Die Europastadt Saarlouis setzt gemeinsam mit dem Landesverband Saar-WaldSchutz e.V. und den Vereinigten Volksbank eG Saarlouis ein Zeichen für nachhaltigen Waldschutz und biologische Vielfalt.
Im Rahmen eines gemeinsamen Termins wurde der Förderbescheid für das Biodiversitätsprojekt im Fraulauterner Wald offiziell vom Landesverband Saar-WaldSchutz e.V. und der VVB an die Europastadt Saarlouis übergeben. Begleitet wurde die Übergabe von Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin, Beigeordnetem Gerald Purucker sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung, des Landesverbandes und der Vereinigten Volksbank.
Im Mittelpunkt des Projektes steht die Bedeutung von Totholz für ein stabiles und artenreiches Waldökosystem. Abgestorbene Bäume verbleiben bewusst im natürlichen Kreislauf des Waldes und bieten zahlreichen Tier-, Pflanzen- und Pilzarten wertvollen Lebensraum. Pilze zersetzen das Holz und bilden daraus Humus, der eine wichtige Grundlage für gesunde Böden und stabile Waldstrukturen darstellt. Damit trägt der Stadtwald insgesamt wesentlich zur ökologischen Qualität und zur Lebensqualität in der gesamten Stadt bei, etwa durch seine klimaregulierende Wirkung, die Verbesserung der Luftqualität und seine Funktion als wichtiger Erholungsraum.
„Der Wald ist ein besonderer Ort, an dem man sich wohlfühlt. Ihn zu schützen bedeutet, Lebensräume zu bewahren und zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, so Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin und Beigeordneter Gerald Purucker. „Unser Dank gilt dem Landesverband Saar-WaldSchutz e.V. sowie der Vereinigte Volksbank eG Saarlouis und ihrem Vorstandsvorsitzenden Edgar Soester für die Unterstützung dieses Projekts und das Engagement für nachhaltigen Naturschutz in der Region.“
Das Biodiversitätsprojekt ist Teil einer Reihe von Nachhaltigkeitsinitiativen der Europastadt Saarlouis.

Foto: Katharina Motsch