Jubiläumskonzert: 20 Jahre ChorBunt
Am 6. September um 18 Uhr in der Lebacher Stadthalle
Mit einem musikalischen Feuerwerk feiert ChorBunt in Kooperation mit der Stadt Lebach sein 20jähriges Bestehen.
Unter dem Motto „Kino für die Ohren“ werden die Zuhörer in die faszinierende Welt der Filmmusik entführt. Unvergessliche Melodien aus den verschiedensten Filmen sowie musikalische Reisen nach Schottland und Irland, bekannte Titel aus James Bond, Casablanca, The Prince of Egypt, König der Löwen und viele weitere Filmklassiker stehen auf dem Programm. Mitwirkende sind neben ChorBunt Sopranistin Jessica Quinten, Markus Biewer mit Dudelsack und eine Band.
Die Kinder von coeur chantant Lebach und der Jungen Kantorei Schmelz bringen mit ihren jungen Stimmen zusätzlich Begeisterung auf die Bühne und bereichern das Jubiläumsprogramm mit Teilen aus ihrem neuen Musical „La Luna – der Mond“ auf besondere Weise.
SR3-Moderator Oliver Buchholz wird auf humorvolle Art durch den Abend führen. Der Eintritt (inklusive Begrüßungsgetränk) beträgt im Vorverkauf 17 Euro, an der Abendkasse 20 Euro. Karten gibt es ab sofort bei der Stadt Lebach, im Pfarrbüro Lebach sowie bei den Chormitgliedern.

Graffitis-Aktion im Jugendtreff
Besucherinnen und Besucher des Jugendtreffs Saarlouis gestalteten Graffitis auf Leinwänden, die künftig den Aktionsraum des Esther-Bejarano-Hauses Saarlouis schmücken.
„Aus einer früheren Aktion hatten wir noch Farbe und Leinwände übrig und so entstand die Idee, eine Graffiti-Aktion im Jugendtreff anzubieten“, sagte Lena Geyer, Fachkraft der kommunalen Jugendhilfe der Europastadt Saarlouis. Schnell fanden sich interessierte junge Menschen, die sich an der Aktion beteiligten. Mit viel Begeisterung und Spraydosen brachten sie ihre kreativen Ideen auf die Leinwand. Paul Chatzis von juz-united unterstützte die Aktion mit seiner Erfahrung und gab Tipps, wie man einen gleichmäßigen Farbverlauf oder eine exakte Linienführung hinkriegt. Es entstanden abstrakte Muster, aber auch konkrete Motive, wie ein Kartenspiel oder Billardkugeln. Dabei bewiesen die Teilnehmenden Geschick und Kreativität. Mit dabei waren außerdem noch Bundesfreiwillige Chantal Fachinger und die Honorarkräfte Selina Jager und Peter Altmayer. Die Kunstwerke sind ab sofort im Aktionsraum des Esther-Bejarano-Hauses zu sehen.
Der Jugendtreff in der Holtzendorffer Str. 2 in Saarlouis ist ein beliebter Ort für junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren. Hier können sie sich mit Freunden treffen, Musik hören, Tischtennis und Billard spielen. Bei Fragen oder Problemen im Alltag, Familie oder Ausbildung stehen ihnen Sozialarbeiter mit fachlichem Rat zur Seite. Der Jugendtreff hat montags bis freitags von 18 bis 21 Uhr geöffnet, in den Ferien dienstags und freitags von 18 bis 21 Uhr.
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Paul Chatzis (juz-united), Lena Geyer (Fachkraft der Kommunalen Jugendhilfe der Kreisstadt Saarlouis) und Chantal Fachinger (Bundesfreiwillige im Esther-Bejarano-Haus) präsentieren das Ergebnis des Graffiti-Workshops. Foto: Sabine Schmitt
Bilderbuchkino mit dem Urmel in der Stadtbibliothek Saarlouis
Auch im August gibt es wieder Programm für unsere jüngsten Leser!
Die Stadtbibliothek Saarlouis liest am Dienstag, 11. August um 15:30 Uhr, aus dem Bilderbuch „Urmel taucht ins tiefe Meer“ vor. Es ist das letzte Buch aus der Feder des berühmten Schriftstellers Max Kruse.
Das Urmel ist mit seinen Freunden in der Südsee unterwegs. Es ist ganz aufgeregt: Professor Habakuk Tibatong hat eine Tauchtablette erfunden, mit der man ganz lange unter Wasser bleiben kann ohne Luft zu holen. Damit können das Urmel und seine Freunde die geheimnisvolle Welt tief unten im Meer erkunden. Und was sie dort finden, ist eine Sensation!
Die Bilder aus dem Buch werden mit Hilfe eines Beamers auf einer Wand zu sehen sein. Im Anschluss an die Vorstellung dürfen die Kinder noch etwas malen oder nach Herzenslust in der Bibliothek stöbern. Mehr Bücher von Max Kruse und dem Urmel gibt es natürlich auch in der Bibliothek zur Ausleihe. Der Eintritt ist frei. Eingeladen sind alle Kinder von 5 bis 7 Jahren. Anmeldungen können zu den Öffnungszeiten in der Bibliothek oder telefonisch unter 06831/69890-60 entgegengenommen werden. Die Stadtbibliothek Saarlouis befindet sich im Theater am Ring, Souterrain, Eingang Lothringer Straße, 66740 Saarlouis. Die Öffnungszeiten sind Montag und Dienstag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr und 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Donnerstag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr und 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr sowie Freitag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr.
Wasserentnahme aus Oberflächengewässern – Was ist erlaubt?
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der geringen Niederschläge führen viele Bäche und Flüsse derzeit außergewöhnlich wenig Wasser. Im Stadtgebiet sind bereits zahlreiche kleinere Gewässer vollständig trockengefallen. Auch die Theel weist aktuell mit einem Pegel von nur rund 25 cm einen Wasserstand auf, der sich nahe der niedrigsten jemals gemessenen Pegelwerte befindet. Die für die kommenden Tage angekündigten Regenschauer werden nach derzeitiger Einschätzung keine nachhaltige Entspannung der Gesamtsituation bewirken. Kurzzeitige Niederschläge reichen in der Regel nicht aus, um ausgetrocknete Böden ausreichend zu durchfeuchten oder die Wasserstände der Gewässer dauerhaft anzuheben. Hierfür wären länger anhaltende und flächendeckende Niederschläge erforderlich. Jede Wasserentnahme verschärft diese Situation zusätzlich. Bereits geringe Entnahmemengen können dazu führen, dass Gewässerabschnitte weiter austrocknen, sich die Wassertemperatur erhöht und Fische, Amphibien, Kleinstlebewesen sowie Wasserpflanzen erheblich beeinträchtigt werden.
Was ist erlaubt?
Der Gemeingebrauch an oberirdischen Gewässern richtet sich nach § 25 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) in Verbindung mit § 22 Saarländisches Wassergesetz (SWG). Danach ist das Schöpfen von Wasser mit Handgefäßen (z. B. Gießkanne oder Eimer) grundsätzlich zulässig, soweit dadurch das Gewässer nicht nachteilig verändert wird und keine behördlichen Einschränkungen bestehen.
Was ist nicht erlaubt?
Die Entnahme von Wasser mittels Pumpen oder anderer technischer Einrichtungen gehört nicht zum Gemeingebrauch. Sie stellt eine Gewässerbenutzung nach § 9 WHG dar und bedarf daher grundsätzlich einer wasserrechtlichen Erlaubnis nach § 8 WHG, sofern keine gesetzliche Ausnahme greift.
Hierzu zählen insbesondere:
- • die Wasserentnahme mit Pumpen oder anderen technischen Einrichtungen,
- • das Befüllen größerer Behälter, Tanks oder Wasserfässer,
- • die Entnahme größerer Wassermengen zur Bewässerung von Gärten, Rasenflächen oder landwirtschaftlichen Kulturen,
- • jede Wasserentnahme, wenn diese durch eine Allgemeinverfügung oder Anordnung der zuständigen Wasserbehörde untersagt wurde.
Gerade in Zeiten ausgeprägter Trockenheit kann die zuständige Wasserbehörde den Gemeingebrauch auf Grundlage des Saarländischen Wassergesetzes einschränken oder untersagen. Solche Regelungen dienen dem Schutz der Gewässer und ihrer Tier- und Pflanzenwelt und sind verbindlich einzuhalten.
Bitte helfen Sie mit!
Angesichts der derzeitigen Niedrigwassersituation bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger, freiwillig auf jede vermeidbare Wasserentnahme aus Bächen, Flüssen und sonstigen Oberflächengewässern zu verzichten – auch dann, wenn eine geringe Wasserentnahme mit Handgefäßen grundsätzlich vom Gemeingebrauch erfasst sein kann. Jeder Liter Wasser, der im Gewässer verbleibt, trägt dazu bei, Lebensräume zu erhalten und das weitere Austrocknen unserer heimischen Gewässer zu verhindern.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Daniel Dewes Sachgebiet 402 Hochwassermanagement, Wasserbau Tel.: 06881 59 – 276 E-Mail: dewes@lebach.de
Familienwanderung mit Winfried Fandel
Der Saarwaldverein Lebach führt in Zusammenarbeit mit der Stadt Lebach eine Familienwanderung durch. Sie findet im Wald auf Tanneck statt. Der ehemalige Förster Winfried Fandel hat sich für die Kids tolle Spiele ausgedacht. Sie sind gemeinsam mit Eltern, Omas und Opas zum erlebnisreichen Waldspaziergang eingeladen. Zum Abschluss wird für die Kinder ein reichhaltiges Picknick zubereitet.
Bitte festes Schuhwerk, Sonnenschutzmütze und Trinkflasche mitbringen. Anmeldung wegen des Picknicks bitte an den Saarwaldverein, Götz Kehl, Tel. 01575-1663008 oder Lothar Schmidt 01577-1721418.
Treffpunkt ist am Sonntag, 9. August um 9.30 Uhr auf dem Bitcher Platz in Lebach. Von dort geht es mit dem eigenen PKW nach Tanneck. Ende der Veranstaltung ist gegen 13 Uhr.
Erste Landesmeisterschaft nach Fusion: Bogenschützen messen sich in Saarlouis
Mit der Saarlandmeisterschaft unter freiem Himmel war Lisdorf Austragungsort eines der wichtigsten Wettkämpfe im saarländischen Bogensport. Auf dem Bogenplatz des Schützenvereins St. Hubertus Fraulautern-Lisdorf traten rund 150 Schützinnen und Schützen aus dem gesamten Saarland in den Disziplinen Recurve-, Compound- und Blankbogen gegeneinander an. Dabei ging es um die Landesmeistertitel sowie die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften.
Für den ausrichtenden Schützenverein St. Hubertus Fraulautern-Lisdorf hatte die Veranstaltung eine besondere Bedeutung: Erst wenige Wochen zuvor hatten sich die beiden Traditionsvereine aus Fraulautern und Lisdorf offiziell zusammengeschlossen. Mit der Ausrichtung einer Landesmeisterschaft übernahm der neue Verein direkt Verantwortung für eine Veranstaltung auf Landesebene.
Schirmherr der Veranstaltung war Bürgermeister Carsten Quirin. Bei seinem Besuch verschaffte er sich einen Eindruck vom Wettkampfgeschehen, tauschte sich mit Vereinsvertretern und Ehrenamtlichen aus und würdigte deren Einsatz. Er betonte, dass das ehrenamtliche Engagement die Grundlage für Veranstaltungen dieser Größenordnung sei und die Fusion der beiden Vereine zeige, wie sich Kräfte bündeln lassen, um den Vereinssport in Saarlouis weiterzuentwickeln. Abschließend wünschte er allen Teilnehmern viel Erfolg mit dem traditionellen Gruß unter Bogenschützen: „Alle ins Gold!“.
Im Rahmen der Landesmeisterschaft setzte die Stadt Saarlouis mit ihrer Unterstützung zugleich ein Zeichen für den Stellenwert des Vereinssports und des ehrenamtlichen Engagements.
An zwei Wettkampftagen traten Sportlerinnen und Sportler aller Altersklassen auf unterschiedlichen Distanzen gegeneinander an. Im Bogensport entscheiden häufig nur wenige Ringe über Titel oder Qualifikation.
Neben dem sportlichen Wettbewerb stand auch die Zusammenarbeit vieler Ehrenamtlicher im Mittelpunkt. Sie sorgten für den Aufbau der Anlage, die Organisation des Wettkampfbetriebs und die Betreuung der Gäste. Mit der erfolgreichen Ausrichtung der Landesmeisterschaft setzte der Verein unmittelbar nach seinem Zusammenschluss ein erstes gemeinsames Zeichen.

Foto: Sofia Behtash
Seniorenbeirat der Europastadt Saarlouis lädt ein
Seit seiner Gründung 2017 arbeitet der Seniorenbeirat, angesichts der stetig steigenden Zahl von Seniorinnen und Senioren an dem Ziel, die Altersgerechtigkeit des Gemeinwesens noch stärker als bisher in den Fokus zu nehmen. In der Europastadt Saarlouis wird der demografische Wandel immer deutlicher.
Die Belange älterer Menschen nach vorne zu bringen und die Stadtverwaltung auf diesem Wandel zu begleiten, das ist eine wichtige Aufgabe des Seniorenbeirates.Seine vierteljährlich stattfindenden Sitzungen sind öffentlich. Nun lädt der Seniorenbeirat interessierte Bürgerinnen und Bürger zu seiner nächsten Sitzung am Mittwoch, den 12. August 26 um 16.00 Uhr in den Speisesaal der AWO Seniorenresidenz gGmbH, Prälat-Subtil-Ring 3a, 66740 Saarlouis recht herzlich ein.
Zur besseren Planung bitten wir um kurze telefonische Anmeldung bei dem Sprecher des Seniorenbeirates, Hans Werner Strauß, unter der Telefonnummer 0172/6863463 oder bei der Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis, Birgit Cramaro unter der Telefonnummer 06831/443-1339.
Mittwoch und Donnerstag: Abholung aller Müllgefäße in Saarlouis eine Stunde früher
Aufgrund der anhaltenden Hitze werden alle Müllgefäße in Saarlouis am Mittwoch (29. Juli) und Donnerstag (30. Juli) bereits eine Stunde früher als sonst abgeholt. Das heißt, dass die Abfuhr ab diesem Tag bereits um 5 Uhr morgens, statt wie sonst üblich ab 6 Uhr beginnt. Die Stadt Saarlouis und der Neue Betriebshof empfehlen daher, die Müllgefäße bereits am Vorabend, spätestens jedoch am Abfuhrtag vor 5 Uhr am Straßenrand bereitzustellen.
Die Anpassung der Abfuhrzeiten trägt dazu bei, dass die Beschäftigten einen größeren Teil ihrer Arbeit in den kühleren Morgenstunden erledigen können und dadurch die gesundheitlichen Belastungen durch die Hitze reduziert werden – Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter werden so bestmöglich geschützt.
Austausch in Berlin: Saarlouiser Delegation zu Gast bei Philip Hoffmann (MdB)
Im Rahmen eines Besuchs in der Bundeshauptstadt war eine Delegation der Europastadt Saarlouis zu Gast beim Bundestagsabgeordneten Philip Hoffmann, der den Wahlkreises Saarlouis als direkt gewählter Abgeordneter in Berlin vertritt. Begleitet wurde Bürgermeister Carsten Quirin von der Honorarkonsulin der Republik Frankreich in Saarlouis, Myriam Bouchon, sowie von der Leiterin der Stabsstelle für Europa und internationale Beziehungen der Europastadt Saarlouis, Christiane Bähr.
Philipp Hoffmann empfing die Delegation zu einem ausführlichen Arbeitsgespräch im Deutschen Bundestag. Im Mittelpunkt des Austauschs standen grenzüberschreitende Themen, die deutsch-französische Zusammenarbeit und aktuelle europapolitische Fragestellungen. Darüber hinaus wurden auch kommunalpolitische Themen und Herausforderungen erörtert. Der regelmäßige Austausch mit den Abgeordneten des Deutschen Bundestags dient der Pflege wichtiger Kontakte und bietet die Möglichkeit, Anliegen der Europastadt Saarlouis unmittelbar auf Bundesebene zu platzieren und Unterstützung für kommunale Projekte und Entwicklungen zu gewinnen.
Nach dem Gespräch hatte die Delegation die Gelegenheit, den Deutschen Bundestag zu besichtigen und einen Blick hinter die Kulissen des Parlamentsbetriebs zu werfen. Die Führung vermittelte interessante Einblicke in die Arbeit des Bundestags und eröffnete neue Perspektiven auf das politische Zentrum Deutschlands.
„Der direkte Austausch mit den Vertreterinnen und Vertretern auf Bundesebene ist für unsere Europastadt von großer Bedeutung. Gerade bei grenzüberschreitenden Themen, europäischen Fragestellungen und kommunalen Anliegen ist es wichtig, im engen Dialog zu bleiben und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Der persönliche Kontakt erleichtert es uns, die Interessen unserer Stadt wirksam zu vertreten und Unterstützung für wichtige Vorhaben zu gewinnen“, betont Bürgermeister Carsten Quirin.
Die Europastadt Saarlouis pflegt seit vielen Jahren enge Beziehungen zu ihren europäischen Partnern. Sie betrachtet den kontinuierlichen Dialog mit politischen Entscheidungsträgern auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene als wichtigen Faktor für eine erfolgreiche Stadtentwicklung und eine starke grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

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v.l.: Leiterin der Stabsstelle für Europa und internationale Beziehungen Christiane Bähr, Bürgermeister Carsten Quirin, Philip Hoffmann (MdB) sowie Myriam Bouchon Honorarkonsulin der Republik Frankreich in Saarlouis
Foto: Sophia Bonnaire
Traditioneller Seniorentag des Stadtteiles Lebach
Fester Bestandteil im Rahmen der GRÜNEN WOCHE in Lebach ist der Seniorentag für die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteiles Lebach. Bereits seit dem Jahr 2000 lädt der Ortsrat Lebach alle Bürgerinnen und Bürger ab dem 65. Lebensjahr zu dieser überaus beliebten Veranstaltung ein. Ortsvorsteher Thomas Reuter hat für den diesjährigen Seniorentag am Montag, 14. September 2026, wieder ein unterhaltsames Programm vorbereitet.
In der Nikolaus Jung-Stadthalle in der Pfarrgasse wird um 14.00 Uhr die Veranstaltung beginnen und gegen 17.00 Uhr beendet sein. Die musikalische Umrahmung gestaltet ein Virtuose mit seinem Akkordeon und Gesangseinlagen aus fast allen Musikrichtungen. Weitere Programmpunkte sind mehrere Spielrunden „Bingo“ mit attraktiven Gewinnmöglichkeiten sowie die Ehrung der ältesten Anwesenden. Selbst gebackener Kuchen, von Lebacher Hausfrauen gespendet, und Kaffee, werden wie immer kostenfrei angeboten. Die Bewirtung der Gäste übernehmen die Mitglieder des Ortsrates Lebach, unterstützt von Ordonnanzkräften der Bundeswehr Lebach.
Der Ortsrat freut sich auf zahlreiche Gäste beim Seniorentag des Stadtteiles Lebach.
Erneuerung der Arkadendecken in der Fußgängerzone und am Rathausplatz
Die Sanierung der Arkadendecken in der Lebacher Fußgängerzone und am Rathausplatz macht sichtbare Fortschritte. Mit einem Investitionsvolumen von rund 1,5 Millionen Euro erneuert die Stadt Lebach derzeit die gesamte Deckenkonstruktion im Arkadenbereich. Insgesamt werden rund 2.000 Quadratmeter Deckenfläche saniert und technisch auf den neuesten Stand gebracht.
Die Rückbau- und Entsorgungsarbeiten der bisherigen Deckenplatten sind inzwischen weitgehend abgeschlossen. In den kommenden Bauabschnitten sollen moderne Deckenplatten eingebaut werden, die durch eine deutlich hellere und freundlichere Optik überzeugen. Ergänzt wird die neue Deckenkonstruktion durch eine moderne Beleuchtung, die den gesamten Arkadenbereich künftig deutlich aufwerten wird.
Die Arkaden sind ein prägendes Merkmal der Lebacher Innenstadt. Sie bieten insbesondere bei Regenwetter die Möglichkeit, trockenen Fußes entlang der Gebäude zu gehen und die Geschäfte, Gastronomiebetriebe und Dienstleister zu erreichen. Vom Rathaus aus erstreckt sich die überdachte Verbindung entlang zahlreicher Anlaufstellen – darunter ein Orthopädiefachgeschäft, verschiedene Gastronomiebetriebe wie Kneipen, eine Eisdiele, ein Café-Bistro, ein Fischgeschäft mit Restaurant und einen Asia Markt, eine Apotheke und eine Tanzschule. Auf der gegenüberliegenden Seite verbindet der Arkadengang unter anderem ein Boxsportfachgeschäft, ein Reisebüro, ein Sanitätshaus, einen Friseursalon, eine Versicherungsagentur, ein Sozialkaufhaus, ein Fitnessstudio, eine Metzgerei, einen Modemarkt, ein China-Restaurant, ein Studio für Selbstverteidigungskurse und einen Lebensmittelmarkt. Hinzu kommen Praxen und Servicedienstleister.
Im Zuge der Arbeiten wird auch der Durchgangsbereich zwischen dem Rathaus und dem Gebäudeteil, in dem bis vor Kurzem die Polizeiinspektion untergebracht war, technisch ertüchtigt. Dort wurden die vorhandenen verbindenden Lüftungskanäle vollständig zurückgebaut. Sie werden künftig nicht mehr benötigt, da die beim Hochwasserereignis zerstörten Lüftungsanlagen nicht erneut zentral im Keller des Rathauses installiert werden. Stattdessen setzt die Stadt auf dezentrale Anlagen in den jeweiligen Gebäudeteilen. Zusätzlich ist in diesem Bereich eine energetische Verbesserung vorgesehen. Da die dortige Betondecke bislang vollständig ungedämmt ist, kühlen die darüberliegenden Räume insbesondere in den Wintermonaten stark aus. Deshalb wird auf einer Fläche von rund 280 Quadratmetern eine zusätzliche Dämmung an der Deckenunterseite angebracht.
„Mit der Erneuerung der Arkadendecken investieren wir nicht nur in die technische und energetische Modernisierung eines zentralen Innenstadtbereichs, sondern auch in die Attraktivität und Aufenthaltsqualität der Fußgängerzone. Die neuen, hell gestalteten Decken und die moderne Beleuchtung werden den Arkaden künftig ein freundlicheres Erscheinungsbild verleihen, den Charakter des neu gestalteten Bereichs der Innenstadt weiter aufwerten und nachhaltig stärken“, erklärt Lebachs Bürgermeister Klauspeter Brill. „Die Maßnahme fügt sich nahtlos in die umfangreiche Neugestaltung unserer Innenstadt ein, die wir in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt umgesetzt haben. Mit der Umgestaltung von Fußgängerzone und Rathausplatz, den Investitionen in Barrierefreiheit, Aufenthaltsqualität und das Stadtbild insgesamt haben wir die Voraussetzungen für eine lebendige und zukunftsfähige Innenstadt geschaffen. Die Erneuerung der Arkadendecken ist ein weiterer wichtiger Baustein dieser Entwicklung. Unser Ziel ist es, die Innenstadt als lebendigen Mittelpunkt unserer Stadt weiter zu stärken – als Ort zum Einkaufen, Arbeiten und Verweilen für Groß und Klein. Die Arkaden werden künftig nicht nur heller und freundlicher wirken, sondern auch einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass sich Menschen gerne in unserer Innenstadt aufhalten und die Angebote vor Ort nutzen.“

Nachtfischen am Saaraltarm
In der Zeit vom 27.07. bis zum 30.09.2026 ist am Saaraltarm in Saarlouis wieder das Fischen während der Nachtzeit, an allen Wochentagen von 23:00 bis 05:00 Uhr, erlaubt. Gefischt werden darf in dieser Zeit allerdings nur auf Welse. Es dürfen sowohl natürliche als auch künstliche Köder verwendet werden, auch der Gebrauch von toten Köderfischen ist erlaubt. Diese müssen jedoch aus dem Gewässer stammen, in dem der Fischfang ausgeübt wird. Sollte ein Fisch einer anderen Art gefangen werden, ist er unverzüglich und schonend von der Angel zu lösen und möglichst lebend ins Fischgewässer zurückzusetzen.
Das Nachtfischen soll dazu führen, den zu groß gewordenen Bestand an Welsen auf ein dem Gewässer entsprechendes Maß zu reduzieren. Aus diesem Grund gelten für diese Art während des Nachtfischens auch keine Mindestmaße. Jeder gefangene Wels ist nach dem Fang waidgerecht zu töten.
Eigene Erlaubnisscheine für das Nachtangeln werden nicht ausgegeben, am Nachtfischen teilnehmen dürfen alle Angler, die im Besitz eines Erlaubnisscheins sind. Jeder Nachtangler muss einen Fangnachweis führen, der nach Ablauf der Maßnahme der Ortspolizeibehörde Saarlouis zur Verfügung zu stellen ist.
Die bekannt gewordenen Fänge des letzten Jahres zeigen, dass im Saaraltarm ein enormer Bestand an sehr großen Welsen herangewachsen ist. Mehrere Tiere wurden gefangen, die größer als 1,50 m waren, der größte Wels maß fast 1,70 m. Derartig große Fische sind immer noch vorhanden, sodass einem erlebnisreichen Angeln nichts im Wege steht. Allen Anglern sei, nicht zuletzt im Interesse eines ausgewogenen Fischbesatzes im Saaraltarm, viel Erfolg gewünscht.
Der dm Frauenlauf Saarlouis geht in die nächste Runde
Am Freitag, 28. August 2026, steht Saarlouis wieder ganz im Zeichen von Bewegung, Gemeinschaft und guter Stimmung. Der dm Frauenlauf Saarlouis lädt bereits zum 14. Mal Frauen und Mädchen ein, gemeinsam aktiv zu werden und die besondere Atmosphäre der Veranstaltung zu erleben.
Der Startschuss fällt um 18:00 Uhr auf dem Hohenzollernring. Bürgermeister Carsten Quirin eröffnet als Schirmherr offiziell den Lauf und schickt die Teilnehmerinnen auf die sechs Kilometer lange Strecke entlang des Saaraltarms. Fünf Minuten später gehen die Walkerinnen auf die Strecke.
Im Anschluss an den Lauf erwartet alle Besucherinnen und Besucher eine stimmungsvolle After-Run-Party auf dem kleinen Markt. Livemusik der Band Bruise und die große Siegerehrung bilden den Abschluss eines erlebnisreichen Abends.
Bürgermeister Carsten Quirin freut sich auf die Veranstaltung: „Der dm Frauenlauf Saarlouis ist weit mehr als eine Sportveranstaltung. Er bringt Frauen unterschiedlicher Generationen zusammen, schafft Gemeinschaft und zeigt, wie viel Freude Bewegung machen kann. Ich freue mich sehr, dass Saarlouis auch in diesem Jahr wieder Austragungsort dieses besonderen Events ist und wünsche allen Teilnehmerinnen viel Erfolg und vor allem viel Spaß.“
Der dm Frauenlauf Saarlouis hat sich in den vergangenen Jahren als feste Größe im regionalen Veranstaltungskalender etabliert. Die Entwicklung der Teilnehmerzahlen unterstreicht den anhaltenden Erfolg: Nach 1.442 Starterinnen im Jahr 2024 wurde 2025 mit 1.683 Teilnehmerinnen ein neuer Höchststand erreicht.
Neben dem sportlichen Aspekt steht vor allem das gemeinschaftliche Erlebnis im Mittelpunkt. Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich an Frauen mit ganz unterschiedlichen sportlichen Voraussetzungen – von ambitionierten Läuferinnen bis hin zu Freizeitsportlerinnen und Einsteigerinnen.
Anmeldungen sind bis Montag, 10. August 2026, online unter www.frauenlauf-saarlouis.demöglich. Dort finden Interessierte auch weitere Informationen rund um die Veranstaltung, den Streckenverlauf und das Rahmenprogramm.

Foto: Katharina Motsch
„SaarSchleifen“ in Saarlouis: Literarische Vielfalt aus der Region
Anlässlich der neu veröffentlichten Anthologie „SaarSchleifen“ begrüßten Oberbürgermeister Marc Speicher und Bürgermeister Carsten Quirin Vertreter des Literarischen Stammtischs Saarbrücken im Saarlouiser Rathaus.
„Es freut mich sehr, dass mit SaarSchleifen ein Buch entstanden ist, das die literarische Vielfalt unserer Region sichtbar macht. Solche Veröffentlichungen zeigen, wie lebendig die Kulturszene im Saarland ist und wie kreativ sich Autorinnen und Autoren mit ihrer Heimat auseinandersetzen“, so der Oberbürgermeister. Auch Bürgermeister Carsten Quirin zeigte sich erfreut über die Neuerscheinung und würdigte das Engagement der Autorengruppe.
In der Anthologie versammeln sich 15 Autorinnen und Autoren des Literarischen Stammtischs Saarbrücken, die sich dem Begriff „SaarSchleifen“ auf ganz unterschiedliche Weise nähern. Dabei wird dieser nicht geografisch verstanden, sondern als literarischer Impuls. Die abwechslungsreichen Beiträge verdeutlichen, wie vielfältig sich ein einziges Wort literarisch entfalten kann.
Die Autorengruppe trifft sich regelmäßig, um sich über Literatur, das Schreiben und kreative Ideen auszutauschen. Aus dieser gemeinsamen Leidenschaft und dem Wunsch, das Saarland in seinen Facetten literarisch zu beleuchten, entstand die Anthologie.
In Saarlouis ist das Buch unter anderem bei Pieper Bücher sowie Bock & Seip erhältlich.
Interessierte haben außerdem die Gelegenheit, die Autorengruppe persönlich kennenzulernen: Am Dienstag, 1. September 2026, findet um 18:00 Uhr eine kostenfreie Lesung bei der vhs im Donatuszentrum in Saarlouis statt.
Foto: Zoe Dillschneider

Bildtext: Bei der Vorstellung der Anthologie im Rathaus (v.l.n.r.): Johannes Karpp, Bürgermeister Carsten Quirin, Oberbürgermeister Marc Speicher, Mario Stoffel, Andreas Obster (vhs), Günter Gna.
Angela Merkel liest aus „Freiheit“.
Mit ihren Erinnerungen „Freiheit“ blickt die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel auf ein außergewöhnliches Leben und eine prägende politische Karriere zurück. Am Dienstag, 29. September 2026, liest Angela Merkel persönlich als Gast der Buchhandlung Bock & Seip und der Stadtbibliothek Saarlouis aus ihrem Buch „Freiheit“. Die Veranstaltung findet im Theater am Ring Saarlouis um 19 Uhr statt. Einlass ins Haus ist um 18:00 Uhr.
In der Lesung erzählt Angela Merkel von ihrer Kindheit und Jugend in der DDR, den Umbrüchen des Jahres 1989 und ihrem Weg in die Politik. Ebenso berichtet sie von ihren 16 Jahren an der Spitze der Bundesregierung, von internationalen Krisen, richtungsweisenden Entscheidungen und Begegnungen mit den einflussreichsten Persönlichkeiten der Weltpolitik.
Die gemeinsam mit ihrer langjährigen politischen Beraterin Beate Baumann verfassten Memoiren eröffnen einen seltenen Blick hinter die Kulissen politischer Macht und zeigen, wie Entscheidungen getroffen werden, die weit über Deutschland hinaus Wirkung entfalten. Zugleich ist „Freiheit“ eine persönliche Reflexion über Verantwortung, Demokratie und die Bedeutung von Freiheit in bewegten Zeiten.
Veranstaltet wird der Abend von der Buchhandlung Bock & Seip gemeinsam mit der Stadtbibliothek Saarlouis. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf eine einzigartige Begegnung mit einer der bedeutendsten politischen Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegsgeschichte freuen.
Termin: Dienstag, 29. September 2026, 19 Uhr
Ort: Theater am Ring Saarlouis
Veranstalter: Buchhandlung Bock & Seip und Stadtbibliothek Saarlouis
Ein Abend mit Zeitgeschichte aus erster Hand, persönlichen Erinnerungen und seltenen Einblicken in die Entscheidungszentren der internationalen Politik.
Es gibt nur noch Karten bei den Filialen der Buchhandlung Bock & Seip in Saarlouis, Saarbrücken und Merzig. Der Kartenpreis beträgt 42 € (ermäßigt 38 €).
Die Lesung mit Bundeskanzlerin a. D. Angela Merkel ist so gut wie ausverkauft, daher ist, falls man noch Karten will, Eile notwendig.
Offener Seniorentreff Saarlouis startet wieder am 27. Juli 2026
Eine Gruppe von Seniorinnen und Senioren aus allen Stadtteilen und dem Landkreis Saarlouis trifft sich im „Esther-Bejarano Haus“ in der Holtzendorffer Str. 2 in Saarlouis immer montags von 10 bis 12 Uhr, außer an Feiertagen und den Schulferien.
Diese städtische Einrichtung möchte auch älteren Menschen einen Raum bieten, sinnvoll und aktiv den Ruhestand zu gestalten. „Wem Bildungsangebote, kreative Freizeitgestaltung, Gespräche, gemeinsames Singen, Spielen, geistige Beweglichkeit und Bewegung mit anderen Menschen wichtig sind, der findet hier viele interessante Angebote“, so die Seniorenmoderatorin Birgit Cramaro, die den Treff in Zusammenarbeit mit Brigitte Bilz und Adele Speicher leitet. Von Zeit zu Zeit wird auch ein gemeinsames Frühstück angeboten.
Das Orga-team freut sich, die Besucherinnen und Besucher sowie neue Gäste wieder am Montag, den 27. Juli begrüßen zu dürfen. Der Vormittag ist für viele Gäste eine wichtige Gelegenheit, sich auszutauschen bzw. neue Menschen kennenzulernen.
Der „Hausmusikant“ Manfred Wey wird etwas später dazukommen und das musikalische Rahmenprogramm übernehmen.
Weitere Informationen erteilen die Seniorenmoderatorin Birgit Cramaro unter Tel.: 06831/ 443-1339 oder, Email cramaro@saarlouis.deund Brigitte Bilz unter der Handy-Nr. 0172-6970525.
Drei Tage Kirmesfreude im Rodener Thelengarten
Oberbürgermeister Marc Speicher eröffnete die Kirmes im Thelengarten, die mit einem breit gefächerten Angebot zum Besuch einlud. Zum Fassanstich fanden sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher ein, um gemeinsam den Startschuss für drei stimmungsvolle Tage zu feiern.
Der Oberbürgermeister bedankte sich herzlich beim Vorsitzenden Dieter Willmes sowie bei der Marinekameradschaft „Thetis“ Saarlouis-Roden e.V. und der Schützenvereinigung Saarlouis 1903 e.V. für die Ausrichtung der Veranstaltung. Sein Dank galt außerdem den zahlreichen Sponsorinnen und Sponsoren, deren Anzahl in den vergangenen Jahren erfreulicherweise weiter zugenommen hat. Willmes dankte dem Oberbürgermeister sowie der Stadtverwaltung für die tatkräftige und verlässliche Unterstützung.
Mit dem offiziellen Fassanstich durch die Rodener Quartiersmanagerin Lorena Krivograd begannen drei gesellige Tage voller Musik und guter Gesellschaft, die den Thelengarten erfüllten. Selbstverständlich kamen dank Kinderkarussells und Buden auch die jüngsten Besucherinnen und Besucher auf ihre Kosten. Damit trotz der anhaltenden Hitzewelle ausgelassen gefeiert werden konnte, sorgte eine Sprühnebel-Installation und zahlreiche schattige Sitzgelegenheiten für angenehme Abkühlung.
Ergänzt wurde das musikalische Programm durch den Auftritt der Akrobatik- und Linedance-Gruppe des Rodener Turnvereins, die das Publikum begeisterte.
Die Verwaltungsspitze bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern sowie bei den zahlreichen Sponsorinnen und Sponsoren und allen Besucherinnen und Besuchern, die zu einer gelungenen Rodener Donatuskirmes 2026 beigetragen haben.
Foto: Peter Speth
Gemeinsam stark in Saarlouis gegen K.O.-Tropfen
Die Stadt Saarlouis beteiligt sich mit einer Sommeraktion an der Kampagne „Mich kriegst du nicht K.O.! – Gemeinsam stark gegen K.O.-Tropfen!“. In der Saarlouiser Altstadt sowie in lokalen Biergärten werden kostenlose Bierdeckel, Plakate und Flyer verteilt, die über die Gefahr von K.O.-Tropfen informieren und auf Hilfsangebote aufmerksam machen.
Zum Auftakt besuchte Bürgermeister Carsten Quirin, die Frauenbeauftragte des Landkreises Saarlouis Astrid Brettnacher und die Frauenbeauftragte der Stadt Saarlouis Sigrid Gehl die Vaubaninsel. Betreiber Maik Ferber unterstützt die Aktion, in dem er Informationsmaterial auslegt und die Kampagnen-Bierdeckel an seine Gäste ausgibt.
Konzipiert wurde die Kampagne von der Landesarbeitsgemeinschaft Kommunale Frauenbeauftragte in Zusammenarbeit mit den spezialisierten Fachberatungsstellen Nele (Verein gegen sexuelle Ausbeutung von Mädchen e.V.), Phönix (Beratungsstelle gegen sexuelle Ausbeutung von Jungen), Frauennotruf Saarland (Beratung für vergewaltigte oder misshandelte Frauen) sowie dem Weißen Ring (Beratungsstelle für Kriminalitätsopfer). Seit 2022 informiert die Kampagne mit verschiedenen Projekten im gesamten Saarland über die Gefahren von K.O.-Tropfen und macht auf Präventionsmaßnahmen und Hilfsangebote aufmerksam. Unterstützt wird sie vom saarländischen Ministerium.
Bürgermeister Carsten Quirin zeigte sich erfreut über die Beteiligung der Saarlouiser Gastronomiebetriebe. Gerade dort, wo viele Menschen ihre Freizeit verbringen, sei es wichtig, über die Gefahren von K.O.-Tropfen aufzuklären und die Menschen hierfür zu sensibilisieren.

Foto: Zoe Dillschneider
Bildtext (Gruppenfoto): Gemeinsam stark an der Vaubaninsel gegen K.O.-Tropfen
Stadt und Pfarrgemeinde wollen frühkindliche Bildung und Betreuungsangebot in Saarlouis stärken
Die Europastadt Saarlouis und die Pfarrei Saarlouis St. Ludwig haben im Gobelinsaal des Rathauses eine Absichtserklärung (Letter of Intent) unterzeichnet. Darin vereinbaren beide Vertragsparteien zwei konkrete Vorhaben: Zum einen wird die Stadt künftig die Bauträgerschaft für die Kita St. Ludwig in der Innenstadt übernehmen. Zum anderen überlässt die Pfarrgemeinde mit einem Erbbaurechtsvertrag der Stadt eine Fläche neben der städtischen Kita Metzer Wiesen zum Zwecke einer Weiterentwicklung ebenjener frühkindlichen Bildungseinrichtung im Vogelsang. Damit bekennen sich beide Seiten nicht nur zum Erhalt von Betreuungsplätzen, sondern auch zu einer möglichen räumlichen Erweiterung und zur Schaffung neuer Plätze.
Bürgermeister Carsten Quirin sprach von einem sehr bedeutenden Schritt für die Stadt: „Mit dieser Vereinbarung setzen wir ein Zeichen der Zusammenarbeit zwischen Stadt und Pfarrgemeinde, dass wir gemeinsam Betreuungsplätze sichern wollen und gleichzeitig Perspektiven zur Fortentwicklung unseres frühkindlichen Bildungsangebotes in Saarlouis schaffen. Gleichzeitig ist es unser Anspruch als familienfreundliche Kommune eine zukunftsfähige und vielfältige Kinderbetreuung in Saarlouis zu gewährleisten.“
Oberbürgermeister Marc Speicher dankte allen Beteiligten für die Unterstützung: „Mein herzlicher Dank gilt der Pfarrgemeinde St. Ludwig für die vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie dem Stadtrat, der diesem wichtigen Projekt zugestimmt hat. Gemeinsam schaffen wir gute Rahmenbedingungen für Familien und investieren in die Zukunft unserer Stadt.“
Unterzeichnet wurde Vertrag von Prof. Dr. Dieter Bohr, dem Vorsitzenden des Pfarrverwaltungsrates der Pfarrgemeinde St. Ludwig und Bürgermeister Carsten Quirin als zuständigen Dezernenten für Finanzen, Familien, Soziales, Schulen und Sport der Stadt Saarlouis.
Mit der Unterzeichnung des Letter of Intent bekräftigen Stadt und Pfarrei ihre enge Zusammenarbeit und legen den Grundstein für die weitere Umsetzung des gemeinsamen Projekts.

Foto: Katharina Motsch
„Liebscher & Bracht für Seniorinnen und Senioren – Erobern Sie Ihre Beweglichkeit zurück!“
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis und die Familienbildungsstätte Saarlouis e.V. ab Mittwoch, den 05. August von 10.30 – 11.15 Uhr eine weitere Kursreihe unter der Leitung von Silvia Münchhausen in der Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V., Ludwig-Karl-Balzer-Allee 3 an.
Sind Sie aufgrund von Steifigkeit oder Schmerzen nur noch eingeschränkt beweglich? Trauen Sie sich nicht mehr auf den Boden? Dann könnte dieser Kurs das Richtige für Sie sein! Hier werden Sie in die speziellen Dehnübungen von Liebscher & Bracht eingeführt, bei denen aktive und passive Dehnung, Kräftigung und Ansteuerung geübt werden. Hinzu kommen die Anleitung und Durchführung der Faszien-Rollmassage sowie Bewegungsabfolgen, die helfen können, Ihre Beweglichkeit wieder zu verbessern.
Es werden keine Vorkenntnisse benötigt. Bitte kommen Sie in Sportkleidung. Alle anderen benötigten Materialien werden gestellt. Sollten Sie unter starken Schmerzen leiden, kontaktieren Sie bitte vor Anmeldung die Dozentin telefonisch unter
0174-9868827.
Die Teilnahmegebühr beträgt: 45,00 € für 5 Termine, ermäßigt 36,00 € Anmeldung unter Familienbildungsstätte Sls e.V., Tel.: 06831/43637 oder E-Mail fbs-sls@t-online.de.
„Mit Nadel und Faden: Stricken – Sticken – Häkeln Kreativangebot“
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis, die Familienbildungsstätte Saarlouis e.V. und die Frauenbeauftragte des Landkreises Saarlouis ab Dienstag, den 11. August vierzehntägig von 15.00 – 18.00 Uhr eine weitere Kursreihe unter der Leitung von Anita Meeß in der Familienbildungsstätte Saarlouis e.V., Ludwig-Karl-Balzer-Allee 3 an.
In geselliger Runde tauchen wir ein in die Welt der textilen Handarbeit. Hier lernst du, wie aus Garn und Stoff kleine Kunstwerke entstehen. Ob du Stricken, Sticken oder Häkeln ganz neu entdecken oder deine Kenntnisse vertiefen möchtest – hier ist Raum für Kreativität, Austausch und Entspannung. Eine erfahrene Dozentin steht dir zur Seite und unterstützt dich – sofern gewünscht – beim Erlernen einer neuen Technik.
Ob Anfängerin bzw. Anfänger oder fortgeschritten – komm vorbei!
Der Einstieg in die Gruppe ist jederzeit möglich. Bitte eigenes Material mitbringen.
Die Teilnahmegebühr beträgt: 4,00 €, ermäßigt 3,00 € Anmeldung unter Familienbildungsstätte Sls e.V., Tel.: 06831/43637 oder E-Mail fbs-sls@t-online.de.
Chanson Tage: Julien m’a dit
- Juli 2026| 20:00 Uhr
Im Rahmen der Chanson-Tage auf der Vauban Insel Saarlouis erwartet das Publikum französisches Flair und ein außergewöhnlicher Künstler. Julien m’a dit bringt seine feinfühligen, französischsprachigen Chansons auf die Bühne und lädt zu einem Abend voller Emotion, Poesie und leiser Intensität ein.
Wenn es darum geht, Sensibilität musikalisch greifbar zu machen, ist Julien ein herausragendes Beispiel. Seine Songs bewegen – verletzlich, ehrlich und stets aufrichtig. Mit seiner markanten, hoch angesetzten Stimme und begleitet von seiner Gitarre erzählt er von den kleinen und großen Momenten des Lebens. Dabei gelingt es ihm, selbst in den leisen Zwischentönen Trost zu spenden.
Allein auf der Bühne entfaltet Julien eine besondere Präsenz: Die sechs Saiten seiner Gitarre werden zum erzählenden Gegenüber, seine Texte sind fein geschliffen und voller Tiefe. Er nimmt sein Publikum mit auf eine Reise durch die Widersprüche des Lebens – Freundschaft und Verlust, Abschied und Neubeginn, Schmerz und Hoffnung. Es sind Geschichten vom Dazwischen, vom Menschsein in all seinen Facetten.
Mit seiner aktuellen Veröffentlichung „Heureux quand même“ zeigt sich Julien von einer neuen, noch persönlicheren Seite. Nach Erfahrungen von Verlust, Brüchen und Trauer steht dieses Werk für die Entscheidung, dennoch glücklich zu sein. Seine Lieder verbinden starke Melodien mit zarten Nuancen und tragen Texte von berührender Fragilität, die zugleich universell verständlich sind.
Zwischen Lichterketten, sommerlicher Abendluft und dem Blick auf die Saar entsteht auf der Vauban Insel ein Ort, an dem Musik unmittelbar berührt und Geschichten Raum bekommen.
Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen erhalten sie per Mail an kulturservice@saarlouis.de oder telefonisch unter 06831 69890 – 13 oder -16.

Foto: Romano Loris
Chanson Tage: Mercutio
- Juli 2026 | 20:00 Uhr
Am 18. Juli 2026 um 20 Uhr verwandeln sich die Vauban Insel Saarlouis erneut in einen Ort intensiver musikalischer Begegnungen. Im Rahmen der Chanson Tage steht mit Mercutio ein außergewöhnliches Ensemble auf der Bühne, das poetischen Chanson mit kraftvoller Bühnenenergie verbindet und dabei literarische Tiefe und musikalische Vielfalt vereint.
Der Name ist Programm: Mercutio – die schillernde Figur aus Shakespeares Romeo und Julia – steht sinnbildlich für das künstlerische Selbstverständnis der Band. Zwischen Gegensätzen und Zwischentönen angesiedelt, verkörpert Mercutio das Spielerische ebenso wie das Nachdenkliche, das Provokante ebenso wie das Zarte. Er ist zugleich Narr und Weiser, ein Grenzgänger zwischen den Welten – und genau diese Vielschichtigkeit spiegelt sich auch in der Musik des Ensembles wider.
Mercutio erschafft Klangräume, in denen sich das Publikum wiederfindet: zwischen Leichtigkeit und Melancholie, zwischen Aufbruch und Erinnerung. Ihre Songs erzählen von Begegnungen, Freundschaften, Liebe und Verlust – von all den Momenten, die das Leben prägen. Dabei gelingt es ihnen, das Persönliche in etwas Universelles zu verwandeln und eine Verbindung zu schaffen, die über die Bühne hinausgeht.
Musikalisch blickt die Formation auf eine lange und bewegte Geschichte zurück: Hervorgegangen aus der Band Gueules d’Aminche, die seit 2010 die Bühnen Frankreichs und darüber hinaus bespielt, entwickelte sich das Projekt über die Jahre stetig weiter. Heute vereint Mercutio Gesang, Gitarre, Kontrabass, Schlagzeug, Akkordeon sowie Trompete zu einem vielschichtigen, dynamischen Sound. Über 15 Jahre Bühnenerfahrung, mehrere Alben und hunderte Konzerte prägen die künstlerische Reife der Musiker, die sich dennoch immer wieder neu erfinden.
Mit namhaften Künstler:innen wie Les Négresses Vertes, Yves Jamait oder Les Ogres de Barback teilte die Band bereits die Bühne und war auf renommierten Festivals vertreten.
Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen erhalten sie per Mail an kulturservice@saarlouis.de oder telefonisch unter 06831 69890 – 13 oder -16.

Foto: Olivier Reb
Fußball-Stadtpokal geht erneut nach Steinbach
Im Aschbacher Waldstadion fand vom 7. bis 12. Juli der diesjährige Fußball-Stadtpokal der Aktiven statt.
Anders als in der Liga-Runde spielen dabei die Spielgemeinschaften (SG Lebach-Landsweiler, SG Saubach und die SG Thalexweiler-Aschbach) separat für die Heimatdörfer. Hinzu kommt der SC Falscheid sowie der RSV Steinbach-Dörsdorf aus der Kommunen-übergreifenden Spielgemeinschaft SG Scheuern-Steinbach-Dörsdorf. So kommt ein attraktives Teilnehmerfeld mit acht Mannschaften zusammen, die in zwei Gruppen den Stadtpokal der Stadt Lebach ausspielen.
In Gruppe A starteten die Verbands- und Landesligisten FV Lebach, RSV Steinbach/Dörsdorf, SC Gresaubach und SV Landsweiler. In Gruppe B spielten die Bezirks- und Kreisligisten, SV Aschbach, SV Thalexweiler, SV Niedersaubach und der SC Falscheid ihre Sieger aus.
Durch diese Gruppeneinteilung, die bereits seit mehreren Jahren in Abstimmung mit den Vereinen erfolgreich durchgeführt wird, entsteht eine größere Chancengleichheit zwischen den teilnehmenden Mannschaften.
Das jeweils erst- und zweitplatzierte Team qualifiziert sich dabei für das Endspiel in der jeweiligen Gruppe, es wird nicht über Kreuz gespielt. Im Finale der Gruppe B setzte sich der SC Falscheid nach einem 3:3 in der regulären Spielzeit letztlich im Elfmeterschießen gegen Niedersaubach durch und sicherte sich so ein Preisgeld von 150 Euro.
In Gruppe A, in der die klassenhöheren Vereine spielten, setzten sich der FV Lebach und der RSV Steinbach/Dörsdorf durch und traten entsprechend im Endspiel gegeneinander an. Lebach war überlegen, konnte aber gegen die aufopferungsvoll kämpfende Truppe des RSV kein Tor erzielen. Also musste auch hier die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen. Dabei wuchs der junge Torhüter des RSV über sich hinaus, parierte gleich drei Elfmeter von Lebach und sicherte seinem Team damit den Sieg. Die SG Scheuern-Steinbach-Dörsdorf konnte somit ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen, sicherte sich den Stadtpokal 2026 sowie 500 Euro Preisgeld.
Bei der Siegerehrung bedankten sich der Beigeordnete der Stadt Fred Metschberger in Vertretung des Bürgermeisters sowie der Vorsitzende des Stadtverbands der Sporttreibenden Vereine Peter Knobe beim Ausrichter SV Aschbach für die sehr gute Organisation des Turniers und den trotz der langen Hitzeperiode hervorragend gepflegten Rasen. Außerdem bei den teilnehmenden Mannschaften, den zahlreichen Zuschauern, die im Laufe der Woche zu den Spielen kamen, und besonders bei der levoBank als Sponsor.

Kinderinselsommer: Lila Lucy
- Juli 2026 | 11 Uhr
Auf dem Dachboden ihres Großvaters hat Lila Lucy eine unglaubliche Entdeckung gemacht! Zwischen verstaubten Kisten und Büchern hat sie einen Zauberkoffer gefunden. Lucys Opa war nämlich der berühmteste Zaubermeister seiner Zeit und in diesem magischen Koffer sind alle tollen Zauberkunststücke, mit denen ihr Opa berühmt wurde.
So eröffnet Lila Lucy ein Universum das Kinder zum Staunen bringt und mit Magie und Witz ein Leuchten in die Augen zaubert. Lila Lucy war bereits mehrfach erfolgreiche Teilnehmerin bei großen internationalen Zauberer Meisterschaften.
Der Kinderinselsommer auf der Vauban Insel begeistert jedes Jahr Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter.
Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen erhalten sie per Mail an kulturservice@saarlouis.de oder telefonisch unter 06831 69890 – 13 oder -16.

Foto: Axel Adams
Ein besonderer Moment am Himmel über Saarlouis
Am französischen Nationalfeiertag sorgte ein außergewöhnlicher Moment über der Europastadt Saarlouis für zahlreiche begeisterte Blicke: Zwei Tornados der Deutschen Luftwaffe überflogen am Nachmittag das deutsch-französische Freundschaftsfest auf dem Ravelin und setzten damit ein sichtbares Zeichen der engen Partnerschaft zwischen Deutschland und Frankreich.
Der Überflug wurde in enger Zusammenarbeit mit der Bundeswehr ermöglicht. Im Jahr ihres 70-jährigen Bestehens verband die Deutsche Luftwaffe einen Teil ihres Jubiläums mit den Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag in der Garnisons- und Europastadt Saarlouis und unterstrich damit die besondere Verbundenheit beider Nationen.
Gemeinsam mit dem französischen Generalkonsul Jérôme Spinoza verfolgte Oberbürgermeister Marc Speicher den Überflug. Für die zahlreichen Besucherinnen und Besucher des Freundschaftsfestes bildete er den emotionalen Höhepunkt eines Tages, an dem die europäische Idee und die deutsch-französische Freundschaft auf besondere Weise erlebbar wurden.
„Der Überflug der beiden Tornados war weit mehr als ein beeindruckendes Bild am Himmel. Er war ein starkes Symbol für die enge Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich, für gegenseitiges Vertrauen. Dass wir diesen historischen Moment gemeinsam mit dem französischen Generalkonsul und so vielen Bürgerinnen und Bürgern erleben durften, macht mich stolz und dankbar“, so Oberbürgermeister Marc Speicher.
Saarlouis ist seit Jahrzehnten eng mit der Bundeswehr verbunden. Als Garnisonsstadt und Standort der Luftlandebrigade 1 sowie des Landeskommandos Saarland bestehen gewachsene Beziehungen, die von gegenseitigem Vertrauen und enger Zusammenarbeit geprägt sind. Umso größer ist die Wertschätzung für die deutsche Luftwaffe und alle beteiligten Soldatinnen und Soldaten, die diesen besonderen Überflug mit höchster Professionalität geplant und durchgeführt haben.
„Mein ausdrücklicher Dank gilt der Deutschen Luftwaffe, dem Taktischen Luftwaffengeschwader 33 aus Büchel und der gesamten Bundeswehr. Dass sie unsere Idee aufgegriffen und diesen besonderen Moment ermöglicht hat, ist alles andere als selbstverständlich. Der Überflug war nicht nur eine eindrucksvolle fliegerische Leistung, sondern auch ein sichtbares Zeichen dafür, wie eng die Verbundenheit zwischen Bundeswehr und unserer Garnisonsstadt Saarlouis ist.“, erklärt Speicher weiter.
Der Tornado-Überflug fügte sich eindrucksvoll in das Programm des deutsch-französischen Freundschaftsfestes ein und wird vielen Besucherinnen und Besuchern als außergewöhnlicher Moment in Erinnerung bleiben – als Zeichen gelebter Partnerschaft, europäischer Verbundenheit und des gegenseitigen Respekts zwischen Deutschland und Frankreich.

Foto: Dominik Eder
Kanalsanierung im Bereich Vogelsang
Das Abwasserwerk der Europastadt Saarlouis saniert die öffentliche Kanalisation im Bereich Vogelsang. Trotz der Durchführung als grabenlose Sanierung in geschlossener Bauweise, bedarf es dennoch umfänglicher Verkehrssicherungsmaßnahmen um die Ausführung und die Sicherheit des Personals gewährleisten zu können.
Betroffen ist der Bereich von der Metzer Straße durch die Schwarzbachstraße bis hin zur Einmündung Soutyhofstraße/Ferdinand-Heil-Straße. Während in der Metzer Straße und der Schwarzbachstraße nur geringe Eingriffe in Form einer punktuellen Reduzierung um eine Fahrspur bzw. dem Aufstellen von Halteverbotszonen notwendig werden, müssen die Arbeiten im Einmündungsbereich Soutyhofstraße/ Ferdinand-Heil-Straße unter Vollsperrung ausgeführt werden. Eine entsprechende Umleitung wird rechtzeitig aufgestellt bzw. ausgeschildert.
Auf Basis der prognostizierten Witterung sollen die Arbeiten Ende Juli/Anfang August mit einer Ausführungszeit von 2 Wochen durchgeführt werden.
Das Abwasserwerk bittet die betroffenen Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für eventuelle Lärmbelästigungen und Verkehrsbeeinträchtigungen, zu denen es trotz sorgfältiger Planung und entsprechend getroffener Schutzmaßnahmen dennoch kommen kann.
Kanalerneuerung in der Gatterstraße: Vollsperrung im Einmündungsbereich zur Lisdorfer Straße
Das Abwasserwerk der Europastadt Saarlouis führt die Erneuerung des Mischwasserkanals in der Gatterstraße durch. Davon betroffen ist ebenso der Einmündungsbereich „Gatterstraße/Lisdorfer Straße“. Im Einmündungsbereich der Lisdorfer Straße können die Arbeiten nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. Die Arbeiten in diesem Bereich beginnen am 03.08.2026 und enden voraussichtlich am 14.08.2026. Eine entsprechende Umleitung wird rechtzeitig bekanntgemacht und ausgeschildert.
Das Abwasserwerk bittet die betroffenen Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für eventuelle Lärmbelästigungen und Verkehrsbeeinträchtigungen, zu denen es trotz sorgfältiger Planung und entsprechend getroffener Schutzmaßnahmen dennoch kommen kann.
Kanalsanierung im Bereich Vogelsang: Verkehrseinschränkungen ab 27. Juli
Das Abwasserwerk der Europastadt Saarlouis saniert die öffentliche Kanalisation im Bereich Vogelsang. Trotz der Durchführung als grabenlose Sanierung in geschlossener Bauweise, bedarf es dennoch umfänglicher Verkehrssicherungsmaßnahmen um die Ausführung und die Sicherheit des Personals gewährleisten zu können.
Betroffen ist der Bereich von der Metzer Straße durch die Schwarzbachstraße bis hin zur Einmündung Soutyhofstraße/Ferdinand-Heil-Straße. Während in der Metzer Straße nur geringe Eingriffe in Form einer punktuellen Reduzierung um eine Fahrspur notwendig werden, müssen die Arbeiten im Einmündungsbereich Soutyhofstraße/ Ferdinand-Heil-Straße und der Schwarzbachstraße unter Vollsperrung ausgeführt werden. Eine entsprechende Umleitung wird rechtzeitig aufgestellt bzw. ausgeschildert.
Auf Basis der prognostizierten Witterung sollen die Arbeiten am 27.07.2026 mit einer Ausführungszeit von 2 Wochen durchgeführt werden.
Das Abwasserwerk bittet die betroffenen Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für eventuelle Lärmbelästigungen und Verkehrsbeeinträchtigungen, zu denen es trotz sorgfältiger Planung und entsprechend getroffener Schutzmaßnahmen dennoch kommen kann.
Fort-Rauch-Straße: Vollsperrung aufgrund von Straßenbauarbeiten
Die Europastadt Saarlouis führt Arbeiten zur Herstellung einer Fahrradstraße in der Fort-Rauch Straße durch. Die Asphaltdecke wird hierzu vollständig erneuert.
Die Arbeiten können nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. Die Arbeiten beginnen am 17.08.2026 und enden voraussichtlich am 21.08.2026. Die Europastadt Saarlouis bittet die betroffenen Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für eventuelle Lärmbelästigungen und Verkehrsbeeinträchtigungen, zu denen es trotz sorgfältiger Planung und entsprechend getroffener Schutzmaßnahmen dennoch kommen kann.
Saarlouiser Stadtspitze besucht Bundespolizei in Saarbrücken
Zu einem Antrittsbesuch haben Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin und der Leiter des Amts für Bürgerservice, Sicherheit und Ordnung, Christian Bost in der vergangenen Woche die Bundespolizeiinspektion Saarbrücken besucht. Empfangen wurden sie von Polizeidirektor Robert Tachtler.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand der persönliche Austausch über aktuelle sicherheitsrelevante Themen sowie die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Sicherheitsbehörden. In einem gemeinsamen Arbeitsgespräch informierten sich der Oberbürgermeister und der Bürgermeister über die vielfältigen Aufgaben und Zuständigkeiten der Bundespolizei im Saarland.
Anschließend erhielten die Gäste bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten der Dienststelle einen umfassenden Einblick in die tägliche Arbeit der Bundespolizei. Die Stadtspitze zeigte sich besonders beeindruckt von einer Vorführung der Diensthundestaffel, bei der die Leistungsfähigkeit und das breite Einsatzspektrum der speziell ausgebildeten Hunde eindrucksvoll demonstriert wurden.
Ein weiterer Programmpunkt führte die Gruppe zur Bundespolizeiwache am Saarbrücker Hauptbahnhof. Dort informierten sich die Anwesenden über die Arbeit der Einsatzkräfte an einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte des Saarlandes. Die Beamtinnen und Beamten gaben dabei Einblicke in ihren Arbeitsalltag und schilderten die besonderen Herausforderungen, die der Einsatzdienst im Bahnhofsbereich mit sich bringt.
„Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Deshalb ist der regelmäßige Austausch mit unseren Sicherheitsbehörden von großer Bedeutung. Die Bundespolizei leistet tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag für die öffentliche Sicherheit. Der Besuch hat uns einmal mehr gezeigt, mit welch hoher Professionalität und großem Engagement die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Dienst versehen“, betonte Oberbürgermeister Marc Speicher.
Zum Abschluss bedankten sich Oberbürgermeister und Bürgermeister bei Polizeidirektor Tachtler und seinem Team für den offenen Austausch, die interessanten Einblicke und den herzlichen Empfang.

Foto: Sophia Bonnaire
Igel schützen – Mähroboter nur tagsüber einsetzen
Igel gehören zu den nützlichsten Gartenbewohnern und leisten einen wichtigen Beitrag zum natürlichen Gleichgewicht, indem sie zahlreiche Schädlinge wie Insekten, Raupen und Nacktschnecken fressen. Gleichzeitig stehen die Tiere inzwischen auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN), da ihre Bestände zunehmend zurückgehen. Deshalb hat die Stadt Lebach nun in Zusammenarbeit mit den örtlichen Naturschutzbeauftragten eine Infokampagne zum Schutz von Igeln gestartet.
Eine wachsende Gefahr für die nachtaktiven Tiere stellen Mähroboter dar. Da Igel bei Gefahr nicht fliehen, sondern sich einrollen, erkennen viele Geräte sie nicht rechtzeitig als Hindernis. Die Folge sind oftmals schwere Verletzungen oder der Tod der Tiere. Naturschutzverbände empfehlen daher dringend, Mähroboter ausschließlich tagsüber zu betreiben.
Neben dem bewussten Einsatz von Gartentechnik können auch naturnah gestaltete Gärten, durchlässige Zäune sowie der Verzicht auf Pestizide und Schneckenkorn zum Schutz der Igel beitragen.
Ausführliche Informationen zum Igelschutz, zu Hilfsangeboten für verletzte Tiere sowie Links zu weiterführenden Informationen finden Interessierte in der kommenden Ausgabe des Lebacher Anzeigers sowie unter Stadt Lebach – Der grüne Mittelpunkt – SG 402 Umwelt , Grünflächen, Friedhofswesen.

Symbolfoto: pixabay
Die digitale Welt entdecken – Smartphone und Internet für ältere Menschen
Digitale Angebote können die Kommunikation, den Alltag und den Zugang zu Gesundheitsinformationen erleichtern und so mehr Selbstständigkeit im täglichen Leben ermöglichen. Um ältere Menschen bei der sicheren Nutzung digitaler Anwendungen zu unterstützen, kommt das Infomobil des Projekts „Digitaler Engel“ nach Riegelsberg, Saarbrücken und Saarlouis.
Vor Ort erfahren Interessierte, wie sie Smartphone, Tablet und Internet sicher im Alltag nutzen können. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen, die von den Digitalexpertinnen und -experten einfach und verständlich beantwortet werden. Darüber hinaus können digitale Anwendungen gemeinsam ausprobiert und Sprachassistenten wie Alexa kennengelernt werden.
Ergänzend informiert das Netzwerk »Das Saarland lebt gesund!« (DSLG) über das Thema Hitzeschutz. Besucherinnen und Besucher erhalten praktische Tipps zum Verhalten an heißen Tagen sowie Informationsmaterialien zum Mitnehmen.
Interessierte können das Infomobil des „Digitalen Engels“ kostenfrei an folgenden Terminen besuchen:
• Dienstag, 4. August 2026, 10:00–12:00 Uhr: Walter-Wagner-Platz, Riegelsberg
• Mittwoch, 5. August 2026, 10:00–12:00 Uhr: St. Johanner Markt, Saarbrücken
• Mittwoch, 5. August 2026, 14:00–16:00 Uhr: Französische Straße, Saarlouis
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und Vorkenntnisse werden nicht benötigt.
Wir freuen uns darauf, Sie persönlich zu begrüßen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Kommen Sie vorbei!
In Saarlouis findet die Veranstaltung in Kooperation mit der Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis, Birgit Cramaro, statt.
Europastadt Saarlouis verpachtet ab 01.01.2027 Restaurant im Vereinshaus Fraulautern
Die Europastadt Saarlouis verpachtet zum 1. Januar 2027 das Restaurantlokal im Vereinshaus im Stadtteil Fraulautern und sucht hierfür eine engagierte Pächterin oder einen engagierten Pächter.
Das barrierefrei zugängliche Objekt verfügt über eine Gesamtfläche von rund 275 Quadratmetern und bietet gute Voraussetzungen für einen gastronomischen Betrieb. Zur Ausstattung gehören ein Gastraum mit vorhandenen Tischen und Stühlen, eine Küche mit Gasanschluss und je nach Gastronomiekonzept nutzbarem Inventar, zwei Kühlräume, Abstellräume und eine kleine Terrassenfläche.
Für größere Veranstaltungen kann zudem der unmittelbar angrenzende Saal mit Tischbestuhlung für rund 300 Personen zusätzlich angemietet werden. Eine enge Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Vereinen sowie den Nutzerinnen und Nutzern des Saals ist ausdrücklich erwünscht und zugleich Voraussetzung für die Verpachtung.
Der monatliche Pachtzins beträgt 1.375,00 Euro netto zzgl. Nebenkosten. Darüber hinaus ist eine Kaution in Höhe von drei Monatsmieten zu hinterlegen. Die Instandhaltung des Pachtobjektes obliegt der Pächterin bzw. dem Pächter.
Interessierte Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, ein aussagekräftiges Gastronomiekonzept, eine Bescheinigung in Steuersachen des zuständigen Finanzamtes, eine SCHUFA-Eigenauskunft sowie das ausgefüllte Bewerbungsformular zur Selbstauskunft (erhältlich bei der Verpächterin) einzureichen.
Die vollständigen Bewerbungsunterlagen sind bis zum 24. August 2026 an die Europastadt Saarlouis, Amt für Gebäudebewirtschaftung und Flächenmanagement, Großer Markt 1, 66740 Saarlouis, zu richten.
Für Rückfragen steht Herr Cicerone unter der Telefonnummer 06831/443-342 zur Verfügung. Weitere Informationen sind unter www.saarlouis.deerhältlich.


Fotos: Stadt Saarlouis
Stadtverband der kulturellen Vereine lädt zum Sommerkonzert auf der Vauban-Insel ein
Der Stadtverband der kulturellen Vereine (SdkV) lädt am Sonntag, 19. Juli, um 17 Uhr zum traditionellen Sommerkonzert auf die Vauban-Insel in Saarlouis ein. In der stimmungsvollen Kulisse der Insel erhalten die Mitgliedsvereine des Stadtverbandes erneut die Gelegenheit, ihr musikalisches Können einem breiten Publikum zu präsentieren.
Für ein abwechslungsreiches Programm sorgt auch in diesem Jahr Organisationsleiterin Brigitte Bilz. Mit dabei ist die Chorgemeinschaft MGV 1859 Saarlouis-Lisdorf, die gleich mit zwei Formationen auftritt: Der Männerchor präsentiert unter der Leitung von Stefan Dolibois ein vielseitiges Repertoire aus klassischer geistlicher und weltlicher Chormusik. Der HardChor widmet sich hingegen deutscher und internationaler Rock- und Popmusik.
Ergänzt wird das Programm durch den Rathauschor Saarlouis unter der Leitung von Svetlana Schneider. Der Chor besteht seit mehr als 50 Jahren und setzt sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung zusammen. Ebenfalls auf der Bühne steht der Shanty-Chor „SaarLorLux“, der unter der Leitung von Armand Leichtweiß maritime Lieder und Seemannsklassiker zum Besten gibt.
Speisen und Getränke werden im Biergarten auf der Vauban-Insel angeboten. Der Eintritt zum Sommerkonzert ist frei.
Foto: Wolfgang Birkenbach
Kinderparlament der Kita Picard setzt ein Zeichen für Demokratie und deutsch-französische Freundschaft
Mit einem besonderen Besuch im Rathaus stellte sich gestern das Kinderparlament der Kindertagesstätte Picard im Rathaus vor. Das Kinderparlament besteht aus den 17 Vorschulkindern 2025/26 und ist ein fest etabliertes Gremium für Mitbestimmung, Partizipation und Demokratiebildung mit eigener Präsidentin und eigenem Präsidenten. Die Kinder können in verschiedenen Ministerien demokratische Prozesse altersgerecht erleben und lernen, ihre Interessen einzubringen sowie gemeinsam Entscheidungen zu treffen.
Begrüßt wurden die Kinder von Bürgermeister Carsten Quirin, Thomas Klein (Amtsleitung Amt für Frühkindliche Bildung), Annika Ziegler (stellv. Amtsleitung Amt für Frühkindliche Bildung) und Katrin Baier (pädagogische Gesamtleitung Kindertagesstätten).
Im Rahmen des Besuches überreichten die Kinder einen selbstgestalteten Eiffelturm, der künftig das Foyer des Rathauses schmücken wird. Das Kunstwerk entstand innerhalb einer Woche gemeinsamer Projektarbeit zum Fest der Frankophonie und verbindet kreatives Gestalten mit sprachlicher Bildung. In den Eiffelturm wurden zahlreiche französische Sprachelemente integriert, sodass die Kinder während des Bastelns spielerisch ihre Französischkenntnisse vertiefen konnten.
Begleitet wurde das Projekt von der bilingualen pädagogischen Fachkraft Mme. Yasmine Suler, die zugleich als Beauftragte für das Kinderparlament tätig ist. Mit großem Engagement, viel Kreativität und Freude gestalteten die Kinder gemeinsam mit ihr den Eiffelturm als sichtbares Symbol der deutsch-französischen Freundschaft. Darüber hinaus werden die Vorschulkinder von Angela Kerber, pädagogische Fachkraft für Vorschulpädagogik, beim Übergang von der Kindertagesstätte in die Schule pädagogisch begleitet und auf den neuen Lebensabschnitt vorbereitet.
Bürgermeister Carsten Quirin zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Kinder und der pädagogischen Arbeit der Einrichtung: „Ich bin sehr stolz darauf, wie in unserer Kita die deutsch-französische Freundschaft mit Leben gefüllt wird. Der selbst gestaltete Eiffelturm ist nicht nur ein kreatives Kunstwerk, sondern zugleich ein sichtbares Zeichen für gelebte Vielfalt und die enge Verbundenheit mit der französischen Sprache und Kultur. Das Kinderparlament zeigt eindrucksvoll, wie Kinder bereits früh Verantwortung übernehmen und unsere Gemeinschaft mitgestalten können.“
Abgerundet wurde der Besuch mit einem leckeren Eis, bei dem die Kinder die Gelegenheit bekamen, ihre Fragen an den Bürgermeister zu stellen. Als Dank für den herzlichen Empfang überreichte das Kinderparlament den Beteiligten zudem selbst gestaltete Urkunden.

Das Kinderparlament zu Besuch im Rathaus.
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Das Kinderparlament der Kita Picard übergibt stolz den selbstgestalteten Eiffelturm an Bürgermeister Carsten Quirin.
Fotos: Zoe Dillschneider
Besonderes Zeichen deutsch-französischer Freundschaft: Botschafter Delattre empfängt Europastadt Saarlouis
Auf Einladung des französischen Botschafters in Deutschland, François Delattre, besuchte eine Delegation der Europastadt Saarlouis die französische Botschaft für die Bundesrepublik Deutschland in Berlin. Im Mittelpunkt des rund einstündigen Gesprächs standen die engen deutsch-französischen Beziehungen Saarlouis’, seine europäische Ausrichtung sowie gemeinsame Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit. Begleitet wurde Oberbürgermeister Marc Speicher von Bürgermeister Carsten Quirin, Honorarkonsulin Myriam Bouchon sowie Christiane Bähr von der Stabsstelle Europa und internationale Zusammenarbeit. Es war der erste Besuch einer Saarlouiser Delegation bei einem französischen Botschafter überhaupt.
Der Empfang durch Botschafter François Delattre war von großer Herzlichkeit und gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Im Verlauf des Austauschs stellte Oberbürgermeister Marc Speicher die besondere Rolle Saarlouis’ als Europastadt heraus. Neben der französischen Gründungsgeschichte, der bis heute gelebten gemeinsamen Kultur und Sprache sowie der traditionsreichen Städtepartnerschaft mit Saint-Nazaire standen insbesondere die jüngsten europäischen Entwicklungen im Fokus. Dazu zählen die offizielle Einführung der Bezeichnung „Europastadt Saarlouis“, die Auszeichnung mit dem Europadiplom des Europarats in Straßburg sowie zahlreiche deutsch-französische Projekte in den Bereichen Kultur, Bildung, Wirtschaft und Jugendaustausch.
Botschafter Delattre zeigte sich beeindruckt von der Intensität und Vielfalt der deutsch-französischen Beziehungen in Saarlouis. Er würdigte insbesondere das außergewöhnliche europäische Engagement der Stadt und machte deutlich, dass Saarlouis weit über die Region hinaus als Beispiel für eine lebendige deutsch-französische Partnerschaft wahrgenommen wird. Auch die kontinuierliche Arbeit der Stadt zur Stärkung des europäischen Gedankens sowie die zahlreichen Begegnungen zwischen Menschen aus beiden Ländern fanden seine ausdrückliche Anerkennung.
„Dieses Gespräch war für uns eine große Auszeichnung. Es hat gezeigt, dass unser europäisches Engagement auch auf höchster diplomatischer Ebene wahrgenommen und wertgeschätzt wird. Saarlouis lebt die deutsch-französische Freundschaft seit Jahrhunderten – nicht nur durch seine Geschichte, sondern vor allem durch das tägliche Miteinander der Menschen. Dieses Miteinander wollen wir auch künftig aktiv gestalten und weiter ausbauen“, betonte Oberbürgermeister Marc Speicher.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs waren die künftigen Vorhaben der Europastadt. So informierte die Delegation über das erstmals stattfindende deutsch-französische Freundschaftsfest am 14. Juli, das künftig dauerhaft in Saarlouis etabliert werden soll. Ebenso wurden die geplante Einweihung eines Europastadtdenkmals sowie die Benennung der Rue François Mitterrand vorgestellt, die als sichtbares Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft und der europäischen Einigung entstanden ist. In diesem Zusammenhang sprach Oberbürgermeister Speicher eine Einladung an Botschafter Delattre aus, nach Saarlouis zu kommen.
Darüber hinaus war die Zukunft der französischen Agence Consulaire in Saarlouis Thema des Austauschs. Die Delegation unterstrich die große Bedeutung der Einrichtung für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sowie für die Betreuung französischer Staatsangehöriger in der Region. „Das Honorarkonsulat in Saarlouis muss weiter bestehen bleiben und ist für uns im Saarland und der gesamten Region als nur eines von bundesweit zwölf Honorarkonsulaten von grundlegender Bedeutung“, so Oberbürgermeister Marc Speicher.
Zum Abschluss zog Speicher ein durchweg positives Fazit:
„Wir haben einen offenen, konstruktiven und ausgesprochen wertschätzenden Austausch erlebt. Die Anerkennung, die Botschafter Delattre der Arbeit unserer Europastadt entgegengebracht hat, freut uns sehr und bestätigt uns auf unserem Weg. Saarlouis versteht sich als Brückenbauer zwischen Deutschland und Frankreich – und wir werden diese Rolle auch künftig mit Überzeugung und Leidenschaft ausfüllen.”
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Bildtext:
: v.l.: Honorarkonsulin Myriam Bouchon sowie Christiane Bähr (Stabsstelle Europa und internationale Zusammenarbeit), Bürgermeister Carsten Quirin, Botschafter François Delattre und Oberbürgermeister Marc Speicher.
: Marc Speicher und François Delattre im Gespräch beim Besuch in der französischen Botschaft in Berlin.
Fotos: Sophia Tull
Nachruf Alfred Fuß
„Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Alfred Fuß. Er hat über Jahrzehnte als Stadtratsmitglied und später als Bürgermeister unsere Stadt geprägt. Zeit seines Lebens war er eng mit Saarlouis und mit seinem Heimatstadtteil Roden verbunden. Aufgewachsen in Roden, blieb er seinem Ort und seiner Stadt stets verpflichtet und setzte sich mit großem persönlichem Einsatz für die Belange der Menschen ein.“, erklärt Oberbürgermeister Marc Speicher
Über 20 Jahre, von 1968 bis 1988, gehörte Alfred Fuß dem Stadtrat der Stadt Saarlouis an. Anschließend war er von 1988 bis 2006 insgesamt 18 Jahre Bürgermeister. In dieser Zeit wirkte er mit hoher fachlicher Kompetenz, großem Verantwortungsbewusstsein und einem ausgeprägt menschlichen Führungsstil. In seinem politischen Handeln stand stets der Mensch im Mittelpunkt.
Besonders für den Stadtteil Roden war Alfred Fuß eine prägende Persönlichkeit und anerkannte sowie geschätzte Persönlichkeit des sozialen, kulturellen und politischen Lebens. Sein Engagement reichte weit über die Stadtverwaltung hinaus und spiegelte sich auch in seiner aktiven Vereinsarbeit wider.
„Mit Alfred verlieren wir einen lieben Menschen, der sich mit Kopf, Herz und Hand für seine Stadt und für seine Mitmenschen eingesetzt hat. Ich habe Alfred für seine offene, herzliche und soziale Art außerordentlich geschätzt. Seine Warmherzigkeit und seine Geselligkeit werden mir persönlich vor allem in Erinnerung bleiben. Persönlich und im Namen von vielen, für die er sich in den Jahrzehnten seiner Arbeit eingesetzt hat, sage ich von Herzen Danke und vergelts Gott. Unsere Stadt und ich auch ganz persönlich werde Alfred in bester Erinnerung bewahren.“, so Marc Speicher
saaBild: Archiv/Europastadt Saarlouis
Erster Überflug in der Geschichte des Saarlandes am französischen Nationalfeiertag über Saarlouis
Historischer Moment für das Saarland:
Erster Überflug in der Geschichte des Saarlandes am französischen Nationalfeiertag über Saarlouis
Ein besonderes Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft erwartet die Bürgerinnen und Bürger am Dienstag, 14. Juli, über Saarlouis: Anlässlich des französischen Nationalfeiertags wird es erstmals in der Geschichte des Saarlandes einen Überflug geben. Zwei Tornados der Bundeswehr werden die Garnisons- und Europastadt überfliegen.
„Im Jahr des 70-jährigen Bestehens der Deutschen Luftwaffe ist es uns gemeinsam gelungen, dieses besondere Jubiläum mit den Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag und dem deutsch-französischen Freundschaftsfest in Saarlouis zu verbinden“, erklärt Oberbürgermeister Marc Speicher. „Der 14. Juli als Nationalfeiertag Frankreichs steht für uns in Saarlouis auch für die enge Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich. Mit dem Überflug der Deutschen Luftwaffe unterstreichen wir unsere enge Partnerschaft und unseren gemeinsamen europäischen Gedanken. So wie es in Paris am 14. Juli Tradition ist, so machen wir es in diesem Jahr ähnlich in Saarlouis. Wir sind Europastadt und wir danken dem französischen Generalkonsul Jérôme Spinoza sowie dem Landeskommando der Bundeswehr mit Oberst Kopp und seinem Vorgänger Oberst Staab außerordentlich, dass dieses historische Ereignis möglich ist“, so Speicher weiter.
Der Überflug ist für 15:30 Uhr vorgesehen. Die Tornados werden Saarlouis in einer Flughöhe passieren, die eine gute Sicht auf die Maschinen ermöglicht.
Der Überflug findet im Rahmen des deutsch-französischen Freundschaftsfestes statt, mit dem die Garnisons– und Europastadt Saarlouis erstmals den französischen Nationalfeiertag feiert. Besucherinnen und Besucher können den Überflug vom Ravelin V aus verfolgen, wo den ganzen Tag über ein abwechslungsreiches Programm rund um die deutsch-französische Freundschaft angeboten wird.
Bild: Bundeswehr/Thorsten Jakobs
Mariä Geburtsmarkt mit vielen Neuerungen
Mariä Geburtsmarkt am 15. September
Traditioneller Markt präsentiert sich mit zahlreichen Neuerungen
Der traditionsreiche Mariä Geburtsmarkt in Lebach startet am Dienstag, 15. September 2026,mit frischen Impulsen und einem deutlich erweiterten Angebot. Mit mehr als 50 neuen Ständen, einem erstmals angebotenen Kinderprogramm sowie einem neuen Gastronomiebereich präsentiert sich einer der größten und ältesten Märkte der Region attraktiver denn je.
Der Mariä Geburtsmarkt blickt auf eine lange Tradition zurück und ist seit Generationen fester Bestandteil des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in Lebach. Jahr für Jahr zieht er tausende Besucherinnen und Besucher aus dem gesamten Saarland an. In den vergangenen Jahren hatte der Markt jedoch mit Herausforderungen zu kämpfen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie altersbedingte Geschäftsaufgaben langjähriger Marktbeschickerführten dazu, dass immer mehr Standplätze unbesetzt blieben.
Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, arbeitet das Team der Stadtverwaltung bereits seit Monaten intensiv an einer Neuausrichtung des Marktes. Ziel war es, den Mariä Geburtsmarkt wieder breiter aufzustellen, neue Händler zu gewinnen und die Attraktivität für Besucherinnen und Besucher nachhaltig zu steigern.
Mit Erfolg: Sämtliche Lücken aus den Vorjahren konnten geschlossen werden. Darüber hinaus bereichern mehr als 50 neue Händlerinnen und Händler das Marktgeschehen, so dass sich in diesem Jahr wieder über 200 Stände in der Innenstadt tummeln. Die neuen Stände sind über das gesamte Marktgelände von der Tholeyer Straße, durch die Pfarrgasse und die Marktstraße, die Fußgängerzone und den Rathausplatz sowie über die Theelbrücke bis zum Bitcher Platz und in der Pickardstraße verteilt. Gäste sollten sich also ausreichend Zeit nehmen, um die Vielfalt des Angebots zu entdecken.
Neben vielen bekannten und beliebten Standbetreibern konnten zahlreiche neue Händler aus der gesamten Großregion sowie darüber hinaus gewonnen werden. Einige reisen sogar aus Holland, dem Raum Nürnberg, aus Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen nach Lebach an. Besonders im vorderen Bereich der Tholeyer Straße finden sich viele neue Angebote – darunter Handwerkskunst, Honigspezialitäten, italienische Salami- und Käsespezialitäten sowie eine Likörmanufaktur.
Eine weitere Neuerung ist der neue Gastronomiebereich in der Mitte der Tholeyer Straße im Bereich des Kinos. Dort laden Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein. Das gastronomische Angebot schafft einen zusätzlichen Treffpunkt innerhalb des Marktgeschehens und bietet die Möglichkeit, den Marktbesuch in entspannter Atmosphäre zu genießen. Erstmals ist auch der „Ebbes von Hei!“-Genussmarkt in den Mariä Geburtsmarkt integriert. Die in der Regionalmarke organisierten Mitgliedsbetriebe werden konzentriert auf dem Bitcher Platz zu finden sein.
Familien dürfen sich in diesem Jahr auf ein ganz neues Angebot freuen. Erstmals wird es beim Mariä Geburtsmarkt von 14 bis 17 Uhr ein eigenes Kinderprogramm geben. Unter anderem sorgt Lukas Hefner mit seiner Zauber- und Zirkusshow für beste Unterhaltung.
Die positive Resonanz der Händler und die große Zahl an Neuanmeldungen zeigen, dass der Mariä Geburtsmarkt weiterhin eine hohe Strahlkraft besitzt. „Wir sind überzeugt, dass die Besucherinnen und Besucher die vielen Neuerungen schätzen werden und freuen uns auf einen lebendigen, abwechslungsreichen und gut besuchten Markt“, sagt der Beigeordnete der Stadt, Fred Metschberger in Vertretung von Bürgermeister Klauspeter Brill. Die Stadt Lebach lädt alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus nah und fern herzlich ein, den Markt im Rahmen der Grünen Woche zu besuchen und die Verbindung aus Tradition, Vielfalt und neuen Ideen zu erleben. Der Mariä Geburtsmarkt ist ein Stück Lebacher Identität, er gehört zu den wichtigsten Veranstaltungen unserer Stadt und wird als „höchster Feiertag in Lebach“ bezeichnet. Deshalb war es ein großes Anliegen, den Markt weiterzuentwickeln und gleichzeitig seinen traditionellen Charakter zu bewahren. „Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, zahlreiche neue Händler für Lebach zu gewinnen und den Markt wieder deutlich aufzuwerten.“

