, in denen Einsatzkräfte nicht selten das eigene Wohl zugunsten unserer Gesellschaft riskieren. Mit Frederic Kerber hat Saarlouis einen jungen und zugleich erfahrenen neuen THW-Ortsbeauftragten, der sich unter anderem bereits durch die Koordinierung des Einsatzes im Ahrtal ausgezeichnet hat“, so der Oberbürgermeister. Er beglückwünschte Dr. Kerber zum neuen Amt und wünschte ihm alles Gute sowie Kraft und Umsicht bei der Leitung des Ortsverbandes.
Die Urkunde überreichte Marcel Baerwindt vom THW-Länderverband Hessen – Rheinland-Pfalz – Saarland. Baerwindt gab einen kurzen Einblick in die Arbeit des THW und freute sich über wachsende Ressourcen durch die vom Bundestag beschlossenen Finanzpakete zur Unterstützung der Hilfsorganisation. Auch er hob die systemrelevante Arbeit des Technischen Hilfswerks in Zeiten von Konflikten, Unsicherheiten oder Naturkatastrophen hervor.
Die Feierstunde klang bei einem Imbiss aus, bei dem die Anwesenden über Erfolge, Chancen und kommende Herausforderungen in der Arbeit des Technischen Hilfswerkes ins Gespräch kamen.
Die Stadtverwaltung der Europastadt Saarlouis dankt allen engagierten Helferinnen und Helfern der Blaulichtfamilie und des THW, die sowohl verlässliche Partner für Politik und Verwaltung als auch ein Zuhause für haupt- und ehrenamtliches Engagement sind.
Bildtext: Marc Speicher und Dr. Frederic Kerber (neuer THW-Ortsbeauftragter)

Foto: Peter Speth
Erlebnistag auf dem Schulhof der Römerbergschule Saarlouis-Roden
Am Samstag, den 9. Mai 2026 lädt die Europastadt Saarlouis von 10:30 Uhr bis 14:30 Uhr zu einem Erlebnistag auf dem neu gestalteten Schulhof der Römerbergschule Saarlouis-Roden ein. Ein abwechslungsreicher Tag mit vielfältigen Angeboten steht bevor.
Eröffnet wird der Erlebnistag um 10:30 Uhr mit einem Begrüßungswort sowie einer feierlichen Schiffstaufe der neuen Spielgaleere mit einem eigens von den Schülerinnen und Schülern gewählten Namen. Das neue Klettergerüst in Form eines römischen Schiffes greift das von den Kindern mitentwickelte Motto „Römer“ auf und stellt ein besonderes Highlight des neu gestalteten Schulhofs dar.
Im Anschluss wartet ein buntes Programm für die ganze Familie:
– Austesten der neuen Spielgeräte
– Schulhofrallye zum Erkunden des neuen Schulhofs
– Quizrad der AG Klimastark
– Comic-Workshop der Freien Kunstschule
– Kinderschminken der Freien Kunstschule
– Bauklötze und Spielsachen für die ganz kleinen Gäste
…sowie vieles mehr.
Wer einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte, kann zudem bei einer spannenden Baustellenführung den unteren Schulhof erkunden, der sich derzeit noch im Umbau befindet.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Kuchen und Kaltgetränke werden zur Verfügung gestellt, zusätzlich wird ein warmes Mittagessen angeboten.
Die Veranstaltung findet anlässlich des bundesweiten Tags der Städtebauförderung statt. Der Aktionstag ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, der Länder, des Deutschen Städtetages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes zur Stärkung der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei Vorhaben der Städtebauförderung.
Auch die Umgestaltung des Schulhofs erfolgt im Rahmen der Städtebauförderung und stellt einen wichtigen Beitrag zur Aufwertung des Quartiers Roden dar. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird der Schulhof nach dem regulären Schulbetrieb allen Kindern in Roden als Spielplatz zur Verfügung stehen.
Alle sind herzlich eingeladen, am 9. Mai vorbeizuschauen und gemeinsam einen erlebnisreichen Tag zu verbringen!

Foto: Lorena Krivograd
Verkehrsbeschränkungen in der Ensdorfer Straße (L 139) aufgrund von Kanalsanierung
In der Ensdorfer Straße (L 139) im Einmündungsbereich zur Gatterstraße kommt es aufgrund von Tiefbauarbeiten zur Kanalsanierung im Zeitraum vom 13. April bis 24. April 2026 zu Verkehrsbeschränkungen.
Während der Bauarbeiten wird eine halbseitige Straßensperrung eingerichtet. Der Verkehr wird als Einbahnstraße in Richtung Ensdorf geführt. Für die Gegenrichtung erfolgt eine großräumige Umleitung über die B51.
Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die erforderlichen Maßnahmen gebeten.
Stadt Saarlouis im Austausch mit lokalem Babyfachhandel in Lisdorf
Saarlouis ist Standort eines überregional bekannten und besuchten Babyfachhandels. Oberbürgermeister Marc Speicher und Bürgermeister Carsten Quirin besuchten die einzige saarländische Filiale von BabyOne. Im Gespräch ging es vor allem um die aktuelle Lage im Einzelhandel und die Zukunft spezialisierter Fachgeschäfte in Saarlouis.
Als einziger großer Babyfachhandel in Saarlouis ist der Markt eine wichtige Anlaufstelle für Familien aus dem ganzen Saarland und der Großregion. Inhaber Dirk Johannes, der das Unternehmen gemeinsam mit seinem Sohn führt, schilderte die aktuellen Herausforderungen. Insbesondere im Spannungsfeld zwischen wachsendem Onlinehandel, steigenden Betriebskosten und dem Anspruch an individuelle Beratung. Dabei wurde deutlich, dass gerade bei sicherheitsrelevanten Produkten der persönliche Kontakt und die Beratung vor Ort weiterhin eine zentrale Rolle spielt.
Durch die Lage im Grenzgebiet zu Frankreich und Luxemburg spricht der Fachmarkt auch Kundinnen und Kunden über die Stadt hinaus an und stärkt Saarlouis als Einkaufsstandort. Quirin betont: „Betriebe wie dieser tragen dazu bei, Saarlouis auch über die Stadtgrenzen hinaus als attraktiven Einkaufsstandort zu positionieren.“
„Der Standort im Hader zieht Kunden aus nah und fern an und wir sind froh, dass wir mit dem inhabergeführten Betrieb der Familie Johannes ein überregional bekanntes Fachgeschäft für Familien haben“, so Oberbürgermeister Marc Speicher und Bürgermeister Carsten Quirin.

Foto: Sofia Betash
„YOUR FUTURE“ – Orientierung für das Berufsleben
Bereits zum vierten Mal luden „YOU-Das Jugendbüro“ der Europastadt Saarlouis, das Jobcenter (Team U25) des Landkreises Saarlouis und das Projekt KuRS der Diakonie Saar zur Berufsorientierungsmesse „YOUR FUTURE“ in das Esther-Bejarano-Haus nach Saarlouis. Mit dabei waren diesmal 17 Aussteller aus unterschiedlichen Branchen, die Jugendlichen einen Einblick in verschiedene Berufsbilder vermittelten. Das Angebot stieß auf hohes Interesse, mehr als 200 junge Menschen schauten an dem Vormittag vorbei und holten sich Ideen und Anregungen für ihre berufliche Zukunft.
„Wir freuen uns sehr über das große Interesse“, sagte Bürgermeister Carsten Quirin, der sich vor Ort bei den Ausstellern für ihre Teilnahme bedankte und es sich nicht nehmen ließ, selbst einige Angebote selbst zu testen. So pflanzte er unter fachkundiger Anleitung von Gartenbaumeister Dominik Lieblang ein Blumenkörbchen am Stand des Neuen Betriebshofes Saarlouis und machte Wiederbelebungsversuche an einer Reanimationspuppe des Deutschen Roten Kreuzes. Der Bürgermeister bedankte sich insbesondere bei Anette Plewka und Lena Geyer vom YOU-Das Jugendbüro, die gemeinsam mit Peter Altmeyer vom Jobcenter und Matthias Schindel-Helfenstein vom Projekt KuRS die Messe organisiert und die Aussteller angeworben hatten.
Schon seit Beginn dabei ist die Globus Markthalle Saarlouis, die für alle Besucherinnen und Besucher ihren beliebten Fleischkäse spendierten. Für Fragen rund um Berufe im Einzelhandel stand Marktleiter Oliver Kirch persönlich zur Verfügung. Das Textil-Service-Unternehmen MEWA hatte ein Service-Fahrzeug dabei. So konnten junge Menschen sich ein Bild davon machen, mit welchem Fahrzeug sie unterwegs sein werden, wenn sie sich für eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer entscheiden. „Wir bilden aber auch Textilreiniger, Industriekaufleute, Verwaltungsberufe und vieles mehr aus“, sagte Peter Bohlen von der Firma MEWA, der auch in diesem Jahr wieder einige Interessenten für ein Praktikum gewinnen konnte und direkt vor Ort einen Auszubildenden einstellte. Einblick in Gesundheitsberufe erhielt man an den Ständen einer Physiotherapieschule und einer Pflegeschule. Die Agentur für Arbeit vermittelte mit Hilfe von Virtual-Reality-Brillen einen Einblick in eine Vielzahl verschiedener Ausbildungsberufe aus Berufsfeldern wie Handwerk, Technik, Dienstleitung, IT und Medien. Sandra Jenal vom Personalamt der Europastadt Saarlouis stellte die breite Palette der Ausbildungsberufe bei der Stadt Saarlouis vor. Neben den klassischen Verwaltungsberufen bildet die Stadt auch in technischen und handwerklichen Berufen aus. Aber auch Tourismuskaufleute, Fachkräfte für Bäderbetriebe und ebenso verschiedene Berufe im sozialen und pädagogischen Bereich hat die Stadt im Angebot. Daneben informierte McDonalds über die Ausbildung im Bereich der Systemgastronomie und DHL freute sich über das rege Interesse am Beruf des Paketzustellers. Wie man sich richtig bewirbt, erfuhr man am Stand der Startbahn 25. Hier wurden Bewerbungsfotos gemacht und mit Hilfe von Mitarbeiterinnen Lebensläufe verfasst. Am Ende waren sowohl die Veranstalter, als auch die Aussteller sehr zufrieden mit der Resonanz und man freute sich schon auf die nächste Messe im kommenden Jahr.
Aussteller:
Agentur für Arbeit, Ayedo, Bundesamt für Familie und zivilges. Aufgaben, Deutsche Post/DHL, DRK, GfU, Globus, Handwerkskammer, KuRS, Ludwig-Schokolade, McDonalds, MEWA, NBS, Stadtverwaltung Saarlouis, Stadtbahn 25, Physiotherapieschule, Pflegeschule;

Bild 1:
Lena Geyer, Anette Plewka, Peter Altmeyer und Matthias Schindel-Helfenstein (v.l.) haben die Berufsorientierungsmesse gemeinsam entwickelt und organisiert.

Bild 2:
Das DRK hatte eine Reanimationspuppe dabei, an der man Erste-Hilfe-Maßnahmen üben konnte.
Fotos: Katharina Motsch
Pauline Menniger gewinnt Regionalentscheid des Lesedino-Vorlesewettbewerbs
Beim Regionalentscheid des Lesedino-Vorlesewettbewerbs in der Stadtbibliothek Saarlouis überzeugte Pauline Menniger von der Grundschule Wallerfangen die Jury und sicherte sich den ersten Platz.
Insgesamt nahmen zehn Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen aus verschiedenen Grundschulen am Wettbewerb teil, darunter fünf aus Saarlouis. Die jungen Vorleserinnen und Vorleser präsentierten zunächst einen selbst gewählten Text und stellten anschließend ihr Können anhand eines unbekannten Überraschungstextes unter Beweis.
Bewertet wurden neben einer sicheren Lesetechnik insbesondere Ausdruck, Betonung und die Fähigkeit, die Atmosphäre eines Textes lebendig zu vermitteln. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Freude am Lesen zu fördern und Kinder dazu zu ermutigen, Geschichten mit Leben zu füllen und ihr Publikum zu begeistern.
Die Jury zeigte sich beeindruckt vom hohen Niveau der Teilnehmenden und der großen Bandbreite an ausgewählten Texten.
Mit ihrem Sieg beim Regionalentscheid qualifiziert sich Pauline Menniger für den Landesentscheid am 28. Mai im Ministerium für Bildung und Kultur. Dort treten die besten Vorleserinnen und Vorleser aus dem gesamten Saarland gegeneinander an, um den Landessieg zu ermitteln.


Fotos: Katharina Motsch
Historische Zifferblätter kehren zurück ins Stadtbild
Zwei historische Zifferblätter aus der Französischen Straße sind ab sofort im Theater am Ring öffentlich zu sehen. Die aufwendig restaurierten Zeitzeugen stammen ursprünglich von Uhren eines Wohn- und Geschäftshauses in zentraler Lage der Saarlouiser Innenstadt und konnten nun dauerhaft für die Öffentlichkeit gesichert werden.
Nach ihrer Demontage Ende des 20. Jahrhunderts wurden die Zifferblätter von der Saarlouiser Unternehmerfamilie Huffer übernommen und so vor dem Verlust bewahrt. Zeitweise fanden sie Nachnutzung als Tischgestelle mit Glasauflage, bevor sie nun ihren Weg zurück in den öffentlichen Raum gefunden haben.
Im Jahr 2025 stellte Herr Marc Huffer – Bruder von Uwe Huffer, der das Familienunternehmen Huffer & Söhne GmbH in dritter Generation führt – die historischen Zifferblätter nach Abstimmung mit der städtischen Denkmalpflege der Europastadt Saarlouis unentgeltlich zur Verfügung. Anschließend wurden sie fachgerecht restauriert und im Theater am Ring an gut sichtbarer Stelle installiert.
Die Geschichte der Zifferblätter ist eng mit der Saarlouiser Unternehmerfamilie Huffer verbunden. Bereits Viktor Huffer sen. war bis in die 1960er Jahre als Unternehmer im Zech & Huffer Emaillierwerk in Fraulautern tätig und engagierte sich zudem kommunalpolitisch im Stadtrat. Auch das traditionsreiche Huthaus Arweiler, geführt von Maria Arweiler sowie später von Magdalena Huffer, geb. Arweiler, prägte über Jahrzehnte das Stadtbild – zunächst in der Französischen Straße und nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1980er Jahre in der Bibelstraße.
„Solche Objekte machen Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar“, betont Oberbürgermeister Marc Speicher. „Mein herzlicher Dank gilt der Familie Huffer, die mit ihrer Spende einen wertvollen Beitrag zur Bewahrung unserer Stadtgeschichte leistet und dieses Stück Saarlouis für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat.“
Mit der Präsentation im Theater am Ring wird ein weiteres Kapitel der Stadtgeschichte lebendig gehalten und für Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Stadt erlebbar gemacht.


Fotos: Katharina Motsch
Osterfreude im Donatuszentrum Roden
Das Donatuszentrum Roden verwandelte sich zur Osterzeit in einen Ort voller Frühlingsfreude und fröhlichem Kinderlachen. Im Rahmen einer gemeinsamen Osteraktion des Quartiersmanagements Roden, der Diakonie Saar und der vhs waren sowohl Kinder der KiTa Christkönig als auch Kinder der FGTS der Römerbergschule Roden zu Gast.
Mit viel Kreativität und Begeisterung brachten die Kinder ihren selbstgebastelten Osterschmuck mit, den sie stolz an den bereitgestellten Ostersträuchern befestigten. Es entstanden bunte und liebevoll gestaltete Hingucker, die nun das Café „Herz & Hand“ im Donatuszentrum schmücken und für eine frühlingshafte Atmosphäre sorgen.
Im Anschluss ging es nach draußen, wo der Osterhase für die Kinder bereits kleine Überraschungen versteckt hatte. Mit großem Spaß machten sich die Kinder auf die Suche und freuten sich über gefundene Kleinigkeiten, wie Schoko-Osterhasen, Seifenblasen und Buntstifte.
Als wohlverdiente Stärkung nach der erfolgreichen Ostersuche gab es zum Abschluss noch frisch gebackene Waffeln. Für alle Beteiligten war es ein rundum schönes Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird. Gemeinsame Aktionen wie diese stärken nicht nur das Miteinander im Quartier, sondern schaffen auch wertvolle Momente der Begegnung und Gemeinschaft.

Foto: Lorena Krivograd
Neues Spielschiff „Römelix“ an der Römerbergschule in Roden fertiggestellt
Die Europastadt Saarlouis hat ein weiteres Projekt zur Aufwertung ihrer Bildungseinrichtungen erfolgreich abgeschlossen: Das neue Spielschiff auf dem Gelände der Römerbergschule im Stadtteil Roden ist fertiggestellt.
Das moderne Spielgerät bietet den Schülerinnen und Schülern künftig vielfältige Möglichkeiten zum Spielen, Entdecken und Bewegen. Mit seiner Gestaltung greift das Spielschiff sowohl spielerische als auch pädagogische Aspekte auf und wertet den Schulhof nachhaltig auf.
Die offizielle Einweihung des Spielschiffes findet am 09. Mai im Rahmen des bundesweiten Tags der Städtebauförderung mit einem bunten Familienprogramm statt. Die Maßnahme ist Teil der kontinuierlichen Investitionen der Stadt in eine ausgereifte und kindgerechte Infrastruktur.
„Mit dem neuen Spielschiff schaffen wir einen Ort, an dem Kinder nicht nur spielen, sondern auch ihre Kreativität und Bewegung fördern können. Investitionen in unsere Schulen sind immer Investitionen in die Zukunft unserer Stadt“, betont Bürgermeister Carsten Quirin.
Auch der Beigeordnete Gerald Purucker hebt die Bedeutung des Projekts hervor: „Das Projekt ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Städtebauförderung konkret bei den Menschen ankommt. Damit haben wir gezielt einen Ort geschaffen, der die Bedürfnisse von Kindern stärker in den Mittelpunkt stellt.“
Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die an der Planung und Umsetzung der Spielstätte mitgewirkt haben.
Die Europastadt Saarlouis lädt alle Interessierten herzlich ein, an der Einweihung teilzunehmen und das neue Spielangebot vor Ort kennenzulernen.

Foto: Katharina Motsch
Seniorensicherheitsberater informieren über Einbruchschutz im Plauderstündchen Fraulautern
Wie kann ich mein Zuhause besser vor Einbruch schützen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des jüngsten „Plauderstündchens“ in Fraulautern. Zu Gast waren die Seniorensicherheitsberater, die praxisnah und verständlich rund um das Thema Einbruchprävention informierten.
Die Veranstaltung wurde im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden“ von der Fraulauterner Quartiersmanagerin Jessica Fischer gemeinsam mit der Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis, Birgit Cramaro und der Volkshochschule Saarlouis organisiert. Ziel war es, insbesondere ältere Menschen für typische Vorgehensweisen von Täterinnen und Tätern zu sensibilisieren und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Die Seniorensicherheitsberater erklärten, wie Einbrecher vorgehen, woran man verdächtige Situationen erkennt und welche einfachen Maßnahmen bereits für mehr Sicherheit sorgen können. Neben technischen Sicherungsmöglichkeiten standen auch Verhaltenshinweise im Alltag im Fokus. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen einzubringen.
Das Interesse war groß, die Gespräche intensiv und der Austausch lebendig. Das Plauderstündchen zeigte einmal mehr, wie wichtig niedrigschwellige Informationsangebote direkt im Quartier sind. Sicherheit beginnt mit Wissen – und mit dem gemeinsamen Gespräch.

Foto: Jessica Fischer
Abschied nach 42 Dienstjahren – Oberst Uwe Staab aus dem Amt verabschiedet
Nach mehr als vier Jahrzehnten im Dienst der Bundeswehr wurde Oberst Uwe Staab feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Im Theater am Ring in Saarlouis übergab er im Rahmen eines Appells das Kommando über das Landeskommando der Bundeswehr im Saarland an seinen Nachfolger, Oberst Michael Kopp.
Staab stand seit 2023 an der Spitze des Landeskommandos und prägte in dieser Zeit die zivil-militärische Zusammenarbeit im Saarland maßgeblich. Seine Amtszeit fiel in eine Phase großer sicherheitspolitischer Herausforderungen, insbesondere vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Unter seiner Führung wurde die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr, Polizei und zivilen Rettungskräften neu ausgerichtet. Neben der klassischen Amtshilfe im Katastrophenfall rückte die Vorbereitung ziviler Strukturen auf mögliche militärische Unterstützungsbedarfe verstärkt in den Fokus.
Für sein Engagement und seine Verdienste um die Region wurde Staab im Rahmen seiner Verabschiedung besonders geehrt. Der Oberbürgermeister der Europastadt Saarlouis, Marc Speicher, und Bürgermeister Carsten Quirin verliehen ihm die Ehrenbürgerurkunde der Stadt. Damit würdigte die Stadt Saarlouis insbesondere seinen Einsatz für die enge Vernetzung zwischen der Bundeswehr und kommunalen Akteuren.
„Oberst Staab hat in einer sicherheitspolitisch anspruchsvollen Zeit Verantwortung übernommen und die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und unserer Stadt entscheidend gestärkt. Sein Engagement reicht weit über den militärischen Auftrag hinaus“, betonte Speicher bei der Überreichung der Urkunde.
Ein bleibendes Zeichen setzte Staab zudem mit der von ihm mit initiierten Veranstaltungsreihe „Garnisonsgespräch: Sicherheitsforum Saarlouis“. Das Dialogformat hat sich als wichtige Plattform für den Austausch zwischen Bundeswehr, Politik, Blaulichtorganisationen und Gesellschaft etabliert und soll auch künftig fortgeführt werden.
Oberst Uwe Staab blickt auf eine lange und vielseitige militärische Laufbahn zurück. Sie führte ihn unter anderem zu sieben Auslandseinsätzen. Mit seinem Eintritt in den Ruhestand endet eine prägende Karriere, die sich nicht nur durch internationale Erfahrungen, sondern auch durch besonderes Engagement für die zivil-militärische Zusammenarbeit im Saarland auszeichnete.
Mit der Übergabe des Kommandos an Oberst Michael Kopp geht diese Arbeit in neue Hände über. Das Wirken Staabs, insbesondere im Aufbau tragfähiger Netzwerke und Dialogformate, bleibt jedoch ein wichtiger Bestandteil der sicherheitspolitischen Zusammenarbeit im Saarland.


Bilder: Sophia Tull
Boris Becker, Felix Magath, Timo Boll und weitere Weltstars bei TT World Legends Cup 2026 in Saarlouis
Hochkarätige Tischtennis-Legenden und prominentes Charity-Duell angekündigt
Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde zu Beginn letzter Woche ein außergewöhnliches Sportereignis für Saarlouis vorgestellt: Am 22. Mai 2026 wird die Stadtgartenhalle Saarlouis zum Schauplatz des TT World Legends Cup 2026. Das Turnier vereint einige der größten Persönlichkeiten des internationalen Tischtennis und verspricht hochklassigen Sport sowie emotionale Momente.
Mit Timo Boll (Deutschland), Jan-Ove Waldner (Schweden), Zhang Jike (China), Jörgen Persson (Schweden) und Werner Schlager (Österreich) stehen gleich mehrere Weltstars an der Platte, die den Sport über Jahrzehnte geprägt haben. Ihre Erfolge reichen von Olympiasiegen über Weltmeistertitel bis hin zu unzähligen internationalen Triumphen – und machen den World Legends Cup zu einem Highlight im internationalen Sportkalender.
Ein besonderes Highlight des Abends wird das Charity-Einlagespiel sein. Fußballlegende Felix Magath und Tennisikone Boris Becker, sechsfacher Grand-Slam-Sieger und ehemaliger Weltranglistenerster, werden in einem unterhaltsamen Duell gegeneinander antreten und damit für einen sportartenübergreifenden Höhepunkt sorgen.
„Der TT World Legends Cup ist ein echtes Highlight für Saarlouis und unterstreicht einmal mehr unsere Bedeutung als Sportstadt. Dass wir internationale Topstars und echte Legenden des Tischtennis hier begrüßen dürfen, ist etwas ganz Besonderes – für unsere Stadt und für alle Sportfans in der Region.“, freut sich Oberbürgermeister Marc Speicher über das Turnier der Spitzenklasse.
Der TT World Legends Cup 2026 verspricht damit nicht nur Spitzensport auf höchstem Niveau, sondern auch ein einzigartiges Eventerlebnis für alle Sportbegeisterten.

v.l.: Beigeordneter Gerald Purucker, Bürgermeister Carsten Quirin, live zugeschaltet – Tennislegende Boris Becker, Frank Schreiner (Donic) und Oberbürgermeister Marc Speicher.
Bild: Pressestelle Saarlouis
Wertstoffhof geschlossen
Der Lebacher Abfallzweckverband teilt mit, dass der Wertstoff- und Entsorgungshof am Ostersamstag, 4. April 2026 geschlossen ist.
Oberbürgermeister gratuliert zum 50-jährigen Bestehen von Willibald Fischer und Partner GbR
Vor 50 Jahren gründete sich in unserer Europastadt die Kanzlei Willibald Fischer und Partner (WFP), die seither ihren Mandanten mit Rat und Tat zur Seite steht. Die mehrfach ausgezeichnete Kanzlei für Steuer-, Wirtschafts- und Rechtsberatung verfügt heute über insgesamt vier Standorte in ganz Deutschland – eine Erfolgsgeschichte, zu der Oberbürgermeister Marc Speicher herzlich gratulierte.
„Gerade in Zeiten des Umbruchs braucht es verlässliche Partner: Menschen und Institutionen, die Unternehmen begleiten und Orientierung geben. Willibald Fischer und Partner stehen seit 1976 für Kontinuität, Verlässlichkeit und Fachkompetenz“, so der Oberbürgermeister in seinem Grußwort. Marc Speicher dankte den Gründern und allen Beschäftigten für die über Jahrzehnte hinweg getragene Verantwortung und ihr Engagement. Ebenso betonte der Verwaltungschef die Relevanz regionaler mittelständischer Unternehmen, die ebenso wie kommunale Träger und Landesbehörden mit der Expertise der WFP begleitet werden.
Die Moderation der Feierlichkeiten übernahm Moderatorin Nadine Irmer. Musikalisch begeisterten beim Festakt das KreisJugendOrchester Saarlouis unter Leitung von Joachim Fontaine sowie der Kinderchor des Saardoms Dillingen unter Leitung von Thomas Bernardy. Landrat Patrick Lauer würdigte in seinem Grußwort das soziale Engagement der Kanzlei, das sich unter anderem in der Förderung junger musikalischer Talente zeigt – insbesondere durch die Unterstützung der gemeinnützigen Jugendstiftung für Erziehung und Kultur. Für die saarländische Steuerberaterkammer gratulierte Präsident Ronald Maul.
Die Reihe der Festgäste zählte neben Bürgermeister Carsten Quirin und Hauptamtsleiter Alexander Guß zahlreiche weitere Gratulanten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – unter anderem den ehemaligen saarländischen CDU-Ministerpräsidenten Peter Müller, Bundesminister a.D. Peter Altmaier, Sozialministerin a. D. Monika Bachmann, Wirtschaftsminister a. D. Hanspeter Georgi sowie den ehemaligen Geschäftsführer der Steuerberaterkammer, Norbert Hillen.
Kanzleigründer Willibald Fischer dankte gemeinsam mit seinem Sohn und Nachfolger Holger Fischer dem Oberbürgermeister als Hausherren und der Europastadt für die Bereitstellung des Theaters am Ring.
Die Unterstützung mittelständischer Familienbetriebe, Handwerksbetriebe, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen ist maßgeblich für die Stabilität und Zukunftsfähigkeit der regionalen Wirtschaft. Die Verwaltungsspitze wünscht der Kanzlei Willibald Fischer und Partner auch für die kommenden Jahre viel Erfolg, zufriedene Mandanten und den nötigen Weitblick, um zukünftige Aufgaben und Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen.

Foto: Peter Speth
„Loriots Möpse des Ostereidiebstahls verdächtigt!“ Stadtbibliothek Saarlouis und Ludwig-Galerie Saarlouis bitten um Osterei-Fahndungshilfe.
Was ist passiert? Loriot würde sagen: „Ach was, meine Möpse sind doch keine Ostereidiebe!“ Aber tatsächlich: „Oh Schreck! Oh Schreck! Loriots Möpse sind mit den Eiern weg!“
Vielleicht wollten sie nur dem Osterhasen beim Verstecken der Eier helfen. Aber das Ergebnis ist das gleiche. In der Ludwig-Galerie Saarlouis und der Stadtbibliothek Saarlouis fehlen Ostereier. Und die Verantwortlichen fragen sich: „Ei, wo sind sie denn hingelaufen? Ei, wo sind denn die Möpse mit den Eiern hin?“ Nun braucht die Ludwig Galerie Saarlouis und die Stadtbibliothek Saarlouis Hilfe bei der Suche nach den Eiern. Als Anreiz dafür haben die Bibliothek und die Galerie ein Suchspiel gestartet. Jeder kann helfen, indem er sucht und die Anzahl der gemopsten Eier den beiden Kulturinstitutionen der Europastadt Saarlouis mitteilt. Teilnahmescheine mit den Teilnahmebedingungen bekommt man dort vor Ort.
Einsendeschluss ist der 24. April 2026.
Als Dank für die Hilfe gibt es tolle Gewinne rund um Loriot zu gewinnen.
Um die Suche einzugrenzen, gibt es auch einen kleinen Hinweis:
Es sind ja Loriots Möpse und wohin würden diese gehen, um ein Versteck zu suchen? Natürlich dorthin, wo ihr Herrchen Loriot zu sehen ist. So wurden sie in der Ausstellung „Ach was. Loriot – Künstler, Kritiker und Karikaturist“ in der Ludwig Galerie entdeckt. Außerdem sollen die Möpse auch in der Stadtbibliothek Saarlouis gewesen sein. Dort läuft im Begleitprogramm zu „Ach was. Loriot“ die Medienausstellung „Mein Name ist Lohse, ich möchte ein Buch“.
Also einfach mal in der Ludwig Galerie Saarlouis und der Stadtbibliothek Saarlouis vorbeikommen und in den Ausstellungen nach den Eiern suchen.



Gelungenes österliches Frühlingsfest im offenen Treff Saarlouis
Zu einem österlichen Frühlingsfest mit leckerem Frühstück, Beiträgen und gemeinsamem Singen hatte das Team des offenen Seniorentreffs Saarlouis eingeladen.
Eine Gruppe von Seniorinnen und Senioren aus allen Stadtteilen und dem Landkreis Saarlouis trifft sich hier immer montags von 10 bis 12 Uhr, außer an Feiertagen und in den Schulferien. Neue Besucherinnen und Besucher sind immer willkommen.
Der offene Treff im „Esther-Bejarano-Haus“, Holtzendorffer Str. 2 in Saarlouis, konnte zu diesem Fest über 30 Gäste begrüßen. Die Feier begann mit einem leckeren Frühstück, das von Brigitte Bilz, Adele Speicher, Chantal Fachinger und Okan Acar vorbereitet wurde. Einige Gäste brachten selbstgemachte Kuchen oder Salate mit.
Der Vormittag setzte sich mit gemeinsamem Singen, gemütlichem Beisammensein und einem fröhlichen Miteinander fort. Die musikalische Umrahmung übernahm in bewährter Weise Manfred Wey.
Der Treff fällt an den beiden darauffolgenden Montagen (06. und 13. April) wegen der Osterferien aus. Der offene Seniorentreff trifft sich dann am 20. April von 10:00 bis 12:00 Uhr erstmals wieder.
Weitere Informationen erteilen die Seniorenmoderatorin Birgit Cramaro unter der Tel.-Nr. 06831 / 443-1339 bzw. per E-Mail an cramaro@saarlouis.de sowie Brigitte Bilz unter der Handy-Nr. 0172 / 6970525.
Verkehrsbeschränkungen in der Wallerfanger Straße während der Osterferien
Aufgrund geplanter Tiefbauarbeiten der Stadtwerke Saarlouis kommt es in der Wallerfanger Straße (L 170) im Zeitraum vom 07.04. bis zum 24.04.2026 zu umfangreichen Verkehrsbeschränkungen. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Einmündung St. Nazairer Allee und der Kaserne.
Im Zuge der Erneuerung der Gas- und Wasserleitungen wird die Wallerfanger Straße in Fahrtrichtung stadteinwärts ab der St. Nazairer Allee gesperrt und eine Umleitung eingerichtet. Zudem ist der Gehweg gesperrt; der Fußgängerverkehr wird über eine Lichtsignalanlage mit integrierter Fußgängersignalisierung auf die gegenüberliegende Straßenseite geleitet.
Sachstandsbericht zur Sanierung des Hallenbades
Sven Schroll von der S.I.G. Schroll Consult GmbH hat die Ratsmitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger in der jüngsten öffentlichen Stadtratssitzung über den aktuellen Sachstand zur Sanierung des Hallenbades informiert. So wurden durch den Generalplaner bereits zahlreiche Untersuchungen veranlasst und durchgeführt. Hintergrund ist es, die völlig zerstörte Technik des Bades neu und hochwassersicher aufzubauen.
Erste Überlegungen mit einem geplanten Anbau für die Technik sind aktuell der Möglichkeit gewichen, kompakter zu bleiben und alles in, am und auf dem Hallenbad zu verorten. Statische Voruntersuchungen haben ergeben, dass es möglich sei, die Lüftungsanlage auf dem Flachdach unterzubringen. Auch könnten Teile der Dachfläche mit PV-Modulen versehen werden. Die Nutzung von Wärmepumpen wird ebenfalls ins Auge gefasst. Das Planungsbüro erarbeitet verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen sowie den entsprechenden Kosten. Eine dieser Varianten ist dann vor der Realisierung vom Stadtrat zu beschließen.
Hochwassersichere, bereits vorhandene Flächen stellen die jetzigen Wohneinheiten im Gebäudekomplex dar. Sie könnten zu Technikräumen umfunktioniert werden.
Im Zuge der Sanierung ist es auch angedacht, durch eine Optimierung des Grundrisses weitere Sammelumkleiden einzurichten, um das Kapazitätsproblem in diesem Punkt zu beheben. Auch sollte eine bessere barrierefreie Anbindung und Ausstattung für das Bad sowie eine barrierefreie Toilettenanlage für das Restaurant im Hallenbad konzipiert werden. Perspektiv ist es bei grundlegender Planung sogar möglich, zu einem späteren Zeitpunkt ein Lehrschwimmbecken anzubauen – wenn man es jetzt richtig anpackt und die Technik entsprechend ertüchtigt.
Die bisherigen Untersuchungen haben leider auch große Probleme ans Tageslicht gebracht. So haben Bodenuntersuchungen mit eingebautem Pegel gezeigt, dass das Grundwasser während und nach Regenereignissen sehr stark ansteigt und das anstehende Wasser auf das Gebäude drückt. Außerdem wurden alle Leitungen verfilmt: sie sind zum Teil verstopft und/oder gebrochen, so dass sie erneuert und rückstausicher gemacht werden müssen. Auch thermographische Untersuchungen sowie Untersuchungen an der Fassade haben Probleme ergeben, die man nicht ignorieren könne, so der Generalplaner. Eine Betonanalyse ist bereits beauftragt, die Ergebnisse stehen aber noch aus.
Bis Ende April sollen nun die Kostenplanung und die Vorentwurfsplanung abgeschlossen werden. Fest steht aber jetzt schon: es wird einen planerischen und technischen Mehraufwand geben, weil man gerade mit den Untergrund-Problemen ursprünglich nicht gerechnet hat.
„Die regelmäßig stattfindenden Vor-Ort-Treffen mit der S.I.G., der LEG Kommunal, der Verwaltungsspitze, den Lebacher Stadtwerken als Betreiber des Bades und unserem Schwimmmeister, der das Bad seit über 20 Jahren in- und auswendig kennt, sind sehr konstruktiv und haben gezeigt, dass wir das Ganze vernünftig angehen müssen, um unser Hallenbad zukunftssicher zu machen und Spätfolgen zu vermeiden,“ erklärt Bürgermeister Klauspeter Brill. Es ist natürlich immer schwierig für die Bevölkerung, die von all diesen Schritten nichts sieht. Ein derart komplexes Sanierungsprojekt erfordert eine sorgfältige und strategische Planung, insbesondere auch mit Hinblick auf die Fördermittel und die damit verbundenen vergaberechtlichen Vorgaben. „Hierzu stehen wir in jeder Projektphase in enger Abstimmung mit dem Ministerium als Fördergeldgeber. In jedem Fall können Sie sicher sein, dass wir versuchen, die Planungen schnellstmöglich abzuschließen, um die anstehende Sanierung unseres Hallenbades in Angriff nehmen zu können“, sagt der Rathauschef abschließend.

Vom Klosterdorf zum Industrieort – Historische Stadtteilführung durch Fraulautern
Fraulautern blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Wie aus einem Klosterdorf ein bedeutender Industrieort wurde, erfahren Interessierte bei einer historischen Stadtteilführung am Samstag, 16. Mai 2026, um 15:00 Uhr in Fraulautern.
Der Vorsitzende des Vereins für Geschichte und Heimatkunde, Guido Fontaine, nimmt die Teilnehmenden mit auf einen Rundgang durch das Zentrum und erläutert anschaulich die Entwicklung des Stadtteils. Bedeutende Gebäude, prägende Orte und spannende Hintergründe machen die Geschichte Fraulauterns lebendig und greifbar.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die Führung bei einem kleinen Umtrunk im Torbogen Soubise ausklingen zu lassen und offene Fragen zur Historie Fraulauterns zu vertiefen.
Die Veranstaltung ist kostenlos und eine Kooperation mit dem Verein für Geschichte und Heimatkunde Saarlouis-Fraulautern e.V. sowie der Quartiersmanagerin Fraulautern. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Startpunkt ist an der Kirche HL. Dreifaltigkeit Fraulautern, Puhlstraße 4.

Gemälde: im Besitz von Guido Fontaine, vom Verein für Geschichte und Heimatkunde
Gemeinsam kreativ: Osterkränze binden im Haus Europa
Im Haus Europa wurde es frühlingshaft: Zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestalteten beim Workshop „Osterkränze binden“ ihre ganz persönlichen Kränze für die Osterzeit. Mit viel Kreativität, guter Laune und liebevoll ausgewählten Materialien entstanden individuelle Werkstücke, die nun Türen und Tische schmücken.
Das Angebot war eine gemeinsame Aktion der Quartiersmanagerinnen aus Roden und Fraulautern. Ziel war es, Menschen aus beiden Quartieren zusammenzubringen und Raum für Begegnung und Austausch zu schaffen – in angenehmer Atmosphäre und mit einem praktischen Ergebnis zum Mitnehmen.
Die positive Resonanz zeigt: Gemeinsame kreative Angebote stärken die Nachbarschaft und machen Lust auf mehr.

Foto: Jessica Fischer
Baugenehmigungsverfahren in Rekordtempo: OB Speicher unterzeichnet Bauantrag für Vetter
Saarlouis hat den nächsten Schritt zur Ansiedlung von Vetter gemacht: Oberbürgermeister Marc Speicher unterzeichnete den Bauantrag für die Ansiedlung des Pharmadienstleisters Vetter in der Europastadt. Mit der Unterzeichnung des Bauantrags wurde ein weiterer Meilenstein erreicht. Das Projekt, das in den vergangenen Monaten bereits bundesweit Aufmerksamkeit erfahren hat, geht damit in die nächste konkrete Umsetzungsphase.
„Im Rathaus Saarlouis gibt es Vorfahrt für eine starke Wirtschaft und gute Arbeit“, so Oberbürgermeister Marc Speicher. „Wir haben den Bauantrag in Rekordzeit bearbeitet. Dafür danke ich sehr herzlich dem Team hier im Haus, die in Rekordzeit diesen ebenso komplexen wie für das gesamte Saarland wichtigen Antrag bearbeitet haben.“
Das Ziel besteht darin, optimale Rahmenbedingungen für die Umsetzung des Projekts zu schaffen und die Entwicklung auf dem ehemaligen Ford-Gelände aktiv zu gestalten. Auf dem Gelände entsteht ein moderner Produktions- und Technologiestandort, der der gesamten Region neue Impulse verleihen wird.
Oberbürgermeister Marc Speicher erklärt: „Wir machen Tempo für die Zukunft unserer Stadt. Mit der Unterzeichnung des Bauantrags bringen wir eines der wichtigsten Projekte für den Strukturwandel im Saarland voran. Mir liegt es am Herzen, dass diese Ansiedlung gelingt. Wir werden als Europastadt Saarlouis alles dafür tun, dass nach anderen misslungenen Ansiedlungsvorhaben im Saarland, diese Ansiedlung gelingt und das Vertrauen der Bürger, Betriebe, Unternehmer und Beschäftigten zurückgewinnt.“
Mit Blick auf die kommenden Wochen richtet sich der Fokus bereits auf den nächsten sichtbaren Schritt, den geplanten Spatenstich im Mai. Mit diesem soll der Startschuss für die Bauphase fallen und die Transformation des Standorts wird auch vor Ort weiter sichtbar werden.
Die Ansiedlung von Vetter steht exemplarisch für die strategische Neuausrichtung von Saarlouis hin zu zukunftsfähigen Branchen wie Pharma und Life Sciences. Gleichzeitig entstehen hochwertige Arbeitsplätze und langfristige Entwicklungsperspektiven – weit über die Stadtgrenzen hinaus.

Bild: Sophia Tull
Genuss-Event zum Jahresende: Dinnershow in Lebach

Symbolfoto: KI generiert
Am 14. November 2026 findet in der Nikolaus Jung-Stadthalle Lebach ein ganz besonderes Highlight statt: Eine exklusive Dinnershow, die kulinarischen Genuss mit erstklassiger Unterhaltung verbindet.
Die Gäste können sich auf ein hochwertiges 5-Gänge-Menü inklusive Wein- und Getränkebegleitung freuen, das überwiegend aus regionalen Zutaten der Initiative „Ebbes von Hei“ kreiert wird. Zu den beteiligten Erzeugern zählen unter anderem der Hof Brück in Eidenborn, der Kinne Hof in Dörsdorf, Bioland Leinenbach sowie weitere engagierte Partner wie Bolle, der Sauerteigbäcker, die für Qualität und Regionalität stehen. Selbstverständlich wird auch eine vegetarische Menüvariante angeboten. Alle Gänge werden komfortabel am Tisch serviert.
Zum Auftakt genießen die Gäste einen regionalen Winzersekt als Aperitif. Begleitend zu jedem Gang werden ausgewählte Weine aus der Region – unter anderem vom Weingut Herber in Perl – gereicht. Den genussvollen Abschluss bilden ein Espresso vom Café Plaisir sowie ein feiner regionaler Edelbrand.
Zwischen den Gängen sorgt ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm für beste Unterhaltung. Die Besucher dürfen sich auf eine gelungene Mischung aus Gesang, Tanz, Zauberei und Comedy freuen. Mit dabei sind bekannte Künstler wie das Gunni Mahling Showensemble, Alice Hoffmann sowie der Zauberer Matthias Jakob. Durch den Abend führt ein Moderator, der nicht nur das Programm begleitet, sondern auch einige der beteiligten regionalen Erzeuger und Winzer auf der Bühne vorstellt.
Im Ticketpreis von 119 Euro sind alle Speisen sowie die komplette Getränkeauswahl enthalten.
Die Veranstalter versprechen einen unvergesslichen Abend voller Genuss, Kultur und besonderer Atmosphäre – ein echtes Highlight für Feinschmecker und Liebhaber hochwertiger Unterhaltung.
Tickets sind online unter www.ticket-regional.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich, beispielsweise bei der levo-Bank oder Euronics in Lebach.
Weitere Informationen, einschließlich der Menüvarianten, sind unter www.lebach.de zu finden und können beim Kulturamt der Stadt Lebach (Tel. 06881/59-231, E-Mail: lauer@lebach.de) erfragt werden. Veranstalter sind die Stadt Lebach mit Unterstützung der Regionalinitiative „Ebbes von Hei“, Partyservice Schwed, Gunni Mahling sowie zahlreichen regionalen Partnern.

Saarlouis ehrt erfolgreiche Nachwuchssportlerinnen und -sportler
In einem festlichen und zugleich sehr persönlichen Rahmen ehrten die Europastadt Saarlouis und der Stadtverband für Sport Saarlouis e.V. die erfolgreichsten Nachwuchssportlerinnen und -sportler des Jahres 2025. Zahlreiche Gäste waren der Einladung gefolgt, um gemeinsam die beeindruckenden Leistungen der jungen Athletinnen und Athleten zu würdigen und zu feiern.
Zur Jugendsportlerin des Jahres 2025 wurde Johanna Carlotta Zander vom TSV Ford Steinrausch Fraulautern im Taekwondo ausgezeichnet. Auch wenn sie die Ehrung nicht persönlich entgegennehmen konnte – sie befand sich bei einem Qualifikationsturnier in Belgien für die Jugend-Weltmeisterschaft – sprechen ihre Erfolge eine deutliche Sprache: Bei den Jugend-Europameisterschaften 2025 in der Schweiz sicherte sie sich den dritten Platz für die deutsche Nationalmannschaft. Darüber hinaus wurde sie bereits zum vierten Mal in Folge Deutsche Meisterin und erreichte als erst 14-Jährige den Vizemeistertitel in der Altersklasse U21. Das Jahr 2025 schloss sie auf einem hervorragenden vierten Platz der europäischen Jugendrangliste ab.
Hanad Heljic vom Budo Club Saarlouis wurde als Jugendsportler des Jahres 2025 ausgezeichnet. Mit großem Einsatz und beeindruckender Stärke überzeugte der Kickboxer auf internationaler Bühne und krönte seine Leistungen mit gleich zwei Weltmeistertiteln in den Disziplinen Kick Light und Light Contact.
Als Jugendmannschaft des Jahres 2025 wurde die E-Jugend des TuS Beaumarais geehrt. Das Team kann auf eine außergewöhnlich erfolgreiche Saison 2024/2025 zurückblicken: Neben dem ersten Platz in der Meisterschaft sowie bei den Stadtmeisterschaften in Halle und auf dem Feld sicherte sich die Mannschaft auch den Titel bei den Kreismeisterschaften im Feld und erreichte weitere Podestplätze auf Saarlandebene. Trainiert wird das Team von Carsten Hubrig, Patrick Lonsdorfer und Marcus Corsten, die die jungen Talente mit großem Engagement begleiten.
In seiner Ansprache unterstrich Bürgermeister Carsten Quirin die besondere Bedeutung des Nachwuchssports für Saarlouis: „Unsere jungen Sportlerinnen und Sportler zeigen eindrucksvoll, was mit Talent, Disziplin und Leidenschaft möglich ist. Sie sind nicht nur Vorbilder für Gleichaltrige, sondern auch ein starkes Aushängeschild für unsere Stadt Saarlouis.“. Insgesamt wurden bei der Veranstaltung 100 Auszeichnungen vergeben.

Foto: Sophia Tull
Auszeichnungen, Emotionen und Show: Saarlouis feiert seinen Sport
Ein Abend voller Anerkennung, Emotionen und mitreißender Momente: Der Stadtverband für Sport Saarlouis e.V. und die Europastadt Saarlouis zeichneten die erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2025 aus und setzten dabei auf ein Konzept, das Ehrungen und Entertainment gekonnt miteinander verband.
Im Mittelpunkt standen herausragende Leistungen auf nationaler und internationaler Bühne. Eine besondere Würdigung erhielt Franz Kamp vom Basketball-Club Saarlouis, der für seine langjährigen ehrenamtlichen Verdienste ausgezeichnet wurde. Sein Engagement hat den Sport in Saarlouis über viele Jahre hinweg maßgeblich geprägt – ein Einsatz, der mit großem Applaus honoriert wurde.
Mit Spannung erwartete man die Auszeichnung zum Sportler des Jahres 2025: Diese ging an Handballprofi Marko Grgić, der seine Karriere in Saarlouis begann und heute für die SG Flensburg-Handewitt spielt. Als Torschützenkönig der Bundesliga und bester Nachwuchsspieler der Saison 2024/2025 sowie als Olympiamedaillengewinner gehört er zu den prägenden Talenten seines Sports. Per Videobotschaft richtete er sich an das Publikum und bedankte sich für die Auszeichnung.
Auch im Frauenbereich setzte sich Spitzenleistung durch: Sportlerin des Jahres 2025 wurde Martha Burse von den Saarlouis Royals. Mit der Auszeichnung als wertvollste Spielerin (most valuable Player – MVP) der Bundesliga und des Pokalfinales sowie dem Gewinn des Deutschen Pokals und der Vizemeisterschaft führte sie ihr Team zu einer der erfolgreichsten Spielzeiten der Vereinsgeschichte.
Die Mannschaft des Jahres 2025, die Saarlouis Royals, unterstrich diesen Erfolg eindrucksvoll. Pokalsieg und Vizemeisterschaft sprechen für eine Saison auf höchstem Niveau. Neben den Spielerinnen wurde auch das gesamte Team hinter dem Team gewürdigt – ein starkes Zeichen für die Bedeutung von Zusammenhalt und professioneller Struktur im Leistungssport.
Ein abwechslungsreiches Programm sorgte immer wieder für Dynamik und beste Unterhaltung zwischen den Ehrungsblöcken. Die Tennisfreunde Roden präsentierten mit Padel eine aufstrebende Trendsportart und die Juniorengarde der „Faasend Rebellen“ begeisterte mit ihrem Schautanz das Publikum. Ein echtes Highlight war die Hip-Hop-Show der Formation „All Inclusive“. Als amtierender Europameister zeigte sie unter dem Motto „Tanzen ohne Barrieren“, wie Sport Menschen verbindet.
Bürgermeister Carsten Quirin und der Präsident des Stadtverbandes für Sport in Saarlouis, Dieter Kirsch waren sich einig: „Unsere Sportlerinnen und Sportler sind hervorragende Botschafter unserer Stadt. Ihre Erfolge zeigen, wie viel Leidenschaft, Disziplin und Teamgeist in Saarlouis steckt.“ Insgesamt wurden an diesem Abend 152 Auszeichnungen verliehen.
Auch Innenminister Reinhold Jost schickte Grüße in einer Videobotschaft und betonte die gesellschaftliche Relevanz: „Sport steht für Zusammenhalt, Fairness und Engagement. Veranstaltungen wie diese machen sichtbar, welchen Stellenwert der Sport für unsere Gesellschaft hat.“
Ein Abend, der deutlich machte: Saarlouis ist nicht nur sportlich erfolgreich – sondern versteht es auch, diesen Erfolg gebührend zu feiern.

Die Auszeichnung zum Sportler des Jahres 2025 ging an Marko Grgić, der nicht persönlich vor Ort sein konnte.

Sportlerin des Jahres Martha Burse ( dritte von rechts) zusammen mit ihrem Team, das zur Mannschaft des Jahres ausgezeichnet wurde.
Text & Bilder: Sophia Tull
Der Vorname – Theater am Ring
Ein gemütlicher Abend unter Freunden – so beginnt die ebenso kluge wie hochkomische Gesellschaftskomödie „Der Vorname“, die am Mittwoch, 1. April 2026, um 20 Uhr im Theater am Ring in Saarlouis zu erleben ist. Doch was als entspanntes Dinner geplant ist, entwickelt sich rasch zu einem verbalen Schlagabtausch voller Überraschungen, Pointen und überraschender Wendungen.
Im Mittelpunkt stehen Pierre, ein Literaturprofessor, und seine Frau Elisabeth, die zu einem Abendessen eingeladen haben. Mit dabei sind Elisabeths Bruder Vincent, ein selbstbewusster und provokationsfreudiger Immobilienmakler, dessen schwangere Partnerin Anna sowie der langjährige Freund Claude. Die vertraute Runde gerät jedoch aus dem Gleichgewicht, als Vincent den geplanten Vornamen seines ungeborenen Sohnes verkündet: „Adolphe“.
Was zunächst wie ein geschmackloser Scherz erscheint, entfacht eine hitzige Debatte über Moral, Geschichte und persönliche Grenzen. Schnell wird klar, dass es an diesem Abend um weit mehr geht als nur um einen Namen. Alte Konflikte brechen auf, unausgesprochene Wahrheiten kommen ans Licht, und die scheinbar harmonischen Beziehungen beginnen zu bröckeln. Die Figuren liefern sich pointierte Wortgefechte, die ebenso unterhaltsam wie entlarvend sind.
Die Inszenierung lebt von einem hochkarätigen Ensemble mit bekannten Gesichtern aus Film und Fernsehen, darunter Alexandra Kamp, Pascal Breuer und Sebastian Goder. Mit präzisem Timing und feinem Gespür für Situationskomik bringen sie die vielschichtigen Charaktere auf die Bühne und sorgen für ein ebenso amüsantes wie nachdenkliches Theatererlebnis.
Die Aufführung ist Teil des Theaterabonnements, es gibt noch Restkarten im Vorverkauf an allen ticket regional Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.

Bild: Bernd Böhner
„Leben mit Parkinson“ – Vortrag beim Rodener Geschichtskreis
Am 15. April um 15 Uhr findet in den Räumlichkeiten des Rodener Geschichtskreises in der Schulstraße 7a in Saarlouis-Roden ein Vortrag zum Thema „Leben mit Parkinson“ statt. Referent ist Heiko Kiefer, der bereits mehrfach zu verschiedenen gesundheitlichen Themen referiert hat, darunter auch zu Demenz und Depressionen.
Der Vortrag gibt einen Überblick über die Erkrankung – von ihrer Entstehung bis hin zu Hilfen im Umgang mit der Krankheit. Dabei wird aufgezeigt, welche Herausforderungen die Diagnose mit sich bringen kann und welche Möglichkeiten es gibt, den Alltag mit Parkinson zu bewältigen.
Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige sowie an alle Interessierten, die sich über das Thema informieren möchten.
Der Vortrag ist kostenfrei, Plätze sind begrenzt.
Wochenmarkt wegen Feiertag vorverlegt
Wegen des Feiertags „Karfreitag“ am 03. April 2026 wird der Saarlouiser Wochenmarkt auf Donnerstag, den 02. April 2026, vorverlegt.
EVS Wertstoffzentrum Saarlouis am Ostersamstag geschlossen
Das EVS Wertstoffzentrum Saarlouis bleibt am Ostersamstag, den 04.04.2026, geschlossen.
Der Seniorenbeirat Saarlouis kommt auch in Ihren Stadtteil
Sind Sie zufrieden in Ihrem Stadtteil? Wie sieht es mit der Versorgung, der Verkehrslage, der Wohn- bzw. Lebensqualität in Ihrem Stadtteil aus? Ist Ihnen die Barrierefreiheit wichtig und wenn ja, wo fehlt Sie Ihnen?
Die Mitglieder des Seniorenbeirates der Stadt Saarlouis laden Sie zu einer Reihe von Gesprächsrunden mit Seniorinnen und Senioren in den verschiedenen Stadtteilen ein.
Ziel der Treffen ist es, aktuelle Themen, Anliegen und Wünsche der älteren Generation direkt vor Ort aufzunehmen und gemeinsam zu erörtern.
Der Seniorenbeirat lädt zur seinen ersten Gesprächsrunden Bürgerinnen und Bürger der Innenstadt und Picard jeweils am Mittwoch, den 22. April um 15.30 Uhr in die Seniorenresidenz der AWO, Prälat-Subtil-Ring 3a und in die Freie Kunstschule Picard, Picarder Weg 1 recht herzlich ein. Die dritte Gesprächsrunde findet am Donnerstag, den 07. Mai um 15.30 Uhr im „Miteinander der Generationen“, Konrad-Adenauer-Allee 138 für Bürgerinnen und Bürger des Stadtteiles Steinrausch statt.
In offener Atmosphäre haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Perspektiven einzubringen und sich aktiv am Austausch zu beteiligen.
Die im Rahmen der Gespräche gewonnenen Erkenntnisse werden im Anschluss durch den Seniorenbeirat gebündelt und in einem Schreiben der Verwaltung sowie den städtischen Beschlussgremien zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise sollen die Anliegen der Seniorinnen und Senioren gezielt in politische Entscheidungsprozesse einfließen.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an den Gesprächsrunden teilzunehmen.
Kanalbau in der Gatterstraße: Bauarbeiten starten im April
Das Abwasserwerk der Kreisstadt Saarlouis führt die Erneuerung des Mischwasserkanals in der Gatterstraße durch. Davon betroffen sind ebenso die Einmündungsbereiche „Gatterstraße/Ensdorfer Straße“ und „Gatterstraße/Lisdorfer Straße“. Die Arbeiten beginnen am 13.04.2026 und enden voraussichtlich Ende November 2026. Zur Durchführung der Arbeiten ist eine abschnittsweise Vollsperrung der Gatterstraße erforderlich. Die Arbeiten im Eimündungsbereich der Ensdorfer Straße erfolgen unter Einbahnstraßenregelung in Richtung Ensdorf. Im Einmündungsbereich der Lisdorfer Straße können die Arbeiten nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. Eine entsprechende Umleitung wird rechtzeitig vor Wechsel in diesen Bauabschnitt bekanntgemacht und ausgeschildert.
Das Abwasserwerk bittet die betroffenen Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für eventuelle Lärmbelästigungen und Verkehrsbeeinträchtigungen, zu denen es trotz sorgfältiger Planung und entsprechend getroffener Schutzmaßnahmen dennoch kommen kann.
Neues Beratungsangebot der Stadt Saarlouis für Seniorinnen und Senioren im LisDORFHaus
Die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis bietet ab Dienstag, den 21. April von 14.00 – 17.00 Uhr vierzehntägig Sprechstunden im neuen LisDORFHaus in der Provinzialstraße 78 an.
Das trägerneutrale Beratungsangebot umfasst schwerpunktmäßig die Vermittlung weitergehender Hilfen bzw. die Herstellung von Kontakten zu Einrichtungen. Es geht hierbei um Themenfelder wie ambulante soziale Pflegedienste, Mahlzeitendienste, Hausnotrufe, haushaltsnahe Agenturen, Seniorenbesuchsdienste, Wohnberatung/-suche, Betreutes Wohnen, Kurzzeitpflege, stationäre Pflege, Ehrenamt und städt. Angebote (Offener Treff, Vhs, Hallenbad, Museum).
Die Dipl. Sozialpädagogin, -arbeiterin (FH) Birgit Cramaro bietet älteren Menschen, ihren Angehörigen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürger Ihre Hilfe zu Themen, die die Pflege, Betreuung und Versorgung betreffen an. Hierzu gehört auch die Unterstützung in der Antragstellung in Schwerbehindertenfragen.
Zur besseren Planung der Beratung bittet die Seniorenmoderatorin um Voranmeldung unter der Tel.Nr. 06831/ 443-1339 oder cramaro@saarlouis.de.
Ursapharm Fight Night IV setzt Maßstäbe: Große Box-Show mit WM-Titelkampf und internationaler Aufmerksamkeit
Die Stadtgartenhalle Saarlouis wurde in einen wahren Hexenkessel verwandelt: Bei der URSAPHARM Fight Night IV trafen Spitzenboxer aus dem In- und Ausland aufeinander – Höhepunkt war der WM-Titelkampf des saarländischen Profiboxers Jürgen Doberstein im Supermittelgewicht. Die Veranstaltung setzte weit über die Landesgrenzen hinaus Maßstäbe. Ursapharm als Veranstalter und die Europastadt als Partner haben zusammen gezeigt, dass sportliche Großevents dieser Art im Saarland möglich sind. Der organisatorische Aufwand im Vordergrund wie im Hintergrund war enorm. Aber der Aufwand hat sich gelohnt. Über 2.000 begeisterte Fans waren in der Arena, weitaus mehr Karten hätten verkauft werden können. Besonders Manager Michael Schultheis drehte vor den Kämpfen und während der Veranstaltung viele Räder. Alle waren sich einig: Hier wurde in beeindruckender Weise an die alte Boxtradition in Saarlouis angeknüpft.
Neben mehreren Vorkämpfen standen gleich zwei Weltmeistertitel sowie ein Intercontinental-Titel auf der Karte, womit Saarlouis erstmals mehrere WM-Fights an einem Abend präsentierte. Der Hauptkampf zwischen Doberstein und seinem französischen Kontrahenten Pierre Hubert Dibombe war dabei sportlich wie emotional das herausragende Duell des Abends.
Sportlich war es ein intensiver Abend: Doberstein, der seit 2024 GBC-Weltmeister im Supermittelgewicht ist, stieg im Hauptkampf vor heimischem Publikum in den Ring. Der Kampf zeigte einmal mehr, wie anspruchsvoll und unberechenbar der Spitzensport ist. So verlor Doberstein in Runde 6 durch K.o. seinen WM-Titel an Dibombe. Trotz dieses Rückschlags erntete der Lokalmatador großen Respekt und Applaus und betonte nach dem Kampf, dass er stark zurückkommen werde.
Was die Veranstaltung organisatorisch besonders machte: Für den Umbau der Stadtgartenhalle in eine professionelle Boxarena war ein Bauantrag mit einem Umfang von mehr als 1.000 Seiten erforderlich – ein Kraftakt, der im Vorfeld viele Behörden und Planer einbezog.
„Mein herzlicher Dank gilt Ursapharm, Michael Schultheis, allen Sportlern und dem gesamten Team des Rathauses sowie allen Beteiligten des Teams Doberstein, die diese außergewöhnliche Sportveranstaltung gemeinsam möglich gemacht haben. Insbesondere Ursapharm hat hiermit erneut gezeigt, dass professionelle Großevents im Saarland möglich sind. Ohne das Engagement jedes Einzelnen wäre diese Veranstaltung in dieser Größenordnung nicht realisierbar gewesen. Wir haben gemeinsam gezeigt, wie lebendig und vielseitig Saarlouis als Sport- und Veranstaltungsstandort ist“, so Oberbürgermeister Marc Speicher.



Bilder: Oliver Dietze