Besonderes Zeichen deutsch-französischer Freundschaft: Botschafter Delattre empfängt Europastadt Saarlouis
Auf Einladung des französischen Botschafters in Deutschland, François Delattre, besuchte eine Delegation der Europastadt Saarlouis die französische Botschaft für die Bundesrepublik Deutschland in Berlin. Im Mittelpunkt des rund einstündigen Gesprächs standen die engen deutsch-französischen Beziehungen Saarlouis’, seine europäische Ausrichtung sowie gemeinsame Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit. Begleitet wurde Oberbürgermeister Marc Speicher von Bürgermeister Carsten Quirin, Honorarkonsulin Myriam Bouchon sowie Christiane Bähr von der Stabsstelle Europa und internationale Zusammenarbeit. Es war der erste Besuch einer Saarlouiser Delegation bei einem französischen Botschafter überhaupt.
Der Empfang durch Botschafter François Delattre war von großer Herzlichkeit und gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Im Verlauf des Austauschs stellte Oberbürgermeister Marc Speicher die besondere Rolle Saarlouis’ als Europastadt heraus. Neben der französischen Gründungsgeschichte, der bis heute gelebten gemeinsamen Kultur und Sprache sowie der traditionsreichen Städtepartnerschaft mit Saint-Nazaire standen insbesondere die jüngsten europäischen Entwicklungen im Fokus. Dazu zählen die offizielle Einführung der Bezeichnung „Europastadt Saarlouis“, die Auszeichnung mit dem Europadiplom des Europarats in Straßburg sowie zahlreiche deutsch-französische Projekte in den Bereichen Kultur, Bildung, Wirtschaft und Jugendaustausch.
Botschafter Delattre zeigte sich beeindruckt von der Intensität und Vielfalt der deutsch-französischen Beziehungen in Saarlouis. Er würdigte insbesondere das außergewöhnliche europäische Engagement der Stadt und machte deutlich, dass Saarlouis weit über die Region hinaus als Beispiel für eine lebendige deutsch-französische Partnerschaft wahrgenommen wird. Auch die kontinuierliche Arbeit der Stadt zur Stärkung des europäischen Gedankens sowie die zahlreichen Begegnungen zwischen Menschen aus beiden Ländern fanden seine ausdrückliche Anerkennung.
„Dieses Gespräch war für uns eine große Auszeichnung. Es hat gezeigt, dass unser europäisches Engagement auch auf höchster diplomatischer Ebene wahrgenommen und wertgeschätzt wird. Saarlouis lebt die deutsch-französische Freundschaft seit Jahrhunderten – nicht nur durch seine Geschichte, sondern vor allem durch das tägliche Miteinander der Menschen. Dieses Miteinander wollen wir auch künftig aktiv gestalten und weiter ausbauen“, betonte Oberbürgermeister Marc Speicher.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs waren die künftigen Vorhaben der Europastadt. So informierte die Delegation über das erstmals stattfindende deutsch-französische Freundschaftsfest am 14. Juli, das künftig dauerhaft in Saarlouis etabliert werden soll. Ebenso wurden die geplante Einweihung eines Europastadtdenkmals sowie die Benennung der Rue François Mitterrand vorgestellt, die als sichtbares Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft und der europäischen Einigung entstanden ist. In diesem Zusammenhang sprach Oberbürgermeister Speicher eine Einladung an Botschafter Delattre aus, nach Saarlouis zu kommen.
Darüber hinaus war die Zukunft der französischen Agence Consulaire in Saarlouis Thema des Austauschs. Die Delegation unterstrich die große Bedeutung der Einrichtung für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sowie für die Betreuung französischer Staatsangehöriger in der Region. „Das Honorarkonsulat in Saarlouis muss weiter bestehen bleiben und ist für uns im Saarland und der gesamten Region als nur eines von bundesweit zwölf Honorarkonsulaten von grundlegender Bedeutung“, so Oberbürgermeister Marc Speicher.
Zum Abschluss zog Speicher ein durchweg positives Fazit:
„Wir haben einen offenen, konstruktiven und ausgesprochen wertschätzenden Austausch erlebt. Die Anerkennung, die Botschafter Delattre der Arbeit unserer Europastadt entgegengebracht hat, freut uns sehr und bestätigt uns auf unserem Weg. Saarlouis versteht sich als Brückenbauer zwischen Deutschland und Frankreich – und wir werden diese Rolle auch künftig mit Überzeugung und Leidenschaft ausfüllen.”
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Bildtext:
: v.l.: Honorarkonsulin Myriam Bouchon sowie Christiane Bähr (Stabsstelle Europa und internationale Zusammenarbeit), Bürgermeister Carsten Quirin, Botschafter François Delattre und Oberbürgermeister Marc Speicher.
: Marc Speicher und François Delattre im Gespräch beim Besuch in der französischen Botschaft in Berlin.
Fotos: Sophia Tull
Nachruf Alfred Fuß
„Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Alfred Fuß. Er hat über Jahrzehnte als Stadtratsmitglied und später als Bürgermeister unsere Stadt geprägt. Zeit seines Lebens war er eng mit Saarlouis und mit seinem Heimatstadtteil Roden verbunden. Aufgewachsen in Roden, blieb er seinem Ort und seiner Stadt stets verpflichtet und setzte sich mit großem persönlichem Einsatz für die Belange der Menschen ein.“, erklärt Oberbürgermeister Marc Speicher
Über 20 Jahre, von 1968 bis 1988, gehörte Alfred Fuß dem Stadtrat der Stadt Saarlouis an. Anschließend war er von 1988 bis 2006 insgesamt 18 Jahre Bürgermeister. In dieser Zeit wirkte er mit hoher fachlicher Kompetenz, großem Verantwortungsbewusstsein und einem ausgeprägt menschlichen Führungsstil. In seinem politischen Handeln stand stets der Mensch im Mittelpunkt.
Besonders für den Stadtteil Roden war Alfred Fuß eine prägende Persönlichkeit und anerkannte sowie geschätzte Persönlichkeit des sozialen, kulturellen und politischen Lebens. Sein Engagement reichte weit über die Stadtverwaltung hinaus und spiegelte sich auch in seiner aktiven Vereinsarbeit wider.
„Mit Alfred verlieren wir einen lieben Menschen, der sich mit Kopf, Herz und Hand für seine Stadt und für seine Mitmenschen eingesetzt hat. Ich habe Alfred für seine offene, herzliche und soziale Art außerordentlich geschätzt. Seine Warmherzigkeit und seine Geselligkeit werden mir persönlich vor allem in Erinnerung bleiben. Persönlich und im Namen von vielen, für die er sich in den Jahrzehnten seiner Arbeit eingesetzt hat, sage ich von Herzen Danke und vergelts Gott. Unsere Stadt und ich auch ganz persönlich werde Alfred in bester Erinnerung bewahren.“, so Marc Speicher
saaBild: Archiv/Europastadt Saarlouis
Erster Überflug in der Geschichte des Saarlandes am französischen Nationalfeiertag über Saarlouis
Historischer Moment für das Saarland:
Erster Überflug in der Geschichte des Saarlandes am französischen Nationalfeiertag über Saarlouis
Ein besonderes Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft erwartet die Bürgerinnen und Bürger am Dienstag, 14. Juli, über Saarlouis: Anlässlich des französischen Nationalfeiertags wird es erstmals in der Geschichte des Saarlandes einen Überflug geben. Zwei Tornados der Bundeswehr werden die Garnisons- und Europastadt überfliegen.
„Im Jahr des 70-jährigen Bestehens der Deutschen Luftwaffe ist es uns gemeinsam gelungen, dieses besondere Jubiläum mit den Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag und dem deutsch-französischen Freundschaftsfest in Saarlouis zu verbinden“, erklärt Oberbürgermeister Marc Speicher. „Der 14. Juli als Nationalfeiertag Frankreichs steht für uns in Saarlouis auch für die enge Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich. Mit dem Überflug der Deutschen Luftwaffe unterstreichen wir unsere enge Partnerschaft und unseren gemeinsamen europäischen Gedanken. So wie es in Paris am 14. Juli Tradition ist, so machen wir es in diesem Jahr ähnlich in Saarlouis. Wir sind Europastadt und wir danken dem französischen Generalkonsul Jérôme Spinoza sowie dem Landeskommando der Bundeswehr mit Oberst Kopp und seinem Vorgänger Oberst Staab außerordentlich, dass dieses historische Ereignis möglich ist“, so Speicher weiter.
Der Überflug ist für 15:30 Uhr vorgesehen. Die Tornados werden Saarlouis in einer Flughöhe passieren, die eine gute Sicht auf die Maschinen ermöglicht.
Der Überflug findet im Rahmen des deutsch-französischen Freundschaftsfestes statt, mit dem die Garnisons– und Europastadt Saarlouis erstmals den französischen Nationalfeiertag feiert. Besucherinnen und Besucher können den Überflug vom Ravelin V aus verfolgen, wo den ganzen Tag über ein abwechslungsreiches Programm rund um die deutsch-französische Freundschaft angeboten wird.
Bild: Bundeswehr/Thorsten Jakobs
Erfolgreicher Abschluss von ErFolQ² – Nahtloser Übergang in die nächste Förderperiode
Haus Europa bleibt zentrale Anlaufstelle für Qualifizierung und Beschäftigungsförderung in Roden und Fraulautern
Mit einem gemeinsamen Abschlussfest im Haus Europa endete das erfolgreiche BIWAQ V-Projekt ErFolQ². Zahlreiche Teilnehmende, Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartner sowie Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter nutzten die Gelegenheit, auf die vergangenen Jahre zurückzublicken und die erzielten Erfolge gemeinsam zu feiern.
Das Projekt ErFolQ² wurde von der Europastadt Saarlouis in Kooperation mit der Diakonischen Werk an der Saar gGmbH und dem Jobcenter im Kreis Saarlouis umgesetzt. Ziel war es, (langzeit-) arbeitslose Menschen durch individuelle Beratung, Qualifizierungsangebote und sozialraumorientierte Unterstützung auf ihrem Weg in Beschäftigung zu begleiten und gleichzeitig die Quartiere Roden und Fraulautern nachhaltig zu stärken.
Ein besonderer Grund zur Freude: Das Engagement wird ohne Unterbrechung fortgesetzt. Nach der inzwischen vorliegenden Förderzusage des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen startet bereits zum 1. Juli das Nachfolgeprojekt ErFolQ 2.0 im Rahmen der neuen Förderperiode BIWAQ VI – ebenfalls mit dem Haus Europa als zentralem Projektstandort.
Im Vergleich zum Vorgängerprojekt wurden die Angebote gezielt weiterentwickelt und noch stärker an den aktuellen Bedarfen der Quartiere Roden und Fraulautern ausgerichtet. Neben bewährten Beratungs- und Qualifizierungsangeboten werden neue Formate geschaffen, die den veränderten Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt sowie den Bedürfnissen der Menschen vor Ort Rechnung tragen. Die enge Zusammenarbeit der Projektpartner sowie die Vernetzung mit lokalen Akteuren bleiben dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor.
„ErFolQ² hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig wohnortnahe Unterstützung, individuelle Begleitung und starke Kooperationen für erfolgreiche Arbeitsmarktintegration sind. Dass wir mit ErFolQ 2.0 nahtlos an diese erfolgreiche Arbeit anknüpfen können, ist eine sehr gute Nachricht für die Menschen in Roden und Fraulautern. Mein Dank gilt allen Projektpartnern und Mitarbeitenden, die mit großem Engagement dazu beigetragen haben, neue Perspektiven zu eröffnen und unsere Quartiere nachhaltig zu stärken“, betont Bürgermeister Carsten Quirin.
Auch die kommunale Projektleitung, Jessica Fischer, blickt optimistisch auf die kommende Förderperiode: „Das Vertrauen in unsere Arbeit und die erneute Förderung ermöglichen es uns, die erfolgreichen Ansätze der vergangenen Jahre weiterzuführen und gleichzeitig neue Schwerpunkte zu setzen. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort haben wir die Angebote weiterentwickelt und an die aktuellen Bedarfe angepasst. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Partnern auch in den kommenden Jahren neue Chancen für Teilhabe, Qualifizierung und Beschäftigung zu schaffen.“
Mit dem Start von ErFolQ 2.0 setzen die Europastadt Saarlouis, die Diakonische Werk an der Saar gGmbH und das Jobcenter im Kreis Saarlouis ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Das Haus Europa sowie das Donatuszentrum bleiben damit auch künftig wichtige Orte der Beratung, Begegnung und Unterstützung für Menschen, die neue berufliche Perspektiven entwickeln möchten.

Foto: Bäcker Marketing
Autorenlesung mit Stephanie Gessner begeistert Viertklässler der Grundschule Beaumarais
Im Rahmen der diesjährigen Nachlese zur SPIELSTARK-Veranstaltung und der beliebten Talkrunde „Mein Lieblingsbuch, ich stell’s Euch vor“ hat die Stadtbibliothek Saarlouis zusammen mit der Buchhandlung Bock & Seip ein literarisches Highlight organisiert: Die Autorenbegegnung mit der Mainzer Kinder- und Jugendbuchautorin Stephanie Gessner.
Der Autorenlesung mit Stephanie Gessner vorangegangen war die Veranstaltung „Mein Lieblingsbuch, ich stell’s Euch vor“, bei der drei Kinder aus Saarlouiser Grundschulen ihre Lieblingsbücher im Theater am Ring vorstellen durften. Ein großes Dankeschön an die Kinder Elisa Grißmer, Julia und Simon Meunier, die im Rahmen dieses Events ausgelost wurden, um zusammen mit Julia Hennings, Leiterin des Amtes für Kultur, an der unterhaltsamen Gesprächsrunde am 5. März teilzunehmen.
Die anschließende Autorenlesung mit Stephanie Gessner und den Viertklässlern der Grundschule Beaumarais fand am 24. Juni hitzebedingt nicht im Theater am Ring statt, sondern wurde spontan in die Grundschule Beaumarais verlegt. Stephanie Gessner hatte ihre Reihe Time Travellers dabei und las aus dem dritten Band „Safari mit Hindernissen vor“. Die Autorin entführte die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer in die spannende Welt Südafrikas.
Zum Inhalt der Bücher der Reihe Time Travellers: Die Klasse 6G möchte eigentlich eine Klassenfahrt in den Odenwald unternehmen, landet aber mit Hilfe von Zeitumweg zuerst in Australien, dann in Italien und im letzten Band der Reihe in Südafrika. Es geht um Freundschaft und den Zusammenhalt der Klasse. Einige der Kinder erhalten magische Fähigkeiten wie z. B. das Sprechen mit Tieren oder sich in Wasser verwandeln. Verfolgt wird die Schulklasse von den Chrononauts, eine Gruppe von Leuten, die sich für Zeitreise interessieren und dabei auch nicht vor Entführung zurückschrecken.
Gebannt und mit großer Aufmerksamkeit verfolgten die Viertklässler der Grundschule Beaumarais die spannende Lesung. Die Autorin gab zudem Einblicke in ihre Arbeit als Schriftstellerin und beantwortete zahlreiche neugierige Fragen. So erfuhren die Zuhörerinnen und Zuhörer, dass Stephanie Gessner die Orte in ihren Büchern selbst bereist hat und auch auf einer Safari in Südafrika war.
Zum Abschluss der Autorenlesung erhielten die Kinder die Möglichkeit, ein signiertes Exemplar der Time Travellers-Reihe zu erwerben, organisiert von der Buchhandlung Bock und Seip, oder sich eine persönliche Autogrammkarte der Autorin mit nach Hause zu nehmen – ein Erinnerungsstück an einen besonderen Vormittag voller Geschichten und Begeisterung für das Lesen.

Bildtexte:
Julia Hennings zusammen mit Elisa, Julia und Simon nach der Talkrunde „Mein Lieblingsbuch, ich stell’s Euch vor“

Stephanie Gessner bei ihrer Lesung in der Grundschule Beaumarais.
Fotos: Eva-Maria Keller
Nordic Walking – Intensivkurs für Seniorinnen und Senioren
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin und die vhs der Kreisstadt Saarlouis von Montag, den 20. Juli bis Samstag, den 25. Juli 2026 von 18.00 Uhr – 19.00 Uhr ( 6 Termine) einen neuen Kurs unter der Leitung von Petra Zimmermann an. Treffpunkt: Parkplatz Stadtgartenhalle St.Nazairer Allee 13
Moderate, gezielte Bewegung wirkt nachweislich positiv auf Körper und Geist. Nordic Walking stärkt Herz und Kreislauf, verbessert Koordination, Beweglichkeit und Gleichgewicht und kann Osteoporose vorbeugen.
Der tägliche Kurs ist geeignet ohne Vorerfahrung oder mit leichten Vorkenntnissen.
Bitte mitbringen: Lauf- oder Walkingschuhe, soweit vorhanden Nordic-Walking-Stöcke, witterungsangepasste Sportbekleidung, ggf. Wasser oder Sportgetränk
Ein weiterer Kurs wird von Montag, 03.08. bis Samstag, 08.08.26 angeboten.
Teilnahmegebühr: 44,00 €, ermäßigt 36,00 €
Anmeldung bis 16.07.: vhs der Stadt Saarlouis, Tel: 06831/ 6 98 90 30,
Öffentliche Bekanntmachungen künftig online abrufbar
Europastadt Saarlouis setzt auf digitale Veröffentlichung und neuen Benachrichtigungsservice.
Ab dem 1. Juli 2026 werden die öffentlichen Bekanntmachungen der Stadt Saarlouis über die städtische Website veröffentlicht. Mit der Umstellung auf die digitale Bekanntmachung schafft die Stadt einen zeitgemäßen, leicht zugänglichen und jederzeit verfügbaren Informationsweg für Bürgerinnen und Bürger.
Öffentliche Bekanntmachungen informieren unter anderem über Bauleitplanverfahren, Satzungen oder andere rechtlich relevante Verwaltungsverfahren. Künftig können diese Informationen bequem online eingesehen werden – unabhängig von Öffnungszeiten und jederzeit von zu Hause oder unterwegs.
Die Bekanntmachungen werden auf der Website der Europastadt in den jeweiligen Themenbereichen veröffentlicht und bleiben dort für den Veröffentlichungszeitraum abrufbar. Zusätzlich informiert die Saarlouiser Stadtrundschau alle zwei Wochen über wichtige Themen aus dem Stadtrat und den Ausschüssen, sie wird allen Haushalten in gedruckter Version zugestellt oder ist digital auf der Website der Stadt abrufbar.
Neuer Newsletter informiert über aktuelle Bekanntmachungen
Um Interessierte über neue Veröffentlichungen zu informieren, bietet die Stadt zusätzlich einen kostenlosen Newsletter-Service an.
Wer sich für den Newsletter anmeldet, erhält automatisch eine Benachrichtigung per E-Mail, sobald neue öffentliche Bekanntmachungen auf der Website veröffentlicht werden.
Der Service richtet sich insbesondere an Bürgerinnen und Bürger und alle die regelmäßig über aktuelle Verfahren und Veröffentlichungen der Stadt informiert werden möchten.
Die Anmeldung für den Newsletter erfolgt über die Website der Stadt Saarlouis unter www.saarlouis.de/newsletter-bekanntmachungen .
14. Juli in Saarlouis: Deutsch-Französisches Freundschaftsfest zum Nationalfeiertag
Mit einem deutsch-französischen Freundschaftsfest feiert die Europastadt Saarlouis den Nationalfeiertag des Nachbarlandes. Anlass ist der Empfang des französischen Generalkonsuls Jérôme Spinoza, der in diesem Jahr in Saarlouis stattfindet. Um die Feierlichkeiten zum 14. Juli auch für die Bürgerinnen und Bürger erlebbar zu machen, erwartet die Besucherinnen und Besucher auf dem Ravelin V den ganzen Tag über ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Kulinarik, Mitmachaktionen und französischem Lebensgefühl.
„Unsere Identität in Saarlouis ist durch unsere europäische Geschichte geprägt – mit dem Kern der deutsch-französischen Freundschaft“, erklärt Oberbürgermeister Marc Speicher. „Deshalb ist der Nationalfeiertag unserer Nachbarn auch für uns ein wichtiger Tag. Dass der französische Generalkonsul seinen Empfang zum 14. Juli in diesem Jahr in Saarlouis ausrichtet, freut uns ganz besonders. Mit dem Freundschaftsfest möchten wir diesen Anlass gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern feiern und die deutsch-französische Freundschaft sichtbar und erlebbar machen.“
Ab 11 Uhr lädt der Bouleclub 1966 Saarlouis zu Boule und die Enoteca zum Ricard-Frühstück ein. Akkordeonistin Nicole Jeanne Havener sorgt mit französischen Chansons, Valse Musette sowie Swing- und Boogie-Woogie-Klängen für die passende Atmosphäre. Für Kinder und Familien stehen unter anderem ein Gemeinschaftscomic der Freien Kunstschule sowie Bastelangebote des Vereins KOMMkultur/SBS e.V. auf dem Programm. Auch eine Karikaturenmalerin wird ebenfalls vor Ort sein.
Kulinarisch dürfen sich die Gäste auf Spezialitäten aus der Region von „Ebbes von Hei!“ und dem Burgund freuen. Flammkuchen und Crêpes sowie Baguettes, Wein und regionale Getränke. Wer möchte, kann die Angebote bei einem Picknick auf der Wiese genießen.
Von 12 bis 17 Uhr werden deutsch- und französischsprachige Führungen durch die historische Festungsanlage sowie digitale 3D-Rundgänge mit sogenannten Holo-Lens Brillen angeboten. Historische Walking Acts der Barocco Royal Company, Musik von DJ Joa Sax, die Übergabe der Ebbes-von-Hei!-Plakette und die Trampolinakrobatik-Show von ARAMELO runden das Programm ab.
Das deutsch-französische Freundschaftsfest findet am Dienstag, 14. Juli, auf dem Ravelin V statt. Der Eintritt ist frei.

10. Jubiläum der Saarland Open in Saarlouis
Weltranglistenturnier mitten im Stadtgarten und das bereits zum zehnten Mal.
Der STC Blau-Weiss e.V. bot eine Woche lang neben hochkarätigem internationalem Tennis ein buntes Programm für die Besucher des Events. Neben public viewing zur FIFA-Weltmeisterschaft, einem one-point-cup für jedermann oder einem Familientag war einiges los auf der Tennis-Anlage im Stadtgarten.
Beim Herrenturnier als Teil der ITF, das Spieler aus ganz Europa, den USA, Indonesien und Argentinien nach Saarlouis zog, wurden Preisgelder in Höhe von 15.000 $ bzw. 2160 $ sowie 15 Punkte in der Weltrangliste für den Sieger vergeben.
Das DTB-Turnier der Damen wurde mit insgesamt 7.500 €, davon 2.600 € für die Siegerin und 1.300 Punkten der Deutschen Rangliste dotiert. Hier konnte Victoria Pohle in einem spannenden Finale gegen Sophie Triquart als Siegerin im Damen-Einzel vom Platz gehen und in der Deutsche Rangliste weiter aufsteigen.
Bei den Herren setzte sich ITF-Finale der Deutsche Marlon Vankam bereits im 2. Satz souverän gegen Pieter de Lange aus den Niederlanden durch.
Bürgermeister Carsten Quirin gratulierte bei der Siegerehrung den Spielerinnen und Spielern und bedankte sich beim austragenden Verein STC Blau-Weiß e.V. für die professionelle Organisation des Turniers. „Die Saarland Open sind das größte Tennis-Highlight im Saarland. Wir sind stolz auf die außerordentliche Leistung, die der STC Blau-Weiß e.V. durch ehrenamtliches Engagement zeigt und damit Saarlouis alljährlich als perfekten Ausgrabungsort präsentiert.“
Auch der Vorsitzende des STC, Fred Becker, zeigte sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung: „Das Event wurde von vielen Schultern getragen. Gemeinsam haben wir uns als Verein mit den Verbänden, Sponsoren, Stadt und Land bestens vorbereitet und eine große Resonanz bei Spielern wie Publikum erzielt.“


Fotos: Julia Schwarz
Saarlouis ist jetzt offiziell Europastadt und erhält Europapreis des Europarates
Eine Woche im Zeichen Europas: In Straßburg nahm Oberbürgermeister Marc Speicher eine besondere Auszeichnung des Europarates entgegen, genau eine Woche zuvor fasste der Stadtrat auf seine Initiative einen einstimmigen Beschluss: Saarlouis trägt nun die offizielle und rechtsverbindliche Bezeichnung „Europastadt“. Das damit verbundene Engagement würdigte der Europarat mit der feierlichen Zeremonie zur Auszeichnung mit der ersten Stufe des Europapreises.
„Die wechselvolle Geschichte ist Teil unserer Identität und lässt uns vor allem eines: europäisch denken und europäisch fühlen“, erklärte OB Speicher in seiner Ansprache vor Ort im Europarat in Straßburg und hob dabei auch die ausgeprägte Verbundenheit zu den direkten Nachbarn Frankreich und Luxemburg hervor. „Saarlouis ist die einzige Stadt, die von einem französischen König gegründet wurde, meine Oma, geboren 1914, hatte fünf verschiedene Nationalitäten und lebte dabei doch immer in Saarlouis.“
Meilenstein in Straßburg
„Europa besteht nicht nur durch seine Institutionen“, betonte Miloš Konatar, Vorsitzender des Unterausschusses für den Europapreis an diesem Tag in seiner Festrede. „Es entsteht Tag für Tag in unseren Städten, in unseren Gemeinschaften und Dank des Engagements von lokalen Mandatsträgern.“ Die Auszeichnung in Straßburg: „Ein wichtiger Meilenstein für die Preisträger“, sagte Konatar. „Die Verleihung der Europäischen Diploms erkennt die Leistungen der ausgezeichneten Städte für Europa an und ermutigt dazu, auch in Zukunft weiterhin Initiativen zu entwickeln, um das europäische Miteinander zu stärken. Mit der Preisverleihung feiern wir das europäische Engagement, die tägliche Arbeit und die Entschlossenheit der Städte, Brücken zu bauen.“
In Saarlouis nehmen dabei die Städtepartnerschaften einen besonderen Stellenwert ein, erklärte Speicher. „Wir sind stolz auf fast 60 Jahre intensive Partnerschaft mit Saint-Nazaire, das als eine der letzten Städte in Europa befreit wurde und ganz besonders unter der nationalsozialistischen Terrorherrschaft zu leiden hatte.“ Vor 40 Jahren hat Saarlouis die historische erste deutsch-deutsche Städtepartnerschaft mit Eisenhüttenstadt initiiert – „eine Partnerschaft, die wie andere frühe deutsch-deutsche Bündnisse, zur Annäherung von West und Ost und damit auch zur Einigung Europas beigetragen hat.“ Das jüngste Städtebündnis geht auf eine der ersten Maßnahmen Speichers als neuer OB zurück: „Obwohl unsere neue Partnerschaft noch kein Jahr alt ist, hat sie eine lange Vorgeschichte. Aufgrund der großen italienischen Zuwanderung ist unsere italienische Community eine der größten der Region – diese würdigen wir mit der Begründung unserer Partnerschaft mit Favara.“
„Europa wird in den Kommunen gelebt“
„Europa wird in den Kommunen gelebt, von den Menschen vor Ort“, hob Speicher hervor. „Deshalb freue ich mich, dass unser Stadtrat meinem Vorschlag einstimmig gefolgt ist: Saarlouis trägt nun die offizielle und rechtsverbindliche Bezeichnung „Europastadt“. Dies ist sowohl in Bekenntnis zum Einsatz für die europäische Idee, aber auch eine Selbstverpflichtung: Wir werden diesen europäischen Weg konsequent weitergehen.“
An der offiziellen Feierstunde im Europarat nahmen neben Konatar und den Vertretern der ausgezeichneten Städte auch die Generalsekretärin der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, Despina Chatzivassiliou, sowie die Bürgermeisterin von Straßburg, Catherine Trautmann, teil. Am Abend wurde die Delegation zudem zu einem Empfang im Rathaus von Straßburg eingeladen.

Fotos: OB Marc Speicher bei der Auszeichnung im Europarat in Straßburg. Fotos: Sascha Schmidt
Bauarbeiten in der Eisenhüttenstädter Allee
Die Europastadt Saarlouis führt Bauarbeiten in der Eisenhüttenstädter Allee (Höhe Abfahrt von Peter-Neis-Brücke) an Bord- und Rinnenanlagen, sowie am Radweg aus.
Die Arbeiten werden im Zeitraum vom 07.07.2026 bis 11.07.2026 ausgeführt.
Eine entsprechende Verkehrsregelung über eine Ampelanlage wird eingerichtet.
Wir bitten die durch die Bauarbeiten entstehenden Unannehmlichkeiten für Autofahrende, Fußgänger und Radfahrer zu entschuldigen!
Asphaltsanierung Saaraltarm
Die Europastadt Saarlouis saniert das Teilstück des Weges entlang des Saaraltarmes von der Brücke in der St. Nazairer Allee bis zum Abgang zum Saarleinpfad auf der Seite des Baseballfeldes.
Als logische Folge der vorangegangenen Maßnahme des Entsorgungsverbandes Saar in diesem Teilstück saniert die Europastadt Saarlouis nach den Kanalsanierungsarbeiten die Wegeoberfläche. Die Arbeiten werden vom 02.07.2026 bis zum 12.07.2026 ausgeführt.
Eine entsprechende Umleitung ist ausgeschildert.
Die Verwaltung bittet, die durch die Sanierung entstehenden Unannehmlichkeiten für Fußgänger, Läufer und Radfahrer zu entschuldigen.
Saarlouiser Wärmeplan beschlossen: Wegweiser zur Wärmewende in Saarlouis
Am 21.04.2026 wurde der Saarlouiser Wärmeplan durch den Ausschuss für Nachhaltigkeit, Ökologie und Verkehr verabschiedet. Für die Europastadt Saarlouis ist das ein Meilenstein und zugleich Auftakt für die Umsetzung der dort formulierten Maßnahmen. Das Ziel ist eine klimaneutrale und bezahlbare Wärmeversorgung für alle in Saarlouis bis 2045.
„Mit der kommunalen Wärmeplanung haben wir erstmals einen umfassenden Überblick über den gesamten Wärmesektor in Saarlouis gewonnen“, erklärt Gerald Purucker, Beigeordneter der Europastadt Saarlouis, „sie zeigt, dass unsere Stadt über weit mehr Potenziale für eine nachhaltige und klimaneutrale Wärmeversorgung verfügt, als bisher genutzt wurden.“
Besonders wichtig ist: Die kommunale Wärmeplanung der Europastadt Saarlouis ist kein verbindlicher Fahrplan für einzelne Haushalte und schreibt keinen Anschlusszwang an bestehende oder geplante Wärmenetze vor. Vielmehr schafft sie eine fundierte und transparente Grundlage, um informierte Entscheidungen treffen zu können – heute und mit Blick auf die kommenden Jahre.
Eine wichtige Rolle spielt nun die Dekarbonisierung sowie der Ausbau von Fern- und Nahwärmenetzen, dort wo dies aufgrund von einer dichten Bebauung und hohen Wärmeabnahme sinnvoll ist. In Einzelversorgungsgebieten liegt der Schwerpunkt auf der Förderung individueller Lösungen, wie Luft- und Erdwärmepumpen, zur Nutzung von erneuerbaren Energien.
Grundsätzlich gilt: Damit die Wärmewende gelingt, muss der Wärmebedarf sinken. Daher umfasst der Wärmeplan auch Maßnahmen zu energetischen Verbesserungen an Gebäuden.
Die Ergebnisse der Wärmeplanung zeigen auch: bilanziell gibt es ausreichend erneuerbare Energiequellen zur Deckung des verbleibenden Wärmebedarfs in Saarlouis.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Webseite der Stadt Saarlouis.
Erarbeitet wurde der Saarlouiser Wärmeplan durch das Planungsbüro greenventory GmbH und die Stadtwerke Saarlouis im Auftrag der Stadt Saarlouis unter Beteiligung regionaler Akteure und der Öffentlichkeit. Die Erstellung des Saarlouiser Wärmeplans wurde zu 100% durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) gefördert.
Gelungener Summerbrunch im Offenen Treff Saarlouis
Zu einem leckeren Summerbrunch mit gemeinsamem Singen hatte das Team des Offenen Seniorentreffs Saarlouis eingeladen.
Eine Gruppe von Seniorinnen und Senioren aus allen Stadtteilen und dem Landkreis Saarlouis trifft sich hier immer montags von 10 bis 12 Uhr, außer an Feiertagen und in den Schulferien. Neue Besucherinnen und Besucher sind immer willkommen.
Diesmal begrüßte der Treff auch die Frauen des Kurses „Mama lernt Deutsch“, deren Leiterin Simone Blaes ist. Die Mütter kamen mit ihren Kleinkindern dazu und brachten leckere Speisen aus ihrer Heimat mit. Cemile Ülgü betreut die Kinder der Teilnehmerinnen während der regelmäßig stattfindenden Deutschkurse. Sie hatte die Idee, die Frauen zum Frühstück des offenen Treffs einzuladen. Es kam so zum Austausch von Rezepten, da sich einige ältere Gäste für diese arabische und kurdische Küche interessierten.
Der offene Treff im „Esther-Bejarano Haus“, Holtzendorffer Str. 2 in Saarlouis konnte zu diesem Fest über 40 Gäste begrüßen. Die Feier begann mit einem leckeren Frühstück, das von Brigitte Bilz, Adele Speicher, Chantal Fachinger, Elisabeth Wey, Cemile Üglü und Anni Bauer vorbereitet wurde. Einige ältere Gäste brachten ebenfalls selbstgemachte Kuchen oder Salate mit.
Der Vormittag setzte sich mit gemeinsamem Singen, gemütlichen Zusammensein und einem fröhlichen Miteinander fort. Die musikalische Umrahmung übernahm in bewährter Weise Manfred Wey.
Der Treff geht nun in die Sommerpause und startet am Montag, den 27. Juli von 10.00 – 12.00 Uhr wieder.
Weitere Informationen erteilen die Seniorenmoderatorin Birgit Cramaro unter der Tel.Nr.: 06831/ 443-1339 bzw. Email: cramaro@saarlouis.de und Brigitte Bilz unter der Handy-Nr. 0172 – 6970525.

Foto: Birgit Cramaro
Fotoausstellung „Close Enough“ in der Ludwig Galerie eröffnet
Mit einer Vernissage in den Räumlichkeiten der Ludwig Galerie Saarlouis wurde die Fotoausstellung „Close Enough – Perspectives by Women Photographers of Magnum“ eröffnet. Besucherinnen und Besucher können dort ab sofort in die Werke von zwölf Fotografinnen der renommierten Agentur Magnum Photos eintauchen. Bereits 2022 wurde die Ausstellung anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Agentur im International Center of Photography in New York gezeigt.
In ihrem Grußwort dankte Kulturamtsleiterin Julia Hennings allen Beteiligten, die zum Gelingen der Ausstellung beigetragen haben. Ein besonderer Dank galt der Leiterin der Ludwig Galerie, Dr. Claudia Wiotte-Franz, sowie der Fotoagentur Magnum Photos für die 20-jährige erfolgreiche Zusammenarbeit.
Dr. Wiotte-Franz gab einen Überblick über die Fotografinnen, deren Werke ausgestellt werden. Die Arbeiten, die in einer künstlerisch gestalteten Anordnung präsentiert werden, beschäftigen sich mit aktuellen gesellschaftlichen Themen und setzen sich mit unterschiedlichsten Aspekten von Nähe auseinander. Passend dazu greift auch der Titel der Ausstellung ein Zitat des Magnum-Mitgründers Robert Capa auf:
„If your pictures aren’t good enough, you’re not close enough“ – „Wenn deine Fotos nicht gut genug sind, bist du nicht nah genug dran.“
So entsteht aus der Frage nach räumlicher Distanz eine Auseinandersetzung mit „Nähe“ als Sinnbild für Vertrauen, menschliche Verbundenheit, Zugehörigkeit oder Machtverhältnisse.
Die Leiterin der Ludwig Galerie bedankte sich für die Unterstützung seitens der Stadtverwaltung, des Stadtrates sowie aller beteiligten Ämter und Kooperationspartner.
Eine Einführung in die Ausstellung gab Andréa Holzherr, Kuratorin von Magnum Photos Paris: „Was die Arbeiten verbindet, ist ein tiefes Interesse am Menschen. Die Bilder laden dazu ein, genauer hinzusehen, denn Fotografie dokumentiert nicht nur, sondern hinterfragt auch“, so die Kuratorin.
Musikalisch wurde die Vernissage von Maria Mastrantonio begleitet, die mit „Strong Enough“ von Cher und „Wie schön du bist“ von Sarah Connor thematisch an die fotografischen Werke anknüpfte. Im Anschluss klang die Vernissage bei einem Umtrunk aus.
Die Ausstellung ist vom 20. Juni bis zum 8. November 2026 in der Ludwig Galerie Saarlouis, Alte-Brauerei-Straße 7, zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 10 bis 13 Uhr sowie 14 bis 17 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 14 bis 17 Uhr
Montags sowie am 1. November bleibt die Ausstellung geschlossen.

v.l.: Andréa Holzherr, Kuratorin Magnum Photos Paris und Claudia Wiotte-Franz, Museumsleiterin Ludwig Galerie Saarlouis

Dieses und andere Werke sind in der Ludwig Galerie zu sehen.
Fotos: Peter Speth
Stadt Saarlouis verschenkt wieder Hausbäume
Hausbäume gegen Hitze
Kühler Schatten ist dieser Tage sehr gefragt. In Saarlouis können sich Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer nun wieder um einen Schattenspender in Form eines Hausbaums bewerben. Allen, die einen Laubbaum für ihren Vorgarten möchten, liefert und pflanzt die Europastadt Saarlouis diesen kostenlos! Wichtigste Bedingung ist, dass sich die Baumempfänger dazu verpflichten, die Bäume zu pflegen, dauerhaft zu erhalten und nötigenfalls zu ersetzen, falls sie doch einmal absterben. Auf diese Weise wurden in Saarlouis in den letzten vier Jahren bereits mehr als 260 Bäume im Rahmen des beliebten Projektes „Hausbäume für Saarlouis“ gepflanzt. Sie leisten mittlerweile einen sicht- und spürbaren Beitrag zur Begrünung der Stadt und zur Abkühlung an heißen Sommertagen.
Bis zum 7. September 2026 können Anträge für einen Vorgartenbaum gestellt werden. Die Lieferung und die Pflanzung der Bäume erfolgen im kommenden Winterhalbjahr. Die Bäume werden vor oder neben dem Haus gepflanzt und dienen der Begrünung des straßennahen Bereichs. Wichtig ist, dass sich am Pflanzstandort keine unter- oder oberirdischen Leitungen befinden. Interessenten können aus einer Liste von stadtklimafesten hochstämmigen Laubbäumen verschiedener Größe wählen. Pro Grundstück kann ein Baum beantragt werden.
Nachdem das Projekt „Hausbäume für Saarlouis“ einige Jahre lang vom Bundesbauministerium gefördert wurde, wird es mittlerweile aus Eigenmitteln der Stadt finanziert. Denn, obwohl die Stadt hochwertige Bäume verschenkt, erzielt sie mit dem Projekt eine sehr kostengünstige Begrünung der straßennahen Bereiche. Durch die Partnerschaft mit privaten Grundstückseigentümern entfällt nämlich die Herrichtung des Pflanzstandorts sowie das aufwändige Wässern und Pflegen der Bäume. So entsteht eine Win-Win-Situation für die Bürger und die Stadt.
Das Antragsformular und weitere Informationen gibt es unter www.saarlouis.de oder bei Dr. Andreas Ney, Tel.: 06831-443‑613, Andreas.Ney@saarlouis.de
Ab Mittwoch: Abholung aller Müllgefäße in Saarlouis eine Stunde früher
Aufgrund der anhaltenden Hitze werden alle Müllgefäße in Saarlouis ab Mittwoch, 24. Juni, bis auf Weiteres bereits eine Stunde früher als sonst abgeholt. Das heißt, dass die Abfuhr ab diesem Tag bereits um 5 Uhr morgens, statt wie sonst üblich ab 6 Uhr beginnt. Dies bezieht sich auf die Abfuhr von Hausmüll, Biotonne und blauer Tonne in Saarlouis und den Stadtteilen. Die Stadt Saarlouis und der Neue Betriebshof empfehlen daher, die Müllgefäße bereits am Vorabend, spätestens jedoch am Abfuhrtag vor 5 Uhr am Straßenrand bereitzustellen.
Die Anpassung der Abfuhrzeiten trägt dazu bei, dass die Beschäftigten einen größeren Teil ihrer Arbeit in den kühleren Morgenstunden erledigen können und dadurch die gesundheitlichen Belastungen durch die Hitze reduziert werden – Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter werden so bestmöglich geschützt.

Foto: Sophia Tull
Änderung der Abfuhrzeiten für die Gelbe Tonne aufgrund der aktuellen Hitzewelle
Wegen der derzeit extremen Temperaturen beginnen die Abfuhrtouren der Gelben Tonne bereits ab 05:00 Uhr statt wie üblich ab 06:00 Uhr.
Die Bürgerinnen und Bürger werden daher gebeten, ihre Gelben Tonnen spätestens bis 05:00 Uhr morgens zur Abholung bereitzustellen.
Bei Fragen zur Abfuhr oder zu einzelnen Leerungen wenden Sie sich bitte direkt an die RMG Rohstoffmanagement GmbH.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Oldtimer Rendezvous Saarlouis 2026
Vom 2. bis 5. Juli 2026 wird Saarlouis erneut zum Treffpunkt für Liebhaber historischer Fahrzeuge. Das Oldtimer-Rendezvous Saarlouis verbindet automobile Leidenschaft, gesellige Begegnungen und die schönsten Strecken der SaarLorLux-Region zu einem besonderen Erlebnis für Teilnehmer und Besucher.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die beliebte Genuss-Tour durch die Region, das große Oldtimertreffen in der Saarlouiser Innenstadt sowie der Concours d’Élégance mit ausgewählten Fahrzeugen aus verschiedenen Epochen der Automobilgeschichte.
Zahlreiche klassische Automobile aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg und weiteren europäischen Ländern werden erwartet und machen Saarlouis für vier Tage zu einem Schaufenster historischer Mobilität. Besucher dürfen sich auf seltene Fahrzeuge, interessante Gespräche und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm freuen.
Neben der Begeisterung für historische Fahrzeuge setzt das Oldtimer-Rendezvous auch ein Zeichen für gesellschaftliches Engagement. So unterstützt die Veranstaltung Projekte und Initiativen für Menschen mit Behinderung und verbindet damit automobile Kultur mit sozialer Verantwortung.
Das Organisationsteam freut sich darauf, Teilnehmer, Oldtimerfreunde und Gäste aus der gesamten Großregion in Saarlouis willkommen zu heißen und gemeinsam die Faszination automobiler Klassiker für den guten Zweck zu feiern.
Weitere Informationen unter: http://www.oldtimerrendezvoussaarlouis.de

Foto: Arturo Gonzales
Strom teilen für die Energiewende: Saarlouis diskutiert über Energy Sharing
Wie kann die Energiewende vor Ort gelingen und wie können Bürgerinnen und Bürger, Kommunen sowie lokale Energieversorger dabei enger zusammenarbeiten? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Veranstaltung „Strom teilen in Saarlouis – gemeinsam in die Tat umsetzen“, zu der die Stadtwerke Saarlouis gemeinsam mit ihren Projektpartnern IZES gGmbH, ArgeSolar und der Europastadt Saarlouis eingeladen hatten.
Bereits seit 2023 befassen sich die Projektpartner im Rahmen des Forschungsprojekts „Modell EEGe“ mit den Möglichkeiten des sogenannten Energy Sharing. Mit der Einführung des § 42c im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) wurde dieses Konzept Ende 2025 bundesweit rechtlich verankert und ist seit dem 1. Juni 2026 offiziell umsetzbar.
Doch was bedeutet Energy Sharing eigentlich? Dahinter steckt die Idee, lokal erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien – beispielsweise von Photovoltaikanlagen auf Hausdächern – innerhalb einer Gemeinschaft gemeinsam zu nutzen. Bürgerinnen und Bürger, kleine und mittlere Unternehmen, Vereine und Kommunen können sich hierzu in sogenannten Erneuerbare-Energiegemeinschaften zusammenschließen. Ziel ist es, regional erzeugte Energie stärker vor Ort zu verbrauchen, die lokale Wertschöpfung zu erhöhen und die Energiewende gemeinschaftlich voranzutreiben.
Im Rahmen der Veranstaltung diskutierten engagierte Bürgerinnen und Bürger, Vertreterinnen und Vertreter der Kommune, des Landkreises Saarlouis sowie des IZES, die Stadtwerke Saarlouis sowie das Quartiersmanagement Fraulautern in einer Podiumsdiskussion über die Chancen und Perspektiven einer Erneuerbaren-Energie-Gemeinschaft in Saarlouis-Fraulautern. Dabei standen sowohl konkrete Umsetzungsmöglichkeiten als auch die Frage im Mittelpunkt, wie Bürgerinnen und Bürger sich aktiv an einer nachhaltigen Energieversorgung gemeinsam mit der Kommune und der Stadt beteiligen können.
Die zahlreichen Beiträge und die lebhafte Diskussion machten deutlich: Das Interesse an einer regionalen, nachhaltigen und gemeinschaftlich organisierten Energieversorgung ist groß. Insbesondere die Möglichkeit, die Energiewende direkt vor der eigenen Haustür mitzugestalten und gleichzeitig den Zusammenhalt vor Ort zu stärken, stieß auf großes Interesse.
Mitmachen ausdrücklich erwünscht
Damit aus den ersten Ideen konkrete Projekte entstehen können, sind nun insbesondere engagierte Bürgerinnen und Bürger gefragt. Wer Interesse hat, sich aktiv an der Entwicklung einer Erneuerbaren-Energie-Gemeinschaft in Fraulautern zu beteiligen, eigene Ideen einzubringen oder sich über die Möglichkeiten des Energy Sharings informieren möchte, kann sich gerne an das Quartiersmanagement Fraulautern wenden.
Das Quartiersmanagement begleitet den weiteren Prozess vor Ort und fungiert als Anlaufstelle für alle Interessierten auch über das Ende des Projekts hinaus. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, den Stadtwerken sowie weiteren Partnern tragfähige Strukturen für eine gemeinschaftliche und nachhaltige Energieversorgung aufzubauen. Jede und jeder, der die Energiewende in Fraulautern aktiv mitgestalten möchte, ist herzlich eingeladen, sich einzubringen.
Kontakt:
Quartiersmanagement Fraulautern
Jessica Fischer
Tel: 06831 – 443 675
E-Mail: jessica.fischer@saarlouis.de

Foto: Stadtwerke Saarlouis – v. l. n. r.: Dina Klippert (Stadtwerke Saarlouis), Barbara Dröschel (Expertin Energy Sharing), Mara Wagner (IZES gGmbH), Jessica Fischer (Quartiersmanagement Fraulautern), Aline Adam (IZES gGmbH), vorne : Ralf Rupp (Landkreis Saarlouis), Jörg Rink (Stadtwerke Saarlouis)
Spendenradtour der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung macht Station im Saarland
Empfang in Saarlouis, Besuch bei Radsport Boos in Dillingen und öffentliches Spendencafé im Café Bicyclette
Die Spendenradtour der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung macht am 22.06.26 Station im Saarland. Die Teilnehmer verbinden dabei sportliches Engagement mit einem guten Zweck und werben entlang ihrer Route für Spenden.
Der Tag beginnt um 9:00 Uhr mit einem offiziellen Empfang durch den Oberbürgermeister der Kreisstadt Saarlouis, Marc Speicher, im Empfangssaal des Rathauses. Dort werden die Radfahrer begrüßt und erhalten die Gelegenheit zum Austausch mit Vertretern der Stadt.
Anschließend führt die Tour die Teilnehmer nach Dillingen zum Radsportgeschäft Boos, das die Aktion unterstützt und den Radfahrern einen Zwischenstopp ermöglicht. Dort werden sie vom Bürgermeister der Stadt Dillingen begrüßt.
Zum Abschluss des Tages lädt der Verein KommKultur e.V. in Kooperation mit dem Citymanagement der Stadt Saarlouis ab 15:00 Uhr zu einem öffentlichen Spendencafé im Café Bicyclette, Luxemburger Ring 8 in Saarlouis, ein. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, die Teilnehmer kennenzulernen, mehr über die Hintergründe der Tour zu erfahren und die Aktion mit einer Spende zu unterstützen.
Die Spendenradtour der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung steht für Teamgeist, Ausdauer und gesellschaftliches Engagement. Mit ihrer Initiative setzen die Teilnehmer ein Zeichen für Solidarität. Alle Spenden gehen an das Bundeswehr-Sozialwerk und dort im speziellen zu Gunsten der “Aktion Sorgenkinder”. Diese Spenden werden ausschließlich für Kinder mit Beeinträchtigung verwendet. So gibt es unbürokratische und schnelle Hilfe für die, die es am nötigsten haben.
Bei Kaffee und Kuchen bietet das Spendencafé den idealen Rahmen für Begegnungen und Gespräche. Der Eintritt ist frei.
Programmübersicht
- • 09:00 Uhr: Empfang durch den Oberbürgermeister im Empfangssaal der Stadt Saarlouis
- • Vormittag: Besuch des Radsportgeschäfts Boos in Dillingen mit dem Dillinger Bürgermeister Christian Finkler
- • 15:00 Uhr: Öffentliches Spendencafé im Café Bicyclette, KommKultur e.V., Luxemburger Ring 8, Saarlouis
Die Veranstalter freuen sich über zahlreiche Besucherinnen und Besucher sowie über jede Unterstützung der Spendenaktion.
Die Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen.
Kinderinselsommer 2026: Magische Unterhaltung auf der Vauban-Insel
Der Kinderinselsommer 2026 auf der Vauban-Insel in Saarlouis verspricht wieder beste Unterhaltung für Familien. Das Amt für Kultur veranstaltet die beliebte Reihe in Kooperation mit dem Amt für Familien, Soziales, Schulen und Sport und lädt an zwei Sonntagen zu außergewöhnlichen Zaubershows unter freiem Himmel ein.
Den Auftakt macht am Sonntag, 28. Juni, um 11 Uhr der Saarlouiser Zauberkünstler Maxim Maurice. In seiner mitreißenden Familienshow lässt er Gegenstände verschwinden und wieder erscheinen, Tische schweben und Flaschen auf verblüffende Weise immer mehr werden. Für viele Lacher sorgt zudem seine ungewöhnliche Sockensammlung, die kurzerhand zum Zauberrequisit wird. Ob ein Zuschauer tatsächlich blind zwei passende Paare aus dem bunten Durcheinander herausfischt, erfahren die Gäste während der Vorstellung. Die jungen Besucher dürfen dabei selbst aktiv werden und den Magier bei seinen Kunststücken unterstützen.
Am Sonntag, 19. Juli, um 11 Uhr übernimmt dann LiLaLucy die Bühne auf der Vauban-Insel. In ihrer beliebten Show „LiLaLucy und der Zauberkoffer“ nimmt sie Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren mit auf eine spannende Entdeckungsreise. Ausgangspunkt ist der alte Zauberkoffer ihres Opas, den sie auf dem Dachboden gefunden hat. Darin verbergen sich geheimnisvolle Schätze und überraschende Zaubertricks, die gemeinsam mit den kleinen Zuschauern erkundet werden. Mit ihrer fröhlichen Art und interaktiven Darbietung hat sich LiLaLucy längst einen festen Platz in den Herzen vieler Kinder gesichert.
Mit Maxim Maurice und LiLaLucy stehen zwei erfahrene Künstler auf der Bühne, die für magische Momente und beste Familienunterhaltung sorgen. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei. Für das leibliche Wohl bietet die Gastronomie auf der Vauban-Insel Getränke und Snacks an.
Weitere Informationen gibt es unter www.saarlouis.de/vauban-insel sowie telefonisch unter 06831 69890-13 oder 06831 69890-16.
Ein großes „Wau“ und herzlich willkommen – Neuer Betrieb eröffnet in Saarlouiser Zentrum
Mit der Eröffnung von „Altstadt-Pfoten“ in der Silberherzstraße bereichert ein neues und innovatives Konzept die Saarlouiser Geschäftswelt. Die erste Hundeboutique der Stadt bietet ein sorgfältig ausgewähltes Sortiment das Individualität, Qualität und Tierliebe verbindet. Von Spielzeugen über Leckerlis bis hin zu personalisierten und selbstgeknüpften Halsbändern und Leinen ist alles dabei. Passend zur warmen Jahreszeit dürfen sich die Vierbeiner zudem auf erfrischendes Hundeeis freuen.
Zur offiziellen Begrüßung besuchten Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin, Citymanagerin Kirsten Cortez de Lobao sowie die stellvertretende Leiterin des Haupt- und Personalamtes, Melanie Breder, das neue Geschäft.
Die Verwaltungsspitze zeigte sich erfreut über die Neueröffnung und das besondere Konzept: „Solche innovativen Geschäftsideen bereichern das Angebot in unserer Innenstadt und steigern die Attraktivität von Saarlouis als Einkaufsstandort.“
Die Stadtverwaltung wünscht der Betreiberin Semra Kartheiser viel Erfolg und zahlreiche zufriedene Kundinnen und Kunden.

Foto: Katharina Motsch
Gobelinsaal
Der Gobelinsaal wird für Besucherinnen und Besucher noch zugänglicher. Der repräsentative Saal, der u.a. für Empfänge und Trauungen genutzt wird, erinnert mit seinen historischen Wandteppichen, Stühlen und Kunstwerken an die Stadtgeschichte und ihre historische Entwicklung.
Um diesen besonderen Raum stärker sichtbar zu machen, wurde eine neue Tür installiert. Dank einer modernen Glas-Technik kann diese bei Bedarf transparent geschaltet werden, sodass Besucherinnen und Besucher bereits von außen einen Blick in den Gobelinsaal werfen können.
Ergänzt wird die Maßnahme durch ein neues Schild, das den historischen Bezug akzentuiert. Durch die gleiche Gestaltung entsteht eine optische Verbindung zum gegenüberliegenden Empfangssaal.
Oberbürgermeister Marc Speicher: „Ein offenes Rathaus bedeutet auch die Möglichkeit, die Geschichte unserer Stadt erlebbar zu machen. Der Gobelinsaal ist ein besonderer Ort, der viele Erinnerungen und Zeugnisse unserer Stadtgeschichte bewahrt. Mit der neuen Gestaltung laden wir Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste noch stärker dazu ein, die Geschichte der Stadt zu entdecken.“

Fotos: Katharina Motsch
Offener Seniorentreff Saarlouis lädt zu einem Summer-Brunch vor den Ferien ein
Zu einem sommerlichen Frühstück mit Beiträgen und gemeinsamen Singen lädt das Team des offenen Seniorentreffs Saarlouis am Montag, dem 22. Juni 2026 um 10.00 Uhr ein.
Eine Gruppe von Seniorinnen und Senioren aus allen Stadtteilen und dem Landkreis Saarlouis trifft sich hier immer montags von 10.00 bis 12.00 Uhr, außer an Feiertagen und in den Schulferien. Neue Besucherinnen und Besucher sind immer willkommen.
Feiern Sie mit und seien Sie herzlich ins „Esther-Bejarano Haus“, Holtzendorffer Str. 2 in Saarlouis eingeladen. Gemeinsames Singen, gemütliches Zusammensein, fröhliches Miteinander mit einem leckeren Frühstück ist garantiert.
Für die musikalische Umrahmung sorgt in bewährter Weise Manfred Wey.
Der Treff geht anschließend in die Sommerpause und startet am 27. Juli von 10.00 bis 12.00 Uhr erstmals wieder.
Weitere Informationen erteilen die Seniorenmoderatorin Birgit Cramaro unter der Tel. Nr.: 06831/ 443-1339 bzw. Email: cramaro@saarlouis.de und Brigitte Bilz unter der Handy-Nr. 0172 – 6970525.
Förderbescheid für Biodiversitätsprojekt an Europastadt Saarlouis übergeben
Die Europastadt Saarlouis setzt gemeinsam mit dem Landesverband Saar-WaldSchutz e.V. und den Vereinigten Volksbank eG Saarlouis ein Zeichen für nachhaltigen Waldschutz und biologische Vielfalt.
Im Rahmen eines gemeinsamen Termins wurde der Förderbescheid für das Biodiversitätsprojekt im Fraulauterner Wald offiziell vom Landesverband Saar-WaldSchutz e.V. und der VVB an die Europastadt Saarlouis übergeben. Begleitet wurde die Übergabe von Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin, Beigeordnetem Gerald Purucker sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung, des Landesverbandes und der Vereinigten Volksbank.
Im Mittelpunkt des Projektes steht die Bedeutung von Totholz für ein stabiles und artenreiches Waldökosystem. Abgestorbene Bäume verbleiben bewusst im natürlichen Kreislauf des Waldes und bieten zahlreichen Tier-, Pflanzen- und Pilzarten wertvollen Lebensraum. Pilze zersetzen das Holz und bilden daraus Humus, der eine wichtige Grundlage für gesunde Böden und stabile Waldstrukturen darstellt. Damit trägt der Stadtwald insgesamt wesentlich zur ökologischen Qualität und zur Lebensqualität in der gesamten Stadt bei, etwa durch seine klimaregulierende Wirkung, die Verbesserung der Luftqualität und seine Funktion als wichtiger Erholungsraum.
„Der Wald ist ein besonderer Ort, an dem man sich wohlfühlt. Ihn zu schützen bedeutet, Lebensräume zu bewahren und zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, so Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin und Beigeordneter Gerald Purucker. „Unser Dank gilt dem Landesverband Saar-WaldSchutz e.V. sowie der Vereinigte Volksbank eG Saarlouis und ihrem Vorstandsvorsitzenden Edgar Soester für die Unterstützung dieses Projekts und das Engagement für nachhaltigen Naturschutz in der Region.“
Das Biodiversitätsprojekt ist Teil einer Reihe von Nachhaltigkeitsinitiativen der Europastadt Saarlouis.

Foto: Katharina Motsch
Loriot begeistert Saarlouis und sorgt für Allzeit-Rekord bei Besuchern
Mit der Ausstellung „Ach was. Loriot – Künstler, Kritiker und Karikaturist“ ist der Ludwig Galerie Saarlouis ein außergewöhnlicher Publikumserfolg gelungen. Von der Eröffnung bis zum Ende begeisterte die Ausstellung zum Werk von Vicco von Bülow, besser bekannt als Loriot, insgesamt 15.131 Besucherinnen und Besucher und entwickelte sich zu einem kulturellen Höhepunkt in der Europastadt Saarlouis. Damit wurde ein neuer Allzeit Rekord für eine Ausstellung erreicht.
Die Ausstellung präsentierte mehr als 300 originale Zeichnungen, Skizzen und Arbeiten aus allen Schaffensphasen des Künstlers und bot einen facettenreichen Einblick in das Lebenswerk eines der bedeutendsten deutschen Humoristen. Mit seinen unverwechselbaren Figuren und seinem zeitlosen Humor begeisterte Loriot Besucherinnen und Besucher aller Generationen.
„Ich bin immer noch völlig begeistert von dem nicht enden wollenden Besucherstrom, der zu uns in die Ludwig Galerie kam, um die ganze Vielfalt von Loriots umfangreichem Werk zu entdecken. Sein tiefgründiger Humor und seine besondere Leichtigkeit leben in seinem künstlerischen Werk weiter“, resümiert Claudia Wiotte-Franz, Leiterin der Ludwig Galerie Saarlouis.
Auch Oberbürgermeister Marc Speicher als Loriot-Fan zieht eine äußerst positive Bilanz: „Es erfüllt mich mit großer Freude, dass die Loriot-Ausstellung so viele Menschen nach Saarlouis geführt und begeistert hat. Loriots Werk verbindet über Generationen hinweg. Mein besonderer Dank gilt Claudia Wiotte-Franz und dem gesamten Team der Ludwig Galerie. Mit großem Engagement, fachlicher Kompetenz und viel Herzblut ist es gelungen, eine Ausstellung auf die Beine zu stellen, die weit über die Region hinaus Aufmerksamkeit erregt und Saarlouis als Kulturstandort nachhaltig gestärkt hat.“
Zum Erfolg der Ausstellung trug auch das umfangreiche Begleitprogramm bei. Gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern wurden Vorträge, Kinoabende, Zeichenworkshops, Museumssonntage und Gesprächsrunden angeboten. Darüber hinaus fanden rund 140 museumspädagogische Veranstaltungen für Gruppen aller Altersstufen statt – von Kindertagesstätten über Schulklassen bis hin zu Vereinen und Seniorengruppen. Die kreativen Workshops und dialogischen Führungen stießen dabei auf großes Interesse.
Deutsch-französisches Jugendcamp: Europa vor Ort erleben
Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren haben in den Sommerferien die Gelegenheit, Gleichaltrige aus Frankreich kennenzulernen und gemeinsam fünf spannende Tage in Saarlouis und Umgebung zu erleben. Beim deutsch-französischen Jugendcamp vom 26. bis 30. Juli 2026 treffen sich jeweils neun Jugendliche aus Saarlouis und aus der Stadt Drancy bei Paris.
Unter dem Motto „Gemeinsam stark für unsere Städte und Europa“ stehen Austausch, Kreativität und Gemeinschaft im Mittelpunkt. In Workshops und Gesprächen geht es darum, wie Jugendliche in Saarlouis und Drancy leben, was ihnen an ihren Städten gefällt und wo sie sich Veränderungen wünschen. Darüber hinaus warten Sport- und Spielangebote, kreative Projekte sowie zahlreiche gemeinsame Aktivitäten auf die Teilnehmenden. Ein besonderes Highlight ist die Exkursion in die Europastadt Luxemburg.
Neben spannenden Einblicken in das Leben der französischen und deutschen Jugendlichen bietet das Camp viele Möglichkeiten, neue Freundschaften zu knüpfen und internationale Erfahrungen zu sammeln. Begleitet wird das Camp durch die Kinder- und Familienbeauftragte Marie Meuren.
Die Teilnahme kostet 80 Euro. Darin enthalten sind Unterkunft in Mehrbettzimmern, Vollverpflegung und alle Programmkosten. Für Familien mit geringfügigem Einkommen besteht über das Bildungs- und Teilhabepaket die Möglichkeit einer Bezuschussung durch das Kreisjugendamt. Die Maßnahme wird durch das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) gefördert.
Anmeldungen erbeten bis zum 24. Juni per E-Mail an international@saarlouis.de oder telefonisch unter 06831/443-246 (Christiane Bähr).
Veranstalter sind die Europastadt Saarlouis und das Comité de Jumelage in Drancy. Ein Rückbesuch in Drancy ist für den Sommer 2027 geplant.

Foto: © LHS Saarbrücken
Sandarium in Picard – neuer Lebensraum für Wildbienen und Lernort für Umweltbildung
In Picard entsteht derzeit ein neues Sandarium als gezielter Beitrag zum Schutz heimischer Wildbienen und anderer bodennistender Insekten. Das Projekt basiert auf einer Initiative der Naturschutzbeauftragten, die in Zusammenarbeit mit dem Stadtrat beschlossen und nun durch den Neuen Betriebshof Saarlouis (NBS) umgesetzt wird. Ergänzend sind seitens der Stadt weitere Eidechsenburgen und Sandarien vorgesehen, um den Artenschutz gezielt auszubauen.
Ein Sandarium ist ein gezielt angelegter, naturnaher Lebensraum für bodennistende Wildbienenarten. Rund drei Viertel der heimischen Wildbienen nisten nicht in klassische Insektenhotels, sondern benötigen offene, sandige und gut durchlässige Böden zur Anlage ihrer Brutzellen. Diese natürlichen Nistbedingungen sind in der heutigen Landschaft jedoch nur noch selten vorhanden.
Das Sandarium in Picard umfasst eine Fläche von rund 70 Quadratmetern und wurde mit etwa 30 Kubikmetern speziellem Sand sowie strukturgebenden Elementen wie Totholz und Schotter angelegt. Ergänzend wird auch die umliegende Fläche ökologisch aufgewertet und mit Wildblumen bepflanzt, um ein vielfältiges Nahrungsangebot für Insekten zu schaffen und die Biodiversität des gesamten Bereichs zu stärken.
Neben der ökologischen Funktion steht der pädagogische Ansatz im Mittelpunkt. Das Kinderparlament der Kita Picard unterstützt aktiv bei der Pflege des Sandariums. Dabei lernen die Kinder direkt vor Ort, wie Lebensräume entstehen und welche Bedeutung Biodiversität für das ökologische Gleichgewicht hat.
„Mit dem Sandarium verbinden wir praktischen Artenschutz mit Umweltbildung. Gleichzeitig zeigt das Projekt, dass jede und jeder bereits mit kleinen Maßnahmen einen Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt leisten kann“, betont Beigeordneter Gerald Purucker.
Auch im eigenen Garten lässt sich mit wenig Aufwand ein kleines Sandarium anlegen.Schon eine kleine offene Sandfläche im Garten mit etwa 40 x 40 Zentimetern Grundfläche und rund 50 Zentimetern Tiefe bietet Wildbienen einen geeigneten Nistplatz.


Fotos: Katharina Motsch
„Kämpfen gemeinsam für die saarländische Stahlindustrie“: OB Marc Speicher trifft Gesamtbetriebsrat von Dillinger
„Montane Mitbestimmung als echte Mitbestimmung ist enorm wichtig, gerade jetzt in Zeiten, in denen die Stahlproduktion vor riesigen Veränderungen steht“, erklärt OB Marc Speicher beim Besuch des länderübergreifenden Gesamtbetriebsrates von Dillinger im Saarlouiser Rathaus. „Die Transformation der Stahlindustrie ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben für das Saarland. Dillinger und Saarstahl sind dabei Vorreiter und haben auf ihrem Weg zur Klimaneutralität erhebliche Investitionen getätigt. Wer vorangeht darf nicht schlechter gestellt werden, als die, die nachkommen!“
„Es ist mir eine große Freude, die Betriebsräte von Dillinger persönlich zu empfangen. Das Saarland hält zusammen, wir stehen hinter unseren Stahlarbeiterinnen und Stahlarbeitern und wir setzen uns mit allen Mitteln dafür ein, dass unsere saarländische Stimme auch gehört wird. Unsere saarländische Stahlindustrie braucht Verlässlichkeit und faire Wettbewerbsbedingungen – dafür kämpfen wir gemeinsam!“
Bildtext: Beim Besuch des länderübergreifende Gesamtbetriebsrates von Dillinger betonte OB Marc Speicher den großen Wert von montaner Mitbestimmung als echter Mitbestimmung auf dem Weg zur Transformation der Stahlindustrie. Foto: Sascha Schmidt
OB Marc Speicher unterstützt Betriebsräte: „Stahl ist Zukunft!“
„Stahl ist Zukunft und Stahl muss Zukunft haben“, betont OB Marc Speicher. Im Rahmen der Emmes zeigte er gemeinsam mit seinem Amtskollegen Marko Henkel aus Eisenhüttenstadt, dem Vorsitzenden des Konzernbetriebsrats der SHS, Stephan Ahr, und den Vertrauensleuten von Saarstahl und Dillinger ein starkes Zeichen für die 14.000 Arbeitsplätze in der saarländischen Stahlindustrie. Dabei warben sie gemeinsam für den Stahl-Aktionstag mit landesweit zentralen Demonstrationszügen und Kundgebung in Völklingen an diesem Freitag.
„Eines der größten Klimaschutzprojekte in Europa ist hier in der Dillinger Hütte, ein großer Teil davon liegt auf Saarlouiser Bann. Wir haben hier im Land und in der Stadt alles dafür getan, dass Grüner Stahl schnell kommen kann.“ Er erinnerte daran, dass die Unterschrift unter den städtebaulichen Vertrag, gemeinsam mit Dillinger und der Stadt Dillingen, eine der ersten Aktionen als neuer OB in Saarlouis gewesen ist.
„Das was jetzt droht ist eine ganz große Gefahr: Diejenigen, die angefangen haben und die vorangegangen sind im Bereich Klimaschutz, so wie Saarstahl und Dillinger, dürfen jetzt nicht hinten runterfallen“, fordert der Saarlouiser Verwaltungschef. „Ja, vielleicht braucht es eine Anpassung bei den Zertifikaten, aber das heißt auch, es dürfen nicht die bestraft werden, die ganz früh in den Schutz des Klimas und in den Grünen Stahl investiert haben. Wir halten zusammen im Saarland und wir müssen dafür sorgen, dass auch in Europa unsere Stimme gehört wird.“
Speicher: „Diejenigen, die zuerst in Grünen Stahl investiert haben, dürfen nicht die Leidtragenden sein. Stahl ist Zukunft!“
Bildtext: OB Marc Speicher zusammen mit SHS-Betriebsratsvorsitzendem Stephan Ahr auf der Emmes, wo sie gemeinsam mit den Vertrauensleuten von Saarstahl und Dillinger ein Zeichen für die saarländische Stahlindustrie gesetzt haben. Foto: Sascha Schmidt


Fackeltag in Saarlouis – große Feier des Miteinanders am Ravelin V
Um auf die Special Olympics Nationalen Spiele im Saarland (15. bis 20. Juni 2026) aufmerksam zu machen, begleiteten am inklusiven „Fackeltag“ hunderte Menschen die Fackel bei ihrer spektakulären Reise durch den Landkreis Saarlouis.
Die Fackel, die in einer historischen Grubenlampe bereits viele Stationen im Saarland passiert hat, wurde in Saarlouis auf spektakuläre Weise transportiert. Von Dillingen aus setzten insgesamt über 35 Boote vom Drachenboot bis zum Schlauchboot und mehr als 150 Paddlerinnen und Paddler gemeinsam flussaufwärts mit der Fackel in Richtung Saarlouis. Dort wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Oberbürgermeister Marc Speicher am Ufer der Saar empfangen, der die Fackel für die Sport- und Europastadt Saarlouis entgegennahm und hervorhob, wie wichtig die Vereine und der Sport für die Inklusion und Integration einer offenen Gesellschaft sind. Gleichzeitig dankte der Oberbürgermeister dem Innenminister und Landrat für die Idee und die hervorragende Umsetzung des Fackeltags.
Anschließend startete ein Fackellauf durch die Französische Straße und die Fußgängerzone über die Schlächterstraße und Vaubanstraße in Begleitung des Spielmannszugs der Freiwilligen Feuerwehr Saarlouis Löschbezirk Ost und Vertreterinnen und Vertretern zahlreicher Verbände, Vereine und Blaulicht-Organisationen bis zum Ravelin V. Dort wurden die Teilnehmenden von Bürgermeister Carsten Quirin und zahlreichen Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr feierlich empfangen.
In seiner Begrüßung dankte Bürgermeister Carsten Quirin den vielen Ehrenamtlichen und Institutionen, die mit ihrem Einsatz den Fackeltag und die anstehenden Spiele der Special Olympics so zahlreich und aktiv unterstützen. „Wir sind stolz als Stadt Teil der Special Olympics Nationale Spiele sein zu dürfen und damit ein großes Sportfest für eine inklusive Gesellschaft zu feiern.“
Den hunderten Gästen wurde ein buntes Programm für die ganze Familie mit einem Konzert der Band „Dreierpasch“ und Gastauftritten von Sängerinnen und Sängern des EINklang-Konzertes, zahlreichen Mitmachaktionen und Infoständen geboten. Zudem gab es einen Auftritt des Comedians Kai Bosch.

Foto1: Sascha Schmidt

Foto2: Peter Speth
Volles Haus im Theater am Ring beim Jubiläumskonzert von Dreierpasch
Ein voll besetztes Theater am Ring, zahlreiche Gäste und viele Wegbegleiter aus zwei Jahrzehnten Musikgeschichte: Das Duo Dreierpasch feierte gemeinsam mit dem Publikum sein 20-jähriges Bestehen in Saarlouis. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Europastadt Saarlouis statt und brachte Musikerinnen und Musiker, Freunde, ehemalige Weggefährten und langjährige Unterstützer zusammen.
Bürgermeister Carsten Quirin würdigte das langjährige Engagement der Musiker für die regionale Kulturszene: „Dreierpasch prägt seit 20 Jahren die Musik- und Kulturlandschaft in Saarlouis und der Region. Das voll besetzte Theater am Ring zeigt welchen Stellenwert das Duo und seine Musik für viele Menschen haben.”
Seit 2006 stehen die beiden Freunde Tobias Rößler und Kolja Koglin gemeinsam auf der Bühne. Bekannt ist Dreierpasch für akustische Arrangements, mehrstimmigen Gesang und ein vielseitiges musikalisches Programm. Über die Jahre entwickelte sich das Duo zu einem festen Bestandteil der regionalen Kulturszene und ist regelmäßig bei Konzerten und Veranstaltungen in Saarlouis und der Großregion vertreten.
Das Jubiläumskonzert im Theater am Ring führte musikalisch durch die vergangenen 20 Jahre und verband verschiedene Stationen der gemeinsamen Musikgeschichte mit Auftritten zahlreicher Gäste. Dabei standen nicht nur bekannte Songs, sondern auch persönliche Erinnerungen und gemeinsame Projekte aus den vergangenen zwei Jahrzehnten im Mittelpunkt des Abends. Durch den Abend führte SR-Moderatorin Jessie Ziegler.
Ein besonderer Programmpunkt war der Auftritt des Chors des Robert-Schuman-Gymnasiums Saarlouis. Dort begann vor 20 Jahren die musikalische Zusammenarbeit des Duos. Heute ist Tobias Rößler selbst als Musik- und Mathematiklehrer an der Schule tätig. Auch die frühere Formation „Fourtissimo“, mit der die beiden Musiker bereits vor vielen Jahren in der Region auftraten, stand an diesem Abend erneut auf der Bühne.
Bei der anschließenden After-Show-Party im Foyer des Theater am Ring ließen Gäste, Musiker und Wegbegleiter den Konzertabend gemeinsam ausklingen.


Fotos: Sofia Behtash
Buchmesse Saar Festival 2026: Fünf Tage voller Literatur, Hörspielkunst und Begegnungen in Saarlouis im Theater am Ring
Vom 10. bis 14. Juni 2026 laden die Buchmesse Saar und die Stadtbibliothek Saarlouis gemeinsam zum Buchmesse Saar Festival ins Theater am Ring Saarlouis ein. Als langjährige Kooperationspartner und Veranstalter präsentieren sie ein vielseitiges Kulturprogramm mit renommierten Autorinnen und Autoren, prominenten Hörspiel- und Synchronsprechern sowie besonderen Live-Formaten. Das Festival hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil der saarländischen Kulturlandschaft entwickelt und bringt auch 2026 wieder zahlreiche bekannte Namen nach Saarlouis.
Den Auftakt gestalten am Mittwoch die Krimiautoren Ralf Kramp und Carsten Sebastian Henn mit ihrem außergewöhnlichen „Lesical“ „Mords-Kirmes“. Die Mischung aus Krimilesung, Comedy, Musik und Publikumsbeteiligung verspricht einen ebenso spannenden wie humorvollen Festivalstart.
Am Donnerstag begrüßen Buchmesse Saar und Stadtbibliothek Saarlouis die britische Bestsellerautorin Laura Purcell, die ihren Gothic-Roman „Moonstone“ vorstellt und einen exklusiven Ausblick auf ihren neuen Roman „House of Splinters“ gibt. Die vielfach gefeierte Autorin zählt zu den wichtigsten Stimmen der modernen Schauerliteratur. Die Veranstaltung wird zweisprachig stattfinden und von Anne Steeb und Isa Theobald moderiert und übersetzt werden.
Ein besonderer Höhepunkt erwartet die Besucherinnen und Besucher am Freitag mit dem Live-Hörspiel „Geisterjäger John Sinclair – Horror-Disco“. Gemeinsam präsentieren die Buchmesse Saar und die Stadtbibliothek Saarlouis vier herausragende Persönlichkeiten der deutschen Hörspiel- und Synchronszene: Dietmar Wunder, die deutsche Stimme von Daniel Craig und vielen Hollywood-Stars, Katy Karrenbauer, Martin May sowie Gregor Höppner.
Besonders Katy Karrenbauer gehört seit Jahrzehnten zu den markantesten Persönlichkeiten der deutschen Fernseh- und Theaterlandschaft. Bundesweit bekannt wurde sie durch ihre Rolle als Christine „Walter“ Clemens in der Kultserie „Hinter Gittern – Der Frauenknast“. Darüber hinaus ist sie als Schauspielerin, Sängerin, Autorin und Sprecherin erfolgreich. Mit ihrer unverwechselbaren, rauen Stimme und ihrer beeindruckenden Bühnenpräsenz verleiht sie Hörspielproduktionen eine besondere Intensität und zählt seit Jahren zu den beliebtesten Stimmen des Genres. Gemeinsam mit ihren Kollegen bringt sie den legendären John-Sinclair-Klassiker mit atmosphärischen Sounds, packender Sprecherkunst und viel Gänsehaut-Feeling auf die Bühne.
Am Samstag ist die bekannte Schauspielerin, Hörbuchsprecherin und Autorin Andrea Sawatzki zu Gast. In ihrer Lesung zu ihrem Roman „Biarritz“ entführt sie das Publikum an die französische Atlantikküste der 1920er Jahre und erzählt von gesellschaftlichen Zwängen, Familiengeheimnissen und dem Wunsch nach Selbstbestimmung.
Der Sonntag beginnt mit Bestsellerautorin Susanne Fröhlich, die ihren aktuellen Roman „Blümerant“ präsentiert. Mit Humor, Charme und scharfem Blick für die kleinen und großen Herausforderungen des Lebens sorgt sie für einen unterhaltsamen Literaturvormittag.
Am Nachmittag steht die Familienveranstaltung mit Magnus Myst auf dem Programm. Mit „Das kleine böse Buch – Spoooky, eine Geisterjagd“ erwartet junge Leserinnen und Leser eine interaktive Lesung voller Rätsel, Abenteuer und Mitmachaktionen.
Den festlichen Abschluss bildet am Sonntagabend Bestsellerautorin Kerstin Gier. Mit ihrer erfolgreichen „Vergissmeinnicht“-Trilogie begeistert sie seit Jahren Leserinnen und Leser aller Altersgruppen. In Saarlouis spricht sie über die Entstehung ihrer Fantasywelt, ihre Figuren und die Verbindung von Magie, Spannung, Romantik und Humor, die ihre Bücher weltweit erfolgreich gemacht hat.
Mit diesem hochkarätigen Programm unterstreichen die Buchmesse Saar und die Stadtbibliothek Saarlouis einmal mehr ihre erfolgreiche Zusammenarbeit und ihr gemeinsames Engagement für Literatur und Kultur im Saarland. Das Buchmesse Saar Festival 2026 bietet fünf Tage voller Begegnungen, Geschichten und außergewöhnlicher Live-Erlebnisse und macht Saarlouis erneut zum Mittelpunkt der regionalen Literaturszene.
Karten und Infos gibt es vor Ort in der Buchhandlung Drachenwinkel (Beckinger Str. 1, 66763 Dillingen, Saar), per E-Mail: tickets@drachenwinkel.de und telefonisch unter 06831-5053081.
Des Weiteren gibt es Tickets online bei Ticket-Regional (www.ticket-regional.de).
Es wird gegebenenfalls auch Karten an der Abendkasse im Theater am Ring geben. Interessierte sollten sich aber die Karten im Vorverkauf sichern, da die Veranstaltungen schnell ausverkauft sein können. Weitere Infos unter stadtbibliothek.saarlouis.de und buchmesse-saar.de

Saarlouis im Zeichen des deutschen Baseball-Nachwuchses
Über das gesamte Pfingstwochenende war der Baseball-Platz der Saarlouis Hornets Schauplatz eines bundesweit beachteten Baseball-Events des Deutschen Baseball Verbandes (DBV). Beim ‚DBV-Länderpokal Baseball Junioren‘ traten die fünf besten U18-Landesverbände Deutschlands um den Titel des ‚Deutschen Länderpokalsiegers 2026‘ gegeneinander an. Auf der Anlage des TV Saarlouis 1872 e.V. in den Fliesen traten 125 junge Athleten aus Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Niedersachen, Berlin-Brandenburg und Südwest (Saarland mit Rheinland-Pfalz) in spannenden Spielen gegeneinander an. Mit Maxime Dupré, Kilian Rahn und Niklas Rink waren gleich drei Saarlouiser Hornets im Kader des Südwest-Teams, die damit ein deutliches Zeichen für die Nachwuchs-Arbeit im Verein setzten. Der Trainer der Saarlouis Hornets, Edward Martinez, unterstützte die Mannschaft als Teil des Trainerstabs.
Mit zahlreichen Trainern, Betreuern und Zuschauern aus ganz Deutschland war das Event über das lange und sehr sonnige Wochenende sehr stark besucht. Übertragen wurden die Spiele an allen drei Tagen live auf dem ‚Hylo Sport‘ YouTube Kanal.
Parallel wurde das Turnier durch zahlreiche Sportfotografen begleitet, die im Rahmen eines zweitägigen SONY PRO-workshops in Saarlouis fortgebildet wurden und die gelernte Theorie im Bereich Sportfotografie unmittelbar in der Praxis umsetzen konnte.
In einem spannenden Finale konnte sich die Auswahl aus Nordrhein-Westfalen gegen das Team aus Baden-Württemberg durchsetzen. Die Südwest-Auswahl aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz konnte mit dem 3. Platz einen Achtungserfolg vorweisen.
Bürgermeister Carsten Quirin freute sich, dass der DBV den Saarlouis Hornets als Abteilung Baseball des TV Saarlouis 1872 e.V. den Zuschlag für das Turnier gegeben hat und damit Saarlouis als Austragungsort bestimmt wurde. Er dankte bei seinem Grußwort den Saarlouiser Baseballern und ihren vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die dieses Event perfekt organisiert und damit Saarlouis als guten Gastgeber für die vielen Sportler und Besucher aus der Bundesrepublik präsentiert haben. Beeindruckt zeigte er sich über die herausragenden sportlichen Leistungen der Nachwuchs-Athleten, die über drei Tage lang auf dem Platz zu sehen waren.
Der Abteilungsleiter Baseball des TV Saarlouis 1872 e.V., Florian Maaß, zeigte sich stolz auf das, was er und sein Team mit dem Länderpokal U18 in Saarlouis auf die Beine gestellt hat: „Die positiven Rückmeldungen von Mannschaften, Trainern und Fans zeigen uns, dass sich die Arbeit gelohnt hat. Besonders freut uns, dass wir als erste Ausrichter alle Spielfelder professionell live übertragen konnten und damit auch den Fans zuhause ein besonderes Erlebnis geboten haben. Wir glauben, dass wir dem Turnier damit neue Impulse geben und zeigen konnten, wie man eine solche Veranstaltung auf das nächste Level bringen kann.“


Bilder: Peter Speth
Finkler und Speicher: Frontrunner der Transformation dürfen nicht benachteiligt werden
Die Verwaltungsspitzen der Städte Dillingen und Saarlouis, Dillingens Bürgermeister Christian Finkler und Saarlouis Oberbürgermeister Marc Speicher, fordern, dass bei einer anstehenden Änderung am ETS-System, Vorreiter und europaweite Vorbilder wie Saarstahl und Dillinger nicht zur Verlierern werden dürfen.
„Wenn die Vorreiter im europäischen Klimaschutz jetzt abgestraft werden, dann würde der Wohlstand einer ganzen Region und tausende Arbeitsplätze gefährdet. Daraus würde die Erzählung werden können, dass der Schutz des Klimas und die Politik der EU Wohlstand und Arbeitsplätze kostet. Das kann niemand wollen. Die EU muss verlässlich sein“, so Speicher und Finkler.
Saarlouis Oberbürgermeister Speicher und der Dillinger Bürgermeister Christian Finkler haben sich mit einem gemeinsamen Schreiben an die Abgeordneten der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament gewandt. Anlass sind die laufenden Diskussionen über die Weiterentwicklung des Europäischen Emissionshandels (ETS) und die Auswirkungen auf die energieintensive Industrie.
Im Mittelpunkt ihres Appells steht die Forderung, Unternehmen, die frühzeitig und umfassend in die Dekarbonisierung investiert haben, nicht durch veränderte europäische Rahmenbedingungen zu benachteiligen.
Christian Finkler ergänzt: „Die saarländische Stahlindustrie steht beispielhaft für den Mut und die Entschlossenheit, industrielle Produktion klimafreundlich weiterzuentwickeln. Die Weiterentwicklung des ETS muss die europäischen Klimaziele unterstützen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie sichern. Klimaschutz und industrielle Stärke dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.“
Marc Speicher erklärt: „Die Transformation der Stahlindustrie ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben für das Saarland. Unternehmen, die den Weg zur Klimaneutralität früh eingeschlagen und erhebliche Investitionen getätigt haben, brauchen Verlässlichkeit und faire Wettbewerbsbedingungen. Wer vorangeht, darf am Ende nicht schlechter gestellt werden als diejenigen, die später handeln.“
Beide sprechen sich dafür aus, die Frontrunner der industriellen Transformation gezielt zu stärken und die Rahmenbedingungen so auszugestalten, dass Investitionen in klimaneutrale Technologien belohnt statt belastet werden. Die Zukunft der Stahlindustrie sei von zentraler Bedeutung für Beschäftigung, Wertschöpfung und industrielle Zukunftsperspektiven im Saarland.
„Calle Malaga – Ein Zuhause in Tanger“ wird in der Saarlouiser Senioren (50+) – Film – Mittwochsreihe gezeigt
Die Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis bietet in Kooperation mit dem Kino „My movie World“ Saarlouis wieder einen neuen Film an. Die Vorführung findet am Mittwoch, dem 01. Juli um 17.00 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 7,00 Euro.
„Maria Angeles, 79 Jahre alt, lebt seit Jahrzehnten im spanischen Viertel von Tanger. Ihre Wohnung in der Calle Malaga, gefüllt mit Erinnerungen, Blumen und antiken Möbeln, ist für sie weit mehr als nur ein Zuhause. Vom Balkon aus beobachtet sie das geschäftige Treiben der Straßen, in denen Vergangenheit und Gegenwart miteinander verschmelzen. Als jedoch ihre Tochter Clara entscheidet, die Wohnung zu verkaufen, steht Maria Angeles vor einer entscheidenden Veränderung. Ein Umzug in ein Seniorenheim kommt für sie nicht infrage. Mit Kreativität und unerschütterlichem Willen kämpft sie darum, ihre vier Wände zu bewahren. Unerwartet führt dieser Widerstand zu neuen Begegnungen, weckt Lebensfreude und bringt eine Liebe zurück, die längst verloren schien.“
Regie: Maryam Touzani. Mit Carmen Maura, Marta Etura, Ahmed Boulane.
Nähere Informationen erteilt das Kino “Capitol Movie World” unter Telefon: 06831/ 2345 und die Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis, Birgit Cramaro, Telefon: 06831/443-1339, Email: cramaro@saarlouis.de.
Bingo-Nachmittag für Seniorinnen und Senioren
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis , die Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V. und die Frauenbeauftragte des Landkreises Saarlouis am Sonntag, dem 21. Juni von 14.30 – 16.45 Uhr unter der Leitung von Isabell Riebl einen Spielenachmittag in der Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V., Ludwig-Karl-Balzer-Allee 3 an.
Liebe Seniorinnen und Senioren, kommen Sie vorbei und genießen Sie einen gemütlichen Nachmittag in netter Gesellschaft. Freuen Sie sich auf spannende Spielrunden mit kleinen Preisen. Gute Laune ist garantiert. Kaffee und Tee sind in der Gebühr inbegriffen.
Die Teilnahmegebühr beträgt: 10,00 €.
Anmeldung unter Familienbildungsstätte Sls e.V., Tel.: 06831/43637 oder E-Mail fbs-sls@t-online.de.
Vorlesewiese unter freiem Himmel – Kostenlose Vorleseangebote für Kinder in Saarlouis
Mit der „Vorlesewiese“ startet in Saarlouis ein neues, familienfreundliches Angebot für Kinder zwischen 2 und 8 Jahren. An verschiedenen Orten in der Stadt können Kinder gemeinsam mit ihren Familien spannenden Geschichten lauschen, in fantasievolle Abenteuer eintauchen und eine gemütliche Zeit im Freien genießen.
Die Vorlesestunde findet am 12.06.2026 von 16:00 bis 17:00 Uhr auf folgenden Plätzen statt:
- Mehrgenerationenspielplatz im Stadtgarten
- Kleiner Markt
- Pfarrgarten Fraulautern
- Spielplatz Saarlouiser Straße Fraulautern
Das Projekt wird in Kooperation mit Bock & Seip, der Stadtbibliothek, dem Citymanagement sowie dem Quartiersmanagement organisiert.
Vorgelesen wird von der Geschäftsführerin von Bock & Seip, Dörte Heinrich, der Amtsleiterin des Kulturamtes Julia Hennings, der Quartiersmanagerin aus Fraulautern Jessica Fischer, der Citymanagerin der Stadt Kirsten Cortez de Lobao sowie verschiedenen ehrenamtlichen Vorleserinnen.
Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Familien können einfach vorbeikommen, sich dazusetzen und die besondere Atmosphäre der Vorlesewiese genießen.
Mit dem Angebot soll die Freude am Lesen und Vorlesen gefördert sowie gleichzeitig Begegnung und Gemeinschaft im öffentlichen Raum gestärkt werden.
Weitere Informationen erhalten Sie beim Citymanagement unter : 06831 443-416
Special Olympics: Rehlingen-Siersburg freut sich auf Gäste aus Bosnien und Herzegowina
Die Gemeinde Rehlingen-Siersburg beteiligt sich am Host-Town-Programm der Special Olympics Nationalen Spiele 2026 und freut sich auf internationalen Besuch: Vom 12. bis 14. Juni ist ein 3×3-Basketballteam aus Bosnien und Herzegowina in der Gemeinde zu Gast.
Die Tage in Rehlingen-Siersburg sollen den Sportlerinnen und Sportlern vor allem Gelegenheit geben, anzukommen, die Gemeinde kennenzulernen und persönliche Begegnungen zu erleben. Der sportliche Wettbewerb wartet anschließend bei den Special Olympics in Saarbrücken, während in Rehlingen-Siersburg zunächst Gemeinschaft, Teilhabe und ein offenes Miteinander im Mittelpunkt stehen.
Bürgermeister Joshua Pawlak freut sich auf die Gäste:
„Wir möchten dem Team aus Bosnien und Herzegowina zeigen, dass Rehlingen-Siersburg eine offene, herzliche und sportbegeisterte Gemeinde ist. Special Olympics steht für Begegnungen auf Augenhöhe – und genau solche Begegnungen wollen wir unseren Gästen ermöglichen: unkompliziert, persönlich und mit vielen schönen Erinnerungen.“
Nach der Ankunft am Freitag ist zunächst ein kleiner Empfang vorgesehen. Bei gutem Wetter soll sich eine Planwagenfahrt anschließen, bei der die Gäste die schönsten Seiten der Gemeinde kennenlernen können. Danach ist ein gemeinsamer Grillabend geplant, bei dem der erste Tag in ungezwungener Atmosphäre ausklingen soll.
Das Host-Town-Programm wird in enger Abstimmung mit der Kreisstadt Merzig vorbereitet, die ebenfalls Gäste aus Bosnien und Herzegowina empfängt. Beide Kommunen unterstützen sich gegenseitig im Rahmenprogramm und möchten den Delegationen gemeinsam einen herzlichen Aufenthalt in der Region ermöglichen.
Am Samstag steht deshalb ein Besuch in Merzig auf dem Programm. Dort sollen die Delegationen zusammenkommen und gemeinsam einen abwechslungsreichen Tag verbringen. Im Vordergrund stehen gemeinsame Erlebnisse, Austausch und das Gefühl, willkommen zu sein.
Am Sonntag begrüßt Rehlingen-Siersburg dann auch die Delegation aus Merzig. Mit freundlicher Unterstützung des Tischtennisvereins in Rehlingen und des Leichtathletik Clubs Rehlingen ist ein lockerer Sportaktionstag geplant. Dabei stehen Spaß, Spiel und Begegnung im Mittelpunkt – ganz ohne Leistungsdruck. Denn ab dem 15. Juni geben die Athletinnen und Athleten bei den Special Olympics in Saarbrücken ihr Bestes. Der Sonntag in Rehlingen-Siersburg soll daher vor allem Raum bieten, gemeinsam aktiv zu sein, zu lachen und den Sport als verbindendes Erlebnis zu genießen.
Mit der Teilnahme am Host-Town-Programm setzt Rehlingen-Siersburg ein Zeichen für Inklusion, Vielfalt und internationale Freundschaft. Die Gemeinde freut sich darauf, Gastgeberin zu sein und den Gästen aus Bosnien und Herzegowina schöne und bleibende Eindrücke aus Rehlingen-Siersburg mitzugeben.
