Europastadt Saarlouis: Luxemburgische Botschafterin Dr. Heike Peitsch zu Gast im Rathaus
Der Saarlouiser Oberbürgermeister Marc Speicher hat kürzlich die deutsche Botschafterin im Großherzogtum Luxemburg, Dr. Heike Peitsch, im Saarlouiser Rathaus empfangen. Im Rahmen ihres Besuchs trug sich die Diplomatin zunächst in das Goldene Buch der Stadt ein. Anschließend führten beide ein ausführliches Arbeitsgespräch über aktuelle politische und gesellschaftliche Themen sowie Möglichkeiten, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Großregion zu vertiefen.
Oberbürgermeister Marc Speicher begrüßte den Besuch als ein Signal der engen Verbundenheit zwischen dem Saarland und Luxemburg. „Gerade in unserer Grenzregion zeigt sich jeden Tag, wie wichtig der europäische Gedanke und die enge Zusammenarbeit unserer Nachbarn sind. Luxemburg und das Saarland verbindet nicht nur eine gemeinsame Geschichte, sondern auch eine starke wirtschaftliche, kulturelle und menschliche Partnerschaft“, betonte Speicher.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Herausforderungen und Chancen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, die europäische Entwicklung und die Bedeutung kommunaler Netzwerke innerhalb der Großregion. Beide Seiten unterstrichen die besondere Rolle Saarlouis’ als europäisch geprägte Stadt mit engen Verbindungen zu den Nachbarländern.
Dr. Heike Peitsch bedankte sich für den herzlichen Empfang im Saarlouiser Rathaus und zeigte sich beeindruckt von der engen europäischen Vernetzung der Region. Der Besuch der Botschafterin unterstreicht die Bedeutung des kontinuierlichen Austauschs zwischen Politik, Diplomatie und Kommunen im Herzen Europas.

Bild: Sophia Tull
Bildtext: Dr. Heike Peitsch trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein.
Lebach entdecken – und überall kostenlos parken!
Wer in Lebach unterwegs ist, kann entspannt einkaufen, Freunde treffen oder Termine wahrnehmen: Auf öffentlichen Parkflächen in der Stadt ist das Parken grundsätzlich kostenlos. Die Stadt Lebach verzichtet bewusst auf eine Bewirtschaftung ihrer Parkplätze, um Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen ein unkompliziertes und kostenfreies Parken auch in der Innenstadt zu ermöglichen.
Wichtig ist dabei lediglich die richtige Nutzung der Parkscheibe. Autofahrer müssen diese gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe platzieren und auf die korrekte Ankunftszeit einstellen. Vorgeschrieben ist dabei die Einstellung auf die nächste halbe Stunde nach der tatsächlichen Ankunftszeit. Denn je nach Parkplatz kann die zulässige Parkdauer begrenzt sein. Damit soll verhindert werden, dass Parkflächen dauerhaft blockiert werden. Die Stellplätze sollen für Einkäufe, Arztbesuche, Restaurant- oder Cafébesuche sowie Behördengänge zur Verfügung stehen. Entsprechende Verkehrsschilder weisen auf die jeweilige Höchstparkdauer und die Pflicht zur Nutzung einer Parkscheibe hin.
Die Ortspolizeibehörde kontrolliert regelmäßig die Einhaltung der geltenden Regeln. Wer keine Parkscheibe auslegt oder diese falsch einstellt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. In diesen Fällen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verpflichtet, ein „Knöllchen“ zu schreiben. Dieses kann – abhängig von der Dauer des Verstoßes – bis zu 40 Euro betragen. Ein handgeschriebener Zettel mit der Ankunftszeit ersetzt die Parkscheibe nach der Straßenverkehrsordnung übrigens nicht.
Wer noch keine Parkscheibe besitzt, kann im Lebacher Rathaus an der Info eine hochwertige Parkscheibe mit integriertem Eiskratzer und Wasserabstreifer zum Selbstkostenpreis von zwei Euro erwerben.
Auf der Rückseite der Parkscheibe wirbt „Eddy, der Entdecker“, das Gesicht der Kampagne #lebachentdecken, mit einer einfachen Botschaft: „Lebach entdecken – und überall entspannt kostenlos parken: Parkscheibe einstellen, gut sichtbar im Fahrzeug platzieren und Knöllchen vermeiden.“
„Mit dem kostenlosen Parkangebot möchten wir, dass sich die Menschen gerne in Lebach aufhalten und unsere Innenstadt unkompliziert erreichen können. Kostenloses Parken ist dabei ein wichtiger Standortvorteil – für unsere Bürger sowie für Besucherinnen und Besucher. Und natürlich für unsere Gewerbetreibenden und die Gastronomie vor Ort“, erklärt Lebachs Bürgermeister Klauspeter Brill. „Wir verfügen über ein großes Angebot an Parkflächen, teilweise ist die Parkdauer wochentags auf eine halbe Stunde, auf eine, zwei oder auch vier Stunden beschränkt. Mit der richtigen Nutzung der Parkscheibe sorgen alle gemeinsam dafür, dass die vorhandenen Parkflächen fair und sinnvoll genutzt werden können.“
Selbstverständlich gelten darüber hinaus die allgemeinen Verkehrsregeln: Nicht erlaubt ist das Parken auf ausgewiesenen Anwohnerparkplätzen, im Halt- oder Parkverbot oder außerhalb markierter Stellflächen. Auf Privatparkplätzen wie beispielsweise an Einkaufsmärkten können eigene Regelungen gelten. Entsprechende Hinweise finden sich in der Regel an den jeweiligen Einfahrten und gelten zum Teil auch außerhalb der Geschäftszeiten.


AuenlandCon kommt nach Lebach
Willkommen in der Welt von „Herr der Ringe“ auf dem Festivalgelände La Motte
Nach dem großen Erfolg der Mittelalterspektakel „Kurzweyl zu Lebach“ haben sich die Veranstalter von „Kiehn Adventure Projects“ dazu entschieden, das mittelalterliche Konzept zu erweitern und die fantastische Welt von Herr der Ringe mit aufzunehmen.
Bei der AuenlandCon am 13. und 14. Juni verwandelt sich das Lebacher Eventgelände La Motte in eine Welt voller Magie, Mythen und mittelalterlicher Legenden. Die AuenlandCon steht unter dem Motto „Mittelalter trifft Fantasy“ und ist nicht nur für Fans von Herr der Ringe, Game of Thrones, Hobbit oder Warcraft ein Highlight. Das Event ist mehr als nur ein Mittelaltermarkt, es ist ein wahres Fest der Fantasie und eine Reise in die Welt der Magie. Das neue Konzept wurde so gut angenommen, dass der Markt von 50 auf über 100 Aussteller angewachsen ist. Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler versprechen Shows, Gaukelei, Musik und eine Feuershow. Für das leibliche Wohl sorgen zehn mittelalterliche Händler, außerdem werden in mehreren Tavernen diverse Spezialitäten gereicht.
Ein besonderes Highlight ist das mittelalterliche Trehbuchet, eine mittelalterliche Belagerungsmaschine mit Schleudermechanismus, mit der auf der AuenlandCon auch zu festen Zeiten geschossen wird.
Die AuenlandCon ist ein Erlebnis für die ganze Familie, deshalb haben Kinder unter Schwertmaß (1,20 m) auch freien Eintritt. Für alle anderen kostet der Eintritt 5 Euro, das Wochenendticket ist für 9 Euro erhältlich. Am Samstag, 13. Juni, ist die AuenlandCon von 10 bis 23 Uhr und am Sonntag, 14. Juni, von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Weitere Information und Ticktes unter https://kiehn-adventure-projects.com.

Einsatz und Nachwuchsarbeit im Fokus: Jahreshauptübung der Jugendfeuerwehr Saarlouis
Bei sonnigem Wetter verfolgte die Europastadt Saarlouis die Jahreshauptübung der Jugendfeuerwehr an der Grundschule Beaumarais. Die Übung verdeutlichte die Wichtigkeit der Nachwuchsarbeit für die Feuerwehr in Saarlouis. Im Mittelpunkt standen die Leistungen der Kinder und Jugendlichen, die ihr Können unter Beweis stellten. Szenario der Übung war ein simulierter Brand in der Grundschule, bei dem die Jugendlichen auch die Rettung von Personen trainierten. Auch Oberbürgermeister Marc Speicher sowie Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung und des Stadtrats, darunter Andreas Julien und der Landtagsabgeordnete Florian Schäfer, waren vor Ort.
Im Anschluss fand die Ehrung der Feuerwehr Kinder und Jugendlichen für ihre Leistungen, darunter auch die erfolgreich abgelegte Jugendflamme in den Stufen I und II. Die Ausbildung wird durch zusätzliche Übungstermine und Sonderübungen ergänzt, die gezielt auf den späteren Einsatzdienst vorbereiten.
Oberbürgermeister Marc Speicher würdigte im Anschluss an die Übung bei der Ehrung das Engagement der Jugendlichen, Betreuerinnen und Betreuer sowie der Eltern. „Was die Jugendlichen hier heute gezeigt haben, ist alles andere als selbstverständlich“, betonte Marc Speicher. „Gerade in diesem Alter ist ein solches Engagement besonders wertvoll und verdient großen Respekt. Ich danke denjenigen, die das, in Ehrenamt seitens der Feuerwehr organisieren. Und ich danke auch den Mamas, Papas, Omas, Opas usw., die mit ihren Fahrdiensten etc., diesen großartigen ehrenamtlichen Einsatz ihrer Kinder ermöglichen.“ Er dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz. Auch Vertreter des Stadtrats schlossen sich diesem Dank an und hoben die Bedeutung kontinuierlicher Investitionen in die Feuerwehr hervor.
Die Jugendfeuerwehr Saarlouis zählt derzeit 76 Mitglieder, davon 55 Jungen und 21 Mädchen. In der Kinderfeuerwehr engagieren sich 58 Kinder. Besonders hervorzuheben ist der Übergang von 17 Kindern aus der Kinderfeuerwehr in die Jugendfeuerwehr. Das stellt den wichtigen Schritt zur langfristigen Sicherung des Feuerwehrnachwuchses dar.
Ein weiterer Dank galt den Jugendwartinnen und Jugendwarten für die Organisation zahlreicher Ausbildungs- und Veranstaltungsangebote sowie den Eltern, die das Engagement ihrer Kinder unterstützen. Für die Teilnehmenden standen im Anschluss an die Übung Verpflegung und Getränke bereit.
Bild: Sofia Behtash
Empfang der Jury des 11. Internationalen Orgel-Kompositionswettbewerbs im Rathaus
Die Europastadt Saarlouis hat die Jury des 11. Internationalen Orgel-Kompositionswettbewerbs sowie den Vorstand des Fördervereins Klingende Kirche Saarlouis-Lisdorf e.V. im Rathaus empfangen. Beigeordneter Gerald Purucker begrüßte die Gäste und würdigte die internationale Bedeutung des Wettbewerbs und seine Strahlkraft für die Stadt.
„Wir sind stolz, dass Sie nach Saarlouis gekommen sind und mit Ihrem Engagement dazu beitragen, dass unsere Stadt weit über die Region hinaus als bedeutender Ort für anspruchsvolle Kirchenmusik wahrgenommen wird“, sagte Purucker. Sein Dank galt insbesondere den Jurymitgliedern, dem Förderverein sowie allen Beteiligten, die den Wettbewerb seit vielen Jahren mit großem ehrenamtlichem Einsatz tragen.
Der traditionsreiche Wettbewerb des Fördervereins wird seit 30 Jahren im Dreijahresrhythmus in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Saarlouis und dem Bistum Trier veranstaltet und zählt zu den kulturellen Höhepunkten der Europastadt. In diesem Jahr wurden 57 Kompositionen aus zehn Ländern eingereicht – mehr als beim Wettbewerb 2023. Teilnahmeberechtigt waren neue, bislang unveröffentlichte Werke für Orgel in Verbindung mit Gesangsstimme oder Soloinstrument.
Die Leiterin des Kulturamtes, Julia Hennings, betonte die besondere Stellung der Stadt in der internationalen Orgelwelt: „Saarlouis ist zu einem Zentrum der Orgelmusik geworden. Wer hier ausgezeichnet wird, kann einen großen Sprung in der Musikwelt machen.“ Zugleich hob sie die besondere Atmosphäre des Wettbewerbs hervor, die von Freundschaft, Verbundenheit und großem persönlichem Engagement geprägt sei.
Überschattet wurde der diesjährige Wettbewerb vom Tod des langjährigen Juryvorsitzenden Dr. Thomas Daniel Schlee. Der renommierte österreichische Organist, Komponist und Musikwissenschaftler war seit dem ersten Saarlouiser Orgel-Kompositionswettbewerb 1996 Mitglied der internationalen Jury und leitete diese seit 2014 als Vorsitzender. Durch sein außergewöhnliches Engagement hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Europastadt Saarlouis zu einer anerkannten Adresse für anspruchsvolle Kirchenmusik entwickeln konnte. Für seine Verdienste erhielt er im Jahr 2023 den Kirchenmusikpreis der Stadt Saarlouis.
Im Rahmen eines Gedenkkonzerts erinnerte der Förderverein Klingende Kirche gemeinsam mit der Europastadt Saarlouis sowie Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern, Musikerinnen und Musikern an das Leben und Wirken Schlees. Als bleibendes Zeichen der Erinnerung soll zudem eine Pfeife der Orgel in Saarlouis-Lisdorf künftig seinen Namen tragen.
Die internationale Bedeutung des Wettbewerbs spiegelt sich auch in der hochkarätigen Besetzung der Jury wider: Den Vorsitz der siebenköpfigen Jury übernahm in diesem Jahr interimsweise Prof. Thierry Escaich, Titularorganist der Kathedrale Notre-Dame de Paris. Zur Jury gehörten außerdem Prof. Vincent Dubois, ebenfalls Titularorganist an Notre-Dame de Paris, die Komponistin und Hochschulprofessorin Prof. Violeta Dinescu, die Komponisten und Organisten Prof. Pier Damiano Peretti und Prof. Daniel Glaus sowie der Musiker, Komponist und Radiomoderator Roland Kunz und Markus Schaubel, Regionalkantor und Leiter der Fachstelle Kirchenmusik Saarlouis.
Die Jury entschied nach mehreren Bewertungsrunden über die Vergabe der Preise. Der erste Preis ging an den französischen Komponisten Hadrien Fournier für seine Komposition „Feux d’artifice de Tanabata“ für Orgel und Trompete. Der zweite Preis wurde Andreas Seemer-Koeper aus Dortmund für „Aura“ für Sopran, Viola und Orgel zugesprochen. Den dritten Preis erhielt Samuel Gaskin aus Frankreich für „Triptych“ für Mezzo-Sopran und Orgel.
Die Uraufführung der mit dem ersten Preis ausgezeichneten Komposition erfolgt im Rahmen der Saarlouiser Orgeltage am 24. Oktober 2026 in der Katholischen Kirche Saarlouis-Lisdorf.

Foto: Sascha Schmidt
Europastadt Saarlouis stärkt Artenvielfalt: Umfangreiche Baumpflanzungen für eine grünere Zukunft
Die Europastadt Saarlouis treibt die Begrünung des Stadtgebiets konsequent voran und setzt damit ein deutliches Zeichen für Artenvielfalt, Klimaanpassung und nachhaltige Stadtentwicklung. Im Frühjahr 2026 wurden durch den städtischen Betriebshof (nbs) bereits 90 neue Bäume gepflanzt. Ziel ist es, die grüne Infrastruktur der Stadt langfristig widerstandsfähiger, vielfältiger und zukunftsfähig aufzustellen und ausgefallene Bäume konsequent zu ersetzen.
Straßenbäume in Saarlouis stehen heute zunehmend unter erheblichem Stress. Extreme Wetterlagen infolge des Klimawandels, langanhaltende Trockenperioden, hohe Temperaturen, Streusalzbelastungen sowie beengte Standortbedingungen im urbanen Raum setzen den Bäumen stark zu. Hinzu kommen Schäden durch Krankheiten, Schädlinge oder bauliche Eingriffe im Wurzelbereich. In vielen Fällen müssen Bäume daher aus Gründen der Verkehrssicherung gefällt werden. Dabei hat die Sicherheit von Menschen und Tieren oberste Priorität.
„Die Europastadt Saarlouis begegnet diesen Herausforderungen mit einem umfangreichen Nach- und Neupflanzungsprogramm. Notwendigerweise gefällte Bäume werden konsequent ersetzt und die Bestände gleichzeitig gezielt weiterentwickelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung der Artenvielfalt. Insgesamt umfasst das aktuelle Pflanzprogramm des NBS 19 verschiedene Baumarten. Neben bewährten heimischen Arten werden bewusst auch neue sowie bislang nur in geringer Anzahl vorkommende Baumarten eingesetzt, um die ökologische Stabilität und Anpassungsfähigkeit des Stadtgrüns zu erhöhen“, so Beigeordneter Gerald Purucker.
Zu den jüngsten Pflanzmaßnahmen zählen unter anderem neben den stadtbildprägenden Linden und Eichen auch Amberbäume, Hahnendorn sowie Ulmen in der Metzer Straße. Darüber hinaus wurden auch besondere Arten wie Säulenulmen und Taschentuchbäume gepflanzt. Gerade die Wiederanpflanzung von Ulmen wird bewusst vorangetrieben, um diese charakteristische Baumart wieder stärker im Stadtbild zu etablieren.
Die größere Vielfalt an Baumarten bietet zahlreiche Vorteile: Unterschiedliche Arten reagieren verschieden auf Trockenheit, Hitze oder Krankheiten und machen den gesamten Baumbestand dadurch robuster. Gleichzeitig sorgen die unterschiedlichen Blüten, Wuchsformen und Laubfärbungen für ein attraktives und abwechslungsreiches Stadtbild – von frischem Grün im Frühjahr bis hin zu leuchtenden Gelb-, Orange- und Rottönen im Herbst.
Damit die jungen Bäume optimal anwachsen können, setzt die Stadt auf intensive Pflege und moderne Verfahren. Hierzu zählen regelmäßige Bewässerungen durch den Neuen Betriebshof Saarlouis (NBS), spezielle Gießränder zur gezielten Wasserversorgung im Wurzelbereich sowie ein Zwei-Komponenten-Weißanstrich zum Schutz der Stämme vor Sonnenbrand. Moderne Befestigungssysteme sorgen zusätzlich für Stabilität und unterstützen ein gesundes Wachstum der jungen Bäume.
Darüber hinaus achtet die Stadt bewusst auf eine ausgewogene Altersstruktur innerhalb des Baumbestandes. Durch die Mischung verschiedener Arten und Altersklassen wird verhindert, dass große Teile des Bestandes gleichzeitig altern oder ausfallen. So entsteht Schritt für Schritt ein widerstandsfähiges, ökologisch wertvolles und nachhaltiges Stadtgrün.
Mit diesen Maßnahmen verbindet die Europastadt Saarlouis ökologische Verantwortung mit einem klaren gestalterischen Anspruch. Ziel ist es, die Stadt grüner, vielfältiger und lebenswerter zu machen sowie ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber den Herausforderungen des Klimawandels nachhaltig zu stärken. Im Frühsommer startet erneut der Aufruf zur Teilnahme am erfolgreichen Saarlouiser Hausbaumprogramm. Bürgerinnen und Bürger haben dann wieder die Möglichkeit, einen Hausbaum für ihren Vorgarten zu beantragen. Die Europastadt Saarlouis übernimmt dabei die Kosten für den Baum sowie die Pflanzung. Nähere Informationen hierzu können auf der Internetseite unter www.saarlouis.de/hausbaum entnommen werden.

Foto: Katharina Motsch
Bildtext: Beigeordneter Gerald Purucker und Dietmar Esser (NBS) bei einem neu gepflanzten Baum in der Metzer Straße.
Stadt Lebach würdigt Hans Kartes mit der Ehrenmedaille
Im Rahmen des diesjährigen Florianstages hat Bürgermeister Klauspeter Brill Hans Kartes die Ehrenmedaille der Stadt Lebach verliehen. Die Auszeichnung gilt als höchste Ehrung der Stadt für außergewöhnliche Verdienste um das Gemeinwohl. Sie ist Menschen vorbehalten, die sich über Jahrzehnte hinweg mit herausragendem persönlichem Einsatz, mit Verantwortung, Verlässlichkeit und großem Engagement um Lebach verdient gemacht haben.
Brill würdigte in seiner Laudatio insbesondere, dass sich Hans Kartes seit seiner Jugend für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger engagiert habe. Über 31 Jahre hinweg hat Kartes Führungsverantwortung innerhalb der Feuerwehr übernommen und die Entwicklung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Lebach nachhaltig geprägt. 23 Jahre lang stand Hans Kartes als Wehrführer an der Spitze der Lebacher Feuerwehr, war zuvor als stellvertretender Wehrführer sowie als Löschbezirksführer in Thalexweiler tätig. Bis zum vergangenen Jahr war er der dienstälteste Wehrführer im Landkreis Saarlouis.
In seiner Ansprache hob der Bürgermeister hervor, dass Kartes die Feuerwehr nie „um des Titels willen“, sondern stets aus tiefer Überzeugung geführt habe. Unter seiner Leitung entwickelte sich die Feuerwehr der Stadt Lebach zu einer leistungsstarken Organisation mit rund 600 Mitgliedern. In seiner aktiven Zeit hat Hans Kartes zahlreiche herausfordernde Einsätze gemeistert. Sein Grundsatz „Es gibt kein Problem, das nicht zu lösen ist“ prägte dabei seine Entscheidungen. Dies zeigte sich insbesondere bei Großlagen wie der Entschärfung von Fliegerbomben mit umfangreichen Evakuierungen, beim Pfingsthochwasser, bei dem er in der Einsatzleitzentrale des Landkreises Saarlouis gemeinsam mit dem Führungsstab die Koordination der 13 Wehren mit 55 Löschbezirken sowie zahlreicher Hilfsorganisationen übernommen hat, oder bei Großbränden, wie etwa auf dem Bauernhof Altmeier in Gresaubach oder der Mühle Juchem in Lebach, bei denen er tagelang im Einsatz war.
Die Verleihung der Ehrenmedaille erfolgte einstimmig auf Vorschlag der CDU-Fraktion im Lebacher Stadtrat. Mit der Auszeichnung im feierlichen Rahmen des Florianstages setzt die Stadt Lebach ein sichtbares Zeichen der Anerkennung und des Dankes für eine außergewöhnliche Lebensleistung.
„Hans Kartes hat über Jahrzehnte hinweg Verantwortung übernommen – nicht für sich selbst, sondern für die Menschen in unserer Stadt. Ob bei Bränden, Unfällen, Hochwasserlagen oder komplexen Einsatzsituationen des Bevölkerungsschutzes: Auf ihn war und ist immer Verlass“, betont Bürgermeister Klauspeter Brill. „Sein außergewöhnliches Engagement ging weit über das hinaus, was man von einem Ehrenamt erwarten kann. Er hat unsere Feuerwehr geprägt, die Kameradschaft gestärkt und zugleich die Zukunft der Wehr mit aufgebaut. Besonders beeindruckend ist dabei seine Menschlichkeit, seine Verlässlichkeit und seine Art, Menschen mitzunehmen und zusammenzuführen. Mit der Ehrenmedaille der Stadt Lebach würdigen wir deshalb nicht nur einen verdienten Feuerwehrmann, sondern einen Menschen, der sich in herausragender Weise um das Gemeinwohl unserer Stadt verdient gemacht hat.“ 


Kräuterwanderung – auch geeignet für Seniorinnen und Senioren mit Gehbehinderung
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis und die Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V. am Dienstag, den 2. Juni 2026 von 10.00 – 11.30 Uhr einen neuen Kurs unter der Leitung von Tanja Both, Kräuter-, Natur- und Umweltpädagogin, in der Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V., Ludwig-Karl-Balzer-Allee 3 an.
Wir laden ein zu einer Kräuterwanderung mit kurzer Wegstrecke. Kräuter findet man im Freien überall, und so begeben wir uns auf eine Reise zu den Kräutern und „Unkräutern“ rund um das Gelände der Familienbildungsstätte.
Teilnahmegebühr: 14,00 € (12,00 € Gebühr plus 2,00 € Material), ermäßigt 10,00 € (08,00 € Gebühr plus 2,00 € Material)
Anmeldung unter Familienbildungsstätte Sls e.V., Tel.: 06831/43637 oderE-Mail fbs-sls@t-online.de
Weiteres Restaurantlokal in den Saarlouiser Kasematten zu verpachten
Die Kreisstadt Saarlouis verpachtet voraussichtlich ab dem 01.07.2026 ein Restaurantlokal in den Kasemattenachsen Nr. 23 und 24 in der Saarlouiser Innenstadt.
Das Pachtobjekt befindet sich in zentraler Lage innerhalb der historischen Kasemattenanlagen und ist Teil eines gastronomischen Ensembles mit mehreren Restaurants. Die Kasematten wurden im Jahr 1824 als Verteidigungsanlage errichtet und besitzen bis heute eine besondere historische Bedeutung.
Gesucht wird ein Gastronomiekonzept, das das bestehende kulinarische Angebot in den Kasemattenachsen sinnvoll ergänzt und erweitert.
Das Restaurant verfügt über eine Gesamtfläche von ca. 250 m². Zur Ausstattung gehören unter anderem eine Küche mit Gasanschluss, Abstellräume, Kühlräume für Lebensmittel und Getränke sowie eine Lüftungsanlage. Das Objekt ist an die Fernwärmeversorgung angeschlossen. Im hinteren Bereich der Kasematten befindet sich zudem eine Müllhebeanlage. Die Vorfläche kann als Terrasse genutzt werden. Die innere Unterhaltung des Objekts obliegt der Pächterin bzw. dem Pächter.
Das vorhandene Inventar des Vorpächters steht zum Erwerb zur Verfügung.
Wichtiger Hinweis:
Aufgrund geplanter Umbauarbeiten muss das Lokal im Herbst 2026 für voraussichtlich etwa zwei Monate geschlossen werden. Während dieser Zeit entfällt die Zahlung des Pachtzinses.
Der monatliche Pachtzins beträgt 2.000,00 € zuzüglich Nebenkosten. Es werden drei Monatsmieten Kaution erhoben.
Bewerbungen mit aussagekräftigem Gastronomiekonzept, Bescheinigung in Steuersachen des zuständigen Finanzamtes, Schufa-Eigenauskunft sowie dem Bewerbungsformular zur Selbstauskunft (erhältlich bei der Verpächterin) sind bis zum 22.05.2026 zu richten an:
Kreisstadt Saarlouis
Amt für Gebäudebewirtschaftung und Flächenmanagement
Großer Markt 1
66740 Saarlouis
Auskünfte erteilt Herr Cicerone unter Tel.: 06831 / 443-342.

Mundartabend des VHVS Saarlouis am 7.6.26
„Mir schwätzen platt“ – Mundart-Abend zum Abschluss der Saarlouiser Woche
Saarlouis-Lisdorf. Der Verband der heimatkundlich-historischen Vereine Saarlouis e.V. (VHVS) lädt am Sonntag, 7. Juni 2026, um 17 Uhr zum traditionellen Mundart-Abend in den Festsaal des Theater am Ring ein. Der Eintritt ist frei.
Der beliebte Abend unter dem Motto „Mir schwätzen platt“ bildet seit vielen Jahren einen festen Bestandteil der Saarlouiser Woche. Auch 2026 dürfen sich die Gäste auf ein abwechslungsreiches Programm freuen, das die Vielfalt der regionalen Mundart lebendig werden lässt.
Folgende Mundartautorinnen und -autoren gestalten den Abend mit Vorträgen, Geschichten und humorvollen Beiträgen:
- Elisabeth Jacob (Lisdorf)
- Karin Peter (Wadgassen)
- Luise Luft (Roden)
- Jean-Louis Kiefer (Bouzonville)
- Harald Ley (Picard)
Für zusätzliche Unterhaltung sorgt die Theatergruppe Ligeka mit humorvollen Sketchen.
Die Moderation übernehmen Georg Jungmann und Herbert Germann.
Der Mundart-Abend verbindet Heimatverbundenheit, Humor und kulturelle Vielfalt. Die Mischung aus traditionellen Erzählungen und modernen Interpretationen macht den Abend zu einem sprachlichen Erlebnis, das sowohl Kennern der Mundart als auch neuen Interessierten Freude bereitet.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.
Veranstalter
VHVS – Verband der heimatkundlich-historischen Vereine Saarlouis e.V. Weitere Informationen unter: www.vhvs-saarlouis.de

SOUND AND SPACE
Einladung
Eröffnung: 8. Sep. 2026, 15 Uhr – durch Oberbürgermeister Marc Speicher und Kurator Meinrad Maria Grewenig
Adressangaben: Vereinshaus Fraulautern, Saarbrücker Straße 5, 66740 Saarlouis.
SOUND AND SPACE – Weltpremiere! Die europäische Ausstellung für Klang, Bild und Wahrnehmung.
SOUND AND SPACE ist ein interdisziplinäres Kunstprojekt, das Klanginstallation und künstlerische Malerei zu einem neuartigen sinnlichen Ausstellungserlebnis verbindet. Die Ausstellung vereint die europäischen Klanginstallationen von Roman Redzimski mit den malerischen Arbeiten von Jörg Munz und schafft eine experimentelle Schnittstelle zwischen Ton, Raum und Bild.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die künstlerische Neuausrichtung von Soundwellen und Malerei. Die Innovation liegt in der Nutzung speziell erzeugter Schallwellen, wie sie unter anderem auch in therapeutischen Kontexten – etwa bei der Behandlung von Tinnitus – Anwendung finden. Diese Klangwellen werden nicht nur hörbar gemacht, sondern visuell erlebbar: Sie werden mithilfe spezieller Technologie direkt auf die Bilder projiziert und treten so in einen unmittelbaren Dialog.
Die Bilder fungieren dabei nicht als bloße Träger, sondern als aktive Projektionsflächen für den Klang. Durch die Überlagerung von visuellen Motiven und projizierten Soundwellen entsteht eine neue Form der Wahrnehmung, die Sehen und Hören miteinander verschränkt. Der Betrachter wird Teil dieses Prozesses: Klang und Bild interagieren mit dem Körper, erzeugen ein intensives Hörerlebnis und können eine spürbare körperliche Entspannung hervorrufen.
Ein zentraler Bestandteil von SOUND AND SPACE ist der öffentliche Raum Europas. Die Klangaufnahmen entstehen in mehreren europäischen Ländern und bringen deren akustische Eigenheiten in die Ausstellung ein. So entsteht eine vielschichtige europäische Soundkulisse, die kulturelle Vielfalt hörbar macht und zugleich für Demokratie, Offenheit und europäische Freundschaft steht. Die unterschiedlichen Klangräume verschmelzen zu einer gemeinsamen akustischen Identität.
Das Projekt versteht Kunst als nonverbales Kommunikationsmittel. In einer Zeit, in der Sprache oft Grenzen schafft, setzt SOUND AND SPACE auf die universelle Verständlichkeit von Klang und Bild. Die Ausstellung ermöglicht eine Form der Verständigung, die ohne gesprochene Sprache auskommt und dennoch verbindet. Wahrnehmung, Emotion und körperliches Erleben werden zum gemeinsamen Nenner unterschiedlicher Kulturen.
SOUND AND SPACE untersucht die Wahrnehmung der Sinnesorgane durch Kunst und stellt nicht die Sprache, sondern das Erleben in den Mittelpunkt. Mit diesem experimentellen Ansatz möchte das Projekt zeigen, dass Kunst Menschen unabhängig von Herkunft, Nation oder Sprache zusammenbringt – als kreatives Sprachrohr für europäische Verständigung und gemeinsames Erleben im integrativen Raum von Klang und Bild.
Die Ausstellung dieser Weltpremiere geht vom 7. – 12. Sep. 2026 (14 bis 16 Uhr) und wird präsentiert durch die Stadt Saarlouis und das Ministerium für Bildung und Kultur Saarland.
Neue Boulderwand bereichert den Schulalltag in Lisdorf
Bewegung, Gemeinschaft und Engagement: An der Grundschule Professor-Ecker hat ein besonderes Projekt seinen erfolgreichen Abschluss gefunden. Mit der Einweihung der neuen Boulderwand erweitert die Schule ihr Bewegungsangebot für die Schülerinnen und Schüler deutlich.
Seit August 2024 wird die Schule von Frau Michelle Caspers geleitet. Im Herbst trat der Förderverein unter dem Vorsitz von Dr. Daniel Stenger mit einer Idee an die Schulleitung heran: Eine Boulderwand sollte entstehen, um den Kindern zusätzliche Möglichkeiten zur Bewegung und zur Förderung von Koordination und Selbstvertrauen zu bieten.
Was zunächst als Vision begann, entwickelte sich dank großer Unterstützung schnell weiter. In den vergangenen zwei Jahren wurden zahlreiche Spendenaktionen ins Leben gerufen bzw. genutzt, die das Projekt Schritt für Schritt voranbrachten. Parallel dazu stand die Schule im engen Austausch mit ihrem Schulträger, der Kreisstadt Saarlouis. Diese erklärte sich freundlicherweise bereit, den notwendigen Fallschutz rund um die Anlage bereitzustellen, ein wichtiger Beitrag zur sicheren Umsetzung des Vorhabens.
Ein besonderer Höhepunkt war der Spendenlauf der gesamten Schulgemeinschaft im Oktober 2025 unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Carsten Quirin. Mit beeindruckendem Einsatz sammelten die Kinder dabei insgesamt 12.000 Euro. Jede Klassenstufe lief 30 Minuten lang Runde um Runde. Insgesamt beteiligten sich knapp 130 Kinder, die gemeinsam 2.790 Runden zurücklegten. Das entspricht einer Strecke von 418,5 Kilometern.
Mit diesem Erfolg im Rücken ging das Projekt in die finale Planungsphase. Im Februar reiste schließlich Herr Epp von Boulderwaende.de aus Bayern an, um die Boulderwand unter dem Glasdach der Schule zu installieren. Auch der Fallschutz wurde im Zuge dessen von der Kreisstadt montiert und innerhalb nur einer Woche war die Anlage fertiggestellt.
Seitdem ist die Boulderwand täglich im Einsatz und erfreut sich großer Beliebtheit bei allen Kindern der Schulgemeinschaft. Sie ist nicht nur ein Ort der Bewegung, sondern auch ein sichtbares Zeichen dafür, was durch gemeinsames Engagement von Schule, Förderverein, Eltern und Schulträger erreicht werden kann.
Zur feierlichen Eröffnung waren neben Bürgermeister Carsten Quirin auch der Beigeordnete Gerald Purucker und Amtsleiter Thomas Klein sowie Vertreter des Neuen Betriebshofs Saarlouis (nbs) und Andreas Kelich als Vertretung des Stadtrates anwesend. Auch der Förderverein und zahlreiche Eltern wohnten der Einweihung bei.
„Mit dem beeindruckenden Spendenlauf haben die Schüler eindrucksvoll gezeigt, sich für ihre Schulgemeinschaft aktiv einzusetzen. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Spendern und Sponsoren, die die Grundschüler hierbei so großartig unterstützt haben“, so Bürgermeister Quirin.
Auch der Beigeordnete und Werkleiter des nbs, Gerald Purucker, freute sich über das gelungene Projekt: „Mit unserem Team vom nbs haben wir sehr gerne die Schulgemeinschaft dabei unterstützt, die neue Boulderwand sicher und nachhaltig zu planen und aufzubauen.“

Foto: Markus Armentrout
Das Saarland 2026 – Festivals, Faszination, Feeling!
TOURISMUS ZENTRALE SAARLAND
Pressemitteilung
11. Mai 2026
Von Jazz über Musical bis Techno in beeindruckenden Kulissen
Im Jahr 2026 zeigt sich das Saarland als inspirierendes Reiseziel für Kulturbegeisterte. Eine einzigartige Verbindung aus herzlicher Gastfreundschaft, kulturellen Highlights und regionaler Genusskultur macht das Bundesland zu einem Ort unvergesslicher Momente. Ob bei Festivals, Konzerten und Ausstellungen an ungewöhnlichen Orten, bei spannenden Zeitreisen in die keltisch-römische Vergangenheit oder bei einem Besuch in der Villeroy & Boch-Welt nahe der Saarschleife – das Saarland überrascht mit Vielfalt.
Die Tourismus Zentrale Saarland bietet mit der Broschüre „Grenzenloser Kulturgenuss 2026 im Saarland“ einen umfassenden Überblick. Sie ist kostenlos unter info@tz-s.de erhältlich. Alle Informationen und Termine finden sich auch online unter www.kulturgenuss.saarland
Kulturgenuss im Saarland 2026: Die Highlights
fill in – International Jazz Festival Saar
26. bis 28. Juni in Saarbrücken | 31. Juli bis 1. August am Bostalsee |24. Oktober in St. Ingbert
Zum vierten Mal wird das Saarland zur Bühne für Jazz-Legenden, Weltstars und Newcomer. Im einzigartigen Ambiente der ehemaligen Industriekathedrale „E-Werk“ in Saarbrücken begeistern u.a. Yellowjackets, die norwegische Sängerin Rebekka Bakken, der französische Starpianist Grégory Privat und die Mardi-Gras-Band Louisiana Avenue. Am 31. Juli und 1. August feiert das Festival mit einem Open-Air am Bostalsee Sommer, Sonne und Jazz. fill in wird am 24.10. erneut in der Stadthalle in St. Ingbert zu Gast sein und zeitgenössischen Weltklasse-Jazz präsentieren. www.fillin-festival.de
Opernfestspiele am Saarpolygon: West Side Story
13. bis 30. August 2026
Das Saarpolygon – weithin sichtbares Wahrzeichen des Steinkohlebergbaus – wird 2026 erneut zur spektakulären Bühne der „Opernfestspiele am Saarpolygon“. In zwölf Vorstellungen verwandelt die „West Side Story“ den außergewöhnlichen Ort in eine große Musicalbühne und erzählt als moderne amerikanische Antwort auf „Romeo und Julia“ von Liebe, Rivalität und Hoffnung. Ein 30-köpfiges Orchester mit Musiker*innen aus der Großregion verleiht dem Werk seinen unverwechselbaren Broadway-Sound. Die eindrucksvolle Kulisse des Saarpolygons wird szenisch in das Bühnenbild eingebunden und macht die Aufführung zu einem außergewöhnlichen Erlebnis unter freiem Himmel. www.opernfestspiele-saarpolygon.de
UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Die Völklinger Hütte ist seit 1994 UNESCO-Weltkulturerbe und das weltweit einzige vollständig erhaltene Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung. Heute ist sie ein faszinierender Ort für Kunst, Kultur und Innovation – und bietet eine außergewöhnliche Kulisse für internationale Ausstellungen, Festivals und Konzerte.
2026 erwartet die Besucher*innen ein vielseitiges Programm: Die Großausstellung X-RAY (bis 6. September) widmet sich der Revolution der Röntgenstrahlen. Die URBAN ART BIENNALE (10. Mai – 15. November) präsentiert aktuelle Positionen der Street Art und Graffiti. Beim FORGE Video-Mapping Festival (29.–31. Mai) wird das Weltkulturerbe spektakulär in Szene gesetzt. Am 20. Juni verwandelt die Künstlerin Olivia Grandville die Hütte in eine Bühne für partizipativen Tanz. Vom 21.–23. August lädt das neue FERRA Technofestival zum Tanzen unter Schloten ein und vom 18. bis 27. September findet das FREISTIL_FESTIVAL statt. Alle zwei Jahre bringt das FREISTIL_FESTIVAL die freie Szene des Saarlandes mit Gästen aus der Großregion und ganz Deutschland zusammen. Unter dem Motto „Bewegt euch!“ lädt die Ausgabe 2026 Publikum, Künstler*innen und Stadtgesellschaft ein, in Bewegung zu kommen: künstlerisch, politisch und im ganz wörtlichen Sinne. www.voelklinger-huette.org
STAGETOPIA Festival
13. Juni 2026, Saarbrücken
Das neue STAGETOPIA Festival verwandelt den Campus der Universität des Saarlandes in ein weitläufiges Musikareal. Vier große Bühnen und ein eigener Music-Floor bieten ein breites Spektrum – von Hip-Hop und Pop über Rock und Indie bis hin zu Electro, Club-Sounds und Trance. Zu den ersten bestätigten Acts zählen Mehnersmoos und Kaffkiez.
[ tra’vers ] festival
28.- 31. Oktober 2026
Das [ tra’vers ] festival lässt fünf Tage lang die Grenzen zwischen Hoch- und Subkultur verschwimmen. Kulturgut Ost, Sektor Heimat und das Saarländisches Staatstheater schaffen gemeinsam einen Raum, in dem Klassik, elektronische Musik, Visual Arts und Performance aufeinandertreffen. Internationale Künstler*innen machen das Saarland zur Bühne für interdisziplinäre Konzerte, Installationen und Aufführungen. Mit dabei sind Estella Boersma, Recondite, Extrawelt, Kaan Bulak, Peter Hinderthür, Milian Mori, Lucyna Zwolinska, Márton Nemes, Jorge Duarte, Experimance, Kaessi, Fruit from Noise und Good Looking Wilson. www.travers-festival.de
„Cars & Fun“ am 7. Juni in Lebach
Markenoffenes Oldtimertreffen und verkaufsoffener Sonntag
Am Sonntag, 7. Juni heißt es in der Lebacher Innenstadt wieder „Cars & Fun“. Die Oldtimerfreunde laden in Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Verkehrsverein zum internationalen Oldtimertreffen ein. Erwartet werden dazu mehr als 300 Oldtimer und Raritäten aus Garagen aller Herren Länder. Das markenoffene Oldtimertreffen mit Autos und Krafträdern lädt zum Staunen und zu interessanten Benzingesprächen ein.
Ab 10 Uhr werden die ankommenden Fahrzeuge am Veranstaltungszentrum in der Marktstraße durch die Moderatoren der Oldtimerfreunde begrüßt. Die Oldtimerfreunde sorgen in unmittelbarer Nähe an ihrem Stand auch für gekühlte Getränke. Das „Café Nostalgie on Tour“ ist ebenfalls in Lebach zu Gast und wird die Besucherinnen und Besucher mit seinen Kaffee-Spezialitäten verwöhnen. Straßenmusiker Frank Palumbo umrahmt die Veranstaltung mit Gitarre und Gesang musikalisch.
Darüber hinaus laden die Lebacher Fachgeschäfte zum verkaufsoffenen Sonntag ein.
Besucher mit und ohne Oldtimer-Fahrzeug sind bei freiem Eintritt herzlich in Lebach willkommen, um die chromblitzenden Fahrzeuge aus dem letzten Jahrhundert zu bewundern und mit den Fahrern ins Gespräch zu kommen. Die Ausstellung der Oldtimerfahrzeuge erstreckt sich über die gesamte Fußgängerzone, die Marktstraße und rund um die katholische Kirche. Parkmöglichkeiten für Besucher gibt es auf dem Parkdeck und der Tiefgarage am Rathaus, hinter der Agentur für Arbeit (Einfahrt über Schwalbenweg) sowie auf dem Parkplatz entlang der Theel und auf dem Bitscher Platz.



Oldtimertreffen in der Lebacher Fußgängerzone. Foto: Oldtimerfreunde
Tipps und Informationen für Gewässeranlieger
Der Klimawandel macht sich auch in Saarlouis bemerkbar.
Die damit verbundenen Starkregenereignisse, die überwiegend in den Sommermonaten auftreten, mussten in den vergangenen Jahren auch im Stadtgebiet verzeichnet werden.
Viele Schäden, die im Zuge solcher Ereignisse auftreten, lassen sich durch einen ordnungsgemäßen und rücksichtsvollen Umgang mit dem Gewässer und dem Gewässerrandsteifen vermeiden.
Die Europastadt Saarlouis möchte daher nun frühzeitig die Chance nutzen, die Gewässeranlieger im Stadtgebiet mit Tipps und Informationen zu diesem Thema zu versorgen.
Hierzu haben wir Ihnen die Informationsbroschüre der Gemeinnützigen Fortbildungsgesellschaft für Wasserwirtschaft und Landschaftsentwicklung (GFG) mbH beigefügt.
Die Broschüre erklärt anschaulich die üblichen Fragestellungen von der rechtlichen Rahmenbedingungen und Zuständigkeiten bis hin zum korrekten Umgang mit dem Gewässer und dem Gewässerrandstreifen.
Quelle Foto und Text: Veränderung nach: Gemeinnützige Fortbildungsgesellschaft für Wasserwirtschaft und Landschaftsentwicklung (GFG) mbH: Faltblatt “Tipps und Informationen für Gewässeranlieger” (2013)
Zeichnung: Loew design (2014)
Neue Bundesbehörde für Saarlouis
Saarlouis wird Standort eines neuen Musterungszentrums der Bundeswehr und damit Sitz einer neuen Bundesbehörde. Die Europastadt zählt damit bundesweit zu den 24 neuen Standorten der Musterungszentren.
Nachdem der Stadt Saarlouis bekannt geworden war, dass es im Saarland zunächst keinen geeigneten Standort für die neue Bundesbehörde gab, stellte Oberbürgermeister Marc Speicher ein Team im Rathaus zusammen, um gemeinsam mit dem Karrierecenter und der Bundeswehr geeignete Standorte in der Europastadt zu prüfen.
Daraufhin fanden kurzfristig gemeinsame Besichtigungen möglicher Standorte durch Oberbürgermeister Marc Speicher, dem Team aus dem Rathaus sowie der Bundeswehr statt. Nachdem sich ein geeigneter Standort herausgestellt hatte, leitete die Stadtverwaltung unverzüglich die weiteren erforderlichen Schritte zur Ansiedlung der neuen Bundesbehörde ein.
Mit dem neuen Musterungszentrum entstehen in der Europastadt rund 50 Dienstposten. Der Standort wird voraussichtlich einen Einzugsbereich bis in die Eifel sowie die Südwestpfalz umfassen.
Dazu erklärt Oberbürgermeister Marc Speicher:
„Es ist ein großer Erfolg, dass diese neue Bundesbehörde, für die zunächst kein geeigneter Standort im Saarland gefunden werden konnte, nun in Saarlouis angesiedelt wird. Ich danke dem Team im Rathaus, das gemeinsam mit dem Karrierecenter und den betroffenen Dienststellen der Bundeswehr maßgeblich dazu beigetragen hat, doch noch einen geeigneten Standort für diese wichtige Einrichtung zu finden. Darüber hinaus gilt ein besonderer Dank der Leitung des Karrierecenters, dem Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr in Köln, sowie der Bundesregierung und dem Bundestag für diese Entscheidung. Saarlouis ist eine traditionsreiche Garnisonsstadt und die einzige Stadt Deutschlands, in der Soldaten Ehrenbürger sind. Umso mehr freut es mich, dass Saarlouis nun zu den neuen Musterungszentren in Deutschland zählt. Ich freue mich darüber persönlich – für unsere Europastadt ebenso wie für unsere Bürgerinnen und Bürger. Mit dem Musterungszentrum werden jährlich tausende Menschen nach Saarlouis kommen. Neben der Bedeutung als neuer Standort einer Bundesbehörde ist dies auch ein wichtiger wirtschaftlicher Impuls für unsere Stadt.“

Bild: Jennifer Weyland
Saarlouiser Zeitgeschichte: Übergabe historischer Zifferblätter an die Europastadt Saarlouis
Im Rahmen eines gemeinsamen Termins im Theater am Ring hat Oberbürgermeister Marc Speicher den Brüdern Marc und Dirk Huffer für ihren Beitrag zur Bewahrung Saarlouiser Stadtgeschichte gedankt. Anlass war die offizielle Übergabe der beiden historischen Zifferblätter aus der Französischen Straße, die nach ihrer Restaurierung durch die Saarlouiser Firma Noviserv GmbH nun dauerhaft öffentlich ausgestellt sind.
Die historischen Zifferblätter stammen ursprünglich von Uhren eines ehemaligen Wohn- und Geschäftshauses in zentraler Lage der Saarlouiser Innenstadt. Nach ihrer Demontage Ende des 20. Jahrhunderts wurden sie von der Unternehmerfamilie Huffer bewahrt und damit vor dem Verlust geschützt. Über Jahrzehnte blieben die Zeitzeugen in Familienbesitz erhalten, ehe sie im Jahr 2025 der Europastadt Saarlouis unentgeltlich zur Verfügung gestellt wurden.
Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin und Beigeordneter Gerald Purucker lag es besonders am Herzen, diese außergewöhnlichen Stücke Saarlouiser Zeitgeschichte der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Die historischen Zifferblätter stehen für das „Saarlouis-Gefühl“ und sind mit zahlreichen Erinnerungen vieler Bürgerinnen und Bürger verbunden.
Oberbürgermeister Marc Speicher dankt den Brüdern Huffer ausdrücklich für ihr Engagement und ihre Verbundenheit mit der Stadtgeschichte.
„Diese historischen Uhren stehen nicht nur für die Vergangenheit unserer Stadt, sondern auch für das Verantwortungsbewusstsein von Bürgerinnen und Bürgern, die kulturelles Erbe bewahren und mit der Gemeinschaft teilen“, erklärt Speicher. „Mein herzlicher Dank gilt der Familie Huffer. Ihr Engagement zeigt eindrucksvoll, wie wichtig bürgerschaftlicher Einsatz für die Identität und Geschichte unserer Stadt ist.“
Durch die Restaurierung und die Präsentation im Theater am Ring bleiben die historischen Objekte erhalten und für Bürgerinnen und Bürger sichtbar. Gleichzeitig zeigen die Uhren, wie wichtig lokales Engagement und gemeinsames Verantwortungsbewusstsein für den Erhalt der Saarlouiser Stadtgeschichte sind.

Bildtext: Oberbürgermeister Marc Speicher, Marc Huffer, Dirk Huffer, Ralf Hoffmann (Amt für Denkmalpflege), Eva Düpre-Konrad (Amt für Denkmalpflege)
Foto: Katharina Motsch
Anlässlich des Europatages und des Tages des Gedenkens und der Versöhnung wird in Saarlouis das ukrainische Historiendrama „Shchedryk“ gezeigt

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum Europatag und zum Tag des Gedenkens und der Versöhnung wird im Haus Europa ein neues Format des kulturellen Dialogs ins Leben gerufen – ein Filmclub mit Filmvorführungen und anschließender Diskussion. Der erste Film wird das historische Drama „Shchedryk“ der Regisseurin Olesia Morgunets-Isaienko sein.
Der Film versetzt den Zuschauer in das Jahr 1939 – eine Zeit, in der Westukraine zwischen zwei totalitären Regimes steht: der stalinistischen UdSSR und Nazi-Deutschland. Anhand der Schicksale von Kindern aus ukrainischen, polnischen, jüdischen und deutschen Familien wird die Tragödie einer ganzen, vom Krieg zerstörten Generation offenbart.
Nach dem Verlust ihrer Eltern finden die Kinder Zuflucht bei der Gesangslehrerin Sofia. Ihre Tochter Yaroslava träumt davon, die Welt durch Musik zu vereinen – durch das ukrainische Weihnachtslied „Shchedryk“, das selbst in den dunkelsten Zeiten zum Symbol für Hoffnung, Erinnerung und die Möglichkeit der Versöhnung wird.
Der Film beleuchtet die Komplexität des historischen Gedächtnisses: Befreiung bedeutet nicht immer Freiheit, und ein Regimewechsel bringt oft neues Leid mit sich. Genau deshalb ist „Shchedryk“ nicht nur eine ukrainische, sondern eine europäische Geschichte – eine Geschichte über die gemeinsame Erfahrung von Verlusten, Traumata und der Suche nach Verständigung.
Die Musik von Mykola Leontowitsch, weltweit bekannt als „Carol of the Bells“, zieht sich durch den gesamten Film und verbindet die Schicksale der Figuren sowie die Kulturen verschiedener Völker.
Die Vorführung findet in ukrainischer Sprache mit deutschen Untertiteln statt und wird durch eine offene Diskussion ergänzt.
Veranstaltungsdetails:
Datum: 13. Mai
Beginn: 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Haus Europa, Rodener Straße 56, 66740 Saarlouis
Eintritt: Spenden sind willkommen
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem “Ukrainisch-Deutschen Kultur- und Bildungszentrum im Saarland „KOD“ e.V. und dem Quartiersmanagement Fraulautern statt.
Weitere Termine des neuen Beratungsangebotes der Europastadt Saarlouis für Seniorinnen und Senioren im LisDorfHaus
Die Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis bietet seit Ende April von 14.00 – 17.00 Uhr vierzehntägig Sprechstunden im neuen LisDorfHaus in der Provinzialstraße 78 an. Die nächsten Beratungstermine sind am 19. Mai, 02.,16. und 30. Juni.
Das trägerneutrale Beratungsangebot umfasst schwerpunktmäßig die Vermittlung weitergehender Hilfen bzw. die Herstellung von Kontakten zu Einrichtungen. Es geht hierbei um Themenfelder wie ambulante soziale Pflegedienste, Mahlzeitendienste, Hausnotrufe, haushaltsnahe Agenturen, Seniorenbesuchsdienste, Wohnberatung/-suche, Betreutes Wohnen, Kurzzeitpflege, stationäre Pflege, Ehrenamt und städt. Angebote (Offener Treff, Vhs, Hallenbad, Museum).
Die Dipl. Sozialpädagogin, -arbeiterin (FH) Birgit Cramaro bietet älteren Menschen, ihren Angehörigen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürger Ihre Hilfe zu Themen, die die Pflege, Betreuung und Versorgung betreffen an. Hierzu gehört auch die Unterstützung in der Antragstellung in Schwerbehindertenfragen.
Zur besseren Planung der Beratung bittet die Seniorenmoderatorin um Voranmeldung unter der Tel.Nr. 06831/ 443-1339 oder cramaro@saarlouis.de.
Ein informativer Vortrag für Seniorinnen und Senioren – auf „Betrügereien im Internet“ fallen viele rein
In Kooperation boten die Seniorenmoderatorin, die Frauenbeauftragte des Landkreises und die vhs der Europastadt Saarlouis einen beeindruckenden Vortrag in der Erlebnisküche im Globus Saarlouis an. Referent war Polizeioberkommissar Patrick Rubeck.
Der Referent ging auf verschiedene Themen der perfiden Betrugsmaschen im Internet ein und bot Lösungsvorschläge sowie Hintergrundinformationen. „Es gibt eine große Dunkelziffer von Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, die täglich auf die Betrugsmaschen von Tätern hereinfallen, die z.T. nicht aus dem europäischen Raum operieren“ sagt Polizeioberkommisar Patrick Rubeck.
So nutzen immer mehr Menschen das Internet zur Unterhaltung, zum Austausch mit Familie und Freunden oder zur Partnersuche. Leider nutzen Kriminelle diese Offenheit im Netz zunehmend aus – besonders ältere Menschen sind dabei oft das Ziel.
Ein besonders perfider Betrug ist das sogenannte „Love Scamming“. Dabei geben sich Betrüger in sozialen Netzwerken oder auf Partnerbörsen als liebevolle, vertrauenswürdige Personen aus, um gezielt emotionale Nähe aufzubauen. Ist das Vertrauen erst einmal gewonnen, folgen häufig erfundene Notlagen – etwa ein angeblicher Unfall, ein gestohlenes Handy oder eine Krankheit – und die Bitte um Geldüberweisungen.
Die unter dem Namen Nigeria-Connection bekannt gewordene Betrugsmasche beschränkt sich mittlerweile nicht mehr nur auf Massenmails mit absurden Gewinnversprechen, sondern tritt auch im Bereich des „Love Scamming“ in Erscheinung.
Aber auch beim Einkaufen wird das Internet immer mehr genutzt. Der Referent ging auf das Thema „Fakeshops“ gezielt ein und vermittelte u.a. Infos der Verbrauscherzentralen, die ein Tool zur Verfügung stellen, um eine Webseite auf Anzeichen eines Fakeshops zu überprüfen.
Man findet diesen Fakeshop-Finder unter www.verbraucherzentrale.de/fakeshopfinder-71560.
Rückfragen und Diskussionen zeigten, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf unterschiedlichen Arten bereits mit dieser Thematik konfrontiert wurden.

Foto: Birgit Cramaro
Wenn Würde sichtbar wird: Kunstprojekt im Haus Europa
Im Rahmen des „Ehrentags 2026“ findet im „Haus Europa“, eine Kunstausstellung statt unter dem Titel „Das Licht verbindet uns – Die Würde des Menschen ist unantastbar“ statt. Es werden vornehmlich Exponate von Menschen mit Fluchterfahrungen ausgestellt. Dabei sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, im Café des Haus Europa auf Entdeckungsreise zu gehen: Kunst begegnet Ihnen überall dort, wo Sie bereit sind, sie zu entdecken – herzlich willkommen! Das Projekt wird gemeinsam organisiert von der der Europastadt Saarlouis mit dem Projekt ErFolQ², der Engagemententwicklung im Pastoraler Raum Saarlouis, dem „SoliNetz“ der Caritas Saar-Hochwald, sowie dem KOMMkultur / SBS e.V. Das Projekt wird gefördert über die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt. Ehrenamtliches Engagement kommt in vielfältiger Weise zum Tragen und möchte auf die Bedeutung des Ehrenamts in unserer Gesellschaft aufmerksam machen. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Workshop am 23. Mai, in dem sich die Teilnehmenden mit der Frage nach der Würde des Menschen auseinandersetzten und die Ausstellung mit den Werken zur Finissage vervollständigen werden.
- Ausstellungszeitraum: Samstag, 16. Mai bis Freitag 29. Mai
- Besuchszeiten Dienstag und Donnerstag 12-16:30 Uhr
- Samstag 16. Mai 17:30 Uhr Vernissage
- Samstag 23. Mai, dem Ehrentag 2026: Kunstworkshop mit Lioba Amann zum Thema „Die Würde des Menschen ist unantastbar, von 10 und 14 Uhr mit anschließender Begegnung bis 15 Uhr. Anmeldung: Tel.: +49 6831-125845, E-Mail: kommkultur@gmx.de. Die Teilnahme ist begrenzt.
- Freitag, 29. Mai um 9:30 Nachbarschaftsfrühstück & um 16:00 Uhr Große Finissage mit Rahmenprogramm, Musik, Mitmachkunst und den Werken der Ausstellung
Hintergrund:
Am 23. Mai ist Ehrentag: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ruft gemeinsam mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, zum Geburtstag des Grundgesetzes für die Gemeinschaft aktiv zu werden. Überall in Deutschland gestalten Vereine, Organisationen, Unternehmen oder Einzelpersonen den Mitmachtag und den zweiwöchigem Aktionszeitraum – mit kleinen Aktionen oder großen Events, aber immer mit großem Engagement.
Geänderte Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Saarlouis am 13. Mai 2026
Bitte beachten:
Geänderte Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Saarlouis am 13. Mai 2026
Die gesamte Stadtverwaltung der Europastadt Saarlouis einschließlich aller Nebenstellen bleibt am Mittwoch, den 13. Mai 2026, aufgrund einer internen Gemeinschaftsveranstaltung ganztägig geschlossen.
Vielen Dank vorab!
Shopping, Spaß und starke Impulse beim Mädelsflohmarkt
Designer-Jeans, stylische Handtaschen, angesagte Sneakers und vieles mehr konnte man auch in diesem Jahr wieder für „kleines“ Geld beim Mädelsflohmarkt im Donatuszentrum Roden erstehen. Rund 20 junge Frauen zwischen 14 und 27 Jahren präsentierten gut erhaltene Textilien in verschiedenen Größen, Schnitten und Farben sowie Schuhe, Handtaschen und Schmuck auf ihren Verkaufstischen. Schon vor 14 Uhr warteten bereits die ersten Kundinnen geduldig vor der Tür, bis der Verkauf startete. „In drei Stunden kamen mehr als 150 Besucherinnen und Besucher zum Mädelsflohmarkt Donatuszentrum, somit ein voller Erfolg für alle Beteiligten“, sagte Anette Plewka vom YOU-Das Jugendbüro der Europastadt Saarlouis, die den Mädelsflohmarkt gemeinsam mit der Quartiersmanagerin Lorena Krivograd, der städtischen Frauenbeauftragten Sigrid Gehl und der Diakonie organisiert und veranstaltet hatte.
Neben dem vielfältigen Angebot an den Verkaufsständen, erwartete die Gäste ein buntes Rahmenprogramm. Das Team vom YOU-Das Jugendbüro sorgte mit alkoholfreien Cocktails, die großen Anklang fanden, für Erfrischung. Viel Kreativität bewiesen die Teilnehmerinnen beim Bemalen und Verzieren von Fair-Trade-Baumwolltaschen, die man anschließend gleich für den Einkauf verwenden konnte. Das Präventionsteam des Gesundheitsamtes Saarlouis ließ die Gäste am „Rad“ drehen. Mit interaktiven Fragen rund um die Themen Suchtprävention und gesunde Ernährung vermittelte das Quiz auf spielerische Weise wichtiges Wissen und lud zum Mitmachen ein. Die gelungene Mischung aus Flohmarkt, Kreativangeboten und Informationsvermittlung machte die Veranstaltung zu einem rundum gelungenen Erlebnis.

Bildtext: Der Mädelsflohmarkt im Donatuszentrum Roden war wieder ein voller Erfolg dank der guten Zusammenarbeit von der Europastadt Saarlouis und der Diakonie.
Foto: Sabine Schumacher
Marschall Ney: Vor Ort direkt aufs Smartphone
Mit einer feierlichen Enthüllung ist das Marschall-Ney-Denkmal auf der Vauban-Insel in Saarlouis um ein digitales Informationsangebot erweitert worden: Im Rahmen des Projekts „SR-Beiträge an öffentlichen Orten im Saarland“ hat der Saarländische Rundfunk gemeinsam mit seinen Partnern, dem Saarländischen Museumsverband und dem Saarländischen Städte- und Gemeindetag (SSGT), eine Plakette mit QR-Code angebracht. Die Maßnahme ist Teil der bundesweiten Initiative „ARD Content im öffentlichen Raum“ und würdigt zugleich die wohl bekannteste Persönlichkeit der Stadt: Marschall Michel Ney.
Die Plakette wurde im Beisein zahlreicher Gäste offiziell vorgestellt, darunter Oberbürgermeister Marc Speicher, der stellvertretende Geschäftsführer des SSGT, Dr. Frank Matheis, Dr. Claudia Wiotte-Franz als Vorstandsmitglied des Saarländischen Museumsverbands, sowie der Unternehmenssprecher des Saarländischen Rundfunks, Peter Meyer. Gemeinsam gaben sie den Blick auf die Plakette frei und unterstrichen damit die Bedeutung des historischen Ortes sowie die Chancen moderner Vermittlungsformate, mit denen zugleich das audiovisuelle Gedächtnis des Landes, wie es durch das SR-Archiv permanent fortgeschrieben wird, an ausgewählten Stellen in besonderer Weise zugänglich gemacht wird.
Das Projekt verfolgt das Ziel, ausgewählte Erinnerungsorte im Saarland mit hochwertigen journalistischen Inhalten zu verknüpfen. Über den angebrachten QR-Code können Besucherinnen und Besucher künftig direkt vor Ort kostenfrei auf Beiträge aus der ARD Mediathek oder ARD Audiothek zugreifen. Die Inhalte stammen aus dem Archiv des Saarländischen Rundfunks und vermitteln Hintergrundwissen, Geschichten und Einordnungen rund um den jeweiligen Standort – im Fall des Marschall-Ney-Denkmals zur historischen Figur und ihrer Bedeutung für Saarlouis.
Als Teil der bundesweiten ARD-Aktion setzt der Saarländische Rundfunk das Projekt in enger Kooperation mit regionalen Partnern um. Die Ausstattung des Marschall-Ney-Denkmals markiert einen weiteren wichtigen Schritt, um das kulturelle Erbe des Saarlandes sichtbar zu machen und zeitgemäß zu vermitteln.

Bildtext: Feierliche Enthüllung der neuen Plakette: Marschall Ney ist nun Teil des Projekts „SR-Beiträge an öffentlichen Orten im Saarland“.
Foto: Sascha Schmidt
Saarlouis im Zeichen des Reitsports: 16. Internationales Dressurfestival auf dem Wiesenhof
Zum internationalen Dressurfestival auf dem Gestüt Wiesenhof fanden sich auch in diesem Jahr zahlreiche Reitsportbegeisterte zusammen. Bereits zum 16. Mal bewiesen Reiterinnen und Reiter aus aller Welt vom 23—26. April in der Europastadt Saarlouis ihr Können. Bürgermeister Carsten Quirin verfolgte den spannenden Wettbewerb und gratulierte bei der Siegerehrung den Gewinnern sowie allen Teilnehmenden.
„Wir sind glücklich und stolz, Austragungsort des internationalen Dressurfestivals zu sein. Die vertrauensvolle Verbindung zwischen Mensch und Tier ist ebenso wie die Fairness im Wettkampf ein Wert, der weit über den Sport hinausgeht. Gerade in einer Zeit der Schnelllebigkeit und Konkurrenz zeigt uns der Reitsport, wie wichtig Geduld, Respekt und gegenseitiges Vertrauen sind“, so der Bürgermeister. „Die Sportstadt Saarlouis gratuliert allen zu den herausragenden Leistungen. Dem Verein und allen ehrenamtlichen Helfern gilt unser herzlicher Dank, die mit viel Leidenschaft und Engagement dieses hochkarätige Event bereits seit vielen Jahren austragen.“
Für die unvergesslichen Momente im mehrtägigen Wettbewerb war die große Reithalle auf dem Wiesenhof mit ihren 800 Tribünenplätzen ein idealer Austragungsort. Bei rund 500 Starts traten sowohl regionale als auch internationale Teams aus Pferd und Reiter an und gaben unter den zahlreichen Flaggen aus aller Welt, die von der Hallendecke wehen, ihr Bestes. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt, sodass auch abseits des sportlichen Geschehens keine Wünsche offenblieben.
Finale und Highlight der Veranstaltung war eine internationale Kür zur Qualifikation für den Preis der Ministerpräsidentin des Saarlandes. Zahlreiche Nationen waren im mehrtägigen Wettbewerb vertreten, unter anderem Spanien, Portugal, USA, Kanada, Australien sowie unser Nachbar aus der Großregion, Luxemburg.
Besonders jubeln durfte auch die Sportstadt Saarlouis selbst, die mit Anna Zeppke vom austragenden Verein „Reiterbund 64 Saarlouis e.V.“ einen Heimsieg verzeichnen konnte. Mit dem zehnjährigen Hannoveraner Wallach Diogenes GG präsentierte sie eine eindrucksvolle Kür, die Publikum und Fachjury gleichermaßen überzeugte.
Fotos: Peter Speth

Bildtext 1: Internationale Reiterinnen und Reiter zeigten auf dem Wiesenhof hochklassigen Dressursport.

Bildtext 2: Bürgermeister Carsten Quirin gratuliert der Siegerin Anna Zeppke vom Reiterbund 1964 Saarlouis.
Großinvestition in die Zukunft des Ehrenamts und Spitzensports: Einer der ersten LED-Glassportboden Europas für die Stadtgartenhalle
Die Europastadt Saarlouis setzt ein starkes Zeichen für die Weiterentwicklung seiner Sportinfrastruktur: Mit einem Investitionsvolumen von rund 1,4 Millionen Euro wird die Stadtgartenhalle mit einem hochmodernen, flächenelastischen LED-Glassportboden ausgestattet. Das innovative und in Europa fast einmalige System ermöglicht durch integrierte LED-Linien eine flexible Anpassung unterschiedlicher Spielfeldmarkierungen und schafft damit optimale Voraussetzungen für verschiedenste Sportarten wie Basketball, Handball oder Volleyball. Bundesweit gibt es weniger als zehn und europaweit ist Saarlouis damit einer der ersten Städte überhaupt mit LED-Glasboden und europaweiter Innovationsführer.
Das Projekt der Stadt Saarlouis ist eine Initiative der neuen Verwaltungsspitze. Neben Mitteln der Stadt wird es durch das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport unterstützt, das eine Bedarfszuweisung in Höhe von 1 Million Euro bereitstellt. Damit unterstreicht das Land die Bedeutung Saarlouis als leistungsstarken Sportstandort mit überregionaler Strahlkraft.
Oberbürgermeister Marc Speicher hebt die besondere Relevanz der Maßnahme hervor: „Ich danke Innenminister Reinhold Jost persönlich und auch im Namen der Stadt ausdrücklich dafür, dass er meine Idee eines innovativen Glasbodens für die Stadtgartenhalle spontan aufgegriffen hat und dieses zukunftsweisende Projekt aktiv unterstützt. Der neue LED-Glassportboden ist eine zentrale, moderne und nachhaltige Investition in die Sportlandschaft unserer Stadt: Für Ehrenamt und Spitzensport. Wir sind damit in ganz Europa Innovationsführer. Es ist einer von einer Handvoll LED-Glasböden in ganz Deutschland und einer von wenigen auf dem ganzen Kontinent. Er wird die Attraktivität des Standorts Saarlouis weiter steigern und ist ein klares Statement der Modernität unserer Stadt. Und ein klares Statement für Ehrenamt und Spitzensport. Mein Dank gilt dem ganzen Team im Rathaus, das in hoher Geschwindigkeit und mit hoher Zuverlässigkeit das Projekt vorantreibt.“
Auch Innenminister Reinhold Jost betont die Bedeutung des Projekts für die Region: „Die Stadtgartenhalle ist ein zentraler Austragungsort für den überregionalen Sport. Mit dem neuen Sportboden schaffen wir optimale Bedingungen für Training und Wettkampf und stärken gleichzeitig die Zukunftsfähigkeit des Standorts.“
Die Planungen für das Projekt laufen bereits seit rund einem Jahr. Der Umbau der Stadtgartenhalle ist im Anschluss an die Special Olympics vorgesehen.
Mit der neuen Anlage investiert die Europastadt Saarlouis gezielt in eine moderne, nachhaltige und vielseitig nutzbare Sportinfrastruktur – ein Gewinn für den Spitzen- und Breitensport gleichermaßen.

Foto: Katharina Motsch
Vogelsang lädt zum großen Nachbarschaftsflohmarkt ein
Am Samstag, den 9. Mai 2026, verwandelt sich der Vogelsang von 11:00 bis 16:00 Uhr in eine lebendige Flohmarktmeile. Unter dem Motto „Schätze statt Schrott! Stöbern. Feilschen. Verlieben.“ sind Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen, auf Entdeckungstour durch zahlreiche Straßen des Viertels zu gehen.
Rund 80 Stände beteiligen sich an der Aktion, die zum ersten Mal stattfindet. Verkauft wird in privaten Vorgärten und auf Garagenplätzen – ganz im Sinne eines nachbarschaftlichen und nachhaltigen Miteinanders. Angeboten werden vielfältige Second-Hand-Schätze, Raritäten und Alltagsgegenstände mit Geschichte.
Ein besonderes Highlight ist die Teilnahme der Vogelsangschule: Auf dem Schulhof bieten Kinder ihre eigenen Sachen zum Verkauf an. Betreuerinnen und Betreuer sind vor Ort und sorgen für einen sicheren und organisierten Ablauf. Damit wird der Flohmarkt auch für Familien zu einem attraktiven Ziel.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Im Schwarzbachhof werden Grillwürstchen sowie Getränke angeboten – ein idealer Ort für eine Pause zwischen den Flohmarktständen.
Ein zusätzlicher Anreiz für die Teilnehmenden: Das Citymanagement prämiert den schönsten Stand des Tages. Kreativität und liebevolle Gestaltung zahlen sich also aus.
Der Vogelsangflohmarkt steht für Gemeinschaft, Nachhaltigkeit und die Freude am Entdecken. Alle Interessierten sind eingeladen, vorbeizukommen und das Viertel von seiner lebendigen Seite kennenzulernen.


Europastadt Saarlouis verpachtet Restaurant in den Kasematten der Innenstadt
Die Europastadt Saarlouis verpachtet ein Restaurantlokal in den historischen Kasematten in der Innenstadt. Aufgrund laufender Sanierungsarbeiten wird das Objekt voraussichtlich ab dem 1. Februar 2027 zur Verfügung stehen.
Das Pachtobjekt befindet sich in zentraler Lage und ist Teil der gastronomisch geprägten Kasemattenachsen. Das Objekt besitzt eine besondere historische Bedeutung und wurde im Jahr 1824 als Verteidigungsanlage errichtet. Mit der Neuverpachtung soll das bestehende gastronomische Angebot vor Ort gezielt ergänzt und weiterentwickelt werden.
Das Restaurant verfügt über eine Gesamtfläche von rund 282 m². Zur Ausstattung gehören unter anderem eine Küche mit Gasanschluss, Abstellräume sowie ein Kühlraum. Eine Lüftungsanlage ist ebenfalls vorhanden. Die Beheizung erfolgt über Fernwärme Zum Lokal gehört im hinteren Bereich der Kasematten eine Müllhebeanlage. Die angrenzende Vorfläche kann als Terrasse genutzt werden. Die innere Unterhaltung des Objekts obliegt der Pächterin bzw. dem Pächter.
Der monatliche Pachtzins beträgt 2.256,00 Euro zuzüglich Nebenkosten. Es wird eine Kaution in Höhe von drei Monatsmieten erhoben.
Interessierte werden gebeten, ihre Bewerbung mit einem Gastronomiekonzept, einer Bescheinigung in Steuersachen des zuständigen Finanzamtes, einer SCHUFA-Eigenauskunft sowie dem Bewerbungsformular zur Selbstauskunft (erhältlich bei der Verpächterin) bis spätestens 30. Mai 2026 einzureichen.
Bewerbungen sind zu richten an:
Europastadt Saarlouis
Amt für Gebäudebewirtschaftung und Flächenmanagement
Großer Markt 1
66740 Saarlouis
Auskünfte erteilt Herr Cicerone, Tel.: 0 68 31/443-342
Weitere Informationen unter www.saarlouis.de
Erster Mädelsflohmarkt in Lebach
„Von Frauen für Frauen“ am 2. Mai in der Fußgängerzone
Am Samstag, 2. Mai 2026, veranstaltet die Stadt Lebach erstmals einen Mädelsflohmarkt. Die Fußgängerzone in der Innenstadt wird an diesem Tag zum Treffpunkt für alle, die Mode lieben und gezielt gut und günstig shoppen möchten.
Anders als bei klassischen Flohmärkten mit gemischtem Trödel erwartet die Besucherinnen und Besucher ein immer beliebter werdendes Konzept mit klarem Fokus auf Kleidung, Accessoires und trendige Mode.
Das Event richtet sich gezielt an Frauen. Unter dem Motto „Von Frauen für Frauen“ können Interessierte zwischen 14 und 18 Uhr beim ersten Lebacher Outdoor-Mädelsflohmarkt an den Ständen von über 50 Verkäuferinnen stöbern. Angeboten werden gut erhaltene Lieblingsstücke – von hochwertiger Markenmode bis hin zu lässigen Alltagslooks.
Die Gastronomen vor Ort beteiligen sich und bieten leckere Speisen und Getränke an.

Wertstoffhof geschlossen
Der Lebacher Abfallzweckverband informiert:
Am Samstag, 2. Mai 2026 ist der Wertstoff- und Entsorgungshof in der Hans-Schardt-Straße geschlossen. Wir bitten um Beachtung!
Roden im Mai – Veranstaltungen und Aktionen im Stadtteil
Auch im Mai lädt der Stadtteil Roden mit vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen dazu ein, Gemeinschaft aktiv zu erleben. Die offenen Angebote sprechen Menschen aller Generationen an und bieten zahlreiche Möglichkeiten für Begegnung, Austausch und gemeinsame Erlebnisse.
Folgende Angebote freuen Sich auf Sie:
- Lorisgarten-Maifest | 1. Mai 2026, ab 12:00 Uhr, Heiligenstr. 25
• Party Sound mit Liveband im Donatus Biergarten | 1. Mai 2026, ab 17:00 Uhr, Schulstr. 7
• Kaffeeklatsch der Pfarrei Saarlouis Heilige Familie | 3. Mai 2026, 14:00–17:00 Uhr, Karl-Thiel-Haus, Donatusstr. 33
• Wortgottesdienst mit anschließendem Frühstück der kfd im Karl-Thiel-Haus | 5. Mai 2026, 09:00 Uhr, Kirche Maria Himmelfahrt, Donatusstr. 33
• Auftakt Mittagstisch im Lorisgarten (jeden Di & Do) | 5. Mai 2026, 11:30–14:30 Uhr, Heiligenstr. 25
• Erlebnistag auf dem Schulhof der Römerbergschule (Tag der Städtebauförderung) | 9. Mai 2026, 10:30–14:30 Uhr, Römerstr. 20
• Wanderung der kfd durch die Rodener Wiesen | 12. Mai 2026, 14:00 Uhr, Treffpunkt: Borgass (Herrenstraße)
• Vatertagsparty mit Livemusik im Lorisgarten | 14. Mai 2026, ab 14:00 Uhr, Heiligenstr. 25
• Reparaturcafé der Pfarrei Saarlouis Heilige Familie | 16. Mai 2026, 10:00–12:00 Uhr, Karl-Thiel-Haus, Donatusstr. 33
• Wanderung des Saarwaldvereins Roden: Mühlenweg im Sprenger Bachtal (9 km) | 17. Mai 2026, 10:00 Uhr, Treffpunkt: Marktplatz Roden
• Familiensonntag der Kinder- und Jugendfarm | 17. Mai 2026, 14:00–17:00 Uhr, Hella-Arweiler-Weg 1
• Reparaturcafé der Pfarrei Saarlouis Heilige Familie | 23. Mai 2026, 10:00–12:00 Uhr, Karl-Thiel-Haus, Donatusstr. 33
• Wanderung des Saarwaldvereins Roden: Teufelsburg zum ökonomischen Gottesdienst (6 km) | 25. Mai 2026, 09:00 Uhr, Treffpunkt: Marktplatz Roden
• Rodener Tage | 29.–30. Mai 2026, Marktplatz Roden
• Wanderung des Saarwaldvereins Roden: Lachwald (11 km) | 31. Mai 2026, 10:00 Uhr, Treffpunkt: Marktplatz Roden
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen erfahren Sie über die jeweiligen Veranstaltungsflyer oder die Verantwortlichen.
Wir freuen uns über viele Teilnehmende und einen lebendigen Mai in Roden!
Mittagspausenführungen im Stadtarchiv Saarlouis am 06. Mai 2026
Im Rahmen der alternierenden Mittagspausenführungen in den städtischen Einrichtungen in der Kaserne VI wird diesmal im Stadtarchiv das Thema “Stadtentwicklung im Kartenbild” behandelt. Anhand ausgewählter Einzelstücke werden die baulichen Veränderungen erläutert, die Saarlouis seit der Aufhebung des Festungsstatus 1889 durchlaufen hat. Dabei wird deutlich werden, wie die Stadt über die ursprünglichen engen Grenzen hinauswuchs und militärische Funktionsbauten abgerissen oder einer neuen Nutzung zugeführt wurden.
Treffpunkt: Stadtarchiv im 1. OG des Städtischen Museums, Mittwoch, 6. Mai 2026, 12:30 Uhr.
Dauer: ca. 20-30 Minuten
Der Seniorenbeirat Saarlouis kommt auch in Ihren Stadtteil – Einladungen für die Stadtteile Fraulautern und Steinrausch
Der Seniorenbeirat Saarlouis kommt auch in Ihren Stadtteil – Einladungen für die Stadtteile Fraulautern und Steinrausch
Sind Sie zufrieden in Ihrem Stadtteil? Wie sieht es mit der Versorgung, der Verkehrslage sowie der Wohn- bzw. Lebensqualität aus? Ist Ihnen Barrierefreiheit wichtig, und wenn ja, wo fehlt sie Ihnen?
Die Mitglieder des Seniorenbeirates der Stadt Saarlouis laden Sie zu einer Reihe von Gesprächsrunden mit Seniorinnen und Senioren in den verschiedenen Stadtteilen ein. Ziel der Treffen ist es, aktuelle Themen, Anliegen und Wünsche der älteren Generation direkt vor Ort aufzunehmen und gemeinsam zu erörtern.
Der Seniorenbeirat lädt nun zu seinen nächsten Gesprächsrunden die Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil Fraulautern am Mittwoch, den 06. Mai, um 15:30 Uhr in das Seniorencafé im „Haus Europa“, Rodener Str. 56 in Saarlouis, recht herzlich ein. Natürlich können Bürgerinnen und Bürger aus Fraulautern auch an der Gesprächsrunde im Stadtteil Steinrausch am Donnerstag, den 07. Mai, um 15:00 Uhr im MGH „Miteinander der Generationen“, Konrad-Adenauer-Allee 138, teilnehmen.
In offener Atmosphäre haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Perspektiven einzubringen und sich aktiv am Austausch zu beteiligen. Die im Rahmen der Gespräche gewonnenen Erkenntnisse werden im Anschluss durch den Seniorenbeirat gebündelt und in einem Schreiben der Verwaltung sowie den städtischen Beschlussgremien zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise sollen die Anliegen der Seniorinnen und Senioren gezielt in politische Entscheidungsprozesse einfließen.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an den Gesprächsrunden teilzunehmen.
„Vorsorge tragen in guten Tagen“ Vortrag „Vorsorgevollmacht/Patientenverfügung im Ratssaal der Stadt Lebach
Es ist beruhigend zu wissen, dass auch in schwierigen Lebenslagen eigene Wünsche und Vorstellungen berücksichtigt werden. Durch die Errichtung einer Vollmacht können Sie selbstbestimmt entscheiden, wer Sie im Fall der Handlungs- oder Geschäftsunfähigkeit vertreten soll. Die Stadt Lebach und die örtliche Betreuungsbehörde im Landkreis Saarlouis laden daher am Donnerstag, 21. Mai zum Vortrag „Vorsorgevollmacht/Patientenverfügung – Vorsorge tragen in guten Tagen“ ein. Der Vortrag beginnt um 17 Uhr im Ratssaal der Stadt Lebach, Am Markt 1.
Referentin ist Sarah Fuchs. Der Eintritt ist frei, Anmeldung erwünscht beim Sachgebiet Jugend, Frauen, Senioren der Stadt Lebach unter Tel. 06881-59-257. Formulare zur Vorsorgevollmacht sowie zur Patientenverfügung werden bei der Veranstaltung bereitgehalten.
„Komisch, für sowas hab ich ein Gedächtnis!“
Ein Museumsabend mit den saarländischen Comicautoren Bernd Kissel und Jonathan Kunz in der Loriot-Ausstellung der Ludwig Galerie Saarlouis
Am Mittwoch, 6. Mai 2026, laden die Ludwig Galerie Saarlouis und die Stadtbibliothek Saarlouis um 19 Uhr zu einem ganz besonderen Museumsabend mit den beiden saarländischen Comicautoren Bernd Kissel und Jonathan Kunz im Rahmen der Ausstellung „Ach was“ – Loriot – Künstler, Kritiker und Karikaturist“ in die Ludwig Galerie Saarlouis ein.
Unter dem Titel „Komisch, für sowas hab ich ein Gedächtnis!“ werden Bernd Kissel und Jonathan Kunz über Loriot und die deutsche Humorgeschichte sprechen.
Die beiden Zeichner Bernd Kissel und Jonathan Kunz begegnen sich an diesem Abend in der Ludwig Galerie und unterhalten sich über ihre humoristischen Wurzeln, die deutsche Humorgeschichte und was Loriot damit zu tun hat. Außerdem präsentieren sie einen bunten Strauß an eigenen Werken und lesen aus zum Teil unveröffentlichten Arbeiten vor. In einer anschließenden lockeren Frage-und-Antwort-Runde stehen die beiden Künstler dem Publikum gerne zur Verfügung.
Bernd Kissel wurde am 24. Mai 1978 in Saarbrücken geboren. Kissel ist vor allem als Comiczeichner bekannt und hat sich mit seinen Arbeiten in der regionalen und überregionalen Comicszene etabliert. Er arbeitet auch als Grafikdesigner und im Bereich Trickfilm. Kissel produzierte unter anderem über 100 Folgen der Comic-Reihe „Saar-Legenden“, die in der Saarbrücker Zeitung erschienen sind. Außerdem gibt es von ihm die Comic-Serie „Saarland Album“, die mit Langhals & Dickkopp in den Hauptrollen verfilmt wurde. In Zusammenarbeit mit dem Autor Marc-Uwe Kling zeichnete er zu dessen erfolgreichen Känguru-Romanen Comic-Strips für Zeit Online. 2025 erschien ihr gemeinsamer Comicband „Elon & Jeff on Marz“, eine urkomische Satire über Milliardäre, den Mars und absurde Konflikte.
Jonathan Kunz (* 1988 in Ulm) ist ein deutscher Comic-Künstler, Illustrator, Autor und Hochschuldozent. Er lebt und arbeitet in Saarbrücken und zählt zu den bekanntesten Vertretern der modernen Webcomic-Szene. Er hat sowohl im deutschsprachigen Raum als auch international eine große Fangemeinde. Bekannt wurde Kunz vor allem als Teil des Künstlerduos War and Peas, dass er gemeinsam mit Elizabeth Pich betreibt. Seit 2011 veröffentlichen sie regelmäßig kurze, humorvolle und oft schwarzhumorige Comics, die international ein großes Publikum erreichen und millionenfach in sozialen Medien geteilt werden. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist Kunz auch als Dozent aktiv. An der Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBKsaar) baute er über mehrere Jahre hinweg einen Master-Schwerpunkt im Bereich Comic und Graphic Novel mit auf und engagiert sich stark in der Förderung junger Talente.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Buchhandlung Bock & Seip statt.
Der Eintritt ist frei.

Straßensanierungen in Aschbach, Eidenborn und Steinbach
Die dittgen Bauunternehmen GmbH saniert im Auftrag der Stadt Lebach Straßen in mehreren Stadtteilen. In der Bachstraße in Steinbach, der Höhenstraße in Eidenborn und der Steinstraße in Aschbach wird jeweils die Asphaltdeckschicht abgefräst und anschließend wieder neu asphaltiert. Daher kommt es vom 4. Mai bis zum 8. Mai zu Behinderungen. Am Montag wird gefräst, um danach die Zufahrt für die Anwohner zunächst wieder zu gewährleiten. Während der Asphaltierungsarbeiten (Mittwoch und Donnerstag) werden die genannten Straßen voll gesperrt.
Die Anwohner werden gesondert informiert. Bei Rückfragen stehen Bauleiter Yannick Gard unter Tel. 0173-3080157 sowie der Verantwortliche vor Ort, Ismet Yildirim, unter 01733080128 zur Verfügung.
Drittes Steuerungsgruppentreffen der Saarlouiser Nachhaltigkeitsstrategie
Im Rahmen der kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie für die Europastadt Saarlouis fand das dritte Steuerungsgruppentreffen im Projekt „Global Nachhaltige Kommune Saarland“ (GNK) in der Villa Vivendi statt. In den Räumlichkeiten des Vereins für Sozialpsychiatrie beriet man sich über aktuelle Themen und Vorschläge, wie Nachhaltigkeit künftig systematisch in allen Bereichen von Verwaltung und Stadtentwicklung verankert werden kann. Dabei wurden sowohl konkrete Maßnahmen als auch die Transparenz gegenüber Politik und Öffentlichkeit durch regelmäßige Berichte thematisiert. So kamen unter anderem Maßnahmen zu Integration und Teilhabe, Mobilität sowie die Förderung verschiedener Zukunftstechnologien zur Sprache.
Die Projektkoordinatoren der Stadtverwaltung, Dr. Andreas Ney und Michael Leinenbach, analysierten gemeinsam mit Verwaltungsmitarbeitern sowie einer Steuerungsgruppe aus Mitgliedern der Stadtgesellschaft bestehende Maßnahmen und besprachen, wie zukünftige Projekte und konkrete Ziele umgesetzt werden können. Unterstützung erhielten sie dabei von Antonia Kiechle und dem Frankfurter Büro „Good-Response“, das mit über 30-jähriger Erfahrung bereits mehr als 2000 Projekte in 15 verschiedenen Ländern bei der Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien begleitet hat.
Orientiert an den globalen Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 sollen ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte künftig stärker in kommunale Entscheidungen einfließen. Die Strategie soll dazu beitragen, die Europastadt zukunftsfähig und widerstandsfähig gegenüber aktuellen Herausforderungen zu gestalten. Außerdem steht die Stärkung des Standorts Saarlouis insgesamt im Vordergrund – zugunsten von Wirtschaft, Lebensqualität und nicht zuletzt einer lebenswerten Umwelt.
Das Projekt wird durch die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) aus Bundesmitteln sowie durch das saarländische Umweltministerium (MUKMAV) aus Landesmitteln vollständig gefördert.
Die Verwaltungsspitze dankt allen Beteiligten für ihr Engagement und die konstruktiven Ergebnisse der Steuerungsgruppentreffen. Die gewonnenen Erkenntnisse sowie Lob und Kritik sind essenziell, um ökologische, ökonomische und soziale Aspekte unmittelbar in den Entscheidungsfindungsprozess des Stadtrates einfließen zu lassen.

Foto: Peter Speth
Wochenmarkt wird verlegt
Wegen des Feiertags am 1. Mai 2026 wird der Wochenmarkt in Saarlouis auf Donnerstag, 30. April 2026 vorverlegt.
Der Seniorenbeirat Saarlouis kommt auch in Ihren Stadtteil
Sind Sie zufrieden in Ihrem Stadtteil? Wie sieht es mit der Versorgung, der Verkehrslage, der Wohn- bzw. Lebensqualität in Ihrem Stadtteil aus? Ist Ihnen die Barrierefreiheit wichtig und wenn ja, wo fehlt Sie Ihnen?
Die Mitglieder des Seniorenbeirates der Stadt Saarlouis laden Sie zu einer Reihe von Gesprächsrunden mit Seniorinnen und Senioren in den verschiedenen Stadtteilen ein.
Ziel der Treffen ist es, aktuelle Themen, Anliegen und Wünsche der älteren Generation direkt vor Ort aufzunehmen und gemeinsam zu erörtern.
Der Seniorenbeirat lädt zur seiner nächsten Gesprächsrunde Bürgerinnen und Bürger aus Lisdorf am Donnerstag, den 07. Mai um 15.30 Uhr in das LisDorfHaus in der Provinzialstr. 78 recht herzlich ein.
In offener Atmosphäre haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Perspektiven einzubringen und sich aktiv am Austausch zu beteiligen.
Die im Rahmen der Gespräche gewonnenen Erkenntnisse werden im Anschluss durch den Seniorenbeirat gebündelt und in einem Schreiben der Verwaltung sowie den städtischen Beschlussgremien zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise sollen die Anliegen der Seniorinnen und Senioren gezielt in politische Entscheidungsprozesse einfließen.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an den Gesprächsrunden teilzunehmen.
Schließzeiten Wertstoffzentrum
Das EVS-Wertstoffzentrum in der Fasanenallee ist am 2. und 13. Mai 2026 ganztägig geschlossen.