Trotz vieler Hiobs-Botschaften und einem schwierigen Jahr für die Saar-Wirtschaft gibt es lokal auch sehr positive Trends.
Laut Daten der Arbeitsagentur hat die Stadt Lebach entgegen des saarlandweiten Trends ein deutliches Plus bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten zu verzeichnen. Zum Stichtag 30. Juni 2025 arbeiteten rund 400 Menschen mehr in Lebach als ein Jahr zuvor. Die Daten zeigen auch, dass der Jobaufbau vor allem im Bereich Industrie erfolgte und dass der Zuwachs eher Männer als Frauen betraf.
Insgesamt zeigt die saarlandweite Statistik, dass es regional große Unterschiede gibt. Die größten prozentualen Zuwächse an sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten gab es in Merchweiler und Lebach mit einem Anstieg von jeweils mehr als sieben Prozent. Während in Merchweiler vor allem im Pflegebereich neue Kräfte eingestellt wurden, gab es in Lebach Zuwächse im Bereich der Fertigung und in der Zeitarbeit. Lebach ist beim prozentualen Anstieg mit 7,03 Prozent saarlandweit auf dem zweiten Platz, bei der absoluten Zahl mit seinem Plus an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen sogar Spitzenreiter vor St. Wendel. Offensichtlich ist das große Plus der zusätzlichen Arbeitsplätze bei der Firma Werkzeug- und Maschinenbau Fuchs sowie bei der Firma Personaldienstleistungen Leistenschneider entstanden. „Die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit sind ein starkes und ermutigendes Signal für unsere Stadt“, sagt Bürgermeister Klauspeter Brill. „Während das Saarland insgesamt ein schwieriges wirtschaftliches Jahr hinter sich hat, zeigt sich in Lebach, dass sich gezielte Standortpolitik, unternehmerisches Engagement und eine leistungsfähige lokale Wirtschaft auszahlen. Es ist ein außergewöhnlicher Erfolg, dass wir innerhalb eines Jahres rund 400 zusätzliche sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze verzeichnen konnten. Dass Lebach saarlandweit beim absoluten Jobzuwachs an der Spitze steht und prozentual den zweiten Platz belegt, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit vieler Akteure – von den Unternehmen über die Beschäftigten bis hin zu Verwaltung und Politik.“ Die Zahlen machen Mut und sind Ansporn, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. Lebach soll auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ein attraktiver Arbeitsstandort bleiben. „Mit der geplanten Erweiterung unseres Gewerbegebietes Auf Häpelt haben wir hier bereits einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft und nachhaltige Entwicklung getan“, erklärt der Rathauschef abschließend.
