Eine schöne Tradition, die jedes Jahr aufs Neue die Verbundenheit mit der Geschichte der Stadt Lebach unterstreicht: Klaus Feld, 1. Vorsitzender des Historischen Vereins Lebach, hat Bürgermeister Klauspeter Brill auch in diesem Jahr ein druckfrisches Exemplar des Historischen Kalenders für 2027 überreicht. Die mittlerweile 33. Ausgabe widmet sich erneut historischen Häusern und Gebäuden aus dem Stadtgebiet, die allesamt ihre ganz eigenen Geschichten erzählen.
Die zwölf Kalenderblätter und das Deckblatt nehmen die Leserinnen und Leser mit auf eine Reise durch die Vergangenheit. Vorgestellt werden unter anderem Bauernhäuser, deren Bewohner bereits im 16. und 17. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurden. Andere Gebäude aus dem 19. Jahrhundert dienten einst als Schulhäuser oder waren Schauplätze traditionellen Handwerks. Die ehemalige Bahnmeisterei am Wünschberg, die auch das Titelblatt ziert, erinnert an den wirtschaftlichen Aufschwung, den die Eisenbahn mit sich brachte. Die Häuser der Ketteler-Siedlung stehen beispielhaft für die große Wohnungsnot nach dem Zweiten Weltkrieg und zeigen, wie diese durch Eigeninitiative und gemeinschaftliches Engagement überwunden werden konnte.

Die Häuser der Ketteler-Siedlung
Zahlreiche historische Fotografien, Dokumente und Hintergrundinformationen machen die einzelnen Kalenderblätter zu interessanten Zeitzeugnissen. Der Kalender lebt vom Engagement vieler Menschen, die ihr Wissen, ihre Erinnerungen und private Bilddokumente zur Verfügung gestellt haben. Bürgermeister Klauspeter Brill schätzt die Arbeit des Historischen Vereins sehr: „Der Historische Kalender macht Jahr für Jahr ein Stück Lebacher Stadtgeschichte greifbar. Der Kalender hat einen festen Platz in meinem Büro und ist ein interessanter Begleiter durch das Jahr. Das Werk ist nicht nur für Lebacherinnen und Lebacher wertvoll, sondern für alle, die sich für die Geschichte unserer Stadt und der gesamten Region interessieren und eignet sich daher auch hervorragend als Geschenk.“
Der Historische Kalender Lebach 2027 kostet 12 Euro. Erhältlich ist der Kalender an folgenden Verkaufsstellen:
• Lebach: Buch und Papier Anne Treib, Bäckereien Dahlem, Frisör Eckert und Getränke Breidt
• Landsweiler: Hofladen Feld und Brennerei Penth
• Eidenborn: Restaurant Humpl
• Gresaubach: Bäckerei Bollbach

Klaus Feld (re.) überreichte Bürgermeister Klauspeter Brill ein druckfrisches Exemplar des Historischen Kalenders 2027. Die 33. Ausgabe erzählt spannende Geschichten über Häuserin Lebach und ihre Bewohner. Foto: Kirsch/Stadt