Hexennacht und 1. Mai
In den meisten Löschbezirke der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Lebach finden in den kommenden Wochen wieder die beliebten Tage der offenen Tür statt. Die Feuerwehrleute in den einzelnen Löschbezirken geben sich viel Mühe und bieten neben gekühlten Getränken und deftigen Gerichten auch ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein, so dass sich die Veranstaltungen stets zu einem Ausflug für die ganze Familie eignen.
Los geht es traditionsgemäß an „Hexennacht“, also am Vorabend zum Maifeiertag. So lädt die Freiwillige Feuerwehr Niedersaubach-Rümmelbach zum „Tanz in den Mai“ auf den PeterAdam-Platz ein. Los geht es um 18.30 Uhr. Auch die Original Saubacher Hexen haben gegen 21 Uhr ihren Besuch angesagt.
Die „Hexen von Aschbach“ und der Löschbezirk Aschbach laden ab 18 Uhr auf den Schulhof in Aschbach ein. Für 19 Uhr ist das Schmücken und Setzen des Maibaumes geplant. Wenn es dunkel wird, tanzen die Hexen um das große Maifeuer.
Das Feuerwehrfest in Thalexweiler wird am Mittwoch, 30. April, um 19 Uhr unter den Klängen des Musikvereins eröffnet – mit feierlichem Fassanstich und Maibaumsetzen. Mit Einsetzen der Dämmerung wird das Hexenfeuer entzündet, der TV Thalexweiler sorgt mit seinem Showtanz für Stimmung, bevor ab 21 Uhr die Partynacht mit DJ und Cocktailbar beginnt. Weiter geht es in Thalexweiler am 1. Mai ab 10 Uhr mit Frühschoppen, Mittagessen, Kaffee und Kuchen und Kinderaktionen samt Zaubershow. Unterstützt wird das Kinderprogramm von der Stadtjugendpflege und dem Kreisjugendamt.
Statt eines Maibaumes wird in Eidenborn an Hexennacht der traditionelle Zunftbaum wieder geschmückt und aufgestellt. Der „Zunftbaum“ ist ein Vereinsbaum, der auf die Vielfalt und Gemeinschaft in Eidenborn hinweist. Die Krone des Baumes ziert ein kupferner Wetterhahn. Musikalisch begleitet wird dieses Fest am Kulturzentrum in Eidenborn, das um 19 Uhr beginnt, von den Golden Slippers. Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich bestens gesorgt.
In Dörsdorf lädt der Obst- und Gartenbauverein zum Hexenfest und Maibaumsetzen ein. Los geht es am Mittwoch, 30. April, bereits um 17 Uhr auf dem Bernhard-Scholl-Platz, in Falscheid lädt der DRK-Ortsverein gemeinsam mit der Feuerwehr um 18 Uhr zum Maibaumsetzen ein und in Gresaubach veranstaltet der Förderverein des kath. Kindergartens ab 17 Uhr auf dem Dorfplatz sein Hexenfest mit Maibaumsetzen. In Landsweiler zieht der Musikverein mit Marschmusik zum Maibaumsetzen zum Platz vor der Feuerwache und lädt zum Dämmerschoppen am Stangenwald ein. Wenn es dunkel wird, werden die Hexen der TGV 2.0 den Festplatz erstürmen. Am 1. Mai findet außerdem ab 10 Uhr das Frühlingsfest der JU Landsweiler an der Stangenwaldhalle statt.
„Wie viele andere Veranstaltungen im Jahresverlauf zielen auch diese Feste an Hexennacht und am Maifeiertag auf die Wahrung der Tradition und die Stärkung der Dorfgemeinschaft ab“, betont Lebachs Bürgermeister Klauspeter Brill. „Die beiden Bräuche sind tief in der ländlichen Kultur verwurzelt und markieren symbolisch den Übergang vom Winter in den Frühling. Das gesellige Beisammensein nach den kalten, trüben Wintertagen und das wärmende Maifeuer sind für viele Bürgerinnen und Bürger liebgewonnene Ereignisse. Gleiches gilt für Kinder und Jugendliche, die an Hexennacht durch die Straßen und um die Häuser ziehen, um heimlich Gegenstände umzustellen oder andere Streiche zu spielen. Allerdings sollte sich der Schabernack in Grenzen halten. Spaß haben ist absolut okay, aber bitte darauf achten, dass niemand zu Schaden kommt. Autos zerkratzen und Böller in Briefkästen werfen sind keine Tradition, sondern Straftaten. Und wilde Maifeuer auf Feldern, in Wiesen und Wäldern können schnell lebensgefährlich werden.“
„Immer positiv denken!“ – Gertrud Kien feiert 102. Geburtstag
Ihren 102. Geburtstag feierte Gertrud Kien im Stadtteil Saarlouis-Steinrausch im Kreise zahlreicher Gäste aus nah und fern – mit guter Laune, wachem Geist und einem bewundernswerten Lebensmotto: „Immer positiv denken und nicht jammern! Für mich ist das Glas immer mindestens halb voll!“.
Die Jubilarin blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Bis in die 1980er Jahre führte sie eine beliebte Bäckerei in Roden, die vielen Einheimischen noch in bester Erinnerung ist. Nach dem relativ frühen Tod ihres Mannes stellte sich Frau Kien noch einmal neu auf und arbeitete einige Jahre im Marienhausklinikum, wo sie für ihre Warmherzigkeit und Zuverlässigkeit geschätzt wurde.
Auch im hohen Alter bleibt Getrud Kien lebensfroh und interessiert – ihr Humor und ihre positive Lebenseinstellung sind ansteckend. Zahlreiche Gratulanten ließen es sich nicht nehmen, ihr persönlich zum besonderen Ehrentag zu gratulieren. Stellvertretend für die Europastadt Saarlouis überbrachte Beigeordneter Gerald Purucker die Glückwünsche. Mit Kaffee, Kuchen und anschließender Grillparty wurde der 102. Geburtstag zu einem unvergesslichen Tag – ganz im Sinne von Gertrud Kien, die das Leben weiterhin mit einem Lächeln begrüßt.

Der Heiler von Oberesch
Lachpirin und Heitercetamol lautete die medizinische Verordnung der Theaterfreunde Oberesch in diesem Jahr. So stand es zumindest auf der originellen Eintrittskarte in Form eines Kassenrezeptes der „Allgemeine Uwerescher Krankekass“. 150 Minuten kurzweilige Unterhaltung im Dorfgemeinschaftshaus mit dem „Heiler von Oberesch“, einem Dreiakter von Bernd Kietzke standen auf dem Programm. Auf einer Bühne von rund 20 Quadratmetern, die mit viel Liebe zum Detail in eine Arztpraxis verwandelt wurde, tummelten sich 11 Mitspieler, die an vier ausverkauften Abenden rund 600 Zuschauerinnen und Zuschauer begeisterten. Herausragend waren nicht nur die Kostüme, sondern auch das das Make-up, für das Marina Hempel erstmals verantwortlich war.
Mit dabei waren Albert Kerber als unkonventioneller Arzt Dr. Bacchus, Jenny Lauer als mimikreiche Arzthelferin Lore Ley und Marlene Lauer als Putzfrau Ambrosia Teufel, die lieber Patientenakten liest, als die Praxis sauber zu halten. Die Welt in Oberesch war soweit in Ordnung, bis die Ärztekammer den Kontrolleur Hans Werthmann alias Frank Riga vorbeischickte um nach dem Rechten zu sehen. Um gegenüber der Behörde den Anschein einer ordentlichen, weltoffenen Praxis zu erwecken, überredete Lore Ley den gescheiterten Schauspieler Ebby, in die Rolle verschiedener Patienten aus aller Welt zu schlüpfen. Damit nahm das Chaos seinen Lauf.
So erschien Ebby Kühlmann -Michael Engel in Höchstform- mal als überkandidelte Frau Röschen-Sträusschen, dann als Bayer, als Schotte und schließlich als Scheich. Dazu kam noch die nervige Dauerpatientin Wilma Öfter, die die Praxis nur konsultierte, weil ihr Mann seinen ehelichen Pflichten nicht nachkam. Melanie Engel verkörperte die Rolle mit vollem Einsatz und falschem Hinterteil, was beim Publikum für viele Lacher sorgte. Dann war da noch die nervige Bürgermeisterin Minna Moritz (Tanja Winter), die Oberesch unbedingt zu einem Kur- und Weinort machen wollte. Ihr leicht debiler Sohn Max Moritz, gespielt von Bürgermeister Joshua Pawlak, setzte die Wünsche seiner Mutter sofort in die Tat um und begann ohne Vorwarnung den Dorfplatz mit Baggern aufzureißen. Die Geschwister Bodo (Michael Heckel) und Chantal Bollermann (Maria Fliegler), Landwirte aus Oberesch erschwerten zu dem die angespannte Situation in der Praxis. Zur Krönung des Ganzen tauchte noch die Detektivin Lisa Groß (Julia Ehm-Kornab) auf, die eine Abhörwanze in der Praxis deponierte.
Am Ende verliebten sich der Ärztekammerprüfer und die Bürgermeisterin sowie die Detektivin und der Schauspieler. Dr. Bacchus wurde zum Kurdirektor und Bauerntrampel Chantal mit Hilfe von Lore Ley zur Miss Bad Oberesch. Ende gut, alles Gut. Tosender Applaus für ein temporeiches Stück mit hervorragendem Timing und treffsicheren Pointen.

Der Prüfer der Ärztekammer hat die Weinprobe nicht gut überstanden und jetzt wird überlegt, was zu tun ist. Tanja Winter, Frank Riga, Marlene Lauer, Albert Kerber, Joshua Pawlak und Michael Heckel. (v.l.)

Am Ende wird alles gut: Dr. Bacchus wird Kurdirektor und Chantal Miss Bad Oberesch. Jenny Lauer, Albert Kerber, Frank Riga, Tanja Winter, Maria Fliegler und Joshua Pawlak (v.l.)

In der Praxis ist immer was los. Max Moritz (Joshua Pawlak), Ebby (Michael Engel), Lore Ley (Jenny Lauer) und Frau Öfter (Melanie Engel) von links.
Fotos: Sabine Schmitt
Bilderbuchkino zur Europawoche für junge Leseratten in der Stadtbibliothek Saarlouis
Passend zur Europawoche lädt die Stadtbibliothek Saarlouis am Dienstag, 13. Mai 2025, um 15.30 Uhr junge Leseratten von fünf Jahren in die Bibliothek zum Bilderbuchkino ein. Gezeigt wird das Bilderbuch „Hällo, ei äm Betti! – Eine Fremde auf dem Hof“, eine schwungvolle Geschichte über das Anderssein mit den schlagfertigsten Bauernhoftieren der Welt, die Sprach- und andere Barrieren gemeinsam überwinden.
Aufregung auf dem Bauernhof von Bauer Michel! Sein Bruder Hans und dessen Kuh Betti kommen aus Schottland zu Besuch. Doch was ist das? Anstatt der erwarteten Kuh steigt ein komischer Fransenteppich mit Hörnern aus dem Anhänger! Und das Tier spricht auch noch eine fremde Sprache. Wie sollen die Tiere miteinander umgehen und sich verständigen? Es kommt zu köstlichen Missverständnissen, doch Loretta, Knuddel und die anderen Tiere finden eine Lösung, und am Ende haben die Tiere viel Spaß miteinander, auch wenn sie eine unterschiedliche Sprache sprechen. Ein wunderbares Plädoyer über Freundschaft und Völkerverständigung über alle Grenzen hinweg.
Die tollen Bilder aus dem Buch werden mit Hilfe eines Beamers auf einer Wand zu sehen sein, dazu wird die lustige Geschichte vorgelesen. Im Anschluss an die Vorstellung gibt es für die Kinder Gelegenheit, noch etwas zu malen oder nach Herzenslust in der Bibliothek zu stöbern.
Mehr Bücher zu den Themen Europa und europäische Nachbarn, Überwindung von Sprachbarrieren, Geschichten über das Anderssein und Toleranz gegenüber Fremden kann man zu den Öffnungszeiten in der Stadtbibliothek Saarlouis ausleihen.
Wer gerne zum Bilderbuchkino kommen möchte, sollte sich den Termin vormerken und sich anmelden unter Tel.-Nr. 06831/69890-60 oder direkt vor Ort. Das Bilderbuchkino ist kostenlos. Die Stadtbibliothek Saarlouis befindet sich im Theater am Ring, Souterrain, Eingang Lothringer Straße. Die Öffnungszeiten sind Montag und Dienstag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr und 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Donnerstag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr und 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr sowie Freitag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr.
Ein Baum zum Schulstart
Mit einer symbolischen Baumpflanzung auf dem Gelände der Grundschule Lisdorf feierte die Europastadt Saarlouis Anfang April, wieder ihre traditionelle Baumpflanzaktion für Schulanfänger. Wie in den vergangenen Jahren erhielten alle Erstklässlerinnen und Erstklässler ein Bäumchen oder einen Strauch ihrer Wahl – als bleibende Erinnerung an den Schulanfang und als Ansporn, schon früh Verantwortung für Natur und Umwelt zu übernehmen.
Die alljährlich vom Amt für frühkindliche Bildung, Schulen und Sport organisierte Aktion erfreut sich großer Beliebtheit. In diesem Jahr nutzten 262 Schulanfänger das Angebot und wählten aus einer Vielzahl von heimischen Obstbäumen, Beerensträuchern und Zierpflanzen ihren persönlichen Lieblingsbaum aus. Zur Auswahl standen unter anderem Apfel-, Birn-, Kirsch-, Walnuss- und Pfirsichbäume sowie rote und schwarze Johannisbeeren, Stachelbeeren, Sommerflieder und Zierjohannisbeeren.
Die Auslieferung der Pflanzen übernahm der Neue Betriebshof Saarlouis mit Unterstützung der jeweiligen Schulhausmeister. Den feierlichen Rahmen bildete die Pflanzung eines Amberbaumes, den sich die Grundschule Lisdorf als Solitärbaum gewünscht hatte. Die Kinder der ersten Klasse und ihre Lehrkräfte waren dabei, als der Baum gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt in die Erde gesetzt wurde.
Bürgermeister Carsten Quirin freute sich über die langjährige Resonanz: „Mit jedem dieser Bäumchen schenken wir nicht nur ein Stück Natur, sondern auch ein Zeichen der Wertschätzung für diesen wichtigen neuen Lebensabschnitt. Es ist schön zu sehen, wie sehr Kinder und Familien dieses Angebot annehmen.“
Auch der Beigeordnete Gerald Purucker betonte die Bedeutung der Aktion: „Die Baumpflanzaktion verbindet Bildung, Umweltbewusstsein und Gemeinschaft auf besonders schöne Weise. Es ist uns wichtig, den Kindern von Anfang an zu zeigen, dass ihr Handeln etwas bewirken kann – und ein eigener Baum im Garten ist dafür ein wunderbares Symbol.“
Seit Beginn der Baumpflanzaktion im Schuljahr 1980/81 hat die Stadt Saarlouis bereits insgesamt 12.513 Bäume und Sträucher an die Schulanfänger verschenkt. Damit wird nicht nur ein nachhaltiges Zeichen zum Schulanfang gesetzt – mit jedem neuen Schulanfänger wächst auch ein Stück Zukunft.
Gerald Purucker (links) und Carsten Quirin (rechts) waren mittendrin und haben zusammen mit den Kindern den Baum gepflanzt.
Ein neuer Kugel-Amber für die Erstklässler der Grundschule Lisdorf.
Bilder: Sophia Tull
Ein Tag ohne Frauen! Was, wenn sich jede Frau einfach einen Tag frei nehmen würde?
Die Frauenbeauftragten und das Frauennetzwerk im Landkreis Saarlouis laden herzlich ein zur Filmvorführung „Ein Tag ohne Frauen“ am 6. Mai 2025 um 19.30 Uhr im Thalia Kino in Bous.
Vor dem Film beleuchtet Elke Ferner, Parl. Staatssekretärin a.D., langjährige Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende von UN Women Germany, in ihrem Impulsvortrag die Entwicklung der Gleichstellung in unserem Land, zeigt u.a. historisch gewachsene Ungleichheiten auf und lädt ein zum Austausch und zur Diskussion.
„Ein Tag ohne Frauen“
Was, wenn sich jede Frau einfach einen Tag frei nehmen würde?
Der Dokumentarfilm von Pamela Hogan & Hrafnhildur Gunnarsdóttir erzählt vom berühmten „Frauenstreik“ in Island vor 50 Jahren.
An einem Herbstmorgen im Jahr 1975 steht in Island alles still. An diesem Tag legten 90 Prozent der isländischen Frauen ihre Arbeit nieder. Sie wollten nicht länger hinnehmen, dass ihre Arbeit in Betrieb und Familie unterbewertet wird. Damit brachten die Frauen für einen Tag ihr Land zum Stillstand und katapultierten Island zum „besten Ort der Welt, um eine Frau zu sein“. In EIN TAG OHNE FRAUEN wird die Geschichte zum ersten Mal von den Frauen selbst erzählt. Die Mischung aus persönlichen Interviews, Archivmaterial und kreativen Animationen sorgt für Abwechslung und Zugänglichkeit. Ein motivierender und inspirierender Film, der den mutigen und humorvollen Frauen ein eindrucksvolles Denkmal setzt.
Es ist eine sensationelle Geschichte, die bei den Nordischen Filmtagen 2024 als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde.
Tickets 6 € online unter www.kino-bous.de , Thalia Kino Bous, Saarbrücker Straße 91
28. April: Ikigai – dem Lebenssinn auf der Spur
Ikigai ist ein Japan gebräuchlicher Begriff. Er meint den einem Menschen eigenen Sinn und Zweck seines Lebens. Das Ziel ist nicht vorgegeben, sondern selbst gewählt. Es geht darum, dem eigenen Leben eine bestimmte Bedeutung zu geben. Äußerer Erfolg kann sich dabei einstellen, entscheidend sind aber Erfüllung und Zufriedenheit.
Über Fragen und Antworten zum Wert und Glück des Lebens aus japanischer Sicht spricht Dr. Christel Weins, Vizepräsidentin der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Saarbrücken, im Rahmen der Japanwochen am Montag, 28. April 2025, um 16.30 Uhr im Lesecafé der Stadtbibliothek Saarbrücken.
Die Japanwochen finden unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Uwe Conradt in Kooperation der Stadtbibliothek mit dem Filmhaus der Landeshauptstadt Saarbrücken, der Deutsch-Japanischen Gesellschaft und der Volkshochschule des Regionalverbands Saarbrücken statt.
Das Veranstaltungsprogramm finden Sie unter: https://stadtbibliothek.saarbruecken.de/veranstaltungen/japanwochen_2025
Japanischer Musikabend im Filmhaus
Hervorragende japanische Künstler haben sich mit der Interpretation westlicher Musik einen Namen gemacht. Weniger bekannt ist in Europa dagegen die japanische Musik. Als Trio Sakura wollen die Japanerinnen Noriko Sakamoto (Sopran), Sachiko Ota (Violine) und Sakiko Takeuchi-Mohr (Klavier) Melodien aus ihrem Heimatland präsentieren.
Den ersten Teil ihres Konzerts bilden klassische japanische Kompositionen. Sie thematisieren passend zur Jahreszeit die Kirschblüte, die Quittenblüte und sehr kunstvoll das Meer im Frühling. Weiter werden etwa beeindruckende Landschaften und Erinnerungen an den Sommer beschrieben.
Im zweiten Teil erklingen Filmmusiken aus Animes. Es folgen neuzeitliche Titel über romantische Szenen, tiefe Gefühle, schicksalhafte Fügungen und die Hoffnung auch nach Katastrophen, von denen Japan immer wieder heimgesucht wird.
Der Melodienreigen beginnt am Montag, 28. April 2025, um 18.00 Uhr im Filmhaus. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Platzreservierungen unter www.filmhaus.saarbruecken.de.
Die Japanwochen finden unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Uwe Conradt in Kooperation der Stadtbibliothek mit dem Filmhaus der Landeshauptstadt Saarbrücken, der Deutsch-Japanischen Gesellschaft und der Volkshochschule des Regionalverbands Saarbrücken statt.
Das Veranstaltungsprogramm finden Sie unter: https://stadtbibliothek.saarbruecken.de/veranstaltungen/japanwochen_2025
Foto: Eiji Yamamoto
Peter Altmaier zu Wirtschaft und Umwelt zwischen Japan und Deutschland
Fast 10 Jahre lang trug Peter Altmaier in verschiedenen Ressorts Verantwortung als Bundesminister. Er war in Berlin Minister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, dann Minister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes sowie schließlich Minister für Wirtschaft und Energie. In allen Funktionen ergaben sich Verbindungen zu Japan.
Japan ist weit entfernt und kann uns doch so direkt berühren. Besonders augenfällig ist das geworden, als 2011 nach der Atomkatastrophe von Fukushima in Deutschland der Ausstieg aus der Atomindustrie beschlossen wurde. Peter Altmaier hat die Ereignisse als damaliger Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion erlebt.
Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Japan haben eine lange Tradition. Deutschland ist Japans wichtigster Handelspartner in Europa und Japan spielt in Asien eine bedeutende Rolle für die deutsche Wirtschaft. Beide Länder arbeiten etwa in der Automobilindustrie, bei der Nutzung erneuerbarer Energien sowie bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz und nachhaltiger Technologien zusammen.
Im Rahmen der Saarbrücker Japanwochen spricht Peter Altmaier am Freitag, dem 02. Mai 2025, um 19.00 Uhr im Lesecafé der Stadtbibliothek über Wirtschafts- und Umweltpolitik im Verhältnis von Japan und Deutschland. Um Anmeldung unter www.stadtbibliothek.saarbruecken.dewird gebeten.
Die Japanwochen finden unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Uwe Conradt in Kooperation der Stadtbibliothek mit dem Filmhaus der Landeshauptstadt Saarbrücken, der Deutsch-Japanischen Gesellschaft und der Volkshochschule des Regionalverbands Saarbrücken statt.
Das Veranstaltungsprogramm finden Sie unter: https://stadtbibliothek.saarbruecken.de/veranstaltungen/japanwochen_2025
Foto: Tobias Koch
Platanen gerettet – Großbäume finden neues Zuhause in Saarlouis
Im vergangenen Herbst konnten mehrere stattliche Platanen vor der Fällung gerettet werden. Die Großbäume, die ursprünglich auf dem Gelände des Globus-Marktes standen und dort im Rahmen geplanter Baumaßnahmen entfernt werden sollten, sind nun ein Beispiel für gelebten Umweltschutz in der Europastadt Saarlouis.
Statt den Motorsägen zum Opfer zu fallen, wurden die sechs Bäume vom Neuen Betriebshof fachgerecht zurückgeschnitten, ausgegraben und anschließend auf der Kompostierungsanlage eingelagert. Dank sorgfältiger Pflege über die Wintermonate sind die Platanen nun bereit, an neuen Standorten im Stadtgebiet eingepflanzt zu werden.
„Das ist nicht nur ein schönes Zeichen für gelebten Klimaschutz, sondern auch ein starkes Signal dafür, dass die Stadt Saarlouis bereit ist, kreative Wege zu gehen, um alte Bäume zu erhalten“, sagt der Beigeordnete Gerald Purucker. „Der NBS hat hier wirklich tolle Arbeit geleistet.“
Die Platanen werden nun an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet neu eingepflanzt – als Schattenspender, Sauerstofflieferanten und lebendige Symbole einer nachhaltigen Stadtentwicklung.
Bildtext: Die Höhe des hier umgepflanzten Großbaumes beträgt etwa 6,50 m und der Stammumfang 40-50 cm.

Maibaumsetzen in Roden
Unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Marc Speicher lädt der Rodener Geschichtskreis in Kooperation mit dem Café ‘Herz &Hand’ der Diakonie Saar, der vhs der Stadt Saarlouis und dem Quartiersmanagement Roden zum gemeinsamen Maibaumsetzen am Donatuszentrum ein.
Am Mittwoch, den 30. April 2025, um 17.00 Uhr wird das Maibaumsetzen von Oberbürgermeister Marc Speicher eröffnet. Mitgestaltet wird die Veranstaltung von Schülerinnen und Schülern der Römerbergschule Roden. Bei Maibowle und anderen Getränken eröffnet die ‘Linedance-Gruppe’ des TV Roden den Tanz in den Mai. Für das leibliche Wohl sorgt das Café ‘Herz & Hand’ der Diakonie Saar mit Wiener & Weck. Wir freuen uns auf euch!

Mauersanierung am Soutyhof erfolgreich abgeschlossen
Bei einer gemeinsamen Begehung des Beigeordneten Gerald Purucker und Ralf Hoffmann, dem stellvertretenden Amtsleiter des Amts für Stadtplanung, Hochbau, Denkmalpflege und Umwelt, wurde die erfolgreich sanierte Einfriedungsmauer am Soutyhof in Augenschein genommen.
Die Mauer gehört zu einem der geschichtsträchtigsten Orte der Europastadt. Der Soutyhof wurde zwar nach der Grundsteinlegung, aber noch vor der Fertigstellung der Festung Saarlouis erbaut. Anfang des 20. Jahrhunderts diente der Gutshof als Schlachthof der Stadt Saarlouis. Nach dem Abriss der Wirtschaftsgebäude entstand auf dem Gelände, dem historischen Grundriss folgend, eine Wohnanlage. Erhalten blieben das alte Herrenhaus, der Turm sowie die heute sanierte Einfriedungsmauer.
Im Laufe der Jahrzehnte setzte der Zahn der Zeit der Mauer sichtbar zu. Besonders ein eingewachsener Wurzelballen führte zu einer deutlichen Bresche, die die Standfestigkeit gefährdete. Um den weiteren Verfall dieses historischen Bauelements zu verhindern, wurden im Herbst 2024 gezielte Sanierungsmaßnahmen eingeleitet, die nun erfolgreich abgeschlossen werden konnten.
BGO Gerald Purucker dankte allen Beteiligten für die sorgfältige und engagierte Arbeit. „Die Erhaltung unserer historischen Gebäude und Mauern ist ein wesentlicher Bestandteil der Identität Saarlouis’. Als Festungsstadt haben wir die Verantwortung, dieses Erbe für kommende Generationen zu bewahren“, so Purucker.
Mit der Sanierung der Mauer wurde ein wichtiger Beitrag zum Erhalt des historischen Stadtbildes geleistet.


Foto: Beigeordneter Gerald Purucker und Ralf Hoffmann (stellvertretender Amtsleiter des Amts für Stadtplanung, Hochbau, Denkmalpflege und Umwelt)
Katalog zur Ausstellung „Ernst Alt – Wanderer zwischen den Welten “ in der Ludwig Galerie Saarlouis ist erschienen
Kurz vor Ostern erscheint in der Ludwig Galerie Saarlouis der Katalog zur aktuellen Ausstellung „Ernst Alt: Wanderer zwischen den Welten – zwischen Inferno und Exktase“.
Neben einen alphabetischen Verzeichnis der öffentlich zugänglichen Werke von Ernst Alt, enthält der Katalog Textbeiträge von Dr. Thomas Albrecht, Dr. Josef Mischo, Prof. Dr. Eva Labouvie, Thomas Schwarz, Armin Schmitt, Heribert Denzer, Staphan Michaeli, Dr. Yann Leiner und Dr. Claudia Wiotte-Franz. Die im Rahmen eines Workshops „Kreatives Schreiben“ am Peter-Wust-Gymnasium in Merzig entstandenen Texte zu Werken von Ernst Alt wurden ebenfalls im Katalog aufgenommen.
Der reich bebilderte Katalog umfasst 128 Seiten und wird von der Ludwig Galerie Saarlouis herausgegeben.
Der Katalog kann zum Preis von 25 Euro in der Ludwig Galerie Saarlouis zu den Öffnungszeiten erworben werden oder per Mail an LudwigGalerie@saarlouis.de bestellt werden.
Weitere Infos: Ludwig Galerie Saarlouis Tel.: 06831/6989811 oder per Mail: LudwigGalerie@saarlouis.de

Auf der Suche nach den Schnitzeln
Zum Ferienbeginn gibt es für die Kinder der Hausaufgabenhilfe im Esther-Bejarano-Haus stets ein besonderes Angebot. Sei es eine Back- oder Bastelaktion oder eine Rallye. Diesmal haben sich Joana Goebel (Fachkraft der kommunalen Jugendhilfe) und Bundesfreiwillige Louisa Stumpf etwas Besonderes ausgedacht: eine Schnitzeljagd zum Thema Ostern.
Einige Tage hat Louisa Stumpf für die Vorbereitung der Schnitzeljagd gebraucht, bis die Papierschnitzel mit den Fragen vorbereitet waren, eine Route ausgedacht und auf einer Schatzkarte verewigt war. Dann galt es noch Osternester, Schokolade und kleine Präsente für 12 Kinder zu besorgen. Kurz bevor die Schnitzeljagd startete, deponierten Louisa Stumpf und ihre Kolleginnen Bianca Ehre und Josy Klauk die sorgfältig laminierten Papierschnitzel im Stadtgarten. Auf dem Spielplatz, unter einer Bank, in einem hohlen Baumstumpf oder unter einer Schaukel. „Es sollte nicht zu kompliziert werden, denn wir wollten die Kinder nicht frustrieren, sondern Spaß haben“, erklärte Louisa. Dann ging es gemeinsam auf spannende Entdeckungsreise in den Stadtgarten. Schon nach den ersten Minuten hatte Mia einen Schnitzel gefunden. Jetzt galt es, die Frage korrekt zu beantworten, um dem Lösungswort ein Stück näher zu kommen. Denn das Lösungswort war der Ort, an dem die Osternester versteckt waren. Die Fragen wurden gemeinsam in der Gruppe gelöst. Dabei drehte sich alles um Ostern, die Tradition, die Fastenzeit und geschichtliche Hintergründe. Die rund 20 Fragen ergaben am Ende das Lösungswort „Esther-Bejarano-Haus“ und damit das Versteck der Osternester preis. So ging es dann schnell zurück ins Haus und man machte sich voll Vorfreude auf die Suche. Mit ein bisschen Unterstützung von fachlicher Seite hatten die Kinder schnell alle Nester gefunden und damit startete man entspannt und gut gelaunt in die Osterferien.
Alle Kurse, Workshops, Treffs und Beratungen im Esther-Bejarano-Haus starten wieder am Montag, 28. April. Der Jugendtreff ist auch in den Ferien montags bis freitags von 18 bis 21 Uhr geöffnet. Weitere Informationen per Mail unter EstherBejaranoHaus@Saarlouis.de oder telefonisch unter (06831) 443 450

Die Kinder der Hausaufgabenhilfe hatten viel Spaß bei der Schnitzeljagd im Stadtgarten.
Fotos: Joana Goebel
Startschuss für neue Padelplätze in Saarlouis-Roden
Bei strahlendem Sonnenschein fiel bei den Tennisfreunden Roden der offizielle Startschuss für ein zukunftsweisendes Sportprojekt: den Bau von zwei Outdoor-Padelplätzen. Mit diesem Vorhaben bringen die Tennisfreunde eine der am schnellsten wachsenden Trendsportarten in die Sportstadt Saarlouis und setzen damit ein starkes Zeichen für Innovation und Weiterentwicklung im Vereinssport.
Der 1. Vorsitzende des Vereins, Michael Altmeyer, konnte zahlreiche Gäste beim offiziellen Spatenstich auf der Anlage begrüßen, darunter den saarländischen Innenminister Reinhold Jost sowie die Verwaltungsspitze der Europastadt Saarlouis mit Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin und Beigeordnetem Gerald Purucker. Auch viele Mitglieder des Stadtrates, Vertreter der ausführenden Baufirmen und eine große Zahl engagierter Vereinsmitglieder waren anwesend.
„Mit dem Bau der Padelplätze leisten die Tennisfreunde Roden einen wichtigen Beitrag zur Sportvielfalt in unserer Stadt“, betonte Oberbürgermeister Marc Speicher. „Padel bietet als dynamische und leicht zugängliche Sportart großes Potenzial, Menschen jeden Alters für Bewegung zu begeistern.“
„Die Anlage wird nicht nur das Vereinsangebot erweitern, sondern auch Saarlouis als Sportstandort weiter profilieren.“, so Bürgermeister Carsten Quirin.
Es handelt sich um die erst zweite vereinseigene Outdoor-Padelanlage im Saarland – ein echtes Vorzeigeprojekt. Die Fertigstellung der Anlage ist für Ende Juni 2025 geplant. Ab dann stehen die Padelplätze sowohl Vereinsmitgliedern als auch der interessierten Öffentlichkeit zur Nutzung offen.


„Growing4Respect“: Jüdisch-muslimischer Dialog für Schülerinnen und Schüler fand im Theater am Ring statt
In einer Zeit, die von gesellschaftlichen Spannungen, Identitätsfragen und Polarisierungen geprägt ist, fand in Saarlouis eine besondere Veranstaltung statt, die genau dort ansetzt, wo Verständigung beginnt: beim gemeinsamen Dialog. Die Europastadt Saarlouis war stolz, Gastgeber des innovativen Bildungsprojekts „Growing4Respect“ zu sein, das im Theater am Ring über 200 Schülerinnen und Schüler zusammenbrachte.
Das Projekt verfolgt einen interaktiven, lebendigen Ansatz: Mit Humor, Offenheit und Respekt vermittelten Benjamin Chait, Kantor der Synagogengemeinde Saar und jüdischer Religionslehrer, sowie Akin Aslan, islamischer Religionslehrer, Gemeinsamkeiten zwischen Judentum und Islam. Sie erklärten religiöse Symbole, Feste und Rituale, beantworteten Fragen der Jugendlichen und zeigten auf eindrucksvolle Weise, wie sehr die beiden Religionen miteinander verbunden sind.
„Growing4Respect“ ist ein saarländisches Bildungsprojekt mit Modellcharakter. Es möchte junge Menschen dort abholen, wo Fragen entstehen – und ihnen ermöglichen, eigene Antworten zu finden. Identität und Gemeinschaft werden nicht als Gegensätze, sondern als Ergänzungen gedacht.
Die Veranstaltung wurde durch das Ministerium für Bildung und Kultur unterstützt. In Vertretung von Ministerin Christine Streichert-Clivot eröffnete Staatssekretärin Jessica Heide den Vormittag. In ihrem Grußwort betonte sie die gesellschaftliche Bedeutung des interreligiösen Austauschs und lobte das Engagement aller Beteiligten.
Growing4respect 2: Staatssekretärin Jessica Heide betont in ihrer Rede die gesellschaftliche Bedeutung des interreligiösen Austauschs.
Growing4respect 6: Rund 200 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Veranstaltung teil.
Growing4respect 7: Benjamin Chait gibt den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Tora.
Growing4respect 8: Akin Aslan präsentiert den Teilnehmenden den Koran.
Growing4respect 9: Mit Humor, Offenheit und Respekt vermittelten Benjamin Chait und Akin Aslan Gemeinsamkeiten zwischen Judentum und Islam.





Feriencamp „Sports United“ vom 16.-22.07.2025: Saarbrücker und Saarlouiser Jugendliche gesucht
10 Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren aus Saarbrücken und Saarlouis können an einem einwöchigen trinationalen Sportcamp teilnehmen.
Zusammen mit Gleichaltrigen aus Nantes, Drancy und Tbilissi treffen sie sich vom 16. Juli bis 22. Juli für „Sports United“ im Rahmen der Städtepartnerschaftsjubiläen der Landeshauptstadt auf dem Sportcampus Saar. Die Bewerbungsfrist endet am 18. Mai.
Kulturen entdecken über den Sport
Die Jugendlichen aus Deutschland, Frankreich und Georgien lernen verschiedene Team- und Individualsportarten kennen (Baseball, Tennis, Klettern…), können aber auch Trendsportarten wie Jumping, Zumba, Padle etc. ausprobieren.
Auch kulturelle Ausflüge wie eine Fahrt zum Saarpolygon stehen auf dem Programm. Der Schwerpunkt der Begegnung liegt auf den Themen Teilhabe, ehrenamtliches Engagement Demokratie und Urban Art.
Das trinationale Sportcamp wird auf deutscher Seite organisiert von der Landeshauptstadt Saarbrücken, dem Regionalverband, dem Landessportverband für das Saarland mit der Saarländischen Sportjugend und der Europastadt Saarlouis.
Der Teilnahmebeitrag beträgt 50,00 Euro pro Person. Anmeldungen sind ab sofort möglich unter: interregional@saarbruecken.de oder international@saarlouis.de bzw. direkt über ein Anmeldeformular auf der Infoseite „SPORTS UNITED“: www.saarbruecken.de/staedtepartnerschaften unter „Städtepartnerschaften Aktuelles“.
Flyer SportcampStadt lädt zur Seniorenwanderung ein
Am Mittwoch, 21. Mai, rund um das Hofgut Imsbach
Das Sachgebiet Jugend, Frauen, Senioren der Stadt Lebach lädt am Mittwoch, 21. Mai, zur Frühjahrswanderung für Seniorinnen und Senioren rund um das Hofgut Imsbach ein. Wanderführer Hans Huth führt die Teilnehmenden auf einer leicht zu bewältigenden Strecke von ca. 4,5 Kilometern. Nach der Wanderung ist eine Einkehr im Restaurant des Hofguts zum gemütlichen Beisammensein mit Musik und Gesang geplant.
Treffpunkt zur Wanderung ist um 14 Uhr auf dem Parkplatz am Hofgut Imsbach. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Um vorherige telefonische Anmeldung bis zum 10. Mai wird gebeten unter Tel. (06881) 59-0.

Foto: Ute Groß/Stadt Lebach
Oberbürgermeister Marc Speicher würdigt ehrenamtliches Engagement beim Delegiertentag des LV Saarwald-Verein e.V. in der Europastadt Saarlouis
Beim diesjährigen Delegiertentag des LV Saarwald-Verein e.V. wurden verdiente Mitglieder für ihre langjährige und herausragende ehrenamtliche Arbeit geehrt. Oberbürgermeister Marc Speicher hob in seiner Rede hervor: „Das Engagement der Mitglieder des LV Saarwald-Vereins ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gemeinschaft und trägt dazu bei, Saarlouis als Europastadt weiter zu profilieren.“
Der Delegiertentag, der in Saarlouis als Ausrichterstadt stattfand, bot nicht nur eine Plattform zur Ehrung der Mitglieder, sondern auch die Gelegenheit, über die zukünftige Zusammenarbeit zwischen der Europastadt Saarlouis und den Wanderfreunden des Vereins zu sprechen. Dabei wurde diskutiert, wie die Partnerschaft weiter gestärkt und neue gemeinsame Initiativen entwickelt werden können.
„Saarlouis ist stolz darauf, ein aktiver Partner des LV Saarwald-Vereins zu sein, und wir möchten die bestehenden Verbindungen weiter ausbauen, um gemeinsam die Schönheit unserer Region zu fördern und den Wandertourismus weiter zu stärken“, erklärte Oberbürgermeister Marc Speicher.
Bildtext: v.l. Dr. Jürgen Barth, Anja Wagner-Scheid, Oberbürgermeister Marc Speicher und Martin Silvnus
Foto: Klaus Hinze
Ausstellung „Kindheit und Jugend in den 60ern
Ausstellung „Kindheit und Jugend in den 60ern – eine Zeitreise in 50 Anekdoten“ in der Stadtbibliothek Saarlouis.
Am 5. April 2025 nahm der Autor Pitt Elben seine Zuhörer im Rahmen einer Lesung in der Stadtbibliothek Saarlouis auf eine bittersüße Zeitreise in die 1960er Jahre mit.
Sein Roman „Zaunkönigszeit“ spielt in der Eifel, könnte aber auch im Saarland der 60er Jahre spielen. Es geht um den schleichenden Verlust von Heimat: Mitte der 60-er Jahre fräst sich die spätere A 48 ins Gelände; eine Schilfaue muss Bauplätzen weichen; das bäuerliche Zaunheim mutiert zum Vorort einer Großstadt.
Diese Lesung war zugleich der Auftakt für seine Ausstellung „Kindheit und Jugend in den 60ern – eine Zeitreise in 50 Anekdoten“ in der Stadtbibliothek Saarlouis.
Entstanden ist die Ausstellung durch seine Lesungen bzw. die Reaktionen seiner Zuhörer dabei. Diese fingen an, über ihre eigenen Erinnerungen zu reden und daraufhin bat Pitt Elben seine meist älteren Zuhörer, diese eigenen Erlebnisse aus ihrer Kindheit und Jugend aufzuschreiben. Länger als 100 Wörter sollten die Anekdoten nicht sein, so dass jede Geschichte auf eine Postkarte passt: Diese Texte vergrößerte er und fasste sie in seiner Ausstellung, die anfangs „Postkartengeschichten“ hieß, zusammen.
Diese Ausstellung macht jetzt unter dem Titel „Kindheit und Jugend in den 60ern – eine Zeitreise in 50 Anekdoten“ bis zum 25. April 2025 Station in der Stadtbibliothek Saarlouis. Sie erzählt anschaulich vom Alltag in den 1960-er Jahren: von Schwarzweiß-Fernsehern mit nur einem Sender, von Telefonen mit Wählscheiben, von Lohntüten und Lebertran. Aber auch davon, wie sich große Geschichte im Kleinen widerspiegelt: Der Bau der Mauer, das Attentat auf Kennedy oder die Mondlandung.
Die Anzahl der Anekdoten von 50, die im Titel steht, ist in der Zwischenzeit schon überholt, mittlerweile sind es über 70 dieser literarischen Miniaturen von 46 Autorinnen und Autoren.
Die Saarlouiser, Saarländer und Gäste im Land sind aufgerufen, auch ihre Erinnerungen der Ausstellung hinzuzufügen und so das Potpourri an Geschichten über die 1960er Jahre zu erweitern. Dazu liegen in der Stadtbibliothek Saarlouis Karten aus, auf denen man die Geschichten aufschreiben und dort abgeben kann. Wer seine Adresse hinterlässt, kann die Chance bekommen, eine der vom Autor bereitgestellten Serigrafien „Ohne Kunst wirds still“ des Künstlers Peter Trautmann zu erhalten. Falls die Anzahl der abgegebenen Geschichten zu groß wird, zählt das Los.
Die Ausstellung ist kostenlos während den Öffnungszeiten der Stadtbibliothek Saarlouis zu besichtigen.


Die Stadtbibliothek Saarlouis ist auch während den Osterferien für ihre Leserinnen und Leser da.
Der Osterhase war es leider nicht, der die Bücher und andere Medien in die Stadtbibliothek Saarlouis gebracht hat; es war das Bibliotheksteam. Aber dafür sind sie auch nicht versteckt, sondern man findet sie überall in den Regalen.
Und zur Osterzeit sind es natürlich auch viele Bücher mit Ostergeschichten. Wer Bücher über Osterhasen, Osterbräuche oder noch für Osterbasteleien Anregungen für Groß und Klein braucht, wird hier fündig.
Aktuell sind sie im Osterregal der Bibliothek in einer Ausstellung zusammengestellt, auch wenn davon schon einiges entliehen ist, gibt es noch genug zum Ausleihen.
Ganz neu in der Stadtbibliothek Saarlouis ist der zweite Band vom „NÖsterhase“ von Cornelia Boese und Corinna Jegelka „Ach du dickes Ei!“: Der NÖsterhase ist die kuscheligste Antwort auf das Neinhorn.
Aber natürlich findet man hier auch viele Romane, Sachbücher, Kinderbücher und Medien zu vielen andern Themen. Ein Besuch lohnt sich immer!
Die Bibliothek ist auch während den Osterferien für ihre Leserinnen und Leser geöffnet.
Es gelten die üblichen Öffnungszeiten, außer dass an Gründonnerstag, 17.04.2025 nur bis 17 Uhr geöffnet und an den Feiertagen die Stadtbibliothek ganztägig geschlossen ist.


Maifest auf der Burg Siersberg in Rehlingen Siersburg
Wann: 01.05.2025 / Wo: Burg Siersberg in Rehlingen Siersburg
Beginn: 10:00 Uhr
Veranstalter: SG Kultur, 01703153437
Bildrechte: Sascha Gimler
Maifest auf der Burg Siersberg mit Kulinarik und Musik von DJ Bonny
Am Donnerstag, den 1. Mai um 10 Uhr laden die Gemeinde Rehlingen-Siersburg und die SG Kultur zum Maifest auf die Burg in Rehlingen-Siersburg. Für das leibliche Wohl sorgen die „Flammerei“, die „Weinscheune“ und „Tuni Snack“. Ab 15:00 Uhr wird DJ Bonny die Gäste musikalisch unterhalten. Die Siersburg, Ruine einer hochmittelalterlichen Höhenburg im Ortsteil Siersburg der Gemeinde RehlingenSiersburg, ist ein beliebtes Ziel von Wanderern und Ausflüglern aber auch ein einzigartiger Veranstaltungsort. Von hier hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Täler von Saar und Nied und das lothringische Hügelland. Am Donnerstag, den 1. Mai laden die Gemeinde Rehlingen-Siersburg und die SG Kultur zu einem Maifest mit Kulinarik und Musik. Die Besucher haben die Wahl zwischen Bratwurst und verschiedenen Flammkuchen von der „Flammerei“ oder leckeren Burgern mit Pommes von „Tuni Snack“. Eine Auswahl erlesener Weine hat die Weinscheune aus Hüttersdorf im Gepäck. Daneben gibt es noch weitere Getränkestationen mit Bier und Erfrischungsgetränken. Von 15:00 Uhr bis 18 Uhr wird DJ Bonny die Gäste musikalisch unterhalten. Zur Burg führen der Premiumwanderweg „Idesbachpfad“ und weitere Wanderwege. Der Eintritt ist frei.

MERCY STREET – A Tribute To Peter Gabriel Live in Saarlouis im Theater am Ring
Wann: 17.05.2025 / Wo: Saarlouis, Theater am Ring
Einlass: 19:00 Uhr / Beginn: 20:00 Uhr
Veranstalter: SG Kultur 01703153437
Bildrechte: Thomas Manns
Karten sind erhältlich an allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional
MERCY STREET – A Tribute To Peter Gabriel

Besetzung:
Ulf Pohlmeier – vocals
Katja Symannek – vocals
Patrick Winckler – guitar
Roman Fuchß – bass
Thomas Elsenbruch – keyboard & vocals
Heiko Braun – drums, percussion & vocals
Tim Jansen – sound engineer
Alle Fotos des Auftritts hier: https://klausmanns.rocks/fotos/konzerte/Mercy-Street_2019-03-08
Foto © Klaus Manns, Klaus Manns Music Photography, https://klausmanns.rocks/
Der britische Musiker Peter Gabriel zählt zu den erfolgreichsten und ein flussreichsten Popkünstler der vergangenen 50 Jahre, zunächst als Gründungsmitglied der Progressive-Rock-Pioniere Genesis, später im Rahmen seiner einzigartigen Solokarriere. Mit seiner „Secret World“-Tour setzte Peter Gabriel in den 90er Jahren neue Maßstäbe für Live-Konzerte und Bühnenproduktionen. Der nachfolgende Konzertfilm wurde unter anderem mit dem Grammy und dem Rose d’Or ausgezeichnet. Mercy Street – A Tribute to Peter Gabriel feiern Peter Gabriels legendäre Tournee und bringen den Geist seiner „Secret World“ live auf die Bühne. Zur Neuauflage versprechen Mercy Street neben dem musikalischen Rückblick mit allen bekannten Hits wie „Come Talk To Me“, „Solsbury Hill“ oder „Sledgehammer“ weitere musikalische Überraschungen bis hin zu Titeln aus Gabriels aktuellem Album I/O. Seit ihrer Gründung im Jahr 2015 haben sich Mercy Street den Ruf als beste Peter Gabriel-Tributeband in Europa erspielt. Die Rheinische Post schreibt, „Mercy Street-Konzerte sind eine gigantische Hymne auf die intelligenten, aussagekräftigen Kompositionen von Peter Gabriel, sind für Freunde und Kenner ein Pflichttermin, sind für Gabriel-Fans ein Muss.“
Für die Neue Westfälische Zeitung sind Mercy Street mehr als eine Tributeband, „sie haben den Geist von Gabriel begriffen“. Und laut Rundblick Unna war es „schlicht ein geniales Tributekonzert. Mercy Street kommen dem Original so nahe, wie es sich nur denken lässt. Ihre Bühnenshow ist hochklassig, mit ausgefeilter Lichttechnik und aufwendigem Videokonzept, letztlich würde es aber schon genügen, sich mit geschlossenen Augen der Musik und den Stimmen hinzugeben.
Karten für das Konzert von Mercy Street gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen von Ticket Regional.
Zwei Tribute Bands der Extraklasse in Losheim am See
METAKILLA – A Tribute To Metallica am 26. April 2025 und Strange Kind Of Women – European Female Homage To Deep Purple am 9 Mai 2025
Wo: Losheim am See, Eisenbahnhalle
Einlass: 18:30 Uhr / Beginn: 20:00 Uhr
Karten an allen Vorverkaufsstellen von Eventim und Ticket Regional
Veranstalter: SG Kultur UG, 01703153437
Bildrechte: Jens Säger / Willi Wrede
Losheim am See. Im April und Mai stehen in der Eisenbahnhalle in Losheim am See gleich zwei Konzerte der Extraklasse auf dem Programm. Die Besucher dürfen sich auf zwei Tribute Bands freuen, die ihresgleichen suchen. Am 26 April ist “METAKILLA” und am 9 Mai STRANGE KIND OF WOMEN zu Gast.
METAKILLA – A Tribute To Metallica

Die große Leidenschaft für Metallica ist einer der Hauptgründe, die METAKILLA seit 2005 als authentischste Metallica Tribute Band Deutschlands über die Jahre so erfolgreich macht. Mit bereits über 200 hochkarätigen Shows hat sich die Band den festen Platz in der professionellen Tribute-Szene erspielt. Größten Wert legen die vier Vollblutmusiker aus dem Saarland dabei auf ihr Showkonzept mit verblüffender Ähnlichkeit, welches mit wuchtig präzisem Sound, eigener Pyrotechnik, einer bis ins kleinste Detail geplanten und einzigartigen Bühnenoptik aufwartet. So sind das Outfit und alle Instrumente Originale desselben Equipments, wie es auch Metallica auf den größten Bühnen der Welt spielen. Einen ersten Höhepunkt gab es bereits 2008, als METAKILLA offiziell für eines der größten und bekanntesten Heavy Metal Festivals der Welt, dem W:O:A “Wacken Open-Air” verpflichtet wurden. Großes folgte mit Auftritten auf dem Alpenflair in Südtirol, dem Z7 in der Schweiz und regelmäßig ausverkauften Shows in Deutschlands angesagtesten Clubs wie beispielsweise dem Colos Saal in Aschaffenburg. METAKILLA sind keineswegs nur eine farblose Coverband. Wie ihre großen Vorbilder sorgen sie für unbändige Energie und den typischen brachialen Metallica Sound. Die Fans bekommen ein ganzes Hitfeuerwerk aus allen Metallica-Alben geboten. Jeder Song entfaltet seine pure Magie, wie man es sonst nur in großen Stadien zu spüren bekommt. In ganz Deutschland sowie im europäischen Umland kommt das sehr gut an, was am enormen Zuspruch, den vielen Likes und Abos in den sozialen Medien zu erkennen ist. Das Konzert findet am 26 April um 20:00 Uhr in der Eisenbahnhalle in Losheim statt.
STRANGE KIND OF WOMEN – European Female Homage To Deep Purple
Die weltweit einzige weibliche Deep-Purple-Tribute-Band Strange Kind Of Women aus dem italienischen Udine kommen am 09.05.2025 im Rahmen ihrer “European Purple Women Tour” nach Losheim am See in die Eisenbahnhalle! Die aus fünf Mädels bestehende Band „Strange Kind Of Women – The Classic Deep Purple Years“ spielt in einer ganz eigenen Liga. Sie rocken wie Hölle und rollen feurig wie ein speiender Vulkan. „Made in Japan“ kennt jeder Deep Purple Fan… aber „Made in Italy“? Für viele Anhänger ist das Deep Purple Doppel-Live-Album „Made In Japan“ noch immer das Highlight unter den vielen Veröffentlichungen der Band und wird als Meilenstein in der Geschichte des Hard Rocks und des Heavy Metal angesehen. Inzwischen ist der berühmte Konzertmitschnitt ein halbes Jahrhundert alt. Die von der italienischen Gitarristin Eliana Cargnelutti gegründete Band „Strange Kind Of Women – The Classic Deep Purple Years“ bringt die Songs dieses legendären Albums originalgetreu und mit einer atemberaubenden Show auf die Bühne. Sie präsentieren die Deep-Purple-Songs nicht nur auf höchst charmante Weise, sondern sie interpretieren die Stücke auch mit so viel Spielfreude und Power, dass viele ihrer männlichen Kollegen erblassen. Auf dem Programm stehen alle „Made In Japan“ Klassiker wie „Child In Time“, „Smoke On The Water“, „Strange Kind Of Women“, „Highway Star“ und „Space Truckin‘“ die mit einem bombastischen Sound dargeboten werden. Die gut zweistündige BühnenPerformance mit ihrem leidenschaftlichen, energiegeladenen Temperament vermittelt einen authentischen Eindruck des Schaffens der Rock-Ikonen und überzeugt Unbedarfte wie Szene-Veteranen gleichermaßen. Nur wenige Tribute-Bands schaffen es, ihren Vorbildern in Show und Sound tatsächlich nahe zu kommen. Darauf wurde auch Ian Paice, der legendäre Schlagzeuger von Deep Purple und das aktuell einzig verbliebene Gründungsmitglied von Deep Purple, aufmerksam und ist seitdem so sehr begeistert, dass er sogar auf einem gemeinsamen Konzert in Graz mit Ihnen spielte. Danach sagte er: „Es macht wirklich viel Spaß mit ihnen zu spielen. Sie machen einen wirklich tollen Job, haben einen großartigen Sound und geben alles. Ich habe es sehr genossen mit Ihnen zu spielen.“ Die Besetzung von „Strange Kind Of Women – The Classic Deep Purple Years“ bilden fünf professionelle, international agierende Musikerinnen. Als Frontfrauen agieren, die in Italien Bewunderung und Berühmtheit genießen: Alteria, die man als Sängerin ihrer eigenen Alternative Rockband „Alteria“ kennt und Gitarristin Eliana Cargnelutti, die neue Hoffnung des italienischen Blues Rocks. Begleitet werden sie von Chiara Cotugno am Schlagzeug, Margherita Gruden an den Keyboards und Elettra Pizzale am Bass.
Das Konzert findet am 9 Mai m 20:00 Uhr in der Eisenbahnhalle in Losheim am See statt. Tickets für die Konzerte sind erhältlich an allen VVK von Eventim und Ticket Regional.
Bolle, der beliebteste Bäcker des Saarlandes

Lebachs Bürgermeister Klauspeter Brill (links) und Wirtschaftsförderer Roman Werth (rechts) haben der Bäckerei Bollbach in Gresaubach einen Besuch abgestattet. Foto: Kirsch/Stadt
Die Bäckerei Bollbach ist ein Traditionsbetrieb, den schon Vater Norbert in Gresaubach betrieben hat. Nun führt Sohn Michael den Betrieb gemeinsam mit seiner Ehefrau. Außerdem machen hier gerade zwei Azubis ihre Ausbildung im Bäckerhandwerk. Auch Mama und Papa Bollbach arbeiten noch mit, denn die Resonanz nach der Wiedereröffnung ist enorm.
„Ich hatte nach meiner Ausbildung zum Bäckermeister und neben meinem Job als Dozent bei der Handwerkskammer einfach Bock, wieder richtig geile Brote und Brötchen zu backen“, erzählt Michael, der vor allem als „Bolle, der Sauerteigbäcker“ bekannt ist. Und das hat einen Grund: Sein Sauerteigbrot ist legendär. Lecker und bekömmlich, aber auch haltbar. „Bolle“ lässt dem Teig Zeit zum Reifen – teilweise mehrere Tage – und verwendet nur natürliche Zutaten. Fast ausschließlich aus der Region. „Bis auf das Olivenöl, das bekommen wir leider nicht aus unserem schönen Saarland“, erzählt Bolle schmunzelnd.
Pülverchen und Zusatzstoffe wird man in seiner Backstube nicht finden. Seine Kunden wissen das zu schätzen, kommen zum Teil weit gefahren, um bei der Bäckerei Bollbach in Gresaubach verschiedene Sorten frisches Brot, Brötchen, Kaffeestücken oder Kuchen zu kaufen.
Alle Produkte sind handgefertigt, Fertig- und Tiefkühlprodukte kommen bei der Bäckerei Bollbach nicht in den Ofen.
„Selbstverständlich kann man bei uns spontan einkaufen, aber da wir Überproduktion nach Möglichkeit vermeiden wollen, ist es uns am liebsten, wenn die Kunden vorbestellen“, erklärt Michael Bollbach. Das geht bequem über die Webseite www.bolle-der-Sauerteigbaecker.de.
Das Ladenlokal in der Wendalinusstraße 50 ist von Dienstag bis Freitag von 6 Uhr bis 12 Uhr, samstags von 6 Uhr bis 11 Uhr sowie dienstags und donnerstags zusätzlich nachmittags von 15 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Denn was zunächst als „Wochenend-Bäckerei“ gedacht war, hat schnell ganz andere Ausmaße angenommen. Schließlich ist „Bolle, der Sauerteigbäcker“ derzeit der beliebteste Bäcker des Saarlandes.
Lizenz zum Trauen
Oberbürgermeister Marc Speicher und Bürgermeister Carsten Quirin dürfen künftig Ehen schließen
Oberbürgermeister Marc Speicher und Bürgermeister Carsten Quirin haben nun ganz offiziell die „Lizenz zum Trauen“. Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Lehrgangs an der Akademie für Personenstandwesen im hessischen Bad Salzschlirf sind beide nun berechtigt, standesamtliche Trauungen durchzuführen.
Der Lehrgang vermittelte neben rechtlichen Grundlagen auch praxisnahe Inhalte zur Durchführung von Eheschließungen. Damit erfüllen Speicher und Quirin alle Voraussetzungen, um rechtsgültige Ehen im Namen der Europastadt Saarlouis zu schließen.
„Es ist für mich eine große Freude und Ehre, Menschen auf dem Weg in einen neuen Lebensabschnitt zu begleiten und ihnen diesen besonderen Moment in unserem schönen Saarlouis zu ermöglichen“, sagt Oberbürgermeister Marc Speicher.
Auch Bürgermeister Carsten Quirin freut sich auf die neue Möglichkeit: „Trauungen sind etwas sehr Persönliches. Ich freue mich darauf, Saarlouiser Bürgerinnen und Bürger an ihrem besonderen Tag begleiten zu dürfen und ihnen eine unvergessliche Zeremonie zu gestalten.“
Auch wenn sie diese Aufgabe nur gelegentlich übernehmen werden, freuen sich Speicher und Quirin darauf mit ihrer neugewonnenen Qualifikation ihr persönliches Engagement für die Menschen in Saarlouis auszuleben – gerade bei den besonders emotionalen Momenten des Lebens.
Foto: v.l. Bürgermeister Carsten Quirin, Caroline Tilk (Abteilungsleiterin Standesamt) und Oberbürgermeister Marc Speicher
Kinofilmreihe Starke Frauen
Die Frauenbeauftragten und das Frauennetzwerk im Landkreis Saarlouis laden zusammen mit dem Saarlouiser Kino herzlich ein zu der Fortsetzung einer erfolgreichen und besonderen Filmreihe. Im Vierwochen Rhythmus werden vier Filme gezeigt die alle eins gemeinsam haben, 100 Prozent starke Frauen in der Hauptrolle. Im Vergleich zu den erfolgreichsten Kinofilmen der Welt ist das schon ein riesen Unterschied, denn dort sind gerade mal 12 Prozent der Hauptdarstellerinnen weiblich.
Mit dieser Filmreihe “Starke Frauen“ möchten wir positive und inspirierende weibliche Vorbilder stärker in den gesellschaftlichen Fokus stellen, um damit auch den Blick auf weibliche Perspektiven in unserer Gesellschaft positiv zu verändern.
Am 30. April läuft der 2. Film der Reihe „Starke Frauen“ mit der großartigen Steffi Kühnert als „Die Frau die sich traut“.
Beates Leben ist erfüllt von ihrer Arbeit aber vor allem von ihrer Hingabe zu ihren Kindern. Nach der Schule übernimmt sie die Betreuung der Enkelin, nebenbei auch noch die Gesamtversorgung ihres Sohnes nebst schwangerer Freundin, die bei ihr im Haus leben, Beate kümmert sich um alles. Auch für ihre beste Freundin Henni hat sie immer ein offenes Ohr.
Eine beunruhigende ärztliche Diagnose bringt sie dazu, sich mit ihrem Leben auseinanderzusetzen, und mündet in der Idee, einen Jugendtraum zu verwirklichen:
Einmal durch den Ärmelkanal schwimmen…
Nicht unrealistisch für die ehemalige Leistungssportlerin, die ihre Hoffnung auf eine olympische Medaille wegen der Geburt der Tochter aufgeben musste. Mit großer Energie und aller verfügbarer Zeit stürzt sich Beate in das harte Training. Ihre Kinder, die plötzlich alleine mit dem Alltag klarkommen sollen, verstehen die Welt nicht mehr. Gegen deren Widerstand, aber mit ihrer Freundin Henni an der Seite, macht sie einmal im Leben nur etwas für sich und begibt sich auf den Weg durch das Meer von Dover nach Calais – und zu sich selbst.
Die Termine auf einen Blick : Jeweils mittwochs um 20:00 Uhr
30.04.2025 Die Frau die sich traut
28.05.2025 Die Farbe Lila
25.06.2025 Die Unbeugsamen
Eintritt 6,50 € Tickets online unter www.saarlouis.my-movie-world.de oder an der Abendkasse
Capitol Movie World Saarlouis Deutsche Straße 14 Saarlouis

Förster im Grünen Mittelpunkt des Saarlandes

Nach rund 33 Jahren wurde Revierförster Winfried Fandel (Mitte) von Bürgermeister Klauspeter Brill (links) in den Ruhestand verabschiedet.
Rechts im Bild Fandels Nachfolger, Tim Lis. Foto: Kirsch/Stadt
„Lebach war für mich ein Glücksfall“, sagte Revierförster Winfried Fandel bei seiner Verabschiedung im Lebacher Rathaus. „Die Verwaltung und der Stadtrat hatten stets ein offenes Ohr für mich und meine Arbeit“. Eine so gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit sei keineswegs selbstverständlich, das könne er nach 33 Jahren Berufserfahrung sagen.
Bürgermeister Klauspeter Brill gab das Kompliment gerne zurück und sagte: „Winfried Fandel hat sein Fachwissen immer im Sinne unserer Stadt und unseres Waldes eingebracht und weitergegeben.“ Egal, welche Herausforderungen auch zu bewältigen waren, Förster Fandel habe immer die Ruhe bewahrt und langfristig einen gesunden Wald im Blick behalten.
Winfried Fandel war jahrzehntelang für die Bewirtschaftung, Pflege und Unterhaltung des Staatswaldes zuständig. Aber eben auch für die fast 900 Hektar Kommunalwald, der im Besitz der Stadt Lebach ist.
Unser Wald ist ein Wirtschaftsfaktor, vor allem aber auch eine ganz entscheidende Säule unseres Ökosystems. „Gerade der Naherholungsfaktor mit den Wald- und Wanderwegen ist enorm“, betont Bürgermeister Klauspeter Brill.
Zusammen mit zahlreichen Rathaus- und Bauhofmitarbeitern, Vertretern des Stadtrates und einigen Ortsvorstehern verabschiedete er sich in einer ganz persönlichen Feier von Winfried Fandel, der ein „sehr guter Förster war und stets wusste, was zu tun ist“.
Winfried Fandel war das Gesicht des Lebacher Waldes. Bei Wanderungen, Ferienaktionen und vielen anderen Veranstaltungen hat er sein Fachwissen mit anderen geteilt. Nun übergibt er sein Revier an Tim Lis, einen jungen Mann, der sich sehr auf seine Aufgabe freut und ab dem 1. Juli Ansprechpartner in allen forstlichen Belangen ist. Seine Sprechstunden wird er jeweils donnerstags von 14 bis 17 Uhr im Lebacher Rathaus abhalten.
Freireisender zu Besuch im Saarlouiser Rathaus
Ein besonderer Besuch im Saarlouiser Rathaus: Mathias, ein freireisender Elektriker, machte Halt in der Europastadt Saarlouis, rund 500 km von seinem Heimatort in Niedersachsen entfernt. Der junge Handwerker ist seit 2019 unterwegs, um auf seiner Walz neue Orte kennenzulernen, Traditionen zu leben und Erfahrungen zu sammeln.
Im Rathaus empfingen ihn Oberbürgermeister Marc Speicher und Bürgermeister Carsten Quirin, die Mathias herzlich willkommen hießen und ihm für die verbleibenden Etappen seiner Reise alles Gute wünschten. “Es ist eine besondere Ehre, einen freireisenden Handwerker wie Mathias hier bei uns in Saarlouis begrüßen zu dürfen. Seine Reise und das Weitertragen der Handwerkstraditionen ist ein wertvoller Beitrag zu unserem kulturellen Erbe”, betonte Oberbürgermeister Speicher.
Mathias, der mittlerweile viereinhalb Jahre auf der Walz ist, blickt bald auf das Ende seiner Reise. In Kürze wird er in seine Heimat zurückkehren, um im Handwerk zu arbeiten. Die Erfahrungen, die er während seiner Zeit als Freireisender gesammelt hat, möchte er in seine zukünftige berufliche Laufbahn einfließen lassen.
Die Tradition der Walz, bei der Handwerker für mehrere Jahre ohne festen Wohnsitz durch das Land ziehen, ist eine alte Tradition, die Mathias mit Leidenschaft lebt und weiterträgt.
Foto: v.l. Bürgermeister Carsten Quirin, Freireisender Matthias und Oberbürgermeister Marc Speicher
Straße „Zur Claus“ zeitweise gesperrt
Die Straße „Zur Claus“ wird am Mittwoch, 14. Mai 2025 zwischen 11.30 Uhr und 18.30 Uhr von der Einfahrt Knorscheid bis Anfang Bebauung „Knorscheider Straße” zeitweise für den allgemeinen Fahrzeugverkehr gesperrt. Eine Durchfahrt wird temporär nicht möglich sein.
Europastadt Saarlouis hat jetzt „rue François Mitterrand“
Ein Brückenschlag mit besonderem Symbolwert: In der Europastadt Saarlouis treffen künftig zwei große Europäer mitten über dem Durchfluss der Saar aufeinander: Helmut Kohl und François Mitterrand. „Saarlouis ist Europastadt. Und wir brauchen mehr Europa. Wann wurde dies deutlicher als in diesen Tagen und Wochen. Ich freue mich, dass der Stadtrat dem Vorschlag gefolgt ist in Saarlouis eine Straße nach François Mitterand zu benennen. Er war ein großer Staatsmann und gemeinsam mit Helmut Kohl ein wichtiger Wegbereiter für die Europäische Integration und die Deutsch-Französische Partnerschaft“, hebt OB Marc Speicher hervor.
Der Stadtrat hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, einen bislang unbenannten Straßenabschnitt in „rue François Mitterrand“ zu benennen. Sie beginnt im Stadtteil Roden an der Kreuzung Schanzenstraße und mündet stadteinwärts in die Helmut-Kohl-Straße. Beide Straßen treffen in Höhe der Mitte der Gustav-Heinemann-Brücke aufeinander.
Die Benennung von Straßen erinnert häufig an verdiente Menschen der Stadtgeschichte, an historische Begebenheiten oder an Persönlichkeiten, die selbst Geschichte schrieben. „In Zukunft wird eine zentrale Zufahrt ins Herz der Europastadt an zwei solche Persönlichkeiten erinnern – und mit ihnen an den hohen Wert, den sie dem europäischen Projekt beigemessen haben“, so Speicher.
François Mitterrand war von 1981 bis 1995 französischer Staatspräsident. Sein Handschlag mit Helmut Kohl in Verdun im Jahr 1984 ist selbst ein symbolkräftiger Ausdruck dessen, wie durch politischen Willen die lange Erbfeindschaft zweier Völker überwunden werden konnte und wie aus einstigen Gegnern auf den europäischen Schlachtfeldern Partner und Freunde wurden. „Ein Sinnbild auch für das Selbstverständnis von Saarlouis als Europastadt“, sagt Speicher. In die Amtszeit Mitterands fielen Projekte wie das Schengener Abkommen, die Wirtschafts- und Währungsunion oder auch das Zustandekommen des Zwei-plus-Vier-Vertrages.

Bau von Radpforten in der Stadt Saarlouis
Im Zuge der Umsetzung des Radverkehrskonzepts baut die Stadt Saarlouis zwei Radpforten. Eine Radpforte wird in der Gymnasiumstraße (Robert-Schumann-Gymnasium) (Maßnahme A151 aus dem Radverkehrskonzept) und eine Radpforte in der Schwarzwaldstraße (Maßnahme A073 aus dem Radverkehrskonzept) errichtet.
Einen Übersichtsplan zu den Maßnahmen finden sie unter www.saarlouis.de/radverkehr
Begonnen wird mit der Maßnahme A151 in der Gymnasiumstraße in der 17. KW. Abgeschlossen wird die Maßnahme voraussichtlich am 25.04.2025.
Die Maßnahme A073 Radpforte in der Schwarzwaldstraße wird ab dem 23.04.2025 begonnen und wird ebenfalls voraussichtlich am 25.04.2025 abgeschlossen sein.
Wir bitten die betroffenen Bürgerinnen und Bürger und Radfahrenden um Verständnis für die Verkehrsbeeinträchtigungen, zu denen es trotz sorgfältiger Planung dennoch kommen kann.
Aktuelle Maßnahmen im Radverkehr der Stadt Saarlouis
Die Stadt Saarlouis saniert vorhandene Wege im Zuge der Umsetzung des Radverkehrskonzepts im Bereich Beaumarais, Neuforweiler, Picard, Lisdorf und Roden. Die einzelnen Streckenabschnitte sind der Übersichtskarte zum Radverkehrskonzept der Europastadt Saarlouis zu entnehmen unter www.saarlouis.de/radverkehr .
Im Einzelnen werden folgende Maßnahmen umgesetzt:
A069 Roden Verbindung von Roden zum Industriepark Saarwellingen (760 m)
Beaumarais Verbindung Bliesstraße zur Kläranlage Saarlouis (600 m)
A178 Beaumarais Unterführung der A620 Verbindung Schillerstraße Richtung Grundschule Beaumarais
A186 Beaumarais Verlängerung Abgang von Richtung Sportplatzstraße (800 m)
A228 Neuforweiler/Picard vom Taffingsweiher in Richtung Neuforweiler/Altforweiler (1970 m)
A231 Neuforweiler Anbindung Neuforweiler an A228 (280 m)
A232 Neuforweiler Memelstraße Anbindung Neuforweiler an A228 (210 m)
A236 Neuforweiler/Picard Verlängerung Deutscher Weg (850 m)
A275 Lisdorf Derteswies (480 m)
A277 Lisdorf Fliederweg (200 m)
A280 Lisdorf Verbindungsweg zwischen III. und IV. Gartenreihe (110 m)
Begonnen werden die vorgenannten Maßnahmen in der 18. KW.
Am 28.04.2025 starten wir mit der Maßnahme „Verbindung Bliesstraße zur Kläranlage Saarlouis“. Für die Umsetzung sind 3 Tage veranschlagt. In diesen 3 Tagen ist die Zuwegung zur Kläranlage gesperrt. Wohnmobile, die dort ihr Grauwasser entsorgen müssen sollten dies vor oder nach Beendigung der Maßnahme einplanen.
Die Maßnahme A178 Unterführung der A620 Verbindung Schillerstraße Richtung Grundschule Beaumarais ist für die 21. KW terminiert. Die Umsetzung nimmt voraussichtlich 2 Wochen in Anspruch. In dieser Zeit kann die Unterführung nicht benutzt werden, da die baulichen Maßnahmen eine Vollsperrung erfordern.
Wir bitten die betroffenen Bürgerinnen und Bürger und Radfahrenden um Verständnis für die Verkehrsbeeinträchtigungen, zu denen es trotz sorgfältiger Planung dennoch kommen kann.
Kinder basteln mit und für Senioren
Mehr als 200 Oster-Deko-Artikel bastelten Kinder auf Initiative des Saarlouiser Bündnisses „Faire Stadt“ für die drei Saarlouiser Seniorenheime. Mit dabei waren die Grundschule Römerberg, das Diakoniekaufhaus, die Katholische Familienbildungsstätte, La Tienda-Fachgeschäft für den Fairen Handel, das Tageszentrum Villa Vivendi, die Kinder- und Jugendfarm und das Amt für Familien &Soziales der Kreisstadt Saarlouis. Diesmal gab es eine besondere Überraschung für die Senioren.
Schon von weitem hörte man fröhliche Kinderstimmen, die sich der „Seniorenresidenz“ der Arbeiterwohlfahrt im Prälat-Subtil-Ring näherten. Gemeinsam mit Schulleiter Stephan Heck statteten rund 25 Kinder der Grundschule Römerberg den älteren Herrschaften einen Besuch ab, um ihnen ihre Osterbasteleien persönlich zu überreichen. Edith Jarzombek, Leiterin der Einrichtung begrüßte die gut gelaunte Kinderschar mit ihren Lehrerinnen und Lehrern sowie die Vertreterinnen vom Amt für Familien & Soziales. Ihr besonderer Gruß galt Bürgermeister Carsten Quirin, der sich ganz herzlich bei der Fair-Trade-Steuerungsgruppe Saarlouis bedankte, die das Projekt vor einigen Jahren ins Leben gerufen hatte, sowie bei den Kindern für die tollen Basteleien.
Bunt bemalte Ostereier aus Pappe, Osterhasen aus Eierkarton, Küken aus Wolle, Fensterbilder und viele schöne Bastelideen kamen bei der diesjährigen Osterbastel-Aktion zusammen. Es beteiligten sich unter anderem Kinder aus der Hausaufgabenhilfe und der Mädchengruppe des Esther-Bejarano-Hauses sowie Saarlouiser Grundschulen, die Kinder- und Jugendfarm und die Tagesgäste der Villa Vivendi. In Treffs, Workshops und im Rahmen eines Schulprojektes fertigten sie fantasievollen Osterschmuck und Dekoration an. Im Sinne der Nachhaltigkeit war es eine besondere Vorgabe, entsprechendes Material zu verwenden. So kamen neben Pappe und Papier auch Papp-Strohhalme, Wollreste, Korken, Kaffeefilter und Papiertüten zum Einsatz. Sabine Schmitt, Anette Plewka und Louisa Stumpf vom Amt für Familien & Soziales überreichten die Basteleien in diesem Jahr gemeinsam mit dem Bürgermeister Carsten Quirin und den Schulkindern den Seniorenheimen. In der Sonnenresidenz, wo eine weitere Schulklasse zeitgleich eintraf, wurde darüber hinaus noch eine gemeinsame Bastelaktion mit Kindern und Senioren veranstaltet.
Jan Zwetsch, Direktor Victor’s Seniorenresidenz, Edith Jarzombek, Leiterin AWO-Seniorenresidenz und Tino Ludwig, Leiter AWO-Sonnenresidenz freuten sich über die gelungene Aktion. Text: Sabine Schmitt

Louisa Stumpf, Edith Jarzombek, Carsten Quirin, Anette Plewka, Sabine Schmitt und Wolfgang Heck (hinten, von links) freuten sich über die gelungene Aktion, hier in der Seniorenresidenz. Foto Frank Bredel
In den Sonnenresidenz bastelten Kinder und Senioren gemeinsam. Foto: Sabine Schmitt
Geänderte Öffnungszeiten des EVS Wertstoffzentrums Saarlouis während der Ostertage
Das EVS Wertstoffzentrum Saarlouis ist am Karsamstag, den 19.04.2025 ganztägig geschlossen.
Der NBS und das EVS Wertstoffzentrum wünscht allen Bürgern und Bürgerinnen ein schönes Osterfest.
20 Jahre La Tienda in Saarlouis – Ein Meilenstein der Fairness und Nachhaltigkeit
La Tienda feierte in der Europastadt Saarlouis ein ganz besonderes Ereignis: 20 Jahre faire und nachhaltige Produkte im Herzen der Stadt. Der Tag der offenen Tür zog zahlreiche Besucher an, die gemeinsam mit den Gründern auf die erfolgreiche Entwicklung des Ladens zurückblickten.
Zu diesem Jubiläum war auch Bürgermeister Carsten Quirin vor Ort, um die Bedeutung von La Tienda für die Stadt zu würdigen. In einer kurzen Ansprache betonte er die Rolle des Geschäfts als Vorreiter im Bereich des Fairen Handels und der nachhaltigen Wirtschaft. „La Tienda ist nicht nur ein Erfolgsmodell für den Fairen Handel, sondern auch ein herausragendes Beispiel für unternehmerische Verantwortung und Umweltbewusstsein. Wir sind stolz, solch einen Laden bei uns in Saarlouis zu haben“, sagte Bürgermeister Quirin.
La Tienda wurde 2005 in seiner heutigen, modernen Form gegründet und setzte von Anfang an auf ein innovatives Konzept, das sich deutlich von den damaligen Weltläden abhob. Zentral gelegen und mit einem klaren Fokus auf eine moderne Präsentation, bot La Tienda den Kunden eine neue Art des Einkaufens fairer Produkte. Der Laden sollte nicht nur ein Ort des Handels, sondern auch ein Ort des Bewusstseins und der Verantwortung gegenüber der Umwelt und den Produzenten sein.
Anfänglich lag der Schwerpunkt auf klassischen Verkaufsartikeln wie Kaffee, Taschen aus Jute und anderen traditionellen Produkten aus dem Fairen Handel. Doch mit der Zeit erweiterte La Tienda sein Sortiment stetig: Schmuck, Kleidung, Lebensmittel und viele weitere nachhaltige Produkte kamen hinzu.
In den letzten Jahren ist auch das Sortiment an Produkten aus recycelten Materialien gewachsen. So kommen etwa Möbelstücke aus alten Ölfässern und Schwemmholz in den Verkauf, die in handwerklicher Arbeit zu Stühlen und Hockern verarbeitet wurden.
Neben den großen Importeuren des Fairen Handels setzt La Tienda auch auf die Unterstützung kleinerer Produzenten. Ein wichtiger Aspekt des Geschäftsmodells ist es, dass alle Lieferanten entsprechend zertifiziert sind, um die höchsten Standards an Fairness und Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

Bild v.l.: Bürgermeister Carsten Quirin, Eva Geppert, Christine Berner, Christine Lonsdorf, Tatyana Morozova und Margrit Schu
Neue Öffnungszeiten im Zentrumsbüro
Das Zentrumsmanagement möchte sein Angebot erweitern und zusätzliche Möglichkeiten anbieten, um die Bürgerinnen und Bürger über die Städtebauförderung in Lebach zu informieren und gezielt zu beraten. Neben dem bereits bestehenden Angebot an telefonischer Beratung und Sprechstunden im Zentrumsbüro werden ab Mai 2025 auch Onlinesprechstunden über Videokonferenz angeboten.
Zur Vereinbarung von individuellen Sprechstundenterminen ist das Zentrumsmanagement unter Tel. (06894) 9744932 oder per E-Mail: zentrumsmanagement@lebach.de erreichbar. Sollten Sie eine persönliche Sprechstunde vor Ort bevorzugen, sind wir – nach vorheriger Terminvereinbarung – auch wie gewohnt donnerstags zwischen 9.00 Uhr und 11.00 Uhr, im Zentrumsbüro, Rathaus Zimmer 311 (3.OG) für Sie da.
Herr Dillinger (Zentrumsmanager) steht persönlich für Fragen und Anregungen zur Verfügung.
Zum Jubiläumsjahr – Tour de France könnte 2030 nach Saarlouis kommen
Zum Jubiläumsjahr – Tour de France könnte 2030 nach Saarlouis kommen
Die Initiative der mitteldeutschen Bundesländer, die Tour de France nach Deutschland zu holen, bietet ebenfalls die Chance für ein grenzüberschreitendes Sportgroßereignis im Saarland.
Mittelpunkt der Initiative ist der 40. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung. „Saarlouis hat deutsch-deutsche Geschichte geschrieben, zusammen mit Eisenhüttenstadt haben wir die erste deutsche Städtepartnerschaft geschlossen und damit ein wichtiges Etappenziel für die Vollendung der deutschen Einheit erreicht“, betont Oberbürgermeister Marc Speicher.
Nicht nur das – Saarlouis ist außerdem die einzige deutsche Stadt die von einem französischen König gegründet wurde und im Jahr 2030 feiert Saarlouis den 350. Geburtstag. Zum letzten Stadtjubiläum 1980 war Saarlouis Durchfahrt der Tour de France auf der Etappe von Frankfurt nach Metz. Fünfzig Jahre später erneut ein Austragungsort sein zu können – im Rahmen dieses grenzüberschreitenden sportlichen Großereignisses – würde den Kreis schließen und die besondere Stellung Saarlouis im Herzen Europas unterstreichen.
„Die Tour de France ist mehr als nur ein Radrennen – sie ist ein Zeichen für Zusammenhalt, Leidenschaft und europäische Identität. Dass Saarlouis 2030 sein 350-jähriges Bestehen feiert, macht die Idee einer Etappe oder Durchfahrt bei uns zu einem ganz besonderen Projekt“, sagt OB Marc Speicher. „Klar ist, dass das heute eine ganz andere Nummer und Größenordnung als bei früheren Stationen der Tour de France in Saarlouis wäre. Aber wir Saarlouiser sind bereit, gemeinsam mit Partnern aus der Region, der Landesregierung oder dem deutschen Radsportbund dafür ordentlich in die Pedale zu treten! Saarlouis ist Europa, wir brauchen mehr Europa. Wir sind die französischste Stadt Deutschlands und wir sind Europastadt. Bei allem organisatorischen und finanziellem Kraftakt für das ganze Saarland – würde das der gesamten Region gut tun. Das Saarland ist das Tor zu Frankreich, wir Saarländer liegen im Herzen Europas und tragen Europa im Herzen.“
Wochenmarkt wird vorverlegt: Änderung wegen Karfreitag
Aufgrund des Feiertags Karfreitag am 18. April 2025 wird der Saarlouiser Wochenmarkt auf Donnerstag, den 17. April 2025, vorverlegt.
