Geschäftsführung der Arbeitskammer des Saarlandes zu Besuch in Saarlouis
Oberbürgermeister Marc Speicher begrüßte den Hauptgeschäftsführer der Arbeitskammer des Saarlandes, Thomas Otto, sowie die Geschäftsführerin Beatrice Zeiger zu einem Fachgespräch über aktuelle arbeits- und sozialpolitische Fragestellungen im Rathaus der Stadt Saarlouis.
Im Mittelpunkt des Treffens standen die derzeitige Situation der Beschäftigten im Saarland, Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt sowie die Beratungs- und Unterstützungsangebote der Arbeitskammer. Darüber hinaus stand der Austausch zwischen Stadt und Arbeitskammer im Mittelpunkt.
Oberbürgermeister Marc Speicher unterstrich den Wert des Dialogs: „Gerade in Zeiten des wirtschaftlichen Wandels ist es wichtig, die Perspektiven der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Blick zu behalten. Die Arbeitskammer leistet hier eine wertvolle Arbeit und ist für viele Menschen ein unverzichtbarer Ansprechpartner.“
Der Besuch verdeutlichte die Bedeutung eines kontinuierlichen Austauschs zwischen der kommunalen Ebene und der Arbeitskammer, um soziale und arbeitsmarktbezogene Themen gemeinsam und lösungsorientiert zu begleiten.

Bildtext: Hauptgeschäftsführer Thomas Otto, Geschäftsführerin Beatrice Zeiger und Oberbürgermeister Marc Speicher beim Besuch im Saarlouiser Rathaus.
Bild: Sascha Schmidt
ALFRED GULDEN „WÄNN DE NEME WÄÄSCHT“
Finissage zur Ausstellung der Stadtbibliothek Saarlouis
„LOU MOL LO – Alfred Gulden – 50 Jahre Mundart“
Wänn de neme wääscht/ woo de schdescht/ Wänn de neme wääscht/
wohin de gescht/ wänn de neme wääscht/ wääa de bescht
So beginnt die erste Strophe eines Liedes von Alfred Gulden. Es spricht einen Orientierungslosen, ja, „Bodenlosen“, einen, der seinen Halt verloren hat, einen Heimatlosen an. Dem „Wänn“ folgt aber im zweiten Teil der Strophe ein „Dann“:
Dann mach dai Auen zou/ ganz fäscht, dann lou/ en daich mòòl ren, en Rou/ lòss da Zeit, lòss da Zeit/ geh en daich ren, geh weit/ zereck, woo de häakomm bescht/
Im Lied kommt genau das vor, was ein Thema der Reihe „ALFRED GULDEN – 50 Jahre Mundart“ der Stadtbibliothek Saarlouis und auch der dazugehörigen Ausstellung „LOU MOL LO“ ist: Sprache schafft Heimat, Identität.
1975 erschien der erste Mundartgedichtband „Lou mol lo laida“ von Alfred Gulden, 1976 der zweite „Naischt wii Firz em Kòpp“. In den 1970er gab es eine Zuwendung zum Dialekt in Zentraleuropa. Die regionalen Sprachen und Sprachen von Minderheiten wurden von verschiedensten Autoren für ihre Werke verwendet. Die Akteure sahen im Dialekt das Identitätsstiftende, das zugleich aber auch über Nationalgrenzen verbindend war, da der Dialekt nicht an der Zollstation aufhörte. Der Dialekt war Heimat, Heimat dort, wo man zu Hause ist. Die Heimat, die der Dialekt schafft, kann auch über Grenzen gehen. Auch unseren Dialekt, das Mosel-Fränkische, spricht man hüben wie drüben. Hört man seine Sprache, fühlt man sich nicht mehr so verloren. Akteure dabei waren Alfred Gulden und auch der progressive, elsässische Dialekt-dichter André Weckmann.
Alfred Gulden hatte für die Vernissage der Ausstellung den Titel „Mutter´s Sprache“ gewählt. Im gleichnamigen Essay zeigte er (s)einen ganz persönlichen Zugang zum Dialekt. Für die Finissage zur Ausstellung wählte er als Titel sein für ihn wichtiges Lied „WÄNN DE NEME WÄÄSCHT…“ „In diesem Lied sei vieles von dem, was er unter Herkunft, Rückbesinnung, Identitätsstiftung verstehe“ so Alfred Gulden.
Daher auch ein sehr passender Titel für die Abschlussveranstaltung der Reihe der Stadtbibliothek Saarlouis „Alfred Gulden 50 Jahre Mundart“ und die Finissage der Ausstellung „LOU MOL LO“.
In „WÄNN DE NEME WÄÄSCHT“ liest der Autor Texte wie “Der Heimatdichter als Mundartautor”, zeigt einen Film, und vor allem sind einige seiner Lieder zu hören (die er seit langer Zeit wieder öffentlich singt). Die Finissage ist eine der letzten Gelegenheiten, die Ausstellung „Lou Mol Lo“ in der Stadtbibliothek Saarlouis zu sehen, bevor sie am nächsten Tag schließen wird. Alfred Gulden wird an diesem Abend auch noch mal explizit über die Ausstellung, die Idee dahinter und die darin gezeigten Werke reden.
Die Stadtbibliothek Saarlouis lädt mit Alfred Gulden zu „WÄNN DE NEME WÄÄSCHT“
am Donnerstag, 26. Februar 2026 um 19 Uhr in ihre Räume im Theater am Ring ein. Der Eintritt ist frei!


„Ein Leben ohne Saarlouis ist möglich, aber sinnlos“ – Große Loriot-Ausstellung bis Juni in Saarlouis
Loriot in Saarlouis – „Einer der wichtigsten Momente in meiner bisherigen Amtszeit“, sagte OB Marc Speicher, bekennender Loriot-Liebhaber, zur Ausstellungseröffnung, in die er, stilecht, mit Loriots berühmter Bundestagsrede einführte. Bis 7. Juni läuft die Ausstellung „Ach was. Loriot – Künstler, Kritiker und Karikaturist“ in der Ludwig Galerie. Sie zeigt das umfangreiche Werk eines der bedeutendsten deutschen Nachkriegskünstler.
„Vicco von Bülow steht für eine Vielfalt der Schaffenskraft, die selten ist“, betonte OB Speicher. „Oft wurde er dem Vorwurf ausgesetzt, er sei unpolitisch. Er selbst hat in einem Interview darauf hingewiesen, dass er jemand sei, der eigentlich die Bürger kritisiere – und das auf eine Weise, die man im ersten Moment sehr unterhaltsam findet und erst im zweiten Moment feststellt, dass der Blick sich gegen einen selbst richtet. Er kritisiert nicht die vermeintlich da oben, sondern diejenigen, die in einer Demokratie Verantwortung tragen für ein Gemeinwesen – nämlich die Bürgerinnen und Bürger, und das hat er auf geschickte Art und Weise getan, wie das bei denkbar wenigen der Fall gewesen ist. Er war also der demokratischste Kabarettist, wobei auch dies nur eine Facette seines mannigfaltigen Œuvres ist. Zeichner, Filmemacher, Schauspieler, Autor – von Bülow traf den deutschen Ton und sein Lebenswerk überdauert ihn. Er wird einer der großen Künstler Deutschlands bleiben. Die große Ausstellung zu ihm – als einer von so wenigen Stationen und als erste Station nach Frankfurt und Oberhausen – hier in Saarlouis zu haben ist eine große Ehre und vor allem Freude“, so Speicher.
Till Kapotsy-Bliss bereitete vor drei Jahren in Frankfurt eine Ausstellung für die Satire-Zeitung Pardon vor, kam dabei in Kontakt mit der Tochter von Loriot, Susanne von Bülow. In einem langen Gespräch eröffnete sie ihm ihre Befürchtung, dass das Werk ihres Vaters aus dem Fokus der Öffentlichkeit verschwinden könne. Es folgten Idee, Konzept, aufwändige Recherchen im Loriot-Archiv in seinem Zuhause in Ammerland: „Das ganze Haus atmete Loriot“, erinnerte sich Kapotsy-Bliss. „Er selbst war zwar schon tot, aber seine Frau lebte zu dem Zeitpunkt noch und seine Tochter Susanne hat sehr stark geholfen. Wir konnten aus dem Vollen schöpfen.“ Das Konzept der Ausstellung: „Von der Wiege bis zur Bahre, eine komplette Lebensschau.“
Nach Frankfurt war die Ausstellung in der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen zu sehen bevor sie nach Saarlouis kam. Beide Orte ergänzten die ursprüngliche Schau um eigene Akzente und Ausstellungsteile. So sind in der Ludwig Galerie Loriot-Hommagen saarländischer Künstlerinnen und Künstler Catrin Raber, Jonathan Kunz, Bernd Kissel zu sehen, die im Rahmen einer Hommage zu Loriots 100. Geburtstag entstanden sind.
Auch darüber hinaus: „Es treibt mich immer um, wo es Berührungspunkte zum Saarland gibt“, erklärte Dr. Claudia Wiotte-Franz, Leiterin der Ludwig Galerie. Neben dem gemeinsamen filmischen Werk, das in Zusammenarbeit mit dem Neunkircher Film- und Fernsehproduzenten Günter Rohrbach waren da noch zwei weitere: „1973 gewann Loriot die Goldene Europa für die Figur Wumms. Loriot selbst war zwar verhindert, dafür kam Wim Thoelke nach Saarbrücken und nahm den Preis entgegen.“ Und dann gab es noch den Telecabinet-Sketch, in dem Frau Krakowski eröffnet: „Mein Bekannter und ich waren im letzten Sommer auf einem Campingplatz bei Saarbrücken. Dort war es sehr sauber.“ Und Herr Blühmel, alias Loriot, gibt ihr zu Antwort: „Ach was!?“
Die Ausstellung „Ach was. Loriot – Künstler, Kritiker und Karikaturist“ ist bis 7. Juni den üblichen Öffnungszeiten der Ludwig Galerie zu sehen. Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches museumspädagogisches Begleitprogramm. Alle Infos und Details unter saarlouis.de/ludwiggalerie.


Fotos: Sascha Schmidt
Buddhistische Mönche aus Ladakh schaffen ein Sandmandala in Saarlouis
Vom 23. bis 28. Februar werden buddhistische Mönche aus Ladakh zu Gast in Saarlouis sein und in den Räumen der Buchhandlung Bock & Seip (Großer Markt 2, 66740 Saarlouis) ein traditionelles tibetisches Sandmandala errichten. Die öffentliche Gestaltung, spirituelle Zeremonien und die abschließende Zeremonie zur Auflösung des Mandalas machen die mehrtägige Aktion zu einem besonderen kulturellen und spirituellen Ereignis für die Region.
Ein Sandmandala ist eine alte Tradition des tibetischen Buddhismus: feinkörnig gefärbter Sand wird zu einer streng geometrischen, symbolisch aufgeladenen Darstellung des Universums und bestimmter Gottheiten aufgetragen. Jedes Element — Linien, Farben, Punkte — hat präzise Bedeutung und ist Teil einer sakralen Ikonographie, die Meditation, Heilung und spirituelle Segnung fördert. Die Praxis dient zugleich als Lehrbild für die buddhistische Einsicht in Vergänglichkeit und Leerheit.
Die Erstellung eines Sandmandalas ist ein hoch ritualisierter Prozess: nach einer Einstimmung und Weihe des Arbeitsortes zeichnen die Mönche zunächst die geometrischen Grundlinien, bevor sie mit kleinen Metalltrichtern (chak-pur) winzige Sandkörner punktgenau auftragen. Die Arbeit erfordert hohe Konzentration, Teamarbeit und handwerkliche Präzision — oft entstehen Mandalas über mehrere Tage hinweg.
Wenn das Mandala vollendet ist, wird es gesegnet und zur öffentlichen Verehrung freigegeben. Am Ende der Veranstaltung wird das Werk wieder zerlegt: Der Sand wird in einer festgelegten, rituell genau geregelten Reihenfolge entfernt, in ein Gefäß gesammelt und — meist feierlich — in fließendes Wasser entlassen. Diese Handlung symbolisiert die Vergänglichkeit aller Erscheinungen und die Weitergabe der Segnungen an die Welt.
Die buddhistischen Mönche aus Ladakh (Nordindien) sind international für ihre Mandala-Kultur und für Pilger- und Bildungsreisen bekannt. Solche Tourneen dienen dem kulturellen Austausch, der Vermittlung buddhistischer Praxis und oft auch der Unterstützung von Klöstern und Bildungsprojekten in Ladakh. Beispiele ähnlicher Tourneen und Bildungsprogramme durch Ladakh-Mönchsgemeinschaften sind in Berichten über frühere Mandala-Touren dokumentiert.
Die Buchhandlung Bock & Seip und die buddhistischen Mönche aus Ladakh laden alle Interessierten herzlich ein, während der gesamten Woche vorbeizuschauen und die Entstehung des Sandmandalas mitzuerleben. Besucherinnen und Besucher können den Mönchen bei ihrer stillen, hochkonzentrierten Arbeit über die Schulter schauen und so ein außergewöhnliches kulturelles und spirituelles Schauspiel aus nächster Nähe beobachten. Das Sandmandala bietet einen Moment der Ruhe, der Achtsamkeit und der Begegnung mitten im Alltag von Saarlouis.
Vortrag Heimatkunde Lisdorf
Der Verein für Heimatkunde Lisdorf erinnert an den bedeutenden Sohn des Ortes: Ausstellung und Vortrag zum 175. Geburtstag von Prof. Dr. phil. Dr. theol. Jakob Ecker.
Anlässlich des 175. Geburtstages des in Lisdorf geborenen katholischen Theologen, Publizisten und Bibelübersetzers Prof. Dr. Dr. Jakob Ecker lädt der Heimatkundeverein Lisdorf am Sonntag, 8. März 2026, zu einer besonderen Vortragsveranstaltung ins LisDORFhaus ein.
Bereits ab 14 Uhr haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, das LisDORFhaus im Rahmen einer offenen Besichtigung kennenzulernen.
Um 16 Uhr beginnt die Informationsveranstaltung zum Leben und Werk Jakob Eckers. In einem kompakten Vortrag sowie einer begleitenden Ausstellung werden zentrale Stationen seines Wirkens vorgestellt. Präsentiert werden unter anderem Originalschriften, historische Publikationen sowie ausgewählte Textpassagen aus seinem theologischen Werk. Ergänzt wird die Veranstaltung durch Bildmaterial und eine digitale Präsentation.
Der Heimatkundeverein möchte mit diesem Nachmittag an einen der bedeutendsten Gelehrten erinnern, den Lisdorf hervorgebracht hat, und zugleich Einblicke in dessen umfangreiches Schaffen geben.
Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Liebe Grüße Herbert
Sensibilisierungsaktion zum Thema K.O.-Tropfen
Im Rahmen der Aktion „Mich kriegst du nicht KO! – Gemeinsam stark gegen K.O.-Tropfen“ informierte das Sozialministerium gemeinsam mit der LAG Kommunale Frauenbeauftragte in der Faschingszeit saarlandweit über die unsichtbaren Gefahren durch K.O.-Tropfen.
K.O.-Tropfen stellen eine unsichtbare Gefahr dar. Gefährlich und besonders heimtückisch an den sogenannten K.O.-Tropfen ist, dass man sie in Mischgetränken kaum schmecken oder riechen kann. Oftmals werden junge Menschen, vor allem Mädchen und junge Frauen, Opfer sexueller Gewalt, nachdem ihnen – sei es durch Fremde oder durch Personen aus dem privaten oder beruflichen Umfeld – unbemerkt K.O.-Tropfen verabreicht wurden.
Viele Personen sind sich dieser unsichtbaren Gefahr nicht bewusst, deshalb ist Aufklärung umso wichtiger.
Erschreckend viele Menschen haben schon Erfahrung mit K.O.-Tropfen gemacht. Deshalb waren während der Faschingstage Aktionsteams der LAG kommunale Frauenbeauftragte in zahlreichen saarländischen Städten und Gemeinden unterwegs um auf die unsichtbare Gefahr der K.O.-Tropfen hinweisen.
Ein Team der kommunalen Frauenbeauftragten Annette Pirrong, Astrid Brettnacher und Sigrid Gehl war auch in der Saarlouiser Altstadt unterwegs mit dem Ziel auch die Wirtinnen und Wirte für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren und darüber zu informieren.

Foto: Mike Mathes
Bildtext v.l.: die kommunalen Frauenbeauftragten Astrid Brettnacher, Annette Pirrong und Sigrid Gehl unterwegs in Saarlouis mit Infomaterialien zum Thema Ko-Tropfen
Rathaussturm in Saarlouis
Wenn sich an Fetten Donnerstag die Tore des Rathauses öffnen, dann ist klar: Die närrische Zeit hat endgültig das Kommando übernommen. Auch in diesem Jahr wurde der Rathaussturm wieder zu einem echten Höhepunkt in Saarlouis!
Unter dem Motto „Film & Fernsehen“ übernahm die Verwaltungsspitze rund um Oberbürgermeister Marc Speicher die Hauptrolle in einem ganz besonderen Spektakel. Am Eingang des Rathauses erwartete die Faasendbozen niemand Geringeres als Slimer, der wohl bekannteste Geist aus den Ghostbusters-Filmen. Passend dazu stellte sich die Verwaltungsspitze mutig als Ghostbusters den närrischen Mächten.
Direkt neben dem Rathaus war bereits das närrische Gefängnis aufgebaut. Doch bevor es zur symbolischen Verhaftung kam, entschied das ehrwürdige Narrengericht über das Schicksal der Verwaltungsspitze. Mit spitzer Zunge, viel Humor und augenzwinkernden Vorwürfen wurde geprüft, ob die Verwaltung ihrer Pflicht gegenüber den Narren gerecht geworden war.
Das Urteil fiel – ganz im Sinne der Faasend: Die Verwaltungsspitze wurde verknackt und muss während der närrischen Tage symbolisch hinter Gittern Platz nehmen.
Im Anschluss übernahm das Stadtprinzenpaar der GKG Fraulautern Anuschka I. und Patrick II. feierlich die Regentschaft über Saarlouis und führt nun die Stadt durch die fünfte Jahreszeit – mit Frohsinn, Tradition und ausgelassener Stimmung.
Ein besonderer Dank gilt den Saarlouiser Faasendvereinen, die mit großem Engagement, Herzblut und viel ehrenamtlichem Einsatz diese Tradition Jahr für Jahr lebendig halten und den Rathaussturm erneut zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.
Saarlouis hat einmal mehr gezeigt: Wenn die Narren das Zepter übernehmen, stehen Gemeinschaft, Brauchtum und Lebensfreude im Mittelpunkt.

Bilder: Katharina Motsch
Rathaus gestürmt
Mit vereinten Kräften haben sich die Mitarbeitenden der Lebacher Stadtverwaltung gegen die Närrinnen und Narren gewehrt – trotz Unterstützung der Bundeswehr ist es nicht gelungen, an Fetten Donnerstag das Rathaus zu verteidigen. Letztlich musste Bürgermeister Klauspeter Brill den Rathausschlüssel rausrücken und wurde in Handschellen abgeführt. Die Macht haben jetzt bis zum Aschermittwoch das Lebacher Prinzenpaar, Ihre Lieblichkeit Prinzessin Jeannette I. und seine Tollität Prinz Carsten I.




Urheber wirtschaftlichen Erfolgs und der nobilia-Ansiedlung in Saarlouis: Einweihung Werner-Stickling-Straße
Nobilia ist ohne Werner Stickling nicht vorstellbar. Er hat das Familienunternehmen entscheidend geprägt, zu der wirtschaftlichen Stärke geführt, die es heute besitzt, und einen maßgeblichen Beitrag zur Ansiedlung sowie zur Weiterentwicklung in Saarlouis geleistet. Jetzt trägt die Straße, an der Nobilia der einzige Anrainer ist, seinen Namen.
Die betroffene Straße befindet sich direkt am Firmengelände von nobilia in Saarlouis. Mit der Benennung nach Werner Stickling wurde die enge Verbindung zwischen dem Wirtschaftsstandort Saarlouis und dem Unternehmen nobilia sichtbar gemacht. Zugleich würdigte die Stadt die unternehmerische Leistung des Firmengründers, der nobilia zu einem der bedeutendsten Küchenhersteller Europas aufgebaut hat.
Die offizielle Umbenennung der Straße wurde im Rahmen einer feierlichen Einweihung vollzogen. An der Zeremonie nahmen Vertreterinnen und Vertreter des Stadtrates, des Landtages, die Verwaltungsspitze sowie Verantwortliche von nobilia teil. Mit dabei waren unter anderem die beiden Töchter von Werner Stickling sowie der Vorsitzende der Gesamtunternehmensgruppe, Dr. Lars Bopf. Mit der Enthüllung des neuen Straßenschildes wurde die Umbenennung offiziell vollzogen und die Bedeutung der Ehrung für Stadt und Unternehmen sichtbar gemacht.
Oberbürgermeister Marc Speicher sieht in der Umbenennung einen wichtigen Impuls für den Wirtschaftsstandort Saarlouis: „Mit der Werner-Stickling-Straße würdigen wir eine Unternehmerpersönlichkeit, die weit über die Region hinaus gewirkt hat und zugleich fest in der Region verwurzelt ist. Nobilia steht für Innovationskraft, Verlässlichkeit und wirtschaftliche Stärke. Er trägt einen maßgeblichen Anteil daran, dass sich Nobilia hier in Saarlouis niedergelassen und weiterentwickelt hat. Die enge Verbundenheit des Unternehmens mit Saarlouis ist ein wichtiger Baustein für die positive Entwicklung unseres Standorts.“


Foto: Lutz Markus
Neuer Glanz mit altem Charme: Sporthalle In den Fliesen wird rundum erneuert
Eingangsbereich, Kabinen, Nassräume, Tribüne: Zurzeit erneuert die Europastadt Saarlouis mit der Sporthalle In den Fliesen eine ihrer wichtigsten Sportstätten. Im Mittelpunkt steht der eigentliche Sportbereich: Ein neuer Sportboden und ein moderner Prallwandschutz wurden bereits fertig gestellt. Aktuell laufen Maler- und Elektroarbeiten und im April soll dann die neue Teleskoptribüne eingebaut werden. Doch auch darüber hinaus hat sich einiges in der Sporthalle getan: Der neue Eingangsbereich für Vereine und Zuschauer wurde eingerichtet, die Kabinen sowie Nassräume erneuert und der Treppenaufgang neu verglast, sodass jetzt auch der Blick nach draußen möglich ist. Gleichzeitig tritt das Tageslicht nun durch satiniertes Glas in den Hallenbereich ein, sodass der Sport- und Spielbetrieb besser vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist. Auch das Dach der Fliesenhalle wird saniert.
„Die Arbeiten laufen auf Hochtouren“, erklärt Baubeigeordneter Gerald Purucker. „Die Halle wird einmal rundum erneuert und gleichzeitig bewahren wir den Charme der 70er-Jahre, in denen die Halle gebaut wurde.“ Bürgermeister Carsten Quirin ergänzt: „Die Sporthalle in den Fliesen ist eine der zentralen städtischen Sportstätten für Schul- und Vereinssport. Außerdem wird sie Austragungsstätte der Special Olympics Nationale Spiele 2026 sein.“ Ein Teil der Umbaumaßnahmen wird dabei durch das Land gefördert. „Erst die Bedarfszuweisungen des Ministeriums für Inneres, Bauen und Sport haben uns in die Lage versetzt, den Umbau der Fliesenhalle in dieser umfassenden Weise umzusetzen, wie wir uns das gewünscht haben.“

Bildtext: Von links: Mario Seyffardt, Projektleiter des Hallenumbaus, Baubeigeordneter Gerald Purucker und Bürgermeister Carsten Quirin in der Sporthalle In den Fliesen. Im Hintergrund zu erkennen sind bereits der neue Prallwandschutz sowie das sanierte Fensterglas.
Foto: Sascha Schmidt
Umfrage zur Kinder- und Jugendarbeit
Die Stadt Lebach hat eine Online-Umfrage zur Kinder- und Jugendarbeit bzw. zum Freizeitverhalten für alle, die in Lebach und den Stadtteilen leben oder sich oft in Lebach aufhalten, erstellt. Hintergrund ist es, herauszufinden, was im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit verbessert werden soll und welche Angebote sich die Eltern für ihre Kinder bzw. die Jugendlichen sich selbst wünschen.
Entsprechend der Altersgruppen werden fünf verschiedene Umfragen angeboten. Bei unter Zweijährigen sowie bei Kindern zwischen 3 und 6 Jahren werden die Eltern gebeten, den Fragebogen auszufüllen. Auch bei Kindern im Grundschulalter (5 bis 10 Jahre) richtet sich die Umfrage an die Eltern. Diese können die Umfrage aber gerne mit ihrem Kind gemeinsam ausfüllen. Außerdem gibt es eine spezielle Umfrage für Kinder und Jugendliche an weiterführenden Schulen (10 bis 19 Jahre) sowie eine für junge Erwachsene im Alter von 19 bis 26 Jahren.
In den Umfragen geht es um Fragen wie „Was mache ich in meiner Freizeit am liebsten?“, „Wo halte ich mich auf, welche Plätze nutze ich?“, „Welche Form der Unterstützung wünsche ich mir oder möchte ich mich vielleicht sogar selbst beteiligen?“, „Wie bin ich an Vereine oder Organisationen angebunden?“ usw.
Die Umfrage ist kostenlos, anonym und datenschutzkonform nach DSGVO. Mitmachen kann man ganz einfach über QR-Codes und Links, die im Lebacher Anzeiger, in Kindergärten und Schulen sowie auf den Social-Media-Kanälen der Stadt (Facebook, Instagram und WhatsApp) zur Verfügung gestellt werden.
„Mit dieser Online-Umfrage sprechen wir ganz bewusst die jeweiligen Zielgruppen an, um einen Überblick darüber zu erhalten, was Kinder und Jugendliche in ihrem Lebensumfeld, in ihrer Stadt bzw. in ihrem Dorf brauchen oder sich wünschen“, erklärt Bürgermeister Klauspeter Brill. „Je mehr Kinder und Jugendliche Rückmeldung geben, was gewünscht, gebraucht und gewollt ist, umso gezielter können wir reagieren. Auch wenn nicht jeder Wunsch umgesetzt werden kann, haben Kinder, Jugendliche und Eltern auf diese Weise eine Mitsprachemöglichkeit, um passgenauere Angebote zu schaffen.“

Der Sozialverband VdK Landesverband Saar stellt sich vor
In Zeiten sozialer Unsicherheiten steigen die Aufgaben auch in den Sozialverbänden.
Einer dieser Verbänden ist der Sozialverband VdK Landesverband Saar. Wer ist dieser Verband und was bietet er seinen Mitglieder? Der Sozialverband VdK Saarland e.V. setzt sich seit 75 Jahren erfolgreich für die Interessen seiner Mitglieder ein. Mehr als 60.000 Menschen sind Mitglied in Saarlands größtem Sozialverband.
Der Seniorenbeirat der Stadt Saarlouis möchte alle Interessierte recht herzlich zu diesem Vortrag einladen. Er findet am Dienstag, den 03. März 2026 um 16.00 Uhr im Speisesaal der AWO Seniorenresidenz, Prälat-Subtil-Ring 3a, 66740 Saarlouis statt. Referent ist Christian Gebhardt-Eich, stellvertretender Landesgeschäftsführer.
Rundum gute Laune im Plauderstündchen
Gute Laune, närrische Töne und viel Herzlichkeit: Die Faschingsfeier im Plauderstündchen war ein voller Erfolg. In fröhlicher Runde erlebten die Besucherinnen des Plauderstündchens einen heiteren und stimmungsvollen Nachmittag, der ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Musik und Lachen stand.
Für die musikalische Unterhaltung sorgte Manfred Wey, der mit bekannten Liedern schnell für beste Faschingsstimmung sorgte. Es wurde begeistert mitgesungen, geschunkelt und gelacht – die gute Laune war im ganzen Raum spürbar. Bei Berlinern und herzhaftem Laugengebäck blieb genug Zeit für Gespräche, Erinnerungen und viele fröhliche Momente.
Ein besonderes Highlight des Nachmittags waren die Auftritte der ehrenamtlichen Helferinnen Adele Speicher und Margret Michler. Mit einer schwungvollen Tanzeinlage und humorvollen kleinen Büttenreden trafen sie genau den richtigen Ton und sorgten für ausgelassene Stimmung und herzhaftes Gelächter. Eine rundum gelungene Faschingsfeier, die allen Beteiligten noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.
„Das Plauderstündchen zeigte einmal mehr, wie wichtig solche gemeinsamen Nachmittage sind: Sie bringen Menschen zusammen, schaffen Freude und lassen den Alltag für ein paar Stunden in den Hintergrund treten“, freut sich Quartiersmanagerin Jessica Fischer über den gelungenen Nachmittag.

Foto: Jessica Fischer
Starke Wirtschaft und neue Arbeitsplätze: Verwaltungsspitze von Saarlouis besucht Vetter Pharma in Ravensburg
Die Verwaltungsspitze rund um Oberbürgermeister Marc Speicher der Europastadt Saarlouis, begleitet von Wirtschaftsförderer Alexander Guß, reiste Anfang Februar nach Ravensburg, um sich ein persönliches Bild vom international agierenden Pharmadienstleister Vetter Pharma zu machen und die anstehende Ansiedlung im Saarland weiter zu vertiefen.
Die Delegation wurde bei Vetter Pharma herzlich empfangen und umfassend über die Unternehmensstrategie, die Werte des Familienunternehmens mit über 75-jähriger Historie, die aktuelle Geschäftsentwicklung sowie die konkreten Planungen für den neuen pharmazeutischen Produktionsstandort in Saarlouis informiert. Im Zentrum des Gesprächs stand der gegenseitige Austausch über Erwartungen, Rahmenbedingungen und die Rolle lokaler Akteure bei einer erfolgreichen Umsetzung
Neben dem Austausch mit der Unternehmensführung wurde für die Delegation auch ein gemeinsamer Termin mit dem Oberbürgermeister der Stadt Ravensburg, Dr. Daniel Rapp, organisiert. Dabei standen insbesondere kommunale Erfahrungen im Umgang mit einem international tätigen Pharmaunternehmen, Fragen der Standortentwicklung sowie die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Stadtverwaltung im Mittelpunkt des Gesprächs.
„Der persönliche Austausch in Ravensburg hat noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig und wegweisend die Entscheidung von Vetter für Saarlouis und den gesamten Wirtschaftsstandort Saarland ist. Mit einer pharmazeutischen Fertigung eröffnet sich bei kluger und verlässlicher Wirtschaftspolitik die Chance, schrittweise ein neues Cluster in einer zukunftsträchtigen Branche aufzubauen. Entscheidend ist dabei, realistisch zu bleiben. Nicht langfristige Potenziale stehen jetzt im Vordergrund, sondern eine belastbare Perspektive dessen, was in absehbarer Zeit tatsächlich am Standort umgesetzt werden kann. Unser Anspruch ist es, die Saarwirtschaft weiter zu diversifizieren und – wie im Fall Vetter – gezielt auf inhabergeführte, mittelständisch geprägte Unternehmen mit langfristigem Engagement zu setzen“, erklärt Marc Speicher, Oberbürgermeister der Stadt Saarlouis.
Der Schwerpunkt der Gespräche lag auf dem ersten Bauabschnitt von Vetter auf dem ehemaligen Ford-Gelände in Saarlouis. Vetter plant dort einen hochmodernen Standort für die aseptische Herstellung injizierbarer Arzneimittel. Der Baubeginn ist für das zweite Quartal 2026 vorgesehen, die ersten Produktionstätigkeiten sollen ab 2031 starten. Insgesamt sind in der finalen Ausbaustufe bis zu 2.000 Arbeitsplätze geplant, wodurch ein bedeutender Beitrag zur regionalen Entwicklung nach dem Produktionsende am Ford-Standort geleistet wird.
„Mit unseren Investitionen in den Standort Saarland und die Europastadt Saarlouis stärken wir nicht nur unsere Präsenz in Deutschland, sondern setzen unser nachhaltiges Wachstum fort. Unsere Entscheidung für Saarlouis basiert auf überzeugenden Standortfaktoren sowie unserer langfristigen strategischen Ausrichtung. Wir sehen großes Potenzial in der Region, verbunden mit der klaren Aussage: Wir kommen, um zu bleiben“, betonte Senator h. c. Udo J. Vetter, Vorsitzender des Unternehmensbeirats und Mitglied der Inhaberfamilie.
Die Europäische Kommission hat zudem einer staatlichen Beihilfe von bis zu 47 Millionen Euro zur Unterstützung des Projekts bereits zugestimmt. Dies unterstreicht die Bedeutung der Ansiedlung für die Arzneimittelversorgung sowie für die wirtschaftliche Stärkung der Region.
Die Europastadt Saarlouis sieht in Vetter einen starken Partner für die Diversifizierung der lokalen Wirtschaftsstruktur. Durch die Zusammenarbeit mit Vetter entstehen nicht nur direkte Arbeitsplätze, sondern es ergeben sich auch zahlreiche Chancen für Zulieferbetriebe, Forschungskooperationen und Qualifizierungsnetzwerke in der Region.
Die Delegation aus Saarlouis dankt der Inhaberfamilie und der Geschäftsführung von Vetter für den offenen Austausch und freut sich auf die kommenden Schritte im Rahmen des langfristig angelegten Partnerschaftsprozesses.

Text: Sophia Tull
Bild: Vetter Pharma
Närrisches Faasendfrühstück beim Seniorentreff im Esther-Bejarano-Haus
Im Rahmen des Seniorentreffs im Esther-Bejarano-Haus wurde ausgelassen Fastnacht gefeiert. In geselliger Runde kamen die Seniorinnen und Senioren zusammen und ließen sich Berliner sowie selbst mitgebrachte Salate, Kuchen und andere Köstlichkeiten schmecken, die zu einem vielfältigen Buffet beitrugen.
Vorbereitet wurde das Frühstück vom Birgit Cramaro, Brigitte Bilz und Adele Speicher gemeinsam mit den Seniorinnen und Senioren. Unterstützung erhielten sie von den Bundesfreiwilligendienstleistenden Chirin Moustafa und Neva Ellersdorfer, die beim Service mithalfen und den Raum mit selbstgebastelten Girlanden dekorierten.
Hausmusiker Manfred Wey sorgte mit bekannten Faasendtsliedern für die passende musikalische Begleitung. Tanz, gemeinsamer Gesang und humorvolle Büttenreden trugen zur ausgelassenen Stimmung bei und brachten die Gäste zum Lachen.
Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der fünften Jahreszeit und bot einen schönen Rahmen für Begegnungen, gute Gespräche und ein fröhliches Miteinander.


Fotos: Katharina Motsch
„Was ist Liebe wert“ – ein besonderer Kinoabend anlässlich des Equal Pay Day
Die Frauenbeauftragten und das Frauennetzwerk im Landkreis Saarlouis laden herzlich ein zur Filmvorführung „Was ist Liebe wert“ “ am 24. Februar 2026 ins Thalia Kino in Bous.

Der Film „Was ist Liebe wert – Materialists“ startet um 19.30 Uhr, Einlass ist bereits ab 19 Uhr. Der Equal Pay Day ist ein Aktionstag, der auf die
geschlechtsspezifische Lohnlücke (Gender-Pay-Gap) aufmerksam macht.
Dieser Aktionstag markiert symbolisch die statistische Lohnlücke zwischen Männern und Frauen in Höhe von 16 %. Ziel des Equal Pay Days ist es, über den Gender-Pay-Gap und seine Ursachen aufzuklären, die Ursachen von Entgeltunterschieden anzugehen und Aktionspartner zu mobilisieren, um damit langfristig die geschlechtsspezifische Entgeltungleichheit abzubauen.
Tickets gibt es für sieben Euro online oder an der Abendkasse.
Thalia Kino Bous, Saarbrücker Straße 91
Saarlouis ist stolz auf ihre Bundeswehr: Oberbürgermeister Marc Speicher besucht frisch ernannten General Markus Meyer
Oberbürgermeister Marc Speicher hat gemeinsam mit Haupt- und Personalamtsleiter Alexander Guß sowie Christian Bost, Leiter des Amtes für Bürgerservice, Sicherheit und Ordnung, ein offizielles Treffen mit Brigadegeneral Markus Meyer wahrgenommen. General Meyer ist seit August 2025 neuer Kommandeur der Luftlandebrigade 1 und seit wenigen Tagen Brigadegeneral. Dazu gratulierten die Vertreter der Europastadt sehr herzlich.
Im Mittelpunkt des Besuchs standen das weitere persönliche Kennenlernen sowie der Austausch über die sicherheitspolitische Rolle der Bundeswehr und die weitere Vertiefung der Zusammenarbeit mit der Europastadt Saarlouis. Dabei wurde auch die besondere historische Rolle Saarlouis’ als „geborene Garnisonsstadt“ hervorgehoben, ebenso wie die enge regionale Verbundenheit der Luftlandebrigade 1 und die Bedeutung einer leistungsfähigen Bundeswehr in herausfordernden Zeiten.
Oberbürgermeister Marc Speicher betonte: „Die Bundeswehr und ihre Soldatinnen und Soldaten sorgen mit ihrer Arbeit für Freiheit. Ohne Freiheit keine Sicherheit. Und ohne Freiheit kein Frieden. Wir sind stolz, dass die Saarlandbrigade als Eliteeinheit des deutschen Heeres sowie der gesamten Bundeswehr ihren Sitz in Saarlouis hat. Ihr professionelles Können und ihre Einsatzbereitschaft verdienen Respekt und Anerkennung. Saarlouis ist stolz auf seine Bundeswehr und steht fest an ihrer Seite. Brigadegeneral Meyer wünsche ich für seine Aufgabe viel Erfolg und alles Gute.“
Saarlouis ist die einzige Stadt Deutschlands, in der Soldaten, Reservisten und Veteranen Ehrenbürger sind. Dies geht zurück auf einen Beschluss im Sommer 2025.

Foto: Katharina Motsch
Bild v.L.: Christian Bost (Leiter des Amtes für Bürgerservice), Alexander Guß (Haupt- und Personalamtsleiter), Mark Speicher (Oberbürgermeister), Markus Meyer (Brigadegeneral)
Tradition erhalten: Stadt stärkt Faasendvereine bei der Durchführung von Umzügen
„Faasend ist Brauchtum. Faasend ist Tradition. Und Faasend gehört zu Saarlouis und zu unseren Stadtteilen“, betont OB Marc Speicher. „Deswegen übernehmen wir als Stadt Verantwortung und unterstützen unsere Vereine und die vielen ehrenamtlich Engagierten, damit die traditionellen Faasendumzüge in Saarlouis erhalten bleiben können.“ Rund 29.000 Euro stellt die Stadt dafür zur Verfügung.
Konkret geht es dabei um Verkehrssicherung, Haftung und Rechtssicherheit: Wer Straßen sperrt, so wie es auch für die Faasend-Umzüge gemacht wird, der braucht eine sogenannte Verkehrsrechtliche Anordnung (VRA). Darin ist auch festgelegt, dass die Straßensperrungen von Fachpersonal mit der notwendigen Qualifikation durchgeführt wird und das offizielle Vorgaben und Standards in der Verkehrssicherung beherrscht. Bei Verstößen gegen die Sicherungspflicht haften die Verantwortlichen für mögliche Personen- und Sachschäden.
„Die Faasendumzüge leben davon, dass sie durch die Stadtteile ziehen, dafür sind entsprechend viele Straßensperrungen erforderlich“, erklärt Speicher. „Eine so umfangreiche Aufgabe mit sämtlichen haftungsrechtlichen Konsequenzen können Ehrenamtler alleine nicht leisten. Brauchtum, Tradition und Faasend und die so vielen ehrenamtlich engagierten Saarlouiserinnen und Saarlouiser sind das wert!“
Geänderte Öffnungszeiten in der Stadtbibliothek Saarlouis an Faasend 2026
Über die Faasend 2026 hat die Stadtbibliothek Saarlouis geänderte Öffnungszeiten:
Die Stadtbibliothek ist am Fetten Donnerstag, Faasendfreitag und Rosenmontag ganztägig geschlossen. Am Faassenddienstag gelten die normalen Öffnungszeiten, die Bibliothek ist also ganztägig von 10.30 Uhr bis 13 Uhr und 15 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.
Öffnungszeiten von Rathaus und Verwaltungsgebäuden während der Faasend
Das Rathaus sowie die Verwaltungsgebäude „Haus Koch“ und Friedenstraße sind an den närrischen Tagen eingeschränkt geöffnet. Am Fetten Donnerstag und am Fastnachtsdienstag sind die Einrichtungen jeweils bis 12:00 Uhr geöffnet, während am Rosenmontag keine Öffnung erfolgt. Ab dem darauffolgenden Werktag gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.
Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, dies bei ihrer Terminplanung zu berücksichtigen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Zweite Anime & Spiele Convention

Cosplayerin Sen Cosplay. Foto: Asaria Photography
Zweite Anime & Spiele Convention
Am 11. April in der Lebacher Stadthalle – Jetzt Tickets sichern
Nach dem erfolgreichen Auftakt im letzten Jahr wird Lebach, am Samstag 11.April 2026, wieder zum Treffpunkt für Fans von Anime, Manga, Games und japanischer Popkultur. In der Nikolaus Jung-Stadthalle findet von 10 Uhr bis 18 Uhr die zweite „Anime & Spiele Convention“ statt und lädt Besucherinnen und Besucher jeden Alters zu einem erlebnisreichen Tag ein.
Die Convention bietet ein vielseitiges Programm rund um Anime, Manga und Cosplay sowie ein umfangreiches Spieleangebot. Eine ganztägige Brettspielausleihe, zahlreiche Brett- und Videospiele, spannende Turniere, interaktive Workshops und ein vielseitiges Bühnenprogramm sorgen für Unterhaltung. Ergänzt wird das Programm durch Aktionen aus der Community, die Raum für Austausch und gemeinsames Erleben schaffen.
Ein abwechslungsreicher Händlerbereich rundet das Event ab. Die Gäste erwartet eine breite Auswahl an Merchandising-Artikeln, Sammelkarten, Kunst und weiteren thematisch passenden Angeboten.
Die Anime & Spiele Convention versteht sich als offene Plattform für Fans, Neugierige und Familien, die die Faszination japanischer Kultur und moderner Spielewelten gemeinsam entdecken möchten.
Tickets sind online unter www.ticket-regional.de erhältlich. Weitere Informationen zum Programm und zur Veranstaltung finden Interessierte unter www.animeundspielecon.de.
Infonachmittag für Senioren
Die Stadt Lebach, Sachgebiet Jugend, Frauen, Senioren lädt am Dienstag, 24. Februar 2026, um 17 Uhr zu einem Info-Nachmittag in den Ratssaal (Erdgeschoss, Rathaus, Am Markt 1) ein.
Dabei stellen Fachleute des Malteser Hilfsdienstes Saarbrücken die Funktion und Möglichkeiten eines Hausnotrufes vor.
Der Seniorensicherheitsberater der Stadt Lebach informiert außerdem über die besonderen Gefahren für Senioren im Straßenverkehr. Der Eintritt ist frei. Nähere Informationen unter Tel. 06881/59-257.

Zuschussübergabe für Nachhaltigkeitsprojekt „Mein Müll – dein Müll!?“ an der Grundschule Vogelsang
Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie der Europastadt Saarlouis wurde der Grundschule Vogelsang ein Zuschuss für das Projekt „Mein Müll – dein Müll!?“ überreicht. Das Projekt verbindet Umweltbildung mit kreativem Arbeiten und sensibilisiert Kinder auf anschauliche Weise für die Themen Nachhaltigkeit, Umweltverschmutzung und Abfallvermeidung.
Das Projekt wird in Kooperation mit der Volkshochschule Saarlouis umgesetzt. Überreicht wurde ein Scheck in Höhe von 4.770 Euro durch das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz. Ziel des Projekts ist es, gemeinsam mit den Kindern Müll im öffentlichen Raum zu sammeln und daraus kreative Kunstinstallationen zu gestalten. Diese machen auf die Problematik der Umweltverschmutzung aufmerksam und symbolisieren zugleich die Bedeutung eines bewussten, nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen.
Bürgermeister Carsten Quirin betonte den nachhaltigen Ansatz des Projekts: „Es ist entscheidend, dass Kinder Nachhaltigkeit nicht nur aus dem Schulbuch kennenlernen, sondern sie aktiv erleben. Projekte wie ‚Mein Müll – dein Müll!?‘ zeigen eindrucksvoll, dass jeder Einzelne Verantwortung für seine Umwelt übernehmen kann. Die Kinder lernen hier ganz praktisch und kreativ, dass ihr eigenes Handeln Wirkung zeigt – für ihre Stadt, für ihre Umwelt und für ihre Zukunft.“
Auch Umweltministerin Petra Berg unterstrich den pädagogischen Wert des Projekts: „Kinder werden mit diesem Projekt auf kreative Weise für die Themen Umweltverschmutzung und Abfallvermeidung sensibilisiert. Sie erleben Nachhaltigkeit als aktiven Prozess, gestalten ihre Umwelt bewusst mit und setzen ein künstlerisches Zeichen für deren Schutz. Engagement für die Nachhaltigkeit in Kommunen ist enorm wichtig. Denn gerade hier können die Menschen viel stärker und praxisorientierter die verschiedenen Aspekte nachhaltigen Handelns erleben.“

Foto: Katharina Motsch
Leiter der Bundespolizei im Saarland auf Einladung des Oberbürgermeisters im Rathaus
Oberbürgermeister Marc Speicher hat zusammen mit Bürgermeister Carsten Quirin und Beigeordnetem Gerald Purucker Robert Tachtler, den Leiter der Bundespolizei im Saarland, zu einem offiziellen Besuch im Rathaus der Europastadt Saarlouis empfangen. Er ist damit der Einladung der Saarlouiser Verwaltungsspitze gefolgt, um insbesondere das Thema Sicherheit zu besprechen. Im Mittelpunkt des Treffens standen aktuelle Fragen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie die weitere Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen der Bundespolizei und der Stadt Saarlouis.
In einem offenen und konstruktiven Austausch informierten sich beide Seiten über die derzeitige Sicherheitslage im Saarland und insbesondere in Saarlouis. Dabei wurden bestehende Herausforderungen ebenso thematisiert wie erfolgreiche Maßnahmen und bewährte Formen der Kooperation.
Ein zentrales Ergebnis des Treffens ist die Vereinbarung, die Zusammenarbeit zwischen der Bundespolizei im Saarland und der Stadt Saarlouis künftig weiter zu vertiefen. Ziel ist es, den Informationsaustausch zu intensivieren und gemeinsame Ansätze zur Stärkung von Sicherheit und Ordnung weiterzuentwickeln.
„Die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger hat oberste Priorität. Eine enge, vertrauensvolle und gut abgestimmte Zusammenarbeit zwischen der Stadt Saarlouis und der Bundespolizei ist dafür von entscheidender Bedeutung“, betonte Oberbürgermeister Marc Speicher im Anschluss an das Gespräch.
Darüber hinaus wurde ein Gegenbesuch des Oberbürgermeisters bei der Bundespolizei-Direktion für das Saarland vereinbart, um den Dialog fortzuführen und die partnerschaftliche Zusammenarbeit weiter auszubauen.

Bildtext:
Die Saarlouiser Verwaltungsspitze zusammen mit Robert Trachtler, Leiter der Bundespolizei im Saarland.
Bild: Lea Mathieu
Fasching trifft Valentinstag
Wellnessangebote im Saarland – Entspannung pur zwischen Natur und Tradition
Das Saarland, bekannt für seine malerische Landschaft und lebendige Kultur, bietet eine Fülle an hochwertigen Wellnessangeboten für Erholungssuchende. Ob in modernen Spa-Resorts, traditionellen Thermalbädern oder idyllischen Naturhotels – hier findet jeder die passende Auszeit vom Alltag.
Markus Biesel ist neuer Naturschutzbeauftragter für Gresaubach

Markus Biesel (links) ist der neue Naturschutzbeauftragte für den Stadtteil Gresaubach. Foto: Meng/Stadt Lebach
Nachdem sich der Ortsrat Gresaubach in seiner Januar-Sitzung einstimmig für Markus Biesel als neuen Naturschutzbeauftragten ausgesprochen hatte, erhielt er nun aus den Händen von Bürgermeister Klauspeter Brill offiziell die Ernennungsurkunde. Herr Biesel ist ab sofort Ansprechpartner für Naturschutzbelange innerhalb des Stadtteils Gresaubach. Er wird mit dem nötigen Gespür und entsprechenden Kenntnissen die Interessen des Natur- und Landschaftsschutzes vertreten und sich zielgerichtet dafür einsetzen.
Eine Auflistung der Lebacher Naturschutzbeauftragten für die jeweiligen Stadtteile ist auf der Internetseite der Stadt unter Stadt Lebach – Der grüne Mittelpunkt – Naturschutzbeauftragte
zu finden. Eine Kontaktaufnahme ist auch über das Sachgebiet 402 Umwelt, Grünflächen, Friedhofswesen, Tel. (06881) 59-259 möglich.
Alleh Hopp und Daje!
Langsam, aber sicher beginnt die heiße Phase der Faasend. Im gesamten Stadtgebiet fanden bereits Kappensitzungen und weitere stimmungsgeladene Veranstaltungen statt. Spätestens ab Fetten Donnerstag herrscht dann kompletter Ausnahmezustand! An der traditionellen „Weiberfastnacht“ geht es zunächst einmal vor allem Männern an den Kragen, Scheren werden gezückt und der ein oder andere Schlips wird fallen. Das Lebacher Prinzenpaar Jeannette I. und Carsten I. hat angekündigt, um 16.11 Uhr mit seinem Gefolge das Rathaus zu stürmen, den Bürgermeister zu entmachten und den Rathausschlüssel an sich zu nehmen. Rathauschef Klauspeter Brill wird mit seinen Mitarbeitenden alles in seiner Macht Stehende tun, um dies zu verhindern. Egal, wie die Sache ausgeht: Die Bevölkerung ist im Anschluss herzlich zur Ratssaalparty eingeladen. An Fetten Donnerstag, 12. Februar 2026, ist daher auch das Lebacher Rathaus ab 12 Uhr für den Publikumsverkehr geschlossen.
Am Samstag, 14. Februar, startet auch schon der erste Faasend-Umzug im Stadtgebiet. In Landsweiler findet er zum 13. Mal statt. Er beginnt in diesem Jahr allerdings bereits eine Stunde früher, also um 15.11 Uhr – und zieht sich wie immer vom Sägewerk bis zur Stangenwaldhalle, wo nach dem Umzug kräftig gefeiert wird.
„Alleh Hopp – Däschdersch steht Kopp“ heißt es am Faasend-Sonntag, 15. Februar, in Dörsdorf. Die Karawane zieht von der Starz iwwer die Schlawerie, am Määnzeborre vorbei zum Maarthäusje. Pünktlich um 14.11 Uhr wird der Zug mit Böllerschüssen auf die Strecke
geschickt. Kinderfreundlich und zum Mitmachen für alle großen und kleinen Besucher sind die Umzugswagen und die Zugstrecke in den Nebenstraßen ausgelegt. Zum Abfeiern steht ein großes Festzelt auf dem Dorfplatz bereit. Mit fetziger Musik wird ein DJ für Stimmung sorgen. Die „alt“-ehrwürdigen Repräsentanten der Däschder Faasend „Eure Eminenz Prinz Josef I. vom Luhnenfeld und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Hildegard I. von der Schlawerie“ sind wieder mit von der Partie und werden mit ihrem KirmesGerichtsHof-Gesinde(l) den Umzug anführen.
Zum Abschluss der Lebacher Faasend findet am Dienstag, 17. Februar, in der Lebacher Innenstadt der große Faasend-Dienstag-Umzug statt. Er startet wie gewohnt um 14 Uhr in der Tholeyer Straße (Einmündung Niedersaubachstraße) und führt durch die Marktstraße bis zum Bitcher Platz. Aus diesem Anlass sind die betroffenen Straßen in der Lebacher Innenstadt auch bereits ab 13 Uhr voll gesperrt. Närrinnen und Narren sind herzlich eingeladen, gemeinsam zu feiern. Das Lebacher Rathaus ist am Faasend-Dienstag im Übrigen ganztägig geschlossen.
An Fetten Donnerstag geht es Bürgermeister Klauspeter Brill beim Rathaussturm an den Kragen. Foto: Kirsch/Stadt
Öffnungszeiten an Faasend
An Fetten Donnerstag, 12. Februar 2026, ist das Lebacher Rathaus ab 12 Uhr für den Publikumsverkehr geschlossen.
Auch die Stadtbibliothek schließt an diesem Tag bereits um 12 Uhr. Außerdem ist die Stadtbücherei an Rosenmontag geschlossen. An Faasend-Dienstag, 17. Februar 2026, ist das Rathaus ganztägig geschlossen. An Faasend-Freitag und Rosenmontag ist die Stadtverwaltung zu den üblichen Öffnungszeiten erreichbar.
Verkehrsbehinderung in der Ludwigstraße ab 2. Februar
In der Ludwigstraße (B 405) in Saarlouis kommt es aufgrund von Tiefbauarbeiten und dem Ausbau des Glasfasernetzes zu Verkehrsbehinderungen. Der betroffene Bereich wird im Zeitraum von 02. Februar bis einschließlich 28. Februar 2026 halbseitig gesperrt.
Während der Bauzeit wird die Ludwigstraße in Fahrtrichtung KVP gesperrt. In diesem Zusammenhang erfolgt eine Einbahnstraßenregelung über die Oberförstereistraße sowie die Einrichtung einer entsprechenden Umleitungsstrecke.
Die verkehrsrechtliche Anordnung erfolgt durch den Landkreis Saarlouis.
Verkehrsteilnehmende werden gebeten, die ausgewiesenen Umleitungen zu beachten und mehr Fahrzeit einzuplanen.
Mittagspausenführung im Stadtarchiv Saarlouis
Im Rahmen der alternierenden Mittagspausenführungen der städtischen Einrichtungen in der Kaserne VI werden am Mittwoch, dem 11. Februar 2026, um 12:30 Uhr im Stadtarchiv diesmal die Bestände der Stadt- und Gemeinderatsprotokolle vorgestellt. Beginnend mit den „Registres des Délibérations“ ab 1760 bis zu heutigen Sitzungsmitschriften der Jahre bis 2010 bieten sie eine originäre Quelle, um das Verwaltungshandeln der Vergangenheit der Forschung und interessierten Nutzern zugänglich zu machen.
Treffpunkt ist das Städtische Museum Saarlouis, 1. OG.
Öffentliche Führung im Städtischen Museum Saarlouis
Am Sonntag, den 08. Februar 2026, um 15:30 Uhr lädt das Städtische Museum Saarlouis zu einer öffentlichen Führung ein.
Das Museum vermittelt wertvolle Einblicke in die Geschichte der Stadt und der Region Saarlouis, der Saargegend sowie Lothringens. Es beherbergt ein umfangreiches Repertoire kulturhistorischer und geschichtlicher Exponate. Bei einem geführten Rundgang lernen die Besucherinnen und Besucher die Entstehung und Entwicklung der Festung und der Stadt Saarlouis kennen.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Galette des Rois: Honorarkonsulin würdigte Deutsch-Französisches Miteinander in der Europastadt
Deutsch-Französisches Miteinander im Saarlouiser Rathaus: Die Galette des Rois hat nicht nur in französischen Familien Tradition, sondern auch in der Europastadt Saarlouis. Der französische Honorarkonsul a.D. Michel Bouchon hat den Brauch hier etabliert, seine Tochter und Amtsnachfolgerin Myriam Bouchon, nun selbst seit fast einem Jahrzehnt Honorarkonsulin, führt ihn bis heute fort. Gemeinsam mit der Verwaltungsspitze sowie Vertretern aus Politik und Verwaltung, Schulen, Bundeswehr und der Blaulichtfamilie feierten sie am Tag der Frankophonie die Deutsch-Französische Freundschaft.
Deutschland und Frankreich – die weltpolitische Lage zeige deutlich, wie wichtig der Zusammenhalt beider Nationen sei, befand Honorarkonsulin Myriam Bouchon im Empfangssaal des Rathauses: „Gemeinsam stehen sie für Freundschaft, Stabilität und Optimismus! Es geht um Freiheit, Respekt und die Entscheidungen, die wir gemeinsam treffen.“ Symbolträchtig zum Tag der Frankophonie lud Familie Bouchon zur Galette des Rois. Dabei stand nicht nur der Königskuchen mit der traditionellen Fève selbst im Mittelpunkt – wie immer ging es allem voran um die Deutsch-Französische Freundschaft. In ihrer Ansprache blickte Honorarkonsulin Myriam Bouchon auf die politischen Beziehungen beider Länder auf der internationalen Bühne, aber auch auf die im Alltag gelebten freundschaftlichen Verbindungen zwischen Saarlouis und dem Saarland mit ihrem Nachbarland. So erinnerte Bouchon an den Besuch von Emmanuel Macron im Saarland zum Tag der Deutschen Einheit, sie würdigte die neue Präambel der Saar-Verfassung und die Rolle des Saarlandes als Beobachter in der Internationalen Organisation der Frankophonie. Ebenfalls gewürdigt wurde der gemeinsame Fotowettbewerb der drei Saarlouiser Gymnasien, die sich auf kreative Weise mit dem Wert der Deutsch-Französischen Freundschaft auseinandersetzten. Im Rahmen des Empfanges wurden die drei ersten Plätze präsentiert und ausgezeichnet.
Zudem beglückwünschte die Honorarkonsulin die Europastadt Saarlouis auch zu ihrer neuen Städtepartnerschaft mit Favara – „eine Partnerschaft, die lange überfällig war und die ein starkes Zeichen internationaler Verbundenheit darstellt.“
Dass die Galette des Rois in Saarlouis Tradition hat, geht auf Honorarkonsul a.D. Michel Bouchon zurück. Mit dem deutsch-französischen Empfang erwies er Freunden und Kooperationspartnern im Sinne der Deutsch-Französischen die Ehre. Im nächsten Jahr läuft die zweite Amtsperiode von Myriam Bouchon als Honorarkonsulin aus, nach insgesamt zehn Jahren und zahllosen grenzüberschreitenden Dossiers, Projekten und offiziellen Terminen wird sie nicht für eine weitere Amtszeit kandidieren.

Foto: Sascha Schmidt
Alleh hopp….Saarlouiser Senioren feiern Faasend
Am Montag, den 09. Februar um 10.00 Uhr lädt der Offene Seniorentreff des „Esther-Bejarano-Haus“, Holtzendorffer Str. 2 in Saarlouis zu einem närrischen Frühstück mit Fastnachtsfeier recht herzlichst ein.
Mit Stimmungs-, Schunkelliedern, Büttenreden möchte das Team des Offenen Seniorentreffs die närrische Zeit richtig einleiten. Die musikalische Umrahmung übernimmt in gewohnter Weise Manfred Wey. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Kostümierung ist natürlich erwünscht. Neue Gäste sind herzlichst zu diesem karnevalistischen Vormittag willkommen.
Da die Platzkapazität begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung unter der Tel.: 06831/ 443-383 oder per Email cramaro@saarlouis.de
Das Haus ist am darauffolgenden Montag, den 16. Februar (Rosenmontag) geschlossen, so dass sich die Seniorinnen und Senioren erst am Montag, den 23. Februar wieder treffen.
Bund und Bahn investieren in Saarlouis am Hauptbahnhof in Sicherheit und Sauberkeit
Die Deutsche Bahn hat gemeinsam mit dem Bund ein bundesweites Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen gestartet. Im Rahmen dieses Programms werden im Laufe des Jahres ausgewählte Bahnhöfe einer intensiven Grundreinigung unterzogen. Der Saarlouiser Hauptbahnhof ist erstmals Teil dieser Initiative.
Im Zuge des sogenannten Frühjahrsputzes werden nach den Wintermonaten Bahnsteige, Treppen, Tunnel, Aufzüge, Glasflächen, Automaten, Mobiliar sowie weitere stark frequentierte Bereiche einer gründlichen Sonderreinigung unterzogen. Auch die Entfernung von Graffiti und hartnäckigen Verschmutzungen gehört zu den Maßnahmen. Ziel ist es, das Erscheinungsbild der Bahnhöfe sichtbar zu verbessern und den Aufenthalt für Reisende angenehmer und sicherer zu gestalten.
Die Europastadt Saarlouis begrüßt diese Maßnahmen ausdrücklich. „Sauberkeit, Sicherheit und ein gepflegtes Umfeld sind zentrale Faktoren für die Attraktivität des Hauptbahnhofs als wichtiges Eingangstor zur Stadt“, so Marc Speicher.
Die Stadt Saarlouis sieht in der Kombination aus Reinigungsmaßnahmen am Bahnhof und der schrittweisen Aufwertung des Bahnhofsvorplatzes einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und zur positiven Wahrnehmung des Stadtbildes.
Starker Arbeitsmarkt vor Ort: Lebach verzeichnet 400 neue Jobs
Trotz vieler Hiobs-Botschaften und einem schwierigen Jahr für die Saar-Wirtschaft gibt es lokal auch sehr positive Trends.
Laut Daten der Arbeitsagentur hat die Stadt Lebach entgegen des saarlandweiten Trends ein deutliches Plus bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten zu verzeichnen. Zum Stichtag 30. Juni 2025 arbeiteten rund 400 Menschen mehr in Lebach als ein Jahr zuvor. Die Daten zeigen auch, dass der Jobaufbau vor allem im Bereich Industrie erfolgte und dass der Zuwachs eher Männer als Frauen betraf.
Insgesamt zeigt die saarlandweite Statistik, dass es regional große Unterschiede gibt. Die größten prozentualen Zuwächse an sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten gab es in Merchweiler und Lebach mit einem Anstieg von jeweils mehr als sieben Prozent. Während in Merchweiler vor allem im Pflegebereich neue Kräfte eingestellt wurden, gab es in Lebach Zuwächse im Bereich der Fertigung und in der Zeitarbeit. Lebach ist beim prozentualen Anstieg mit 7,03 Prozent saarlandweit auf dem zweiten Platz, bei der absoluten Zahl mit seinem Plus an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen sogar Spitzenreiter vor St. Wendel. Offensichtlich ist das große Plus der zusätzlichen Arbeitsplätze bei der Firma Werkzeug- und Maschinenbau Fuchs sowie bei der Firma Personaldienstleistungen Leistenschneider entstanden. „Die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit sind ein starkes und ermutigendes Signal für unsere Stadt“, sagt Bürgermeister Klauspeter Brill. „Während das Saarland insgesamt ein schwieriges wirtschaftliches Jahr hinter sich hat, zeigt sich in Lebach, dass sich gezielte Standortpolitik, unternehmerisches Engagement und eine leistungsfähige lokale Wirtschaft auszahlen. Es ist ein außergewöhnlicher Erfolg, dass wir innerhalb eines Jahres rund 400 zusätzliche sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze verzeichnen konnten. Dass Lebach saarlandweit beim absoluten Jobzuwachs an der Spitze steht und prozentual den zweiten Platz belegt, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit vieler Akteure – von den Unternehmen über die Beschäftigten bis hin zu Verwaltung und Politik.“ Die Zahlen machen Mut und sind Ansporn, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. Lebach soll auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ein attraktiver Arbeitsstandort bleiben. „Mit der geplanten Erweiterung unseres Gewerbegebietes Auf Häpelt haben wir hier bereits einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft und nachhaltige Entwicklung getan“, erklärt der Rathauschef abschließend.

Neujahrsempfang in Saarlouis: Klare Standpunkte für die Europastadt
Klare Standpunkte zum Stadtgeschehen, ein Rückblick auf prägende Ereignisse und eine Vorschau auf wichtige Projekte im neuen Jahr: Beim Neujahrsempfang der Europastadt Saarlouis setzte OB Marc Speicher deutliche Schwerpunkte auf Wirtschaft und Ehrenamt, auf die Verbundenheit zur Bundeswehr sowie auf Sicherheit, Sauberkeit und kulturelle Höhepunkte – mit dabei: Die erste Ankündigung für einen Top-Act auf der großen SR-Bühne zur diesjährigen Emmes. Ein kurzweiliger Jahresauftakt bei vollem Haus und stimmungsvollen musikalischen Akzenten.
„2025 war das letzte Jahr, in dem ein Auto im Saarland produziert wurde“, sagte Oberbürgermeister Marc Speicher seiner Neujahrsrede. „Eine schwere Zeit und ein Jahr des Wechsels – danke an zehntausende Frauen und Männer, die über die Jahrzehnte ‚auf der Ford geschafft‘ haben.“ Eine besondere Erinnerung bleibt derweil erhalten: „Es war ein Wunsch von uns und ich freue mich, dass es geklappt hat: Der letzte Ford bleibt hier, daheim in Saarlouis und wird Teil einer neuen Ausstellung zur Wirtschaftsgeschichte im Städtischen Museum – als in Stahl gegossener Beweis dafür, was wir in Saarlouis zu leisten in der Lage sind.“ Ein Zeichen auch für das hohe Qualifikationsniveau vor Ort. Um den Standort für die Zukunft zu stärken, werde der Lisdorfer Berg als ökologisches Industriegebiet weiterentwickelt. „Ein bundesweites Modellvorhaben, das uns in den 30er-Jahren wertvolle Wettbewerbsvorteile bringen wird.“ Ein zentraler Baustein für neue Arbeitsplätze sowie auch etwa die Unterstützung von Dillinger beim grünen Stahl auf Saarlouiser Bann oder der Neuansiedlung von Vetter auf dem Röderberg.
Ebenso betonte OB Speicher die Bedeutung von Sicherheit, Ordnung, Sauberkeit – „ein Bereich, in dem für viele Menschen klar wird: Ist ein Staat in der kleinsten Verästelung in der Lage, dass man Recht durchsetzt?“ Er hob besonders die kurzen Wege zur Vollzugspolizei hervor, kündigte zusätzliche Personalisierung im Bereich von Stadt- und Hilfspolizei an und erklärte einen Rückgang der Vermüllung an Containerstandorten um ganze 20 Prozent durch die zusätzlich eingesetzten Mülldetektive. Aber auch das Ehrenamt spiele in diesem Feld eine wichtige Rolle. Stellvertretend für die Blaulichtfamilie dankte der Verwaltungschef der Freiwilligen Feuerwehr Saarlouis. „Es ist ein großer Vermögenswert für unsere Stadt, dass es Frauen und Männer gibt, die bereit sind, wenn der Pieper geht, nachts, am Wochenende, auch rauszufahren.“ Mehr als 500 haupt- und ehrenamtliche Helfer seien etwa am Tag der Bombenentschärfung im vergangenen September im Einsatz gewesen, für die die Verwaltungsspitze die Gesamtverantwortung trug. „Eine fantastische Leistung“, lobte Speicher die Einsatzkräfte.
Stark vertreten war auch die Bundeswehr beim Neujahrsempfang in Saarlouis, „der einzigen Stadt in Deutschland, in der die Soldatinnen und Soldaten Ehrenbürger sind“, sagte der Oberbürgermeister. „Ein wichtiges Zeichen: Die Soldatinnen und Soldaten riskieren ihr Leben und ihre Gesundheit dafür, dass wir in Freiheit leben können!“
Zahlreiche weitere Themen schnitt der OB in seiner Ansprache an: Die Kultur der Offenheit im Saarlouiser Rathaus, den Wert der Städtepartnerschaften für die Europastadt oder etwa die Austragung der Special Olympics auch in Saarlouis. Er berichtete von erfolgreichen Projekten zur Stärkung der Stadtteile und von der Unterstützung der Karnevalsvereine bei der Absicherung der Faasendumzüge, damit diese auch unter aktuellen Sicherheitsbedingungen realisiert werden können. Nach der Premiere eines langjährigen Filmprojektes über Jürgen Doberstein im Theater am Ring stehen mit der Ursapharm Boxnacht gleich zwei hochkarätige Weltmeisterkämpfe in der Stadtgartenhalle ins Haus. Und darüber hinaus verriet OB Speicher bereits einen ersten Höhepunkt der diesjährigen Emmes: Am Freitag wird mit den Höhnern eine Kultband mit Partygarantie auf der großen SR-Bühne stehen. Auch der Neujahrsempfang selbst setzte musikalische Akzente mit dem Saarknappenchor und dem Brass-Ensemble der Bergkappelle Saar, mit der Marching Band des Fanfarenchors Völklingen und DJane Marsha-Jane Rodriguez.

Foto: Rolf Ruppenthal
Übergabe des Schecks anlässlich der Amtseinführung von Oberbürgermeister Marc Speicher – Spende für die Hilfsaktion „Sternenregen“
Im Rahmen der Übernahme des neues Amtes als Oberbürgermeister hatte Marc Speicher zur Unterstützung der Menschen, denen es hier daheim im Saarland nicht so gut geht, aufgerufen. Dem Aufruf waren viele gefolgt und es kam eine beeindruckende Summe von insgesamt 9.000 Euro für den guten Zweck zusammen.
Statt Geschenken hatte OB Speicher außerdem darum gebeten, auf Präsente zu verzichten und stattdessen Geldspenden an die Aktion Sternenregen zu spenden. Die Spende wurde dem Verein RADIO SALÜ Wir helfen e.V. übergeben und kommt der Hilfsaktion „Sternenregen“ zugute.
Die Hilfsaktion, die von RADIO SALÜ und den Kirchen im Saarland ins Leben gerufen wurde, hat auch in den vergangenen Jahren vielen Kindern und ihren Familien in Not geholfen. Unter dem Motto „Wir sind füreinander da. Jede Spende zählt!“ kamen insgesamt 326.385 Euro zusammen, die denjenigen zugutekommen, die keine Unterstützung durch gesetzliche Alternativen erhalten können.
„Ich bin stolz, dass wir mit der hohen Spendenbereitschaft einen Beitrag leisten konnten, um so vielen Familien hier vor Ort zu helfen“, sagte Oberbürgermeister Marc Speicher bei der Übergabe des Schecks. Dabei waren auch der Vereinsvorsitzende von RADIO SALÜ Wir helfen e.V., Wolfgang Gitt, der Geschäftsführer von Radio Salü, Axel Musollf, sowie Caritas-Direktor Frank Kettern anwesend.
Wolfgang Gitt verdeutlichte die Notwendigkeit solcher Hilfsaktionen und betonte: „Mehr als jedes fünfte Kind und jeder vierte junge Erwachsene in Deutschland ist armutsgefährdet. Mit der Aktion Sternenregen können Caritas und Diakonie dort unterstützen, wo keine gesetzlichen Alternativen bestehen. Diese Unterstützung ist unverzichtbar.“
Auch Axel Musollf wies auf die Herausforderungen hin, vor denen viele Familien stehen, wenn es beispielsweise um die Finanzierung von Therapieplätzen oder anderen wichtigen Hilfsleistungen geht. „Besonders die fehlende Zwischenfinanzierung ist ein großes Problem. Oft übernehmen die Krankenkassen die Kosten für Therapieplätze, aber der Weg dorthin stellt die Familien vor große Herausforderungen. In solchen Fällen kann Sternenregen schnell und unbürokratisch helfen, indem zum Bespiel die Kosten der Taxifahrten übernommen werden“, erklärte Musollf.
Abschließend dankte Oberbürgermeister Speicher allen Spendern und den Organisatoren der Aktion für ihr Engagement. „Es ist wichtig, dass wir in unserer Gesellschaft füreinander einstehen. Die gegenseitige Unterstützung macht unsere Gemeinschaft stärker. Ein großes Dankeschön an alle, die sich für diese wunderbare Aktion eingesetzt haben“, so der Oberbürgermeister.

Bild: v.I.: Axel Musollf, Wolfgang Gitt, Mark Speicher, Frank Kettern
Foto: Lea Mathieu
Stärkung Bankenstandort und 50 neue Arbeitsplätze kommen nach Saarlouis: Offizielle Eröffnung der neuen Verwaltungsräume der Vereinigten Volksbank eG in Saarlouis
Mit einer offiziellen Eröffnungsfeier wurden die neu gestalteten Verwaltungsräume der Vereinigte Volksbank eG in der Lisdorfer Straße in Saarlouis vorgestellt. An der Veranstaltung nahmen unter anderem Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin sowie der Haupt- und Personalamtsleiter der Europastadt Saarlouis, Alexander Guß, teil.
„Saarlouis ist ein wichtiger Bankenstandort. Alle großen privaten Geschäftsbanken haben ebenso Niederlassungen und Filialen in Saarlouis wie zwei große regionale Banken ihren Sitz. Die VVB ist eine von nur noch vier Volksbanken im gesamten Saarland und wir sind stolz und dankbar, dass sie ihren Sitz in Saarlouis hat. Mit der jetzt erfolgten Konzentration von Arbeitsplätzen wandern rund 50 Bankarbeitsplätze von anderen Standorten im Saarland nach Saarlouis. Das stärkt den Bankenstandort Saarlouis, schafft neue und gute Arbeitsplätze hier in der Stadt und steigert die Attraktivität der VVB als Arbeitgeber, weil Saarlouis als attraktive Stadt bei Arbeitnehmern beliebt ist. Die Vereinigte Volksbank eG ist ein verlässlicher Arbeitgeber in unserer Stadt und übernimmt darüber hinaus Verantwortung – sowohl im sozialen als auch im ökologischen Bereich“, so Speicher.
Im Rahmen der Eröffnung erhielten die Gäste Einblicke in ein modernes Büroumfeld, das konsequent auf die Anforderungen der heutigen Arbeitswelt ausgerichtet ist. Das ursprüngliche Verwaltungsgebäude wurde im vergangenen Jahr vollständig entkernt und im Zuge einer umfassenden Sanierung durch ein offenes, zeitgemäßes Raum- und Bürokonzept ersetzt. Ziel war es, flexible Arbeitsstrukturen zu schaffen und die Arbeitsbedingungen gezielt an die Bedürfnisse der Mitarbeitenden anzupassen. Helle Räume, offene Kommunikationszonen und moderne Arbeitsplätze prägen nun das Erscheinungsbild der neuen Verwaltungsräume.
Bei der Umsetzung des Projekts wurde bewusst auf die Zusammenarbeit mit Architekten sowie Handwerksbetrieben aus der Region gesetzt. Nachhaltiges und barrierefreies Bauen spielten dabei eine zentrale Rolle. Die neu geschaffenen Räumlichkeiten wurden von der Verwaltungsspitze der Europastadt Saarlouis als gelungenes Beispiel für moderne Arbeitswelten, regionale Wertschöpfung und zukunftsorientierte Stadtentwicklung gewürdigt.

Foto: Katharina Motsch
Führung im Theater am Ring in Saarlouis
Am Freitag, dem 06. Februar um 17 Uhr, findet eine kulturelle Entdeckungstour in das Theater am Ring in Saarlouis statt. Das Kulturzentrum und denkmalgeschützte Wahrzeichen der Stadt wird im Rahmen einer öffentlichen Führung vorgestellt. Gästeführer Walter Birk und Bühnenmeister Frank Kerner informieren dabei über die Geschichte, die historische und moderne Architektur sowie die Technik und Funktionen des Theaters. Dabei wird ein interessanter Blick „hinter die Kulissen“ gewährt. Auch die Stadtbibliothek im Souterrain ist Teil der Führung.
Ursprünglich wurde das Theater am Ring vom Saarlouiser Filmkaufmann Ernst Gill als Großraumkino mit über 800 Plätzen geplant. Noch während der Bauphase erfolgte eine Erweiterung um weitere Säle und ein Bühnenhaus, sodass ein multifunktionales Kulturhaus entstand. Im Jahr 2016 erhielt das Gebäude durch den international bekannten Architekten François Valentiny eine außergewöhnliche Fassade, die es zu einem Blickfang in der Stadt macht.
Teilnahmegebühr: 5 €, Treffpunkt: vor dem Eingang