„SaarSchleifen“ in Saarlouis: Literarische Vielfalt aus der Region
Anlässlich der neu veröffentlichten Anthologie „SaarSchleifen“ begrüßten Oberbürgermeister Marc Speicher und Bürgermeister Carsten Quirin Vertreter des Literarischen Stammtischs Saarbrücken im Saarlouiser Rathaus.
„Es freut mich sehr, dass mit SaarSchleifen ein Buch entstanden ist, das die literarische Vielfalt unserer Region sichtbar macht. Solche Veröffentlichungen zeigen, wie lebendig die Kulturszene im Saarland ist und wie kreativ sich Autorinnen und Autoren mit ihrer Heimat auseinandersetzen“, so der Oberbürgermeister. Auch Bürgermeister Carsten Quirin zeigte sich erfreut über die Neuerscheinung und würdigte das Engagement der Autorengruppe.
In der Anthologie versammeln sich 15 Autorinnen und Autoren des Literarischen Stammtischs Saarbrücken, die sich dem Begriff „SaarSchleifen“ auf ganz unterschiedliche Weise nähern. Dabei wird dieser nicht geografisch verstanden, sondern als literarischer Impuls. Die abwechslungsreichen Beiträge verdeutlichen, wie vielfältig sich ein einziges Wort literarisch entfalten kann.
Die Autorengruppe trifft sich regelmäßig, um sich über Literatur, das Schreiben und kreative Ideen auszutauschen. Aus dieser gemeinsamen Leidenschaft und dem Wunsch, das Saarland in seinen Facetten literarisch zu beleuchten, entstand die Anthologie.
In Saarlouis ist das Buch unter anderem bei Pieper Bücher sowie Bock & Seip erhältlich.
Interessierte haben außerdem die Gelegenheit, die Autorengruppe persönlich kennenzulernen: Am Dienstag, 1. September 2026, findet um 18:00 Uhr eine kostenfreie Lesung bei der vhs im Donatuszentrum in Saarlouis statt.
Foto: Zoe Dillschneider

Bildtext: Bei der Vorstellung der Anthologie im Rathaus (v.l.n.r.): Johannes Karpp, Bürgermeister Carsten Quirin, Oberbürgermeister Marc Speicher, Mario Stoffel, Andreas Obster (vhs), Günter Gna.
Angela Merkel liest aus „Freiheit“.
Mit ihren Erinnerungen „Freiheit“ blickt die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel auf ein außergewöhnliches Leben und eine prägende politische Karriere zurück. Am Dienstag, 29. September 2026, liest Angela Merkel persönlich als Gast der Buchhandlung Bock & Seip und der Stadtbibliothek Saarlouis aus ihrem Buch „Freiheit“. Die Veranstaltung findet im Theater am Ring Saarlouis um 19 Uhr statt. Einlass ins Haus ist um 18:00 Uhr.
In der Lesung erzählt Angela Merkel von ihrer Kindheit und Jugend in der DDR, den Umbrüchen des Jahres 1989 und ihrem Weg in die Politik. Ebenso berichtet sie von ihren 16 Jahren an der Spitze der Bundesregierung, von internationalen Krisen, richtungsweisenden Entscheidungen und Begegnungen mit den einflussreichsten Persönlichkeiten der Weltpolitik.
Die gemeinsam mit ihrer langjährigen politischen Beraterin Beate Baumann verfassten Memoiren eröffnen einen seltenen Blick hinter die Kulissen politischer Macht und zeigen, wie Entscheidungen getroffen werden, die weit über Deutschland hinaus Wirkung entfalten. Zugleich ist „Freiheit“ eine persönliche Reflexion über Verantwortung, Demokratie und die Bedeutung von Freiheit in bewegten Zeiten.
Veranstaltet wird der Abend von der Buchhandlung Bock & Seip gemeinsam mit der Stadtbibliothek Saarlouis. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf eine einzigartige Begegnung mit einer der bedeutendsten politischen Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegsgeschichte freuen.
Termin: Dienstag, 29. September 2026, 19 Uhr
Ort: Theater am Ring Saarlouis
Veranstalter: Buchhandlung Bock & Seip und Stadtbibliothek Saarlouis
Ein Abend mit Zeitgeschichte aus erster Hand, persönlichen Erinnerungen und seltenen Einblicken in die Entscheidungszentren der internationalen Politik.
Es gibt nur noch Karten bei den Filialen der Buchhandlung Bock & Seip in Saarlouis, Saarbrücken und Merzig. Der Kartenpreis beträgt 42 € (ermäßigt 38 €).
Die Lesung mit Bundeskanzlerin a. D. Angela Merkel ist so gut wie ausverkauft, daher ist, falls man noch Karten will, Eile notwendig.
Offener Seniorentreff Saarlouis startet wieder am 27. Juli 2026
Eine Gruppe von Seniorinnen und Senioren aus allen Stadtteilen und dem Landkreis Saarlouis trifft sich im „Esther-Bejarano Haus“ in der Holtzendorffer Str. 2 in Saarlouis immer montags von 10 bis 12 Uhr, außer an Feiertagen und den Schulferien.
Diese städtische Einrichtung möchte auch älteren Menschen einen Raum bieten, sinnvoll und aktiv den Ruhestand zu gestalten. „Wem Bildungsangebote, kreative Freizeitgestaltung, Gespräche, gemeinsames Singen, Spielen, geistige Beweglichkeit und Bewegung mit anderen Menschen wichtig sind, der findet hier viele interessante Angebote“, so die Seniorenmoderatorin Birgit Cramaro, die den Treff in Zusammenarbeit mit Brigitte Bilz und Adele Speicher leitet. Von Zeit zu Zeit wird auch ein gemeinsames Frühstück angeboten.
Das Orga-team freut sich, die Besucherinnen und Besucher sowie neue Gäste wieder am Montag, den 27. Juli begrüßen zu dürfen. Der Vormittag ist für viele Gäste eine wichtige Gelegenheit, sich auszutauschen bzw. neue Menschen kennenzulernen.
Der „Hausmusikant“ Manfred Wey wird etwas später dazukommen und das musikalische Rahmenprogramm übernehmen.
Weitere Informationen erteilen die Seniorenmoderatorin Birgit Cramaro unter Tel.: 06831/ 443-1339 oder, Email cramaro@saarlouis.deund Brigitte Bilz unter der Handy-Nr. 0172-6970525.
Drei Tage Kirmesfreude im Rodener Thelengarten
Oberbürgermeister Marc Speicher eröffnete die Kirmes im Thelengarten, die mit einem breit gefächerten Angebot zum Besuch einlud. Zum Fassanstich fanden sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher ein, um gemeinsam den Startschuss für drei stimmungsvolle Tage zu feiern.
Der Oberbürgermeister bedankte sich herzlich beim Vorsitzenden Dieter Willmes sowie bei der Marinekameradschaft „Thetis“ Saarlouis-Roden e.V. und der Schützenvereinigung Saarlouis 1903 e.V. für die Ausrichtung der Veranstaltung. Sein Dank galt außerdem den zahlreichen Sponsorinnen und Sponsoren, deren Anzahl in den vergangenen Jahren erfreulicherweise weiter zugenommen hat. Willmes dankte dem Oberbürgermeister sowie der Stadtverwaltung für die tatkräftige und verlässliche Unterstützung.
Mit dem offiziellen Fassanstich durch die Rodener Quartiersmanagerin Lorena Krivograd begannen drei gesellige Tage voller Musik und guter Gesellschaft, die den Thelengarten erfüllten. Selbstverständlich kamen dank Kinderkarussells und Buden auch die jüngsten Besucherinnen und Besucher auf ihre Kosten. Damit trotz der anhaltenden Hitzewelle ausgelassen gefeiert werden konnte, sorgte eine Sprühnebel-Installation und zahlreiche schattige Sitzgelegenheiten für angenehme Abkühlung.
Ergänzt wurde das musikalische Programm durch den Auftritt der Akrobatik- und Linedance-Gruppe des Rodener Turnvereins, die das Publikum begeisterte.
Die Verwaltungsspitze bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern sowie bei den zahlreichen Sponsorinnen und Sponsoren und allen Besucherinnen und Besuchern, die zu einer gelungenen Rodener Donatuskirmes 2026 beigetragen haben.
Foto: Peter Speth
Gemeinsam stark in Saarlouis gegen K.O.-Tropfen
Die Stadt Saarlouis beteiligt sich mit einer Sommeraktion an der Kampagne „Mich kriegst du nicht K.O.! – Gemeinsam stark gegen K.O.-Tropfen!“. In der Saarlouiser Altstadt sowie in lokalen Biergärten werden kostenlose Bierdeckel, Plakate und Flyer verteilt, die über die Gefahr von K.O.-Tropfen informieren und auf Hilfsangebote aufmerksam machen.
Zum Auftakt besuchte Bürgermeister Carsten Quirin, die Frauenbeauftragte des Landkreises Saarlouis Astrid Brettnacher und die Frauenbeauftragte der Stadt Saarlouis Sigrid Gehl die Vaubaninsel. Betreiber Maik Ferber unterstützt die Aktion, in dem er Informationsmaterial auslegt und die Kampagnen-Bierdeckel an seine Gäste ausgibt.
Konzipiert wurde die Kampagne von der Landesarbeitsgemeinschaft Kommunale Frauenbeauftragte in Zusammenarbeit mit den spezialisierten Fachberatungsstellen Nele (Verein gegen sexuelle Ausbeutung von Mädchen e.V.), Phönix (Beratungsstelle gegen sexuelle Ausbeutung von Jungen), Frauennotruf Saarland (Beratung für vergewaltigte oder misshandelte Frauen) sowie dem Weißen Ring (Beratungsstelle für Kriminalitätsopfer). Seit 2022 informiert die Kampagne mit verschiedenen Projekten im gesamten Saarland über die Gefahren von K.O.-Tropfen und macht auf Präventionsmaßnahmen und Hilfsangebote aufmerksam. Unterstützt wird sie vom saarländischen Ministerium.
Bürgermeister Carsten Quirin zeigte sich erfreut über die Beteiligung der Saarlouiser Gastronomiebetriebe. Gerade dort, wo viele Menschen ihre Freizeit verbringen, sei es wichtig, über die Gefahren von K.O.-Tropfen aufzuklären und die Menschen hierfür zu sensibilisieren.

Foto: Zoe Dillschneider
Bildtext (Gruppenfoto): Gemeinsam stark an der Vaubaninsel gegen K.O.-Tropfen
Stadt und Pfarrgemeinde wollen frühkindliche Bildung und Betreuungsangebot in Saarlouis stärken
Die Europastadt Saarlouis und die Pfarrei Saarlouis St. Ludwig haben im Gobelinsaal des Rathauses eine Absichtserklärung (Letter of Intent) unterzeichnet. Darin vereinbaren beide Vertragsparteien zwei konkrete Vorhaben: Zum einen wird die Stadt künftig die Bauträgerschaft für die Kita St. Ludwig in der Innenstadt übernehmen. Zum anderen überlässt die Pfarrgemeinde mit einem Erbbaurechtsvertrag der Stadt eine Fläche neben der städtischen Kita Metzer Wiesen zum Zwecke einer Weiterentwicklung ebenjener frühkindlichen Bildungseinrichtung im Vogelsang. Damit bekennen sich beide Seiten nicht nur zum Erhalt von Betreuungsplätzen, sondern auch zu einer möglichen räumlichen Erweiterung und zur Schaffung neuer Plätze.
Bürgermeister Carsten Quirin sprach von einem sehr bedeutenden Schritt für die Stadt: „Mit dieser Vereinbarung setzen wir ein Zeichen der Zusammenarbeit zwischen Stadt und Pfarrgemeinde, dass wir gemeinsam Betreuungsplätze sichern wollen und gleichzeitig Perspektiven zur Fortentwicklung unseres frühkindlichen Bildungsangebotes in Saarlouis schaffen. Gleichzeitig ist es unser Anspruch als familienfreundliche Kommune eine zukunftsfähige und vielfältige Kinderbetreuung in Saarlouis zu gewährleisten.“
Oberbürgermeister Marc Speicher dankte allen Beteiligten für die Unterstützung: „Mein herzlicher Dank gilt der Pfarrgemeinde St. Ludwig für die vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie dem Stadtrat, der diesem wichtigen Projekt zugestimmt hat. Gemeinsam schaffen wir gute Rahmenbedingungen für Familien und investieren in die Zukunft unserer Stadt.“
Unterzeichnet wurde Vertrag von Prof. Dr. Dieter Bohr, dem Vorsitzenden des Pfarrverwaltungsrates der Pfarrgemeinde St. Ludwig und Bürgermeister Carsten Quirin als zuständigen Dezernenten für Finanzen, Familien, Soziales, Schulen und Sport der Stadt Saarlouis.
Mit der Unterzeichnung des Letter of Intent bekräftigen Stadt und Pfarrei ihre enge Zusammenarbeit und legen den Grundstein für die weitere Umsetzung des gemeinsamen Projekts.

Foto: Katharina Motsch
„Liebscher & Bracht für Seniorinnen und Senioren – Erobern Sie Ihre Beweglichkeit zurück!“
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis und die Familienbildungsstätte Saarlouis e.V. ab Mittwoch, den 05. August von 10.30 – 11.15 Uhr eine weitere Kursreihe unter der Leitung von Silvia Münchhausen in der Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V., Ludwig-Karl-Balzer-Allee 3 an.
Sind Sie aufgrund von Steifigkeit oder Schmerzen nur noch eingeschränkt beweglich? Trauen Sie sich nicht mehr auf den Boden? Dann könnte dieser Kurs das Richtige für Sie sein! Hier werden Sie in die speziellen Dehnübungen von Liebscher & Bracht eingeführt, bei denen aktive und passive Dehnung, Kräftigung und Ansteuerung geübt werden. Hinzu kommen die Anleitung und Durchführung der Faszien-Rollmassage sowie Bewegungsabfolgen, die helfen können, Ihre Beweglichkeit wieder zu verbessern.
Es werden keine Vorkenntnisse benötigt. Bitte kommen Sie in Sportkleidung. Alle anderen benötigten Materialien werden gestellt. Sollten Sie unter starken Schmerzen leiden, kontaktieren Sie bitte vor Anmeldung die Dozentin telefonisch unter
0174-9868827.
Die Teilnahmegebühr beträgt: 45,00 € für 5 Termine, ermäßigt 36,00 € Anmeldung unter Familienbildungsstätte Sls e.V., Tel.: 06831/43637 oder E-Mail fbs-sls@t-online.de.
„Mit Nadel und Faden: Stricken – Sticken – Häkeln Kreativangebot“
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis, die Familienbildungsstätte Saarlouis e.V. und die Frauenbeauftragte des Landkreises Saarlouis ab Dienstag, den 11. August vierzehntägig von 15.00 – 18.00 Uhr eine weitere Kursreihe unter der Leitung von Anita Meeß in der Familienbildungsstätte Saarlouis e.V., Ludwig-Karl-Balzer-Allee 3 an.
In geselliger Runde tauchen wir ein in die Welt der textilen Handarbeit. Hier lernst du, wie aus Garn und Stoff kleine Kunstwerke entstehen. Ob du Stricken, Sticken oder Häkeln ganz neu entdecken oder deine Kenntnisse vertiefen möchtest – hier ist Raum für Kreativität, Austausch und Entspannung. Eine erfahrene Dozentin steht dir zur Seite und unterstützt dich – sofern gewünscht – beim Erlernen einer neuen Technik.
Ob Anfängerin bzw. Anfänger oder fortgeschritten – komm vorbei!
Der Einstieg in die Gruppe ist jederzeit möglich. Bitte eigenes Material mitbringen.
Die Teilnahmegebühr beträgt: 4,00 €, ermäßigt 3,00 € Anmeldung unter Familienbildungsstätte Sls e.V., Tel.: 06831/43637 oder E-Mail fbs-sls@t-online.de.
Chanson Tage: Julien m’a dit
- Juli 2026| 20:00 Uhr
Im Rahmen der Chanson-Tage auf der Vauban Insel Saarlouis erwartet das Publikum französisches Flair und ein außergewöhnlicher Künstler. Julien m’a dit bringt seine feinfühligen, französischsprachigen Chansons auf die Bühne und lädt zu einem Abend voller Emotion, Poesie und leiser Intensität ein.
Wenn es darum geht, Sensibilität musikalisch greifbar zu machen, ist Julien ein herausragendes Beispiel. Seine Songs bewegen – verletzlich, ehrlich und stets aufrichtig. Mit seiner markanten, hoch angesetzten Stimme und begleitet von seiner Gitarre erzählt er von den kleinen und großen Momenten des Lebens. Dabei gelingt es ihm, selbst in den leisen Zwischentönen Trost zu spenden.
Allein auf der Bühne entfaltet Julien eine besondere Präsenz: Die sechs Saiten seiner Gitarre werden zum erzählenden Gegenüber, seine Texte sind fein geschliffen und voller Tiefe. Er nimmt sein Publikum mit auf eine Reise durch die Widersprüche des Lebens – Freundschaft und Verlust, Abschied und Neubeginn, Schmerz und Hoffnung. Es sind Geschichten vom Dazwischen, vom Menschsein in all seinen Facetten.
Mit seiner aktuellen Veröffentlichung „Heureux quand même“ zeigt sich Julien von einer neuen, noch persönlicheren Seite. Nach Erfahrungen von Verlust, Brüchen und Trauer steht dieses Werk für die Entscheidung, dennoch glücklich zu sein. Seine Lieder verbinden starke Melodien mit zarten Nuancen und tragen Texte von berührender Fragilität, die zugleich universell verständlich sind.
Zwischen Lichterketten, sommerlicher Abendluft und dem Blick auf die Saar entsteht auf der Vauban Insel ein Ort, an dem Musik unmittelbar berührt und Geschichten Raum bekommen.
Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen erhalten sie per Mail an kulturservice@saarlouis.de oder telefonisch unter 06831 69890 – 13 oder -16.

Foto: Romano Loris
Chanson Tage: Mercutio
- Juli 2026 | 20:00 Uhr
Am 18. Juli 2026 um 20 Uhr verwandeln sich die Vauban Insel Saarlouis erneut in einen Ort intensiver musikalischer Begegnungen. Im Rahmen der Chanson Tage steht mit Mercutio ein außergewöhnliches Ensemble auf der Bühne, das poetischen Chanson mit kraftvoller Bühnenenergie verbindet und dabei literarische Tiefe und musikalische Vielfalt vereint.
Der Name ist Programm: Mercutio – die schillernde Figur aus Shakespeares Romeo und Julia – steht sinnbildlich für das künstlerische Selbstverständnis der Band. Zwischen Gegensätzen und Zwischentönen angesiedelt, verkörpert Mercutio das Spielerische ebenso wie das Nachdenkliche, das Provokante ebenso wie das Zarte. Er ist zugleich Narr und Weiser, ein Grenzgänger zwischen den Welten – und genau diese Vielschichtigkeit spiegelt sich auch in der Musik des Ensembles wider.
Mercutio erschafft Klangräume, in denen sich das Publikum wiederfindet: zwischen Leichtigkeit und Melancholie, zwischen Aufbruch und Erinnerung. Ihre Songs erzählen von Begegnungen, Freundschaften, Liebe und Verlust – von all den Momenten, die das Leben prägen. Dabei gelingt es ihnen, das Persönliche in etwas Universelles zu verwandeln und eine Verbindung zu schaffen, die über die Bühne hinausgeht.
Musikalisch blickt die Formation auf eine lange und bewegte Geschichte zurück: Hervorgegangen aus der Band Gueules d’Aminche, die seit 2010 die Bühnen Frankreichs und darüber hinaus bespielt, entwickelte sich das Projekt über die Jahre stetig weiter. Heute vereint Mercutio Gesang, Gitarre, Kontrabass, Schlagzeug, Akkordeon sowie Trompete zu einem vielschichtigen, dynamischen Sound. Über 15 Jahre Bühnenerfahrung, mehrere Alben und hunderte Konzerte prägen die künstlerische Reife der Musiker, die sich dennoch immer wieder neu erfinden.
Mit namhaften Künstler:innen wie Les Négresses Vertes, Yves Jamait oder Les Ogres de Barback teilte die Band bereits die Bühne und war auf renommierten Festivals vertreten.
Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen erhalten sie per Mail an kulturservice@saarlouis.de oder telefonisch unter 06831 69890 – 13 oder -16.

Foto: Olivier Reb
Fußball-Stadtpokal geht erneut nach Steinbach
Im Aschbacher Waldstadion fand vom 7. bis 12. Juli der diesjährige Fußball-Stadtpokal der Aktiven statt.
Anders als in der Liga-Runde spielen dabei die Spielgemeinschaften (SG Lebach-Landsweiler, SG Saubach und die SG Thalexweiler-Aschbach) separat für die Heimatdörfer. Hinzu kommt der SC Falscheid sowie der RSV Steinbach-Dörsdorf aus der Kommunen-übergreifenden Spielgemeinschaft SG Scheuern-Steinbach-Dörsdorf. So kommt ein attraktives Teilnehmerfeld mit acht Mannschaften zusammen, die in zwei Gruppen den Stadtpokal der Stadt Lebach ausspielen.
In Gruppe A starteten die Verbands- und Landesligisten FV Lebach, RSV Steinbach/Dörsdorf, SC Gresaubach und SV Landsweiler. In Gruppe B spielten die Bezirks- und Kreisligisten, SV Aschbach, SV Thalexweiler, SV Niedersaubach und der SC Falscheid ihre Sieger aus.
Durch diese Gruppeneinteilung, die bereits seit mehreren Jahren in Abstimmung mit den Vereinen erfolgreich durchgeführt wird, entsteht eine größere Chancengleichheit zwischen den teilnehmenden Mannschaften.
Das jeweils erst- und zweitplatzierte Team qualifiziert sich dabei für das Endspiel in der jeweiligen Gruppe, es wird nicht über Kreuz gespielt. Im Finale der Gruppe B setzte sich der SC Falscheid nach einem 3:3 in der regulären Spielzeit letztlich im Elfmeterschießen gegen Niedersaubach durch und sicherte sich so ein Preisgeld von 150 Euro.
In Gruppe A, in der die klassenhöheren Vereine spielten, setzten sich der FV Lebach und der RSV Steinbach/Dörsdorf durch und traten entsprechend im Endspiel gegeneinander an. Lebach war überlegen, konnte aber gegen die aufopferungsvoll kämpfende Truppe des RSV kein Tor erzielen. Also musste auch hier die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen. Dabei wuchs der junge Torhüter des RSV über sich hinaus, parierte gleich drei Elfmeter von Lebach und sicherte seinem Team damit den Sieg. Die SG Scheuern-Steinbach-Dörsdorf konnte somit ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen, sicherte sich den Stadtpokal 2026 sowie 500 Euro Preisgeld.
Bei der Siegerehrung bedankten sich der Beigeordnete der Stadt Fred Metschberger in Vertretung des Bürgermeisters sowie der Vorsitzende des Stadtverbands der Sporttreibenden Vereine Peter Knobe beim Ausrichter SV Aschbach für die sehr gute Organisation des Turniers und den trotz der langen Hitzeperiode hervorragend gepflegten Rasen. Außerdem bei den teilnehmenden Mannschaften, den zahlreichen Zuschauern, die im Laufe der Woche zu den Spielen kamen, und besonders bei der levoBank als Sponsor.

Kinderinselsommer: Lila Lucy
- Juli 2026 | 11 Uhr
Auf dem Dachboden ihres Großvaters hat Lila Lucy eine unglaubliche Entdeckung gemacht! Zwischen verstaubten Kisten und Büchern hat sie einen Zauberkoffer gefunden. Lucys Opa war nämlich der berühmteste Zaubermeister seiner Zeit und in diesem magischen Koffer sind alle tollen Zauberkunststücke, mit denen ihr Opa berühmt wurde.
So eröffnet Lila Lucy ein Universum das Kinder zum Staunen bringt und mit Magie und Witz ein Leuchten in die Augen zaubert. Lila Lucy war bereits mehrfach erfolgreiche Teilnehmerin bei großen internationalen Zauberer Meisterschaften.
Der Kinderinselsommer auf der Vauban Insel begeistert jedes Jahr Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter.
Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen erhalten sie per Mail an kulturservice@saarlouis.de oder telefonisch unter 06831 69890 – 13 oder -16.

Foto: Axel Adams
Ein besonderer Moment am Himmel über Saarlouis
Am französischen Nationalfeiertag sorgte ein außergewöhnlicher Moment über der Europastadt Saarlouis für zahlreiche begeisterte Blicke: Zwei Tornados der Deutschen Luftwaffe überflogen am Nachmittag das deutsch-französische Freundschaftsfest auf dem Ravelin und setzten damit ein sichtbares Zeichen der engen Partnerschaft zwischen Deutschland und Frankreich.
Der Überflug wurde in enger Zusammenarbeit mit der Bundeswehr ermöglicht. Im Jahr ihres 70-jährigen Bestehens verband die Deutsche Luftwaffe einen Teil ihres Jubiläums mit den Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag in der Garnisons- und Europastadt Saarlouis und unterstrich damit die besondere Verbundenheit beider Nationen.
Gemeinsam mit dem französischen Generalkonsul Jérôme Spinoza verfolgte Oberbürgermeister Marc Speicher den Überflug. Für die zahlreichen Besucherinnen und Besucher des Freundschaftsfestes bildete er den emotionalen Höhepunkt eines Tages, an dem die europäische Idee und die deutsch-französische Freundschaft auf besondere Weise erlebbar wurden.
„Der Überflug der beiden Tornados war weit mehr als ein beeindruckendes Bild am Himmel. Er war ein starkes Symbol für die enge Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich, für gegenseitiges Vertrauen. Dass wir diesen historischen Moment gemeinsam mit dem französischen Generalkonsul und so vielen Bürgerinnen und Bürgern erleben durften, macht mich stolz und dankbar“, so Oberbürgermeister Marc Speicher.
Saarlouis ist seit Jahrzehnten eng mit der Bundeswehr verbunden. Als Garnisonsstadt und Standort der Luftlandebrigade 1 sowie des Landeskommandos Saarland bestehen gewachsene Beziehungen, die von gegenseitigem Vertrauen und enger Zusammenarbeit geprägt sind. Umso größer ist die Wertschätzung für die deutsche Luftwaffe und alle beteiligten Soldatinnen und Soldaten, die diesen besonderen Überflug mit höchster Professionalität geplant und durchgeführt haben.
„Mein ausdrücklicher Dank gilt der Deutschen Luftwaffe, dem Taktischen Luftwaffengeschwader 33 aus Büchel und der gesamten Bundeswehr. Dass sie unsere Idee aufgegriffen und diesen besonderen Moment ermöglicht hat, ist alles andere als selbstverständlich. Der Überflug war nicht nur eine eindrucksvolle fliegerische Leistung, sondern auch ein sichtbares Zeichen dafür, wie eng die Verbundenheit zwischen Bundeswehr und unserer Garnisonsstadt Saarlouis ist.“, erklärt Speicher weiter.
Der Tornado-Überflug fügte sich eindrucksvoll in das Programm des deutsch-französischen Freundschaftsfestes ein und wird vielen Besucherinnen und Besuchern als außergewöhnlicher Moment in Erinnerung bleiben – als Zeichen gelebter Partnerschaft, europäischer Verbundenheit und des gegenseitigen Respekts zwischen Deutschland und Frankreich.

Foto: Dominik Eder
Kanalsanierung im Bereich Vogelsang
Das Abwasserwerk der Europastadt Saarlouis saniert die öffentliche Kanalisation im Bereich Vogelsang. Trotz der Durchführung als grabenlose Sanierung in geschlossener Bauweise, bedarf es dennoch umfänglicher Verkehrssicherungsmaßnahmen um die Ausführung und die Sicherheit des Personals gewährleisten zu können.
Betroffen ist der Bereich von der Metzer Straße durch die Schwarzbachstraße bis hin zur Einmündung Soutyhofstraße/Ferdinand-Heil-Straße. Während in der Metzer Straße und der Schwarzbachstraße nur geringe Eingriffe in Form einer punktuellen Reduzierung um eine Fahrspur bzw. dem Aufstellen von Halteverbotszonen notwendig werden, müssen die Arbeiten im Einmündungsbereich Soutyhofstraße/ Ferdinand-Heil-Straße unter Vollsperrung ausgeführt werden. Eine entsprechende Umleitung wird rechtzeitig aufgestellt bzw. ausgeschildert.
Auf Basis der prognostizierten Witterung sollen die Arbeiten Ende Juli/Anfang August mit einer Ausführungszeit von 2 Wochen durchgeführt werden.
Das Abwasserwerk bittet die betroffenen Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für eventuelle Lärmbelästigungen und Verkehrsbeeinträchtigungen, zu denen es trotz sorgfältiger Planung und entsprechend getroffener Schutzmaßnahmen dennoch kommen kann.
Kanalerneuerung in der Gatterstraße: Vollsperrung im Einmündungsbereich zur Lisdorfer Straße
Das Abwasserwerk der Europastadt Saarlouis führt die Erneuerung des Mischwasserkanals in der Gatterstraße durch. Davon betroffen ist ebenso der Einmündungsbereich „Gatterstraße/Lisdorfer Straße“. Im Einmündungsbereich der Lisdorfer Straße können die Arbeiten nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. Die Arbeiten in diesem Bereich beginnen am 03.08.2026 und enden voraussichtlich am 14.08.2026. Eine entsprechende Umleitung wird rechtzeitig bekanntgemacht und ausgeschildert.
Das Abwasserwerk bittet die betroffenen Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für eventuelle Lärmbelästigungen und Verkehrsbeeinträchtigungen, zu denen es trotz sorgfältiger Planung und entsprechend getroffener Schutzmaßnahmen dennoch kommen kann.
Kanalsanierung im Bereich Vogelsang: Verkehrseinschränkungen ab 27. Juli
Das Abwasserwerk der Europastadt Saarlouis saniert die öffentliche Kanalisation im Bereich Vogelsang. Trotz der Durchführung als grabenlose Sanierung in geschlossener Bauweise, bedarf es dennoch umfänglicher Verkehrssicherungsmaßnahmen um die Ausführung und die Sicherheit des Personals gewährleisten zu können.
Betroffen ist der Bereich von der Metzer Straße durch die Schwarzbachstraße bis hin zur Einmündung Soutyhofstraße/Ferdinand-Heil-Straße. Während in der Metzer Straße nur geringe Eingriffe in Form einer punktuellen Reduzierung um eine Fahrspur notwendig werden, müssen die Arbeiten im Einmündungsbereich Soutyhofstraße/ Ferdinand-Heil-Straße und der Schwarzbachstraße unter Vollsperrung ausgeführt werden. Eine entsprechende Umleitung wird rechtzeitig aufgestellt bzw. ausgeschildert.
Auf Basis der prognostizierten Witterung sollen die Arbeiten am 27.07.2026 mit einer Ausführungszeit von 2 Wochen durchgeführt werden.
Das Abwasserwerk bittet die betroffenen Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für eventuelle Lärmbelästigungen und Verkehrsbeeinträchtigungen, zu denen es trotz sorgfältiger Planung und entsprechend getroffener Schutzmaßnahmen dennoch kommen kann.
Fort-Rauch-Straße: Vollsperrung aufgrund von Straßenbauarbeiten
Die Europastadt Saarlouis führt Arbeiten zur Herstellung einer Fahrradstraße in der Fort-Rauch Straße durch. Die Asphaltdecke wird hierzu vollständig erneuert.
Die Arbeiten können nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. Die Arbeiten beginnen am 17.08.2026 und enden voraussichtlich am 21.08.2026. Die Europastadt Saarlouis bittet die betroffenen Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für eventuelle Lärmbelästigungen und Verkehrsbeeinträchtigungen, zu denen es trotz sorgfältiger Planung und entsprechend getroffener Schutzmaßnahmen dennoch kommen kann.
Saarlouiser Stadtspitze besucht Bundespolizei in Saarbrücken
Zu einem Antrittsbesuch haben Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin und der Leiter des Amts für Bürgerservice, Sicherheit und Ordnung, Christian Bost in der vergangenen Woche die Bundespolizeiinspektion Saarbrücken besucht. Empfangen wurden sie von Polizeidirektor Robert Tachtler.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand der persönliche Austausch über aktuelle sicherheitsrelevante Themen sowie die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Sicherheitsbehörden. In einem gemeinsamen Arbeitsgespräch informierten sich der Oberbürgermeister und der Bürgermeister über die vielfältigen Aufgaben und Zuständigkeiten der Bundespolizei im Saarland.
Anschließend erhielten die Gäste bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten der Dienststelle einen umfassenden Einblick in die tägliche Arbeit der Bundespolizei. Die Stadtspitze zeigte sich besonders beeindruckt von einer Vorführung der Diensthundestaffel, bei der die Leistungsfähigkeit und das breite Einsatzspektrum der speziell ausgebildeten Hunde eindrucksvoll demonstriert wurden.
Ein weiterer Programmpunkt führte die Gruppe zur Bundespolizeiwache am Saarbrücker Hauptbahnhof. Dort informierten sich die Anwesenden über die Arbeit der Einsatzkräfte an einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte des Saarlandes. Die Beamtinnen und Beamten gaben dabei Einblicke in ihren Arbeitsalltag und schilderten die besonderen Herausforderungen, die der Einsatzdienst im Bahnhofsbereich mit sich bringt.
„Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Deshalb ist der regelmäßige Austausch mit unseren Sicherheitsbehörden von großer Bedeutung. Die Bundespolizei leistet tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag für die öffentliche Sicherheit. Der Besuch hat uns einmal mehr gezeigt, mit welch hoher Professionalität und großem Engagement die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Dienst versehen“, betonte Oberbürgermeister Marc Speicher.
Zum Abschluss bedankten sich Oberbürgermeister und Bürgermeister bei Polizeidirektor Tachtler und seinem Team für den offenen Austausch, die interessanten Einblicke und den herzlichen Empfang.

Foto: Sophia Bonnaire
Igel schützen – Mähroboter nur tagsüber einsetzen
Igel gehören zu den nützlichsten Gartenbewohnern und leisten einen wichtigen Beitrag zum natürlichen Gleichgewicht, indem sie zahlreiche Schädlinge wie Insekten, Raupen und Nacktschnecken fressen. Gleichzeitig stehen die Tiere inzwischen auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN), da ihre Bestände zunehmend zurückgehen. Deshalb hat die Stadt Lebach nun in Zusammenarbeit mit den örtlichen Naturschutzbeauftragten eine Infokampagne zum Schutz von Igeln gestartet.
Eine wachsende Gefahr für die nachtaktiven Tiere stellen Mähroboter dar. Da Igel bei Gefahr nicht fliehen, sondern sich einrollen, erkennen viele Geräte sie nicht rechtzeitig als Hindernis. Die Folge sind oftmals schwere Verletzungen oder der Tod der Tiere. Naturschutzverbände empfehlen daher dringend, Mähroboter ausschließlich tagsüber zu betreiben.
Neben dem bewussten Einsatz von Gartentechnik können auch naturnah gestaltete Gärten, durchlässige Zäune sowie der Verzicht auf Pestizide und Schneckenkorn zum Schutz der Igel beitragen.
Ausführliche Informationen zum Igelschutz, zu Hilfsangeboten für verletzte Tiere sowie Links zu weiterführenden Informationen finden Interessierte in der kommenden Ausgabe des Lebacher Anzeigers sowie unter Stadt Lebach – Der grüne Mittelpunkt – SG 402 Umwelt , Grünflächen, Friedhofswesen.

Symbolfoto: pixabay
Die digitale Welt entdecken – Smartphone und Internet für ältere Menschen
Digitale Angebote können die Kommunikation, den Alltag und den Zugang zu Gesundheitsinformationen erleichtern und so mehr Selbstständigkeit im täglichen Leben ermöglichen. Um ältere Menschen bei der sicheren Nutzung digitaler Anwendungen zu unterstützen, kommt das Infomobil des Projekts „Digitaler Engel“ nach Riegelsberg, Saarbrücken und Saarlouis.
Vor Ort erfahren Interessierte, wie sie Smartphone, Tablet und Internet sicher im Alltag nutzen können. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen, die von den Digitalexpertinnen und -experten einfach und verständlich beantwortet werden. Darüber hinaus können digitale Anwendungen gemeinsam ausprobiert und Sprachassistenten wie Alexa kennengelernt werden.
Ergänzend informiert das Netzwerk »Das Saarland lebt gesund!« (DSLG) über das Thema Hitzeschutz. Besucherinnen und Besucher erhalten praktische Tipps zum Verhalten an heißen Tagen sowie Informationsmaterialien zum Mitnehmen.
Interessierte können das Infomobil des „Digitalen Engels“ kostenfrei an folgenden Terminen besuchen:
• Dienstag, 4. August 2026, 10:00–12:00 Uhr: Walter-Wagner-Platz, Riegelsberg
• Mittwoch, 5. August 2026, 10:00–12:00 Uhr: St. Johanner Markt, Saarbrücken
• Mittwoch, 5. August 2026, 14:00–16:00 Uhr: Französische Straße, Saarlouis
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und Vorkenntnisse werden nicht benötigt.
Wir freuen uns darauf, Sie persönlich zu begrüßen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Kommen Sie vorbei!
In Saarlouis findet die Veranstaltung in Kooperation mit der Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis, Birgit Cramaro, statt.
Europastadt Saarlouis verpachtet ab 01.01.2027 Restaurant im Vereinshaus Fraulautern
Die Europastadt Saarlouis verpachtet zum 1. Januar 2027 das Restaurantlokal im Vereinshaus im Stadtteil Fraulautern und sucht hierfür eine engagierte Pächterin oder einen engagierten Pächter.
Das barrierefrei zugängliche Objekt verfügt über eine Gesamtfläche von rund 275 Quadratmetern und bietet gute Voraussetzungen für einen gastronomischen Betrieb. Zur Ausstattung gehören ein Gastraum mit vorhandenen Tischen und Stühlen, eine Küche mit Gasanschluss und je nach Gastronomiekonzept nutzbarem Inventar, zwei Kühlräume, Abstellräume und eine kleine Terrassenfläche.
Für größere Veranstaltungen kann zudem der unmittelbar angrenzende Saal mit Tischbestuhlung für rund 300 Personen zusätzlich angemietet werden. Eine enge Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Vereinen sowie den Nutzerinnen und Nutzern des Saals ist ausdrücklich erwünscht und zugleich Voraussetzung für die Verpachtung.
Der monatliche Pachtzins beträgt 1.375,00 Euro netto zzgl. Nebenkosten. Darüber hinaus ist eine Kaution in Höhe von drei Monatsmieten zu hinterlegen. Die Instandhaltung des Pachtobjektes obliegt der Pächterin bzw. dem Pächter.
Interessierte Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, ein aussagekräftiges Gastronomiekonzept, eine Bescheinigung in Steuersachen des zuständigen Finanzamtes, eine SCHUFA-Eigenauskunft sowie das ausgefüllte Bewerbungsformular zur Selbstauskunft (erhältlich bei der Verpächterin) einzureichen.
Die vollständigen Bewerbungsunterlagen sind bis zum 24. August 2026 an die Europastadt Saarlouis, Amt für Gebäudebewirtschaftung und Flächenmanagement, Großer Markt 1, 66740 Saarlouis, zu richten.
Für Rückfragen steht Herr Cicerone unter der Telefonnummer 06831/443-342 zur Verfügung. Weitere Informationen sind unter www.saarlouis.deerhältlich.


Fotos: Stadt Saarlouis
Stadtverband der kulturellen Vereine lädt zum Sommerkonzert auf der Vauban-Insel ein
Der Stadtverband der kulturellen Vereine (SdkV) lädt am Sonntag, 19. Juli, um 17 Uhr zum traditionellen Sommerkonzert auf die Vauban-Insel in Saarlouis ein. In der stimmungsvollen Kulisse der Insel erhalten die Mitgliedsvereine des Stadtverbandes erneut die Gelegenheit, ihr musikalisches Können einem breiten Publikum zu präsentieren.
Für ein abwechslungsreiches Programm sorgt auch in diesem Jahr Organisationsleiterin Brigitte Bilz. Mit dabei ist die Chorgemeinschaft MGV 1859 Saarlouis-Lisdorf, die gleich mit zwei Formationen auftritt: Der Männerchor präsentiert unter der Leitung von Stefan Dolibois ein vielseitiges Repertoire aus klassischer geistlicher und weltlicher Chormusik. Der HardChor widmet sich hingegen deutscher und internationaler Rock- und Popmusik.
Ergänzt wird das Programm durch den Rathauschor Saarlouis unter der Leitung von Svetlana Schneider. Der Chor besteht seit mehr als 50 Jahren und setzt sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung zusammen. Ebenfalls auf der Bühne steht der Shanty-Chor „SaarLorLux“, der unter der Leitung von Armand Leichtweiß maritime Lieder und Seemannsklassiker zum Besten gibt.
Speisen und Getränke werden im Biergarten auf der Vauban-Insel angeboten. Der Eintritt zum Sommerkonzert ist frei.
Foto: Wolfgang Birkenbach
Kinderparlament der Kita Picard setzt ein Zeichen für Demokratie und deutsch-französische Freundschaft
Mit einem besonderen Besuch im Rathaus stellte sich gestern das Kinderparlament der Kindertagesstätte Picard im Rathaus vor. Das Kinderparlament besteht aus den 17 Vorschulkindern 2025/26 und ist ein fest etabliertes Gremium für Mitbestimmung, Partizipation und Demokratiebildung mit eigener Präsidentin und eigenem Präsidenten. Die Kinder können in verschiedenen Ministerien demokratische Prozesse altersgerecht erleben und lernen, ihre Interessen einzubringen sowie gemeinsam Entscheidungen zu treffen.
Begrüßt wurden die Kinder von Bürgermeister Carsten Quirin, Thomas Klein (Amtsleitung Amt für Frühkindliche Bildung), Annika Ziegler (stellv. Amtsleitung Amt für Frühkindliche Bildung) und Katrin Baier (pädagogische Gesamtleitung Kindertagesstätten).
Im Rahmen des Besuches überreichten die Kinder einen selbstgestalteten Eiffelturm, der künftig das Foyer des Rathauses schmücken wird. Das Kunstwerk entstand innerhalb einer Woche gemeinsamer Projektarbeit zum Fest der Frankophonie und verbindet kreatives Gestalten mit sprachlicher Bildung. In den Eiffelturm wurden zahlreiche französische Sprachelemente integriert, sodass die Kinder während des Bastelns spielerisch ihre Französischkenntnisse vertiefen konnten.
Begleitet wurde das Projekt von der bilingualen pädagogischen Fachkraft Mme. Yasmine Suler, die zugleich als Beauftragte für das Kinderparlament tätig ist. Mit großem Engagement, viel Kreativität und Freude gestalteten die Kinder gemeinsam mit ihr den Eiffelturm als sichtbares Symbol der deutsch-französischen Freundschaft. Darüber hinaus werden die Vorschulkinder von Angela Kerber, pädagogische Fachkraft für Vorschulpädagogik, beim Übergang von der Kindertagesstätte in die Schule pädagogisch begleitet und auf den neuen Lebensabschnitt vorbereitet.
Bürgermeister Carsten Quirin zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Kinder und der pädagogischen Arbeit der Einrichtung: „Ich bin sehr stolz darauf, wie in unserer Kita die deutsch-französische Freundschaft mit Leben gefüllt wird. Der selbst gestaltete Eiffelturm ist nicht nur ein kreatives Kunstwerk, sondern zugleich ein sichtbares Zeichen für gelebte Vielfalt und die enge Verbundenheit mit der französischen Sprache und Kultur. Das Kinderparlament zeigt eindrucksvoll, wie Kinder bereits früh Verantwortung übernehmen und unsere Gemeinschaft mitgestalten können.“
Abgerundet wurde der Besuch mit einem leckeren Eis, bei dem die Kinder die Gelegenheit bekamen, ihre Fragen an den Bürgermeister zu stellen. Als Dank für den herzlichen Empfang überreichte das Kinderparlament den Beteiligten zudem selbst gestaltete Urkunden.

Das Kinderparlament zu Besuch im Rathaus.
:
Das Kinderparlament der Kita Picard übergibt stolz den selbstgestalteten Eiffelturm an Bürgermeister Carsten Quirin.
Fotos: Zoe Dillschneider
Besonderes Zeichen deutsch-französischer Freundschaft: Botschafter Delattre empfängt Europastadt Saarlouis
Auf Einladung des französischen Botschafters in Deutschland, François Delattre, besuchte eine Delegation der Europastadt Saarlouis die französische Botschaft für die Bundesrepublik Deutschland in Berlin. Im Mittelpunkt des rund einstündigen Gesprächs standen die engen deutsch-französischen Beziehungen Saarlouis’, seine europäische Ausrichtung sowie gemeinsame Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit. Begleitet wurde Oberbürgermeister Marc Speicher von Bürgermeister Carsten Quirin, Honorarkonsulin Myriam Bouchon sowie Christiane Bähr von der Stabsstelle Europa und internationale Zusammenarbeit. Es war der erste Besuch einer Saarlouiser Delegation bei einem französischen Botschafter überhaupt.
Der Empfang durch Botschafter François Delattre war von großer Herzlichkeit und gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Im Verlauf des Austauschs stellte Oberbürgermeister Marc Speicher die besondere Rolle Saarlouis’ als Europastadt heraus. Neben der französischen Gründungsgeschichte, der bis heute gelebten gemeinsamen Kultur und Sprache sowie der traditionsreichen Städtepartnerschaft mit Saint-Nazaire standen insbesondere die jüngsten europäischen Entwicklungen im Fokus. Dazu zählen die offizielle Einführung der Bezeichnung „Europastadt Saarlouis“, die Auszeichnung mit dem Europadiplom des Europarats in Straßburg sowie zahlreiche deutsch-französische Projekte in den Bereichen Kultur, Bildung, Wirtschaft und Jugendaustausch.
Botschafter Delattre zeigte sich beeindruckt von der Intensität und Vielfalt der deutsch-französischen Beziehungen in Saarlouis. Er würdigte insbesondere das außergewöhnliche europäische Engagement der Stadt und machte deutlich, dass Saarlouis weit über die Region hinaus als Beispiel für eine lebendige deutsch-französische Partnerschaft wahrgenommen wird. Auch die kontinuierliche Arbeit der Stadt zur Stärkung des europäischen Gedankens sowie die zahlreichen Begegnungen zwischen Menschen aus beiden Ländern fanden seine ausdrückliche Anerkennung.
„Dieses Gespräch war für uns eine große Auszeichnung. Es hat gezeigt, dass unser europäisches Engagement auch auf höchster diplomatischer Ebene wahrgenommen und wertgeschätzt wird. Saarlouis lebt die deutsch-französische Freundschaft seit Jahrhunderten – nicht nur durch seine Geschichte, sondern vor allem durch das tägliche Miteinander der Menschen. Dieses Miteinander wollen wir auch künftig aktiv gestalten und weiter ausbauen“, betonte Oberbürgermeister Marc Speicher.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs waren die künftigen Vorhaben der Europastadt. So informierte die Delegation über das erstmals stattfindende deutsch-französische Freundschaftsfest am 14. Juli, das künftig dauerhaft in Saarlouis etabliert werden soll. Ebenso wurden die geplante Einweihung eines Europastadtdenkmals sowie die Benennung der Rue François Mitterrand vorgestellt, die als sichtbares Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft und der europäischen Einigung entstanden ist. In diesem Zusammenhang sprach Oberbürgermeister Speicher eine Einladung an Botschafter Delattre aus, nach Saarlouis zu kommen.
Darüber hinaus war die Zukunft der französischen Agence Consulaire in Saarlouis Thema des Austauschs. Die Delegation unterstrich die große Bedeutung der Einrichtung für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sowie für die Betreuung französischer Staatsangehöriger in der Region. „Das Honorarkonsulat in Saarlouis muss weiter bestehen bleiben und ist für uns im Saarland und der gesamten Region als nur eines von bundesweit zwölf Honorarkonsulaten von grundlegender Bedeutung“, so Oberbürgermeister Marc Speicher.
Zum Abschluss zog Speicher ein durchweg positives Fazit:
„Wir haben einen offenen, konstruktiven und ausgesprochen wertschätzenden Austausch erlebt. Die Anerkennung, die Botschafter Delattre der Arbeit unserer Europastadt entgegengebracht hat, freut uns sehr und bestätigt uns auf unserem Weg. Saarlouis versteht sich als Brückenbauer zwischen Deutschland und Frankreich – und wir werden diese Rolle auch künftig mit Überzeugung und Leidenschaft ausfüllen.”
—-
Bildtext:
: v.l.: Honorarkonsulin Myriam Bouchon sowie Christiane Bähr (Stabsstelle Europa und internationale Zusammenarbeit), Bürgermeister Carsten Quirin, Botschafter François Delattre und Oberbürgermeister Marc Speicher.
: Marc Speicher und François Delattre im Gespräch beim Besuch in der französischen Botschaft in Berlin.
Fotos: Sophia Tull
Nachruf Alfred Fuß
„Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Alfred Fuß. Er hat über Jahrzehnte als Stadtratsmitglied und später als Bürgermeister unsere Stadt geprägt. Zeit seines Lebens war er eng mit Saarlouis und mit seinem Heimatstadtteil Roden verbunden. Aufgewachsen in Roden, blieb er seinem Ort und seiner Stadt stets verpflichtet und setzte sich mit großem persönlichem Einsatz für die Belange der Menschen ein.“, erklärt Oberbürgermeister Marc Speicher
Über 20 Jahre, von 1968 bis 1988, gehörte Alfred Fuß dem Stadtrat der Stadt Saarlouis an. Anschließend war er von 1988 bis 2006 insgesamt 18 Jahre Bürgermeister. In dieser Zeit wirkte er mit hoher fachlicher Kompetenz, großem Verantwortungsbewusstsein und einem ausgeprägt menschlichen Führungsstil. In seinem politischen Handeln stand stets der Mensch im Mittelpunkt.
Besonders für den Stadtteil Roden war Alfred Fuß eine prägende Persönlichkeit und anerkannte sowie geschätzte Persönlichkeit des sozialen, kulturellen und politischen Lebens. Sein Engagement reichte weit über die Stadtverwaltung hinaus und spiegelte sich auch in seiner aktiven Vereinsarbeit wider.
„Mit Alfred verlieren wir einen lieben Menschen, der sich mit Kopf, Herz und Hand für seine Stadt und für seine Mitmenschen eingesetzt hat. Ich habe Alfred für seine offene, herzliche und soziale Art außerordentlich geschätzt. Seine Warmherzigkeit und seine Geselligkeit werden mir persönlich vor allem in Erinnerung bleiben. Persönlich und im Namen von vielen, für die er sich in den Jahrzehnten seiner Arbeit eingesetzt hat, sage ich von Herzen Danke und vergelts Gott. Unsere Stadt und ich auch ganz persönlich werde Alfred in bester Erinnerung bewahren.“, so Marc Speicher
saaBild: Archiv/Europastadt Saarlouis
Erster Überflug in der Geschichte des Saarlandes am französischen Nationalfeiertag über Saarlouis
Historischer Moment für das Saarland:
Erster Überflug in der Geschichte des Saarlandes am französischen Nationalfeiertag über Saarlouis
Ein besonderes Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft erwartet die Bürgerinnen und Bürger am Dienstag, 14. Juli, über Saarlouis: Anlässlich des französischen Nationalfeiertags wird es erstmals in der Geschichte des Saarlandes einen Überflug geben. Zwei Tornados der Bundeswehr werden die Garnisons- und Europastadt überfliegen.
„Im Jahr des 70-jährigen Bestehens der Deutschen Luftwaffe ist es uns gemeinsam gelungen, dieses besondere Jubiläum mit den Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag und dem deutsch-französischen Freundschaftsfest in Saarlouis zu verbinden“, erklärt Oberbürgermeister Marc Speicher. „Der 14. Juli als Nationalfeiertag Frankreichs steht für uns in Saarlouis auch für die enge Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich. Mit dem Überflug der Deutschen Luftwaffe unterstreichen wir unsere enge Partnerschaft und unseren gemeinsamen europäischen Gedanken. So wie es in Paris am 14. Juli Tradition ist, so machen wir es in diesem Jahr ähnlich in Saarlouis. Wir sind Europastadt und wir danken dem französischen Generalkonsul Jérôme Spinoza sowie dem Landeskommando der Bundeswehr mit Oberst Kopp und seinem Vorgänger Oberst Staab außerordentlich, dass dieses historische Ereignis möglich ist“, so Speicher weiter.
Der Überflug ist für 15:30 Uhr vorgesehen. Die Tornados werden Saarlouis in einer Flughöhe passieren, die eine gute Sicht auf die Maschinen ermöglicht.
Der Überflug findet im Rahmen des deutsch-französischen Freundschaftsfestes statt, mit dem die Garnisons– und Europastadt Saarlouis erstmals den französischen Nationalfeiertag feiert. Besucherinnen und Besucher können den Überflug vom Ravelin V aus verfolgen, wo den ganzen Tag über ein abwechslungsreiches Programm rund um die deutsch-französische Freundschaft angeboten wird.
Bild: Bundeswehr/Thorsten Jakobs
Mariä Geburtsmarkt mit vielen Neuerungen
Mariä Geburtsmarkt am 15. September
Traditioneller Markt präsentiert sich mit zahlreichen Neuerungen
Der traditionsreiche Mariä Geburtsmarkt in Lebach startet am Dienstag, 15. September 2026,mit frischen Impulsen und einem deutlich erweiterten Angebot. Mit mehr als 50 neuen Ständen, einem erstmals angebotenen Kinderprogramm sowie einem neuen Gastronomiebereich präsentiert sich einer der größten und ältesten Märkte der Region attraktiver denn je.
Der Mariä Geburtsmarkt blickt auf eine lange Tradition zurück und ist seit Generationen fester Bestandteil des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in Lebach. Jahr für Jahr zieht er tausende Besucherinnen und Besucher aus dem gesamten Saarland an. In den vergangenen Jahren hatte der Markt jedoch mit Herausforderungen zu kämpfen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie altersbedingte Geschäftsaufgaben langjähriger Marktbeschickerführten dazu, dass immer mehr Standplätze unbesetzt blieben.
Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, arbeitet das Team der Stadtverwaltung bereits seit Monaten intensiv an einer Neuausrichtung des Marktes. Ziel war es, den Mariä Geburtsmarkt wieder breiter aufzustellen, neue Händler zu gewinnen und die Attraktivität für Besucherinnen und Besucher nachhaltig zu steigern.
Mit Erfolg: Sämtliche Lücken aus den Vorjahren konnten geschlossen werden. Darüber hinaus bereichern mehr als 50 neue Händlerinnen und Händler das Marktgeschehen, so dass sich in diesem Jahr wieder über 200 Stände in der Innenstadt tummeln. Die neuen Stände sind über das gesamte Marktgelände von der Tholeyer Straße, durch die Pfarrgasse und die Marktstraße, die Fußgängerzone und den Rathausplatz sowie über die Theelbrücke bis zum Bitcher Platz und in der Pickardstraße verteilt. Gäste sollten sich also ausreichend Zeit nehmen, um die Vielfalt des Angebots zu entdecken.
Neben vielen bekannten und beliebten Standbetreibern konnten zahlreiche neue Händler aus der gesamten Großregion sowie darüber hinaus gewonnen werden. Einige reisen sogar aus Holland, dem Raum Nürnberg, aus Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen nach Lebach an. Besonders im vorderen Bereich der Tholeyer Straße finden sich viele neue Angebote – darunter Handwerkskunst, Honigspezialitäten, italienische Salami- und Käsespezialitäten sowie eine Likörmanufaktur.
Eine weitere Neuerung ist der neue Gastronomiebereich in der Mitte der Tholeyer Straße im Bereich des Kinos. Dort laden Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein. Das gastronomische Angebot schafft einen zusätzlichen Treffpunkt innerhalb des Marktgeschehens und bietet die Möglichkeit, den Marktbesuch in entspannter Atmosphäre zu genießen. Erstmals ist auch der „Ebbes von Hei!“-Genussmarkt in den Mariä Geburtsmarkt integriert. Die in der Regionalmarke organisierten Mitgliedsbetriebe werden konzentriert auf dem Bitcher Platz zu finden sein.
Familien dürfen sich in diesem Jahr auf ein ganz neues Angebot freuen. Erstmals wird es beim Mariä Geburtsmarkt von 14 bis 17 Uhr ein eigenes Kinderprogramm geben. Unter anderem sorgt Lukas Hefner mit seiner Zauber- und Zirkusshow für beste Unterhaltung.
Die positive Resonanz der Händler und die große Zahl an Neuanmeldungen zeigen, dass der Mariä Geburtsmarkt weiterhin eine hohe Strahlkraft besitzt. „Wir sind überzeugt, dass die Besucherinnen und Besucher die vielen Neuerungen schätzen werden und freuen uns auf einen lebendigen, abwechslungsreichen und gut besuchten Markt“, sagt der Beigeordnete der Stadt, Fred Metschberger in Vertretung von Bürgermeister Klauspeter Brill. Die Stadt Lebach lädt alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus nah und fern herzlich ein, den Markt im Rahmen der Grünen Woche zu besuchen und die Verbindung aus Tradition, Vielfalt und neuen Ideen zu erleben. Der Mariä Geburtsmarkt ist ein Stück Lebacher Identität, er gehört zu den wichtigsten Veranstaltungen unserer Stadt und wird als „höchster Feiertag in Lebach“ bezeichnet. Deshalb war es ein großes Anliegen, den Markt weiterzuentwickeln und gleichzeitig seinen traditionellen Charakter zu bewahren. „Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, zahlreiche neue Händler für Lebach zu gewinnen und den Markt wieder deutlich aufzuwerten.“


Kostenlose Busfahrt zum „Estivales de Bitche“
Auch in diesem Jahr bietet die Stadt Lebach wieder eine gemeinsame, kostenlose Busfahrt zum „Estivales de Bitche“ in die französische Partnerstadt an.
Abfahrt am Bitcher Platz in Lebach ist am Sonntag, 26. Juli 2026 um 16.30 Uhr. Interessierte können sich bis zum 22. Juli beim Kulturamt der Stadt Lebach unter Tel. (06881) 59–230, per Mail an huber@lebach.de oder vor Ort an der Info im Lebacher Rathaus anmelden.

„The Terminator“ am 04.08.2026 im Lebacher City-Filmstudio
Das City-Filmstudio Lebach präsentiert gemeinsam mit der Stadt Lebach die Veranstaltungsreihe „Kulturkino – Best of Cinema“. Dabei werden Kinoklassiker der Extraklasse gezeigt.
Am 04. August läuft „The Terminator“, ein Science-Fiction Film des Regisseurs und Drehbuchautors James Cameron aus dem Jahr 1984. In der Hauptrolle verkörpert Arnold Schwarzenegger einen Androiden mit menschlichem Gewebe, den Terminator. Der sehr erfolgreiche Autorenfilm ist der erste aus bislang 6 Kinofilmen, sowie einer Fernsehserie.
Aus einer düsteren Zukunft wird ein nahezu unzerstörbarer Killerroboter, der Terminator, in die Vergangenheit geschickt, um Sarah zu töten. Ihr zukünftiger Sohn soll später die Menschheit im Krieg gegen die Maschinen anführen. Der Soldat Kyle Reese reist ebenfalls aus der Zukunft zurück, um Sarah zu beschützen. Gemeinsam versuchen sie, dem Terminator zu entkommen und ihn aufzuhalten. Während der Verfolgungsjagd erfährt Sarah immer mehr über ihre entscheidende Rolle für die Zukunft. Ob es ihnen gelingt, den Terminator endgültig zu besiegen und die Zukunft zu verändern, bleibt bis zum Schluss spannend.
Jeden ersten Dienstag im Monat werden weitere Klassiker gezeigt. Im September läuft „The Fast and the Furious“ und im Oktober „Pans Labyrinth“.
Der Eintritt kostet jeweils 7 Euro und beinhaltet immer noch eine kleine Überraschung für die Kinobesucher. Tickets können unter https://lebach.my-movie-world.de gebucht werden.
Frischer Fisch und Strandkorbfeeling in Lebach
Als Helga Jeglorsch vor zehn Jahren beschlossen hat, ihr Fischgeschäft in der LebacherFußgängerzone altersbedingt aufzugeben, hat Michael Link ohne lange zu überlegen, den Laden übernommen. „Als Friesenjung‘ wollte ich immer schon mein eigenes Fischgeschäft“, erzählt der Mann, den die meisten Lebacher nur als „Fischi-Michi“ kennen. Zusammen mit seiner Frau Britta hat er sich damals einen Traum erfüllt.
Mittlerweile ist das „MB Fischhaus“ aus der City nicht mehr wegzudenken. Von Dienstag bis Samstag kann man hier frischen Fisch und leckere Meeresspezialitäten kaufen, um diesezuhause selbst zuzubereiten oder aber man nutzt die Möglichkeit, Fischgerichte vor Ort zu genießen. Beim täglichen Stammessen werden Backfisch und eine Vielzahl an köstlichen Salaten angeboten.
Das Fischlokal links neben dem Geschäft bietet Platz für 28 Gäste, im Sommer kommen rund 30 Plätze im Freien dazu. Dann kann man auch im Standkorb Platz nehmen, um dort fish and chips und ein Glas Wein zu genießen. Allerdings sollte man zum Mittagessen möglichst einen Tisch reservieren, schließlich kommt im „MB Fischhaus“ ausschließlich frischer Fisch auf den Teller. Reservierungen werden telefonisch unter 06881-51808 entgegengenommen. Auf diesem Weg kann man die Gerichte auch vorbestellen und abholen. Besonders beliebt sind die regelmäßig stattfindenden Events im „MB Fischhaus“. Ob Fisch-Burger oder Flammlachs, wenn Michi und Britta am Freitag oder Samstag zum Themenabend einladen, sind die Plätze schnell vergriffen. Auch hier wird unbedingt um Reservierung gebeten. Angekündigt werden die Events auf Facebook sowie auf der Tafel vor Laden und Restaurant Am Markt 17.


Dass Britta und Michael die herzlichsten Gastgeber sind, die man sich vorstellen kann, zeigte sich bei der Feier zum 10-jährigen Jubiläum, zu dem Stammgäste aus der ganzen Region gekommen sind. Für die Stadt Lebach überbrachte der Beigeordnete Fred Metschberger ein kleines Präsent – verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft. Foto: Kirsch/Stadt
Ein Stück Lebach auf Reisen
#lebachentdecken-Artikel machen die Verbundenheit zur Heimat deutlich
Ob am Meer, in den Bergen, auf Städtetour oder ganz gemütlich zuhause – die praktischen Merchandise-Artikel der Kampagne #lebachentdecken sind treue Begleiter im Alltag und auf Reisen. Die Stadt Lebach lädt alle Besitzerinnen und Besitzer der beliebten Artikel dazu ein, ihre schönsten Schnappschüsse zu teilen.
Egal, ob Trinkflasche, Stoffbeutel, Tasse oder ein anderer Artikel aus der #lebachentdecken-Kollektion: Zeigen Sie uns, wohin Sie „ein Stück Lebach“ mitnehmen. Besonders spannend sind Urlaubsfotos aus nah und fern, aber auch kreative Motive aus dem heimischen Garten, beim Wandern oder Radfahren in unserer Region sind herzlich willkommen.
Die eingesandten Bilder werden auf den Facebook- und Instagram-Kanälen der Stadt Lebach veröffentlicht. Außerdem erscheinen sie regelmäßig im „Lebacher Anzeiger“. Dabei entscheiden Sie selbst, ob Ihr Name zusammen mit dem Foto genannt wird oder ob die Veröffentlichung anonym erfolgen soll.
Mit der Aktion möchte die Stadt zeigen, wie vielfältig die #lebachentdecken-Artikel im Einsatz sind und gleichzeitig die Verbundenheit der Menschen mit Lebach sichtbar machen.
Senden Sie Ihr Foto einfach per E-Mail an lieblingsplatz@lebach.de und geben Sie dabei an, ob Ihr Name veröffentlicht werden darf oder ob Sie eine anonyme Veröffentlichung wünschen.
Die Stadt Lebach freut sich auf viele kreative Einsendungen und darauf, zu erfahren, wo das Maskottchen „Eddy, der Entdecker“ überall unterwegs ist!
„Mit unserer Kampagne #lebachentdecken ist es gelungen, eine moderne Marke für unsere Stadt zu schaffen, die von Beginn an für Schmunzeln gesorgt hat. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen und die große Nachfrage nach unseren Merchandise-Artikeln zeigen, dass die Kampagne von unseren Bürgerinnen und Bürgern, aber auch von Gästen sehr gut angenommen wird. Sie ist inzwischen zu einem festen Bestandteil unserer Imageförderung geworden und trägt dazu bei, die Verbundenheit mit unserer Stadt auf sympathische Weise nach außen zu tragen“, betont Fred Metschberger, Beigeordneter der Stadt Lebach. „Es ist spannend zu sehen, an welchen Orte auf der ganzen Welt unsere #lebachentdecken-Artikel zum Einsatz kommen. Gerade jetzt in der Urlaubszeit erreichen uns viele Einsendungen – jedeerzählt ihre eigene kleine Geschichte und zeigt, dass ein Stück Lebach überall dabei sein kann.“
Die Auswahl an #lebachentdecken-Artikeln wächst ständig und reicht von Trinkflaschen und Brotdosen über Flaschenöffner, Schlüsselanhänger und Mehrwegbecher bis hin zur Parkscheibe. Erhältlich sind alle Artikel zum Selbstkostenpreis an der Info im LebacherRathaus. In einer Vitrine im Foyer sind alle Artikel transparent mit Preisschildchen ausgestellt. Sie eignen sich im Übrigen auch bestens als kleine Mitbringsel. Postkarten und Aufkleber gibt es kostenlos dazu.

Zu Besuch in der Partnerstadt Bitche
Zu Gast bei Freunden
Antrittsbesuch bei Bürgermeisterin Sophie Pastor in Bitche
Die Städtepartnerschaft zwischen Lebach und der französischen Stadt Bitche lebt vonpersönlichem Austausch und den Begegnungen der Menschen beider Kommunen. Dies wurde einmal mehr beim jüngsten Besuch einer Lebacher Delegation in der Partnerstadt deutlich.
Auf Einladung der neuen Bürgermeisterin Sophie Pastor, die seit März an der Spitze der lothringischen Stadt steht, reisten Bürgermeister Klauspeter Brill, der Geschäftsleitende Beamte Roman Werth, der Erste Beigeordnete Markus Schu und der für die Städtepartnerschaft Zuständige Florian Wagner nach Bitche. Ziel des Besuchs war es, die neue Rathauschefin und ihr Team kennenzulernen, um gemeinsam die Weichen für die weitere Zusammenarbeit im Rahmen der seit 1979 bestehenden Städtepartnerschaft zu stellen.
Zum Programm gehörten unter anderem ein Rundgang durch den Garten des Friedens sowie der Besuch der imposanten Zitadelle. Bei einem gemeinsamen Essen nutzten die Vertreter beider Städte die Gelegenheit zu einem intensiven Austausch über künftige Projekte und Begegnungen.
Einigkeit bestand darüber, dass die Städtepartnerschaft auch künftig durch regelmäßige Kontakte auf Verwaltungs-, Vereins- und Bürgerebene lebendig und vielfältig gestaltet werden soll. Persönliche Begegnungen seien nach wie vor die beste Grundlage, um die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Menschen in Lebach und Bitche zu pflegen und weiter auszubauen.
Bereits fest eingeplant ist die Teilnahme Lebacher Bürgerinnen und Bürger am „Estivales de Bitche“ am letzten Juli-Wochenende. Wie in den vergangenen Jahren wird die Stadt Lebach hierfür einen kostenlosen Bus einsetzen, damit Interessierte bequem nach Bitche reisen und gemeinsam mit den französischen Freunden das beliebte Sommerfest feiern können.
Auch die Bitcher haben ihre nächsten Besuche in Lebach bereits angekündigt. EineDelegation um Bürgermeisterin Sophie Pastor, Jean-Michel Haller (bei der Stadt Bitche für die Städtepartnerschaft zuständig) sowie Jackie Hores, Vanessa Jung und Aline Goeberwerden anlässlich der Grünen Woche nach Lebach kommen. So werden die Gäste aus der Partnerstadt das Lebacher Oktoberfest und vermutlich auch den Mariä-Geburtsmarkt mitfeiern.
Der Antrittsbesuch machte deutlich, dass beiden Seiten sehr viel an der seit mehr als 45 Jahren bestehenden Städtepartnerschaft liegt und sich Lebach und Bitche gleichermaßen auf das in drei Jahren stattfindende 50-jährige Jubiläum der Jumelage freuen.




Fotos: Laurent Beckirch
Hallenbad-Sanierung, Baufortschritt der Gresaubacher Kita und ein möglicher Schul-Neubau
Bei der jüngsten Sitzung des Stadtrates Ende Juni standen gleich mehrere Themen auf der Tagesordnung, die für die Zukunft der Stadt Lebach richtungsweisend sind.
So wurde unter anderem eine valide Kostenschätzung für das „Sanierungsprojekt Hallenbad“ vorgestellt. Der jüngste Sachstandsbericht der Generalplaner (SIG Schroll Consult GmbH aus Saarbrücken) war allerdings ernüchternd: 13,9 Millionen Euro werden veranschlagt, um das Hallenbad zumindest in einem hochwassergeschützten und funktionsfähigen Zustand wieder in Betrieb nehmen zu können. Weitergehende Maßnahmen wie beispielsweise zur Barrierefreiheit, energetische Verbesserungen und Optimierungen der betrieblichen Abläufe sollen abhängig von den tatsächlichen Finanzierungsmöglichkeiten und verfügbaren Zuschüssen umgesetzt werden. „Die Zahlen, die nun vorgestellt wurden, stellen eine Belastung dar, die wir nicht stemmen können. Deshalb müssen wir versuchen, zusätzliche Fördermittel zu generieren“, erklärte Bürgermeister Klauspeter Brill in der öffentlichen Sitzung. „Zum jetzigen Zeitpunkt können zusätzlich zu den bereits zugesagten bzw. in Aussicht gestellten Zuschüssen von rund 6,1 Millionen weder die konkrete Höhe noch die endgültige Bewilligung möglicher weiterer Zuschüsse verbindlich benannt werden, sodass derzeit ein städtischer Eigenanteil von rund 8,9 Millionen Euro im Raum steht.“ Zusätzliche Zuschüsse könnten aus dem LuKIFG-Teilbudget, welches speziell für Schwimmbadsanierungen vorgesehen ist, generiert werden. Die Verwaltung hat diesbezüglich bereits eine Anmeldung der Maßnahme beim Saarländischen Städte- und Gemeindetag veranlasst. Eine Entscheidung über förderfähige Maßnahmen sowie Verteilungsgrundlagen soll Anfang Juli 2026 erfolgen, so dass in der nächsten Stadtratssitzung Ende August Klarheit über weitere Förderungen herrschen sollte.“
Aus diesem Grund wurde die Entscheidung über die weitere Vorgehensweise auch in die nächste Sitzungsperiode vertagt.
Außerdem wurde vom Baufortschritt an der neuen Kindertagesstätte in Gresaubach berichtet. Die Stadt baut dort eine eigene, fünfgruppige Kita, die bis nach den Sommerferien 2027 bezugsfertig sein soll. „Wir haben zwar bereits eine kleine Verzögerung zu verzeichnen, sind aber dennoch guter Dinge, dass wir das wieder aufholen können“, erklärte Helmut Wedig vom Architekturbüro Kühn aus Eppelborn, das mit der Planung und Ausführung beauftragt ist. Die Erdarbeiten seien bereits ausgeführt und die Bodenplatte eingeschalt, in Kürze werde diese betoniert. Außerdem laufen derzeit die Ausschreibungen für die Gewerke Gerüstbau, Dach und Fassade sowie die Fenster. Hier sollen nach Möglichkeiten Firmen aus der Region beauftragt werden, um den Mittelstand vor Ort zu stärken. Der Neubau der Kita wird rund 6,6 Millionen Euro kosten – „eine zwingend notwendige Investition in die Zukunft unserer Stadt und die Zukunft unserer Familien und Kinder, die allerdings ebenfalls nur mit Hilfe von Fördergeldern zu stemmen ist“, betont Brill.
Für eine zukunftsfähige Lösung für die Beschulung und Betreuung der Kinder im Schulbezirk „Aschbach, Dörsdorf, Gresaubach, Steinbach, Thalexweiler“ hat der Stadtrat in seiner Juni-Sitzung einen Grundsatzbeschluss gefasst. In der vorangegangenen Sitzungsperiode wurde ausgiebig über verschiedene Varianten (Erweiterung und Sanierung des Bestandes, Umzug der FGTS von Thalexweiler nach Steinbach mit gleichzeitigem Umzug der Kita Steinbach nach Thalexweiler oder ein kompletter Neubau an einem noch nicht definierten Ort) diskutiert. Nun haben sich die Ratsmitglieder in geheimer Abstimmung mit großer Mehrheit (26:5) dafür entschieden, den Weg „Neubau einer Grundschule mit angegliederter FGTS und einer Schulturnhalle“ im Bereich der Stadtteile Steinbach/ Thalexweiler weiter zu verfolgen.
„Realisierbar ist diese Variante allerdings nur, wenn in einem angemessenen Zeitraum geeignete Grundstücksflächen zur Verfügung stehen. Sollte dies nicht der Falls sein, muss eine andere Lösung her, über die der Rat dann noch einmal neu entscheiden müsste“, erklärt der Verwaltungschef. „So oder so werden für diese Maßnahme nach aktuellen Schätzungen etwa 18 bis 20 Millionen Euro veranschlagt. Wir müssen – ganz grob geschätzt – zwischen 10 und 12 Millionen Euro an Eigenmitteln aufwenden, um am Schulstandort Steinbach/Thalexweiler für die Herausforderungen der nächsten Jahre und Jahrzehnte gerüstet zu sein.“
„In Summe reden wir also alleine für die drei vorgenannten Projekte in den nächsten Jahren von Investitionen in Höhe von etwa 40 Millionen Euro“, so Brill abschließend.

Erfolgreicher Abschluss von ErFolQ² – Nahtloser Übergang in die nächste Förderperiode
Haus Europa bleibt zentrale Anlaufstelle für Qualifizierung und Beschäftigungsförderung in Roden und Fraulautern
Mit einem gemeinsamen Abschlussfest im Haus Europa endete das erfolgreiche BIWAQ V-Projekt ErFolQ². Zahlreiche Teilnehmende, Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartner sowie Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter nutzten die Gelegenheit, auf die vergangenen Jahre zurückzublicken und die erzielten Erfolge gemeinsam zu feiern.
Das Projekt ErFolQ² wurde von der Europastadt Saarlouis in Kooperation mit der Diakonischen Werk an der Saar gGmbH und dem Jobcenter im Kreis Saarlouis umgesetzt. Ziel war es, (langzeit-) arbeitslose Menschen durch individuelle Beratung, Qualifizierungsangebote und sozialraumorientierte Unterstützung auf ihrem Weg in Beschäftigung zu begleiten und gleichzeitig die Quartiere Roden und Fraulautern nachhaltig zu stärken.
Ein besonderer Grund zur Freude: Das Engagement wird ohne Unterbrechung fortgesetzt. Nach der inzwischen vorliegenden Förderzusage des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen startet bereits zum 1. Juli das Nachfolgeprojekt ErFolQ 2.0 im Rahmen der neuen Förderperiode BIWAQ VI – ebenfalls mit dem Haus Europa als zentralem Projektstandort.
Im Vergleich zum Vorgängerprojekt wurden die Angebote gezielt weiterentwickelt und noch stärker an den aktuellen Bedarfen der Quartiere Roden und Fraulautern ausgerichtet. Neben bewährten Beratungs- und Qualifizierungsangeboten werden neue Formate geschaffen, die den veränderten Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt sowie den Bedürfnissen der Menschen vor Ort Rechnung tragen. Die enge Zusammenarbeit der Projektpartner sowie die Vernetzung mit lokalen Akteuren bleiben dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor.
„ErFolQ² hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig wohnortnahe Unterstützung, individuelle Begleitung und starke Kooperationen für erfolgreiche Arbeitsmarktintegration sind. Dass wir mit ErFolQ 2.0 nahtlos an diese erfolgreiche Arbeit anknüpfen können, ist eine sehr gute Nachricht für die Menschen in Roden und Fraulautern. Mein Dank gilt allen Projektpartnern und Mitarbeitenden, die mit großem Engagement dazu beigetragen haben, neue Perspektiven zu eröffnen und unsere Quartiere nachhaltig zu stärken“, betont Bürgermeister Carsten Quirin.
Auch die kommunale Projektleitung, Jessica Fischer, blickt optimistisch auf die kommende Förderperiode: „Das Vertrauen in unsere Arbeit und die erneute Förderung ermöglichen es uns, die erfolgreichen Ansätze der vergangenen Jahre weiterzuführen und gleichzeitig neue Schwerpunkte zu setzen. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort haben wir die Angebote weiterentwickelt und an die aktuellen Bedarfe angepasst. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Partnern auch in den kommenden Jahren neue Chancen für Teilhabe, Qualifizierung und Beschäftigung zu schaffen.“
Mit dem Start von ErFolQ 2.0 setzen die Europastadt Saarlouis, die Diakonische Werk an der Saar gGmbH und das Jobcenter im Kreis Saarlouis ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Das Haus Europa sowie das Donatuszentrum bleiben damit auch künftig wichtige Orte der Beratung, Begegnung und Unterstützung für Menschen, die neue berufliche Perspektiven entwickeln möchten.

Foto: Bäcker Marketing
Autorenlesung mit Stephanie Gessner begeistert Viertklässler der Grundschule Beaumarais
Im Rahmen der diesjährigen Nachlese zur SPIELSTARK-Veranstaltung und der beliebten Talkrunde „Mein Lieblingsbuch, ich stell’s Euch vor“ hat die Stadtbibliothek Saarlouis zusammen mit der Buchhandlung Bock & Seip ein literarisches Highlight organisiert: Die Autorenbegegnung mit der Mainzer Kinder- und Jugendbuchautorin Stephanie Gessner.
Der Autorenlesung mit Stephanie Gessner vorangegangen war die Veranstaltung „Mein Lieblingsbuch, ich stell’s Euch vor“, bei der drei Kinder aus Saarlouiser Grundschulen ihre Lieblingsbücher im Theater am Ring vorstellen durften. Ein großes Dankeschön an die Kinder Elisa Grißmer, Julia und Simon Meunier, die im Rahmen dieses Events ausgelost wurden, um zusammen mit Julia Hennings, Leiterin des Amtes für Kultur, an der unterhaltsamen Gesprächsrunde am 5. März teilzunehmen.
Die anschließende Autorenlesung mit Stephanie Gessner und den Viertklässlern der Grundschule Beaumarais fand am 24. Juni hitzebedingt nicht im Theater am Ring statt, sondern wurde spontan in die Grundschule Beaumarais verlegt. Stephanie Gessner hatte ihre Reihe Time Travellers dabei und las aus dem dritten Band „Safari mit Hindernissen vor“. Die Autorin entführte die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer in die spannende Welt Südafrikas.
Zum Inhalt der Bücher der Reihe Time Travellers: Die Klasse 6G möchte eigentlich eine Klassenfahrt in den Odenwald unternehmen, landet aber mit Hilfe von Zeitumweg zuerst in Australien, dann in Italien und im letzten Band der Reihe in Südafrika. Es geht um Freundschaft und den Zusammenhalt der Klasse. Einige der Kinder erhalten magische Fähigkeiten wie z. B. das Sprechen mit Tieren oder sich in Wasser verwandeln. Verfolgt wird die Schulklasse von den Chrononauts, eine Gruppe von Leuten, die sich für Zeitreise interessieren und dabei auch nicht vor Entführung zurückschrecken.
Gebannt und mit großer Aufmerksamkeit verfolgten die Viertklässler der Grundschule Beaumarais die spannende Lesung. Die Autorin gab zudem Einblicke in ihre Arbeit als Schriftstellerin und beantwortete zahlreiche neugierige Fragen. So erfuhren die Zuhörerinnen und Zuhörer, dass Stephanie Gessner die Orte in ihren Büchern selbst bereist hat und auch auf einer Safari in Südafrika war.
Zum Abschluss der Autorenlesung erhielten die Kinder die Möglichkeit, ein signiertes Exemplar der Time Travellers-Reihe zu erwerben, organisiert von der Buchhandlung Bock und Seip, oder sich eine persönliche Autogrammkarte der Autorin mit nach Hause zu nehmen – ein Erinnerungsstück an einen besonderen Vormittag voller Geschichten und Begeisterung für das Lesen.

Bildtexte:
Julia Hennings zusammen mit Elisa, Julia und Simon nach der Talkrunde „Mein Lieblingsbuch, ich stell’s Euch vor“

Stephanie Gessner bei ihrer Lesung in der Grundschule Beaumarais.
Fotos: Eva-Maria Keller
Nordic Walking – Intensivkurs für Seniorinnen und Senioren
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin und die vhs der Kreisstadt Saarlouis von Montag, den 20. Juli bis Samstag, den 25. Juli 2026 von 18.00 Uhr – 19.00 Uhr ( 6 Termine) einen neuen Kurs unter der Leitung von Petra Zimmermann an. Treffpunkt: Parkplatz Stadtgartenhalle St.Nazairer Allee 13
Moderate, gezielte Bewegung wirkt nachweislich positiv auf Körper und Geist. Nordic Walking stärkt Herz und Kreislauf, verbessert Koordination, Beweglichkeit und Gleichgewicht und kann Osteoporose vorbeugen.
Der tägliche Kurs ist geeignet ohne Vorerfahrung oder mit leichten Vorkenntnissen.
Bitte mitbringen: Lauf- oder Walkingschuhe, soweit vorhanden Nordic-Walking-Stöcke, witterungsangepasste Sportbekleidung, ggf. Wasser oder Sportgetränk
Ein weiterer Kurs wird von Montag, 03.08. bis Samstag, 08.08.26 angeboten.
Teilnahmegebühr: 44,00 €, ermäßigt 36,00 €
Anmeldung bis 16.07.: vhs der Stadt Saarlouis, Tel: 06831/ 6 98 90 30,
Öffentliche Bekanntmachungen künftig online abrufbar
Europastadt Saarlouis setzt auf digitale Veröffentlichung und neuen Benachrichtigungsservice.
Ab dem 1. Juli 2026 werden die öffentlichen Bekanntmachungen der Stadt Saarlouis über die städtische Website veröffentlicht. Mit der Umstellung auf die digitale Bekanntmachung schafft die Stadt einen zeitgemäßen, leicht zugänglichen und jederzeit verfügbaren Informationsweg für Bürgerinnen und Bürger.
Öffentliche Bekanntmachungen informieren unter anderem über Bauleitplanverfahren, Satzungen oder andere rechtlich relevante Verwaltungsverfahren. Künftig können diese Informationen bequem online eingesehen werden – unabhängig von Öffnungszeiten und jederzeit von zu Hause oder unterwegs.
Die Bekanntmachungen werden auf der Website der Europastadt in den jeweiligen Themenbereichen veröffentlicht und bleiben dort für den Veröffentlichungszeitraum abrufbar. Zusätzlich informiert die Saarlouiser Stadtrundschau alle zwei Wochen über wichtige Themen aus dem Stadtrat und den Ausschüssen, sie wird allen Haushalten in gedruckter Version zugestellt oder ist digital auf der Website der Stadt abrufbar.
Neuer Newsletter informiert über aktuelle Bekanntmachungen
Um Interessierte über neue Veröffentlichungen zu informieren, bietet die Stadt zusätzlich einen kostenlosen Newsletter-Service an.
Wer sich für den Newsletter anmeldet, erhält automatisch eine Benachrichtigung per E-Mail, sobald neue öffentliche Bekanntmachungen auf der Website veröffentlicht werden.
Der Service richtet sich insbesondere an Bürgerinnen und Bürger und alle die regelmäßig über aktuelle Verfahren und Veröffentlichungen der Stadt informiert werden möchten.
Die Anmeldung für den Newsletter erfolgt über die Website der Stadt Saarlouis unter www.saarlouis.de/newsletter-bekanntmachungen .
14. Juli in Saarlouis: Deutsch-Französisches Freundschaftsfest zum Nationalfeiertag
Mit einem deutsch-französischen Freundschaftsfest feiert die Europastadt Saarlouis den Nationalfeiertag des Nachbarlandes. Anlass ist der Empfang des französischen Generalkonsuls Jérôme Spinoza, der in diesem Jahr in Saarlouis stattfindet. Um die Feierlichkeiten zum 14. Juli auch für die Bürgerinnen und Bürger erlebbar zu machen, erwartet die Besucherinnen und Besucher auf dem Ravelin V den ganzen Tag über ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Kulinarik, Mitmachaktionen und französischem Lebensgefühl.
„Unsere Identität in Saarlouis ist durch unsere europäische Geschichte geprägt – mit dem Kern der deutsch-französischen Freundschaft“, erklärt Oberbürgermeister Marc Speicher. „Deshalb ist der Nationalfeiertag unserer Nachbarn auch für uns ein wichtiger Tag. Dass der französische Generalkonsul seinen Empfang zum 14. Juli in diesem Jahr in Saarlouis ausrichtet, freut uns ganz besonders. Mit dem Freundschaftsfest möchten wir diesen Anlass gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern feiern und die deutsch-französische Freundschaft sichtbar und erlebbar machen.“
Ab 11 Uhr lädt der Bouleclub 1966 Saarlouis zu Boule und die Enoteca zum Ricard-Frühstück ein. Akkordeonistin Nicole Jeanne Havener sorgt mit französischen Chansons, Valse Musette sowie Swing- und Boogie-Woogie-Klängen für die passende Atmosphäre. Für Kinder und Familien stehen unter anderem ein Gemeinschaftscomic der Freien Kunstschule sowie Bastelangebote des Vereins KOMMkultur/SBS e.V. auf dem Programm. Auch eine Karikaturenmalerin wird ebenfalls vor Ort sein.
Kulinarisch dürfen sich die Gäste auf Spezialitäten aus der Region von „Ebbes von Hei!“ und dem Burgund freuen. Flammkuchen und Crêpes sowie Baguettes, Wein und regionale Getränke. Wer möchte, kann die Angebote bei einem Picknick auf der Wiese genießen.
Von 12 bis 17 Uhr werden deutsch- und französischsprachige Führungen durch die historische Festungsanlage sowie digitale 3D-Rundgänge mit sogenannten Holo-Lens Brillen angeboten. Historische Walking Acts der Barocco Royal Company, Musik von DJ Joa Sax, die Übergabe der Ebbes-von-Hei!-Plakette und die Trampolinakrobatik-Show von ARAMELO runden das Programm ab.
Das deutsch-französische Freundschaftsfest findet am Dienstag, 14. Juli, auf dem Ravelin V statt. Der Eintritt ist frei.

10. Jubiläum der Saarland Open in Saarlouis
Weltranglistenturnier mitten im Stadtgarten und das bereits zum zehnten Mal.
Der STC Blau-Weiss e.V. bot eine Woche lang neben hochkarätigem internationalem Tennis ein buntes Programm für die Besucher des Events. Neben public viewing zur FIFA-Weltmeisterschaft, einem one-point-cup für jedermann oder einem Familientag war einiges los auf der Tennis-Anlage im Stadtgarten.
Beim Herrenturnier als Teil der ITF, das Spieler aus ganz Europa, den USA, Indonesien und Argentinien nach Saarlouis zog, wurden Preisgelder in Höhe von 15.000 $ bzw. 2160 $ sowie 15 Punkte in der Weltrangliste für den Sieger vergeben.
Das DTB-Turnier der Damen wurde mit insgesamt 7.500 €, davon 2.600 € für die Siegerin und 1.300 Punkten der Deutschen Rangliste dotiert. Hier konnte Victoria Pohle in einem spannenden Finale gegen Sophie Triquart als Siegerin im Damen-Einzel vom Platz gehen und in der Deutsche Rangliste weiter aufsteigen.
Bei den Herren setzte sich ITF-Finale der Deutsche Marlon Vankam bereits im 2. Satz souverän gegen Pieter de Lange aus den Niederlanden durch.
Bürgermeister Carsten Quirin gratulierte bei der Siegerehrung den Spielerinnen und Spielern und bedankte sich beim austragenden Verein STC Blau-Weiß e.V. für die professionelle Organisation des Turniers. „Die Saarland Open sind das größte Tennis-Highlight im Saarland. Wir sind stolz auf die außerordentliche Leistung, die der STC Blau-Weiß e.V. durch ehrenamtliches Engagement zeigt und damit Saarlouis alljährlich als perfekten Ausgrabungsort präsentiert.“
Auch der Vorsitzende des STC, Fred Becker, zeigte sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung: „Das Event wurde von vielen Schultern getragen. Gemeinsam haben wir uns als Verein mit den Verbänden, Sponsoren, Stadt und Land bestens vorbereitet und eine große Resonanz bei Spielern wie Publikum erzielt.“


Fotos: Julia Schwarz
Saarlouis ist jetzt offiziell Europastadt und erhält Europapreis des Europarates
Eine Woche im Zeichen Europas: In Straßburg nahm Oberbürgermeister Marc Speicher eine besondere Auszeichnung des Europarates entgegen, genau eine Woche zuvor fasste der Stadtrat auf seine Initiative einen einstimmigen Beschluss: Saarlouis trägt nun die offizielle und rechtsverbindliche Bezeichnung „Europastadt“. Das damit verbundene Engagement würdigte der Europarat mit der feierlichen Zeremonie zur Auszeichnung mit der ersten Stufe des Europapreises.
„Die wechselvolle Geschichte ist Teil unserer Identität und lässt uns vor allem eines: europäisch denken und europäisch fühlen“, erklärte OB Speicher in seiner Ansprache vor Ort im Europarat in Straßburg und hob dabei auch die ausgeprägte Verbundenheit zu den direkten Nachbarn Frankreich und Luxemburg hervor. „Saarlouis ist die einzige Stadt, die von einem französischen König gegründet wurde, meine Oma, geboren 1914, hatte fünf verschiedene Nationalitäten und lebte dabei doch immer in Saarlouis.“
Meilenstein in Straßburg
„Europa besteht nicht nur durch seine Institutionen“, betonte Miloš Konatar, Vorsitzender des Unterausschusses für den Europapreis an diesem Tag in seiner Festrede. „Es entsteht Tag für Tag in unseren Städten, in unseren Gemeinschaften und Dank des Engagements von lokalen Mandatsträgern.“ Die Auszeichnung in Straßburg: „Ein wichtiger Meilenstein für die Preisträger“, sagte Konatar. „Die Verleihung der Europäischen Diploms erkennt die Leistungen der ausgezeichneten Städte für Europa an und ermutigt dazu, auch in Zukunft weiterhin Initiativen zu entwickeln, um das europäische Miteinander zu stärken. Mit der Preisverleihung feiern wir das europäische Engagement, die tägliche Arbeit und die Entschlossenheit der Städte, Brücken zu bauen.“
In Saarlouis nehmen dabei die Städtepartnerschaften einen besonderen Stellenwert ein, erklärte Speicher. „Wir sind stolz auf fast 60 Jahre intensive Partnerschaft mit Saint-Nazaire, das als eine der letzten Städte in Europa befreit wurde und ganz besonders unter der nationalsozialistischen Terrorherrschaft zu leiden hatte.“ Vor 40 Jahren hat Saarlouis die historische erste deutsch-deutsche Städtepartnerschaft mit Eisenhüttenstadt initiiert – „eine Partnerschaft, die wie andere frühe deutsch-deutsche Bündnisse, zur Annäherung von West und Ost und damit auch zur Einigung Europas beigetragen hat.“ Das jüngste Städtebündnis geht auf eine der ersten Maßnahmen Speichers als neuer OB zurück: „Obwohl unsere neue Partnerschaft noch kein Jahr alt ist, hat sie eine lange Vorgeschichte. Aufgrund der großen italienischen Zuwanderung ist unsere italienische Community eine der größten der Region – diese würdigen wir mit der Begründung unserer Partnerschaft mit Favara.“
„Europa wird in den Kommunen gelebt“
„Europa wird in den Kommunen gelebt, von den Menschen vor Ort“, hob Speicher hervor. „Deshalb freue ich mich, dass unser Stadtrat meinem Vorschlag einstimmig gefolgt ist: Saarlouis trägt nun die offizielle und rechtsverbindliche Bezeichnung „Europastadt“. Dies ist sowohl in Bekenntnis zum Einsatz für die europäische Idee, aber auch eine Selbstverpflichtung: Wir werden diesen europäischen Weg konsequent weitergehen.“
An der offiziellen Feierstunde im Europarat nahmen neben Konatar und den Vertretern der ausgezeichneten Städte auch die Generalsekretärin der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, Despina Chatzivassiliou, sowie die Bürgermeisterin von Straßburg, Catherine Trautmann, teil. Am Abend wurde die Delegation zudem zu einem Empfang im Rathaus von Straßburg eingeladen.

Fotos: OB Marc Speicher bei der Auszeichnung im Europarat in Straßburg. Fotos: Sascha Schmidt