Mehr Auswahl, mehr Nachhaltigkeit
Kaufland-Filiale mit neuen Kühlmöbeln, SB-Kassen u.v.m.
Mit einer Angebotsparty hat die Kaufland-Filiale in Lebach den Abschluss ihrer umfassenden Modernisierung gefeiert – und ihren 20. Geburtstag noch dazu. Denn im März 2006 hat Kaufland die Filiale in der Poststraße eröffnet. „Wir sind wirklich stolz auf unsere ‚neue‘ Filiale, mit der wir den heutigen Wünschen und Anforderungen unserer Kunden entsprechen“, sagt Filialleiter Mathias Podleska. Die Arbeiten auf der Verkaufsfläche sind abgeschlossen, weiter geht es noch mit der Vergrößerung der Lagerflächen, um Vorgaben im lebensmittelrechtlichen Bereich umzusetzen und Artikel möglichst immer verfügbar zu haben. In dem Bestandsgebäude heizen nun vor allem neue Kühlmöbel. Da Kühltruhen und -schränke mehr Wärme als Kälte erzeugen, wird die Abwärme der Kälteanlage für die Beheizung der Filiale genutzt. Sie verpufft also nicht einfach im Raum, sondern wird der Lüftungsanlage zugeführt, um die Verkaufsfläche effizient zu klimatisieren. Das senkt nicht nur die Energiekosten, sondern verringert gleichzeitig die CO²-Emissionen. Außerdem wird Kälteverlust vermieden, indem die Kühlschränke und -truhen mit Türen oder Glasschiebedeckeln ausgestattet sind.
Die Filiale überzeugt darüber hinaus durch ihr neues und hochwertiges Erscheinungsbild. Auf der Verkaufsfläche liegt der Fokus auf den ansprechend modernisierten Frische-Abteilungen Obst und Gemüse, Molkereiprodukte sowie einer vergrößerten Filial-Bäckerei. Die Regale und die Einrichtung wurden angepasst und übersichtlicher gestaltet. Zudem hat die Filiale neue Leergutautomaten. Auch die Fassade wurde frisch gestrichen, der Außenbereich darüber hinaus mit moderner LED-Beleuchtung ausgestattet.
An neuen Selbstbedienungskassen, kurz SB-Kassen, können Kunden nun vor allem bei kleineren Einkäufen Zeit sparen. Der Kunde scannt seine Artikel an den modernen Kassen selbst und bezahlt. Im Bereich der SB-Kassen steht für Fragen auch immer ein Kaufland-Mitarbeiter als Ansprechpartner bereit. Für einen einfachen und bequemen Einkauf setzt Kaufland auf die Digitalisierung, schätzt aber auch an klassischen Kassen weiterhin den persönlichen Kontakt zu den Kunden.


Auf Einladung von Kaufland haben der Lebacher Bürgermeister Klauspeter Brill und Wirtschaftsförderer Roman Werth bei der Neueröffnung die Einkäufe der Kunden gescannt und kassiert. Das dabei erwirtschaftete Geld wird karitativ tätigen Einrichtungen in Lebach zugutekommen. Fotos: Kirsch/Stadt
Inklusionspreis geht nach Lebach
Nach wie vor stoßen Menschen mit Einschränkungen im Berufsleben auf viele Hürden. Dabei bringen gerade diese Menschen einzigartige Perspektiven und vielversprechende Fähigkeiten mit.
Jahr für Jahr schreibt das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit unter dem Motto „Chancen für alle im Arbeitsleben“ den saarländischen Inklusionspreis aus und zeichnet damit Arbeitgeber aus, die mit gutem Beispiel vorangehen und Arbeitsfelder so gestaltet, dass Barrieren abgebaut werden. „Sie tun genau das, was eigentlich selbstverständlich sein sollte“, sagte Sozialminister Dr. Magnus Jung anlässlich der Preisverleihung in Saarbrücken, bei der neben drei Unternehmen auch die Stadt Lebach vertreten war. In der Kategorie „Öffentlicher Dienst“ wurde die Stadt nach 2018 nämlich bereits zum zweiten Mal mit dem Inklusionspreis ausgezeichnet.
In den letzten drei Jahren hat sich Detlef Martin, Maler und Lackierer beim städtischen Bauhof, in ganz besonderer Weise um gelebte Inklusion verdient gemacht. Denn als 2022 Yves Latz – seit seiner Geburt gehörlos – eingestellt wurde, ist Detlef Martin ihm völlig vorbehaltslos begegnet. Obwohl Detlef Martin zuvor keinerlei Berührungspunkte mit der Gehörlosenkultur oder Gebärdensprache hatte, begegnete er seinem neuen Kollegen von Beginn an mit Offenheit, Respekt und echtem Interesse. Er hat ein Arbeitsumfeld geschaffen, das von gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung geprägt ist. Somit hat er maßgeblich dazu beigetragen, Barrieren abzubauen und die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben zu fördern.
Besonders bemerkenswert ist dabei, dass Detlef Martin gemeinsam mit seinem gehörlosen Kollegen Yves eine ganz eigene, intuitive Form der Verständigung entwickelt hat – eine Mischung aus Gebärde, Gestik und visueller Kommunikation, die sich im Arbeitsalltag der beiden Handwerker bewährt hat.
„Mit seinem Wirken ist Detlef Martin ein würdiger Preisträger des Inklusionspreises. Wir sind stolz, ihn in unseren Reihen zu wissen und freuen uns sehr, dass das Sozialministerium sein Engagement, das er als ganz selbstverständlich ansieht, auch entsprechend gewürdigt hat“, sagt Lebachs Bürgermeister Klauspeter Brill.
Wenn Detlef Martin erzählt, dass er sich keinen besseren Kollegen vorstellen kann und Yves und er mittlerweile viel mehr als Arbeitskollegen, nämlich echte Freunde geworden sind, dann bringt das zum Ausdruck, wie harmonisch die Zusammenarbeit ist und dass sie für beide eine Bereicherung ist. Mit seiner Kreativität, Empathie und seinem Teamgeist lebt Detlef nicht nur Inklusion im direkten Miteinander, sondern fungiert auch als Vorbild für Kolleginnen und Kollegen. Sein Engagement zeigt, wie Inklusion gelingen kann – durch Menschlichkeit, Offenheit und den Willen, gemeinsam Lösungen zu finden. Detlef Martin und Yves Latz sind ein hervorragend arbeitendes Team, bei dem sich jeder auf den anderen verlassen kann. Es ist immer schön zu sehen, mit welch guter Laune und fachmännischer Sorgfalt die beiden zusammenarbeiten.


Karfreitags-Wanderung mit Mittagessen
Die Stadt Lebach bietet in Zusammenarbeit mit den Angelfreunden Aschbach am Karfreitag, 3. April, eine Wanderung an. Der erfahrene Wanderer Hans Huth führt die Teilnehmer auf der ca. 8,5 Kilometer langen „Klimarunde“.
Start ist am Weiher in Aschbach, Treffpunkt ist um 9.30 Uhr. Nach der Wanderung gibt es gegen 12.30 Uhr ein gemeinsames Mittagessen an der Weiheranlage der Angelfreunde Aschbach. Im Angebot sind frisch geräucherte Forelle oder Backfisch mit Kartoffelsalat inkl. einem Getränk. Bei der Anmeldung an der Zentrale im Rathaus ist der Unkostenbeitrag in Höhe von 13 Euro pro Person zu zahlen und zwischen Backfisch und Forelle auszuwählen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

„Spieleck“ –Lebacher Spieletreff geht in die zweite Runde
Mit dem „Spieleck“, dem Lebacher Spieletreff, hat die Stadt Lebach ein neues, attraktives Freizeitangebot für alle, die gerne spielen oder moderne Brettspiele kennenlernen möchten, geschaffen. Nach einer sehr gelungenen und gut besuchten Auftaktveranstaltung geht das „Spieleck“ am 12. März in die zweite Runde.
Das „Spieleck“ ist ein regelmäßig stattfindender Treffpunkt für Erwachsene, Gelegenheitsspielerinnen und -spieler sowie Neueinsteiger – ganz unabhängig von Vorkenntnissen.
Im Mittelpunkt stehen das gemeinsame Spielen, der Austausch und der Spaß in entspannter Atmosphäre. Vor Ort werden sowohl moderne Brett- und Gesellschaftsspiele als auch in großer Runde stattfindende Partyspielrunden angeboten. Quiz- und Kartenspiele können ebenso auf den Spieltischen landen.
Die Spielrunden werden moderiert, Regelerklärungen sorgen dafür, dass auch Einsteigerinnen und Einsteiger sofort mitspielen können. Der Spieletreff findet in regelmäßigen Abständen in der Nikolaus-Jung-Stadthalle in Lebach statt, dauert etwa vier Stunden und öffnet seine Tore um 18 Uhr.
Die Teilnahme ist öffentlich und kostenfrei. Organisiert wird das Angebot von der Stadt Lebach. Ansprechpartner ist Pasqual Flickinger, erreichbar unter Tel. 06881-59232 oder per EMail an flickinger@lebach.de.

Trinkwasser wird abgestellt
Im Zuge von Reparaturarbeiten im Bereich Saarwellinger Straße und Knorscheider Straße im Stadtteil Hoxberg ist es erforderlich, am Donnerstag, 26. Februar 2026 von ca. 8 Uhr bis ca. 13 Uhr das Trinkwasser abzustellen.
Die Stadtwerke Lebach GmbH & Co. KG werden bemüht sein, die Beeinträchtigung so gering und so kurz wie möglich zu halten und bitten um Verständnis. Bei Rückfragen stehen Mitarbeiter der Stadtwerke unter Tel. 06881/ 96167-0 oder über den Bereitschaftsdienst Tel. 0172/ 2752122 zur Verfügung.
„Journal“ unter neuer Leitung
Das „Journal“ in der Lebacher Fußgängerzone hat Tradition – und behält deshalb auch unter der neuen Inhaberin seinen Namen. Stefanie Katgely hat die Gaststätte im Januar übernommen und am 6. Februar die offizielle Eröffnung mit vielen Stammgästen gefeiert. „Der Name muss einfach bleiben“, sagt die neue Inhaberin und berichtet, dass sich auch sonst nicht viel ändert. So gibt es nach wie vor Karlsberg Ur-Pils frisch gezapft vom Fass im Ausschank. Und selbstverständlich alle üblichen alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränke.
Für die Handballer des SC Lebach ist das „Journal“ neuerdings die Vereinskneipe. Die örtlichen Dartvereine haben hier ebenfalls ihre Heimat und tragen ihre Liga-Spiele im Nebenraum aus. Für Fußball-Fans werden u.a. die Spiele der Bundesliga sowie der UEFA Champions League live übertragen.
Das „Journal“ öffnet montags bis freitags um 17 Uhr, samstags um 15 Uhr sowie sonntags bereits um 13 Uhr.

Wanderausstellung zum Fotowettebwerb „LebensART SaarMitte8 – Leben und Kunst in der Region“ – Ab 23. März im Rathaus-Foyer
Die Stadt Lebach und die LAG SaarMitte8 laden zur Wanderausstellung ihres Fotowettbewerbs 2025 ein. Die Vernissage findet am 23. März 2026 um 18 Uhr im Foyer des Lebacher Rathauses statt.
Unter dem Motto „LebensART SaarMitte8 – Leben und Kunst in der Region“ zeigten 39 Fotografinnen und Fotografen mit kunstvoll in Szene gesetzten Landschaften, Wetterphänomenen, Momentaufnahmen und künstlerischen Alltagsmotiven ein breites Spektrum an Bildideen. Aus insgesamt 106 eingereichten Arbeiten, von denen 103 in die Jurybewertung kamen, galt es, die besten Fotografien auszuwählen – jene, die durch Originalität, technische Finesse und künstlerische Komposition besonders überzeugten. 13 dieser Werke wurden schließlich für die Ausstellung ausgewählt und zugleich im neuen LebensART SaarMitte8-Fotokalender veröffentlicht, der bei den Ausstellungen und in den beteiligten Gemeinden erhältlich ist.
Die ausgewählten Bilder spiegeln das Leben in der Region auf vielfältige, farbenfrohe und berührende Weise wider – kreativ, authentisch und mit Liebe zum Detail.
Die Bilderausstellung verbleibt jeweils vier Wochen in den beteiligten Kommunen der LAG SaarMitte8. In Lebach ist die Wanderausstellung bis zum 20. April während der Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.

Rathaus gestürmt
Mit vereinten Kräften haben sich die Mitarbeitenden der Lebacher Stadtverwaltung gegen die Närrinnen und Narren gewehrt – trotz Unterstützung der Bundeswehr ist es nicht gelungen, an Fetten Donnerstag das Rathaus zu verteidigen. Letztlich musste Bürgermeister Klauspeter Brill den Rathausschlüssel rausrücken und wurde in Handschellen abgeführt. Die Macht haben jetzt bis zum Aschermittwoch das Lebacher Prinzenpaar, Ihre Lieblichkeit Prinzessin Jeannette I. und seine Tollität Prinz Carsten I.




Umfrage zur Kinder- und Jugendarbeit
Die Stadt Lebach hat eine Online-Umfrage zur Kinder- und Jugendarbeit bzw. zum Freizeitverhalten für alle, die in Lebach und den Stadtteilen leben oder sich oft in Lebach aufhalten, erstellt. Hintergrund ist es, herauszufinden, was im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit verbessert werden soll und welche Angebote sich die Eltern für ihre Kinder bzw. die Jugendlichen sich selbst wünschen.
Entsprechend der Altersgruppen werden fünf verschiedene Umfragen angeboten. Bei unter Zweijährigen sowie bei Kindern zwischen 3 und 6 Jahren werden die Eltern gebeten, den Fragebogen auszufüllen. Auch bei Kindern im Grundschulalter (5 bis 10 Jahre) richtet sich die Umfrage an die Eltern. Diese können die Umfrage aber gerne mit ihrem Kind gemeinsam ausfüllen. Außerdem gibt es eine spezielle Umfrage für Kinder und Jugendliche an weiterführenden Schulen (10 bis 19 Jahre) sowie eine für junge Erwachsene im Alter von 19 bis 26 Jahren.
In den Umfragen geht es um Fragen wie „Was mache ich in meiner Freizeit am liebsten?“, „Wo halte ich mich auf, welche Plätze nutze ich?“, „Welche Form der Unterstützung wünsche ich mir oder möchte ich mich vielleicht sogar selbst beteiligen?“, „Wie bin ich an Vereine oder Organisationen angebunden?“ usw.
Die Umfrage ist kostenlos, anonym und datenschutzkonform nach DSGVO. Mitmachen kann man ganz einfach über QR-Codes und Links, die im Lebacher Anzeiger, in Kindergärten und Schulen sowie auf den Social-Media-Kanälen der Stadt (Facebook, Instagram und WhatsApp) zur Verfügung gestellt werden.
„Mit dieser Online-Umfrage sprechen wir ganz bewusst die jeweiligen Zielgruppen an, um einen Überblick darüber zu erhalten, was Kinder und Jugendliche in ihrem Lebensumfeld, in ihrer Stadt bzw. in ihrem Dorf brauchen oder sich wünschen“, erklärt Bürgermeister Klauspeter Brill. „Je mehr Kinder und Jugendliche Rückmeldung geben, was gewünscht, gebraucht und gewollt ist, umso gezielter können wir reagieren. Auch wenn nicht jeder Wunsch umgesetzt werden kann, haben Kinder, Jugendliche und Eltern auf diese Weise eine Mitsprachemöglichkeit, um passgenauere Angebote zu schaffen.“

Zweite Anime & Spiele Convention

Cosplayerin Sen Cosplay. Foto: Asaria Photography
Zweite Anime & Spiele Convention
Am 11. April in der Lebacher Stadthalle – Jetzt Tickets sichern
Nach dem erfolgreichen Auftakt im letzten Jahr wird Lebach, am Samstag 11.April 2026, wieder zum Treffpunkt für Fans von Anime, Manga, Games und japanischer Popkultur. In der Nikolaus Jung-Stadthalle findet von 10 Uhr bis 18 Uhr die zweite „Anime & Spiele Convention“ statt und lädt Besucherinnen und Besucher jeden Alters zu einem erlebnisreichen Tag ein.
Die Convention bietet ein vielseitiges Programm rund um Anime, Manga und Cosplay sowie ein umfangreiches Spieleangebot. Eine ganztägige Brettspielausleihe, zahlreiche Brett- und Videospiele, spannende Turniere, interaktive Workshops und ein vielseitiges Bühnenprogramm sorgen für Unterhaltung. Ergänzt wird das Programm durch Aktionen aus der Community, die Raum für Austausch und gemeinsames Erleben schaffen.
Ein abwechslungsreicher Händlerbereich rundet das Event ab. Die Gäste erwartet eine breite Auswahl an Merchandising-Artikeln, Sammelkarten, Kunst und weiteren thematisch passenden Angeboten.
Die Anime & Spiele Convention versteht sich als offene Plattform für Fans, Neugierige und Familien, die die Faszination japanischer Kultur und moderner Spielewelten gemeinsam entdecken möchten.
Tickets sind online unter www.ticket-regional.de erhältlich. Weitere Informationen zum Programm und zur Veranstaltung finden Interessierte unter www.animeundspielecon.de.
Infonachmittag für Senioren
Die Stadt Lebach, Sachgebiet Jugend, Frauen, Senioren lädt am Dienstag, 24. Februar 2026, um 17 Uhr zu einem Info-Nachmittag in den Ratssaal (Erdgeschoss, Rathaus, Am Markt 1) ein.
Dabei stellen Fachleute des Malteser Hilfsdienstes Saarbrücken die Funktion und Möglichkeiten eines Hausnotrufes vor.
Der Seniorensicherheitsberater der Stadt Lebach informiert außerdem über die besonderen Gefahren für Senioren im Straßenverkehr. Der Eintritt ist frei. Nähere Informationen unter Tel. 06881/59-257.

Markus Biesel ist neuer Naturschutzbeauftragter für Gresaubach

Markus Biesel (links) ist der neue Naturschutzbeauftragte für den Stadtteil Gresaubach. Foto: Meng/Stadt Lebach
Nachdem sich der Ortsrat Gresaubach in seiner Januar-Sitzung einstimmig für Markus Biesel als neuen Naturschutzbeauftragten ausgesprochen hatte, erhielt er nun aus den Händen von Bürgermeister Klauspeter Brill offiziell die Ernennungsurkunde. Herr Biesel ist ab sofort Ansprechpartner für Naturschutzbelange innerhalb des Stadtteils Gresaubach. Er wird mit dem nötigen Gespür und entsprechenden Kenntnissen die Interessen des Natur- und Landschaftsschutzes vertreten und sich zielgerichtet dafür einsetzen.
Eine Auflistung der Lebacher Naturschutzbeauftragten für die jeweiligen Stadtteile ist auf der Internetseite der Stadt unter Stadt Lebach – Der grüne Mittelpunkt – Naturschutzbeauftragte
zu finden. Eine Kontaktaufnahme ist auch über das Sachgebiet 402 Umwelt, Grünflächen, Friedhofswesen, Tel. (06881) 59-259 möglich.
Alleh Hopp und Daje!
Langsam, aber sicher beginnt die heiße Phase der Faasend. Im gesamten Stadtgebiet fanden bereits Kappensitzungen und weitere stimmungsgeladene Veranstaltungen statt. Spätestens ab Fetten Donnerstag herrscht dann kompletter Ausnahmezustand! An der traditionellen „Weiberfastnacht“ geht es zunächst einmal vor allem Männern an den Kragen, Scheren werden gezückt und der ein oder andere Schlips wird fallen. Das Lebacher Prinzenpaar Jeannette I. und Carsten I. hat angekündigt, um 16.11 Uhr mit seinem Gefolge das Rathaus zu stürmen, den Bürgermeister zu entmachten und den Rathausschlüssel an sich zu nehmen. Rathauschef Klauspeter Brill wird mit seinen Mitarbeitenden alles in seiner Macht Stehende tun, um dies zu verhindern. Egal, wie die Sache ausgeht: Die Bevölkerung ist im Anschluss herzlich zur Ratssaalparty eingeladen. An Fetten Donnerstag, 12. Februar 2026, ist daher auch das Lebacher Rathaus ab 12 Uhr für den Publikumsverkehr geschlossen.
Am Samstag, 14. Februar, startet auch schon der erste Faasend-Umzug im Stadtgebiet. In Landsweiler findet er zum 13. Mal statt. Er beginnt in diesem Jahr allerdings bereits eine Stunde früher, also um 15.11 Uhr – und zieht sich wie immer vom Sägewerk bis zur Stangenwaldhalle, wo nach dem Umzug kräftig gefeiert wird.
„Alleh Hopp – Däschdersch steht Kopp“ heißt es am Faasend-Sonntag, 15. Februar, in Dörsdorf. Die Karawane zieht von der Starz iwwer die Schlawerie, am Määnzeborre vorbei zum Maarthäusje. Pünktlich um 14.11 Uhr wird der Zug mit Böllerschüssen auf die Strecke
geschickt. Kinderfreundlich und zum Mitmachen für alle großen und kleinen Besucher sind die Umzugswagen und die Zugstrecke in den Nebenstraßen ausgelegt. Zum Abfeiern steht ein großes Festzelt auf dem Dorfplatz bereit. Mit fetziger Musik wird ein DJ für Stimmung sorgen. Die „alt“-ehrwürdigen Repräsentanten der Däschder Faasend „Eure Eminenz Prinz Josef I. vom Luhnenfeld und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Hildegard I. von der Schlawerie“ sind wieder mit von der Partie und werden mit ihrem KirmesGerichtsHof-Gesinde(l) den Umzug anführen.
Zum Abschluss der Lebacher Faasend findet am Dienstag, 17. Februar, in der Lebacher Innenstadt der große Faasend-Dienstag-Umzug statt. Er startet wie gewohnt um 14 Uhr in der Tholeyer Straße (Einmündung Niedersaubachstraße) und führt durch die Marktstraße bis zum Bitcher Platz. Aus diesem Anlass sind die betroffenen Straßen in der Lebacher Innenstadt auch bereits ab 13 Uhr voll gesperrt. Närrinnen und Narren sind herzlich eingeladen, gemeinsam zu feiern. Das Lebacher Rathaus ist am Faasend-Dienstag im Übrigen ganztägig geschlossen.
An Fetten Donnerstag geht es Bürgermeister Klauspeter Brill beim Rathaussturm an den Kragen. Foto: Kirsch/Stadt
Öffnungszeiten an Faasend
An Fetten Donnerstag, 12. Februar 2026, ist das Lebacher Rathaus ab 12 Uhr für den Publikumsverkehr geschlossen.
Auch die Stadtbibliothek schließt an diesem Tag bereits um 12 Uhr. Außerdem ist die Stadtbücherei an Rosenmontag geschlossen. An Faasend-Dienstag, 17. Februar 2026, ist das Rathaus ganztägig geschlossen. An Faasend-Freitag und Rosenmontag ist die Stadtverwaltung zu den üblichen Öffnungszeiten erreichbar.
Starker Arbeitsmarkt vor Ort: Lebach verzeichnet 400 neue Jobs
Trotz vieler Hiobs-Botschaften und einem schwierigen Jahr für die Saar-Wirtschaft gibt es lokal auch sehr positive Trends.
Laut Daten der Arbeitsagentur hat die Stadt Lebach entgegen des saarlandweiten Trends ein deutliches Plus bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten zu verzeichnen. Zum Stichtag 30. Juni 2025 arbeiteten rund 400 Menschen mehr in Lebach als ein Jahr zuvor. Die Daten zeigen auch, dass der Jobaufbau vor allem im Bereich Industrie erfolgte und dass der Zuwachs eher Männer als Frauen betraf.
Insgesamt zeigt die saarlandweite Statistik, dass es regional große Unterschiede gibt. Die größten prozentualen Zuwächse an sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten gab es in Merchweiler und Lebach mit einem Anstieg von jeweils mehr als sieben Prozent. Während in Merchweiler vor allem im Pflegebereich neue Kräfte eingestellt wurden, gab es in Lebach Zuwächse im Bereich der Fertigung und in der Zeitarbeit. Lebach ist beim prozentualen Anstieg mit 7,03 Prozent saarlandweit auf dem zweiten Platz, bei der absoluten Zahl mit seinem Plus an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen sogar Spitzenreiter vor St. Wendel. Offensichtlich ist das große Plus der zusätzlichen Arbeitsplätze bei der Firma Werkzeug- und Maschinenbau Fuchs sowie bei der Firma Personaldienstleistungen Leistenschneider entstanden. „Die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit sind ein starkes und ermutigendes Signal für unsere Stadt“, sagt Bürgermeister Klauspeter Brill. „Während das Saarland insgesamt ein schwieriges wirtschaftliches Jahr hinter sich hat, zeigt sich in Lebach, dass sich gezielte Standortpolitik, unternehmerisches Engagement und eine leistungsfähige lokale Wirtschaft auszahlen. Es ist ein außergewöhnlicher Erfolg, dass wir innerhalb eines Jahres rund 400 zusätzliche sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze verzeichnen konnten. Dass Lebach saarlandweit beim absoluten Jobzuwachs an der Spitze steht und prozentual den zweiten Platz belegt, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit vieler Akteure – von den Unternehmen über die Beschäftigten bis hin zu Verwaltung und Politik.“ Die Zahlen machen Mut und sind Ansporn, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. Lebach soll auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ein attraktiver Arbeitsstandort bleiben. „Mit der geplanten Erweiterung unseres Gewerbegebietes Auf Häpelt haben wir hier bereits einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft und nachhaltige Entwicklung getan“, erklärt der Rathauschef abschließend.

Faasend feiern für Groß und Klein
Nur noch wenige Wochen bis zur Fastnacht! In den Lebacher Stadtteilen wird schon kräftig gefeiert.
Bereits am Freitag, 23. Januar, findet in der Don-Bosco-Halle in Thalexweiler ein bunter Abend unter dem Motto „Allez Hopp – Exweller steht Kopp“ statt. Einlass ist ab 19.11 Uhr, los gehts um 20.11 Uhr. Die Faaseboozen erwartet ein bunter Abend mit tollen Tanzdarbietungen und Auftritten, live Musik mit der Band „Party Sound“, eine Sekt- und Longdrinkbar sowie das Pizza-Mobil „Romantica“. Der Eintritt kostet 10 Euro, Tickets gibt es ausschließlich an der Abendkasse. Veranstalter ist die IG „Gemeinsam für Exweller“ e.V. Am Samstag, 24. Januar geht es um 15.11 Uhr mit der Kinderfaasend in der Don-Bosco-Halle weiter. Es gibt Kaffee, Kuchen und Pizza vom Pizza-Mobil. Die Kinder erwartet ein buntes Programm, der Eintritt ist frei. Veranstalter ist auch hier die IG „Gemeinsam für Exweller“ in Kooperation mit der Stadtjugendpflege und dem Kreisjugendamt.
Der Carneval Verein Lebach (CVL) lädt am Samstag, 24. Januar, und am Freitag, 30. Januar, zu seinen Kostümkappensitzungen in die Nikolaus Jung-Stadthalle ein. Los geht es jeweils um 19.33 Uhr. Am Sonntag, 1. Februar, sind junge Faaseboozen zur Kinderkappensitzung eingeladen. Der Sturm auf das Lebacher Rathaus ist für 16.11 Uhr am Fetten Donnerstag angekündigt – samt ausgelassener Ratssaalparty. Für den Faasenddienstag-Umzug (17. Februar) kann man sich gerne noch als Gruppe auf der Seite des CVL unter www.cvl-lebach.de anmelden.
In Gresaubach finden in der Mehrzweckhalle eine Galakappensitzung (Samstag, 31. Januar, 19.11 Uhr) der Saubacher-Narren-Zunft, eine Faschingsveranstaltung speziell für Kinder (Sonntag, 1. Februar ab 15.11 Uhr) sowie eine Seniorenkappensitzung (Freitag, 6. Februar um 16.11 Uhr) statt. Am Samstag, 7. Februar lädt die Kulturgemeinschaft außerdem zum Faasenddinner ein. Der Hundsportverein lädt Jedermann am Fetten Donnerstag zum Frühstück ein, die Fußballer des SC Gresaubach veranstalten am Freitag, 13. Februar, ihren legendären Lumpenball und im Seniorentreff findet am Dienstag, 17. Februar, ein Heringsessen statt.
Unter dem Motto: „Wenn Schatten tanzen, Magie erwacht – 11 Jahre Narrekäpp in mystischer Pracht!“ finden im Jubiläumsjahr „11 Jahre Aschbacher Narrekäpp“ gleich drei Kappensitzungen sowie eine Veranstaltung speziell für Kinder statt. Die Kappensitzungen in der Mehrzweckhalle beginnen am Freitag, 30. Januar, Samstag, 31. Januar und am Freitag, 6. Februar, jeweils um 19.11 Uhr. Die Kinderfaasend findet am Samstag, 7. Februar ebenfalls in der Mehrzweckhalle statt. Bei allen Veranstaltungen wird das 1. Aschbacher Prinzenpaar, Prinzessin Maike I und Prinz Simon I, die Gäste begrüßen.
Am Samstag, 7. Februar, richtet auch die Angelinteressengemeinschaft Falscheid im Dorfgemeinschaftshaus Falscheid ab 15 Uhr einen Kindermaskenball aus. Er geht am Abend nahtlos in den „Fischerball“ für Erwachsene über.
In Landsweiler startet am Freitag, 13. Februar der Ferienflieger zum „Mallorca-Fischerball“. Veranstalter sind die Petri-Stube und der Angelsportverein. Takeoff ist um 19.11 Uhr. Am Samstag, 14. Februar zieht dann ab 15.11 Uhr der kleine, aber feine Landsweiler Faasend-Umzug vom Sägewerk zum Feiern in die Stangenwaldhalle. Bereits ab 11.11 Uhr kann man sich im Pfarrsaal von den Maltesern in Stimmung bringen lassen. Unter faasendumzug-landsweiler.de können sich Gruppen zur Teilnahme am 13. Landsweiler Faasend-Umzug anmelden.
In Steinbach steigt am Samstag, 14. Februar, in der Kultur- und Sporthalle eine Faschingsparty für Kinder. Veranstalter ist der Turnverein Steinbach, los geht es um 15 Uhr.
In Dörsdorf veranstaltet das Team der Kita seit Jahren eine Faschingsparty für Kinder. Sie findet am Mittwoch, 11. Februar ab 14.11 Uhr in der Mehrzweckhalle statt. Am Faasend-Sonntag steht Däschdersch dann beim Umzug Kopp. Die Karawane zieht sich ab 14.11 Uhr von der Starz, iwwer die Schlawerie, am Määnzeborre vorbei zum Maarthäusje, wo zum Abschluss buntes Treiben herrscht – samt fetziger Musik mit einem DJ im Festzelt. Mit Bollerwaan und anderen interessanten kleinen Fuhrwerken zieht der Gaudiwurm durchs Däschder Land. „Das Motto – das ist klar – The same procedure – wie in jedem Jahr“ bietet dabei vielfältige Interpretations- und Entfaltungsmöglichkeiten. Eure Eminenz Prinz Josef I. vom Luhnenfeld und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Hildegard I. von der Schlawerie sind wieder mit von der Partie und werden mit ihrem KirmesGerichtsHof-Gesinde(l) den Umzug anführen. Außerdem lädt das DRK Dörsdorf an Faasenddienstag, 17. Februar zum Heringsessen ins Vereinsheim Alte Schule ein.
In Niedersaubach findet am Rosenmontag, 16. Februar, von 15.11 Uhr bis 20.11 Uhr die „Niedersaubacher Kinderfaasend“ im Antoniusheim statt. Veranstalter sind die Saubacher Buuwe und Määd in Zusammenarbeit mit der Stadtjugendpflege und Unser Niedersaubach.
Filmklassiker „Lost Highway“
Am 3. Februar im Lebacher City-Filmstudio
Das City-Filmstudio Lebach präsentiert gemeinsam mit der Stadt Lebach die Veranstaltungsreihe „Kulturkino – Best of Cinema“. Dabei werden Kinoklassiker der Extraklasse gezeigt.
Am 3. März läuft „Lost Highway“, ein US-amerikanisch-französischer Psychothriller von David Lynch, der 1996 gedreht wurde und 1997 in die Kinos kam.
Der Film thematisiert Identitätsverlust, Schuld, Eifersucht, Gewalt und die Zersplitterung des Bewusstseins. Typisch für David Lynch sind die düstere Atmosphäre und die rätselhaften Figuren, sowie verstörende Bild- und Tonwelten.
Die Ehe des Jazzsaxophonisten Fred Madison (Bill Pullman) ist am Abgrund. Als er nach einer Party festgenommen wird und des Mordes seiner Frau Renee (Patricia Arquette) beschuldigt wird, landet er in der Todeszelle. Geplagt von starken Kopfschmerzen und Visionen des Mystery Mans (Robert Blake), verwandelt sich Fred in den Automechaniker Pete Dayton (Balthazar Getty). Die Wärter, die den unschuldigen Fremden in der Zelle finden, müssen Pete gehen lassen. Doch es stellt sich bald raus, dass alle, gefangen in ihrem eigenem Schicksal, verloren sind…auf dem Lost Highway.
Jeden ersten Dienstag im Monat werden weitere Klassiker gezeigt. Im März läuft „Oldboy“ und im April „Sicario“. Der Eintritt kostet jeweils 7 Euro und beinhaltet immer noch eine kleine Überraschung für die Kinobesucher. Tickets können unter https://lebach.my-movie-world.de gebucht werden.
„Spieleck“ – der neue Lebacher Spieletreff startet am 19. Februar
Mit dem „Spieleck“, dem Lebacher Spieletreff, startet die Stadt Lebach ein neues, attraktives Freizeitangebot für alle, die gerne spielen oder moderne Brettspiele kennenlernen möchten. Das „Spieleck“ ist ein regelmäßig stattfindender Treffpunkt für Erwachsene, Gelegenheitsspielerinnen und -spieler sowie Neueinsteiger – ganz unabhängig von Vorkenntnissen.
Im Mittelpunkt stehen das gemeinsame Spielen, der Austausch und der Spaß in entspannter Atmosphäre. Vor Ort werden sowohl moderne Brett- und Gesellschaftsspiele als auch in großer Runde stattfindende Partyspielrunden angeboten. Quiz- und Kartenspiele können ebenso auf den Spieltischen landen.
Die Spielrunden werden moderiert, Regelerklärungen sorgen dafür, dass auch Einsteigerinnen und Einsteiger sofort mitspielen können. Der Spieletreff findet ab Donnerstag, dem 19.02.2025 in der Nikolaus Jung–Stadthalle Lebach statt, dauert etwa vier Stunden und öffnet seine Tore um 18 Uhr.
Die Teilnahme ist öffentlich und kostenfrei.
Organisiert wird das Angebot von der Stadt Lebach. Ansprechpartner ist Pasqual Flickinger, erreichbar unter Tel. 06881-59232 oder per E-Mail an flickinger@lebach.de.
Ob zum Abschalten nach der Arbeit, zum Kennenlernen neuer Menschen oder zum Entdecken spannender Spiele – das „Spieleck“ bietet einen niedrigschwelligen, offenen Treffpunkt für alle, die Lust auf Spielen, Gemeinschaft und gute Unterhaltung haben.
Gesellschaftsspiele wie „Die Siedler von Catan“, „Kniffel“ und „Monopoly“ liegen nach wie vor im Trend. Im „Spieleck“ werden die Teilnehmenden aber vor allem moderne Brettspiele kennenlernen und somit ihren Brettspielhorizont erweitern können.
Mit Unterstützung von verschiedenen Spielverlagen organisiert das Sachgebiet Schule, Kultur und Sport den Spieletreff erstmals nach Fasching. Je nach Resonanz wird der Spieletreff in regelmäßigem Rhythmus angeboten. Für Kinder, Jugendliche und Familien sind gesonderte Spieleevents angedacht. Für den ersten Spieletreff bittet die Stadt aus organisatorischen Gründen um Voranmeldung. Gerne dürfen zusätzlich zu den zur Verfügung stehenden Spielen auch eigene Spiele mitgebracht werden, um andere Mitspielende dafür zu begeistern. Alkoholfreie Getränke werden vor Ort gegen einen kleinen Obolus angeboten.
Bücherei macht Weihnachtsferien!
Die Stadtbibliothek Lebach ist im Rahmen der Weihnachtsferien ab Montag, 22.12.2025 geschlossen.
Ab Montag, 05.01.2026 hat die Stadtbibliothek Lebach wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet.
Anpassung der Abwassergebühr

Die Abwasserbeseitigung ist eine zentrale Pflichtaufgabe der Kommunen und sichert den Schutz von Umwelt, Grundwasser und Infrastruktur. Um diese Aufgaben weiterhin zuverlässig erfüllen zu können, müssen die Abwassergebühren zum 1. Januar 2026 angepasst werden.
Sechs Jahre lang ist es dem Ver- und Entsorgungszweckverband Lebach (VEL) gelungen, die Gebühren stabil zu halten, weil gezielt Rücklagen eingesetzt wurden. Dieser finanzielle Puffer ist nun weitgehend aufgebraucht. Gleichzeitig sind die Kosten seit 2020 erheblich gestiegen: Die Baupreise liegen rund 40 Prozent höher, die Inflation beträgt kumuliert rund 21 Prozent, und auch die Personalkosten sind um etwa 23 Prozent gestiegen. Hinzu kommen neue gesetzliche Anforderungen sowie hohe Investitionen in Sanierungen, Pumpentechnik und die Überwachung des Kanalnetzes. Am aktuellen Beispiel der Sanierungsmaßnahme „Am Weißen Stock“ im Stadtteil Landsweiler wird die Dimension deutlich: Die reinen Baukosten für nur rund 600 Meter Kanal liegen aktuell bei 2,1 Millionen Euro.
Besonders belastend bleibt auch der EVS-Beitrag, den der Entsorgungsverband Saar zur Finanzierung der Ausgaben für die überörtliche Abwasserreinigung von seinen 52 Mitgliedskommunen erhebt. Im Jahr 2025 verblieb dem Ver- und Entsorgungszweckverband Lebach bei einer Gebühr von 3,69 €/m³ lediglich eine Marge von rund 10 Cent pro Kubikmeter – zu wenig, um Investitionen zu finanzieren. Ohne eine Anpassung würden die Gebühren ab 2026 nicht einmal mehr den Beitrag abdecken, der an den EVS gezahlt werden muss.
Für den Kalkulationszeitraum 2026 bis 2028 gelten daher folgende Gebührensätze:
- • Schmutzwassergebühr: 5,44 €/m³ (bisher 3,69 €/m³)
- • Regenwassergebühr: 1,13 €/m² (bisher 0,90 €/m²)
Lebachs Bürgermeister Klauspeter Brill erklärt: „Die Entscheidung zur Anpassung der Abwassergebühren ist uns nicht leichtgefallen. Sie ist jedoch notwendig, um unsere Pflichtaufgaben zuverlässig zu erfüllen, unsere Infrastruktur zu schützen und die Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten. Der Lebacher Ver- und Entsorgungszweckverband möchte wie bisher transparent und verantwortungsbewusst handeln. Nur durch diese Gebührenerhöhung ist es möglich, solide und wirtschaftlich zu arbeiten – heute und für kommende Generationen. Mit der Anpassung stellen wir sicher, dass gesetzliche Vorgaben erfüllt, das Kanalnetz instandgehalten und wichtige Investitionen umgesetzt werden können.“
Klimaangepasstes Waldmanagement
Klimaschutz und Anpassung der Wälder an den Klimawandel sind eine nationale Aufgabe von gesamtgesellschaftlichem Interesse. Dem Erhalt der Wälder als wichtige Kohlenstoffspeicher und der nachhaltigen Waldbewirtschaftung kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Um Waldbesitzende zu unterstützen, diese Aufgabe zu meistern, hat die Bundesregierung die Zuwendung „Klimaangepasstes Waldmanagement“ geschaffen.
Zweck der Zuwendung sind der Erhalt, die Entwicklung und die Bewirtschaftung von Wäldern, die an den Klimawandel angepasst (klimaresilient) sind. Nur klimaresiliente Wälder sind dauerhaft in der Lage, neben der CO2-Bindung in Wäldern und Holz auch die anderen Ökosystemleistungen (z.B. Schutz der Biodiversität, Erholung der Bevölkerung, Erbringung von weiteren Gemeinwohlleistungen sowie die Rohholzbereitstellung) zu erfüllen.
Gegenstand der Zuwendung ist die nachgewiesene Einhaltung von übergesetzlichen und über derzeit bestehende Zertifizierungen hinausgehenden Kriterien für ein klimaangepasstes Waldmanagement, mit dem Ziel, Wälder mit ihrem wertvollen Kohlenstoffspeicher zu erhalten, nachhaltig und naturnah zu bewirtschaften und an die Folgen des Klimawandels stärker anzupassen. Dabei ist für die Resilienz der Wälder und ihrer Klimaschutzleistung als Grundvoraussetzung auch ihre Biodiversität zu erhöhen. Ebenso dazu gehören auch die Planung und die Vorbereitung des klimaangepassten Waldmanagements.
In der Förderrichtlinie wird eine Reihe von Kriterien für ein klimaangepasstes Waldmanagement aufgeführt. So ist beispielsweise festgelegt, dass mindestens 5 Prozent der Waldfläche in keiner Weise beeinträchtigt werden dürfen, damit sich der Wald natürlich entwickeln kann. Dieser Punkt ist auch für umliegende Grundstückseigentümer wichtig, da z.B. schon der Rückschnitt von überhängenden Ästen von diesen Grundstücken als unzulässiger Eingriff nach den Förderkriterien gelten könnte. Im Zweifelsfall sollte man daher auf jeden Fall Kontakt mit dem Umweltamt der Stadt oder dem Revierförster selbst aufnehmen. Auf der Internetseite der Stadt Lebach sind unter dem Menüpunkt Stadt Lebach – Der grüne Mittelpunkt – SG 402 Umwelt , Grünflächen, Friedhofswesen die Übersichtskarten der ausgewiesenen Flächen veröffentlicht. Dort finden Interessierte auch weitergehende Informationen. Bei Rückfragen stehen Bernd Bender (Sachgebiet Umwelt, Grünflächen und Friedhofswesen) unter Tel. (06881) 59-259, Mail: bender@lebach.de sowie Revierförster Tim Lis unter Tel. 0151-46131352, Mail: t.lis@sfl.saarland.de zur Verfügung.
Stadt Lebach schließt Kooperation mit der HTW Saar
Dual-Studierende können in Kitas Praxiserfahrung sammeln
Die Stadt Lebach hat als Träger von Kindertageseinrichtungen ein kooperativesStudienmodell in Zusammenarbeit mit der HTW Saar auf den Weg gebracht. Ziel ist es, Studierenden von ausgewählten pädagogischen und erziehungswissenschaftlichenStudiengängen eine qualifizierte Praxismöglichkeit zu bieten und zugleich neue Wege der Fachkräftegewinnung zu erschließen.
Die Kooperation ermöglicht es Studierenden, parallel zum Studium in einer Kindertagesstätte tätig zu sein und so bereits während der Studienzeit fachspezifische praktische Erfahrungen zu sammeln. Während der Vorlesungszeit erfolgt die Beschäftigung in einem monatlichen Umfang von 60 Stunden, in der vorlesungsfreien Zeit ist eine Beschäftigung in Vollzeit vorgesehen.
Die Stadt Lebach ist Träger von fünf Kindertageseinrichtungen in den Stadtteilen Aschbach, Dörsdorf, Lebach, Steinbach und Thalexweiler und hat jüngst mit dem Neubau einer weiteren städtischen Kita in Gresaubach begonnen.
Studierende des Studiengangs „Pädagogik der Kindheit“, die Interesse an der Beschäftigung in den Kindertageseinrichtungen der Stadt Lebach haben, können sich bei der pädagogischenGesamtleitung Frau Wilhelm unter Tel. 06881 59–258 wilhelm@lebach.de sowie beim Leiter des Sachgebietes 102 (Personalwesen, Kindertageseinrichtungen) Herrn Wiesner unter Tel.06881 59-233 oder wiesner@lebach.de informieren.
Die komplette Stellenausschreibung ist unter www.interamt.de (Stellenangebots-ID: 1389819sowie unter www.lebach.de/lebach/stellenboerse-intern zu finden.
1350 Euro für „Jedem Kind sein Fahrrad“
Denise Hollmann und Luzia Pesch geben Einblicke in ihr Reiseabenteuer und sammeln Spenden
Der außergewöhnliche und informative Reisevortrag von Denise Hollmann und Luzia Pesch in der Lebacher Stadthalle war bestens besucht und kam hervorragend an. Über 200 Besucherinnen und Besucher waren gekommen und verfolgten das Reiseabenteuer, das die beiden Frauen mit dem Fahrrad vom Saarland bis nach Japan geführt hat. Ganz bewusst hatten die Veranstalter auf Eintrittsgeld verzichtet – stattdessen stellten die beiden Radfahrerinnen eine Spendenbox auf, in der am Ende des Abends 1350 Euro landeten. Der Erlös geht an die Fahrradwerkstatt „Jedem Kind sein Fahrrad“ in Alt-Saarbrücken.

Bauzeitenplan für den Kita-Neubau in Gresaubach
Mit dem symbolträchtigen Spatenstich am 4. Dezember 2025 hat die Stadt Lebach den ersten öffentlich sichtbaren Schritt zum Neubau einer 5-gruppigen Kindertagesstätte im Stadtteil Gresaubach vollzogen. Aufgrund des gestiegenen Bedarfs wurde während der Planungsphase vom Stadtrat entschieden, statt einer drei-gruppigen gleich eine fünf-gruppige Einrichtung zu bauen. Die Planungen wurden entsprechend angepasst, zwei zusätzliche Krippe-Gruppenräume optisch und funktional in den ursprünglichen Gebäudeplan eingearbeitet. In den vergangenen Tagen wurde nun die Baustelle eingerichtet, so dass die Erdarbeiten beginnen können. Nach deren Abschluss sieht der Bauzeitenplan vor, dass die Hochbaumaßnahmen im März 2026 beginnen. „Dicht und zu“ soll der Neubau dann im Oktober sein, sprich die Gewerke Dach, Fassade und Fenster abgeschlossen sein. Dann kann der Innenausbau erfolgen. Eine Übergabe wird im August 2027 angestrebt. Mit dem bisherigen Träger der katholischen Kindertagesstätte Herz-Jesu (KiTa gGmbH) wurde bereits vereinbart, dass der Betrieb in der Einrichtung neben der Pfarrkirche bis dahin fortgeführt wird, so dass ein reibungsloser Übergang und eine lückenlose Betreuung der Kinder garantiert ist. „Im Hintergrund passiert meist mehr, als nach außen sichtbar ist. Für Bürgerinnen und Bürger ist das oft nur schwer nachzuvollziehen, zumal der Umbau bzw. Neubau einer Kindertagesstätte in Gresaubach die Stadt schon eine gefühlte Ewigkeit beschäftigt“, erläuterte Bürgermeister Klauspeter Brill. „Mit der Entscheidung, sich unabhängig vom jetzigen Träger zu machen und als Stadt Lebach selbst neu zu bauen, wurden die Weichen gestellt. Ein geeignetes Grundstück wurde erworben und die baurechtlichen Grundlagen geschaffen.“ Für die Gesamtplanung ist mit dem Architekturbüro Kühn aus Eppelborn ein lokales Unternehmen beauftragt. Und auch bei den ersten Gewerken, der Baustelleneinrichtung und den Erdarbeiten, kommt ein Unternehmen aus der Region zum Zug. Der Auftrag wurde vom Stadtrat an die Firma Dittgen Bauunternehmen GmbH aus Schmelz vergeben. Der Neubau der fünf-gruppigen Kita in Gresaubach wird rund 6,6 Millionen Euro kosten und ist nur mit Hilfe von Fördergeldern zu stemmen. „Die Investition ist zwingend notwendig, schließlich geht es dabei um die Zukunft unserer Kinder, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Stärkung der Infrastruktur unserer Dörfer“, sagt der Rathauschef abschließend.
In Lebach ist immer was los …
Ein Spaziergang vor 100 Jahren in Bildern aus Lebacher Sammlungen von Egon Gross, Lothar Reh, Klaus Altmeyer u.a.


Foto: Sammlung Egon Gross
Der Historische Verein Lebach (HVL) präsentiert im LebacherRathaus-Foyer Fotos aus der Zeit des beginnenden 20. Jahrhunderts, die den Alltag, Feste und Feiern sowieMenschen und Straßenbilder zeigen.
Der HVL lädt Interessierte dazu ein, den Ort und vielleicht auch Bezüge zu ihrer eigenen Familie zu entdecken.
Die Vernissage findet am Freitag, 23. Januar um 18 Uhr statt. Referent ist Thomas Rückher.
Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 6. Februar bei freiem Eintritt während der Öffnungszeiten des Rathauses.
Saarlandmeister, Deutsche Meister, Welt- und Europameister
In feierlichem Rahmen und mit musikalischer Begleitung der Band der Theeltalschule haben der Stadtverband der sporttreibenden Vereine und die Stadt Lebach ihre erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler geehrt.
So wurde die Herrenmannschaft des KSC Landsweiler zum wiederholten Male Saarlandmeister. Hilbert Wagner wurde darüber hinaus Landesmeister im Einzel-Kegeln und nahm an den deutschen Meisterschaften teil, wo er Platz Zwei erreichte. Eric Scholer wurde sogar Vize-Weltmeister im Mixed-Mannschafts-Kegeln in der Altersklasse U24.
Große Erfolge konnten auch wieder die LTF Theeltal feiern. Gleich mehrere Sportlerinnen und Sportler sicherten sich in verschiedenen Laufdisziplinen und im Triathlon Titel auf Landesebene. Unter ihnen auch Fynn Thome, der bei den Landesspielen Special Olympics die Silbermedaille im 5.000-Meter-Lauf gewann. Im Nachwuchsbereich wurde Anni Frischbier für ihre Teilnahme an der Cup-Wertung der Triathlon-Union geehrt. Sie erreichte in ihrer Altersklasse den zweiten Platz und darf sich somit Vize-Saarlandmeisterin nennen.
Der TV Lebach ist bei der Sportlerehrung schon seit jeher Dauergast. Sowohl im Jugend- als auch im Aktivenbereich wurden zahlreiche Turnerinnen Saarlandmeister bzw. Vize-Saarlandmeister. Die 1. Damenmannschaft der Volleyballer konnte als Meister der Regionalliga die Rückkehr in die dritte Bundesliga feiern. Der Jazz- und Moderndance-Formation „Boundless“ gelang die Meisterschaft in der Regionalliga Süd und damit derAufstieg in die zweite Bundesliga. Auch im Nachwuchsbereich feierte der TV Lebach in den Abteilungen Volleyball, Turnen, Jazz- und Moderndance überregional große Erfolge.Beispielsweise sicherten sich die Tanzgruppe Taintless im Sportjahr 2024/2025 die Vizemeisterschaft in der Kinder-Verbandsliga Süd und qualifizierte sich damit für die Deutsche Meisterschaft. Die Leichtathleten Karin Kapp, Manfred Komenda und Philipp Müller wurden jeweils gleich in mehreren Disziplinen Saarlandmeister.
Malia Jenal von der Karnevalsgesellschaft Blau-Weiß-Steinbach wurde Junioren-Saarlandmeisterin als Solistin im karnevalistischen Tanzsport. Auch Schachspieler Liam Schröder wurde als Saarlandmeister geehrt.
Er war zudem Teil der Deutschland-Delegation beim FIDE Worldcup in Georgien und durfte beim ACO World Amateur Chess Championship in Griechenland teilnehmen. Mit seinen 10 Jahren belegte er dort einen fantastischen 5. Platz. Gleich zwei Mannschaften der DLRG Lebach wurden Landes- bzw. Vizelandesmeister. Als Saarlandmeister hat sich die Altersklasse 15/16 sogar für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Mercedes Strokosch vom Boule-Club Lebach konnte mit der Deutschen Nationalmannschaft die Europameisterschaft der Juniorinnen gewinnen! Im spanischen Benejuzar gelang es dem Team, die Favoriten aus Frankreich und Belgien zu schlagen. Neben den Jugendlichen des Taekwondo-VereinsLebach, die bei Bundesranglistenturnieren zur Deutschen Meisterschaft sowie in mehreren Pokalwettkämpfen erste oder zweite Plätze in ihrer Altersklasse belegten, wurde mit Maja Jungblut auch eine Athletin im Aktivenbereich geehrt. Sie belegte bei Bundesranglistenturnieren mehrfach Platz 1 und 2. Der Damenmannschaft des Tennisvereins Rot-Weiß Lebach gelang im vergangenen Sportjahr gemeinsam mit Spielerinnen aus Überherren in einer Spielgemeinschaft die Meisterschaft in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland und damit verbunden der Aufstieg in die Regionalliga Südwest.
Die Schützen aus Dörsdorf konnten wieder eine Vielzahl von Erfolgen verzeichnen. Bei den Aktiven gingen gleich mehrere Landesmeistertitel im Gewehr- und im Pistolenbereich in den verschiedensten Schuss-Disziplinen nach Dörsdorf. Auch die Jugend verzeichneteWettkampferfolge auf Landes- aber auch Bundesebene. Dabei wurden teilweise sogar neue Landesrekorde aufgestellt. Außerdem nahmen einige der jungen Talente an internationalen Wettkämpfen in Belgien teil. Luisa Backes, die für Eppelborn startet, war Teilnehmerin an der Deutschen Meisterschaft im Sportschießen in München. Kartfahrer Julias Walz durfte als dreifacher Meister in der German Karting Serie nach Valencia reisen und konnte unser Land dort bei den Rennen vertreten.
„Wir durften in diesem Jahr 107 Nachwuchsathleten auszeichnen, was wieder einmal zeigt, welch hervorragende Jugendarbeit in unseren Sportvereinen geleistet wird. All das ist nur deshalb möglich, weil in unseren Vereinen Menschen tätig sind, die mit Freude und Begeisterung die Jugendarbeit vorantreiben und jede Menge Kraft und Zeit in dieNachwuchsförderung investieren“, erklärt Lebachs Bürgermeister Klauspeter Brill.
Im Aktivenbereich wurden 129 Sportlerinnen und Sportler für besondere Leistungen geehrt. Unter ihnen der mehrfache Welt- und Europameister im Fallschirmspringen Elias Kammer! Mit fünf Medaillen war er der erfolgreichste Athlet bei der Junioren–Europameisterschaft2025 und wurde vor zwei Wochen in der Wüste von Katar erneut Weltmeister mit der Mannschaft sowie in der Einzelwertung.
Für ihre Leistungen im Rahmen der Kampagne Stadtradeln wurden Thomas Detzen, Benny Irsch und Jürgen Dörnfeld als beste Einzelfahrer sowie Hans Werner Seelbach, mit 88 Jahren der älteste Teilnehmer, ausgezeichnet. Als kilometerbeste Teams durften sich der TV Thalexweiler, der TV Lebach und die LTF Theeltal über Urkunden und Präsente freuen. Mit der Theeltalschule, der Ruth-Schaumann-Schule, den Nikolaus-Groß-Schulen, der St. Michael Grundschule Lebach, der FGTS Lebach, dem BBZ Lebach, dem Johannes-Kepler-Gymnasium und dem Geschwister-Scholl-Gymnasium haben acht Schulen für Lebach in die Pedale getreten und so entscheidend zu einem hervorragenden Gesamtergebnis beigetragen.
„Den Sportlerinnen und Sportlern gratuliere ich ganz herzlich. Ich wünsche allen, dass sie ihre. persönlichen Ziele erreichen, verletzungsfrei bleiben und weiterhin den Sport und die Zusammengehörigkeit im Verein genießen können“, so der Rathauschef abschließend.



Fotos: Ralf Mohr/Stadt
Zwei neue Online-Dienste bei der Stadtverwaltung
Gewerbemeldungen und Meldungen eines vorübergehenden Gaststättenbetriebes nun über die Lebacher Website möglich
Im Zuge der Realisierung des Online-Zugangsgesetzes ist die Stadt Lebach darum bemüht, ihren Bürgerinnen und Bürgern den Gang zum Rathaus zu ersparen und ihn nach Möglichkeit durch Online-Dienste zu ersetzen. Neu sind ab sofort folgende zwei Angebote:
Meldung eines vorübergehenden Gaststättenbetriebes (Schankerlaubnis)
Feste, Feiern oder Märkte: Veranstaltungen wie diese leben von der Teilnahme der Vereine und Verbände, die für das leibliche Wohl der Besucher sorgen – sei es mit Getränken aller Art oder auch leckeren Snacks bis hin zu ganzen Mahlzeiten. Diesen vorübergehenden Gaststättenbetrieb, umgangssprachlich oft auch als Schankerlaubnis bezeichnet, müssen die Vereine und Verbände allerdings zwingend mindestens vier Wochen vor der Veranstaltung beim zuständigen Gewerbeamt anzeigen. Hierzu gab es zwar bislang ein PDF-Formular auf der Website der Stadt Lebach, allerdings musste man dieses dann von Hand ausfüllen und an das Bürgerbüro schicken oder persönlich dort vorsprechen. Durch den neuen Online-Dienst kann dieses Formular nun zuhause am Bildschirm ausgefüllt und direkt per Mausklick an das Gewerbeamt übermittelt werden. Sie finden diesen Dienst auf der Internetpräsenz der Stadt Lebach unter Bürgerservice/ Bürgerbüro.
Gewerbemeldungen
Wer ein Gewerbe betreibt, der muss dieses beim örtlichen Gewerbeamt anmelden. Wer den Betriebszweck verändert, der muss es ummelden, und wer es aufgibt, der muss es abmelden. Diese Gewerbemeldungen mussten bislang persönlich im Bürgerbüro vorgenommen werden. Zwar ist über den so genannten „einheitlichen Ansprechpartner“ bei der IHK des Saarlandes eine solche Meldung auch online möglich, die ist jedoch vergleichsweise umständlich – sowohl für den Nutzer als auch für das örtliche Gewerbeamt. Über den neuen Online-Dienst sind diese Meldungen ab sofort bequem online zu realisieren. In diesen Dienst ist sogar ein Bezahlsystem integriert, der das vergleichsweise umständliche Ausdrucken und Zusenden eines Kostenbescheides durch das Gewerbeamt und den nachfolgenden Überweisungsvorgang durch den Gewerbetreibenden auf wenige Arbeitsschritte am Computer reduziert. Sie finden auch diesen Dienst auf der Internetpräsenz der Stadt Lebach unter Bürgerservice/ Bürgerbüro.
Stadt Lebach – Der grüne Mittelpunkt – SG 302 Bürgerbüro, Einwohnerwesen
Advent im Kino – speziell für Kinder
Die Stadt Lebach lädt in Kooperation mit dem Landkreis Saarlouis in der Vorweihnachtszeit wieder zu vier besonderen Veranstaltungen für Kinder ins Lebacher City-Filmstudio ein.
Zum Auftakt steht am 1. Adventssonntag (30. November) das Theaterstück „Gloria, der übermütige Weihnachtsengel“ von Beatrice Hütter auf dem Programm. Am 7. Dezember folgt das Theaterstück „Die Wahrheit über den Froschkönig“ von Achim Sonntag, bevor am 14. Dezember das „Winterabenteuer mit Pettersson und Findus“ über die Leinwand flackert. Am 4. Advent (21. Dezember) wird der Film „Mission Mäusejagd – Chaos unterm Weihnachtsbaum“ gezeigt.
Beide Theaterstücke sind für Kinder ab 4 Jahren geeignet. Die Filme haben FSK 0.
Los geht es jeweils um 10 Uhr, der Eintritt kostet 5,50 Euro.
Mehr Infos bei der Fachkraft für Kinder- und Jugendarbeit unter jfs@lebach.de oder Tel. (06881) 59-261 oder direkt im City-Filmstudio unter https://lebach.my-movie-world.de/kontakt.
Rathaus zwischen den Feiertagen geschlossen
Bereitschaftszeiten von Standesamt und Friedhofsverwaltung
In der Zeit vom 24.12.2025 bis 01.01.2026 ist das Lebacher Rathaus geschlossen. Zur Beurkundung von Sterbefällen und zur Annahme von Bestattungsaufträgen sind das Standesamt und die Friedhofsverwaltung Lebach an folgenden Tagen am Samstag, 27.Dezember 2025 von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr sowie am Dienstag, 30. Dezember von 8:00 Uhr bis 12 Uhr geöffnet.
Bitte senden Sie dem Standesamt wie bisher alle Unterlagen vorab per Email an standesamt@lebach.de zu und wir setzen uns nach entsprechender Vorbereitung zwecks Terminvereinbarung telefonisch mit Ihnen in Verbindung. Beratungen in Eheschließungsangelegenheiten finden zu den Bereitschaftszeiten nicht statt.
Meldungen für den Veranstaltungskalender 2026
In der Kalenderwoche 50 und in der Jahresabschlussausgabe (Kalenderwoche 51/52) wird im Lebacher Anzeiger ein gesonderter Veranstaltungskalender für 2026 abgedruckt und auf unseren Social-Media-Kanälen (Facebook/ Instagram und WhatsApp) veröffentlicht.
Alle Vereine, Verbände und Gruppierungen werden daher gebeten, ihre Veranstaltungen bis zum 28. November bei dem Sachgebiet 104 (Schule, Kultur und Sport) zu melden.
Die Meldung muss schriftlich erfolgen an kulturamt@lebach.de und folgende Informationen erhalten: Datum, Stadtteil, Veranstaltungsname, Uhrzeit (Beginn), Veranstaltungsort, Veranstalter. Orientieren kann man sich hierzu an der wöchentlichen Veranstaltungsübersicht im Lebacher Anzeiger.
Wer seine Veranstaltung gerne ausführlicher bewerben möchte, kann dies nach wie vor über das Meldeformular https://www.lebach.de/kultur-und-bildung/veranstaltung-melden/ tun. Aus diesem Pool werden dann im Jahresverlauf die wöchentlichen Übersichten im Lebacher Anzeiger gespeist.
Ostwärts radeln – Vom Bliesgau nach Japan
Reisevortrag von Denise Hollmann und Luzia Peschin in Lebach
Zwei Frauen, zwei Fahrräder, ein Ziel: Denise Hollmann und Luzia Pesch sind in ihrem Sabbatical von der Haustür losgefahren, um die Welt mit eigenen Augen zu entdecken und es bis Japan zu schaffen.
Die genaue Reiseroute ergab sich unterwegs. Wenn die beiden morgens in den Sattel stiegen, wussten sie meist nicht, wo sie abends ihr Zelt aufschlagen werden. Diese Freiheit ist Geschenk und Aufgabe zugleich. Mit Neugier und Offenheit im Gepäck ergaben sich viele Begegnungen mit Menschen unterschiedlichster Kulturen und Religionen, die sie ungeahnte Gastfreundschaft erfahren ließen. Um mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen, statt nur in die Pedale zu treten, bestiegen sie Berge und legten Stopps zum Mitanpacken ein. Sie ernteten Oliven, mischten Beton und reparierten Fahrräder für Geflüchtete. Nicht nur die Reiseroute war ein Auf und Ab. Unterwegs stellten sie sich Herausforderungen und überwandenTiefpunkte. Sie erzählen von Demonstrationen in Georgien, Waschritualen in Japan und stürmischen Nächten im Zelt. Am Ende der Reise stand die Erkenntnis, dass es mehr gibt, was uns Menschen eint, statt trennt.
Am Mittwoch, 26. November 2025, berichten Denise Hollmann und Luzia Peschin der Nikolaus Jung-Stadthalle von ihrem Reiseabenteuer, das sie mit dem Fahrrad vom Saarland bis nach Japan geführt hat. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei!


„Charlie und die Schokoladenfabrik“ am 02.12.2025 im Lebacher CityFilmstudio
Das City-Filmstudio Lebach präsentiert gemeinsam mit der Stadt Lebach die Veranstaltungsreihe „Kulturkino – Best of Cinema“. Dabei werden Kinoklassiker der Extraklasse gezeigt.
Am 02. Dezember läuft „Charlie und die Schokoladenfabrik“, eine Literaturverfilmung von Tim Burton aus dem Jahr 2005 nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Roald Dahl.
Der Film, mit Johnny Depp und Freddie Highmore in den Hauptrollen, erzählt die Geschichte des Jungen Charlie Bucket, der mit seiner Familie in großer Armut in einem kleinen Haus lebt. In derselben Stadt steht die geheimnisvolle Schokoladenfabrik des exzentrischen Süßwarenherstellers Willy Wonka. Die Fabrik ist berühmt für ihre wunderbaren Süßigkeiten. Als Willy Wonka fünf glücklichen Kindern einen lebenslangen Vorrat an Süßigkeiten und eine Führung durch seine Schokoladenfabrik verspricht, sucht der mittellose Charlie Bucket nach dem unbezahlbaren goldenen Ticket, das ihn zum Gewinner machen wird.
Der Eintritt kostet jeweils 7 Euro und beinhaltet immer noch eine kleine Überraschung für die Kinobesucher. Tickets können unter https://lebach.my-movie-world.de gebucht werden.
Sportlerehrung 2025
Mit Unterstützung des Stadtverbandes der Sporttreibenden Vereine führt die Stadt Lebach am Freitag, 28. November 2025, um 18.30 Uhr in der Nikolaus Jung-Stadthalle Lebach die diesjährige Sportlerehrung durch.
Dabei werden 233 Sportlerinnen und Sportler im Jugend- und Aktivenbereich geehrt – darunter ein Weltmeister und eine Europameisterin. Die Bevölkerung ist zu der Veranstaltung herzlich eingeladen. Der Eintritt ist selbstverständlich frei!

Noch drei kleinere Baustellen
Baustelle im „Sotzweilerweg“ in Steinbach
Die Straße „Sotzweilerweg” im Lebacher Stadtteil Steinbach wird saniert bzw. instandgesetzt. Zur Durchführung der Baumaßnahme wird die Straße im Zeitraum vom 5. November bis 18. November für vermutlich zwei bis drei Tage voll gesperrt. Die Anwohner werden von der bauausführenden Firma (Fa. Backes) gesondert informiert.
Straße „In den Wacken“ wird saniert
Die Straße „In den Wacken” im Lebacher Stadtteil Eidenborn wird saniert bzw. instandgesetzt. Zur Durchführung der Baumaßnahmen ist sie vom 13. November bis einschließlich 19. November voll gesperrt. Die Anwohner werden von der bauausführenden Firma (Fa. Backes) gesondert informiert.
„Am Schindelfeld“ gesperrt
Im Stadtteil Lebach wird die Straße „Am Schindelfeld“ vom 11. bis 14. November wegen Instandsetzungsarbeiten voll gesperrt. Die Durchfahrt für Feuerwehr und Rettungsdienst ist gewährleistet. Die Anwohner werden von der bauausführenden Firma Dittgen gesondert informiert.
Vollsperrung zwischen Eidenborn und Falscheid
Aufgrund der Teilsanierung bzw. Instandsetzung der Verbindungsstraße zwischen den Lebacher Stadtteilen Eidenborn und Falscheid wird die Straße zwischen „Im Eichgarten” (Eidenborn) und „Ritterstraße” (Falscheid) vom 12. November bis 20. November voll gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert und erfolgt über die L 142 (Zollstock).

Die Saarabstimmungen 1935 und 1955
Unter dem Titel „Die Saarabstimmungen 1935 und 1955 in Lebach – Wege nach Deutschland“, lädt der Ortsrat Lebach zusammen mit dem Historischen Verein und der Stadt Lebach am Mittwoch, 29. Oktober, 19.00 Uhr, zu einer Präsentationsveranstaltung in den Lebacher Ratssaal ein.
Referent ist Thomas Rückher, ein Kenner der saarländischen und insbesondere der Lebacher Geschichte. Er wird die Zusammenhänge der beiden Saarabstimmungen in Wort und Bild erläutern. Interessierte sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen.

St.-Martins-Feiern in allen Stadtteilen

In allen elf Lebacher Stadtteilen finden rund um St. Martin traditionelle Umzüge und Feiern statt. Zum Auftakt sind am Freitag, 7. November, in Aschbach Kinder, Jugendliche und Erwachsene eingeladen, gemeinsam St. Martin zu feiern. Der Abend beginnt um 17.30 Uhr in der Kirche mit einer Martinsfeier, gestaltet von der Kinderkirche und der Kita. Anschließend bewegt sich der Zug durch die Straßen „Zum Hermel“ und „Auf der Acht“ zum Maternusheim, wo das Feuer entzündet wird und die Brezeln verteilt werden.
Am Samstag, 8. November wird in Dörsdorf St. Martin gefeiert. Um 17.30 Uhr wird in der Kirche eine Andacht stattfinden, die von der Kita mitgestaltet wird. Die Spielgemeinschaft der Musikvereine Steinbach und Dörsdorf begleiten den Martinsumzug zum Martinsfeuer. Die Freunde der Feuerwehr laden zum gemütlichen Beisammensein und zur Brezelausgabe am Feuerwehrgerätehaus ein. In Knorscheid wird am gleichen Tag (Samstag, 8. November) gegen 17.30 Uhr auf dem Dorfplatz das Martinfeuer entzündet und auch in Falscheid sind Groß und Klein eingeladen, sich ab 17 Uhr am St. Martinsumzug zu beteiligen. Start ist hier am Dorfgemeinschaftshaus.
Unter der bewährten Organisation der Kulturgemeinschaft findet der Martinszug in Gresaubach am Sonntag, 9. November, statt. Beginnend um 17.30 Uhr mit einer Feierstunde in der Pfarrkirche „Herz-Jesu“. Anschließend ziehen die Kinder mit ihren Laternen zum Dorfplatz. Dort wird das Martinsfeuer entzündet und die Kinder erhalten ihre Martinsbrezeln.
Die Martinsfeier in Thalexweiler findet am Dienstag, 11. November, statt und beginnt um 17.30 Uhr mit einer Andacht in der Kirche – mitgestaltet von Kindern der Kindertagesstätte. Gegen 18 Uhr stellt sich der St. Martinszug in der Friedhofstraße vor der Kirche auf. Für die musikalische Begleitung sorgt der Musikverein. Er begleitetet den Zug bis zum Feuerwehrgerätehaus, wo von der Feuerwehr des Löschbezirks Thalexweiler das große Martinsfeuer entzündet wird. Für das leibliche Wohl ist vor Ort bestens gesorgt.
Der Martinsumzug in Landsweiler findet am 11. November statt, die Feier in der Kirche beginnt um 17.30 Uhr. Anschließend ziehen Groß und Klein gemeinsam zum Schulhof, um dort das Martinsfeuer zu entzünden. Für die Bewirtung sorgt der Förderverein der Grundschule St. Barbara.
Am Mittwoch, 12. November, findet unter Federführung des Ortsrates die traditionelle St. Martinsfeier in Lebach statt. Beginnend mit einem Wortgottesdienst um 17.30 Uhr in der katholischen Pfarrkirche, mitgestaltet vom katholischen Kindergarten. Gegen 18 Uhr stellen sich die Kinder neben dem Kirchengebäude vor dem Haupteingang (Treppe in der Pfarrgasse) auf. Von der Pfarrgasse geht es – angeführt von St. Martin auf dem Pferd – die Marktstraße hinunter, über die Theelbrücke und in die Poststraße. Auf dem Bitcher Platz entzündet die Freiwillige Feuerwehr des Löschbezirks Lebach das Martinsfeuer und die Ortsratsmitglieder verteilen die Martinsbrezeln. Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt von einer Bläsergruppe, für das leibliche Wohl sorgen die Malteser mit Heiß- und Kaltgetränken.
Am Freitag, 14. November, findet der St. Martinsumzug in Steinbach statt, zu dem der Freundeskreis der Feuerwehr Steinbach die Bevölkerung herzlich einlädt. Los geht es um 17.30 Uhr in der Pfarrkirche mit einer Martinsandacht. Diese wird mitgestaltet von den Vorschulkindern der Kindertagesstätte Steinbach. Der anschließende Martinszug, der musikalisch vom Spielmanns- und Fanfarenzug „Blau-Weiß“ Steinbach umrahmt wird, führt zum Martinsfeuer auf dem Festplatz. Die Bewirtung dort übernimmt der Freundeskreis der Feuerwehr Steinbach.
In Niedersaubach und in Eidenborn beginnen die Martinsfeiern am 14. November jeweils um 17.30 Uhr. Von der Antoniuskapelle in Niedersaubach führt der Laternenumzug zum Peter-Adam-Platz, von der Eidenborner Kirche geht es zum dortigen Kulturzentrum.
Der Lebacher Bürgermeister Klauspeter Brill wünscht den Eltern und Großeltern, vor allem aber den Kindern viel Spaß und bedankt sich bei allen Ehrenamtlichen für die Organisation und Durchführung vor Ort: „Die Feiern zu St. Martin gehören zu den schönsten Traditionen in unserer Stadt – und ich freue mich sehr, dass sie auch in diesem Jahr wieder in allen elf Stadtteilen stattfinden. Die Ortsgemeinschaften laden dazu ein, gemeinsam mit leuchtenden Laternen durch die Straßen zu ziehen, Lieder zu singen und die Geschichte des heiligen Martin lebendig werden zu lassen. Mein Dank gilt den zahlreichen Ehrenamtlichen aus Vereinen, Feuerwehren, Kirchengemeinden und weiteren Organisationen, die die Feierlichkeiten vor Ort durchführen. Sie gestalten die Umzüge, kümmern sich um das leibliche Wohl und sorgen dafür, dass Jung und Alt gemeinsam feiern und das wärmende Martinsfeuer genießen können.“
Jahreshauptübung der Feuerwehr Stadt Lebach
Am Samstag, 18. Oktober 2025, führte die Feuerwehr der Stadt Lebach ihre diesjährige Jahreshauptübung durch. Pünktlich um 15 Uhr wurden die Einsatzkräfte über die digitalen Meldeempfänger und die Sirenen alarmiert. Es galt, mehrere realistisch gestaltete Einsatzszenarien im Bereich der Lebacher Innenstadt zu bewältigen.
Zahlreiche Zuschauer, Ehrengäste und Vertreter der Stadt verfolgten die einzelnen Einsatzabschnitte, wobei Michael Seifert die Übung informativ moderierte.
Alle Löschbezirke der Stadt Lebach waren eingebunden und mussten parallel verschiedene Einsatzlagen abarbeiten:
• Die Löschbezirke Dörsdorf und Steinbach führten eine Brandbekämpfung über tragbare Leitern auf dem Parkdeck Am Markt durch.
• Die Löschbezirke Lebach-West und Knorscheid waren mit einem Innenangriff und einer Menschenrettung im Gebäude „Am Markt 20“ betraut.
• Die Löschbezirke Aschbach und Thalexweiler arbeiteten am Arno-Schmidt-Kreisel einen Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person ab.
• Eine Gefahrstofflage mit auslaufender unbekannter Flüssigkeit an den Pavillons „Unter der Brücke“ wurde durch die Löschbezirke Gresaubach und Niedersaubach abgearbeitet.
• Die Löschbezirke Lebach und Landsweiler retteten schließlich eine Person von einem Baugerüst an der katholischen Pfarrkirche.
Alle Einsatzkräfte gingen strukturiert und sicher vor, koordiniert durch die zentrale Einsatzleitung am neuen Festplatz. Die Übungsleitung legte besonderen Wert auf realitätsnahe Abläufe, Teamarbeit und Kommunikation zwischen den einzelnen Abschnitten.
Nach rund einer Stunde war die Übung erfolgreich beendet. Im Anschluss trafen sich alle Beteiligten in der Feuerwache Lebach zur Nachbesprechung, wo auch Beförderungen, Ehrungen und Verabschiedung verdienter Mitglieder stattfanden. Die Leitung der Veranstaltung lag bei Wehrführer Sebastian Koch, der von seinem Stellvertreter Markus Lambert, Bürgermeister Klauspeter Brill, Kreisbrandinspekteur Bernd Paul, Kreisbrandmeister Carsten Gall, dem stellvertretenden Landesbrandinspekteur Heiko Schäfer sowie dem Vizepräsidenten des Landesfeuerwehrverbandes begleitet wurde.
Die Feuerwehr der Stadt Lebach zeigte bei dieser Übung eindrucksvoll ihre Einsatzbereitschaft. Wehrführer Sebastian Koch und Bürgermeister Klauspeter Brill bedankten sich bei allen Feuerwehrangehörigen für ihr Engagement.
Fotos: Alexander Kesselheim/Feuerwehr Stadt Lebach





Foto: Klauspeter Brill
Ostwärts radeln – Vom Bliesgau nach Japan
Reisevortrag von Denise Hollmann und Luzia Peschin in Lebach
Zwei Frauen, zwei Fahrräder, ein Ziel: Denise Hollmann und Luzia Pesch sind in ihrem Sabbatical von der Haustür losgefahren, um die Welt mit eigenen Augen zu entdecken und es bis Japan zu schaffen.
Die genaue Reiseroute ergab sich unterwegs. Wenn die beiden morgens in den Sattel stiegen, wussten sie meist nicht, wo sie abends ihr Zelt aufschlagen werden. Diese Freiheit ist Geschenk und Aufgabe zugleich. Mit Neugier und Offenheit im Gepäck ergaben sich viele Begegnungen mit Menschen unterschiedlichster Kulturen und Religionen, die sie ungeahnte Gastfreundschaft erfahren ließen. Um mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen, statt nur in die Pedale zu treten, bestiegen sie Berge und legten Stopps zum Mitanpacken ein. Sie ernteten Oliven, mischten Beton und reparierten Fahrräder für Geflüchtete. Nicht nur die Reiseroute war ein Auf und Ab. Unterwegs stellten sie sich Herausforderungen und überwanden Tiefpunkte. Sie erzählen von Demonstrationen in Georgien, Waschritualen in Japan und stürmischen Nächten im Zelt. Am Ende der Reise stand die Erkenntnis, dass es mehr gibt, was uns Menschen eint, statt trennt.
Am Mittwoch, 26. November 2025, berichten Denise Hollmann und Luzia Peschin der Nikolaus Jung-Stadthalle von ihrem Reiseabenteuer, das sie mit dem Fahrrad vom Saarland bis nach Japan geführt hat. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei!


