Feierlicher Übergabeappell – mitten in der Stadt
Vergangene Woche fand auf dem Rathausvorplatz der Garnisonsstadt Lebach ein feierlicher Übergabeappell der Bundeswehr statt. Wegen Erreichen der Altersgrenze wurde Oberstabsfeldwebel Frank Schmitt in den Ruhestand versetzt. Oberstleutnant Peter Temmesfeld hatte zuvor Stabsfeldwebel Bähr im Beisein der Truppe, von zahlreichen ehemaligen Vorgesetzten (darunter auch die beiden Generäle Markus Meyer und Henning Wecke) und weiteren Ehrengästen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Dienstgeschäfte als Kompaniefeldwebel der Fernmeldekompanie Eurocorps übertragen.
„Dass der Übergabeappell ganz bewusst mitten in unserer Stadt vollzogen wird und nicht – wie sonst üblich – auf dem Exerzierplatz in der Kaserne, ist ein starkes Zeichen“, sagte Bürgermeister Klauspeter Brill. „Es zeigt die enge Verbundenheit zwischen Bundeswehr und der Garnisonsstadt Lebach, zwischen den Soldatinnen und Soldaten und der Bevölkerung. Eine Verbundenheit, die in Lebach seit Jahrzehnten gelebt wird und auf die wir als Stadt sehr stolz sind.“



Neues Spielschiff „Römelix“ an der Römerbergschule in Roden fertiggestellt
Die Europastadt Saarlouis hat ein weiteres Projekt zur Aufwertung ihrer Bildungseinrichtungen erfolgreich abgeschlossen: Das neue Spielschiff auf dem Gelände der Römerbergschule im Stadtteil Roden ist fertiggestellt.
Das moderne Spielgerät bietet den Schülerinnen und Schülern künftig vielfältige Möglichkeiten zum Spielen, Entdecken und Bewegen. Mit seiner Gestaltung greift das Spielschiff sowohl spielerische als auch pädagogische Aspekte auf und wertet den Schulhof nachhaltig auf.
Die offizielle Einweihung des Spielschiffes findet am 09. Mai im Rahmen des bundesweiten Tags der Städtebauförderung mit einem bunten Familienprogramm statt. Die Maßnahme ist Teil der kontinuierlichen Investitionen der Stadt in eine ausgereifte und kindgerechte Infrastruktur.
„Mit dem neuen Spielschiff schaffen wir einen Ort, an dem Kinder nicht nur spielen, sondern auch ihre Kreativität und Bewegung fördern können. Investitionen in unsere Schulen sind immer Investitionen in die Zukunft unserer Stadt“, betont Bürgermeister Carsten Quirin.
Auch der Beigeordnete Gerald Purucker hebt die Bedeutung des Projekts hervor: „Das Projekt ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Städtebauförderung konkret bei den Menschen ankommt. Damit haben wir gezielt einen Ort geschaffen, der die Bedürfnisse von Kindern stärker in den Mittelpunkt stellt.“
Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die an der Planung und Umsetzung der Spielstätte mitgewirkt haben.
Die Europastadt Saarlouis lädt alle Interessierten herzlich ein, an der Einweihung teilzunehmen und das neue Spielangebot vor Ort kennenzulernen.

Foto: Katharina Motsch
Seniorensicherheitsberater informieren über Einbruchschutz im Plauderstündchen Fraulautern
Wie kann ich mein Zuhause besser vor Einbruch schützen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des jüngsten „Plauderstündchens“ in Fraulautern. Zu Gast waren die Seniorensicherheitsberater, die praxisnah und verständlich rund um das Thema Einbruchprävention informierten.
Die Veranstaltung wurde im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden“ von der Fraulauterner Quartiersmanagerin Jessica Fischer gemeinsam mit der Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis, Birgit Cramaro und der Volkshochschule Saarlouis organisiert. Ziel war es, insbesondere ältere Menschen für typische Vorgehensweisen von Täterinnen und Tätern zu sensibilisieren und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Die Seniorensicherheitsberater erklärten, wie Einbrecher vorgehen, woran man verdächtige Situationen erkennt und welche einfachen Maßnahmen bereits für mehr Sicherheit sorgen können. Neben technischen Sicherungsmöglichkeiten standen auch Verhaltenshinweise im Alltag im Fokus. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen einzubringen.
Das Interesse war groß, die Gespräche intensiv und der Austausch lebendig. Das Plauderstündchen zeigte einmal mehr, wie wichtig niedrigschwellige Informationsangebote direkt im Quartier sind. Sicherheit beginnt mit Wissen – und mit dem gemeinsamen Gespräch.

Foto: Jessica Fischer
Betrügereien im Internet – Wie schütze ich mich davor?
In Kooperation bieten die Seniorenmoderatorin, die Frauenbeauftragte des Landkreises die vhs der Europastadt Saarlouis und die Globus Markthalle am Mittwoch, den 29. April 2026 um 17.00 Uhr einen neuen Vortrag in der Erlebnisküche im Globus Saarlouis, Dieselstr. an.
Referent ist der Polizeioberkommisar Patrick Rubeck.
Immer mehr Menschen nutzen das Internet zur Unterhaltung, zum Austauschen mit Familien und Freunden oder zur Partnersuche. Leider nutzen Kriminelle diese Offenheit im Netz zunehmend aus – besonders ältere Menschen sind dabei oft das Ziel.
Ein besonders perfider Betrug ist das sogenannte „Love Scamming“. Dabei geben sich Betrüger in sozialen Netzwerken oder auf Partnerbörsen als liebevolle, vertrauenswürdige Personen aus, um gezielt emotionale Nähe aufzubauen. Ist das Vertrauen erst einmal gewonnen, folgen häufig erfundene Notlagen – etwa ein angeblicher Unfall, ein gestohlenes Handy oder eine Krankheit – und die Bitte um Geldüberweisungen.
Aber auch beim Einkauf wird das Internet immer mehr genutzt. Jedoch gilt es auch hier einiges zu beachten, um nicht auf “Verkäufer” hereinzufallen, die es überhaupt nicht gibt.
In seinem Vortrag erklärt Patrick Rubeck, Polizeioberkommissar bei der Landespolizeidirektion, wie solche Betrugsmaschen funktionieren, woran man sie erkennt und wie sich die eigenen Daten im Internet schützen lassen. Ziel ist es, Ängste abzubauen, Wissen zu vermitteln und die eigene Sicherheit im Internet zu verbessern.
Teilnahmegebühr: keine
Anmeldung bis 22. April bei der vhs Saarlouis, Tel.: 06831 – 6 98 90 30 oder
E-Mail: vhs@saarlouis.de
Abschied nach 42 Dienstjahren – Oberst Uwe Staab aus dem Amt verabschiedet
Nach mehr als vier Jahrzehnten im Dienst der Bundeswehr wurde Oberst Uwe Staab feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Im Theater am Ring in Saarlouis übergab er im Rahmen eines Appells das Kommando über das Landeskommando der Bundeswehr im Saarland an seinen Nachfolger, Oberst Michael Kopp.
Staab stand seit 2023 an der Spitze des Landeskommandos und prägte in dieser Zeit die zivil-militärische Zusammenarbeit im Saarland maßgeblich. Seine Amtszeit fiel in eine Phase großer sicherheitspolitischer Herausforderungen, insbesondere vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Unter seiner Führung wurde die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr, Polizei und zivilen Rettungskräften neu ausgerichtet. Neben der klassischen Amtshilfe im Katastrophenfall rückte die Vorbereitung ziviler Strukturen auf mögliche militärische Unterstützungsbedarfe verstärkt in den Fokus.
Für sein Engagement und seine Verdienste um die Region wurde Staab im Rahmen seiner Verabschiedung besonders geehrt. Der Oberbürgermeister der Europastadt Saarlouis, Marc Speicher, und Bürgermeister Carsten Quirin verliehen ihm die Ehrenbürgerurkunde der Stadt. Damit würdigte die Stadt Saarlouis insbesondere seinen Einsatz für die enge Vernetzung zwischen der Bundeswehr und kommunalen Akteuren.
„Oberst Staab hat in einer sicherheitspolitisch anspruchsvollen Zeit Verantwortung übernommen und die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und unserer Stadt entscheidend gestärkt. Sein Engagement reicht weit über den militärischen Auftrag hinaus“, betonte Speicher bei der Überreichung der Urkunde.
Ein bleibendes Zeichen setzte Staab zudem mit der von ihm mit initiierten Veranstaltungsreihe „Garnisonsgespräch: Sicherheitsforum Saarlouis“. Das Dialogformat hat sich als wichtige Plattform für den Austausch zwischen Bundeswehr, Politik, Blaulichtorganisationen und Gesellschaft etabliert und soll auch künftig fortgeführt werden.
Oberst Uwe Staab blickt auf eine lange und vielseitige militärische Laufbahn zurück. Sie führte ihn unter anderem zu sieben Auslandseinsätzen. Mit seinem Eintritt in den Ruhestand endet eine prägende Karriere, die sich nicht nur durch internationale Erfahrungen, sondern auch durch besonderes Engagement für die zivil-militärische Zusammenarbeit im Saarland auszeichnete.
Mit der Übergabe des Kommandos an Oberst Michael Kopp geht diese Arbeit in neue Hände über. Das Wirken Staabs, insbesondere im Aufbau tragfähiger Netzwerke und Dialogformate, bleibt jedoch ein wichtiger Bestandteil der sicherheitspolitischen Zusammenarbeit im Saarland.


Bilder: Sophia Tull
Boris Becker, Felix Magath, Timo Boll und weitere Weltstars bei TT World Legends Cup 2026 in Saarlouis
Hochkarätige Tischtennis-Legenden und prominentes Charity-Duell angekündigt
Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde zu Beginn letzter Woche ein außergewöhnliches Sportereignis für Saarlouis vorgestellt: Am 22. Mai 2026 wird die Stadtgartenhalle Saarlouis zum Schauplatz des TT World Legends Cup 2026. Das Turnier vereint einige der größten Persönlichkeiten des internationalen Tischtennis und verspricht hochklassigen Sport sowie emotionale Momente.
Mit Timo Boll (Deutschland), Jan-Ove Waldner (Schweden), Zhang Jike (China), Jörgen Persson (Schweden) und Werner Schlager (Österreich) stehen gleich mehrere Weltstars an der Platte, die den Sport über Jahrzehnte geprägt haben. Ihre Erfolge reichen von Olympiasiegen über Weltmeistertitel bis hin zu unzähligen internationalen Triumphen – und machen den World Legends Cup zu einem Highlight im internationalen Sportkalender.
Ein besonderes Highlight des Abends wird das Charity-Einlagespiel sein. Fußballlegende Felix Magath und Tennisikone Boris Becker, sechsfacher Grand-Slam-Sieger und ehemaliger Weltranglistenerster, werden in einem unterhaltsamen Duell gegeneinander antreten und damit für einen sportartenübergreifenden Höhepunkt sorgen.
„Der TT World Legends Cup ist ein echtes Highlight für Saarlouis und unterstreicht einmal mehr unsere Bedeutung als Sportstadt. Dass wir internationale Topstars und echte Legenden des Tischtennis hier begrüßen dürfen, ist etwas ganz Besonderes – für unsere Stadt und für alle Sportfans in der Region.“, freut sich Oberbürgermeister Marc Speicher über das Turnier der Spitzenklasse.
Der TT World Legends Cup 2026 verspricht damit nicht nur Spitzensport auf höchstem Niveau, sondern auch ein einzigartiges Eventerlebnis für alle Sportbegeisterten.

v.l.: Beigeordneter Gerald Purucker, Bürgermeister Carsten Quirin, live zugeschaltet – Tennislegende Boris Becker, Frank Schreiner (Donic) und Oberbürgermeister Marc Speicher.
Bild: Pressestelle Saarlouis
Wertstoffhof geschlossen
Der Lebacher Abfallzweckverband teilt mit, dass der Wertstoff- und Entsorgungshof am Ostersamstag, 4. April 2026 geschlossen ist.
Oberbürgermeister gratuliert zum 50-jährigen Bestehen von Willibald Fischer und Partner GbR
Vor 50 Jahren gründete sich in unserer Europastadt die Kanzlei Willibald Fischer und Partner (WFP), die seither ihren Mandanten mit Rat und Tat zur Seite steht. Die mehrfach ausgezeichnete Kanzlei für Steuer-, Wirtschafts- und Rechtsberatung verfügt heute über insgesamt vier Standorte in ganz Deutschland – eine Erfolgsgeschichte, zu der Oberbürgermeister Marc Speicher herzlich gratulierte.
„Gerade in Zeiten des Umbruchs braucht es verlässliche Partner: Menschen und Institutionen, die Unternehmen begleiten und Orientierung geben. Willibald Fischer und Partner stehen seit 1976 für Kontinuität, Verlässlichkeit und Fachkompetenz“, so der Oberbürgermeister in seinem Grußwort. Marc Speicher dankte den Gründern und allen Beschäftigten für die über Jahrzehnte hinweg getragene Verantwortung und ihr Engagement. Ebenso betonte der Verwaltungschef die Relevanz regionaler mittelständischer Unternehmen, die ebenso wie kommunale Träger und Landesbehörden mit der Expertise der WFP begleitet werden.
Die Moderation der Feierlichkeiten übernahm Moderatorin Nadine Irmer. Musikalisch begeisterten beim Festakt das KreisJugendOrchester Saarlouis unter Leitung von Joachim Fontaine sowie der Kinderchor des Saardoms Dillingen unter Leitung von Thomas Bernardy. Landrat Patrick Lauer würdigte in seinem Grußwort das soziale Engagement der Kanzlei, das sich unter anderem in der Förderung junger musikalischer Talente zeigt – insbesondere durch die Unterstützung der gemeinnützigen Jugendstiftung für Erziehung und Kultur. Für die saarländische Steuerberaterkammer gratulierte Präsident Ronald Maul.
Die Reihe der Festgäste zählte neben Bürgermeister Carsten Quirin und Hauptamtsleiter Alexander Guß zahlreiche weitere Gratulanten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – unter anderem den ehemaligen saarländischen CDU-Ministerpräsidenten Peter Müller, Bundesminister a.D. Peter Altmaier, Sozialministerin a. D. Monika Bachmann, Wirtschaftsminister a. D. Hanspeter Georgi sowie den ehemaligen Geschäftsführer der Steuerberaterkammer, Norbert Hillen.
Kanzleigründer Willibald Fischer dankte gemeinsam mit seinem Sohn und Nachfolger Holger Fischer dem Oberbürgermeister als Hausherren und der Europastadt für die Bereitstellung des Theaters am Ring.
Die Unterstützung mittelständischer Familienbetriebe, Handwerksbetriebe, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen ist maßgeblich für die Stabilität und Zukunftsfähigkeit der regionalen Wirtschaft. Die Verwaltungsspitze wünscht der Kanzlei Willibald Fischer und Partner auch für die kommenden Jahre viel Erfolg, zufriedene Mandanten und den nötigen Weitblick, um zukünftige Aufgaben und Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen.

Foto: Peter Speth
„Loriots Möpse des Ostereidiebstahls verdächtigt!“ Stadtbibliothek Saarlouis und Ludwig-Galerie Saarlouis bitten um Osterei-Fahndungshilfe.
Was ist passiert? Loriot würde sagen: „Ach was, meine Möpse sind doch keine Ostereidiebe!“ Aber tatsächlich: „Oh Schreck! Oh Schreck! Loriots Möpse sind mit den Eiern weg!“
Vielleicht wollten sie nur dem Osterhasen beim Verstecken der Eier helfen. Aber das Ergebnis ist das gleiche. In der Ludwig-Galerie Saarlouis und der Stadtbibliothek Saarlouis fehlen Ostereier. Und die Verantwortlichen fragen sich: „Ei, wo sind sie denn hingelaufen? Ei, wo sind denn die Möpse mit den Eiern hin?“ Nun braucht die Ludwig Galerie Saarlouis und die Stadtbibliothek Saarlouis Hilfe bei der Suche nach den Eiern. Als Anreiz dafür haben die Bibliothek und die Galerie ein Suchspiel gestartet. Jeder kann helfen, indem er sucht und die Anzahl der gemopsten Eier den beiden Kulturinstitutionen der Europastadt Saarlouis mitteilt. Teilnahmescheine mit den Teilnahmebedingungen bekommt man dort vor Ort.
Einsendeschluss ist der 24. April 2026.
Als Dank für die Hilfe gibt es tolle Gewinne rund um Loriot zu gewinnen.
Um die Suche einzugrenzen, gibt es auch einen kleinen Hinweis:
Es sind ja Loriots Möpse und wohin würden diese gehen, um ein Versteck zu suchen? Natürlich dorthin, wo ihr Herrchen Loriot zu sehen ist. So wurden sie in der Ausstellung „Ach was. Loriot – Künstler, Kritiker und Karikaturist“ in der Ludwig Galerie entdeckt. Außerdem sollen die Möpse auch in der Stadtbibliothek Saarlouis gewesen sein. Dort läuft im Begleitprogramm zu „Ach was. Loriot“ die Medienausstellung „Mein Name ist Lohse, ich möchte ein Buch“.
Also einfach mal in der Ludwig Galerie Saarlouis und der Stadtbibliothek Saarlouis vorbeikommen und in den Ausstellungen nach den Eiern suchen.



Gelungenes österliches Frühlingsfest im offenen Treff Saarlouis
Zu einem österlichen Frühlingsfest mit leckerem Frühstück, Beiträgen und gemeinsamem Singen hatte das Team des offenen Seniorentreffs Saarlouis eingeladen.
Eine Gruppe von Seniorinnen und Senioren aus allen Stadtteilen und dem Landkreis Saarlouis trifft sich hier immer montags von 10 bis 12 Uhr, außer an Feiertagen und in den Schulferien. Neue Besucherinnen und Besucher sind immer willkommen.
Der offene Treff im „Esther-Bejarano-Haus“, Holtzendorffer Str. 2 in Saarlouis, konnte zu diesem Fest über 30 Gäste begrüßen. Die Feier begann mit einem leckeren Frühstück, das von Brigitte Bilz, Adele Speicher, Chantal Fachinger und Okan Acar vorbereitet wurde. Einige Gäste brachten selbstgemachte Kuchen oder Salate mit.
Der Vormittag setzte sich mit gemeinsamem Singen, gemütlichem Beisammensein und einem fröhlichen Miteinander fort. Die musikalische Umrahmung übernahm in bewährter Weise Manfred Wey.
Der Treff fällt an den beiden darauffolgenden Montagen (06. und 13. April) wegen der Osterferien aus. Der offene Seniorentreff trifft sich dann am 20. April von 10:00 bis 12:00 Uhr erstmals wieder.
Weitere Informationen erteilen die Seniorenmoderatorin Birgit Cramaro unter der Tel.-Nr. 06831 / 443-1339 bzw. per E-Mail an cramaro@saarlouis.de sowie Brigitte Bilz unter der Handy-Nr. 0172 / 6970525.
Verkehrsbeschränkungen in der Wallerfanger Straße während der Osterferien
Aufgrund geplanter Tiefbauarbeiten der Stadtwerke Saarlouis kommt es in der Wallerfanger Straße (L 170) im Zeitraum vom 07.04. bis zum 24.04.2026 zu umfangreichen Verkehrsbeschränkungen. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Einmündung St. Nazairer Allee und der Kaserne.
Im Zuge der Erneuerung der Gas- und Wasserleitungen wird die Wallerfanger Straße in Fahrtrichtung stadteinwärts ab der St. Nazairer Allee gesperrt und eine Umleitung eingerichtet. Zudem ist der Gehweg gesperrt; der Fußgängerverkehr wird über eine Lichtsignalanlage mit integrierter Fußgängersignalisierung auf die gegenüberliegende Straßenseite geleitet.
Sachstandsbericht zur Sanierung des Hallenbades
Sven Schroll von der S.I.G. Schroll Consult GmbH hat die Ratsmitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger in der jüngsten öffentlichen Stadtratssitzung über den aktuellen Sachstand zur Sanierung des Hallenbades informiert. So wurden durch den Generalplaner bereits zahlreiche Untersuchungen veranlasst und durchgeführt. Hintergrund ist es, die völlig zerstörte Technik des Bades neu und hochwassersicher aufzubauen.
Erste Überlegungen mit einem geplanten Anbau für die Technik sind aktuell der Möglichkeit gewichen, kompakter zu bleiben und alles in, am und auf dem Hallenbad zu verorten. Statische Voruntersuchungen haben ergeben, dass es möglich sei, die Lüftungsanlage auf dem Flachdach unterzubringen. Auch könnten Teile der Dachfläche mit PV-Modulen versehen werden. Die Nutzung von Wärmepumpen wird ebenfalls ins Auge gefasst. Das Planungsbüro erarbeitet verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen sowie den entsprechenden Kosten. Eine dieser Varianten ist dann vor der Realisierung vom Stadtrat zu beschließen.
Hochwassersichere, bereits vorhandene Flächen stellen die jetzigen Wohneinheiten im Gebäudekomplex dar. Sie könnten zu Technikräumen umfunktioniert werden.
Im Zuge der Sanierung ist es auch angedacht, durch eine Optimierung des Grundrisses weitere Sammelumkleiden einzurichten, um das Kapazitätsproblem in diesem Punkt zu beheben. Auch sollte eine bessere barrierefreie Anbindung und Ausstattung für das Bad sowie eine barrierefreie Toilettenanlage für das Restaurant im Hallenbad konzipiert werden. Perspektiv ist es bei grundlegender Planung sogar möglich, zu einem späteren Zeitpunkt ein Lehrschwimmbecken anzubauen – wenn man es jetzt richtig anpackt und die Technik entsprechend ertüchtigt.
Die bisherigen Untersuchungen haben leider auch große Probleme ans Tageslicht gebracht. So haben Bodenuntersuchungen mit eingebautem Pegel gezeigt, dass das Grundwasser während und nach Regenereignissen sehr stark ansteigt und das anstehende Wasser auf das Gebäude drückt. Außerdem wurden alle Leitungen verfilmt: sie sind zum Teil verstopft und/oder gebrochen, so dass sie erneuert und rückstausicher gemacht werden müssen. Auch thermographische Untersuchungen sowie Untersuchungen an der Fassade haben Probleme ergeben, die man nicht ignorieren könne, so der Generalplaner. Eine Betonanalyse ist bereits beauftragt, die Ergebnisse stehen aber noch aus.
Bis Ende April sollen nun die Kostenplanung und die Vorentwurfsplanung abgeschlossen werden. Fest steht aber jetzt schon: es wird einen planerischen und technischen Mehraufwand geben, weil man gerade mit den Untergrund-Problemen ursprünglich nicht gerechnet hat.
„Die regelmäßig stattfindenden Vor-Ort-Treffen mit der S.I.G., der LEG Kommunal, der Verwaltungsspitze, den Lebacher Stadtwerken als Betreiber des Bades und unserem Schwimmmeister, der das Bad seit über 20 Jahren in- und auswendig kennt, sind sehr konstruktiv und haben gezeigt, dass wir das Ganze vernünftig angehen müssen, um unser Hallenbad zukunftssicher zu machen und Spätfolgen zu vermeiden,“ erklärt Bürgermeister Klauspeter Brill. Es ist natürlich immer schwierig für die Bevölkerung, die von all diesen Schritten nichts sieht. Ein derart komplexes Sanierungsprojekt erfordert eine sorgfältige und strategische Planung, insbesondere auch mit Hinblick auf die Fördermittel und die damit verbundenen vergaberechtlichen Vorgaben. „Hierzu stehen wir in jeder Projektphase in enger Abstimmung mit dem Ministerium als Fördergeldgeber. In jedem Fall können Sie sicher sein, dass wir versuchen, die Planungen schnellstmöglich abzuschließen, um die anstehende Sanierung unseres Hallenbades in Angriff nehmen zu können“, sagt der Rathauschef abschließend.

Vom Klosterdorf zum Industrieort – Historische Stadtteilführung durch Fraulautern
Fraulautern blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Wie aus einem Klosterdorf ein bedeutender Industrieort wurde, erfahren Interessierte bei einer historischen Stadtteilführung am Samstag, 16. Mai 2026, um 15:00 Uhr in Fraulautern.
Der Vorsitzende des Vereins für Geschichte und Heimatkunde, Guido Fontaine, nimmt die Teilnehmenden mit auf einen Rundgang durch das Zentrum und erläutert anschaulich die Entwicklung des Stadtteils. Bedeutende Gebäude, prägende Orte und spannende Hintergründe machen die Geschichte Fraulauterns lebendig und greifbar.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die Führung bei einem kleinen Umtrunk im Torbogen Soubise ausklingen zu lassen und offene Fragen zur Historie Fraulauterns zu vertiefen.
Die Veranstaltung ist kostenlos und eine Kooperation mit dem Verein für Geschichte und Heimatkunde Saarlouis-Fraulautern e.V. sowie der Quartiersmanagerin Fraulautern. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Startpunkt ist an der Kirche HL. Dreifaltigkeit Fraulautern, Puhlstraße 4.

Gemälde: im Besitz von Guido Fontaine, vom Verein für Geschichte und Heimatkunde
Gemeinsam kreativ: Osterkränze binden im Haus Europa
Im Haus Europa wurde es frühlingshaft: Zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestalteten beim Workshop „Osterkränze binden“ ihre ganz persönlichen Kränze für die Osterzeit. Mit viel Kreativität, guter Laune und liebevoll ausgewählten Materialien entstanden individuelle Werkstücke, die nun Türen und Tische schmücken.
Das Angebot war eine gemeinsame Aktion der Quartiersmanagerinnen aus Roden und Fraulautern. Ziel war es, Menschen aus beiden Quartieren zusammenzubringen und Raum für Begegnung und Austausch zu schaffen – in angenehmer Atmosphäre und mit einem praktischen Ergebnis zum Mitnehmen.
Die positive Resonanz zeigt: Gemeinsame kreative Angebote stärken die Nachbarschaft und machen Lust auf mehr.

Foto: Jessica Fischer
Baugenehmigungsverfahren in Rekordtempo: OB Speicher unterzeichnet Bauantrag für Vetter
Saarlouis hat den nächsten Schritt zur Ansiedlung von Vetter gemacht: Oberbürgermeister Marc Speicher unterzeichnete den Bauantrag für die Ansiedlung des Pharmadienstleisters Vetter in der Europastadt. Mit der Unterzeichnung des Bauantrags wurde ein weiterer Meilenstein erreicht. Das Projekt, das in den vergangenen Monaten bereits bundesweit Aufmerksamkeit erfahren hat, geht damit in die nächste konkrete Umsetzungsphase.
„Im Rathaus Saarlouis gibt es Vorfahrt für eine starke Wirtschaft und gute Arbeit“, so Oberbürgermeister Marc Speicher. „Wir haben den Bauantrag in Rekordzeit bearbeitet. Dafür danke ich sehr herzlich dem Team hier im Haus, die in Rekordzeit diesen ebenso komplexen wie für das gesamte Saarland wichtigen Antrag bearbeitet haben.“
Das Ziel besteht darin, optimale Rahmenbedingungen für die Umsetzung des Projekts zu schaffen und die Entwicklung auf dem ehemaligen Ford-Gelände aktiv zu gestalten. Auf dem Gelände entsteht ein moderner Produktions- und Technologiestandort, der der gesamten Region neue Impulse verleihen wird.
Oberbürgermeister Marc Speicher erklärt: „Wir machen Tempo für die Zukunft unserer Stadt. Mit der Unterzeichnung des Bauantrags bringen wir eines der wichtigsten Projekte für den Strukturwandel im Saarland voran. Mir liegt es am Herzen, dass diese Ansiedlung gelingt. Wir werden als Europastadt Saarlouis alles dafür tun, dass nach anderen misslungenen Ansiedlungsvorhaben im Saarland, diese Ansiedlung gelingt und das Vertrauen der Bürger, Betriebe, Unternehmer und Beschäftigten zurückgewinnt.“
Mit Blick auf die kommenden Wochen richtet sich der Fokus bereits auf den nächsten sichtbaren Schritt, den geplanten Spatenstich im Mai. Mit diesem soll der Startschuss für die Bauphase fallen und die Transformation des Standorts wird auch vor Ort weiter sichtbar werden.
Die Ansiedlung von Vetter steht exemplarisch für die strategische Neuausrichtung von Saarlouis hin zu zukunftsfähigen Branchen wie Pharma und Life Sciences. Gleichzeitig entstehen hochwertige Arbeitsplätze und langfristige Entwicklungsperspektiven – weit über die Stadtgrenzen hinaus.

Bild: Sophia Tull
Genuss-Event zum Jahresende: Dinnershow in Lebach

Symbolfoto: KI generiert
Am 14. November 2026 findet in der Nikolaus Jung-Stadthalle Lebach ein ganz besonderes Highlight statt: Eine exklusive Dinnershow, die kulinarischen Genuss mit erstklassiger Unterhaltung verbindet.
Die Gäste können sich auf ein hochwertiges 5-Gänge-Menü inklusive Wein- und Getränkebegleitung freuen, das überwiegend aus regionalen Zutaten der Initiative „Ebbes von Hei“ kreiert wird. Zu den beteiligten Erzeugern zählen unter anderem der Hof Brück in Eidenborn, der Kinne Hof in Dörsdorf, Bioland Leinenbach sowie weitere engagierte Partner wie Bolle, der Sauerteigbäcker, die für Qualität und Regionalität stehen. Selbstverständlich wird auch eine vegetarische Menüvariante angeboten. Alle Gänge werden komfortabel am Tisch serviert.
Zum Auftakt genießen die Gäste einen regionalen Winzersekt als Aperitif. Begleitend zu jedem Gang werden ausgewählte Weine aus der Region – unter anderem vom Weingut Herber in Perl – gereicht. Den genussvollen Abschluss bilden ein Espresso vom Café Plaisir sowie ein feiner regionaler Edelbrand.
Zwischen den Gängen sorgt ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm für beste Unterhaltung. Die Besucher dürfen sich auf eine gelungene Mischung aus Gesang, Tanz, Zauberei und Comedy freuen. Mit dabei sind bekannte Künstler wie das Gunni Mahling Showensemble, Alice Hoffmann sowie der Zauberer Matthias Jakob. Durch den Abend führt ein Moderator, der nicht nur das Programm begleitet, sondern auch einige der beteiligten regionalen Erzeuger und Winzer auf der Bühne vorstellt.
Im Ticketpreis von 119 Euro sind alle Speisen sowie die komplette Getränkeauswahl enthalten.
Die Veranstalter versprechen einen unvergesslichen Abend voller Genuss, Kultur und besonderer Atmosphäre – ein echtes Highlight für Feinschmecker und Liebhaber hochwertiger Unterhaltung.
Tickets sind online unter www.ticket-regional.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich, beispielsweise bei der levo-Bank oder Euronics in Lebach.
Weitere Informationen, einschließlich der Menüvarianten, sind unter www.lebach.de zu finden und können beim Kulturamt der Stadt Lebach (Tel. 06881/59-231, E-Mail: lauer@lebach.de) erfragt werden. Veranstalter sind die Stadt Lebach mit Unterstützung der Regionalinitiative „Ebbes von Hei“, Partyservice Schwed, Gunni Mahling sowie zahlreichen regionalen Partnern.

Saarlouis ehrt erfolgreiche Nachwuchssportlerinnen und -sportler
In einem festlichen und zugleich sehr persönlichen Rahmen ehrten die Europastadt Saarlouis und der Stadtverband für Sport Saarlouis e.V. die erfolgreichsten Nachwuchssportlerinnen und -sportler des Jahres 2025. Zahlreiche Gäste waren der Einladung gefolgt, um gemeinsam die beeindruckenden Leistungen der jungen Athletinnen und Athleten zu würdigen und zu feiern.
Zur Jugendsportlerin des Jahres 2025 wurde Johanna Carlotta Zander vom TSV Ford Steinrausch Fraulautern im Taekwondo ausgezeichnet. Auch wenn sie die Ehrung nicht persönlich entgegennehmen konnte – sie befand sich bei einem Qualifikationsturnier in Belgien für die Jugend-Weltmeisterschaft – sprechen ihre Erfolge eine deutliche Sprache: Bei den Jugend-Europameisterschaften 2025 in der Schweiz sicherte sie sich den dritten Platz für die deutsche Nationalmannschaft. Darüber hinaus wurde sie bereits zum vierten Mal in Folge Deutsche Meisterin und erreichte als erst 14-Jährige den Vizemeistertitel in der Altersklasse U21. Das Jahr 2025 schloss sie auf einem hervorragenden vierten Platz der europäischen Jugendrangliste ab.
Hanad Heljic vom Budo Club Saarlouis wurde als Jugendsportler des Jahres 2025 ausgezeichnet. Mit großem Einsatz und beeindruckender Stärke überzeugte der Kickboxer auf internationaler Bühne und krönte seine Leistungen mit gleich zwei Weltmeistertiteln in den Disziplinen Kick Light und Light Contact.
Als Jugendmannschaft des Jahres 2025 wurde die E-Jugend des TuS Beaumarais geehrt. Das Team kann auf eine außergewöhnlich erfolgreiche Saison 2024/2025 zurückblicken: Neben dem ersten Platz in der Meisterschaft sowie bei den Stadtmeisterschaften in Halle und auf dem Feld sicherte sich die Mannschaft auch den Titel bei den Kreismeisterschaften im Feld und erreichte weitere Podestplätze auf Saarlandebene. Trainiert wird das Team von Carsten Hubrig, Patrick Lonsdorfer und Marcus Corsten, die die jungen Talente mit großem Engagement begleiten.
In seiner Ansprache unterstrich Bürgermeister Carsten Quirin die besondere Bedeutung des Nachwuchssports für Saarlouis: „Unsere jungen Sportlerinnen und Sportler zeigen eindrucksvoll, was mit Talent, Disziplin und Leidenschaft möglich ist. Sie sind nicht nur Vorbilder für Gleichaltrige, sondern auch ein starkes Aushängeschild für unsere Stadt Saarlouis.“. Insgesamt wurden bei der Veranstaltung 100 Auszeichnungen vergeben.

Foto: Sophia Tull
Auszeichnungen, Emotionen und Show: Saarlouis feiert seinen Sport
Ein Abend voller Anerkennung, Emotionen und mitreißender Momente: Der Stadtverband für Sport Saarlouis e.V. und die Europastadt Saarlouis zeichneten die erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2025 aus und setzten dabei auf ein Konzept, das Ehrungen und Entertainment gekonnt miteinander verband.
Im Mittelpunkt standen herausragende Leistungen auf nationaler und internationaler Bühne. Eine besondere Würdigung erhielt Franz Kamp vom Basketball-Club Saarlouis, der für seine langjährigen ehrenamtlichen Verdienste ausgezeichnet wurde. Sein Engagement hat den Sport in Saarlouis über viele Jahre hinweg maßgeblich geprägt – ein Einsatz, der mit großem Applaus honoriert wurde.
Mit Spannung erwartete man die Auszeichnung zum Sportler des Jahres 2025: Diese ging an Handballprofi Marko Grgić, der seine Karriere in Saarlouis begann und heute für die SG Flensburg-Handewitt spielt. Als Torschützenkönig der Bundesliga und bester Nachwuchsspieler der Saison 2024/2025 sowie als Olympiamedaillengewinner gehört er zu den prägenden Talenten seines Sports. Per Videobotschaft richtete er sich an das Publikum und bedankte sich für die Auszeichnung.
Auch im Frauenbereich setzte sich Spitzenleistung durch: Sportlerin des Jahres 2025 wurde Martha Burse von den Saarlouis Royals. Mit der Auszeichnung als wertvollste Spielerin (most valuable Player – MVP) der Bundesliga und des Pokalfinales sowie dem Gewinn des Deutschen Pokals und der Vizemeisterschaft führte sie ihr Team zu einer der erfolgreichsten Spielzeiten der Vereinsgeschichte.
Die Mannschaft des Jahres 2025, die Saarlouis Royals, unterstrich diesen Erfolg eindrucksvoll. Pokalsieg und Vizemeisterschaft sprechen für eine Saison auf höchstem Niveau. Neben den Spielerinnen wurde auch das gesamte Team hinter dem Team gewürdigt – ein starkes Zeichen für die Bedeutung von Zusammenhalt und professioneller Struktur im Leistungssport.
Ein abwechslungsreiches Programm sorgte immer wieder für Dynamik und beste Unterhaltung zwischen den Ehrungsblöcken. Die Tennisfreunde Roden präsentierten mit Padel eine aufstrebende Trendsportart und die Juniorengarde der „Faasend Rebellen“ begeisterte mit ihrem Schautanz das Publikum. Ein echtes Highlight war die Hip-Hop-Show der Formation „All Inclusive“. Als amtierender Europameister zeigte sie unter dem Motto „Tanzen ohne Barrieren“, wie Sport Menschen verbindet.
Bürgermeister Carsten Quirin und der Präsident des Stadtverbandes für Sport in Saarlouis, Dieter Kirsch waren sich einig: „Unsere Sportlerinnen und Sportler sind hervorragende Botschafter unserer Stadt. Ihre Erfolge zeigen, wie viel Leidenschaft, Disziplin und Teamgeist in Saarlouis steckt.“ Insgesamt wurden an diesem Abend 152 Auszeichnungen verliehen.
Auch Innenminister Reinhold Jost schickte Grüße in einer Videobotschaft und betonte die gesellschaftliche Relevanz: „Sport steht für Zusammenhalt, Fairness und Engagement. Veranstaltungen wie diese machen sichtbar, welchen Stellenwert der Sport für unsere Gesellschaft hat.“
Ein Abend, der deutlich machte: Saarlouis ist nicht nur sportlich erfolgreich – sondern versteht es auch, diesen Erfolg gebührend zu feiern.

Die Auszeichnung zum Sportler des Jahres 2025 ging an Marko Grgić, der nicht persönlich vor Ort sein konnte.

Sportlerin des Jahres Martha Burse ( dritte von rechts) zusammen mit ihrem Team, das zur Mannschaft des Jahres ausgezeichnet wurde.
Text & Bilder: Sophia Tull
Der Vorname – Theater am Ring
Ein gemütlicher Abend unter Freunden – so beginnt die ebenso kluge wie hochkomische Gesellschaftskomödie „Der Vorname“, die am Mittwoch, 1. April 2026, um 20 Uhr im Theater am Ring in Saarlouis zu erleben ist. Doch was als entspanntes Dinner geplant ist, entwickelt sich rasch zu einem verbalen Schlagabtausch voller Überraschungen, Pointen und überraschender Wendungen.
Im Mittelpunkt stehen Pierre, ein Literaturprofessor, und seine Frau Elisabeth, die zu einem Abendessen eingeladen haben. Mit dabei sind Elisabeths Bruder Vincent, ein selbstbewusster und provokationsfreudiger Immobilienmakler, dessen schwangere Partnerin Anna sowie der langjährige Freund Claude. Die vertraute Runde gerät jedoch aus dem Gleichgewicht, als Vincent den geplanten Vornamen seines ungeborenen Sohnes verkündet: „Adolphe“.
Was zunächst wie ein geschmackloser Scherz erscheint, entfacht eine hitzige Debatte über Moral, Geschichte und persönliche Grenzen. Schnell wird klar, dass es an diesem Abend um weit mehr geht als nur um einen Namen. Alte Konflikte brechen auf, unausgesprochene Wahrheiten kommen ans Licht, und die scheinbar harmonischen Beziehungen beginnen zu bröckeln. Die Figuren liefern sich pointierte Wortgefechte, die ebenso unterhaltsam wie entlarvend sind.
Die Inszenierung lebt von einem hochkarätigen Ensemble mit bekannten Gesichtern aus Film und Fernsehen, darunter Alexandra Kamp, Pascal Breuer und Sebastian Goder. Mit präzisem Timing und feinem Gespür für Situationskomik bringen sie die vielschichtigen Charaktere auf die Bühne und sorgen für ein ebenso amüsantes wie nachdenkliches Theatererlebnis.
Die Aufführung ist Teil des Theaterabonnements, es gibt noch Restkarten im Vorverkauf an allen ticket regional Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.

Bild: Bernd Böhner
„Leben mit Parkinson“ – Vortrag beim Rodener Geschichtskreis
Am 15. April um 15 Uhr findet in den Räumlichkeiten des Rodener Geschichtskreises in der Schulstraße 7a in Saarlouis-Roden ein Vortrag zum Thema „Leben mit Parkinson“ statt. Referent ist Heiko Kiefer, der bereits mehrfach zu verschiedenen gesundheitlichen Themen referiert hat, darunter auch zu Demenz und Depressionen.
Der Vortrag gibt einen Überblick über die Erkrankung – von ihrer Entstehung bis hin zu Hilfen im Umgang mit der Krankheit. Dabei wird aufgezeigt, welche Herausforderungen die Diagnose mit sich bringen kann und welche Möglichkeiten es gibt, den Alltag mit Parkinson zu bewältigen.
Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige sowie an alle Interessierten, die sich über das Thema informieren möchten.
Der Vortrag ist kostenfrei, Plätze sind begrenzt.
Wochenmarkt wegen Feiertag vorverlegt
Wegen des Feiertags „Karfreitag“ am 03. April 2026 wird der Saarlouiser Wochenmarkt auf Donnerstag, den 02. April 2026, vorverlegt.
EVS Wertstoffzentrum Saarlouis am Ostersamstag geschlossen
Das EVS Wertstoffzentrum Saarlouis bleibt am Ostersamstag, den 04.04.2026, geschlossen.
Der Seniorenbeirat Saarlouis kommt auch in Ihren Stadtteil
Sind Sie zufrieden in Ihrem Stadtteil? Wie sieht es mit der Versorgung, der Verkehrslage, der Wohn- bzw. Lebensqualität in Ihrem Stadtteil aus? Ist Ihnen die Barrierefreiheit wichtig und wenn ja, wo fehlt Sie Ihnen?
Die Mitglieder des Seniorenbeirates der Stadt Saarlouis laden Sie zu einer Reihe von Gesprächsrunden mit Seniorinnen und Senioren in den verschiedenen Stadtteilen ein.
Ziel der Treffen ist es, aktuelle Themen, Anliegen und Wünsche der älteren Generation direkt vor Ort aufzunehmen und gemeinsam zu erörtern.
Der Seniorenbeirat lädt zur seinen ersten Gesprächsrunden Bürgerinnen und Bürger der Innenstadt und Picard jeweils am Mittwoch, den 22. April um 15.30 Uhr in die Seniorenresidenz der AWO, Prälat-Subtil-Ring 3a und in die Freie Kunstschule Picard, Picarder Weg 1 recht herzlich ein. Die dritte Gesprächsrunde findet am Donnerstag, den 07. Mai um 15.30 Uhr im „Miteinander der Generationen“, Konrad-Adenauer-Allee 138 für Bürgerinnen und Bürger des Stadtteiles Steinrausch statt.
In offener Atmosphäre haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Perspektiven einzubringen und sich aktiv am Austausch zu beteiligen.
Die im Rahmen der Gespräche gewonnenen Erkenntnisse werden im Anschluss durch den Seniorenbeirat gebündelt und in einem Schreiben der Verwaltung sowie den städtischen Beschlussgremien zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise sollen die Anliegen der Seniorinnen und Senioren gezielt in politische Entscheidungsprozesse einfließen.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an den Gesprächsrunden teilzunehmen.
Kanalbau in der Gatterstraße: Bauarbeiten starten im April
Das Abwasserwerk der Kreisstadt Saarlouis führt die Erneuerung des Mischwasserkanals in der Gatterstraße durch. Davon betroffen sind ebenso die Einmündungsbereiche „Gatterstraße/Ensdorfer Straße“ und „Gatterstraße/Lisdorfer Straße“. Die Arbeiten beginnen am 13.04.2026 und enden voraussichtlich Ende November 2026. Zur Durchführung der Arbeiten ist eine abschnittsweise Vollsperrung der Gatterstraße erforderlich. Die Arbeiten im Eimündungsbereich der Ensdorfer Straße erfolgen unter Einbahnstraßenregelung in Richtung Ensdorf. Im Einmündungsbereich der Lisdorfer Straße können die Arbeiten nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. Eine entsprechende Umleitung wird rechtzeitig vor Wechsel in diesen Bauabschnitt bekanntgemacht und ausgeschildert.
Das Abwasserwerk bittet die betroffenen Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für eventuelle Lärmbelästigungen und Verkehrsbeeinträchtigungen, zu denen es trotz sorgfältiger Planung und entsprechend getroffener Schutzmaßnahmen dennoch kommen kann.
Neues Beratungsangebot der Stadt Saarlouis für Seniorinnen und Senioren im LisDORFHaus
Die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis bietet ab Dienstag, den 21. April von 14.00 – 17.00 Uhr vierzehntägig Sprechstunden im neuen LisDORFHaus in der Provinzialstraße 78 an.
Das trägerneutrale Beratungsangebot umfasst schwerpunktmäßig die Vermittlung weitergehender Hilfen bzw. die Herstellung von Kontakten zu Einrichtungen. Es geht hierbei um Themenfelder wie ambulante soziale Pflegedienste, Mahlzeitendienste, Hausnotrufe, haushaltsnahe Agenturen, Seniorenbesuchsdienste, Wohnberatung/-suche, Betreutes Wohnen, Kurzzeitpflege, stationäre Pflege, Ehrenamt und städt. Angebote (Offener Treff, Vhs, Hallenbad, Museum).
Die Dipl. Sozialpädagogin, -arbeiterin (FH) Birgit Cramaro bietet älteren Menschen, ihren Angehörigen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürger Ihre Hilfe zu Themen, die die Pflege, Betreuung und Versorgung betreffen an. Hierzu gehört auch die Unterstützung in der Antragstellung in Schwerbehindertenfragen.
Zur besseren Planung der Beratung bittet die Seniorenmoderatorin um Voranmeldung unter der Tel.Nr. 06831/ 443-1339 oder cramaro@saarlouis.de.
Ursapharm Fight Night IV setzt Maßstäbe: Große Box-Show mit WM-Titelkampf und internationaler Aufmerksamkeit
Die Stadtgartenhalle Saarlouis wurde in einen wahren Hexenkessel verwandelt: Bei der URSAPHARM Fight Night IV trafen Spitzenboxer aus dem In- und Ausland aufeinander – Höhepunkt war der WM-Titelkampf des saarländischen Profiboxers Jürgen Doberstein im Supermittelgewicht. Die Veranstaltung setzte weit über die Landesgrenzen hinaus Maßstäbe. Ursapharm als Veranstalter und die Europastadt als Partner haben zusammen gezeigt, dass sportliche Großevents dieser Art im Saarland möglich sind. Der organisatorische Aufwand im Vordergrund wie im Hintergrund war enorm. Aber der Aufwand hat sich gelohnt. Über 2.000 begeisterte Fans waren in der Arena, weitaus mehr Karten hätten verkauft werden können. Besonders Manager Michael Schultheis drehte vor den Kämpfen und während der Veranstaltung viele Räder. Alle waren sich einig: Hier wurde in beeindruckender Weise an die alte Boxtradition in Saarlouis angeknüpft.
Neben mehreren Vorkämpfen standen gleich zwei Weltmeistertitel sowie ein Intercontinental-Titel auf der Karte, womit Saarlouis erstmals mehrere WM-Fights an einem Abend präsentierte. Der Hauptkampf zwischen Doberstein und seinem französischen Kontrahenten Pierre Hubert Dibombe war dabei sportlich wie emotional das herausragende Duell des Abends.
Sportlich war es ein intensiver Abend: Doberstein, der seit 2024 GBC-Weltmeister im Supermittelgewicht ist, stieg im Hauptkampf vor heimischem Publikum in den Ring. Der Kampf zeigte einmal mehr, wie anspruchsvoll und unberechenbar der Spitzensport ist. So verlor Doberstein in Runde 6 durch K.o. seinen WM-Titel an Dibombe. Trotz dieses Rückschlags erntete der Lokalmatador großen Respekt und Applaus und betonte nach dem Kampf, dass er stark zurückkommen werde.
Was die Veranstaltung organisatorisch besonders machte: Für den Umbau der Stadtgartenhalle in eine professionelle Boxarena war ein Bauantrag mit einem Umfang von mehr als 1.000 Seiten erforderlich – ein Kraftakt, der im Vorfeld viele Behörden und Planer einbezog.
„Mein herzlicher Dank gilt Ursapharm, Michael Schultheis, allen Sportlern und dem gesamten Team des Rathauses sowie allen Beteiligten des Teams Doberstein, die diese außergewöhnliche Sportveranstaltung gemeinsam möglich gemacht haben. Insbesondere Ursapharm hat hiermit erneut gezeigt, dass professionelle Großevents im Saarland möglich sind. Ohne das Engagement jedes Einzelnen wäre diese Veranstaltung in dieser Größenordnung nicht realisierbar gewesen. Wir haben gemeinsam gezeigt, wie lebendig und vielseitig Saarlouis als Sport- und Veranstaltungsstandort ist“, so Oberbürgermeister Marc Speicher.



Bilder: Oliver Dietze
Verlegung von weiteren Stolpersteinen in Saarlouis
„Stolpersteine“ heißt ein Kunstprojekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig, mit dem seit 1996 europaweit an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft erinnert wird. In Saarlouis wurden bereits 75 Stolpersteine in Erinnerung an das Schicksal von Saarlouiser Bürgerinnen und Bürger verlegt. Mit weniger als 100 Quadratzentimetern ist jeder „Stolperstein“ nicht größer als ein herkömmlicher Pflasterstein. Sie werden ebenerdig verlegt und es ist zunächst die goldfarbene Oberfläche, die Aufmerksamkeit und Neugier im Vorbeigehen weckt. Man bleibt stehen, stolpert quasi in Gedanken und erkennt eine Inschrift.
2026 sollen weitere Stolpersteine zur Erinnerung an die Gewaltopfer der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft in Saarlouis verlegt werden.
Hierzu wird wie in der Vergangenheit ein Arbeitskreis gebildet, der sich mit den Schicksalen der Opfer auseinandersetzt und wichtige Recherchearbeit leistet. Die Saarlouiser Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an diesem Arbeitskreis mitzuarbeiten.
Das erste Treffen dieses Arbeitskreises findet am Montag, 30. März 2026 um 18.00 Uhr im Festsaal, Theater am Ring, in Saarlouis statt.
Wer Interesse hat, im Arbeitskreis mitzuarbeiten, meldet sich bitte beim Kulturamt
(Tel.: 06831/6989-015 oder 017 oder per Mail: Stolpersteine@saarlouis.de).
Saisoneröffnung der Kinder- und Jugendfarm in Roden
Bei frühlingshaften Temperaturen eröffnete die Kinder- und Jugendfarm in Roden mit einem vielseitigen Programm ihre neue Saison. Bei gutem Wetter versammelten sich zahlreiche Familien und Kinder gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Stadtrat und Stadtverwaltung auf dem Gelände der Farm.
Auch Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin und Beigeordneter Gerald Purucker nahmen an der Veranstaltung teil und betonten die Bedeutung der Einrichtung für die Stadt: „Die Kinder- und Jugendfarm ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Kinder- und Jugendarbeit in Saarlouis. Die Stadt unterstützt dieses Angebot gerne, weil es Kindern wertvolle Erfahrungen mit Natur und Tieren ermöglicht.“
Neu auf dem Gelände ist außerdem ein kleines, aus Holz gebautes „Farmrathaus“, das künftig als zusätzlicher Spiel- und Begegnungsort für Kinder dienen soll. Das Gebäude wurde mit einem symbolischen Banddurchschnitt offiziell eingeweiht. Teilnehmer waren außerdem der SPD-Landtagsabgeordnete Florian Schäfer sowie u.a. Andreas Julien (SPD-Fraktion)und Annette Helfen (CDU-Fraktion) für den Stadtrat.
Die Farm ist ein offener Treffpunkt für Kinder und Familien und Teil der Kinder- und Jugendarbeit in Saarlouis. Auf dem rund zwei Hektar großen Gelände können Kinder unter pädagogischer Begleitung beim Füttern und Versorgen der Tiere mithelfen, den verantwortungsvollen Umgang mit ihnen lernen und so Einblicke in den Alltag auf einer Farm gewinnen. Gleichzeitig werden dort zahlreiche Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten angeboten.
Neben Führungen über das Gelände konnten Besucherinnen und Besucher die Tiere der Farm kennenlernen und mehr über die Arbeit auf der Farm erfahren. Für die jungen Gäste gab es zahlreiche Spielmöglichkeiten, darunter Schaukeln und Mitmachangebote wie Stockbrot am Lagerfeuer. Auch für Essen und Getränke war gesorgt. Die Saisoneröffnung wurde musikalisch von einigen Ehrenamtlichen begleitet, darunter die Band der Kinder- und Jugendfarm sowie ein Kinder- und Erwachsenenchor. Sie sorgten für eine lebendige Stimmung.

Ob Marc Speicher eröffnet das neue „Farmrathaus“ auf dem Gelände.

Viele Besucher hatte es an dem sonnigen Samstag auf die Kinder- und Jugendfarm geführt.
Bilder: Sofia Behtash
Geänderte Öffnungszeiten der Stadtbibliothek am 26.03.2026.
Die Stadtbibliothek Saarlouis hat am Donnerstag, 26. März 2026 geänderte Öffnungszeiten. Sie ist morgens von 10.30 Uhr bis 13 Uhr geöffnet. Nachmittags ist sie wegen Veranstaltungsvorbereitungen im Haus geschlossen.
Nach zweitem Festakt jetzt offiziell: Saarlouis und Favara sind Partnerstädte
Mit einem zweiten Festakt haben die Städte Favara und Saarlouis ihre Städtepartnerschaft feierlich besiegelt. Im Castello Chiaramonte in Favara haben die beiden Stadtchefs, Bürgermeister Antonio Palumbo und Oberbürgermeister Marc Speicher, die Partnerschaftsurkunden zum zweiten Mal unterzeichnet, nachdem dies bereits im vergangenen November in Saarlouis geschehen ist. Es ist der Abschluss der zweiteiligen Zeremonie, die traditionell vor Ort in beiden Partnerstädten durchgeführt wird.
„Es ist uns eine große Ehre, diese Städtepartnerschaft zu besiegeln“, erklärte OB Marc Speicher. „Zwischen unseren beiden Städten und Regionen besteht eine lange Verbindung, wir haben uns über Generationen hinweg gegenseitig geprägt und bereichert. Deshalb ist es wichtig, diese lange Verbindung durch unsere neue Partnerschaft zu würdigen und sie damit auf eine neue Ebene zu stellen. Das tun wir auch für die Menschen aus Favara und ganz Sizilien, die heute nicht mehr bei uns sind, die aber den Weg geebnet haben, für die besonderen Beziehungen zwischen den Menschen beider Städte.“
Ebenfalls am Festakt beteiligt waren Giacomo Santalucia, Präsident des Deutsch-Italienischen Bildungs- und Kulturinstituts (DIBK) sowie Giuseppe Arnone von der Fondazione Italiani in Europa. Mit ihren Institutionen haben beide die neue Städtepartnerschaft mitinitiiert. Als hochrangiger Vertreter aus dem Saarland nahm unter anderem Patricio Maci als Präsident des Comites Saar teil. Außerdem waren Vertreter italienischer Vereine aus Saarlouis Teil der Delegation.
Im Anschluss an den Festakt nahmen die Gäste aus Saarlouis an den großen Feierlichkeiten zu Ehren von San Giuseppe teil, die zum Josefstag mit Eucharistiefeier, Prozession, folkloristischen Tänzen und der traditionellen Minestra begangen werden – ein zentraler religiöser und kultureller Höhepunkt in Favara.
Begleitet wurde die Unterzeichnung durch den Besuch einer Bürgerdelegation aus Saarlouis, an der neben OB Marc Speicher und dem Beigeordneten Gerald Purucker auch Vertreter der Saarlouiser Stadtpolitik und Verwaltung sowie zahlreiche Vereinsvertreter und Menschen mit familiären Wurzeln in Favara teilgenommen haben.

Foto von rechts: Giuseppe Arnone, OB Marc Speicher, Bürgermeister Antonio Palumbo, Stadtratspräsidentin Miriam Mignemi und Giacomo Santalucia. Foto: Sascha Schmidt
„Saarlouiser Hausbäume“: Erfolgreiches Umweltprojekt mit bundesweiter Aufmerksamkeit – Stadt ehrt Hausbaumbesitzer
Das Projekt „Saarlouiser Hausbäume“ erfreut sich seit seinem Start im Jahr 2022 großer Beliebtheit. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzen die Möglichkeit, kostenlos einen Baum auf ihrem Grundstück pflanzen zu lassen und übernehmen anschließend dessen Pflege. Damit trägt das Programm nicht nur zur Begrünung des Stadtgebiets bei, sondern stärkt zugleich das Engagement der Bevölkerung für den Umwelt- und Klimaschutz.
Im Rahmen einer Ehrungsveranstaltung im Theater am Ring würdigte die Europastadt Saarlouis etwa 80 anwesende Hausbaum-Empfängerinnen und -Empfänger für ihre Teilnahme. Die Stadt überreichte Dankesurkunden sowie eigens kreierte Baumplakette aus Saarlouiser Robinienholz. Für besondere Aufmerksamkeit sorgte dabei auch ein humorvoller Botschafter des Projekts: ein Gartenzwerg, der in Anlehnung an den Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ als Maskottchen der Hausbäume fungierte. In einer Bildpräsentation wurde der Zwerg auf „Reisen“ durch das Saarlouiser Stadtgebiet gezeigt – fotografiert an verschiedenen Standorten und Hausbäumen. Die charmante Idee sorgte bei den Anwesenden für viele Schmunzler und unterstrich auf kreative Weise die Verbundenheit der Bürgerinnen und Bürger mit „ihren“ Bäumen. Passend dazu war ein liebevoll ausgewählter Gartenzwerg auch der Hauptgewinn der Tombola des Abends.
Zu Beginn der Veranstaltung richtete der Mitinitiator des Saarlouiser Hausbaumprogrammes, Beigeordneter Gerald Purucker, seinen Dank an alle freiwilligen und zahlreich erschienen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts: „Unser erfolgreiches Projekt wird von vielen Kommunen in der ganzen Republik nachgemacht. Das ursprünglich mithilfe von Fördermitteln des Bundes gestartete „Saarlouiser Modell“ wird nach einstimmigem Beschluss des Stadtrates fortgeführt. Dies sei auch eine Anerkennung für die hervorragende Beteiligung der Saarlouiserinnen und Saarlouiser: Allein im ersten Jahr wurden rund 170 Bäume in privaten Vorgärten gepflanzt. Insgesamt sind im Stadtgebiet bislang 263 Hausbäume hinzugekommen – und damit deutlich mehr als das ursprünglich gesetzte Ziel von 200 Bäumen. Sie sind Botschafter für gelebten und gemeinsamen Klimaschutz in Saarlouis“.
Dr. Andreas Ney, Umweltschutzbeauftragter der Stadt Saarlouis, bezeichnete das Projekt als klassische Win-win-Situation. Für die Stadtverwaltung sei es eine vergleichsweise kostengünstige Möglichkeit, das Stadtklima zu verbessern, da Kosten für Grundstücke und langfristige Pflege entfallen. Gleichzeitig profitieren die privaten Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer davon, ohne eigene Pflanzarbeit und Beschaffungskosten einen jungen Baum zu erhalten.
Im Anschluss an die Präsentationen gab Sven Bruns, Gärtnermeister der Baumschule Leick, praktische Tipps zur Pflege der Bäume. Nach den informativen und kurzweiligen Beiträgen folgten die Tombola sowie die feierliche Übergabe der Urkunden und der Saarlouiser Hausbaumplakette. Sie wurde aus Saarlouiser Robinienholz gestaltet und mit einem Laser beschriftet. Die Veranstaltung klang bei einem kleinen Imbiss und Getränken in geselliger Atmosphäre mit informativen Gesprächen aus.
Einen Förderaufruf der Stadt wird es wieder im Frühjahr Sommer geben. Informationen zum Programm sind auf der Homepage der Stadt abrufbar. www.saarlouis.de/hausbaum


Bild & Text Peter Speth
Transfergesellschaft der Ford-Werke zu Gast bei Oberbürgermeister Marc Speicher
Im Mittelpunkt eines Gesprächs zwischen der Transfergesellschaft der Ford-Werke und Oberbürgermeister Marc Speicher im Rathaus der Europastadt Saarlouis standen die Transformation der Industrie und die Zukunft der Beschäftigten am Standort Saarlouis.
Seit Dezember 2025 befinden sich rund 1.400 ehemalige Beschäftigte der Ford-Werke GmbH in der 10k-Transfergesellschaft auf dem Werksgelände in Saarlouis. Dort arbeiten sie gemeinsam mit rund 60 Beraterinnen und Beratern an ihrer beruflichen Neuorientierung. Das Ziel besteht darin, neue Perspektiven zu entwickeln und den Übergang in nachhaltige Beschäftigung zu begleiten.
Beim Treffen im Rathaus standen vor allem die Chancen der Region im Strukturwandel im Mittelpunkt. Oberbürgermeister Marc Speicher und die Vertreter der Transfergesellschaft tauschten sich über mögliche Neuansiedlungen von Unternehmen, die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts sowie darüber aus, wie die Qualifikationen der Beschäftigten bestmöglich mit den Bedarfen der regionalen Wirtschaft zusammengebracht werden können.
„Die Menschen, die viele Jahre am Ford-Standort gearbeitet haben, bringen enormes Know-how und Erfahrung mit“, betonte Oberbürgermeister Speicher. „Unser gemeinsames Ziel ist es, diese Kompetenzen in der Region zu halten und neue berufliche Perspektiven zu ermöglichen.“
Die Transfergesellschaft organisiert dazu vielfältige Formate, die Unternehmen, Bildungsträger und Beschäftigte zusammenbringen. Bereits im Februar fand eine Bildungsmesse statt, bei der regionale Bildungsträger ihre Qualifizierungsangebote präsentieren konnten. Darauf folgte eine weitere interne Messe, zu der sich fast 30 Unternehmen ankündigten, um mit den Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen.
Die Europastadt Saarlouis unterstützt diesen Prozess und versteht sich als Partner im regionalen Strukturwandel. Der enge Austausch zwischen Stadt, Wirtschaft und Transfergesellschaft soll dazu beitragen, neue Chancen zu erkennen und Perspektiven zu schaffen – für die Menschen und für die wirtschaftliche Zukunft der Region.

v.l.: Oberbürgermeister Marc Speicher, Kerstin Benedikt, Silvia Kohlberger, Julian Both und Hauptamtsleiter Alexander Guß.
Bild:
Katharina Motsch
Engagement für Frauen und Mädchen: Zonta Club Saarlouis zu Besuch im Rathaus
Vertreterinnen des Zonta Clubs Saarlouis waren zu Gast im Rathaus der Europastadt Saarlouis. In offener und herzlicher Atmosphäre wurden verschiedene Projekte, Veranstaltungen und Initiativen diskutiert, die alle das gemeinsame Ziel verfolgen, Frauen und Mädchen in der Region künftig noch stärker zu unterstützen. Der Zonta Club Saarlouis engagiert sich seit vielen Jahren für Gleichberechtigung, Bildung und den Schutz von Frauen und setzt sich mit zahlreichen Aktionen auch direkt vor Ort in Saarlouis für diese Anliegen ein.
Im Gespräch mit der Verwaltungsspitze ging es unter anderem darum, wie bestehende Aktivitäten des Clubs mit kommunalen Angeboten und Projekten verknüpft werden können. Dabei standen sowohl mögliche gemeinsame Veranstaltungen als auch langfristige Kooperationen im sozialen und gesellschaftlichen Bereich im Fokus.
„Der Einsatz des Zonta Clubs für Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe ist ein wichtiges Puzzlestück unserer Stadtgesellschaft“, betonte Oberbürgermeister Marc Speicher. „Wenn engagierte Netzwerke und die Stadtverwaltung ihre Ideen bündeln, können daraus starke Initiativen entstehen, die Frauen und Mädchen konkret unterstützen und das soziale Miteinander in Saarlouis stärken.“
Das Treffen machte deutlich, dass die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und engagierten zivilgesellschaftlichen Organisationen großes Potenzial bietet. Ziel ist es, diesen Austausch weiterzuführen und gemeinsam neue Impulse für soziale Projekte und gesellschaftliches Engagement in Saarlouis zu setzen.

v.l.: Beigeordneter Gerald Purucker, Oberbürgermeister Marc Speicher, Diana Dörr, Gabriele Jaeck, Susanne Frangen, Ingrid Dopf und Bürgermeister Carsten Quirin
Bild: Sophia Tull
Vergissmeinnicht-Aktion als Zeichen gegen das Vergessen
Vergissmeinnicht-Blumen erinnern an Menschen mit Demenz und rücken ihre Lebenssituation in den Fokus der Öffentlichkeit. Auch in diesem Jahr wurden die charakteristischen blauen Blüten wieder an zentralen Orten gepflanzt, unter anderem am Kreisverkehr des ZOB in Saarlouis.
An der diesjährigen Pflanzaktion nahmen Bürgermeister Carsten Quirin, Amtsleiterin Sabine Schmitt und Andreas Sauder von der Landesfachstelle Demenz sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Neuen Betriebshofes Saarlouis teil. Zu Beginn der Woche setzten sie die Vergissmeinnicht-Blumen sorgfältig in die Erde und platzierten das Hinweisschild, das über die Bedeutung der Aktion informiert.
Die Wahl der Pflanze ist dabei natürlich kein Zufall: Das Vergissmeinnicht steht symbolisch für Erinnerung, Wertschätzung und das Nicht-Vergessen von an Demenz erkrankten Menschen. Die Krankheit stellt Betroffene und ihre Angehörigen vor große Herausforderungen. Sie geht mit einem fortschreitenden Verlust von Gedächtnis, Orientierung und Alltagskompetenz einher und verändert das Leben der Betroffenen grundlegend. Umso wichtiger ist es, gesellschaftliche Aufmerksamkeit zu schaffen, Verständnis zu fördern und Unterstützung sichtbar zu machen.
„Bei der Pflanzaktion werden Natur, Symbolik und gesellschaftliches Engagement verbunden. Mit jedem neu bepflanzten Standort wird ein Ort der Erinnerung geschaffen, der als stiller, aber wirkungsvoller Appell an die Gesellschaft dient, Menschen mit Demenz nicht aus dem Blick zu verlieren. Gerade im öffentlichen Raum, wo täglich viele Menschen vorbeikommen, entfaltet die Aktion ihre besondere Kraft: Sie regt zum Innehalten an und macht deutlich, dass Demenz uns alle angeht.“, erklärt Bürgermeister Carsten Quirin.
So wird aus einer einfachen Pflanzung Jahr für Jahr aufs Neue ein Zeichen der Solidarität.

v.l.: Andreas Sauder, Sabine Schmitt, Bürgermeister Carsten Quirin und Dominik Lieblang (NBS)
Bild: Sophia Tull
Geänderte Öffnungszeiten der Stadtverwaltung
Wegen des Ostermarktes und einer Personalversammlung sind das Rathaus sowie die Verwaltungsgebäude Haus Koch und Friedensstraße am Montag, 23. März und Dienstag, 24. März ab 12:30 Uhr für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen.
Buntes Ferienprogramm in den Osterferien
Die Kreisstadt Saarlouis hat gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern wieder ein buntes und abwechslungsreiches Angebot für die Osterferien zusammengestellt.
Pony reiten, Kinder-Yoga, Kanu fahren, nähen, zeichnen, töpfern und vieles mehr steht auf dem Programm in den Osterferien vom 7. bis zum 18. April. „Da ist für jeden Geschmack etwas dabei“, erklärte Bürgermeister Carsten Quirin, der das Programm gemeinsam mit Sabine Schmitt, Amtsleiterin Familien & Soziales und Anette Plewka, stellv. Amtsleiterin und Fachkraft der kommunalen Jugendhilfe, vorstellte.
Das diesjährige Ferienangebot verspricht wieder viel Spaß und Abwechslung, auch interessante Einblicke in Natur, Kultur und Umwelt. Den Auftakt macht die Kinder- und Jugendfarm mit dem Angebot „Frühlingserwachsen der Natur“. Kinder von 6 bis 12 Jahren sind herzlich eingeladen, Veränderungen in der Natur mit allen Sinnen zu entdecken. YOU-Das Jugendbüro geht ebenfalls raus in die Natur. Lena Geyer, Fachkraft der kommunalen Jugendpflege hat gleich zwei Formate kreiert: Naturbingo mit Picknick im Stadtgarten und eine Stadtführung mit anschließender Rallye.
In der Ludwig Galerie kann man in den Ferien passend zur aktuellen Ausstellung „Ach was – Loriot“, fantasievolle Zeichnungen erschaffen. Nach dem großen Erfolg der Kinder-UNI „Erste Hilfe“ bietet die Kinder- und Familienbeauftragte Marie Meuren einen zusätzlichen Kurs in den Ferien an. Der Kurs wird ergänzt durch Spiel- und Spaßangebote mit Fotobox, einer Führung durch das Katastrophenschutzzentrum und abschließendem Würstchen grillen.
„YOU-Der Jugendtreff“ hat in den Ferien von 18 bis 21 Uhr (außer an Feiertagen) geöffnet und veranstaltet außerdem, in Kooperation mit juz-united, am 8. April ein Basketball-Turnier auf dem Multifunktionsfeld am Skateplatz.
Anmeldungen nehmen die jeweiligen Veranstalter entgegen. Weitere Infos und Details sind im Programmheft erläutert. Das Programmheft gibt’s nur online auf www.saarlouis.de und den Plattformen einzelner Kooperationspartner. In Schulen, Kitas und vielen öffentlichen Einrichtungen liegen Postkarten mit einem QR-Code aus, über den man ebenfalls zum Ferienprogramm gelangt. Weitere Informationen erteilt das Amt für Familien und Soziales unter Telefonnummer (06831) 443-1342 oder EstherBejaranoHaus@saarlouis.de .

Anette Plewka, Bürgermeister Carsten Quirin und Sabine Schmitt (v.l.) stellen das diesjährigen Osterferienprogramm vor.
Foto: Sabine Schumacher
Starke Mütter, starker Alltag – voller Erfolg im Haus Europa
Ein Vormittag ganz im Zeichen der Selbstfürsorge – und das ohne schlechtes Gewissen: Zehn Mütter folgten der Einladung zum Workshop „Starke Mütter, starker Alltag“ im Haus Europa und wurden dafür mit neuen Impulsen, ehrlichem Austausch und einem stärkenden Start in den Tag belohnt.
In angenehmer Atmosphäre drehte sich alles um die Frage: Wie kann ich im oft turbulenten Familienalltag gut für mich selbst sorgen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben? Referentin Sonja Sidoroff gab praxisnahe Denkanstöße, alltagstaugliche Tipps und sorgte mit einer guten Portion Humor dafür, dass auch das Lachen nicht zu kurz kam. Denn schnell wurde klar: Selbstfürsorge ist kein Luxus – sondern Voraussetzung dafür, den Alltag überhaupt „stemmen“ zu können.
Neben den inhaltlichen Impulsen bot die Veranstaltung vor allem eines: Raum für ehrlichen Austausch. Die Teilnehmerinnen nutzten die Gelegenheit, sich gegenseitig zu bestärken, Erfahrungen zu teilen und festzustellen, dass viele Herausforderungen keine Einzelfälle sind. Ein kleines gemeinsames Frühstück rundete den Vormittag ab und trug zur offenen, wertschätzenden Stimmung bei.
Organisiert wurde der Workshop von Sigrid Gehl, Frauenbeauftragte der Europastadt Saarlouis und der Fraulauterner Quartiersmanagerin, Jessica Fischer. Die durchweg positive Resonanz der Teilnehmerinnen zeigt: Formate wie dieses treffen einen echten Bedarf. Oder, wie es eine Teilnehmerin treffend formulierte: „Ich gehe heute nicht nur gestärkt nach Hause – sondern auch mit dem guten Gefühl, dass ich mir diese Zeit einfach nehmen darf.“ Eine Fortsetzung ist daher nicht ausgeschlossen – denn starke Mütter brauchen vor allem eins: Gelegenheiten, selbst stark zu bleiben.

Bild: Jessica Fischer
Mädelsflohmarkt im Donatuszentrum Roden
Am Samstag, den 25. April von 14 bis 17 Uhr findet anlässlich des Girls‘ Day der Mädelsflohmarkt im Donatuszentrum Roden, Schulstraße 7 statt.
Alle jungen Frauen zwischen 14 und 27 Jahren sind herzlich eingeladen, ihre Schränke und Kommoden nach Kleidern, Schuhen, Handtaschen, Schmuck und anderen Accessoires zu durchforsten. Was der einen zu groß, zu klein oder einfach nicht mehr passend erscheint, findet beim Mädelsflohmarkt eine dankbare Abnehmerin.
Rund um den Mädelsflohmarkt wird es zusätzlich ein Kreativangebot, eine Cocktailbar sowie gemütliche Plätze für einen entspannten Austausch geben. Alle, die Lust haben nachhaltig zu shoppen, sind herzlich eingeladen vorbeizuschauen.
Die Tische werden kostenfrei zur Verfügung gestellt. Anmeldungen werden unter maedelsflohmarkt@saarlouis.deentgegengenommen.
Veranstalterinnen sind das Quartiersmanagement Roden, die Diakonie Saar, die städtische Frauenbeauftragte und YOU – Das Jugendbüro der Stadt Saarlouis.

Kässchmieressen bei der Reiterklause in Differten
An Karfreitag den 3. April lädt die Reiterklause in Differten zum traditionellen Kässchmieressen ein. Los geht es ab 10:00 Uhr. Neben der klassischen Kässchmier gibt es Kartoffelpuffer mit leckerem Apfelmus und Flammkuchen Griechische Art. Auf der Karte stehen neben Bier und Wein auch verschiedene Cocktails.
Die Reiterklause Differten befindet sich in der Peter-Lorson-Straße. Die gemütliche Lokalität ist ein beliebter Anlaufpunkt für Besucher der Region.
Wanderer können ihren Besuch ideal mit dem Premiumwanderweg Bisttal-Schleife oder lokalen Wegen durch das Naturschutzgebiet Unteres Bisttal verbinden. Für Reiter und Wanderer bietet die Lage direkt am Waldrand eine perfekte Einkehrmöglichkeit.

„Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ wird in der Saarlouiser Senioren (50+) – Film – Mittwochsreihe gezeigt
Die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis bietet in Kooperation mit dem Kino „My movie World“ Saarlouis wieder einen neuen Film an. Die Vorführung findet am Mittwoch, den 01. April um 17.00 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 7,00 Euro.
„Mit Anfang 20 wird Joachim überraschend an der renommierten Otto-FalckenbergSchule für darstellende Kunst in München angenommen und zieht dort in die großbürgerliche Villa seiner Großeltern. Seine Großmutter Inge, eine ehemalige Schauspielerin, und sein Großvater Hermann, ein emeritierter Philosophieprofessor, pflegen dort einen Alltag voller bizarrer Rituale und reichlich Alkoholkonsum. Während Joachim in der Schauspielschule mit eigenen Hemmungen, herausfordernden Lehrer/innen und absurd anmutenden Übungen kämpft, versucht er privat, den Unfalltod seines Bruders Philipp zu verarbeiten. Diese Verlust hat eine schmerzhafte Lücke in seinem Leben hinterlassen. Hin- und hergerissen zwischen den Anforderungen seiner Ausbildung und der liebevollen, aber auch nostalgischen Welt seiner Großeltern, sucht Joachim nach seinem Platz im Leben und auf der Bühne“.
Regie: Simon Verhoeven. Mit Bruno Alexander, Senta Berger, Michael Wittenborn, Anne Ratte-Polle, Karoline Herfurth, Laura Tonke, Devid Striesow, Tom Schilling u. a.
Nähere Informationen erteilt das Kino “Capitol Movie World” unter Telefon: 06831/ 2345 und die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis, Birgit Cramaro, Telefon: 06831/443-1339, Email: cramaro@saarlouis.de. (cra)