Kräuterwanderung – auch geeignet für Seniorinnen und Senioren mit Gehbehinderung
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis und die Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V. am Dienstag, den 2. Juni 2026 von 10.00 – 11.30 Uhr einen neuen Kurs unter der Leitung von Tanja Both, Kräuter-, Natur- und Umweltpädagogin, in der Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V., Ludwig-Karl-Balzer-Allee 3 an.
Wir laden ein zu einer Kräuterwanderung mit kurzer Wegstrecke. Kräuter findet man im Freien überall, und so begeben wir uns auf eine Reise zu den Kräutern und „Unkräutern“ rund um das Gelände der Familienbildungsstätte.
Teilnahmegebühr: 14,00 € (12,00 € Gebühr plus 2,00 € Material), ermäßigt 10,00 € (08,00 € Gebühr plus 2,00 € Material)
Anmeldung unter Familienbildungsstätte Sls e.V., Tel.: 06831/43637 oderE-Mail fbs-sls@t-online.de
Weiteres Restaurantlokal in den Saarlouiser Kasematten zu verpachten
Die Kreisstadt Saarlouis verpachtet voraussichtlich ab dem 01.07.2026 ein Restaurantlokal in den Kasemattenachsen Nr. 23 und 24 in der Saarlouiser Innenstadt.
Das Pachtobjekt befindet sich in zentraler Lage innerhalb der historischen Kasemattenanlagen und ist Teil eines gastronomischen Ensembles mit mehreren Restaurants. Die Kasematten wurden im Jahr 1824 als Verteidigungsanlage errichtet und besitzen bis heute eine besondere historische Bedeutung.
Gesucht wird ein Gastronomiekonzept, das das bestehende kulinarische Angebot in den Kasemattenachsen sinnvoll ergänzt und erweitert.
Das Restaurant verfügt über eine Gesamtfläche von ca. 250 m². Zur Ausstattung gehören unter anderem eine Küche mit Gasanschluss, Abstellräume, Kühlräume für Lebensmittel und Getränke sowie eine Lüftungsanlage. Das Objekt ist an die Fernwärmeversorgung angeschlossen. Im hinteren Bereich der Kasematten befindet sich zudem eine Müllhebeanlage. Die Vorfläche kann als Terrasse genutzt werden. Die innere Unterhaltung des Objekts obliegt der Pächterin bzw. dem Pächter.
Das vorhandene Inventar des Vorpächters steht zum Erwerb zur Verfügung.
Wichtiger Hinweis:
Aufgrund geplanter Umbauarbeiten muss das Lokal im Herbst 2026 für voraussichtlich etwa zwei Monate geschlossen werden. Während dieser Zeit entfällt die Zahlung des Pachtzinses.
Der monatliche Pachtzins beträgt 2.000,00 € zuzüglich Nebenkosten. Es werden drei Monatsmieten Kaution erhoben.
Bewerbungen mit aussagekräftigem Gastronomiekonzept, Bescheinigung in Steuersachen des zuständigen Finanzamtes, Schufa-Eigenauskunft sowie dem Bewerbungsformular zur Selbstauskunft (erhältlich bei der Verpächterin) sind bis zum 22.05.2026 zu richten an:
Kreisstadt Saarlouis
Amt für Gebäudebewirtschaftung und Flächenmanagement
Großer Markt 1
66740 Saarlouis
Auskünfte erteilt Herr Cicerone unter Tel.: 06831 / 443-342.

Mundartabend des VHVS Saarlouis am 7.6.26
„Mir schwätzen platt“ – Mundart-Abend zum Abschluss der Saarlouiser Woche
Saarlouis-Lisdorf. Der Verband der heimatkundlich-historischen Vereine Saarlouis e.V. (VHVS) lädt am Sonntag, 7. Juni 2026, um 17 Uhr zum traditionellen Mundart-Abend in den Festsaal des Theater am Ring ein. Der Eintritt ist frei.
Der beliebte Abend unter dem Motto „Mir schwätzen platt“ bildet seit vielen Jahren einen festen Bestandteil der Saarlouiser Woche. Auch 2026 dürfen sich die Gäste auf ein abwechslungsreiches Programm freuen, das die Vielfalt der regionalen Mundart lebendig werden lässt.
Folgende Mundartautorinnen und -autoren gestalten den Abend mit Vorträgen, Geschichten und humorvollen Beiträgen:
- Elisabeth Jacob (Lisdorf)
- Karin Peter (Wadgassen)
- Luise Luft (Roden)
- Jean-Louis Kiefer (Bouzonville)
- Harald Ley (Picard)
Für zusätzliche Unterhaltung sorgt die Theatergruppe Ligeka mit humorvollen Sketchen.
Die Moderation übernehmen Georg Jungmann und Herbert Germann.
Der Mundart-Abend verbindet Heimatverbundenheit, Humor und kulturelle Vielfalt. Die Mischung aus traditionellen Erzählungen und modernen Interpretationen macht den Abend zu einem sprachlichen Erlebnis, das sowohl Kennern der Mundart als auch neuen Interessierten Freude bereitet.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.
Veranstalter
VHVS – Verband der heimatkundlich-historischen Vereine Saarlouis e.V. Weitere Informationen unter: www.vhvs-saarlouis.de

SOUND AND SPACE
Einladung
Eröffnung: 8. Sep. 2026, 15 Uhr – durch Oberbürgermeister Marc Speicher und Kurator Meinrad Maria Grewenig
Adressangaben: Vereinshaus Fraulautern, Saarbrücker Straße 5, 66740 Saarlouis.
SOUND AND SPACE – Weltpremiere! Die europäische Ausstellung für Klang, Bild und Wahrnehmung.
SOUND AND SPACE ist ein interdisziplinäres Kunstprojekt, das Klanginstallation und künstlerische Malerei zu einem neuartigen sinnlichen Ausstellungserlebnis verbindet. Die Ausstellung vereint die europäischen Klanginstallationen von Roman Redzimski mit den malerischen Arbeiten von Jörg Munz und schafft eine experimentelle Schnittstelle zwischen Ton, Raum und Bild.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die künstlerische Neuausrichtung von Soundwellen und Malerei. Die Innovation liegt in der Nutzung speziell erzeugter Schallwellen, wie sie unter anderem auch in therapeutischen Kontexten – etwa bei der Behandlung von Tinnitus – Anwendung finden. Diese Klangwellen werden nicht nur hörbar gemacht, sondern visuell erlebbar: Sie werden mithilfe spezieller Technologie direkt auf die Bilder projiziert und treten so in einen unmittelbaren Dialog.
Die Bilder fungieren dabei nicht als bloße Träger, sondern als aktive Projektionsflächen für den Klang. Durch die Überlagerung von visuellen Motiven und projizierten Soundwellen entsteht eine neue Form der Wahrnehmung, die Sehen und Hören miteinander verschränkt. Der Betrachter wird Teil dieses Prozesses: Klang und Bild interagieren mit dem Körper, erzeugen ein intensives Hörerlebnis und können eine spürbare körperliche Entspannung hervorrufen.
Ein zentraler Bestandteil von SOUND AND SPACE ist der öffentliche Raum Europas. Die Klangaufnahmen entstehen in mehreren europäischen Ländern und bringen deren akustische Eigenheiten in die Ausstellung ein. So entsteht eine vielschichtige europäische Soundkulisse, die kulturelle Vielfalt hörbar macht und zugleich für Demokratie, Offenheit und europäische Freundschaft steht. Die unterschiedlichen Klangräume verschmelzen zu einer gemeinsamen akustischen Identität.
Das Projekt versteht Kunst als nonverbales Kommunikationsmittel. In einer Zeit, in der Sprache oft Grenzen schafft, setzt SOUND AND SPACE auf die universelle Verständlichkeit von Klang und Bild. Die Ausstellung ermöglicht eine Form der Verständigung, die ohne gesprochene Sprache auskommt und dennoch verbindet. Wahrnehmung, Emotion und körperliches Erleben werden zum gemeinsamen Nenner unterschiedlicher Kulturen.
SOUND AND SPACE untersucht die Wahrnehmung der Sinnesorgane durch Kunst und stellt nicht die Sprache, sondern das Erleben in den Mittelpunkt. Mit diesem experimentellen Ansatz möchte das Projekt zeigen, dass Kunst Menschen unabhängig von Herkunft, Nation oder Sprache zusammenbringt – als kreatives Sprachrohr für europäische Verständigung und gemeinsames Erleben im integrativen Raum von Klang und Bild.
Die Ausstellung dieser Weltpremiere geht vom 7. – 12. Sep. 2026 (14 bis 16 Uhr) und wird präsentiert durch die Stadt Saarlouis und das Ministerium für Bildung und Kultur Saarland.
Neue Boulderwand bereichert den Schulalltag in Lisdorf
Bewegung, Gemeinschaft und Engagement: An der Grundschule Professor-Ecker hat ein besonderes Projekt seinen erfolgreichen Abschluss gefunden. Mit der Einweihung der neuen Boulderwand erweitert die Schule ihr Bewegungsangebot für die Schülerinnen und Schüler deutlich.
Seit August 2024 wird die Schule von Frau Michelle Caspers geleitet. Im Herbst trat der Förderverein unter dem Vorsitz von Dr. Daniel Stenger mit einer Idee an die Schulleitung heran: Eine Boulderwand sollte entstehen, um den Kindern zusätzliche Möglichkeiten zur Bewegung und zur Förderung von Koordination und Selbstvertrauen zu bieten.
Was zunächst als Vision begann, entwickelte sich dank großer Unterstützung schnell weiter. In den vergangenen zwei Jahren wurden zahlreiche Spendenaktionen ins Leben gerufen bzw. genutzt, die das Projekt Schritt für Schritt voranbrachten. Parallel dazu stand die Schule im engen Austausch mit ihrem Schulträger, der Kreisstadt Saarlouis. Diese erklärte sich freundlicherweise bereit, den notwendigen Fallschutz rund um die Anlage bereitzustellen, ein wichtiger Beitrag zur sicheren Umsetzung des Vorhabens.
Ein besonderer Höhepunkt war der Spendenlauf der gesamten Schulgemeinschaft im Oktober 2025 unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Carsten Quirin. Mit beeindruckendem Einsatz sammelten die Kinder dabei insgesamt 12.000 Euro. Jede Klassenstufe lief 30 Minuten lang Runde um Runde. Insgesamt beteiligten sich knapp 130 Kinder, die gemeinsam 2.790 Runden zurücklegten. Das entspricht einer Strecke von 418,5 Kilometern.
Mit diesem Erfolg im Rücken ging das Projekt in die finale Planungsphase. Im Februar reiste schließlich Herr Epp von Boulderwaende.de aus Bayern an, um die Boulderwand unter dem Glasdach der Schule zu installieren. Auch der Fallschutz wurde im Zuge dessen von der Kreisstadt montiert und innerhalb nur einer Woche war die Anlage fertiggestellt.
Seitdem ist die Boulderwand täglich im Einsatz und erfreut sich großer Beliebtheit bei allen Kindern der Schulgemeinschaft. Sie ist nicht nur ein Ort der Bewegung, sondern auch ein sichtbares Zeichen dafür, was durch gemeinsames Engagement von Schule, Förderverein, Eltern und Schulträger erreicht werden kann.
Zur feierlichen Eröffnung waren neben Bürgermeister Carsten Quirin auch der Beigeordnete Gerald Purucker und Amtsleiter Thomas Klein sowie Vertreter des Neuen Betriebshofs Saarlouis (nbs) und Andreas Kelich als Vertretung des Stadtrates anwesend. Auch der Förderverein und zahlreiche Eltern wohnten der Einweihung bei.
„Mit dem beeindruckenden Spendenlauf haben die Schüler eindrucksvoll gezeigt, sich für ihre Schulgemeinschaft aktiv einzusetzen. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Spendern und Sponsoren, die die Grundschüler hierbei so großartig unterstützt haben“, so Bürgermeister Quirin.
Auch der Beigeordnete und Werkleiter des nbs, Gerald Purucker, freute sich über das gelungene Projekt: „Mit unserem Team vom nbs haben wir sehr gerne die Schulgemeinschaft dabei unterstützt, die neue Boulderwand sicher und nachhaltig zu planen und aufzubauen.“

Foto: Markus Armentrout
Tipps und Informationen für Gewässeranlieger
Der Klimawandel macht sich auch in Saarlouis bemerkbar.
Die damit verbundenen Starkregenereignisse, die überwiegend in den Sommermonaten auftreten, mussten in den vergangenen Jahren auch im Stadtgebiet verzeichnet werden.
Viele Schäden, die im Zuge solcher Ereignisse auftreten, lassen sich durch einen ordnungsgemäßen und rücksichtsvollen Umgang mit dem Gewässer und dem Gewässerrandsteifen vermeiden.
Die Europastadt Saarlouis möchte daher nun frühzeitig die Chance nutzen, die Gewässeranlieger im Stadtgebiet mit Tipps und Informationen zu diesem Thema zu versorgen.
Hierzu haben wir Ihnen die Informationsbroschüre der Gemeinnützigen Fortbildungsgesellschaft für Wasserwirtschaft und Landschaftsentwicklung (GFG) mbH beigefügt.
Die Broschüre erklärt anschaulich die üblichen Fragestellungen von der rechtlichen Rahmenbedingungen und Zuständigkeiten bis hin zum korrekten Umgang mit dem Gewässer und dem Gewässerrandstreifen.
Quelle Foto und Text: Veränderung nach: Gemeinnützige Fortbildungsgesellschaft für Wasserwirtschaft und Landschaftsentwicklung (GFG) mbH: Faltblatt “Tipps und Informationen für Gewässeranlieger” (2013)
Zeichnung: Loew design (2014)
Neue Bundesbehörde für Saarlouis
Saarlouis wird Standort eines neuen Musterungszentrums der Bundeswehr und damit Sitz einer neuen Bundesbehörde. Die Europastadt zählt damit bundesweit zu den 24 neuen Standorten der Musterungszentren.
Nachdem der Stadt Saarlouis bekannt geworden war, dass es im Saarland zunächst keinen geeigneten Standort für die neue Bundesbehörde gab, stellte Oberbürgermeister Marc Speicher ein Team im Rathaus zusammen, um gemeinsam mit dem Karrierecenter und der Bundeswehr geeignete Standorte in der Europastadt zu prüfen.
Daraufhin fanden kurzfristig gemeinsame Besichtigungen möglicher Standorte durch Oberbürgermeister Marc Speicher, dem Team aus dem Rathaus sowie der Bundeswehr statt. Nachdem sich ein geeigneter Standort herausgestellt hatte, leitete die Stadtverwaltung unverzüglich die weiteren erforderlichen Schritte zur Ansiedlung der neuen Bundesbehörde ein.
Mit dem neuen Musterungszentrum entstehen in der Europastadt rund 50 Dienstposten. Der Standort wird voraussichtlich einen Einzugsbereich bis in die Eifel sowie die Südwestpfalz umfassen.
Dazu erklärt Oberbürgermeister Marc Speicher:
„Es ist ein großer Erfolg, dass diese neue Bundesbehörde, für die zunächst kein geeigneter Standort im Saarland gefunden werden konnte, nun in Saarlouis angesiedelt wird. Ich danke dem Team im Rathaus, das gemeinsam mit dem Karrierecenter und den betroffenen Dienststellen der Bundeswehr maßgeblich dazu beigetragen hat, doch noch einen geeigneten Standort für diese wichtige Einrichtung zu finden. Darüber hinaus gilt ein besonderer Dank der Leitung des Karrierecenters, dem Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr in Köln, sowie der Bundesregierung und dem Bundestag für diese Entscheidung. Saarlouis ist eine traditionsreiche Garnisonsstadt und die einzige Stadt Deutschlands, in der Soldaten Ehrenbürger sind. Umso mehr freut es mich, dass Saarlouis nun zu den neuen Musterungszentren in Deutschland zählt. Ich freue mich darüber persönlich – für unsere Europastadt ebenso wie für unsere Bürgerinnen und Bürger. Mit dem Musterungszentrum werden jährlich tausende Menschen nach Saarlouis kommen. Neben der Bedeutung als neuer Standort einer Bundesbehörde ist dies auch ein wichtiger wirtschaftlicher Impuls für unsere Stadt.“

Bild: Jennifer Weyland
Saarlouiser Zeitgeschichte: Übergabe historischer Zifferblätter an die Europastadt Saarlouis
Im Rahmen eines gemeinsamen Termins im Theater am Ring hat Oberbürgermeister Marc Speicher den Brüdern Marc und Dirk Huffer für ihren Beitrag zur Bewahrung Saarlouiser Stadtgeschichte gedankt. Anlass war die offizielle Übergabe der beiden historischen Zifferblätter aus der Französischen Straße, die nach ihrer Restaurierung durch die Saarlouiser Firma Noviserv GmbH nun dauerhaft öffentlich ausgestellt sind.
Die historischen Zifferblätter stammen ursprünglich von Uhren eines ehemaligen Wohn- und Geschäftshauses in zentraler Lage der Saarlouiser Innenstadt. Nach ihrer Demontage Ende des 20. Jahrhunderts wurden sie von der Unternehmerfamilie Huffer bewahrt und damit vor dem Verlust geschützt. Über Jahrzehnte blieben die Zeitzeugen in Familienbesitz erhalten, ehe sie im Jahr 2025 der Europastadt Saarlouis unentgeltlich zur Verfügung gestellt wurden.
Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin und Beigeordneter Gerald Purucker lag es besonders am Herzen, diese außergewöhnlichen Stücke Saarlouiser Zeitgeschichte der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Die historischen Zifferblätter stehen für das „Saarlouis-Gefühl“ und sind mit zahlreichen Erinnerungen vieler Bürgerinnen und Bürger verbunden.
Oberbürgermeister Marc Speicher dankt den Brüdern Huffer ausdrücklich für ihr Engagement und ihre Verbundenheit mit der Stadtgeschichte.
„Diese historischen Uhren stehen nicht nur für die Vergangenheit unserer Stadt, sondern auch für das Verantwortungsbewusstsein von Bürgerinnen und Bürgern, die kulturelles Erbe bewahren und mit der Gemeinschaft teilen“, erklärt Speicher. „Mein herzlicher Dank gilt der Familie Huffer. Ihr Engagement zeigt eindrucksvoll, wie wichtig bürgerschaftlicher Einsatz für die Identität und Geschichte unserer Stadt ist.“
Durch die Restaurierung und die Präsentation im Theater am Ring bleiben die historischen Objekte erhalten und für Bürgerinnen und Bürger sichtbar. Gleichzeitig zeigen die Uhren, wie wichtig lokales Engagement und gemeinsames Verantwortungsbewusstsein für den Erhalt der Saarlouiser Stadtgeschichte sind.

Bildtext: Oberbürgermeister Marc Speicher, Marc Huffer, Dirk Huffer, Ralf Hoffmann (Amt für Denkmalpflege), Eva Düpre-Konrad (Amt für Denkmalpflege)
Foto: Katharina Motsch
Anlässlich des Europatages und des Tages des Gedenkens und der Versöhnung wird in Saarlouis das ukrainische Historiendrama „Shchedryk“ gezeigt

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum Europatag und zum Tag des Gedenkens und der Versöhnung wird im Haus Europa ein neues Format des kulturellen Dialogs ins Leben gerufen – ein Filmclub mit Filmvorführungen und anschließender Diskussion. Der erste Film wird das historische Drama „Shchedryk“ der Regisseurin Olesia Morgunets-Isaienko sein.
Der Film versetzt den Zuschauer in das Jahr 1939 – eine Zeit, in der Westukraine zwischen zwei totalitären Regimes steht: der stalinistischen UdSSR und Nazi-Deutschland. Anhand der Schicksale von Kindern aus ukrainischen, polnischen, jüdischen und deutschen Familien wird die Tragödie einer ganzen, vom Krieg zerstörten Generation offenbart.
Nach dem Verlust ihrer Eltern finden die Kinder Zuflucht bei der Gesangslehrerin Sofia. Ihre Tochter Yaroslava träumt davon, die Welt durch Musik zu vereinen – durch das ukrainische Weihnachtslied „Shchedryk“, das selbst in den dunkelsten Zeiten zum Symbol für Hoffnung, Erinnerung und die Möglichkeit der Versöhnung wird.
Der Film beleuchtet die Komplexität des historischen Gedächtnisses: Befreiung bedeutet nicht immer Freiheit, und ein Regimewechsel bringt oft neues Leid mit sich. Genau deshalb ist „Shchedryk“ nicht nur eine ukrainische, sondern eine europäische Geschichte – eine Geschichte über die gemeinsame Erfahrung von Verlusten, Traumata und der Suche nach Verständigung.
Die Musik von Mykola Leontowitsch, weltweit bekannt als „Carol of the Bells“, zieht sich durch den gesamten Film und verbindet die Schicksale der Figuren sowie die Kulturen verschiedener Völker.
Die Vorführung findet in ukrainischer Sprache mit deutschen Untertiteln statt und wird durch eine offene Diskussion ergänzt.
Veranstaltungsdetails:
Datum: 13. Mai
Beginn: 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Haus Europa, Rodener Straße 56, 66740 Saarlouis
Eintritt: Spenden sind willkommen
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem “Ukrainisch-Deutschen Kultur- und Bildungszentrum im Saarland „KOD“ e.V. und dem Quartiersmanagement Fraulautern statt.
Weitere Termine des neuen Beratungsangebotes der Europastadt Saarlouis für Seniorinnen und Senioren im LisDorfHaus
Die Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis bietet seit Ende April von 14.00 – 17.00 Uhr vierzehntägig Sprechstunden im neuen LisDorfHaus in der Provinzialstraße 78 an. Die nächsten Beratungstermine sind am 19. Mai, 02.,16. und 30. Juni.
Das trägerneutrale Beratungsangebot umfasst schwerpunktmäßig die Vermittlung weitergehender Hilfen bzw. die Herstellung von Kontakten zu Einrichtungen. Es geht hierbei um Themenfelder wie ambulante soziale Pflegedienste, Mahlzeitendienste, Hausnotrufe, haushaltsnahe Agenturen, Seniorenbesuchsdienste, Wohnberatung/-suche, Betreutes Wohnen, Kurzzeitpflege, stationäre Pflege, Ehrenamt und städt. Angebote (Offener Treff, Vhs, Hallenbad, Museum).
Die Dipl. Sozialpädagogin, -arbeiterin (FH) Birgit Cramaro bietet älteren Menschen, ihren Angehörigen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürger Ihre Hilfe zu Themen, die die Pflege, Betreuung und Versorgung betreffen an. Hierzu gehört auch die Unterstützung in der Antragstellung in Schwerbehindertenfragen.
Zur besseren Planung der Beratung bittet die Seniorenmoderatorin um Voranmeldung unter der Tel.Nr. 06831/ 443-1339 oder cramaro@saarlouis.de.
Ein informativer Vortrag für Seniorinnen und Senioren – auf „Betrügereien im Internet“ fallen viele rein
In Kooperation boten die Seniorenmoderatorin, die Frauenbeauftragte des Landkreises und die vhs der Europastadt Saarlouis einen beeindruckenden Vortrag in der Erlebnisküche im Globus Saarlouis an. Referent war Polizeioberkommissar Patrick Rubeck.
Der Referent ging auf verschiedene Themen der perfiden Betrugsmaschen im Internet ein und bot Lösungsvorschläge sowie Hintergrundinformationen. „Es gibt eine große Dunkelziffer von Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, die täglich auf die Betrugsmaschen von Tätern hereinfallen, die z.T. nicht aus dem europäischen Raum operieren“ sagt Polizeioberkommisar Patrick Rubeck.
So nutzen immer mehr Menschen das Internet zur Unterhaltung, zum Austausch mit Familie und Freunden oder zur Partnersuche. Leider nutzen Kriminelle diese Offenheit im Netz zunehmend aus – besonders ältere Menschen sind dabei oft das Ziel.
Ein besonders perfider Betrug ist das sogenannte „Love Scamming“. Dabei geben sich Betrüger in sozialen Netzwerken oder auf Partnerbörsen als liebevolle, vertrauenswürdige Personen aus, um gezielt emotionale Nähe aufzubauen. Ist das Vertrauen erst einmal gewonnen, folgen häufig erfundene Notlagen – etwa ein angeblicher Unfall, ein gestohlenes Handy oder eine Krankheit – und die Bitte um Geldüberweisungen.
Die unter dem Namen Nigeria-Connection bekannt gewordene Betrugsmasche beschränkt sich mittlerweile nicht mehr nur auf Massenmails mit absurden Gewinnversprechen, sondern tritt auch im Bereich des „Love Scamming“ in Erscheinung.
Aber auch beim Einkaufen wird das Internet immer mehr genutzt. Der Referent ging auf das Thema „Fakeshops“ gezielt ein und vermittelte u.a. Infos der Verbrauscherzentralen, die ein Tool zur Verfügung stellen, um eine Webseite auf Anzeichen eines Fakeshops zu überprüfen.
Man findet diesen Fakeshop-Finder unter www.verbraucherzentrale.de/fakeshopfinder-71560.
Rückfragen und Diskussionen zeigten, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf unterschiedlichen Arten bereits mit dieser Thematik konfrontiert wurden.

Foto: Birgit Cramaro
Wenn Würde sichtbar wird: Kunstprojekt im Haus Europa
Im Rahmen des „Ehrentags 2026“ findet im „Haus Europa“, eine Kunstausstellung statt unter dem Titel „Das Licht verbindet uns – Die Würde des Menschen ist unantastbar“ statt. Es werden vornehmlich Exponate von Menschen mit Fluchterfahrungen ausgestellt. Dabei sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, im Café des Haus Europa auf Entdeckungsreise zu gehen: Kunst begegnet Ihnen überall dort, wo Sie bereit sind, sie zu entdecken – herzlich willkommen! Das Projekt wird gemeinsam organisiert von der der Europastadt Saarlouis mit dem Projekt ErFolQ², der Engagemententwicklung im Pastoraler Raum Saarlouis, dem „SoliNetz“ der Caritas Saar-Hochwald, sowie dem KOMMkultur / SBS e.V. Das Projekt wird gefördert über die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt. Ehrenamtliches Engagement kommt in vielfältiger Weise zum Tragen und möchte auf die Bedeutung des Ehrenamts in unserer Gesellschaft aufmerksam machen. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Workshop am 23. Mai, in dem sich die Teilnehmenden mit der Frage nach der Würde des Menschen auseinandersetzten und die Ausstellung mit den Werken zur Finissage vervollständigen werden.
- Ausstellungszeitraum: Samstag, 16. Mai bis Freitag 29. Mai
- Besuchszeiten Dienstag und Donnerstag 12-16:30 Uhr
- Samstag 16. Mai 17:30 Uhr Vernissage
- Samstag 23. Mai, dem Ehrentag 2026: Kunstworkshop mit Lioba Amann zum Thema „Die Würde des Menschen ist unantastbar, von 10 und 14 Uhr mit anschließender Begegnung bis 15 Uhr. Anmeldung: Tel.: +49 6831-125845, E-Mail: kommkultur@gmx.de. Die Teilnahme ist begrenzt.
- Freitag, 29. Mai um 9:30 Nachbarschaftsfrühstück & um 16:00 Uhr Große Finissage mit Rahmenprogramm, Musik, Mitmachkunst und den Werken der Ausstellung
Hintergrund:
Am 23. Mai ist Ehrentag: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ruft gemeinsam mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, zum Geburtstag des Grundgesetzes für die Gemeinschaft aktiv zu werden. Überall in Deutschland gestalten Vereine, Organisationen, Unternehmen oder Einzelpersonen den Mitmachtag und den zweiwöchigem Aktionszeitraum – mit kleinen Aktionen oder großen Events, aber immer mit großem Engagement.
Geänderte Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Saarlouis am 13. Mai 2026
Bitte beachten:
Geänderte Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Saarlouis am 13. Mai 2026
Die gesamte Stadtverwaltung der Europastadt Saarlouis einschließlich aller Nebenstellen bleibt am Mittwoch, den 13. Mai 2026, aufgrund einer internen Gemeinschaftsveranstaltung ganztägig geschlossen.
Vielen Dank vorab!
Shopping, Spaß und starke Impulse beim Mädelsflohmarkt
Designer-Jeans, stylische Handtaschen, angesagte Sneakers und vieles mehr konnte man auch in diesem Jahr wieder für „kleines“ Geld beim Mädelsflohmarkt im Donatuszentrum Roden erstehen. Rund 20 junge Frauen zwischen 14 und 27 Jahren präsentierten gut erhaltene Textilien in verschiedenen Größen, Schnitten und Farben sowie Schuhe, Handtaschen und Schmuck auf ihren Verkaufstischen. Schon vor 14 Uhr warteten bereits die ersten Kundinnen geduldig vor der Tür, bis der Verkauf startete. „In drei Stunden kamen mehr als 150 Besucherinnen und Besucher zum Mädelsflohmarkt Donatuszentrum, somit ein voller Erfolg für alle Beteiligten“, sagte Anette Plewka vom YOU-Das Jugendbüro der Europastadt Saarlouis, die den Mädelsflohmarkt gemeinsam mit der Quartiersmanagerin Lorena Krivograd, der städtischen Frauenbeauftragten Sigrid Gehl und der Diakonie organisiert und veranstaltet hatte.
Neben dem vielfältigen Angebot an den Verkaufsständen, erwartete die Gäste ein buntes Rahmenprogramm. Das Team vom YOU-Das Jugendbüro sorgte mit alkoholfreien Cocktails, die großen Anklang fanden, für Erfrischung. Viel Kreativität bewiesen die Teilnehmerinnen beim Bemalen und Verzieren von Fair-Trade-Baumwolltaschen, die man anschließend gleich für den Einkauf verwenden konnte. Das Präventionsteam des Gesundheitsamtes Saarlouis ließ die Gäste am „Rad“ drehen. Mit interaktiven Fragen rund um die Themen Suchtprävention und gesunde Ernährung vermittelte das Quiz auf spielerische Weise wichtiges Wissen und lud zum Mitmachen ein. Die gelungene Mischung aus Flohmarkt, Kreativangeboten und Informationsvermittlung machte die Veranstaltung zu einem rundum gelungenen Erlebnis.

Bildtext: Der Mädelsflohmarkt im Donatuszentrum Roden war wieder ein voller Erfolg dank der guten Zusammenarbeit von der Europastadt Saarlouis und der Diakonie.
Foto: Sabine Schumacher
Marschall Ney: Vor Ort direkt aufs Smartphone
Mit einer feierlichen Enthüllung ist das Marschall-Ney-Denkmal auf der Vauban-Insel in Saarlouis um ein digitales Informationsangebot erweitert worden: Im Rahmen des Projekts „SR-Beiträge an öffentlichen Orten im Saarland“ hat der Saarländische Rundfunk gemeinsam mit seinen Partnern, dem Saarländischen Museumsverband und dem Saarländischen Städte- und Gemeindetag (SSGT), eine Plakette mit QR-Code angebracht. Die Maßnahme ist Teil der bundesweiten Initiative „ARD Content im öffentlichen Raum“ und würdigt zugleich die wohl bekannteste Persönlichkeit der Stadt: Marschall Michel Ney.
Die Plakette wurde im Beisein zahlreicher Gäste offiziell vorgestellt, darunter Oberbürgermeister Marc Speicher, der stellvertretende Geschäftsführer des SSGT, Dr. Frank Matheis, Dr. Claudia Wiotte-Franz als Vorstandsmitglied des Saarländischen Museumsverbands, sowie der Unternehmenssprecher des Saarländischen Rundfunks, Peter Meyer. Gemeinsam gaben sie den Blick auf die Plakette frei und unterstrichen damit die Bedeutung des historischen Ortes sowie die Chancen moderner Vermittlungsformate, mit denen zugleich das audiovisuelle Gedächtnis des Landes, wie es durch das SR-Archiv permanent fortgeschrieben wird, an ausgewählten Stellen in besonderer Weise zugänglich gemacht wird.
Das Projekt verfolgt das Ziel, ausgewählte Erinnerungsorte im Saarland mit hochwertigen journalistischen Inhalten zu verknüpfen. Über den angebrachten QR-Code können Besucherinnen und Besucher künftig direkt vor Ort kostenfrei auf Beiträge aus der ARD Mediathek oder ARD Audiothek zugreifen. Die Inhalte stammen aus dem Archiv des Saarländischen Rundfunks und vermitteln Hintergrundwissen, Geschichten und Einordnungen rund um den jeweiligen Standort – im Fall des Marschall-Ney-Denkmals zur historischen Figur und ihrer Bedeutung für Saarlouis.
Als Teil der bundesweiten ARD-Aktion setzt der Saarländische Rundfunk das Projekt in enger Kooperation mit regionalen Partnern um. Die Ausstattung des Marschall-Ney-Denkmals markiert einen weiteren wichtigen Schritt, um das kulturelle Erbe des Saarlandes sichtbar zu machen und zeitgemäß zu vermitteln.

Bildtext: Feierliche Enthüllung der neuen Plakette: Marschall Ney ist nun Teil des Projekts „SR-Beiträge an öffentlichen Orten im Saarland“.
Foto: Sascha Schmidt
Saarlouis im Zeichen des Reitsports: 16. Internationales Dressurfestival auf dem Wiesenhof
Zum internationalen Dressurfestival auf dem Gestüt Wiesenhof fanden sich auch in diesem Jahr zahlreiche Reitsportbegeisterte zusammen. Bereits zum 16. Mal bewiesen Reiterinnen und Reiter aus aller Welt vom 23—26. April in der Europastadt Saarlouis ihr Können. Bürgermeister Carsten Quirin verfolgte den spannenden Wettbewerb und gratulierte bei der Siegerehrung den Gewinnern sowie allen Teilnehmenden.
„Wir sind glücklich und stolz, Austragungsort des internationalen Dressurfestivals zu sein. Die vertrauensvolle Verbindung zwischen Mensch und Tier ist ebenso wie die Fairness im Wettkampf ein Wert, der weit über den Sport hinausgeht. Gerade in einer Zeit der Schnelllebigkeit und Konkurrenz zeigt uns der Reitsport, wie wichtig Geduld, Respekt und gegenseitiges Vertrauen sind“, so der Bürgermeister. „Die Sportstadt Saarlouis gratuliert allen zu den herausragenden Leistungen. Dem Verein und allen ehrenamtlichen Helfern gilt unser herzlicher Dank, die mit viel Leidenschaft und Engagement dieses hochkarätige Event bereits seit vielen Jahren austragen.“
Für die unvergesslichen Momente im mehrtägigen Wettbewerb war die große Reithalle auf dem Wiesenhof mit ihren 800 Tribünenplätzen ein idealer Austragungsort. Bei rund 500 Starts traten sowohl regionale als auch internationale Teams aus Pferd und Reiter an und gaben unter den zahlreichen Flaggen aus aller Welt, die von der Hallendecke wehen, ihr Bestes. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt, sodass auch abseits des sportlichen Geschehens keine Wünsche offenblieben.
Finale und Highlight der Veranstaltung war eine internationale Kür zur Qualifikation für den Preis der Ministerpräsidentin des Saarlandes. Zahlreiche Nationen waren im mehrtägigen Wettbewerb vertreten, unter anderem Spanien, Portugal, USA, Kanada, Australien sowie unser Nachbar aus der Großregion, Luxemburg.
Besonders jubeln durfte auch die Sportstadt Saarlouis selbst, die mit Anna Zeppke vom austragenden Verein „Reiterbund 64 Saarlouis e.V.“ einen Heimsieg verzeichnen konnte. Mit dem zehnjährigen Hannoveraner Wallach Diogenes GG präsentierte sie eine eindrucksvolle Kür, die Publikum und Fachjury gleichermaßen überzeugte.
Fotos: Peter Speth

Bildtext 1: Internationale Reiterinnen und Reiter zeigten auf dem Wiesenhof hochklassigen Dressursport.

Bildtext 2: Bürgermeister Carsten Quirin gratuliert der Siegerin Anna Zeppke vom Reiterbund 1964 Saarlouis.
Großinvestition in die Zukunft des Ehrenamts und Spitzensports: Einer der ersten LED-Glassportboden Europas für die Stadtgartenhalle
Die Europastadt Saarlouis setzt ein starkes Zeichen für die Weiterentwicklung seiner Sportinfrastruktur: Mit einem Investitionsvolumen von rund 1,4 Millionen Euro wird die Stadtgartenhalle mit einem hochmodernen, flächenelastischen LED-Glassportboden ausgestattet. Das innovative und in Europa fast einmalige System ermöglicht durch integrierte LED-Linien eine flexible Anpassung unterschiedlicher Spielfeldmarkierungen und schafft damit optimale Voraussetzungen für verschiedenste Sportarten wie Basketball, Handball oder Volleyball. Bundesweit gibt es weniger als zehn und europaweit ist Saarlouis damit einer der ersten Städte überhaupt mit LED-Glasboden und europaweiter Innovationsführer.
Das Projekt der Stadt Saarlouis ist eine Initiative der neuen Verwaltungsspitze. Neben Mitteln der Stadt wird es durch das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport unterstützt, das eine Bedarfszuweisung in Höhe von 1 Million Euro bereitstellt. Damit unterstreicht das Land die Bedeutung Saarlouis als leistungsstarken Sportstandort mit überregionaler Strahlkraft.
Oberbürgermeister Marc Speicher hebt die besondere Relevanz der Maßnahme hervor: „Ich danke Innenminister Reinhold Jost persönlich und auch im Namen der Stadt ausdrücklich dafür, dass er meine Idee eines innovativen Glasbodens für die Stadtgartenhalle spontan aufgegriffen hat und dieses zukunftsweisende Projekt aktiv unterstützt. Der neue LED-Glassportboden ist eine zentrale, moderne und nachhaltige Investition in die Sportlandschaft unserer Stadt: Für Ehrenamt und Spitzensport. Wir sind damit in ganz Europa Innovationsführer. Es ist einer von einer Handvoll LED-Glasböden in ganz Deutschland und einer von wenigen auf dem ganzen Kontinent. Er wird die Attraktivität des Standorts Saarlouis weiter steigern und ist ein klares Statement der Modernität unserer Stadt. Und ein klares Statement für Ehrenamt und Spitzensport. Mein Dank gilt dem ganzen Team im Rathaus, das in hoher Geschwindigkeit und mit hoher Zuverlässigkeit das Projekt vorantreibt.“
Auch Innenminister Reinhold Jost betont die Bedeutung des Projekts für die Region: „Die Stadtgartenhalle ist ein zentraler Austragungsort für den überregionalen Sport. Mit dem neuen Sportboden schaffen wir optimale Bedingungen für Training und Wettkampf und stärken gleichzeitig die Zukunftsfähigkeit des Standorts.“
Die Planungen für das Projekt laufen bereits seit rund einem Jahr. Der Umbau der Stadtgartenhalle ist im Anschluss an die Special Olympics vorgesehen.
Mit der neuen Anlage investiert die Europastadt Saarlouis gezielt in eine moderne, nachhaltige und vielseitig nutzbare Sportinfrastruktur – ein Gewinn für den Spitzen- und Breitensport gleichermaßen.

Foto: Katharina Motsch
Vogelsang lädt zum großen Nachbarschaftsflohmarkt ein
Am Samstag, den 9. Mai 2026, verwandelt sich der Vogelsang von 11:00 bis 16:00 Uhr in eine lebendige Flohmarktmeile. Unter dem Motto „Schätze statt Schrott! Stöbern. Feilschen. Verlieben.“ sind Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen, auf Entdeckungstour durch zahlreiche Straßen des Viertels zu gehen.
Rund 80 Stände beteiligen sich an der Aktion, die zum ersten Mal stattfindet. Verkauft wird in privaten Vorgärten und auf Garagenplätzen – ganz im Sinne eines nachbarschaftlichen und nachhaltigen Miteinanders. Angeboten werden vielfältige Second-Hand-Schätze, Raritäten und Alltagsgegenstände mit Geschichte.
Ein besonderes Highlight ist die Teilnahme der Vogelsangschule: Auf dem Schulhof bieten Kinder ihre eigenen Sachen zum Verkauf an. Betreuerinnen und Betreuer sind vor Ort und sorgen für einen sicheren und organisierten Ablauf. Damit wird der Flohmarkt auch für Familien zu einem attraktiven Ziel.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Im Schwarzbachhof werden Grillwürstchen sowie Getränke angeboten – ein idealer Ort für eine Pause zwischen den Flohmarktständen.
Ein zusätzlicher Anreiz für die Teilnehmenden: Das Citymanagement prämiert den schönsten Stand des Tages. Kreativität und liebevolle Gestaltung zahlen sich also aus.
Der Vogelsangflohmarkt steht für Gemeinschaft, Nachhaltigkeit und die Freude am Entdecken. Alle Interessierten sind eingeladen, vorbeizukommen und das Viertel von seiner lebendigen Seite kennenzulernen.


Europastadt Saarlouis verpachtet Restaurant in den Kasematten der Innenstadt
Die Europastadt Saarlouis verpachtet ein Restaurantlokal in den historischen Kasematten in der Innenstadt. Aufgrund laufender Sanierungsarbeiten wird das Objekt voraussichtlich ab dem 1. Februar 2027 zur Verfügung stehen.
Das Pachtobjekt befindet sich in zentraler Lage und ist Teil der gastronomisch geprägten Kasemattenachsen. Das Objekt besitzt eine besondere historische Bedeutung und wurde im Jahr 1824 als Verteidigungsanlage errichtet. Mit der Neuverpachtung soll das bestehende gastronomische Angebot vor Ort gezielt ergänzt und weiterentwickelt werden.
Das Restaurant verfügt über eine Gesamtfläche von rund 282 m². Zur Ausstattung gehören unter anderem eine Küche mit Gasanschluss, Abstellräume sowie ein Kühlraum. Eine Lüftungsanlage ist ebenfalls vorhanden. Die Beheizung erfolgt über Fernwärme Zum Lokal gehört im hinteren Bereich der Kasematten eine Müllhebeanlage. Die angrenzende Vorfläche kann als Terrasse genutzt werden. Die innere Unterhaltung des Objekts obliegt der Pächterin bzw. dem Pächter.
Der monatliche Pachtzins beträgt 2.256,00 Euro zuzüglich Nebenkosten. Es wird eine Kaution in Höhe von drei Monatsmieten erhoben.
Interessierte werden gebeten, ihre Bewerbung mit einem Gastronomiekonzept, einer Bescheinigung in Steuersachen des zuständigen Finanzamtes, einer SCHUFA-Eigenauskunft sowie dem Bewerbungsformular zur Selbstauskunft (erhältlich bei der Verpächterin) bis spätestens 30. Mai 2026 einzureichen.
Bewerbungen sind zu richten an:
Europastadt Saarlouis
Amt für Gebäudebewirtschaftung und Flächenmanagement
Großer Markt 1
66740 Saarlouis
Auskünfte erteilt Herr Cicerone, Tel.: 0 68 31/443-342
Weitere Informationen unter www.saarlouis.de
Roden im Mai – Veranstaltungen und Aktionen im Stadtteil
Auch im Mai lädt der Stadtteil Roden mit vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen dazu ein, Gemeinschaft aktiv zu erleben. Die offenen Angebote sprechen Menschen aller Generationen an und bieten zahlreiche Möglichkeiten für Begegnung, Austausch und gemeinsame Erlebnisse.
Folgende Angebote freuen Sich auf Sie:
- Lorisgarten-Maifest | 1. Mai 2026, ab 12:00 Uhr, Heiligenstr. 25
• Party Sound mit Liveband im Donatus Biergarten | 1. Mai 2026, ab 17:00 Uhr, Schulstr. 7
• Kaffeeklatsch der Pfarrei Saarlouis Heilige Familie | 3. Mai 2026, 14:00–17:00 Uhr, Karl-Thiel-Haus, Donatusstr. 33
• Wortgottesdienst mit anschließendem Frühstück der kfd im Karl-Thiel-Haus | 5. Mai 2026, 09:00 Uhr, Kirche Maria Himmelfahrt, Donatusstr. 33
• Auftakt Mittagstisch im Lorisgarten (jeden Di & Do) | 5. Mai 2026, 11:30–14:30 Uhr, Heiligenstr. 25
• Erlebnistag auf dem Schulhof der Römerbergschule (Tag der Städtebauförderung) | 9. Mai 2026, 10:30–14:30 Uhr, Römerstr. 20
• Wanderung der kfd durch die Rodener Wiesen | 12. Mai 2026, 14:00 Uhr, Treffpunkt: Borgass (Herrenstraße)
• Vatertagsparty mit Livemusik im Lorisgarten | 14. Mai 2026, ab 14:00 Uhr, Heiligenstr. 25
• Reparaturcafé der Pfarrei Saarlouis Heilige Familie | 16. Mai 2026, 10:00–12:00 Uhr, Karl-Thiel-Haus, Donatusstr. 33
• Wanderung des Saarwaldvereins Roden: Mühlenweg im Sprenger Bachtal (9 km) | 17. Mai 2026, 10:00 Uhr, Treffpunkt: Marktplatz Roden
• Familiensonntag der Kinder- und Jugendfarm | 17. Mai 2026, 14:00–17:00 Uhr, Hella-Arweiler-Weg 1
• Reparaturcafé der Pfarrei Saarlouis Heilige Familie | 23. Mai 2026, 10:00–12:00 Uhr, Karl-Thiel-Haus, Donatusstr. 33
• Wanderung des Saarwaldvereins Roden: Teufelsburg zum ökonomischen Gottesdienst (6 km) | 25. Mai 2026, 09:00 Uhr, Treffpunkt: Marktplatz Roden
• Rodener Tage | 29.–30. Mai 2026, Marktplatz Roden
• Wanderung des Saarwaldvereins Roden: Lachwald (11 km) | 31. Mai 2026, 10:00 Uhr, Treffpunkt: Marktplatz Roden
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen erfahren Sie über die jeweiligen Veranstaltungsflyer oder die Verantwortlichen.
Wir freuen uns über viele Teilnehmende und einen lebendigen Mai in Roden!
Mittagspausenführungen im Stadtarchiv Saarlouis am 06. Mai 2026
Im Rahmen der alternierenden Mittagspausenführungen in den städtischen Einrichtungen in der Kaserne VI wird diesmal im Stadtarchiv das Thema “Stadtentwicklung im Kartenbild” behandelt. Anhand ausgewählter Einzelstücke werden die baulichen Veränderungen erläutert, die Saarlouis seit der Aufhebung des Festungsstatus 1889 durchlaufen hat. Dabei wird deutlich werden, wie die Stadt über die ursprünglichen engen Grenzen hinauswuchs und militärische Funktionsbauten abgerissen oder einer neuen Nutzung zugeführt wurden.
Treffpunkt: Stadtarchiv im 1. OG des Städtischen Museums, Mittwoch, 6. Mai 2026, 12:30 Uhr.
Dauer: ca. 20-30 Minuten
Der Seniorenbeirat Saarlouis kommt auch in Ihren Stadtteil – Einladungen für die Stadtteile Fraulautern und Steinrausch
Der Seniorenbeirat Saarlouis kommt auch in Ihren Stadtteil – Einladungen für die Stadtteile Fraulautern und Steinrausch
Sind Sie zufrieden in Ihrem Stadtteil? Wie sieht es mit der Versorgung, der Verkehrslage sowie der Wohn- bzw. Lebensqualität aus? Ist Ihnen Barrierefreiheit wichtig, und wenn ja, wo fehlt sie Ihnen?
Die Mitglieder des Seniorenbeirates der Stadt Saarlouis laden Sie zu einer Reihe von Gesprächsrunden mit Seniorinnen und Senioren in den verschiedenen Stadtteilen ein. Ziel der Treffen ist es, aktuelle Themen, Anliegen und Wünsche der älteren Generation direkt vor Ort aufzunehmen und gemeinsam zu erörtern.
Der Seniorenbeirat lädt nun zu seinen nächsten Gesprächsrunden die Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil Fraulautern am Mittwoch, den 06. Mai, um 15:30 Uhr in das Seniorencafé im „Haus Europa“, Rodener Str. 56 in Saarlouis, recht herzlich ein. Natürlich können Bürgerinnen und Bürger aus Fraulautern auch an der Gesprächsrunde im Stadtteil Steinrausch am Donnerstag, den 07. Mai, um 15:00 Uhr im MGH „Miteinander der Generationen“, Konrad-Adenauer-Allee 138, teilnehmen.
In offener Atmosphäre haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Perspektiven einzubringen und sich aktiv am Austausch zu beteiligen. Die im Rahmen der Gespräche gewonnenen Erkenntnisse werden im Anschluss durch den Seniorenbeirat gebündelt und in einem Schreiben der Verwaltung sowie den städtischen Beschlussgremien zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise sollen die Anliegen der Seniorinnen und Senioren gezielt in politische Entscheidungsprozesse einfließen.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an den Gesprächsrunden teilzunehmen.
„Komisch, für sowas hab ich ein Gedächtnis!“
Ein Museumsabend mit den saarländischen Comicautoren Bernd Kissel und Jonathan Kunz in der Loriot-Ausstellung der Ludwig Galerie Saarlouis
Am Mittwoch, 6. Mai 2026, laden die Ludwig Galerie Saarlouis und die Stadtbibliothek Saarlouis um 19 Uhr zu einem ganz besonderen Museumsabend mit den beiden saarländischen Comicautoren Bernd Kissel und Jonathan Kunz im Rahmen der Ausstellung „Ach was“ – Loriot – Künstler, Kritiker und Karikaturist“ in die Ludwig Galerie Saarlouis ein.
Unter dem Titel „Komisch, für sowas hab ich ein Gedächtnis!“ werden Bernd Kissel und Jonathan Kunz über Loriot und die deutsche Humorgeschichte sprechen.
Die beiden Zeichner Bernd Kissel und Jonathan Kunz begegnen sich an diesem Abend in der Ludwig Galerie und unterhalten sich über ihre humoristischen Wurzeln, die deutsche Humorgeschichte und was Loriot damit zu tun hat. Außerdem präsentieren sie einen bunten Strauß an eigenen Werken und lesen aus zum Teil unveröffentlichten Arbeiten vor. In einer anschließenden lockeren Frage-und-Antwort-Runde stehen die beiden Künstler dem Publikum gerne zur Verfügung.
Bernd Kissel wurde am 24. Mai 1978 in Saarbrücken geboren. Kissel ist vor allem als Comiczeichner bekannt und hat sich mit seinen Arbeiten in der regionalen und überregionalen Comicszene etabliert. Er arbeitet auch als Grafikdesigner und im Bereich Trickfilm. Kissel produzierte unter anderem über 100 Folgen der Comic-Reihe „Saar-Legenden“, die in der Saarbrücker Zeitung erschienen sind. Außerdem gibt es von ihm die Comic-Serie „Saarland Album“, die mit Langhals & Dickkopp in den Hauptrollen verfilmt wurde. In Zusammenarbeit mit dem Autor Marc-Uwe Kling zeichnete er zu dessen erfolgreichen Känguru-Romanen Comic-Strips für Zeit Online. 2025 erschien ihr gemeinsamer Comicband „Elon & Jeff on Marz“, eine urkomische Satire über Milliardäre, den Mars und absurde Konflikte.
Jonathan Kunz (* 1988 in Ulm) ist ein deutscher Comic-Künstler, Illustrator, Autor und Hochschuldozent. Er lebt und arbeitet in Saarbrücken und zählt zu den bekanntesten Vertretern der modernen Webcomic-Szene. Er hat sowohl im deutschsprachigen Raum als auch international eine große Fangemeinde. Bekannt wurde Kunz vor allem als Teil des Künstlerduos War and Peas, dass er gemeinsam mit Elizabeth Pich betreibt. Seit 2011 veröffentlichen sie regelmäßig kurze, humorvolle und oft schwarzhumorige Comics, die international ein großes Publikum erreichen und millionenfach in sozialen Medien geteilt werden. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist Kunz auch als Dozent aktiv. An der Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBKsaar) baute er über mehrere Jahre hinweg einen Master-Schwerpunkt im Bereich Comic und Graphic Novel mit auf und engagiert sich stark in der Förderung junger Talente.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Buchhandlung Bock & Seip statt.
Der Eintritt ist frei.

Drittes Steuerungsgruppentreffen der Saarlouiser Nachhaltigkeitsstrategie
Im Rahmen der kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie für die Europastadt Saarlouis fand das dritte Steuerungsgruppentreffen im Projekt „Global Nachhaltige Kommune Saarland“ (GNK) in der Villa Vivendi statt. In den Räumlichkeiten des Vereins für Sozialpsychiatrie beriet man sich über aktuelle Themen und Vorschläge, wie Nachhaltigkeit künftig systematisch in allen Bereichen von Verwaltung und Stadtentwicklung verankert werden kann. Dabei wurden sowohl konkrete Maßnahmen als auch die Transparenz gegenüber Politik und Öffentlichkeit durch regelmäßige Berichte thematisiert. So kamen unter anderem Maßnahmen zu Integration und Teilhabe, Mobilität sowie die Förderung verschiedener Zukunftstechnologien zur Sprache.
Die Projektkoordinatoren der Stadtverwaltung, Dr. Andreas Ney und Michael Leinenbach, analysierten gemeinsam mit Verwaltungsmitarbeitern sowie einer Steuerungsgruppe aus Mitgliedern der Stadtgesellschaft bestehende Maßnahmen und besprachen, wie zukünftige Projekte und konkrete Ziele umgesetzt werden können. Unterstützung erhielten sie dabei von Antonia Kiechle und dem Frankfurter Büro „Good-Response“, das mit über 30-jähriger Erfahrung bereits mehr als 2000 Projekte in 15 verschiedenen Ländern bei der Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien begleitet hat.
Orientiert an den globalen Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 sollen ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte künftig stärker in kommunale Entscheidungen einfließen. Die Strategie soll dazu beitragen, die Europastadt zukunftsfähig und widerstandsfähig gegenüber aktuellen Herausforderungen zu gestalten. Außerdem steht die Stärkung des Standorts Saarlouis insgesamt im Vordergrund – zugunsten von Wirtschaft, Lebensqualität und nicht zuletzt einer lebenswerten Umwelt.
Das Projekt wird durch die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) aus Bundesmitteln sowie durch das saarländische Umweltministerium (MUKMAV) aus Landesmitteln vollständig gefördert.
Die Verwaltungsspitze dankt allen Beteiligten für ihr Engagement und die konstruktiven Ergebnisse der Steuerungsgruppentreffen. Die gewonnenen Erkenntnisse sowie Lob und Kritik sind essenziell, um ökologische, ökonomische und soziale Aspekte unmittelbar in den Entscheidungsfindungsprozess des Stadtrates einfließen zu lassen.

Foto: Peter Speth
Wochenmarkt wird verlegt
Wegen des Feiertags am 1. Mai 2026 wird der Wochenmarkt in Saarlouis auf Donnerstag, 30. April 2026 vorverlegt.
Der Seniorenbeirat Saarlouis kommt auch in Ihren Stadtteil
Sind Sie zufrieden in Ihrem Stadtteil? Wie sieht es mit der Versorgung, der Verkehrslage, der Wohn- bzw. Lebensqualität in Ihrem Stadtteil aus? Ist Ihnen die Barrierefreiheit wichtig und wenn ja, wo fehlt Sie Ihnen?
Die Mitglieder des Seniorenbeirates der Stadt Saarlouis laden Sie zu einer Reihe von Gesprächsrunden mit Seniorinnen und Senioren in den verschiedenen Stadtteilen ein.
Ziel der Treffen ist es, aktuelle Themen, Anliegen und Wünsche der älteren Generation direkt vor Ort aufzunehmen und gemeinsam zu erörtern.
Der Seniorenbeirat lädt zur seiner nächsten Gesprächsrunde Bürgerinnen und Bürger aus Lisdorf am Donnerstag, den 07. Mai um 15.30 Uhr in das LisDorfHaus in der Provinzialstr. 78 recht herzlich ein.
In offener Atmosphäre haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Perspektiven einzubringen und sich aktiv am Austausch zu beteiligen.
Die im Rahmen der Gespräche gewonnenen Erkenntnisse werden im Anschluss durch den Seniorenbeirat gebündelt und in einem Schreiben der Verwaltung sowie den städtischen Beschlussgremien zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise sollen die Anliegen der Seniorinnen und Senioren gezielt in politische Entscheidungsprozesse einfließen.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an den Gesprächsrunden teilzunehmen.
Schließzeiten Wertstoffzentrum
Das EVS-Wertstoffzentrum in der Fasanenallee ist am 2. und 13. Mai 2026 ganztägig geschlossen.
Saarlouis erinnert an die Staatsgründung Israels: Zum Jom haAtzmaut hisst die Europastadt die israelische Flagge
Damit setzt die Europastadt Saarlouis ein sichtbares Zeichen der besonderen historische Verantwortung. „Für Saarlouis ist dieser Tag auch ein Tag der Erinnerung“, sagt OB Marc Speicher. „Die Flagge Israels am Rathaus steht heute für Verbundenheit und klare Haltung. Jüdisches Leben muss auch in Deutschland sicher und sichtbar sein.“
Jom haAtzmaut, der israelische Nationalfeiertag, erinnert an den Tag der Unabhängigkeitserklärung durch Davin Ben-Gurion im Jahr 1948. In diesem Jahr wird er am Abend des 21. auf den 22. April gefeiert, an beiden Tagen ist die israelische Flagge am Rathaus zu sehen.

Foto: Sascha Schmidt
Neue Weinbar „Piùvino“ bereichert Saarlouiser Innenstadt
Mit „Piùvino“ hat in den Räumlichkeiten gegenüber der Ludwig Galerie und an der Ecke, Alte Brauereistraße und Silberherzstraße eine neue Weinbar eröffnet. Die Fläche, die zuvor über viele Jahre gastronomisch genutzt wurde, wurde damit nach einer kurzen Umbruchphase erneut belebt.
Zur Eröffnung waren neben zahlreichen Gästen auch Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung vor Ort. Im Austausch mit den Betreiberinnen und Betreibern stand insbesondere die Entwicklungsperspektive der Innenstadt im Fokus.
„Dass ein Standort nach dem Ende eines langjährigen Betriebs so schnell wieder genutzt wird, zeigt, dass Saarlouis für Gastronomiekonzepte weiterhin interessant ist. Solche Übergänge sind wichtig, damit es keine dauerhaften Leerstände in zentraler Lage gibt“, erklärte Oberbürgermeister Marc Speicher.
Für die Europastadt Saarlouis bedeutet die Neueröffnung vor allem die Sicherung und Weiterentwicklung bestehender innerstädtischer Strukturen. Insbesondere an Zentralen und stark genutzten Standorten wie dem Herrengarten kommt es darauf an, dass Flächen nicht über längere Zeit ungenutzt bleiben, sondern sich an veränderte Nutzungsgewohnheiten anpassen.
Die neue Weinbar knüpft an die gastronomische Nutzung des Standorts an und führt diesen nach einer Phase der Neuausrichtung in veränderter Form weiter. Das Konzept setzt auf eine Kombination aus Weinbar und Café, bei der insbesondere ein ausgewähltes Weinangebot mit einem ergänzenden Speiseangebot verbunden wird. Der Fokus liegt auf einem Aufenthaltsort, der sowohl tagsüber als auch in den Abendstunden genutzt werden kann.
Mit „Piùvino“ wird ein bestehender Standort in diesem Sinne fortgeführt und zugleich neu ausgerichtet. Die Stadt Saarlouis sieht darin ein positives Signal für die Entwicklung der Innenstadt.

Bildtext: Zur Eröffnung waren Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung und des Stadtrates vor Ort.
Foto: Sofia Behtash
Straßensanierung mit Vollsperrung in der Straße „Am Kirchenbach“
Am Sonntag, 26. April 2026, wird die Straße „Am Kirchenbach“ im Abschnitt zwischen der Einmündung Mühlenstraße und der Einmündung Ritschstraße aufgrund von Sanierungsarbeiten vollständig gesperrt.
Eine entsprechende Umleitung ist ausgeschildert. Verkehrsteilnehmende, insbesondere Ortskundige, werden gebeten, den betroffenen Bereich weiträumig zu umfahren.
Die Maßnahme wird voraussichtlich am Montag, 27. April 2026, gegen 06:00 Uhr abgeschlossen sein. Anschließend wird die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben.
Bilderbuchkino in der Stadtbibliothek Saarlouis
Am Sonntag, 26. April 2026, wird die Straße „Am Kirchenbach“ im Abschnitt zwischen der Einmündung Mühlenstraße und der Einmündung Ritschstraße aufgrund von Sanierungsarbeiten vollständig gesperrt.
Eine entsprechende Umleitung ist ausgeschildert. Verkehrsteilnehmende, insbesondere Ortskundige, werden gebeten, den betroffenen Bereich weiträumig zu umfahren.
Die Maßnahme wird voraussichtlich am Montag, 27. April 2026, gegen 06:00 Uhr abgeschlossen sein. Anschließend wird die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben.
Bilderbuchkino in der Stadtbibliothek Saarlouis
Die Stadtbibliothek Saarlouis zeigt am Dienstag, 12. Mai 2026 um 15:30 Uhr, das Bilderbuch „Der schaurige Schusch“ als Bilderbuchkino.
Auf dem hohen Berg Doggelspitz leben bisher nur das scheue Huhn, der bockige Hirsch, die garstige Gams, das maulige Murmeltier und der Party-Hase. Bis eines Tages die Gerüchteküche brodelt. Der Schusch möchte auch auf den Dogglspitz ziehen. Und obwohl niemand ihn kennt, haben alle schon ein vorgefertigtes Bild von ihm im Kopf: ein zottiges, riesiges, stinkendes, wild küssendes Monster.
Schon flattern Einladungen zur Einweihungsparty ins Haus. Ist doch klar, dass da keiner hin geht. Oder doch? Der Party-Hase wird trotz aller Warnungen schwach. Ob das gutgeht? Text und Bilder sprühen vor Witz und Charme und vermitteln auf höchst amüsante Weise, dass man, statt vorzuverurteilen, sich lieber selbst ein Bild machen soll.
Zum Bilderbuchkino sind alle Kinder im Alter von fünf bis sieben Jahren herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung erforderlich, direkt vor Ort oder unter der Telefonnummer 06831/69890-60. Nach der Vorführung haben die Kinder noch die Möglichkeit zu malen oder in den zahlreichen Büchern zu stöbern. Darüber hinaus bietet die Stadtbibliothek Saarlouis ihren Kunden ein vielfältiges Angebot an Kinder- und Jugendliteratur, Belletristik, Tonies, Hörbüchern auf CD, Literatur zur Alltagsbewältigung und Bildung, für Hobby und Freizeit und DVDs. Die Stadtbibliothek Saarlouis befindet sich im Theater am Ring, Souterrain, Eingang Lothringer Straße. Die Öffnungszeiten sind Montag und Dienstag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr und 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Donnerstag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr und 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr sowie Freitag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr.
Der Saarlouiser Seniorenbeirat informiert
Seit einigen Wochen hat sich die Verkehrslage für Radfahrerinnen und Radfahrer in der Französischen Straße in Saarlouis geändert. Der Senioren- und Frauenbeirat der Stadt Saarlouis hatten sich u.a. dafür eingesetzt, dass der Radverkehr nur noch in der Zeit von 18.00 – 09.00 Uhr in der Fußgängerzone möglich ist.
Vorausgegangen waren Beschwerden von Bürgerinnen und Bürger, die mit Rollatoren, Kinderwägen oder als Fußgänger unterwegs waren. Es kam mehrfach zu gefährlichen Situationen, Zusammenstößen bis hin zu Verletzungen. Der Seniorensicherheitsberater der Stadt Saarlouis, Günter Engelbrecht, meinte „Ich konnte an vielen Samstagen beobachten, dass sich nur wenige Radfahrer wirklich an die Regel halten und langsam fahren. Leider durchqueren auch immer wieder E-Roller verbotenerweise die Französische Straße.“ Gerade in den Sommermonaten stehen Stühle der anliegenden Gastronomie in der Französischen Straße und verengen die Hauptpassage. Auch zahlreiche ältere Bürgerinnen und Bürger wünschten sich, dass hier mehr auf die Belange der Fußgängerinnen und Fußgänger eingegangen wird und baten den Seniorenbeirat um Unterstützung.
Diesem Wunsch kam der Seniorenbeirat nach und führte Gespräche mit der Verwaltungsspitze. Nach einem Ortstermin unter Einbindung des zuständigen Amtes für Bürgerservice, Sicherheit und Ordnung wurde umgehend ein entsprechendes Verkehrsschild angebracht, dass den Radverkehr auf den Zeitraum zwischen 18 Uhr abends und den folgenden Morgen 9 Uhr beschränkt. Der Beirat bedankt sich für die Umsetzung ihres Anliegens und hofft, dass auch die Radfahrerinnen und Radfahrer diese Entscheidung beachten.
Die Seniorensicherheitsberater stehen am Samstag, den 02. Mai 2026 von 10.00 – 13.00 Uhr mit einem Infostand in der Französischen Straße. Bis September sind sie in der Regel am ersten Samstag im Monat dort zu erreichen.

40 Jahre Städtepartnerschaft Eisenhüttenstadt – Saarlouis: Delegationsreisen für Bürgerinnen und Bürger
Im Jahr 2026 feiern die Städte Eisenhüttenstadt und Saarlouis ein besonderes Jubiläum: Die erste deutsch-deutsche Städtepartnerschaft wird 40 Jahre alt.
Seit vier Jahrzehnten verbindet beide Städte eine enge Freundschaft, die durch zahlreiche Begegnungen, gemeinsame Projekte und persönliche Kontakte gewachsen ist. Dieses Jubiläum soll im Laufe des Jahres gemeinsam mit vielen Bürgerinnen und Bürgern beider Städte gefeiert werden.
Hierzu bieten die Städtepartner zwei Delegationsreisen nach Eisenhüttenstadt und Saarlouis mit organisiertem Besuchsprogramm an. Ziel ist es, die Partnerstadt (besser) kennenzulernen und neue persönliche Begegnungen zu ermöglichen.
Gastfamilie werden – Eisenhüttenstadt besucht Saarlouis zur Emmes
Zur Emmes werden vom 04. bis 7. Juni Gastgeberinnen und Gastgeber in Saarlouis gesucht, die Bürgerinnen und Bürger aus Eisenhüttenstadt während ihres Besuchs aufnehmen und beherbergen möchten. Am Emmes-Samstag findet mittags in Kooperation mit dem Stadtverband der kulturellen Vereine auf der Bühne am Kleinen Markt ein Partnerschaftsprogramm statt, das einige Überraschungen bereithält.
Reise zum Stadtfest nach Eisenhüttenstadt vom 28.-31. August
Für die geplante Reise zum Stadtfest nach Eisenhüttenstadt vom 28.-31. August werden interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Saarlouis gesucht, die Lust haben, neue Kontakte zu knüpfen und Teil dieses besonderen Jubiläumsjahres zu werden.
Anmeldung zu den Begegnungen
Sie können sowohl Gäste aus der Partnerstadt bei sich aufnehmen als auch an der Fahrt nach Eisenhüttenstadt teilnehmen oder beides kombinieren. Jede Form der Teilnahme trägt dazu bei, die Städtepartnerschaft zu festigen und neue Begegnungen entstehen zu lassen.
Die Stadt Saarlouis organisiert die Busfahrt nach Eisenhüttenstadt und trägt einen Teil der Kosten. Der Eigenanteil beträgt voraussichtlich 150,00 Euro pro Person und richtet sich nach der Anzahl der Teilnehmenden.
Anmeldungen bitte bis zum 04. Mai an:
Mail: International@saarlouis.de
Tel.: 06831/443-246

Foto: Stadt Eisenhüttenstadt, Dominic Mocker
Maibaumsetzen in Roden
Am Donnerstag, den 30. April 2026, lädt der Rodener Geschichtskreis gemeinsam mit dem Quartiersmanagement Roden, dem Café „Herz & Hand“ der Diakonie Saar und der vhs der Stadt Saarlouis herzlich zum gemeinsamen Maibaumsetzen am Donatuszentrum Roden, Schulstr. 7 ein.
Um 17 Uhr wird das Maibaumsetzen feierlich von Schirmherr Oberbürgermeister Marc Speicher eröffnet. Bei Maibowle und weiteren Getränken startet anschließend die Linedance-Gruppe des TV Roden mit dem Tanz in den Mai. Für das leibliche Wohl sorgt das Café „Herz & Hand“ der Diakonie Saar.
Die Veranstaltung wird zudem tatkräftig von Schülerinnen und Schülern der Römerbergschule Roden mitgestaltet.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Neu: Spielkreis der Nationen
In der Europastadt Saarlouis wird der interkulturelle Austausch aktiv gelebt. Sei es durch die Städtepartnerschaften mit Frankreich und Italien, als auch durch interkulturelle Angebote, Veranstaltungen und Feste mit Menschen aller Nationen. In Saarlouis leben Menschen aus rund 80 verschiedenen Ländern, die nicht nur viele verschiedene Sprachen sprechen, sondern auch ihre eigene Kultur mitbringen. So kam die Idee zu einem Spielkreis der Nationen, wo Familien aus verschiedenen Kulturen und Ländern, unabhängig von Religion oder Weltanschauung sich begegnen und austauschen können. Gemeinsam spielen, singen, basteln und dabei das „Leben der Anderen“ kennen und vielleicht besser verstehen lernen. Der Spielkreis richtet sich an Eltern und Großeltern mit Kindern im Alter von 10 Monaten bis zum Kindergarteneintritt. Begleitet wird der Spielkreis von Angelique und Shaimaa, zwei erfahrenen Fachkräften. Man trifft sich dienstags von 10:00 bis 11:30 Uhr im Esther-Bejarano-Haus, Holtzendorffer Str. 2 in Saarlouis. Die Teilnahme kostet 39 Euro für 10 Termine, Geschwisterkinder zahlen die Hälfte. Weitere Informationen und Anmeldung: Katholische Familienbildungsstätte (FBS), Tel.: (06831) 43637 oder fbs-saarlouis@t-online.de

Bildtext: Die Europastadt Saarlouis bietet ab sofort gemeinsam mit der FBS einen Spielkreis der Nationen an.
Foto: Veronika König
Basketballturnier in Saarlouis setzt Zeichen für Zusammenhalt und Fairness
Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen veranstaltete YOU – Das Jugendbüro der Europastadt Saarlouis in Kooperation mit JUZ United ein Basketballturnier auf dem Multifunktionsfeld in der St.-Nazairer-Allee. Rund 20 sportbegeisterte Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zusammen, um in freundschaftlicher Atmosphäre ihr Können unter Beweis zu stellen.
Auch Bürgermeister Carsten Quirin ließ es sich nicht nehmen, vorbeizuschauen und selbst einige Körbe zu werfen.
Bei guter Musik und mit einigen Zuschauerinnen und Zuschauern entwickelte sich schnell eine lebendige Turnierstimmung. Die Spiele waren geprägt von Teamgeist, Fairness und hohem Einsatz auf dem Feld. Neben dem sportlichen Wettbewerb stand insbesondere das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Im Anschluss an das Turnier ließen die Beteiligten den gelungenen Tag beim gemeinsamen Grillen in entspannter Atmosphäre ausklingen. Dabei bot sich Gelegenheit für Gespräche, Austausch und ein geselliges Miteinander.
Die Veranstalter Lena Geyer (Europastadt Saarlouis) und Paul Chatzis (JUZ United) ziehen ein durchweg positives Fazit: Das Basketballturnier sei ein voller Erfolg gewesen und ein gelungenes Beispiel dafür, wie Sport Menschen zusammenbringen und den Gemeinschaftssinn stärken kann.

Foto: Katharina Motsch
Arbeitskammer, IG Metall und Europastadt Saarlouis stellen Film über Ford-Entwicklung vor und diskutieren über Zukunft des Wirtschaftsstandortes Saarlouis
Das Ende des Baus von Autos im Saarland Ford bewegte viele Menschen aus der gesamten Region. Ein Filmabend im Vereinshaus Fraulautern griff diese Thematik auf. Gezeigt wurde die Dokumentation „Nach der Arbeit an den Maschinen“, die die Perspektiven ehemaliger Beschäftigter in den Fokus stellt und persönliche Einblicke in die Folgen der Werksschließung gibt. Im Anschluss diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Gewerkschaften und Institutionen über die zukünftige Entwicklung des Standorts. Der Film wurde von der Arbeitskammer initiiert und stellt ein zeithistorisches Dokument dar. „Ich bin der Arbeitskammer und der IG Metall dankbar für den Film. Wir werden ihn in die neue Ausstellung zur Wirtschaftsgeschichte des Großraums Saarlouis im Museum der Stadt aufnehmen“ so Oberbürgermeister Marc Speicher.
An der Gesprächsrunde nahmen Markus Thal (ehemaliger Betriebsrat), Ralf Cavelius (IG Metall) Patrik Lauer (Landrat) und Marc Speicher (Oberbürgermeister) teil. Moderatorin der Veranstaltung der Arbeitskammer war Dörte Grabbert.
OB Speicher betonte die Bedeutung eines aktiven Strukturwandels. Es gelte, den Blick nach vorne zu richten und neue Impulse zur Diversifizierung der Saarwirtschaft zu setzen.
„Unser Ziel ist es, neue Perspektiven für die Menschen in der Region zu schaffen und gleichzeitig die vorhandenen Kompetenzen vor Ort zu sichern“, so Speicher. Die Verantwortung gegenüber den Beschäftigten müsse dabei stets im Mittelpunkt stehen.
In der Diskussion wurde deutlich, dass der Strukturwandel unterschiedlich bewertet wird. Während aus gewerkschaftlicher Sicht vor allem die konkreten Folgen für die Beschäftigten und der Verlust sicherer Industriearbeitsplätze im Vordergrund standen, wurde von institutioneller Seite die Notwendigkeit betont, den Wandel aktiv zu gestalten und neue Perspektiven durch Qualifizierung und Ansiedlung zu schaffen. Die unterschiedlichen Beiträge machten deutlich, dass es neben wirtschaftlichen Fragen auch um langfristige soziale Stabilität in der Region geht.
Das Ende der Ford-Produktion stellt einen tiefgreifenden Einschnitt für Saarlouis dar, wirtschaftlich wie gesellschaftlich. Gleichzeitig eröffnet der Strukturwandel Chancen für neue Entwicklungen und die Sicherung des Standorts.

Foto: Sofia Betash
Maifest auf der Burg Siersberg in Rehlingen Siersburg mit Live Musik von Eddie Gimler
Wann: 01.05.2026 / Wo: Burg Siersberg in Rehlingen Siersburg
Beginn: 10:00 Uhr
Veranstalter: SG Kultur, 01703153437
Bildrechte: Sascha Gimler
Maifest auf der Burg Siersberg mit Kulinarik und Musik von Eddie Gimler
Am Freitag, den 1. Mai 2026, laden die Gemeinde Rehlingen-Siersburg und die SG Kultur zu einem besonderen Highlight ein: dem traditionellen Maifest auf der historischen Burg Siersberg. Ab 10:00 Uhr erwartet die Besucher ein Tag voller Genuss, Geselligkeit und hochkarätiger Musik in einer der schönsten Kulissen des Saarlandes. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die „Flammerei“ serviert knusprige Flammkuchen, während die „Weinscheune“ aus Hüttersdorf eine Auswahl erlesener Weine präsentiert. Wer es moderner mag, kommt bei „Tuni Snack“ aus Saarbrücken mit frischen Burgern und Wraps auf seine Kosten. Auch der Klassiker, die Rostwurst, darf nicht fehlen. Abgerundet wird das Angebot durch eine Auswahl an Cocktails, kühlem Bier und alkoholfreien Getränken. Ab 15:00 Uhr sorgt der überregional bekannte Gitarrist Eddie Gimler für die passende musikalische Unterhaltung. Die Veranstalter bitten die Besucher höflichst, mitgebrachte Musik ab Beginn des Live-Auftritts einzustellen, um das Konzerterlebnis für alle Gäste zu gewährleisten. Die Siersburg ist nicht nur ein Denkmal hochmittelalterlicher Baukunst, sondern bietet auch einen der spektakulärsten Ausblicke auf die Täler von Saar und Nied bis hin zum lothringischen Hügelland.
Anfahrt/Parken: Parkmöglichkeiten stehen am Sportplatz Siersburg (Am Hautzenbuckel) zur Verfügung. Von dort führt ein etwa 15-minütiger Fußweg hinauf zur Burg.
Eintritt: Frei!
Die Gemeinde und die SG Kultur freuen sich darauf, gemeinsam mit zahlreichen Ausflüglern und Familien einen unvergesslichen Maifeiertag in historischem Ambiente zu verbringen


Baumpflanzaktion für Schulneulinge: Europastadt Saarlouis setzt Zeichen für Umweltbewusstsein
Mit ihrer traditionellen Baumpflanzaktion hat die Stadt Saarlouis auch in diesem Jahr ein Zeichen für Umweltbewusstsein und nachhaltige Bildung gesetzt.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Aktion stand erneut die symbolische Pflanzung eines Solitärbaums auf dem Gelände der Grundschule „Im Alten Kloster“ in Fraulautern. Auf Wunsch des Schulleiters, Herrn Schommer, fiel die Wahl dabei auf eine Kugelplatane. Die Erstklässlerinnen und Erstklässler sowie ihre Lehrkräfte begleiteten die Pflanzaktion aufmerksam und beteiligten sich aktiv an der gemeinsamen Pflanzung des Baumes mit Vertreterinnen und Vertretern Fachämter und des Neuen Betriebshofes (nbs) der Stadt.
Darüber hinaus erhielten alle Kinder bereits im Vorfeld einen eigenen Baum oder einen Strauch ihrer Wahl – als persönliche Erinnerung an den Beginn ihrer Schulzeit und als Impuls, sich frühzeitig mit Natur und Umwelt auseinanderzusetzen. Insgesamt entschieden sich 149 Kinder für einen Elstar-Apfelbaum, während 117 Kinder rote Johannisbeersträucher erhielten.
Die Baumpflanzaktion hat in Saarlouis eine lange Tradition und wird bereits seit dem Schuljahr 1980/81 durchgeführt. Organisiert wurde sie vom Amt für frühkindliche Bildung, Schulen und Sport. Die Auslieferung der Pflanzen übernahm der Neue Betriebshof Saarlouis mit Unterstützung der jeweiligen Schulhausmeister.
„Mit der Baumpflanzaktion möchten wir schon zum Schulbeginn ein Bewusstsein für Natur und Umwelt schaffen. Die eigenen Bäumchen sind nicht nur eine bleibende Erinnerung an die Zeit in der Grundschule, sondern auch ein sichtbares Zeichen für Verantwortung und Nachhaltigkeit“, betont Bürgermeister Carsten Quirin.
Auch der Beigeordnete Gerald Purucker unterstreicht: „Gerade in Zeiten des Klimawandels ist es wichtig, früh anzusetzen und Kinder für ökologische Zusammenhänge zu sensibilisieren. Die Baumpflanzaktion verbindet auf gelungene Weise Umweltbildung mit einem besonderen Erlebnis für die Erstklässlerinnen und Erstklässler.“

Foto: Katharina Motsch