Verlegung von weiteren Stolpersteinen in Saarlouis
„Stolpersteine“ heißt ein Kunstprojekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig, mit dem seit 1996 europaweit an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft erinnert wird. In Saarlouis wurden bereits 75 Stolpersteine in Erinnerung an das Schicksal von Saarlouiser Bürgerinnen und Bürger verlegt. Mit weniger als 100 Quadratzentimetern ist jeder „Stolperstein“ nicht größer als ein herkömmlicher Pflasterstein. Sie werden ebenerdig verlegt und es ist zunächst die goldfarbene Oberfläche, die Aufmerksamkeit und Neugier im Vorbeigehen weckt. Man bleibt stehen, stolpert quasi in Gedanken und erkennt eine Inschrift.
2026 sollen weitere Stolpersteine zur Erinnerung an die Gewaltopfer der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft in Saarlouis verlegt werden.
Hierzu wird wie in der Vergangenheit ein Arbeitskreis gebildet, der sich mit den Schicksalen der Opfer auseinandersetzt und wichtige Recherchearbeit leistet. Die Saarlouiser Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an diesem Arbeitskreis mitzuarbeiten.
Das erste Treffen dieses Arbeitskreises findet am Montag, 30. März 2026 um 18.00 Uhr im Festsaal, Theater am Ring, in Saarlouis statt.
Wer Interesse hat, im Arbeitskreis mitzuarbeiten, meldet sich bitte beim Kulturamt
(Tel.: 06831/6989-015 oder 017 oder per Mail: Stolpersteine@saarlouis.de).
Saisoneröffnung der Kinder- und Jugendfarm in Roden
Bei frühlingshaften Temperaturen eröffnete die Kinder- und Jugendfarm in Roden mit einem vielseitigen Programm ihre neue Saison. Bei gutem Wetter versammelten sich zahlreiche Familien und Kinder gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Stadtrat und Stadtverwaltung auf dem Gelände der Farm.
Auch Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin und Beigeordneter Gerald Purucker nahmen an der Veranstaltung teil und betonten die Bedeutung der Einrichtung für die Stadt: „Die Kinder- und Jugendfarm ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Kinder- und Jugendarbeit in Saarlouis. Die Stadt unterstützt dieses Angebot gerne, weil es Kindern wertvolle Erfahrungen mit Natur und Tieren ermöglicht.“
Neu auf dem Gelände ist außerdem ein kleines, aus Holz gebautes „Farmrathaus“, das künftig als zusätzlicher Spiel- und Begegnungsort für Kinder dienen soll. Das Gebäude wurde mit einem symbolischen Banddurchschnitt offiziell eingeweiht. Teilnehmer waren außerdem der SPD-Landtagsabgeordnete Florian Schäfer sowie u.a. Andreas Julien (SPD-Fraktion)und Annette Helfen (CDU-Fraktion) für den Stadtrat.
Die Farm ist ein offener Treffpunkt für Kinder und Familien und Teil der Kinder- und Jugendarbeit in Saarlouis. Auf dem rund zwei Hektar großen Gelände können Kinder unter pädagogischer Begleitung beim Füttern und Versorgen der Tiere mithelfen, den verantwortungsvollen Umgang mit ihnen lernen und so Einblicke in den Alltag auf einer Farm gewinnen. Gleichzeitig werden dort zahlreiche Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten angeboten.
Neben Führungen über das Gelände konnten Besucherinnen und Besucher die Tiere der Farm kennenlernen und mehr über die Arbeit auf der Farm erfahren. Für die jungen Gäste gab es zahlreiche Spielmöglichkeiten, darunter Schaukeln und Mitmachangebote wie Stockbrot am Lagerfeuer. Auch für Essen und Getränke war gesorgt. Die Saisoneröffnung wurde musikalisch von einigen Ehrenamtlichen begleitet, darunter die Band der Kinder- und Jugendfarm sowie ein Kinder- und Erwachsenenchor. Sie sorgten für eine lebendige Stimmung.

Ob Marc Speicher eröffnet das neue „Farmrathaus“ auf dem Gelände.

Viele Besucher hatte es an dem sonnigen Samstag auf die Kinder- und Jugendfarm geführt.
Bilder: Sofia Behtash
Geänderte Öffnungszeiten der Stadtbibliothek am 26.03.2026.
Die Stadtbibliothek Saarlouis hat am Donnerstag, 26. März 2026 geänderte Öffnungszeiten. Sie ist morgens von 10.30 Uhr bis 13 Uhr geöffnet. Nachmittags ist sie wegen Veranstaltungsvorbereitungen im Haus geschlossen.
Nach zweitem Festakt jetzt offiziell: Saarlouis und Favara sind Partnerstädte
Mit einem zweiten Festakt haben die Städte Favara und Saarlouis ihre Städtepartnerschaft feierlich besiegelt. Im Castello Chiaramonte in Favara haben die beiden Stadtchefs, Bürgermeister Antonio Palumbo und Oberbürgermeister Marc Speicher, die Partnerschaftsurkunden zum zweiten Mal unterzeichnet, nachdem dies bereits im vergangenen November in Saarlouis geschehen ist. Es ist der Abschluss der zweiteiligen Zeremonie, die traditionell vor Ort in beiden Partnerstädten durchgeführt wird.
„Es ist uns eine große Ehre, diese Städtepartnerschaft zu besiegeln“, erklärte OB Marc Speicher. „Zwischen unseren beiden Städten und Regionen besteht eine lange Verbindung, wir haben uns über Generationen hinweg gegenseitig geprägt und bereichert. Deshalb ist es wichtig, diese lange Verbindung durch unsere neue Partnerschaft zu würdigen und sie damit auf eine neue Ebene zu stellen. Das tun wir auch für die Menschen aus Favara und ganz Sizilien, die heute nicht mehr bei uns sind, die aber den Weg geebnet haben, für die besonderen Beziehungen zwischen den Menschen beider Städte.“
Ebenfalls am Festakt beteiligt waren Giacomo Santalucia, Präsident des Deutsch-Italienischen Bildungs- und Kulturinstituts (DIBK) sowie Giuseppe Arnone von der Fondazione Italiani in Europa. Mit ihren Institutionen haben beide die neue Städtepartnerschaft mitinitiiert. Als hochrangiger Vertreter aus dem Saarland nahm unter anderem Patricio Maci als Präsident des Comites Saar teil. Außerdem waren Vertreter italienischer Vereine aus Saarlouis Teil der Delegation.
Im Anschluss an den Festakt nahmen die Gäste aus Saarlouis an den großen Feierlichkeiten zu Ehren von San Giuseppe teil, die zum Josefstag mit Eucharistiefeier, Prozession, folkloristischen Tänzen und der traditionellen Minestra begangen werden – ein zentraler religiöser und kultureller Höhepunkt in Favara.
Begleitet wurde die Unterzeichnung durch den Besuch einer Bürgerdelegation aus Saarlouis, an der neben OB Marc Speicher und dem Beigeordneten Gerald Purucker auch Vertreter der Saarlouiser Stadtpolitik und Verwaltung sowie zahlreiche Vereinsvertreter und Menschen mit familiären Wurzeln in Favara teilgenommen haben.

Foto von rechts: Giuseppe Arnone, OB Marc Speicher, Bürgermeister Antonio Palumbo, Stadtratspräsidentin Miriam Mignemi und Giacomo Santalucia. Foto: Sascha Schmidt
„Saarlouiser Hausbäume“: Erfolgreiches Umweltprojekt mit bundesweiter Aufmerksamkeit – Stadt ehrt Hausbaumbesitzer
Das Projekt „Saarlouiser Hausbäume“ erfreut sich seit seinem Start im Jahr 2022 großer Beliebtheit. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzen die Möglichkeit, kostenlos einen Baum auf ihrem Grundstück pflanzen zu lassen und übernehmen anschließend dessen Pflege. Damit trägt das Programm nicht nur zur Begrünung des Stadtgebiets bei, sondern stärkt zugleich das Engagement der Bevölkerung für den Umwelt- und Klimaschutz.
Im Rahmen einer Ehrungsveranstaltung im Theater am Ring würdigte die Europastadt Saarlouis etwa 80 anwesende Hausbaum-Empfängerinnen und -Empfänger für ihre Teilnahme. Die Stadt überreichte Dankesurkunden sowie eigens kreierte Baumplakette aus Saarlouiser Robinienholz. Für besondere Aufmerksamkeit sorgte dabei auch ein humorvoller Botschafter des Projekts: ein Gartenzwerg, der in Anlehnung an den Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ als Maskottchen der Hausbäume fungierte. In einer Bildpräsentation wurde der Zwerg auf „Reisen“ durch das Saarlouiser Stadtgebiet gezeigt – fotografiert an verschiedenen Standorten und Hausbäumen. Die charmante Idee sorgte bei den Anwesenden für viele Schmunzler und unterstrich auf kreative Weise die Verbundenheit der Bürgerinnen und Bürger mit „ihren“ Bäumen. Passend dazu war ein liebevoll ausgewählter Gartenzwerg auch der Hauptgewinn der Tombola des Abends.
Zu Beginn der Veranstaltung richtete der Mitinitiator des Saarlouiser Hausbaumprogrammes, Beigeordneter Gerald Purucker, seinen Dank an alle freiwilligen und zahlreich erschienen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts: „Unser erfolgreiches Projekt wird von vielen Kommunen in der ganzen Republik nachgemacht. Das ursprünglich mithilfe von Fördermitteln des Bundes gestartete „Saarlouiser Modell“ wird nach einstimmigem Beschluss des Stadtrates fortgeführt. Dies sei auch eine Anerkennung für die hervorragende Beteiligung der Saarlouiserinnen und Saarlouiser: Allein im ersten Jahr wurden rund 170 Bäume in privaten Vorgärten gepflanzt. Insgesamt sind im Stadtgebiet bislang 263 Hausbäume hinzugekommen – und damit deutlich mehr als das ursprünglich gesetzte Ziel von 200 Bäumen. Sie sind Botschafter für gelebten und gemeinsamen Klimaschutz in Saarlouis“.
Dr. Andreas Ney, Umweltschutzbeauftragter der Stadt Saarlouis, bezeichnete das Projekt als klassische Win-win-Situation. Für die Stadtverwaltung sei es eine vergleichsweise kostengünstige Möglichkeit, das Stadtklima zu verbessern, da Kosten für Grundstücke und langfristige Pflege entfallen. Gleichzeitig profitieren die privaten Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer davon, ohne eigene Pflanzarbeit und Beschaffungskosten einen jungen Baum zu erhalten.
Im Anschluss an die Präsentationen gab Sven Bruns, Gärtnermeister der Baumschule Leick, praktische Tipps zur Pflege der Bäume. Nach den informativen und kurzweiligen Beiträgen folgten die Tombola sowie die feierliche Übergabe der Urkunden und der Saarlouiser Hausbaumplakette. Sie wurde aus Saarlouiser Robinienholz gestaltet und mit einem Laser beschriftet. Die Veranstaltung klang bei einem kleinen Imbiss und Getränken in geselliger Atmosphäre mit informativen Gesprächen aus.
Einen Förderaufruf der Stadt wird es wieder im Frühjahr Sommer geben. Informationen zum Programm sind auf der Homepage der Stadt abrufbar. www.saarlouis.de/hausbaum


Bild & Text Peter Speth
Transfergesellschaft der Ford-Werke zu Gast bei Oberbürgermeister Marc Speicher
Im Mittelpunkt eines Gesprächs zwischen der Transfergesellschaft der Ford-Werke und Oberbürgermeister Marc Speicher im Rathaus der Europastadt Saarlouis standen die Transformation der Industrie und die Zukunft der Beschäftigten am Standort Saarlouis.
Seit Dezember 2025 befinden sich rund 1.400 ehemalige Beschäftigte der Ford-Werke GmbH in der 10k-Transfergesellschaft auf dem Werksgelände in Saarlouis. Dort arbeiten sie gemeinsam mit rund 60 Beraterinnen und Beratern an ihrer beruflichen Neuorientierung. Das Ziel besteht darin, neue Perspektiven zu entwickeln und den Übergang in nachhaltige Beschäftigung zu begleiten.
Beim Treffen im Rathaus standen vor allem die Chancen der Region im Strukturwandel im Mittelpunkt. Oberbürgermeister Marc Speicher und die Vertreter der Transfergesellschaft tauschten sich über mögliche Neuansiedlungen von Unternehmen, die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts sowie darüber aus, wie die Qualifikationen der Beschäftigten bestmöglich mit den Bedarfen der regionalen Wirtschaft zusammengebracht werden können.
„Die Menschen, die viele Jahre am Ford-Standort gearbeitet haben, bringen enormes Know-how und Erfahrung mit“, betonte Oberbürgermeister Speicher. „Unser gemeinsames Ziel ist es, diese Kompetenzen in der Region zu halten und neue berufliche Perspektiven zu ermöglichen.“
Die Transfergesellschaft organisiert dazu vielfältige Formate, die Unternehmen, Bildungsträger und Beschäftigte zusammenbringen. Bereits im Februar fand eine Bildungsmesse statt, bei der regionale Bildungsträger ihre Qualifizierungsangebote präsentieren konnten. Darauf folgte eine weitere interne Messe, zu der sich fast 30 Unternehmen ankündigten, um mit den Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen.
Die Europastadt Saarlouis unterstützt diesen Prozess und versteht sich als Partner im regionalen Strukturwandel. Der enge Austausch zwischen Stadt, Wirtschaft und Transfergesellschaft soll dazu beitragen, neue Chancen zu erkennen und Perspektiven zu schaffen – für die Menschen und für die wirtschaftliche Zukunft der Region.

v.l.: Oberbürgermeister Marc Speicher, Kerstin Benedikt, Silvia Kohlberger, Julian Both und Hauptamtsleiter Alexander Guß.
Bild:
Katharina Motsch
Engagement für Frauen und Mädchen: Zonta Club Saarlouis zu Besuch im Rathaus
Vertreterinnen des Zonta Clubs Saarlouis waren zu Gast im Rathaus der Europastadt Saarlouis. In offener und herzlicher Atmosphäre wurden verschiedene Projekte, Veranstaltungen und Initiativen diskutiert, die alle das gemeinsame Ziel verfolgen, Frauen und Mädchen in der Region künftig noch stärker zu unterstützen. Der Zonta Club Saarlouis engagiert sich seit vielen Jahren für Gleichberechtigung, Bildung und den Schutz von Frauen und setzt sich mit zahlreichen Aktionen auch direkt vor Ort in Saarlouis für diese Anliegen ein.
Im Gespräch mit der Verwaltungsspitze ging es unter anderem darum, wie bestehende Aktivitäten des Clubs mit kommunalen Angeboten und Projekten verknüpft werden können. Dabei standen sowohl mögliche gemeinsame Veranstaltungen als auch langfristige Kooperationen im sozialen und gesellschaftlichen Bereich im Fokus.
„Der Einsatz des Zonta Clubs für Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe ist ein wichtiges Puzzlestück unserer Stadtgesellschaft“, betonte Oberbürgermeister Marc Speicher. „Wenn engagierte Netzwerke und die Stadtverwaltung ihre Ideen bündeln, können daraus starke Initiativen entstehen, die Frauen und Mädchen konkret unterstützen und das soziale Miteinander in Saarlouis stärken.“
Das Treffen machte deutlich, dass die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und engagierten zivilgesellschaftlichen Organisationen großes Potenzial bietet. Ziel ist es, diesen Austausch weiterzuführen und gemeinsam neue Impulse für soziale Projekte und gesellschaftliches Engagement in Saarlouis zu setzen.

v.l.: Beigeordneter Gerald Purucker, Oberbürgermeister Marc Speicher, Diana Dörr, Gabriele Jaeck, Susanne Frangen, Ingrid Dopf und Bürgermeister Carsten Quirin
Bild: Sophia Tull
Vergissmeinnicht-Aktion als Zeichen gegen das Vergessen
Vergissmeinnicht-Blumen erinnern an Menschen mit Demenz und rücken ihre Lebenssituation in den Fokus der Öffentlichkeit. Auch in diesem Jahr wurden die charakteristischen blauen Blüten wieder an zentralen Orten gepflanzt, unter anderem am Kreisverkehr des ZOB in Saarlouis.
An der diesjährigen Pflanzaktion nahmen Bürgermeister Carsten Quirin, Amtsleiterin Sabine Schmitt und Andreas Sauder von der Landesfachstelle Demenz sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Neuen Betriebshofes Saarlouis teil. Zu Beginn der Woche setzten sie die Vergissmeinnicht-Blumen sorgfältig in die Erde und platzierten das Hinweisschild, das über die Bedeutung der Aktion informiert.
Die Wahl der Pflanze ist dabei natürlich kein Zufall: Das Vergissmeinnicht steht symbolisch für Erinnerung, Wertschätzung und das Nicht-Vergessen von an Demenz erkrankten Menschen. Die Krankheit stellt Betroffene und ihre Angehörigen vor große Herausforderungen. Sie geht mit einem fortschreitenden Verlust von Gedächtnis, Orientierung und Alltagskompetenz einher und verändert das Leben der Betroffenen grundlegend. Umso wichtiger ist es, gesellschaftliche Aufmerksamkeit zu schaffen, Verständnis zu fördern und Unterstützung sichtbar zu machen.
„Bei der Pflanzaktion werden Natur, Symbolik und gesellschaftliches Engagement verbunden. Mit jedem neu bepflanzten Standort wird ein Ort der Erinnerung geschaffen, der als stiller, aber wirkungsvoller Appell an die Gesellschaft dient, Menschen mit Demenz nicht aus dem Blick zu verlieren. Gerade im öffentlichen Raum, wo täglich viele Menschen vorbeikommen, entfaltet die Aktion ihre besondere Kraft: Sie regt zum Innehalten an und macht deutlich, dass Demenz uns alle angeht.“, erklärt Bürgermeister Carsten Quirin.
So wird aus einer einfachen Pflanzung Jahr für Jahr aufs Neue ein Zeichen der Solidarität.

v.l.: Andreas Sauder, Sabine Schmitt, Bürgermeister Carsten Quirin und Dominik Lieblang (NBS)
Bild: Sophia Tull
Geänderte Öffnungszeiten der Stadtverwaltung
Wegen des Ostermarktes und einer Personalversammlung sind das Rathaus sowie die Verwaltungsgebäude Haus Koch und Friedensstraße am Montag, 23. März und Dienstag, 24. März ab 12:30 Uhr für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen.
Buntes Ferienprogramm in den Osterferien
Die Kreisstadt Saarlouis hat gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern wieder ein buntes und abwechslungsreiches Angebot für die Osterferien zusammengestellt.
Pony reiten, Kinder-Yoga, Kanu fahren, nähen, zeichnen, töpfern und vieles mehr steht auf dem Programm in den Osterferien vom 7. bis zum 18. April. „Da ist für jeden Geschmack etwas dabei“, erklärte Bürgermeister Carsten Quirin, der das Programm gemeinsam mit Sabine Schmitt, Amtsleiterin Familien & Soziales und Anette Plewka, stellv. Amtsleiterin und Fachkraft der kommunalen Jugendhilfe, vorstellte.
Das diesjährige Ferienangebot verspricht wieder viel Spaß und Abwechslung, auch interessante Einblicke in Natur, Kultur und Umwelt. Den Auftakt macht die Kinder- und Jugendfarm mit dem Angebot „Frühlingserwachsen der Natur“. Kinder von 6 bis 12 Jahren sind herzlich eingeladen, Veränderungen in der Natur mit allen Sinnen zu entdecken. YOU-Das Jugendbüro geht ebenfalls raus in die Natur. Lena Geyer, Fachkraft der kommunalen Jugendpflege hat gleich zwei Formate kreiert: Naturbingo mit Picknick im Stadtgarten und eine Stadtführung mit anschließender Rallye.
In der Ludwig Galerie kann man in den Ferien passend zur aktuellen Ausstellung „Ach was – Loriot“, fantasievolle Zeichnungen erschaffen. Nach dem großen Erfolg der Kinder-UNI „Erste Hilfe“ bietet die Kinder- und Familienbeauftragte Marie Meuren einen zusätzlichen Kurs in den Ferien an. Der Kurs wird ergänzt durch Spiel- und Spaßangebote mit Fotobox, einer Führung durch das Katastrophenschutzzentrum und abschließendem Würstchen grillen.
„YOU-Der Jugendtreff“ hat in den Ferien von 18 bis 21 Uhr (außer an Feiertagen) geöffnet und veranstaltet außerdem, in Kooperation mit juz-united, am 8. April ein Basketball-Turnier auf dem Multifunktionsfeld am Skateplatz.
Anmeldungen nehmen die jeweiligen Veranstalter entgegen. Weitere Infos und Details sind im Programmheft erläutert. Das Programmheft gibt’s nur online auf www.saarlouis.de und den Plattformen einzelner Kooperationspartner. In Schulen, Kitas und vielen öffentlichen Einrichtungen liegen Postkarten mit einem QR-Code aus, über den man ebenfalls zum Ferienprogramm gelangt. Weitere Informationen erteilt das Amt für Familien und Soziales unter Telefonnummer (06831) 443-1342 oder EstherBejaranoHaus@saarlouis.de .

Anette Plewka, Bürgermeister Carsten Quirin und Sabine Schmitt (v.l.) stellen das diesjährigen Osterferienprogramm vor.
Foto: Sabine Schumacher
Starke Mütter, starker Alltag – voller Erfolg im Haus Europa
Ein Vormittag ganz im Zeichen der Selbstfürsorge – und das ohne schlechtes Gewissen: Zehn Mütter folgten der Einladung zum Workshop „Starke Mütter, starker Alltag“ im Haus Europa und wurden dafür mit neuen Impulsen, ehrlichem Austausch und einem stärkenden Start in den Tag belohnt.
In angenehmer Atmosphäre drehte sich alles um die Frage: Wie kann ich im oft turbulenten Familienalltag gut für mich selbst sorgen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben? Referentin Sonja Sidoroff gab praxisnahe Denkanstöße, alltagstaugliche Tipps und sorgte mit einer guten Portion Humor dafür, dass auch das Lachen nicht zu kurz kam. Denn schnell wurde klar: Selbstfürsorge ist kein Luxus – sondern Voraussetzung dafür, den Alltag überhaupt „stemmen“ zu können.
Neben den inhaltlichen Impulsen bot die Veranstaltung vor allem eines: Raum für ehrlichen Austausch. Die Teilnehmerinnen nutzten die Gelegenheit, sich gegenseitig zu bestärken, Erfahrungen zu teilen und festzustellen, dass viele Herausforderungen keine Einzelfälle sind. Ein kleines gemeinsames Frühstück rundete den Vormittag ab und trug zur offenen, wertschätzenden Stimmung bei.
Organisiert wurde der Workshop von Sigrid Gehl, Frauenbeauftragte der Europastadt Saarlouis und der Fraulauterner Quartiersmanagerin, Jessica Fischer. Die durchweg positive Resonanz der Teilnehmerinnen zeigt: Formate wie dieses treffen einen echten Bedarf. Oder, wie es eine Teilnehmerin treffend formulierte: „Ich gehe heute nicht nur gestärkt nach Hause – sondern auch mit dem guten Gefühl, dass ich mir diese Zeit einfach nehmen darf.“ Eine Fortsetzung ist daher nicht ausgeschlossen – denn starke Mütter brauchen vor allem eins: Gelegenheiten, selbst stark zu bleiben.

Bild: Jessica Fischer
Mädelsflohmarkt im Donatuszentrum Roden
Am Samstag, den 25. April von 14 bis 17 Uhr findet anlässlich des Girls‘ Day der Mädelsflohmarkt im Donatuszentrum Roden, Schulstraße 7 statt.
Alle jungen Frauen zwischen 14 und 27 Jahren sind herzlich eingeladen, ihre Schränke und Kommoden nach Kleidern, Schuhen, Handtaschen, Schmuck und anderen Accessoires zu durchforsten. Was der einen zu groß, zu klein oder einfach nicht mehr passend erscheint, findet beim Mädelsflohmarkt eine dankbare Abnehmerin.
Rund um den Mädelsflohmarkt wird es zusätzlich ein Kreativangebot, eine Cocktailbar sowie gemütliche Plätze für einen entspannten Austausch geben. Alle, die Lust haben nachhaltig zu shoppen, sind herzlich eingeladen vorbeizuschauen.
Die Tische werden kostenfrei zur Verfügung gestellt. Anmeldungen werden unter maedelsflohmarkt@saarlouis.deentgegengenommen.
Veranstalterinnen sind das Quartiersmanagement Roden, die Diakonie Saar, die städtische Frauenbeauftragte und YOU – Das Jugendbüro der Stadt Saarlouis.

Kässchmieressen bei der Reiterklause in Differten
An Karfreitag den 3. April lädt die Reiterklause in Differten zum traditionellen Kässchmieressen ein. Los geht es ab 10:00 Uhr. Neben der klassischen Kässchmier gibt es Kartoffelpuffer mit leckerem Apfelmus und Flammkuchen Griechische Art. Auf der Karte stehen neben Bier und Wein auch verschiedene Cocktails.
Die Reiterklause Differten befindet sich in der Peter-Lorson-Straße. Die gemütliche Lokalität ist ein beliebter Anlaufpunkt für Besucher der Region.
Wanderer können ihren Besuch ideal mit dem Premiumwanderweg Bisttal-Schleife oder lokalen Wegen durch das Naturschutzgebiet Unteres Bisttal verbinden. Für Reiter und Wanderer bietet die Lage direkt am Waldrand eine perfekte Einkehrmöglichkeit.

„Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ wird in der Saarlouiser Senioren (50+) – Film – Mittwochsreihe gezeigt
Die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis bietet in Kooperation mit dem Kino „My movie World“ Saarlouis wieder einen neuen Film an. Die Vorführung findet am Mittwoch, den 01. April um 17.00 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 7,00 Euro.
„Mit Anfang 20 wird Joachim überraschend an der renommierten Otto-FalckenbergSchule für darstellende Kunst in München angenommen und zieht dort in die großbürgerliche Villa seiner Großeltern. Seine Großmutter Inge, eine ehemalige Schauspielerin, und sein Großvater Hermann, ein emeritierter Philosophieprofessor, pflegen dort einen Alltag voller bizarrer Rituale und reichlich Alkoholkonsum. Während Joachim in der Schauspielschule mit eigenen Hemmungen, herausfordernden Lehrer/innen und absurd anmutenden Übungen kämpft, versucht er privat, den Unfalltod seines Bruders Philipp zu verarbeiten. Diese Verlust hat eine schmerzhafte Lücke in seinem Leben hinterlassen. Hin- und hergerissen zwischen den Anforderungen seiner Ausbildung und der liebevollen, aber auch nostalgischen Welt seiner Großeltern, sucht Joachim nach seinem Platz im Leben und auf der Bühne“.
Regie: Simon Verhoeven. Mit Bruno Alexander, Senta Berger, Michael Wittenborn, Anne Ratte-Polle, Karoline Herfurth, Laura Tonke, Devid Striesow, Tom Schilling u. a.
Nähere Informationen erteilt das Kino “Capitol Movie World” unter Telefon: 06831/ 2345 und die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis, Birgit Cramaro, Telefon: 06831/443-1339, Email: cramaro@saarlouis.de. (cra)
Erster Mädelsflohmarkt in Lebach „Von Frauen für Frauen“
Erster Mädelsflohmarkt in Lebach „Von Frauen für Frauen“ am 2. Mai in der Fußgängerzone
Am Samstag, 2. Mai 2026, veranstaltet die Stadt Lebach erstmals einen Mädelsflohmarkt. Die Fußgängerzone in der Innenstadt wird an diesem Tag zum Treffpunkt für alle, die Mode lieben und gezielt gut und günstig shoppen möchten.
Anders als bei klassischen Flohmärkten mit gemischtem Trödel erwartet die Besucherinnen und Besucher ein immer beliebter werdendes Konzept mit klarem Fokus auf Kleidung, Accessoires und trendige Mode.
Das Event richtet sich gezielt an Frauen. Unter dem Motto „Von Frauen für Frauen“ können Interessierte zwischen 14 und 18 Uhr beim ersten Lebacher Outdoor-Mädelsflohmarkt an den Ständen zahlreicher Verkäuferinnen stöbern. Angeboten werden gut erhaltene Lieblingsstücke – von hochwertiger Markenmode bis hin zu lässigen Alltagslooks.
Die Gastronomen vor Ort beteiligen sich und bieten leckere Speisen und Getränke an. Die Stadt Lebach lädt alle Modeinteressierten herzlich ein, sich den Termin vorzumerken und den ersten Mädelsflohmarkt in der Lebacher City zu besuchen. Wer selbst mit einem Verkaufsstand teilnehmen möchte, kann sich über das Anmeldeformular unter www.lebach.de Stadt Lebach – Der grüne Mittelpunkt – Bewerbungsformulare für Standbetreiber anmelden. Weitere Informationen zur Anmeldung oder zur Veranstaltung bei Tanja BrillZiegler, E-Mail: brill-ziegler@lebach.de oder telefonisch unter (06881) 59-229.
Abwechslungsreiche Osterferien für Kinder und Jugendliche in Lebach
Abwechslungsreiche Osterferien für Kinder und Jugendliche in Lebach
Auch in diesem Jahr sorgt das Sachgebiet für Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Lebach für ein abwechslungsreiches Osterferienprogramm. Während der zweiwöchigen Ferienzeit erwartet Kinder und Jugendliche ein buntes Angebot aus Kreativaktionen, Ausflügen, gemeinschaftlichen Aktivitäten und Bildungsangeboten.
Den Auftakt bildet in der ersten Ferienwoche ein Demokratie-Workshop für Kinder ab sechs Jahren unter dem Titel „Wenn ich König wär“, der in Kooperation mit der Volkshochschule stattfindet. Ebenfalls auf dem Programm stehen ein Kinonachmittag im City-Filmstudio, ein Eltern-Kind-Frühstück für Familien mit jüngeren Kindern sowie kreative Workshops wie das Plotten von Designs. Für Jugendliche ab 14 Jahren wird ein Ausflug nach Saarlouis mit Keramikbemalen und anschließender Shoppingtour angeboten.
In der zweiten Osterferienwoche geht das Programm mit tollen Aktionen weiter. Dabei stehen Ausflüge wie eine gemeinsame Fahrt nach Frankfurt mit Besuch des Main-Towers sowie weitere besondere Erlebnisse auf dem Plan. So können Kinder zwischen drei und fünf Jahren die Arbeit der Polizei kennenlernen und Kinder zwischen sieben und zehn Jahren in einer Bäckerei unter anderem selbst aktiv mitarbeiten. Es gibt auch einen SelbstverteidigungsWorkshop und einen Jugendtreff für alle ab 15 – mit Snacks, Pizza und alkoholfreien Getränken.
„Die Ferienprogramme sind ein wichtiger Bestandteil unserer Kinder- und Jugendarbeit. Sie bieten jungen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, neues auszuprobieren, kreativ zu werden und gemeinsam Zeit zu verbringen. Gleichzeitig unterstützen sie Familien dabei, die Ferien abwechslungsreich zu gestalten“, betont Bürgermeister Klauspeter Brill. „Gerade deshalb ist uns auch wichtig zu wissen, welche Wünsche und Bedürfnisse Kinder, Jugendliche und Familien haben. Aktuell läuft eine Umfrage zur Kinder- und Jugendarbeit in unserer Stadt. Ich lade alle herzlich ein, sich daran zu beteiligen und so die zukünftigen Angebote vor Ort aktiv mitzugestalten.“
Bei Rückfragen zu den Ferienangeboten sowie zu den Umfragen für die verschiedenen Altersgruppen können Sie sich telefonisch unter 06881/59-261 an die Mitarbeiterinnen des Sachgebietes wenden. Oder Sie schreiben eine Mail an jfs@lebach.de. Links zu ausführlichen Informationen zum Ferienprogramm und zu den Umfragen finden Sie direkt auf der Startseite unter www.lebach.de sowie auf den Kinder- und Jugendseiten in dieser Ausgabe des Lebacher Anzeigers.


Dienstleistungssamstag verschoben
Das Bürgerbüro im Lebacher Rathaus hat normaler jeden ersten Samstag im Monat geöffnet. Aufgrund der Osterfeiertage wird der Dienstleistungssamstag beim Bürgerbüro im April um eine Woche verschoben. Statt am 4. April 2026 ist das Bürgerbüro am Samstag, 11. April 2026, geöffnet. Die Mitarbeiterinnen kümmern sich von 10 bis 12 Uhr um die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger.

Saarland picobello Müll-Sammelaktion am 20. und 21. März: Aufruf an alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer zur umsichtigen Fahrweise
Am 20. und 21. März findet wieder die picobello Müll-Sammelaktion statt. Im gesamten Saarland werden sich erneut mehrere Zehntausend engagierte Menschen – darunter besonders viele Kin-der und Jugendliche – zum „Frühjahrsputz für die Umwelt“ aufmachen. Sie befreien beispielswei-se Straßenränder, Grünflächen oder Waldwege von „wildem Müll“.
Der Entsorgungsverband Saar (EVS) als Träger und Koordinator der landesweiten Kampagne bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer, die um den offiziellen Sammeltermin herum im öffentlichen Verkehrsraum unterwegs sind, um eine umsichtige Fahrweise – d.h. eine ange-passte Geschwindigkeit sowie ausreichend Abstand zu den picobello-Teilnehmerinnen und -teilnehmern – damit diese nicht gefährdet werden.
Alles Wichtige zur picobello-Sammelaktion 2026 gibt es unter www.saarland-picobello.de
Picobello 2026
Der Verein für Heimatkunde Lisdorf (VHL) koordiniert die diesjährige Picobello Aktion des EVS und der Stadt Saarlouis für den Stadtteil Lisdorf.
Unter dem Motto “Wir räumen auf” wollen wir unseren Stadtteil von illegalen Müllablagerungen in der Natur befreien.
Alle die mithelfen wollen die Natur zu säubern sind herzlich eingeladen. Mit von der Partie sind neben dem VHL, die Jugendfeuerwehr, der SV 1929 Fußball, der MGV, die LIGeKa, der SC Saargold, CDU, SPD und weitere Ortsvereine. Wir freuen uns über jeden und jede Familie die mithelfen wollen, die Natur einem Frühjahrsputz zu unterziehen.
Treffpunkt ist am Samstag, 21. März 2025 um 9 Uhr am Sportplatz Rosenthal.
Dort werden dann auch Handschuhe für Kinder sowie Müllbeutel für jeden Teilnehmer zur Verfügung gestellt und die Räumbezirke aufgeteilt.
Um unsere Planungen zu erleichtern, wären wir für eine kurze Mitteilung, dass Sie teilnehmen möchten, sehr dankbar; Mailadresse: heimatkunde@lisdorf.de“
Fraulauterner Quartiersbüro an neuem Standort wiedereröffnet
Das Quartiersbüro Fraulautern wurde von Bürgermeister Carsten Quirin gemeinsam mit der Fraulauterner Quartiersmanagerin Jessica Fischer wiedereröffnet. Der neue Standort im Haus Europa (Rodener Straße 56) bietet ein großzügiges Platzangebot, Parkmöglichkeiten und schafft neue Perspektiven für die Quartiersarbeit im Stadtteil.
„Ich freue mich, dass die erfolgreiche gemeinsame Arbeit von Jessica Fischer und den Fraulauternerinnen und Fraulauternern nun am neuen Standort weiter fortgeführt werden kann. Die großzügigen Räumlichkeiten haben Potenzial für zahlreiche kreative Projekte und Aktionen, die den Stadtteil und das Miteinander gleichermaßen fördern“, so Bürgermeister Carsten Quirin.
Auch Quartiersmanagerin Jessica Fischer zeigte sich sehr erfreut über die neuen Möglichkeiten: „Ich bin sehr dankbar, dass wir unsere Arbeit jetzt im Haus Europa fortsetzen können. Das Quartiersbüro lebt vom Mitmachen. Die neun Räumlichkeiten bieten viel Platz für Austausch, Begegnung und Zusammenarbeit. Ich freue mich auf viele Gespräche, neue Ideen, Projekte und darauf, gemeinsam mit den Menschen vor Ort Fraulautern weiterzuentwickeln.“
Das Haus Europa vereint unter einem Dach vielfältige Angebote für Begegnung, Beratung und Bildung. Neben dem Quartiersbüro ist hier auch das Projekt ErFolQ² der Europastadt Saarlouis und des Diakonischen Werks beheimatet. Gemeinsam schaffen die Akteurinnen und Akteure einen offenen Ort, der Menschen unterschiedlicher Generationen und Kulturen zusammenbringt.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Bildung und Teilhabe: Niedrigschwellige Sprachförderangebote für Erwachsene unterstützen beim Ankommen und Weiterkommen im Alltag, während der Leseclub für Kinder die Freude am Lesen weckt und die Sprachkompetenz stärkt. Ergänzt wird das Angebot durch individuelle Beratungsangebote, die unkompliziert und niedrigschwellig Unterstützung in unterschiedlichen Lebenslagen bieten. Praktische Hilfe gibt es zudem in der Fahrradwerkstatt, die nicht nur Mobilität fördert, sondern auch Raum für gemeinsames Lernen und Mitmachen bietet. Auch das Café lädt Besucherinnen und Besucher zum Verweilen und zum Austausch ein.
Mit seinen vielseitigen Angeboten ist das Haus Europa weit mehr als ein Gebäude – es ist ein offener Ort der Begegnung, der Bildung und des Miteinanders und trägt aktiv dazu bei, das Quartier zu stärken und Gemeinschaft erlebbar zu machen.
Der Bürgermeister bedankte sich bei allen Haupt- und Ehrenamtlichen, die zur Wiedereröffnung und zum Ausbau des neuen Standortes beigetragen haben, insbesondere bei Jessica Fischer sowie der GBS Saarlouis. Ein besonderer Dank galt außerdem den Vertreterinnen und Vertretern der Fraulauterner Vereine sowie den Bürgerinnen und Bürgern selbst, die sich mit Ideen, Kritik, Anregungen und Engagement einbringen und das Quartiersmanagement zu einem Erfolgsprojekt machen.
Glückwünsche aus dem benachbarten Stadtteil überbrachte die Rodener Quartiersmanagerin Lorena Krivograd. Dort konnte erst im vergangenen Jahr ebenfalls die Wiedereröffnung des Quartiersbüros in neuen Räumlichkeiten gefeiert werden.
Bei einem kleinen Imbiss und Getränken tauschten sich die Anwesenden miteinander aus. Außerdem konnten sich die Besucherinnen und Besucher einen ersten Eindruck von den neuen Räumlichkeiten verschaffen und diese erkunden. Auf einer Leinwand überbrachten die Gäste ihre Glückwünsche, indem sie sich mit ihrer Unterschrift verewigten.
Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, über das Quartiersbüro im Haus Europa ihre Anliegen oder Ideen zur Stadtteilentwicklung für Fraulautern einzubringen.
Text & Bilder: Peter Speth

8500: Volles Haus bei der Wiedereröffnung des Quartiersbüros in Fraulautern am neuen Standort.

8398: Auch Bürgermeister Carsten Quirin hat sich auf der Leinwand verewigt.

8547: v.l.: Bürgermeister Carsten Quirin, Quartiersmanagerin für Fraulautern- Jessica Fischer, Quartiersmanagerin für Roden – Lorena Krivograd, und Stabstellenleitung Sozialer Zusammenhalt- Dr. Viola Kirchner.
Senioren – Meine Sicherheit im Straßenverkehr
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin, die vhs der Kreisstadt Saarlouis und die Quartiersmanagerin Fraulautern am Mittwoch, den 01. April 2026 von 15.30 -16.30 Uhr einen Vortrag unter der Leitung von Günter Engelbrecht, Gerd Stuhlsatz und Karl Hans Kraus, Seniorensicherheitsberater im Landkreis Saarlouis im Haus Europa, Rodener Straße 56, Saarlouis-Fraulautern an.
Ob mit dem Fahrrad, Auto oder als Fußgänger, auch im Straßenverkehr wird die Bevölkerung immer älter. Viele steigen auch auf E-Bikes um. Worauf muss man achten, um sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen und auch beim Thema ‘Medikamente” im Straßenverkehr achten? In einem Fachvortrag geben die Seniorensicherheitsberater Günter Engelbrecht und Gerd Stuhlsatz Informationen, Ratschläge und Verhaltensweisen.
Die Quartiersmanagerin Fraulautern lädt bereits ab 14.30 Uhr zu Kaffee und Kuchen ein.
Teilnahme: kostenfrei. Anmeldung bei der vhs Saarlouis Tel.: 06831 – 6 98 90 30 oder E-Mail: vhs@saarlouis.de
Wirtschaftsförderung: Unternehmensbesuch im neuen Kfz-Meisterbetrieb
Seit Januar gibt es den Kfz-Meisterbetrieb JD Automobiltechnik in Fraulautern, vor Ort machten sich Wirtschaftsförderer Alexander Guß und Citymanagerin Kirsten Cortez nun ein Bild von dem neuen Betrieb. Diese Gelegenheit nutzten sie, um sich mit den beiden Inhabern Justin Jonas und Denis Zwetzich auszutauschen – über ihre bisherigen Karriereweg, den Aufbau ihrer eigenen Werkstatt und die Unternehmensneugründung in Saarlouis.
Ein Mercedes liegt auf der Hebebühne, der Motorblock daneben, im vorderen Bereich der Halle stehen drei Autos und das geöffnete Tor erlaubt den Blick auf einen gut gefüllten Innenhof: Seit einigen Wochen ist JD Automobilservice erst am Markt, doch auf dem Betriebsgelände sind so viele Autos in Arbeit, als gäbe es die Werkstatt schon ewig. „Es ist beeindruckend zu sehen, was zwei junge Unternehmer hier auf die Beine gestellt haben“, sind sich Wirtschaftsförderer Alex Guß und Citymanagerin Kirsten Cortez bei ihrem Unternehmensbesuch einig.
Kennen gelernt haben sich die beiden Kfz-Meister bereits in der Handelsschule – schon damals fassten beide den Beschluss, irgendwann einmal gemeinsam in die Selbstständigkeit zu gehen. Nach einer gemeinsamen Ausbildung in einem renommierten Autohaus trennten sich ihre Wege zunächst: Zwetzich wechselte zu BMW, Jonas ging zu Porsche nach Luxemburg. Im letzten Jahr beschlossen sie dann, ihre berufliche Laufbahn gemeinsam in die Hand zu nehmen und sich mit ihrem eigenen Kfz-Meisterbetrieb selbstständig zu machen. Im Fraulauterner Ostring haben sie dafür den idealen Standort gefunden, erklären die beiden jungen Unternehmer: „Neben der Halle haben wir noch einen Bürotrakt und die Autobahn ist ganz in der Nähe.“
Nachdem sie noch im vergangenen Jahr die Räumlichkeiten renoviert und die Bühnen eingebaut haben, feierte JD Automobiltechnik dann Anfang Januar seine offizielle Eröffnung. Seitdem bieten Jonas und Zwetzich in ihrem Betrieb Reparaturen aller Art und Marken an, spezialisiert sind sie dabei auf BMW und Porsche. Außerdem gehören unter anderem Wartung und Instandhaltung, Klima- und Reifenservice sowie Checks, Fehlersuche und HU / AU zu ihrem Repertoire. Auf Wunsch bieten sie zudem auch Tuning und Umbauten an.
JD Automobiltechnik
Torschlag 5, 66740 Saarlouis
Tel. 06831/9458440, E-Mail: info@jd-automobiltechnik, Web: jd-automobiltechnik.de
Öffnungszeiten: Mo-Do: 7 bis 12 Uhr und 12.30 bis 16 Uhr, Fr: 7 bis 12 Uhr und 12.30 bis 15 Uhr, Sa: nach Vereinbarung.

Bildtext: Von links: Wirtschaftsförderer Alexander Guß, Justin Jonas, Citymanagerin Kirsten Cortez und Denis Zwetzich. Die beiden jungen Unternehmer haben im Januar ihren eigenen Kfz-Meisterbetrieb in Saarlouis gegründet.
Foto: Sascha Schmidt
Ostermarkt und Krammarkt in Saarlouis
Vom 20.03. bis zum 24.03.2026 veranstaltet die Stadt Saarlouis auf dem Großen Markt den traditionellen Ostermarkt mit Krammarkt.
Neben den bekannten Fahrgeschäften wie „Magic“, „Breakdancer“, „Tarantella“, „Marvel Station“, Autoscooter und einem Riesenrad erwarten die Besucher auch in diesem Jahr das außergewöhnliche Fahrgeschäft „Chaos“ sowie das Laufgeschäft „Rio“.
Für die Kinder werden tolle Kinderfahrgeschäfte angeboten. Mit den „Ice Road Cars“ geht es über Berg und Tal durch eine Schnee- und Eislandschaft mit Pinguinen und Eisbären; mit dem Olympia-Bungee-Trampolin können Kinder ab 3 Jahren grenzenlosen Spaß erleben. Die KUHNOS-Farm nimmt die ganze Familie auf eine atemberaubende Reise durch einen Bauernhof mit und lässt die Herzen der Kleinen höherschlagen.
Die offizielle Eröffnung inklusive Fassanstich durch den Bürgermeister Carsten Quirin findet am Freitag, 20.03.2026, um 18:30 Uhr am Bierstand der Hornets statt.
Den Höhepunkt der Veranstaltung bildet der Kinder- und Familientag am 24.03.2026. An diesem Tag wird es wieder viele attraktive Angebote geben.
Der von Montag, den 23.03. bis Dienstag, den 24.03. stattfindende Krammarkt wird in den Fußgängerzonen und in den Baumreihen um den Großen Markt herum sowie in der Deutschen Straße aufgebaut. Hier werden ca. 60 Marktkaufleute Waren verschiedenster Art anbieten.
Für das leibliche Wohl ist an allen Veranstaltungstagen bestens gesorgt. Zahlreiche Imbissbetriebe locken hier mit den verschiedensten Gaumenfreuden.

Bild: Sofia Behtash
Umtausch Papier- und EU-Kartenführerscheine
Die Führerscheinstelle der Europastadt Saarlouis bittet die Inhaberinnen und Inhaber von Papierführerscheinenab dem Geburtsjahrgang 1953 aufwärts und die Inhaberinnen und Inhaber von EU-Kartenführerscheinen mit den Ausstellungsjahren (4a) 1999 bis 2004, ihre Dokumente gegen neue, fälschungssichere EU-Kartenführerscheine umzutauschen.
Die Bürgerinnen und Bürger werden um Verständnis dafür gebeten, dass aus organisatorischen Gründen ein Umtausch derzeit ausschließlich für Dokumente erfolgen kann, die die zuvor genannten Voraussetzungen erfüllen.Der Umtausch erfolgt nach vorheriger Terminvereinbarung unter folgender Adresse: https://www.etermin.net/rathaussaarlouis.
Picobello-Müllsammelaktion – Bitte umsichtig fahren
Am kommenden Wochenende, 20. und 21. März, findet die diesjährige Müll-Sammelaktion „Saarland picobello“ statt. Im gesamten Saarland werden sich dann wieder Zehntausende engagierte Menschen – darunter besonders viele Kinder und Jugendliche – zum „Frühjahrsputz für die Umwelt“ aufmachen. Sie befreien beispielsweise Straßenränder, Grünflächen oder Waldwege von wildem Müll.
Alleine in Lebach haben sich mehr als 30 Gruppen angemeldet – unter anderem sind Kindertagesstätten in Steinbach, Aschbach, Dörsdorf, Landsweiler und Lebach mit dabei. Schülerinnen und Schüler von Grundschulen und weiterführenden Schulen sowie von Förderschulen sind ebenfalls am Start. Ebenso Ortsräte von Dörsdorf, Falscheid, Gresaubach, Knorscheid und Steinbach, Ortsverbände von Parteien, Vereine und sonstige Institutionen.
In der Regel sammeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Müll und Unrat in ihrer unmittelbaren Umgebung sowie an Spazier- und Wanderwegen und öffentlichen Plätzen. Auch an Bachläufen, auf Feldwegen und entlang von Straßen sind die Helferinnen und Helfer unterwegs. Aus diesem Grund werden alle Verkehrsteilnehmer am kommenden Freitag und Samstag (20. und 21. März) um eine umsichtige Fahrweise gebeten. „Bitte passen Sie Ihre Geschwindigkeit entsprechend an und halten Sie ausreichend Abstand zu den picobello-Teilnehmern, damit diese nicht gefährdet werden“, appelliert Lebachs Bürgermeister Klauspeter Brill. „Mehr als 1000 Helferinnen und Helfer werden in den Lebacher Stadtteilen mit Handschuhen, Greifzangen und Müllsäcken unterwegs sein, um Müll und Unrat einzusammeln, den andere achtlos wegwerfen und damit die Umwelt verschmutzen. Jahr für Jahr fallen bei dieser Aktion unzählige Schwerlastsäcke voll mit Müll an. Sie werden von den Mitarbeitern unseres Bauhofs an zentralen Stellen eingesammelt und zur fachgerechten – und im Rahmen der Aktion kostenlosen – Entsorgung zu den Anlagen des EVS gebracht. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die ihre Freizeit opfern und sich an diesem Frühjahrsputz beteiligen, um ihr tägliches Umfeld, unsere Stadt und die Ortsteile wieder picobello sauber zu machen. Und natürlich auch bei denjenigen, die die Aktion vor Ort organisieren und jedes Jahr Groß und Klein zum Mitmachen motivieren.“

„Sicario“ am 07.04.2026 im Lebacher City-Filmstudio
Das City-Filmstudio Lebach präsentiert gemeinsam mit der Stadt Lebach die Veranstaltungsreihe „Kulturkino – Best of Cinema“. Dabei werden Kinoklassiker der Extraklasse gezeigt.
Am 07. April läuft „Sicario“, ein amerikanischer Thriller des Regisseurs Denis Villeneuve aus dem Jahr 2015. Die Hauptrollen des Films übernahmen Emily Blunt, Benicio del Toro und Josh Brolin. Mit dem packenden Thriller präsentiert der Regisseur ein intensives und atmosphärisch dichtes Kinoerlebnis über den erbitterten Kampf gegen die mexikanischen Drogenkartelle.
Nachdem die idealistische FBI-Agentin Kate Macer im Geheimversteck eines Drogenkartells einen grausamen Fund macht, meldet sie sich zu einer internationalen Task-Force. Ihr erster Einsatz führt Kate direkt in das Grenzgebiet zwischen Arizona und Mexiko, wo sich ein routinierter Gefangenentransfer als gefährlicher Hinterhalt entpuppt. Kate stößt an ihre moralischen Grenzen.
Jeden ersten Dienstag im Monat werden weitere Klassiker gezeigt. Im Mai läuft „Die drei Tage des Condor“ und im Juni „Spaceballs“.
Der Eintritt kostet jeweils 7 Euro und beinhaltet immer noch eine kleine Überraschung für die Kinobesucher. Tickets können unter https://lebach.my-movie-world.de gebucht werden.
Kanalinspektionen führen zeitweise zu Einschränkungen in der Innenstadt
Die Europastadt Saarlouis führt zur Untersuchung des Zustands der öffentlichen Kanalisation in der Innenstadt Kanalreinigungsarbeiten und TV-Inspektionen durch.
Betroffen hiervon sind verschiedene Bereiche der Innenstadt, jedoch insbesondere das Umfeld Großer Markt und Innerer Ring.
Aufgrund der Lage der Revisionsschächte und der beengten Platzverhältnisse in diesen Bereichen müssen öffentliche Stellplätze durch Halteverbote gesperrt werden. Zudem ist mit Einschränkungen des öffentlichen Verkehrs bzw. mit stockendem Verkehr zu den Spitzenzeiten zu rechnen. Die Behinderungen werden jedoch nur punktuell bzw. bereichsweise und auch nur zeitlich beschränkt auftreten.
Wir bitten um Verständnis für die im Zuge der Durchführung der Arbeiten notwendigen Einschränkungen, die sich trotz sorgfältiger Planung aufgrund der örtlichen Situation nicht vermeiden lassen.
Sirenenprojekt: Aufbau in Saarlouis startet am 9. März
Im Rahmen des landkreisweiten Sirenenprojekts wird auch in Saarlouis das stationäre Warnsystem weiter ausgebaut. Der Aufbau der neuen Sirenenanlagen im Stadtgebiet beginnt am 9. März.
Während der Installationsphase kann es bereits unter der Woche vereinzelt zu kurzfristigen Testläufen neu montierter Sirenen kommen. Diese dienen ausschließlich der technischen Überprüfung der Anlagen.
Auch nach der Inbetriebnahme werden die Sirenen regelmäßig getestet: Künftig findet samstags um 12:00 Uhr ein kurzer Probelauf statt. Damit wird die Funktionsfähigkeit des Warnsystems dauerhaft sichergestellt und gleichzeitig die Bevölkerung mit den Warnsignalen vertraut gemacht.
Wichtig: Bei allen genannten Alarmierungen handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Gefahrenlage, sondern um routinemäßige Funktionsprüfungen im Interesse eines leistungsfähigen Bevölkerungsschutzes.
Die Europastadt Saarlouis bittet die Bürgerinnen und Bürger um Beachtung und Verständnis.
Gemeinsam für ein grüneres Roden: 12 neue Bäume entlang des Ellbachs gepflanzt
Mit großem Engagement haben einige Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Roden am vergangenen Freitag einen wichtigen Beitrag für mehr Grün und Lebensqualität geleistet. Auf der Fläche neben dem Spielplatz entlang des Ellbachs wurden insgesamt zwölf neue Bäume gepflanzt.
Die Pflanzaktion wurde von der Arbeitsgemeinschaft „Klimastark Saarlouis“ organisiert und gemeinsam mit ehrenamtlichen Anwohnerinnen und Anwohnern sowie dem Neuen Betriebshof Saarlouis durchgeführt. Die Baumpatinnen und -paten wohnen in unmittelbarer Nähe der Pflanzfläche und haben Patenschaften für die neuen Bäume übernommen. Künftig werden sie sich insbesondere um die Anwuchspflege kümmern und so zum langfristigen Erhalt der jungen Bäume beitragen.
Auch der Initiator der AG „Klimastark Saarlouis“, Charly Eberhardt aus Roden, äußerte sich auf der Plattform Facebook zur erfolgreichen Aktion. Dort schrieb er: „Das Ganze ist eine gelungene Aktion, ein großartiges Zusammenspiel von vielen Helferinnen und Helfern. Das ist gelebter Klimaschutz vor Ort. Besonders gefreut hat uns, dass die ganz jungen Menschen hier mit aktiv waren. Um deren Zukunft geht es ja schließlich.“
Gerald Purucker, Beigeordneter der Stadt, begleitete die Aktion von Beginn an und unterstützte die Helferinnen und Helfer tatkräftig bei den Pflanzarbeiten. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er den Baumpatinnen und Baumpaten Urkunden und würdigte ihr Engagement: „Diese Pflanzaktion zeigt, wie viel wir gemeinsam für unseren Stadtteil und den Klimaschutz erreichen können. Klimaschutz und Klimaanpassung entstehen somit der Mitte der Gesellschaft – genau das macht diese Aktion so erfolgreich und besonders nachahmenswert. Sie zeigt eindrucksvoll, wie gemeinschaftliches Engagement konkrete Veränderungen vor Ort bewirken kann. Damit dient die Initiative nicht nur als Blaupause für weitere Stadtteile von Saarlouis, sondern zugleich als Vorbild für weitere Kommunen im Saarland. Mein herzlicher Dank gilt allen Ehrenamtlichen, die nicht nur beim Pflanzen mit angepackt haben, sondern sich auch langfristig um die Pflege der Bäume kümmern werden. Dieses Engagement stärkt die Lebensqualität vor Ort und den Zusammenhalt in Roden.“
Die Aktion wurde von weiteren Akteurinnen und Akteuren unterstützt, egal ob aus dem Stadtteil selbst oder dem Stadtrat. Auch die Kinder der örtlichen Grundschule beteiligten sich mit großer Begeisterung an den Pflanzarbeiten. Vor Ort war auch die Quartiersmanagerin für Roden, Lorena Krivograd, die die Maßnahme im Quartier begleitet.
Die gemeinsame Initiative zeigt, wie durch bürgerschaftliches Engagement, lokale Netzwerke und kommunale Unterstützung nachhaltige Projekte erfolgreich umgesetzt werden können – für ein grünes, lebenswertes und zukunftsfähiges Roden.
Die Maßnahme ist Teil des Projekts „Global Nachhaltige Kommune“ und wird zu 70 Prozent vom saarländischen Umweltministerium gefördert.

Bild: Sophia Tull
Bildtext: Gerald Purucker (mitte) mit den Ehrenamtlichen bei der Übergabe der Urkunden für die gepflanzten Bäume.
Geänderte Öffnungszeiten der Stadtbibliothek am 05.03.2026 und 12.03.2026
Die Stadtbibliothek Saarlouis hat an den Donnerstagen, 5. März und 12. März 2026 wegen Vorbereitungen für mehrere Veranstaltungen geänderte Öffnungszeiten. Sie hat jeweils morgens von 10.30 Uhr bis 13 Uhr und nachmittags von 15 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Ab 17 Uhr ist sie für den Publikumsverkehr geschlossen. (Aé)
Mittagspausenführungen im Städtischen Museum Saarlouis am 11.03.2026
Im Rahmen der alternierenden Mittagspausenführungen in den städtischen Einrichtungen in der Kaserne VI steht am 11. März. wieder eine Kurzführungen im Städtischen Museum Saarlouis an.
Die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg in der Stadt Saarlouis und in ihren Stadtteilen sowie die städtebaulichen Planungen zum Wiederaufbau werden dieses Mal Thema der Kurzführung sein. Neben einer Betrachtung der tatsächlichen umgesetzten Maßnahmen werden dabei auch die nicht umgesetzten Planungen des französischen Städteplaners Menkès erläutert.
Treffpunkt: 2. OG des Städtischen Museums Saarlouis
Mittwoch, 11.03.2026, 12:30 Uhr.
Dauer: ca. 20 Minuten

Bild: Städtischen Museum Saarlouis
Saarland-Tourismus 2026
Saarland liegt im Trend: Natur, Kultur und Genuss im Aufwind
Das Saarland liegt voll im Reisetrend und etabliert sich 2026 weiter als ein vielseitiges und innovatives Reiseziel in Deutschland. Mit einer klaren Strategie für nachhaltiges Wachstum und einem einzigartigen Mix aus Natur, Kultur und Genuss setzt die Region Maßstäbe im Tourismus.
Natur pur – Nachhaltig reisen, authentisch erleben
Das Saarland setzt in der touristischen Entwicklung konsequent auf die wachsende Nachfrage nach authentischen Naturerlebnissen und nachhaltigen Reiseangeboten. Aktuelle Studien, wie die TUI-Reiseanalyse, bestätigen: Natur ist für viele Reisende der Inbegriff von Erholung. Für rund 35 Prozent der Befragten sind Landschaft und Natur das wichtigste Urlaubsmotiv. Ob beim Wandern oder auf Radtouren – naturnahe Reisen bieten Entspannung, Entschleunigung und nachweislich positive Effekte auf die Gesundheit. Das Saarland überzeugt hier mit seinem herausragenden Premiumwanderwegenetz. Besonders hervorzuheben sind der Saar-Hunsrück-Steig und der Bliessteig, der 2025 vom Wandermagazin zum schönsten Wanderweg Deutschlands unter den Mehrtagestouren gekürt wurde. Auch Radfahrer kommen auf ihre Kosten: Grenzüberschreitende Routen sowie ausgezeichnete Angebote für Rennrad, Mountainbike und Gravelbike sprechen gezielt auch sportliche Zielgruppen an.
Bei den Naturerlebnissen bleibt 2026 auch der Camping-Trend ungebrochen. Laut PiNCAMP, dem Campingportal des ADAC, zählen zwei saarländische Plätze zu den Top 100 der gefragtesten Campingplätze 2025: Der Campingplatz Wellnester Losheim am See belegt Platz 1, das Landgut Girtenmühle in Britten Rang 7.
Kultur und Genuss mit deutsch-französischem Flair
Kulinarik ist ein Schlüssel zum Urlaubsglück 2026: Laut TUI geben 45,7 Prozent der Befragten im Urlaub für Essen und Trinken am meisten Geld aus, über die Hälfte probiert dabei gerne regionale Spezialitäten. Das Saarland überzeugt hier mit einer einzigartigen Mischung aus deutschem und französischem Einfluss: 14 Michelin-Sterne zeugen von höchster kulinarischer Kunst, während regionale, saisonale und kreative Genussangebote der Genuss Region Saarland die Vielfalt der Region erlebbar machen.
Kulturevents und lebendige Vielfalt
Mit pulsierenden Städten wie Saarbrücken und Saarlouis sowie einzigartigen Sehenswürdigkeiten – darunter das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte – etabliert sich das Saarland als erstklassiges Ziel für anspruchsvolle Kultur- und Genussreisen. 2026 wartet die Region mit einem besonderen Highlight-Programm auf: Die Nationalen Spiele der Special Olympics verbinden Sportbegeisterte und setzen ein Zeichen für Inklusion. Gleichzeitig prägen die neuen kulturellen Highlights das Jahr: Das vielseitige Programm der Völklinger Hütte, das Open-Air-Musical „West Side Story“ am Saarpolygon, das Fill In – International Jazz Festival Saar, das grenzüberschreitende Festival [tra´vers] – Kultur ohne Grenzen sowie das STAGETOPIA Musikfestival auf dem Uni-Campus bereichern nicht nur das kulturelle Leben, sondern stärken auch die überregionale Strahlkraft und Wirtschaft des Saarlandes.
Noctourism im Saarland: Sterne erleben, Nacht genießen
Ein neuer Reisetrend 2026: das bewusste Erleben der Nacht. Das Saarland bietet mit dem Sternenland Sankt Wendeler Land und der Sternwarte Peterberg perfekte Bedingungen, um den Sternenhimmel zu beobachten. Besonders die Region um Nohfelden-Eiweiler zählt zu den dunkelsten Orten des Saarlandes – ideal, um die Schönheit des Nachthimmels und die Sterne in Ruhe zu genießen.
Ö-Töne
Birgit Grauvogel, Geschäftsführerin Tourismus Zentrale Saarland
„Das Saarland liegt 2026 voll im Reisetrend und steht für eine attraktive Kombination aus Natur, Kultur und Genuss. Unsere Region bietet Raum, um durchzuatmen, kulinarische Köstlichkeiten zu entdecken und sich von kulturellen Highlights inspirieren zu lassen. Es macht uns stolz, immer mehr Menschen für das Saarland zu begeistern und mit ihnen diese besondere Vielfalt zu teilen.“
Jürgen Barke, Wirtschaftsminister, Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie
„Das Saarland ist eines der charakterstärksten Reiseziele Deutschlands – klein in der Fläche, groß im Erlebnis. Die Rekordübernachtungen 2025 bestätigen, was viele Gäste bereits wissen: Hier findet man echte Natur, ehrliche Gastfreundschaft und Genuss auf höchstem Niveau. Wir laden alle Urlauberinnen und Urlauber ein, 2026 unser Land neu oder wieder zu entdecken – mit beeindruckenden Landschaften, hervorragender Küche, lebendiger Kultur und unserem einzigartigen deutsch-französischen Lebensgefühl.
Quellen:
Die TUI Reisetrends 2026: So reist Deutschland im neuen Jahr | TUI
Für Interviewanfragen, Hintergrundinformationen oder weitere Mediendienstleistungen
wenden Sie sich an die Pressestelle der Tourismus Zentrale Saarland (TZS):
SUSANNE RENK | Pressereferentin |E-Mail: renk@tz-s.de, Tel: +49 (0) 681 927 20 16
SABINE CASPAR | Pressestelle| E-Mail: caspar@tz-s.de, Tel: +49 (0) 681 927 20 11
PRESSESERVICE: https://www.tourismuslotse.saarland/service/presse
Über die Tourismus Zentrale Saarland (TZS)
Die Tourismus Zentrale Saarland GmbH (TZS) ist die touristische Landesmarketingorganisation des Saarlandes mit Sitz in Saarbrücken. Sie berät politische und kommunale Institutionen sowie Verbände, fördert den Tourismus und die Entwicklung touristischer Dienstleistungen im Saarland und präsentiert das Saarland als attraktives Reiseziel.
Tourismus Zentrale Saarland GmbH, Trierer Straße 10, 66111 Saarbrücken; www.urlaub.saarland
Amtsgericht Saarbrücken, HRB 11201, Geschäftsführung: Birgit Grauvogel, Michael Schwarz, Aufsichtsratsvorsitzender: Minister Jürgen Barke
https://www.urlaub.saarland/Datenschutzhinweise-fuer-Geschaeftskontakte
Fahrradaktionstage 2026
Startklar für die Fahrradsaison
Der Frühling steht vor der Tür – und damit auch die Fahrradsaison! Passend hierzu laden das Quartiersmanagement Roden, ErFolQ² der Diakonie Saar, die Volkshochschule (vhs) und der ADFC herzlich zu den Fahrradaktionstagen 2026 ein. Schauen Sie vorbei und starten Sie aktiv in die neue Saison!
Die Aktionstage finden am Dienstag, den 24. März sowie am Mittwoch, den 25. März von 10 bis 16 Uhr im Hof des Donatuszentrums Roden, Schulstraße 7 statt.
Angeboten werden Fahrräder zum kleinen Preis, ein kostenloser Fahrradcheck sowie Spaßräder zum Probefahren. Zudem lädt ein Fahrradparcours dazu ein, das eigene Können zu testen.
Am Dienstag, den 24. März von 13 bis 16 Uhr ist zudem der ADFC Saarland vor Ort und bietet Fahrradcodierungen zum Diebstahlschutz an. Das Fahrrad wird hierbei mit einem verschlüsselten Code aus Ziffern und Buchstaben gekennzeichnet. Um Voranmeldung zur Codierung wird gebeten. Diese ist per E-Mail an codierung@adfc-saar.de, telefonisch unter 0681/45098 oder über die Internetseite des ADFC Saarland möglich.
Die Fahrradaktionstage richten sich an alle Interessierten – ob jung oder alt, geübte Radfahrerinnen und Radfahrer oder die, die es werden möchten. Vorbeikommen lohnt sich!

Mehr Auswahl, mehr Nachhaltigkeit
Kaufland-Filiale mit neuen Kühlmöbeln, SB-Kassen u.v.m.
Mit einer Angebotsparty hat die Kaufland-Filiale in Lebach den Abschluss ihrer umfassenden Modernisierung gefeiert – und ihren 20. Geburtstag noch dazu. Denn im März 2006 hat Kaufland die Filiale in der Poststraße eröffnet. „Wir sind wirklich stolz auf unsere ‚neue‘ Filiale, mit der wir den heutigen Wünschen und Anforderungen unserer Kunden entsprechen“, sagt Filialleiter Mathias Podleska. Die Arbeiten auf der Verkaufsfläche sind abgeschlossen, weiter geht es noch mit der Vergrößerung der Lagerflächen, um Vorgaben im lebensmittelrechtlichen Bereich umzusetzen und Artikel möglichst immer verfügbar zu haben. In dem Bestandsgebäude heizen nun vor allem neue Kühlmöbel. Da Kühltruhen und -schränke mehr Wärme als Kälte erzeugen, wird die Abwärme der Kälteanlage für die Beheizung der Filiale genutzt. Sie verpufft also nicht einfach im Raum, sondern wird der Lüftungsanlage zugeführt, um die Verkaufsfläche effizient zu klimatisieren. Das senkt nicht nur die Energiekosten, sondern verringert gleichzeitig die CO²-Emissionen. Außerdem wird Kälteverlust vermieden, indem die Kühlschränke und -truhen mit Türen oder Glasschiebedeckeln ausgestattet sind.
Die Filiale überzeugt darüber hinaus durch ihr neues und hochwertiges Erscheinungsbild. Auf der Verkaufsfläche liegt der Fokus auf den ansprechend modernisierten Frische-Abteilungen Obst und Gemüse, Molkereiprodukte sowie einer vergrößerten Filial-Bäckerei. Die Regale und die Einrichtung wurden angepasst und übersichtlicher gestaltet. Zudem hat die Filiale neue Leergutautomaten. Auch die Fassade wurde frisch gestrichen, der Außenbereich darüber hinaus mit moderner LED-Beleuchtung ausgestattet.
An neuen Selbstbedienungskassen, kurz SB-Kassen, können Kunden nun vor allem bei kleineren Einkäufen Zeit sparen. Der Kunde scannt seine Artikel an den modernen Kassen selbst und bezahlt. Im Bereich der SB-Kassen steht für Fragen auch immer ein Kaufland-Mitarbeiter als Ansprechpartner bereit. Für einen einfachen und bequemen Einkauf setzt Kaufland auf die Digitalisierung, schätzt aber auch an klassischen Kassen weiterhin den persönlichen Kontakt zu den Kunden.


Auf Einladung von Kaufland haben der Lebacher Bürgermeister Klauspeter Brill und Wirtschaftsförderer Roman Werth bei der Neueröffnung die Einkäufe der Kunden gescannt und kassiert. Das dabei erwirtschaftete Geld wird karitativ tätigen Einrichtungen in Lebach zugutekommen. Fotos: Kirsch/Stadt
Erste-Hilfe-Kurs für Senioren
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis und die vhs Saarlouis e.V. am Montag, den 23. März 2026 von 8.30- 13.00 Uhr einen Kurs unter der Leitung von Barbara Hoen, Malteser Hilfsdienst Roden e.V. in den Räumlichkeiten des Malteser Hilfsdienstes Roden e.V. in der Donatusstr. 38 in Roden an.
Im Notfall zählt jede Minute. Hinfallen, Kreislauf- oder Herzprobleme – schnelles Handeln rettet Leben. Barbara Hoen zeigt in diesem Kurs Senioren, wie man anderen Senioren in kritischen Situationen helfen kann, denn für Erste Hilfe ist man nie zu alt. Dabei geht es um den richtigen Notruf, Eigenschutz und Hilfe bei Stürzen.
Auch das richtige Handeln bei Schlaganfall und Herzinfarkt wird erklärt. Ruhe bewahren und zügig handeln ist dann wichtig. Nach dem Kurs ist das Café des Donatuszentrums (Schulstr. 7) geöffnet.
Teilnahmegebühr: 30,00 €, ermäßigt 24,00 €
Anmeldung bis 16.03. bei der vhs Saarlouis, Tel.: 06831 – 6 98 90 30 oder E-Mail: vhs@saarlouis.de
Inklusionspreis geht nach Lebach
Nach wie vor stoßen Menschen mit Einschränkungen im Berufsleben auf viele Hürden. Dabei bringen gerade diese Menschen einzigartige Perspektiven und vielversprechende Fähigkeiten mit.
Jahr für Jahr schreibt das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit unter dem Motto „Chancen für alle im Arbeitsleben“ den saarländischen Inklusionspreis aus und zeichnet damit Arbeitgeber aus, die mit gutem Beispiel vorangehen und Arbeitsfelder so gestaltet, dass Barrieren abgebaut werden. „Sie tun genau das, was eigentlich selbstverständlich sein sollte“, sagte Sozialminister Dr. Magnus Jung anlässlich der Preisverleihung in Saarbrücken, bei der neben drei Unternehmen auch die Stadt Lebach vertreten war. In der Kategorie „Öffentlicher Dienst“ wurde die Stadt nach 2018 nämlich bereits zum zweiten Mal mit dem Inklusionspreis ausgezeichnet.
In den letzten drei Jahren hat sich Detlef Martin, Maler und Lackierer beim städtischen Bauhof, in ganz besonderer Weise um gelebte Inklusion verdient gemacht. Denn als 2022 Yves Latz – seit seiner Geburt gehörlos – eingestellt wurde, ist Detlef Martin ihm völlig vorbehaltslos begegnet. Obwohl Detlef Martin zuvor keinerlei Berührungspunkte mit der Gehörlosenkultur oder Gebärdensprache hatte, begegnete er seinem neuen Kollegen von Beginn an mit Offenheit, Respekt und echtem Interesse. Er hat ein Arbeitsumfeld geschaffen, das von gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung geprägt ist. Somit hat er maßgeblich dazu beigetragen, Barrieren abzubauen und die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben zu fördern.
Besonders bemerkenswert ist dabei, dass Detlef Martin gemeinsam mit seinem gehörlosen Kollegen Yves eine ganz eigene, intuitive Form der Verständigung entwickelt hat – eine Mischung aus Gebärde, Gestik und visueller Kommunikation, die sich im Arbeitsalltag der beiden Handwerker bewährt hat.
„Mit seinem Wirken ist Detlef Martin ein würdiger Preisträger des Inklusionspreises. Wir sind stolz, ihn in unseren Reihen zu wissen und freuen uns sehr, dass das Sozialministerium sein Engagement, das er als ganz selbstverständlich ansieht, auch entsprechend gewürdigt hat“, sagt Lebachs Bürgermeister Klauspeter Brill.
Wenn Detlef Martin erzählt, dass er sich keinen besseren Kollegen vorstellen kann und Yves und er mittlerweile viel mehr als Arbeitskollegen, nämlich echte Freunde geworden sind, dann bringt das zum Ausdruck, wie harmonisch die Zusammenarbeit ist und dass sie für beide eine Bereicherung ist. Mit seiner Kreativität, Empathie und seinem Teamgeist lebt Detlef nicht nur Inklusion im direkten Miteinander, sondern fungiert auch als Vorbild für Kolleginnen und Kollegen. Sein Engagement zeigt, wie Inklusion gelingen kann – durch Menschlichkeit, Offenheit und den Willen, gemeinsam Lösungen zu finden. Detlef Martin und Yves Latz sind ein hervorragend arbeitendes Team, bei dem sich jeder auf den anderen verlassen kann. Es ist immer schön zu sehen, mit welch guter Laune und fachmännischer Sorgfalt die beiden zusammenarbeiten.


„Starke Mütter, starker Alltag – Selbstfürsorge ohne schlechtes Gewissen“
Mütter leisten täglich Großartiges – oft zwischen Familie, Beruf und Alltagstrubel. Die eigenen Bedürfnisse? Bleiben dabei nicht selten auf der Strecke. Erschöpfung, Daueranspannung und das Gefühl, nur noch zu funktionieren, sind häufige Begleiter.
In dem Impulsvortrag von Sonja Sidoroff möchten wir zeigen, wie es auch im stressigen Familienalltag gelingen kann, die eigenen Energiereserven wieder bewusster wahrzunehmen und aufzutanken – ganz ohne schlechtes Gewissen. Denn Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern die Grundlage für innere Stärke und ein wichtiges Vorbild für unsere Kinder.
Freuen Sie sich auf wertvolle Denkanstöße, alltagstaugliche Impulse – und auf einen entspannten Start in den Tag bei einem kleinen Frühstück mit Leckereien von Opa Nikels Backstub.
Die Veranstaltung am Samstag, den 14. März um 10 Uhr im Haus Europa, Rodener Straße 56, 66740 Saarlouis ist eine Kooperation der Frauenbeauftragten der Europastadt Saarlouis, Sigrid Gehl und der Quartiersmanagerin Fraulautern, Jessica Fischer. Gemeinsam möchten wir Müttern einen Raum schaffen für Austausch, Inspiration und eine stärkende Auszeit vom Alltag. Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldung unter jessica.fischer@saarlouis.de oder 06831 – 443 675.
Neuer Standort, neue Möglichkeiten: Quartiersbüro Fraulautern öffnet seine Türen
Das Quartiersbüro Fraulautern ist umgezogen – und das wird gefeiert! Ab sofort ist das Quartiersbüro im ‚Haus Europa‘ in der Rodener Straße 56 zu finden. Mit dem neuen Standort verbinden sich neue Möglichkeiten für Begegnung, Austausch und Engagement im Stadtteil. Diesen Neustart möchte das Quartiersbüro gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern feiern und lädt herzlich zur Wiedereröffnung ein.
Am Dienstag, den 10. März, sind alle Interessierten ab 12 Uhr zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, die neuen Räumlichkeiten kennenzulernen, Einblicke in die Arbeit des Quartiersmanagements zu erhalten und sich über geplante Angebote und Projekte im Quartier zu informieren. Im Mittelpunkt steht das persönliche Gespräch, das Miteinander und der offene Austausch – begleitet von kleinen Köstlichkeiten.
Ein besonderer Höhepunkt des Tages ist die offizielle Wiedereröffnung um 17 Uhr durch Bürgermeister Carsten Quirin und Quartiersmanagerin Jessica Fischer.
Das Quartiersbüro Fraulautern freut sich darauf, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern den Neustart am neuen Standort zu feiern und viele Gäste im Haus Europa willkommen zu heißen.
Gastgeber im Saarland werden – jetzt zur kostenlosen Online-Infoveranstaltung anmelden!
Die Tourismus Zentrale Saarland veranstaltet am Mittwoch, dem 18. März, von 17 bis 18.30 Uhr eine kostenlose Online-Infoveranstaltung mit anschließender Fragerunde unter dem Titel „Gastgeber*in werden“.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Saarländerinnen und Saarländer, die den Einstieg in die Vermietung von Ferienunterkünften planen, aber auch an bereits aktive Gastgeberinnen und Gastgeber, die ihr Angebot optimieren und professioneller gestalten möchten. “Wir laden sowohl Neulinge als auch erfahrene Vermieterinnen ein und freuen uns auf den gemeinsamen Austausch darüber, wie wir im Saarland Feriengäste willkommen heißen und das bestehende Angebot verbessern können”, erklärt Birgit Grauvogel, Geschäftsführerin der Tourismus Zentrale Saarland.
Zentrale Themen der Infoveranstaltung sind unter anderem die rechtlichen Rahmenbedingungen, erfolgreiche Vermietungskonzepte, Qualitätsstandards im Gastgewerbe, die Online-Buchbarkeit von Unterkünften und Unterstützungsmöglichkeiten. Im Live-Format geben Expertinnen und Experten aus der Praxis einen kompakten Überblick, stellen den Saarland Styleguide vor und teilen wertvolle Tipps. Zudem beantworten sie individuelle Fragen.
Interessierte können sich kostenfrei anmelden und so den Grundstein für eine erfolgreiche Gastgeberkarriere legen.
Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten findet man unter folgendem Link: https://www.tourismuslotse.saarland/aktuelles/termine#/eventDate/9f111cb8-5ba2-478d-a8c2-e616cfbaac5c
„Spieleck“ –Lebacher Spieletreff geht in die zweite Runde
Mit dem „Spieleck“, dem Lebacher Spieletreff, hat die Stadt Lebach ein neues, attraktives Freizeitangebot für alle, die gerne spielen oder moderne Brettspiele kennenlernen möchten, geschaffen. Nach einer sehr gelungenen und gut besuchten Auftaktveranstaltung geht das „Spieleck“ am 12. März in die zweite Runde.
Das „Spieleck“ ist ein regelmäßig stattfindender Treffpunkt für Erwachsene, Gelegenheitsspielerinnen und -spieler sowie Neueinsteiger – ganz unabhängig von Vorkenntnissen.
Im Mittelpunkt stehen das gemeinsame Spielen, der Austausch und der Spaß in entspannter Atmosphäre. Vor Ort werden sowohl moderne Brett- und Gesellschaftsspiele als auch in großer Runde stattfindende Partyspielrunden angeboten. Quiz- und Kartenspiele können ebenso auf den Spieltischen landen.
Die Spielrunden werden moderiert, Regelerklärungen sorgen dafür, dass auch Einsteigerinnen und Einsteiger sofort mitspielen können. Der Spieletreff findet in regelmäßigen Abständen in der Nikolaus-Jung-Stadthalle in Lebach statt, dauert etwa vier Stunden und öffnet seine Tore um 18 Uhr.
Die Teilnahme ist öffentlich und kostenfrei. Organisiert wird das Angebot von der Stadt Lebach. Ansprechpartner ist Pasqual Flickinger, erreichbar unter Tel. 06881-59232 oder per EMail an flickinger@lebach.de.
