Mittagspausenführungen im Städtischen Museum Saarlouis am 19.11.2025
Im Rahmen der alternierenden Mittagspausenführungen in den städtischen Einrichtungen in der Kaserne VI steht am 19. November wieder eine Kurzführungen im Städtischen Museum Saarlouis an.
Im Nachklang des diesjährigen Festungs-Forums Saarlouis steht dieses Mal ein spezieller Aspekt der Festungsgeschichte im Mittelpunkt: Bäume innerhalb der Festungsanlagen und in Ihrem Umfeld. In den Festungen des 17. und 18. Jahrhunderts wurden ganz gezielt Bäume gepflanzt. Sie sollten mit dazu beitragen, den enormen Holzbedarf der Festungen, insbesondere im Fall einer Armierung, zu decken. In Friedenszeiten dienten diese Anpflanzungen aber auch ganz bewusst der Erholung der Bevölkerung. Die Erläuterungen hierzu werden am Modell der Festung veranschaulicht.
Treffpunkt: 2. OG des Städtischen Museums Saarlouis
Mittwoch, 19.11.25, 12:30 Uhr.
Dauer: ca. 20 Minuten
City Wichtel: Adventssamstage für Kids – Entspannt durch die Vorweihnachtszeit
Saarlouis. Die Adventszeit entspannt genießen – das ermöglichen die City Wichtel in Saarlouis. Während die Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren basteln, malen und spielen, können Eltern in Ruhe durch die Stadt bummeln, den Weihnachtsmarkt besuchen, Geschenke besorgen oder einfach bei einer Tasse Kaffee durchatmen.
An allen vier Adventssamstagen lädt das Citymanagement der Stadt Saarlouis in Kooperation mit der Familienbildungsstätte Saarlouis und der Kinderbeauftragten Marie Meuren zu diesem liebevoll gestalteten Betreuungsangebot ein. Mit viel Kreativität und weihnachtlicher Vorfreude wird die Wartezeit auf das Christkind für die Kinder zu einem besonderen Erlebnis – und für die Eltern zu einer kleinen Auszeit vom Trubel der Adventswochen.
Termine:
An allen vier Adventssamstagen, jeweils von 10:00 bis 12:15 Uhr oder von 15:00 bis 17:15 Uhr.
Die Abholzeit beginnt jeweils 15 Minuten vor Veranstaltungsende.
Ort:
Büro der Citymanagerin Saarlouis, Kirsten Cortez de Lobao
Deutsche Straße 10, Saarlouis
Kosten:
Verwaltungspauschale: 5 Euro pro Kind
Anmeldung:
Familienbildungsstätte Saarlouis
Online unter www.fbs-saarlouis.de,
per E-Mail an fbs-sls@t-online.de
oder telefonisch unter 06831 / 43637.
Mit den City Wichteln wird die Vorweihnachtszeit in Saarlouis zu einem Erlebnis für die ganze Familie – kreativ, fröhlich und ganz ohne Stress.
Eine Veranstaltung des Citymanagements der Stadt Saarlouis in Kooperation mit der Familienbildungsstätte Saarlouis und der Kinderbeauftragten Marie Meuren.
Gedenkstunde zum Volkstrauertag am 15. November
Am Samstag, 15. November, findet um 17 Uhr am Ehrenmal beim Landratsamt Saarlouis die zentrale Gedenkstunde zum Volkstrauertag statt. In einer würdevollen Feierstunde wird an die Opfer von Krieg und Gewalt gedacht.
Die Gedenkrede hält Oberst Uwe Staab, Kommandeur des Landeskommandos Saarland. Eine Ehrenabordnung der Luftlandebrigade 1 aus der Graf-Werder-Kaserne wird an der Zeremonie teilnehmen. Die musikalische und organisatorische Gestaltung unterstützen die Spielgemeinschaft „Lyra“ Lisdorf-Picard, der Rathauschor der Europastadt Saarlouis sowie die Freiwillige Feuerwehr Saarlouis.
Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Gedenkfeier teilzunehmen und gemeinsam ein Zeichen des Erinnerns zu setzen.
Rathaus und städtische Einrichtungen am 19. November ab 12:30 Uhr geschlossen
Aufgrund der diesjährigen Personalversammlung bleibt das Rathaus der Europastadt Saarlouis am Mittwoch, 19. November, ab 12:30 Uhr für den Publikumsverkehr geschlossen.
Von der Schließung betroffen sind neben dem Rathaus auch die Nebengebäude Haus Koch sowie das Verwaltungsgebäude in der Friedensstraße. Ebenfalls geschlossen bleiben an diesem Nachmittag die Ludwig Galerie und das Städtische Museum.
Die Stadtverwaltung bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis und empfiehlt, dringende Angelegenheiten möglichst vormittags oder an einem anderen Tag zu erledigen. Ab Donnerstag, 20. November 2025, stehen die Dienstleistungen der Stadtverwaltung wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.
Saarlouiser Salon 2025: Kunst, Design, Mode und Handwerk im Theater am Ring
Am Wochenende des 29. und 30. November 2025 verwandelt sich das Theater am Ring in Saarlouis in ein Zentrum für Kunst, Design, Mode und Handwerk. Die Stadt Saarlouis veranstaltet den Saarlouiser Salon in Kooperation mit Andreas Lauck und präsentiert über 40 ausgewählte Ausstellerinnen und Aussteller aus dem In- und Ausland.
Öffnungszeiten
• Samstag, 29. November 2025: 12.00 – 19.00 Uhr
• Sonntag, 30. November 2025: 10.00 – 17.00 Uhr
Offizielle Eröffnung & Vernissage
Die feierliche Eröffnung findet am Samstag um 12.00 Uhr statt. Schirmherr Oberbürgermeister Marc Speicher wird die Besucherinnen und Besucher offiziell begrüßen. Begleitet wird die Vernissage von einem kleinen Showprogramm mit dem renommierten Pianisten Marlo Thinnes und Tänzerinnen des TanzS.A.L.
Kunst, Design und Mode auf höchstem Niveau
Mehr als 40 Ausstellerinnen und Aussteller zeigen ein breites Spektrum kreativer Arbeiten – von Keramik, Glas und Holz über Porzellan und Schmuck bis hin zu Malerei, Mode und Objektkunst. Unter anderem präsentieren:
• Klaus Dupont (Berlin) – Unikat-Objekte
• Cornelius Reer (Nürnberg) – Glaskunst
• Claudia Biene (Leipzig) – Porzellan
• Nicole Gerst (Oberhausen) – Malerei
• Jens Kilian (Passau) – Holzarbeiten
• Margareta Goya Galvan (Frankreich) – Skulpturen und Objekte
Auch zahlreiche Künstlerinnen und Künstler aus der Region sind vertreten. Zu den Lokalmatadoren zählen:
• Ellen Kunz (Saarlouis) – Keramik
• Steffen Lang (Saarbrücken) – Schmuck
• Stefanie Weber (Rehlingen) – Pappmaché-Figuren
• Ben Bohlinger (Marpingen) – Holzschalen
• Christiane Lohrig (Saarbrücken) – Malerei
• Michael Ott (Saarbrücken) – Holzobjekte
• Marianne Feld (Saarlouis) – Strukturen auf Metall
• sowie regionale Designerinnen und Designer mit außergewöhnlicher Mode
Ein Wochenende für Kunstliebhaber und Modeinteressierte
Der Saarlouiser Salon bietet Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, außergewöhnliche Kunstwerke und kreative Mode zu entdecken, mit Künstlerinnen, Künstlern und Designerinnen ins Gespräch zu kommen und Inspiration zu sammeln. Das hochwertige Rahmenprogramm und die stilvolle Atmosphäre des Theaters am Ring machen die Veranstaltung zu einem besonderen kulturellen Highlight in der Vorweihnachtszeit.
Sammlerband bei der Mundartlesung mit dem Alfred Gulden Quintett – „ALFRED GULDEN SAAN WIIT ES – Dialekt im Quintett“
2025 jährt sich das 50. Erscheinungsjahr von Alfred Guldens Mundartwerk „Lou Mol Lo Lo Laida. Gedichte im Saarlouis-Rodener Dialekt“. Die Stadtbibliothek Saarlouis feiert das Jubiläum mit der Reihe „Alfred Gulden – 50 Jahre Mundart“ mit verschiedenen Veranstaltungen. Am Sonntag, 09. November 2025 gibt es als dritten Teil der Reihe die Mundart-Matinée „SAAN WIIT ES – Dialekt im Quintett“.
Fünf verschiedene Stimmen werden Alfred Guldens Mundart zu Gehör bringen. Walter Gulden, Ernst Lenhof, Barbara Marczinkowsky, Christian Schu und der Autor Alfred Gulden selbst sind die zu hörenden Stimmen.
„Dialekt im Quintett“. gilt aber im doppelten Sinne. Bei der Sonntags-Matinée stehen die ersten fünf Mundartbücher von Alfred Gulden im Mittelpunkt.
“Lou mol lo lo laida”, Naischt wii Firz em Kòpp, Da eewich Widdaschpruch, Et es neme wiit freja wòòa, Vis a Vis ma, sind die Titel der von 1975 bis 1981 erschienen Bücher
Da die „SAAN WIIT ES – Dialekt im Quintett“ zu Grunde liegenden Bücher von Alfred Gulden vergriffen sind, wird es bei der Veranstaltung einen Büchertisch mit Alfred Guldens “Hennam Baandamm” geben. In dieser 2009 erschienen Anthologie sind die Gedichte aus allen fünf Bänden enthalten.
Als einmalige Gelegenheit gibt es an diesem Tag Alfred Guldens Buch “Hennam Baandamm” mit dem Sonderstempel zur Reihe „Alfred Gulden – 50 Jahre Mundart“.
“Hennam Baandamm” mit den Unterschriften der fünf Protagonisten und dem Sonderstempel veredelt ist ein Sammlerstück, dass man sich nicht entgehen lassen sollte.
„SAAN WIIT ES – Dialekt im Quintett“ findet am Sonntag, 09. November 2025 um 11 Uhr im Festsaal des Theater am Ring Saarlouis statt. Der Eintritt ist frei!
Gemeinsam für Leonie
-Infoveranstaltung zum Thema Stammzellentransplantation-
Samstag, 15. November von 11 bis 15 Uhr im Esther-Bejarano-Haus, Holtzendorffer Str. 2 66740 Saarlouis
Manchmal ändern sich die Lebensumstände von einem Moment auf den anderen, so wie im Fall der 15-jährigen Leonie aus Rehlingen-Siersburg. Bei einer routinemäßigen Blutentnahme im März 2025 bekommt sie die Diagnose Blutkrebs (AML). Nach monatelangem Kämpfen besiegt Leonie die Krankheit. Zwei Wochen später ist die Leukämie wieder da. Nun benötigt die 15-jährige eine Stammzellenspende. Die Suche nach einer passenden Spenderin bzw. einem passenden Spender findet über ein Register der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) statt. Bis heute haben sich schon über 12,5 Millionen Menschen bei der DKMS registriert. Dies ist allerdings immer noch nicht ausreichend. So haben Freunde und Familienangehörige schließlich zwei Registrierungsaktionen ins Leben gerufen: Am Samstag, 8. November von 11 bis 16 Uhr in der Grenzlandhalle in Hemmersdorf und am Sonntag, 9. November von 14 bis 17 Uhr im Sportlerheim des SSV Pachten in Dillingen finden Typisierungsaktionen statt, bei denen man sich direkt in der Datenbank der DKMS verzeichnen lassen kann.
Darüber hinaus wird es am Samstag, 15. November von 11 bis 15 Uhr eine Informationsveranstaltung im Esther-Bejarano-Haus in Saarlouis geben. Hier kann man sich vor Ort informieren, was es bedeutet, wenn man sich in der Datenbank aufnehmen lässt und wie eine Typisierung, aber auch Stammzellentransplantation (in 90% der Fälle über eine Blutentnahme) abläuft.
Des Weiteren soll über Leonies Geschichte für das Thema sensibilisiert werden. „Es gibt immer noch viele Irritationen und daher wollen wir darüber aufklären, was es mit einer Stammzellenspende auf sich hat und wie der Vorgang abläuft“, sagte Louisa Stumpf, eine Freundin von Leonie. Auch an diesem Tag ist mit Hilfe des Orga-Teams eine Online Registration möglich. Dann wird das Registrierungsset nach Hause geliefert und man kann den Test eigenständig durchführen.
Für die 15-jährige Leonie ist es ein Wettlauf mit der Zeit. Sie befindet sich momentan im Krankenhaus und die Ärzte versuchen mit Medikamenten und weiteren Chemos das Fortschreiten der Krankheit aufzuhalten, bis ein passender Spender gefunden ist.

Die 15-jährige Leonie benötigt dringend eine Stammzellentransplantation.
Foto: Familie/privat
Steuererklärung für Rentnerinnen und Rentner – leicht gemacht (Vortrag)
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin und die vhs der Europastadt Saarlouis am Mittwoch, den 26. November 2025 von 18.00 Uhr – 20.15 Uhr einen Vortrag im Theater am Ring, Kaiser-Friedrich-Ring 26 unter der Leitung von Klaus-Peter Schäfer an.
Viele Rentnerinnen und Rentner sind zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Steuerlast zu senken – etwa durch Freibeträge, Pauschalen oder Vorsorgeaufwendungen. In dieser verständlichen Infoveranstaltung erfahren Sie, welche Rentenarten wie besteuert werden, welche Erleichterungen für Senioren gelten und wie sich aktuelle Änderungen – wie der sinkende Besteuerungsanteil ab 2023 – auswirken. Anhand praktischer Beispiele gibt Klaus-Peter Schäfer wertvolle Tipps, wie Sie Formulare korrekt ausfüllen, Fristen einhalten und bares Geld sparen können. Der Kurs endet mit nützlichen Steuertipps und der Erörterung von persönlichen Fragen zum Thema für Senioren und Arbeitnehmer.
Teilnahmegebühr: 15,00 €, ermäßigt 12,00 €
Anmeldung bis 24.11. bei der vhs Saarlouis, Tel.: 06831 – 6 98 90 30 oder E-Mail: vhs@saarlouis.de
Weihnachtsaktion – Kinder basteln für Senioren
Das Bündnis „Faire Stadt Saarlouis“ veranstaltet mit fünf Bündnis-Partnern erneut die beliebte Weihnachts-Bastel-Aktion zugunsten der Senioreneinrichtungen in Saarlouis.
Die Kinder- und Jugendfarm, La Tienda, die Villa Vivendi (Verein für Sozialpsychiatrie) und die Katholische Familienbildungsstätte veranstalten in Zusammenarbeit mit dem städtischen Amt für Familien und Soziales, unter dem Dach des Bündnisses „Faire Stadt Saarlouis“, eine gemeinsame Weihnachtsaktion. Eingeladen sind insbesondere Kinder, die Spaß am Basteln haben, wobei das Thema der Nachhaltigkeit Beachtung finden sollte. Die Kinder können ihrer Fantasie freien Lauf lassen und ihre eigenen Ideen umsetzen. Denkbar wäre auch eine Gemeinschaftsarbeit von mehreren Kindern, z.B. eine Collage oder selbst gestaltete Weihnachtskarten aus verschiedenen Materialien oder Baumanhänger aus Pappe oder Ton, die man an einen Weihnachtsbaum oder an Tannenzweigen anbringen kann. Die Familienbildungsstätte hat auf ihrer Internetseite https://www.fbs-saarlouis.de/ferienprogramm/ verschiedene Anleitungen zum Ausdrucken und Ausmalen bereitgestellt. Die kreativen Werke sollen den Seniorinnen und Senioren in den vier Einrichtungen in der Bahnhofsallee, der Lisdorfer Straße, der Hülzweiler Straße und im Prälat-Subtil-Ring die Adventszeit verschönern. Gern können die Kinder ihre Basteleien mit Grüßen und Glückwünschen ergänzen oder auch Briefe beifügen. Die fertige Bastelei bzw. Briefe und Weihnachtskarten kann man bis einschließlich 24. November im Fachgeschäft für fairen Handel, „La Tienda“, Weißkreuzstraße 10, Saarlouis während den üblichen Öffnungszeiten, Montag bis Freitag, von 10 bis 18 Uhr und Samstag, von 10-16 Uhr abgeben. La Tienda hält für jede/n Teilnehmer*in ein kleines Dankeschön bereit. Die Mitarbeiterinnen des Amtes für Familien & Soziales bringen die Bastelware zu den Senioreneinrichtungen.
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Text: Sabine Schmitt
„Max Scheid“ Buchvorstellung und Lesung der Stadtbibliothek Saarlouis mit Alex Hawner, Christoph Dutt und Karin Peter
Die Stadtbibliothek Saarlouis präsentiert mit den Autoren Alex Hawner und Christoph Dutt ihr Buch „Max Scheid – Geschichten, Erzählungen, Weisheiten und Gedichte eines Saarlouisers“
Historisch Interessierten für die Geschichte der Stadt Saarlouis fallen bei dem Namen Max Scheid direkt seine beiden Bücher „Saalujer Vozehlcher“ und „Bilder aus Alt Saarlouis“ ein. Er erzählt darin über und aus seiner Heimatstadt Saarlouis. Max Scheid, 1856 in Saarlouis geboren, war von 1881 bis 1907 Fabrikdirektor der Cristallerie in Wadgassen. Nachdem er 1906 einen Schlaganfall erlitten hatte, zog er sich aus dem Beruf zurück und widmete sich ganz der Malerei und Schriftstellerei.
Kenner, die sich mit Saarlouiser Sprache und Autoren beschäftigt haben, wissen, dass Scheid auch vor, in und nach seiner Zeit bei Villeroy & Boch bereits zahlreiche Artikel in den Zeitungen wie dem „Saarlouiser Journal“ veröffentlicht hatte.
1920 erschien sein erstes Buch der „Saalujer Vozehlcher“ mit neun Geschichten, das käuflich zu erwerben war. Darin sprach Scheid von Vorkommnissen, Umständen, Situationen und Personen aus vergangener Zeit, um dem (damaligen) Leser frühere Verhältnisse vor Augen zu führen, darunter auch Episoden, die zum Schmunzeln anregten. Zu den Themen passend, bediente er sich einiger Begriffe und teils auch der Mundart und Umgangssprache, die typisch für das französischstämmige Saarlouis waren, nämlich Deutsch mit französischen Wörtern und Redewendungen sowie deren sprachlicher Verballhornung.
Neben den zahlreichen Artikel in den Tageszeitungen liebte er es, zu besonderen Anlässen und allgemeineren Motiven Gedichte zu schreiben, die weniger bekannt sind, weil sie größenteils nicht veröffentlicht wurden.
Alex Hawner und Christoph Dutt haben sich in Kooperation mit der Vereinigung für die Heimatkunde im Landkreis Saarlouis e.V. zur Aufgabe gemacht, Max Scheid und sein Werk wieder mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Dies ist ihnen mit ihrem Buch „Max Scheid – Geschichten, Erzählungen, Weisheiten und Gedichte eines Saarlouisers“ vortrefflich gelungen. Sie konnten sich aus dem umfangreichen Nachlass von Max Scheid, dass seine Familie bewahrt hat und ihnen von seinen Urenkeln zur Verfügung gestellt wurde, großzügig bedienen.
Aus diesem ganzen Konvolut haben sie 66 Schriftstücke für ihr Buch ausgewählt. Sie zeigen damit, wie ungerecht man Max Scheid und seinem Werk tut, wenn man es nur auf die neun Geschichten des „Saalujer Vozehlcher“ reduziert. Im Buch findet man neben Texten zu seinem Schriftwerk auch Informationen und Bildmaterial zu seiner Malerei, seiner Zeit und seines Lebens. Interessant sind seine Familiengeschichte und sein Leben als Zeitzeugnis. Auch Freunde der Saarlouiser Mundart kommen in dem Buch nicht zu kurz.
Am 11. November 2025 um 19 Uhr werden Alex Hawner und Christoph Dutt ihr gerade erst erschienenes Buch in der Stadtbibliothek Saarlouis vorstellen. Die Veranstaltung findet bei freiem Eintritt in Kooperation mit der Vereinigung für die Heimatkunde im Landkreis Saarlouis e.V. in den Räumen der Stadtbibliothek Saarlouis statt. Um die Saarlouiser Sprache von Max Scheid authentisch präsentieren zu können, wird die Saarlouiser Kultur- und Tonton Preisträgerin Karin Peter Max Scheids Gedichten und Erzählungen bei der Buchvorstellung ihre Stimme leihen.
Zur Premierenlesung mit Alex Hawner und Christoph Dutt und der Mundartspezialistin Karin Peter ist jeder herzlich in die Stadtbibliothek Saarlouis am Dienstag, 11. November 2025 um 19 Uhr eingeladen.


Stadt setzt leuchtendes Zeichen zum Rett-Syndrom-Awareness-Monat
Schon seit 2008 steht der Monat Oktober ganz im Zeichen der Aufklärungsarbeit gegen das sogenannte Rett-Syndrom und soll die Erkrankung in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Dazu erstrahlen zahlreiche Gebäude weltweit in der Farbe Magenta – so auch der Rathausturm in Saarlouis. Die Farbe verkörpert einerseits Würde, Sensibilität und Mitgefühl, andererseits mischen sich in ihr Rot (Emotion) und Blau (Verstand) – ein Symbol für die Verbindung zwischen menschlicher Zuwendung und wissenschaftlichem Fortschritt.
Das Rett-Syndrom tritt fast ausschließlich bei Mädchen auf und gilt als eine der häufigsten Ursachen für schwere geistige und körperliche Behinderungen nach dem Down-Syndrom. Weltweit ist etwa eine von 10.000 bis 15.000 weiblichen Geburten betroffen. Bei der seltenen neurologischen Entwicklungsstörung führt eine Genmutation dazu, dass die Entwicklung des Nervensystems sowie die Regulation weiterer Gene stark beeinträchtigt werden. Dadurch verlernen Kinder im Alter zwischen 6 und 18 Lebensmonaten zuvor bereits erlernte Fähigkeiten plötzlich.
Da das Rett-Syndrom lange kaum bekannt war, blieb die Suche nach wirksamen Therapien und Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene erschwert. Für Erkrankte und Angehörige stellen unterschiedlichste Hilfsangebote dennoch häufig eine große Entlastung dar.
Um die notwendigen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, braucht es jedoch Rückhalt und Aufmerksamkeit für das Rett-Syndrom – in Politik und Gesellschaft gleichermaßen. Die Stadtverwaltung der Europastadt Saarlouis möchte hierzu ein sichtbares Zeichen in Magenta setzen: Farbe bekennen für Würde, Hoffnung und Solidarität.

Foto: Peter Speth
Kanalreinigung und TV-Inspektion in Picard
Die Europastadt Saarlouis führt zur Untersuchung des Zustands der öffentlichen Kanalisation im Stadtteil Picard Kanalreinigungsarbeiten und TV-Inspektionen durch.
Die jeweiligen Einsatzorte sind verteilt im gesamten Stadtteil Picard.
Die Arbeiten konnten kurzfristig eingetaktet werden und wurden bereits in der KW44 begonnen.
Einschränkungen des öffentlichen Verkehrs und hinsichtlich der Grundstückszufahrten werden nur punktuell und auch nur von kurzer Dauer zu erwarten sein.
Wir bitten um Verständnis für die im Zuge der Durchführung der Arbeiten notwendigen Einschränkungen, die sich trotz sorgfältiger Planung nicht vermeiden lassen.
„ALFRED GULDEN SAAN WIIT ES – Dialekt im Quintett“ – Mundartlesung mit dem Alfred Gulden Quintett
2025 jährt sich das 50. Erscheinungsjahr von Alfred Guldens Mundartwerk „Lou Mol Lo Lo Laida. Gedichte im Saarlouis-Rodener Dialekt“. Das Buch entstand in den 1970ern, als Dialekt in Zentraleuropa als künstlerisches Mittel gesellschaftskritischer Literatur neu entdeckt wurde. Die Bewegung „Neue Mundart“ nutzte Dialekt als Sprache der „einfachen Leute“ – identitätsstiftend sowie grenzüberschreitend. Zu den damaligen Akteuren gehörte auch Alfred Gulden. Sein Werk brachte den moselfränkischen Dialekt, der bei uns, in Lothringen und in Luxemburg gesprochen wird, in die Bewegung ein.
Die Stadtbibliothek Saarlouis feiert das Jubiläum mit der Reihe „Alfred Gulden – 50 Jahre Mundart“ mit verschiedenen Veranstaltungen und der Ausstellung „LOU MOL LO“. Am Sonntag, 09. November 2025 gibt es als dritten Teil der Reihe die Mundart-Matinée „SAAN WIIT ES – Dialekt im Quintett“.
Bei der Sonntags-Matinée stehen die ersten fünf Mundartbücher von Alfred Gulden im Mittelpunkt. Um 11 Uhr gibt es im doppelten Sinne „Dialekt im Quintett“; nicht nur dass es Texte aus den fünf Mundartbüchern geben wird, es werden auch fünf verschiedene Stimmen Alfred Guldens Mundart zu Gehör bringen.
“Lou mol lo lo laida”, Naischt wii Firz em Kòpp, Da eewich Widdaschpruch, Et es neme wiit freja wòòa, Vis a Vis ma, sind die Titel der von 1975 bis 1981 erschienen Bücher. Walter Gulden, Ernst Lenhof, Barbara Marczinkowsky, Christian Schu und der Autor Alfred Gulden selbst sind die zu hörenden Stimmen.
Die Gedichte werden nicht einzeln als Ganzes aufgesagt, vorgetragen, sondern auf die fünf Stimmen verteilt gesprochen, mal zu zweit, zu dritt, zu viert und auch alle zusammen, oder in Musik-Begriffen: im Solo, Duett, Terzett, Quartett, im Quintett. Der Dialekt als (bei uns) hauptsächlich gesprochene Sprache, vom Mund zum Ohr gebracht, wie es in dem schönen Wortbild heißt: die Gedichte “zu Gehör bringen”.
Die Gedichte sind “Textgeber” für Stimmen-Arrangements, für kleine Kompositionen. ” SAAN WIIT ES – Dialekt im Quintett ” ist ein kleines Sprach- und -Sprechspiel.
Für vier der fünf Protagonisten ist es auch eine persönliche Zeitreise, sind sie doch vor fast 50 Jahren, der Jüngste war gerade 11 Jahre alt, in fast derselben Besetzung mit Alfred Guldens Gedichten vor Publikum und dem Saarländischen Rundfunk aufgetreten.
In der damaligen Heimat der Stadtbibliothek Saarlouis, der Kaserne VI, lasen neben den heutigen Teilnehmern der damalige Saarlouiser Bürgermeister Willi Jakob und die SR-Redakteurin Ingrid Rass-Reichert.
Eine besondere Sprecherin war Anna Gulden, Alfred und Walter Guldens Mutter. Anna Gulden war, wie Alfred Gulden zur Eröffnung der Ausstellung „LOU MOL LO“, die noch bis zum 27. Februar 2026 in der Stadtbibliothek Saarlouis zu sehen ist, darlegte, seine Mundartquelle. Der Dialekt war und ist für ihn tatsächlich und wortwörtlich die Muttersprache, die Sprache seiner Mutter. Die Mutter, seine Mutter, war Ursprung, Garant, ja lebendes, lebendiges Wörterbuch für den Dialekt, die innere Stimme, die er beim Schreiben hörte. Und mit ihrem Tod 1995 war das Wörterbuch zugeschlagen, das Gespräch, der Dialog abgebrochen und so auch sein Schreiben im Dialekt. Beim Schreiben im Dialekt hörte er immer zuerst innerlich die Texte, bevor er sie schrieb. Seine innere Stimme sprach dabei mit der Sprechmelodie der Mutter.
Mundart ist lebendige, gesprochene Sprache, das Geschriebene gibt sie ja nur unvollkommen wieder. Man muss sie HÖREN! Und dass kann man, bei „SAAN WIIT ES, Dialekt im Quintett“ am 9. November 2025.
Steigen Sie also ein, und machen Sie mit Alfred Guldens Quintett und der Stadtbibliothek Saarlouis eine Reise durch fünf Jahrzehnte Mundart im Festsaal des Theater am Ring in Saarlouis. Abfahrt der Reise ist am Sonntag, den 09. November um 11 Uhr. Einlass zur Matinée ist ab 10:30 Uhr bei freiem Eintritt.



Umbau Bürgerbüro: Stadtinfo am Montag kurzzeitig nicht erreichbar
Aufgrund der laufenden Modernisierungsmaßnahmen im Saarlouiser Bürgerbüro wird die Stadtinfo am Montag, 3. November, im Laufe des Vormittags für einen Zeitraum von rund einer halben Stunde telefonisch nicht zu erreichen sein. Bei telefonischen Anliegen empfiehlt die Verwaltung daher, nach einer kurzen Wartezeit erneut anzurufen.
Nach dem Bürgerbüro wird auch die Stadtinfo neugestaltet – für den Zeitraum des Umbaus zieht die Info ins Innere des Bürgerbüros. Dort ist sie dann rechts hinterm Eingang zu finden. Ab Dienstag, 4. November, ist zudem auch der direkte Durchgang zur Ortspolizeibehörde, zum Gewerbeamt sowie zur Führerscheinstelle durch den Haupteingang innerhalb des Hauses wieder geöffnet, sodass der Eintritt über den Seiteneingang entfällt.
Ab der Folgewoche zieht dann das Bürgerbüro wieder sukzessive in seine Räumlichkeiten im Erdgeschoss. Aufgrund der Umbaumaßnahmen ist es zurzeit noch im Empfangssaal des Rathauses untergebracht.
Bürgermeister Quirin begrüßt neue Würth-Niederlassung in Fraulautern
Mit einer feierlichen Eröffnung hat die Adolf Würth GmbH & Co. KG ihre neue Niederlassung in Saarlouis-Fraulauternoffiziell in Betrieb genommen. Bürgermeister Carsten Quirin hieß das international erfolgreiche Unternehmen herzlich in der Europastadt willkommen.
„Wir freuen uns sehr, dass Würth sich bewusst für Saarlouis entschieden hat. Das zeigt, dass unser Standort attraktiv, wirtschaftlich stark und zukunftsorientiert ist. Ich wünsche dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern viel Erfolg und eine gute Zukunft hier bei uns in Saarlouis“, erklärte Quirin.
Die neue Niederlassung ist die erste 24-Stunden-Filiale von Würth im Saarland und Teil eines bundesweiten Konzepts mit derzeit rund 75 Standorten. Kunden aus Handwerk, Gewerbe und Vereinen haben dort rund um die Uhr Zugang – außer sonntags und an Feiertagen.
Außerhalb der regulären Öffnungszeiten erfolgt der Zutritt ausschließlich mit einer Kundennummer, die bequem per Smartphone aktiviert werden kann. So lässt sich jederzeit nachvollziehen, wer den Markt betritt oder verlässt. Die Zentrale überwacht den digitalen Zugang und kann bei Bedarf direkt mit den Kunden in Kontakt treten.
Das Sortiment umfasst rund 5.500 Artikel – von Arbeitsschutz über Werkzeuge bis hin zu Maschinen. Gefahrstoffe sind nachts aus Sicherheitsgründen nicht erhältlich; die entsprechenden Regale werden automatisch gesperrt. Die Bezahlung erfolgt außerhalb der Öffnungszeiten über Rechnung, während tagsüber alle gängigen Zahlungsarten zur Verfügung stehen.
Der Standort in Fraulautern wurde bewusst wegen seiner verkehrsgünstigen Lage in Autobahnnähe gewählt. Drei festangestellte Mitarbeiter sowie ein Springer-Team sorgen für persönliche Beratung und Betreuung. Das Grundsortiment ist bundesweit einheitlich, wird jedoch nach und nach an die Bedürfnisse der Kundschaft vor Ort angepasst.
Die Würth-Gruppe ist weltweit führend in der Befestigungs- und Montagetechnik, in über 80 Ländern vertreten und beschäftigt mehr als 87.000 Mitarbeiter.

v.l.: Bürgermeister Carsten Quirin, Babak Hadizadeh und Sebastian Seibrich

v.l.: Babak Hadizadeh, Sebastian Seibrich und Bürgermeister Carsten Quirin

v.l.: Babak Hadizadeh, Sebastian Seibrich und Bürgermeister Carsten Quirin
Fotos: Lea Mathieu
75 Jahre Saarländischer Kanu-Bund – Jubiläumsfeier an der Saar in Saarlouis
Mit einem bunten Programm aus Kanuregatta und Drachenbootfahrten feierte der Saarländische Kanu-Bund sein 75-jähriges Bestehen in Saarlouis. Bürgermeister Carsten Quirin paddelte gemeinsam mit Staatssekretär Torsten Lang und vielen Kanu-begeisterten Sportlern im Drachenboot auf der Saar.
In seiner Ansprache hob Quirin die besondere Bedeutung des Wassersports für die Stadt hervor: „Der Kanusport blickt in Saarlouis bereits auf eine 100-jährige Tradition und beweist, dass auch Sportarten abseits der großen öffentlichen Aufmerksamkeit erfolgreich sein können. Die beachtlichen Erfolge der saarländischen Athletinnen und Athleten im Kanusport sind dafür exemplarisch.“
Auch aus Politik und Sport waren viele Vertreterinnen und Vertreter anwesend, darunter die Landtagsabgeordneten Florian Schäfer und Patrick Waldraff, sowie Dieter Kirsch als Vorsitzender des Stadtsportverbandes Saarlouis.
Mit seiner Jubiläumsfeier setzte der Saarländische Kanu-Bund ein starkes Zeichen für die gelungene Verbindung von Tradition, Ehrenamt und moderner Vereinsarbeit. Saarlouis bildete dafür den idealen Rahmen – um die erfolgreiche Vergangenheit zu würdigen und zugleich den Blick in eine vielversprechende Zukunft des Kanusports zu richten.


Fotos: Sofia Behtash
Kreatives Kartenbasteln für Jung und Alt
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis und die Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V. am Samstag, den 15. November 2025 von 10.00 – 12.15 Uhr einen neuen Kurs unter der Leitung von Enkeleida Ballco in der Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V., Ludwig-Karl-Balzer-Allee 3 an.
Kreativität trifft auf Handarbeit! In unserem Workshop lernen Sie, wie Sie wunderschöne Geburtstags- und Weihnachtskarten gestalten können. Egal ob klassisch, verspielt oder modern – Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Lassen Sie sich inspirieren und zaubern Sie individuelle Karten, die garantiert Herzen höherschlagen lassen. Kommen Sie vorbei und entdecken Sie die Welt des Kartenbastelns!
Ganz besonders herzlich laden wir auch Großeltern-Enkel-Paare oder Eltern-Kind-Paare ein, gemeinsam Qualitätszeit miteinander zu verbringen.
Teilnahmegebühr: 14,00 € (9,00 € Kursgebühr plus 5,00 € Material)
12,00 € (7,00 € Kursgebühr plus 5,00 € Material), ermäßigt
jedes Kind in Begleitung: 8,00 € (5,00 € Kursgebühr plus 3,00 € Material) mit Saarlouiser Familien- und Seniorenpass
Anmeldung unter Familienbildungsstätte Sls e.V., Tel.: 06831/43637 oder E-Mail fbs-sls@t-online.de.
Nächstenliebe als gesellschaftlicher Grundsatz: Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes auf Einladung des Oberbürgermeisters zu Besuch im Saarlouiser Rathaus
Die Caritas ist mit über 700.000 Beschäftigten der größten Arbeitgeber Deutschlands. Die Caritas betreibt unzählige Krankenhäuser, Sozialstationen, Pflegeheime und etliche Sozialeinrichtungen. Auf Einladung des Saarlouiser Oberbürgermeisters Marc Speicher war die Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes, Eva-Maria Welskopp-Deffaa zu Gast im Saarlouiser Rathaus. Sie trug sich in das Goldene Buch der Europastadt Saarlouis ein und führte Gespräche über die Arbeit der Caritas sowie über aktuelle Projekte und Aufgaben. Diese orientieren sich allesamt am Motto des DCV: „Not sehen und handeln.“
Dass die deutsche Übersetzung des lateinischen Wortes caritas „Nächstenliebe“ bedeutet, entspricht ganz der wohltätigen Arbeit der Caritas in ganz Deutschland. Dazu gehören auch die zahlreichen regionalen Verbände, wie etwa der Caritasverband Saar-Hochwald e.V. mit Geschäftsstelle in Saarlouis, der durch Franz Hechenblaikner vertreten war.
Der Oberbürgermeister dankte gemeinsam mit Bürgermeister Carsten Quirin Frau Welskop-Deffaa für ihre Arbeit und die des gesamten Verbandes:
„Wir Christen wissen um die grundlegende Bedeutung der Nächstenliebe. Es sind die christlichen Werte, die unser Land zusammenhalten können. Gerade eingedenk der Unruhe in weiten Teilen unserer Gesellschaft bieten die christlichen Werte Orientierung und sollten wieder verstärkt Leitbild des Zusammenlebens sein. Die Europastadt Saarlouis ist ferner froh, mit Eva Maria Welskop-Deffaa eine erfahrene und engagierte Frau an der Spitze des Caritasverbandes zu wissen, der für Nächstenliebe, Fürsorge und Hilfsbereitschaft steht“, so Marc Speicher.
Der Empfang der DCV-Präsidentin unterstreicht die Relevanz karitativer Arbeit im Miteinander und soll dazu ermutigen, sich getreu dem Caritas-Motto „Not sehen und handeln“ zum Wohl der Mitmenschen einzubringen. Der Besuch bestärkt die Zusammenarbeit der Stadtverwaltung mit dem Wohlfahrtsverband und lässt optimistisch nach vorne blicken – um auch in Zukunft bestmöglich dort zu helfen, wo es im wahrsten Sinne des Wortes notwendig ist.


Fotos: Sophia Tull
Leseabend für Erwachsene
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis, die Frauenbeauftragte des Landkreises Saarlouis und die Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V. am Freitag, den 21. November 2025 von 18.30 – 20.30 Uhr einen besonderen Abend unter der Leitung von Beate Krasenbrink in der Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V., Ludwig-Karl-Balzer-Allee 3 an.
Einer guten Geschichte lauschen, dabei einen Tee und Kekse genießen und eingekuschelt entspannen. Nicht nur Kinder lieben es, in Fantasiewelten einzutauchen. Auch Erwachsene dürfen genießen, dass ihnen vorgelesen wird. Kommen Sie vorbei und schalten Sie bei gemütlicher Atmosphäre für einige Zeit einfach mal ab.
Damit Sie es sich so richtig gemütlich machen können, bringen Sie bitte eine Kuscheldecke und bei Bedarf ein Kissen mit.
Teilnahmegebühr: 12,00 €; ermäßigt 10,00 €
Anmeldung unter Familienbildungsstätte Sls e.V., Tel.: 06831/43637 oder E-Mail fbs-sls@t-online.de.
Nachruf auf Herrn Klaus Hiery
Mit großer Betroffenheit habe ich vom Tod von Klaus Hiery erfahren.
Über viele Jahrzehnte hinweg hat er sich mit außergewöhnlichem Engagement – insbesondere im Stadtteil Fraulautern – für unsere Stadt und für das bergmännische Erbe des Saarlandes eingesetzt.
Als langjähriger Vorsitzender des Berg- und Hüttenarbeitervereins St. Barbara Saar-Fraulautern 1861 e. V. und späterer Ehrenpräsident der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine des Saarlandes e. V. prägte Klaus Hiery maßgeblich die Traditionspflege und das Bewusstsein für die Bedeutung der Bergbaugeschichte in unserer Stadt, der gesamten Region und dem gesamten Saarland.
Mit Klaus Hiery verliert unsere Stadt einen unverzichtbaren Anwalt bergmännischer Werte und einen Menschen, der das Gemeinwohl in besonderer Weise gelebt hat.
Sein Einsatz, seine Verbundenheit mit den Menschen und seine tiefe Leidenschaft für die bergmännische Tradition werden uns unvergessen bleiben.
Die Europastadt Saarlouis und die Gemeinschaft der Bergleute im ganzen Saarland werden sein Lebenswerk, seinen Stolz und seine Hingabe in Ehren halten.
Mein aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahe standen.

Foto: Oliver Dietze
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Veröffentlichung nur nach vorheriger Honorar-Vereinbarung und mit Namensnennung.
Oliver Dietze // +49-(0)177-9761996 // post@oliverdietze.de // USt-ID DE262797891
Marc Speicher
Oberbürgermeister Europastadt Saarlouis
Bürgermeister eröffnet Ausstellung zu 80 Jahren Kriegsende
Dieses Jahr blickt auch die Europastadt Saarlouis auf das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren zurück. Zu diesem Anlass veranstaltete der Verein der Briefmarken- und Ansichtskartenfreunde Saarlouis und Umgebung e. V. in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Saarlouis eine dreitägige Ausstellung auf der Vaubaninsel.
Die Ausstellung präsentierte sowohl Ansichtskarten und Briefmarken als auch Münzsammlung, deren wertvollste Exemplare bis in die Zeit kurz nach Jesu Geburt zurückreichen.
Bürgermeister Carsten Quirin eröffnete die Ausstellung und lud alle Besucher dazu ein, die spannend und übersichtlich zusammengestellten Exponate zu erkunden:
„Viel hat sich verändert im Laufe der Jahrzehnte – umso wichtiger ist es heute, die Quellen unserer wechselvollen Geschichte zu sichern und zeigen. Gerade in Saarlouis ist unsere Vergangenheit zwischen Großmächten von Bedeutung, um zu verstehen, was die Saarlouiser heute ausmacht – eine Geschichte, die Saarlouis zu einer wahren Europastadt macht“, so Bürgermeister Quirin.
Neben überregional bedeutsamen Exponaten wie den Briefmarken oder Münzen ging die Ausstellung ganz konkret auf die einzelnen Stadtteile der Europastadt ein. Deren Geschichte wurde anschaulich an alten Fotografien gezeigt – so konnten Ortskundige schnell vergleichen, wie sehr sich manche Straßenzüge im Laufe der Jahrzehnte doch verändert haben oder fast identisch erhalten blieben.
Zu den Gästen zählten unter anderem Dipl.-Ing. Jürgen Baus, Amtsleiter des Amtes für Stadtplanung, Hochbau, Denkmalpflege und Umwelt. Eine besondere Freude war es für die Stadtverwaltung, Hans-Joachim Fontaine, Oberbürgermeister a. D., zur Eröffnung begrüßen zu dürfen.
Die Ausstellung war Teil des Sommerkulturprogramms auf der Vaubaninsel.


v.l.: Bürgermeister Carsten Quirin und Wolfgang Weiler
Fotos: Peter Speth
Unter Falscher Flagge – Die Toten Hosen Tribute Show
Pressetext: Unter Falscher Flagge – Die Toten Hosen Tribute Show
Wann: 29.11.2025/ Wo: Losheim am See, Eisenbahnhalle
Einlass: 18:00 Uhr / Beginn: 20:00 Uhr
Veranstalter: SG Kultur UG, 01703153437
Karten an allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional und Eventim
Bildrechte: Torsten Marx
Unter Falscher Flagge – die Toten Hosen Tribute Show Live in Losheim am See
Benannt nach dem 2. Studioalbum der Toten Hosen aus dem Jahr 1984 segeln die 5 Jungs aus dem Saarland seit 2022 „Unter falscher Flagge“ über die Bühnen Deutschlands. Mit fast 100 Jahren Bühnenerfahrung an Bord vereinen sie Professionalität, musikalisches Können und Begeisterung zu einer mitreißenden „Die Toten Hosen“-Tribute-Show. Sie präsentieren die größten Hits aus 4 Jahrzehnten DTH und überzeugen durch musikalische und gesangliche Authentizität. Nicht irgendwelche Coverversionen, sondern eine originalgetreue Darbietung mit viel Liebe zum Detail unterscheidet die Band von zahlreichen anderen Coverbands. Hits wie „Hier kommt Alex“, „Tage wie diese“, „Pushed Again“ oder „Alles aus Liebe“ dürfen dabei im Repertoire natürlich nicht fehlen. Sowohl Fans der ersten Stunden als auch jüngeren Fans kommen dabei voll auf ihre Kosten. Der große Bekanntheitsgrad der Hosen-Klassiker wie auch der aktuellen Chartstürmer lässt beim Publikum vom ersten Song an garantiert schnell Party-Stimmung aufkommen. Den Kopf der Besatzung bildet Yannick Meisberger am Gesang. Für den authentischen Hosen-Hobel sorgen Henrik Nagel und Torsten Marx an den Gitarren, sowie Carsten Buca am Bass. Um den richtigen Takt am Ruder kümmert sich Andre Reinartz an den Drums.
Karten sind erhältlich an allen Vorverkaufsstellen von Eventim und Ticket Regional

Four Imaginary Boys – A Tribute To The Cure
Pressetext: Four Imaginary Boys – A Tribute To The Cure
Wann: 28.11.2025/ Wo: Losheim am See, Eisenbahnhalle
Einlass: 18:00 Uhr / Beginn: 20:00 Uhr
Veranstalter: SG Kultur UG, 01703153437
Karten an allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional und Eventim
Bildrechte: Roberto Broch
Four Imaginary Boys – A Tribute To The Cure
Four Imaginary Boys – Deutschlands gefragteste sowie Europas meistgebuchte The Cure Tribute Band – besteht aus vier Herzblutmusikern, die sich seit 2006 leidenschaftlich dem Gesamtwerk von The Cure widmen und dem Geist der legendären Wave-Götter huldigen. Spricht man von The Cure, denkt man an die unverwechselbare und unnachahmliche Stimme von Robert Smith. Imitation oder gar Parodie verbieten sich, nur gut, dass es sich beim Frontmann der Four Imaginary Boys um einen vokalen Seelenverwandten zu handeln scheint. Dabei geht es den Four Imaginary Boys nicht darum, reine Klone ihrer Helden zu sein. Viel wichtiger ist ihnen, mit sphärischen Klängen und Soundflächen, die einzigartige Atmosphäre der Cure-Songs zu erzeugen und auf das Publikum zu übertragen. Somit sind die eigentlichen Stars des Abends die unvergänglichen Songs von The Cure, die Generationen von Gothic/Alternative/Pop-Bands bis heute geprägt haben.
Am 28 November 2025 könnt Ihr diese wirklich herausragende The Cure Tribute Band live in der Eisenbahnhalle in Losheim erleben.
Karten sind erhältlich an allen Vorverkaufsstellen von Eventim und Ticket Regional

Nachfolge Schwaggis: Bekannte Saarlouiser Gastronomin eröffnet Bistro Louis XIV in Saarlouiser Altstadt
Mitten in der beliebten Saarlouiser Altstadt wurde das Bistro Louis XIV eröffnet.
Ganz im Zeichen der deutsch-französischen Stadtgeschichte finden Saarlouiserinnen und Saarlouiser dort fortan Kulinarisches aus der deutschen sowie der französischen Küche auf der Speisekarte. Das Restaurant befindet sich in der Sonnenstraße 7 – einer Adresse, die vielen bereits lange bekannt sein dürfte: An gleicher Stelle befand sich jahrzehntelang das Restaurant „Zum Schwaggi“.
Ende 2024 verabschiedeten sich die ehemaligen Betreiber nach jahrzehntelanger Arbeit in den wohlverdienten Ruhestand. Dankenswerterweise erklärten sie sich bereit, den Gastronomiebetrieb dennoch so lange aufrechtzuerhalten, bis ein geeigneter Nachfolger gefunden werden konnte. Der Oberbürgermeister bezeichnete das Lokal als „festen Bestandteil der Saarlouiser Identität“ und äußerte die Hoffnung, dass die lange Tradition des Betriebes auch in Zukunft fortgeführt wird.
Jetzt konnte die neue Inhaberin, Nicole Walmroth, als Saarlouiser Mädchen und erfahrene Gastronomin zahlreiche erste Gäste in den altbekannten Räumlichkeiten begrüßen. Auf Einladung der neuen Gastronomin übernahm der Saarlouiser Oberbürgermeister Marc Speicher zusammen mit Nicole Walmroth das Zapfen der ersten Biere vom Fass.
„Wir haben nicht nur als Stadtverwaltung ein natürliches Interesse am Wohlergehen unserer Einzelhändler und Gastronomiebetriebe. Auch persönlich freue ich mich, dass der Kult von ‚Schwaggis‘ erhalten bleibt. Mit Nicole Walmroth haben wir eine aufgeschlossene und kompetente neue Inhaberin gefunden, die eine Tradition fortführt und gleichzeitig neue Akzente setzt. Louis XIVund die Verbindung von deutscher und französischer Küche passen ausgezeichnet mitten ins Herz der Europastadt Saarlouis“, so der Oberbürgermeister.
Marc Speicher zapfte gemeinsam mit der neuen Wirtin die ersten Pils und wünschte Frau Walmroth allezeit gutes Gelingen und viel Freude an der Arbeit. Die Verwaltungsspitze freut sich, dass die Adresse auch in Zukunft eine Bereicherung des gastronomischen Angebots darstellen wird.
Auch wenn eine alte Weisheit zur Nahrungsaufnahme empfiehlt, „morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettelmann“ zu speisen, kann man im Louis XIV nicht nur mittags königlich genießen – die Öffnungszeiten lauten derzeit:
Dienstag bis Samstag von 11:30 Uhr bis 14:30 Uhr sowie ab 17:00 Uhr.
Montag und Sonntag Ruhetag.

Bild v.l.: Oberbürgermeister Marc Speicher und neue Inhaberin Nicole Walmroth.
Foto: Peter Speth
Sicherheit für Saarlouiser Kinder: Warnwesten für Schulanfänger
Für einen sicheren Schulweg der jüngsten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer wird unter anderem auf leuchtende Unterstützung gesetzt: An der Römerbergschule in Roden wurden gemeinsam mit der Kreisverkehrswacht Saarlouis, der Kreissparkasse Saarlouis und den Saarland Versicherungen über 85 neongelbe Warnwesten an die neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler übergeben.
Die Übergabe fand in fröhlicher Atmosphäre statt: Die Kinder der Römerbergschule begrüßten ihre Gäste mit einem „Römerberg-Tanz“, den sie für die ganze Schule einstudiert hatten. Der Tanz fand bei allen Anwesenden großen Beifall.
Die Saarland Versicherungen und die Kreissparkasse Saarlouis hatten die Warnwesten gemeinsam mit der Kreisverkehrswacht Saarlouis bereitgestellt. Hubert Lambert, der Geschäftsführer der Kreisverkehrswacht, und der erste Vorsitzende Maik Müller dankten für die wertvolle Unterstützung und die langjährige Partnerschaft. Auch René Seelbach, Marketing-Chef der Saarland Versicherungen, sowie Thomas Wolf, Vertriebsdirektor der KSK, und Bettina Ehl, Leiterin des Marktmanagements, betonten die Bedeutung der Aktion für die Sicherheit der jüngsten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.
Oberbürgermeister Marc Speicher ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, persönlich bei der Übergabe dabei zu sein: „Unsere Kinder sollen sicher in der Stadt unterwegs sein – ob auf dem Weg zur Schule, zum Sport oder zu Freunden. Die Warnwesten sind ein einfaches, aber wirkungsvolles Mittel, um die Sichtbarkeit zu erhöhen und Unfälle zu vermeiden. Ich danke allen Partnern, die sich hier gemeinsam für die Sicherheit unserer Jüngsten engagieren.“
Die Europastadt Saarlouis unterstützt die Initiative der Kreisverkehrswacht und ihrer Partner ausdrücklich. Ziel ist es, mit gezielten Maßnahmen die Verkehrssicherheit in der Stadt weiter zu verbessern – besonders für die Jüngsten, die gerade ihren neuen Lebensabschnitt als Schulkind beginnen.

Sicherheit geht vor: Die Erstklässlerinnen und Erstklässler sind künftig im Straßenverkehr gut zu erkennen.
Bild: Sophia Tull
Oberbürgermeister eröffnet Ausstellung zum 70. Jahrestag der Volksbefragung über das Saarstatut
Am 23. Oktober jährt sich zum 70. Mal die zweite Saarabstimmung, bei der über das sogenannte „Saarstatut“ entschieden wurde. Nachdem das Saargebiet infolge des Zweiten Weltkriegs zunächst unter französischer Kontrolle war, entstand 1947 das „Saarland“ – mit eigener Verfassung, eigener Regierung, sogar einer eigenen Fußballnationalmannschaft. Die Regierung unter Ministerpräsident Johannes Hoffmann (CVP) stand Frankreich politisch nahe und bevorzugte eine europäische Lösung, die weder einen Anschluss an Deutschland noch an Frankreich vorsah.
1954 einigten sich die westlichen Alliierten auf das „Saarstatut“, das einen neutralen Brückenstaat zwischen beiden Ländern schaffen sollte. Als die Saarländerinnen und Saarländer 1955 über ihre Zukunft abstimmten, lehnten 67,7 Prozent das Statut ab und votierten für eine Rückkehr zur Bundesrepublik Deutschland. Die Regierung Hoffmann trat daraufhin zurück. Das Saarland wurde zum 1. Januar 1957 Teil der Bundesrepublik.
Anlässlich des Jahrestages eröffnete Oberbürgermeister Marc Speicher in Victor’s Residenz die Ausstellung „70 Jahre Volksbefragung über das Saarstatut“. Die vom Heimatverein Rodena initiierte Schau gewährt Einblicke in die Geschichte der Region und beleuchtet zugleich das Wirken von Ministerpräsident Johannes Hoffmann. Auch dessen Enkelin war anwesend, um über ihren Großvater zu berichten.
Der Oberbürgermeister dankte Rodena sowie Victor’s für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und betonte die Bedeutung historischer Erinnerung:
„Das Saarland hat mit der Abstimmung Geschichte geschrieben. Deutschland und Europa sind zwei Seiten derselben Medaille. Dafür steht insbesondere die Europastadt Saarlouis, die als deutsch-französischste Stadt hier eine herausgehobene Stellung einnimmt.“
Das Bekenntnis zur deutschen Zugehörigkeit wurde zugleich zu einem wichtigen Schritt auf dem Weg zur deutsch-französischen Freundschaft, die bis heute als Fundament Europas gilt.
Aufgrund der großen Nachfrage wurde die kostenlose Ausstellung bis zum 27. Oktober verlängert. Sie ist samstags und sonntags von 12 bis 18 Uhr, an den übrigen Tagen von 13 bis 18 Uhr geöffnet.


Fotos: Peter Speth
Wiedereröffnung nach Umbau: Sporthaus Pieper startet modernisiert in die Zukunft
Nach einer rund dreieinhalbmonatigen Sanierungs- und Umbauphase hat das Sporthaus Pieper in Saarlouis wiedereröffnet. Zahlreiche interessierte Kunden nutzten den Eröffnungstag, um sich einen ersten Eindruck vom modernisierten Konzept des Traditionsunternehmens zu verschaffen.
Das Sporthaus Pieper ist Teil des 1885 gegründeten Familienunternehmens PIEPER, das mit seinen Häusern für ein vielfältiges Sortiment und persönliche Beratung steht. Insgesamt sind rund 320 Mitarbeiter auf etwa 12.500 Quadratmetern Verkaufsfläche tätig – verteilt auf vier Etagen des Haupthauses am Großen Markt sowie in den ausgelagerten Abteilungen PIEPER Sport, PIEPER Bücher und GM22.
Zur symbolischen Wiedereröffnung schnitt Geschäftsführerin Ursula Pieper gemeinsam mit Oberbürgermeister Marc Speicher und Bürgermeister Carsten Quirin das rosa Band durch. Begleitet wurden sie dabei von Wirtschaftsförderer Alexander Guss und Citymanagerin Kirsten Cortez von der Stadtverwaltung Saarlouis.
In seiner Ansprache würdigte Oberbürgermeister Speicher das Engagement des Unternehmens:
„Pieper ist ein fester Bestandteil unserer Innenstadt und ein wichtiger Pfeiler des Saarlouiser Einzelhandels“, so Speicher. „Ich freue mich sehr, dass mit dem modernisierten Sporthaus ein weiteres starkes Zeichen für die Zukunft gesetzt wurde – nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für den Wirtschaftsstandort Saarlouis. Das neue Konzept ist modern, durchdacht und mit viel Liebe zum Detail umgesetzt.“
Bild v.l.: Bürgermeister Carsten Quirin, Geschäftsführerin Ursula Pieper und Oberbürgermeister Marc Speicher
Foto: Lea Mathieu
Premieren-Lesung der Stadtbibliothek Saarlouis und der Buchhandlung Bock & Seip mit Tom Hillenbrand und seinem neuesten Krimi „Verhängnisvoller Champagner“
Prickelnde Spannung, feine Ironie und tiefgründige Einblicke in die Welt edler Tropfen. Am 6. November 2025, dem Ersterscheinungstag des 8. Luxemburg Krimis von Tom Hillenbrand, lädt die Stadtbibliothek Saarlouis und die Buchhandlung Bock & Seip zu einer exklusiven Lesung mit dem Bestsellerautor ein. Im Gepäck hat Tom Hillenbrand seinen neuen Kriminalroman „Verhängnisvoller Champagner“, der einmal mehr beweist, warum Hillenbrand zu den spannendsten Stimmen der deutschsprachigen Krimilandschaft gehört.
Diese Mal hat es der Luxemburger Koch Xavier Kieffer mit einem aufsehenerregenden Mord in einer Kellerei zu tun. Wer hätte gedacht, dass der Besuch eines Freundes in der Champagne ihn zu den dunklen Geheimnissen der Champagnerindustrie führen würde.
In „Verhängnisvoller Champagner“ entführt uns Tom Hillenbrand in die faszinierende Welt der Champagnerhäuser, wo Glanz und Genuss auf dunkle Machenschaften treffen. Zwischen prickelnden Bouquets und verdeckten Intrigen entspinnt sich ein packender Fall, der nicht nur Gourmets und Krimifans begeistern wird. Während seiner Recherchen in Paris, Reims und Luxemburg lernt der Koch, dass manchen jedes Mittel Recht ist, um im globalen Milliardengeschäft mit Schaumwein mitzumischen.
Freuen Sie sich auf einen Abend voller Genuss, Spannung und persönlicher Einblicke in Tom Hillenbrands Recherche und Schreibprozess. Im Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit, Bücher signieren zu lassen und mit dem Autor ins Gespräch zu kommen.
Die Stadtbibliothek Saarlouis und die Buchhandlung Bock & Seip laden zur Premieren-Lesung des neuen Xavier Kieffer Krimi „Verhängnisvoller Champagner“ am Donnerstag, 6. November 2025 um 19 Uhr in das Theater am Ring Saarlouis ein!
Karten zum Preis von 15 € (ermäßigt 12 €) gibt es bei der Buchhandlung Bock & Seip (u.a. in ihrer Filiale in Saarlouis, Großer Markt 2, Tel. 06831 50076-25, eMail: city.sls@bock-seip.de), bei den Vorverkaufsstellen von Ticket Regional und online unter www.ticket-regional.de.


Sacred Concerts – Duke Ellington trifft auf junge Spitzenensembles aus dem Saarland
Am Samstag, dem 15. November 2025, um 19:00 Uhr, verwandelt sich das Vereinshaus Saarlouis-Fraulautern in einen Ort großer Klangfarben, intensiver Emotionen und gelebter Spiritualität. Zwei der renommiertesten saarländischen Landesauswahlensembles – das JugendJazzOrchester Saar und der Landesjugendchor Saar – präsentieren gemeinsam Duke Ellingtons monumentales Werk „Sacred Concerts“ in der Fassung von John Høybye und Peder Pedersen.
Duke Ellington, einer der bedeutendsten Komponisten, Pianisten und Bandleader des 20. Jahrhunderts, nannte die Sacred Concerts einst „the most important thing I have ever done“. Für ihn waren sie mehr als Musik – sie waren ein künstlerisches Bekenntnis zu Glauben, Hoffnung und Menschlichkeit. Entstanden zwischen 1965 und 1973, verbinden die drei Sacred Concerts Jazz, Gospel, Spirituals, klassische Chormusik und Big-Band-Sound zu einem vielschichtigen Gesamtkunstwerk. Die Stücke sind zugleich tief spirituell und mitreißend rhythmisch, ernsthaft und lebensbejahend – Musik, die Brücken schlägt zwischen sakraler Tradition und moderner Ausdruckskraft.
Diese faszinierende Mischung wird in Saarlouis durch junge Musikerinnen und Musiker zum Leben erweckt, die mit Leidenschaft und großem musikalischem Können auf der Bühne stehen. Unter der Leitung von Martin Sebastian Schmitt (JugendJazzOrchester Saar) und Mauro Barbierato (Landesjugendchor Saar) entsteht eine Begegnung zweier Klangwelten, die sich gegenseitig inspirieren: die kraftvolle Energie einer Big Band trifft auf die klangliche Vielfalt eines Chores.
Die Aufführung ist nicht nur ein künstlerisches Ereignis, sondern auch ein eindrucksvolles Beispiel für die erfolgreiche Nachwuchsförderung im Saarland. Beide Ensembles sind Projekte des Landesmusikrats Saar bzw. des Saarländischen Chorverbands und bieten den talentiertesten jungen Musikerinnen und Musikern eine Plattform, um auf hohem Niveau zu musizieren. Hier wachsen künftige Profis heran, die zeigen, dass Begeisterung und Disziplin, Teamgeist und Kreativität zu musikalischen Sternstunden führen können.
Gerade in unserer Zeit, in der gesellschaftliche Spannungen, Unsicherheiten und Krisen die Nachrichten prägen, wirkt Ellingtons Musik aktueller denn je. Seine Sacred Concerts sind ein leidenschaftliches Plädoyer für Toleranz, gegenseitigen Respekt und die verbindende Kraft der Musik. Mit jedem Takt erinnern sie daran, dass Spiritualität nichts Abgehobenes ist, sondern eine zutiefst menschliche Haltung – getragen von Freude, Gemeinschaft und Hoffnung.
Das Konzert in Fraulautern verspricht einen Abend, der weit über die Grenzen klassischer Konzertformen hinausgeht. Swingende Rhythmen, emotionale Chorpassagen, mitreißende Soli und spirituelle Tiefe verschmelzen zu einem Gesamterlebnis, das Herz und Seele gleichermaßen berührt.
Wer die außergewöhnliche Energie junger Spitzenensembles erleben möchte und Jazz in seiner geistlichen Dimension kennenlernen will, sollte sich diesen Termin nicht entgehen lassen.
Tickets erhalten sie an allen Ticket Regional VVK-Stellen und online unter www.ticket-regional.de
Weitere Informationen erhalten sie per E-Mail an kulturservice@saarlouis.de oder telefonisch unter 06831 69890 -13 oder -16.
Foto: JugendJazzOrchester Saar



Bildtext: Das JugendJazzOrchester Saar steht am 15.11. gemeinsam mit dem Landesjugendchor Saar in Fraulautern auf der Bühne.
Mittagspausenführung im Stadtarchiv
Im Rahmen der alternierenden Mittagspausenführungen, der städtischen Einrichtungen in der Kaserne VI, wird im Stadtarchiv diesmal das Thema Ahnenforschung behandelt. Es werden grundlegende analoge Quellen wie genealogische Nachschlagewerke, Personenstandsurkunden, Melderegister und Totenzettel vorgestellt und Tipps gegeben, wie man bei einer Recherche am besten vorgeht. Die kurze Einführung richtet sich an Neulinge auf diesem Gebiet.
Treffpunkt: Stadtarchiv im 1. OG des Städtischen Museums, Mittwoch 29. Oktober, 12:30 Uhr.
Seniorenoktoberfest auf dem Großen Markt – Saarlouis feiert Gemeinschaft
Auf dem Großen Markt fand das diesjährige Seniorenoktoberfest der Europastadt Saarlouis statt. Rund 1.300 Seniorinnen und Senioren über 70 Jahre folgten der Einladung der Stadt, um gemeinsam einen Nachmittag mit Musik, Tanz und Begegnung zu verbringen – bei freiem Eintritt sowie kostenlosen Getränken und Speisen.
Beigeordneter Gerald Purucker eröffnete das Fest und begrüßte die anwesenden Gäste, darunter Vertreterinnen und Vertreter des Stadtrates. Ebenso richtete er Grüße an die Mitglieder des Senioren-, des Frauen- und des Integrationsbeirates sowie an die Ehrengäste, darunter Alfred Fuß (Bürgermeister a.D.) und Gabriel Mahren (Beigeordneter a.D.).
In seiner Ansprache betonte Purucker die Bedeutung des Festes als Ausdruck von Zusammenhalt und Dankbarkeit: „Dieses Fest ist ein Zeichen der Wertschätzung für unsere Seniorinnen und Senioren – und ein herzliches Dankeschön an alle, die hier gemeinsam feiern und unterstützen.“ Er sprach allen Mitwirkenden, insbesondere dem Organisationsteam und den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, seinen Dank aus.
Das Seniorenoktoberfest wurde von Birgit Cramaro (Seniorenmoderatorin) und Sabine Schmitt (Leiterin Amt für Familien und Soziales) organisiert. Unterstützt wurden sie von der Jugendfeuerwehr aus den Löschbezirken Innenstadt, West und Ost, dem Malteser Hilfsdienst Saarlouis sowie dem DRK-Ortsverband Saarlouis.
Für die musikalische Gestaltung sorgten die Original-Bubacher-Dorfdudler, während die Tänzerinnen und Tänzer des Lisdorfer Gesellschafts- und Karnevalsverein (LiGeKa) für Stimmung sorgten. SR-Moderator Michael Friemel führte durch das Programm und lobte die besondere Atmosphäre des Saarlouiser Oktoberfests: „Ein solches Fest ist nicht selbstverständlich – Saarlouis hat hier etwas wirklich Besonderes geschaffen.“
Im Verlauf der Veranstaltung kam auch Bürgermeister Carsten Quirin hinzu. Gemeinsam mit Gerald Purucker überreiche er kleine Aufmerksamkeiten an die beteiligten Tänzerinnen und unterstützte anschließend beim Austeilen der Speisen an die Gäste.
Das Seniorenoktoberfest ist fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders der Stadt Saarlouis und steht für Gemeinschaft, Wertschätzung und gelebtes Miteinander.


Seniorenoktoberfest 2025.2 v.l.: Beigeordneter Gerald Purucker, SR-Moderator Michael Friemel und Bürgermeister Carsten Quirin
Fotos: Sofia Behtash
„Nusshaus und die Kunst des Überzeugens“ – Lesung im Dialog – Alexander Peer und Andreas H. Drescher stellen ihre neuesten Werke in der Stadtbibliothek Saarlouis vor.
Ein Abend voller Geschichten, Humor und scharfer Beobachtungen erwartet das Publikum, wenn die Stadtbibliothek Saarlouis den österreichischen Autor Alexander Peer und den deutsche Schriftsteller Andreas H. Drescher in einer gemeinsamen Lesung am Dienstag, 04. November 2025 um 19 Uhr präsentiert. Im Fokus der Veranstaltung der Stadtbibliothek Saarlouis im Theater am Ring stehen Dreschers „Nusshaus“ und Peers „Die Kunst des Überzeugens“, zwei Werke, die auf ihren ganz persönlichen literarischen Wegen Fragen nach Identität und Kommunikation stellen und beantworten.
Alexander Peer, geboren in Österreich, zählt zu den eindrucksvollsten Stimmen der aktuellen deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. In seinem Buch „Die Kunst des Überzeugens“ widmet sich Peer der feinen Kunst der Überzeugung in zeitgenössischen Konfliktsituationen – eine Mischung aus philosophischer Reflexion und messerscharfer Alltagsbeobachtung. Peer gelingt es, rhetorische Mechanismen zu entlarven und zugleich das Bedürfnis nach Verständigung sichtbar zu machen. Er taucht dazu tief in eine Epoche ein und zeigt, wie sich charismatische Persönlichkeiten – von der einfachen Nonne Hildegard von Bingen bis zum Emporkömmling Napoleon Bonaparte – in fast aussichtsloser Lage rhetorisch befreit haben und dank Raffinesse oft unmöglich erscheinende Ziele erreichen konnten.
Andreas H. Drescher, deutscher Autor und vielseitiger Erzähler, präsentiert „Nusshaus“, den dritten Teil seines Velten-Grün-Zyklus über das Leben und Überleben von vier Generationen im Saargebiet. Auch in Dreschers Roman geht es um Kommunikation. „Nusshaus“ erzählt die Geschichte von Dela Iron, der Großtante von Michael Velten. Dela ist Näherin in einem Dorf von Bergmanns-Bauern an der französisch-deutschen Grenze. Sie wird 1912 im winzigen „Nusshaus“ geboren, in dem sie nahezu ihr ganzes Leben verbringen wird. Als Michael sie 1990 besucht, um mit ihr über den Tod seines Großvaters (ihres Schwagers) zu sprechen, tut sie alles, um diesem Thema aus dem Weg zu gehen und erzählt stattdessen die Geschichten ihres eigenen Lebens. Der Autor beleuchtet: Sprache als Brücke und als Barriere, die Rolle von Missverständnis und Interpretationsspielräumen sowie die Bedeutung von Kontext, Stimmführung und nonverbalen Signalen in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Auf der einen Seite die Erzählung von Dela, auf der anderen Seite, dass was ihr Großneffe hört und bewusst und unbewusst interpretiert, geprägt durch sein eigens Leben und die Geschichte seiner Vorfahren.
Die Zuhörer können sich auf eine unterhaltsame Lesung und ein lebhaftes Gespräch zweier Autoren aus ganz anderen regionalen und länderspezifischen deutschen Sprachwelten freuen. Es werden Macht, Einfluss und menschliche Motive thematisiert und ihren Einfluss auf die Rhetorik von Agitatoren. Es wird aufgezeigt wie Sprache beeinflusst, nicht nur in politischen Debatten, sondern auch im privaten Umfeld. Sprache als Brücke und als Barriere, die Rolle von Missverständnis und Interpretationsspielräumen sowie die Bedeutung von Kontext, Stimmführung und nonverbalen Signalen in der zwischenmenschlichen Kommunikation.
Der Dialog der zwei Werke und der beiden Autoren Alexander Peer und Andreas H. Drescher findet am Dienstag, 4. November 2025 um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Saarlouis statt. Einlass ist um 18:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.



Der Jugend gehört die Zukunft: Jugendforum setzt Impulse für Saarlouis
Zusammen schaffen für Saarlouis. Das fängt bei Kindern und Jugendlichen an. Daher hat die Europastadt die Jugendlichen der Stadt eingeladen. Im Theater am Ring fand das Jugendforum „Gemeinsam für Saarlouis“ statt. Eingeladen waren Jugendliche aus Saarlouis, um ihre Ideen, Wünsche und Anregungen für die Zukunft der Stadt einzubringen. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Amt für Familien und Soziales in Zusammenarbeit mit der kommunalen Jugendpflege, dem Citymanagement Saarlouis und dem YOU – Jugendbüro Saarlouis.
Oberbürgermeister Marc Speicher begrüßte die Teilnehmenden und hob in seiner Ansprache die Bedeutung von Jugendbeteiligung hervor: „Die Perspektive junger Menschen ist für unsere Stadtentwicklung unverzichtbar. Ihre Ideen und Sichtweisen bringen wertvolle Impulse in politische Entscheidungsprozesse ein“, so Speicher.
An verschiedenen Stationen erarbeiteten die Jugendlichen Themen zu Beteiligungsformen, Treffpunkten und Gestaltungsmöglichkeiten in Saarlouis. Dabei konnten sie beispielsweise über Jugendräte, Jugendzentren oder offene Beteiligungsformate diskutieren und ihre Vorstellungen auf einer großen Stadtkarte sowie mithilfe von Symbolen und Modellen festhalten.
Begleitet wurde das Forum von Anette Plewka, Fachkraft der kommunalen Jugendpflege, und Kirsten Cortez de Lobão vom städtischen Citymanagement. Unterstützt wurde das Projekt außerdem durch das Team des YOU – Jugendzentrums Saarlouis mit Julia Auth, Lana Adami, Mathis Diemer, André Piro und Joana Goebel. Ziel war es, praxisnah zu erfahren, wie Jugendliche ihre Stadt aktiv mitgestalten können – von Freizeitangeboten bis hin zu Beteiligungsprojekten.
Das Jugendforum soll künftig regelmäßig stattfinden und als Grundlage dienen, um die Mitwirkung junger Menschen an kommunalen Entscheidungen weiter auszubauen.

Foto 1: Citymanagerin Kirsten Cortez und Oberbürgermeister Marc Speicher

Foto 2: Citymanagerin Kirsten Cortez, Oberbürgermeister Marc Speicher und Anette Plewka

Fotos: Sofia Behtash
Schließung der Kompostierungsanlage Lisdorfer Berg am 28.10. und 01.11.2025
Die Kompostierungsanlage Lisdorfer Berg bleibt am Dienstag, 28. Oktober 2025, sowie am Samstag, 1. November 2025 (Feiertag Allerheiligen) geschlossen.
Am Freitag, 31. Oktober 2025, ist die Anlage wie gewohnt von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Ab Dienstag, 4. November 2025, gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.
Die aktuellen Öffnungszeiten sind auf www.saarlouis.de abrufbar.
„Pinktober“ in Saarlouis – Rathaus setzt Zeichen der Solidarität
Mit einer Beleuchtungsaktion am Rathaus beteiligte sich Saarlouis am weltweiten „Pinktober“. Eine Woche lang erstrahlte der Rathausturm in Pink – als sichtbares Zeichen der Solidarität mit an Brustkrebs erkrankten Menschen und zur Sensibilisierung für Vorsorge und Früherkennung.
Zum Auftakt der Aktion begrüßte Bürgermeister Carsten Quirin die Anwesenden im Foyer des Rathauses. In seiner Ansprache betonte er die Bedeutung gemeinsamer Verantwortung: „Pinktober erinnert uns daran, wie wichtig Aufmerksamkeit, Vorsorge und gegenseitige Unterstützung sind. Als Stadt wollen wir dazu beitragen, dass diese wichtigen Themen sichtbar werden“, so Quirin.
Kathrin Ebert von der ‚Frauenselbsthilfegruppe Krebs e.V.‘ informierte über die Arbeit ihrer Organisation und die Ziele des „Pinktober“. Auch Sigrid Gehl, Frauenbeauftragte der Europastadt Saarlouis, sprach über die Bedeutung von Aufklärung, Prävention und Unterstützung Betroffener.
Neben Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung und des Frauenbeirats nahmen auch die Stadtverordneten Christiane Böning und Annette Helfen (CDU-Fraktion), Patrice Odile Reuten (Bündnis für Saarlouis), Mitglieder der Jugendfeuerwehr Saarlouis sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger teil.
Kooperationspartner des Betrieblichen Gesundheitsmanagements der Stadtverwaltung, die AOK Saarland, war mit einem Informationsstand zur Gesundheitsprävention vor Ort. Zudem wurden Spenden für die Frauenselbsthilfegruppe gesammelt.
Mit der Beleuchtung des Rathausturms setzt Saarlouis ein sichtbares Signal für Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt.


Fotos 1 und 2: Sofia Behtash

Foto: Carsten Quirin
dm Frauenlauf in Saarlouis: Ein Abend voller Frauenpower
Mit einem neuen Teilnehmerinnen-Rekord und einer Atmosphäre voller Energie und Lebensfreude hat der dm Frauenlauf Saarlouis 2025 ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Bewegung gesetzt. 1.682 Frauen aus der gesamten Region verwandelten die Saarlouiser Innenstadt in ein lebendiges Sportareal – und machten die Europastadt einmal mehr zum Zentrum gelebter Frauenpower.
„Der Frauenlauf ist weit mehr als ein sportlicher Wettkampf – er ist Ausdruck unserer lebendigen Stadtgemeinschaft und ein Event, das verbindet“, betonte Sportbürgermeister Carsten Quirin, der gemeinsam mit Landrat Patrik Lauer die Teilnehmerinnen auf die Strecke entlang des Saaraltarms schickte. Quirin begrüßte im Ziel zahlreiche Finisherinnen persönlich und lobte die besondere Stimmung des Abends: „Saarlouis zeigt, wie Sport Menschen zusammenbringt – mit Begeisterung, Herz und einer ordentlichen Portion guter Laune.“
Bereits vor dem Start sorgten Yoga-Sessions, motivierende Beats und das Miteinander im Startbereich für echte Vorfreude. Ob Läuferinnen, Walkerinnen oder Unterstützerinnen – entlang der 6 km langen Strecke war die Begeisterung spürbar. Unterstützt wurde das Event von lokalen Partnern, engagierten Helfern und zahlreichen Musikgruppen, die das sportliche Erlebnis zu einem unvergesslichen Abend machten.
Neben sportlichen Spitzenleistungen standen vor allem Gemeinschaft und Emotion im Fokus. Die anschließende After-Run-Party mit der Band „Elliot“ rundete das Event gebührend ab.



dm Frauenlauf 2025 4 v.l.: Bürgermeister Carsten Quirin und Siegerin Janina Theobald
Fotos: Lea Mathieu
Bund würdigt Saarlouiser Projekt: Alter Pfarrgarten als Modell für gelungene Stadtentwicklung
Große Anerkennung für nachhaltige Stadtentwicklung in Saarlouis: Der Alte Pfarrgarten in Fraulautern wurde als eines von mehreren bundesweiten Vorzeigeprojekten des Städtebauförderprogramms Sozialer Zusammenhalt ausgewählt. Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen würdigt damit ein herausragendes Beispiel für nachhaltige, partizipative und sozial orientierte Stadtentwicklung. Der Alte Pfarrgarten zeigt in besonderer Weise, wie gemeinschaftliches Engagement, ökologische Verantwortung und bürgerschaftliche Teilhabe zusammenwirken können, um die Lebensqualität in einem Quartier dauerhaft zu stärken.
„Mit dem Alten Pfarrgarten ist es uns gelungen, ein Stück Stadt zurückzugewinnen – für die Menschen, die hier leben“, freut sich Oberbürgermeister Marc Speicher. „Diese Anerkennung zeigt, dass gelebte Teilhabe und ökologische Stadtentwicklung Hand in Hand gehen können.“
Auch Bürgermeister Carsten Quirin betont den Modellcharakter des Projekts: „Mit dem Alten Pfarrgarten ist ein Ort entstanden, der die Menschen im Stadtteil zusammenbringt. Er steht für das, was Städtebauförderung leisten kann: Begegnung, Gemeinschaft und Lebensqualität direkt vor der Haustür.“
Der rund 2.500 Quadratmeter große Alte Pfarrgarten liegt im Herzen von Fraulautern und wurde 2022 im Rahmen des Bund-Länder-Programms Sozialer Zusammenhalt umfassend neugestaltet. Aus einer zuvor brach liegenden Fläche entstand unter Federführung des Amtes für Freiflächen und Landschaftsplanung und der Stabsstelle Sozialer Zusammenhalt ein lebendiger, grüner Treffpunkt für alle Generationen. Die Umgestaltung wurde auf Grundlage eines breit angelegten Beteiligungsprozesses realisiert: Ideen und Anregungen aus der Bürgerschaft, insbesondere aus der Quartierkonferenz Fraulautern, flossen maßgeblich in die Planung ein. Der Saarlouiser Landschaftsarchitekt Carlos Stuckert setzte diese in ein offenes, einladendes Gestaltungskonzept um.
Auch das Quartiersmanagement Fraulautern, das den Entwicklungsprozess vor Ort begleitet hat, freut sich über die bundesweite Anerkennung. „Der Alte Pfarrgarten ist ein Gemeinschaftswerk vieler engagierter Menschen“, betont Quartiersmanagerin Jessica Fischer. „Von der ersten Idee bis zur Umsetzung war es ein offener Prozess, getragen von der Nachbarschaft, Initiativen im Stadtteil und engagierten Kolleginnen und Kollegen in den städtischen Ämtern. Das Ergebnis zeigt eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn Bürgerinnen und Bürger aktiv an der Gestaltung ihres Lebensumfeldes beteiligt werden.“
Die Gesamtkosten der Maßnahme betrugen rund 460.000 Euro und wurden zu gleichen Teilen von Bund, Land und der Europastadt Saarlouis getragen. Der Alte Pfarrgarten ist Teil des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) Fraulautern, das darauf abzielt, den Stadtteil nachhaltig zu stärken, soziale Strukturen zu fördern und die Aufenthaltsqualität zu verbessern.
Mehr Informationen über den Alten Pfarrgarten finden Sie auf der Website der Städtebauförderung unter: https://www.staedtebaufoerderung.info/SharedDocs/praxisbeispiele/DE/sozialer_zusammenhalt/SL_Saarlouis.html



Bilderbuchkino in der Stadtbibliothek Saarlouis
Am Dienstag, 4. November 2025, lädt die Stadtbibliothek Saarlouis um 15.30 Uhr alle Kinder von 5 bis 7 Jahren in ihre Räumlichkeiten im Theater am Ring zum Bilderbuchkino ein. Vorgestellt wird das Bilderbuch „Hotel Winterschlaf“. Mit wehendem Schwanz eilt der Fuchs durch den Herbstwald bis hin zu einem ganz besonderen Baum, der auf jedem Ast ein bunt bemaltes Häuschen beherbergt: dem Wald-Hotel. Der Fuchs bereitet sein Hotel für die müden Wintergäste vor, die bereits mit Schlafnuss, Schmusekissen oder Kuscheltier im Arm geduldig auf Einlass warten. Für jedes Waldtier hat der Fuchs ein gemütliches Bett bereitet, und während es draußen dicke Flocken schneit, kümmert sich der Fuchs liebevoll um seine Gäste. Ein Bilderbuch, das zum Träumen einlädt, und das nicht nur zur kalten Jahreszeit. Wer Lust auf die tolle Geschichte hat, sollte sich für das Bilderbuchkino anmelden, auch telefonisch möglich unter 06831/69890-60. Der Eintritt ist wie immer frei. Nach der Vorführung haben die Kinder die Möglichkeit zu malen oder in den zahlreichen Kinder- und Bilderbüchern zu stöbern. Natürlich gibt es an diesem Tag noch mehr Bücher über Tiere im Herbst und Winter zum Anschauen oder zum Ausleihen und ein vielfältiges Angebot an Kinder- und Jugendliteratur, Belletristik, Hörbüchern auf CD, Literatur zur Alltagsbewältigung und Bildung, für Hobby und Freizeit und DVDs.
Die Stadtbibliothek Saarlouis befindet sich im Theater am Ring, Souterrain, Eingang Lothringer Straße. Die Öffnungszeiten sind Montag und Dienstag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr und 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Donnerstag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr und 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr sowie Freitag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr.
Kinofilmreihe „Starke Frauen“
Die Frauenbeauftragten und das Frauennetzwerk im Landkreis Saarlouis laden zusammen mit dem Saarlouiser Kino ein zu einer Filmreihe der besonderen Art. Die Filmreihe “Starke Frauen“ soll positive weibliche Vorbilder stärker in den öffentlichen Focus stellen und damit Mädchen und Frauen Mut machen ihren eigenen Weg zu finden und zu gehen. Wir freuen uns, gemeinsam mit unseren Partnerinnen das Kino als Kulturort zu stärken und mit diesen besonderen Filmen den Blick auf weibliche Perspektiven in unserer Gesellschaft zu verändern.
Der beeindruckende Film “Orca“ läuft am Mittwoch, dem 05. November um 20 Uhr.
Der iranische Film „Orca“ ist eine Verbeugung vor einer Frau, die sich weder dem Regime noch toxischer Männlichkeit beugt. In kraftvollen Bildern erzählt Regisseurin Sahar Mosayebi eine Geschichte, die auf Tatsachen basiert.
Elham, eine junge geschiedene iranische Frau, sucht nach sich selbst, nachdem sie von ihrem Ehemann fast zu Tode geprügelt wurde. Sie findet Trost und Erlösung im Schwimmen und macht sich bald – ermutigt von ihrem Vater, einen Namen als herausragende Langstreckenschwimmerin.
Im Kampf um ihr Ziel zu erreichen: den Guinness- Rekord für das Erreichen der längsten Schwimmstrecke mit gefesselten Händen, muss sie politische, religiöse und persönliche Hindernisse überwinden. Denn die unnachgiebige Leiterin der Frauen-Leichtathletik im Iran, hält es für unmöglich, dass Frauen bei Wettkämpfen schwimmen und sich gleichzeitig so verhalten und kleiden, wie es der Islam verlangt. Aber schließlich findet sie einen Trainer, der bereit ist, ihr trotz der möglichen Folgen zu helfen. Auf diese Weise wurde sie zum Vorbild für viele junge Iranerinnen.
Eintritt 6,50 € Tickets online unter www.saarlouis.my-movie-world.de oder an der Abendkasse Capitol Movie World Saarlouis Deutsche Straße 14 Saarlouis

Neue Städtepartnerschaft auf dem Weg: Saarlouis besucht Favara
Auf dem Weg zur neuen Städtepartnerschaft besuchte Oberbürgermeister Marc Speicher mit einer Delegation aus Saarlouis die sizilianische Stadt Favara. Der Empfang vor Ort war herzlich – sowohl durch Politik und Verwaltung als auch und vor allem durch die Menschen auf den Straßen, die die Gäste von der Saar begeistert willkommen hießen.
Viele Einwohnerinnen und Einwohner Favaras haben bereits eine enge Verbindung zu Saarlouis, sei es durch Verwandte und Freunde, frühere Aufenthalte oder persönliche Lebensstationen in der saarländischen Stadt. Diese tiefe Verbundenheit war bei zahlreichen Begegnungen spürbar. Auf der zentralen Piazza Cavour brachte ein Bürger es auf den Punkt: „Wir müssen keine Partnerschaft schließen – wir sind schon längst Freunde!“
Zur offiziellen Begrüßung der Delegation aus Saarlouis berief die Stadt Favara eine öffentliche Sondersitzung des Stadtrats ein. Am Abend standen Gäste und Gastgeber beim traditionellen „Festa di San Giuseppe“, dem größten Stadtfest der Region, gemeinsam auf der Bühne – ein schönes Zeichen für die gelebte Nähe zwischen beiden Städten.
„Die Offenheit und Herzlichkeit, die wir hier erleben durften, zeigen, wie viel Freundschaft bereits jetzt zwischen Favara und Saarlouis besteht“, betonte Oberbürgermeister Marc Speicher. „Diese Partnerschaft wird nicht nur unsere Städte enger verbinden, sondern vor allem den Menschen neue Begegnungen und gemeinsame Erfahrungen ermöglichen.“
Mit diesem Besuch wurde ein weiterer Schritt in Richtung der geplanten Städtepartnerschaft gemacht. Diese soll nicht nur den Austausch zwischen Verwaltungen, sondern vor allem die Begegnung zwischen den Menschen fördern.

Bildtext:
Von links: Giuseppe Arnone, OB Marc Speicher, Miriam Mignemi und Bürgermeister Antonio Palumbo.
Bild: Sascha Schmidt