Ein Vormittag ganz im Zeichen der Selbstfürsorge – und das ohne schlechtes Gewissen: Zehn Mütter folgten der Einladung zum Workshop „Starke Mütter, starker Alltag“ im Haus Europa und wurden dafür mit neuen Impulsen, ehrlichem Austausch und einem stärkenden Start in den Tag belohnt.
In angenehmer Atmosphäre drehte sich alles um die Frage: Wie kann ich im oft turbulenten Familienalltag gut für mich selbst sorgen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben? Referentin Sonja Sidoroff gab praxisnahe Denkanstöße, alltagstaugliche Tipps und sorgte mit einer guten Portion Humor dafür, dass auch das Lachen nicht zu kurz kam. Denn schnell wurde klar: Selbstfürsorge ist kein Luxus – sondern Voraussetzung dafür, den Alltag überhaupt „stemmen“ zu können.
Neben den inhaltlichen Impulsen bot die Veranstaltung vor allem eines: Raum für ehrlichen Austausch. Die Teilnehmerinnen nutzten die Gelegenheit, sich gegenseitig zu bestärken, Erfahrungen zu teilen und festzustellen, dass viele Herausforderungen keine Einzelfälle sind. Ein kleines gemeinsames Frühstück rundete den Vormittag ab und trug zur offenen, wertschätzenden Stimmung bei.
Organisiert wurde der Workshop von Sigrid Gehl, Frauenbeauftragte der Europastadt Saarlouis und der Fraulauterner Quartiersmanagerin, Jessica Fischer. Die durchweg positive Resonanz der Teilnehmerinnen zeigt: Formate wie dieses treffen einen echten Bedarf. Oder, wie es eine Teilnehmerin treffend formulierte: „Ich gehe heute nicht nur gestärkt nach Hause – sondern auch mit dem guten Gefühl, dass ich mir diese Zeit einfach nehmen darf.“ Eine Fortsetzung ist daher nicht ausgeschlossen – denn starke Mütter brauchen vor allem eins: Gelegenheiten, selbst stark zu bleiben.

Bild: Jessica Fischer