Vergissmeinnicht-Aktion als Zeichen gegen das Vergessen
Vergissmeinnicht-Blumen erinnern an Menschen mit Demenz und rücken ihre Lebenssituation in den Fokus der Öffentlichkeit. Auch in diesem Jahr wurden die charakteristischen blauen Blüten wieder an zentralen Orten gepflanzt, unter anderem am Kreisverkehr des ZOB in Saarlouis.
An der diesjährigen Pflanzaktion nahmen Bürgermeister Carsten Quirin, Amtsleiterin Sabine Schmitt und Andreas Sauder von der Landesfachstelle Demenz sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Neuen Betriebshofes Saarlouis teil. Zu Beginn der Woche setzten sie die Vergissmeinnicht-Blumen sorgfältig in die Erde und platzierten das Hinweisschild, das über die Bedeutung der Aktion informiert.
Die Wahl der Pflanze ist dabei natürlich kein Zufall: Das Vergissmeinnicht steht symbolisch für Erinnerung, Wertschätzung und das Nicht-Vergessen von an Demenz erkrankten Menschen. Die Krankheit stellt Betroffene und ihre Angehörigen vor große Herausforderungen. Sie geht mit einem fortschreitenden Verlust von Gedächtnis, Orientierung und Alltagskompetenz einher und verändert das Leben der Betroffenen grundlegend. Umso wichtiger ist es, gesellschaftliche Aufmerksamkeit zu schaffen, Verständnis zu fördern und Unterstützung sichtbar zu machen.
„Bei der Pflanzaktion werden Natur, Symbolik und gesellschaftliches Engagement verbunden. Mit jedem neu bepflanzten Standort wird ein Ort der Erinnerung geschaffen, der als stiller, aber wirkungsvoller Appell an die Gesellschaft dient, Menschen mit Demenz nicht aus dem Blick zu verlieren. Gerade im öffentlichen Raum, wo täglich viele Menschen vorbeikommen, entfaltet die Aktion ihre besondere Kraft: Sie regt zum Innehalten an und macht deutlich, dass Demenz uns alle angeht.“, erklärt Bürgermeister Carsten Quirin.
So wird aus einer einfachen Pflanzung Jahr für Jahr aufs Neue ein Zeichen der Solidarität.

v.l.: Andreas Sauder, Sabine Schmitt, Bürgermeister Carsten Quirin und Dominik Lieblang (NBS)
Bild: Sophia Tull
Buntes Ferienprogramm in den Osterferien
Die Kreisstadt Saarlouis hat gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern wieder ein buntes und abwechslungsreiches Angebot für die Osterferien zusammengestellt.
Pony reiten, Kinder-Yoga, Kanu fahren, nähen, zeichnen, töpfern und vieles mehr steht auf dem Programm in den Osterferien vom 7. bis zum 18. April. „Da ist für jeden Geschmack etwas dabei“, erklärte Bürgermeister Carsten Quirin, der das Programm gemeinsam mit Sabine Schmitt, Amtsleiterin Familien & Soziales und Anette Plewka, stellv. Amtsleiterin und Fachkraft der kommunalen Jugendhilfe, vorstellte.
Das diesjährige Ferienangebot verspricht wieder viel Spaß und Abwechslung, auch interessante Einblicke in Natur, Kultur und Umwelt. Den Auftakt macht die Kinder- und Jugendfarm mit dem Angebot „Frühlingserwachsen der Natur“. Kinder von 6 bis 12 Jahren sind herzlich eingeladen, Veränderungen in der Natur mit allen Sinnen zu entdecken. YOU-Das Jugendbüro geht ebenfalls raus in die Natur. Lena Geyer, Fachkraft der kommunalen Jugendpflege hat gleich zwei Formate kreiert: Naturbingo mit Picknick im Stadtgarten und eine Stadtführung mit anschließender Rallye.
In der Ludwig Galerie kann man in den Ferien passend zur aktuellen Ausstellung „Ach was – Loriot“, fantasievolle Zeichnungen erschaffen. Nach dem großen Erfolg der Kinder-UNI „Erste Hilfe“ bietet die Kinder- und Familienbeauftragte Marie Meuren einen zusätzlichen Kurs in den Ferien an. Der Kurs wird ergänzt durch Spiel- und Spaßangebote mit Fotobox, einer Führung durch das Katastrophenschutzzentrum und abschließendem Würstchen grillen.
„YOU-Der Jugendtreff“ hat in den Ferien von 18 bis 21 Uhr (außer an Feiertagen) geöffnet und veranstaltet außerdem, in Kooperation mit juz-united, am 8. April ein Basketball-Turnier auf dem Multifunktionsfeld am Skateplatz.
Anmeldungen nehmen die jeweiligen Veranstalter entgegen. Weitere Infos und Details sind im Programmheft erläutert. Das Programmheft gibt’s nur online auf www.saarlouis.de und den Plattformen einzelner Kooperationspartner. In Schulen, Kitas und vielen öffentlichen Einrichtungen liegen Postkarten mit einem QR-Code aus, über den man ebenfalls zum Ferienprogramm gelangt. Weitere Informationen erteilt das Amt für Familien und Soziales unter Telefonnummer (06831) 443-1342 oder EstherBejaranoHaus@saarlouis.de .

Anette Plewka, Bürgermeister Carsten Quirin und Sabine Schmitt (v.l.) stellen das diesjährigen Osterferienprogramm vor.
Foto: Sabine Schumacher
Starke Mütter, starker Alltag – voller Erfolg im Haus Europa
Ein Vormittag ganz im Zeichen der Selbstfürsorge – und das ohne schlechtes Gewissen: Zehn Mütter folgten der Einladung zum Workshop „Starke Mütter, starker Alltag“ im Haus Europa und wurden dafür mit neuen Impulsen, ehrlichem Austausch und einem stärkenden Start in den Tag belohnt.
In angenehmer Atmosphäre drehte sich alles um die Frage: Wie kann ich im oft turbulenten Familienalltag gut für mich selbst sorgen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben? Referentin Sonja Sidoroff gab praxisnahe Denkanstöße, alltagstaugliche Tipps und sorgte mit einer guten Portion Humor dafür, dass auch das Lachen nicht zu kurz kam. Denn schnell wurde klar: Selbstfürsorge ist kein Luxus – sondern Voraussetzung dafür, den Alltag überhaupt „stemmen“ zu können.
Neben den inhaltlichen Impulsen bot die Veranstaltung vor allem eines: Raum für ehrlichen Austausch. Die Teilnehmerinnen nutzten die Gelegenheit, sich gegenseitig zu bestärken, Erfahrungen zu teilen und festzustellen, dass viele Herausforderungen keine Einzelfälle sind. Ein kleines gemeinsames Frühstück rundete den Vormittag ab und trug zur offenen, wertschätzenden Stimmung bei.
Organisiert wurde der Workshop von Sigrid Gehl, Frauenbeauftragte der Europastadt Saarlouis und der Fraulauterner Quartiersmanagerin, Jessica Fischer. Die durchweg positive Resonanz der Teilnehmerinnen zeigt: Formate wie dieses treffen einen echten Bedarf. Oder, wie es eine Teilnehmerin treffend formulierte: „Ich gehe heute nicht nur gestärkt nach Hause – sondern auch mit dem guten Gefühl, dass ich mir diese Zeit einfach nehmen darf.“ Eine Fortsetzung ist daher nicht ausgeschlossen – denn starke Mütter brauchen vor allem eins: Gelegenheiten, selbst stark zu bleiben.

Bild: Jessica Fischer
Mädelsflohmarkt im Donatuszentrum Roden
Am Samstag, den 25. April von 14 bis 17 Uhr findet anlässlich des Girls‘ Day der Mädelsflohmarkt im Donatuszentrum Roden, Schulstraße 7 statt.
Alle jungen Frauen zwischen 14 und 27 Jahren sind herzlich eingeladen, ihre Schränke und Kommoden nach Kleidern, Schuhen, Handtaschen, Schmuck und anderen Accessoires zu durchforsten. Was der einen zu groß, zu klein oder einfach nicht mehr passend erscheint, findet beim Mädelsflohmarkt eine dankbare Abnehmerin.
Rund um den Mädelsflohmarkt wird es zusätzlich ein Kreativangebot, eine Cocktailbar sowie gemütliche Plätze für einen entspannten Austausch geben. Alle, die Lust haben nachhaltig zu shoppen, sind herzlich eingeladen vorbeizuschauen.
Die Tische werden kostenfrei zur Verfügung gestellt. Anmeldungen werden unter maedelsflohmarkt@saarlouis.deentgegengenommen.
Veranstalterinnen sind das Quartiersmanagement Roden, die Diakonie Saar, die städtische Frauenbeauftragte und YOU – Das Jugendbüro der Stadt Saarlouis.

Kässchmieressen bei der Reiterklause in Differten
An Karfreitag den 3. April lädt die Reiterklause in Differten zum traditionellen Kässchmieressen ein. Los geht es ab 10:00 Uhr. Neben der klassischen Kässchmier gibt es Kartoffelpuffer mit leckerem Apfelmus und Flammkuchen Griechische Art. Auf der Karte stehen neben Bier und Wein auch verschiedene Cocktails.
Die Reiterklause Differten befindet sich in der Peter-Lorson-Straße. Die gemütliche Lokalität ist ein beliebter Anlaufpunkt für Besucher der Region.
Wanderer können ihren Besuch ideal mit dem Premiumwanderweg Bisttal-Schleife oder lokalen Wegen durch das Naturschutzgebiet Unteres Bisttal verbinden. Für Reiter und Wanderer bietet die Lage direkt am Waldrand eine perfekte Einkehrmöglichkeit.

„Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ wird in der Saarlouiser Senioren (50+) – Film – Mittwochsreihe gezeigt
Die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis bietet in Kooperation mit dem Kino „My movie World“ Saarlouis wieder einen neuen Film an. Die Vorführung findet am Mittwoch, den 01. April um 17.00 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 7,00 Euro.
„Mit Anfang 20 wird Joachim überraschend an der renommierten Otto-FalckenbergSchule für darstellende Kunst in München angenommen und zieht dort in die großbürgerliche Villa seiner Großeltern. Seine Großmutter Inge, eine ehemalige Schauspielerin, und sein Großvater Hermann, ein emeritierter Philosophieprofessor, pflegen dort einen Alltag voller bizarrer Rituale und reichlich Alkoholkonsum. Während Joachim in der Schauspielschule mit eigenen Hemmungen, herausfordernden Lehrer/innen und absurd anmutenden Übungen kämpft, versucht er privat, den Unfalltod seines Bruders Philipp zu verarbeiten. Diese Verlust hat eine schmerzhafte Lücke in seinem Leben hinterlassen. Hin- und hergerissen zwischen den Anforderungen seiner Ausbildung und der liebevollen, aber auch nostalgischen Welt seiner Großeltern, sucht Joachim nach seinem Platz im Leben und auf der Bühne“.
Regie: Simon Verhoeven. Mit Bruno Alexander, Senta Berger, Michael Wittenborn, Anne Ratte-Polle, Karoline Herfurth, Laura Tonke, Devid Striesow, Tom Schilling u. a.
Nähere Informationen erteilt das Kino “Capitol Movie World” unter Telefon: 06831/ 2345 und die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis, Birgit Cramaro, Telefon: 06831/443-1339, Email: cramaro@saarlouis.de. (cra)
Saarland picobello Müll-Sammelaktion am 20. und 21. März: Aufruf an alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer zur umsichtigen Fahrweise
Am 20. und 21. März findet wieder die picobello Müll-Sammelaktion statt. Im gesamten Saarland werden sich erneut mehrere Zehntausend engagierte Menschen – darunter besonders viele Kin-der und Jugendliche – zum „Frühjahrsputz für die Umwelt“ aufmachen. Sie befreien beispielswei-se Straßenränder, Grünflächen oder Waldwege von „wildem Müll“.
Der Entsorgungsverband Saar (EVS) als Träger und Koordinator der landesweiten Kampagne bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer, die um den offiziellen Sammeltermin herum im öffentlichen Verkehrsraum unterwegs sind, um eine umsichtige Fahrweise – d.h. eine ange-passte Geschwindigkeit sowie ausreichend Abstand zu den picobello-Teilnehmerinnen und -teilnehmern – damit diese nicht gefährdet werden.
Alles Wichtige zur picobello-Sammelaktion 2026 gibt es unter www.saarland-picobello.de
Picobello 2026
Der Verein für Heimatkunde Lisdorf (VHL) koordiniert die diesjährige Picobello Aktion des EVS und der Stadt Saarlouis für den Stadtteil Lisdorf.
Unter dem Motto “Wir räumen auf” wollen wir unseren Stadtteil von illegalen Müllablagerungen in der Natur befreien.
Alle die mithelfen wollen die Natur zu säubern sind herzlich eingeladen. Mit von der Partie sind neben dem VHL, die Jugendfeuerwehr, der SV 1929 Fußball, der MGV, die LIGeKa, der SC Saargold, CDU, SPD und weitere Ortsvereine. Wir freuen uns über jeden und jede Familie die mithelfen wollen, die Natur einem Frühjahrsputz zu unterziehen.
Treffpunkt ist am Samstag, 21. März 2025 um 9 Uhr am Sportplatz Rosenthal.
Dort werden dann auch Handschuhe für Kinder sowie Müllbeutel für jeden Teilnehmer zur Verfügung gestellt und die Räumbezirke aufgeteilt.
Um unsere Planungen zu erleichtern, wären wir für eine kurze Mitteilung, dass Sie teilnehmen möchten, sehr dankbar; Mailadresse: heimatkunde@lisdorf.de“
Fraulauterner Quartiersbüro an neuem Standort wiedereröffnet
Das Quartiersbüro Fraulautern wurde von Bürgermeister Carsten Quirin gemeinsam mit der Fraulauterner Quartiersmanagerin Jessica Fischer wiedereröffnet. Der neue Standort im Haus Europa (Rodener Straße 56) bietet ein großzügiges Platzangebot, Parkmöglichkeiten und schafft neue Perspektiven für die Quartiersarbeit im Stadtteil.
„Ich freue mich, dass die erfolgreiche gemeinsame Arbeit von Jessica Fischer und den Fraulauternerinnen und Fraulauternern nun am neuen Standort weiter fortgeführt werden kann. Die großzügigen Räumlichkeiten haben Potenzial für zahlreiche kreative Projekte und Aktionen, die den Stadtteil und das Miteinander gleichermaßen fördern“, so Bürgermeister Carsten Quirin.
Auch Quartiersmanagerin Jessica Fischer zeigte sich sehr erfreut über die neuen Möglichkeiten: „Ich bin sehr dankbar, dass wir unsere Arbeit jetzt im Haus Europa fortsetzen können. Das Quartiersbüro lebt vom Mitmachen. Die neun Räumlichkeiten bieten viel Platz für Austausch, Begegnung und Zusammenarbeit. Ich freue mich auf viele Gespräche, neue Ideen, Projekte und darauf, gemeinsam mit den Menschen vor Ort Fraulautern weiterzuentwickeln.“
Das Haus Europa vereint unter einem Dach vielfältige Angebote für Begegnung, Beratung und Bildung. Neben dem Quartiersbüro ist hier auch das Projekt ErFolQ² der Europastadt Saarlouis und des Diakonischen Werks beheimatet. Gemeinsam schaffen die Akteurinnen und Akteure einen offenen Ort, der Menschen unterschiedlicher Generationen und Kulturen zusammenbringt.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Bildung und Teilhabe: Niedrigschwellige Sprachförderangebote für Erwachsene unterstützen beim Ankommen und Weiterkommen im Alltag, während der Leseclub für Kinder die Freude am Lesen weckt und die Sprachkompetenz stärkt. Ergänzt wird das Angebot durch individuelle Beratungsangebote, die unkompliziert und niedrigschwellig Unterstützung in unterschiedlichen Lebenslagen bieten. Praktische Hilfe gibt es zudem in der Fahrradwerkstatt, die nicht nur Mobilität fördert, sondern auch Raum für gemeinsames Lernen und Mitmachen bietet. Auch das Café lädt Besucherinnen und Besucher zum Verweilen und zum Austausch ein.
Mit seinen vielseitigen Angeboten ist das Haus Europa weit mehr als ein Gebäude – es ist ein offener Ort der Begegnung, der Bildung und des Miteinanders und trägt aktiv dazu bei, das Quartier zu stärken und Gemeinschaft erlebbar zu machen.
Der Bürgermeister bedankte sich bei allen Haupt- und Ehrenamtlichen, die zur Wiedereröffnung und zum Ausbau des neuen Standortes beigetragen haben, insbesondere bei Jessica Fischer sowie der GBS Saarlouis. Ein besonderer Dank galt außerdem den Vertreterinnen und Vertretern der Fraulauterner Vereine sowie den Bürgerinnen und Bürgern selbst, die sich mit Ideen, Kritik, Anregungen und Engagement einbringen und das Quartiersmanagement zu einem Erfolgsprojekt machen.
Glückwünsche aus dem benachbarten Stadtteil überbrachte die Rodener Quartiersmanagerin Lorena Krivograd. Dort konnte erst im vergangenen Jahr ebenfalls die Wiedereröffnung des Quartiersbüros in neuen Räumlichkeiten gefeiert werden.
Bei einem kleinen Imbiss und Getränken tauschten sich die Anwesenden miteinander aus. Außerdem konnten sich die Besucherinnen und Besucher einen ersten Eindruck von den neuen Räumlichkeiten verschaffen und diese erkunden. Auf einer Leinwand überbrachten die Gäste ihre Glückwünsche, indem sie sich mit ihrer Unterschrift verewigten.
Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, über das Quartiersbüro im Haus Europa ihre Anliegen oder Ideen zur Stadtteilentwicklung für Fraulautern einzubringen.
Text & Bilder: Peter Speth

8500: Volles Haus bei der Wiedereröffnung des Quartiersbüros in Fraulautern am neuen Standort.

8398: Auch Bürgermeister Carsten Quirin hat sich auf der Leinwand verewigt.

8547: v.l.: Bürgermeister Carsten Quirin, Quartiersmanagerin für Fraulautern- Jessica Fischer, Quartiersmanagerin für Roden – Lorena Krivograd, und Stabstellenleitung Sozialer Zusammenhalt- Dr. Viola Kirchner.
Senioren – Meine Sicherheit im Straßenverkehr
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin, die vhs der Kreisstadt Saarlouis und die Quartiersmanagerin Fraulautern am Mittwoch, den 01. April 2026 von 15.30 -16.30 Uhr einen Vortrag unter der Leitung von Günter Engelbrecht, Gerd Stuhlsatz und Karl Hans Kraus, Seniorensicherheitsberater im Landkreis Saarlouis im Haus Europa, Rodener Straße 56, Saarlouis-Fraulautern an.
Ob mit dem Fahrrad, Auto oder als Fußgänger, auch im Straßenverkehr wird die Bevölkerung immer älter. Viele steigen auch auf E-Bikes um. Worauf muss man achten, um sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen und auch beim Thema ‘Medikamente” im Straßenverkehr achten? In einem Fachvortrag geben die Seniorensicherheitsberater Günter Engelbrecht und Gerd Stuhlsatz Informationen, Ratschläge und Verhaltensweisen.
Die Quartiersmanagerin Fraulautern lädt bereits ab 14.30 Uhr zu Kaffee und Kuchen ein.
Teilnahme: kostenfrei. Anmeldung bei der vhs Saarlouis Tel.: 06831 – 6 98 90 30 oder E-Mail: vhs@saarlouis.de
Wirtschaftsförderung: Unternehmensbesuch im neuen Kfz-Meisterbetrieb
Seit Januar gibt es den Kfz-Meisterbetrieb JD Automobiltechnik in Fraulautern, vor Ort machten sich Wirtschaftsförderer Alexander Guß und Citymanagerin Kirsten Cortez nun ein Bild von dem neuen Betrieb. Diese Gelegenheit nutzten sie, um sich mit den beiden Inhabern Justin Jonas und Denis Zwetzich auszutauschen – über ihre bisherigen Karriereweg, den Aufbau ihrer eigenen Werkstatt und die Unternehmensneugründung in Saarlouis.
Ein Mercedes liegt auf der Hebebühne, der Motorblock daneben, im vorderen Bereich der Halle stehen drei Autos und das geöffnete Tor erlaubt den Blick auf einen gut gefüllten Innenhof: Seit einigen Wochen ist JD Automobilservice erst am Markt, doch auf dem Betriebsgelände sind so viele Autos in Arbeit, als gäbe es die Werkstatt schon ewig. „Es ist beeindruckend zu sehen, was zwei junge Unternehmer hier auf die Beine gestellt haben“, sind sich Wirtschaftsförderer Alex Guß und Citymanagerin Kirsten Cortez bei ihrem Unternehmensbesuch einig.
Kennen gelernt haben sich die beiden Kfz-Meister bereits in der Handelsschule – schon damals fassten beide den Beschluss, irgendwann einmal gemeinsam in die Selbstständigkeit zu gehen. Nach einer gemeinsamen Ausbildung in einem renommierten Autohaus trennten sich ihre Wege zunächst: Zwetzich wechselte zu BMW, Jonas ging zu Porsche nach Luxemburg. Im letzten Jahr beschlossen sie dann, ihre berufliche Laufbahn gemeinsam in die Hand zu nehmen und sich mit ihrem eigenen Kfz-Meisterbetrieb selbstständig zu machen. Im Fraulauterner Ostring haben sie dafür den idealen Standort gefunden, erklären die beiden jungen Unternehmer: „Neben der Halle haben wir noch einen Bürotrakt und die Autobahn ist ganz in der Nähe.“
Nachdem sie noch im vergangenen Jahr die Räumlichkeiten renoviert und die Bühnen eingebaut haben, feierte JD Automobiltechnik dann Anfang Januar seine offizielle Eröffnung. Seitdem bieten Jonas und Zwetzich in ihrem Betrieb Reparaturen aller Art und Marken an, spezialisiert sind sie dabei auf BMW und Porsche. Außerdem gehören unter anderem Wartung und Instandhaltung, Klima- und Reifenservice sowie Checks, Fehlersuche und HU / AU zu ihrem Repertoire. Auf Wunsch bieten sie zudem auch Tuning und Umbauten an.
JD Automobiltechnik
Torschlag 5, 66740 Saarlouis
Tel. 06831/9458440, E-Mail: info@jd-automobiltechnik, Web: jd-automobiltechnik.de
Öffnungszeiten: Mo-Do: 7 bis 12 Uhr und 12.30 bis 16 Uhr, Fr: 7 bis 12 Uhr und 12.30 bis 15 Uhr, Sa: nach Vereinbarung.

Bildtext: Von links: Wirtschaftsförderer Alexander Guß, Justin Jonas, Citymanagerin Kirsten Cortez und Denis Zwetzich. Die beiden jungen Unternehmer haben im Januar ihren eigenen Kfz-Meisterbetrieb in Saarlouis gegründet.
Foto: Sascha Schmidt
Ostermarkt und Krammarkt in Saarlouis
Vom 20.03. bis zum 24.03.2026 veranstaltet die Stadt Saarlouis auf dem Großen Markt den traditionellen Ostermarkt mit Krammarkt.
Neben den bekannten Fahrgeschäften wie „Magic“, „Breakdancer“, „Tarantella“, „Marvel Station“, Autoscooter und einem Riesenrad erwarten die Besucher auch in diesem Jahr das außergewöhnliche Fahrgeschäft „Chaos“ sowie das Laufgeschäft „Rio“.
Für die Kinder werden tolle Kinderfahrgeschäfte angeboten. Mit den „Ice Road Cars“ geht es über Berg und Tal durch eine Schnee- und Eislandschaft mit Pinguinen und Eisbären; mit dem Olympia-Bungee-Trampolin können Kinder ab 3 Jahren grenzenlosen Spaß erleben. Die KUHNOS-Farm nimmt die ganze Familie auf eine atemberaubende Reise durch einen Bauernhof mit und lässt die Herzen der Kleinen höherschlagen.
Die offizielle Eröffnung inklusive Fassanstich durch den Bürgermeister Carsten Quirin findet am Freitag, 20.03.2026, um 18:30 Uhr am Bierstand der Hornets statt.
Den Höhepunkt der Veranstaltung bildet der Kinder- und Familientag am 24.03.2026. An diesem Tag wird es wieder viele attraktive Angebote geben.
Der von Montag, den 23.03. bis Dienstag, den 24.03. stattfindende Krammarkt wird in den Fußgängerzonen und in den Baumreihen um den Großen Markt herum sowie in der Deutschen Straße aufgebaut. Hier werden ca. 60 Marktkaufleute Waren verschiedenster Art anbieten.
Für das leibliche Wohl ist an allen Veranstaltungstagen bestens gesorgt. Zahlreiche Imbissbetriebe locken hier mit den verschiedensten Gaumenfreuden.

Bild: Sofia Behtash
Umtausch Papier- und EU-Kartenführerscheine
Die Führerscheinstelle der Europastadt Saarlouis bittet die Inhaberinnen und Inhaber von Papierführerscheinenab dem Geburtsjahrgang 1953 aufwärts und die Inhaberinnen und Inhaber von EU-Kartenführerscheinen mit den Ausstellungsjahren (4a) 1999 bis 2004, ihre Dokumente gegen neue, fälschungssichere EU-Kartenführerscheine umzutauschen.
Die Bürgerinnen und Bürger werden um Verständnis dafür gebeten, dass aus organisatorischen Gründen ein Umtausch derzeit ausschließlich für Dokumente erfolgen kann, die die zuvor genannten Voraussetzungen erfüllen.Der Umtausch erfolgt nach vorheriger Terminvereinbarung unter folgender Adresse: https://www.etermin.net/rathaussaarlouis.
Kanalinspektionen führen zeitweise zu Einschränkungen in der Innenstadt
Die Europastadt Saarlouis führt zur Untersuchung des Zustands der öffentlichen Kanalisation in der Innenstadt Kanalreinigungsarbeiten und TV-Inspektionen durch.
Betroffen hiervon sind verschiedene Bereiche der Innenstadt, jedoch insbesondere das Umfeld Großer Markt und Innerer Ring.
Aufgrund der Lage der Revisionsschächte und der beengten Platzverhältnisse in diesen Bereichen müssen öffentliche Stellplätze durch Halteverbote gesperrt werden. Zudem ist mit Einschränkungen des öffentlichen Verkehrs bzw. mit stockendem Verkehr zu den Spitzenzeiten zu rechnen. Die Behinderungen werden jedoch nur punktuell bzw. bereichsweise und auch nur zeitlich beschränkt auftreten.
Wir bitten um Verständnis für die im Zuge der Durchführung der Arbeiten notwendigen Einschränkungen, die sich trotz sorgfältiger Planung aufgrund der örtlichen Situation nicht vermeiden lassen.
Sirenenprojekt: Aufbau in Saarlouis startet am 9. März
Im Rahmen des landkreisweiten Sirenenprojekts wird auch in Saarlouis das stationäre Warnsystem weiter ausgebaut. Der Aufbau der neuen Sirenenanlagen im Stadtgebiet beginnt am 9. März.
Während der Installationsphase kann es bereits unter der Woche vereinzelt zu kurzfristigen Testläufen neu montierter Sirenen kommen. Diese dienen ausschließlich der technischen Überprüfung der Anlagen.
Auch nach der Inbetriebnahme werden die Sirenen regelmäßig getestet: Künftig findet samstags um 12:00 Uhr ein kurzer Probelauf statt. Damit wird die Funktionsfähigkeit des Warnsystems dauerhaft sichergestellt und gleichzeitig die Bevölkerung mit den Warnsignalen vertraut gemacht.
Wichtig: Bei allen genannten Alarmierungen handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Gefahrenlage, sondern um routinemäßige Funktionsprüfungen im Interesse eines leistungsfähigen Bevölkerungsschutzes.
Die Europastadt Saarlouis bittet die Bürgerinnen und Bürger um Beachtung und Verständnis.
Gemeinsam für ein grüneres Roden: 12 neue Bäume entlang des Ellbachs gepflanzt
Mit großem Engagement haben einige Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Roden am vergangenen Freitag einen wichtigen Beitrag für mehr Grün und Lebensqualität geleistet. Auf der Fläche neben dem Spielplatz entlang des Ellbachs wurden insgesamt zwölf neue Bäume gepflanzt.
Die Pflanzaktion wurde von der Arbeitsgemeinschaft „Klimastark Saarlouis“ organisiert und gemeinsam mit ehrenamtlichen Anwohnerinnen und Anwohnern sowie dem Neuen Betriebshof Saarlouis durchgeführt. Die Baumpatinnen und -paten wohnen in unmittelbarer Nähe der Pflanzfläche und haben Patenschaften für die neuen Bäume übernommen. Künftig werden sie sich insbesondere um die Anwuchspflege kümmern und so zum langfristigen Erhalt der jungen Bäume beitragen.
Auch der Initiator der AG „Klimastark Saarlouis“, Charly Eberhardt aus Roden, äußerte sich auf der Plattform Facebook zur erfolgreichen Aktion. Dort schrieb er: „Das Ganze ist eine gelungene Aktion, ein großartiges Zusammenspiel von vielen Helferinnen und Helfern. Das ist gelebter Klimaschutz vor Ort. Besonders gefreut hat uns, dass die ganz jungen Menschen hier mit aktiv waren. Um deren Zukunft geht es ja schließlich.“
Gerald Purucker, Beigeordneter der Stadt, begleitete die Aktion von Beginn an und unterstützte die Helferinnen und Helfer tatkräftig bei den Pflanzarbeiten. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er den Baumpatinnen und Baumpaten Urkunden und würdigte ihr Engagement: „Diese Pflanzaktion zeigt, wie viel wir gemeinsam für unseren Stadtteil und den Klimaschutz erreichen können. Klimaschutz und Klimaanpassung entstehen somit der Mitte der Gesellschaft – genau das macht diese Aktion so erfolgreich und besonders nachahmenswert. Sie zeigt eindrucksvoll, wie gemeinschaftliches Engagement konkrete Veränderungen vor Ort bewirken kann. Damit dient die Initiative nicht nur als Blaupause für weitere Stadtteile von Saarlouis, sondern zugleich als Vorbild für weitere Kommunen im Saarland. Mein herzlicher Dank gilt allen Ehrenamtlichen, die nicht nur beim Pflanzen mit angepackt haben, sondern sich auch langfristig um die Pflege der Bäume kümmern werden. Dieses Engagement stärkt die Lebensqualität vor Ort und den Zusammenhalt in Roden.“
Die Aktion wurde von weiteren Akteurinnen und Akteuren unterstützt, egal ob aus dem Stadtteil selbst oder dem Stadtrat. Auch die Kinder der örtlichen Grundschule beteiligten sich mit großer Begeisterung an den Pflanzarbeiten. Vor Ort war auch die Quartiersmanagerin für Roden, Lorena Krivograd, die die Maßnahme im Quartier begleitet.
Die gemeinsame Initiative zeigt, wie durch bürgerschaftliches Engagement, lokale Netzwerke und kommunale Unterstützung nachhaltige Projekte erfolgreich umgesetzt werden können – für ein grünes, lebenswertes und zukunftsfähiges Roden.
Die Maßnahme ist Teil des Projekts „Global Nachhaltige Kommune“ und wird zu 70 Prozent vom saarländischen Umweltministerium gefördert.

Bild: Sophia Tull
Bildtext: Gerald Purucker (mitte) mit den Ehrenamtlichen bei der Übergabe der Urkunden für die gepflanzten Bäume.
Geänderte Öffnungszeiten der Stadtbibliothek am 05.03.2026 und 12.03.2026
Die Stadtbibliothek Saarlouis hat an den Donnerstagen, 5. März und 12. März 2026 wegen Vorbereitungen für mehrere Veranstaltungen geänderte Öffnungszeiten. Sie hat jeweils morgens von 10.30 Uhr bis 13 Uhr und nachmittags von 15 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Ab 17 Uhr ist sie für den Publikumsverkehr geschlossen. (Aé)
Mittagspausenführungen im Städtischen Museum Saarlouis am 11.03.2026
Im Rahmen der alternierenden Mittagspausenführungen in den städtischen Einrichtungen in der Kaserne VI steht am 11. März. wieder eine Kurzführungen im Städtischen Museum Saarlouis an.
Die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg in der Stadt Saarlouis und in ihren Stadtteilen sowie die städtebaulichen Planungen zum Wiederaufbau werden dieses Mal Thema der Kurzführung sein. Neben einer Betrachtung der tatsächlichen umgesetzten Maßnahmen werden dabei auch die nicht umgesetzten Planungen des französischen Städteplaners Menkès erläutert.
Treffpunkt: 2. OG des Städtischen Museums Saarlouis
Mittwoch, 11.03.2026, 12:30 Uhr.
Dauer: ca. 20 Minuten

Bild: Städtischen Museum Saarlouis
Fahrradaktionstage 2026
Startklar für die Fahrradsaison
Der Frühling steht vor der Tür – und damit auch die Fahrradsaison! Passend hierzu laden das Quartiersmanagement Roden, ErFolQ² der Diakonie Saar, die Volkshochschule (vhs) und der ADFC herzlich zu den Fahrradaktionstagen 2026 ein. Schauen Sie vorbei und starten Sie aktiv in die neue Saison!
Die Aktionstage finden am Dienstag, den 24. März sowie am Mittwoch, den 25. März von 10 bis 16 Uhr im Hof des Donatuszentrums Roden, Schulstraße 7 statt.
Angeboten werden Fahrräder zum kleinen Preis, ein kostenloser Fahrradcheck sowie Spaßräder zum Probefahren. Zudem lädt ein Fahrradparcours dazu ein, das eigene Können zu testen.
Am Dienstag, den 24. März von 13 bis 16 Uhr ist zudem der ADFC Saarland vor Ort und bietet Fahrradcodierungen zum Diebstahlschutz an. Das Fahrrad wird hierbei mit einem verschlüsselten Code aus Ziffern und Buchstaben gekennzeichnet. Um Voranmeldung zur Codierung wird gebeten. Diese ist per E-Mail an codierung@adfc-saar.de, telefonisch unter 0681/45098 oder über die Internetseite des ADFC Saarland möglich.
Die Fahrradaktionstage richten sich an alle Interessierten – ob jung oder alt, geübte Radfahrerinnen und Radfahrer oder die, die es werden möchten. Vorbeikommen lohnt sich!

Erste-Hilfe-Kurs für Senioren
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis und die vhs Saarlouis e.V. am Montag, den 23. März 2026 von 8.30- 13.00 Uhr einen Kurs unter der Leitung von Barbara Hoen, Malteser Hilfsdienst Roden e.V. in den Räumlichkeiten des Malteser Hilfsdienstes Roden e.V. in der Donatusstr. 38 in Roden an.
Im Notfall zählt jede Minute. Hinfallen, Kreislauf- oder Herzprobleme – schnelles Handeln rettet Leben. Barbara Hoen zeigt in diesem Kurs Senioren, wie man anderen Senioren in kritischen Situationen helfen kann, denn für Erste Hilfe ist man nie zu alt. Dabei geht es um den richtigen Notruf, Eigenschutz und Hilfe bei Stürzen.
Auch das richtige Handeln bei Schlaganfall und Herzinfarkt wird erklärt. Ruhe bewahren und zügig handeln ist dann wichtig. Nach dem Kurs ist das Café des Donatuszentrums (Schulstr. 7) geöffnet.
Teilnahmegebühr: 30,00 €, ermäßigt 24,00 €
Anmeldung bis 16.03. bei der vhs Saarlouis, Tel.: 06831 – 6 98 90 30 oder E-Mail: vhs@saarlouis.de
„Starke Mütter, starker Alltag – Selbstfürsorge ohne schlechtes Gewissen“
Mütter leisten täglich Großartiges – oft zwischen Familie, Beruf und Alltagstrubel. Die eigenen Bedürfnisse? Bleiben dabei nicht selten auf der Strecke. Erschöpfung, Daueranspannung und das Gefühl, nur noch zu funktionieren, sind häufige Begleiter.
In dem Impulsvortrag von Sonja Sidoroff möchten wir zeigen, wie es auch im stressigen Familienalltag gelingen kann, die eigenen Energiereserven wieder bewusster wahrzunehmen und aufzutanken – ganz ohne schlechtes Gewissen. Denn Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern die Grundlage für innere Stärke und ein wichtiges Vorbild für unsere Kinder.
Freuen Sie sich auf wertvolle Denkanstöße, alltagstaugliche Impulse – und auf einen entspannten Start in den Tag bei einem kleinen Frühstück mit Leckereien von Opa Nikels Backstub.
Die Veranstaltung am Samstag, den 14. März um 10 Uhr im Haus Europa, Rodener Straße 56, 66740 Saarlouis ist eine Kooperation der Frauenbeauftragten der Europastadt Saarlouis, Sigrid Gehl und der Quartiersmanagerin Fraulautern, Jessica Fischer. Gemeinsam möchten wir Müttern einen Raum schaffen für Austausch, Inspiration und eine stärkende Auszeit vom Alltag. Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldung unter jessica.fischer@saarlouis.de oder 06831 – 443 675.
Neuer Standort, neue Möglichkeiten: Quartiersbüro Fraulautern öffnet seine Türen
Das Quartiersbüro Fraulautern ist umgezogen – und das wird gefeiert! Ab sofort ist das Quartiersbüro im ‚Haus Europa‘ in der Rodener Straße 56 zu finden. Mit dem neuen Standort verbinden sich neue Möglichkeiten für Begegnung, Austausch und Engagement im Stadtteil. Diesen Neustart möchte das Quartiersbüro gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern feiern und lädt herzlich zur Wiedereröffnung ein.
Am Dienstag, den 10. März, sind alle Interessierten ab 12 Uhr zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, die neuen Räumlichkeiten kennenzulernen, Einblicke in die Arbeit des Quartiersmanagements zu erhalten und sich über geplante Angebote und Projekte im Quartier zu informieren. Im Mittelpunkt steht das persönliche Gespräch, das Miteinander und der offene Austausch – begleitet von kleinen Köstlichkeiten.
Ein besonderer Höhepunkt des Tages ist die offizielle Wiedereröffnung um 17 Uhr durch Bürgermeister Carsten Quirin und Quartiersmanagerin Jessica Fischer.
Das Quartiersbüro Fraulautern freut sich darauf, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern den Neustart am neuen Standort zu feiern und viele Gäste im Haus Europa willkommen zu heißen.
KI und Suchmaschinen verstehen – Chancen, Risiken und Grenzen – Workshop für Seniorinnen und Senioren
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis und die Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V. am Freitag, den
- März 2026 von 14.30 – 16.30 Uhr einen neuen Kurs unter der Leitung Lisa Schick, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Didaktik der Primarstufe in der Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V., Ludwig-Karl-Balzer-Allee 3 an.
In diesem Kurs für Interessierte Ü60 werden grundlegende Informationen zu Künstlicher Intelligenz (KI) und zu Suchmaschinen vermittelt. Dabei stehen Chancen, aber auch Risiken und Grenzen im Fokus. Finde ich im Internet denn wirklich auf jede Frage eine (richtige) Antwort? Und wie kann man sicher im Internet recherchieren? Gemeinsam nähern wir uns auf verständliche Weise diesen und weiteren Fragen an..
Teilnahmegebühr beträgt 13,00 €, ermäßigt 8,00 Uhr
Anmeldung unter Familienbildungsstätte Sls e.V., Tel.: 06831/43637 oder
E-Mail fbs-sls@t-online.de.
„Das Signal“ – Lesung mit Bestsellerautorin Ursula Poznanski
Die Stadtbibliothek Saarlouis und die Buchhandlung Bock & Seip laden am 12. März 2026 um 19 Uhr zur Lesung mit der österreichischen Bestsellerautorin Ursula Poznanski ein. Sie präsentiert ihren neuesten, Anfang Februar erschienenen Psychothriller „Das Signal“, einen sorgfältig konstruierten, digital geprägten Spannungsroman, der bis zur letzten Seite fesselt.
Im Mittelpunkt steht Viola Decker, eine junge Innenarchitektin, die nach einem schweren Unfall auf Hilfe angewiesen und an ihr abgelegenes Haus gefesselt ist. Obwohl ihr Ehemann Adam auf den ersten Blick fürsorglich wirkt, verunsichern zunehmend seltsame Erlebnisse und das Verhalten der um sie herum agierenden Menschen sie mehr und mehr: Dinge verschwinden, Handlungen wirken undurchsichtig, und Vertrauen wird zu einer riskanten Ressource.
Um nicht länger den ständigen Zweifeln ausgeliefert zu sein, nutzt Viola digitale Technologien: Sie beginnt, Personen und Objekte mit winzigen GPS-Trackern zu versehen und so heimlich deren Bewegungen zu überwachen. Doch je mehr sie erfährt, desto stärker wächst die Frage, ob sie Zeugin echter Verschwörungen wird oder ob ihre eigene Sicht getrübt ist. Diese Mischung aus psychologischem Spannungsroman und technisch-zeitgenössischem Thriller sorgt für eine beklemmende Atmosphäre und einen packenden Erzählbogen, der Leserinnen und Leser bis zur letzten Seite fesselt.
Ursula Poznanski, geboren 1968 in Wien, hat sich mit ihren Thrillern für Erwachsene einen festen Platz in der deutschsprachigen Literaturszene erarbeitet. Nach erfolgreichen Jugendbüchern wie „Erebos“ und Saeculum“ wandte sie sich mit Romanen wie „Fünf“, „Blinde Vögel“ und „Die Verratenen“ zunehmend an erwachsene Thrillerfans. Ihre Werke zeichnen sich durch psychologische Tiefe, komplexe Plots und überraschende Wendungen aus Sie versteht es, aktuelle Themen wie Technologie, KI, Überwachung und psychologische Abgründe in packende Geschichten zu verweben.
Die Stadtbibliothek Saarlouis lädt alle Thrillerfans und Liebhaber spannender, psychologisch dichter Literatur zu einem unvergesslichen Abend ein. Erleben Sie die Spannung und Raffinesse von Ursula Poznanskis Erwachsenenromanen live.
Die Lesung bietet die Möglichkeit, ausgewählte Passagen aus „Das Signal“ zu hören, und gewährt Einblicke in die Entstehung der packenden Thriller von Ursula Poznanski. Außerdem können die Leserinnen und Leser Fragen an die Autorin stellen und signierte Exemplare erwerben.
Die Veranstaltung der Stadtbibliothek Saarlouis und der Buchhandlung Bock & Seip findet am Donnerstag, 12. März 2026, um 19:00 Uhr im Theater am Ring (Kaiser-Friedrich-Ring 26, 66740 Saarlouis) statt. Einlass ist um 18:30 Uhr.
Karten zum Preis von 16 € (ermäßigt 14 €) gibt es bei der Buchhandlung Bock & Seip und den Vorverkaufsstellen von Ticket Regional. Online sind die Karten unter www.ticket-regional.de erhältlich.
Ein Abend für alle Thrillerfans und Liebhaber psychologisch dichter, literarisch anspruchsvoller Spannung. Ein Muss für Leserinnen und Leser, die Literatur suchen, die unter die Haut geht. (Aé)


Bild: Christian Kaufmann
Straßenverkehrsbehörde am 04.03.2026 geschlossen
Am Mittwoch, den 04.03.2026, bleibt die Straßenverkehrsbehörde der Europastadt Saarlouis wegen einer internen Fortbildung ganztägig geschlossen.
Neu im Team: Lena Geyer
„Herzlich willkommen im Team der Europastadt Saarlouis“, hieß Bürgermeister Carsten Quirin die neue Mitarbeiterin Lena Marie Geyer willkommen. Seit Anfang des Jahres ist die Sozialarbeiterin im Amt für Familien und Soziales für mobile Jugendarbeit und Streetwork zuständig.
Sie bringt vielfältige Erfahrungen aus ihrem Studium, ihrer vorherigen Arbeit im Jugendtreff und ihrer Tätigkeit im Booteam e.V. mit. Mit einem Bachelor-Abschluss in Kindheitspädagogik und einem laufenden Master-Studium in psychosozialer Beratung der Sozialen Arbeit verfolgt sie das Ziel, junge Menschen bestmöglich zu unterstützen und ihnen Räume zum Entfalten zu schaffen.
Im Rahmen ihrer Tätigkeit in der Jugendarbeit im YOU – Das Jugendbüro engagiert sich Lena Marie Geyer insbesondere für die Mädchenarbeit. Ihr Herzensprojekt ist der Treff „YOU GO GIRL“, der immer am ersten Mittwoch im Monat stattfindet und jungen Frauen einen Raum für Austausch, Projekte und Gemeinschaft bietet. In Zusammenarbeit mit Anette Plewka, Leiterin YOU-Das Jugendbüro und weiteren Kooperationspartnern organisiert sie derzeit einen Mädchenflohmarkt.
Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Organisation und Planung von vielfältigen Angeboten. Für die Osterferien bereitet sie derzeit abwechslungsreiche Aktivitäten für Jungs, Mädchen und Jugendliche vor, darunter Mobile Treffs, bei denen sie ihre Leidenschaft für Sport und Kreatives einbringen möchte. Bei positiver Resonanz will sie diese Formate auch außerhalb der Ferienzeiten fortführen und ausbauen.
Ein besonderes Anliegen ist Lena Marie Geyer auch die Unterstützung queerer Menschen. Durch die Mitarbeit in verschiedenen Arbeitskreisen setzt sie sich aktiv für Akzeptanz und Sichtbarkeit ein. Zudem legt sie großen Wert auf Präventions- und Beteiligungsarbeit, die sie durch die Beteiligung an unterschiedlichen Initiativen und dem Saarlouiser Jugendforum vorantreibt. Ein weiteres Projekt ist die Mitwirkung an der Organisation der Berufsorientierungsmesse „YOUR FUTURE“, bei der Jugendliche praktische Einblicke in Berufe erhalten können.
In ihrer Funktion als Streetworkerin trägt sie maßgeblich dazu bei, das Leben junger Menschen positiv zu gestalten und sie in ihrer persönlichen Entwicklung zu stärken.

Foto: Katharina Motsch
Bildtext: Sabine Schmitt, Anette Plewka und Bürgermeister Carsten Quirin heißen Lena Geyer (von links) willkommen im Team der Europastadt Saarlouis.
Großer Erfolg der Ausstellung „Ach was. Loriot – Künstler, Kritiker, Karikaturist“.
Erweiterte Öffnungszeiten und Führungen zur Ausstellung „Ach was“ – Loriot in der Ludwig Galerie Saarlouis ab März 2026
„Loriot wirkt. Wir öffnen deshalb die Tore, um der so hohen Zuschauerzahl überhaupt gerecht werden zu können“, sagt Oberbürgermeister Marc Speicher. „Wir führen kurzfristig einen langen Donnerstag ein. Und samstags und sonntags können Besucherinnen und Besucher schon früher kommen und dafür länger bleiben, um die so bundesweit viel beachtete Ausstellung genießen zu können.“
Aufgrund der großen Nachfrage erweitert die Ludwig Galerie Saarlouis zur aktuellen Ausstellung „„Ach was“ – Loriot“ ab 1. März 2026 ihre Öffnungszeiten: Ab 1. März wird die Galerie samstags und sonntags jeweils von 12 bis 18 Uhr geöffnet sein. Zusätzlich bietet das Haus ab kommender Woche auch einen langen Donnerstag an, sodass die Ausstellung dann ab dem 5. März donnerstags immer bis 19 Uhr zu sehen sein wird.
Öffnungszeiten Ludwig Galerie ab 1. März 2026
Di, Mi, Fr: 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr
Do: 10 bis 13 und 14 bis 19 Uhr
Sa, So, Feiertagen: 12 bis 18 Uhr
Zusätzlich bieten die Ludwig Galerie am Samstag, 7. März, jeweils um 13 Uhr und um 15 Uhr öffentliche, kostenlose Führungen durch die Loriot-Ausstellung an.
Der Eintritt ist frei.
Weitere Infos: Ludwig Galerie Saarlouis Tel.: 06831/6989811 oder per Mail: LudwigGalerie@saarlouis.de

Geänderte Öffnungszeiten der Stadtbibliothek Saarlouis am 26.02.2026
Die Stadtbibliothek Saarlouis ist am Donnerstag, 26. Februar 2026 nur vormittags von 10:30 Uhr bis 13:00 Uhr geöffnet.
Nachmittags ist die Bibliothek wegen Vorbereitungen für die Lesung „„WÄNN DE NEME WÄÄSCHT“ – Finissage zur Ausstellung „LOU MOL LO – Alfred Gulden – 50 Jahre Mundart geschlossen.
Ab 18 Uhr ist der Besuch der Ausstellung möglich.
Um 19 Uhr beginnt die Lesung.
Die Goldfische
Am Samstag, 28. Februar 2026, um 20 Uhr ist die gefeierte Inklusionskomödie „Die Goldfische“ zu Gast im Theater am Ring in Saarlouis. Die Bühnenfassung des gleichnamigen Kinohits überzeugt mit einer temporeichen Geschichte, die Witz und Herz vereint. Das Stück erzählt mit entwaffnender Offenheit von Normalität, Vorurteilen und ungewöhnlichen Freundschaften.
Die Geschichte basiert auf dem erfolgreichen Film „Die Goldfische“ von Alireza Golafshan, der 2019 zum Publikumserfolg wurde und das Prädikat „besonders wertvoll“ erhielt. Nun kommt der Stoff in einer pointierten Theateradaption nach Saarlouis – als ebenso rasante wie berührende Tragikomödie.
Im Zentrum steht der ehrgeizige Banker Oliver, dessen Leben nach einem schweren Unfall aus der Bahn gerät. Während der Reha trifft er auf die Wohngruppe „Die Goldfische“: die blinde Magda, den stillen Michi, den autistischen Rainman und Franzi, die glamourliebende junge Frau mit Down-Syndrom. Schnell erkennt Oliver eine vermeintlich perfekte Gelegenheit: Unter dem Deckmantel eines Gruppenausflugs will er sein Schwarzgeld über die Grenze schmuggeln – schließlich rechnet er nicht damit, dass irgendjemand einen Bus voller Menschen mit Behinderung genauer kontrolliert. Doch der Plan läuft anders als gedacht, denn seine neuen Mitreisenden verfolgen ganz eigene Ziele.
Mit feinem Humor und spürbarer Spielfreude erzählt die Inszenierung von Selbstbestimmung, Zusammenhalt und der Kraft, gesellschaftliche Schubladen zu sprengen. Dabei gelingt ihr der Balanceakt zwischen Komik und Tiefgang: Pointierte Dialoge treffen auf berührende Momente, Situationskomik auf ehrliche Emotionen. Gerade dieser respektvoll-freche Blick auf das Thema Inklusion macht den besonderen Reiz des Abends aus.
Auf der Bühne steht ein hochkarätiges Ensemble, darunter die aus der Filmfassung bekannte Schauspielerin Luisa Wöllisch. Die Produktion – entstanden in Zusammenarbeit renommierter Theaterhäuser – setzt auf dynamische Szenenwechsel, präzises Timing und eine klare, moderne Bildsprache, die die Roadtrip-Atmosphäre des Originals lebendig werden lässt.
„Die Goldfische“ ist damit weit mehr als eine Komödie: Das Stück verbindet großes Unterhaltungstheater mit einem aktuellen gesellschaftlichen Thema und lädt das Publikum dazu ein, über den eigenen Blick auf „Normalität“ nachzudenken – ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit viel Charme und Lebensfreude.
Das Gastspiel im Theater am Ring verspricht einen ebenso unterhaltsamen wie bewegenden Theaterabend, der zeigt, wie kraftvoll und verbindend Humor sein kann. Eintrittskarten gibt es an allen Ticket Regional Vorverkaufsstellen so wie online unter www.ticket-regional.de

Bild: Chris Gonz
Saarlouis wird die Chance haben, Kernregion für Wasserstoff zu werden: Oberbürgermeister Marc Speicher im Austausch mit Geschäftsführern von Creos Deutschland
Die Geschäftsführung der Creos Deutschland GmbH war auf Einladung des Saarlouiser Oberbürgermeisters Marc Speicher zu Gast im Saarlouiser Rathaus. Oberbürgermeister Speicher und Wirtschaftsförderer Alexander Guß empfingen die Geschäftsführer Rafael Sierra Garrido und Frank Gawantka zu einem Austausch über die aktuelle Situation der Energieinfrastruktur sowie die Herausforderungen der Energiewende in der Region.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand der Ausbau der Infrastruktur für Wasserstoff. Hierbei spielt die Dillinger Hütte, die einen großen Teil ihres Betriebsgeländes auf Rodener und damit Saarlouiser Bann hat, eine zentrale Rolle.
„Saarlouis und das Saarland brauchen für grünen Stahl made in Saarland eine Anbindung an Wasserstoff. Wir haben als Europastadt Saarlouis ein hohes Interesse daran, dass Saarlouis und Dillingen Anschluss an das europäische Wasserstoffnetz haben werden. Dazu hat Creos unsere volle Unterstützung. Saarlouis und Dillingen haben die Chance, eines der größten Wasserstofftäler Europas zu werden. Das bietet uns große Chancen und zusammen mit dem von uns angestoßenen ökologischen Industriegebiet auf dem Lisdorfer Berg im Süden der Stadt haben wir damit einen klaren Standort- und Wettbewerbsvorteil für die anstehenden 2030er-Jahre“, so Speicher. „Daher sind wir froh, dass Creos hier investiert und Dillinger mit dem grünen Stahl ein industriepolitisches Jahrhundertprojekt auch hier auf Saarlouiser Bann realisiert“, so Speicher weiter.
Auch Wirtschaftsförderer Alexander Guß hob die Bedeutung stabiler Rahmenbedingungen hervor: „Für Unternehmen ist Planungssicherheit ein entscheidender Faktor. Als Stadt sehen wir uns in der Rolle, als vermittelnde Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Energieversorgern und Verwaltung zu fungieren, um gemeinsam tragfähige Lösungen für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Saarlouis zu entwickeln.“
Der Austausch wurde von allen Beteiligten als konstruktiv und zukunftsorientiert bewertet. Ziel ist es, den Dialog fortzuführen und gemeinsam konkrete Lösungsansätze zu entwickeln, um Saarlouis als starken Wirtschaftsstandort in einer sich wandelnden Energielandschaft weiter zu positionieren.

Foto: Pressestelle Saarlouis
Bild v.l.: Rafael Sierra Garrido, Rafael Gawantka, Mark Speicher, Alexander Guß
GESINE CUKROWSKI „Sorry Tarzan, ich rette mich selbst“
Gesine Cukrowski zählt zu den renommiertesten deutschen Schauspielerinnen in Film, Fernsehen und Theater. Auf Einladung der Stadtbibliothek Saarlouis, der Buchhandlung Bock & Seip und des Zonta Club Saarlouis e.V. stellt sie am Donnerstag, 5. März 2026 im Theater am Ring Saarlouis ihr erstes Buch „Sorry Tarzan, ich rette mich selbst : Raus aus der Klischeefalle“ vor.
Der Kulturbetrieb liebt junge Heldinnen, starke Mütter und alte Weise – nur Frauen mittleren Alters kommen in seinen Erzählungen kaum vor. Mit „Sorry Tarzan, ich rette mich selbst : Raus aus der Klischeefalle“ legt die Schauspielerin Gesine Cukrowski ein Buch vor, das genau diese Leerstelle sichtbar macht. Bei der Lesung im Theater am Ring rückt sie jene Mechanismen ins Licht, mit denen Kultur und Medien weibliche Biografien sortieren, bewerten und aussortieren.
Bekannt ist Gesine Cukrowski seit vielen Jahren als Schauspielerin aus Film, Fernsehen und Theater. Ihre berufliche Laufbahn umfasst zahlreiche Produktionen, in denen sie sehr unterschiedliche Frauenfiguren verkörperte. Cukrowski spielte die Gerichtsmedizinerin Dr. Judith Sommer in der Krimiserie „Der letzte Zeuge“ an der Seite von Ulrich Mühe und Jörg Gudzuhn. In der Krimiserie „Letzte Spur Berlin“ spielte sie von 2015 bis 2022 die Ehefrau von Kriminalhauptkommissar Oliver Radek. Seit Februar 2023 verkörpert sie die Hauptrolle der Schweriner Hotelchefin Eva de Vries in der ZDF-Vorabendserie Hotel Mondial.
Parallel zu ihrer Arbeit vor der Kamera entwickelte sich bei ihr zunehmend ein kritischer Blick auf die Art und Weise, wie Frauen dargestellt werden. Diese Erfahrungen bilden einen zentralen Ausgangspunkt ihres Buches. Cukrowski schreibt aus der Innensicht eines Kulturbetriebs, der Frauen gern feiert, solange sie jung, begehrenswert oder dekorativ klug sind. Danach wird es still. Männer dürfen altern, Frauen verschwinden. Nicht aus Böswilligkeit, sondern aus Gewohnheit. Das macht die Sache komplizierter und politischer.
Cukrowski argumentiert nicht theoretisch, sondern aus Erfahrung. Ihre Beobachtungen lassen sich mühelos über die Filmbranche hinaus lesen – als Kommentar zu einer Gesellschaft, die Gleichberechtigung gern behauptet, solange sie nichts kostet. Seit mehreren Jahren engagiert sie sich öffentlich für eine differenziertere Darstellung von Frauen in den Medien. Gemeinsam mit der Journalistin Silke Burmester initiierte sie die Initiative „Let’s Change the Picture“, die sich für mehr Vielfalt und Realismus bei der Darstellung von Frauen einsetzt. Für dieses Engagement erhielten sie den Ehrenpreis Inspiration des Deutschen Schauspielpreises. Im März 2025 wurde Gesine Cukrowski für ihr langjähriges Eintreten für Frauenrechte und Gleichstellung mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Die Lesung in Saarlouis stellt Fragen nach Sichtbarkeit, Relevanz und kultureller Bequemlichkeit. Und sie erinnert daran, dass Veränderung nicht immer laut beginnt. Manchmal reicht nur ein Satz oder eine Absage an Tarzan.
Gesine Cukrowskis Buch ist kein Ratgeber und keine Abrechnung, sondern ein präziser Blick auf die Mechanik kultureller Bilder. Es fragt, warum Selbstbestimmung noch immer als Ausnahme gilt und warum weibliche Biografien so oft ein unsichtbares Ablaufdatum tragen. Die Pointe liegt im Titel: Wer sich selbst rettet, entzieht sich einem Narrativ, das lange als selbstverständlich galt.
Die Lesung in der Stadtbibliothek Saarlouis ist damit weniger Literaturabend als leise Intervention. Tarzan wird nicht bekämpft. Er wird schlicht nicht mehr gebraucht.
Die Veranstaltung der Stadtbibliothek Saarlouis und der Buchhandlung Bock & Seip in Kooperation mit Zonta Club Saarlouis e.V. findet am Donnerstag, 5. März 2026 um 19:00 Uhr im Theater am Ring (Kaiser-Friedrich Ring 26, 66740 Saarlouis) statt. Einlass ist um 18:30 Uhr.
Karten zum Preis von 16 € (ermäßigt 14 €) gibt es bei der Buchhandlung Bock & Seip und den Vorverkaufsstellen von Ticket Regional. Online sind die Karten unter www.ticket-regional.de erhältlich.


Autor: Georg André
Volbeat By Rebel Monster – A Tribute To Volbeat
Wann: 09.05.2026
Wo: Losheim am See Eisenbahnhalle
Einlass: 18:30 Uhr / Beginn: 20:00 Uhr
Karten an allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional und Eventim
Veranstalter: SG Kultur – Sascha Gimler 0170 3153437
Bildrechte: Willi Wrede
Volbeat By Rebelmonster – A Tribute To Volbeat
09. Mai 2026 Losheim am See, Eisenbahnhalle
Tickets an allen VVK von Eventim und Ticket Regional
Die ultimative Tribute-Show für alle Volbeat-Fans!
Volbeat By Rebel Monster – A Tribute To Volbeat
Über 200 erfolgreiche Shows im In- und Ausland sprechen eine klare Sprache: Rebel Monster ist die führende Volbeat-Tribute-Band und bringt den unverwechselbaren Sound und die mitreißende Bühnenenergie der dänischen Rockgiganten live auf die Bühne. Volbeat hat sich mit ihrem einzigartigen Stil – einer Mischung aus Metal, Rockabilly und Rock’n’Roll – in den letzten Jahren weltweit einen Namen gemacht. Ihre Musik vereint Fans unterschiedlichster Genres und Altersgruppen, von Metalfans über Rockabillies bis hin zu Bikern. Und genau diese Magie bringt Rebel Monster in authentischer Perfektion zu ihren Shows. Pure Spielfreude und mitreißende Performance. Rebel Monster ist weit mehr als nur eine Coverband: – Authentische Songinterpretationen: Der Sound und die Power von Volbeat, perfekt umgesetzt. Energiegeladene Bühnenshow: Mit Leidenschaft und Spielfreude schaffen Rebel Monster eine Atmosphäre, die jeden mitreißt. Musik für alle Fans: Hier treffen sich Musikliebhaber aller Genres und Generationen – der gemeinsame Nenner ist der Spaß an der Musik! Ein Abend voller Hits und purer Rock-Energie. Von Klassikern wie „Still Counting“ bis zu modernen Hymnen wie „Lola Montez“ – Rebel Monster garantiert ein Konzerterlebnis, das der Originalband in nichts nachsteht. Sichere dir jetzt dein Ticket und erlebe die ultimative Volbeat-Tribute-Show live in Losheim am See in der Eisenbahnhalle!


Maifest auf der Burg Siersberg mit Kulinarik und Musik von Eddie Gimler
Wann: 01.05.2026 / Wo: Burg Siersberg in Rehlingen Siersburg
Beginn: 10:00 Uhr
Veranstalter: SG Kultur, 01703153437
Bildrechte: Sascha Gimler
Maifest auf der Burg Siersberg in Rehlingen Siersburg mit Live Musik von Eddie Gimler am 1. Mai 2026 um 10 Uhr
Maifest auf der Burg Siersberg mit Kulinarik und Musik von Eddie Gimler Am Freitag, den 1. Mai 2026, laden die Gemeinde Rehlingen-Siersburg und die SG Kultur zu einem besonderen Highlight ein: dem traditionellen Maifest auf der historischen Burg Siersberg. Ab 10:00 Uhr erwartet die Besucher ein Tag voller Genuss, Geselligkeit und hochkarätiger Musik in einer der schönsten Kulissen des Saarlandes. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die „Flammerei“ serviert knusprige Flammkuchen, während die „Weinscheune“ aus Hüttersdorf eine Auswahl erlesener Weine präsentiert. Wer es moderner mag, kommt bei „Tuni Snack“ aus Saarbrücken mit frischen Burgern und Wraps auf seine Kosten. Auch der Klassiker, die Rostwurst, darf nicht fehlen. Abgerundet wird das Angebot durch eine Auswahl an Cocktails, kühlem Bier und alkoholfreien Getränken. Ab 15:00 Uhr sorgt der überregional bekannte Gitarrist Eddie Gimler für die passende musikalische Unterhaltung. Die Veranstalter bitten die Besucher höflichst, mitgebrachte Musik ab Beginn des Live-Auftritts einzustellen, um das Konzerterlebnis für alle Gäste zu gewährleisten. Die Siersburg ist nicht nur ein Denkmal hochmittelalterlicher Baukunst, sondern bietet auch einen der spektakulärsten Ausblicke auf die Täler von Saar und Nied bis hin zum lothringischen Hügelland.
Anfahrt/Parken: Parkmöglichkeiten stehen am Sportplatz Siersburg (Am Hautzenbuckel) zur Verfügung. Von dort führt ein etwa 15-minütiger Fußweg hinauf zur Burg.
Eintritt: Frei!
Die Gemeinde und die SG Kultur freuen sich darauf, gemeinsam mit zahlreichen Ausflüglern und Familien einen unvergesslichen Maifeiertag in historischem Ambiente zu verbringen.


Geschäftsführung der Arbeitskammer des Saarlandes zu Besuch in Saarlouis
Oberbürgermeister Marc Speicher begrüßte den Hauptgeschäftsführer der Arbeitskammer des Saarlandes, Thomas Otto, sowie die Geschäftsführerin Beatrice Zeiger zu einem Fachgespräch über aktuelle arbeits- und sozialpolitische Fragestellungen im Rathaus der Stadt Saarlouis.
Im Mittelpunkt des Treffens standen die derzeitige Situation der Beschäftigten im Saarland, Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt sowie die Beratungs- und Unterstützungsangebote der Arbeitskammer. Darüber hinaus stand der Austausch zwischen Stadt und Arbeitskammer im Mittelpunkt.
Oberbürgermeister Marc Speicher unterstrich den Wert des Dialogs: „Gerade in Zeiten des wirtschaftlichen Wandels ist es wichtig, die Perspektiven der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Blick zu behalten. Die Arbeitskammer leistet hier eine wertvolle Arbeit und ist für viele Menschen ein unverzichtbarer Ansprechpartner.“
Der Besuch verdeutlichte die Bedeutung eines kontinuierlichen Austauschs zwischen der kommunalen Ebene und der Arbeitskammer, um soziale und arbeitsmarktbezogene Themen gemeinsam und lösungsorientiert zu begleiten.

Bildtext: Hauptgeschäftsführer Thomas Otto, Geschäftsführerin Beatrice Zeiger und Oberbürgermeister Marc Speicher beim Besuch im Saarlouiser Rathaus.
Bild: Sascha Schmidt
ALFRED GULDEN „WÄNN DE NEME WÄÄSCHT“
Finissage zur Ausstellung der Stadtbibliothek Saarlouis
„LOU MOL LO – Alfred Gulden – 50 Jahre Mundart“
Wänn de neme wääscht/ woo de schdescht/ Wänn de neme wääscht/
wohin de gescht/ wänn de neme wääscht/ wääa de bescht
So beginnt die erste Strophe eines Liedes von Alfred Gulden. Es spricht einen Orientierungslosen, ja, „Bodenlosen“, einen, der seinen Halt verloren hat, einen Heimatlosen an. Dem „Wänn“ folgt aber im zweiten Teil der Strophe ein „Dann“:
Dann mach dai Auen zou/ ganz fäscht, dann lou/ en daich mòòl ren, en Rou/ lòss da Zeit, lòss da Zeit/ geh en daich ren, geh weit/ zereck, woo de häakomm bescht/
Im Lied kommt genau das vor, was ein Thema der Reihe „ALFRED GULDEN – 50 Jahre Mundart“ der Stadtbibliothek Saarlouis und auch der dazugehörigen Ausstellung „LOU MOL LO“ ist: Sprache schafft Heimat, Identität.
1975 erschien der erste Mundartgedichtband „Lou mol lo laida“ von Alfred Gulden, 1976 der zweite „Naischt wii Firz em Kòpp“. In den 1970er gab es eine Zuwendung zum Dialekt in Zentraleuropa. Die regionalen Sprachen und Sprachen von Minderheiten wurden von verschiedensten Autoren für ihre Werke verwendet. Die Akteure sahen im Dialekt das Identitätsstiftende, das zugleich aber auch über Nationalgrenzen verbindend war, da der Dialekt nicht an der Zollstation aufhörte. Der Dialekt war Heimat, Heimat dort, wo man zu Hause ist. Die Heimat, die der Dialekt schafft, kann auch über Grenzen gehen. Auch unseren Dialekt, das Mosel-Fränkische, spricht man hüben wie drüben. Hört man seine Sprache, fühlt man sich nicht mehr so verloren. Akteure dabei waren Alfred Gulden und auch der progressive, elsässische Dialekt-dichter André Weckmann.
Alfred Gulden hatte für die Vernissage der Ausstellung den Titel „Mutter´s Sprache“ gewählt. Im gleichnamigen Essay zeigte er (s)einen ganz persönlichen Zugang zum Dialekt. Für die Finissage zur Ausstellung wählte er als Titel sein für ihn wichtiges Lied „WÄNN DE NEME WÄÄSCHT…“ „In diesem Lied sei vieles von dem, was er unter Herkunft, Rückbesinnung, Identitätsstiftung verstehe“ so Alfred Gulden.
Daher auch ein sehr passender Titel für die Abschlussveranstaltung der Reihe der Stadtbibliothek Saarlouis „Alfred Gulden 50 Jahre Mundart“ und die Finissage der Ausstellung „LOU MOL LO“.
In „WÄNN DE NEME WÄÄSCHT“ liest der Autor Texte wie “Der Heimatdichter als Mundartautor”, zeigt einen Film, und vor allem sind einige seiner Lieder zu hören (die er seit langer Zeit wieder öffentlich singt). Die Finissage ist eine der letzten Gelegenheiten, die Ausstellung „Lou Mol Lo“ in der Stadtbibliothek Saarlouis zu sehen, bevor sie am nächsten Tag schließen wird. Alfred Gulden wird an diesem Abend auch noch mal explizit über die Ausstellung, die Idee dahinter und die darin gezeigten Werke reden.
Die Stadtbibliothek Saarlouis lädt mit Alfred Gulden zu „WÄNN DE NEME WÄÄSCHT“
am Donnerstag, 26. Februar 2026 um 19 Uhr in ihre Räume im Theater am Ring ein. Der Eintritt ist frei!


„Ein Leben ohne Saarlouis ist möglich, aber sinnlos“ – Große Loriot-Ausstellung bis Juni in Saarlouis
Loriot in Saarlouis – „Einer der wichtigsten Momente in meiner bisherigen Amtszeit“, sagte OB Marc Speicher, bekennender Loriot-Liebhaber, zur Ausstellungseröffnung, in die er, stilecht, mit Loriots berühmter Bundestagsrede einführte. Bis 7. Juni läuft die Ausstellung „Ach was. Loriot – Künstler, Kritiker und Karikaturist“ in der Ludwig Galerie. Sie zeigt das umfangreiche Werk eines der bedeutendsten deutschen Nachkriegskünstler.
„Vicco von Bülow steht für eine Vielfalt der Schaffenskraft, die selten ist“, betonte OB Speicher. „Oft wurde er dem Vorwurf ausgesetzt, er sei unpolitisch. Er selbst hat in einem Interview darauf hingewiesen, dass er jemand sei, der eigentlich die Bürger kritisiere – und das auf eine Weise, die man im ersten Moment sehr unterhaltsam findet und erst im zweiten Moment feststellt, dass der Blick sich gegen einen selbst richtet. Er kritisiert nicht die vermeintlich da oben, sondern diejenigen, die in einer Demokratie Verantwortung tragen für ein Gemeinwesen – nämlich die Bürgerinnen und Bürger, und das hat er auf geschickte Art und Weise getan, wie das bei denkbar wenigen der Fall gewesen ist. Er war also der demokratischste Kabarettist, wobei auch dies nur eine Facette seines mannigfaltigen Œuvres ist. Zeichner, Filmemacher, Schauspieler, Autor – von Bülow traf den deutschen Ton und sein Lebenswerk überdauert ihn. Er wird einer der großen Künstler Deutschlands bleiben. Die große Ausstellung zu ihm – als einer von so wenigen Stationen und als erste Station nach Frankfurt und Oberhausen – hier in Saarlouis zu haben ist eine große Ehre und vor allem Freude“, so Speicher.
Till Kapotsy-Bliss bereitete vor drei Jahren in Frankfurt eine Ausstellung für die Satire-Zeitung Pardon vor, kam dabei in Kontakt mit der Tochter von Loriot, Susanne von Bülow. In einem langen Gespräch eröffnete sie ihm ihre Befürchtung, dass das Werk ihres Vaters aus dem Fokus der Öffentlichkeit verschwinden könne. Es folgten Idee, Konzept, aufwändige Recherchen im Loriot-Archiv in seinem Zuhause in Ammerland: „Das ganze Haus atmete Loriot“, erinnerte sich Kapotsy-Bliss. „Er selbst war zwar schon tot, aber seine Frau lebte zu dem Zeitpunkt noch und seine Tochter Susanne hat sehr stark geholfen. Wir konnten aus dem Vollen schöpfen.“ Das Konzept der Ausstellung: „Von der Wiege bis zur Bahre, eine komplette Lebensschau.“
Nach Frankfurt war die Ausstellung in der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen zu sehen bevor sie nach Saarlouis kam. Beide Orte ergänzten die ursprüngliche Schau um eigene Akzente und Ausstellungsteile. So sind in der Ludwig Galerie Loriot-Hommagen saarländischer Künstlerinnen und Künstler Catrin Raber, Jonathan Kunz, Bernd Kissel zu sehen, die im Rahmen einer Hommage zu Loriots 100. Geburtstag entstanden sind.
Auch darüber hinaus: „Es treibt mich immer um, wo es Berührungspunkte zum Saarland gibt“, erklärte Dr. Claudia Wiotte-Franz, Leiterin der Ludwig Galerie. Neben dem gemeinsamen filmischen Werk, das in Zusammenarbeit mit dem Neunkircher Film- und Fernsehproduzenten Günter Rohrbach waren da noch zwei weitere: „1973 gewann Loriot die Goldene Europa für die Figur Wumms. Loriot selbst war zwar verhindert, dafür kam Wim Thoelke nach Saarbrücken und nahm den Preis entgegen.“ Und dann gab es noch den Telecabinet-Sketch, in dem Frau Krakowski eröffnet: „Mein Bekannter und ich waren im letzten Sommer auf einem Campingplatz bei Saarbrücken. Dort war es sehr sauber.“ Und Herr Blühmel, alias Loriot, gibt ihr zu Antwort: „Ach was!?“
Die Ausstellung „Ach was. Loriot – Künstler, Kritiker und Karikaturist“ ist bis 7. Juni den üblichen Öffnungszeiten der Ludwig Galerie zu sehen. Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches museumspädagogisches Begleitprogramm. Alle Infos und Details unter saarlouis.de/ludwiggalerie.


Fotos: Sascha Schmidt
Buddhistische Mönche aus Ladakh schaffen ein Sandmandala in Saarlouis
Vom 23. bis 28. Februar werden buddhistische Mönche aus Ladakh zu Gast in Saarlouis sein und in den Räumen der Buchhandlung Bock & Seip (Großer Markt 2, 66740 Saarlouis) ein traditionelles tibetisches Sandmandala errichten. Die öffentliche Gestaltung, spirituelle Zeremonien und die abschließende Zeremonie zur Auflösung des Mandalas machen die mehrtägige Aktion zu einem besonderen kulturellen und spirituellen Ereignis für die Region.
Ein Sandmandala ist eine alte Tradition des tibetischen Buddhismus: feinkörnig gefärbter Sand wird zu einer streng geometrischen, symbolisch aufgeladenen Darstellung des Universums und bestimmter Gottheiten aufgetragen. Jedes Element — Linien, Farben, Punkte — hat präzise Bedeutung und ist Teil einer sakralen Ikonographie, die Meditation, Heilung und spirituelle Segnung fördert. Die Praxis dient zugleich als Lehrbild für die buddhistische Einsicht in Vergänglichkeit und Leerheit.
Die Erstellung eines Sandmandalas ist ein hoch ritualisierter Prozess: nach einer Einstimmung und Weihe des Arbeitsortes zeichnen die Mönche zunächst die geometrischen Grundlinien, bevor sie mit kleinen Metalltrichtern (chak-pur) winzige Sandkörner punktgenau auftragen. Die Arbeit erfordert hohe Konzentration, Teamarbeit und handwerkliche Präzision — oft entstehen Mandalas über mehrere Tage hinweg.
Wenn das Mandala vollendet ist, wird es gesegnet und zur öffentlichen Verehrung freigegeben. Am Ende der Veranstaltung wird das Werk wieder zerlegt: Der Sand wird in einer festgelegten, rituell genau geregelten Reihenfolge entfernt, in ein Gefäß gesammelt und — meist feierlich — in fließendes Wasser entlassen. Diese Handlung symbolisiert die Vergänglichkeit aller Erscheinungen und die Weitergabe der Segnungen an die Welt.
Die buddhistischen Mönche aus Ladakh (Nordindien) sind international für ihre Mandala-Kultur und für Pilger- und Bildungsreisen bekannt. Solche Tourneen dienen dem kulturellen Austausch, der Vermittlung buddhistischer Praxis und oft auch der Unterstützung von Klöstern und Bildungsprojekten in Ladakh. Beispiele ähnlicher Tourneen und Bildungsprogramme durch Ladakh-Mönchsgemeinschaften sind in Berichten über frühere Mandala-Touren dokumentiert.
Die Buchhandlung Bock & Seip und die buddhistischen Mönche aus Ladakh laden alle Interessierten herzlich ein, während der gesamten Woche vorbeizuschauen und die Entstehung des Sandmandalas mitzuerleben. Besucherinnen und Besucher können den Mönchen bei ihrer stillen, hochkonzentrierten Arbeit über die Schulter schauen und so ein außergewöhnliches kulturelles und spirituelles Schauspiel aus nächster Nähe beobachten. Das Sandmandala bietet einen Moment der Ruhe, der Achtsamkeit und der Begegnung mitten im Alltag von Saarlouis.
Sandmandala malen FlyerVortrag Heimatkunde Lisdorf
Der Verein für Heimatkunde Lisdorf erinnert an den bedeutenden Sohn des Ortes: Ausstellung und Vortrag zum 175. Geburtstag von Prof. Dr. phil. Dr. theol. Jakob Ecker.
Anlässlich des 175. Geburtstages des in Lisdorf geborenen katholischen Theologen, Publizisten und Bibelübersetzers Prof. Dr. Dr. Jakob Ecker lädt der Heimatkundeverein Lisdorf am Sonntag, 8. März 2026, zu einer besonderen Vortragsveranstaltung ins LisDORFhaus ein.
Bereits ab 14 Uhr haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, das LisDORFhaus im Rahmen einer offenen Besichtigung kennenzulernen.
Um 16 Uhr beginnt die Informationsveranstaltung zum Leben und Werk Jakob Eckers. In einem kompakten Vortrag sowie einer begleitenden Ausstellung werden zentrale Stationen seines Wirkens vorgestellt. Präsentiert werden unter anderem Originalschriften, historische Publikationen sowie ausgewählte Textpassagen aus seinem theologischen Werk. Ergänzt wird die Veranstaltung durch Bildmaterial und eine digitale Präsentation.
Der Heimatkundeverein möchte mit diesem Nachmittag an einen der bedeutendsten Gelehrten erinnern, den Lisdorf hervorgebracht hat, und zugleich Einblicke in dessen umfangreiches Schaffen geben.
Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Liebe Grüße Herbert
PlakatentwurfSensibilisierungsaktion zum Thema K.O.-Tropfen
Im Rahmen der Aktion „Mich kriegst du nicht KO! – Gemeinsam stark gegen K.O.-Tropfen“ informierte das Sozialministerium gemeinsam mit der LAG Kommunale Frauenbeauftragte in der Faschingszeit saarlandweit über die unsichtbaren Gefahren durch K.O.-Tropfen.
K.O.-Tropfen stellen eine unsichtbare Gefahr dar. Gefährlich und besonders heimtückisch an den sogenannten K.O.-Tropfen ist, dass man sie in Mischgetränken kaum schmecken oder riechen kann. Oftmals werden junge Menschen, vor allem Mädchen und junge Frauen, Opfer sexueller Gewalt, nachdem ihnen – sei es durch Fremde oder durch Personen aus dem privaten oder beruflichen Umfeld – unbemerkt K.O.-Tropfen verabreicht wurden.
Viele Personen sind sich dieser unsichtbaren Gefahr nicht bewusst, deshalb ist Aufklärung umso wichtiger.
Erschreckend viele Menschen haben schon Erfahrung mit K.O.-Tropfen gemacht. Deshalb waren während der Faschingstage Aktionsteams der LAG kommunale Frauenbeauftragte in zahlreichen saarländischen Städten und Gemeinden unterwegs um auf die unsichtbare Gefahr der K.O.-Tropfen hinweisen.
Ein Team der kommunalen Frauenbeauftragten Annette Pirrong, Astrid Brettnacher und Sigrid Gehl war auch in der Saarlouiser Altstadt unterwegs mit dem Ziel auch die Wirtinnen und Wirte für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren und darüber zu informieren.

Foto: Mike Mathes
Bildtext v.l.: die kommunalen Frauenbeauftragten Astrid Brettnacher, Annette Pirrong und Sigrid Gehl unterwegs in Saarlouis mit Infomaterialien zum Thema Ko-Tropfen
Rathaussturm in Saarlouis
Wenn sich an Fetten Donnerstag die Tore des Rathauses öffnen, dann ist klar: Die närrische Zeit hat endgültig das Kommando übernommen. Auch in diesem Jahr wurde der Rathaussturm wieder zu einem echten Höhepunkt in Saarlouis!
Unter dem Motto „Film & Fernsehen“ übernahm die Verwaltungsspitze rund um Oberbürgermeister Marc Speicher die Hauptrolle in einem ganz besonderen Spektakel. Am Eingang des Rathauses erwartete die Faasendbozen niemand Geringeres als Slimer, der wohl bekannteste Geist aus den Ghostbusters-Filmen. Passend dazu stellte sich die Verwaltungsspitze mutig als Ghostbusters den närrischen Mächten.
Direkt neben dem Rathaus war bereits das närrische Gefängnis aufgebaut. Doch bevor es zur symbolischen Verhaftung kam, entschied das ehrwürdige Narrengericht über das Schicksal der Verwaltungsspitze. Mit spitzer Zunge, viel Humor und augenzwinkernden Vorwürfen wurde geprüft, ob die Verwaltung ihrer Pflicht gegenüber den Narren gerecht geworden war.
Das Urteil fiel – ganz im Sinne der Faasend: Die Verwaltungsspitze wurde verknackt und muss während der närrischen Tage symbolisch hinter Gittern Platz nehmen.
Im Anschluss übernahm das Stadtprinzenpaar der GKG Fraulautern Anuschka I. und Patrick II. feierlich die Regentschaft über Saarlouis und führt nun die Stadt durch die fünfte Jahreszeit – mit Frohsinn, Tradition und ausgelassener Stimmung.
Ein besonderer Dank gilt den Saarlouiser Faasendvereinen, die mit großem Engagement, Herzblut und viel ehrenamtlichem Einsatz diese Tradition Jahr für Jahr lebendig halten und den Rathaussturm erneut zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.
Saarlouis hat einmal mehr gezeigt: Wenn die Narren das Zepter übernehmen, stehen Gemeinschaft, Brauchtum und Lebensfreude im Mittelpunkt.

Bilder: Katharina Motsch