Champagnerlaune und Maskenspiel: „Die Fledermaus“ in Saarlouis
Ein spritziges Verwirrspiel, große Gefühle und unvergängliche Melodien: Mit Johann Strauss’ Operette „Die Fledermaus“ gastiert am Sonntag, 18. Januar 2026, um 18 Uhr ein Klassiker der Wiener Operettenkunst im Theater am Ring in Saarlouis. Die Produktion der Kammeroper Köln verspricht einen ebenso unterhaltsamen wie musikalisch hochkarätigen Operettenabend.
„Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist“ – kaum ein Zitat bringt den Geist dieser Operette besser auf den Punkt. Strauss’ Melodienfeuerwerk verbindet Gesellschaftssatire mit überschäumender Lebenslust. Im Mittelpunkt steht ein raffiniert inszeniertes Maskenspiel: Aus Rache an seinem Freund Eisenstein entfacht Dr. Falke ein turbulentes Verwechslungskarussell auf einem der legendären Feste des exzentrischen Prinzen Orlofsky. Aristokraten, Bürger und Dienstboten schlüpfen in fremde Rollen, Masken fallen – und am Ende wird, ganz operettengemäß, alles auf den Champagner geschoben.
Unsterbliche Ohrwürmer wie „Spiel ich die Unschuld vom Lande“, Rosalindes berühmter Csárdás oder der mitreißende Walzer im zweiten Akt machen „Die Fledermaus“ bis heute zur beliebtesten aller Operetten. Die Saarlouiser Aufführung setzt dabei auf ein bewährtes Kreativteam: Regie und Choreografie liegen in den Händen von Vanni Viscusi, die musikalische Leitung übernimmt Esther Hilsberg-Schaarmann. Bühne und Kostüme sorgen für eine elegante Atmosphäre.
Auf der Bühne stehen renommierte Solistinnen und Solisten der Kammeroper Köln, begleitet von den Kölner Symphonikern. Gemeinsam garantieren sie Operettenkunst auf hohem Niveau – schwungvoll und mit pointenreichem Humor.
Tickets sind erhältlich unter www.ticket-regional.de sowie an allen bekannten Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen.

Foto: Claudia Klein
Antrittsbesuch bei La Enoteca
Oberbürgermeister Marc Speicher besuchte gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung im Rahmen eines Antrittsbesuchs den Wein- und Genussmittelhandel La Enoteca in der Kavalleriestraße. Der Termin fand noch vor der offiziellen Eröffnung des Betriebs statt und bot Gelegenheit zum persönlichen Austausch sowie zur frühzeitigen Information über die geplante Nutzung des Standorts.
„Der persönliche Austausch vor Ort ist uns wichtig, um neue Betriebe bereits vor der Eröffnung kennenzulernen und ihre Ansiedlung in Saarlouis zu begleiten“, erklärte Oberbürgermeister Marc Speicher. Der Besuch verdeutliche, dass die Stadt Saarlouis Unternehmensansiedlungen aktiv unterstütze und Wert auf eine enge Kommunikation mit inhabergeführten Betrieben lege.
La Enoteca ist ein inhabergeführter Fachhandel für Weine, Spirituosen und weitere Genussmittel, der von Gründer Davide Mazzotta geführt wird. Mit der Einrichtung der Räumlichkeiten wurde im September begonnen. Durch die Ansiedlung des Betriebs wird der Standort in der Kavalleriestraße wieder einer Nutzung zugeführt und das innerstädtische Angebot ergänzt.
Begleitet wurde der Oberbürgermeister von Wirtschaftsförderer Alexander Guß und Citymanagerin Kirsten Cortez. Im Mittelpunkt des Besuchs standen Gespräche über die Ansiedlung des Betriebs, die Vorbereitung der Eröffnung sowie die geplante Nutzung der Räumlichkeiten. Der Antrittsbesuch diente zudem dazu, den direkten Austausch zwischen Stadt und Unternehmen bereits in einer frühen Phase zu ermöglichen.
Die Stadt Saarlouis begrüßt die Ansiedlung von La Enoteca in der Kavalleriestraße und sieht darin einen weiteren Beitrag zur Stärkung der innerstädtischen Strukturen. Dem Unternehmen wünschte die Stadt einen erfolgreichen Start am neuen Standort.

Fotos: Sofia Betash
Abholung der Weihnachtsbäume Januar 2026
Wie jedes Jahr werden die ausgedienten Weihnachtsbäume der Wiederverwertung zugeführt. Die Abholung der Weihnachtsbäume ist ein kostenfreies Serviceangebot des NBS und der Europastadt Saarlouis.
Rechte Saarseite (Roden, Fraulautern, Steinrausch):
Die Weihnachtsbäume der rechten Saarseite werden am Montag, den 12. Januar 2026, eingesammelt und sind deshalb am 12.01.2026 spätestens bis 6.00 Uhr zur Abfuhr bereitzulegen.
Linke Saarseite (Innenstadt, Lisdorf, Beaumarais, Picard, Neuforweiler):
Die Weihnachtsbäume der linken Saarseite werden am Mittwoch, den 14. Januar 2026, eingesammelt und deshalb am 14.01.2026 spätestens bis 6.00 Uhr zur Abfuhr bereitzulegen.
Die Abfuhr kann sich jedoch über mehrere Tage hinziehen, da im Vorfeld nicht absehbar ist, wie viele Bäume bereitgestellt werden.
Es kann nicht garantiert werden, dass die Bäume bereits am ersten Abfuhrtermin mitgenommen werden. Aus diesem Grund lassen Sie die Weihnachtsbäume bitte liegen.
Maximale Größe der Bäume ca. 2,5 Meter:
Aus organisatorischen und technischen Gründen umfasst die kostenlose Abholung lediglich Weihnachtsbäume bis zu einer max. Höhe von 2,50m.
Die eingesammelten Bäume werden zerkleinert, kompostiert und so wieder dem Naturkreislauf zugeführt. Damit erfüllen auch ausgediente Weihnachtsbäume einen ökologischen Zweck. Aus diesem Grund bitten wir um Ihr Verständnis, dass der NBS ausschließlich Weihnachtsbäume ohne Dekorationsmaterialien, wie z. B. Lametta, Weihnachtsschmuck etc., abfährt.
Amtsübergabe in Eisenhüttenstadt: Saarlouiser Delegation bekräftigt Städtepartnerschaft
Anlässlich der Amtsübergabe im Rathaus von Eisenhüttenstadt waren Oberbürgermeister Marc Speicher und Beigeordneter Gerald Purucker zu Gast, um die enge Verbundenheit zwischen den Partnerstädten zu unterstreichen und die persönlichen Beziehungen beider Städte fortzuführen.
Im Fokus des Treffens stand der Dank an den aus dem Amt scheidenden Bürgermeister Frank Balzer für die vertrauensvolle Zusammenarbeit der vergangenen Jahre sowie die Glückwünsche an den neuen Bürgermeister Marko Henkel.
Mit Blick auf das in diesem Jahr anstehende 40-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft betonten beide Seiten den gemeinsamen Anspruch, die Zusammenarbeit weiterhin aktiv, partnerschaftlich und optimistisch zu gestalten. „Das Jubiläum soll Anlass sein, die langjährige Freundschaft sichtbar zu würdigen und zugleich neue Impulse für gemeinsame Projekte in der Zukunft zu setzen“, betont Oberbürgermeister Marc Speicher.
Begleitet wurde die Delegation zudem vom ehemaligen Oberbürgermeister Peter Demmer sowie vom Saarlouiser Künstler Mike Mathes. Letzterer fertigte im Rahmen des Besuchs ein Porträt von Frank Balzer an. Das Kunstwerk wird künftig in der Bürgermeistergalerie im Rathaus von Eisenhüttenstadt ausgestellt und dient als sichtbares Zeichen der Wertschätzung sowie der dauerhaften Verbundenheit zwischen beiden Städten.
Die Begegnung unterstrich einmal mehr die gewachsene Freundschaft zwischen Saarlouis und Eisenhüttenstadt und den gemeinsamen Blick in eine weiterhin lebendige und engagierte Städtepartnerschaft. Beide Kommunen bekräftigten ihren Willen, den Austausch auf kommunaler, kultureller und gesellschaftlicher Ebene auch in Zukunft intensiv fortzuführen.
Fotos: Christiane Bähr

Bild 1: v.l.: Mark Speicher, Mike Mathes, Frank Balzer, Gerald Purucker

Bild 2: v.l: Frank Balzer, Marko Henkel

Bild 3: v.l.: Marko Henkel, Mark Speicher
STRANGE KIND OF WOMEN – European Purple Women Tour 2025
Wann: 28.03.2026 / Wo: Losheim am See, Eisenbahnhalle
Einlass: 18:30 Uhr / Beginn: 20:00 Uhr
Karten an allen Vorverkaufsstellen von Eventim und Ticket Regional
Bildrechte: Willi Wrede
Veranstalter: SG Kultur UG, 01703153437


STRANGE KIND OF WOMEN – European Purple Women Tour 2026
Die weltweit einzige weibliche Deep-Purple-Tribute-Band Strange Kind Of Women aus dem italienischen Udine kommen am 28.03.2026 im Rahmen ihrer “European Purple Women Tour” nach Losheim am See in die Eisenbahnhalle! Die aus fünf Mädels bestehende Band „Strange Kind Of Women – The Classic Deep Purple Years“ spielt in einer ganz eigenen Liga. Sie rocken wie die Hölle und sind feurig wie ein speiender Vulkan. „Made in Japan“ kennt jeder Deep Purple Fan… aber „Made in Italy“? Für viele Anhänger ist das Deep Purple Doppel-Live-Album „Made In Japan“ noch immer das Highlight unter den vielen Veröffentlichungen der Band und wird als Meilenstein in der Geschichte des Hard Rocks und des Heavy Metal angesehen. Inzwischen ist der berühmte Konzertmitschnitt ein halbes Jahrhundert alt. Die von der italienischen Gitarristin Eliana Cargnelutti gegründete Band „Strange Kind Of Women bringt die Songs dieses legendären Albums originalgetreu und mit einer atemberaubenden Show auf die Bühne. Sie präsentieren die Deep-Purple-Songs nicht nur auf höchst charmante Weise, sondern sie interpretieren die Stücke auch mit so viel Spielfreude und Power, dass viele ihrer männlichen Kollegen erblassen. Auf dem Programm stehen alle „Made In Japan“ Klassiker wie „Child In Time“, „Smoke On The Water“, „Strange Kind Of Women“, „Highway Star“ und „Space Truckin‘“ die mit einem bombastischen Sound dargeboten werden. Die gut zweistündige Bühnen-Performance mit ihrem leidenschaftlichen, energiegeladenen Temperament vermittelt einen authentischen Eindruck des Schaffens der Rock-Ikonen. Nur wenige Tribute-Bands schaffen es, ihren Vorbildern in Show und Sound tatsächlich nahe zu kommen. Darauf wurde auch Ian Paice, der legendäre Schlagzeuger von Deep Purple und das aktuell einzig verbliebene Gründungsmitglied von Deep Purple, aufmerksam und ist seitdem so sehr begeistert, dass er sogar auf einem gemeinsamen Konzert in Graz mit Ihnen spielte. Danach sagte er: „Es macht wirklich viel Spaß mit ihnen zu spielen. Sie machen einen wirklich tollen Job, haben einen großartigen Sound und geben alles. Ich habe es sehr genossen mit Ihnen zu spielen.“ Die Besetzung von „Strange Kind Of Women – The Classic Deep Purple Years“ bilden fünf professionelle, international agierende Musikerinnen. Als Frontfrauen agieren, die in Italien Bewunderung und Berühmtheit genießen: Alteria, die man als Sängerin ihrer eigenen Alternative Rockband „Alteria“ kennt und Gitarristin Eliana Cargnelutti, die neue Hoffnung des italienischen Blues Rocks. Begleitet werden sie von Chiara Cotugno am Schlagzeug, Margherita Gruden an den Keyboards und Elettra Pizzale am Bass. Tickets gibt es an allen VVK von Eventim & Ticket Regional
Sabine Schmitt
Hallenfußball-Stadtmeisterschaften in Saarlouis
Am kommenden Wochenende veranstalten der SC Roden und der Stadtverband für Sport Saarlouis die Saarlouiser Hallenfußball-Stadtmeisterschaften 2026 der Jugend und der Aktiven in der Stadtgartenhalle. Eingeladen sind alle Fußballinteressierten, die sich den Budenzauber von Groß und Klein anschauen möchten. Für das leibliche Wohl sorgt der SC Roden mit seinen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.
Am Samstag, den 10.01., spielen ab 8:30 Uhr die E-, D-, C- und B-Jugend-Mannschaften ihre Stadtmeister aus. Am Sonntag, den 11.01., stehen sich die Teams der G- und F-Jugend ab 9:00 Uhr gegenüber. Den Abschluss des Meisterschaftswochenendes bildet die Stadtmeisterschaft der Aktiven, die um 14:00 Uhr beginnt. Nach den Halbfinalspielen der Aktiven findet um 17:00 Uhr das Finale der A-Jugend statt. Das Finale der Aktiven ist für 18:00 Uhr angesetzt.
Die Spielpläne werden auf www.saarlouis.de veröffentlicht.
Der Eintritt zu den Stadtmeisterschaften der Jugend ist frei. Für die Stadtmeisterschaft der Aktiven beträgt der Eintrittspreis für Erwachsene 3 Euro; Kinder und Jugendliche haben auch hier freien Zutritt.
Der Stadtverband für Sport Saarlouis wünscht allen teilnehmenden Mannschaften viel Erfolg und faire Spiele sowie dem diesjährigen Ausrichter, dem SC Roden, ein gutes Gelingen.
„Mit Nadel und Faden: Stricken – Sticken – Häkeln“ Kreativangebot“
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis , die Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V. und die Frauenbeauftragte des Landkreises Saarlouis ab Dienstag, den 27. Januar vierzehntägig von 15.00 – 18.00 Uhr eine neue Kursreihe unter der Leitung von Anita Meeß in der Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V., Ludwig-Karl-Balzer-Allee 3 an.
In geselliger Runde tauchen wir ein in die Welt der textilen Handarbeit. Hier lernst du, wie aus Garn und Stoff kleine Kunstwerke entstehen. Ob du Stricken, Sticken oder Häkeln ganz neu entdecken oder deine Kenntnisse vertiefen möchtest – hier ist Raum für Kreativität, Austausch und Entspannung. Eine erfahrene Dozentin steht dir zur Seite und unterstützt dich – sofern gewünscht – beim Erlernen einer neuen Technik. Ob Anfängerin und Anfänger oder bereits fortgeschritten – komm vorbei. Der Einstieg in den laufenden Kurs ist jederzeit möglich.
Die Teilnahmegebühr beträgt: 4,00 € , ermäßigt 3,00 €
Anmeldung unter Familienbildungsstätte Sls e.V., Tel.: 06831/43637 oder
E-Mail fbs-sls@t-online.de.
Ausleihstart der Stadtbibliothek Saarlouis
Die Stadtbibliothek Saarlouis wünscht ihren Leserinnen und Lesern einen guten Start ins neue Jahr 2026!
Ab Dienstag, 6. Januar 2026, öffnet sie zum ersten Mal im neuen Jahr und dann kann wieder nach Herzenslust aus ihrem Bestand ausgeliehen werden.
Diese Woche ist die Bibliothek Dienstag, Donnerstag und Freitag vormittags von 10:30 Uhr bis 13 Uhr geöffnet. Nachmittags ist die Bibliothek in der ersten Ausleihwoche Dienstag und Donnerstag von 15 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.
Auf die Leser und Leserinnen warten vielen neue Bücher.
Ganz neu im Bestand sind seit Ende 2025 Tonies für die kleinen Leser und Leserinnen.
„Liebscher & Bracht für Seniorinnen und Senioren – Erobern Sie Ihre Beweglichkeit zurück!”
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis , die Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V. und die Frauenbeauftragte des Landkreises Saarlouis ab Mittwoch, den 14. Januar von 10.30 – 11.15 Uhr eine Kursreihe unter der Leitung von Silvia Münchhausen in der Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V., Ludwig-Karl-Balzer-Allee 3 an.
Sind Sie aufgrund von Steifigkeit oder Schmerzen nur noch eingeschränkt beweglich? Trauen Sie sich nicht mehr auf den Boden? Dann könnte dieser Kurs das Richtige für Sie sein!
Hier werden Sie in die speziellen Dehnübungen von Liebscher & Bracht eingeführt, bei denen aktive und passive Dehnung, Kräftigung und Ansteuerung geübt werden. Hinzu kommen die Anleitung und Durchführung der Faszien-Rollmassage sowie Bewegungsabfolgen, die helfen können, Ihre Beweglichkeit wieder zu verbessern.
Es werden keine Vorkenntnisse benötigt. Sollten Sie unter starken Schmerzen leiden, kontaktieren Sie bitte vor Anmeldung die Dozentin telefonisch unter 0174-9868827. Bitte kommen Sie in Sportkleidung. Alle anderen benötigten Materialien werden gestellt.
Die Teilnahmegebühr beträgt: 45,00 € für 5 Termine, ermäßigt 36,00 €
Anmeldung unter Familienbildungsstätte Sls e.V., Tel.: 06831/43637 oder E-Mail fbs-sls@t-online.de.
Danke für 40 Jahre an Petra: Rostwurstbude am Großen Markt mit neuer Besitzerin
Nach langjährigem Betrieb durch die Familie Krammes kommt es am Großen Markt zu einem bedeutenden Generationswechsel: Petra’s Imbiss, eine feste Institution in der Innenstadt, erhält eine neue Inhaberin.
Über Generationen hinweg wurde der Imbiss von der Familie Krammes betrieben und prägte mit seinem Angebot das Stadtbild sowie den Alltag vieler Stammkundinnen und Stammkunden. Ob klassische Rostwürste, Frikadellen oder ein kurzes Schwätzen über die Theke – die Rostwurstbude stand stets für Qualität und gelebte Tradition und war für viele Menschen ein fester Bestandteil des täglichen Lebens in der Innenstadt.
„Die Rostwurstbuden gehören zu Saarlouis. Und Petra hat mit ihrem Team über Jahrzehnte mit leckerem Essen unsere Stadt geprägt. Wir sagen Danke für die tolle Zeit bei Gammler, Roschdwurschd und Weck und freuen uns, dass Vincenzina als langjährige Mitarbeiterin von Petra die Bude übernimmt“, so Oberbürgermeister Marc Speicher.
Der Kultimbiss am Großen Markt bleibt damit auch künftig ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt.

Bildtext: Hausspitze verabschiedet Petra Landau Krammes und begrüßt neue Besitzerin Vincenzina Chiera
Foto: Katharina Motsch
Kampfsportler, Yogalehrer und Coach
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr gab Alexey Gaevskij wieder einen dreitägigen Workshop im Theater am Ring in Saarlouis. Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Saarland und anderen Bundesländern waren dabei.
Im Mittelpunkt des dreitägigen Workshops stand therapeutisches Yoga, was Alexey Gaevskij seit vielen Jahren praktiziert und unter anderem in seinen Kursen unterrichtet. Im Gegensatz zum „normalen“ Yoga passt der Yoga-Lehrer im therapeutischen Yoga die Techniken an, um bestimmte gesundheitliche Beschwerden wie Rücken- und Gelenkschmerzen, aber auch psychische Beschwerden zu lindern. So bestand der dreitägige Workshop nicht nur aus praktischen Übungen, sondern Alexey gab auch Erläuterungen zur Anatomie und darüber hinaus Anregungen, die eigene Einstellung zu verschiedenen Themen zu überdenken, um einem glücklichen und zufriedenen Leben näher zu kommen. Ursprünglich kommt Alexey aus dem Kampfsport und es war auch für ihn nicht immer einfach, aber er hatte Lehrer, die ihn sowohl körperlich als auch mental auf Wettkämpfe vorbereitet haben. Später machte er eine Ausbildung zum Yoga-Lehrer und diese gesammelten Erfahrungen gibt er heute in seinen Kursen weiter an die Schülerinnen und Schüler.
In Saarlouis startete die erste Einheit mit kreativen Vinyasa-Sequenzen, die Kraft, Balance und Bewegungsfreude vereinten. Tags darauf lag der Schwerpunkt auf der Stärkung von Rücken und Wirbelsäule. Mit gezielten Asanas, myofaszialer Mobilisation und bewusster Atmung wurden Körperintelligenz und Wohlbefinden gestärkt. Das klingt sehr entspannt, doch schon am ersten Abend kamen einige Teilnehmende an ihre körperliche Grenze. „Das ist gut so und soll auch so sein“, erklärte Alexey, „denn viele Menschen unterschätzen sich und erst durch solche Grenzerfahrungen wird ihnen klar, was sie eigentlich leisten könnten, wenn sie es sich zutrauen würden“. Im zweiten Teil widmete man sich den Hüften, der Atmung und der inneren Balance. Dabei galt es, in einer lauten Welt innere Stille und Ausgeglichenheit zu finden. Zum Schluss stand ein meditativer Slow Flow auf dem Programm. Sanfte Dehnungen und bewusste Atmung waren der perfekte Ausklang für das Wochenende.
Der dreitägige Workshop wurde von der Saarlouiser Yoga-Lehrerin Julia Trabant in Zusammenarbeit mit der Villa Vivendi, Tageszentrum des Vereins für Sozialpsychiatrie veranstaltet und organisiert. Alexey Gaevskij stammt ursprünglich aus Kasachstan, lebt aber heute in Berlin. Er ist einer der Ausbilder von Julia Trabant und gern wollte sie ihre Schülerinnen und Schüler sowie weitere Yoga-Fans von dessen Trainingsstil und Erfahrung profitieren lassen. Am Ende waren alle begeistert und man ging bereits in die Planung für einen Kurs im nächsten Jahr.
Hintergrund:
Alexey Gaevskij unterrichtet seit vielen Jahren Yoga und ist internationaler Ausbilder eines modernen kraftvollen Yogastils. Seit seiner Kindheit praktiziert er Taekwondo, nahm an Wettbewerben und internationalen Turnieren teil und wurde mehrfach ausgezeichnet.
Als Inside Flow Pro Teacher und Inside Yoga Senior Teacher ist er festes Mitglied im Ausbildungsteam der Inside Acadamy von Young-Ho Kim. Auf Basis seiner langjährigen Erfahrung entwickelte er 2019 mit MYMOVES, ein integratives Bewegungskonzept, das die sanften Elemente des Yoga mit den kraftvollen Elementen des Kampfsports verbindet. Diese Balance aus harten und weichen Elementen hat nicht nur sein Leben geprägt, sondern ist auch das Fundament seiner Berufung als Lehrer und Mentor. (Quelle: www.alexey-gaevskij.de)
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Die Teilnehmenden kamen aus dem ganzen Saarland und einige auch aus anderen Bundesländern, um an dem Kurs teilzunehmen. Foto: Sabine Schmitt

Julia Trabant und Alexey Gaevskij begrüßten die Gäste zum Workshop in Saarlouis. Zu Beginn gab es täglich eine Einführung von Alexey.
Foto: Anette Plewka

Viele Übungen trainierten das Gleichgewicht, sowohl körperlich als auch auf mentaler Ebene.
Foto: Lena Rau
Saarlouis bekämpft Kippenmüll mit cleverem Abstimm-Prinzip
Die Europastadt Saarlouis sagt der Verschmutzung durch Zigarettenkippen den Kampf an. Und das auf eine originelle Art und Weise: In der Innenstadt wurden nun drei sogenannte „Kippster-Kippensammler“ installiert. Das Besondere an den schmucken Sammelbehältern ist, dass Raucher mit dem Einwerfen ihrer Zigarettenstummel über eine interessante Frage abstimmen können. „Jeder Kippster besteht aus zwei von vorne einsehbaren Sammelbehältern“, erklärt Gerald Purucker, der Beigeordnete der Stadt. „Über den Behältern steht eine witzige oder auch eine nachdenkliche Frage, auf die es zwei Antwortmöglichkeiten gibt. Je nachdem, ob man eine Zigarettenkippe in den linken Sammelbehälter einwirft oder in den rechten, wählt man eine der beiden Antworten aus. Wenn mit der Zeit viele Kippen eingeworfen wurden, kann man an der Menge der Kippen in den beiden Behältern sehen, für welche Antwortmöglichkeit sich die meisten Raucher entschieden haben. Wir haben unser Projekt Kippen-Votum genannt“, ergänzt Purucker. An dem Kippster, der gerade in der Altstadt gegenüber der Kneipe „Blackout“ aufgehängt wurde, kann man als Raucher folgende Frage beantworten: „Wann ist Saarlouis am schönsten?“ Die Stadtverwaltung ist gespannt, ob sich mehr Raucher für die Antwort „Winter“ oder für die Antwort „Sommer“ entscheiden. Die beiden anderen Kippster mit jeweils eigenen Fragen hängen am Großen Markt vor Tabak Keller und am Kleinen Markt vor Peak & Cloppenburg.
Aber warum installiert die Stadt überhaupt die Kippster? „Viele Raucher werfen ihre Kippen achtlos auf den Boden und sind sich nicht bewusst, welchen Schaden diese in der Umwelt anrichten“, sagt Dr. Andreas Ney, der Umweltschutzbeauftragte der Stadt. „Die Filter bestehen aus Kunststoff und sind nicht biologisch abbaubar. Außerdem enthält eine Zigarette etwa 7.000 verschiedene Giftstoffe. Eine Kippe vergiftet deshalb etwa 40 Liter Grundwasser oder den Boden, auf den man sie fallen lässt“, gibt Ney zu bedenken. Auch für die Stadtreinigung bedeuten die verstreut auf dem Boden liegenden Zigarettenkippen einen erheblichen Mehraufwand. Zudem ist das achtlose auf den Boden werfen von Zigarettenkippen eine unerlaubte Abfallentsorgung und demnach auch eine Ordnungswidrigkeit. Durch das Kippenvotum mit originellen Fragen werden die Raucher dazu motiviert, ihre Kippen ordnungsgemäß in den Behältern zu entsorgen. „Wir leisten auch einen Beitrag zum bewussteren Umgang mit Zigarettenkippen und anderem giftigen Müll, auch über die Innenstadt von Saarlouis hinaus,“ sind sich Purucker und Ney sicher.
Die Idee, die Kippensammler in Saarlouis zu installieren, entstand im Rahmen des Projektes „Global Nachhaltige Kommune Saarland“ (GNK), in dessen Zuge die Europastadt aktuell eine städtische Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt. Finanziell gefördert wurden die drei Kippster vom saarländischen Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz (MUKMAV). Die Fragen auf den Kippstern, werden zukünftig regelmäßig geändert. Die Verteilung der Antworten soll dann auf der Internetseite der Stadt ausgewertet und veröffentlicht werden.
Weitere Informationen bei Dr. Andreas Ney, Tel.: 06831-443‑613, Andreas.Ney@saarlouis.de

Bildinfo: v.l.: Dr. Andreas Ney, Gerald Purucker, Stefan Müller (NBS), Carsten Quirin
Foto: Katharina Motsch
Europastadt Saarlouis trauert um Klaus Pecina – Nachruf von Oberbürgermeister Marc Speicher
„Mit großer Betroffenheit habe ich gestern vom Tod von Klaus Pecina erfahren. Mit Klaus verlieren wir einen außergewöhnlich engagierten Gestalter des öffentlichen Lebens.
Über fünf Jahrzehnte hinweg hat er seine ganze Kraft, seine Erfahrung und seine Überzeugung in den Dienst unserer Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger gestellt, acht davon als Bürgermeister. Sein Wirken war geprägt von hoher fachlicher Kompetenz, Weitsicht und einem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein.
Als Bürgermeister trug Klaus maßgeblich dazu bei, Saarlouis zukunftsfähig aufzustellen. Dabei verstand er es stets, wirtschaftliche Vernunft mit sozialer Verantwortung zu verbinden. Sein offenes Ohr für die Anliegen der Menschen, seine Verlässlichkeit im Handeln und seine Kollegialität machten ihn zu einer hochgeschätzten Persönlichkeit innerhalb wie außerhalb der Verwaltung.
Nach Klaus Wahl zum Bürgermeister bin ich 2005 für ihn in den Stadtrat nachgerückt. Wir hatten über Jahrzehnte ein enges und freundschaftliches Verhältnis. Ich werde Klaus vermissen und bin ihm persönlich dankbar für seine Unterstützung und seinen jahrzehntelangen leidenschaftlichen Einsatz für unsere Heimatstadt Saarlouis.
Für sein außergewöhnliches Engagement sind wir ihm zu großem Dank verpflichtet. Klaus wird in Saarlouis unvergessen bleiben. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie sowie allen, die ihm nahestanden.“

Bild: Europastadt Saarlouis
Sichere Radquerung an der Peter-Neis-Brücke wieder möglich – Stadt und Landesbetrieb schließen Gefahrenpunkt
Gute Nachrichten für alle Radfahrenden in Saarlouis: Die Radführung über die Peter-Neis-Brücke ist wieder offiziell und vor allem sicher nutzbar. Der zuständige Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) hat im Zuge der Sanierungsarbeiten an der B405 umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs umgesetzt und dabei – auf Initiative der Stadt Saarlouis – nun einen zentralen Gefahrenpunkt beseitigt.
Im Rahmen der Sanierungsarbeiten der B405 von Lisdorf in Richtung Fraulautern musste der Radverkehr kurz vor der Brücke auf die Bundesstraße geleitet werden. Hintergrund war die damalige Unterschreitung der gesetzlich vorgeschriebenen Höhe des Brückengeländers, die eine sichere Führung des Radverkehrs über die Brücke nicht zuließ. Diese rechtlich zwar richtige, aber für alle Verkehrsteilnehmer enorm gefährliche Lösung, wurde nun entschärft.
Auf Initiative des Beigeordneten Gerald Purucker setzte sich die Stadt Saarlouis für eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung ein. Der LfS erneuerte daraufhin das Brückengeländer vollständig und erhöhte es auf die vorgeschriebene Mindesthöhe von 1,30 Metern. Zudem entsprach der Landesbetrieb dem Farbwunsch der Stadt und gestaltete das neue Geländer in anthrazitgrau. Die farbliche Anpassung fügt sich harmonisch in das städtebauliche Umfeld ein und trägt zur Aufwertung des Ortsbildes bei.
Durch die abgeschlossenen Arbeiten kann die Brücke nun wieder sicher und regelkonform von Radfahrenden genutzt werden.
Beigeordneter Purucker zeigt sich erleichtert über die zügige Verbesserung der Verkehrssituation:
„Ich freue mich sehr, dass wir diesen Gefahrenpunkt gemeinsam mit dem Landesbetrieb entschärfen konnten. Die erneuerte Radführung macht unsere Stadt ein Stück sicherer und komfortabler für alle, die mit dem Fahrrad unterwegs sind. Mein Dank gilt dem zuständigen LfS für die konstruktive Zusammenarbeit und der Übernahme der Kosten.“
Mit der Maßnahme setzt Saarlouis ein weiteres Zeichen für mehr Verkehrssicherheit und die Förderung des Radverkehrs im Stadtgebiet.

Bildtext:
Gemeinsam machte man sich noch einmal ein Bild von der nun erheblich verbesserten Situation vor Ort. v. l. zu sehen: Reiner Körner (Verwaltung), Beigeordneter Gerald Purucker und Nicolas Mourer, technischer Leiter der Straßenmeisterei.
Bild: Sophia Tull
Achte Ausgabe der Ausstellung ‚Komplementär‘ in der Ludwig Galerie Saarlouis
In der Ludwig Galerie Saarlouis ist die Ausstellung „Komplementär VIII“ eröffnet worden. Unter diesem Titel präsentieren die Künstlergruppe Untere Saar e. V. und das Kunst Forum Saarlouis e. V. ihre gemeinsamen Jahresausstellungen im Herzen der Europastadt. Die inzwischen achte Ausgabe der gemeinsamen Präsentation vereint aktuelle künstlerische Positionen beider Vereine und eröffnet einen vielseitigen Einblick in das regionale Kunstschaffen. Gezeigt werden Künste aus Malerei, Fotografie und Skulptur, die im vergangenen Jahr entstanden sind. Damit setzt „Komplementär“ bewusst auf den interdisziplinären Dialog zwischen unterschiedlichen Werkformen und künstlerischen Zugängen.
Im Rahmen der Vernissage würdigten Oberbürgermeister Marc Speicher, Amtsleiterin Kultur Julia Hennings sowie Dr. Claudia Wiotte-Franz, Leiterin der Ludwig Galerie Saarlouis, die Bedeutung der Ausstellung für das kulturelle Leben der Stadt. Speicher betonte in seiner Ansprache die Rolle der Kunst als Standortfaktor und Ort des Austauschs: „Kunst schafft Räume, in denen wir unsere Stadt und uns selbst neu entdecken können – ‚Komplementär VIII‘ verbindet Perspektiven, die unsere kulturelle Identität lebendig halten.“ Dieses Zitat unterstreicht die konstante Verknüpfung zwischen künstlerischer Vielfalt und städtischer Kulturarbeit in Saarlouis.
Musikalisch wurde die Eröffnung vom Duo Sol umrahmt, das mit seiner Programmauswahl die ausgestellten Arbeiten atmosphärisch ergänzte. Die Veranstaltung wurde von Gästen aus Kunst, Kultur und Kommunalpolitik begleitet und bot den Anwesenden Gelegenheit zum direkten Austausch mit den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern. Die Ausstellung vereint Werke von Mitgliedern der Künstlergruppe Untere Saar und des Kunst Forums Saarlouis und macht die Bandbreite regionalen Kunstschaffens ebenso sichtbar wie den partnerschaftlichen Ansatz der Präsentation.
Mit „Komplementär VIII“ unterstreicht die Europastadt Saarlouis einmal mehr ihr kontinuierliches Engagement für die Förderung der zeitgenössischen Kunstszene und die Sichtbarkeit regionaler Künstlerinnen und Künstler. Die gemeinsame Präsentation beider Künstlergruppen sowie das begleitende Programm bieten der Öffentlichkeit eine Plattform für Kunst und Dialog und tragen zur lebendigen kulturellen Vielfalt der Stadt bei. Die Ausstellung läuft noch bis zum 11. Januar.


Fotos: Sofia Behtash
Protest zum Erhalt des guten Klimas
Lisdorf im Jahre 1838: Eine unerwartete Anweisung von Oben erschüttert die Damenwelt in Dorf. Kurzentschlossen entscheiden sich die Frauen, Widerstand gegen diese Order der Obrigkeit zu leisten. Wobei sie aber keine Ahnung haben, mit wem sie sich denn da überhaupt anlegen. Erst als sie erkennen, von wem die unerwünschte Anordnung stammt, sehen sie die Endgültigkeit der gefallenen Entscheidung ein und geben ihre kurze Revolte auf. Auch wenn der Prostest nicht zum erhofften Ziel führt, so ist sein Erfolg doch viel weitreichender, stärkt er doch den Zusammenhalt im Dorf.
Download und Ausdruck für private oder pädagogische Zwecke sind nicht nur gestattet, sondern ausdrücklich von Seiten des Museums auch erwünscht. Die Internetseite von Fluxus, www.fluxus-comic.saarlouis.de, ist auch über Seiten der Stadt Saarlouis oder des Städtischen Museums Saarlouis zu erreichen.
Bild: Städtisches Museum Saarlouis

Bilderbuchkino mit „Ignaz Igel“ in der Stadtbibliothek Saarlouis
Auch im neuen Jahr bietet die Stadtbibliothek Saarlouis ihren jüngsten Lesern wieder einmal im Monat ein Bilderbuchkino mit Vorlesen, Staunen und Malen an. Einen großen Spaß erwartet große und kleine „Ignaz Igel Fans“ am Dienstag, dem 13. Januar in der Stadtbibliothek Saarlouis. Um 15:30 Uhr zeigt sie das bekannte Bilderbuch „Der große Zahnputztag im Zoo“.
Wer kennt sie nicht die lustigen Zoo-Geschichten vom gewitzten Zoodirektor und seinem Freund Ignaz, dem Igel. Im Zoo müffelt es – die Tiere wollen ihre Zähne nicht putzen! – Da hat der Zoodirektor eine tolle Idee: Ignaz Igel wird mit seinen Stacheln zur Zahnbürste und er muss einige Abenteuer bestehen, um Giraffen-, Elefanten-, Löwen- und Haizähne zu putzen. Da wird das Zähneputzen zu einem riesen Spaß!
Wer Lust hat mitzumachen, sollte schon fünf Jahre alt sein und sich für das Bilderbuchkino anmelden, auch telefonisch möglich unter 06831/69890-60. Der Eintritt ist wie immer frei. Nach der Vorführung haben die Kinder natürlich noch die Möglichkeit zu malen oder in den zahlreichen Büchern zu stöbern. Darüber hinaus bietet die Stadtbibliothek Saarlouis ihren Kunden ein vielfältiges Angebot an Kinder- und Jugendliteratur, Belletristik, Tonies, Hörbüchern auf CD, Literatur zur Alltagsbewältigung und Bildung, für Hobby und Freizeit und DVDs. Die Stadtbibliothek Saarlouis befindet sich im Theater am Ring, Souterrain, Eingang Lothringer Straße. Sie schließt vom 17. Dezember bis 5. Januar. Ab Dienstag, 6. Januar, ist sie wieder für den Publikumsbetrieb geöffnet. Die Öffnungszeiten sind Montag und Dienstag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr und 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Donnerstag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr und 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr sowie Freitag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr.
Stadt Saarlouis setzt Beteiligungsprozess zur kommunalen Wärmeplanung fort
Die Stadt Saarlouis hat Anfang Dezember zur zweiten Sitzung des Arbeitskreises im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung eingeladen. Vertreterinnen und Vertreter regionaler Energieversorger, des Schornsteinfegerhandwerks, einer Bürgerenergiegenossenschaft sowie der städtischen Fachämter und benachbarter Kommunen folgten der Einladung und beteiligten sich aktiv am Planungsprozess.
Die kommunale Wärmeplanung führt zum ersten Mal sämtliche Daten zur Wärmeversorgung in Saarlouis in dieser Form zusammen – ein Prozess, der derzeit bundesweit in den Kommunen durchgeführt wird. Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei, alle relevanten Akteure an einen Tisch zu bringen und gemeinsam ein Vorgehen zu entwickeln, das tragfähig und zukunftsorientiert ist. Ziel ist es, eine bezahlbare, resiliente und klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2045 für Saarlouis sicherzustellen.
Im Mittelpunkt des Treffens stand die Abstimmung der vorgeschlagenen Maßnahmen, die für die Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung erforderlich sind. Insgesamt wurden elf konkrete Maßnahmen sowie Eignungsgebiete für den möglichen Ausbau von Wärmenetzen und für potenzielle Einzelversorgungsgebiete vorgestellt, diskutiert und gemeinsam priorisiert.
Die Stadt Saarlouis betont, dass der Wärmeplan keine Anschluss- oder Nutzungspflicht für die Bürgerinnen und Bürger begründet. Ebenso begründet er keine Anschlussgarantie an ein Wärmenetz. Es handelt sich um ein strategisches Planungsinstrument, das aufzeigt, in welchen Bereichen eine leitungsgebundene Wärmeversorgung technisch und wirtschaftlich sinnvoll sein kann und wo zukünftig Einzelversorgungslösungen gefunden werden müssen.
Im Folgenden werden für die vorgeschlagenen Eignungsgebiete Machbarkeitsstudien erfolgen und in Abstimmung mit den Bewohnerinnen und Bewohnern Lösungsoptionen geprüft werden.
Die Stadt Saarlouis lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie beteiligten Akteure am 13.01.2026 ab 18:00 Uhrherzlich zu einer Informationsveranstaltung ins Theater am Ring (Festsaal) ein. Hierbei werden der Entwurf des Saarlouiser Wärmeplans vorgestellt, Rückfragen beantwortet und die 30-tägige Offenlegung eingeläutet.
Aktuelle Informationen zur Saarlouiser Wärmeplanung finden Sie auf der Webseite der Stadt unter: Kommunale Wärmeplanung – Kreisstadt Saarlouis



Gemeinsames Weihnachtssingen auf dem Großen Markt in Saarlouis
Erstmals lädt das Citymanagement der Europastadt Saarlouis am Dienstag, 23. Dezember 2025, um 17 Uhr zum gemeinsamen Weihnachtssingen auf den Großen Markt vor der St. Ludwigskirche ein.
Kurz vor den Festtagen soll dieser Abend Raum für Besinnung, Begegnung und gemeinschaftliches Erleben bieten. In festlicher Atmosphäre sind Bürgerinnen und Bürger eingeladen, gemeinsam Weihnachtslieder zu singen und die besondere Stimmung der Adventszeit zu teilen.
Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom Adventsbläserensemble der Re-Saar-Visten, das mit seinen festlichen Klängen durch das Programm führt.
Ein besonderes Angebot für Familien und Kinder gestaltet die Buchhandlung Bock & Seip: Neben einer stimmungsvollen Vorlesezeit dürfen sich die jüngsten Besucher über kleine Geschenke freuen. Als weiterer Höhepunkt des Abends wird das Christkind erwartet.
Mit dem gemeinsamen Weihnachtssingen möchte das Citymanagement den Auftakt für eine neue, wiederkehrende Tradition in der Europastadt Saarlouis setzen und ein Zeichen für Gemeinschaft und Zusammenhalt in der Weihnachtszeit schaffen.
Das Citymanagement der Europastadt Saarlouis wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern frohe und gesegnete Feiertage.

Fassbieranstich zur Karlsberg-Bocknacht in der Saarlouiser Altstadt
Mit einem Fassbieranstich eröffnete Bürgermeister Carsten Quirin gemeinsam mit Christian Weber, Geschäftsführer der Karlsberg-Brauerei, die erste Karlsberg-Bocknacht in der Saarlouiser Altstadt. Die Veranstaltung feierte damit ihre Premiere in Saarlouis und setzte ein sichtbares Zeichen für die Zusammenarbeit zwischen Stadt, Gastronomie und regionaler Braukultur.
Die Eröffnung fand vor dem „7. Himmel“ statt, einer der zehn beteiligten Locations, die den Abend über gemeinsam das Bockbierfest gestalteten. Unterstützt wurde die Veranstaltung zudem durch Kirsten Cortez vom städtischen Citymanagement, die die Kooperation zwischen den einzelnen Betrieben der Innenstadt koordinierte und die Einbindung des Festes in den städtischen Veranstaltungskalender begleitete.
Bürgermeister Carsten Quirin betonte in seinem Grußwort die Bedeutung der Veranstaltung für die Stadtgesellschaft: „Die Bocknacht zeigt, wie lebendig unsere Altstadt ist. Stadt, Wirte und regionale Partner stärken mit solchen Formaten nicht nur die Gastronomie, sondern auch die Wahrnehmung von Saarlouis als Ausgehstadt in unserer Großregion.“
Auch Karlsberg-Geschäftsführer Christian Weber hob die gute Zusammenarbeit hervor und dankte der Stadt für die Unterstützung bei der Durchführung der Premiere.
Die Karlsberg-Bocknacht gilt als besonderes Format: Statt eines zentralen Festplatzes verteilt sich das Geschehen auf mehrere Bars und Kneipen der Altstadt. Dieses Konzept stärkt unterschiedliche gastronomische Betriebe und erreicht gleichzeitig, die Saarlouiser Innenstadt als zusammenhängenden Erlebnisraum wahrzunehmen. Mit der gelungenen Eröffnung und der regen Beteiligung der Saarlouiser Gastronomie setzt die Bocknacht einen neuen Akzent im Veranstaltungskalender der Stadt.


Fotos: Sofia Behtash
Oberbürgermeister und Hauptamtsleiter besuchen Autismus-Therapie-Zentrum
Der Oberbürgermeister der Europastadt Saarlouis, Marc Speicher, und der neue Hauptamtsleiter Alexander Guss haben sich im Rahmen eines Besuchs im Autismus-Therapie-Zentrum (ATZ) ein umfassendes Bild von der Situation autistischer Menschen in der Region sowie von den Anliegen ihrer Familien gemacht. Für das ATZ und seine Klientinnen und Klienten war der persönliche Austausch von großer Bedeutung. Die Mitarbeiter nutzten die Gelegenheit, um Einblicke in ihre therapeutische Arbeit, aktuelle Herausforderungen und Bedarfe zu geben.
Ein Schwerpunkt des Besuchs war die Vorstellung der geplanten Erweiterung des Standorts im Herzen von Saarlouis. Das ATZ plant mittelfristig den Aufbau eines zweiten Therapeutenteams mit rund 13 zusätzlichen Mitarbeitern. Damit würden die bestehenden Kapazitäten am Hauptsitz der Gesellschaft verdoppelt und die Wartezeiten für Kinder, Jugendliche und erwachsene Menschen im Autismusspektrum deutlich reduziert.
Die Verantwortlichen betonten, dass die Erweiterung nicht nur der Verbesserung der Versorgung diene. Das ATZ verstehe die geplante Expansion auch als Chance, sich künftig noch stärker in das Gemeinwesen der Stadt einzubringen und als verlässlicher lokaler Partner zu wirken.
Oberbürgermeister und Hauptamtsleiter begrüßen die Pläne und würdigen das Engagement des Teams: „Die Arbeit des Autismus-Therapie-Zentrums ist für viele Familien unverzichtbar. Die geplante Erweiterung stärkt die Versorgungssituation in Saarlouis und leistet einen wichtigen Beitrag zu Inklusion und Teilhabe.“
Mit den Ausbauplänen setzt das ATZ ein klares Zeichen für die Zukunft – im Interesse seiner Klientinnen und Klienten und für ein inklusives Miteinander in Saarlouis und der gesamten Region.

v.l.: Oberbürgermeister Mark Speicher, Geschäftsführer Christoph Giloi, Hauptamtsleiter Alexander Guss
Foto: Autismus-Therapie-Zentrum
Saarlouis am Heiligmorgen wieder Treffpunkt
Am 24. Dezember 2025 wird in Saarlouis erneut der traditionelle Heiligmorgen gefeiert. „Saarlouis blickt mit großer Vorfreude auf den Heiligmorgen. Für mich persönlich, aber auch für viele Weihnachtsheimkehrer sowie Saarlouiserinnen und Saarlouiser ist er der stimmungsvolle Auftakt zum Weihnachtsfest. Gemeinsam mit Freunden und Bekannten, die man oft nur einmal im Jahr trifft, wird dieser besondere Morgen gefeiert. Saarlouis ist stolz auf diese gewachsene Tradition, die sich als echtes Volksfest etabliert hat und inzwischen auch in anderen Gemeinden der Großregion – wenn auch in kleinerem Rahmen – Nachahmung findet. Das Original bleibt Saarlouis. Mit den seit rund 20 Jahren bewährten Maßnahmen sorgen wir als Stadt gemeinsam mit Wirten, Gastronomen, Sicherheits- und Rettungskräften sowie den Besucherinnen und Besuchern für einen sicheren Ablauf“, erklärt Oberbürgermeister Marc Speicher.
Die Europastadt Saarlouis hat hierzu erneut eine Allgemeinverfügung erlassen. Diese gilt am Heiligmorgen von 8 bis 16 Uhr und regelt wichtige Schutzmaßnahmen für den Veranstaltungsbereich. Dieser umfasst die Silberherzstraße, Bierstraße, Alte-Brauerei-Straße sowie einen Teil der Sonnenstraße.
Sicherheitsmaßnahmen
Personen, die deutlich alkoholisiert sind, sowie Besucherinnen und Besucher, die Glasflaschen, Gläser oder andere zerbrechliche Behältnisse mitführen, erhalten keinen Zutritt zum Veranstaltungsbereich. Diese Regelung dient der Vermeidung von Verletzungen durch Glasscherben und soll einen friedlichen Verlauf des Festes gewährleisten.
Mehrweg statt Glas
Innerhalb des Veranstaltungsbereichs ist das Mitführen von Glas untersagt. Die gastronomischen Betriebe geben Getränke ausschließlich in sicheren Behältnissen, wie beispielsweise Mehrwegkunststoff, aus.
Frühzeitige Anreise empfohlen
Es wird empfohlen, frühzeitig in die Altstadt zu kommen. Sollte es im Laufe des Vormittags zu hohem Besucheraufkommen kommen, kann es zeitweise zu Zugangsbeschränkungen kommen. Ziel ist es, die Sicherheit aller Gäste zu gewährleisten und Rettungswege jederzeit freizuhalten.
Hintergrund
Der Heiligmorgen ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil des Saarlouiser Brauchtums und zieht jedes Jahr viele Besucherinnen und Besucher an. Ziel aller Maßnahmen ist es, auch 2025 einen gelungenen, sicheren, stimmungsvollen und geselligen Heiligmorgen zu ermöglichen.

Bild: Stadt
Senioren freuen sich über Basteleien
Das Bündnis „Faire Stadt Saarlouis“ hatte in der Vorweihnachtszeit erneut zu einer Weihnachtsbastel-Aktion für die vier Saarlouiser Seniorenheime aufgerufen.
Dieser Tage wurden die Basteleien an die Einrichtungen übergeben.
Kleine Tannenbäume, Engel und Weihnachtsmänner aus Salzteig, Wichtelmännchen aus Wolle, Rentiere aus Korken, Sterne aus Seidenpapier und vieles mehr kamen bei der diesjährigen Bastelaktion zusammen. Gemäß den Vorgaben der Nachhaltigkeit kamen nur Materialien zum Einsatz, die in Herstellung, Verwendung und Entsorgung die Umwelt möglichst gering belasten und soziale Verantwortung fördern.
Sabine Schmitt und Marie Meuren vom Amt für Familie und Soziales freuten sich, den vier Saarlouiser Senioreneinrichtungen die Basteleien übergeben zu dürfen. Beteiligt hatten sich Kinder aus der Bevölkerung, die ihre Basteleien im Fachgeschäft „La Tienda“ abgaben sowie die Kinder von der Kinder- und Jugendfarm im Ellbachtal und der Hausaufgabenhilfe des Esther-Bejarano-Hauses. Diesmal war viel Baumschmuck dabei, sowohl aus Salzteig, als auch sehr filigran aus Papier gefertigt. Die Seniorinnen und Senioren freuten sich sehr über die Basteleien, mit denen sie ihre Zimmer verschönern und dekorieren können.

Bildtext:
Edith Jarzombek, Leiterin AWO-Seniorenresidenz (hinten links), Bewohner Alfred Fuß (Bürgermeister a.D.) und Bewohnerin Gisela Heib (beide vorn), freuten sich über die Basteleien, die Sabine Schmitt und Marie Meuren (v.r.) im Auftrag der Steuerungsgruppe Fair Trade überreichten. Foto: AWO
Garnisonsgespräch – Sicherheitsforum Saarlouis: Landeskommando und Europastadt Saarlouis starten neue Gesprächsreihe zur Sicherheitspolitik
Gemeinsam luden Oberbürgermeister Marc Speicher und Oberst Uwe Staab, Kommandeur des Landeskommandos Saarland, zum ersten Garnisonsgespräch – Sicherheitsforum Saarlouis ein. Gast der neuen Veranstaltungsreihe zur Sicherheitspolitik war der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn.
„Saarlouis ist das einzige Bundesland, in dem das Landeskommando seinen Sitz nicht in der nominellen Hauptstadt hat. Wir als Europastadt werden daher zusammen mit dem Landeskommando Saarland und der Bundeswehr diese außergewöhnliche Situation nutzen und mit einer neuen sicherheitspolitischen Gesprächsreihe prominente Gäste nach Saarlouis einladen“, so Oberbürgermeister Marc Speicher.
„Frieden und Freiheit, wie wir es in Deutschland kennen, sind es wert, sich dafür einzusetzen“, sagte der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, General a.D. Eberhard Zorn, im Theater am Ring mit Blick auf die künftigen Herausforderungen der Bundeswehr und angesichts einer sicherheitspolitischen Lage im Wandel. „Wir haben eine latente Bedrohungslage, die ich für schwerwiegender halte, als im Kalten Krieg.“
Mit seinem Vortrag in Saarlouis lieferte er eine Bestandsaufnahme und einen Ausblick auf die Sicherheitsarchitektur der Bundesrepublik Deutschland. Anlass dafür war das erste „Garnisonsgespräch – Sicherheitsforum Saarlouis“ zu dem die Europastadt und das Landeskommando Saar gemeinsam eingeladen hatten. Von 2018 bis 2023 war Eberhard Zorn der ranghöchste Soldat der Bundeswehr, eine Station seiner militärischen Laufbahn brachte den gebürtigen Saarländer auch nach Saarlouis, wo er von 2010 bis 2012 die Luftlandebrigade 26 („Saarlandbrigade“) befehligte.
Vor rund 100 Gästen im Festsaal, darunter ein Politik-Kurs vom Robert-Schuman-Gymnasium, ging er vor allem auf die hybride Bedrohung aus Russland und die strategischen Interessen Putins ein, er beleuchtete die strategischen Leitlinien Chinas, das die Modernisierung seiner Armee bis 2035 abgeschlossen haben will, und er betonte die nach wie vor hohe Bedeutung der USA für die Sicherheit der NATO-Staaten. Angesichts der grundlegend veränderten Bedrohungslage mahnte Zorn zur Umsetzung der nationalen Sicherheitsstrategie von 2023. Bei 50 großen Rüstungsprojekten infolge des 100 Milliarden Euro umfassenden Sonderpaketes Bundeswehr betonte er, dass bis auf zwei alle im Zeitplan sind. „Die Auslieferung wird aber erst im nächsten Jahr beginnen.“ Ein wesentlicher Punkt sei zudem der Aufwuchs der Reserve einerseits, andererseits aber auch das Auffüllen von Lücken im aktuellen Personalbestand.
Die neue Gesprächsreihe beginnt nun im Jahr des 70-jährigen Bestehens der Bundeswehr und wurde erstmals in Saarlouis ausgerichtet. Die Fortsetzung im kommenden Jahr ist bereits in Planung. Erst im Sommer verlieh die Stadt das Ehrenbürgerrecht an Brigadegeneral Andreas Steinhaus, stellvertretend für alle Soldatinnen und Soldaten, Veteraninnen und Veteranen sowie Reservistinnen und Reservisten.

Garnisonsgespräch Saarlouis 1: Oberbürgermeister Marc Speicher begrüßt die zahlreich erschienen Gäste zum ersten Garnisonsgespräch.

Garnisonsgespräch Saarlouis 2 v.l.: Oberbürgermeister Marc Speicher, Generalinspekteur der Bundeswehr a.D. General Eberhard Zorn und Oberst Uwe Staab, Kommandeur des Landeskommandos Saarland.
Fotos: Sascha Schmidt
Bücherei macht Weihnachtsferien!
Die Stadtbibliothek Lebach ist im Rahmen der Weihnachtsferien ab Montag, 22.12.2025 geschlossen.
Ab Montag, 05.01.2026 hat die Stadtbibliothek Lebach wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet.
Kirchenchöre gestalten die Weihnachtsgottesdienste in den Stadtteilen von Saarlouis
Kirchenchöre gestalten die Weihnachtsgottesdienste in den Stadtteilen von Saarlouis
An den Weihnachtsfesttagen werden in den Stadtteilen der Stadt Saarlouis folgende Gottesdienste von Kirchenchören musikalsch mitgestaltet:
Der Kirchenchor Cäcilia Neuforweiler singt am Donnerstag, 25. Dezember um 10:30 Uhr in St. Medardus Neuforweiler die Missa Sancti Jakobi von Stefan Trenner sowie das Transeamus usque Bethlehem von Josef Schnabel.
Die Musica sacra Saarlouis gestaltet am Freitag, 26. Dezember um 18:00 Uhr in St. Peter und Paul Beaumarais den Gottesdienst. Aufgeführt wird ebenfalls die Missa Sancti Jakobi von Stefan Trenner sowie das Transeamus usque Bethlehem von Josef Schnabel. Gesamtleitung Regionalkantor Markus Schaubel.
Rückfragen bitte an
Brigitte Bilz
Konrad-Adenauer-Allee 42
66740 Saarlouis
Tel: 06831-86941
Handy: +49(0)172-6970525
Standplatzbewerbung zur Saarlouiser Emmes 2026
Bewerbungen bis spätestens 30. Januar 2026 einreichen!
Die Vorbereitungen zur Saarlouiser Woche mit der „Emmes 2026“ sind angelaufen. Das Stadtfest findet in der Zeit vom 04. bis 06. Juni 2026 statt. Bewerbungen für einen Standplatz auf dem Großen Markt oder auf dem Kleinen Markt müssen bis zum 30. Januar 2026 beim Haupt- und Personalamt – Veranstaltungsmanagement -, der Europastadt Saarlouis, eingegangen sein. Später eingehende Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden. Vordrucke für die Anmeldung sind im Internet unter www.saarlouis.de abrufbar. Bei Rückfragen steht das städtische Veranstaltungsmanagement unter den Telefon-Nrn. 06831 / 443-442 und 443-382 sowie der E-Mail Adresse: emmes@saarlouis.de zur Verfügung.
12 Stimmen feiern Premiere
Mit „You’re the Inspiration“ eröffnete der Chor „Kantareller“ am vergangenen Wochenende in der Kapelle in Siersburg sein erstes öffentliches Konzert. Eine Inspiration waren auch die 12 musikbegeisterten jungen Leute aus dem Raum Saarlouis, die mit ihrer sympathischen Bühnenpräsenz und der sicheren Klangbalance die Zuhörerinnen und Zuhörer begeisterten.
Die kleine Kapelle war komplett ausgebucht, einige Zuschauer mussten das Konzert im Stehen genießen. Aber das tat der guten Laune keinen Abbruch. Mit seinem Adventsprogramm nahm der Chor die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine musikalische Reise durch vorwiegend englische Chorliteratur. Sie sangen von schneebedeckten Landschaften, aber auch von tiefen Gefühlen. Zu hören gab es weltbekannte Titel wie „Hallelujah“, „Eternal Flame“ oder „Golden Hour“, aber auch besinnliche Werke wie „White Winter Hymnal“ oder „The World for Christmas“.
Am Ende war das Publikum begeistert und ließ die jungen Interpreten nicht ohne Zugabe von der Bühne. „Auch wenn Einzelne von uns bereits Bühnen- und Chorerfahrung haben, so waren wir doch sehr aufgeregt“, sagte Marie Meuren, die zu den Gründungsmitgliedern von „Kantareller“ gehört. Ein Großteil der Sängerinnen und Sänger gehörten früher dem Schulchor des Max-Planck-Gymnasiums an. „Nach dem Abitur ging man auseinander und verlor sich teilweise auch aus den Augen. Manche schlossen sich Musikvereinen an, aber man vermisste die gemeinsame Zeit im Schulchor „Max Voices“, so Marie Meuren. Schließlich erklärte sich der „Max Voices“ Chorleiter und Musiklehrer Holger Maas bereit, mit einigen „Ehemaligen“ einen neuen Versuch zu starten. Das ist mittlerweile drei Jahre her und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ein fester Stamm von 12 einzigartigen Stimmen, die mit ihrem Gesang eine eigene Welt erschaffen und denen man anmerkt, dass sie Freude daran haben, was sie tun und diese Freude auch gern mit anderen Menschen teilen. Wer sich davon selbst überzeugen will, hat Gelegenheit dazu beim nächsten Konzert am 20. Dezember um 18 Uhr in der Evangelischen Kirche Dillingen, wo „Kantareller“ den musikalischen Gottesdienst mitgestalten wird. Text: Sabine Schmitt

Bildtext: Der Chor „Kantareller“ gab sein Debüt in der Kapelle in Siersburg und das Publikum war begeistert.
Foto: Nicole Oster
Geänderte Termine über die Feiertage
Der NBS informiert über die Feiertagsregelung 2025/2026 bei Müllabfuhr, Wertstoffzentrum und Sperrmüll-Anmeldung
Änderungen im Leerungsrhythmus der Restmülltonne KW52/2025 bis KW1/2026
- Ursprünglicher Termin: Donnerstag, 25.12.2025 bzw. Freitag, 26.12.2025
- Neuer Termin: Samstag, 27.12.2025
- Ursprünglicher Termin: Donnerstag, 01.01.2026
- Neuer Termin: Freitag, 02.01.2026
- Ursprünglicher Termin: Freitag, 02.01.2026
- Neuer Termin: Samstag, 03.01.2026
Gerne können die Abfuhrtermine über den bewährten Online-Abfallkalender https://saarlouis.mein-abfallkalender.online abgerufen werden.
Öffnungszeiten EVS-Wertstoffzentrum während der Feiertage:
- 24.12.2025 bis 01.01.2026 geschlossen
- Ab 02.01.2026 gelten die regulären Öffnungszeiten
Sperrmüll-Hotline (06831-443 557):
- Vom 24.12.2025 bis 02.01.2026 ist die Sperrmüll-Hotline nicht besetzt.
- Ab 05.01.2025 gelten die regulären Servicezeiten der Sperrmüll-Hotline.
Unser Online-Portal für Sperrmüllanmeldung ist rund um die Uhr verfügbar:
http://www.saarlouis.mein-abfallkalender.online/bw_sperrmuell_saarlouis
Der Neue Betriebshof Saarlouis und das EVS-Wertstoffzentrum wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr 2026.
Anpassung der Abwassergebühr

Die Abwasserbeseitigung ist eine zentrale Pflichtaufgabe der Kommunen und sichert den Schutz von Umwelt, Grundwasser und Infrastruktur. Um diese Aufgaben weiterhin zuverlässig erfüllen zu können, müssen die Abwassergebühren zum 1. Januar 2026 angepasst werden.
Sechs Jahre lang ist es dem Ver- und Entsorgungszweckverband Lebach (VEL) gelungen, die Gebühren stabil zu halten, weil gezielt Rücklagen eingesetzt wurden. Dieser finanzielle Puffer ist nun weitgehend aufgebraucht. Gleichzeitig sind die Kosten seit 2020 erheblich gestiegen: Die Baupreise liegen rund 40 Prozent höher, die Inflation beträgt kumuliert rund 21 Prozent, und auch die Personalkosten sind um etwa 23 Prozent gestiegen. Hinzu kommen neue gesetzliche Anforderungen sowie hohe Investitionen in Sanierungen, Pumpentechnik und die Überwachung des Kanalnetzes. Am aktuellen Beispiel der Sanierungsmaßnahme „Am Weißen Stock“ im Stadtteil Landsweiler wird die Dimension deutlich: Die reinen Baukosten für nur rund 600 Meter Kanal liegen aktuell bei 2,1 Millionen Euro.
Besonders belastend bleibt auch der EVS-Beitrag, den der Entsorgungsverband Saar zur Finanzierung der Ausgaben für die überörtliche Abwasserreinigung von seinen 52 Mitgliedskommunen erhebt. Im Jahr 2025 verblieb dem Ver- und Entsorgungszweckverband Lebach bei einer Gebühr von 3,69 €/m³ lediglich eine Marge von rund 10 Cent pro Kubikmeter – zu wenig, um Investitionen zu finanzieren. Ohne eine Anpassung würden die Gebühren ab 2026 nicht einmal mehr den Beitrag abdecken, der an den EVS gezahlt werden muss.
Für den Kalkulationszeitraum 2026 bis 2028 gelten daher folgende Gebührensätze:
- • Schmutzwassergebühr: 5,44 €/m³ (bisher 3,69 €/m³)
- • Regenwassergebühr: 1,13 €/m² (bisher 0,90 €/m²)
Lebachs Bürgermeister Klauspeter Brill erklärt: „Die Entscheidung zur Anpassung der Abwassergebühren ist uns nicht leichtgefallen. Sie ist jedoch notwendig, um unsere Pflichtaufgaben zuverlässig zu erfüllen, unsere Infrastruktur zu schützen und die Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten. Der Lebacher Ver- und Entsorgungszweckverband möchte wie bisher transparent und verantwortungsbewusst handeln. Nur durch diese Gebührenerhöhung ist es möglich, solide und wirtschaftlich zu arbeiten – heute und für kommende Generationen. Mit der Anpassung stellen wir sicher, dass gesetzliche Vorgaben erfüllt, das Kanalnetz instandgehalten und wichtige Investitionen umgesetzt werden können.“
Klimaangepasstes Waldmanagement
Klimaschutz und Anpassung der Wälder an den Klimawandel sind eine nationale Aufgabe von gesamtgesellschaftlichem Interesse. Dem Erhalt der Wälder als wichtige Kohlenstoffspeicher und der nachhaltigen Waldbewirtschaftung kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Um Waldbesitzende zu unterstützen, diese Aufgabe zu meistern, hat die Bundesregierung die Zuwendung „Klimaangepasstes Waldmanagement“ geschaffen.
Zweck der Zuwendung sind der Erhalt, die Entwicklung und die Bewirtschaftung von Wäldern, die an den Klimawandel angepasst (klimaresilient) sind. Nur klimaresiliente Wälder sind dauerhaft in der Lage, neben der CO2-Bindung in Wäldern und Holz auch die anderen Ökosystemleistungen (z.B. Schutz der Biodiversität, Erholung der Bevölkerung, Erbringung von weiteren Gemeinwohlleistungen sowie die Rohholzbereitstellung) zu erfüllen.
Gegenstand der Zuwendung ist die nachgewiesene Einhaltung von übergesetzlichen und über derzeit bestehende Zertifizierungen hinausgehenden Kriterien für ein klimaangepasstes Waldmanagement, mit dem Ziel, Wälder mit ihrem wertvollen Kohlenstoffspeicher zu erhalten, nachhaltig und naturnah zu bewirtschaften und an die Folgen des Klimawandels stärker anzupassen. Dabei ist für die Resilienz der Wälder und ihrer Klimaschutzleistung als Grundvoraussetzung auch ihre Biodiversität zu erhöhen. Ebenso dazu gehören auch die Planung und die Vorbereitung des klimaangepassten Waldmanagements.
In der Förderrichtlinie wird eine Reihe von Kriterien für ein klimaangepasstes Waldmanagement aufgeführt. So ist beispielsweise festgelegt, dass mindestens 5 Prozent der Waldfläche in keiner Weise beeinträchtigt werden dürfen, damit sich der Wald natürlich entwickeln kann. Dieser Punkt ist auch für umliegende Grundstückseigentümer wichtig, da z.B. schon der Rückschnitt von überhängenden Ästen von diesen Grundstücken als unzulässiger Eingriff nach den Förderkriterien gelten könnte. Im Zweifelsfall sollte man daher auf jeden Fall Kontakt mit dem Umweltamt der Stadt oder dem Revierförster selbst aufnehmen. Auf der Internetseite der Stadt Lebach sind unter dem Menüpunkt Stadt Lebach – Der grüne Mittelpunkt – SG 402 Umwelt , Grünflächen, Friedhofswesen die Übersichtskarten der ausgewiesenen Flächen veröffentlicht. Dort finden Interessierte auch weitergehende Informationen. Bei Rückfragen stehen Bernd Bender (Sachgebiet Umwelt, Grünflächen und Friedhofswesen) unter Tel. (06881) 59-259, Mail: bender@lebach.de sowie Revierförster Tim Lis unter Tel. 0151-46131352, Mail: t.lis@sfl.saarland.de zur Verfügung.
Bücher für die Weihnachtszeit
Bis einschließlich 16. Dezember 2025 besteht noch die Möglichkeit für dieses Jahr aus dem reichhaltigen Angebot der Stadtbibliothek auszuleihen.
Jeder, der bis zum 16. Dezember 2025 noch ausleiht, kann alle Medien, auch die DVDs und CDs bis Mitte Januar behalten. Man kann sich so ein persönliches Film- und Musikprogramm für die Weihnachtszeit zusammenstellen. Es gibt auch noch viele Weihnachtsbücher in der Stadtbibliothek Saarlouis, die nur darauf warten Weihnachtsstimmung nach Hause zu bringen. Und natürlich auch Plätzchenrezepte für den Gebäckteller.
Die Stadtbibliothek Saarlouis ist dann vom 17.12.2025 bis einschließlich 05.01.2026 wegen den Jahresabschlussarbeiten geschlossen.
Das Team der Stadtbibliothek wünscht den Leserinnen und Lesern eine schöne Adventszeit.
Neuer Standort der Therapeutischen Schülerhilfe in Saarlouis-Roden eröffnet
Mit der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten am Dr.-Manfred-Henrich-Platz 8 stärkt der Caritasverband Saar-Hochwald e.V. die Unterstützung für Kinder und Familien in Saarlouis. Die Therapeutische Schülerhilfe (TSH) richtet sich an Kinder mit schulischen Defiziten und sozialen Belastungen und bietet ihnen einen geschützten Ort, an dem Lernen, soziale Entwicklung und emotionale Stabilität zusammengeführt werden. Das Angebot reicht von Hausaufgabenbetreuung und dem Einüben selbstständiger Lernstrategien bis hin zu Konzentrations- und Sprachförderung, Entspannungsübungen sowie kreativen und spielerischen Elementen. Ein zentrales Merkmal ist die soziale Gruppenarbeit, die schulische wie lebenspraktische Kompetenzen stärkt. Geleitet wird die Einrichtung von qualifizierten Fachkräften, die eng mit Eltern, Schulen und dem Jugendamt kooperieren. Aktuell werden drei Gruppen mit insgesamt 24 Kindern betreut.
Bürgermeister Carsten Quirin hob in seiner Ansprache hervor, welchen Beitrag die TSH für die Stadt leistet. Orte, die jungen Menschen Stabilität geben, seien unverzichtbar – besonders dort, wo Belastungen den Alltag bestimmen. „Diese Räume schenken Orientierung und eröffnen Möglichkeiten. Wo Vertrauen entstehen kann und Begleitung gelingt, wächst die Chance auf einen neuen Blick nach vorn. Genau solche Orte wollen wir in Saarlouis stärken,“ sagte Quirin. Auch Landrat Patrik Lauer würdigte die Bedeutung der Einrichtung und dankte den Mitarbeitenden für ihre fachliche wie menschliche Begleitung. Vertreter der Stadt Saarlouis, unter anderem die Stadtverordneten Christiane Böning, Charlotte Lay und Annette Helfen, sowie die Quartiersmanagerin Lorena Krivograd und Sabine Schmitt (Leiterin Amt für Familien und Soziales) begleiteten den Auftakt und machten damit die Bedeutung des neuen Standortes deutlich.
Für die Caritas führte Caritasdirektor Frank Kettern in das Leitbild der TSH ein: Kindern zuzuhören, ihre Erfahrungen ernst zu nehmen und ihnen eine sichere Umgebung zu bieten. Fachbereichsleiterin Annette Berrahma erläuterte die Schwerpunkte der Arbeit und betonte, wie sehr der neue Standort den Zugang erleichtert und die pädagogische Arbeit stärkt. Ein kurzer musikalischer Beitrag der Kinder zeigte, wie vielfältig die Einrichtung kreative Ausdrucksformen fördert.
Die Einsegnung der Räume durch Dekan Hans-Georg Müller und Diakon Franz Hechenblaikner bildete den Abschluss des offiziellen Teils. Anschließend nutzten Gäste aus Stadt und Landkreis die Gelegenheit, die neuen Räumlichkeiten zu besichtigen und sich über die Arbeit der TSH auszutauschen. Mit dem Standort in Roden schafft die Therapeutische Schülerhilfe verbesserte Bedingungen für ihre Arbeit und stärkt zugleich die soziale Infrastruktur in Saarlouis – ein gemeinsames Anliegen von Stadt und Landkreis.

Foto: Sofia Behtash
Saarlouiser Salon: Kunstausstellung begeistert im Theater am Ring
Oberbürgermeister Marc Speicher eröffnete im Theater am Ring die Kunstausstellung „Saarlouiser Salon“, bei der über 40 Aussteller aus In- und Ausland die Besucher in ihre Arbeit eintauchen ließen. Für ein Wochenende konnten die zahlreichen Exponate aus Bildender Kunst, Mode, Handwerk und Design bestaunt werden. Die Ausstellung erfolgte in Kooperation mit dem Diplom-Tanzpädagogen und Bühnentänzer Andreas Lauck. Andreas Lauck hatte die so stark beachtete und besuchte Veranstaltung organisiert. Dabei wurde er von Kirsten Cortez als Citymanagerin unterstützt.
In seiner Eröffnungsansprache bedankte sich der Oberbürgermeister für das Engagement von Lauck sowie der zahlreichen Künstlerinnen und Künstler von nah und fern. „Die liebevolle künstlerische Detailarbeit findet im Theater am Ring einen idealen Ort, Besucherinnen und Besucher in das Schaffen aller Aussteller eintauchen zu lassen. Es freut mich sehr, dass die Europastadt gemeinsam mit Andreas Lauck Gastgeberin des Saarlouiser Salon sein darf und als Zentrum für Kunst und Kultur einmal mehr Kunstliebhaber und Künstler gleichermaßen anzieht – als Inspirationsquelle, die Kreativität beflügelt und Kunst-, Design- und Handwerksbegeisterte zusammenbringt“, so der Oberbürgermeister.
Mit ihm bestaunten Bürgermeister Carsten Quirin sowie die Hauptamtsleiter Alexander Guss und Melanie Breder sowie Yvonne Mehrle von der SPD-Stadtratsfraktion die einladend präsentierten Ausstellungsstücke unterschiedlichster Materialien. Ein weiteres Highlight boten die jeweiligen Schöpfer persönlich, die neben ihren Exponaten Besucherinnen und Besucher zum Austausch einluden und Fragen gerne beantworteten.
Die Künstlerinnen und Künstler stammen aus Saarlouis wie auch aus zahlreichen weiteren Städten wie Berlin, Nürnberg oder Leipzig. Auch Exponate aus Frankreich fanden zum „Saarlouiser Salon“ ihren Weg in die Stadt des Sonnenkönigs. Die kulturelle Attraktion ließ bereits bei ihrer Eröffnung erahnen, dass auch die Ausstellung selbst stilvoll und eindrücklich zugleich begeistern wird: Die Worte des Oberbürgermeisters wurden von der Jugendmannschaft „L’équipe“ sowie der Tanzformation „Performance“ des Tanz S.A.L (Tanzstudio Andreas Lauck) umrahmt, die in gefühlvoller Perfektion ihr Können unter Beweis stellten. Die musikalische Begleitung übernahm der renommierte und preisgekrönte Saarbrücker Pianist Marlo Thinnes.
Die Verwaltungsspitze ist stolz, dass der „Saarlouiser Salon“ seinen Besuchern Freude und Inspiration sein konnte. Ein besonderer Dank gilt auch den teilnehmenden Künstlern, deren Arbeit nicht nur Horizonte öffnet, sondern auch das gesellschaftliche Miteinander stärkt und das kulturelle Leben in unserer Europastadt bereichert.
Foto: Peter Speth
Finissage der Ausstellung „Brückenschlag“: Ludwig Galerie Saarlouis würdigt kulturelles Erbe der Familie Ludwig
Mit einer gut besuchten Finissage ist in der Ludwig Galerie Saarlouis die Ausstellung „Brückenschlag – Ostdeutsche Kunst in der Sammlung Ludwig“ zu Ende gegangen. Die Veranstaltung stand im Zeichen des 100. Geburtstags von Peter Ludwig und machte sichtbar, welche Bedeutung die enge Verbindung zwischen der Familie Ludwig, der Stiftung und der Stadt Saarlouis bis heute hat. Die Ludwig Galerie verfügt seit vielen Jahren über einen unmittelbaren Zugang zu Teilen der international ausgerichteten Sammlung, die im Sinne von Peter und Irene Ludwig bewusst öffentlich zugänglich gehalten wird.
Im einführenden Zeitzeugengespräch, moderiert von der Leiterin der Ludwig Galerie, Dr. Claudia Wiotte-Franz, wurde hervorgehoben, weshalb die Ausstellung für Saarlouis von besonderer Relevanz ist. Wie Bernhard Mensch, ehemaliger Direktor der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen, erläuterte, gehörte Saarlouis früh zu den Orten, an denen die Ludwigs ihre Idee einer breiten Kunstvermittlung verwirklichten. Die Präsentation ostdeutscher Kunst erhielt dadurch eine doppelte Bedeutung: Sie würdigte einen zentralen Bestandteil der Sammlung und zeigte zugleich, wie konsequent Peter und Irene Ludwig Kunst als Medium gesellschaftlicher Verbindung verstanden – zwischen Regionen, Lebensrealitäten und politischen Systemen.
Die Werke aus der ehemaligen DDR, so betonten die Podiumsgäste, nehmen innerhalb des Sammlungsbestandes einen eigenständigen Platz ein. Bereits ab den 1980er-Jahren erkannten Peter und Irene Ludwig ihren kulturhistorischen und künstlerischen Wert und förderten ungewöhnlich früh deren Rezeption im westdeutschen und internationalen Kontext. Dass diese Arbeiten heute in Saarlouis gezeigt werden, knüpft an dieses Vermächtnis an und unterstreicht die Rolle der Stadt als Ort kultureller Reflexion.
Im Verlauf des Gesprächs gewährten Dr. Carla Cugini, geschäftsführende Vorständin der Peter und Irene Ludwig Stiftung Aachen, sowie Walter Queins, ehemaliger geschäftsführender Vorstand der Stiftung, Einblicke in die Entstehung und Entwicklung der Sammlung. Sie beschrieben die kunsthistorischen Überlegungen, die Auswahlkriterien und die besonderen Bedingungen, unter denen ostdeutsche Kunst Eingang in den Bestand fand. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, Hintergründe zur Sammlung und zu den kuratorischen Entscheidungen aus erster Hand zu erfahren.
Die Ausstellung blieb bis zum Ende geöffnet, sodass zahlreiche Gäste die Gelegenheit wahrnahmen, die Werke individuell zu betrachten und die Impulse des Gesprächs in den Ausstellungsräumen nachwirken zu lassen. Ein abschließender Umtrunk bot Raum für Austausch.
Mit der Finissage endet eine Ausstellung, die den besonderen Bezug zwischen der Stadt Saarlouis und dem Wirken von Peter und Irene Ludwig erneut sichtbar gemacht hat. Die Ludwig Galerie führt damit ihren Auftrag fort, Kunst aus der Sammlung Ludwig in aktuelle kulturelle und gesellschaftliche Zusammenhänge einzubetten und einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
Foto: Sofia Behtash
Stadt Lebach schließt Kooperation mit der HTW Saar
Dual-Studierende können in Kitas Praxiserfahrung sammeln
Die Stadt Lebach hat als Träger von Kindertageseinrichtungen ein kooperativesStudienmodell in Zusammenarbeit mit der HTW Saar auf den Weg gebracht. Ziel ist es, Studierenden von ausgewählten pädagogischen und erziehungswissenschaftlichenStudiengängen eine qualifizierte Praxismöglichkeit zu bieten und zugleich neue Wege der Fachkräftegewinnung zu erschließen.
Die Kooperation ermöglicht es Studierenden, parallel zum Studium in einer Kindertagesstätte tätig zu sein und so bereits während der Studienzeit fachspezifische praktische Erfahrungen zu sammeln. Während der Vorlesungszeit erfolgt die Beschäftigung in einem monatlichen Umfang von 60 Stunden, in der vorlesungsfreien Zeit ist eine Beschäftigung in Vollzeit vorgesehen.
Die Stadt Lebach ist Träger von fünf Kindertageseinrichtungen in den Stadtteilen Aschbach, Dörsdorf, Lebach, Steinbach und Thalexweiler und hat jüngst mit dem Neubau einer weiteren städtischen Kita in Gresaubach begonnen.
Studierende des Studiengangs „Pädagogik der Kindheit“, die Interesse an der Beschäftigung in den Kindertageseinrichtungen der Stadt Lebach haben, können sich bei der pädagogischenGesamtleitung Frau Wilhelm unter Tel. 06881 59–258 wilhelm@lebach.de sowie beim Leiter des Sachgebietes 102 (Personalwesen, Kindertageseinrichtungen) Herrn Wiesner unter Tel.06881 59-233 oder wiesner@lebach.de informieren.
Die komplette Stellenausschreibung ist unter www.interamt.de (Stellenangebots-ID: 1389819sowie unter www.lebach.de/lebach/stellenboerse-intern zu finden.
Mitgliederversammlung des Stadtverband für Sport Saarlouis e.V.
Rund fünfzig Delegierte aus den Saarlouiser Sportvereinen sowie zahlreiche Gäste nahmen an der diesjährigen Mitgliederversammlung des Stadtverbandes für Sport im Theater am Ring teil. Eröffnet wurde die Sitzung durch den 1. Vorsitzenden Dieter Kirsch sowie durch den Bürgermeister Carsten Quirin, die die Anwesenden herzlich begrüßten und den Stellenwert des Sports in der Stadt Saarlouis hervorhoben.
In seiner anschließenden Rede informierte der Bürgermeister über die umfangreichen Investitionen der Stadt Saarlouis in die örtliche Sportinfrastruktur. Allein im Jahr 2025 sind knapp 3 Millionen Euro Investitionsmittel in die städtischen Sporthallen und Sportaußenanlagen geflossen. Zu den Investitionen kommen noch zusätzliche Ausgaben für die laufende Unterhaltung der Sportstätten sowie für die Sportförderung, darunter beispielsweise der Energiekostenzuschuss für die Sportvereine.
Carsten Quirin erläuterte außerdem die Entscheidung der Stadt, sich mit dem Projekt „Neubau eines Multifunktionsgebäudes für den Vereins- und Schulsport im Sportzentrum Fraulautern“ beim Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (auch bekannt als „Sportmilliarde) zu bewerben.
Abschließend erwähnte er noch die in der Vorwoche besiegelte neue Städtepartnerschaft zwischen Saarlouis und Favara. Er betonte, dass er sich erhoffe, der Sport werde wieder eine tragende Rolle bei der Pflege aller Partnerschaften – mit St. Nazaire, Eisenhüttenstadt und nun eben auch Favara – übernehmen.
Anschließend präsentierte der Geschäftsführer des SfS, Tim Osbild, den Geschäftsbericht und gab dabei Einblicke in die zentralen Aktivitäten des Stadtverbandes im vergangenen Geschäftsjahr: Dazu gehörten die Organisation der Jugendsportlerehrung und der Sportparty, die erstmals beide im Festsaal des Theater am Ring stattfanden, die Unterstützung der Ausrichter der Stadtmeisterschaften in den Sportarten Fußball, Hallenfußball, Boule und Schützensport sowie die Organisation und Vorbereitung des „Tag des Vereinssports“, der allerdings aufgrund der schlechten Wetterprognose leider kurzfristig abgesagt werden musste.
Im Anschluss stellte Kassierer Roman Haffner seinen Kassenbericht vor und verlas das Votum des Kassenprüfers, der ihm eine einwandfreie Buchführung bescheinigt hatte.
Zu Beginn des nächsten Tagesordnungspunkts wurde Peter Demmer (Oberbürgermeister a.D.) zum Versammlungsleiter gewählt. Unter seiner souveränen Leitung erfolgte sowohl die Entlastung des Vorstands als auch die Wiederwahl von Dieter Kirsch als 1. Vorsitzendem – beide Abstimmungen erfolgten einstimmig.
Ebenso wurden alle weiteren Vorstandsämter einstimmig vergeben. Besonders erfreulich ist dabei, dass das gesamte bisherige Vorstandsteam erneut gewählt wurde und seine Arbeit nun ohne Unterbrechung fortführen kann.
Abschließend stimmten die Delegierten noch einer Satzungsänderung zu: Die Zusammensetzung des Vorstands wurde leicht modifiziert und die Bezeichnungen der Vorsitzenden lauten künftig – wie bereits in den anderen Stadtverbänden üblich – Präsident und Vizepräsident.
Das alte und neue Vorstandsteam (v. l. n. r.): Maximilian Raber, Robert Laudwein, Dieter Kirsch, Dieter Bund, Adrian Kreuser, Helen Blaschke, Roman Haffner, Esther Woll, Tim Osbild, Carsten Quirin, Christian Feld. Es fehlt: Fred Schleich
Foto: Sofia Behtash
Nikolausbesuch im „Plauderstündchen“ weckt schöne Erinnerungen
Große Freude herrschte beim Plauderstündchen, als der Nikolaus die gemütliche Runde besuchte und für leuchtende Augen sorgte. Mit kleinen Überraschungen und warmen Worten zauberte er nicht nur ein Lächeln auf die Gesichter der Gäste, sondern weckte auch viele wertvolle Kindheitserinnerungen an frühere Nikolausfeste im Kreis der Familie. Es wurde geschmunzelt, erzählt und so manche Erinnerung liebevoll geteilt.
„Gerade solche Momente sind besonders wichtig – sie verbinden Generationen und lassen schöne Erinnerungen wieder lebendig werden“, betonte Quartiersmanagerin Jessica Fischer, die das Café organisiert. „Das Plauderstündchen ist ein Ort der Begegnung, an dem Gemeinschaft, Austausch und kleine Glücksmomente im Mittelpunkt stehen.“
Ein besonderer Dank galt an diesem Nachmittag den Ehrenamtlichen, die mit viel Herzblut die regelmäßigen Treffen ermöglichen, Gespräche schenken und für eine warme, einladende Atmosphäre sorgen. Sowohl der Nikolaus als auch die Quartiersmanagerin würdigten den unermüdlichen Einsatz aller Helferinnen, ohne die das Senioren-Café in dieser Form nicht denkbar wäre. Ihr Engagement sei ein wertvoller Beitrag für das soziale Miteinander im Quartier und ein Geschenk für alle Besucherinnen und Besucher des Plauderstündchens.
Nikolaus im Plauderstündchen.
Foto: Quartiersmanagement Fraulautern
Traditionelles Adventskonzert der Luftlandebrigade I in Saarlouis
Mit einem Adventskonzert im Theater am Ring setzte die Luftlandebrigade I ihren traditionellen musikalischen Impuls zum Beginn der Vorweihnachtszeit. Das Heeresmusikkorps Koblenz unter der Leitung von Hauptmann Holger Kolodziej präsentierte ein vielseitiges Programm und zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher in den Saal.
Zu den Gästen zählten Oberbürgermeister Marc Speicher sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kommunen, Verbänden und dem Landeskommando. Der Luftlandekommandeur Oberst Markus Meyer hob in seiner Begrüßung die langjährige Verbundenheit der Brigade mit dem Saarland hervor. Die Region sei für die Soldatinnen und Soldaten ein verlässlicher Standort, an dem sie besondere Unterstützung erfahren. Seit mehreren Jahren kehrt die Brigade mit diesem Konzert bewusst nach Saarlouis zurück, um den Menschen der Stadt und des Landes Wertschätzung entgegenzubringen.
Oberbürgermeister Marc Speicher würdigte den Charakter des Abends: „Musik erreicht uns oft dort, wo Worte an Grenzen stoßen. Dieses Konzert hat einen Augenblick geschaffen, in dem Saarlouis als Gemeinschaft ganz nah beieinander steht.“
Der Kommandeur verband seine Worte mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr und erinnerte an die Menschen, die die Gemeinschaft verlassen haben, darunter Angehörige der Streitkräfte und Einsatzkräfte. Das Konzert solle zugleich einen Rahmen bieten, der dem Publikum eine kurze Pause vom Alltag ermögliche.
Das Konzert eröffnete mit dem traditionellen Lied O Sanctissima, das Kolodziej als Moment des Innehaltens einordnete. Es folgten Werke, die unterschiedliche Aspekte der Adventszeit aufgriffen, darunter A most wonderful Christmas, Stille Hoffnung und Auszüge aus Gustav Mahlers dritter Sinfonie. Musik aus dem Film Der Polar Express ergänzte das Programm um eine leichte, festliche Note. Das Musikkorps gestaltete einen Abend, der sich bewusst an die Stadtgesellschaft richtete.
Kommandeur Markus Meyer dankte der Stadt Saarlouis für die erneute Einladung und sprach seinen Dank auch an die Feuerwehr sowie an die Soldatinnen und Soldaten der Brigade aus, die den Ablauf des Abends unterstützten. Zum Abschluss sang das Publikum gemeinsam mit dem Orchester das Lied Macht hoch die Tür, das den musikalischen Ausklang der Veranstaltung bildete.
Foto: Sofia Behtash
Bis zu 100.000 Euro Geldbuße, Strafverfahren und Schadensersatz: Bei illegaler Müllentsorgung wird jetzt hart durchgegriffen
Gegen Müllsünder geht die Stadt Saarlouis jetzt konsequent vor. So drohen Geldbußen bis zu 100.000 Euro, Strafverfahren und Schadenersatz. „Wir werden hier in Saarlouis in Zukunft alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um gegen Müllsünder vorzugehen. Illegale Müllentsorgung ist kein Kavaliersdelikt, sondern hat ernste Folgen für Natur und Sauberkeit. Vielleicht wird es immer schwarze Schafe geben. Aber die müssen ab jetzt damit rechnen, dass es neben einem Verwarnungsgeld auch Strafverfahren geben wird. Außerdem holen wir uns das Geld für die Beseitigung durch Schadensersatz zurück“, so der Oberbürgermeister Marc Speicher.
Für diejenigen, die bisher möglicherweise unwissentlich gehandelt haben, werden Schritt für Schritt neue Hinweistafeln aufgestellt. So sollen künftige Verfahren rechtlich abgesichert werden und auch diejenigen aufgeklärt werden, die es bisher vielleicht nicht besser wussten.
Die Einwurfzeiten sind montags bis samstags von 07:00 bis 20:00 Uhr. An Sonn- und Feiertagen ist die Nutzung untersagt. Darüber hinaus wird nochmal darauf hingewiesen, dass das Abstellen von Müll – auch von Papier oder Kartonagen – neben den Containern ausdrücklich verboten ist. Verstöße können mit Bußgeldern von bis zu 100.000 Euro geahndet werden. In besonders schweren Fällen drohen strafrechtliche Konsequenzen.
„Wer dagegen verstößt, muss mit Konsequenzen rechnen.“, so Speicher.
Auch Stefan Müller, stellvertretender Betriebsleiter der NBS, macht deutlich: „Die Entsorgung illegal abgestellter Abfälle verursacht jedes Jahr erhebliche Kosten. Bei zukünftigen Verstößen wollen wir diese Kosten direkt auf die Verursacher umlegen.“
Die Stadt Saarlouis kündigt regelmäßige Kontrollen durch die eingeführten Mülldetektive an. Ziel ist ein sauberes, lebenswertes Umfeld für alle Bürgerinnen und Bürger.
v.l.: Stellvertretender Betriebsleiter des NBS Stefan Müller und Oberbürgermeister Marc Speicher.
Foto: Lea Mathieu