Korruption im Amt mit „irren“ Folgen
Was macht ein korrupter Bauamtsleiter, dem der Bürgermeister auf die Schliche kommt? Ganz einfach, er gibt vor, geisteskrank zu sein. So kürzlich geschehen in Oberesch, aber zum Glück und zur Unterhaltung aller Beteiligten, nur auf der Bühne. Die Theaterfreunde Oberesch haben sich in ihrer jüngsten Aufführung mit dem Titel „Ein Mann spielt verrückt“ im Dorfgemeinschaftshaus wieder einmal selbst übertroffen.
Eigentlich hat Bauamtsleiter Karl-Heinz von Meseburg, gespielt von Frank Riga, genug zu tun mit seiner raffgierigen Ehefrau und seiner esoterischen Tochter. Doch dann gerät Meseburg ins Visier des Bürgermeisters, denn der Bauamtsleiter hat sich beim Bau eines Bordells bestechen lassen. So heckt er kurzerhand mit seinem Freund, dem Dorfarzt Richard Schmeichel (Albert Kerber), den Plan aus, sich als geisteskrank und damit unzurechnungsfähig, auszugeben. Und so nahmen die im wahrsten Sinne des Wortes „irrwitzigen“ Verwicklungen ihren Lauf. Gerthilde von Meseburg (Melanie Engel) trägt die vermeintliche Geisteskrankheit ihres Mannes mit Fassung und versucht ohne Umschweife, mit dem Arzt anzubandeln. Denn irgendjemand muss schließlich ihren teuren Lebensstil finanzieren. Die Tochter Charlotte von Meseburg (Maria Fliegler) behandelt im heimischen Wohnzimmer ihre Patienten, darunter die Prostituierte Mandy, (Julia Ehm-Korb), die dort den Bauamtsleiter wiedererkennt, wodurch seine Bordellbesuche aufzufliegen drohen. Dazwischen taucht der Versicherungsvertreter Andreas Akte (Michael Engel) auf und verliebt sich in Charlotte, während der Zeitungsreporter Klaus Klever (Michael Heckel) den Machenschaften des Bauamtsleiters dicht auf der Spur ist. Damit sich die Ehefrau des Bauamtsleiters besser auf die Anbahnung einer neuen Liebschaft mit dem Arzt konzentrieren kann, engagiert sie für ihren Ehemann die Pflegerin Martha Münch (Marlene Lauer), die ihre autistische Tochter Rita (Jenny Lauer) mit zur Arbeit bringt.
Die verzwickte Rahmenhandlung aus der Feder der bekannten Theaterkomödien-Autorin Winnie Abel birgt, wie gewohnt, ein enormes humoristisches Potenzial, das die Theaterfreunde Oberesch in bester Manier auszuschöpfen wussten. Michael Engel mimte den Versicherungsvertreter als einen skurrilen und nervösen Mann mit näselnder Aussprache, dessen Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Theo Lingen wohl nicht ganz zufällig ist. Die meisten Lacher kassierte zweifellos Frank Riga, der als vermeintlich durchgedrehter Bauamtsleiter alle komödiantischen Register zog, egal ob er halbnackt auf allen vieren auf dem Boden kroch oder auf dem Sofa durch das Wohnzimmer „galoppierte“. Jenny Lauer, die Meisterin der Mimik, mit permanent debilem Gesichtsausdruck und besserwisserischen Zitaten aus ihrer stets bei sich geführten Enzyklopädie setzte immer wieder einen drauf, wenn man dachte, skurriler kann es nicht mehr werden. Nicht nur die Darsteller, auch die vielen Helferinnen und Helfer im Hintergrund haben wieder ganze Arbeit geleistet, angefangen bei den Bühnenbildnern Rolf Tumat und Michael Engel, über die Souffleuse Theresia Zenner, die Requisiteurin Gerlinde Scholtes, dem Grafiker Patrick Thalhammer bis hin zum Kaminbauer Stefan Ehm. Vier rundum gelungene Aufführungen, die wieder restlos ausverkauft waren und nach der Vorstellung gab es von Seiten der Zuschauer, die aus dem ganzen Saarland angereist waren, nur eine Frage: Wann bekommt man die Karten fürs nächste Jahr?

Andreas Akte (Michael Engel) versucht sich mit aller Kraft gegen die Annäherungsversuche von Mandy (Julia Ehm-Korb) zu wehren.

Gerthilde von Meseburg (Melanie Engel) hat für ihren Mann Karl-Heinz (Frank Riga) die Pflegerin Martha Münch (Marlene Lauer) engagiert, die stets ihre Tochter Rita (Jenny Lauer) im Schlepptau hat, während Charlotte von Meseburg (Maria Fliegler) (von links) sich ganz ihrer Esoterik widmet.

Dorfarzt Richard Schmeichler (Albert Kerber, rechts) bescheinigt seinem Freund Karl Heinz von Meseburg (Frank Riga, links) eine geistige Verwirrung, doch Zeitungsreporter Klaus Klever (Michael Heckel, Mitte) kommt ihnen so langsam auf die Spur.
Fotos und Text: Sabine Schmitt
Dr. Frederic Kerber ist neuer THW-Ortsbeauftragter für Saarlouis
Im Rahmen einer Feierstunde im Theater am Ring wurde Dr. Frederic Kerber das Amt des THW-Ortsbeauftragten für Saarlouis übertragen. Bundestagsvizepräsidentin Josephine Ortleb, Innenminister Reinhold Jost, Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin, der Landtagsabgeordnete Raphael Schäfer und zahlreiche Gäste, darunter Vertreter der Politik sowie verschiedener Hilfsdienste wie Bundeswehr, Polizei und Feuerwehr, folgten der Einladung.
In seiner Ansprache betonte Oberbürgermeister Speicher den gesellschaftlich unverzichtbaren Einsatz der gesamten Blaulichtfamilie und lobte die verlässliche Unterstützung des Technischen Hilfswerks in unterschiedlichsten Notsituationen:
„Die von jedem einzelnen Helfer übernommene Verantwortung im Einsatz für unsere Zivilgesellschaft verdient größten Respekt. Das Technische Hilfswerk ist stets ein zuverlässiger Partner in Situationen, in denen Einsatzkräfte nicht selten das eigene Wohl zugunsten unserer Gesellschaft riskieren. Mit Frederic Kerber hat Saarlouis einen jungen und zugleich erfahrenen neuen THW-Ortsbeauftragten, der sich unter anderem bereits durch die Koordinierung des Einsatzes im Ahrtal ausgezeichnet hat“, so der Oberbürgermeister. Er beglückwünschte Dr. Kerber zum neuen Amt und wünschte ihm alles Gute sowie Kraft und Umsicht bei der Leitung des Ortsverbandes.
Die Urkunde überreichte Marcel Baerwindt vom THW-Länderverband Hessen – Rheinland-Pfalz – Saarland. Baerwindt gab einen kurzen Einblick in die Arbeit des THW und freute sich über wachsende Ressourcen durch die vom Bundestag beschlossenen Finanzpakete zur Unterstützung der Hilfsorganisation. Auch er hob die systemrelevante Arbeit des Technischen Hilfswerks in Zeiten von Konflikten, Unsicherheiten oder Naturkatastrophen hervor.
Die Feierstunde klang bei einem Imbiss aus, bei dem die Anwesenden über Erfolge, Chancen und kommende Herausforderungen in der Arbeit des Technischen Hilfswerkes ins Gespräch kamen.
Die Stadtverwaltung der Europastadt Saarlouis dankt allen engagierten Helferinnen und Helfern der Blaulichtfamilie und des THW, die sowohl verlässliche Partner für Politik und Verwaltung als auch ein Zuhause für haupt- und ehrenamtliches Engagement sind.
Bildtext: Marc Speicher und Dr. Frederic Kerber (neuer THW-Ortsbeauftragter)

Foto: Peter Speth
Erlebnistag auf dem Schulhof der Römerbergschule Saarlouis-Roden
Am Samstag, den 9. Mai 2026 lädt die Europastadt Saarlouis von 10:30 Uhr bis 14:30 Uhr zu einem Erlebnistag auf dem neu gestalteten Schulhof der Römerbergschule Saarlouis-Roden ein. Ein abwechslungsreicher Tag mit vielfältigen Angeboten steht bevor.
Eröffnet wird der Erlebnistag um 10:30 Uhr mit einem Begrüßungswort sowie einer feierlichen Schiffstaufe der neuen Spielgaleere mit einem eigens von den Schülerinnen und Schülern gewählten Namen. Das neue Klettergerüst in Form eines römischen Schiffes greift das von den Kindern mitentwickelte Motto „Römer“ auf und stellt ein besonderes Highlight des neu gestalteten Schulhofs dar.
Im Anschluss wartet ein buntes Programm für die ganze Familie:
– Austesten der neuen Spielgeräte
– Schulhofrallye zum Erkunden des neuen Schulhofs
– Quizrad der AG Klimastark
– Comic-Workshop der Freien Kunstschule
– Kinderschminken der Freien Kunstschule
– Bauklötze und Spielsachen für die ganz kleinen Gäste
…sowie vieles mehr.
Wer einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte, kann zudem bei einer spannenden Baustellenführung den unteren Schulhof erkunden, der sich derzeit noch im Umbau befindet.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Kuchen und Kaltgetränke werden zur Verfügung gestellt, zusätzlich wird ein warmes Mittagessen angeboten.
Die Veranstaltung findet anlässlich des bundesweiten Tags der Städtebauförderung statt. Der Aktionstag ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, der Länder, des Deutschen Städtetages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes zur Stärkung der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei Vorhaben der Städtebauförderung.
Auch die Umgestaltung des Schulhofs erfolgt im Rahmen der Städtebauförderung und stellt einen wichtigen Beitrag zur Aufwertung des Quartiers Roden dar. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird der Schulhof nach dem regulären Schulbetrieb allen Kindern in Roden als Spielplatz zur Verfügung stehen.
Alle sind herzlich eingeladen, am 9. Mai vorbeizuschauen und gemeinsam einen erlebnisreichen Tag zu verbringen!

Foto: Lorena Krivograd
Verkehrsbeschränkungen in der Ensdorfer Straße (L 139) aufgrund von Kanalsanierung
In der Ensdorfer Straße (L 139) im Einmündungsbereich zur Gatterstraße kommt es aufgrund von Tiefbauarbeiten zur Kanalsanierung im Zeitraum vom 13. April bis 24. April 2026 zu Verkehrsbeschränkungen.
Während der Bauarbeiten wird eine halbseitige Straßensperrung eingerichtet. Der Verkehr wird als Einbahnstraße in Richtung Ensdorf geführt. Für die Gegenrichtung erfolgt eine großräumige Umleitung über die B51.
Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die erforderlichen Maßnahmen gebeten.
Stadt Saarlouis im Austausch mit lokalem Babyfachhandel in Lisdorf
Saarlouis ist Standort eines überregional bekannten und besuchten Babyfachhandels. Oberbürgermeister Marc Speicher und Bürgermeister Carsten Quirin besuchten die einzige saarländische Filiale von BabyOne. Im Gespräch ging es vor allem um die aktuelle Lage im Einzelhandel und die Zukunft spezialisierter Fachgeschäfte in Saarlouis.
Als einziger großer Babyfachhandel in Saarlouis ist der Markt eine wichtige Anlaufstelle für Familien aus dem ganzen Saarland und der Großregion. Inhaber Dirk Johannes, der das Unternehmen gemeinsam mit seinem Sohn führt, schilderte die aktuellen Herausforderungen. Insbesondere im Spannungsfeld zwischen wachsendem Onlinehandel, steigenden Betriebskosten und dem Anspruch an individuelle Beratung. Dabei wurde deutlich, dass gerade bei sicherheitsrelevanten Produkten der persönliche Kontakt und die Beratung vor Ort weiterhin eine zentrale Rolle spielt.
Durch die Lage im Grenzgebiet zu Frankreich und Luxemburg spricht der Fachmarkt auch Kundinnen und Kunden über die Stadt hinaus an und stärkt Saarlouis als Einkaufsstandort. Quirin betont: „Betriebe wie dieser tragen dazu bei, Saarlouis auch über die Stadtgrenzen hinaus als attraktiven Einkaufsstandort zu positionieren.“
„Der Standort im Hader zieht Kunden aus nah und fern an und wir sind froh, dass wir mit dem inhabergeführten Betrieb der Familie Johannes ein überregional bekanntes Fachgeschäft für Familien haben“, so Oberbürgermeister Marc Speicher und Bürgermeister Carsten Quirin.

Foto: Sofia Betash
„YOUR FUTURE“ – Orientierung für das Berufsleben
Bereits zum vierten Mal luden „YOU-Das Jugendbüro“ der Europastadt Saarlouis, das Jobcenter (Team U25) des Landkreises Saarlouis und das Projekt KuRS der Diakonie Saar zur Berufsorientierungsmesse „YOUR FUTURE“ in das Esther-Bejarano-Haus nach Saarlouis. Mit dabei waren diesmal 17 Aussteller aus unterschiedlichen Branchen, die Jugendlichen einen Einblick in verschiedene Berufsbilder vermittelten. Das Angebot stieß auf hohes Interesse, mehr als 200 junge Menschen schauten an dem Vormittag vorbei und holten sich Ideen und Anregungen für ihre berufliche Zukunft.
„Wir freuen uns sehr über das große Interesse“, sagte Bürgermeister Carsten Quirin, der sich vor Ort bei den Ausstellern für ihre Teilnahme bedankte und es sich nicht nehmen ließ, selbst einige Angebote selbst zu testen. So pflanzte er unter fachkundiger Anleitung von Gartenbaumeister Dominik Lieblang ein Blumenkörbchen am Stand des Neuen Betriebshofes Saarlouis und machte Wiederbelebungsversuche an einer Reanimationspuppe des Deutschen Roten Kreuzes. Der Bürgermeister bedankte sich insbesondere bei Anette Plewka und Lena Geyer vom YOU-Das Jugendbüro, die gemeinsam mit Peter Altmeyer vom Jobcenter und Matthias Schindel-Helfenstein vom Projekt KuRS die Messe organisiert und die Aussteller angeworben hatten.
Schon seit Beginn dabei ist die Globus Markthalle Saarlouis, die für alle Besucherinnen und Besucher ihren beliebten Fleischkäse spendierten. Für Fragen rund um Berufe im Einzelhandel stand Marktleiter Oliver Kirch persönlich zur Verfügung. Das Textil-Service-Unternehmen MEWA hatte ein Service-Fahrzeug dabei. So konnten junge Menschen sich ein Bild davon machen, mit welchem Fahrzeug sie unterwegs sein werden, wenn sie sich für eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer entscheiden. „Wir bilden aber auch Textilreiniger, Industriekaufleute, Verwaltungsberufe und vieles mehr aus“, sagte Peter Bohlen von der Firma MEWA, der auch in diesem Jahr wieder einige Interessenten für ein Praktikum gewinnen konnte und direkt vor Ort einen Auszubildenden einstellte. Einblick in Gesundheitsberufe erhielt man an den Ständen einer Physiotherapieschule und einer Pflegeschule. Die Agentur für Arbeit vermittelte mit Hilfe von Virtual-Reality-Brillen einen Einblick in eine Vielzahl verschiedener Ausbildungsberufe aus Berufsfeldern wie Handwerk, Technik, Dienstleitung, IT und Medien. Sandra Jenal vom Personalamt der Europastadt Saarlouis stellte die breite Palette der Ausbildungsberufe bei der Stadt Saarlouis vor. Neben den klassischen Verwaltungsberufen bildet die Stadt auch in technischen und handwerklichen Berufen aus. Aber auch Tourismuskaufleute, Fachkräfte für Bäderbetriebe und ebenso verschiedene Berufe im sozialen und pädagogischen Bereich hat die Stadt im Angebot. Daneben informierte McDonalds über die Ausbildung im Bereich der Systemgastronomie und DHL freute sich über das rege Interesse am Beruf des Paketzustellers. Wie man sich richtig bewirbt, erfuhr man am Stand der Startbahn 25. Hier wurden Bewerbungsfotos gemacht und mit Hilfe von Mitarbeiterinnen Lebensläufe verfasst. Am Ende waren sowohl die Veranstalter, als auch die Aussteller sehr zufrieden mit der Resonanz und man freute sich schon auf die nächste Messe im kommenden Jahr.
Aussteller:
Agentur für Arbeit, Ayedo, Bundesamt für Familie und zivilges. Aufgaben, Deutsche Post/DHL, DRK, GfU, Globus, Handwerkskammer, KuRS, Ludwig-Schokolade, McDonalds, MEWA, NBS, Stadtverwaltung Saarlouis, Stadtbahn 25, Physiotherapieschule, Pflegeschule;

Bild 1:
Lena Geyer, Anette Plewka, Peter Altmeyer und Matthias Schindel-Helfenstein (v.l.) haben die Berufsorientierungsmesse gemeinsam entwickelt und organisiert.

Bild 2:
Das DRK hatte eine Reanimationspuppe dabei, an der man Erste-Hilfe-Maßnahmen üben konnte.
Fotos: Katharina Motsch
Pauline Menniger gewinnt Regionalentscheid des Lesedino-Vorlesewettbewerbs
Beim Regionalentscheid des Lesedino-Vorlesewettbewerbs in der Stadtbibliothek Saarlouis überzeugte Pauline Menniger von der Grundschule Wallerfangen die Jury und sicherte sich den ersten Platz.
Insgesamt nahmen zehn Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen aus verschiedenen Grundschulen am Wettbewerb teil, darunter fünf aus Saarlouis. Die jungen Vorleserinnen und Vorleser präsentierten zunächst einen selbst gewählten Text und stellten anschließend ihr Können anhand eines unbekannten Überraschungstextes unter Beweis.
Bewertet wurden neben einer sicheren Lesetechnik insbesondere Ausdruck, Betonung und die Fähigkeit, die Atmosphäre eines Textes lebendig zu vermitteln. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Freude am Lesen zu fördern und Kinder dazu zu ermutigen, Geschichten mit Leben zu füllen und ihr Publikum zu begeistern.
Die Jury zeigte sich beeindruckt vom hohen Niveau der Teilnehmenden und der großen Bandbreite an ausgewählten Texten.
Mit ihrem Sieg beim Regionalentscheid qualifiziert sich Pauline Menniger für den Landesentscheid am 28. Mai im Ministerium für Bildung und Kultur. Dort treten die besten Vorleserinnen und Vorleser aus dem gesamten Saarland gegeneinander an, um den Landessieg zu ermitteln.


Fotos: Katharina Motsch
Historische Zifferblätter kehren zurück ins Stadtbild
Zwei historische Zifferblätter aus der Französischen Straße sind ab sofort im Theater am Ring öffentlich zu sehen. Die aufwendig restaurierten Zeitzeugen stammen ursprünglich von Uhren eines Wohn- und Geschäftshauses in zentraler Lage der Saarlouiser Innenstadt und konnten nun dauerhaft für die Öffentlichkeit gesichert werden.
Nach ihrer Demontage Ende des 20. Jahrhunderts wurden die Zifferblätter von der Saarlouiser Unternehmerfamilie Huffer übernommen und so vor dem Verlust bewahrt. Zeitweise fanden sie Nachnutzung als Tischgestelle mit Glasauflage, bevor sie nun ihren Weg zurück in den öffentlichen Raum gefunden haben.
Im Jahr 2025 stellte Herr Marc Huffer – Bruder von Uwe Huffer, der das Familienunternehmen Huffer & Söhne GmbH in dritter Generation führt – die historischen Zifferblätter nach Abstimmung mit der städtischen Denkmalpflege der Europastadt Saarlouis unentgeltlich zur Verfügung. Anschließend wurden sie fachgerecht restauriert und im Theater am Ring an gut sichtbarer Stelle installiert.
Die Geschichte der Zifferblätter ist eng mit der Saarlouiser Unternehmerfamilie Huffer verbunden. Bereits Viktor Huffer sen. war bis in die 1960er Jahre als Unternehmer im Zech & Huffer Emaillierwerk in Fraulautern tätig und engagierte sich zudem kommunalpolitisch im Stadtrat. Auch das traditionsreiche Huthaus Arweiler, geführt von Maria Arweiler sowie später von Magdalena Huffer, geb. Arweiler, prägte über Jahrzehnte das Stadtbild – zunächst in der Französischen Straße und nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1980er Jahre in der Bibelstraße.
„Solche Objekte machen Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar“, betont Oberbürgermeister Marc Speicher. „Mein herzlicher Dank gilt der Familie Huffer, die mit ihrer Spende einen wertvollen Beitrag zur Bewahrung unserer Stadtgeschichte leistet und dieses Stück Saarlouis für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat.“
Mit der Präsentation im Theater am Ring wird ein weiteres Kapitel der Stadtgeschichte lebendig gehalten und für Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Stadt erlebbar gemacht.


Fotos: Katharina Motsch
Osterfreude im Donatuszentrum Roden
Das Donatuszentrum Roden verwandelte sich zur Osterzeit in einen Ort voller Frühlingsfreude und fröhlichem Kinderlachen. Im Rahmen einer gemeinsamen Osteraktion des Quartiersmanagements Roden, der Diakonie Saar und der vhs waren sowohl Kinder der KiTa Christkönig als auch Kinder der FGTS der Römerbergschule Roden zu Gast.
Mit viel Kreativität und Begeisterung brachten die Kinder ihren selbstgebastelten Osterschmuck mit, den sie stolz an den bereitgestellten Ostersträuchern befestigten. Es entstanden bunte und liebevoll gestaltete Hingucker, die nun das Café „Herz & Hand“ im Donatuszentrum schmücken und für eine frühlingshafte Atmosphäre sorgen.
Im Anschluss ging es nach draußen, wo der Osterhase für die Kinder bereits kleine Überraschungen versteckt hatte. Mit großem Spaß machten sich die Kinder auf die Suche und freuten sich über gefundene Kleinigkeiten, wie Schoko-Osterhasen, Seifenblasen und Buntstifte.
Als wohlverdiente Stärkung nach der erfolgreichen Ostersuche gab es zum Abschluss noch frisch gebackene Waffeln. Für alle Beteiligten war es ein rundum schönes Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird. Gemeinsame Aktionen wie diese stärken nicht nur das Miteinander im Quartier, sondern schaffen auch wertvolle Momente der Begegnung und Gemeinschaft.

Foto: Lorena Krivograd
Neues Spielschiff „Römelix“ an der Römerbergschule in Roden fertiggestellt
Die Europastadt Saarlouis hat ein weiteres Projekt zur Aufwertung ihrer Bildungseinrichtungen erfolgreich abgeschlossen: Das neue Spielschiff auf dem Gelände der Römerbergschule im Stadtteil Roden ist fertiggestellt.
Das moderne Spielgerät bietet den Schülerinnen und Schülern künftig vielfältige Möglichkeiten zum Spielen, Entdecken und Bewegen. Mit seiner Gestaltung greift das Spielschiff sowohl spielerische als auch pädagogische Aspekte auf und wertet den Schulhof nachhaltig auf.
Die offizielle Einweihung des Spielschiffes findet am 09. Mai im Rahmen des bundesweiten Tags der Städtebauförderung mit einem bunten Familienprogramm statt. Die Maßnahme ist Teil der kontinuierlichen Investitionen der Stadt in eine ausgereifte und kindgerechte Infrastruktur.
„Mit dem neuen Spielschiff schaffen wir einen Ort, an dem Kinder nicht nur spielen, sondern auch ihre Kreativität und Bewegung fördern können. Investitionen in unsere Schulen sind immer Investitionen in die Zukunft unserer Stadt“, betont Bürgermeister Carsten Quirin.
Auch der Beigeordnete Gerald Purucker hebt die Bedeutung des Projekts hervor: „Das Projekt ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Städtebauförderung konkret bei den Menschen ankommt. Damit haben wir gezielt einen Ort geschaffen, der die Bedürfnisse von Kindern stärker in den Mittelpunkt stellt.“
Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die an der Planung und Umsetzung der Spielstätte mitgewirkt haben.
Die Europastadt Saarlouis lädt alle Interessierten herzlich ein, an der Einweihung teilzunehmen und das neue Spielangebot vor Ort kennenzulernen.

Foto: Katharina Motsch
Seniorensicherheitsberater informieren über Einbruchschutz im Plauderstündchen Fraulautern
Wie kann ich mein Zuhause besser vor Einbruch schützen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des jüngsten „Plauderstündchens“ in Fraulautern. Zu Gast waren die Seniorensicherheitsberater, die praxisnah und verständlich rund um das Thema Einbruchprävention informierten.
Die Veranstaltung wurde im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden“ von der Fraulauterner Quartiersmanagerin Jessica Fischer gemeinsam mit der Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis, Birgit Cramaro und der Volkshochschule Saarlouis organisiert. Ziel war es, insbesondere ältere Menschen für typische Vorgehensweisen von Täterinnen und Tätern zu sensibilisieren und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Die Seniorensicherheitsberater erklärten, wie Einbrecher vorgehen, woran man verdächtige Situationen erkennt und welche einfachen Maßnahmen bereits für mehr Sicherheit sorgen können. Neben technischen Sicherungsmöglichkeiten standen auch Verhaltenshinweise im Alltag im Fokus. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen einzubringen.
Das Interesse war groß, die Gespräche intensiv und der Austausch lebendig. Das Plauderstündchen zeigte einmal mehr, wie wichtig niedrigschwellige Informationsangebote direkt im Quartier sind. Sicherheit beginnt mit Wissen – und mit dem gemeinsamen Gespräch.

Foto: Jessica Fischer
Betrügereien im Internet – Wie schütze ich mich davor?
In Kooperation bieten die Seniorenmoderatorin, die Frauenbeauftragte des Landkreises die vhs der Europastadt Saarlouis und die Globus Markthalle am Mittwoch, den 29. April 2026 um 17.00 Uhr einen neuen Vortrag in der Erlebnisküche im Globus Saarlouis, Dieselstr. an.
Referent ist der Polizeioberkommisar Patrick Rubeck.
Immer mehr Menschen nutzen das Internet zur Unterhaltung, zum Austauschen mit Familien und Freunden oder zur Partnersuche. Leider nutzen Kriminelle diese Offenheit im Netz zunehmend aus – besonders ältere Menschen sind dabei oft das Ziel.
Ein besonders perfider Betrug ist das sogenannte „Love Scamming“. Dabei geben sich Betrüger in sozialen Netzwerken oder auf Partnerbörsen als liebevolle, vertrauenswürdige Personen aus, um gezielt emotionale Nähe aufzubauen. Ist das Vertrauen erst einmal gewonnen, folgen häufig erfundene Notlagen – etwa ein angeblicher Unfall, ein gestohlenes Handy oder eine Krankheit – und die Bitte um Geldüberweisungen.
Aber auch beim Einkauf wird das Internet immer mehr genutzt. Jedoch gilt es auch hier einiges zu beachten, um nicht auf “Verkäufer” hereinzufallen, die es überhaupt nicht gibt.
In seinem Vortrag erklärt Patrick Rubeck, Polizeioberkommissar bei der Landespolizeidirektion, wie solche Betrugsmaschen funktionieren, woran man sie erkennt und wie sich die eigenen Daten im Internet schützen lassen. Ziel ist es, Ängste abzubauen, Wissen zu vermitteln und die eigene Sicherheit im Internet zu verbessern.
Teilnahmegebühr: keine
Anmeldung bis 22. April bei der vhs Saarlouis, Tel.: 06831 – 6 98 90 30 oder
E-Mail: vhs@saarlouis.de
Abschied nach 42 Dienstjahren – Oberst Uwe Staab aus dem Amt verabschiedet
Nach mehr als vier Jahrzehnten im Dienst der Bundeswehr wurde Oberst Uwe Staab feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Im Theater am Ring in Saarlouis übergab er im Rahmen eines Appells das Kommando über das Landeskommando der Bundeswehr im Saarland an seinen Nachfolger, Oberst Michael Kopp.
Staab stand seit 2023 an der Spitze des Landeskommandos und prägte in dieser Zeit die zivil-militärische Zusammenarbeit im Saarland maßgeblich. Seine Amtszeit fiel in eine Phase großer sicherheitspolitischer Herausforderungen, insbesondere vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Unter seiner Führung wurde die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr, Polizei und zivilen Rettungskräften neu ausgerichtet. Neben der klassischen Amtshilfe im Katastrophenfall rückte die Vorbereitung ziviler Strukturen auf mögliche militärische Unterstützungsbedarfe verstärkt in den Fokus.
Für sein Engagement und seine Verdienste um die Region wurde Staab im Rahmen seiner Verabschiedung besonders geehrt. Der Oberbürgermeister der Europastadt Saarlouis, Marc Speicher, und Bürgermeister Carsten Quirin verliehen ihm die Ehrenbürgerurkunde der Stadt. Damit würdigte die Stadt Saarlouis insbesondere seinen Einsatz für die enge Vernetzung zwischen der Bundeswehr und kommunalen Akteuren.
„Oberst Staab hat in einer sicherheitspolitisch anspruchsvollen Zeit Verantwortung übernommen und die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und unserer Stadt entscheidend gestärkt. Sein Engagement reicht weit über den militärischen Auftrag hinaus“, betonte Speicher bei der Überreichung der Urkunde.
Ein bleibendes Zeichen setzte Staab zudem mit der von ihm mit initiierten Veranstaltungsreihe „Garnisonsgespräch: Sicherheitsforum Saarlouis“. Das Dialogformat hat sich als wichtige Plattform für den Austausch zwischen Bundeswehr, Politik, Blaulichtorganisationen und Gesellschaft etabliert und soll auch künftig fortgeführt werden.
Oberst Uwe Staab blickt auf eine lange und vielseitige militärische Laufbahn zurück. Sie führte ihn unter anderem zu sieben Auslandseinsätzen. Mit seinem Eintritt in den Ruhestand endet eine prägende Karriere, die sich nicht nur durch internationale Erfahrungen, sondern auch durch besonderes Engagement für die zivil-militärische Zusammenarbeit im Saarland auszeichnete.
Mit der Übergabe des Kommandos an Oberst Michael Kopp geht diese Arbeit in neue Hände über. Das Wirken Staabs, insbesondere im Aufbau tragfähiger Netzwerke und Dialogformate, bleibt jedoch ein wichtiger Bestandteil der sicherheitspolitischen Zusammenarbeit im Saarland.


Bilder: Sophia Tull
Boris Becker, Felix Magath, Timo Boll und weitere Weltstars bei TT World Legends Cup 2026 in Saarlouis
Hochkarätige Tischtennis-Legenden und prominentes Charity-Duell angekündigt
Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde zu Beginn letzter Woche ein außergewöhnliches Sportereignis für Saarlouis vorgestellt: Am 22. Mai 2026 wird die Stadtgartenhalle Saarlouis zum Schauplatz des TT World Legends Cup 2026. Das Turnier vereint einige der größten Persönlichkeiten des internationalen Tischtennis und verspricht hochklassigen Sport sowie emotionale Momente.
Mit Timo Boll (Deutschland), Jan-Ove Waldner (Schweden), Zhang Jike (China), Jörgen Persson (Schweden) und Werner Schlager (Österreich) stehen gleich mehrere Weltstars an der Platte, die den Sport über Jahrzehnte geprägt haben. Ihre Erfolge reichen von Olympiasiegen über Weltmeistertitel bis hin zu unzähligen internationalen Triumphen – und machen den World Legends Cup zu einem Highlight im internationalen Sportkalender.
Ein besonderes Highlight des Abends wird das Charity-Einlagespiel sein. Fußballlegende Felix Magath und Tennisikone Boris Becker, sechsfacher Grand-Slam-Sieger und ehemaliger Weltranglistenerster, werden in einem unterhaltsamen Duell gegeneinander antreten und damit für einen sportartenübergreifenden Höhepunkt sorgen.
„Der TT World Legends Cup ist ein echtes Highlight für Saarlouis und unterstreicht einmal mehr unsere Bedeutung als Sportstadt. Dass wir internationale Topstars und echte Legenden des Tischtennis hier begrüßen dürfen, ist etwas ganz Besonderes – für unsere Stadt und für alle Sportfans in der Region.“, freut sich Oberbürgermeister Marc Speicher über das Turnier der Spitzenklasse.
Der TT World Legends Cup 2026 verspricht damit nicht nur Spitzensport auf höchstem Niveau, sondern auch ein einzigartiges Eventerlebnis für alle Sportbegeisterten.

v.l.: Beigeordneter Gerald Purucker, Bürgermeister Carsten Quirin, live zugeschaltet – Tennislegende Boris Becker, Frank Schreiner (Donic) und Oberbürgermeister Marc Speicher.
Bild: Pressestelle Saarlouis
Oberbürgermeister gratuliert zum 50-jährigen Bestehen von Willibald Fischer und Partner GbR
Vor 50 Jahren gründete sich in unserer Europastadt die Kanzlei Willibald Fischer und Partner (WFP), die seither ihren Mandanten mit Rat und Tat zur Seite steht. Die mehrfach ausgezeichnete Kanzlei für Steuer-, Wirtschafts- und Rechtsberatung verfügt heute über insgesamt vier Standorte in ganz Deutschland – eine Erfolgsgeschichte, zu der Oberbürgermeister Marc Speicher herzlich gratulierte.
„Gerade in Zeiten des Umbruchs braucht es verlässliche Partner: Menschen und Institutionen, die Unternehmen begleiten und Orientierung geben. Willibald Fischer und Partner stehen seit 1976 für Kontinuität, Verlässlichkeit und Fachkompetenz“, so der Oberbürgermeister in seinem Grußwort. Marc Speicher dankte den Gründern und allen Beschäftigten für die über Jahrzehnte hinweg getragene Verantwortung und ihr Engagement. Ebenso betonte der Verwaltungschef die Relevanz regionaler mittelständischer Unternehmen, die ebenso wie kommunale Träger und Landesbehörden mit der Expertise der WFP begleitet werden.
Die Moderation der Feierlichkeiten übernahm Moderatorin Nadine Irmer. Musikalisch begeisterten beim Festakt das KreisJugendOrchester Saarlouis unter Leitung von Joachim Fontaine sowie der Kinderchor des Saardoms Dillingen unter Leitung von Thomas Bernardy. Landrat Patrick Lauer würdigte in seinem Grußwort das soziale Engagement der Kanzlei, das sich unter anderem in der Förderung junger musikalischer Talente zeigt – insbesondere durch die Unterstützung der gemeinnützigen Jugendstiftung für Erziehung und Kultur. Für die saarländische Steuerberaterkammer gratulierte Präsident Ronald Maul.
Die Reihe der Festgäste zählte neben Bürgermeister Carsten Quirin und Hauptamtsleiter Alexander Guß zahlreiche weitere Gratulanten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – unter anderem den ehemaligen saarländischen CDU-Ministerpräsidenten Peter Müller, Bundesminister a.D. Peter Altmaier, Sozialministerin a. D. Monika Bachmann, Wirtschaftsminister a. D. Hanspeter Georgi sowie den ehemaligen Geschäftsführer der Steuerberaterkammer, Norbert Hillen.
Kanzleigründer Willibald Fischer dankte gemeinsam mit seinem Sohn und Nachfolger Holger Fischer dem Oberbürgermeister als Hausherren und der Europastadt für die Bereitstellung des Theaters am Ring.
Die Unterstützung mittelständischer Familienbetriebe, Handwerksbetriebe, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen ist maßgeblich für die Stabilität und Zukunftsfähigkeit der regionalen Wirtschaft. Die Verwaltungsspitze wünscht der Kanzlei Willibald Fischer und Partner auch für die kommenden Jahre viel Erfolg, zufriedene Mandanten und den nötigen Weitblick, um zukünftige Aufgaben und Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen.

Foto: Peter Speth
„Loriots Möpse des Ostereidiebstahls verdächtigt!“ Stadtbibliothek Saarlouis und Ludwig-Galerie Saarlouis bitten um Osterei-Fahndungshilfe.
Was ist passiert? Loriot würde sagen: „Ach was, meine Möpse sind doch keine Ostereidiebe!“ Aber tatsächlich: „Oh Schreck! Oh Schreck! Loriots Möpse sind mit den Eiern weg!“
Vielleicht wollten sie nur dem Osterhasen beim Verstecken der Eier helfen. Aber das Ergebnis ist das gleiche. In der Ludwig-Galerie Saarlouis und der Stadtbibliothek Saarlouis fehlen Ostereier. Und die Verantwortlichen fragen sich: „Ei, wo sind sie denn hingelaufen? Ei, wo sind denn die Möpse mit den Eiern hin?“ Nun braucht die Ludwig Galerie Saarlouis und die Stadtbibliothek Saarlouis Hilfe bei der Suche nach den Eiern. Als Anreiz dafür haben die Bibliothek und die Galerie ein Suchspiel gestartet. Jeder kann helfen, indem er sucht und die Anzahl der gemopsten Eier den beiden Kulturinstitutionen der Europastadt Saarlouis mitteilt. Teilnahmescheine mit den Teilnahmebedingungen bekommt man dort vor Ort.
Einsendeschluss ist der 24. April 2026.
Als Dank für die Hilfe gibt es tolle Gewinne rund um Loriot zu gewinnen.
Um die Suche einzugrenzen, gibt es auch einen kleinen Hinweis:
Es sind ja Loriots Möpse und wohin würden diese gehen, um ein Versteck zu suchen? Natürlich dorthin, wo ihr Herrchen Loriot zu sehen ist. So wurden sie in der Ausstellung „Ach was. Loriot – Künstler, Kritiker und Karikaturist“ in der Ludwig Galerie entdeckt. Außerdem sollen die Möpse auch in der Stadtbibliothek Saarlouis gewesen sein. Dort läuft im Begleitprogramm zu „Ach was. Loriot“ die Medienausstellung „Mein Name ist Lohse, ich möchte ein Buch“.
Also einfach mal in der Ludwig Galerie Saarlouis und der Stadtbibliothek Saarlouis vorbeikommen und in den Ausstellungen nach den Eiern suchen.



Gelungenes österliches Frühlingsfest im offenen Treff Saarlouis
Zu einem österlichen Frühlingsfest mit leckerem Frühstück, Beiträgen und gemeinsamem Singen hatte das Team des offenen Seniorentreffs Saarlouis eingeladen.
Eine Gruppe von Seniorinnen und Senioren aus allen Stadtteilen und dem Landkreis Saarlouis trifft sich hier immer montags von 10 bis 12 Uhr, außer an Feiertagen und in den Schulferien. Neue Besucherinnen und Besucher sind immer willkommen.
Der offene Treff im „Esther-Bejarano-Haus“, Holtzendorffer Str. 2 in Saarlouis, konnte zu diesem Fest über 30 Gäste begrüßen. Die Feier begann mit einem leckeren Frühstück, das von Brigitte Bilz, Adele Speicher, Chantal Fachinger und Okan Acar vorbereitet wurde. Einige Gäste brachten selbstgemachte Kuchen oder Salate mit.
Der Vormittag setzte sich mit gemeinsamem Singen, gemütlichem Beisammensein und einem fröhlichen Miteinander fort. Die musikalische Umrahmung übernahm in bewährter Weise Manfred Wey.
Der Treff fällt an den beiden darauffolgenden Montagen (06. und 13. April) wegen der Osterferien aus. Der offene Seniorentreff trifft sich dann am 20. April von 10:00 bis 12:00 Uhr erstmals wieder.
Weitere Informationen erteilen die Seniorenmoderatorin Birgit Cramaro unter der Tel.-Nr. 06831 / 443-1339 bzw. per E-Mail an cramaro@saarlouis.de sowie Brigitte Bilz unter der Handy-Nr. 0172 / 6970525.
Verkehrsbeschränkungen in der Wallerfanger Straße während der Osterferien
Aufgrund geplanter Tiefbauarbeiten der Stadtwerke Saarlouis kommt es in der Wallerfanger Straße (L 170) im Zeitraum vom 07.04. bis zum 24.04.2026 zu umfangreichen Verkehrsbeschränkungen. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Einmündung St. Nazairer Allee und der Kaserne.
Im Zuge der Erneuerung der Gas- und Wasserleitungen wird die Wallerfanger Straße in Fahrtrichtung stadteinwärts ab der St. Nazairer Allee gesperrt und eine Umleitung eingerichtet. Zudem ist der Gehweg gesperrt; der Fußgängerverkehr wird über eine Lichtsignalanlage mit integrierter Fußgängersignalisierung auf die gegenüberliegende Straßenseite geleitet.
Vom Klosterdorf zum Industrieort – Historische Stadtteilführung durch Fraulautern
Fraulautern blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Wie aus einem Klosterdorf ein bedeutender Industrieort wurde, erfahren Interessierte bei einer historischen Stadtteilführung am Samstag, 16. Mai 2026, um 15:00 Uhr in Fraulautern.
Der Vorsitzende des Vereins für Geschichte und Heimatkunde, Guido Fontaine, nimmt die Teilnehmenden mit auf einen Rundgang durch das Zentrum und erläutert anschaulich die Entwicklung des Stadtteils. Bedeutende Gebäude, prägende Orte und spannende Hintergründe machen die Geschichte Fraulauterns lebendig und greifbar.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die Führung bei einem kleinen Umtrunk im Torbogen Soubise ausklingen zu lassen und offene Fragen zur Historie Fraulauterns zu vertiefen.
Die Veranstaltung ist kostenlos und eine Kooperation mit dem Verein für Geschichte und Heimatkunde Saarlouis-Fraulautern e.V. sowie der Quartiersmanagerin Fraulautern. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Startpunkt ist an der Kirche HL. Dreifaltigkeit Fraulautern, Puhlstraße 4.

Gemälde: im Besitz von Guido Fontaine, vom Verein für Geschichte und Heimatkunde
Gemeinsam kreativ: Osterkränze binden im Haus Europa
Im Haus Europa wurde es frühlingshaft: Zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestalteten beim Workshop „Osterkränze binden“ ihre ganz persönlichen Kränze für die Osterzeit. Mit viel Kreativität, guter Laune und liebevoll ausgewählten Materialien entstanden individuelle Werkstücke, die nun Türen und Tische schmücken.
Das Angebot war eine gemeinsame Aktion der Quartiersmanagerinnen aus Roden und Fraulautern. Ziel war es, Menschen aus beiden Quartieren zusammenzubringen und Raum für Begegnung und Austausch zu schaffen – in angenehmer Atmosphäre und mit einem praktischen Ergebnis zum Mitnehmen.
Die positive Resonanz zeigt: Gemeinsame kreative Angebote stärken die Nachbarschaft und machen Lust auf mehr.

Foto: Jessica Fischer
Baugenehmigungsverfahren in Rekordtempo: OB Speicher unterzeichnet Bauantrag für Vetter
Saarlouis hat den nächsten Schritt zur Ansiedlung von Vetter gemacht: Oberbürgermeister Marc Speicher unterzeichnete den Bauantrag für die Ansiedlung des Pharmadienstleisters Vetter in der Europastadt. Mit der Unterzeichnung des Bauantrags wurde ein weiterer Meilenstein erreicht. Das Projekt, das in den vergangenen Monaten bereits bundesweit Aufmerksamkeit erfahren hat, geht damit in die nächste konkrete Umsetzungsphase.
„Im Rathaus Saarlouis gibt es Vorfahrt für eine starke Wirtschaft und gute Arbeit“, so Oberbürgermeister Marc Speicher. „Wir haben den Bauantrag in Rekordzeit bearbeitet. Dafür danke ich sehr herzlich dem Team hier im Haus, die in Rekordzeit diesen ebenso komplexen wie für das gesamte Saarland wichtigen Antrag bearbeitet haben.“
Das Ziel besteht darin, optimale Rahmenbedingungen für die Umsetzung des Projekts zu schaffen und die Entwicklung auf dem ehemaligen Ford-Gelände aktiv zu gestalten. Auf dem Gelände entsteht ein moderner Produktions- und Technologiestandort, der der gesamten Region neue Impulse verleihen wird.
Oberbürgermeister Marc Speicher erklärt: „Wir machen Tempo für die Zukunft unserer Stadt. Mit der Unterzeichnung des Bauantrags bringen wir eines der wichtigsten Projekte für den Strukturwandel im Saarland voran. Mir liegt es am Herzen, dass diese Ansiedlung gelingt. Wir werden als Europastadt Saarlouis alles dafür tun, dass nach anderen misslungenen Ansiedlungsvorhaben im Saarland, diese Ansiedlung gelingt und das Vertrauen der Bürger, Betriebe, Unternehmer und Beschäftigten zurückgewinnt.“
Mit Blick auf die kommenden Wochen richtet sich der Fokus bereits auf den nächsten sichtbaren Schritt, den geplanten Spatenstich im Mai. Mit diesem soll der Startschuss für die Bauphase fallen und die Transformation des Standorts wird auch vor Ort weiter sichtbar werden.
Die Ansiedlung von Vetter steht exemplarisch für die strategische Neuausrichtung von Saarlouis hin zu zukunftsfähigen Branchen wie Pharma und Life Sciences. Gleichzeitig entstehen hochwertige Arbeitsplätze und langfristige Entwicklungsperspektiven – weit über die Stadtgrenzen hinaus.

Bild: Sophia Tull
Saarlouis ehrt erfolgreiche Nachwuchssportlerinnen und -sportler
In einem festlichen und zugleich sehr persönlichen Rahmen ehrten die Europastadt Saarlouis und der Stadtverband für Sport Saarlouis e.V. die erfolgreichsten Nachwuchssportlerinnen und -sportler des Jahres 2025. Zahlreiche Gäste waren der Einladung gefolgt, um gemeinsam die beeindruckenden Leistungen der jungen Athletinnen und Athleten zu würdigen und zu feiern.
Zur Jugendsportlerin des Jahres 2025 wurde Johanna Carlotta Zander vom TSV Ford Steinrausch Fraulautern im Taekwondo ausgezeichnet. Auch wenn sie die Ehrung nicht persönlich entgegennehmen konnte – sie befand sich bei einem Qualifikationsturnier in Belgien für die Jugend-Weltmeisterschaft – sprechen ihre Erfolge eine deutliche Sprache: Bei den Jugend-Europameisterschaften 2025 in der Schweiz sicherte sie sich den dritten Platz für die deutsche Nationalmannschaft. Darüber hinaus wurde sie bereits zum vierten Mal in Folge Deutsche Meisterin und erreichte als erst 14-Jährige den Vizemeistertitel in der Altersklasse U21. Das Jahr 2025 schloss sie auf einem hervorragenden vierten Platz der europäischen Jugendrangliste ab.
Hanad Heljic vom Budo Club Saarlouis wurde als Jugendsportler des Jahres 2025 ausgezeichnet. Mit großem Einsatz und beeindruckender Stärke überzeugte der Kickboxer auf internationaler Bühne und krönte seine Leistungen mit gleich zwei Weltmeistertiteln in den Disziplinen Kick Light und Light Contact.
Als Jugendmannschaft des Jahres 2025 wurde die E-Jugend des TuS Beaumarais geehrt. Das Team kann auf eine außergewöhnlich erfolgreiche Saison 2024/2025 zurückblicken: Neben dem ersten Platz in der Meisterschaft sowie bei den Stadtmeisterschaften in Halle und auf dem Feld sicherte sich die Mannschaft auch den Titel bei den Kreismeisterschaften im Feld und erreichte weitere Podestplätze auf Saarlandebene. Trainiert wird das Team von Carsten Hubrig, Patrick Lonsdorfer und Marcus Corsten, die die jungen Talente mit großem Engagement begleiten.
In seiner Ansprache unterstrich Bürgermeister Carsten Quirin die besondere Bedeutung des Nachwuchssports für Saarlouis: „Unsere jungen Sportlerinnen und Sportler zeigen eindrucksvoll, was mit Talent, Disziplin und Leidenschaft möglich ist. Sie sind nicht nur Vorbilder für Gleichaltrige, sondern auch ein starkes Aushängeschild für unsere Stadt Saarlouis.“. Insgesamt wurden bei der Veranstaltung 100 Auszeichnungen vergeben.

Foto: Sophia Tull
Auszeichnungen, Emotionen und Show: Saarlouis feiert seinen Sport
Ein Abend voller Anerkennung, Emotionen und mitreißender Momente: Der Stadtverband für Sport Saarlouis e.V. und die Europastadt Saarlouis zeichneten die erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2025 aus und setzten dabei auf ein Konzept, das Ehrungen und Entertainment gekonnt miteinander verband.
Im Mittelpunkt standen herausragende Leistungen auf nationaler und internationaler Bühne. Eine besondere Würdigung erhielt Franz Kamp vom Basketball-Club Saarlouis, der für seine langjährigen ehrenamtlichen Verdienste ausgezeichnet wurde. Sein Engagement hat den Sport in Saarlouis über viele Jahre hinweg maßgeblich geprägt – ein Einsatz, der mit großem Applaus honoriert wurde.
Mit Spannung erwartete man die Auszeichnung zum Sportler des Jahres 2025: Diese ging an Handballprofi Marko Grgić, der seine Karriere in Saarlouis begann und heute für die SG Flensburg-Handewitt spielt. Als Torschützenkönig der Bundesliga und bester Nachwuchsspieler der Saison 2024/2025 sowie als Olympiamedaillengewinner gehört er zu den prägenden Talenten seines Sports. Per Videobotschaft richtete er sich an das Publikum und bedankte sich für die Auszeichnung.
Auch im Frauenbereich setzte sich Spitzenleistung durch: Sportlerin des Jahres 2025 wurde Martha Burse von den Saarlouis Royals. Mit der Auszeichnung als wertvollste Spielerin (most valuable Player – MVP) der Bundesliga und des Pokalfinales sowie dem Gewinn des Deutschen Pokals und der Vizemeisterschaft führte sie ihr Team zu einer der erfolgreichsten Spielzeiten der Vereinsgeschichte.
Die Mannschaft des Jahres 2025, die Saarlouis Royals, unterstrich diesen Erfolg eindrucksvoll. Pokalsieg und Vizemeisterschaft sprechen für eine Saison auf höchstem Niveau. Neben den Spielerinnen wurde auch das gesamte Team hinter dem Team gewürdigt – ein starkes Zeichen für die Bedeutung von Zusammenhalt und professioneller Struktur im Leistungssport.
Ein abwechslungsreiches Programm sorgte immer wieder für Dynamik und beste Unterhaltung zwischen den Ehrungsblöcken. Die Tennisfreunde Roden präsentierten mit Padel eine aufstrebende Trendsportart und die Juniorengarde der „Faasend Rebellen“ begeisterte mit ihrem Schautanz das Publikum. Ein echtes Highlight war die Hip-Hop-Show der Formation „All Inclusive“. Als amtierender Europameister zeigte sie unter dem Motto „Tanzen ohne Barrieren“, wie Sport Menschen verbindet.
Bürgermeister Carsten Quirin und der Präsident des Stadtverbandes für Sport in Saarlouis, Dieter Kirsch waren sich einig: „Unsere Sportlerinnen und Sportler sind hervorragende Botschafter unserer Stadt. Ihre Erfolge zeigen, wie viel Leidenschaft, Disziplin und Teamgeist in Saarlouis steckt.“ Insgesamt wurden an diesem Abend 152 Auszeichnungen verliehen.
Auch Innenminister Reinhold Jost schickte Grüße in einer Videobotschaft und betonte die gesellschaftliche Relevanz: „Sport steht für Zusammenhalt, Fairness und Engagement. Veranstaltungen wie diese machen sichtbar, welchen Stellenwert der Sport für unsere Gesellschaft hat.“
Ein Abend, der deutlich machte: Saarlouis ist nicht nur sportlich erfolgreich – sondern versteht es auch, diesen Erfolg gebührend zu feiern.

Die Auszeichnung zum Sportler des Jahres 2025 ging an Marko Grgić, der nicht persönlich vor Ort sein konnte.

Sportlerin des Jahres Martha Burse ( dritte von rechts) zusammen mit ihrem Team, das zur Mannschaft des Jahres ausgezeichnet wurde.
Text & Bilder: Sophia Tull
Der Vorname – Theater am Ring
Ein gemütlicher Abend unter Freunden – so beginnt die ebenso kluge wie hochkomische Gesellschaftskomödie „Der Vorname“, die am Mittwoch, 1. April 2026, um 20 Uhr im Theater am Ring in Saarlouis zu erleben ist. Doch was als entspanntes Dinner geplant ist, entwickelt sich rasch zu einem verbalen Schlagabtausch voller Überraschungen, Pointen und überraschender Wendungen.
Im Mittelpunkt stehen Pierre, ein Literaturprofessor, und seine Frau Elisabeth, die zu einem Abendessen eingeladen haben. Mit dabei sind Elisabeths Bruder Vincent, ein selbstbewusster und provokationsfreudiger Immobilienmakler, dessen schwangere Partnerin Anna sowie der langjährige Freund Claude. Die vertraute Runde gerät jedoch aus dem Gleichgewicht, als Vincent den geplanten Vornamen seines ungeborenen Sohnes verkündet: „Adolphe“.
Was zunächst wie ein geschmackloser Scherz erscheint, entfacht eine hitzige Debatte über Moral, Geschichte und persönliche Grenzen. Schnell wird klar, dass es an diesem Abend um weit mehr geht als nur um einen Namen. Alte Konflikte brechen auf, unausgesprochene Wahrheiten kommen ans Licht, und die scheinbar harmonischen Beziehungen beginnen zu bröckeln. Die Figuren liefern sich pointierte Wortgefechte, die ebenso unterhaltsam wie entlarvend sind.
Die Inszenierung lebt von einem hochkarätigen Ensemble mit bekannten Gesichtern aus Film und Fernsehen, darunter Alexandra Kamp, Pascal Breuer und Sebastian Goder. Mit präzisem Timing und feinem Gespür für Situationskomik bringen sie die vielschichtigen Charaktere auf die Bühne und sorgen für ein ebenso amüsantes wie nachdenkliches Theatererlebnis.
Die Aufführung ist Teil des Theaterabonnements, es gibt noch Restkarten im Vorverkauf an allen ticket regional Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.

Bild: Bernd Böhner
„Leben mit Parkinson“ – Vortrag beim Rodener Geschichtskreis
Am 15. April um 15 Uhr findet in den Räumlichkeiten des Rodener Geschichtskreises in der Schulstraße 7a in Saarlouis-Roden ein Vortrag zum Thema „Leben mit Parkinson“ statt. Referent ist Heiko Kiefer, der bereits mehrfach zu verschiedenen gesundheitlichen Themen referiert hat, darunter auch zu Demenz und Depressionen.
Der Vortrag gibt einen Überblick über die Erkrankung – von ihrer Entstehung bis hin zu Hilfen im Umgang mit der Krankheit. Dabei wird aufgezeigt, welche Herausforderungen die Diagnose mit sich bringen kann und welche Möglichkeiten es gibt, den Alltag mit Parkinson zu bewältigen.
Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige sowie an alle Interessierten, die sich über das Thema informieren möchten.
Der Vortrag ist kostenfrei, Plätze sind begrenzt.
Wochenmarkt wegen Feiertag vorverlegt
Wegen des Feiertags „Karfreitag“ am 03. April 2026 wird der Saarlouiser Wochenmarkt auf Donnerstag, den 02. April 2026, vorverlegt.
EVS Wertstoffzentrum Saarlouis am Ostersamstag geschlossen
Das EVS Wertstoffzentrum Saarlouis bleibt am Ostersamstag, den 04.04.2026, geschlossen.
Der Seniorenbeirat Saarlouis kommt auch in Ihren Stadtteil
Sind Sie zufrieden in Ihrem Stadtteil? Wie sieht es mit der Versorgung, der Verkehrslage, der Wohn- bzw. Lebensqualität in Ihrem Stadtteil aus? Ist Ihnen die Barrierefreiheit wichtig und wenn ja, wo fehlt Sie Ihnen?
Die Mitglieder des Seniorenbeirates der Stadt Saarlouis laden Sie zu einer Reihe von Gesprächsrunden mit Seniorinnen und Senioren in den verschiedenen Stadtteilen ein.
Ziel der Treffen ist es, aktuelle Themen, Anliegen und Wünsche der älteren Generation direkt vor Ort aufzunehmen und gemeinsam zu erörtern.
Der Seniorenbeirat lädt zur seinen ersten Gesprächsrunden Bürgerinnen und Bürger der Innenstadt und Picard jeweils am Mittwoch, den 22. April um 15.30 Uhr in die Seniorenresidenz der AWO, Prälat-Subtil-Ring 3a und in die Freie Kunstschule Picard, Picarder Weg 1 recht herzlich ein. Die dritte Gesprächsrunde findet am Donnerstag, den 07. Mai um 15.30 Uhr im „Miteinander der Generationen“, Konrad-Adenauer-Allee 138 für Bürgerinnen und Bürger des Stadtteiles Steinrausch statt.
In offener Atmosphäre haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Perspektiven einzubringen und sich aktiv am Austausch zu beteiligen.
Die im Rahmen der Gespräche gewonnenen Erkenntnisse werden im Anschluss durch den Seniorenbeirat gebündelt und in einem Schreiben der Verwaltung sowie den städtischen Beschlussgremien zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise sollen die Anliegen der Seniorinnen und Senioren gezielt in politische Entscheidungsprozesse einfließen.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an den Gesprächsrunden teilzunehmen.
Kanalbau in der Gatterstraße: Bauarbeiten starten im April
Das Abwasserwerk der Kreisstadt Saarlouis führt die Erneuerung des Mischwasserkanals in der Gatterstraße durch. Davon betroffen sind ebenso die Einmündungsbereiche „Gatterstraße/Ensdorfer Straße“ und „Gatterstraße/Lisdorfer Straße“. Die Arbeiten beginnen am 13.04.2026 und enden voraussichtlich Ende November 2026. Zur Durchführung der Arbeiten ist eine abschnittsweise Vollsperrung der Gatterstraße erforderlich. Die Arbeiten im Eimündungsbereich der Ensdorfer Straße erfolgen unter Einbahnstraßenregelung in Richtung Ensdorf. Im Einmündungsbereich der Lisdorfer Straße können die Arbeiten nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. Eine entsprechende Umleitung wird rechtzeitig vor Wechsel in diesen Bauabschnitt bekanntgemacht und ausgeschildert.
Das Abwasserwerk bittet die betroffenen Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für eventuelle Lärmbelästigungen und Verkehrsbeeinträchtigungen, zu denen es trotz sorgfältiger Planung und entsprechend getroffener Schutzmaßnahmen dennoch kommen kann.
Neues Beratungsangebot der Stadt Saarlouis für Seniorinnen und Senioren im LisDORFHaus
Die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis bietet ab Dienstag, den 21. April von 14.00 – 17.00 Uhr vierzehntägig Sprechstunden im neuen LisDORFHaus in der Provinzialstraße 78 an.
Das trägerneutrale Beratungsangebot umfasst schwerpunktmäßig die Vermittlung weitergehender Hilfen bzw. die Herstellung von Kontakten zu Einrichtungen. Es geht hierbei um Themenfelder wie ambulante soziale Pflegedienste, Mahlzeitendienste, Hausnotrufe, haushaltsnahe Agenturen, Seniorenbesuchsdienste, Wohnberatung/-suche, Betreutes Wohnen, Kurzzeitpflege, stationäre Pflege, Ehrenamt und städt. Angebote (Offener Treff, Vhs, Hallenbad, Museum).
Die Dipl. Sozialpädagogin, -arbeiterin (FH) Birgit Cramaro bietet älteren Menschen, ihren Angehörigen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürger Ihre Hilfe zu Themen, die die Pflege, Betreuung und Versorgung betreffen an. Hierzu gehört auch die Unterstützung in der Antragstellung in Schwerbehindertenfragen.
Zur besseren Planung der Beratung bittet die Seniorenmoderatorin um Voranmeldung unter der Tel.Nr. 06831/ 443-1339 oder cramaro@saarlouis.de.
Ursapharm Fight Night IV setzt Maßstäbe: Große Box-Show mit WM-Titelkampf und internationaler Aufmerksamkeit
Die Stadtgartenhalle Saarlouis wurde in einen wahren Hexenkessel verwandelt: Bei der URSAPHARM Fight Night IV trafen Spitzenboxer aus dem In- und Ausland aufeinander – Höhepunkt war der WM-Titelkampf des saarländischen Profiboxers Jürgen Doberstein im Supermittelgewicht. Die Veranstaltung setzte weit über die Landesgrenzen hinaus Maßstäbe. Ursapharm als Veranstalter und die Europastadt als Partner haben zusammen gezeigt, dass sportliche Großevents dieser Art im Saarland möglich sind. Der organisatorische Aufwand im Vordergrund wie im Hintergrund war enorm. Aber der Aufwand hat sich gelohnt. Über 2.000 begeisterte Fans waren in der Arena, weitaus mehr Karten hätten verkauft werden können. Besonders Manager Michael Schultheis drehte vor den Kämpfen und während der Veranstaltung viele Räder. Alle waren sich einig: Hier wurde in beeindruckender Weise an die alte Boxtradition in Saarlouis angeknüpft.
Neben mehreren Vorkämpfen standen gleich zwei Weltmeistertitel sowie ein Intercontinental-Titel auf der Karte, womit Saarlouis erstmals mehrere WM-Fights an einem Abend präsentierte. Der Hauptkampf zwischen Doberstein und seinem französischen Kontrahenten Pierre Hubert Dibombe war dabei sportlich wie emotional das herausragende Duell des Abends.
Sportlich war es ein intensiver Abend: Doberstein, der seit 2024 GBC-Weltmeister im Supermittelgewicht ist, stieg im Hauptkampf vor heimischem Publikum in den Ring. Der Kampf zeigte einmal mehr, wie anspruchsvoll und unberechenbar der Spitzensport ist. So verlor Doberstein in Runde 6 durch K.o. seinen WM-Titel an Dibombe. Trotz dieses Rückschlags erntete der Lokalmatador großen Respekt und Applaus und betonte nach dem Kampf, dass er stark zurückkommen werde.
Was die Veranstaltung organisatorisch besonders machte: Für den Umbau der Stadtgartenhalle in eine professionelle Boxarena war ein Bauantrag mit einem Umfang von mehr als 1.000 Seiten erforderlich – ein Kraftakt, der im Vorfeld viele Behörden und Planer einbezog.
„Mein herzlicher Dank gilt Ursapharm, Michael Schultheis, allen Sportlern und dem gesamten Team des Rathauses sowie allen Beteiligten des Teams Doberstein, die diese außergewöhnliche Sportveranstaltung gemeinsam möglich gemacht haben. Insbesondere Ursapharm hat hiermit erneut gezeigt, dass professionelle Großevents im Saarland möglich sind. Ohne das Engagement jedes Einzelnen wäre diese Veranstaltung in dieser Größenordnung nicht realisierbar gewesen. Wir haben gemeinsam gezeigt, wie lebendig und vielseitig Saarlouis als Sport- und Veranstaltungsstandort ist“, so Oberbürgermeister Marc Speicher.



Bilder: Oliver Dietze
Verlegung von weiteren Stolpersteinen in Saarlouis
„Stolpersteine“ heißt ein Kunstprojekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig, mit dem seit 1996 europaweit an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft erinnert wird. In Saarlouis wurden bereits 75 Stolpersteine in Erinnerung an das Schicksal von Saarlouiser Bürgerinnen und Bürger verlegt. Mit weniger als 100 Quadratzentimetern ist jeder „Stolperstein“ nicht größer als ein herkömmlicher Pflasterstein. Sie werden ebenerdig verlegt und es ist zunächst die goldfarbene Oberfläche, die Aufmerksamkeit und Neugier im Vorbeigehen weckt. Man bleibt stehen, stolpert quasi in Gedanken und erkennt eine Inschrift.
2026 sollen weitere Stolpersteine zur Erinnerung an die Gewaltopfer der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft in Saarlouis verlegt werden.
Hierzu wird wie in der Vergangenheit ein Arbeitskreis gebildet, der sich mit den Schicksalen der Opfer auseinandersetzt und wichtige Recherchearbeit leistet. Die Saarlouiser Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an diesem Arbeitskreis mitzuarbeiten.
Das erste Treffen dieses Arbeitskreises findet am Montag, 30. März 2026 um 18.00 Uhr im Festsaal, Theater am Ring, in Saarlouis statt.
Wer Interesse hat, im Arbeitskreis mitzuarbeiten, meldet sich bitte beim Kulturamt
(Tel.: 06831/6989-015 oder 017 oder per Mail: Stolpersteine@saarlouis.de).
Saisoneröffnung der Kinder- und Jugendfarm in Roden
Bei frühlingshaften Temperaturen eröffnete die Kinder- und Jugendfarm in Roden mit einem vielseitigen Programm ihre neue Saison. Bei gutem Wetter versammelten sich zahlreiche Familien und Kinder gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Stadtrat und Stadtverwaltung auf dem Gelände der Farm.
Auch Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin und Beigeordneter Gerald Purucker nahmen an der Veranstaltung teil und betonten die Bedeutung der Einrichtung für die Stadt: „Die Kinder- und Jugendfarm ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Kinder- und Jugendarbeit in Saarlouis. Die Stadt unterstützt dieses Angebot gerne, weil es Kindern wertvolle Erfahrungen mit Natur und Tieren ermöglicht.“
Neu auf dem Gelände ist außerdem ein kleines, aus Holz gebautes „Farmrathaus“, das künftig als zusätzlicher Spiel- und Begegnungsort für Kinder dienen soll. Das Gebäude wurde mit einem symbolischen Banddurchschnitt offiziell eingeweiht. Teilnehmer waren außerdem der SPD-Landtagsabgeordnete Florian Schäfer sowie u.a. Andreas Julien (SPD-Fraktion)und Annette Helfen (CDU-Fraktion) für den Stadtrat.
Die Farm ist ein offener Treffpunkt für Kinder und Familien und Teil der Kinder- und Jugendarbeit in Saarlouis. Auf dem rund zwei Hektar großen Gelände können Kinder unter pädagogischer Begleitung beim Füttern und Versorgen der Tiere mithelfen, den verantwortungsvollen Umgang mit ihnen lernen und so Einblicke in den Alltag auf einer Farm gewinnen. Gleichzeitig werden dort zahlreiche Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten angeboten.
Neben Führungen über das Gelände konnten Besucherinnen und Besucher die Tiere der Farm kennenlernen und mehr über die Arbeit auf der Farm erfahren. Für die jungen Gäste gab es zahlreiche Spielmöglichkeiten, darunter Schaukeln und Mitmachangebote wie Stockbrot am Lagerfeuer. Auch für Essen und Getränke war gesorgt. Die Saisoneröffnung wurde musikalisch von einigen Ehrenamtlichen begleitet, darunter die Band der Kinder- und Jugendfarm sowie ein Kinder- und Erwachsenenchor. Sie sorgten für eine lebendige Stimmung.

Ob Marc Speicher eröffnet das neue „Farmrathaus“ auf dem Gelände.

Viele Besucher hatte es an dem sonnigen Samstag auf die Kinder- und Jugendfarm geführt.
Bilder: Sofia Behtash
Geänderte Öffnungszeiten der Stadtbibliothek am 26.03.2026.
Die Stadtbibliothek Saarlouis hat am Donnerstag, 26. März 2026 geänderte Öffnungszeiten. Sie ist morgens von 10.30 Uhr bis 13 Uhr geöffnet. Nachmittags ist sie wegen Veranstaltungsvorbereitungen im Haus geschlossen.
Nach zweitem Festakt jetzt offiziell: Saarlouis und Favara sind Partnerstädte
Mit einem zweiten Festakt haben die Städte Favara und Saarlouis ihre Städtepartnerschaft feierlich besiegelt. Im Castello Chiaramonte in Favara haben die beiden Stadtchefs, Bürgermeister Antonio Palumbo und Oberbürgermeister Marc Speicher, die Partnerschaftsurkunden zum zweiten Mal unterzeichnet, nachdem dies bereits im vergangenen November in Saarlouis geschehen ist. Es ist der Abschluss der zweiteiligen Zeremonie, die traditionell vor Ort in beiden Partnerstädten durchgeführt wird.
„Es ist uns eine große Ehre, diese Städtepartnerschaft zu besiegeln“, erklärte OB Marc Speicher. „Zwischen unseren beiden Städten und Regionen besteht eine lange Verbindung, wir haben uns über Generationen hinweg gegenseitig geprägt und bereichert. Deshalb ist es wichtig, diese lange Verbindung durch unsere neue Partnerschaft zu würdigen und sie damit auf eine neue Ebene zu stellen. Das tun wir auch für die Menschen aus Favara und ganz Sizilien, die heute nicht mehr bei uns sind, die aber den Weg geebnet haben, für die besonderen Beziehungen zwischen den Menschen beider Städte.“
Ebenfalls am Festakt beteiligt waren Giacomo Santalucia, Präsident des Deutsch-Italienischen Bildungs- und Kulturinstituts (DIBK) sowie Giuseppe Arnone von der Fondazione Italiani in Europa. Mit ihren Institutionen haben beide die neue Städtepartnerschaft mitinitiiert. Als hochrangiger Vertreter aus dem Saarland nahm unter anderem Patricio Maci als Präsident des Comites Saar teil. Außerdem waren Vertreter italienischer Vereine aus Saarlouis Teil der Delegation.
Im Anschluss an den Festakt nahmen die Gäste aus Saarlouis an den großen Feierlichkeiten zu Ehren von San Giuseppe teil, die zum Josefstag mit Eucharistiefeier, Prozession, folkloristischen Tänzen und der traditionellen Minestra begangen werden – ein zentraler religiöser und kultureller Höhepunkt in Favara.
Begleitet wurde die Unterzeichnung durch den Besuch einer Bürgerdelegation aus Saarlouis, an der neben OB Marc Speicher und dem Beigeordneten Gerald Purucker auch Vertreter der Saarlouiser Stadtpolitik und Verwaltung sowie zahlreiche Vereinsvertreter und Menschen mit familiären Wurzeln in Favara teilgenommen haben.

Foto von rechts: Giuseppe Arnone, OB Marc Speicher, Bürgermeister Antonio Palumbo, Stadtratspräsidentin Miriam Mignemi und Giacomo Santalucia. Foto: Sascha Schmidt
„Saarlouiser Hausbäume“: Erfolgreiches Umweltprojekt mit bundesweiter Aufmerksamkeit – Stadt ehrt Hausbaumbesitzer
Das Projekt „Saarlouiser Hausbäume“ erfreut sich seit seinem Start im Jahr 2022 großer Beliebtheit. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzen die Möglichkeit, kostenlos einen Baum auf ihrem Grundstück pflanzen zu lassen und übernehmen anschließend dessen Pflege. Damit trägt das Programm nicht nur zur Begrünung des Stadtgebiets bei, sondern stärkt zugleich das Engagement der Bevölkerung für den Umwelt- und Klimaschutz.
Im Rahmen einer Ehrungsveranstaltung im Theater am Ring würdigte die Europastadt Saarlouis etwa 80 anwesende Hausbaum-Empfängerinnen und -Empfänger für ihre Teilnahme. Die Stadt überreichte Dankesurkunden sowie eigens kreierte Baumplakette aus Saarlouiser Robinienholz. Für besondere Aufmerksamkeit sorgte dabei auch ein humorvoller Botschafter des Projekts: ein Gartenzwerg, der in Anlehnung an den Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ als Maskottchen der Hausbäume fungierte. In einer Bildpräsentation wurde der Zwerg auf „Reisen“ durch das Saarlouiser Stadtgebiet gezeigt – fotografiert an verschiedenen Standorten und Hausbäumen. Die charmante Idee sorgte bei den Anwesenden für viele Schmunzler und unterstrich auf kreative Weise die Verbundenheit der Bürgerinnen und Bürger mit „ihren“ Bäumen. Passend dazu war ein liebevoll ausgewählter Gartenzwerg auch der Hauptgewinn der Tombola des Abends.
Zu Beginn der Veranstaltung richtete der Mitinitiator des Saarlouiser Hausbaumprogrammes, Beigeordneter Gerald Purucker, seinen Dank an alle freiwilligen und zahlreich erschienen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts: „Unser erfolgreiches Projekt wird von vielen Kommunen in der ganzen Republik nachgemacht. Das ursprünglich mithilfe von Fördermitteln des Bundes gestartete „Saarlouiser Modell“ wird nach einstimmigem Beschluss des Stadtrates fortgeführt. Dies sei auch eine Anerkennung für die hervorragende Beteiligung der Saarlouiserinnen und Saarlouiser: Allein im ersten Jahr wurden rund 170 Bäume in privaten Vorgärten gepflanzt. Insgesamt sind im Stadtgebiet bislang 263 Hausbäume hinzugekommen – und damit deutlich mehr als das ursprünglich gesetzte Ziel von 200 Bäumen. Sie sind Botschafter für gelebten und gemeinsamen Klimaschutz in Saarlouis“.
Dr. Andreas Ney, Umweltschutzbeauftragter der Stadt Saarlouis, bezeichnete das Projekt als klassische Win-win-Situation. Für die Stadtverwaltung sei es eine vergleichsweise kostengünstige Möglichkeit, das Stadtklima zu verbessern, da Kosten für Grundstücke und langfristige Pflege entfallen. Gleichzeitig profitieren die privaten Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer davon, ohne eigene Pflanzarbeit und Beschaffungskosten einen jungen Baum zu erhalten.
Im Anschluss an die Präsentationen gab Sven Bruns, Gärtnermeister der Baumschule Leick, praktische Tipps zur Pflege der Bäume. Nach den informativen und kurzweiligen Beiträgen folgten die Tombola sowie die feierliche Übergabe der Urkunden und der Saarlouiser Hausbaumplakette. Sie wurde aus Saarlouiser Robinienholz gestaltet und mit einem Laser beschriftet. Die Veranstaltung klang bei einem kleinen Imbiss und Getränken in geselliger Atmosphäre mit informativen Gesprächen aus.
Einen Förderaufruf der Stadt wird es wieder im Frühjahr Sommer geben. Informationen zum Programm sind auf der Homepage der Stadt abrufbar. www.saarlouis.de/hausbaum


Bild & Text Peter Speth
Transfergesellschaft der Ford-Werke zu Gast bei Oberbürgermeister Marc Speicher
Im Mittelpunkt eines Gesprächs zwischen der Transfergesellschaft der Ford-Werke und Oberbürgermeister Marc Speicher im Rathaus der Europastadt Saarlouis standen die Transformation der Industrie und die Zukunft der Beschäftigten am Standort Saarlouis.
Seit Dezember 2025 befinden sich rund 1.400 ehemalige Beschäftigte der Ford-Werke GmbH in der 10k-Transfergesellschaft auf dem Werksgelände in Saarlouis. Dort arbeiten sie gemeinsam mit rund 60 Beraterinnen und Beratern an ihrer beruflichen Neuorientierung. Das Ziel besteht darin, neue Perspektiven zu entwickeln und den Übergang in nachhaltige Beschäftigung zu begleiten.
Beim Treffen im Rathaus standen vor allem die Chancen der Region im Strukturwandel im Mittelpunkt. Oberbürgermeister Marc Speicher und die Vertreter der Transfergesellschaft tauschten sich über mögliche Neuansiedlungen von Unternehmen, die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts sowie darüber aus, wie die Qualifikationen der Beschäftigten bestmöglich mit den Bedarfen der regionalen Wirtschaft zusammengebracht werden können.
„Die Menschen, die viele Jahre am Ford-Standort gearbeitet haben, bringen enormes Know-how und Erfahrung mit“, betonte Oberbürgermeister Speicher. „Unser gemeinsames Ziel ist es, diese Kompetenzen in der Region zu halten und neue berufliche Perspektiven zu ermöglichen.“
Die Transfergesellschaft organisiert dazu vielfältige Formate, die Unternehmen, Bildungsträger und Beschäftigte zusammenbringen. Bereits im Februar fand eine Bildungsmesse statt, bei der regionale Bildungsträger ihre Qualifizierungsangebote präsentieren konnten. Darauf folgte eine weitere interne Messe, zu der sich fast 30 Unternehmen ankündigten, um mit den Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen.
Die Europastadt Saarlouis unterstützt diesen Prozess und versteht sich als Partner im regionalen Strukturwandel. Der enge Austausch zwischen Stadt, Wirtschaft und Transfergesellschaft soll dazu beitragen, neue Chancen zu erkennen und Perspektiven zu schaffen – für die Menschen und für die wirtschaftliche Zukunft der Region.

v.l.: Oberbürgermeister Marc Speicher, Kerstin Benedikt, Silvia Kohlberger, Julian Both und Hauptamtsleiter Alexander Guß.
Bild:
Katharina Motsch
Engagement für Frauen und Mädchen: Zonta Club Saarlouis zu Besuch im Rathaus
Vertreterinnen des Zonta Clubs Saarlouis waren zu Gast im Rathaus der Europastadt Saarlouis. In offener und herzlicher Atmosphäre wurden verschiedene Projekte, Veranstaltungen und Initiativen diskutiert, die alle das gemeinsame Ziel verfolgen, Frauen und Mädchen in der Region künftig noch stärker zu unterstützen. Der Zonta Club Saarlouis engagiert sich seit vielen Jahren für Gleichberechtigung, Bildung und den Schutz von Frauen und setzt sich mit zahlreichen Aktionen auch direkt vor Ort in Saarlouis für diese Anliegen ein.
Im Gespräch mit der Verwaltungsspitze ging es unter anderem darum, wie bestehende Aktivitäten des Clubs mit kommunalen Angeboten und Projekten verknüpft werden können. Dabei standen sowohl mögliche gemeinsame Veranstaltungen als auch langfristige Kooperationen im sozialen und gesellschaftlichen Bereich im Fokus.
„Der Einsatz des Zonta Clubs für Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe ist ein wichtiges Puzzlestück unserer Stadtgesellschaft“, betonte Oberbürgermeister Marc Speicher. „Wenn engagierte Netzwerke und die Stadtverwaltung ihre Ideen bündeln, können daraus starke Initiativen entstehen, die Frauen und Mädchen konkret unterstützen und das soziale Miteinander in Saarlouis stärken.“
Das Treffen machte deutlich, dass die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und engagierten zivilgesellschaftlichen Organisationen großes Potenzial bietet. Ziel ist es, diesen Austausch weiterzuführen und gemeinsam neue Impulse für soziale Projekte und gesellschaftliches Engagement in Saarlouis zu setzen.

v.l.: Beigeordneter Gerald Purucker, Oberbürgermeister Marc Speicher, Diana Dörr, Gabriele Jaeck, Susanne Frangen, Ingrid Dopf und Bürgermeister Carsten Quirin
Bild: Sophia Tull
Vergissmeinnicht-Aktion als Zeichen gegen das Vergessen
Vergissmeinnicht-Blumen erinnern an Menschen mit Demenz und rücken ihre Lebenssituation in den Fokus der Öffentlichkeit. Auch in diesem Jahr wurden die charakteristischen blauen Blüten wieder an zentralen Orten gepflanzt, unter anderem am Kreisverkehr des ZOB in Saarlouis.
An der diesjährigen Pflanzaktion nahmen Bürgermeister Carsten Quirin, Amtsleiterin Sabine Schmitt und Andreas Sauder von der Landesfachstelle Demenz sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Neuen Betriebshofes Saarlouis teil. Zu Beginn der Woche setzten sie die Vergissmeinnicht-Blumen sorgfältig in die Erde und platzierten das Hinweisschild, das über die Bedeutung der Aktion informiert.
Die Wahl der Pflanze ist dabei natürlich kein Zufall: Das Vergissmeinnicht steht symbolisch für Erinnerung, Wertschätzung und das Nicht-Vergessen von an Demenz erkrankten Menschen. Die Krankheit stellt Betroffene und ihre Angehörigen vor große Herausforderungen. Sie geht mit einem fortschreitenden Verlust von Gedächtnis, Orientierung und Alltagskompetenz einher und verändert das Leben der Betroffenen grundlegend. Umso wichtiger ist es, gesellschaftliche Aufmerksamkeit zu schaffen, Verständnis zu fördern und Unterstützung sichtbar zu machen.
„Bei der Pflanzaktion werden Natur, Symbolik und gesellschaftliches Engagement verbunden. Mit jedem neu bepflanzten Standort wird ein Ort der Erinnerung geschaffen, der als stiller, aber wirkungsvoller Appell an die Gesellschaft dient, Menschen mit Demenz nicht aus dem Blick zu verlieren. Gerade im öffentlichen Raum, wo täglich viele Menschen vorbeikommen, entfaltet die Aktion ihre besondere Kraft: Sie regt zum Innehalten an und macht deutlich, dass Demenz uns alle angeht.“, erklärt Bürgermeister Carsten Quirin.
So wird aus einer einfachen Pflanzung Jahr für Jahr aufs Neue ein Zeichen der Solidarität.

v.l.: Andreas Sauder, Sabine Schmitt, Bürgermeister Carsten Quirin und Dominik Lieblang (NBS)
Bild: Sophia Tull
Geänderte Öffnungszeiten der Stadtverwaltung
Wegen des Ostermarktes und einer Personalversammlung sind das Rathaus sowie die Verwaltungsgebäude Haus Koch und Friedensstraße am Montag, 23. März und Dienstag, 24. März ab 12:30 Uhr für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen.