Straßenverkehrsbehörde am 04.03.2026 geschlossen
Am Mittwoch, den 04.03.2026, bleibt die Straßenverkehrsbehörde der Europastadt Saarlouis wegen einer internen Fortbildung ganztägig geschlossen.
Neu im Team: Lena Geyer
„Herzlich willkommen im Team der Europastadt Saarlouis“, hieß Bürgermeister Carsten Quirin die neue Mitarbeiterin Lena Marie Geyer willkommen. Seit Anfang des Jahres ist die Sozialarbeiterin im Amt für Familien und Soziales für mobile Jugendarbeit und Streetwork zuständig.
Sie bringt vielfältige Erfahrungen aus ihrem Studium, ihrer vorherigen Arbeit im Jugendtreff und ihrer Tätigkeit im Booteam e.V. mit. Mit einem Bachelor-Abschluss in Kindheitspädagogik und einem laufenden Master-Studium in psychosozialer Beratung der Sozialen Arbeit verfolgt sie das Ziel, junge Menschen bestmöglich zu unterstützen und ihnen Räume zum Entfalten zu schaffen.
Im Rahmen ihrer Tätigkeit in der Jugendarbeit im YOU – Das Jugendbüro engagiert sich Lena Marie Geyer insbesondere für die Mädchenarbeit. Ihr Herzensprojekt ist der Treff „YOU GO GIRL“, der immer am ersten Mittwoch im Monat stattfindet und jungen Frauen einen Raum für Austausch, Projekte und Gemeinschaft bietet. In Zusammenarbeit mit Anette Plewka, Leiterin YOU-Das Jugendbüro und weiteren Kooperationspartnern organisiert sie derzeit einen Mädchenflohmarkt.
Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Organisation und Planung von vielfältigen Angeboten. Für die Osterferien bereitet sie derzeit abwechslungsreiche Aktivitäten für Jungs, Mädchen und Jugendliche vor, darunter Mobile Treffs, bei denen sie ihre Leidenschaft für Sport und Kreatives einbringen möchte. Bei positiver Resonanz will sie diese Formate auch außerhalb der Ferienzeiten fortführen und ausbauen.
Ein besonderes Anliegen ist Lena Marie Geyer auch die Unterstützung queerer Menschen. Durch die Mitarbeit in verschiedenen Arbeitskreisen setzt sie sich aktiv für Akzeptanz und Sichtbarkeit ein. Zudem legt sie großen Wert auf Präventions- und Beteiligungsarbeit, die sie durch die Beteiligung an unterschiedlichen Initiativen und dem Saarlouiser Jugendforum vorantreibt. Ein weiteres Projekt ist die Mitwirkung an der Organisation der Berufsorientierungsmesse „YOUR FUTURE“, bei der Jugendliche praktische Einblicke in Berufe erhalten können.
In ihrer Funktion als Streetworkerin trägt sie maßgeblich dazu bei, das Leben junger Menschen positiv zu gestalten und sie in ihrer persönlichen Entwicklung zu stärken.

Foto: Katharina Motsch
Bildtext: Sabine Schmitt, Anette Plewka und Bürgermeister Carsten Quirin heißen Lena Geyer (von links) willkommen im Team der Europastadt Saarlouis.
Großer Erfolg der Ausstellung „Ach was. Loriot – Künstler, Kritiker, Karikaturist“.
Erweiterte Öffnungszeiten und Führungen zur Ausstellung „Ach was“ – Loriot in der Ludwig Galerie Saarlouis ab März 2026
„Loriot wirkt. Wir öffnen deshalb die Tore, um der so hohen Zuschauerzahl überhaupt gerecht werden zu können“, sagt Oberbürgermeister Marc Speicher. „Wir führen kurzfristig einen langen Donnerstag ein. Und samstags und sonntags können Besucherinnen und Besucher schon früher kommen und dafür länger bleiben, um die so bundesweit viel beachtete Ausstellung genießen zu können.“
Aufgrund der großen Nachfrage erweitert die Ludwig Galerie Saarlouis zur aktuellen Ausstellung „„Ach was“ – Loriot“ ab 1. März 2026 ihre Öffnungszeiten: Ab 1. März wird die Galerie samstags und sonntags jeweils von 12 bis 18 Uhr geöffnet sein. Zusätzlich bietet das Haus ab kommender Woche auch einen langen Donnerstag an, sodass die Ausstellung dann ab dem 5. März donnerstags immer bis 19 Uhr zu sehen sein wird.
Öffnungszeiten Ludwig Galerie ab 1. März 2026
Di, Mi, Fr: 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr
Do: 10 bis 13 und 14 bis 19 Uhr
Sa, So, Feiertagen: 12 bis 18 Uhr
Zusätzlich bieten die Ludwig Galerie am Samstag, 7. März, jeweils um 13 Uhr und um 15 Uhr öffentliche, kostenlose Führungen durch die Loriot-Ausstellung an.
Der Eintritt ist frei.
Weitere Infos: Ludwig Galerie Saarlouis Tel.: 06831/6989811 oder per Mail: LudwigGalerie@saarlouis.de

Geänderte Öffnungszeiten der Stadtbibliothek Saarlouis am 26.02.2026
Die Stadtbibliothek Saarlouis ist am Donnerstag, 26. Februar 2026 nur vormittags von 10:30 Uhr bis 13:00 Uhr geöffnet.
Nachmittags ist die Bibliothek wegen Vorbereitungen für die Lesung „„WÄNN DE NEME WÄÄSCHT“ – Finissage zur Ausstellung „LOU MOL LO – Alfred Gulden – 50 Jahre Mundart geschlossen.
Ab 18 Uhr ist der Besuch der Ausstellung möglich.
Um 19 Uhr beginnt die Lesung.
Die Goldfische
Am Samstag, 28. Februar 2026, um 20 Uhr ist die gefeierte Inklusionskomödie „Die Goldfische“ zu Gast im Theater am Ring in Saarlouis. Die Bühnenfassung des gleichnamigen Kinohits überzeugt mit einer temporeichen Geschichte, die Witz und Herz vereint. Das Stück erzählt mit entwaffnender Offenheit von Normalität, Vorurteilen und ungewöhnlichen Freundschaften.
Die Geschichte basiert auf dem erfolgreichen Film „Die Goldfische“ von Alireza Golafshan, der 2019 zum Publikumserfolg wurde und das Prädikat „besonders wertvoll“ erhielt. Nun kommt der Stoff in einer pointierten Theateradaption nach Saarlouis – als ebenso rasante wie berührende Tragikomödie.
Im Zentrum steht der ehrgeizige Banker Oliver, dessen Leben nach einem schweren Unfall aus der Bahn gerät. Während der Reha trifft er auf die Wohngruppe „Die Goldfische“: die blinde Magda, den stillen Michi, den autistischen Rainman und Franzi, die glamourliebende junge Frau mit Down-Syndrom. Schnell erkennt Oliver eine vermeintlich perfekte Gelegenheit: Unter dem Deckmantel eines Gruppenausflugs will er sein Schwarzgeld über die Grenze schmuggeln – schließlich rechnet er nicht damit, dass irgendjemand einen Bus voller Menschen mit Behinderung genauer kontrolliert. Doch der Plan läuft anders als gedacht, denn seine neuen Mitreisenden verfolgen ganz eigene Ziele.
Mit feinem Humor und spürbarer Spielfreude erzählt die Inszenierung von Selbstbestimmung, Zusammenhalt und der Kraft, gesellschaftliche Schubladen zu sprengen. Dabei gelingt ihr der Balanceakt zwischen Komik und Tiefgang: Pointierte Dialoge treffen auf berührende Momente, Situationskomik auf ehrliche Emotionen. Gerade dieser respektvoll-freche Blick auf das Thema Inklusion macht den besonderen Reiz des Abends aus.
Auf der Bühne steht ein hochkarätiges Ensemble, darunter die aus der Filmfassung bekannte Schauspielerin Luisa Wöllisch. Die Produktion – entstanden in Zusammenarbeit renommierter Theaterhäuser – setzt auf dynamische Szenenwechsel, präzises Timing und eine klare, moderne Bildsprache, die die Roadtrip-Atmosphäre des Originals lebendig werden lässt.
„Die Goldfische“ ist damit weit mehr als eine Komödie: Das Stück verbindet großes Unterhaltungstheater mit einem aktuellen gesellschaftlichen Thema und lädt das Publikum dazu ein, über den eigenen Blick auf „Normalität“ nachzudenken – ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit viel Charme und Lebensfreude.
Das Gastspiel im Theater am Ring verspricht einen ebenso unterhaltsamen wie bewegenden Theaterabend, der zeigt, wie kraftvoll und verbindend Humor sein kann. Eintrittskarten gibt es an allen Ticket Regional Vorverkaufsstellen so wie online unter www.ticket-regional.de

Bild: Chris Gonz
Saarlouis wird die Chance haben, Kernregion für Wasserstoff zu werden: Oberbürgermeister Marc Speicher im Austausch mit Geschäftsführern von Creos Deutschland
Die Geschäftsführung der Creos Deutschland GmbH war auf Einladung des Saarlouiser Oberbürgermeisters Marc Speicher zu Gast im Saarlouiser Rathaus. Oberbürgermeister Speicher und Wirtschaftsförderer Alexander Guß empfingen die Geschäftsführer Rafael Sierra Garrido und Frank Gawantka zu einem Austausch über die aktuelle Situation der Energieinfrastruktur sowie die Herausforderungen der Energiewende in der Region.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand der Ausbau der Infrastruktur für Wasserstoff. Hierbei spielt die Dillinger Hütte, die einen großen Teil ihres Betriebsgeländes auf Rodener und damit Saarlouiser Bann hat, eine zentrale Rolle.
„Saarlouis und das Saarland brauchen für grünen Stahl made in Saarland eine Anbindung an Wasserstoff. Wir haben als Europastadt Saarlouis ein hohes Interesse daran, dass Saarlouis und Dillingen Anschluss an das europäische Wasserstoffnetz haben werden. Dazu hat Creos unsere volle Unterstützung. Saarlouis und Dillingen haben die Chance, eines der größten Wasserstofftäler Europas zu werden. Das bietet uns große Chancen und zusammen mit dem von uns angestoßenen ökologischen Industriegebiet auf dem Lisdorfer Berg im Süden der Stadt haben wir damit einen klaren Standort- und Wettbewerbsvorteil für die anstehenden 2030er-Jahre“, so Speicher. „Daher sind wir froh, dass Creos hier investiert und Dillinger mit dem grünen Stahl ein industriepolitisches Jahrhundertprojekt auch hier auf Saarlouiser Bann realisiert“, so Speicher weiter.
Auch Wirtschaftsförderer Alexander Guß hob die Bedeutung stabiler Rahmenbedingungen hervor: „Für Unternehmen ist Planungssicherheit ein entscheidender Faktor. Als Stadt sehen wir uns in der Rolle, als vermittelnde Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Energieversorgern und Verwaltung zu fungieren, um gemeinsam tragfähige Lösungen für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Saarlouis zu entwickeln.“
Der Austausch wurde von allen Beteiligten als konstruktiv und zukunftsorientiert bewertet. Ziel ist es, den Dialog fortzuführen und gemeinsam konkrete Lösungsansätze zu entwickeln, um Saarlouis als starken Wirtschaftsstandort in einer sich wandelnden Energielandschaft weiter zu positionieren.

Foto: Pressestelle Saarlouis
Bild v.l.: Rafael Sierra Garrido, Rafael Gawantka, Mark Speicher, Alexander Guß
GESINE CUKROWSKI „Sorry Tarzan, ich rette mich selbst“
Gesine Cukrowski zählt zu den renommiertesten deutschen Schauspielerinnen in Film, Fernsehen und Theater. Auf Einladung der Stadtbibliothek Saarlouis, der Buchhandlung Bock & Seip und des Zonta Club Saarlouis e.V. stellt sie am Donnerstag, 5. März 2026 im Theater am Ring Saarlouis ihr erstes Buch „Sorry Tarzan, ich rette mich selbst : Raus aus der Klischeefalle“ vor.
Der Kulturbetrieb liebt junge Heldinnen, starke Mütter und alte Weise – nur Frauen mittleren Alters kommen in seinen Erzählungen kaum vor. Mit „Sorry Tarzan, ich rette mich selbst : Raus aus der Klischeefalle“ legt die Schauspielerin Gesine Cukrowski ein Buch vor, das genau diese Leerstelle sichtbar macht. Bei der Lesung im Theater am Ring rückt sie jene Mechanismen ins Licht, mit denen Kultur und Medien weibliche Biografien sortieren, bewerten und aussortieren.
Bekannt ist Gesine Cukrowski seit vielen Jahren als Schauspielerin aus Film, Fernsehen und Theater. Ihre berufliche Laufbahn umfasst zahlreiche Produktionen, in denen sie sehr unterschiedliche Frauenfiguren verkörperte. Cukrowski spielte die Gerichtsmedizinerin Dr. Judith Sommer in der Krimiserie „Der letzte Zeuge“ an der Seite von Ulrich Mühe und Jörg Gudzuhn. In der Krimiserie „Letzte Spur Berlin“ spielte sie von 2015 bis 2022 die Ehefrau von Kriminalhauptkommissar Oliver Radek. Seit Februar 2023 verkörpert sie die Hauptrolle der Schweriner Hotelchefin Eva de Vries in der ZDF-Vorabendserie Hotel Mondial.
Parallel zu ihrer Arbeit vor der Kamera entwickelte sich bei ihr zunehmend ein kritischer Blick auf die Art und Weise, wie Frauen dargestellt werden. Diese Erfahrungen bilden einen zentralen Ausgangspunkt ihres Buches. Cukrowski schreibt aus der Innensicht eines Kulturbetriebs, der Frauen gern feiert, solange sie jung, begehrenswert oder dekorativ klug sind. Danach wird es still. Männer dürfen altern, Frauen verschwinden. Nicht aus Böswilligkeit, sondern aus Gewohnheit. Das macht die Sache komplizierter und politischer.
Cukrowski argumentiert nicht theoretisch, sondern aus Erfahrung. Ihre Beobachtungen lassen sich mühelos über die Filmbranche hinaus lesen – als Kommentar zu einer Gesellschaft, die Gleichberechtigung gern behauptet, solange sie nichts kostet. Seit mehreren Jahren engagiert sie sich öffentlich für eine differenziertere Darstellung von Frauen in den Medien. Gemeinsam mit der Journalistin Silke Burmester initiierte sie die Initiative „Let’s Change the Picture“, die sich für mehr Vielfalt und Realismus bei der Darstellung von Frauen einsetzt. Für dieses Engagement erhielten sie den Ehrenpreis Inspiration des Deutschen Schauspielpreises. Im März 2025 wurde Gesine Cukrowski für ihr langjähriges Eintreten für Frauenrechte und Gleichstellung mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Die Lesung in Saarlouis stellt Fragen nach Sichtbarkeit, Relevanz und kultureller Bequemlichkeit. Und sie erinnert daran, dass Veränderung nicht immer laut beginnt. Manchmal reicht nur ein Satz oder eine Absage an Tarzan.
Gesine Cukrowskis Buch ist kein Ratgeber und keine Abrechnung, sondern ein präziser Blick auf die Mechanik kultureller Bilder. Es fragt, warum Selbstbestimmung noch immer als Ausnahme gilt und warum weibliche Biografien so oft ein unsichtbares Ablaufdatum tragen. Die Pointe liegt im Titel: Wer sich selbst rettet, entzieht sich einem Narrativ, das lange als selbstverständlich galt.
Die Lesung in der Stadtbibliothek Saarlouis ist damit weniger Literaturabend als leise Intervention. Tarzan wird nicht bekämpft. Er wird schlicht nicht mehr gebraucht.
Die Veranstaltung der Stadtbibliothek Saarlouis und der Buchhandlung Bock & Seip in Kooperation mit Zonta Club Saarlouis e.V. findet am Donnerstag, 5. März 2026 um 19:00 Uhr im Theater am Ring (Kaiser-Friedrich Ring 26, 66740 Saarlouis) statt. Einlass ist um 18:30 Uhr.
Karten zum Preis von 16 € (ermäßigt 14 €) gibt es bei der Buchhandlung Bock & Seip und den Vorverkaufsstellen von Ticket Regional. Online sind die Karten unter www.ticket-regional.de erhältlich.


Autor: Georg André
Volbeat By Rebel Monster – A Tribute To Volbeat
Wann: 09.05.2026
Wo: Losheim am See Eisenbahnhalle
Einlass: 18:30 Uhr / Beginn: 20:00 Uhr
Karten an allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional und Eventim
Veranstalter: SG Kultur – Sascha Gimler 0170 3153437
Bildrechte: Willi Wrede
Volbeat By Rebelmonster – A Tribute To Volbeat
09. Mai 2026 Losheim am See, Eisenbahnhalle
Tickets an allen VVK von Eventim und Ticket Regional
Die ultimative Tribute-Show für alle Volbeat-Fans!
Volbeat By Rebel Monster – A Tribute To Volbeat
Über 200 erfolgreiche Shows im In- und Ausland sprechen eine klare Sprache: Rebel Monster ist die führende Volbeat-Tribute-Band und bringt den unverwechselbaren Sound und die mitreißende Bühnenenergie der dänischen Rockgiganten live auf die Bühne. Volbeat hat sich mit ihrem einzigartigen Stil – einer Mischung aus Metal, Rockabilly und Rock’n’Roll – in den letzten Jahren weltweit einen Namen gemacht. Ihre Musik vereint Fans unterschiedlichster Genres und Altersgruppen, von Metalfans über Rockabillies bis hin zu Bikern. Und genau diese Magie bringt Rebel Monster in authentischer Perfektion zu ihren Shows. Pure Spielfreude und mitreißende Performance. Rebel Monster ist weit mehr als nur eine Coverband: – Authentische Songinterpretationen: Der Sound und die Power von Volbeat, perfekt umgesetzt. Energiegeladene Bühnenshow: Mit Leidenschaft und Spielfreude schaffen Rebel Monster eine Atmosphäre, die jeden mitreißt. Musik für alle Fans: Hier treffen sich Musikliebhaber aller Genres und Generationen – der gemeinsame Nenner ist der Spaß an der Musik! Ein Abend voller Hits und purer Rock-Energie. Von Klassikern wie „Still Counting“ bis zu modernen Hymnen wie „Lola Montez“ – Rebel Monster garantiert ein Konzerterlebnis, das der Originalband in nichts nachsteht. Sichere dir jetzt dein Ticket und erlebe die ultimative Volbeat-Tribute-Show live in Losheim am See in der Eisenbahnhalle!


Maifest auf der Burg Siersberg mit Kulinarik und Musik von Eddie Gimler
Wann: 01.05.2026 / Wo: Burg Siersberg in Rehlingen Siersburg
Beginn: 10:00 Uhr
Veranstalter: SG Kultur, 01703153437
Bildrechte: Sascha Gimler
Maifest auf der Burg Siersberg in Rehlingen Siersburg mit Live Musik von Eddie Gimler am 1. Mai 2026 um 10 Uhr
Maifest auf der Burg Siersberg mit Kulinarik und Musik von Eddie Gimler Am Freitag, den 1. Mai 2026, laden die Gemeinde Rehlingen-Siersburg und die SG Kultur zu einem besonderen Highlight ein: dem traditionellen Maifest auf der historischen Burg Siersberg. Ab 10:00 Uhr erwartet die Besucher ein Tag voller Genuss, Geselligkeit und hochkarätiger Musik in einer der schönsten Kulissen des Saarlandes. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die „Flammerei“ serviert knusprige Flammkuchen, während die „Weinscheune“ aus Hüttersdorf eine Auswahl erlesener Weine präsentiert. Wer es moderner mag, kommt bei „Tuni Snack“ aus Saarbrücken mit frischen Burgern und Wraps auf seine Kosten. Auch der Klassiker, die Rostwurst, darf nicht fehlen. Abgerundet wird das Angebot durch eine Auswahl an Cocktails, kühlem Bier und alkoholfreien Getränken. Ab 15:00 Uhr sorgt der überregional bekannte Gitarrist Eddie Gimler für die passende musikalische Unterhaltung. Die Veranstalter bitten die Besucher höflichst, mitgebrachte Musik ab Beginn des Live-Auftritts einzustellen, um das Konzerterlebnis für alle Gäste zu gewährleisten. Die Siersburg ist nicht nur ein Denkmal hochmittelalterlicher Baukunst, sondern bietet auch einen der spektakulärsten Ausblicke auf die Täler von Saar und Nied bis hin zum lothringischen Hügelland.
Anfahrt/Parken: Parkmöglichkeiten stehen am Sportplatz Siersburg (Am Hautzenbuckel) zur Verfügung. Von dort führt ein etwa 15-minütiger Fußweg hinauf zur Burg.
Eintritt: Frei!
Die Gemeinde und die SG Kultur freuen sich darauf, gemeinsam mit zahlreichen Ausflüglern und Familien einen unvergesslichen Maifeiertag in historischem Ambiente zu verbringen.


Geschäftsführung der Arbeitskammer des Saarlandes zu Besuch in Saarlouis
Oberbürgermeister Marc Speicher begrüßte den Hauptgeschäftsführer der Arbeitskammer des Saarlandes, Thomas Otto, sowie die Geschäftsführerin Beatrice Zeiger zu einem Fachgespräch über aktuelle arbeits- und sozialpolitische Fragestellungen im Rathaus der Stadt Saarlouis.
Im Mittelpunkt des Treffens standen die derzeitige Situation der Beschäftigten im Saarland, Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt sowie die Beratungs- und Unterstützungsangebote der Arbeitskammer. Darüber hinaus stand der Austausch zwischen Stadt und Arbeitskammer im Mittelpunkt.
Oberbürgermeister Marc Speicher unterstrich den Wert des Dialogs: „Gerade in Zeiten des wirtschaftlichen Wandels ist es wichtig, die Perspektiven der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Blick zu behalten. Die Arbeitskammer leistet hier eine wertvolle Arbeit und ist für viele Menschen ein unverzichtbarer Ansprechpartner.“
Der Besuch verdeutlichte die Bedeutung eines kontinuierlichen Austauschs zwischen der kommunalen Ebene und der Arbeitskammer, um soziale und arbeitsmarktbezogene Themen gemeinsam und lösungsorientiert zu begleiten.

Bildtext: Hauptgeschäftsführer Thomas Otto, Geschäftsführerin Beatrice Zeiger und Oberbürgermeister Marc Speicher beim Besuch im Saarlouiser Rathaus.
Bild: Sascha Schmidt
ALFRED GULDEN „WÄNN DE NEME WÄÄSCHT“
Finissage zur Ausstellung der Stadtbibliothek Saarlouis
„LOU MOL LO – Alfred Gulden – 50 Jahre Mundart“
Wänn de neme wääscht/ woo de schdescht/ Wänn de neme wääscht/
wohin de gescht/ wänn de neme wääscht/ wääa de bescht
So beginnt die erste Strophe eines Liedes von Alfred Gulden. Es spricht einen Orientierungslosen, ja, „Bodenlosen“, einen, der seinen Halt verloren hat, einen Heimatlosen an. Dem „Wänn“ folgt aber im zweiten Teil der Strophe ein „Dann“:
Dann mach dai Auen zou/ ganz fäscht, dann lou/ en daich mòòl ren, en Rou/ lòss da Zeit, lòss da Zeit/ geh en daich ren, geh weit/ zereck, woo de häakomm bescht/
Im Lied kommt genau das vor, was ein Thema der Reihe „ALFRED GULDEN – 50 Jahre Mundart“ der Stadtbibliothek Saarlouis und auch der dazugehörigen Ausstellung „LOU MOL LO“ ist: Sprache schafft Heimat, Identität.
1975 erschien der erste Mundartgedichtband „Lou mol lo laida“ von Alfred Gulden, 1976 der zweite „Naischt wii Firz em Kòpp“. In den 1970er gab es eine Zuwendung zum Dialekt in Zentraleuropa. Die regionalen Sprachen und Sprachen von Minderheiten wurden von verschiedensten Autoren für ihre Werke verwendet. Die Akteure sahen im Dialekt das Identitätsstiftende, das zugleich aber auch über Nationalgrenzen verbindend war, da der Dialekt nicht an der Zollstation aufhörte. Der Dialekt war Heimat, Heimat dort, wo man zu Hause ist. Die Heimat, die der Dialekt schafft, kann auch über Grenzen gehen. Auch unseren Dialekt, das Mosel-Fränkische, spricht man hüben wie drüben. Hört man seine Sprache, fühlt man sich nicht mehr so verloren. Akteure dabei waren Alfred Gulden und auch der progressive, elsässische Dialekt-dichter André Weckmann.
Alfred Gulden hatte für die Vernissage der Ausstellung den Titel „Mutter´s Sprache“ gewählt. Im gleichnamigen Essay zeigte er (s)einen ganz persönlichen Zugang zum Dialekt. Für die Finissage zur Ausstellung wählte er als Titel sein für ihn wichtiges Lied „WÄNN DE NEME WÄÄSCHT…“ „In diesem Lied sei vieles von dem, was er unter Herkunft, Rückbesinnung, Identitätsstiftung verstehe“ so Alfred Gulden.
Daher auch ein sehr passender Titel für die Abschlussveranstaltung der Reihe der Stadtbibliothek Saarlouis „Alfred Gulden 50 Jahre Mundart“ und die Finissage der Ausstellung „LOU MOL LO“.
In „WÄNN DE NEME WÄÄSCHT“ liest der Autor Texte wie “Der Heimatdichter als Mundartautor”, zeigt einen Film, und vor allem sind einige seiner Lieder zu hören (die er seit langer Zeit wieder öffentlich singt). Die Finissage ist eine der letzten Gelegenheiten, die Ausstellung „Lou Mol Lo“ in der Stadtbibliothek Saarlouis zu sehen, bevor sie am nächsten Tag schließen wird. Alfred Gulden wird an diesem Abend auch noch mal explizit über die Ausstellung, die Idee dahinter und die darin gezeigten Werke reden.
Die Stadtbibliothek Saarlouis lädt mit Alfred Gulden zu „WÄNN DE NEME WÄÄSCHT“
am Donnerstag, 26. Februar 2026 um 19 Uhr in ihre Räume im Theater am Ring ein. Der Eintritt ist frei!


„Ein Leben ohne Saarlouis ist möglich, aber sinnlos“ – Große Loriot-Ausstellung bis Juni in Saarlouis
Loriot in Saarlouis – „Einer der wichtigsten Momente in meiner bisherigen Amtszeit“, sagte OB Marc Speicher, bekennender Loriot-Liebhaber, zur Ausstellungseröffnung, in die er, stilecht, mit Loriots berühmter Bundestagsrede einführte. Bis 7. Juni läuft die Ausstellung „Ach was. Loriot – Künstler, Kritiker und Karikaturist“ in der Ludwig Galerie. Sie zeigt das umfangreiche Werk eines der bedeutendsten deutschen Nachkriegskünstler.
„Vicco von Bülow steht für eine Vielfalt der Schaffenskraft, die selten ist“, betonte OB Speicher. „Oft wurde er dem Vorwurf ausgesetzt, er sei unpolitisch. Er selbst hat in einem Interview darauf hingewiesen, dass er jemand sei, der eigentlich die Bürger kritisiere – und das auf eine Weise, die man im ersten Moment sehr unterhaltsam findet und erst im zweiten Moment feststellt, dass der Blick sich gegen einen selbst richtet. Er kritisiert nicht die vermeintlich da oben, sondern diejenigen, die in einer Demokratie Verantwortung tragen für ein Gemeinwesen – nämlich die Bürgerinnen und Bürger, und das hat er auf geschickte Art und Weise getan, wie das bei denkbar wenigen der Fall gewesen ist. Er war also der demokratischste Kabarettist, wobei auch dies nur eine Facette seines mannigfaltigen Œuvres ist. Zeichner, Filmemacher, Schauspieler, Autor – von Bülow traf den deutschen Ton und sein Lebenswerk überdauert ihn. Er wird einer der großen Künstler Deutschlands bleiben. Die große Ausstellung zu ihm – als einer von so wenigen Stationen und als erste Station nach Frankfurt und Oberhausen – hier in Saarlouis zu haben ist eine große Ehre und vor allem Freude“, so Speicher.
Till Kapotsy-Bliss bereitete vor drei Jahren in Frankfurt eine Ausstellung für die Satire-Zeitung Pardon vor, kam dabei in Kontakt mit der Tochter von Loriot, Susanne von Bülow. In einem langen Gespräch eröffnete sie ihm ihre Befürchtung, dass das Werk ihres Vaters aus dem Fokus der Öffentlichkeit verschwinden könne. Es folgten Idee, Konzept, aufwändige Recherchen im Loriot-Archiv in seinem Zuhause in Ammerland: „Das ganze Haus atmete Loriot“, erinnerte sich Kapotsy-Bliss. „Er selbst war zwar schon tot, aber seine Frau lebte zu dem Zeitpunkt noch und seine Tochter Susanne hat sehr stark geholfen. Wir konnten aus dem Vollen schöpfen.“ Das Konzept der Ausstellung: „Von der Wiege bis zur Bahre, eine komplette Lebensschau.“
Nach Frankfurt war die Ausstellung in der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen zu sehen bevor sie nach Saarlouis kam. Beide Orte ergänzten die ursprüngliche Schau um eigene Akzente und Ausstellungsteile. So sind in der Ludwig Galerie Loriot-Hommagen saarländischer Künstlerinnen und Künstler Catrin Raber, Jonathan Kunz, Bernd Kissel zu sehen, die im Rahmen einer Hommage zu Loriots 100. Geburtstag entstanden sind.
Auch darüber hinaus: „Es treibt mich immer um, wo es Berührungspunkte zum Saarland gibt“, erklärte Dr. Claudia Wiotte-Franz, Leiterin der Ludwig Galerie. Neben dem gemeinsamen filmischen Werk, das in Zusammenarbeit mit dem Neunkircher Film- und Fernsehproduzenten Günter Rohrbach waren da noch zwei weitere: „1973 gewann Loriot die Goldene Europa für die Figur Wumms. Loriot selbst war zwar verhindert, dafür kam Wim Thoelke nach Saarbrücken und nahm den Preis entgegen.“ Und dann gab es noch den Telecabinet-Sketch, in dem Frau Krakowski eröffnet: „Mein Bekannter und ich waren im letzten Sommer auf einem Campingplatz bei Saarbrücken. Dort war es sehr sauber.“ Und Herr Blühmel, alias Loriot, gibt ihr zu Antwort: „Ach was!?“
Die Ausstellung „Ach was. Loriot – Künstler, Kritiker und Karikaturist“ ist bis 7. Juni den üblichen Öffnungszeiten der Ludwig Galerie zu sehen. Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches museumspädagogisches Begleitprogramm. Alle Infos und Details unter saarlouis.de/ludwiggalerie.


Fotos: Sascha Schmidt
Buddhistische Mönche aus Ladakh schaffen ein Sandmandala in Saarlouis
Vom 23. bis 28. Februar werden buddhistische Mönche aus Ladakh zu Gast in Saarlouis sein und in den Räumen der Buchhandlung Bock & Seip (Großer Markt 2, 66740 Saarlouis) ein traditionelles tibetisches Sandmandala errichten. Die öffentliche Gestaltung, spirituelle Zeremonien und die abschließende Zeremonie zur Auflösung des Mandalas machen die mehrtägige Aktion zu einem besonderen kulturellen und spirituellen Ereignis für die Region.
Ein Sandmandala ist eine alte Tradition des tibetischen Buddhismus: feinkörnig gefärbter Sand wird zu einer streng geometrischen, symbolisch aufgeladenen Darstellung des Universums und bestimmter Gottheiten aufgetragen. Jedes Element — Linien, Farben, Punkte — hat präzise Bedeutung und ist Teil einer sakralen Ikonographie, die Meditation, Heilung und spirituelle Segnung fördert. Die Praxis dient zugleich als Lehrbild für die buddhistische Einsicht in Vergänglichkeit und Leerheit.
Die Erstellung eines Sandmandalas ist ein hoch ritualisierter Prozess: nach einer Einstimmung und Weihe des Arbeitsortes zeichnen die Mönche zunächst die geometrischen Grundlinien, bevor sie mit kleinen Metalltrichtern (chak-pur) winzige Sandkörner punktgenau auftragen. Die Arbeit erfordert hohe Konzentration, Teamarbeit und handwerkliche Präzision — oft entstehen Mandalas über mehrere Tage hinweg.
Wenn das Mandala vollendet ist, wird es gesegnet und zur öffentlichen Verehrung freigegeben. Am Ende der Veranstaltung wird das Werk wieder zerlegt: Der Sand wird in einer festgelegten, rituell genau geregelten Reihenfolge entfernt, in ein Gefäß gesammelt und — meist feierlich — in fließendes Wasser entlassen. Diese Handlung symbolisiert die Vergänglichkeit aller Erscheinungen und die Weitergabe der Segnungen an die Welt.
Die buddhistischen Mönche aus Ladakh (Nordindien) sind international für ihre Mandala-Kultur und für Pilger- und Bildungsreisen bekannt. Solche Tourneen dienen dem kulturellen Austausch, der Vermittlung buddhistischer Praxis und oft auch der Unterstützung von Klöstern und Bildungsprojekten in Ladakh. Beispiele ähnlicher Tourneen und Bildungsprogramme durch Ladakh-Mönchsgemeinschaften sind in Berichten über frühere Mandala-Touren dokumentiert.
Die Buchhandlung Bock & Seip und die buddhistischen Mönche aus Ladakh laden alle Interessierten herzlich ein, während der gesamten Woche vorbeizuschauen und die Entstehung des Sandmandalas mitzuerleben. Besucherinnen und Besucher können den Mönchen bei ihrer stillen, hochkonzentrierten Arbeit über die Schulter schauen und so ein außergewöhnliches kulturelles und spirituelles Schauspiel aus nächster Nähe beobachten. Das Sandmandala bietet einen Moment der Ruhe, der Achtsamkeit und der Begegnung mitten im Alltag von Saarlouis.
Vortrag Heimatkunde Lisdorf
Der Verein für Heimatkunde Lisdorf erinnert an den bedeutenden Sohn des Ortes: Ausstellung und Vortrag zum 175. Geburtstag von Prof. Dr. phil. Dr. theol. Jakob Ecker.
Anlässlich des 175. Geburtstages des in Lisdorf geborenen katholischen Theologen, Publizisten und Bibelübersetzers Prof. Dr. Dr. Jakob Ecker lädt der Heimatkundeverein Lisdorf am Sonntag, 8. März 2026, zu einer besonderen Vortragsveranstaltung ins LisDORFhaus ein.
Bereits ab 14 Uhr haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, das LisDORFhaus im Rahmen einer offenen Besichtigung kennenzulernen.
Um 16 Uhr beginnt die Informationsveranstaltung zum Leben und Werk Jakob Eckers. In einem kompakten Vortrag sowie einer begleitenden Ausstellung werden zentrale Stationen seines Wirkens vorgestellt. Präsentiert werden unter anderem Originalschriften, historische Publikationen sowie ausgewählte Textpassagen aus seinem theologischen Werk. Ergänzt wird die Veranstaltung durch Bildmaterial und eine digitale Präsentation.
Der Heimatkundeverein möchte mit diesem Nachmittag an einen der bedeutendsten Gelehrten erinnern, den Lisdorf hervorgebracht hat, und zugleich Einblicke in dessen umfangreiches Schaffen geben.
Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Liebe Grüße Herbert
Sensibilisierungsaktion zum Thema K.O.-Tropfen
Im Rahmen der Aktion „Mich kriegst du nicht KO! – Gemeinsam stark gegen K.O.-Tropfen“ informierte das Sozialministerium gemeinsam mit der LAG Kommunale Frauenbeauftragte in der Faschingszeit saarlandweit über die unsichtbaren Gefahren durch K.O.-Tropfen.
K.O.-Tropfen stellen eine unsichtbare Gefahr dar. Gefährlich und besonders heimtückisch an den sogenannten K.O.-Tropfen ist, dass man sie in Mischgetränken kaum schmecken oder riechen kann. Oftmals werden junge Menschen, vor allem Mädchen und junge Frauen, Opfer sexueller Gewalt, nachdem ihnen – sei es durch Fremde oder durch Personen aus dem privaten oder beruflichen Umfeld – unbemerkt K.O.-Tropfen verabreicht wurden.
Viele Personen sind sich dieser unsichtbaren Gefahr nicht bewusst, deshalb ist Aufklärung umso wichtiger.
Erschreckend viele Menschen haben schon Erfahrung mit K.O.-Tropfen gemacht. Deshalb waren während der Faschingstage Aktionsteams der LAG kommunale Frauenbeauftragte in zahlreichen saarländischen Städten und Gemeinden unterwegs um auf die unsichtbare Gefahr der K.O.-Tropfen hinweisen.
Ein Team der kommunalen Frauenbeauftragten Annette Pirrong, Astrid Brettnacher und Sigrid Gehl war auch in der Saarlouiser Altstadt unterwegs mit dem Ziel auch die Wirtinnen und Wirte für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren und darüber zu informieren.

Foto: Mike Mathes
Bildtext v.l.: die kommunalen Frauenbeauftragten Astrid Brettnacher, Annette Pirrong und Sigrid Gehl unterwegs in Saarlouis mit Infomaterialien zum Thema Ko-Tropfen
Rathaussturm in Saarlouis
Wenn sich an Fetten Donnerstag die Tore des Rathauses öffnen, dann ist klar: Die närrische Zeit hat endgültig das Kommando übernommen. Auch in diesem Jahr wurde der Rathaussturm wieder zu einem echten Höhepunkt in Saarlouis!
Unter dem Motto „Film & Fernsehen“ übernahm die Verwaltungsspitze rund um Oberbürgermeister Marc Speicher die Hauptrolle in einem ganz besonderen Spektakel. Am Eingang des Rathauses erwartete die Faasendbozen niemand Geringeres als Slimer, der wohl bekannteste Geist aus den Ghostbusters-Filmen. Passend dazu stellte sich die Verwaltungsspitze mutig als Ghostbusters den närrischen Mächten.
Direkt neben dem Rathaus war bereits das närrische Gefängnis aufgebaut. Doch bevor es zur symbolischen Verhaftung kam, entschied das ehrwürdige Narrengericht über das Schicksal der Verwaltungsspitze. Mit spitzer Zunge, viel Humor und augenzwinkernden Vorwürfen wurde geprüft, ob die Verwaltung ihrer Pflicht gegenüber den Narren gerecht geworden war.
Das Urteil fiel – ganz im Sinne der Faasend: Die Verwaltungsspitze wurde verknackt und muss während der närrischen Tage symbolisch hinter Gittern Platz nehmen.
Im Anschluss übernahm das Stadtprinzenpaar der GKG Fraulautern Anuschka I. und Patrick II. feierlich die Regentschaft über Saarlouis und führt nun die Stadt durch die fünfte Jahreszeit – mit Frohsinn, Tradition und ausgelassener Stimmung.
Ein besonderer Dank gilt den Saarlouiser Faasendvereinen, die mit großem Engagement, Herzblut und viel ehrenamtlichem Einsatz diese Tradition Jahr für Jahr lebendig halten und den Rathaussturm erneut zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.
Saarlouis hat einmal mehr gezeigt: Wenn die Narren das Zepter übernehmen, stehen Gemeinschaft, Brauchtum und Lebensfreude im Mittelpunkt.

Bilder: Katharina Motsch
Urheber wirtschaftlichen Erfolgs und der nobilia-Ansiedlung in Saarlouis: Einweihung Werner-Stickling-Straße
Nobilia ist ohne Werner Stickling nicht vorstellbar. Er hat das Familienunternehmen entscheidend geprägt, zu der wirtschaftlichen Stärke geführt, die es heute besitzt, und einen maßgeblichen Beitrag zur Ansiedlung sowie zur Weiterentwicklung in Saarlouis geleistet. Jetzt trägt die Straße, an der Nobilia der einzige Anrainer ist, seinen Namen.
Die betroffene Straße befindet sich direkt am Firmengelände von nobilia in Saarlouis. Mit der Benennung nach Werner Stickling wurde die enge Verbindung zwischen dem Wirtschaftsstandort Saarlouis und dem Unternehmen nobilia sichtbar gemacht. Zugleich würdigte die Stadt die unternehmerische Leistung des Firmengründers, der nobilia zu einem der bedeutendsten Küchenhersteller Europas aufgebaut hat.
Die offizielle Umbenennung der Straße wurde im Rahmen einer feierlichen Einweihung vollzogen. An der Zeremonie nahmen Vertreterinnen und Vertreter des Stadtrates, des Landtages, die Verwaltungsspitze sowie Verantwortliche von nobilia teil. Mit dabei waren unter anderem die beiden Töchter von Werner Stickling sowie der Vorsitzende der Gesamtunternehmensgruppe, Dr. Lars Bopf. Mit der Enthüllung des neuen Straßenschildes wurde die Umbenennung offiziell vollzogen und die Bedeutung der Ehrung für Stadt und Unternehmen sichtbar gemacht.
Oberbürgermeister Marc Speicher sieht in der Umbenennung einen wichtigen Impuls für den Wirtschaftsstandort Saarlouis: „Mit der Werner-Stickling-Straße würdigen wir eine Unternehmerpersönlichkeit, die weit über die Region hinaus gewirkt hat und zugleich fest in der Region verwurzelt ist. Nobilia steht für Innovationskraft, Verlässlichkeit und wirtschaftliche Stärke. Er trägt einen maßgeblichen Anteil daran, dass sich Nobilia hier in Saarlouis niedergelassen und weiterentwickelt hat. Die enge Verbundenheit des Unternehmens mit Saarlouis ist ein wichtiger Baustein für die positive Entwicklung unseres Standorts.“


Foto: Lutz Markus
Neuer Glanz mit altem Charme: Sporthalle In den Fliesen wird rundum erneuert
Eingangsbereich, Kabinen, Nassräume, Tribüne: Zurzeit erneuert die Europastadt Saarlouis mit der Sporthalle In den Fliesen eine ihrer wichtigsten Sportstätten. Im Mittelpunkt steht der eigentliche Sportbereich: Ein neuer Sportboden und ein moderner Prallwandschutz wurden bereits fertig gestellt. Aktuell laufen Maler- und Elektroarbeiten und im April soll dann die neue Teleskoptribüne eingebaut werden. Doch auch darüber hinaus hat sich einiges in der Sporthalle getan: Der neue Eingangsbereich für Vereine und Zuschauer wurde eingerichtet, die Kabinen sowie Nassräume erneuert und der Treppenaufgang neu verglast, sodass jetzt auch der Blick nach draußen möglich ist. Gleichzeitig tritt das Tageslicht nun durch satiniertes Glas in den Hallenbereich ein, sodass der Sport- und Spielbetrieb besser vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist. Auch das Dach der Fliesenhalle wird saniert.
„Die Arbeiten laufen auf Hochtouren“, erklärt Baubeigeordneter Gerald Purucker. „Die Halle wird einmal rundum erneuert und gleichzeitig bewahren wir den Charme der 70er-Jahre, in denen die Halle gebaut wurde.“ Bürgermeister Carsten Quirin ergänzt: „Die Sporthalle in den Fliesen ist eine der zentralen städtischen Sportstätten für Schul- und Vereinssport. Außerdem wird sie Austragungsstätte der Special Olympics Nationale Spiele 2026 sein.“ Ein Teil der Umbaumaßnahmen wird dabei durch das Land gefördert. „Erst die Bedarfszuweisungen des Ministeriums für Inneres, Bauen und Sport haben uns in die Lage versetzt, den Umbau der Fliesenhalle in dieser umfassenden Weise umzusetzen, wie wir uns das gewünscht haben.“

Bildtext: Von links: Mario Seyffardt, Projektleiter des Hallenumbaus, Baubeigeordneter Gerald Purucker und Bürgermeister Carsten Quirin in der Sporthalle In den Fliesen. Im Hintergrund zu erkennen sind bereits der neue Prallwandschutz sowie das sanierte Fensterglas.
Foto: Sascha Schmidt
Der Sozialverband VdK Landesverband Saar stellt sich vor
In Zeiten sozialer Unsicherheiten steigen die Aufgaben auch in den Sozialverbänden.
Einer dieser Verbänden ist der Sozialverband VdK Landesverband Saar. Wer ist dieser Verband und was bietet er seinen Mitglieder? Der Sozialverband VdK Saarland e.V. setzt sich seit 75 Jahren erfolgreich für die Interessen seiner Mitglieder ein. Mehr als 60.000 Menschen sind Mitglied in Saarlands größtem Sozialverband.
Der Seniorenbeirat der Stadt Saarlouis möchte alle Interessierte recht herzlich zu diesem Vortrag einladen. Er findet am Dienstag, den 03. März 2026 um 16.00 Uhr im Speisesaal der AWO Seniorenresidenz, Prälat-Subtil-Ring 3a, 66740 Saarlouis statt. Referent ist Christian Gebhardt-Eich, stellvertretender Landesgeschäftsführer.
Starke Wirtschaft und neue Arbeitsplätze: Verwaltungsspitze von Saarlouis besucht Vetter Pharma in Ravensburg
Die Verwaltungsspitze rund um Oberbürgermeister Marc Speicher der Europastadt Saarlouis, begleitet von Wirtschaftsförderer Alexander Guß, reiste Anfang Februar nach Ravensburg, um sich ein persönliches Bild vom international agierenden Pharmadienstleister Vetter Pharma zu machen und die anstehende Ansiedlung im Saarland weiter zu vertiefen.
Die Delegation wurde bei Vetter Pharma herzlich empfangen und umfassend über die Unternehmensstrategie, die Werte des Familienunternehmens mit über 75-jähriger Historie, die aktuelle Geschäftsentwicklung sowie die konkreten Planungen für den neuen pharmazeutischen Produktionsstandort in Saarlouis informiert. Im Zentrum des Gesprächs stand der gegenseitige Austausch über Erwartungen, Rahmenbedingungen und die Rolle lokaler Akteure bei einer erfolgreichen Umsetzung
Neben dem Austausch mit der Unternehmensführung wurde für die Delegation auch ein gemeinsamer Termin mit dem Oberbürgermeister der Stadt Ravensburg, Dr. Daniel Rapp, organisiert. Dabei standen insbesondere kommunale Erfahrungen im Umgang mit einem international tätigen Pharmaunternehmen, Fragen der Standortentwicklung sowie die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Stadtverwaltung im Mittelpunkt des Gesprächs.
„Der persönliche Austausch in Ravensburg hat noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig und wegweisend die Entscheidung von Vetter für Saarlouis und den gesamten Wirtschaftsstandort Saarland ist. Mit einer pharmazeutischen Fertigung eröffnet sich bei kluger und verlässlicher Wirtschaftspolitik die Chance, schrittweise ein neues Cluster in einer zukunftsträchtigen Branche aufzubauen. Entscheidend ist dabei, realistisch zu bleiben. Nicht langfristige Potenziale stehen jetzt im Vordergrund, sondern eine belastbare Perspektive dessen, was in absehbarer Zeit tatsächlich am Standort umgesetzt werden kann. Unser Anspruch ist es, die Saarwirtschaft weiter zu diversifizieren und – wie im Fall Vetter – gezielt auf inhabergeführte, mittelständisch geprägte Unternehmen mit langfristigem Engagement zu setzen“, erklärt Marc Speicher, Oberbürgermeister der Stadt Saarlouis.
Der Schwerpunkt der Gespräche lag auf dem ersten Bauabschnitt von Vetter auf dem ehemaligen Ford-Gelände in Saarlouis. Vetter plant dort einen hochmodernen Standort für die aseptische Herstellung injizierbarer Arzneimittel. Der Baubeginn ist für das zweite Quartal 2026 vorgesehen, die ersten Produktionstätigkeiten sollen ab 2031 starten. Insgesamt sind in der finalen Ausbaustufe bis zu 2.000 Arbeitsplätze geplant, wodurch ein bedeutender Beitrag zur regionalen Entwicklung nach dem Produktionsende am Ford-Standort geleistet wird.
„Mit unseren Investitionen in den Standort Saarland und die Europastadt Saarlouis stärken wir nicht nur unsere Präsenz in Deutschland, sondern setzen unser nachhaltiges Wachstum fort. Unsere Entscheidung für Saarlouis basiert auf überzeugenden Standortfaktoren sowie unserer langfristigen strategischen Ausrichtung. Wir sehen großes Potenzial in der Region, verbunden mit der klaren Aussage: Wir kommen, um zu bleiben“, betonte Senator h. c. Udo J. Vetter, Vorsitzender des Unternehmensbeirats und Mitglied der Inhaberfamilie.
Die Europäische Kommission hat zudem einer staatlichen Beihilfe von bis zu 47 Millionen Euro zur Unterstützung des Projekts bereits zugestimmt. Dies unterstreicht die Bedeutung der Ansiedlung für die Arzneimittelversorgung sowie für die wirtschaftliche Stärkung der Region.
Die Europastadt Saarlouis sieht in Vetter einen starken Partner für die Diversifizierung der lokalen Wirtschaftsstruktur. Durch die Zusammenarbeit mit Vetter entstehen nicht nur direkte Arbeitsplätze, sondern es ergeben sich auch zahlreiche Chancen für Zulieferbetriebe, Forschungskooperationen und Qualifizierungsnetzwerke in der Region.
Die Delegation aus Saarlouis dankt der Inhaberfamilie und der Geschäftsführung von Vetter für den offenen Austausch und freut sich auf die kommenden Schritte im Rahmen des langfristig angelegten Partnerschaftsprozesses.

Text: Sophia Tull
Bild: Vetter Pharma
Närrisches Faasendfrühstück beim Seniorentreff im Esther-Bejarano-Haus
Im Rahmen des Seniorentreffs im Esther-Bejarano-Haus wurde ausgelassen Fastnacht gefeiert. In geselliger Runde kamen die Seniorinnen und Senioren zusammen und ließen sich Berliner sowie selbst mitgebrachte Salate, Kuchen und andere Köstlichkeiten schmecken, die zu einem vielfältigen Buffet beitrugen.
Vorbereitet wurde das Frühstück vom Birgit Cramaro, Brigitte Bilz und Adele Speicher gemeinsam mit den Seniorinnen und Senioren. Unterstützung erhielten sie von den Bundesfreiwilligendienstleistenden Chirin Moustafa und Neva Ellersdorfer, die beim Service mithalfen und den Raum mit selbstgebastelten Girlanden dekorierten.
Hausmusiker Manfred Wey sorgte mit bekannten Faasendtsliedern für die passende musikalische Begleitung. Tanz, gemeinsamer Gesang und humorvolle Büttenreden trugen zur ausgelassenen Stimmung bei und brachten die Gäste zum Lachen.
Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der fünften Jahreszeit und bot einen schönen Rahmen für Begegnungen, gute Gespräche und ein fröhliches Miteinander.


Fotos: Katharina Motsch
„Was ist Liebe wert“ – ein besonderer Kinoabend anlässlich des Equal Pay Day
Die Frauenbeauftragten und das Frauennetzwerk im Landkreis Saarlouis laden herzlich ein zur Filmvorführung „Was ist Liebe wert“ “ am 24. Februar 2026 ins Thalia Kino in Bous.

Der Film „Was ist Liebe wert – Materialists“ startet um 19.30 Uhr, Einlass ist bereits ab 19 Uhr. Der Equal Pay Day ist ein Aktionstag, der auf die
geschlechtsspezifische Lohnlücke (Gender-Pay-Gap) aufmerksam macht.
Dieser Aktionstag markiert symbolisch die statistische Lohnlücke zwischen Männern und Frauen in Höhe von 16 %. Ziel des Equal Pay Days ist es, über den Gender-Pay-Gap und seine Ursachen aufzuklären, die Ursachen von Entgeltunterschieden anzugehen und Aktionspartner zu mobilisieren, um damit langfristig die geschlechtsspezifische Entgeltungleichheit abzubauen.
Tickets gibt es für sieben Euro online oder an der Abendkasse.
Thalia Kino Bous, Saarbrücker Straße 91
Saarlouis ist stolz auf ihre Bundeswehr: Oberbürgermeister Marc Speicher besucht frisch ernannten General Markus Meyer
Oberbürgermeister Marc Speicher hat gemeinsam mit Haupt- und Personalamtsleiter Alexander Guß sowie Christian Bost, Leiter des Amtes für Bürgerservice, Sicherheit und Ordnung, ein offizielles Treffen mit Brigadegeneral Markus Meyer wahrgenommen. General Meyer ist seit August 2025 neuer Kommandeur der Luftlandebrigade 1 und seit wenigen Tagen Brigadegeneral. Dazu gratulierten die Vertreter der Europastadt sehr herzlich.
Im Mittelpunkt des Besuchs standen das weitere persönliche Kennenlernen sowie der Austausch über die sicherheitspolitische Rolle der Bundeswehr und die weitere Vertiefung der Zusammenarbeit mit der Europastadt Saarlouis. Dabei wurde auch die besondere historische Rolle Saarlouis’ als „geborene Garnisonsstadt“ hervorgehoben, ebenso wie die enge regionale Verbundenheit der Luftlandebrigade 1 und die Bedeutung einer leistungsfähigen Bundeswehr in herausfordernden Zeiten.
Oberbürgermeister Marc Speicher betonte: „Die Bundeswehr und ihre Soldatinnen und Soldaten sorgen mit ihrer Arbeit für Freiheit. Ohne Freiheit keine Sicherheit. Und ohne Freiheit kein Frieden. Wir sind stolz, dass die Saarlandbrigade als Eliteeinheit des deutschen Heeres sowie der gesamten Bundeswehr ihren Sitz in Saarlouis hat. Ihr professionelles Können und ihre Einsatzbereitschaft verdienen Respekt und Anerkennung. Saarlouis ist stolz auf seine Bundeswehr und steht fest an ihrer Seite. Brigadegeneral Meyer wünsche ich für seine Aufgabe viel Erfolg und alles Gute.“
Saarlouis ist die einzige Stadt Deutschlands, in der Soldaten, Reservisten und Veteranen Ehrenbürger sind. Dies geht zurück auf einen Beschluss im Sommer 2025.

Foto: Katharina Motsch
Bild v.L.: Christian Bost (Leiter des Amtes für Bürgerservice), Alexander Guß (Haupt- und Personalamtsleiter), Mark Speicher (Oberbürgermeister), Markus Meyer (Brigadegeneral)
Tradition erhalten: Stadt stärkt Faasendvereine bei der Durchführung von Umzügen
„Faasend ist Brauchtum. Faasend ist Tradition. Und Faasend gehört zu Saarlouis und zu unseren Stadtteilen“, betont OB Marc Speicher. „Deswegen übernehmen wir als Stadt Verantwortung und unterstützen unsere Vereine und die vielen ehrenamtlich Engagierten, damit die traditionellen Faasendumzüge in Saarlouis erhalten bleiben können.“ Rund 29.000 Euro stellt die Stadt dafür zur Verfügung.
Konkret geht es dabei um Verkehrssicherung, Haftung und Rechtssicherheit: Wer Straßen sperrt, so wie es auch für die Faasend-Umzüge gemacht wird, der braucht eine sogenannte Verkehrsrechtliche Anordnung (VRA). Darin ist auch festgelegt, dass die Straßensperrungen von Fachpersonal mit der notwendigen Qualifikation durchgeführt wird und das offizielle Vorgaben und Standards in der Verkehrssicherung beherrscht. Bei Verstößen gegen die Sicherungspflicht haften die Verantwortlichen für mögliche Personen- und Sachschäden.
„Die Faasendumzüge leben davon, dass sie durch die Stadtteile ziehen, dafür sind entsprechend viele Straßensperrungen erforderlich“, erklärt Speicher. „Eine so umfangreiche Aufgabe mit sämtlichen haftungsrechtlichen Konsequenzen können Ehrenamtler alleine nicht leisten. Brauchtum, Tradition und Faasend und die so vielen ehrenamtlich engagierten Saarlouiserinnen und Saarlouiser sind das wert!“
Geänderte Öffnungszeiten in der Stadtbibliothek Saarlouis an Faasend 2026
Über die Faasend 2026 hat die Stadtbibliothek Saarlouis geänderte Öffnungszeiten:
Die Stadtbibliothek ist am Fetten Donnerstag, Faasendfreitag und Rosenmontag ganztägig geschlossen. Am Faassenddienstag gelten die normalen Öffnungszeiten, die Bibliothek ist also ganztägig von 10.30 Uhr bis 13 Uhr und 15 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.
Öffnungszeiten von Rathaus und Verwaltungsgebäuden während der Faasend
Das Rathaus sowie die Verwaltungsgebäude „Haus Koch“ und Friedenstraße sind an den närrischen Tagen eingeschränkt geöffnet. Am Fetten Donnerstag und am Fastnachtsdienstag sind die Einrichtungen jeweils bis 12:00 Uhr geöffnet, während am Rosenmontag keine Öffnung erfolgt. Ab dem darauffolgenden Werktag gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.
Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, dies bei ihrer Terminplanung zu berücksichtigen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Zuschussübergabe für Nachhaltigkeitsprojekt „Mein Müll – dein Müll!?“ an der Grundschule Vogelsang
Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie der Europastadt Saarlouis wurde der Grundschule Vogelsang ein Zuschuss für das Projekt „Mein Müll – dein Müll!?“ überreicht. Das Projekt verbindet Umweltbildung mit kreativem Arbeiten und sensibilisiert Kinder auf anschauliche Weise für die Themen Nachhaltigkeit, Umweltverschmutzung und Abfallvermeidung.
Das Projekt wird in Kooperation mit der Volkshochschule Saarlouis umgesetzt. Überreicht wurde ein Scheck in Höhe von 4.770 Euro durch das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz. Ziel des Projekts ist es, gemeinsam mit den Kindern Müll im öffentlichen Raum zu sammeln und daraus kreative Kunstinstallationen zu gestalten. Diese machen auf die Problematik der Umweltverschmutzung aufmerksam und symbolisieren zugleich die Bedeutung eines bewussten, nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen.
Bürgermeister Carsten Quirin betonte den nachhaltigen Ansatz des Projekts: „Es ist entscheidend, dass Kinder Nachhaltigkeit nicht nur aus dem Schulbuch kennenlernen, sondern sie aktiv erleben. Projekte wie ‚Mein Müll – dein Müll!?‘ zeigen eindrucksvoll, dass jeder Einzelne Verantwortung für seine Umwelt übernehmen kann. Die Kinder lernen hier ganz praktisch und kreativ, dass ihr eigenes Handeln Wirkung zeigt – für ihre Stadt, für ihre Umwelt und für ihre Zukunft.“
Auch Umweltministerin Petra Berg unterstrich den pädagogischen Wert des Projekts: „Kinder werden mit diesem Projekt auf kreative Weise für die Themen Umweltverschmutzung und Abfallvermeidung sensibilisiert. Sie erleben Nachhaltigkeit als aktiven Prozess, gestalten ihre Umwelt bewusst mit und setzen ein künstlerisches Zeichen für deren Schutz. Engagement für die Nachhaltigkeit in Kommunen ist enorm wichtig. Denn gerade hier können die Menschen viel stärker und praxisorientierter die verschiedenen Aspekte nachhaltigen Handelns erleben.“

Foto: Katharina Motsch
Leiter der Bundespolizei im Saarland auf Einladung des Oberbürgermeisters im Rathaus
Oberbürgermeister Marc Speicher hat zusammen mit Bürgermeister Carsten Quirin und Beigeordnetem Gerald Purucker Robert Tachtler, den Leiter der Bundespolizei im Saarland, zu einem offiziellen Besuch im Rathaus der Europastadt Saarlouis empfangen. Er ist damit der Einladung der Saarlouiser Verwaltungsspitze gefolgt, um insbesondere das Thema Sicherheit zu besprechen. Im Mittelpunkt des Treffens standen aktuelle Fragen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie die weitere Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen der Bundespolizei und der Stadt Saarlouis.
In einem offenen und konstruktiven Austausch informierten sich beide Seiten über die derzeitige Sicherheitslage im Saarland und insbesondere in Saarlouis. Dabei wurden bestehende Herausforderungen ebenso thematisiert wie erfolgreiche Maßnahmen und bewährte Formen der Kooperation.
Ein zentrales Ergebnis des Treffens ist die Vereinbarung, die Zusammenarbeit zwischen der Bundespolizei im Saarland und der Stadt Saarlouis künftig weiter zu vertiefen. Ziel ist es, den Informationsaustausch zu intensivieren und gemeinsame Ansätze zur Stärkung von Sicherheit und Ordnung weiterzuentwickeln.
„Die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger hat oberste Priorität. Eine enge, vertrauensvolle und gut abgestimmte Zusammenarbeit zwischen der Stadt Saarlouis und der Bundespolizei ist dafür von entscheidender Bedeutung“, betonte Oberbürgermeister Marc Speicher im Anschluss an das Gespräch.
Darüber hinaus wurde ein Gegenbesuch des Oberbürgermeisters bei der Bundespolizei-Direktion für das Saarland vereinbart, um den Dialog fortzuführen und die partnerschaftliche Zusammenarbeit weiter auszubauen.

Bildtext:
Die Saarlouiser Verwaltungsspitze zusammen mit Robert Trachtler, Leiter der Bundespolizei im Saarland.
Bild: Lea Mathieu
Verkehrsbehinderung in der Ludwigstraße ab 2. Februar
In der Ludwigstraße (B 405) in Saarlouis kommt es aufgrund von Tiefbauarbeiten und dem Ausbau des Glasfasernetzes zu Verkehrsbehinderungen. Der betroffene Bereich wird im Zeitraum von 02. Februar bis einschließlich 28. Februar 2026 halbseitig gesperrt.
Während der Bauzeit wird die Ludwigstraße in Fahrtrichtung KVP gesperrt. In diesem Zusammenhang erfolgt eine Einbahnstraßenregelung über die Oberförstereistraße sowie die Einrichtung einer entsprechenden Umleitungsstrecke.
Die verkehrsrechtliche Anordnung erfolgt durch den Landkreis Saarlouis.
Verkehrsteilnehmende werden gebeten, die ausgewiesenen Umleitungen zu beachten und mehr Fahrzeit einzuplanen.
Mittagspausenführung im Stadtarchiv Saarlouis
Im Rahmen der alternierenden Mittagspausenführungen der städtischen Einrichtungen in der Kaserne VI werden am Mittwoch, dem 11. Februar 2026, um 12:30 Uhr im Stadtarchiv diesmal die Bestände der Stadt- und Gemeinderatsprotokolle vorgestellt. Beginnend mit den „Registres des Délibérations“ ab 1760 bis zu heutigen Sitzungsmitschriften der Jahre bis 2010 bieten sie eine originäre Quelle, um das Verwaltungshandeln der Vergangenheit der Forschung und interessierten Nutzern zugänglich zu machen.
Treffpunkt ist das Städtische Museum Saarlouis, 1. OG.
Öffentliche Führung im Städtischen Museum Saarlouis
Am Sonntag, den 08. Februar 2026, um 15:30 Uhr lädt das Städtische Museum Saarlouis zu einer öffentlichen Führung ein.
Das Museum vermittelt wertvolle Einblicke in die Geschichte der Stadt und der Region Saarlouis, der Saargegend sowie Lothringens. Es beherbergt ein umfangreiches Repertoire kulturhistorischer und geschichtlicher Exponate. Bei einem geführten Rundgang lernen die Besucherinnen und Besucher die Entstehung und Entwicklung der Festung und der Stadt Saarlouis kennen.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Galette des Rois: Honorarkonsulin würdigte Deutsch-Französisches Miteinander in der Europastadt
Deutsch-Französisches Miteinander im Saarlouiser Rathaus: Die Galette des Rois hat nicht nur in französischen Familien Tradition, sondern auch in der Europastadt Saarlouis. Der französische Honorarkonsul a.D. Michel Bouchon hat den Brauch hier etabliert, seine Tochter und Amtsnachfolgerin Myriam Bouchon, nun selbst seit fast einem Jahrzehnt Honorarkonsulin, führt ihn bis heute fort. Gemeinsam mit der Verwaltungsspitze sowie Vertretern aus Politik und Verwaltung, Schulen, Bundeswehr und der Blaulichtfamilie feierten sie am Tag der Frankophonie die Deutsch-Französische Freundschaft.
Deutschland und Frankreich – die weltpolitische Lage zeige deutlich, wie wichtig der Zusammenhalt beider Nationen sei, befand Honorarkonsulin Myriam Bouchon im Empfangssaal des Rathauses: „Gemeinsam stehen sie für Freundschaft, Stabilität und Optimismus! Es geht um Freiheit, Respekt und die Entscheidungen, die wir gemeinsam treffen.“ Symbolträchtig zum Tag der Frankophonie lud Familie Bouchon zur Galette des Rois. Dabei stand nicht nur der Königskuchen mit der traditionellen Fève selbst im Mittelpunkt – wie immer ging es allem voran um die Deutsch-Französische Freundschaft. In ihrer Ansprache blickte Honorarkonsulin Myriam Bouchon auf die politischen Beziehungen beider Länder auf der internationalen Bühne, aber auch auf die im Alltag gelebten freundschaftlichen Verbindungen zwischen Saarlouis und dem Saarland mit ihrem Nachbarland. So erinnerte Bouchon an den Besuch von Emmanuel Macron im Saarland zum Tag der Deutschen Einheit, sie würdigte die neue Präambel der Saar-Verfassung und die Rolle des Saarlandes als Beobachter in der Internationalen Organisation der Frankophonie. Ebenfalls gewürdigt wurde der gemeinsame Fotowettbewerb der drei Saarlouiser Gymnasien, die sich auf kreative Weise mit dem Wert der Deutsch-Französischen Freundschaft auseinandersetzten. Im Rahmen des Empfanges wurden die drei ersten Plätze präsentiert und ausgezeichnet.
Zudem beglückwünschte die Honorarkonsulin die Europastadt Saarlouis auch zu ihrer neuen Städtepartnerschaft mit Favara – „eine Partnerschaft, die lange überfällig war und die ein starkes Zeichen internationaler Verbundenheit darstellt.“
Dass die Galette des Rois in Saarlouis Tradition hat, geht auf Honorarkonsul a.D. Michel Bouchon zurück. Mit dem deutsch-französischen Empfang erwies er Freunden und Kooperationspartnern im Sinne der Deutsch-Französischen die Ehre. Im nächsten Jahr läuft die zweite Amtsperiode von Myriam Bouchon als Honorarkonsulin aus, nach insgesamt zehn Jahren und zahllosen grenzüberschreitenden Dossiers, Projekten und offiziellen Terminen wird sie nicht für eine weitere Amtszeit kandidieren.

Foto: Sascha Schmidt
Alleh hopp….Saarlouiser Senioren feiern Faasend
Am Montag, den 09. Februar um 10.00 Uhr lädt der Offene Seniorentreff des „Esther-Bejarano-Haus“, Holtzendorffer Str. 2 in Saarlouis zu einem närrischen Frühstück mit Fastnachtsfeier recht herzlichst ein.
Mit Stimmungs-, Schunkelliedern, Büttenreden möchte das Team des Offenen Seniorentreffs die närrische Zeit richtig einleiten. Die musikalische Umrahmung übernimmt in gewohnter Weise Manfred Wey. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Kostümierung ist natürlich erwünscht. Neue Gäste sind herzlichst zu diesem karnevalistischen Vormittag willkommen.
Da die Platzkapazität begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung unter der Tel.: 06831/ 443-383 oder per Email cramaro@saarlouis.de
Das Haus ist am darauffolgenden Montag, den 16. Februar (Rosenmontag) geschlossen, so dass sich die Seniorinnen und Senioren erst am Montag, den 23. Februar wieder treffen.
Bund und Bahn investieren in Saarlouis am Hauptbahnhof in Sicherheit und Sauberkeit
Die Deutsche Bahn hat gemeinsam mit dem Bund ein bundesweites Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen gestartet. Im Rahmen dieses Programms werden im Laufe des Jahres ausgewählte Bahnhöfe einer intensiven Grundreinigung unterzogen. Der Saarlouiser Hauptbahnhof ist erstmals Teil dieser Initiative.
Im Zuge des sogenannten Frühjahrsputzes werden nach den Wintermonaten Bahnsteige, Treppen, Tunnel, Aufzüge, Glasflächen, Automaten, Mobiliar sowie weitere stark frequentierte Bereiche einer gründlichen Sonderreinigung unterzogen. Auch die Entfernung von Graffiti und hartnäckigen Verschmutzungen gehört zu den Maßnahmen. Ziel ist es, das Erscheinungsbild der Bahnhöfe sichtbar zu verbessern und den Aufenthalt für Reisende angenehmer und sicherer zu gestalten.
Die Europastadt Saarlouis begrüßt diese Maßnahmen ausdrücklich. „Sauberkeit, Sicherheit und ein gepflegtes Umfeld sind zentrale Faktoren für die Attraktivität des Hauptbahnhofs als wichtiges Eingangstor zur Stadt“, so Marc Speicher.
Die Stadt Saarlouis sieht in der Kombination aus Reinigungsmaßnahmen am Bahnhof und der schrittweisen Aufwertung des Bahnhofsvorplatzes einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und zur positiven Wahrnehmung des Stadtbildes.
Neujahrsempfang in Saarlouis: Klare Standpunkte für die Europastadt
Klare Standpunkte zum Stadtgeschehen, ein Rückblick auf prägende Ereignisse und eine Vorschau auf wichtige Projekte im neuen Jahr: Beim Neujahrsempfang der Europastadt Saarlouis setzte OB Marc Speicher deutliche Schwerpunkte auf Wirtschaft und Ehrenamt, auf die Verbundenheit zur Bundeswehr sowie auf Sicherheit, Sauberkeit und kulturelle Höhepunkte – mit dabei: Die erste Ankündigung für einen Top-Act auf der großen SR-Bühne zur diesjährigen Emmes. Ein kurzweiliger Jahresauftakt bei vollem Haus und stimmungsvollen musikalischen Akzenten.
„2025 war das letzte Jahr, in dem ein Auto im Saarland produziert wurde“, sagte Oberbürgermeister Marc Speicher seiner Neujahrsrede. „Eine schwere Zeit und ein Jahr des Wechsels – danke an zehntausende Frauen und Männer, die über die Jahrzehnte ‚auf der Ford geschafft‘ haben.“ Eine besondere Erinnerung bleibt derweil erhalten: „Es war ein Wunsch von uns und ich freue mich, dass es geklappt hat: Der letzte Ford bleibt hier, daheim in Saarlouis und wird Teil einer neuen Ausstellung zur Wirtschaftsgeschichte im Städtischen Museum – als in Stahl gegossener Beweis dafür, was wir in Saarlouis zu leisten in der Lage sind.“ Ein Zeichen auch für das hohe Qualifikationsniveau vor Ort. Um den Standort für die Zukunft zu stärken, werde der Lisdorfer Berg als ökologisches Industriegebiet weiterentwickelt. „Ein bundesweites Modellvorhaben, das uns in den 30er-Jahren wertvolle Wettbewerbsvorteile bringen wird.“ Ein zentraler Baustein für neue Arbeitsplätze sowie auch etwa die Unterstützung von Dillinger beim grünen Stahl auf Saarlouiser Bann oder der Neuansiedlung von Vetter auf dem Röderberg.
Ebenso betonte OB Speicher die Bedeutung von Sicherheit, Ordnung, Sauberkeit – „ein Bereich, in dem für viele Menschen klar wird: Ist ein Staat in der kleinsten Verästelung in der Lage, dass man Recht durchsetzt?“ Er hob besonders die kurzen Wege zur Vollzugspolizei hervor, kündigte zusätzliche Personalisierung im Bereich von Stadt- und Hilfspolizei an und erklärte einen Rückgang der Vermüllung an Containerstandorten um ganze 20 Prozent durch die zusätzlich eingesetzten Mülldetektive. Aber auch das Ehrenamt spiele in diesem Feld eine wichtige Rolle. Stellvertretend für die Blaulichtfamilie dankte der Verwaltungschef der Freiwilligen Feuerwehr Saarlouis. „Es ist ein großer Vermögenswert für unsere Stadt, dass es Frauen und Männer gibt, die bereit sind, wenn der Pieper geht, nachts, am Wochenende, auch rauszufahren.“ Mehr als 500 haupt- und ehrenamtliche Helfer seien etwa am Tag der Bombenentschärfung im vergangenen September im Einsatz gewesen, für die die Verwaltungsspitze die Gesamtverantwortung trug. „Eine fantastische Leistung“, lobte Speicher die Einsatzkräfte.
Stark vertreten war auch die Bundeswehr beim Neujahrsempfang in Saarlouis, „der einzigen Stadt in Deutschland, in der die Soldatinnen und Soldaten Ehrenbürger sind“, sagte der Oberbürgermeister. „Ein wichtiges Zeichen: Die Soldatinnen und Soldaten riskieren ihr Leben und ihre Gesundheit dafür, dass wir in Freiheit leben können!“
Zahlreiche weitere Themen schnitt der OB in seiner Ansprache an: Die Kultur der Offenheit im Saarlouiser Rathaus, den Wert der Städtepartnerschaften für die Europastadt oder etwa die Austragung der Special Olympics auch in Saarlouis. Er berichtete von erfolgreichen Projekten zur Stärkung der Stadtteile und von der Unterstützung der Karnevalsvereine bei der Absicherung der Faasendumzüge, damit diese auch unter aktuellen Sicherheitsbedingungen realisiert werden können. Nach der Premiere eines langjährigen Filmprojektes über Jürgen Doberstein im Theater am Ring stehen mit der Ursapharm Boxnacht gleich zwei hochkarätige Weltmeisterkämpfe in der Stadtgartenhalle ins Haus. Und darüber hinaus verriet OB Speicher bereits einen ersten Höhepunkt der diesjährigen Emmes: Am Freitag wird mit den Höhnern eine Kultband mit Partygarantie auf der großen SR-Bühne stehen. Auch der Neujahrsempfang selbst setzte musikalische Akzente mit dem Saarknappenchor und dem Brass-Ensemble der Bergkappelle Saar, mit der Marching Band des Fanfarenchors Völklingen und DJane Marsha-Jane Rodriguez.

Foto: Rolf Ruppenthal
Übergabe des Schecks anlässlich der Amtseinführung von Oberbürgermeister Marc Speicher – Spende für die Hilfsaktion „Sternenregen“
Im Rahmen der Übernahme des neues Amtes als Oberbürgermeister hatte Marc Speicher zur Unterstützung der Menschen, denen es hier daheim im Saarland nicht so gut geht, aufgerufen. Dem Aufruf waren viele gefolgt und es kam eine beeindruckende Summe von insgesamt 9.000 Euro für den guten Zweck zusammen.
Statt Geschenken hatte OB Speicher außerdem darum gebeten, auf Präsente zu verzichten und stattdessen Geldspenden an die Aktion Sternenregen zu spenden. Die Spende wurde dem Verein RADIO SALÜ Wir helfen e.V. übergeben und kommt der Hilfsaktion „Sternenregen“ zugute.
Die Hilfsaktion, die von RADIO SALÜ und den Kirchen im Saarland ins Leben gerufen wurde, hat auch in den vergangenen Jahren vielen Kindern und ihren Familien in Not geholfen. Unter dem Motto „Wir sind füreinander da. Jede Spende zählt!“ kamen insgesamt 326.385 Euro zusammen, die denjenigen zugutekommen, die keine Unterstützung durch gesetzliche Alternativen erhalten können.
„Ich bin stolz, dass wir mit der hohen Spendenbereitschaft einen Beitrag leisten konnten, um so vielen Familien hier vor Ort zu helfen“, sagte Oberbürgermeister Marc Speicher bei der Übergabe des Schecks. Dabei waren auch der Vereinsvorsitzende von RADIO SALÜ Wir helfen e.V., Wolfgang Gitt, der Geschäftsführer von Radio Salü, Axel Musollf, sowie Caritas-Direktor Frank Kettern anwesend.
Wolfgang Gitt verdeutlichte die Notwendigkeit solcher Hilfsaktionen und betonte: „Mehr als jedes fünfte Kind und jeder vierte junge Erwachsene in Deutschland ist armutsgefährdet. Mit der Aktion Sternenregen können Caritas und Diakonie dort unterstützen, wo keine gesetzlichen Alternativen bestehen. Diese Unterstützung ist unverzichtbar.“
Auch Axel Musollf wies auf die Herausforderungen hin, vor denen viele Familien stehen, wenn es beispielsweise um die Finanzierung von Therapieplätzen oder anderen wichtigen Hilfsleistungen geht. „Besonders die fehlende Zwischenfinanzierung ist ein großes Problem. Oft übernehmen die Krankenkassen die Kosten für Therapieplätze, aber der Weg dorthin stellt die Familien vor große Herausforderungen. In solchen Fällen kann Sternenregen schnell und unbürokratisch helfen, indem zum Bespiel die Kosten der Taxifahrten übernommen werden“, erklärte Musollf.
Abschließend dankte Oberbürgermeister Speicher allen Spendern und den Organisatoren der Aktion für ihr Engagement. „Es ist wichtig, dass wir in unserer Gesellschaft füreinander einstehen. Die gegenseitige Unterstützung macht unsere Gemeinschaft stärker. Ein großes Dankeschön an alle, die sich für diese wunderbare Aktion eingesetzt haben“, so der Oberbürgermeister.

Bild: v.I.: Axel Musollf, Wolfgang Gitt, Mark Speicher, Frank Kettern
Foto: Lea Mathieu
Stärkung Bankenstandort und 50 neue Arbeitsplätze kommen nach Saarlouis: Offizielle Eröffnung der neuen Verwaltungsräume der Vereinigten Volksbank eG in Saarlouis
Mit einer offiziellen Eröffnungsfeier wurden die neu gestalteten Verwaltungsräume der Vereinigte Volksbank eG in der Lisdorfer Straße in Saarlouis vorgestellt. An der Veranstaltung nahmen unter anderem Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin sowie der Haupt- und Personalamtsleiter der Europastadt Saarlouis, Alexander Guß, teil.
„Saarlouis ist ein wichtiger Bankenstandort. Alle großen privaten Geschäftsbanken haben ebenso Niederlassungen und Filialen in Saarlouis wie zwei große regionale Banken ihren Sitz. Die VVB ist eine von nur noch vier Volksbanken im gesamten Saarland und wir sind stolz und dankbar, dass sie ihren Sitz in Saarlouis hat. Mit der jetzt erfolgten Konzentration von Arbeitsplätzen wandern rund 50 Bankarbeitsplätze von anderen Standorten im Saarland nach Saarlouis. Das stärkt den Bankenstandort Saarlouis, schafft neue und gute Arbeitsplätze hier in der Stadt und steigert die Attraktivität der VVB als Arbeitgeber, weil Saarlouis als attraktive Stadt bei Arbeitnehmern beliebt ist. Die Vereinigte Volksbank eG ist ein verlässlicher Arbeitgeber in unserer Stadt und übernimmt darüber hinaus Verantwortung – sowohl im sozialen als auch im ökologischen Bereich“, so Speicher.
Im Rahmen der Eröffnung erhielten die Gäste Einblicke in ein modernes Büroumfeld, das konsequent auf die Anforderungen der heutigen Arbeitswelt ausgerichtet ist. Das ursprüngliche Verwaltungsgebäude wurde im vergangenen Jahr vollständig entkernt und im Zuge einer umfassenden Sanierung durch ein offenes, zeitgemäßes Raum- und Bürokonzept ersetzt. Ziel war es, flexible Arbeitsstrukturen zu schaffen und die Arbeitsbedingungen gezielt an die Bedürfnisse der Mitarbeitenden anzupassen. Helle Räume, offene Kommunikationszonen und moderne Arbeitsplätze prägen nun das Erscheinungsbild der neuen Verwaltungsräume.
Bei der Umsetzung des Projekts wurde bewusst auf die Zusammenarbeit mit Architekten sowie Handwerksbetrieben aus der Region gesetzt. Nachhaltiges und barrierefreies Bauen spielten dabei eine zentrale Rolle. Die neu geschaffenen Räumlichkeiten wurden von der Verwaltungsspitze der Europastadt Saarlouis als gelungenes Beispiel für moderne Arbeitswelten, regionale Wertschöpfung und zukunftsorientierte Stadtentwicklung gewürdigt.

Foto: Katharina Motsch
Führung im Theater am Ring in Saarlouis
Am Freitag, dem 06. Februar um 17 Uhr, findet eine kulturelle Entdeckungstour in das Theater am Ring in Saarlouis statt. Das Kulturzentrum und denkmalgeschützte Wahrzeichen der Stadt wird im Rahmen einer öffentlichen Führung vorgestellt. Gästeführer Walter Birk und Bühnenmeister Frank Kerner informieren dabei über die Geschichte, die historische und moderne Architektur sowie die Technik und Funktionen des Theaters. Dabei wird ein interessanter Blick „hinter die Kulissen“ gewährt. Auch die Stadtbibliothek im Souterrain ist Teil der Führung.
Ursprünglich wurde das Theater am Ring vom Saarlouiser Filmkaufmann Ernst Gill als Großraumkino mit über 800 Plätzen geplant. Noch während der Bauphase erfolgte eine Erweiterung um weitere Säle und ein Bühnenhaus, sodass ein multifunktionales Kulturhaus entstand. Im Jahr 2016 erhielt das Gebäude durch den international bekannten Architekten François Valentiny eine außergewöhnliche Fassade, die es zu einem Blickfang in der Stadt macht.
Teilnahmegebühr: 5 €, Treffpunkt: vor dem Eingang
LisDorfHaus: Erstes Dorfgemeinschaftshaus in Saarlouis eröffnet
Das erste Dorfgemeinschaftshaus in Saarlouis wurde eröffnet: Ein neuer Mittelpunkt für die Dorfgemeinschaft, ein Treffpunkt für Vereine im Herzen von Lisdorf – das neue „LisDorfHaus“ ist offiziell eröffnet und bereits bei der Einweihungsfeier war klar, dass hier genau das lebendige Zentrum geschaffen wurde, das sich die Lisdorferinnen und Lisdorfer gewünscht haben. „Doch der eigentliche Wert ist noch viel größer als das Haus an sich“, erklärte OB Marc Speicher. „Der Kern liegt darin, was Ihr zusammen gestaltet habt. Was das Ehrenamt leisten kann, das ist unbezahlbar – finanziell, aber auch ideell.“
Denn das neue „LisDorfHaus“ war von Anfang an ein erfolgreiches Gemeinschaftsprojekt: „Wir hatten durchweg 20 Helfer, zehn, zwölf waren immer da“, erklärte Georg Jungmann am feierlichen Eröffnungsabend im großen Gemeinschaftsraum im prall gefüllten Erdgeschoss des Hauses. Große Unterstützung gab es auch von den Sponsoren, vom Vermieter und von der Stadtverwaltung, die die Anmietung des Hauses schnell und unbürokratisch ermöglichte: „Egal wem wir erklärt haben, was wir brauchen, alle haben uns sofort und ohne Probleme geholfen.“ Anfangs sei das Haus ein Rohdiamant gewesen, erklärte Herbert Germann. „In nur drei Monaten haben wir es in unzähligen Arbeitsstunden in Eigenregie renoviert – ein gemeinschaftlicher Kraftakt!“ Germann ist der Vorsitzende des Vereins „Lisdorf… alles im grünen Bereich e.V.“, dem Trägerverein des neuen Dorfgemeinschaftshauses. Anlässlich der offiziellen Eröffnung erinnerte daran, wie es überhaupt zum „LisDorfHaus“ gekommen ist: „Bei den Bürgerworkshops zum Dorfentwicklungskonzept links der Saar ist schnell klar geworden was fehlt: Ein Treffpunkt für die Vereine, mitten im Ort.“ Als das Gasthaus Schulden vor einigen Jahren schloss, wichen die Lisdorfer Vereine notdürftig auf Garagen und Kellerräume aus, Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Mit dem Haus in der Provinzialstraße 78 wurde dann der optimale Ort gefunden: 1910 erbaut war hier zunächst ein Kolonialwarenladen, später eine Gaststätte, die Bezeichnung „Zockerneckels Greet“ erinnert an die Vergangenheit des Hauses.
Mit dem neuen Dorfgemeinschaftshaus kommt jetzt neuer Schwung in den Ort. „Das LisDorfHaus ist ein Haus mit Geschichte und diese Geschichte werden wir jetzt weiterschreiben“, sagt Germann. „Es ist ein Ort an dem wir das Vereinsleben auf ein neues Level heben können und an dem sich die Dorfgemeinschaft weiter entwickeln kann“, und Jungmann ergänzt: „Das LisDorfHaus wird ein Haus für alle sein!“


Bildtext: Georg Jungmann, Herbert Germann, OB Marc Speicher und Bernd Hawner bei der Eröffnung des LisDorfHauses. Fotos: Sascha Schmidt
Stärkung Bankenstandort und 50 neue Arbeitsplätze kommen nach Saarlouis: Offizielle Eröffnung der neuen Verwaltungsräume der Vereinigten Volksbank eG in Saarlouis
Mit einer offiziellen Eröffnungsfeier wurden die neu gestalteten Verwaltungsräume der Vereinigte Volksbank eG in der Lisdorfer Straße in Saarlouis vorgestellt. An der Veranstaltung nahmen unter anderem Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin sowie der Haupt- und Personalamtsleiter der Europastadt Saarlouis, Alexander Guß, teil.
Saarlouis ist ein wichtiger Bankenstandort. Alle großen privaten Geschäftsbanken haben ebenso Niederlassungen und Filialen in Saarlouis wie zwei große regionale Banken ihren Sitz. Die VVB ist eine von nur noch vier Volksbanken im gesamten Saarland und wir sind stolz und dankbar, dass sie ihren Sitz in Saarlouis hat. Mit der jetzt erfolgten Konzentration von Arbeitsplätzen wandern rund 50 Bankarbeitsplätze von anderen Standorten im Saarland nach Saarlouis. Das stärkt den Bankenstandort Saarlouis, schafft neue und gute Arbeitsplätze hier in der Stadt und steigert die Attraktivität der VVB als Arbeitgeber, weil Saarlouis als attraktive Stadt bei Arbeitnehmern beliebt ist. Die Vereinigte Volksbank eG ist ein verlässlicher Arbeitgeber in unserer Stadt und übernimmt darüber hinaus Verantwortung – sowohl im sozialen als auch im ökologischen Bereich“, so Speicher.
Im Rahmen der Eröffnung erhielten die Gäste Einblicke in ein modernes Büroumfeld, das konsequent auf die Anforderungen der heutigen Arbeitswelt ausgerichtet ist. Das ursprüngliche Verwaltungsgebäude wurde im vergangenen Jahr vollständig entkernt und im Zuge einer umfassenden Sanierung durch ein offenes, zeitgemäßes Raum- und Bürokonzept ersetzt. Ziel war es, flexible Arbeitsstrukturen zu schaffen und die Arbeitsbedingungen gezielt an die Bedürfnisse der Mitarbeitenden anzupassen. Helle Räume, offene Kommunikationszonen und moderne Arbeitsplätze prägen nun das Erscheinungsbild der neuen Verwaltungsräume.
Bei der Umsetzung des Projekts wurde bewusst auf die Zusammenarbeit mit Architekten sowie Handwerksbetrieben aus der Region gesetzt. Nachhaltiges und barrierefreies Bauen spielten dabei eine zentrale Rolle. Die neu geschaffenen Räumlichkeiten wurden von der Verwaltungsspitze der Europastadt Saarlouis als gelungenes Beispiel für moderne Arbeitswelten, regionale Wertschöpfung und zukunftsorientierte Stadtentwicklung gewürdigt.
Foto: Katharina Motsch