Fassbieranstich zur Karlsberg-Bocknacht in der Saarlouiser Altstadt
Mit einem Fassbieranstich eröffnete Bürgermeister Carsten Quirin gemeinsam mit Christian Weber, Geschäftsführer der Karlsberg-Brauerei, die erste Karlsberg-Bocknacht in der Saarlouiser Altstadt. Die Veranstaltung feierte damit ihre Premiere in Saarlouis und setzte ein sichtbares Zeichen für die Zusammenarbeit zwischen Stadt, Gastronomie und regionaler Braukultur.
Die Eröffnung fand vor dem „7. Himmel“ statt, einer der zehn beteiligten Locations, die den Abend über gemeinsam das Bockbierfest gestalteten. Unterstützt wurde die Veranstaltung zudem durch Kirsten Cortez vom städtischen Citymanagement, die die Kooperation zwischen den einzelnen Betrieben der Innenstadt koordinierte und die Einbindung des Festes in den städtischen Veranstaltungskalender begleitete.
Bürgermeister Carsten Quirin betonte in seinem Grußwort die Bedeutung der Veranstaltung für die Stadtgesellschaft: „Die Bocknacht zeigt, wie lebendig unsere Altstadt ist. Stadt, Wirte und regionale Partner stärken mit solchen Formaten nicht nur die Gastronomie, sondern auch die Wahrnehmung von Saarlouis als Ausgehstadt in unserer Großregion.“
Auch Karlsberg-Geschäftsführer Christian Weber hob die gute Zusammenarbeit hervor und dankte der Stadt für die Unterstützung bei der Durchführung der Premiere.
Die Karlsberg-Bocknacht gilt als besonderes Format: Statt eines zentralen Festplatzes verteilt sich das Geschehen auf mehrere Bars und Kneipen der Altstadt. Dieses Konzept stärkt unterschiedliche gastronomische Betriebe und erreicht gleichzeitig, die Saarlouiser Innenstadt als zusammenhängenden Erlebnisraum wahrzunehmen. Mit der gelungenen Eröffnung und der regen Beteiligung der Saarlouiser Gastronomie setzt die Bocknacht einen neuen Akzent im Veranstaltungskalender der Stadt.


Fotos: Sofia Behtash
Oberbürgermeister und Hauptamtsleiter besuchen Autismus-Therapie-Zentrum
Der Oberbürgermeister der Europastadt Saarlouis, Marc Speicher, und der neue Hauptamtsleiter Alexander Guss haben sich im Rahmen eines Besuchs im Autismus-Therapie-Zentrum (ATZ) ein umfassendes Bild von der Situation autistischer Menschen in der Region sowie von den Anliegen ihrer Familien gemacht. Für das ATZ und seine Klientinnen und Klienten war der persönliche Austausch von großer Bedeutung. Die Mitarbeiter nutzten die Gelegenheit, um Einblicke in ihre therapeutische Arbeit, aktuelle Herausforderungen und Bedarfe zu geben.
Ein Schwerpunkt des Besuchs war die Vorstellung der geplanten Erweiterung des Standorts im Herzen von Saarlouis. Das ATZ plant mittelfristig den Aufbau eines zweiten Therapeutenteams mit rund 13 zusätzlichen Mitarbeitern. Damit würden die bestehenden Kapazitäten am Hauptsitz der Gesellschaft verdoppelt und die Wartezeiten für Kinder, Jugendliche und erwachsene Menschen im Autismusspektrum deutlich reduziert.
Die Verantwortlichen betonten, dass die Erweiterung nicht nur der Verbesserung der Versorgung diene. Das ATZ verstehe die geplante Expansion auch als Chance, sich künftig noch stärker in das Gemeinwesen der Stadt einzubringen und als verlässlicher lokaler Partner zu wirken.
Oberbürgermeister und Hauptamtsleiter begrüßen die Pläne und würdigen das Engagement des Teams: „Die Arbeit des Autismus-Therapie-Zentrums ist für viele Familien unverzichtbar. Die geplante Erweiterung stärkt die Versorgungssituation in Saarlouis und leistet einen wichtigen Beitrag zu Inklusion und Teilhabe.“
Mit den Ausbauplänen setzt das ATZ ein klares Zeichen für die Zukunft – im Interesse seiner Klientinnen und Klienten und für ein inklusives Miteinander in Saarlouis und der gesamten Region.

v.l.: Oberbürgermeister Mark Speicher, Geschäftsführer Christoph Giloi, Hauptamtsleiter Alexander Guss
Foto: Autismus-Therapie-Zentrum
Saarlouis am Heiligmorgen wieder Treffpunkt
Am 24. Dezember 2025 wird in Saarlouis erneut der traditionelle Heiligmorgen gefeiert. „Saarlouis blickt mit großer Vorfreude auf den Heiligmorgen. Für mich persönlich, aber auch für viele Weihnachtsheimkehrer sowie Saarlouiserinnen und Saarlouiser ist er der stimmungsvolle Auftakt zum Weihnachtsfest. Gemeinsam mit Freunden und Bekannten, die man oft nur einmal im Jahr trifft, wird dieser besondere Morgen gefeiert. Saarlouis ist stolz auf diese gewachsene Tradition, die sich als echtes Volksfest etabliert hat und inzwischen auch in anderen Gemeinden der Großregion – wenn auch in kleinerem Rahmen – Nachahmung findet. Das Original bleibt Saarlouis. Mit den seit rund 20 Jahren bewährten Maßnahmen sorgen wir als Stadt gemeinsam mit Wirten, Gastronomen, Sicherheits- und Rettungskräften sowie den Besucherinnen und Besuchern für einen sicheren Ablauf“, erklärt Oberbürgermeister Marc Speicher.
Die Europastadt Saarlouis hat hierzu erneut eine Allgemeinverfügung erlassen. Diese gilt am Heiligmorgen von 8 bis 16 Uhr und regelt wichtige Schutzmaßnahmen für den Veranstaltungsbereich. Dieser umfasst die Silberherzstraße, Bierstraße, Alte-Brauerei-Straße sowie einen Teil der Sonnenstraße.
Sicherheitsmaßnahmen
Personen, die deutlich alkoholisiert sind, sowie Besucherinnen und Besucher, die Glasflaschen, Gläser oder andere zerbrechliche Behältnisse mitführen, erhalten keinen Zutritt zum Veranstaltungsbereich. Diese Regelung dient der Vermeidung von Verletzungen durch Glasscherben und soll einen friedlichen Verlauf des Festes gewährleisten.
Mehrweg statt Glas
Innerhalb des Veranstaltungsbereichs ist das Mitführen von Glas untersagt. Die gastronomischen Betriebe geben Getränke ausschließlich in sicheren Behältnissen, wie beispielsweise Mehrwegkunststoff, aus.
Frühzeitige Anreise empfohlen
Es wird empfohlen, frühzeitig in die Altstadt zu kommen. Sollte es im Laufe des Vormittags zu hohem Besucheraufkommen kommen, kann es zeitweise zu Zugangsbeschränkungen kommen. Ziel ist es, die Sicherheit aller Gäste zu gewährleisten und Rettungswege jederzeit freizuhalten.
Hintergrund
Der Heiligmorgen ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil des Saarlouiser Brauchtums und zieht jedes Jahr viele Besucherinnen und Besucher an. Ziel aller Maßnahmen ist es, auch 2025 einen gelungenen, sicheren, stimmungsvollen und geselligen Heiligmorgen zu ermöglichen.

Bild: Stadt
Senioren freuen sich über Basteleien
Das Bündnis „Faire Stadt Saarlouis“ hatte in der Vorweihnachtszeit erneut zu einer Weihnachtsbastel-Aktion für die vier Saarlouiser Seniorenheime aufgerufen.
Dieser Tage wurden die Basteleien an die Einrichtungen übergeben.
Kleine Tannenbäume, Engel und Weihnachtsmänner aus Salzteig, Wichtelmännchen aus Wolle, Rentiere aus Korken, Sterne aus Seidenpapier und vieles mehr kamen bei der diesjährigen Bastelaktion zusammen. Gemäß den Vorgaben der Nachhaltigkeit kamen nur Materialien zum Einsatz, die in Herstellung, Verwendung und Entsorgung die Umwelt möglichst gering belasten und soziale Verantwortung fördern.
Sabine Schmitt und Marie Meuren vom Amt für Familie und Soziales freuten sich, den vier Saarlouiser Senioreneinrichtungen die Basteleien übergeben zu dürfen. Beteiligt hatten sich Kinder aus der Bevölkerung, die ihre Basteleien im Fachgeschäft „La Tienda“ abgaben sowie die Kinder von der Kinder- und Jugendfarm im Ellbachtal und der Hausaufgabenhilfe des Esther-Bejarano-Hauses. Diesmal war viel Baumschmuck dabei, sowohl aus Salzteig, als auch sehr filigran aus Papier gefertigt. Die Seniorinnen und Senioren freuten sich sehr über die Basteleien, mit denen sie ihre Zimmer verschönern und dekorieren können.

Bildtext:
Edith Jarzombek, Leiterin AWO-Seniorenresidenz (hinten links), Bewohner Alfred Fuß (Bürgermeister a.D.) und Bewohnerin Gisela Heib (beide vorn), freuten sich über die Basteleien, die Sabine Schmitt und Marie Meuren (v.r.) im Auftrag der Steuerungsgruppe Fair Trade überreichten. Foto: AWO
Garnisonsgespräch – Sicherheitsforum Saarlouis: Landeskommando und Europastadt Saarlouis starten neue Gesprächsreihe zur Sicherheitspolitik
Gemeinsam luden Oberbürgermeister Marc Speicher und Oberst Uwe Staab, Kommandeur des Landeskommandos Saarland, zum ersten Garnisonsgespräch – Sicherheitsforum Saarlouis ein. Gast der neuen Veranstaltungsreihe zur Sicherheitspolitik war der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn.
„Saarlouis ist das einzige Bundesland, in dem das Landeskommando seinen Sitz nicht in der nominellen Hauptstadt hat. Wir als Europastadt werden daher zusammen mit dem Landeskommando Saarland und der Bundeswehr diese außergewöhnliche Situation nutzen und mit einer neuen sicherheitspolitischen Gesprächsreihe prominente Gäste nach Saarlouis einladen“, so Oberbürgermeister Marc Speicher.
„Frieden und Freiheit, wie wir es in Deutschland kennen, sind es wert, sich dafür einzusetzen“, sagte der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, General a.D. Eberhard Zorn, im Theater am Ring mit Blick auf die künftigen Herausforderungen der Bundeswehr und angesichts einer sicherheitspolitischen Lage im Wandel. „Wir haben eine latente Bedrohungslage, die ich für schwerwiegender halte, als im Kalten Krieg.“
Mit seinem Vortrag in Saarlouis lieferte er eine Bestandsaufnahme und einen Ausblick auf die Sicherheitsarchitektur der Bundesrepublik Deutschland. Anlass dafür war das erste „Garnisonsgespräch – Sicherheitsforum Saarlouis“ zu dem die Europastadt und das Landeskommando Saar gemeinsam eingeladen hatten. Von 2018 bis 2023 war Eberhard Zorn der ranghöchste Soldat der Bundeswehr, eine Station seiner militärischen Laufbahn brachte den gebürtigen Saarländer auch nach Saarlouis, wo er von 2010 bis 2012 die Luftlandebrigade 26 („Saarlandbrigade“) befehligte.
Vor rund 100 Gästen im Festsaal, darunter ein Politik-Kurs vom Robert-Schuman-Gymnasium, ging er vor allem auf die hybride Bedrohung aus Russland und die strategischen Interessen Putins ein, er beleuchtete die strategischen Leitlinien Chinas, das die Modernisierung seiner Armee bis 2035 abgeschlossen haben will, und er betonte die nach wie vor hohe Bedeutung der USA für die Sicherheit der NATO-Staaten. Angesichts der grundlegend veränderten Bedrohungslage mahnte Zorn zur Umsetzung der nationalen Sicherheitsstrategie von 2023. Bei 50 großen Rüstungsprojekten infolge des 100 Milliarden Euro umfassenden Sonderpaketes Bundeswehr betonte er, dass bis auf zwei alle im Zeitplan sind. „Die Auslieferung wird aber erst im nächsten Jahr beginnen.“ Ein wesentlicher Punkt sei zudem der Aufwuchs der Reserve einerseits, andererseits aber auch das Auffüllen von Lücken im aktuellen Personalbestand.
Die neue Gesprächsreihe beginnt nun im Jahr des 70-jährigen Bestehens der Bundeswehr und wurde erstmals in Saarlouis ausgerichtet. Die Fortsetzung im kommenden Jahr ist bereits in Planung. Erst im Sommer verlieh die Stadt das Ehrenbürgerrecht an Brigadegeneral Andreas Steinhaus, stellvertretend für alle Soldatinnen und Soldaten, Veteraninnen und Veteranen sowie Reservistinnen und Reservisten.

Garnisonsgespräch Saarlouis 1: Oberbürgermeister Marc Speicher begrüßt die zahlreich erschienen Gäste zum ersten Garnisonsgespräch.

Garnisonsgespräch Saarlouis 2 v.l.: Oberbürgermeister Marc Speicher, Generalinspekteur der Bundeswehr a.D. General Eberhard Zorn und Oberst Uwe Staab, Kommandeur des Landeskommandos Saarland.
Fotos: Sascha Schmidt
Bücherei macht Weihnachtsferien!
Die Stadtbibliothek Lebach ist im Rahmen der Weihnachtsferien ab Montag, 22.12.2025 geschlossen.
Ab Montag, 05.01.2026 hat die Stadtbibliothek Lebach wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet.
Kirchenchöre gestalten die Weihnachtsgottesdienste in den Stadtteilen von Saarlouis
Kirchenchöre gestalten die Weihnachtsgottesdienste in den Stadtteilen von Saarlouis
An den Weihnachtsfesttagen werden in den Stadtteilen der Stadt Saarlouis folgende Gottesdienste von Kirchenchören musikalsch mitgestaltet:
Der Kirchenchor Cäcilia Neuforweiler singt am Donnerstag, 25. Dezember um 10:30 Uhr in St. Medardus Neuforweiler die Missa Sancti Jakobi von Stefan Trenner sowie das Transeamus usque Bethlehem von Josef Schnabel.
Die Musica sacra Saarlouis gestaltet am Freitag, 26. Dezember um 18:00 Uhr in St. Peter und Paul Beaumarais den Gottesdienst. Aufgeführt wird ebenfalls die Missa Sancti Jakobi von Stefan Trenner sowie das Transeamus usque Bethlehem von Josef Schnabel. Gesamtleitung Regionalkantor Markus Schaubel.
Rückfragen bitte an
Brigitte Bilz
Konrad-Adenauer-Allee 42
66740 Saarlouis
Tel: 06831-86941
Handy: +49(0)172-6970525
Standplatzbewerbung zur Saarlouiser Emmes 2026
Bewerbungen bis spätestens 30. Januar 2026 einreichen!
Die Vorbereitungen zur Saarlouiser Woche mit der „Emmes 2026“ sind angelaufen. Das Stadtfest findet in der Zeit vom 04. bis 06. Juni 2026 statt. Bewerbungen für einen Standplatz auf dem Großen Markt oder auf dem Kleinen Markt müssen bis zum 30. Januar 2026 beim Haupt- und Personalamt – Veranstaltungsmanagement -, der Europastadt Saarlouis, eingegangen sein. Später eingehende Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden. Vordrucke für die Anmeldung sind im Internet unter www.saarlouis.de abrufbar. Bei Rückfragen steht das städtische Veranstaltungsmanagement unter den Telefon-Nrn. 06831 / 443-442 und 443-382 sowie der E-Mail Adresse: emmes@saarlouis.de zur Verfügung.
12 Stimmen feiern Premiere
Mit „You’re the Inspiration“ eröffnete der Chor „Kantareller“ am vergangenen Wochenende in der Kapelle in Siersburg sein erstes öffentliches Konzert. Eine Inspiration waren auch die 12 musikbegeisterten jungen Leute aus dem Raum Saarlouis, die mit ihrer sympathischen Bühnenpräsenz und der sicheren Klangbalance die Zuhörerinnen und Zuhörer begeisterten.
Die kleine Kapelle war komplett ausgebucht, einige Zuschauer mussten das Konzert im Stehen genießen. Aber das tat der guten Laune keinen Abbruch. Mit seinem Adventsprogramm nahm der Chor die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine musikalische Reise durch vorwiegend englische Chorliteratur. Sie sangen von schneebedeckten Landschaften, aber auch von tiefen Gefühlen. Zu hören gab es weltbekannte Titel wie „Hallelujah“, „Eternal Flame“ oder „Golden Hour“, aber auch besinnliche Werke wie „White Winter Hymnal“ oder „The World for Christmas“.
Am Ende war das Publikum begeistert und ließ die jungen Interpreten nicht ohne Zugabe von der Bühne. „Auch wenn Einzelne von uns bereits Bühnen- und Chorerfahrung haben, so waren wir doch sehr aufgeregt“, sagte Marie Meuren, die zu den Gründungsmitgliedern von „Kantareller“ gehört. Ein Großteil der Sängerinnen und Sänger gehörten früher dem Schulchor des Max-Planck-Gymnasiums an. „Nach dem Abitur ging man auseinander und verlor sich teilweise auch aus den Augen. Manche schlossen sich Musikvereinen an, aber man vermisste die gemeinsame Zeit im Schulchor „Max Voices“, so Marie Meuren. Schließlich erklärte sich der „Max Voices“ Chorleiter und Musiklehrer Holger Maas bereit, mit einigen „Ehemaligen“ einen neuen Versuch zu starten. Das ist mittlerweile drei Jahre her und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ein fester Stamm von 12 einzigartigen Stimmen, die mit ihrem Gesang eine eigene Welt erschaffen und denen man anmerkt, dass sie Freude daran haben, was sie tun und diese Freude auch gern mit anderen Menschen teilen. Wer sich davon selbst überzeugen will, hat Gelegenheit dazu beim nächsten Konzert am 20. Dezember um 18 Uhr in der Evangelischen Kirche Dillingen, wo „Kantareller“ den musikalischen Gottesdienst mitgestalten wird. Text: Sabine Schmitt

Bildtext: Der Chor „Kantareller“ gab sein Debüt in der Kapelle in Siersburg und das Publikum war begeistert.
Foto: Nicole Oster
Geänderte Termine über die Feiertage
Der NBS informiert über die Feiertagsregelung 2025/2026 bei Müllabfuhr, Wertstoffzentrum und Sperrmüll-Anmeldung
Änderungen im Leerungsrhythmus der Restmülltonne KW52/2025 bis KW1/2026
- Ursprünglicher Termin: Donnerstag, 25.12.2025 bzw. Freitag, 26.12.2025
- Neuer Termin: Samstag, 27.12.2025
- Ursprünglicher Termin: Donnerstag, 01.01.2026
- Neuer Termin: Freitag, 02.01.2026
- Ursprünglicher Termin: Freitag, 02.01.2026
- Neuer Termin: Samstag, 03.01.2026
Gerne können die Abfuhrtermine über den bewährten Online-Abfallkalender https://saarlouis.mein-abfallkalender.online abgerufen werden.
Öffnungszeiten EVS-Wertstoffzentrum während der Feiertage:
- 24.12.2025 bis 01.01.2026 geschlossen
- Ab 02.01.2026 gelten die regulären Öffnungszeiten
Sperrmüll-Hotline (06831-443 557):
- Vom 24.12.2025 bis 02.01.2026 ist die Sperrmüll-Hotline nicht besetzt.
- Ab 05.01.2025 gelten die regulären Servicezeiten der Sperrmüll-Hotline.
Unser Online-Portal für Sperrmüllanmeldung ist rund um die Uhr verfügbar:
https://www.saarlouis.mein-abfallkalender.online/bw_sperrmuell_saarlouis
Der Neue Betriebshof Saarlouis und das EVS-Wertstoffzentrum wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr 2026.
Anpassung der Abwassergebühr

Die Abwasserbeseitigung ist eine zentrale Pflichtaufgabe der Kommunen und sichert den Schutz von Umwelt, Grundwasser und Infrastruktur. Um diese Aufgaben weiterhin zuverlässig erfüllen zu können, müssen die Abwassergebühren zum 1. Januar 2026 angepasst werden.
Sechs Jahre lang ist es dem Ver- und Entsorgungszweckverband Lebach (VEL) gelungen, die Gebühren stabil zu halten, weil gezielt Rücklagen eingesetzt wurden. Dieser finanzielle Puffer ist nun weitgehend aufgebraucht. Gleichzeitig sind die Kosten seit 2020 erheblich gestiegen: Die Baupreise liegen rund 40 Prozent höher, die Inflation beträgt kumuliert rund 21 Prozent, und auch die Personalkosten sind um etwa 23 Prozent gestiegen. Hinzu kommen neue gesetzliche Anforderungen sowie hohe Investitionen in Sanierungen, Pumpentechnik und die Überwachung des Kanalnetzes. Am aktuellen Beispiel der Sanierungsmaßnahme „Am Weißen Stock“ im Stadtteil Landsweiler wird die Dimension deutlich: Die reinen Baukosten für nur rund 600 Meter Kanal liegen aktuell bei 2,1 Millionen Euro.
Besonders belastend bleibt auch der EVS-Beitrag, den der Entsorgungsverband Saar zur Finanzierung der Ausgaben für die überörtliche Abwasserreinigung von seinen 52 Mitgliedskommunen erhebt. Im Jahr 2025 verblieb dem Ver- und Entsorgungszweckverband Lebach bei einer Gebühr von 3,69 €/m³ lediglich eine Marge von rund 10 Cent pro Kubikmeter – zu wenig, um Investitionen zu finanzieren. Ohne eine Anpassung würden die Gebühren ab 2026 nicht einmal mehr den Beitrag abdecken, der an den EVS gezahlt werden muss.
Für den Kalkulationszeitraum 2026 bis 2028 gelten daher folgende Gebührensätze:
- • Schmutzwassergebühr: 5,44 €/m³ (bisher 3,69 €/m³)
- • Regenwassergebühr: 1,13 €/m² (bisher 0,90 €/m²)
Lebachs Bürgermeister Klauspeter Brill erklärt: „Die Entscheidung zur Anpassung der Abwassergebühren ist uns nicht leichtgefallen. Sie ist jedoch notwendig, um unsere Pflichtaufgaben zuverlässig zu erfüllen, unsere Infrastruktur zu schützen und die Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten. Der Lebacher Ver- und Entsorgungszweckverband möchte wie bisher transparent und verantwortungsbewusst handeln. Nur durch diese Gebührenerhöhung ist es möglich, solide und wirtschaftlich zu arbeiten – heute und für kommende Generationen. Mit der Anpassung stellen wir sicher, dass gesetzliche Vorgaben erfüllt, das Kanalnetz instandgehalten und wichtige Investitionen umgesetzt werden können.“
Klimaangepasstes Waldmanagement
Klimaschutz und Anpassung der Wälder an den Klimawandel sind eine nationale Aufgabe von gesamtgesellschaftlichem Interesse. Dem Erhalt der Wälder als wichtige Kohlenstoffspeicher und der nachhaltigen Waldbewirtschaftung kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Um Waldbesitzende zu unterstützen, diese Aufgabe zu meistern, hat die Bundesregierung die Zuwendung „Klimaangepasstes Waldmanagement“ geschaffen.
Zweck der Zuwendung sind der Erhalt, die Entwicklung und die Bewirtschaftung von Wäldern, die an den Klimawandel angepasst (klimaresilient) sind. Nur klimaresiliente Wälder sind dauerhaft in der Lage, neben der CO2-Bindung in Wäldern und Holz auch die anderen Ökosystemleistungen (z.B. Schutz der Biodiversität, Erholung der Bevölkerung, Erbringung von weiteren Gemeinwohlleistungen sowie die Rohholzbereitstellung) zu erfüllen.
Gegenstand der Zuwendung ist die nachgewiesene Einhaltung von übergesetzlichen und über derzeit bestehende Zertifizierungen hinausgehenden Kriterien für ein klimaangepasstes Waldmanagement, mit dem Ziel, Wälder mit ihrem wertvollen Kohlenstoffspeicher zu erhalten, nachhaltig und naturnah zu bewirtschaften und an die Folgen des Klimawandels stärker anzupassen. Dabei ist für die Resilienz der Wälder und ihrer Klimaschutzleistung als Grundvoraussetzung auch ihre Biodiversität zu erhöhen. Ebenso dazu gehören auch die Planung und die Vorbereitung des klimaangepassten Waldmanagements.
In der Förderrichtlinie wird eine Reihe von Kriterien für ein klimaangepasstes Waldmanagement aufgeführt. So ist beispielsweise festgelegt, dass mindestens 5 Prozent der Waldfläche in keiner Weise beeinträchtigt werden dürfen, damit sich der Wald natürlich entwickeln kann. Dieser Punkt ist auch für umliegende Grundstückseigentümer wichtig, da z.B. schon der Rückschnitt von überhängenden Ästen von diesen Grundstücken als unzulässiger Eingriff nach den Förderkriterien gelten könnte. Im Zweifelsfall sollte man daher auf jeden Fall Kontakt mit dem Umweltamt der Stadt oder dem Revierförster selbst aufnehmen. Auf der Internetseite der Stadt Lebach sind unter dem Menüpunkt Stadt Lebach – Der grüne Mittelpunkt – SG 402 Umwelt , Grünflächen, Friedhofswesen die Übersichtskarten der ausgewiesenen Flächen veröffentlicht. Dort finden Interessierte auch weitergehende Informationen. Bei Rückfragen stehen Bernd Bender (Sachgebiet Umwelt, Grünflächen und Friedhofswesen) unter Tel. (06881) 59-259, Mail: bender@lebach.de sowie Revierförster Tim Lis unter Tel. 0151-46131352, Mail: t.lis@sfl.saarland.de zur Verfügung.
Bücher für die Weihnachtszeit
Bis einschließlich 16. Dezember 2025 besteht noch die Möglichkeit für dieses Jahr aus dem reichhaltigen Angebot der Stadtbibliothek auszuleihen.
Jeder, der bis zum 16. Dezember 2025 noch ausleiht, kann alle Medien, auch die DVDs und CDs bis Mitte Januar behalten. Man kann sich so ein persönliches Film- und Musikprogramm für die Weihnachtszeit zusammenstellen. Es gibt auch noch viele Weihnachtsbücher in der Stadtbibliothek Saarlouis, die nur darauf warten Weihnachtsstimmung nach Hause zu bringen. Und natürlich auch Plätzchenrezepte für den Gebäckteller.
Die Stadtbibliothek Saarlouis ist dann vom 17.12.2025 bis einschließlich 05.01.2026 wegen den Jahresabschlussarbeiten geschlossen.
Das Team der Stadtbibliothek wünscht den Leserinnen und Lesern eine schöne Adventszeit.
Neuer Standort der Therapeutischen Schülerhilfe in Saarlouis-Roden eröffnet
Mit der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten am Dr.-Manfred-Henrich-Platz 8 stärkt der Caritasverband Saar-Hochwald e.V. die Unterstützung für Kinder und Familien in Saarlouis. Die Therapeutische Schülerhilfe (TSH) richtet sich an Kinder mit schulischen Defiziten und sozialen Belastungen und bietet ihnen einen geschützten Ort, an dem Lernen, soziale Entwicklung und emotionale Stabilität zusammengeführt werden. Das Angebot reicht von Hausaufgabenbetreuung und dem Einüben selbstständiger Lernstrategien bis hin zu Konzentrations- und Sprachförderung, Entspannungsübungen sowie kreativen und spielerischen Elementen. Ein zentrales Merkmal ist die soziale Gruppenarbeit, die schulische wie lebenspraktische Kompetenzen stärkt. Geleitet wird die Einrichtung von qualifizierten Fachkräften, die eng mit Eltern, Schulen und dem Jugendamt kooperieren. Aktuell werden drei Gruppen mit insgesamt 24 Kindern betreut.
Bürgermeister Carsten Quirin hob in seiner Ansprache hervor, welchen Beitrag die TSH für die Stadt leistet. Orte, die jungen Menschen Stabilität geben, seien unverzichtbar – besonders dort, wo Belastungen den Alltag bestimmen. „Diese Räume schenken Orientierung und eröffnen Möglichkeiten. Wo Vertrauen entstehen kann und Begleitung gelingt, wächst die Chance auf einen neuen Blick nach vorn. Genau solche Orte wollen wir in Saarlouis stärken,“ sagte Quirin. Auch Landrat Patrik Lauer würdigte die Bedeutung der Einrichtung und dankte den Mitarbeitenden für ihre fachliche wie menschliche Begleitung. Vertreter der Stadt Saarlouis, unter anderem die Stadtverordneten Christiane Böning, Charlotte Lay und Annette Helfen, sowie die Quartiersmanagerin Lorena Krivograd und Sabine Schmitt (Leiterin Amt für Familien und Soziales) begleiteten den Auftakt und machten damit die Bedeutung des neuen Standortes deutlich.
Für die Caritas führte Caritasdirektor Frank Kettern in das Leitbild der TSH ein: Kindern zuzuhören, ihre Erfahrungen ernst zu nehmen und ihnen eine sichere Umgebung zu bieten. Fachbereichsleiterin Annette Berrahma erläuterte die Schwerpunkte der Arbeit und betonte, wie sehr der neue Standort den Zugang erleichtert und die pädagogische Arbeit stärkt. Ein kurzer musikalischer Beitrag der Kinder zeigte, wie vielfältig die Einrichtung kreative Ausdrucksformen fördert.
Die Einsegnung der Räume durch Dekan Hans-Georg Müller und Diakon Franz Hechenblaikner bildete den Abschluss des offiziellen Teils. Anschließend nutzten Gäste aus Stadt und Landkreis die Gelegenheit, die neuen Räumlichkeiten zu besichtigen und sich über die Arbeit der TSH auszutauschen. Mit dem Standort in Roden schafft die Therapeutische Schülerhilfe verbesserte Bedingungen für ihre Arbeit und stärkt zugleich die soziale Infrastruktur in Saarlouis – ein gemeinsames Anliegen von Stadt und Landkreis.

Foto: Sofia Behtash
Saarlouiser Salon: Kunstausstellung begeistert im Theater am Ring
Oberbürgermeister Marc Speicher eröffnete im Theater am Ring die Kunstausstellung „Saarlouiser Salon“, bei der über 40 Aussteller aus In- und Ausland die Besucher in ihre Arbeit eintauchen ließen. Für ein Wochenende konnten die zahlreichen Exponate aus Bildender Kunst, Mode, Handwerk und Design bestaunt werden. Die Ausstellung erfolgte in Kooperation mit dem Diplom-Tanzpädagogen und Bühnentänzer Andreas Lauck. Andreas Lauck hatte die so stark beachtete und besuchte Veranstaltung organisiert. Dabei wurde er von Kirsten Cortez als Citymanagerin unterstützt.
In seiner Eröffnungsansprache bedankte sich der Oberbürgermeister für das Engagement von Lauck sowie der zahlreichen Künstlerinnen und Künstler von nah und fern. „Die liebevolle künstlerische Detailarbeit findet im Theater am Ring einen idealen Ort, Besucherinnen und Besucher in das Schaffen aller Aussteller eintauchen zu lassen. Es freut mich sehr, dass die Europastadt gemeinsam mit Andreas Lauck Gastgeberin des Saarlouiser Salon sein darf und als Zentrum für Kunst und Kultur einmal mehr Kunstliebhaber und Künstler gleichermaßen anzieht – als Inspirationsquelle, die Kreativität beflügelt und Kunst-, Design- und Handwerksbegeisterte zusammenbringt“, so der Oberbürgermeister.
Mit ihm bestaunten Bürgermeister Carsten Quirin sowie die Hauptamtsleiter Alexander Guss und Melanie Breder sowie Yvonne Mehrle von der SPD-Stadtratsfraktion die einladend präsentierten Ausstellungsstücke unterschiedlichster Materialien. Ein weiteres Highlight boten die jeweiligen Schöpfer persönlich, die neben ihren Exponaten Besucherinnen und Besucher zum Austausch einluden und Fragen gerne beantworteten.
Die Künstlerinnen und Künstler stammen aus Saarlouis wie auch aus zahlreichen weiteren Städten wie Berlin, Nürnberg oder Leipzig. Auch Exponate aus Frankreich fanden zum „Saarlouiser Salon“ ihren Weg in die Stadt des Sonnenkönigs. Die kulturelle Attraktion ließ bereits bei ihrer Eröffnung erahnen, dass auch die Ausstellung selbst stilvoll und eindrücklich zugleich begeistern wird: Die Worte des Oberbürgermeisters wurden von der Jugendmannschaft „L’équipe“ sowie der Tanzformation „Performance“ des Tanz S.A.L (Tanzstudio Andreas Lauck) umrahmt, die in gefühlvoller Perfektion ihr Können unter Beweis stellten. Die musikalische Begleitung übernahm der renommierte und preisgekrönte Saarbrücker Pianist Marlo Thinnes.
Die Verwaltungsspitze ist stolz, dass der „Saarlouiser Salon“ seinen Besuchern Freude und Inspiration sein konnte. Ein besonderer Dank gilt auch den teilnehmenden Künstlern, deren Arbeit nicht nur Horizonte öffnet, sondern auch das gesellschaftliche Miteinander stärkt und das kulturelle Leben in unserer Europastadt bereichert.
Foto: Peter Speth
Finissage der Ausstellung „Brückenschlag“: Ludwig Galerie Saarlouis würdigt kulturelles Erbe der Familie Ludwig
Mit einer gut besuchten Finissage ist in der Ludwig Galerie Saarlouis die Ausstellung „Brückenschlag – Ostdeutsche Kunst in der Sammlung Ludwig“ zu Ende gegangen. Die Veranstaltung stand im Zeichen des 100. Geburtstags von Peter Ludwig und machte sichtbar, welche Bedeutung die enge Verbindung zwischen der Familie Ludwig, der Stiftung und der Stadt Saarlouis bis heute hat. Die Ludwig Galerie verfügt seit vielen Jahren über einen unmittelbaren Zugang zu Teilen der international ausgerichteten Sammlung, die im Sinne von Peter und Irene Ludwig bewusst öffentlich zugänglich gehalten wird.
Im einführenden Zeitzeugengespräch, moderiert von der Leiterin der Ludwig Galerie, Dr. Claudia Wiotte-Franz, wurde hervorgehoben, weshalb die Ausstellung für Saarlouis von besonderer Relevanz ist. Wie Bernhard Mensch, ehemaliger Direktor der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen, erläuterte, gehörte Saarlouis früh zu den Orten, an denen die Ludwigs ihre Idee einer breiten Kunstvermittlung verwirklichten. Die Präsentation ostdeutscher Kunst erhielt dadurch eine doppelte Bedeutung: Sie würdigte einen zentralen Bestandteil der Sammlung und zeigte zugleich, wie konsequent Peter und Irene Ludwig Kunst als Medium gesellschaftlicher Verbindung verstanden – zwischen Regionen, Lebensrealitäten und politischen Systemen.
Die Werke aus der ehemaligen DDR, so betonten die Podiumsgäste, nehmen innerhalb des Sammlungsbestandes einen eigenständigen Platz ein. Bereits ab den 1980er-Jahren erkannten Peter und Irene Ludwig ihren kulturhistorischen und künstlerischen Wert und förderten ungewöhnlich früh deren Rezeption im westdeutschen und internationalen Kontext. Dass diese Arbeiten heute in Saarlouis gezeigt werden, knüpft an dieses Vermächtnis an und unterstreicht die Rolle der Stadt als Ort kultureller Reflexion.
Im Verlauf des Gesprächs gewährten Dr. Carla Cugini, geschäftsführende Vorständin der Peter und Irene Ludwig Stiftung Aachen, sowie Walter Queins, ehemaliger geschäftsführender Vorstand der Stiftung, Einblicke in die Entstehung und Entwicklung der Sammlung. Sie beschrieben die kunsthistorischen Überlegungen, die Auswahlkriterien und die besonderen Bedingungen, unter denen ostdeutsche Kunst Eingang in den Bestand fand. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, Hintergründe zur Sammlung und zu den kuratorischen Entscheidungen aus erster Hand zu erfahren.
Die Ausstellung blieb bis zum Ende geöffnet, sodass zahlreiche Gäste die Gelegenheit wahrnahmen, die Werke individuell zu betrachten und die Impulse des Gesprächs in den Ausstellungsräumen nachwirken zu lassen. Ein abschließender Umtrunk bot Raum für Austausch.
Mit der Finissage endet eine Ausstellung, die den besonderen Bezug zwischen der Stadt Saarlouis und dem Wirken von Peter und Irene Ludwig erneut sichtbar gemacht hat. Die Ludwig Galerie führt damit ihren Auftrag fort, Kunst aus der Sammlung Ludwig in aktuelle kulturelle und gesellschaftliche Zusammenhänge einzubetten und einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
Foto: Sofia Behtash
Stadt Lebach schließt Kooperation mit der HTW Saar
Dual-Studierende können in Kitas Praxiserfahrung sammeln
Die Stadt Lebach hat als Träger von Kindertageseinrichtungen ein kooperativesStudienmodell in Zusammenarbeit mit der HTW Saar auf den Weg gebracht. Ziel ist es, Studierenden von ausgewählten pädagogischen und erziehungswissenschaftlichenStudiengängen eine qualifizierte Praxismöglichkeit zu bieten und zugleich neue Wege der Fachkräftegewinnung zu erschließen.
Die Kooperation ermöglicht es Studierenden, parallel zum Studium in einer Kindertagesstätte tätig zu sein und so bereits während der Studienzeit fachspezifische praktische Erfahrungen zu sammeln. Während der Vorlesungszeit erfolgt die Beschäftigung in einem monatlichen Umfang von 60 Stunden, in der vorlesungsfreien Zeit ist eine Beschäftigung in Vollzeit vorgesehen.
Die Stadt Lebach ist Träger von fünf Kindertageseinrichtungen in den Stadtteilen Aschbach, Dörsdorf, Lebach, Steinbach und Thalexweiler und hat jüngst mit dem Neubau einer weiteren städtischen Kita in Gresaubach begonnen.
Studierende des Studiengangs „Pädagogik der Kindheit“, die Interesse an der Beschäftigung in den Kindertageseinrichtungen der Stadt Lebach haben, können sich bei der pädagogischenGesamtleitung Frau Wilhelm unter Tel. 06881 59–258 wilhelm@lebach.de sowie beim Leiter des Sachgebietes 102 (Personalwesen, Kindertageseinrichtungen) Herrn Wiesner unter Tel.06881 59-233 oder wiesner@lebach.de informieren.
Die komplette Stellenausschreibung ist unter www.interamt.de (Stellenangebots-ID: 1389819sowie unter www.lebach.de/lebach/stellenboerse-intern zu finden.
Mitgliederversammlung des Stadtverband für Sport Saarlouis e.V.
Rund fünfzig Delegierte aus den Saarlouiser Sportvereinen sowie zahlreiche Gäste nahmen an der diesjährigen Mitgliederversammlung des Stadtverbandes für Sport im Theater am Ring teil. Eröffnet wurde die Sitzung durch den 1. Vorsitzenden Dieter Kirsch sowie durch den Bürgermeister Carsten Quirin, die die Anwesenden herzlich begrüßten und den Stellenwert des Sports in der Stadt Saarlouis hervorhoben.
In seiner anschließenden Rede informierte der Bürgermeister über die umfangreichen Investitionen der Stadt Saarlouis in die örtliche Sportinfrastruktur. Allein im Jahr 2025 sind knapp 3 Millionen Euro Investitionsmittel in die städtischen Sporthallen und Sportaußenanlagen geflossen. Zu den Investitionen kommen noch zusätzliche Ausgaben für die laufende Unterhaltung der Sportstätten sowie für die Sportförderung, darunter beispielsweise der Energiekostenzuschuss für die Sportvereine.
Carsten Quirin erläuterte außerdem die Entscheidung der Stadt, sich mit dem Projekt „Neubau eines Multifunktionsgebäudes für den Vereins- und Schulsport im Sportzentrum Fraulautern“ beim Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (auch bekannt als „Sportmilliarde) zu bewerben.
Abschließend erwähnte er noch die in der Vorwoche besiegelte neue Städtepartnerschaft zwischen Saarlouis und Favara. Er betonte, dass er sich erhoffe, der Sport werde wieder eine tragende Rolle bei der Pflege aller Partnerschaften – mit St. Nazaire, Eisenhüttenstadt und nun eben auch Favara – übernehmen.
Anschließend präsentierte der Geschäftsführer des SfS, Tim Osbild, den Geschäftsbericht und gab dabei Einblicke in die zentralen Aktivitäten des Stadtverbandes im vergangenen Geschäftsjahr: Dazu gehörten die Organisation der Jugendsportlerehrung und der Sportparty, die erstmals beide im Festsaal des Theater am Ring stattfanden, die Unterstützung der Ausrichter der Stadtmeisterschaften in den Sportarten Fußball, Hallenfußball, Boule und Schützensport sowie die Organisation und Vorbereitung des „Tag des Vereinssports“, der allerdings aufgrund der schlechten Wetterprognose leider kurzfristig abgesagt werden musste.
Im Anschluss stellte Kassierer Roman Haffner seinen Kassenbericht vor und verlas das Votum des Kassenprüfers, der ihm eine einwandfreie Buchführung bescheinigt hatte.
Zu Beginn des nächsten Tagesordnungspunkts wurde Peter Demmer (Oberbürgermeister a.D.) zum Versammlungsleiter gewählt. Unter seiner souveränen Leitung erfolgte sowohl die Entlastung des Vorstands als auch die Wiederwahl von Dieter Kirsch als 1. Vorsitzendem – beide Abstimmungen erfolgten einstimmig.
Ebenso wurden alle weiteren Vorstandsämter einstimmig vergeben. Besonders erfreulich ist dabei, dass das gesamte bisherige Vorstandsteam erneut gewählt wurde und seine Arbeit nun ohne Unterbrechung fortführen kann.
Abschließend stimmten die Delegierten noch einer Satzungsänderung zu: Die Zusammensetzung des Vorstands wurde leicht modifiziert und die Bezeichnungen der Vorsitzenden lauten künftig – wie bereits in den anderen Stadtverbänden üblich – Präsident und Vizepräsident.
Das alte und neue Vorstandsteam (v. l. n. r.): Maximilian Raber, Robert Laudwein, Dieter Kirsch, Dieter Bund, Adrian Kreuser, Helen Blaschke, Roman Haffner, Esther Woll, Tim Osbild, Carsten Quirin, Christian Feld. Es fehlt: Fred Schleich
Foto: Sofia Behtash
Nikolausbesuch im „Plauderstündchen“ weckt schöne Erinnerungen
Große Freude herrschte beim Plauderstündchen, als der Nikolaus die gemütliche Runde besuchte und für leuchtende Augen sorgte. Mit kleinen Überraschungen und warmen Worten zauberte er nicht nur ein Lächeln auf die Gesichter der Gäste, sondern weckte auch viele wertvolle Kindheitserinnerungen an frühere Nikolausfeste im Kreis der Familie. Es wurde geschmunzelt, erzählt und so manche Erinnerung liebevoll geteilt.
„Gerade solche Momente sind besonders wichtig – sie verbinden Generationen und lassen schöne Erinnerungen wieder lebendig werden“, betonte Quartiersmanagerin Jessica Fischer, die das Café organisiert. „Das Plauderstündchen ist ein Ort der Begegnung, an dem Gemeinschaft, Austausch und kleine Glücksmomente im Mittelpunkt stehen.“
Ein besonderer Dank galt an diesem Nachmittag den Ehrenamtlichen, die mit viel Herzblut die regelmäßigen Treffen ermöglichen, Gespräche schenken und für eine warme, einladende Atmosphäre sorgen. Sowohl der Nikolaus als auch die Quartiersmanagerin würdigten den unermüdlichen Einsatz aller Helferinnen, ohne die das Senioren-Café in dieser Form nicht denkbar wäre. Ihr Engagement sei ein wertvoller Beitrag für das soziale Miteinander im Quartier und ein Geschenk für alle Besucherinnen und Besucher des Plauderstündchens.
Nikolaus im Plauderstündchen.
Foto: Quartiersmanagement Fraulautern
Traditionelles Adventskonzert der Luftlandebrigade I in Saarlouis
Mit einem Adventskonzert im Theater am Ring setzte die Luftlandebrigade I ihren traditionellen musikalischen Impuls zum Beginn der Vorweihnachtszeit. Das Heeresmusikkorps Koblenz unter der Leitung von Hauptmann Holger Kolodziej präsentierte ein vielseitiges Programm und zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher in den Saal.
Zu den Gästen zählten Oberbürgermeister Marc Speicher sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kommunen, Verbänden und dem Landeskommando. Der Luftlandekommandeur Oberst Markus Meyer hob in seiner Begrüßung die langjährige Verbundenheit der Brigade mit dem Saarland hervor. Die Region sei für die Soldatinnen und Soldaten ein verlässlicher Standort, an dem sie besondere Unterstützung erfahren. Seit mehreren Jahren kehrt die Brigade mit diesem Konzert bewusst nach Saarlouis zurück, um den Menschen der Stadt und des Landes Wertschätzung entgegenzubringen.
Oberbürgermeister Marc Speicher würdigte den Charakter des Abends: „Musik erreicht uns oft dort, wo Worte an Grenzen stoßen. Dieses Konzert hat einen Augenblick geschaffen, in dem Saarlouis als Gemeinschaft ganz nah beieinander steht.“
Der Kommandeur verband seine Worte mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr und erinnerte an die Menschen, die die Gemeinschaft verlassen haben, darunter Angehörige der Streitkräfte und Einsatzkräfte. Das Konzert solle zugleich einen Rahmen bieten, der dem Publikum eine kurze Pause vom Alltag ermögliche.
Das Konzert eröffnete mit dem traditionellen Lied O Sanctissima, das Kolodziej als Moment des Innehaltens einordnete. Es folgten Werke, die unterschiedliche Aspekte der Adventszeit aufgriffen, darunter A most wonderful Christmas, Stille Hoffnung und Auszüge aus Gustav Mahlers dritter Sinfonie. Musik aus dem Film Der Polar Express ergänzte das Programm um eine leichte, festliche Note. Das Musikkorps gestaltete einen Abend, der sich bewusst an die Stadtgesellschaft richtete.
Kommandeur Markus Meyer dankte der Stadt Saarlouis für die erneute Einladung und sprach seinen Dank auch an die Feuerwehr sowie an die Soldatinnen und Soldaten der Brigade aus, die den Ablauf des Abends unterstützten. Zum Abschluss sang das Publikum gemeinsam mit dem Orchester das Lied Macht hoch die Tür, das den musikalischen Ausklang der Veranstaltung bildete.
Foto: Sofia Behtash
Bis zu 100.000 Euro Geldbuße, Strafverfahren und Schadensersatz: Bei illegaler Müllentsorgung wird jetzt hart durchgegriffen
Gegen Müllsünder geht die Stadt Saarlouis jetzt konsequent vor. So drohen Geldbußen bis zu 100.000 Euro, Strafverfahren und Schadenersatz. „Wir werden hier in Saarlouis in Zukunft alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um gegen Müllsünder vorzugehen. Illegale Müllentsorgung ist kein Kavaliersdelikt, sondern hat ernste Folgen für Natur und Sauberkeit. Vielleicht wird es immer schwarze Schafe geben. Aber die müssen ab jetzt damit rechnen, dass es neben einem Verwarnungsgeld auch Strafverfahren geben wird. Außerdem holen wir uns das Geld für die Beseitigung durch Schadensersatz zurück“, so der Oberbürgermeister Marc Speicher.
Für diejenigen, die bisher möglicherweise unwissentlich gehandelt haben, werden Schritt für Schritt neue Hinweistafeln aufgestellt. So sollen künftige Verfahren rechtlich abgesichert werden und auch diejenigen aufgeklärt werden, die es bisher vielleicht nicht besser wussten.
Die Einwurfzeiten sind montags bis samstags von 07:00 bis 20:00 Uhr. An Sonn- und Feiertagen ist die Nutzung untersagt. Darüber hinaus wird nochmal darauf hingewiesen, dass das Abstellen von Müll – auch von Papier oder Kartonagen – neben den Containern ausdrücklich verboten ist. Verstöße können mit Bußgeldern von bis zu 100.000 Euro geahndet werden. In besonders schweren Fällen drohen strafrechtliche Konsequenzen.
„Wer dagegen verstößt, muss mit Konsequenzen rechnen.“, so Speicher.
Auch Stefan Müller, stellvertretender Betriebsleiter der NBS, macht deutlich: „Die Entsorgung illegal abgestellter Abfälle verursacht jedes Jahr erhebliche Kosten. Bei zukünftigen Verstößen wollen wir diese Kosten direkt auf die Verursacher umlegen.“
Die Stadt Saarlouis kündigt regelmäßige Kontrollen durch die eingeführten Mülldetektive an. Ziel ist ein sauberes, lebenswertes Umfeld für alle Bürgerinnen und Bürger.
v.l.: Stellvertretender Betriebsleiter des NBS Stefan Müller und Oberbürgermeister Marc Speicher.
Foto: Lea Mathieu
Saarlouis erinnert an Opfer des Holocaust
Im Stadtteil Beaumarais wurden 18 neue Stolpersteine verlegt, die an die Schicksale jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger erinnern. Bei der Verlegung gedachten Oberbürgermeister Marc Speicher gemeinsam mit Bürgermeister Carsten Quirin und dem Beigeordneten Gerald Purucker der Opfer des Holocaust. Mit ihnen versammelten sich zahlreiche Saarlouiserinnen und Saarlouiser aller Generationen sowie Mitglieder aus Stadtrat und Stadtverwaltung in der Beaumaraiser Hauptstraße.
„Ein Stolperstein ist klein, aber er steht für etwas Großes – für ausgelöschte Leben und unsere Verantwortung, gemeinsam gegen das Vergessen einzutreten. Deshalb bin ich dankbar, dass wir uns dieser Verantwortung ausdrücklich auch heute noch gemeinsam stellen“, so Oberbürgermeister Speicher im Hinblick auf die Opfer des Nationalsozialismus.
Der Oberbürgermeister dankte allen Beteiligten und verdeutlichte in seiner Ansprache den Wert des 1996 vom Kölner Künstler Günther Demnig ins Leben gerufenen Projekts. Die im Gehweg eingelassenen Stolpersteine tragen Namen sowie Geburts- und Sterbedaten der Opfer. Sie wirken unscheinbar, erinnern jedoch – wie die längst vergangenen, aber immer noch gegenwärtigen Geschichten der Opfer, deren Leben unwiederbringlich ausgelöscht wurden – still und eindringlich daran, dass das Vergangene niemals ganz vergeht. So wird auch die Europastadt Saarlouis das grausame Schicksal der jüdischen Bevölkerung im Nationalsozialismus stets als Mahnung bewahren, Verantwortung zu übernehmen und wachsam zu bleiben.
Der Dank richtete sich insbesondere an die, die eine Patenschaft übernommen haben und im Arbeitskreis recherchiert haben. Die Recherchen zu den einzelnen Personen erfolgten im Vorfeld durch den ehrenamtlichen Arbeitskreis „Stolpersteine für Saarlouis“. Die Stolpersteine wurden an den Orten verlegt, an denen die Opfer vor ihrer Deportation zuletzt ihren Wohnsitz hatten. Die drei Stationen wurden jeweils mit einem Gedicht der Saarlouiser Autorin Helga Koster begleitet. Der Verein für Mundart und Geschichte Beaumarais verlas dazu die Biografien und legte im Andenken an die Getöteten weiße Rosen nieder.
Die Stolpersteine wurden an folgenden Örtlichkeiten in Beaumarais verlegt:
- Hauptstraße 70
Moritz Bernard, Irma Bernard geb. Israel, David René Bernard, Alfred Salomon Bernard
- Hauptstraße 172
Bernhard Hanau, Rosa Hanau geb. Bernard, Sara Reinische geb. Hanau, Joseph Reinische, Klara Joseph geb. Hanau, Julius Joseph
- Hauptstraße 230
Leo Hanau, Gerda Hanau geb. Bloch, Felizitas Hanau, Artur Hanau, Moritz Hanau, Anna Hanau geb. Hanau, Lieselotte Hanau, Irma Hanau

Fotos: Peter Speth
Sellemols vor Ort: Premiere im Theater am Ring
Im nahezu ausverkauften Festsaal des Theaters am Ring fand die exklusive Vorpremiere der neuen Sellemols-Folge „Oui, oui, rund um Saarlouis – Die heimliche Hauptstadt des Saarlandes“ statt. In Kooperation zwischen dem Saarländischen Rundfunk und der Europastadt Saarlouis wurde die traditionsreiche SR-Reihe erstmals live vor Publikum gezeigt – ein besonderes Erlebnis für die über 200 Gäste im Saal.
Moderatorin Verena Sierra führte durch den Abend, während im Film auch ihre Kollegin Christina Alt zu sehen war. Gezeigt wurden Archivperlen aus mehreren Jahrzehnten, die das Leben in Saarlouis und seine Geschichte in vielfältigen Facetten beleuchteten – vom 300-jährigen Stadtjubiläum mit napoleonischen Kostümen über Boxkämpfe mit Max Schmeling als Ringrichter bis hin zur deutsch-französischen Boulefreundschaft und zur ältesten Freiwilligen Feuerwehr Deutschlands. Zusätzlich präsentierte das Team exklusives Bonusmaterial, das nur an diesem Abend gezeigt wurde, darunter Aufnahmen des Rodener Mandolinenorchesters, historische Szenen aus der Nachkriegszeit und Impressionen zur Entwicklung der Stadt.
Kulturamtsleiterin Julia Hennings betonte die Bedeutung der Veranstaltung: „Nicht nur Tatort-Premieren, sondern auch Sellemols hier in Saarlouis zu haben, ist etwas Besonderes. Besonders gefreut hat mich, dass so viele Stadtführerinnen und Stadtführer anwesend waren – das gemeinsame Erinnern und Wiedererkennen war ein echtes Erlebnis.“
Nach der Vorführung nutzten viele Gäste die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und eigene Erinnerungen auszutauschen. Das Publikum erlebte, wie stark die Geschichte und das kulturelle Erbe von Saarlouis auch heute noch verbinden.
Foto: Sofia Behtash
1350 Euro für „Jedem Kind sein Fahrrad“
Denise Hollmann und Luzia Pesch geben Einblicke in ihr Reiseabenteuer und sammeln Spenden
Der außergewöhnliche und informative Reisevortrag von Denise Hollmann und Luzia Pesch in der Lebacher Stadthalle war bestens besucht und kam hervorragend an. Über 200 Besucherinnen und Besucher waren gekommen und verfolgten das Reiseabenteuer, das die beiden Frauen mit dem Fahrrad vom Saarland bis nach Japan geführt hat. Ganz bewusst hatten die Veranstalter auf Eintrittsgeld verzichtet – stattdessen stellten die beiden Radfahrerinnen eine Spendenbox auf, in der am Ende des Abends 1350 Euro landeten. Der Erlös geht an die Fahrradwerkstatt „Jedem Kind sein Fahrrad“ in Alt-Saarbrücken.

Christmas Special: „Winter Wonderland“
Big Band der Polizei des Saarlandes feat. Susanne Thewes, Dennis Klein und Josefine Laub
Große Stimmen stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt. Die Big Band der Polizei des Saarlandes lädt am 13. Dezember zum Konzertereignis „Winter Wonderland“ in das Vereinshaus Fraulautern. Auf dem Programm steht Weihnachtliches, frisch aufbereitet und abwechslungsreich arrangiert.
Mit Big Band Sängerin Susanne Thewes werden zwei weitere GesangssolistInnen auf der Bühne stehen. Sänger Dennis Klein begeisterte bereits in mehreren Musicalproduktionen das Publikum. Mit seiner wandlungsfähigen Stimme deckt er ein breites Spektrum an musikalischen Stilen ab. Josefine Laub gilt als „Rising Star“ der aktuellen Musikszene. Die junge Sängerin hat gerade ihr Jazzstudium in Saarbrücken abgeschlossen. Sie sammelte Erfahrung im JugendJazzOrchester Saar und vertritt aktuell als einzige Teilnehmerin das Saarland im Bundesjazzorchester. Die Kombination dieser ausdrucksstarken Stimmen verspricht einen spannenden Konzertabend voll weihnachtlicher Klänge, neu und außergewöhnlich präsentiert.
Samstag, 13. Dezember 2025 20 Uhr
„Winter Wonderland“
Big Band der Polizei des Saarlandes feat. Susanne Thewes, Dennis Klein und Josefine Laub
Vereinshaus Fraulautern


Hall of Fame – Auf den Spuren der Frauen: Dritter Band erzählt Lebensgeschichten aus Saarlouis
Das Lokale Bündnis für Familie Saarlouis präsentierte im Gesellschaftszimmer des Theaters am Ring den dritten Band der Broschüre „Hall of Fame – Auf den Spuren der Frauen“. Darin zusammengefasst sind die Lebensgeschichten von zwölf Frauen der Europastadt, die sich durch ihr Lebenswerk verdient gemacht haben. Die Broschüre sammelt die Biografien der Damen, die in verschiedensten Jahrzehnten und Jahrhunderten gelebt haben. In der aktuellen Ausgabe findet sich unter anderem Agnes Beaumont, eine Krankenschwester des Krieges 1870/71. Auch Personen des 21. Jahrhunderts werden vorgestellt, wie die Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano oder Hella Arweiler, die sich durch ihr Wirken – auch an der Broschüre selbst – verdient gemacht hat und 2025 verstarb.
Gerald Purucker, Beigeordneter der Europastadt Saarlouis, freute sich über die Veröffentlichung der niedergeschriebenen „Ruhmeshalle“ für Frauen: „Ohne Frauen würde manches anders und weniger gut laufen. Die ‚Hall of Fame‘ zeigt: Saarlouis hat Geschichte – und Geschichten. Geschichten von Frauen, die angepackt, aufgebaut, inspiriert und verändert haben.“
Der Beigeordnete dankte im Namen der Verwaltungsspitze allen Autorinnen und Autoren, Gestaltern und Sponsoren, die mit viel Herzblut die Broschüre gemeinsam ermöglicht haben. Michael Leinenbach von der Stabsstelle Sozialplanung dankte der Europastadt für die Unterstützung, die sich auch durch das gezielte Sichtbarmachen weiblicher Lebenswerke äußert. So wurden zahlreiche Straßen im Stadtgebiet nach Frauen benannt. Die Frauenbeauftragte Sigrid Gehl richtete Dankesworte an das Lokale Bündnis für Familie für die bereits dritte Realisierung des Projekts. Die Grußworte mündeten in eine kurzweilige Präsentation der Broschüre durch Dr. Claudia Wiotte-Franz vom Lokalen Bündnis für Familie. Die darin angeschnittenen zwölf Biografien machten Lust darauf, mehr über die Frauen im Werk selbst zu lesen. Eine Freude war es, den anwesenden Bürgermeister der französischen Stadt Altviller, Jean-Jacques Ballèvre, begrüßen zu dürfen. Auch zahlreiche Verwandte und weitere Personen mit direktem Bezug zu den Frauen fanden sich zur Präsentation ein.
Die Broschüre umfasst die Biografien von Hella Arweiler, Else Bast, Agnes Beaumont, Esther Bejarano, Ruth Focht, Barbe de Galhau, Dr. Maria Moll, Delphine Motte, Dr. Maria Spies, Dr. Maria Caspar, Dr. Helene Hilger sowie Dr. Maria Kiefer und ist ab sofort zum Preis von 5 Euro in der Ludwig Galerie Saarlouis und bei der Kath. Familienbildungsstätte erhältlich.


Fotos: Peter Speth
Stille Nacht – Musical im Theater am Ring
Mittwoch 17.12.2025
20.00 Uhr Stille Nacht – Musical – Abo – Theatersaal
Eintritt: 30 € / 28 € / 25 €
ermäßigt: 27 € / 25 € / 22 €
zzgl. Gebühren
Kein anderes Lied steht so sehr für Weihnachten wie „Stille Nacht, heilige Nacht“. Vor 200 Jahren in Oberndorf, einem kleinen Ort bei Salzburg, vom örtlichen Hilfspfarrer Joseph Mohr und dem Organisten Franz Xaver Gruber geschrieben und uraufgeführt, singen es heute zwei Milliarden Menschen in 300 Sprachen und Dialekten. Ein Lied für die Ewigkeit, ein Notenblatt des Himmels für eine weltumfassende Verständigung durch Musik.
Der österreichische Autor Hans Müller und der renommierte Theaterallrounder und Komponist Georg Stampfer haben ein bewegendes und berührendes Historienmusical über dieses weltverbindende Lied geschrieben. In einer berührenden und emotionalen Inszenierung wird die Entstehung und Verbreitung des berühmtesten Weihnachtsliedes der Welt nachgezeichnet. Dabei greifen Musik und eine ganz besondere Lichtästhetik in einander. Denn dem Regisseur und Lichtkünstler Georg Stampfer gelingt es über seine eindrucksvollen Lichtprojektionen, immer wieder das Fantastische oder Himmlische in die (Bühnen)Realität rieseln zu lassen, so dass die Zuschauer nach und nach immer tiefer in eine Weihnachtswelt entführt werden.
Ein Weihnachtsstück für die ganze Familie, das verzaubert und berührt und die Besucher für zwei Stunden aus der hektischen und angestrengten Vorweihnachtszeit in die Ruhe und Schönheit von einem Weihnachten entführt, das weit über die Ideen von Geschenken und Festtagsbraten hinausgeht.
Eine Produktion der a.gon Theater GmbH
Tickets gibt’s bei www.ticket-regional.de

Rathaus über den Jahreswechsel vorübergehend geschlossen
Die Europastadt Saarlouis informiert über die Erreichbarkeit ihrer Verwaltungsstellen zum Jahreswechsel 2025/2026.
Das Saarlouiser Rathaus sowie alle zugehörigen Nebengebäude bleiben vom 24. Dezember 2025 bis einschließlich 2. Januar 2026 geschlossen.
Das Standesamt ist am 29.12.2025, 30.12.2025 und 02.01.2026 ausschließlich zur Beurkundung von Sterbefällen besetzt. Diese können wie gewohnt über den Briefeinwurfbeantragt werden.
Für Notfälle im Pass- und Ausweisrecht steht an den genannten Tagen jeweils ein Mitarbeiter des Bürgerbüros zur Verfügung. Die persönliche Erreichbarkeit ist täglich von 10:00 bis 12:00 Uhr über den Haupteingang des Rathauses gewährleistet.
Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für diese Regelungen und wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern einen guten Jahreswechsel.
Tonies erobern Saarlouis – Neue Ausleihe in der Stadtbibliothek eröffnet kreative Hörwelten für die kleinen Leserinnen und Leser
Oberbürgermeister Marc Speicher freut sich mit Stadtbibliotheksleiter Georg André die Einführung der Tonies-Ausleihe der Stadtbibliothek Saarlouis bekannt zu geben. Ab sofort stehen die beliebten Tonies als medienpädagogisch wertvolles Angebot zur Ausleihe bereit und eröffnen Kindern, Familien und allen Neugierigen neue Hörwelten. Dipl. Bibliothekarin Eva-Maria Keller, die den Kinder- und Jugendbereich der Stadtbibliothek Saarlouis betreut, hat ein breites Angebot an Toniefiguren ausgewählt, angeschafft und für die kleinen Leserinnen und Leser der Stadtbibliothek Saarlouis eingearbeitet, so dass sie auch sofort ausgeliehen werden können.
Oberbürgermeister Marc Speicher freut sich, dass die Tonies das breite moderne Angebot der Stadtbibliothek Saarlouis und insbesondere ihren sehr gut ausgestatteten Kinder- und Jugendbereich um ein weitertes attraktives Angebot erweitern.
Die ab sofort ausleihbaren Tonies sind ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk der Europastadt Saarlouis und ihrer Stadtbibliothek an die kleinen Bürgerinnen und Bürger und ihre Familien.
Auf Anregung von Dominique und Peter Gindorf wurde die Einführung der Tonies auf die Vorweihnachtszeit vorverlegt, sodass der Wunsch der Leserschaft nach den Tonies jetzt schon erfüllt werden kann.
Tonies sind kleine Hörfiguren, die Geschichten, Lied- und Hörspiele in kindgerechter, hochwertiger Klangqualität erzählen. An der Tonie-Box können Tonies einfach aufgesetzt werden – schon startet die Lieblingsgeschichte oder ein lehrreicher Lerninhalt. Die einzigartige Einfachheit fördert unabhängig vom Alter spielerisch Sprachkompetenz, Fantasie und Hörverständnis.
Neue Möglichkeiten in der Stadtbibliothek Saarlouis
– Breites Angebot: Von klassischen Kinderhörspielen über Bilderbuch-Geschichten bis hin zu pädagogisch aufbereiteten Lerninhalten – die Tonies-Familie wächst stetig.
– Einfache Ausleihe: Tonies werden wie andere Medien über den Bibliotheksausweis ausgeliehen. Der Katalog der Stadtbibliothek Saarlouis (www.stadtbibliothek.saarlouis.de) erleichtert die Suche nach passenden Titeln. Man kann schon zu Hause schauen, welche Tonies es gibt.
– Fördernde Bildung: Die Tonies-Sammlung unterstützt frühkindliche Bildung, schult Hörverständnis, fördert sprachliche Entwicklung und bietet barrierearme Angebote für unterschiedliche Bedürfnisse.
– Familienfreundliches Angebot: Perfekt für ruhige Hörzeiten zu Hause, Reisezeiten oder Wartebereiche – eine wertvolle Ergänzung zum klassischen Bilder- und Hörbuch.
Der Einsatz von Tonies in der Stadtbibliothek Saarlouis stärkt das lokale Kultur- und Bildungsangebot. Eltern, Erzieherinnen und Lehrerinnen finden in der neuen Ausleihe praktische, erlebnisorientierte Materialien, die Vorlesen und Lernen spielerisch verbinden. Öffentliche Lese- und Hörveranstaltungen, wie das monatlich stattfindende Bilderbuchkino, ergänzen das Angebot.
Die Stadtbibliothek Saarlouis setzt bei der Tonie-Ausleihe auf faire Zugänge und nachhaltige Nutzung.
Verfügbare Services
– Tonie-Ausleihe über den regulären Bibliotheksausweis
– Online-Katalog (www.stadtbibliothek.saarlouis.de) mit Filterfunktionen nach Alter, Thema und Laufzeit
Die Stadtbibliothek Saarlouis plant, das Tonie-Angebot schrittweise zu erweitern.
Über die Stadtbibliothek Saarlouis
Die Stadtbibliothek Saarlouis bietet Orientierung, Wissen und Unterhaltung für Menschen jeden Alters. Mit einem vielfältigen Medienbestand für alle Altersgruppen und einem lebendigen Veranstaltungsprogramm setzt sie auf Bildung, Begegnung und Teilhabe.

Foto: Sascha Schmidt
„Oase geschenkten Lebens“ im Saarlouiser Stadtgarten eingeweiht – Zeichen des Dankes und der Hoffnung
Im Saarlouiser Stadtgarten wurde eine „Oase geschenkten Lebens“ feierlich eingeweiht. Die Gedenkstele und eine Baumpflanzung erinnern an Menschen, die durch eine Organspende anderen das Leben geschenkt haben, und setzt zugleich ein Zeichen für die Bedeutung der Organspende.
Wie wichtig das Thema ist, verdeutlicht ein Blick auf die Zahlen: Ende 2024 warteten im Saarland insgesamt 83 Patientinnen und Patienten auf ein lebensrettendes Spenderorgan.
Die Einweihungsfeier begann mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Evangelischen Kirche Saarlouis, geleitet von Diakonin Annette Vollmer und Dekan Hans-Georg Müller. Dabei wurde der verstorbenen Organspenderinnen und Organspender in Würde gedacht. Für die musikalische Gestaltung sorgten Adelheid und Joachim Fontaine, Christine Hoff sowie OQmanSolo.
Im Anschluss wurde im Stadtgarten die Gedenkstele enthüllt und ein Baum gepflanzt – die Stadt Saarlouis stellte hierfür die Standortfläche in der Nähe des Pavillons an der Holtzendorffer Straße zur Verfügung.
Beigeordneter Gerald Purucker bedankte sich bei allen Beteiligten für die Unterstützung:
„Die Europastadt Saarlouis fühlt sich geehrt, ein Standort der ‚Oase geschenkten Lebens‘ zu sein. Unser Dank gilt den Verantwortlichen dieser Initiative. Besonders danken wir den Eheleuten Hanna und Klaus Schmitt vom Verein Niere Saar e.V. sowie Herrn Sanitätsrat Dr. Josef Mischo.
Sie alle haben sich in besonderer Weise für dieses Projekt eingesetzt. Ebenso danken wir allen Organspenderinnen, Organspendern und ihren Familien. Mit ihrer schweren Entscheidung haben sie vielen Menschen das Leben gerettet.
Hier, in unserem Stadtgarten, wo viele Spaziergänger unterwegs sind, entsteht ein Ort der Erinnerung und Besinnung. Er erinnert an eine der grundlegenden Möglichkeiten des Menschseins: mitzufühlen und zu helfen.“.
Auch Minister Dr. Magnus Jung betonte die besondere Bedeutung des Projekts und lobte die im Saarland überdurchschnittlich hohe Organspendenbereitschaft:
„Die Organspende bleibt ein wichtiges gesellschaftliches und politisches Thema. Ich danke der Stadt Saarlouis herzlich für ihr Engagement und die Bereitschaft, Teil dieses Projekts zu sein.“ Minister Jung warb in seiner Ansprache auch für die Widerspruchslösung in der Organspende. Bei der Widerspruchslösung gilt eine Person automatisch als Organspender, sofern sie dem zu Lebzeiten nicht ausdrücklich widersprochen hat.
Initiiert wurde die „Oase geschenkten Lebens“ von der Selbsthilfe Niere Saar e. V., die Betroffene in den Bereichen Dialyse und Nierentransplantation unterstützt. In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit sowie der Deutschen Stiftung Organtransplantation wurde die Initiative 2019 in St. Wendel gestartet und seither in mehreren saarländischen Städten umgesetzt.
Neben dem Dank an Spenderinnen und Spender möchte das Projekt auch auf die Bedeutung des Organspendeausweises aufmerksam machen – denn dieser hilft, den eigenen Willen klar festzuhalten und Angehörige im Ernstfall zu entlasten.

Fotos: Peter Speth
Bauzeitenplan für den Kita-Neubau in Gresaubach
Mit dem symbolträchtigen Spatenstich am 4. Dezember 2025 hat die Stadt Lebach den ersten öffentlich sichtbaren Schritt zum Neubau einer 5-gruppigen Kindertagesstätte im Stadtteil Gresaubach vollzogen. Aufgrund des gestiegenen Bedarfs wurde während der Planungsphase vom Stadtrat entschieden, statt einer drei-gruppigen gleich eine fünf-gruppige Einrichtung zu bauen. Die Planungen wurden entsprechend angepasst, zwei zusätzliche Krippe-Gruppenräume optisch und funktional in den ursprünglichen Gebäudeplan eingearbeitet. In den vergangenen Tagen wurde nun die Baustelle eingerichtet, so dass die Erdarbeiten beginnen können. Nach deren Abschluss sieht der Bauzeitenplan vor, dass die Hochbaumaßnahmen im März 2026 beginnen. „Dicht und zu“ soll der Neubau dann im Oktober sein, sprich die Gewerke Dach, Fassade und Fenster abgeschlossen sein. Dann kann der Innenausbau erfolgen. Eine Übergabe wird im August 2027 angestrebt. Mit dem bisherigen Träger der katholischen Kindertagesstätte Herz-Jesu (KiTa gGmbH) wurde bereits vereinbart, dass der Betrieb in der Einrichtung neben der Pfarrkirche bis dahin fortgeführt wird, so dass ein reibungsloser Übergang und eine lückenlose Betreuung der Kinder garantiert ist. „Im Hintergrund passiert meist mehr, als nach außen sichtbar ist. Für Bürgerinnen und Bürger ist das oft nur schwer nachzuvollziehen, zumal der Umbau bzw. Neubau einer Kindertagesstätte in Gresaubach die Stadt schon eine gefühlte Ewigkeit beschäftigt“, erläuterte Bürgermeister Klauspeter Brill. „Mit der Entscheidung, sich unabhängig vom jetzigen Träger zu machen und als Stadt Lebach selbst neu zu bauen, wurden die Weichen gestellt. Ein geeignetes Grundstück wurde erworben und die baurechtlichen Grundlagen geschaffen.“ Für die Gesamtplanung ist mit dem Architekturbüro Kühn aus Eppelborn ein lokales Unternehmen beauftragt. Und auch bei den ersten Gewerken, der Baustelleneinrichtung und den Erdarbeiten, kommt ein Unternehmen aus der Region zum Zug. Der Auftrag wurde vom Stadtrat an die Firma Dittgen Bauunternehmen GmbH aus Schmelz vergeben. Der Neubau der fünf-gruppigen Kita in Gresaubach wird rund 6,6 Millionen Euro kosten und ist nur mit Hilfe von Fördergeldern zu stemmen. „Die Investition ist zwingend notwendig, schließlich geht es dabei um die Zukunft unserer Kinder, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Stärkung der Infrastruktur unserer Dörfer“, sagt der Rathauschef abschließend.
In Lebach ist immer was los …
Ein Spaziergang vor 100 Jahren in Bildern aus Lebacher Sammlungen von Egon Gross, Lothar Reh, Klaus Altmeyer u.a.


Foto: Sammlung Egon Gross
Der Historische Verein Lebach (HVL) präsentiert im LebacherRathaus-Foyer Fotos aus der Zeit des beginnenden 20. Jahrhunderts, die den Alltag, Feste und Feiern sowieMenschen und Straßenbilder zeigen.
Der HVL lädt Interessierte dazu ein, den Ort und vielleicht auch Bezüge zu ihrer eigenen Familie zu entdecken.
Die Vernissage findet am Freitag, 23. Januar um 18 Uhr statt. Referent ist Thomas Rückher.
Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 6. Februar bei freiem Eintritt während der Öffnungszeiten des Rathauses.
Saarlandmeister, Deutsche Meister, Welt- und Europameister
In feierlichem Rahmen und mit musikalischer Begleitung der Band der Theeltalschule haben der Stadtverband der sporttreibenden Vereine und die Stadt Lebach ihre erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler geehrt.
So wurde die Herrenmannschaft des KSC Landsweiler zum wiederholten Male Saarlandmeister. Hilbert Wagner wurde darüber hinaus Landesmeister im Einzel-Kegeln und nahm an den deutschen Meisterschaften teil, wo er Platz Zwei erreichte. Eric Scholer wurde sogar Vize-Weltmeister im Mixed-Mannschafts-Kegeln in der Altersklasse U24.
Große Erfolge konnten auch wieder die LTF Theeltal feiern. Gleich mehrere Sportlerinnen und Sportler sicherten sich in verschiedenen Laufdisziplinen und im Triathlon Titel auf Landesebene. Unter ihnen auch Fynn Thome, der bei den Landesspielen Special Olympics die Silbermedaille im 5.000-Meter-Lauf gewann. Im Nachwuchsbereich wurde Anni Frischbier für ihre Teilnahme an der Cup-Wertung der Triathlon-Union geehrt. Sie erreichte in ihrer Altersklasse den zweiten Platz und darf sich somit Vize-Saarlandmeisterin nennen.
Der TV Lebach ist bei der Sportlerehrung schon seit jeher Dauergast. Sowohl im Jugend- als auch im Aktivenbereich wurden zahlreiche Turnerinnen Saarlandmeister bzw. Vize-Saarlandmeister. Die 1. Damenmannschaft der Volleyballer konnte als Meister der Regionalliga die Rückkehr in die dritte Bundesliga feiern. Der Jazz- und Moderndance-Formation „Boundless“ gelang die Meisterschaft in der Regionalliga Süd und damit derAufstieg in die zweite Bundesliga. Auch im Nachwuchsbereich feierte der TV Lebach in den Abteilungen Volleyball, Turnen, Jazz- und Moderndance überregional große Erfolge.Beispielsweise sicherten sich die Tanzgruppe Taintless im Sportjahr 2024/2025 die Vizemeisterschaft in der Kinder-Verbandsliga Süd und qualifizierte sich damit für die Deutsche Meisterschaft. Die Leichtathleten Karin Kapp, Manfred Komenda und Philipp Müller wurden jeweils gleich in mehreren Disziplinen Saarlandmeister.
Malia Jenal von der Karnevalsgesellschaft Blau-Weiß-Steinbach wurde Junioren-Saarlandmeisterin als Solistin im karnevalistischen Tanzsport. Auch Schachspieler Liam Schröder wurde als Saarlandmeister geehrt.
Er war zudem Teil der Deutschland-Delegation beim FIDE Worldcup in Georgien und durfte beim ACO World Amateur Chess Championship in Griechenland teilnehmen. Mit seinen 10 Jahren belegte er dort einen fantastischen 5. Platz. Gleich zwei Mannschaften der DLRG Lebach wurden Landes- bzw. Vizelandesmeister. Als Saarlandmeister hat sich die Altersklasse 15/16 sogar für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Mercedes Strokosch vom Boule-Club Lebach konnte mit der Deutschen Nationalmannschaft die Europameisterschaft der Juniorinnen gewinnen! Im spanischen Benejuzar gelang es dem Team, die Favoriten aus Frankreich und Belgien zu schlagen. Neben den Jugendlichen des Taekwondo-VereinsLebach, die bei Bundesranglistenturnieren zur Deutschen Meisterschaft sowie in mehreren Pokalwettkämpfen erste oder zweite Plätze in ihrer Altersklasse belegten, wurde mit Maja Jungblut auch eine Athletin im Aktivenbereich geehrt. Sie belegte bei Bundesranglistenturnieren mehrfach Platz 1 und 2. Der Damenmannschaft des Tennisvereins Rot-Weiß Lebach gelang im vergangenen Sportjahr gemeinsam mit Spielerinnen aus Überherren in einer Spielgemeinschaft die Meisterschaft in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland und damit verbunden der Aufstieg in die Regionalliga Südwest.
Die Schützen aus Dörsdorf konnten wieder eine Vielzahl von Erfolgen verzeichnen. Bei den Aktiven gingen gleich mehrere Landesmeistertitel im Gewehr- und im Pistolenbereich in den verschiedensten Schuss-Disziplinen nach Dörsdorf. Auch die Jugend verzeichneteWettkampferfolge auf Landes- aber auch Bundesebene. Dabei wurden teilweise sogar neue Landesrekorde aufgestellt. Außerdem nahmen einige der jungen Talente an internationalen Wettkämpfen in Belgien teil. Luisa Backes, die für Eppelborn startet, war Teilnehmerin an der Deutschen Meisterschaft im Sportschießen in München. Kartfahrer Julias Walz durfte als dreifacher Meister in der German Karting Serie nach Valencia reisen und konnte unser Land dort bei den Rennen vertreten.
„Wir durften in diesem Jahr 107 Nachwuchsathleten auszeichnen, was wieder einmal zeigt, welch hervorragende Jugendarbeit in unseren Sportvereinen geleistet wird. All das ist nur deshalb möglich, weil in unseren Vereinen Menschen tätig sind, die mit Freude und Begeisterung die Jugendarbeit vorantreiben und jede Menge Kraft und Zeit in dieNachwuchsförderung investieren“, erklärt Lebachs Bürgermeister Klauspeter Brill.
Im Aktivenbereich wurden 129 Sportlerinnen und Sportler für besondere Leistungen geehrt. Unter ihnen der mehrfache Welt- und Europameister im Fallschirmspringen Elias Kammer! Mit fünf Medaillen war er der erfolgreichste Athlet bei der Junioren–Europameisterschaft2025 und wurde vor zwei Wochen in der Wüste von Katar erneut Weltmeister mit der Mannschaft sowie in der Einzelwertung.
Für ihre Leistungen im Rahmen der Kampagne Stadtradeln wurden Thomas Detzen, Benny Irsch und Jürgen Dörnfeld als beste Einzelfahrer sowie Hans Werner Seelbach, mit 88 Jahren der älteste Teilnehmer, ausgezeichnet. Als kilometerbeste Teams durften sich der TV Thalexweiler, der TV Lebach und die LTF Theeltal über Urkunden und Präsente freuen. Mit der Theeltalschule, der Ruth-Schaumann-Schule, den Nikolaus-Groß-Schulen, der St. Michael Grundschule Lebach, der FGTS Lebach, dem BBZ Lebach, dem Johannes-Kepler-Gymnasium und dem Geschwister-Scholl-Gymnasium haben acht Schulen für Lebach in die Pedale getreten und so entscheidend zu einem hervorragenden Gesamtergebnis beigetragen.
„Den Sportlerinnen und Sportlern gratuliere ich ganz herzlich. Ich wünsche allen, dass sie ihre. persönlichen Ziele erreichen, verletzungsfrei bleiben und weiterhin den Sport und die Zusammengehörigkeit im Verein genießen können“, so der Rathauschef abschließend.



Fotos: Ralf Mohr/Stadt
Zwei neue Online-Dienste bei der Stadtverwaltung
Gewerbemeldungen und Meldungen eines vorübergehenden Gaststättenbetriebes nun über die Lebacher Website möglich
Im Zuge der Realisierung des Online-Zugangsgesetzes ist die Stadt Lebach darum bemüht, ihren Bürgerinnen und Bürgern den Gang zum Rathaus zu ersparen und ihn nach Möglichkeit durch Online-Dienste zu ersetzen. Neu sind ab sofort folgende zwei Angebote:
Meldung eines vorübergehenden Gaststättenbetriebes (Schankerlaubnis)
Feste, Feiern oder Märkte: Veranstaltungen wie diese leben von der Teilnahme der Vereine und Verbände, die für das leibliche Wohl der Besucher sorgen – sei es mit Getränken aller Art oder auch leckeren Snacks bis hin zu ganzen Mahlzeiten. Diesen vorübergehenden Gaststättenbetrieb, umgangssprachlich oft auch als Schankerlaubnis bezeichnet, müssen die Vereine und Verbände allerdings zwingend mindestens vier Wochen vor der Veranstaltung beim zuständigen Gewerbeamt anzeigen. Hierzu gab es zwar bislang ein PDF-Formular auf der Website der Stadt Lebach, allerdings musste man dieses dann von Hand ausfüllen und an das Bürgerbüro schicken oder persönlich dort vorsprechen. Durch den neuen Online-Dienst kann dieses Formular nun zuhause am Bildschirm ausgefüllt und direkt per Mausklick an das Gewerbeamt übermittelt werden. Sie finden diesen Dienst auf der Internetpräsenz der Stadt Lebach unter Bürgerservice/ Bürgerbüro.
Gewerbemeldungen
Wer ein Gewerbe betreibt, der muss dieses beim örtlichen Gewerbeamt anmelden. Wer den Betriebszweck verändert, der muss es ummelden, und wer es aufgibt, der muss es abmelden. Diese Gewerbemeldungen mussten bislang persönlich im Bürgerbüro vorgenommen werden. Zwar ist über den so genannten „einheitlichen Ansprechpartner“ bei der IHK des Saarlandes eine solche Meldung auch online möglich, die ist jedoch vergleichsweise umständlich – sowohl für den Nutzer als auch für das örtliche Gewerbeamt. Über den neuen Online-Dienst sind diese Meldungen ab sofort bequem online zu realisieren. In diesen Dienst ist sogar ein Bezahlsystem integriert, der das vergleichsweise umständliche Ausdrucken und Zusenden eines Kostenbescheides durch das Gewerbeamt und den nachfolgenden Überweisungsvorgang durch den Gewerbetreibenden auf wenige Arbeitsschritte am Computer reduziert. Sie finden auch diesen Dienst auf der Internetpräsenz der Stadt Lebach unter Bürgerservice/ Bürgerbüro.
Stadt Lebach – Der grüne Mittelpunkt – SG 302 Bürgerbüro, Einwohnerwesen
Frauenbeauftragte setzen saarlandweit sichtbare Zeichen gegen Gewalt an Frauen
Gewalt gegen Frauen ist eine der am weitesten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen. Sie ist ein globales Phänomen und begegnet uns überall: Zuhause, auf der Arbeit, im öffentlichen Raum und im Netz. Egal ob in Indien, Mexiko oder Deutschland: Körperliche und seelische Verletzungen von Frauen haben ein erschreckend hohes Ausmaß angenommen und sind weltweiter Alltag. Neben körperlicher und sexueller Gewalt haben auch psychische und emotionale Gewalt gravierende Folgen.
Die Zahlen von Gewalt gegen Frauen, die im Bundeslagebericht „Geschlechtsspezifisch gegen Frauen gerichtete Straftaten 2024“ veröffentlicht wurden, sind erschreckend:
Laut Bundeskriminalamt (BKA) gab es 266.000 Opfer häuslicher Gewalt- das waren etwa 10000 mehr als im Jahr davor.
Die Statistik registrierte im Bereich Partnerschaftsgewalt etwa 171.000 weibliche Opfer und 35.000 männliche Opfer
2024 wurden in Deutschland 308 Frauen und Mädchen gewaltsam getötet, 191 davon durch Menschen aus dem näheren Umfeld.
Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass mehr als 35 Prozent aller Frauen weltweit mindestens einmal im Leben Opfer sexueller oder physischer Gewalt sind.
Der von der UNO ausgerufene Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen wird weltweit schon seit mehr als drei Jahrzehnten jedes Jahr am 25. November begangen.
Saarlandweit weisen deshalb die kommunalen Frauenbeauftragten mit Bannern an Brücken und Bauzäunen, Beachflags und Fahnen auf diesen Tag hin. Mit den Worten „Nein zu Gewalt gegen Frauen“ verdeutlicht dieses Statement die klare Position der saarländischen Frauenbeauftragten.
Die beiden kommunalen Frauenbeauftragten vom Landkreis und der Stadt Saarlouis, Astrid Brettnacher und Sigrid Gehl, möchten 16 Tage lang in Saarlouis ein sichtbares Zeichen setzen. Vom 25. November bis zum 10. Dezember (dem Internationalen Tag der Menschenrechte) ist auf Plakaten in den Bussen der KVS und auf Bannerfahnen rund um den Großen Markt zu lesen: „Saarlouis sagt Nein zu Gewalt gegen Frauen“.
Die kommunalen Frauenbeauftragten im Saarland kooperieren eng mit unterschiedlichen Institutionen wie den Frauenhäusern, der Polizei und sozialen Einrichtungen, um ein Netzwerk zu schaffen, das Frauen in Notlagen gezielt unterstützen kann. Sie bieten Informationen und Unterstützung und fungieren auch als wichtige Ansprechpartnerinnen in Krisensituationen
Darüber hinaus fordern die Frauenbeauftragten auch gesetzgeberische Veränderungen und die Verbesserung bestehender Hilfsangebote. Die Aktion entstand nach dem Vorbild der Stadt Speyer.
Wichtige Telefonnummern:
Bundesweites Hilfetelefon 116016, 24 h, Beratung in 18 Sprachen
Frauennotruf Saarland 0681 36767
Frauenhaus der AWO in Saarlouis 06831 2200

Autorin Sigrid Gehl
Bild: Sophia Tull
Cities for life – Städte gegen die Todesstrafe
Bei einem Besuch im Saarlouiser Rathaus stellte Jasmin Blaß-Priester von der „Initiative gegen die Todesstrafe“ Oberbürgermeister Marc Speicher die internationale Aktion Cities for Life vor und berichtete von deren Anliegen und weltweiter Bedeutung. Ihr Engagement stieß unmittelbar auf offene Ohren: Angeregt durch das Gespräch entschied der Oberbürgermeister, dass sich die Europastadt Saarlouis in diesem Jahr aktiv an der Aktion beteiligen und den Rathausturm am 30. November blau beleuchten wird.
„Ich freue mich sehr, dass die Stadt Saarlouis unserem Impuls folgt und damit ein sichtbares Zeichen gegen die Todesstrafe setzt“, erklärte Blaß-Priester.
„Die Würde des Menschen ist unantastbar – das schließt Hinrichtungen von vornherein als legitimes Mittel des Strafvollzugs aus. Auch aus christlicher Sicht widersprechen Todesurteile jeder Moral. Sie dienen der Vergeltung und nicht dem Schutz der Allgemeinheit“, so Oberbürgermeister Marc Speicher.
Was im Rechtssystem der Bundesrepublik Deutschland selbstverständlich ist, konnte sich weltweit bislang nicht überall durchsetzen. In rund 55 Staaten gibt es derzeit die gesetzlich vorgesehene Todesstrafe. Häufig ist sie mit Formen psychischer Folter verbunden, etwa beim langen Warten auf die Hinrichtung. Bislang gibt es keine Studien, die der Maßnahme einen präventiven Schutz attestieren. Abgesehen von der Gefahr eines Fehlurteils kann die Todesstrafe auch politisch missbraucht werden. In Diktaturen wie dem Iran, Saudi-Arabien oder Afghanistan ist sie bei Homosexualität oder dem „Abfall vom Islam“ zur Verurteilung der als kriminell verunglimpften unschuldigen Menschen gesetzlich möglich – Aspekte, die auch für Saarlouis Relevanz haben, wo unter anderem größere Communities aus dem Iran und anderen betroffenen Ländern leben. Auch in den USA werden Hinrichtungen nach wie vor vollstreckt, zumeist nach Mordurteilen.
„Selbst in Fällen schwerer Kriminalität ist es die Pflicht des Staates, stets das moralischste und angemessenste Mittel zu wählen, wie etwa die Sicherungsverwahrung. Ein Rechtsstaat hat dafür Sorge zu tragen, Sicherheit so zu organisieren, dass sie auch ohne vergebliche Hoffnung auf Abschreckung durch Exekutionen gewährleistet ist“, positioniert sich der Oberbürgermeister. „Die Todesstrafe als notwendige Vollzugsmaßnahme ist somit die Bankrotterklärung eines Rechtssystems vor sich selbst.“
Die Europastadt Saarlouis ist sich der Verantwortung zur Thematik bewusst, der weltweit zahlreiche Städte am 30. November gerecht werden wollen. Die Stadtverwaltung ist stolz, Teil der solidarischen Städte zu sein, die dem Thema globale Aufmerksamkeit schenken.

Foto: Sascha Schmidt
Stadt Saarlouis im Dialog: Bürgerinnen und Bürger gestalten kommunale Wärmeplanung mit
In drei Stadtteilgesprächen hat die Europastadt Saarlouis im November Bürgerinnen und Bürger über die laufende kommunale Wärmeplanung informiert und zum Austausch eingeladen. Beigeordneter Gerald Purucker hob zum Auftakt die zentrale Bedeutung des Projekts hervor: „Wir wollen transparent aufzeigen, wie Wärme in Saarlouis künftig klimaneutral, verlässlich und bezahlbar bereitgestellt werden kann. Dieses Ziel erreichen wir nur gemeinsam – mit Verwaltung, Stadtwerken, Fachplanung und den Menschen vor Ort.“
Bewohnerinnen und Bewohner aus Beaumarais, Neuforweiler, Picard, Fraulautern, Roden, Steinrausch, der Innenstadt und Lisdorf nutzten die drei Termine, um sich über den aktuellen Planungsstand zu informieren und eigene Fragen einzubringen. Der große Zulauf zu allen drei Terminen war ein deutliches Signal für das Interesse am Thema und eine wertvolle Grundlage, um die Anmerkungen in den weiteren Planungsprozess einfließen zu lassen.
Fachliche Einblicke lieferte Dr. Sarah Olbrich vom beauftragten Planungsbüro greenventory GmbH. In einem digitalen Vortrag erläuterte sie die Bedeutung des strategischen Wärmeplans und stellte die derzeitige Wärmeversorgung sowie einige technische Wärmepotenziale im Saarlouiser Stadtgebiet vor.
Im Zentrum der Veranstaltungen stand der direkte Dialog: Nach den fachlichen Impulsen diskutierten die Teilnehmenden mit dem Fachamt für Klimaschutz und Transformation der Stadt Saarlouis sowie den Stadtwerken Saarlouis Fragen zu bestehenden Heizsystemen, künftigen Anschlussmöglichkeiten und potenziellen Wärmenetzen. Die gesammelten Hinweise fließen nun in die weitere Ausarbeitung des Wärmeplans ein.
Die kommunale Wärmeplanung bildet die gesetzlich vorgegebene Grundlage für eine langfristig klimafreundliche und verlässliche Wärmeversorgung in Saarlouis. Für Januar 2026 kündigte die Stadt Saarlouis eine weitere Beteiligung der Öffentlichkeit und Offenlegung des Planungsentwurfs an. Der Abschluss des Wärmeplans ist bis Ende März 2026 vorgesehen.


Fotos: Sofia Behtash
Advent im Kino – speziell für Kinder
Die Stadt Lebach lädt in Kooperation mit dem Landkreis Saarlouis in der Vorweihnachtszeit wieder zu vier besonderen Veranstaltungen für Kinder ins Lebacher City-Filmstudio ein.
Zum Auftakt steht am 1. Adventssonntag (30. November) das Theaterstück „Gloria, der übermütige Weihnachtsengel“ von Beatrice Hütter auf dem Programm. Am 7. Dezember folgt das Theaterstück „Die Wahrheit über den Froschkönig“ von Achim Sonntag, bevor am 14. Dezember das „Winterabenteuer mit Pettersson und Findus“ über die Leinwand flackert. Am 4. Advent (21. Dezember) wird der Film „Mission Mäusejagd – Chaos unterm Weihnachtsbaum“ gezeigt.
Beide Theaterstücke sind für Kinder ab 4 Jahren geeignet. Die Filme haben FSK 0.
Los geht es jeweils um 10 Uhr, der Eintritt kostet 5,50 Euro.
Mehr Infos bei der Fachkraft für Kinder- und Jugendarbeit unter jfs@lebach.de oder Tel. (06881) 59-261 oder direkt im City-Filmstudio unter https://lebach.my-movie-world.de/kontakt.
Abfallbroschüre 2026 wird in Kalenderwoche 52 verteilt
Die Europastadt Saarlouis informiert, dass die neue Abfallbroschüre für das Jahr 2026 in der Kalenderwoche 52 an alle Haushalte verteilt wird. Die Zustellung erfolgt wie in den Vorjahren über den Wochenspiegel.
Ab Ende Dezember 2025 ist die Abfallbroschüre 2026 zusätzlich beim EVS Wertstoffzentrum, Fasanenallee 52, bei der Bürgerinfo im Rathaus oder beim Neuen Betriebshof Saarlouis, Zeppelinstr. 9 (im Eingangsbereich) kostenlos erhältlich.
Die Abfuhrtermine 2026 können außerdem wie gewohnt über den bewährten Online-Abfallkalender www.saarlouis.mein-abfallkalender.online abgerufen werden.

Saarlouis und Favara sind jetzt Partnerstädte: Ein Herzensprojekt wird Realität
„Wir schließen Freundschaft mit Freunden“, betonte Oberbürgermeister Marc Speicher im Theater am Ring anlässlich der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde von Saarlouis und Favara. „Zum ersten Mal seit rund 40 Jahren schließt Saarlouis eine neue Städtepartnerschaft, und das mit einer Stadt aus Sizilien – ein Herzensprojekt!“
Mit einem großen Festakt feierten beide Städte die Gründung ihrer neuen Städtepartnerschaft. Mit dabei: Viele Saarlouiser aus Italien, zahlreiche Familien mit Wurzeln in Favara. „Wir schauen auf eine lange gemeinsame Geschichte zurück – die menschlichen Beziehungen, die Verbindungen, die gibt es bereits!“, sagte Speicher. Das Saarland und Sizilien, zwei wichtige europäische Regionen, teilten eine lange gemeinsame Geschichte, die auch wesentlich mit der Industriegeschichte an der Saar verbunden sei. „Menschen aus ganz Italien und auch aus Favara haben seit dieser Zeit zum industriellen Wachstum und zum Wohlstand an der Saar beigetragen – in Kohle und Stahl und später auch in der Automobilindustrie. Viele von ihnen sind hier geblieben und haben in Saarlouis ihre zweite Heimat gefunden. Sie und ihre Familien sind ein Teil unserer Stadt und seit vielen Jahrzehnten prägt unser enges Miteinander auch die Identität unserer Heimatstadt Saarlouis. Aus Gastarbeitern sind längst Freunde geworden, aus Miteinander ist ein echtes „Wir“ geworden.“ Diese enge Verbundenheit wollen wir beide Städte in Zukunft weiter vertiefen. OB Speicher: „Wir wollen noch näher zusammenkommen und den Austausch der Menschen in Saarlouis und Favara fördern.“
Das hob auch Bürgermeister Antonio Palumbo hervor: „Diese Partnerschaft wird nicht nur auf dem Papier stattfinden“, sagte er, „wir werden sie mit Leben füllen. Sie ist etwas Besonderes!“ Zum Festakt kam Bürgermeister Palumbo mit einer 15-köpfigen Delegation aus Favara nach Saarlouis – mit dabei Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Kultur und öffentlichem Leben. Bei einem Empfang im Rathaus trug sich die Delegation bereits am Morgen in das Goldene Buch der Stadt ein.
Ein besonderer Dank an dem Abend galt dem Präsidenten des Deutsch-Italienischen Bildungs- und Kulturinstituts, Giacomo Santalucia, und seinem Partner Giuseppe Arnone von der Fondazione Italiani in Europa. Gemeinsam haben sie den Kontakt zwischen den beiden neuen Partnerstädten vermittelt und eine wertvolle Rolle beim Aufbau ihrer offiziellen Beziehungen gespielt. Im Juni überbrachte Santalucia ein Schreiben des Bürgermeisters aus Favara an OB Marc Speicher, der da bereits eine Partnerschaft mit einer Stadt in Sizilien schließen wollte. „Wir haben gleich Nägel mit Köpfen gemacht“, sagte Speicher. „Innerhalb von drei Tagen hatten wir unsere erste Videokonferenz, wir haben uns die notwendigen Stadtratsbeschlüsse eingeholt und Ende August waren wir dann zum ersten Mal mit unserer Delegation zu Gast in Favara. In Rekordzeit zur Städtepartnerschaft und zu unserem gemeinsamen Abkommen.“ Auf die feierliche Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde im Theater am Ring folgt im März ein zweiter Festakt in Favara.
Giuseppe Arnone und Giacomo Santalucia würdigten die neue Verbindung der beiden Städte ebenso mit ihren Festreden wie Patrizio Maci, Vorsitzender von Com.It.Es Saar und Miriam Indelicato, Gemeinderätin aus Favara. Eingebettet war die Feier in ein Kulturprogramm mit italienischer und internationaler Musik von Adriana Vita und Viviana Milotti, die den Abend auch moderierte. Für eine Überraschung sorgte Tano Rinoldo mit seiner musikalischen Liebeserklärung an seine Heimatstadt „Favara Mio“, Antonio Balbi gestaltete anlässlich der neuen Partnerschaft ein gemeinsames Briefmarkendesign. Mit einer stimmungsvollen Foto-Präsentation erinnerten alte Familienaufnahmen an die lange Geschichte italienischer Familien in Saarlouis.

Foto: Rolf Ruppenthal/ 25. Nov. 2025
Foto: Rolf Ruppenthal/ 25. Nov. 2025
Fotos: Rolf Ruppenthal