Welcome 2025 – Große Neujahrsshow in Lebach
Nach dem großen Erfolg der neugestalteten Neujahrsshow wird die Stadt Lebach auch den Beginn des neuen Jahres 2025 gemeinsam mit dem „Gunni Mahling Showensemble“ in der Nikolaus Jung-Stadthalle mit einer großartigen Show einläuten.
Unter dem Motto „Welcome 2025 – Die große Neujahrsshow“ können sich die Gäste am Samstag, den 11. Januar 2025, auf einen unvergesslichen Abend voller Unterhaltung freuen. Das „Gunni Mahling Showensemble“, ein beeindruckendes Ensemble aus talentierten Sängerinnen und Sängern, Tänzerinnen und Tänzern sowie einem großen Orchester, wird das Publikum auf eine mitreißende Reise durch die Welten des Rocks, der Popmusik und des Musicals mitnehmen.
Die Künstler begeistern nicht nur mit ihren Darbietungen, sondern auch mit einer spektakulären Lichtshow, die den Abend perfekt abrundet. Einlass ist ab 19 Uhr, das Konzert beginnt um 20 Uhr.
Präsentiert wird die Show von der Stadt Lebach mit Unterstützung der levoBank und Mercedes Reitenbach. Für die Empore sind exklusive VIP-Tickets zum Preis von 89 Euroerhältlich, die ein erlesenes Fingerfood-Buffet und Getränke beinhalten. Standardtickets im Saal gibt es für 34,50 Euro. Alle Tickets online unter www.ticket-regional.de sowie an allen Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen.
Erleben Sie einen Abend voller Highlights und starten Sie stilvoll ins neue Jahr!
Bei der Premiere im vergangenen Jahr: das Show-Ensemble im Scheinwerferlicht der Lebacher Stadthalle. Foto: Ralf Mohr/Stadt
Kurzfristige und kurzzeitige Vollsperrung
Zur Durchführung von Bauarbeiten im Zuge des Glasfaserausbaus wird es zwischen dem 18. November 2024 und dem 6. Dezember 2024 kurzfristig und kurzzeitig zur Vollsperrung im Bereich der Straße „Hirtenberg 2 “, „Hirtenberg 6“ und „Hirtenberg 10“ in Aschbach kommen, weil zum Teil in offener Bauweise gearbeitet wird. Die Durchfahrt für Feuerwehr und Rettungsdienst ist gewährleistet.
Die Anwohner werden über den genauen Termin von der bauausführenden Firma SelectraFttH GmbH informiert.
Saarlouis als Smart City weiterentwickeln
Im Rahmen der „Smart Country Convention“ in Berlin, einer Messe für den digitalen Staat und öffentliche Dienste, wurde Oberbürgermeister Marc Speicher vom Präsidenten des Messe-Partnerlandes Lettland, Herrn Edgars Rinkevics, zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Das Thema war: Smart Governance Solutions: Künstliche Intelligenz (KI) für verbesserte öffentliche Dienste. Schon seit 2021 setzt die Stadt für die Übersetzung ihrer Homepage eine KI ein.
Zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft im Jahr 2020 hat das DFKI Saarbrücken mit dem Projektverantwortlichen Prof. Dr. Stephan Busemann für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft 2020 den EU Council Presidency Translator (EU CPT) entwickelt. Diese Übersetzungsmaschine wird von der lettischen Firma Tilde angeboten. Saarlouis ist hier ein Vorreiter, da die Stadt seit 2021 durch ihren Wirtschaftsförderer Thomas Jacob eine KI-basierte maschinelle Übersetzungsmaschine der Firma Tilde auf ihrer Webseite einsetzt. Die KI übersetzt zurzeit in die Sprachen Englisch, Französisch und Italienisch.
OB Speicher hat in seinem Statement in der Landesvertretung der Hansestadt Bremen in Berlin betont, wie wichtig der Einsatz von KI für die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung ist: „KI bietet enorme Möglichkeiten für modernes und effizientes Verwaltungshandeln. In der Verwaltung kann der Einsatz von KI helfen, Verwaltungsabläufe effizienter zu gestalten, zur Arbeitsentlastung beitragen und die Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern zu verbessern.“ Er unterstrich, dass KI nicht als Bedrohung für Arbeitsplätze gesehen werden sollte, sondern vielmehr als Möglichkeit, Mitarbeitende von Routineaufgaben zu entlasten. Die dabei gewonnene Zeit könne gezielt für die Bürgerberatung oder komplexere Verwaltungsverfahren genutzt werden. Die KI ist nicht zu stoppen, so OB Speicher, es komme darauf an, sie sinnvoll und verantwortungsvoll einzusetzen, wobei immer der Mensch im Vordergrund stehen müsse.
Oberbürgermeister Marc Speicher bei der Podiumsdiskussion in der Landesvertretung der Hansestadt Bremen in Berlin.
Bilder: Thomas Jacob
Kreisstadt Saarlouis sucht Behindertenbeauftragte(n)
Saarlouis. Mit viel Engagement kümmert sich derzeit noch Markus Farawell um die Belange von Menschen mit Behinderung in der Kreisstadt Saarlouis. Aus beruflichen Gründen wird er sein Amt im Januar niederlegen. Ein/e Nachfolger/in wird gesucht.
Für das spannende und vielfältige Aufgabengebiet einer/s Behindertenbeauftragten sollte man Sensibilität, Geduld und Durchsetzungsvermögen mitbringen. Der/Die Amtsinhaber/in hat beratende Aufgaben, spricht Empfehlungen aus, nimmt an Sitzungen der Beiräte, der Ausschüsse und des Stadtrates teil, fungiert als Schnittstelle zwischen Betroffenen, Verwaltung, Stadtrat, Behinderten- und Wohlfahrtsverbänden und setzt damit letztendlich Impulse für eine Weiterentwicklung der Behindertenpolitik. Zu den Aufgaben gehört auch die Bereitschaft zum Austausch mit anderen Beauftragten auf kommunaler Ebene, ebenso auf Landes- und Bundesebene, zur Organisation und Teilnahme an Veranstaltungen sowie die Mitwirkung bei der Planung im Verkehrsbereich und der Infrastrukturgestaltung (Schwimmbäder, Parkplätze, Sportanlagen). Ebenso wichtig sind aber auch persönliche Gespräche mit Betroffenen und Öffentlichkeitsarbeit.
Diese Stelle wird ehrenamtlich ausgeübt. Die Stadt zahlt eine Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Sitzungen und stellt einen Arbeitsplatz in der Verwaltung zur Verfügung.
Es ist wünschenswert, dass die Bewerber/innen einen Wohnsitz in Saarlouis haben. Die Auswahl trifft der Stadtrat. Bewerbungen bis Freitag, 13. Dezember 2024 an das Büro des Bürgermeisters Carsten Quirin per Post an Grünebaumstraße 2, 66740 Saarlouis oder per E-Mail an sekretariatbm@saarlouis.de
Premiere: Saarlouis feiert Black Saturday – Stadt lädt zu Einkaufen, kostenlosem Parken und gratis Busfahren ein
Die Kreis- und Europastadt Saarlouis lädt am Samstag, den 30. November 2024, zum „Black Saturday“ ein. „Mir ist es wichtig, dass wir unsere schöne Stadt Saarlouis wieder stärker als Einkaufsstadt herausstellen. Saarlouis ist eine tolle Stadt und wir wollen als neues Team im Rathaus neue Wege gehen. Der Black Saturday ist unsere selbstbewusste Antwort auf den reinen Onlinehandel. Ich freue mich, dass auch der Verband meine Idee unterstützt. Wir machen für die Besucher das Parken auf allen städtischen Parkplätzen kostenlos. Außerdem ist das Busfahren in Saarlouis vom 9-18 Uhr kostenlos“, so der neue Oberbürgermeister Marc Speicher. „Wir sagen: Kommt in die Einkaufsstadt Saarlouis zum Scheesen und Sprochen am Black Saturday.“
Der „Black Saturday“ steht ganz im Zeichen von Einkaufsspaß, Unterhaltung und besonderen Angeboten und ist ein gemeinsames Projekt der Europa- und Kreisstadt Saarlouis, des Citymanagements und „Der Verband Saarlouis e.V.“. Die Aktion soll die Attraktivität der Einkaufsstadt Saarlouis hervorheben und Menschen aus der Region in die Innenstadt locken.
Highlights des Black Saturday:
- Kostenloses Parken: Alle städtischen Parkplätze in der Innenstadt stehen kostenfrei zur Verfügung.
- Kostenloser Busverkehr: Von 9 bis 18 Uhr können Besucher den öffentlichen Nahverkehr innerhalb der Stadt Saarlouis kostenfrei nutzen.
- Barock’n’Roll in der Innenstadt: Eine außergewöhnliche Mischung aus Musik und barocker Unterhaltung erwartet die Besucher. Louis XIV., begleitet von der Barocco Royal Company, bringt historischen Flair in die Stadt.
Stadtspitze vor Ort: Einladung zum „Sprochen“
Von 12.00 bis 13.00 Uhr laden Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin und Beigeordneter Gerald Purucker zum Gespräch (‚Sprochen‘) unter dem Pavillon in der Französischen Straße ein. „Wir wollen vor Ort sein, um mit den Bürgern und Besuchern über Saarlouis ins Gespräch zu kommen“, so Speicher, Quirin und Purucker.
Attraktionen für die ganze Familie
Neben musikalischer Unterhaltung und historischen Darbietungen verwandelt ein abwechslungsreiches Kinderprogramm die Saarlouiser Innenstadt in eine lebendige Erlebniswelt.
Die Stadt Saarlouis freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher, die am „Black Saturday“ die besonderen Angebote der Geschäfte und das abwechslungsreiche Rahmenprogramm nutzen. An den folgenden Adventssamstagen wird es weitere Aktionen und Attraktionen in der Innenstadt geben.
v.l. Thomas Ludewig vom Verband, Oberbürgermeister Marc Speicher, Citymanagerin Kirsten Cortez de Lobao, Bürgermeister Carsten Quirin und Wirtschaftsförderer Thomas Jacob. (Foto: Sophia Tull)
Verein für Sozialpsychiatrie Saarlouis startet Antidiskriminierungskampagne
Am Mittwoch, den 20. November, fand die Auftaktveranstaltung zur neuen Antidiskriminierungskampagne des Vereins für Sozialpsychiatrie (VFS) Saarlouis statt. Ziel der Kampagne ist es, in allen Bereichen des Vereins eine diskriminierungsfreie und respektvolle Atmosphäre zu schaffen. Unter dem Motto „Vielfalt wertschätzen – Diskriminierung überwinden“ präsentierte der Verein in einer inspirierenden Veranstaltung die Hintergründe und kreativen Elemente der Kampagne.
Die Veranstaltung, an der zahlreiche Mitarbeiter*innen und Klient*innen teilnahmen, begann mit einer Begrüßung und Einführung in das Thema durch die Organisatoren. Seda Altinbaş, Leiterin des Tageszentrums Villa Vivendi, moderierte die Veranstaltung und ging auf das Thema Diskriminierung ein, definierte den Begriff und hob die Bedeutung hervor, sich aktiv mit den eigenen Vorurteilen auseinanderzusetzen. Holger Simon, der maßgeblich an der Entstehung der Kampagne beteiligt war, erläuterte anschließend die Idee und Motivation hinter dem Projekt. Besonders erfreut zeigte sich das Publikum über die Präsenz des kreativen Teams von Formverliebt, das die visuelle Gestaltung der Kampagne übernommen hat. In ihrem Vortrag stellten sie die Designs vor, die die zentralen Botschaften der Kampagne anschaulich und ansprechend transportieren.
Die Antidiskriminierungskampagne des Vereins für Sozialpsychiatrie Saarlouis widmet sich sechs zentralen Themenbereichen, die besonders häufig Schauplätze für Diskriminierung sind. Ein Schwerpunkt liegt auf der Akzeptanz von Vielfalt in Liebe und sexueller Orientierung. Menschen sollen unabhängig davon, wen oder wie sie lieben, respektiert und wertgeschätzt werden. Ebenso wird die Bedeutung kultureller und religiöser Diversität hervorgehoben, indem betont wird, dass Herkunft und Glauben nicht trennen, sondern bereichern können.
Ein weiterer Aspekt ist das äußere Erscheinungsbild, das häufig zu schnellen Urteilen führt. Die Kampagne setzt sich dafür ein, dass Menschen nicht auf ihr Aussehen reduziert werden und stattdessen ihre Persönlichkeit und Individualität in den Vordergrund treten. Auch Geschlechtergerechtigkeit und die Wertschätzung von Geschlechtervielfalt spielen eine zentrale Rolle. Die Kampagne ruft dazu auf, über die binäre Geschlechterordnung hinauszudenken und alle Geschlechter gleichberechtigt anzuerkennen.
Ein besonders sensibles Thema ist Altersdiskriminierung. Hier wird darauf aufmerksam gemacht, dass Menschen unabhängig von ihrem Alter wertvolle Beiträge leisten können – sei es durch Lebenserfahrung oder frische Ideen. Schließlich widmet sich die Kampagne dem Abbau von Vorurteilen gegenüber psychischen Erkrankungen. Sie macht deutlich, dass psychische Gesundheit ein wesentlicher Bestandteil des Lebens ist und niemand aufgrund einer Erkrankung stigmatisiert werden sollte.
Gemeinsames Ziel: Diskriminierungsfreiheit
Während der Veranstaltung wurde deutlich, wie wichtig es ist, Diskriminierung in allen Formen aktiv zu bekämpfen. „Diskriminierung passiert oft unbemerkt oder subtil, aber sie kann tiefgreifende Auswirkungen auf Betroffene haben“, betonte Seda Altinbas in ihrer Rede. Die Kampagne soll nicht nur Aufmerksamkeit schaffen, sondern auch ein Bewusstsein für die eigenen Vorurteile fördern und zum Handeln anregen.
„Unser Ziel ist es, eine Kultur zu schaffen, in der Vielfalt nicht nur geduldet, sondern aktiv wertgeschätzt wird“, sagte eine der Vertreterinnen von formverliebt. Die Botschaften der Kampagne sollen sowohl innerhalb des Vereins als auch darüber hinaus wirken.
Ein Signal für die Zukunft
Mit der Antidiskriminierungskampagne setzt der Verein für Sozialpsychiatrie Saarlouis ein starkes Zeichen für Respekt, Akzeptanz und Zusammenhalt. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, dass Veränderung möglich ist, wenn Menschen bereit sind, sich ihren eigenen Vorurteilen zu stellen und aktiv für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft einzutreten.
Die Plakate der Kampagne werden in den Einrichtungen des VFS sichtbar sein und sollen Mitarbeitende, Klient*innen und Besucher*innen gleichermaßen inspirieren und sensibilisieren. Der Verein lädt dazu ein, sich diesem wichtigen Thema anzuschließen und ein Teil der Bewegung für mehr Vielfalt und Akzeptanz zu werden.
Bericht: Seda Altinbas (Leiterin Tageszentrum Villa Vivendi)
Plakatgestaltung: Agentur „Formverliebt“
(von links nach rechts): Holger Simon (Geschäftsführung VFS), Seda Altinbas (Leiterin Tageszentrum Villa Vivendi), Lea Klein (Head of creatives Formverliebt) und Maxine Theobald (Mediengestalterin digital & print Formverliebt) stellen die Kampagne vor.
(von links nach rechts): Holger Simon (Geschäftsführung VFS), Seda Altinbas (Leiterin Tageszentrum Villa Vivendi), Maxine Theobald (Mediengestalterin digital & print Formverliebt) und Lea Klein (Head of creatives Formverliebt) stellten die Designs und Botschaften der Kampagne vor.
Fotos: Verein für Sozialpsychiatrie
Zusatztermin weihnachtliches Bilderbuchkino in der Stadtbibliothek Saarlouis
Die Stadtbibliothek Saarlouis zeigt am 3. Dezember das Bilderbuchkino „Das endlos lange Weihnachtswarten“. Dieser Termin ist bereits ausgebucht. Deshalb bieten wir unseren jüngsten Lesern einen Zusatztermin an am Dienstag, dem 10. Dezember um 15.30 Uhr, sozusagen als vorgezogenes„Weihnachtsgeschenk“, um das Warten auf Heiligabend zu verkürzen.
Der Tag vor Weihnachten will einfach nicht rumgehen, findet die 4-jährige Mia. Wie gut, dass Papa noch ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk für Mama braucht. Im Kaufhaus ist ordentlich was los, und es herrscht dichtes Gedränge. Endlich haben Mia und Papa etwas Tolles gefunden. Jetzt schnell nach Hause. Aber wo ist Papa? Wie soll Mia ihn in diesem Durcheinander wiederfinden? Doch bevor die Tränen kullern, taucht ein rettender Engel auf und hilft ihr, Papa zu suchen. Die humorvoll und unbeschwert erzählte und luftig leicht illustrierte Bilderbuchgeschichte nimmt alle kleinen ungeduldigen Kinder mit auf ein Weihnachtsabenteuer mitten aus dem Familienalltag.
Da freut man sich jetzt schon auf das Weihnachtsfest. Nach der Vorstellung bleibt für die Kinder genügend Zeit, um zu malen und sich das vielfältige Angebot an Kinder- und Bilderbüchern anzusehen.
Das Bilderbuchkino ist kostenlos und für Kinder von 5 bis 7 Jahren als schöne Einstimmung auf die Weihnachten geeignet. Eine Anmeldung ist notwendig, telefonisch unter 06831/69890-60 oder direkt vor Ort. Da das erste „Weihnachtsbilderbuchkino“ schon schnell ausgebucht war, sollte man sich für die Anmeldung nicht zu lange Zeit lassen!
Die Stadtbibliothek Saarlouis befindet sich im Theater am Ring, Untergeschoss, Eingang Lothringer Straße. Die Öffnungszeiten sind Montag und Dienstag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr und 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Donnerstag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr und 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr sowie Freitag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr.
Wer sich die Zeit bis Weihnachten mit Weihnachtsbüchern und Geschichten auf CD und DVD versüßen möchte, kann noch bis einschließlich 17. Dezember 2024 aus dem reichhaltigen Angebot der Stadtbibliothek ausleihen. Es gibt natürlich nicht nur viele Weihnachtsmedien, sondern auch Bücher und Medien zu anderen Themen. Selbst der Grinch würde dort etwas finden, dass ihm gefällt.
Ab Mittwoch, 18. Dezember, ist die Bibliothek geschlossen. Bis dorthin aber hat man noch viel Zeit die Stadtbibliothek zu besuchen. Sie öffnet wieder am Montag, 6. Januar 2025.
Saarlouis wächst und ist jetzt die fünftgrößte Stadt des Saarlandes
Die Stadt Saarlouis wächst und überholt nach Einwohnern St. Ingbert. Damit ist die „heimliche Hauptstadt des Saarlandes“ nach mehreren Jahren wieder auf dem Vormarsch und liegt mit 37.592 Einwohnern vor der Mittelstadt im Saarpfalz-Kreis. Dies ist eines der Ergebnisse des neuen Zensus.
Die neuen Zensus-Daten liefern nicht nur Aufschluss über die Bevölkerungsdichte und -struktur in Saarlouis, sondern auch wertvolle Erkenntnisse für die zukünftige Stadt- und Infrastrukturplanung. Oberbürgermeister Marc Speicher bewertete die Zensus-Ergebnisse wie folgt: “Mit diesen aktuellen Zahlen können wir unsere Planungen weiter konkretisieren und den Bedürfnissen unserer Bürgerinnen und Bürger besser gerecht werden. Die Positionierung als fünftgrößte Stadt des Saarlands unterstreicht die Wichtigkeit von Saarlouis als Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsstandort. Wobei das Ranking nach Einwohner der Städte im Saarland sowieso nicht so wichtig ist. Wir sind die schönste Stadt des Saarlandes und wollen weiter besser werden. Dafür bedarf es noch nicht einmal eines Zensus oder einer amtlichen Statistik.“
Der Zensus stellt die erste umfassende Erhebung dieser Art seit 2011 dar, welche durch das Statistische Bundesamt durchgeführt wurde. Die gewonnenen Daten dienen der Aktualisierung von Bevölkerungsstatistiken und stellen eine wesentliche Grundlage für politische und wirtschaftliche Entscheidungen dar. Die Ergebnisse bieten Städten wie Saarlouis die Möglichkeit, die Stadtentwicklung an die tatsächliche Bevölkerungsentwicklung anzupassen und Maßnahmen gezielt zu planen.
Die Stadt Saarlouis verfolgt auch in Zukunft eine nachhaltige und bürgerorientierte Stadtentwicklung. “Diese Daten bestärken uns in unserem Engagement, unsere Angebote und Services für die Bürgerinnen und Bürger weiter zu optimieren und Saarlouis als attraktiven Standort zu etablieren”, ergänzt OB Speicher.
Dank ihres historischen Erbes, der hiesigen Wirtschaft und einer aktiven Kulturszene ist Saarlouis ein lebendiger und lebenswerter Ort für alle Altersgruppen. Die Stadtverwaltung dankt allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr entgegen gebrachtes Vertrauen in die zukünftige Entwicklung von Saarlouis.
Oberbürgermeister begeistert Kinder beim Vorlesetag 2024
Anlässlich des bundesweiten Vorlesetags 2024 hat Oberbürgermeister Marc Speicher das Kinderhaus Cinderella besucht, um den kleinen Zuhörern vorzulesen. Mit viel Charme und seiner lebhaften Erzählweise zog er die Kinder in seinen Bann.
Vorlesen legt den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft und ein verständnisvolles Miteinander. Das spiegelt auch das diesjährige Motto des bundesweiten Vorlesetages – Vorlesen schafft Zukunft – wider. „Vorlesen ist der Schlüssel zur Bildung und ein wichtiger Schritt, um Kindern Chancen für ihre Zukunft zu eröffnen“, sagte Speicher. „Denn Vorlesen fördert nicht nur die soziale Bindung und das Verständnis für die Welt um uns herum, sondern ist der erste Schritt zum Lesen – eine zentrale Fähigkeit, die das gesamte Leben beeinflusst“, so Speicher weiter.
Nach der Lesung hatten die Kinder die Gelegenheit, Fragen zu stellen und gemeinsam über die Geschichte der „Streithörnchen“ zu sprechen. Im Abschluss überreichte der Oberbürgermeister jedem Kind ein Exemplar der Lesemaus Sonderausgabe „Unsere kunterbunten Vorlesegeschichten“ als Geschenk und betonte, wie wichtig es sei, bereits im frühen Kindesalter die Freude am Lesen zu fördern: „Geschichten öffnen Türen zu neuen Welten und stärken die Fantasie der Kinder“.
Der bundesweite Vorlesetag ist eine Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung.
Geänderte Öffnungszeiten der Kompostierungsanlage Lisdorfer Berg
Die Kompostierungsanlage auf dem Lisdorfer Berg ist in der Woche vom 2.12.2024 bis 7.12.2024 geschlossen.
Interne Arbeiten lassen in dieser Zeit keinen Anlieferungsverkehr zu.
Der Neue Betriebshof Saarlouis bittet um Verständnis.
Begehungen Fraulauterner Bach
Die Kreisstadt Saarlouis plant am Mittwoch, den 27. November die Begehung des Fraulauterner Bachs.
Hintergrund ist die Aktualisierung und Fortschreibung der Gewässerunterhaltungspläne.
Die Begehung wird durch das beauftragte Ingenieurbüro Hömme aus Pölich durchgeführt.
Wir bitten die Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis und Kooperation, damit auch künftig die fachgerechte Gewässerunterhaltung gesichert werden kann.
Historischer Kalender
für 2025 erschienenDer Historische Kalender Lebach für 2025 ist dem Thema „Helfende Händen in Lebach“ gewidmet. Vorgestellt werdenOrganisationen, Vereine und Privatpersonen, die sich in derTheelstadt überwiegend ehrenamtlich für das Gemeinwohl und das Zusammenstehen der Gesellschaft einsetzen bzw. eingesetzt haben.
Es ist mittlerweile schon lange Tradition, dass der Lebacher Bürgermeister Klauspeter Brill (re.) als einer der ersten druckfrisch ein Exemplar des Historischen Kalenders aus den Händen des 1. Vorsitzenden des Historischen Vereins, Klaus Feld (li.), erhält. Foto: Kirsch/Stadt
Dazu gehören die helfenden Hände der evangelischen Kirchengemeinde Lebach-Schmelz, des DRK-Ortsvereins Lebach, des Lions–Clubs Lebach, des Kneipp–Vereins Lebach, der Freiwilligen Feuerwehr Löschbezirk Lebach, des THW Lebach, des Rotary–Clubs Lebach-Wadern, der Lebacher Malteser, der Kinderhilfe Chillán, des VdK Lebach, der Katholischen Frauengemeinschaft Lebach und von Monika Schwinn.
Wie wichtig bürgerschaftliches Engagement für den Zusammenhalt der Gesellschaft ist, wurde in Lebach jüngst während der Flutkatastrophe an Pfingsten deutlich. Ohne die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wären noch viel größere Schäden zu beklagen gewesen.
„Es ist eine schöne Erfahrung, dass dem Historischen Verein immer wieder bereitwillig Bilder, Dokumente und Erinnerungen für den Kalender zur Verfügung gestellt werden. Dafür herzlichen Dank“, erklärt Klaus Feld, der 1. Vorsitzende des Historischen Vereins.
Wie immer ist das eigentliche Kalenderblatt mit einem Foto verziert, auf der Rückseite lassen sich dann die dazugehörigen Informationen in Aufsätzen ausführlich nachlesen. Für die Beiträge in der 31. Auflage des Historischen Kalenders konnten einige neue Autoren dazugewonnen werden. Ihnen dankt der Vereinsvorsitzende in seinem Vorwort ebenso wie allen, die schon seit Jahrzehnten zum Gelingen des Kalenders beitragen.
Der Kalender ist durchgehend vierfarbig gedruckt und kostet unverändert 11 Euro. Er ist in einer Auflage von 500 Exemplaren erschienen und ab sofort erhältlich. Die Verkaufsstellen sind in Lebach die Bäckereien Dahlem, Frisör Eckert, Getränke Breidt sowie Buch & Papier Anne Treib, in Landsweiler der Hofladen Feld und die Brennerei Penth und in Eidenborn das Restaurant Humpl.
Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Lebach an Monika Schwinn am 12. März 1973 durch Bürgermeister Michael Riehm im ehemaligen Rathaus in der Tholeyer Straße.
In der Lebacher Fußgängerzone wurde 1988 ein Groschenteppich mit gespendeten Geldmünzen auf einer Fläche von 161 Quadratmetern ausgelegt. Rund 37.500 D-Mark hat die Kinderhilfe Chillan auf diese Weise gesammelt.
Stadt Saarlouis blitzt bei Schulen und Kindergärten – Start der Kampagne „Mir passen off“
Stadt Saarlouis blitzt bei Schulen und Kindergärten – Start der Kampagne „Mir passen off“
„Es muss schwerpunktmäßig dort geblitzt werden, wo es sinnvoll ist. Es haben sonst zu viele den Eindruck, dass eher andere Gründe für manchen Standort sprechen. Es geht darum, die Sicherheit im Verkehr zu erhöhen“, so der neue Saarlouiser Oberbürgermeister Marc Speicher. „Daher habe ich angeordnet, dass ab sofort schwerpunktmäßig für die nächsten Wochen im Bereich von Schulen und Kindergärten geblitzt wird. Es darf nicht der Eindruck entstehen, die Stadt wolle nur Geld verdienen. Wir begleiten die Kampagne des Blitzens im Umfeld von Schulen und Kindergärten mit der Plakatkampagne „Mir passen off“, die gerade jetzt zu Beginn der dunklen Jahreszeit darauf aufmerksam macht, auf die Kinder und Schüler besonders Acht zu geben“, so OB Speicher.
Der Startschuss der Kampagne war an der Martin-Luther-King-Schule auf dem Kreuzberg in Fraulautern. Die Stadt Saarlouis und der Landkreis starteten gemeinsam diese Initiative, um die Sicherheit im Straßenverkehr, insbesondere vor Kindertagesstätten und Schulen, zu verbessern.
„Unsere Kinder müssen sich sicher auf dem Weg zur Schule und zurück bewegen können. Diese Verantwortung nehmen wir sehr ernst“, erklärt Oberbürgermeister Marc Speicher, der die Kampagne ins Leben gerufen hat. Landrat Patrik Lauer ergänzt hierzu: „Leider kommt es immer wieder vor, dass sich Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer rücksichtslos verhalten und eine nicht angepasste Fahrweise an den Tag legen. Dies führt zu gefährlichen Situationen, insbesondere für Kinder und Jugendliche. ,Mir passen off‘ ist in diesem Zusammenhang eine sehr gute und wichtige Aktion, um auf die Belange der Schutzbedürftigen hinzuweisen und alle für die Thematik zu sensibilisieren.“
Ziele und Maßnahmen der Kampagne
Mit der Kampagne „Mir passen off“ soll durch den positiven Appell der Plakate, auf die Kleinen im Straßenverkehr zu achten, sowie durch verstärkte Geschwindigkeitskontrollen in der Nähe von Schulen und Kindergärten für mehr Verkehrssicherheit gesorgt werden.
Stadt Saarlouis holt Landkreis und Deutschen Verkehrswacht mit ins Boot
Besonders erfreulich ist, dass Landkreis und Verkehrswacht die Einladung des Oberbürgermeisters angenommen haben und sich an der Kampagne beteiligen. Die Verkehrswacht trägt mit ihrer Expertise zur Verkehrserziehung und -prävention zur Kampagne bei. „Als Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Saarlouis e.V. appelliere ich an alle Autofahrerinnen und Autofahrer: Licht an – besonders in den dunklen Herbst- und Wintermonaten! Eine gut sichtbare Beleuchtung am Fahrzeug und angepasste Fahrweise ist entscheidend, um schwächere Verkehrsteilnehmer wie Kinder rechtzeitig zu erkennen und Unfälle zu vermeiden. Gerade Kinder sind im Straßenverkehr oft schwer hinter Hindernissen und anderen Fahrzeugen zu sehen und daher bei schlechter Sicht besonders gefährdet“, so Maik Müller.
Durch die gezielten Kontrollen und die umfangreiche Aufklärungsarbeit erhoffen sich die Initiatoren eine deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit im Umfeld der KiTas und Schulen. „Wir möchten das Bewusstsein für ein achtsames und rücksichtsvolles Verhalten im Straßenverkehr schärfen und hoffen, dass die Kampagne zu einer spürbaren Entlastung für Kinder, Eltern und Anwohner führt“, betont Oberbürgermeister Speicher.
Zum Startschuss an der Martin-Luther-King-Schule in Saarlouis Fraulautern waren alle Kooperationspartner anwesend.
(Foto: Sophia Tull)
Corazon am 22.11.24 in Losheim am See
LATIN NIGHT MIT DE CORAZON – THE MUSIC OF SANTANA PLUS AFTERSHOW
Latin night mit DE CORAZON, the music of Santana und Aftershowparty mit DJ Ronaldo Ananda. Samba, Cha, Cha, Salsa, Merengue, Bachata u.v.m. Am Freitag, 22.11. um 20.00 Uhr geht’s los, mit der besten deutschen Santana Tribute Band DE CORAZÓN. Eine Autobiografie über Carlos Santana läuft gerade in den Kinos und Altrocker Santana und 10facher Grammy Gewinner wird gerade wieder zum Thema. Bei seiner Musik treffen erstmals lateinamerikanische Rhythmen auf Rock und Blues. DE CORAZON präsentiert diese Musik mit enormer Spielfreude und Professionalität. Und das immer mit dem gleichen Ergebnis: ein tanzendes, fröhliches und begeistertes Publikum. Weiter geht es ab 22.00 Uhr mit der Aftershowparty. Hier präsentiert DJ Ronaldo Ananda die besten Hits aus Bachata, Merengue, Salsa,Cha cha u.a. Jetzt heißt es Tanzen und Feiern! Ein Muss für alle Freunde der lateinamerikanischen Musik.
Löschbezirksführer für Niedersaubach-Rümmelbach gewählt
Am Samstag, den 09.11.2024, fand im Löschbezirk Niedersaubach-Rümmelbach die turnusmäßige Löschbezirksführerwahl statt. Nach 18 Jahren im Amt stand der stellvertretende Löschbezirksführer Markus Thewes nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung. Jens Breitkopf wurde erneut zum Löschbezirksführer gewählt und Daniel Linnenbach zu seinem Stellvertreter.
von links: Wehrführer Hans Kartes, Markus Thewes, Jens Breitkopf, Daniel Linnenbach, Bürgermeister Klauspeter Brill. Foto: Wagner
Kinder basteln für Senioren
Nach dem großen Erfolg des vergangenen Jahres organisiert das Bündnis „Faire Stadt Saarlouis“ erneut eine Weihnachts-Bastel-Aktion zugunsten der Senioreneinrichtungen in Saarlouis.
Kinder aller Altersgruppen sind eingeladen, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und Weihnachtsbasteleien anzufertigen. Denkbar wäre Baumschmuck, Fensterbilder oder Tischdekoration. Die kreativen Werke sollen den Senior*innen in den drei Senioreneinrichtungen in der Bahnhofsallee, der Lisdorfer Straße und im Prälat-Subtil-Ring die Adventszeit verschönern. Die Einrichtungen würden sich sicherlich auch über Weihnachtskarten und Briefe freuen. Jeder kann sich an der Aktion beteiligen, auch Gemeinschaftsarbeiten von Kitas oder Schulen, wie zum Beispiel Collagen, sind möglich. Einzige Vorgabe ist, dass Rohmaterial im Sinne der Nachhaltigkeit verwendet wird, zum Beispiel Eisstiele, Wäscheklammern oder Servietten, aber auch Material, das man derzeit in der Natur findet wie Kastanien und Tannenzapfen. Die Familienbildungsstätte hat auf ihrer Internetseite https://www.fbs-saarlouis.de/ferienprogramm/ verschiedene Anleitungen zum Ausdrucken und Ausmalen bereitgestellt Die fertige Bastelei bzw. Briefe und Weihnachtskarten kann man bis einschließlich 30. November im Fachgeschäft für fairen Handel, „La Tienda“, Weißkreuzstraße 10, Saarlouis während den üblichen Öffnungszeiten, Montag bis Freitag, von 10 bis 18 Uhr und Samstag, von 10-16 Uhr abgeben. Jedes Kind erhält dort als Dankeschön ein kleines Geschenk.
Die Aktion ist ein Gemeinschaftsprojekt von La Tienda (Fachgeschäft des Fairen Handels), „Villa Vivendi“ (Verein für Sozialpsychiatrie), Diakoniekaufhaus, Katholische Familienbildungsstätte und der städtischen Abteilung Familie und Soziales. sb
Adventskino
Die Jugendpflege der Stadt Lebach lädt in Kooperation mit dem Landkreis Saarlouis in der Vorweihnachtszeit zu vier besonderen Kinotagen ein. An den Adventssonntagen gibt es im City-Filmstudio in Lebach ganz spezielle Vorführungen für Kinder.
Am 1. Dezember läuft der Film „Weihnachten der Tiere“, am 8. Dezember wird der Kinosaal zum Theater, denn dann ist Clown Lolek zu Gast und kocht Zimtsterne. Am 15. Dezember steht das Theaterstück „Für Hund und Katz‘ ist auch noch Platz“ auf dem Programm und am 22. Dezember läuft der Film „Der Grinch“ auf der Kinoleinwand.
Los geht es jeweils um 10 Uhr, der Eintritt kostet 5,50 Euro.
Mehr Infos bei der Stadtjugendpflege unter JFS@lebach.de oder Tel. (06881) 59-256 oder direkt im City-Filmstudio unter https://lebach.my-movie-world.de/kontakt.
„Karriere Kick“ in Lebach erneut ein voller Erfolg
Rund 1.000 Schüler bringen den Ball für ihre berufliche Zukunft ins Rollen
Am 6. November 2024 fand in der Lebacher Sport- und Mehrzweckhalle bereits zum zweiten Mal die Berufsorientierungsmesse „Karriere Kick“ statt. Die IT & Marketingagentur 3 Plus Solutions organisierte gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Lebach ein einzigartiges Networking-Event auf Augenhöhe.
Beim „Karriere Kick“ lernen sich Schüler und Unternehmensvertreter spielerisch beiTischkicker-Partien kennen. Angelehnt an das Speed Dating-Konzept tritt eine Gruppe von drei Schülern in einem Zwei-gegen-Zwei-Spiel gegen einen Unternehmensvertreter an.Zusätzlich können sich die Jugendlichen an den Unternehmens-Ständen über Praktika undAusbildungsmöglichkeiten informieren.
Das Konzept wurde von der Kivent GmbH (Karriere Kick Deutschland) entwickelt und ist deutschlandweit das erfolgreichste Messekonzept für Berufsorientierung und Azubi-Recruiting. Die Messe ist kostenfrei und wird digital per App organisiert. Schon im Vorhinein der Veranstaltung können sich Schüler so über die teilnehmenden Unternehmen informieren, Gesprächstermine buchen und danach auf die gewünschten Stellen bewerben. Bereits am Vorabend des Events fanden sich Unternehmensvertreter, Lehrer und Partner für einen ersten Austausch (am Kicker) zusammen. Mit dabei waren unter anderem der saarländische Wirtschaftsminister Jürgen Barke, Bürgermeister Klauspeter Brill, der Wirtschaftsförderer der Stadt Lebach Roman Werth und Marco Schröder von 3 Plus Solutions aus Lebach.
Neuer Naturschutzbeauftragter für Eidenborn
Nach dem Beschluss des Ortsrates Eidenborn vom 30.10.2024 erhielt Rainer Krämer am vergangenen Montag von Bürgermeister Klauspeter Brill seine Ernennungsurkunde zum Naturschutzbeauftragten des Stadtteiles Eidenborn.
Als Ansprechpartner für Naturschutzbelange innerhalb des Stadtteiles wird Herr Krämer ab sofort mit Gespür und Kenntnis die Interessen des Natur- und Landschaftsschutzes vertreten und sich zielgerichtet dafür einsetzen.
Die Kontaktdaten können auf der Internetseite der Stadt Lebach unter https://www.lebach.de/lebach/rathaus/fachbereiche-und-sachgebiete/fb-4-bauen-stadtplanung-umwelt/sg-402-umwelt-gruenflaechen-friedhofswesen/naturschutzbeauftragte
beim Sachgebiet 402 Umwelt, Grünflächen, Friedhofswesen oder über den Kurzlinkhttps://lmy.de/SrGcj eingesehen werden.Foto: Kirsch/Stadt
Weg frei für die Sanierung des Hallenbades
Beim Pfingsthochwasser sind an der kommunalen Infrastruktur der Stadt Lebach Schäden von insgesamt rund 7,7 Millionen Euro einstanden, unter anderem an der Fußgängerzone, der Tiefgarage in der City, der Theelbrücke, der Unterführung Pickardstraße und dem Asiatischen Garten. Am stärksten betroffen waren allerdings das Rathaus und das Hallenbad. Geschätzte 4,4 Millionen Euro müssen alleine für die Sanierung der technischen Anlagen des Hallenbades aufgebracht werden. Ein Betrag, den Lebach alleine nicht hätte stemmen können.
Bei seinem Besuch im Lebacher Rathaus hat Innenminister Reinhold Jost jüngst allerdings die finanzielle Unterstützung des Landes in Höhe von rund 90 Prozent der gemeldeten Schäden zugesichert. Da es nicht genügt, den Status Quo wiederherzustellen, sondern denWiederaufbau hochwassersicher umzusetzen, erhält die Stadt Lebach zusätzlich zu den Soforthilfen und den Mitteln aus dem Landeshaushalt für die Beseitigung der Hochwasserschäden Bedarfszuweisungen. Innenminister Reinhold Jost begründet dies so: „Gerade das Hallenbad ist enorm wichtig für die Stadt Lebach und ihre Bürgerinnen und Bürger: Es wird nicht nur von vielen Familien und Seniorinnen und Senioren besucht, sondern auch von zahlreichen Gästen aus den Nachbarkommunen. Außerdem nutzen es insgesamt 16 Schulen für den Schwimmunterricht, darunter auch die Landesförderschulen Louis-Braille und Ruth-Schaumann. Polizei, Bundeswehr und vier DLRG-Ortsverbände gehören ebenfalls zu den regelmäßigen Nutzern des Schwimmbads. Vor diesem Hintergrund ist eine Sanierung unerlässlich.“
Lebachs Bürgermeister Klauspeter Brill erklärt: „Wir haben unser Hallenbad 2009 bzw. 2010 aus eigenen Mitteln saniert. Die Rückzahlung des dafür aufgenommenen Kredits läuft noch. Die nun durch das Hochwasser erforderlich gewordene Sanierung stellt eine enorme Belastung für den städtischen Haushalt dar und kann weder durch uns, noch alleine mit den Soforthilfen umgesetzt werden. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass bei den Instandsetzungsarbeiten nicht nur der ursprüngliche Zustand wiederherzustellen, sondern auch Vorsorge für mögliche zukünftige Hochwasserereignisse dieser Art zu treffen ist. Dies haben wir bei Gesprächen mit dem Minister immer wieder betont und deutlich gemacht, wie wichtig das Hallenbad für Lebach ist.“ Mit der Zusage des Ministers ist der Weg nun frei für den Wiederaufbau. „Für die schnelle und unbürokratische Hilfe möchte ich mich daher auch an dieser Stelle noch einmal bei Minister Jost und der Landesregierung bedanken. Ebenso bei den Mitgliedern des Stadtrates.“ Der Rat hat in seiner jüngsten Sitzung am vergangenen Donnerstag einen Grundsatzbeschluss gefasst und die Verwaltung beauftragt, die entsprechenden Schritte zu einem hochwasseroptimierten Wiederaufbau des Hallenbades in die Wege zu leiten. „Es wird zwar noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, aber nun haben wir eine Perspektive, dass unser Hallenbad wieder geöffnet wird“, sagt der Rathauschef abschließend.
Volles Haus mit Partner Hund bei der Saarlouiser Kinder-UNI
Das 30. Semester der Kinder-UNI startet mit viel Freude im vollen Haus
Mit Spaß etwas neues Erlernen und Erleben ist bei der Saarlouiser Kinder-UNI wichtigstes Ziel. Es geht um das Mehr an Wissen über Schule hinaus und darum, die Neugier von Kindern zu stillen sowie lebenspraktische Erfahrungen zu bieten.
Das erfolgreiche Projekt „Kinder-UNI“ betreut die städtische Kinderbeauftragte Corinna Bast pädagogisch und konzeptionell bereits seit nun mehr 30 Semestern (= 15 Jahre) in enger Kooperation mit der Volkshochschule Saarlouis. Unerlässlich für den Erfolg sind auch die vielen Referenten, die das Projekt professionell mit ihrem Fachwissen bereichern und unterstützen.
Zu Gast waren Anfang November im Esther-Bejarano-Haus besondere Gäste zum Thema „Partner Hund“. Die Pudeldame Peaches und die BorderCollie-Hündin Anny kamen mit Frauchen und Pädagogin Anika Zimmer und Kollegin Jenny Neusüß zu einer interaktiven Kinder-UNI. Über 50 Kinder waren voller Freude dabei und lauschten erstaunlich leise und sehr interessiert den Erklärungen der erfahrenen, tiergestützten Pädagogin. Mit einer Präsentation führte sie in das Thema ein und erläuterte den Unterschied zwischen Begleit- und Arbeitshunden, Jagd- oder Wachhunden. Während Anika Zimmer die Kinder sehr gut mit Fragen in die Erklärungen einbezog nahmen Peaches und Anny schon mal ersten Kontakt zum Streicheln und Kuscheln mit den Kids auf. Sehr schnell verinnerlichten so die Kinder die richtigen Verhaltensweisen und eigene Körperhaltungen gegenüber Hunden. Durch Bildbeispiele lernten die Kinder auch die Körpersprache von ängstlichen oder aggressiven Hunden besser zu deuten und das nötige Verhalten von Menschen gegenüber den Tieren kennen. Aktiv durften die Kinder nacheinander Übungen mit den Hunden durchführen und sich so mehr Sicherheit im richtigen Umgang aneignen. Leuchtende Augen, strahlende Gesichter und viel Stolz auf sich selbst sah man bei allen. Ein kleines Wissensquiz gab es noch zum Schluss für alle Kinder als Anregung und Gedankenstütze, damit sie sich auch zuhause weiter mit dem Hundethema beschäftigen können.
Wie bei jeder Kinder-UNI gingen die Kinder voller positiver Eindrücke und neuem Wissen mit Vorfreude auf die nächsten Termine nach Hause. Seit Jahren begrüßen die vhs und die Kinderbeauftragte „Wiederholungstäter“ im positiven Sinne. Viele der Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren bleiben sozusagen lange „Studenten“ und besuchen die Vorlesungen über die vier Lebensjahre regelmäßig.
Das 30. Semester ist ein ganz besonderes Jubiläumsprogramm voller toller Highlights. Mit langer Warteliste ausgebucht ist bereits die 1. Kinderzaubergala in Saarlouis. Für die beiden Termine „Fußball bekloppt!“ mit Reiner Calmund (Nachholtermin 30.11.) und dem Sonnenkönig mit seiner Gefolgschaft der „Barocco Royal Companie“ (18.01.25) sind nur noch ganz wenige Plätze frei. cb
Fotos: Corinna Bast
Projekttag VFS
Projekttage zum Weltkindertag: Handwerkliches und Gärtnerisches Lernen in der Holzwerkstatt des Vereins für Sozialpsychiatrie Saarlouis
Anlässlich der Aktionswochen der Kreisstadt Saarlouis zum Weltkindertag 2024 öffnete der Verein für Sozialpsychiatrie am 25./26: September seine Türen für zwei besondere Projekttage für die Grundschule Prof.-Ecker in der Nachbarschaft. Im Rahmen dieser Aktion erhielten Schülerinnen und Schüler der Klassen eins bis drei die Möglichkeit, an interaktiven Stationen handwerkliche und gärtnerische Fähigkeiten zu erlernen und in die Welt des praktischen Arbeitens einzutauchen. Die Projekttage fanden in der Holzwerkstatt des Vereins statt und wurden von den Kolleginnen und Kollegen und Klientinnen und Klienten der Holzwerkstatt sowie der vereinseigenen Demeter-Gärtnerei organisiert und betreut.
Die Kinder durften an verschiedenen handwerklichen Stationen parallel arbeiten und sich kreativ entfalten. Eine der beliebtesten Aktivitäten war die Erstellung von Nagelbildern. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler lernen, präzise Nägel in vorgezeichnete Muster zu hämmern, was ihre Feinmotorik und ihr Verständnis für Formen und Muster förderte. Das Endergebnis war eine Vielzahl liebevoll gestalteter Bilder, die die Kinder stolz mit nach Hause nahmen.
Darüber hinaus wurden Holz-Igel und Holzvögel kreativ gestaltet und geschliffen. Hier lernten die Kinder den Umgang mit Schleifpapier und Werkzeugen, was ihr Vertrauen in ihre eigenen handwerklichen Fähigkeiten stärkte. Besonders faszinierend war der Einsatz der Standbohrmaschine – unter fachkundiger Anleitung konnten die Kinder erleben, wie einfach es ist, aus einem rohen Stück Holz ein Kunstwerk zu schaffen.
Parallel zu den Holzarbeiten führten die Kolleginnen und Kollegen aus der Demeter-Gärtnerei die Kinder an die Natur heran. In einer Station ging es um das Aussäen von Kresse. Hier lernten die Kinder nicht nur, wie man Pflanzen richtig sät, sondern auch, welche Pflege eine junge Pflanze braucht, um zu gedeihen. Ein weiteres Highlight war das Umpflanzen von Basilikum. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich intensiv mit der Pflanzenpflege auseinander, lernten über Wurzeln, Erde und das richtige Gießen. Diese Aktivitäten förderten nicht nur das Bewusstsein für Nachhaltigkeit, sondern vermittelten auch das Gefühl, Verantwortung für etwas Lebendes zu übernehmen.
Besonders beeindruckend war die Begeisterung der Kinder, die mit vollem Eifer bei der Sache waren. Sie lernten nicht nur den handwerklichen Umgang mit Holz und Werkzeugen oder das Pflanzen und Pflegen von Kräutern, sondern entwickelten auch ein tiefes Verständnis für das Zusammenspiel von Natur und handwerklichem Geschick. Viele Kinder äußerten, wie stolz sie darauf waren, etwas mit den eigenen Händen geschaffen zu haben, sei es ein Nagelbild oder ein umgepflanztes Basilikum.
Nicht nur die Kinder, auch die Klientinnen und Klienten des Vereins für Sozialpsychiatrie erlebten die Projekttage als eine Möglichkeit des Wachstums. In ungewohnter Rolle als Anleiterinnen und Anleiter konnten sie ihre eigenen Fähigkeiten zeigen und über sich hinauswachsen. Es war inspirierend zu sehen, wie sie mit Ruhe und Geduld die Kinder bei ihren Projekten anleiteten und dabei selbst neues Selbstbewusstsein entwickelten. Diese wertvolle Erfahrung ermöglichte es den Klientinnen und Klienten, ihre eigene Kompetenz und Stärke zu erleben und gleichzeitig etwas Positives an die nächste Generation weiterzugeben. Durch das gemeinsame Arbeiten und Erleben kamen unterschiedliche Zielgruppen miteinander in Kontakt, was Berührungsängste reduzierte und gegenseitige Akzeptanz stärkte. Sowohl die Kinder als auch die Klientinnen und Klienten des Vereins für Sozialpsychiatrie erlebten eine wertvolle Zeit des Austauschs und des voneinander Lernens, was letztendlich den Abbau von Schwellenängsten im Sinne der Integration und Inklusion förderte.
Die Projekttage im Rahmen des Weltkindertages 2024 waren ein voller Erfolg. Es war eine Freude, zu beobachten, wie die Kinder die Welt des Handwerks und der Pflanzen entdeckten und mit welcher Hingabe sie bei der Sache waren. Ihre kreativen Arbeiten und der neu gewonnene Bezug zur Natur sind das Ergebnis zweier Tage, die sicherlich in Erinnerung bleiben. Die städt. Kinderbeauftragte Corinna Bast war ebenfalls ganz begeistert bei ihrem Besuch vor Ort, da die Projekttage viele der Kinderrechte in den Fokus rückten. Das Recht auf Spiel und kreative Betätigung stand ebenso im Mittelpunkt wie das Recht auf Bildung, freie Entfaltung und ein nachhaltiges, gesundes Leben. Kinder sind unsere Zukunft und unsere Kinder brauchen mehr solcher nachhaltigen Projekte. Neue Projektideen sind deshalb schon angedacht!
Seda Altinbas
Grundschüler bei der Erstellung von Nagelbildern
Basilikum-Umpflanzung unter Anleitung der Gärtnerei
Holzigel wurden gestaltet und genagelt
Kinder lernen den Umgang mit einer Standbohrmaschine
Buchvorstellung 18.11.24, 18.30 Uhr bei Bock&Seip
Einladung zur Buchvorstellung: “Die Saarschiffer”
Der Verein für Heimatkunde Lisdorf e.V. präsentiert das neueste Werk von Harald Weiler: “Die Saarschiffer”.
Wir würden uns freuen, Sie am 18. November 2024 um 18.30 Uhr in der Buchhandlung Bock & Seip, Saarlouis, Großer Markt 2, begrüßen zu dürfen. In diesem umfassenden Buch beleuchtet der Autor die faszinierende Geschichte der Binnenschifffahrt auf der Saar, beginnend in der Antike bis hin zur modernen Zeit. Harald Weiler hat akribisch die Entwicklung der Saarschifffahrt recherchiert. Er beginnt mit den frühen Anfängen im Altertum und führt den Leser durch das Mittelalter, als die Erfindung der Kammerschleuse die Schifffahrt revolutionierte. Die Nähe zur Saar prägte das Leben vieler Lisdorfer Bewohner, die seit Jahrhunderten als Schiffer oder Flößer ihren Lebensunterhalt verdienten. Ab dem Jahr 1750 sind zahlreiche Namen von Lisdorfer Schiffern, die auf den Flüssen Europas zu Hause waren, dokumentiert. Harald Weilers Buch ist eine Hommage an diese mutigen Männer und Frauen, die die Geschichte der Saarschifffahrt geprägt haben. Es ist ein Muss für alle, die sich für die regionale Geschichte und die Entwicklung der Binnenschifffahrt interessieren.
Einladung Buchvorstellung 2024Frauen unterstützen Frauen -Spende an Frauenhaus Saarlouis
„Mindful Power Talks“ – ein Speaker Event von Frauen für Frauen, mit der Ideengeberin Darlene Hinnüber und anderen wundervollen Powerfrauen, in Kooperation mit der Frauenbeauftragten der Stadt Saarlouis, war ein voller Erfolg.
Die Idee dahinter war ein kleines Event, das für Miteinander steht und Großes bewirken kann. Eine kleine Bühne, wichtige Lebensthemen und großartige Expertinnen, die mit ihrem Wissen Menschen nachhaltig unterstützen und wichtige Impulse geben möchten.
Doch dies allein genügte Darlene Hinnüber nicht“: Wichtig war mir auch mit dem Erlös Saarlouiser Frauenprojekte zu unterstützen. Gewalt und Missbrauch sind auch 2024 immer noch ein Thema. Es berührt mich sehr, dass wir mit diesem Event des Wachstums, etwas zurückgeben können“.
Das AWO Frauenhaus in Saarlouis bekam nun den ersten Teil der Spende. Die Leiterin des Frauenhauses Marie Jerzenbeck bedankte sich und freute sich sehr darüber. “Mit dieser großzügigen Spende wird das Projekt „Gute Berührung“ gefördert. Vielen Frauen wurde körperliche oder sexuelle Gewalt angetan. Mit Meditation, Atemübungen und auch mit positiven Körperberührungen, möchten wir den Frauen wieder ein wertschätzendes Gefühl für sich selbst und ihren Körper vermitteln. Des Weiteren wird das Geld für verschiedene Angebote wie zum Beispiel Kreatives Gestalten oder Ausflüge genutzt“ erklärt Marie Jerzenbeck.
„Wir wollen mit dieser Spende auch auf die wertvolle Arbeit des Frauenhauses aufmerksam machen und möchten betroffene Frauen ermutigen den Weg aus der Gewaltspirale, mit professioneller Unterstützung, zu wagen“ so Sigrid Gehl.
Autorin Sigrid Gehl
Foto Darlene Hinnüber
Bildtext: v.l.n.r. Darlene Hinnüber, Marie Jerzenbeck und Sigrid Gehl bei der Spendenübergabe
Mittagspausenführung im Stadtarchiv
Im Rahmen der alternierenden Mittagspausenführungen, der städtischen Einrichtungen in der Kaserne VI, steht im November im Stadtarchiv Saarlouis wieder eine kleine Präsentation an.
Mit dem “Manuscrit tiré de Sarrelouis et de ses environs” wird heute ein wichtiges Einzeldokument der Archivbestände vorgestellt und im Original zu sehen sein. Die dreibändige Handschrift des Notars Nicolas Bernard Motte aus dem 19. Jahrhundert stellt bis heute eine der wichtigsten Sekundärquellen zur Geschichte der Stadt in französischer Zeit dar. Das Werk selbst, die Person seines Autors sowie der Quellenwert der Schrift sollen in einem kurzen Vortrag angesprochen werden.
Treffpunkt: Städtisches Museum Saarlouis, 1. OG., Mittwoch, 13. November, 12:30 Uhr.
Straßensanierung in Aschbach und Gresaubach
Im Auftrag der Stadt Lebach saniert die Firma Dittgen Bauunternehmen die Straßen Buchenweg (ab „Auf Mess“) in Gresaubach sowie in Aschbach die Flurstraße zwischen Brühlstraße und Haus Nr. 18.
Dabei wird die Asphaltdeckschicht um 4 cm abgefräst und am folgenden Tag wieder asphaltiert. Allerdings muss der Bereich dazu für 2 Tage voll gesperrt werden. Geplant sind die Arbeiten zwischen dem 12. und 15. November 2024. Die Anwohner werden gesondert informiert.
Um in Aschbach den Verkehr aus der Brümburgstraße zu gewährleisten, wird die Straße in zwei Abschnitten asphaltiert. Die Zuwegung wird für die Anwohner zunächst von der B269 und anschließend aus Bubach möglich sein.
Prof. Wolfram Schmitt-LeonaProf. Wolfram Schmitt-Leonardy präsentiert und moderiert: Ein Konzert seiner besten Studenten Kaan Baysal | Jeyu Lee | Jan Cmejla | Mari Ichihashi
Der gebürtige Saarlouiser Pianist und Professor für Klavier Wolfram Schmitt-Leonardy, dessen begehrte Meisterkurse für Klavier weltweit von den international erfolgreichsten jungen Nachwuchspianisten besucht werden, lädt am Donnerstag, dem 14. November 2024 um 19:00 Uhr im Vereinshaus Fraulautern zu einem besonderen musikalischen Ereignis ein. Dazu bringt er eine Auswahl seiner besten Studenten mit. Die Konzerte mit Wolfram Schmitt-Leonardy und seinen Studenten haben sich in den vergangenen Jahren beim Publikum in Saarlouis auf Grund ihrer hohen künstlerischen Qualität und ihres Unterhaltungswerts stets großer Beliebtheit erfreut. Auf dem Abendprogramm stehen diesmal so beliebte Werke der Klavierliteratur wie Frédéric Chopins Nocturnes und Préludes, die legendäre Sonate von Franz Liszt und weitere wunderschöne Musik von Domenico Scarlatti, Sergej Prokofiev u.a.
Wolfram Schmitt-Leonardy moderiert das Konzert und stellt dem Publikum jeden der jungen PianistInnen in seiner gewohnt humorvollen und sympathischen Art persönlich vor, gibt ein paar erhellende Einblicke in die Werke, die deren Verständnis erleichtern und damit dem Publikum einen noch größeren Genuss der Musik erlauben.
Zwei der Pianisten wurden vom Starpianisten Lang Lang in dessen Förderprojekten persönlich unter einigen Wunderkindern für die Förderung ihrer Karriere ausgewählt. Alle 4 Pianisten des Abends waren mehrfach in internationalen Klavierwettbewerben erfolgreich und studieren bei Professor Schmitt-Leonardy, der sowohl als Pianist und Professor für Klavier für seine herausragende Meisterschaft in beiden Bereichen international hohes Ansehen genießt.
Liebhaber von klassischer Musik und Menschen mit Sinn für Ästhetik und Atmosphäre sollten dieses Konzert nicht verpassen. Die jungen Pianisten aus Prag (Jan Cmejla), Istanbul (Kaan Baysal), Seoul (Jeyu Lee) und Tokyo (Mari Ichihashi) gehören als Künstler zu den besten ihres Fachs. Sie repräsentieren Disziplin, Hingabe, Leidenschaft und letztlich das Streben nach Wahrheit in der Kunst. Mit ihrer berührenden Musik und internationalen Konzerttätigkeit treten sie als Botschafter nicht nur von Kultur, sondern auch Werten wie Verständigung und gegenseitigen Respekt ein. Werte die unsere Gesellschaft gerade in diesen Zeiten dringend braucht.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Kreisstadt Saarlouis. Karten zum Preis von 18 € (Erwachsene) und 12 Euro (Schüler und Studenten) gibt es nur an der Abendkasse.
Hochwasserhilfe für Lebach
Beseitigung von Hochwasserschäden: Stadt Lebach erhält zusätzliche finanzielle Unterstützung vom Innenministerium
Die Schadenshöhe liegt in Lebach bei rund 7,7 Millionen Euro. Damit ist die Stadt die am zweitstärksten betroffene Kommune im Saarland.
Die Maßnahmen zum Wiederaufbau der durch das Hochwasser beschädigten Infrastruktur – vor allem das städtische Hallenbad – sollen Hochwasser sicher umgesetzt werden. Aus diesem Grund erhält die Stadt Lebach zusätzlich zu den Soforthilfen und den Mitteln aus dem Landeshaushalt für die Beseitigung der Hochwasserschäden Bedarfszuweisungen vom Innenministerium in Höhe von zwei Millionen Euro.
Schäden entstanden unter anderem an der Fußgängerzone, der Tiefgarage City Haus, der Theelbrücke, der Unterführung Pickardstraße und dem Asiatischen Garten. Am stärksten betroffen waren allerdings das Rathaus und das Hallenbad. Die zusätzlichen finanziellen Hilfen sollen der Stadt den Wiederaufbau der beschädigten Infrastruktur ermöglichen.
„Gerade das Hallenbad ist enorm wichtig für die Stadt Lebach und ihre Bürgerinnen und Bürger: Es wird nicht nur von vielen Familien und Seniorinnen und Senioren besucht, sondern auch von zahlreichen Gästen aus den Nachbarkommunen. Außerdem nutzen es insgesamt 16 Schulen für den Schwimmunterricht, darunter auch die Landesförderschulen Louis-Braille und Ruth-Schaumann. Polizei, Bundeswehr und vier DLRG-Ortsverbände gehören ebenfalls zu den regelmäßigen Nutzern des Schwimmbads. Vor diesem Hintergrund ist eine Sanierung unerlässlich“, erklärte Innenminister Reinhold Jost.
Die schnelle und unbürokratische Bereitstellung von Hilfsgeldern durch die Landesregierung sei ein wesentlicher erster Schritt gewesen, um die Kommunen in die Lage zu versetzen, Hochwasserschäden zeitnah und effizient beseitigen zu können, so der Minister weiter.
„Doch damit endet unsere Unterstützung der saarländischen Städte und Gemeinden bei Weitem nicht. Wir müssen auch prüfen, ob die bisher bereitgestellten Mittel ausreichen und gegebenenfalls nachsteuern.“
Lebach zum Beispiel hat sein Hallenbad 2009 bzw. 2010 aus eigenen Mitteln saniert. Die Rückzahlung des dafür aufgenommenen Kredits läuft noch. Die nun durch das Hochwasser erforderlich gewordene Sanierung stellt damit eine enorme Belastung für den städtischen Haushalt dar und kann allein mit den Soforthilfen nicht umgesetzt werden. Das gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass bei den Instandsetzungsarbeiten nicht nur der ursprüngliche Zustand wiederherzustellen, sondern auch Vorsorge für mögliche zukünftige Hochwasserereignisse dieser Art zu treffen ist.
Der Minister betont: „Lebach hat im Anschluss an das Hochwasser von 1993 diverse Schutzmaßnahmen ergriffen. Bis zu diesem Jahr haben sich diese auch bewährt. Nun müssen sie allerdings kritisch beleuchtet und verbessert werden. Dazu gehört unter anderem auch die Prüfung von Gebäudestandorten hinsichtlich der Hochwassersicherheit, z.B. beim Hallenbad. Wir werden in diesem Bereich ebenfalls weiterhin Hand in Hand mit den Kommunen zusammenarbeiten, um das Saarland in Zukunft bestmöglich auf Ereignisse solcher Art vorzubereiten.“
Bürgermeister Klauspeter Brill bedankt sich bei Minister Jost und der Landesregierung für die schnelle und unbürokratische Hilfe: „Wir sind sehr dankbar für diese finanzielle Unterstützung. Damit ist der Weg frei für den Wiederaufbau der so wichtigen städtischen Infrastruktur. Dies hätten wir als Kommune alleine niemals stemmen können. Es wird zwar noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, aber nun haben die Verwaltung, der Stadtrat und vor allem die Bevölkerung eine Perspektive – gerade hinsichtlich der Wiedereröffnung unseres Hallenbades.”
Hintergrund Zur Schadensregulierung für die Kommunen hat die Landesregierung im Nachtragshaushalt 33 Millionen Euro bereitgestellt, sowie insgesamt 10 Millionen Euro Bedarfszuweisungen als Soforthilfe. Die Soforthilfen für das Jahr 2024 in Höhe von 5 Millionen Euro werden in erster Linie zur schnellen Instandsetzung von Infrastruktur- und Gebäudeschäden betroffener Kommunen verwendet. So werden u.a. Technikanlagen in Verwaltungsgebäuden oder Heizungsanlagen in Vereinshäusern repariert, oder bereits getätigte Aufwendungen unbürokratisch und schnell abgegolten. Auf die Bedarfszuweisungen an den Saar-Pfalz-Kreis, der 858.048 € erhielt, folgten die zu den Soforthilfen für Kommunen im Regionalverband Saarbrücken (rund 1,62 Millionen Euro), und in den Landkreisen Neunkirchen (508.778 Euro), Saarlouis (rund 1,38 Millionen Euro), Merzig-Wadern (341.854 Euro) und St. Wendel (285.548 Euro). Für das Jahr 2025 ist eine weitere Teilzahlung von 5 Millionen Euro vorgesehen.
Medienkontakt:
Pressestelle des Ministeriums für Inneres, Bauen und Sport
Telefon: +49 (0)681 501 2102
Mail: presse@innen.saarland.de
Internet: www.innen.saarland.de
Gefahren in der Advents- und Weihnachtszeit
Rauchmelder, Feuerlöscher und Co. – Brandschutz zu Hause
Winterzeit ist eine besondere Zeit auch für Seniorinnen und Senioren. Oft wird viel mit Kerzen dekoriert und der Adventskranz bringt die richtige Vorfreude ins Heim. Aber was passiert, wenn man vergisst, die Kerzen zu löschen und was sollte man beachten in Brandsituationen?
Das Team des Offenen Seniorentreffs möchte Sie zu einem Vortrag mit diesen Themen einladen. Anke Diegler, Brandschutzbeauftragte der Stadt Saarlouis , referiert am Montag, den 18. November von 10.00 – 12.00 Uhr im „Esther-Bejarano Haus“ in der Holtzendorffer Str. 2 in Saarlouis.
Offene Feuer, große Hitze und Elektrizität stellen die häufigsten Brandursachen im häuslichen Bereich dar. Viele Brände könnten vermieden werden, wenn dem Brandschutz im Umfeld der eigenen vier Wände mehr Aufmerksamkeit geschenkt würde.
Dabei stehen u. a. Themen wie häufige Brandursachen und damit in Zusammenhang stehende – Gefahrenstoffe und Gefahrenquellen, Brandvorbeugung (Elektrogeräte, Aufladen von Handys …), Verhalten im Brandfall und Brandbekämpfung, Installierung von Rauchmeldern usw. im Mittelpunkt.
Um Anmeldung unter Tel-Nr.: 06831/ 443-383 (Seniorenmoderatorin Birgit Cramaro) oder Brigitte Bilz unter der Handy-Nr.: 0172-6970525. wird gebeten.
Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Frankfurt
Die Seniorenfahrt zum Frankfurter Weihnachtsmarkt findet am Dienstag, 10.12.2024 statt.
Die Stadt Lebach (Sachgebiet Jugend, Frauen und Senioren) lädt zu einer Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Frankfurt ein. Der traditionsreiche Weihnachtsmarkt in Frankfurt am Main präsentiert sich in der malerischen Fachwerkkulisse von Römerberg und Paulskirche bis hinunter zum Mainufer. Als Blickfang reckt sich der größte Weihnachtsbaum der Republik in den Himmel, ein vielfältiges Programm, Adventskonzerte und kulinarische Verführungen warten auf die Besucherinnen und Besucher.
Abfahrt ist um 9.30 Uhr am Busbahnhof in Lebach, Ankunft in Frankfurt gegen 12 Uhr. Die Rückfahrt erfolgt um 18.30 Uhr, Ankunft in Lebach ist gegen 22 Uhr geplant. Der Fahrpreis beträgt 25 Euro, zahlbar bis 3.12.2024 an der Information/Zentrale des Rathauses Lebach, Tel. (06881) 590. Der Rathaus ist wie folgt geöffnet: Montag und Dienstag 8 Uhr bis 12 Uhr und 14 Uhr bis 16 Uhr, Donnerstag durchgehend von 8 Uhr bis 18 Uhr, Mittwoch und Freitag jeweils von 8 Uhr bis 12 Uhr.
Ehrung für kommunalpolitisches Engagement
Fred Metschberger mit „Freiherr-vom-Stein-Medaille“ ausgezeichnet
Innenminister Reinhold Jost hat dem Gresaubacher Fred Metschberger am 31. Oktober 2024 für besondere Verdienste um die kommunalpolitische Selbstverwaltung die „Freiherr-vom-Stein-Medaille“ verliehen.
Im Rahmen einer Feierstunde lobte der Minister im Landratsamt in Saarlouis das Engagement von Metschberger und sechs weiteren Kommunalpolitikern aus dem Landkreis. „Wir brauchen Menschen wie sie, die sich ehrenamtlich einsetzen, damit die saarländischen Städte und Gemeinden alle Herausforderungen meistern“, sagte Reinhold Jost in seiner Laudatio.
Innenminister Jost bezeichnete Fred Metschberger als einen Kommunalpolitiker, der weit über seine Heimatgemeinde hinaus eine Strahlkraft entwickelt hat – nicht aufgrund seiner Parteizugehörigkeit, sondern aufgrund seiner Persönlichkeit. Jost dankte ihm für sein nie nachlassendes Engagement für den ländlichen Raum.
1984 wurde unter dem Vorsitz von Fred Metschberger der FDP-Ortsverband Gresaubachgegründet. Vom 11. August 1989 bis zum 22. März 1993 sowie vom 19. August 1994 bis dato ist Metschberger im Ortsrat tätig. Während der ersten Periode (von 1989 bis 1993) war er Ortsvorsteher, von 1994 bis 1999 dann stellvertretender Ortsvorsteher. Seit 2009 ist er erneut Ortsvorsteher und widmet sich intensiver denn je den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger von Gresaubach. Bereits im Jahre 2008 wurde er darüber hinaus Mitglied des Stadtrates Lebach und führt seit 1. Juli 2012 die FDP-Stadtratsfraktion an.
2019 wurde er zum ehrenamtlichen Beigeordneten der Stadt Lebach ernannt und 2024 für die neue Legislaturperiode in diesem Amt bestätigt.
Fred Metschberger war nicht nur Gründungsvorsitzender des FDP-Ortsverbands, sondern auch der Vereinsgemeinschaft Gresaubach (1991), für die er später als Geschäftsführer agierte. Seine Aktivitäten in der Vereinslandschaft von Gresaubach sind vielfältig. So hatte er beispielsweise 18 Jahre lang verschiedene Positionen im Vorstand des Musikvereins „Harmonie Gresaubach“ inne, ferner führte er den VdK-Ortsverband Gresaubach/Steinbach/Dörsdorf als Vorsitzender. Im Deutschen Roten Kreuz und dem Hundesportverein war er ebenfalls im Vorstand tätig. Als Mitglied ist er in der Kulturgemeinschaft, im Obst- und Gartenbauverein, im Sportclub Gresaubach und im Historischen Verein verwurzelt.
All diese Aufgaben erfordern Zeit, Kraft und Ausdauer. Mit der Verleihung der Freiherr-vom-Stein-Medaille wurde die außergewöhnliche Einsatzbereitschaft nun auch entsprechend gewürdigt.
Bürgermeister Klauspeter Brill erklärt: „Was Fred Metschberger für Gresaubach leistet, ist nicht hoch genug zu bewerten. Das haben die Bürgerinnen und Bürger auch bei der jüngsten Kommunalwahl mit ihrem Votum zum Ausdruck gebracht. Als Stadtratsmitglied und Fraktionsvorsitzender der FDP setzt er sich stets für seinen Ort ein und ist als Beigeordneter ein Vertreter, auf den ich mich persönlich stets verlassen kann.“
Landrat Patrik Lauer betonte, wie wichtig Kommunalpolitik ist: „Die kommunale Ebene gilt nicht ohne Grund als die bürgernächste Art der Politik. Sie ist das Fundament unserer Demokratie. Kommunale Selbstverwaltung ist ein extrem hohes Gut, denn die Akzeptanz von Entscheidungen vor Ort ist dann am größten, wenn sie durch Partizipation erzielt werden. Unsere Preisträgerinnen und Preisträger haben durch ihr jahrzehntelanges Engagement maßgeblich dazu beitragen, dass die Menschen im Landkreis Saarlouis Vertrauen in das Funktionieren einer lebendigen Demokratie fassen können. Sie sind echte Wahrer unseres Gemeinwesens und der Kitt, der unser System zusammenhält.“
von links: die Landtagsabgeordnete Sandra Quinten, Lebachs Bürgermeister Klauspeter Brill, Fred Metschberger, Innenminister Reinhold Jost und Landrat Patrik Lauer. Foto: Florian Wagner/Stadt Lebach
Eine Rose für mehr Sichtbarkeit: „Die Stimme der Frauen“ ziert jetzt Saarlouiser Innenhofplätze
Kleine Blume mit großer Bedeutung: Es war ein feierlicher Anlass, der die Pflanzung eines Rosenbeetes in der Saarlouiser Innenstadt umrahmte – denn nicht nur die Pflanze, auch der Ort hat eine besondere Bedeutung. Das neue Rosenbeet ziert den Lisa Stromsky-Stockhausenplatz in der Bibelstraße, einen der vier Innenhöfe, die seit 2021 die Namen verdienter Frauen der Stadtgeschichte tragen. Ein wichtiger Schritt, um die Verdienste von weiblichen Persönlichkeiten in Saarlouis ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. „Frauen haben unsere Stadt nachhaltig geprägt“, erklärte Frauenbeauftragte Sigrid Gehl. „Es geht darum, weibliche Vorbilder sichtbar zu machen und auch die weibliche Seite der Stadtgeschichte zu zeigen.“
Mit der Rosenpflanzung soll der Platz nun auch in seiner Erscheinung aufgewertet werden. Die Initiative dafür kam von den beiden Service-Clubs Zonta Saarlouis und Soroptimist Merzig-Saarlouis. „Die Rose ist ein starkes Zeichen der Verbundenheit“, erklärte Soroptimist-Präsidentin Renate Memmesheimer. „Sie erinnert an das Leben und Wirken starker Frauen in Saarlouis die sich mit Kraft und Mut zum Wohle der Bürger eingesetzt haben.“
Neben den beiden Clubs beteiligte sich auch die Landtagsvizepräsidentin Dagmar Heib an der Feierlichkeit ebenso wie der Frauenhistorische Arbeitskreis, der als Teil des Lokalen Bündnisses für Familie die Geschichte von Frauen, Aktivistinnen und Feministinnen aus Saarlouis recherchiert und dokumentiert hat.
„Wir hatten in Saarlouis einiges nachzuholen bei der Benennung von Straßen und Plätzen nach weiblichen Persönlichkeiten“, betonte OB Marc Speicher. „Ein kleiner Schritt ist getan, aber wir müssen auch nach vorne blicken, denn auch weiterhin muss hier noch viel getan werden.“
Die Pflanzung der Rosen in den beiden Innenhöfen der Bibelstraße wurde durch die Grünflächenabteilung des Neuen Betriebshofes durchgeführt. Aufgrund des Schattenwurfes in der Weißkreuzstraße können dort keine Rosen gepflanzt werden.
Bei der Rosenart handelt es sich um eine besondere Züchtung. Symbolträchtig: Es ist die „Soroptimist Women’s Voice“ – die Stimme der Frauen.
Fortschritt bei Ostring: Festlegung auf Variante – Anschluss an B 51 hat weiter Priorität
Digitalisierung und allem voran wichtige Infrastrukturprojekte waren Anlass für die Einladung des neuen Oberbürgermeisters Marc Speicher an Oliver Luksic, Parlamentarischem Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Verkehr. Zu einem gemeinsamen Treffen fanden sich Oliver Luksic, OB Marc Speicher, BM Carsten Quirin, BGO Gerald Purucker sowie die neue Citymanagerin Kirsten Cortez de Lobao im Saarlouiser Rathaus zusammen.
„Oliver Luksic hat zusammen mit und für Saarlouis im Bereich Verkehr und Digitalisierung und insbesondere derer beiden in Verbindung viel auf den Weg gebracht. Die Unterstützung der 5-G-Projekte beispielsweise bei den HoloLens-Brillen für die Stadtführungen oder die gegenseitige und situationsangepasste Warnung für Radfahrer und Autofahrer in der Helmut-Kohl-Straße sind dafür nur zwei von vielen Beispielen“, so OB Speicher.
„Im Bereich Verkehr und insbesondere Ostring, Brückenbauwerk 99 und Ortsumgehung Fraulautern ist aber weiter viel zu tun“, erklärt der Saarlouiser Oberbürgermeister. In einem konstruktiven Dialog wurde deutlich, dass die Weiterentwicklung und der Ausbau einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur entscheidend dazu beitragen, Saarlouis als Wirtschaftsstandort zu stärken und gleichzeitig die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern.
Der Parlamentarische Staatssekretär Oliver Luksic betonte die Fortschritte bei den geplanten Straßenbauprojekten in Saarlouis: „Bei den Straßenbauprojekten in Saarlouis geht es voran. Beim Ostring sind Bund und Land auf einem guten gemeinsamen Weg. Uns liegen nun die notwendigen Planungsunterlagen vor, und zeitnah erfolgt die Abstimmung zur Vorzugsvariante. Bund und Land sind bestrebt, in Kürze die nächsten Schritte zu machen, damit es Richtung Baurechtschaffung, Bau und Fertigstellung weitergeht. Gleiches gilt für die Planungen des Ersatzneubaus der Fraulauterner Brücke (sog. Bauwerk 99). Darüber hinaus gibt es spannende Impulse für neue Perspektiven am Bahnhof wie auch entlang der Bundeswasserstraße Saar. Es geht voran!“
Da nun dem Bund die vom Land bevorzugte Trassenführung vorliegt kann der Prozess endlich in die nächste Phase eintreten. Dabei geht es auch weiterhin um die Einigung, dass der Anschluss des Ostrings im Bereich der Grube Duhamel an die B 51 vor dem Bau des sonstigen Ostrings erfolgen kann. „Saarlouis geht vor. Wir müssen hier die gemeinsamen Interessen von Fraulautern, allen Stadtteilen, der Saarlouiser Kaufmannschaft und anliegenden Gemeinden wahrnehmen. Wir danken Oliver Luksic für das große Engagement für Saarlouis und die Region und setzen auf den weiteren gemeinsamen Weg für unsere Heimat“, so Speicher.
Gesprächsthemen waren neben dem Ostring mit Ortsumgehung, dem Ersatzneubau der Fraulauterner Brücke unter anderem die Eisenbahnüberführung Roden sowie der Hauptbahnhof Saarlouis.
v.l.: Citymanagerin Kirsten Cortez de Lobao, Oberbürgermeister Marc Speicher, Oliver Luksic (MdB), Bürgermeister Carsten Quirin und Beigeordneter Gerald Purucker beim gemeinsamen Treffen im Saarlouiser Rathaus.
Foto: Sophia Tull
YOUR VISION – Berufliche Orientierung für Frauen
Unter dem Motto „Your Vision“ veranstalteten der Landkreis Saarlouis und die Kreisstadt Saarlouis einen Workshop für junge Frauen, die sich beruflich orientieren möchten, in der „Startbahn25“. Vier Frauen berichteten aus ihrem beruflichen Leben.
Es ist nicht immer einfach für junge Mädchen, eine Idee zu entwickeln, welchen beruflichen Weg sie einschlagen möchten beziehungsweise können. Um jungen Frauen Inspirationen zu geben und aufzuzeigen, dass es manchmal mehrere Anläufe braucht, bis man den passenden Beruf gefunden hat, fand Ende Oktober in der „Startbahn25“ ein Workshop unter dem Motto „Your Vision“ statt. Sigrid Gehl, städtische Frauenbeauftragte begrüßte die Interessentinnen und bedankte sich bei den Referentinnen und den Kooperationspartnerinnen. „Wir möchten Sie alle ermutigen, Ihrer persönlichen Berufung zu folgen und Ihren ganz eigenen Weg zu gehen, jenseits der klassischen Rollenmuster, so Gehl.
Vier Frauen aus unterschiedlichen Ausbildungsberufen berichteten den Teilnehmerinnen, warum sie sich für ihren Beruf entschieden haben, was ihre Inspiration war, welche Voraussetzungen für die jeweilige Ausbildung erforderlich sind und welche Hindernisse sie überwinden mussten, um dort anzukommen, wo sie heute sind. Stephanie Veith erzählte, dass ihre Eltern wollten, dass sie eine Ausbildung zur Köchin macht. In der Ausbildung stellte sie fest, dass der Beruf ihr Spaß macht und sie kreativ sein kann. Heute ist sie selbständig und leitet den Partyservice Schwedt mit 70 Mitarbeitenden. Diana Rothenmeyer, Landschaftsgärtnermeisterin beim Neuen Betriebshof Saarlouis, bestärkte die jungen Frauen darin, nicht in Rollenklischees zu denken. Sie selbst musste lange Zeit suchen, bis sie eine Ausbildungsstelle fand, da in diesem Berufszweig männliche Azubis bevorzugt werden. Die Maler- und Lackierermeisterin Anna Barth zeigte den jungen Frauen auf, dass sich nach einer Ausbildung auch weitere Türen öffnen können. Nach einigen Jahren in ihrem Beruf, beschloss sie, Lehramt zu studieren. Heute unterrichtet sie im Maler- und Lackiererhandwerk an der Berufsschule in Saarbrücken. Die heutige kaufmännische und ärztliche Direktorin des Caritasklinikum Saarbrücken, Margret Reiter, bestärkte die Frauen darin, wie wichtig es ist, an eigenen Zielen festzuhalten. So hat sie sich trotz anfänglicher schulischer Schwierigkeiten bis zum Medizinstudium hochgearbeitet und führt heute über 2000 Mitarbeitende.
Zur Erinnerung erhielten die Workshop-Teilnehmerinnen eine Tasche mit Infomaterialien und kleinen Erinnerungen zu den vorgestellten Ausbildungsberufen. An einer Fotowand konnten sie sich mit ihrer Zukunftsvision fotografieren lassen.
„Wir hoffen, mit dieser Veranstaltung die jungen Frauen darin bestärkt zu haben, ihre Vision nie aus dem Blick zu verlieren, auch wenn der berufliche Weg vielleicht auf Umwegen verläuft“, so Anette Plewka vom „YOU-Das Jugendbüro“ der Kreisstadt Saarlouis. Die Veranstaltung fand in Kooperation zwischen der Frauenbeauftragten der Kreisstadt Saarlouis Sigrid Gehl, dem Jugendbüro YOU (Anette Plewka und Joana Goebel), der Startbahn25 (Sarah Schramm) und der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt Martina Coniglio statt.


Prokurist Hans-Rudolf Fellinger in den Ruhestand verabschiedet
In einem feierlichen Rahmen wurden Prokurist Hans-Rudolf Fellingernach 38 Dienstjahren bei der GBS Saarlouis in den Ruhestand verabschiedet.

Als Hans-Rudolf Fellinger im Jahre 1986 bei der GBS begann galt es, das buchhalterische Fundament nebst moderner EDV aufzubauen. Wie Geschäftsführer Knut Kempeni im Rahmen der Verabschiedung ausführte, meisterte er dies perfekt und hat über die vielen Jahre uneingeschränkt mit seinem außergewöhnlichen Engagement die Gesellschaft mit zu dem gemacht, was sie heute ist und auszeichnet: Vorhaltung bezahlbaren Wohnraums bei geordneten stabilen finanziellen Verhältnissen. Nicht nur, dass Hans-Rudolf Fellinger die Buchhaltung in Perfektion beherrschte, er wusste auch über alle Zahlen und deren Herkunft Bescheid und war eine große Hilfe wenn es einmal galt, eine Differenz aufzuklären. Notwendige Investitionen, sei es in die Erhaltung, in die Modernisierung oder, wie in den letzten Jahren in den Neubau
brauchen finanzielle Mittel. So hatte Hans-Rudolf Fellinger stets alle Förderprogramme des Bundes, des Landes und zuletzt auch die der Europäischen Union im Blick, die er geschickt in Vorhaben einbrachte. Er ließ sich auch nicht von überdimensionierten Bürokratieanforderungen abschrecken, sondern führte das Verfahren konsequent durch. Wir werden ihn sehr vermissen, führte Geschäftsführer Knut Kempeni weiter aus.
Die Verabschiedung erfolgte im Rahmen einer offiziellen Feierstunde, an der neben dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Herrn Oberbürgermeister Marc Speicher, Mitgliedern des Aufsichtsrates, der frühere Oberbürgermeister der Kreisstadt Saarlouis, Herr Peter Demmer, frühere GBS- Geschäftsführer, -Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter sowie weitere Gäste teilnahmen.
Für seine langjährige Unterstützung und Treue dankten ihm Geschäftsführer Knut Kempeni und Oberbürgermeister Marc Speicher, verbunden mit den besten Wünschen für einen glücklichen Ruhestand.
Jessica Kiefer und Nadine Schmitt zu Prokuristinnen bestellt

Knut Kempeni freute sich im Rahmen der Feierstunde mitteilen zu können, dass der Aufsichtsrat dem Vorschlag der Geschäftsführung gefolgt sei und zum 1. November 2024 Frau Jessica Kiefer und Frau Nadine Schmitt die Prokura übertragen habe. Frau Kiefer hat im Unternehmen ihre Ausbildung gemacht und ist seit 2014 verantwortlich für den Bereich Bestandsmanagement und Technische Verwaltung. Frau Schmitt ist im Jahr 2003 zur GBS gekommen und seit 2015 verantwortlich für den Bereich Finanzen.
Beide bringen neben ihrem Engagement viel Erfahrungen mit,
um die anstehenden großen Herausforderungen angehen zu können. Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Marc Speicher beglückwünschte die neuen Prokuristinnen und wünschte ihnen viel Erfolg. Aus dem eigenen Unternehmen verantwortliche Führungsstellen besetzen zu können, sei sehr erfreulich, aber da habe die GBS in der Vergangenheit ja
schon bewiesen, dass dies eine gute Sache ist.

Verkehrsbehinderungen wegen Pokalspiel
Am Dienstag, 5. November 2024, trifft die SG Saubach im Saarlandpokal auf den Drittligisten 1. FC Saarbrücken. Das Spiel findet um 19 Uhr im Stadion an der Dillinger Straße in Lebach statt. Aus diesem Grund muss in diesem Bereich ab 16 Uhr mit Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden.
In der Schlesierallee gilt eine Einbahnstraßenregelung, außerdem sind verschiedene Halteverbote eingerichtet. Den Fußballfans wird empfohlen, möglichst mit dem ÖPNV anzureisen.
Wertstoffhof geschlossen
Der Wertstoff- und Entsorgungshof in der Hans-Schardt-Straße in Lebach ist am Samstag, 2. November 2024 (nach dem Feiertag Allerheiligen) geschlossen.
Mittagspausenführungen im Städtischen Museum Saarlouis am 06. November 2024
Im Rahmen der alternierenden Mittagspausenführungen in den städtischen Einrichtungen in der Kaserne VI steht am 06. November wieder eine Kurzführungen im Städtischen Museum Saarlouis an.
Anhand von Einzelexponaten der Dauerausstellung soll diesmal die Geschichte der Saarlouiser Garnison in preußischer Zeit beleuchtet werden. Dabei werden einige der in Saarlouis stationierte Einheiten vorgestellt, allen voran das Infanterie-Regiment Nr. 30 “Graf Werder”, das über 40 Jahre lang das öffentliche Leben der Stadt mitprägte. Ein Augenmerk wird auch auf die vielfältige Erinnerungskultur, etwa in Form von Reservistika und Ehrenmälern im Stadtgebiet gelegt.
Treffpunkt: 1. OG des Städtischen Museums Saarlouis
Mittwoch, 06. November 2024, 12:30 Uhr.
Dauer: ca. 30 Minuten
Straßen werden saniert
In der Zeit vom 11. November bis 29. November 2024 werden die Straßen „Zum Hallenbad“in Lebach, „Kortenstraße“ im Stadtteil Dörsdorf und „Blumenstraße“ in Niedersaubach voll gesperrt. Grund der Sperrung sind Instandsetzungs- bzw. Sanierungsarbeiten.
Baustellenbereich „Zum Hallenbad“ in Lebach.
Baustellenbereich Kortenstraße in Dörsdorf.
Baustellenbereich Blumenstraße in Niedersaubach.
Gemischte Realitäten
Sonderbare Dinge gehen dieser Tage im Museum vor. Menschen stehen mit eigenartigen Brillen im Vauban-Saal, fuchteln mit den Armen und sprechen über futuristische Dinge wie Hologramme in einer gemischten Realität. Fluxus wähnt sich schon fast in einem Science-Fiction Film und bleibt zunächst völlig entgeistert und ratlos zurück. Doch wissbegierig wie er nun mal ist, lässt sich er sich davon nicht zurückhalten. Er versucht natürlich selbst herauszufinden, wie denn dieses moderne Zeugs funktioniert und wozu es gut sein soll. Auch wenn er feststellt, dass er auf seine anfänglichen Fragen durchaus annehmbare Antwortet findet, ergibt sich am Ende eine für ihn, in seiner Realität, nicht zu beantwortenden Frage.
Download und Ausdruck für private oder pädagogische Zwecke sind nicht nur gestattet, sondern ausdrücklich von Seiten des Museums auch erwünscht. Die Internetseite von Fluxus, www.fluxus-comic.saarlouis.de, ist auch über Seiten der Stadt Saarlouis oder des Städtischen Museums Saarlouis zu erreichen.