Stadtverband der kulturellen Vereine lädt zum Sommerkonzert auf der Vauban-Insel ein
Der Stadtverband der kulturellen Vereine (SdkV) lädt am Sonntag, 19. Juli, um 17 Uhr zum traditionellen Sommerkonzert auf die Vauban-Insel in Saarlouis ein. In der stimmungsvollen Kulisse der Insel erhalten die Mitgliedsvereine des Stadtverbandes erneut die Gelegenheit, ihr musikalisches Können einem breiten Publikum zu präsentieren.
Für ein abwechslungsreiches Programm sorgt auch in diesem Jahr Organisationsleiterin Brigitte Bilz. Mit dabei ist die Chorgemeinschaft MGV 1859 Saarlouis-Lisdorf, die gleich mit zwei Formationen auftritt: Der Männerchor präsentiert unter der Leitung von Stefan Dolibois ein vielseitiges Repertoire aus klassischer geistlicher und weltlicher Chormusik. Der HardChor widmet sich hingegen deutscher und internationaler Rock- und Popmusik.
Ergänzt wird das Programm durch den Rathauschor Saarlouis unter der Leitung von Svetlana Schneider. Der Chor besteht seit mehr als 50 Jahren und setzt sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung zusammen. Ebenfalls auf der Bühne steht der Shanty-Chor „SaarLorLux“, der unter der Leitung von Armand Leichtweiß maritime Lieder und Seemannsklassiker zum Besten gibt.
Speisen und Getränke werden im Biergarten auf der Vauban-Insel angeboten. Der Eintritt zum Sommerkonzert ist frei.
Foto: Wolfgang Birkenbach
Kinderparlament der Kita Picard setzt ein Zeichen für Demokratie und deutsch-französische Freundschaft
Mit einem besonderen Besuch im Rathaus stellte sich gestern das Kinderparlament der Kindertagesstätte Picard im Rathaus vor. Das Kinderparlament besteht aus den 17 Vorschulkindern 2025/26 und ist ein fest etabliertes Gremium für Mitbestimmung, Partizipation und Demokratiebildung mit eigener Präsidentin und eigenem Präsidenten. Die Kinder können in verschiedenen Ministerien demokratische Prozesse altersgerecht erleben und lernen, ihre Interessen einzubringen sowie gemeinsam Entscheidungen zu treffen.
Begrüßt wurden die Kinder von Bürgermeister Carsten Quirin, Thomas Klein (Amtsleitung Amt für Frühkindliche Bildung), Annika Ziegler (stellv. Amtsleitung Amt für Frühkindliche Bildung) und Katrin Baier (pädagogische Gesamtleitung Kindertagesstätten).
Im Rahmen des Besuches überreichten die Kinder einen selbstgestalteten Eiffelturm, der künftig das Foyer des Rathauses schmücken wird. Das Kunstwerk entstand innerhalb einer Woche gemeinsamer Projektarbeit zum Fest der Frankophonie und verbindet kreatives Gestalten mit sprachlicher Bildung. In den Eiffelturm wurden zahlreiche französische Sprachelemente integriert, sodass die Kinder während des Bastelns spielerisch ihre Französischkenntnisse vertiefen konnten.
Begleitet wurde das Projekt von der bilingualen pädagogischen Fachkraft Mme. Yasmine Suler, die zugleich als Beauftragte für das Kinderparlament tätig ist. Mit großem Engagement, viel Kreativität und Freude gestalteten die Kinder gemeinsam mit ihr den Eiffelturm als sichtbares Symbol der deutsch-französischen Freundschaft. Darüber hinaus werden die Vorschulkinder von Angela Kerber, pädagogische Fachkraft für Vorschulpädagogik, beim Übergang von der Kindertagesstätte in die Schule pädagogisch begleitet und auf den neuen Lebensabschnitt vorbereitet.
Bürgermeister Carsten Quirin zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Kinder und der pädagogischen Arbeit der Einrichtung: „Ich bin sehr stolz darauf, wie in unserer Kita die deutsch-französische Freundschaft mit Leben gefüllt wird. Der selbst gestaltete Eiffelturm ist nicht nur ein kreatives Kunstwerk, sondern zugleich ein sichtbares Zeichen für gelebte Vielfalt und die enge Verbundenheit mit der französischen Sprache und Kultur. Das Kinderparlament zeigt eindrucksvoll, wie Kinder bereits früh Verantwortung übernehmen und unsere Gemeinschaft mitgestalten können.“
Abgerundet wurde der Besuch mit einem leckeren Eis, bei dem die Kinder die Gelegenheit bekamen, ihre Fragen an den Bürgermeister zu stellen. Als Dank für den herzlichen Empfang überreichte das Kinderparlament den Beteiligten zudem selbst gestaltete Urkunden.
Das Kinderparlament zu Besuch im Rathaus.
: Das Kinderparlament der Kita Picard übergibt stolz den selbstgestalteten Eiffelturm an Bürgermeister Carsten Quirin.
Fotos: Zoe Dillschneider
Besonderes Zeichen deutsch-französischer Freundschaft: Botschafter Delattre empfängt Europastadt Saarlouis
Auf Einladung des französischen Botschafters in Deutschland, François Delattre, besuchte eine Delegation der Europastadt Saarlouis die französische Botschaft für die Bundesrepublik Deutschland in Berlin. Im Mittelpunkt des rund einstündigen Gesprächs standen die engen deutsch-französischen Beziehungen Saarlouis’, seine europäische Ausrichtung sowie gemeinsame Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit. Begleitet wurde Oberbürgermeister Marc Speicher von Bürgermeister Carsten Quirin, Honorarkonsulin Myriam Bouchon sowie Christiane Bähr von der Stabsstelle Europa und internationale Zusammenarbeit. Es war der erste Besuch einer Saarlouiser Delegation bei einem französischen Botschafter überhaupt.
Der Empfang durch Botschafter François Delattre war von großer Herzlichkeit und gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Im Verlauf des Austauschs stellte Oberbürgermeister Marc Speicher die besondere Rolle Saarlouis’ als Europastadt heraus. Neben der französischen Gründungsgeschichte, der bis heute gelebten gemeinsamen Kultur und Sprache sowie der traditionsreichen Städtepartnerschaft mit Saint-Nazaire standen insbesondere die jüngsten europäischen Entwicklungen im Fokus. Dazu zählen die offizielle Einführung der Bezeichnung „Europastadt Saarlouis“, die Auszeichnung mit dem Europadiplom des Europarats in Straßburg sowie zahlreiche deutsch-französische Projekte in den Bereichen Kultur, Bildung, Wirtschaft und Jugendaustausch.
Botschafter Delattre zeigte sich beeindruckt von der Intensität und Vielfalt der deutsch-französischen Beziehungen in Saarlouis. Er würdigte insbesondere das außergewöhnliche europäische Engagement der Stadt und machte deutlich, dass Saarlouis weit über die Region hinaus als Beispiel für eine lebendige deutsch-französische Partnerschaft wahrgenommen wird. Auch die kontinuierliche Arbeit der Stadt zur Stärkung des europäischen Gedankens sowie die zahlreichen Begegnungen zwischen Menschen aus beiden Ländern fanden seine ausdrückliche Anerkennung.
„Dieses Gespräch war für uns eine große Auszeichnung. Es hat gezeigt, dass unser europäisches Engagement auch auf höchster diplomatischer Ebene wahrgenommen und wertgeschätzt wird. Saarlouis lebt die deutsch-französische Freundschaft seit Jahrhunderten – nicht nur durch seine Geschichte, sondern vor allem durch das tägliche Miteinander der Menschen. Dieses Miteinander wollen wir auch künftig aktiv gestalten und weiter ausbauen“, betonte Oberbürgermeister Marc Speicher.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs waren die künftigen Vorhaben der Europastadt. So informierte die Delegation über das erstmals stattfindende deutsch-französische Freundschaftsfest am 14. Juli, das künftig dauerhaft in Saarlouis etabliert werden soll. Ebenso wurden die geplante Einweihung eines Europastadtdenkmals sowie die Benennung der Rue François Mitterrand vorgestellt, die als sichtbares Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft und der europäischen Einigung entstanden ist. In diesem Zusammenhang sprach Oberbürgermeister Speicher eine Einladung an Botschafter Delattre aus, nach Saarlouis zu kommen.
Darüber hinaus war die Zukunft der französischen Agence Consulaire in Saarlouis Thema des Austauschs. Die Delegation unterstrich die große Bedeutung der Einrichtung für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sowie für die Betreuung französischer Staatsangehöriger in der Region. „Das Honorarkonsulat in Saarlouis muss weiter bestehen bleiben und ist für uns im Saarland und der gesamten Region als nur eines von bundesweit zwölf Honorarkonsulaten von grundlegender Bedeutung“, so Oberbürgermeister Marc Speicher.
Zum Abschluss zog Speicher ein durchweg positives Fazit:
„Wir haben einen offenen, konstruktiven und ausgesprochen wertschätzenden Austausch erlebt. Die Anerkennung, die Botschafter Delattre der Arbeit unserer Europastadt entgegengebracht hat, freut uns sehr und bestätigt uns auf unserem Weg. Saarlouis versteht sich als Brückenbauer zwischen Deutschland und Frankreich – und wir werden diese Rolle auch künftig mit Überzeugung und Leidenschaft ausfüllen.”
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Bildtext:
: v.l.: Honorarkonsulin Myriam Bouchon sowie Christiane Bähr (Stabsstelle Europa und internationale Zusammenarbeit), Bürgermeister Carsten Quirin, Botschafter François Delattre und Oberbürgermeister Marc Speicher.
: Marc Speicher und François Delattre im Gespräch beim Besuch in der französischen Botschaft in Berlin.
Fotos: Sophia Tull
Nachruf Alfred Fuß
„Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Alfred Fuß. Er hat über Jahrzehnte als Stadtratsmitglied und später als Bürgermeister unsere Stadt geprägt. Zeit seines Lebens war er eng mit Saarlouis und mit seinem Heimatstadtteil Roden verbunden. Aufgewachsen in Roden, blieb er seinem Ort und seiner Stadt stets verpflichtet und setzte sich mit großem persönlichem Einsatz für die Belange der Menschen ein.“, erklärt Oberbürgermeister Marc Speicher
Über 20 Jahre, von 1968 bis 1988, gehörte Alfred Fuß dem Stadtrat der Stadt Saarlouis an. Anschließend war er von 1988 bis 2006 insgesamt 18 Jahre Bürgermeister. In dieser Zeit wirkte er mit hoher fachlicher Kompetenz, großem Verantwortungsbewusstsein und einem ausgeprägt menschlichen Führungsstil. In seinem politischen Handeln stand stets der Mensch im Mittelpunkt.
Besonders für den Stadtteil Roden war Alfred Fuß eine prägende Persönlichkeit und anerkannte sowie geschätzte Persönlichkeit des sozialen, kulturellen und politischen Lebens. Sein Engagement reichte weit über die Stadtverwaltung hinaus und spiegelte sich auch in seiner aktiven Vereinsarbeit wider.
„Mit Alfred verlieren wir einen lieben Menschen, der sich mit Kopf, Herz und Hand für seine Stadt und für seine Mitmenschen eingesetzt hat. Ich habe Alfred für seine offene, herzliche und soziale Art außerordentlich geschätzt. Seine Warmherzigkeit und seine Geselligkeit werden mir persönlich vor allem in Erinnerung bleiben. Persönlich und im Namen von vielen, für die er sich in den Jahrzehnten seiner Arbeit eingesetzt hat, sage ich von Herzen Danke und vergelts Gott. Unsere Stadt und ich auch ganz persönlich werde Alfred in bester Erinnerung bewahren.“, so Marc Speicher
saaBild: Archiv/Europastadt Saarlouis
Erster Überflug in der Geschichte des Saarlandes am französischen Nationalfeiertag über Saarlouis
Historischer Moment für das Saarland:
Erster Überflug in der Geschichte des Saarlandes am französischen Nationalfeiertag über Saarlouis
Ein besonderes Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft erwartet die Bürgerinnen und Bürger am Dienstag, 14. Juli, über Saarlouis: Anlässlich des französischen Nationalfeiertags wird es erstmals in der Geschichte des Saarlandes einen Überflug geben. Zwei Tornados der Bundeswehr werden die Garnisons- und Europastadt überfliegen.
„Im Jahr des 70-jährigen Bestehens der Deutschen Luftwaffe ist es uns gemeinsam gelungen, dieses besondere Jubiläum mit den Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag und dem deutsch-französischen Freundschaftsfest in Saarlouis zu verbinden“, erklärt Oberbürgermeister Marc Speicher. „Der 14. Juli als Nationalfeiertag Frankreichs steht für uns in Saarlouis auch für die enge Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich. Mit dem Überflug der Deutschen Luftwaffe unterstreichen wir unsere enge Partnerschaft und unseren gemeinsamen europäischen Gedanken. So wie es in Paris am 14. Juli Tradition ist, so machen wir es in diesem Jahr ähnlich in Saarlouis. Wir sind Europastadt und wir danken dem französischen Generalkonsul Jérôme Spinoza sowie dem Landeskommando der Bundeswehr mit Oberst Kopp und seinem Vorgänger Oberst Staab außerordentlich, dass dieses historische Ereignis möglich ist“, so Speicher weiter.
Der Überflug ist für 15:30 Uhr vorgesehen. Die Tornados werden Saarlouis in einer Flughöhe passieren, die eine gute Sicht auf die Maschinen ermöglicht.
Der Überflug findet im Rahmen des deutsch-französischen Freundschaftsfestes statt, mit dem die Garnisons– und Europastadt Saarlouis erstmals den französischen Nationalfeiertag feiert. Besucherinnen und Besucher können den Überflug vom Ravelin V aus verfolgen, wo den ganzen Tag über ein abwechslungsreiches Programm rund um die deutsch-französische Freundschaft angeboten wird.
Bild: Bundeswehr/Thorsten Jakobs
Mariä Geburtsmarkt mit vielen Neuerungen
Mariä Geburtsmarkt am 15. September
Traditioneller Markt präsentiert sich mit zahlreichen Neuerungen
Der traditionsreiche Mariä Geburtsmarkt in Lebach startet am Dienstag, 15. September 2026,mit frischen Impulsen und einem deutlich erweiterten Angebot. Mit mehr als 50 neuen Ständen, einem erstmals angebotenen Kinderprogramm sowie einem neuen Gastronomiebereich präsentiert sich einer der größten und ältesten Märkte der Region attraktiver denn je.
Der Mariä Geburtsmarkt blickt auf eine lange Tradition zurück und ist seit Generationen fester Bestandteil des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in Lebach. Jahr für Jahr zieht er tausende Besucherinnen und Besucher aus dem gesamten Saarland an. In den vergangenen Jahren hatte der Markt jedoch mit Herausforderungen zu kämpfen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie altersbedingte Geschäftsaufgaben langjähriger Marktbeschickerführten dazu, dass immer mehr Standplätze unbesetzt blieben.
Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, arbeitet das Team der Stadtverwaltung bereits seit Monaten intensiv an einer Neuausrichtung des Marktes. Ziel war es, den Mariä Geburtsmarkt wieder breiter aufzustellen, neue Händler zu gewinnen und die Attraktivität für Besucherinnen und Besucher nachhaltig zu steigern.
Mit Erfolg: Sämtliche Lücken aus den Vorjahren konnten geschlossen werden. Darüber hinaus bereichern mehr als 50 neue Händlerinnen und Händler das Marktgeschehen, so dass sich in diesem Jahr wieder über 200 Stände in der Innenstadt tummeln. Die neuen Stände sind über das gesamte Marktgelände von der Tholeyer Straße, durch die Pfarrgasse und die Marktstraße, die Fußgängerzone und den Rathausplatz sowie über die Theelbrücke bis zum Bitcher Platz und in der Pickardstraße verteilt. Gäste sollten sich also ausreichend Zeit nehmen, um die Vielfalt des Angebots zu entdecken.
Neben vielen bekannten und beliebten Standbetreibern konnten zahlreiche neue Händler aus der gesamten Großregion sowie darüber hinaus gewonnen werden. Einige reisen sogar aus Holland, dem Raum Nürnberg, aus Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen nach Lebach an. Besonders im vorderen Bereich der Tholeyer Straße finden sich viele neue Angebote – darunter Handwerkskunst, Honigspezialitäten, italienische Salami- und Käsespezialitäten sowie eine Likörmanufaktur.
Eine weitere Neuerung ist der neue Gastronomiebereich in der Mitte der Tholeyer Straße im Bereich des Kinos. Dort laden Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein. Das gastronomische Angebot schafft einen zusätzlichen Treffpunkt innerhalb des Marktgeschehens und bietet die Möglichkeit, den Marktbesuch in entspannter Atmosphäre zu genießen. Erstmals ist auch der „Ebbes von Hei!“-Genussmarkt in den Mariä Geburtsmarkt integriert. Die in der Regionalmarke organisierten Mitgliedsbetriebe werden konzentriert auf dem Bitcher Platz zu finden sein.
Familien dürfen sich in diesem Jahr auf ein ganz neues Angebot freuen. Erstmals wird es beim Mariä Geburtsmarkt von 14 bis 17 Uhr ein eigenes Kinderprogramm geben. Unter anderem sorgt Lukas Hefner mit seiner Zauber- und Zirkusshow für beste Unterhaltung.
Die positive Resonanz der Händler und die große Zahl an Neuanmeldungen zeigen, dass der Mariä Geburtsmarkt weiterhin eine hohe Strahlkraft besitzt. „Wir sind überzeugt, dass die Besucherinnen und Besucher die vielen Neuerungen schätzen werden und freuen uns auf einen lebendigen, abwechslungsreichen und gut besuchten Markt“, sagt der Beigeordnete der Stadt, Fred Metschberger in Vertretung von Bürgermeister Klauspeter Brill. Die Stadt Lebach lädt alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus nah und fern herzlich ein, den Markt im Rahmen der Grünen Woche zu besuchen und die Verbindung aus Tradition, Vielfalt und neuen Ideen zu erleben. Der Mariä Geburtsmarkt ist ein Stück Lebacher Identität, er gehört zu den wichtigsten Veranstaltungen unserer Stadt und wird als „höchster Feiertag in Lebach“ bezeichnet. Deshalb war es ein großes Anliegen, den Markt weiterzuentwickeln und gleichzeitig seinen traditionellen Charakter zu bewahren. „Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, zahlreiche neue Händler für Lebach zu gewinnen und den Markt wieder deutlich aufzuwerten.“


Kostenlose Busfahrt zum „Estivales de Bitche“
Auch in diesem Jahr bietet die Stadt Lebach wieder eine gemeinsame, kostenlose Busfahrt zum „Estivales de Bitche“ in die französische Partnerstadt an.
Abfahrt am Bitcher Platz in Lebach ist am Sonntag, 26. Juli 2026 um 16.30 Uhr. Interessierte können sich bis zum 22. Juli beim Kulturamt der Stadt Lebach unter Tel. (06881) 59–230, per Mail an huber@lebach.de oder vor Ort an der Info im Lebacher Rathaus anmelden.

„The Terminator“ am 04.08.2026 im Lebacher City-Filmstudio
Das City-Filmstudio Lebach präsentiert gemeinsam mit der Stadt Lebach die Veranstaltungsreihe „Kulturkino – Best of Cinema“. Dabei werden Kinoklassiker der Extraklasse gezeigt.
Am 04. August läuft „The Terminator“, ein Science-Fiction Film des Regisseurs und Drehbuchautors James Cameron aus dem Jahr 1984. In der Hauptrolle verkörpert Arnold Schwarzenegger einen Androiden mit menschlichem Gewebe, den Terminator. Der sehr erfolgreiche Autorenfilm ist der erste aus bislang 6 Kinofilmen, sowie einer Fernsehserie.
Aus einer düsteren Zukunft wird ein nahezu unzerstörbarer Killerroboter, der Terminator, in die Vergangenheit geschickt, um Sarah zu töten. Ihr zukünftiger Sohn soll später die Menschheit im Krieg gegen die Maschinen anführen. Der Soldat Kyle Reese reist ebenfalls aus der Zukunft zurück, um Sarah zu beschützen. Gemeinsam versuchen sie, dem Terminator zu entkommen und ihn aufzuhalten. Während der Verfolgungsjagd erfährt Sarah immer mehr über ihre entscheidende Rolle für die Zukunft. Ob es ihnen gelingt, den Terminator endgültig zu besiegen und die Zukunft zu verändern, bleibt bis zum Schluss spannend.
Jeden ersten Dienstag im Monat werden weitere Klassiker gezeigt. Im September läuft „The Fast and the Furious“ und im Oktober „Pans Labyrinth“.
Der Eintritt kostet jeweils 7 Euro und beinhaltet immer noch eine kleine Überraschung für die Kinobesucher. Tickets können unter https://lebach.my-movie-world.de gebucht werden.
Frischer Fisch und Strandkorbfeeling in Lebach
Als Helga Jeglorsch vor zehn Jahren beschlossen hat, ihr Fischgeschäft in der LebacherFußgängerzone altersbedingt aufzugeben, hat Michael Link ohne lange zu überlegen, den Laden übernommen. „Als Friesenjung‘ wollte ich immer schon mein eigenes Fischgeschäft“, erzählt der Mann, den die meisten Lebacher nur als „Fischi-Michi“ kennen. Zusammen mit seiner Frau Britta hat er sich damals einen Traum erfüllt.
Mittlerweile ist das „MB Fischhaus“ aus der City nicht mehr wegzudenken. Von Dienstag bis Samstag kann man hier frischen Fisch und leckere Meeresspezialitäten kaufen, um diesezuhause selbst zuzubereiten oder aber man nutzt die Möglichkeit, Fischgerichte vor Ort zu genießen. Beim täglichen Stammessen werden Backfisch und eine Vielzahl an köstlichen Salaten angeboten.
Das Fischlokal links neben dem Geschäft bietet Platz für 28 Gäste, im Sommer kommen rund 30 Plätze im Freien dazu. Dann kann man auch im Standkorb Platz nehmen, um dort fish and chips und ein Glas Wein zu genießen. Allerdings sollte man zum Mittagessen möglichst einen Tisch reservieren, schließlich kommt im „MB Fischhaus“ ausschließlich frischer Fisch auf den Teller. Reservierungen werden telefonisch unter 06881-51808 entgegengenommen. Auf diesem Weg kann man die Gerichte auch vorbestellen und abholen. Besonders beliebt sind die regelmäßig stattfindenden Events im „MB Fischhaus“. Ob Fisch-Burger oder Flammlachs, wenn Michi und Britta am Freitag oder Samstag zum Themenabend einladen, sind die Plätze schnell vergriffen. Auch hier wird unbedingt um Reservierung gebeten. Angekündigt werden die Events auf Facebook sowie auf der Tafel vor Laden und Restaurant Am Markt 17.


Dass Britta und Michael die herzlichsten Gastgeber sind, die man sich vorstellen kann, zeigte sich bei der Feier zum 10-jährigen Jubiläum, zu dem Stammgäste aus der ganzen Region gekommen sind. Für die Stadt Lebach überbrachte der Beigeordnete Fred Metschberger ein kleines Präsent – verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft. Foto: Kirsch/Stadt
Ein Stück Lebach auf Reisen
#lebachentdecken-Artikel machen die Verbundenheit zur Heimat deutlich
Ob am Meer, in den Bergen, auf Städtetour oder ganz gemütlich zuhause – die praktischen Merchandise-Artikel der Kampagne #lebachentdecken sind treue Begleiter im Alltag und auf Reisen. Die Stadt Lebach lädt alle Besitzerinnen und Besitzer der beliebten Artikel dazu ein, ihre schönsten Schnappschüsse zu teilen.
Egal, ob Trinkflasche, Stoffbeutel, Tasse oder ein anderer Artikel aus der #lebachentdecken-Kollektion: Zeigen Sie uns, wohin Sie „ein Stück Lebach“ mitnehmen. Besonders spannend sind Urlaubsfotos aus nah und fern, aber auch kreative Motive aus dem heimischen Garten, beim Wandern oder Radfahren in unserer Region sind herzlich willkommen.
Die eingesandten Bilder werden auf den Facebook- und Instagram-Kanälen der Stadt Lebach veröffentlicht. Außerdem erscheinen sie regelmäßig im „Lebacher Anzeiger“. Dabei entscheiden Sie selbst, ob Ihr Name zusammen mit dem Foto genannt wird oder ob die Veröffentlichung anonym erfolgen soll.
Mit der Aktion möchte die Stadt zeigen, wie vielfältig die #lebachentdecken-Artikel im Einsatz sind und gleichzeitig die Verbundenheit der Menschen mit Lebach sichtbar machen.
Senden Sie Ihr Foto einfach per E-Mail an lieblingsplatz@lebach.de und geben Sie dabei an, ob Ihr Name veröffentlicht werden darf oder ob Sie eine anonyme Veröffentlichung wünschen.
Die Stadt Lebach freut sich auf viele kreative Einsendungen und darauf, zu erfahren, wo das Maskottchen „Eddy, der Entdecker“ überall unterwegs ist!
„Mit unserer Kampagne #lebachentdecken ist es gelungen, eine moderne Marke für unsere Stadt zu schaffen, die von Beginn an für Schmunzeln gesorgt hat. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen und die große Nachfrage nach unseren Merchandise-Artikeln zeigen, dass die Kampagne von unseren Bürgerinnen und Bürgern, aber auch von Gästen sehr gut angenommen wird. Sie ist inzwischen zu einem festen Bestandteil unserer Imageförderung geworden und trägt dazu bei, die Verbundenheit mit unserer Stadt auf sympathische Weise nach außen zu tragen“, betont Fred Metschberger, Beigeordneter der Stadt Lebach. „Es ist spannend zu sehen, an welchen Orte auf der ganzen Welt unsere #lebachentdecken-Artikel zum Einsatz kommen. Gerade jetzt in der Urlaubszeit erreichen uns viele Einsendungen – jedeerzählt ihre eigene kleine Geschichte und zeigt, dass ein Stück Lebach überall dabei sein kann.“
Die Auswahl an #lebachentdecken-Artikeln wächst ständig und reicht von Trinkflaschen und Brotdosen über Flaschenöffner, Schlüsselanhänger und Mehrwegbecher bis hin zur Parkscheibe. Erhältlich sind alle Artikel zum Selbstkostenpreis an der Info im LebacherRathaus. In einer Vitrine im Foyer sind alle Artikel transparent mit Preisschildchen ausgestellt. Sie eignen sich im Übrigen auch bestens als kleine Mitbringsel. Postkarten und Aufkleber gibt es kostenlos dazu.

Zu Besuch in der Partnerstadt Bitche
Zu Gast bei Freunden
Antrittsbesuch bei Bürgermeisterin Sophie Pastor in Bitche
Die Städtepartnerschaft zwischen Lebach und der französischen Stadt Bitche lebt vonpersönlichem Austausch und den Begegnungen der Menschen beider Kommunen. Dies wurde einmal mehr beim jüngsten Besuch einer Lebacher Delegation in der Partnerstadt deutlich.
Auf Einladung der neuen Bürgermeisterin Sophie Pastor, die seit März an der Spitze der lothringischen Stadt steht, reisten Bürgermeister Klauspeter Brill, der Geschäftsleitende Beamte Roman Werth, der Erste Beigeordnete Markus Schu und der für die Städtepartnerschaft Zuständige Florian Wagner nach Bitche. Ziel des Besuchs war es, die neue Rathauschefin und ihr Team kennenzulernen, um gemeinsam die Weichen für die weitere Zusammenarbeit im Rahmen der seit 1979 bestehenden Städtepartnerschaft zu stellen.
Zum Programm gehörten unter anderem ein Rundgang durch den Garten des Friedens sowie der Besuch der imposanten Zitadelle. Bei einem gemeinsamen Essen nutzten die Vertreter beider Städte die Gelegenheit zu einem intensiven Austausch über künftige Projekte und Begegnungen.
Einigkeit bestand darüber, dass die Städtepartnerschaft auch künftig durch regelmäßige Kontakte auf Verwaltungs-, Vereins- und Bürgerebene lebendig und vielfältig gestaltet werden soll. Persönliche Begegnungen seien nach wie vor die beste Grundlage, um die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Menschen in Lebach und Bitche zu pflegen und weiter auszubauen.
Bereits fest eingeplant ist die Teilnahme Lebacher Bürgerinnen und Bürger am „Estivales de Bitche“ am letzten Juli-Wochenende. Wie in den vergangenen Jahren wird die Stadt Lebach hierfür einen kostenlosen Bus einsetzen, damit Interessierte bequem nach Bitche reisen und gemeinsam mit den französischen Freunden das beliebte Sommerfest feiern können.
Auch die Bitcher haben ihre nächsten Besuche in Lebach bereits angekündigt. EineDelegation um Bürgermeisterin Sophie Pastor, Jean-Michel Haller (bei der Stadt Bitche für die Städtepartnerschaft zuständig) sowie Jackie Hores, Vanessa Jung und Aline Goeberwerden anlässlich der Grünen Woche nach Lebach kommen. So werden die Gäste aus der Partnerstadt das Lebacher Oktoberfest und vermutlich auch den Mariä-Geburtsmarkt mitfeiern.
Der Antrittsbesuch machte deutlich, dass beiden Seiten sehr viel an der seit mehr als 45 Jahren bestehenden Städtepartnerschaft liegt und sich Lebach und Bitche gleichermaßen auf das in drei Jahren stattfindende 50-jährige Jubiläum der Jumelage freuen.




Fotos: Laurent Beckirch
Hallenbad-Sanierung, Baufortschritt der Gresaubacher Kita und ein möglicher Schul-Neubau
Bei der jüngsten Sitzung des Stadtrates Ende Juni standen gleich mehrere Themen auf der Tagesordnung, die für die Zukunft der Stadt Lebach richtungsweisend sind.
So wurde unter anderem eine valide Kostenschätzung für das „Sanierungsprojekt Hallenbad“ vorgestellt. Der jüngste Sachstandsbericht der Generalplaner (SIG Schroll Consult GmbH aus Saarbrücken) war allerdings ernüchternd: 13,9 Millionen Euro werden veranschlagt, um das Hallenbad zumindest in einem hochwassergeschützten und funktionsfähigen Zustand wieder in Betrieb nehmen zu können. Weitergehende Maßnahmen wie beispielsweise zur Barrierefreiheit, energetische Verbesserungen und Optimierungen der betrieblichen Abläufe sollen abhängig von den tatsächlichen Finanzierungsmöglichkeiten und verfügbaren Zuschüssen umgesetzt werden. „Die Zahlen, die nun vorgestellt wurden, stellen eine Belastung dar, die wir nicht stemmen können. Deshalb müssen wir versuchen, zusätzliche Fördermittel zu generieren“, erklärte Bürgermeister Klauspeter Brill in der öffentlichen Sitzung. „Zum jetzigen Zeitpunkt können zusätzlich zu den bereits zugesagten bzw. in Aussicht gestellten Zuschüssen von rund 6,1 Millionen weder die konkrete Höhe noch die endgültige Bewilligung möglicher weiterer Zuschüsse verbindlich benannt werden, sodass derzeit ein städtischer Eigenanteil von rund 8,9 Millionen Euro im Raum steht.“ Zusätzliche Zuschüsse könnten aus dem LuKIFG-Teilbudget, welches speziell für Schwimmbadsanierungen vorgesehen ist, generiert werden. Die Verwaltung hat diesbezüglich bereits eine Anmeldung der Maßnahme beim Saarländischen Städte- und Gemeindetag veranlasst. Eine Entscheidung über förderfähige Maßnahmen sowie Verteilungsgrundlagen soll Anfang Juli 2026 erfolgen, so dass in der nächsten Stadtratssitzung Ende August Klarheit über weitere Förderungen herrschen sollte.“
Aus diesem Grund wurde die Entscheidung über die weitere Vorgehensweise auch in die nächste Sitzungsperiode vertagt.
Außerdem wurde vom Baufortschritt an der neuen Kindertagesstätte in Gresaubach berichtet. Die Stadt baut dort eine eigene, fünfgruppige Kita, die bis nach den Sommerferien 2027 bezugsfertig sein soll. „Wir haben zwar bereits eine kleine Verzögerung zu verzeichnen, sind aber dennoch guter Dinge, dass wir das wieder aufholen können“, erklärte Helmut Wedig vom Architekturbüro Kühn aus Eppelborn, das mit der Planung und Ausführung beauftragt ist. Die Erdarbeiten seien bereits ausgeführt und die Bodenplatte eingeschalt, in Kürze werde diese betoniert. Außerdem laufen derzeit die Ausschreibungen für die Gewerke Gerüstbau, Dach und Fassade sowie die Fenster. Hier sollen nach Möglichkeiten Firmen aus der Region beauftragt werden, um den Mittelstand vor Ort zu stärken. Der Neubau der Kita wird rund 6,6 Millionen Euro kosten – „eine zwingend notwendige Investition in die Zukunft unserer Stadt und die Zukunft unserer Familien und Kinder, die allerdings ebenfalls nur mit Hilfe von Fördergeldern zu stemmen ist“, betont Brill.
Für eine zukunftsfähige Lösung für die Beschulung und Betreuung der Kinder im Schulbezirk „Aschbach, Dörsdorf, Gresaubach, Steinbach, Thalexweiler“ hat der Stadtrat in seiner Juni-Sitzung einen Grundsatzbeschluss gefasst. In der vorangegangenen Sitzungsperiode wurde ausgiebig über verschiedene Varianten (Erweiterung und Sanierung des Bestandes, Umzug der FGTS von Thalexweiler nach Steinbach mit gleichzeitigem Umzug der Kita Steinbach nach Thalexweiler oder ein kompletter Neubau an einem noch nicht definierten Ort) diskutiert. Nun haben sich die Ratsmitglieder in geheimer Abstimmung mit großer Mehrheit (26:5) dafür entschieden, den Weg „Neubau einer Grundschule mit angegliederter FGTS und einer Schulturnhalle“ im Bereich der Stadtteile Steinbach/ Thalexweiler weiter zu verfolgen.
„Realisierbar ist diese Variante allerdings nur, wenn in einem angemessenen Zeitraum geeignete Grundstücksflächen zur Verfügung stehen. Sollte dies nicht der Falls sein, muss eine andere Lösung her, über die der Rat dann noch einmal neu entscheiden müsste“, erklärt der Verwaltungschef. „So oder so werden für diese Maßnahme nach aktuellen Schätzungen etwa 18 bis 20 Millionen Euro veranschlagt. Wir müssen – ganz grob geschätzt – zwischen 10 und 12 Millionen Euro an Eigenmitteln aufwenden, um am Schulstandort Steinbach/Thalexweiler für die Herausforderungen der nächsten Jahre und Jahrzehnte gerüstet zu sein.“
„In Summe reden wir also alleine für die drei vorgenannten Projekte in den nächsten Jahren von Investitionen in Höhe von etwa 40 Millionen Euro“, so Brill abschließend.

Erfolgreicher Abschluss von ErFolQ² – Nahtloser Übergang in die nächste Förderperiode
Haus Europa bleibt zentrale Anlaufstelle für Qualifizierung und Beschäftigungsförderung in Roden und Fraulautern
Mit einem gemeinsamen Abschlussfest im Haus Europa endete das erfolgreiche BIWAQ V-Projekt ErFolQ². Zahlreiche Teilnehmende, Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartner sowie Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter nutzten die Gelegenheit, auf die vergangenen Jahre zurückzublicken und die erzielten Erfolge gemeinsam zu feiern.
Das Projekt ErFolQ² wurde von der Europastadt Saarlouis in Kooperation mit der Diakonischen Werk an der Saar gGmbH und dem Jobcenter im Kreis Saarlouis umgesetzt. Ziel war es, (langzeit-) arbeitslose Menschen durch individuelle Beratung, Qualifizierungsangebote und sozialraumorientierte Unterstützung auf ihrem Weg in Beschäftigung zu begleiten und gleichzeitig die Quartiere Roden und Fraulautern nachhaltig zu stärken.
Ein besonderer Grund zur Freude: Das Engagement wird ohne Unterbrechung fortgesetzt. Nach der inzwischen vorliegenden Förderzusage des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen startet bereits zum 1. Juli das Nachfolgeprojekt ErFolQ 2.0 im Rahmen der neuen Förderperiode BIWAQ VI – ebenfalls mit dem Haus Europa als zentralem Projektstandort.
Im Vergleich zum Vorgängerprojekt wurden die Angebote gezielt weiterentwickelt und noch stärker an den aktuellen Bedarfen der Quartiere Roden und Fraulautern ausgerichtet. Neben bewährten Beratungs- und Qualifizierungsangeboten werden neue Formate geschaffen, die den veränderten Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt sowie den Bedürfnissen der Menschen vor Ort Rechnung tragen. Die enge Zusammenarbeit der Projektpartner sowie die Vernetzung mit lokalen Akteuren bleiben dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor.
„ErFolQ² hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig wohnortnahe Unterstützung, individuelle Begleitung und starke Kooperationen für erfolgreiche Arbeitsmarktintegration sind. Dass wir mit ErFolQ 2.0 nahtlos an diese erfolgreiche Arbeit anknüpfen können, ist eine sehr gute Nachricht für die Menschen in Roden und Fraulautern. Mein Dank gilt allen Projektpartnern und Mitarbeitenden, die mit großem Engagement dazu beigetragen haben, neue Perspektiven zu eröffnen und unsere Quartiere nachhaltig zu stärken“, betont Bürgermeister Carsten Quirin.
Auch die kommunale Projektleitung, Jessica Fischer, blickt optimistisch auf die kommende Förderperiode: „Das Vertrauen in unsere Arbeit und die erneute Förderung ermöglichen es uns, die erfolgreichen Ansätze der vergangenen Jahre weiterzuführen und gleichzeitig neue Schwerpunkte zu setzen. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort haben wir die Angebote weiterentwickelt und an die aktuellen Bedarfe angepasst. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Partnern auch in den kommenden Jahren neue Chancen für Teilhabe, Qualifizierung und Beschäftigung zu schaffen.“
Mit dem Start von ErFolQ 2.0 setzen die Europastadt Saarlouis, die Diakonische Werk an der Saar gGmbH und das Jobcenter im Kreis Saarlouis ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Das Haus Europa sowie das Donatuszentrum bleiben damit auch künftig wichtige Orte der Beratung, Begegnung und Unterstützung für Menschen, die neue berufliche Perspektiven entwickeln möchten.

Foto: Bäcker Marketing
Autorenlesung mit Stephanie Gessner begeistert Viertklässler der Grundschule Beaumarais
Im Rahmen der diesjährigen Nachlese zur SPIELSTARK-Veranstaltung und der beliebten Talkrunde „Mein Lieblingsbuch, ich stell’s Euch vor“ hat die Stadtbibliothek Saarlouis zusammen mit der Buchhandlung Bock & Seip ein literarisches Highlight organisiert: Die Autorenbegegnung mit der Mainzer Kinder- und Jugendbuchautorin Stephanie Gessner.
Der Autorenlesung mit Stephanie Gessner vorangegangen war die Veranstaltung „Mein Lieblingsbuch, ich stell’s Euch vor“, bei der drei Kinder aus Saarlouiser Grundschulen ihre Lieblingsbücher im Theater am Ring vorstellen durften. Ein großes Dankeschön an die Kinder Elisa Grißmer, Julia und Simon Meunier, die im Rahmen dieses Events ausgelost wurden, um zusammen mit Julia Hennings, Leiterin des Amtes für Kultur, an der unterhaltsamen Gesprächsrunde am 5. März teilzunehmen.
Die anschließende Autorenlesung mit Stephanie Gessner und den Viertklässlern der Grundschule Beaumarais fand am 24. Juni hitzebedingt nicht im Theater am Ring statt, sondern wurde spontan in die Grundschule Beaumarais verlegt. Stephanie Gessner hatte ihre Reihe Time Travellers dabei und las aus dem dritten Band „Safari mit Hindernissen vor“. Die Autorin entführte die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer in die spannende Welt Südafrikas.
Zum Inhalt der Bücher der Reihe Time Travellers: Die Klasse 6G möchte eigentlich eine Klassenfahrt in den Odenwald unternehmen, landet aber mit Hilfe von Zeitumweg zuerst in Australien, dann in Italien und im letzten Band der Reihe in Südafrika. Es geht um Freundschaft und den Zusammenhalt der Klasse. Einige der Kinder erhalten magische Fähigkeiten wie z. B. das Sprechen mit Tieren oder sich in Wasser verwandeln. Verfolgt wird die Schulklasse von den Chrononauts, eine Gruppe von Leuten, die sich für Zeitreise interessieren und dabei auch nicht vor Entführung zurückschrecken.
Gebannt und mit großer Aufmerksamkeit verfolgten die Viertklässler der Grundschule Beaumarais die spannende Lesung. Die Autorin gab zudem Einblicke in ihre Arbeit als Schriftstellerin und beantwortete zahlreiche neugierige Fragen. So erfuhren die Zuhörerinnen und Zuhörer, dass Stephanie Gessner die Orte in ihren Büchern selbst bereist hat und auch auf einer Safari in Südafrika war.
Zum Abschluss der Autorenlesung erhielten die Kinder die Möglichkeit, ein signiertes Exemplar der Time Travellers-Reihe zu erwerben, organisiert von der Buchhandlung Bock und Seip, oder sich eine persönliche Autogrammkarte der Autorin mit nach Hause zu nehmen – ein Erinnerungsstück an einen besonderen Vormittag voller Geschichten und Begeisterung für das Lesen.

Bildtexte:
Julia Hennings zusammen mit Elisa, Julia und Simon nach der Talkrunde „Mein Lieblingsbuch, ich stell’s Euch vor“

Stephanie Gessner bei ihrer Lesung in der Grundschule Beaumarais.
Fotos: Eva-Maria Keller
Nordic Walking – Intensivkurs für Seniorinnen und Senioren
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin und die vhs der Kreisstadt Saarlouis von Montag, den 20. Juli bis Samstag, den 25. Juli 2026 von 18.00 Uhr – 19.00 Uhr ( 6 Termine) einen neuen Kurs unter der Leitung von Petra Zimmermann an. Treffpunkt: Parkplatz Stadtgartenhalle St.Nazairer Allee 13
Moderate, gezielte Bewegung wirkt nachweislich positiv auf Körper und Geist. Nordic Walking stärkt Herz und Kreislauf, verbessert Koordination, Beweglichkeit und Gleichgewicht und kann Osteoporose vorbeugen.
Der tägliche Kurs ist geeignet ohne Vorerfahrung oder mit leichten Vorkenntnissen.
Bitte mitbringen: Lauf- oder Walkingschuhe, soweit vorhanden Nordic-Walking-Stöcke, witterungsangepasste Sportbekleidung, ggf. Wasser oder Sportgetränk
Ein weiterer Kurs wird von Montag, 03.08. bis Samstag, 08.08.26 angeboten.
Teilnahmegebühr: 44,00 €, ermäßigt 36,00 €
Anmeldung bis 16.07.: vhs der Stadt Saarlouis, Tel: 06831/ 6 98 90 30,
Öffentliche Bekanntmachungen künftig online abrufbar
Europastadt Saarlouis setzt auf digitale Veröffentlichung und neuen Benachrichtigungsservice.
Ab dem 1. Juli 2026 werden die öffentlichen Bekanntmachungen der Stadt Saarlouis über die städtische Website veröffentlicht. Mit der Umstellung auf die digitale Bekanntmachung schafft die Stadt einen zeitgemäßen, leicht zugänglichen und jederzeit verfügbaren Informationsweg für Bürgerinnen und Bürger.
Öffentliche Bekanntmachungen informieren unter anderem über Bauleitplanverfahren, Satzungen oder andere rechtlich relevante Verwaltungsverfahren. Künftig können diese Informationen bequem online eingesehen werden – unabhängig von Öffnungszeiten und jederzeit von zu Hause oder unterwegs.
Die Bekanntmachungen werden auf der Website der Europastadt in den jeweiligen Themenbereichen veröffentlicht und bleiben dort für den Veröffentlichungszeitraum abrufbar. Zusätzlich informiert die Saarlouiser Stadtrundschau alle zwei Wochen über wichtige Themen aus dem Stadtrat und den Ausschüssen, sie wird allen Haushalten in gedruckter Version zugestellt oder ist digital auf der Website der Stadt abrufbar.
Neuer Newsletter informiert über aktuelle Bekanntmachungen
Um Interessierte über neue Veröffentlichungen zu informieren, bietet die Stadt zusätzlich einen kostenlosen Newsletter-Service an.
Wer sich für den Newsletter anmeldet, erhält automatisch eine Benachrichtigung per E-Mail, sobald neue öffentliche Bekanntmachungen auf der Website veröffentlicht werden.
Der Service richtet sich insbesondere an Bürgerinnen und Bürger und alle die regelmäßig über aktuelle Verfahren und Veröffentlichungen der Stadt informiert werden möchten.
Die Anmeldung für den Newsletter erfolgt über die Website der Stadt Saarlouis unter www.saarlouis.de/newsletter-bekanntmachungen .
14. Juli in Saarlouis: Deutsch-Französisches Freundschaftsfest zum Nationalfeiertag
Mit einem deutsch-französischen Freundschaftsfest feiert die Europastadt Saarlouis den Nationalfeiertag des Nachbarlandes. Anlass ist der Empfang des französischen Generalkonsuls Jérôme Spinoza, der in diesem Jahr in Saarlouis stattfindet. Um die Feierlichkeiten zum 14. Juli auch für die Bürgerinnen und Bürger erlebbar zu machen, erwartet die Besucherinnen und Besucher auf dem Ravelin V den ganzen Tag über ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Kulinarik, Mitmachaktionen und französischem Lebensgefühl.
„Unsere Identität in Saarlouis ist durch unsere europäische Geschichte geprägt – mit dem Kern der deutsch-französischen Freundschaft“, erklärt Oberbürgermeister Marc Speicher. „Deshalb ist der Nationalfeiertag unserer Nachbarn auch für uns ein wichtiger Tag. Dass der französische Generalkonsul seinen Empfang zum 14. Juli in diesem Jahr in Saarlouis ausrichtet, freut uns ganz besonders. Mit dem Freundschaftsfest möchten wir diesen Anlass gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern feiern und die deutsch-französische Freundschaft sichtbar und erlebbar machen.“
Ab 11 Uhr lädt der Bouleclub 1966 Saarlouis zu Boule und die Enoteca zum Ricard-Frühstück ein. Akkordeonistin Nicole Jeanne Havener sorgt mit französischen Chansons, Valse Musette sowie Swing- und Boogie-Woogie-Klängen für die passende Atmosphäre. Für Kinder und Familien stehen unter anderem ein Gemeinschaftscomic der Freien Kunstschule sowie Bastelangebote des Vereins KOMMkultur/SBS e.V. auf dem Programm. Auch eine Karikaturenmalerin wird ebenfalls vor Ort sein.
Kulinarisch dürfen sich die Gäste auf Spezialitäten aus der Region von „Ebbes von Hei!“ und dem Burgund freuen. Flammkuchen und Crêpes sowie Baguettes, Wein und regionale Getränke. Wer möchte, kann die Angebote bei einem Picknick auf der Wiese genießen.
Von 12 bis 17 Uhr werden deutsch- und französischsprachige Führungen durch die historische Festungsanlage sowie digitale 3D-Rundgänge mit sogenannten Holo-Lens Brillen angeboten. Historische Walking Acts der Barocco Royal Company, Musik von DJ Joa Sax, die Übergabe der Ebbes-von-Hei!-Plakette und die Trampolinakrobatik-Show von ARAMELO runden das Programm ab.
Das deutsch-französische Freundschaftsfest findet am Dienstag, 14. Juli, auf dem Ravelin V statt. Der Eintritt ist frei.

10. Jubiläum der Saarland Open in Saarlouis
Weltranglistenturnier mitten im Stadtgarten und das bereits zum zehnten Mal.
Der STC Blau-Weiss e.V. bot eine Woche lang neben hochkarätigem internationalem Tennis ein buntes Programm für die Besucher des Events. Neben public viewing zur FIFA-Weltmeisterschaft, einem one-point-cup für jedermann oder einem Familientag war einiges los auf der Tennis-Anlage im Stadtgarten.
Beim Herrenturnier als Teil der ITF, das Spieler aus ganz Europa, den USA, Indonesien und Argentinien nach Saarlouis zog, wurden Preisgelder in Höhe von 15.000 $ bzw. 2160 $ sowie 15 Punkte in der Weltrangliste für den Sieger vergeben.
Das DTB-Turnier der Damen wurde mit insgesamt 7.500 €, davon 2.600 € für die Siegerin und 1.300 Punkten der Deutschen Rangliste dotiert. Hier konnte Victoria Pohle in einem spannenden Finale gegen Sophie Triquart als Siegerin im Damen-Einzel vom Platz gehen und in der Deutsche Rangliste weiter aufsteigen.
Bei den Herren setzte sich ITF-Finale der Deutsche Marlon Vankam bereits im 2. Satz souverän gegen Pieter de Lange aus den Niederlanden durch.
Bürgermeister Carsten Quirin gratulierte bei der Siegerehrung den Spielerinnen und Spielern und bedankte sich beim austragenden Verein STC Blau-Weiß e.V. für die professionelle Organisation des Turniers. „Die Saarland Open sind das größte Tennis-Highlight im Saarland. Wir sind stolz auf die außerordentliche Leistung, die der STC Blau-Weiß e.V. durch ehrenamtliches Engagement zeigt und damit Saarlouis alljährlich als perfekten Ausgrabungsort präsentiert.“
Auch der Vorsitzende des STC, Fred Becker, zeigte sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung: „Das Event wurde von vielen Schultern getragen. Gemeinsam haben wir uns als Verein mit den Verbänden, Sponsoren, Stadt und Land bestens vorbereitet und eine große Resonanz bei Spielern wie Publikum erzielt.“


Fotos: Julia Schwarz
Saarlouis ist jetzt offiziell Europastadt und erhält Europapreis des Europarates
Eine Woche im Zeichen Europas: In Straßburg nahm Oberbürgermeister Marc Speicher eine besondere Auszeichnung des Europarates entgegen, genau eine Woche zuvor fasste der Stadtrat auf seine Initiative einen einstimmigen Beschluss: Saarlouis trägt nun die offizielle und rechtsverbindliche Bezeichnung „Europastadt“. Das damit verbundene Engagement würdigte der Europarat mit der feierlichen Zeremonie zur Auszeichnung mit der ersten Stufe des Europapreises.
„Die wechselvolle Geschichte ist Teil unserer Identität und lässt uns vor allem eines: europäisch denken und europäisch fühlen“, erklärte OB Speicher in seiner Ansprache vor Ort im Europarat in Straßburg und hob dabei auch die ausgeprägte Verbundenheit zu den direkten Nachbarn Frankreich und Luxemburg hervor. „Saarlouis ist die einzige Stadt, die von einem französischen König gegründet wurde, meine Oma, geboren 1914, hatte fünf verschiedene Nationalitäten und lebte dabei doch immer in Saarlouis.“
Meilenstein in Straßburg
„Europa besteht nicht nur durch seine Institutionen“, betonte Miloš Konatar, Vorsitzender des Unterausschusses für den Europapreis an diesem Tag in seiner Festrede. „Es entsteht Tag für Tag in unseren Städten, in unseren Gemeinschaften und Dank des Engagements von lokalen Mandatsträgern.“ Die Auszeichnung in Straßburg: „Ein wichtiger Meilenstein für die Preisträger“, sagte Konatar. „Die Verleihung der Europäischen Diploms erkennt die Leistungen der ausgezeichneten Städte für Europa an und ermutigt dazu, auch in Zukunft weiterhin Initiativen zu entwickeln, um das europäische Miteinander zu stärken. Mit der Preisverleihung feiern wir das europäische Engagement, die tägliche Arbeit und die Entschlossenheit der Städte, Brücken zu bauen.“
In Saarlouis nehmen dabei die Städtepartnerschaften einen besonderen Stellenwert ein, erklärte Speicher. „Wir sind stolz auf fast 60 Jahre intensive Partnerschaft mit Saint-Nazaire, das als eine der letzten Städte in Europa befreit wurde und ganz besonders unter der nationalsozialistischen Terrorherrschaft zu leiden hatte.“ Vor 40 Jahren hat Saarlouis die historische erste deutsch-deutsche Städtepartnerschaft mit Eisenhüttenstadt initiiert – „eine Partnerschaft, die wie andere frühe deutsch-deutsche Bündnisse, zur Annäherung von West und Ost und damit auch zur Einigung Europas beigetragen hat.“ Das jüngste Städtebündnis geht auf eine der ersten Maßnahmen Speichers als neuer OB zurück: „Obwohl unsere neue Partnerschaft noch kein Jahr alt ist, hat sie eine lange Vorgeschichte. Aufgrund der großen italienischen Zuwanderung ist unsere italienische Community eine der größten der Region – diese würdigen wir mit der Begründung unserer Partnerschaft mit Favara.“
„Europa wird in den Kommunen gelebt“
„Europa wird in den Kommunen gelebt, von den Menschen vor Ort“, hob Speicher hervor. „Deshalb freue ich mich, dass unser Stadtrat meinem Vorschlag einstimmig gefolgt ist: Saarlouis trägt nun die offizielle und rechtsverbindliche Bezeichnung „Europastadt“. Dies ist sowohl in Bekenntnis zum Einsatz für die europäische Idee, aber auch eine Selbstverpflichtung: Wir werden diesen europäischen Weg konsequent weitergehen.“
An der offiziellen Feierstunde im Europarat nahmen neben Konatar und den Vertretern der ausgezeichneten Städte auch die Generalsekretärin der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, Despina Chatzivassiliou, sowie die Bürgermeisterin von Straßburg, Catherine Trautmann, teil. Am Abend wurde die Delegation zudem zu einem Empfang im Rathaus von Straßburg eingeladen.

Fotos: OB Marc Speicher bei der Auszeichnung im Europarat in Straßburg. Fotos: Sascha Schmidt
Bauarbeiten in der Eisenhüttenstädter Allee
Die Europastadt Saarlouis führt Bauarbeiten in der Eisenhüttenstädter Allee (Höhe Abfahrt von Peter-Neis-Brücke) an Bord- und Rinnenanlagen, sowie am Radweg aus.
Die Arbeiten werden im Zeitraum vom 07.07.2026 bis 11.07.2026 ausgeführt.
Eine entsprechende Verkehrsregelung über eine Ampelanlage wird eingerichtet.
Wir bitten die durch die Bauarbeiten entstehenden Unannehmlichkeiten für Autofahrende, Fußgänger und Radfahrer zu entschuldigen!
Asphaltsanierung Saaraltarm
Die Europastadt Saarlouis saniert das Teilstück des Weges entlang des Saaraltarmes von der Brücke in der St. Nazairer Allee bis zum Abgang zum Saarleinpfad auf der Seite des Baseballfeldes.
Als logische Folge der vorangegangenen Maßnahme des Entsorgungsverbandes Saar in diesem Teilstück saniert die Europastadt Saarlouis nach den Kanalsanierungsarbeiten die Wegeoberfläche. Die Arbeiten werden vom 02.07.2026 bis zum 12.07.2026 ausgeführt.
Eine entsprechende Umleitung ist ausgeschildert.
Die Verwaltung bittet, die durch die Sanierung entstehenden Unannehmlichkeiten für Fußgänger, Läufer und Radfahrer zu entschuldigen.
Saarlouiser Wärmeplan beschlossen: Wegweiser zur Wärmewende in Saarlouis
Am 21.04.2026 wurde der Saarlouiser Wärmeplan durch den Ausschuss für Nachhaltigkeit, Ökologie und Verkehr verabschiedet. Für die Europastadt Saarlouis ist das ein Meilenstein und zugleich Auftakt für die Umsetzung der dort formulierten Maßnahmen. Das Ziel ist eine klimaneutrale und bezahlbare Wärmeversorgung für alle in Saarlouis bis 2045.
„Mit der kommunalen Wärmeplanung haben wir erstmals einen umfassenden Überblick über den gesamten Wärmesektor in Saarlouis gewonnen“, erklärt Gerald Purucker, Beigeordneter der Europastadt Saarlouis, „sie zeigt, dass unsere Stadt über weit mehr Potenziale für eine nachhaltige und klimaneutrale Wärmeversorgung verfügt, als bisher genutzt wurden.“
Besonders wichtig ist: Die kommunale Wärmeplanung der Europastadt Saarlouis ist kein verbindlicher Fahrplan für einzelne Haushalte und schreibt keinen Anschlusszwang an bestehende oder geplante Wärmenetze vor. Vielmehr schafft sie eine fundierte und transparente Grundlage, um informierte Entscheidungen treffen zu können – heute und mit Blick auf die kommenden Jahre.
Eine wichtige Rolle spielt nun die Dekarbonisierung sowie der Ausbau von Fern- und Nahwärmenetzen, dort wo dies aufgrund von einer dichten Bebauung und hohen Wärmeabnahme sinnvoll ist. In Einzelversorgungsgebieten liegt der Schwerpunkt auf der Förderung individueller Lösungen, wie Luft- und Erdwärmepumpen, zur Nutzung von erneuerbaren Energien.
Grundsätzlich gilt: Damit die Wärmewende gelingt, muss der Wärmebedarf sinken. Daher umfasst der Wärmeplan auch Maßnahmen zu energetischen Verbesserungen an Gebäuden.
Die Ergebnisse der Wärmeplanung zeigen auch: bilanziell gibt es ausreichend erneuerbare Energiequellen zur Deckung des verbleibenden Wärmebedarfs in Saarlouis.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Webseite der Stadt Saarlouis.
Erarbeitet wurde der Saarlouiser Wärmeplan durch das Planungsbüro greenventory GmbH und die Stadtwerke Saarlouis im Auftrag der Stadt Saarlouis unter Beteiligung regionaler Akteure und der Öffentlichkeit. Die Erstellung des Saarlouiser Wärmeplans wurde zu 100% durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) gefördert.
„Kids in the City“
Erlebniswelt für Familien am 8. August in Lebach
Nach dem riesigen Erfolg im vergangenen Jahr lädt die Stadt Lebach auch 2026 wieder zu ihrem Event „Kids in the City“ ein. Zum Abschluss der Sommerferien verwandeln sich Fußgängerzone und Rathausplatz am Samstag, 8. August 2026, erneut in eine große Erlebniswelt für Kinder, Jugendliche und Familien.
Von spannenden Mitmachaktionen über kreative Angebote bis hin zu Musik, Zauberei und einer spektakulären Feuershow erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm. Zahlreiche örtliche Vereine, Institutionen und Unternehmen beteiligen sich an dem Familienevent und sorgen für einen erlebnisreichen Tag in der Lebacher Innenstadt.
Bereits ab 15.15 Uhr eröffnet der Musikverein Landsweiler das Bühnenprogramm. Um 16.15 Uhr begeistert Denis Ebert alias Eddi Zauberfinger mit seinen „Hits für schlaue Kids“. Gegen 18 Uhr übernimmt Zauberer Jonny P Magic die Bühne und sorgt mit seiner fesselnden Zaubershow für staunende Gesichter. Im Anschluss verzaubert Lilly Heinrich, bekannt aus dem Fernsehformat “The Voice of Germany Kids”, das Publikum mit ihrem Gesang.
Als besonderes Highlight wird es zum Abschluss des “Kids in the City” wieder eine beeindruckende Feuershow geben. Ab ca. 21.00 Uhr präsentieren “Feuerspiel Saar aus Hülzweiler” ihre Feuerkünste.
Zwischen den Programmpunkten sorgen die Stelzenläufer des Stelzentheaters CIRCOLO auf dem gesamten Festgelände für Unterhaltung und überraschen die Gäste mit ihren fantasievollen Darbietungen.
Auch auf dem Rathausparkdeck ist jede Menge Action geboten. Im großen Action- und Funpark können Kinder unter anderem einen Fahrradparcours der Motorsportfreunde Theeltal e.V. absolvieren. Fahrräder und Helme werden vor Ort gestellt. Die Caros Inline Academy lädt außerdem zum Inline-Skaten, Skateboarden, Scooter- und Waveboardfahren ein.
Für großen Spaß sorgt eine riesige Hüpfburgenlandschaft mit mehreren Attraktionen, darunter ein großer Hüpfburgenparcours sowie Wurf- und Fußballdart. Technik und Einsatzfahrzeuge können bei den Mitmachangeboten der Jugendfeuerwehr Lebach und des THW Lebach entdeckt werden. Die Fußballer der SG Lebach/Landsweiler laden zum Torwandschießen mit Geschwindigkeitsmessung ein.
Lesefreunde kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Anne Treib Buch & Papier und das Netzwerk Leselust bieten Vorlesestunden für Kinder, verschiedene Spiele sowie einen großen Büchertisch an. Zahlreiche weitere Kreativangebote wie Kinderschminken, Glitzertattoos, Armbänder gestalten, Malen und Basteln werden von der Stadtjugendpflege, der levoBank, der evangelischen Kirchengemeinde, dem Musikverein Landsweiler und dem Taekwondoverein Lebach organisiert.
Als besondere Walking Acts werden „Die Eisschwestern“ erwartet. Für staunende Kinderaugen sorgt zudem ProKIND mit riesigen XXL-Seifenblasen.
Natürlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Getränke bieten Personal und Eltern der städtischen Kindertagesstätten an. Der Förderverein der Grundschule Lebach versorgt die Gäste mit Schwenkern, Currywurst, Pommes und Slush-Eis. Am Süßwarenstand von Michael Würtz gibt es Popcorn, Zuckerwatte und gebrannte Mandeln. Auch Oma Dang sowie die Gastronomiebetriebe in der Fußgängerzone halten zahlreiche kulinarische Angebote bereit. Marlenes Tanzwelt ergänzt das Angebot mit Waffeln, Getränken und Kaffeespezialitäten.
Ein zusätzlicher, ganztägiger Programmpunkt ist der Kinder- und Spielzeugflohmarkt, bei dem Kinder jeden Alters stöbern, tauschen und auf Schnäppchenjagd gehen können. Informationen zu den Anmeldemodalitäten werden in Kürze bekanntgegeben.
Die Stadt Lebach freut sich auf viele kleine und große Besucherinnen und Besucher und auf einen unvergesslichen Ferienabschluss beim „Kids in the City“ in der Lebacher Innenstadt. Eintritt und Mitmachen sind selbstverständlich frei!
Stadtbücherei macht Sommerferien
Die Lebacher Stadtbücherei ist in den letzten drei Wochen der Sommerferien, 20. Juli bis 7. August 2026, geschlossen. Ab Montag, 10. August ist sie wieder zu den üblichen Zeiten geöffnet.
Gelungener Summerbrunch im Offenen Treff Saarlouis
Zu einem leckeren Summerbrunch mit gemeinsamem Singen hatte das Team des Offenen Seniorentreffs Saarlouis eingeladen.
Eine Gruppe von Seniorinnen und Senioren aus allen Stadtteilen und dem Landkreis Saarlouis trifft sich hier immer montags von 10 bis 12 Uhr, außer an Feiertagen und in den Schulferien. Neue Besucherinnen und Besucher sind immer willkommen.
Diesmal begrüßte der Treff auch die Frauen des Kurses „Mama lernt Deutsch“, deren Leiterin Simone Blaes ist. Die Mütter kamen mit ihren Kleinkindern dazu und brachten leckere Speisen aus ihrer Heimat mit. Cemile Ülgü betreut die Kinder der Teilnehmerinnen während der regelmäßig stattfindenden Deutschkurse. Sie hatte die Idee, die Frauen zum Frühstück des offenen Treffs einzuladen. Es kam so zum Austausch von Rezepten, da sich einige ältere Gäste für diese arabische und kurdische Küche interessierten.
Der offene Treff im „Esther-Bejarano Haus“, Holtzendorffer Str. 2 in Saarlouis konnte zu diesem Fest über 40 Gäste begrüßen. Die Feier begann mit einem leckeren Frühstück, das von Brigitte Bilz, Adele Speicher, Chantal Fachinger, Elisabeth Wey, Cemile Üglü und Anni Bauer vorbereitet wurde. Einige ältere Gäste brachten ebenfalls selbstgemachte Kuchen oder Salate mit.
Der Vormittag setzte sich mit gemeinsamem Singen, gemütlichen Zusammensein und einem fröhlichen Miteinander fort. Die musikalische Umrahmung übernahm in bewährter Weise Manfred Wey.
Der Treff geht nun in die Sommerpause und startet am Montag, den 27. Juli von 10.00 – 12.00 Uhr wieder.
Weitere Informationen erteilen die Seniorenmoderatorin Birgit Cramaro unter der Tel.Nr.: 06831/ 443-1339 bzw. Email: cramaro@saarlouis.de und Brigitte Bilz unter der Handy-Nr. 0172 – 6970525.

Foto: Birgit Cramaro
Fotoausstellung „Close Enough“ in der Ludwig Galerie eröffnet
Mit einer Vernissage in den Räumlichkeiten der Ludwig Galerie Saarlouis wurde die Fotoausstellung „Close Enough – Perspectives by Women Photographers of Magnum“ eröffnet. Besucherinnen und Besucher können dort ab sofort in die Werke von zwölf Fotografinnen der renommierten Agentur Magnum Photos eintauchen. Bereits 2022 wurde die Ausstellung anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Agentur im International Center of Photography in New York gezeigt.
In ihrem Grußwort dankte Kulturamtsleiterin Julia Hennings allen Beteiligten, die zum Gelingen der Ausstellung beigetragen haben. Ein besonderer Dank galt der Leiterin der Ludwig Galerie, Dr. Claudia Wiotte-Franz, sowie der Fotoagentur Magnum Photos für die 20-jährige erfolgreiche Zusammenarbeit.
Dr. Wiotte-Franz gab einen Überblick über die Fotografinnen, deren Werke ausgestellt werden. Die Arbeiten, die in einer künstlerisch gestalteten Anordnung präsentiert werden, beschäftigen sich mit aktuellen gesellschaftlichen Themen und setzen sich mit unterschiedlichsten Aspekten von Nähe auseinander. Passend dazu greift auch der Titel der Ausstellung ein Zitat des Magnum-Mitgründers Robert Capa auf:
„If your pictures aren’t good enough, you’re not close enough“ – „Wenn deine Fotos nicht gut genug sind, bist du nicht nah genug dran.“
So entsteht aus der Frage nach räumlicher Distanz eine Auseinandersetzung mit „Nähe“ als Sinnbild für Vertrauen, menschliche Verbundenheit, Zugehörigkeit oder Machtverhältnisse.
Die Leiterin der Ludwig Galerie bedankte sich für die Unterstützung seitens der Stadtverwaltung, des Stadtrates sowie aller beteiligten Ämter und Kooperationspartner.
Eine Einführung in die Ausstellung gab Andréa Holzherr, Kuratorin von Magnum Photos Paris: „Was die Arbeiten verbindet, ist ein tiefes Interesse am Menschen. Die Bilder laden dazu ein, genauer hinzusehen, denn Fotografie dokumentiert nicht nur, sondern hinterfragt auch“, so die Kuratorin.
Musikalisch wurde die Vernissage von Maria Mastrantonio begleitet, die mit „Strong Enough“ von Cher und „Wie schön du bist“ von Sarah Connor thematisch an die fotografischen Werke anknüpfte. Im Anschluss klang die Vernissage bei einem Umtrunk aus.
Die Ausstellung ist vom 20. Juni bis zum 8. November 2026 in der Ludwig Galerie Saarlouis, Alte-Brauerei-Straße 7, zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 10 bis 13 Uhr sowie 14 bis 17 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 14 bis 17 Uhr
Montags sowie am 1. November bleibt die Ausstellung geschlossen.

v.l.: Andréa Holzherr, Kuratorin Magnum Photos Paris und Claudia Wiotte-Franz, Museumsleiterin Ludwig Galerie Saarlouis

Dieses und andere Werke sind in der Ludwig Galerie zu sehen.
Fotos: Peter Speth
Stadt Saarlouis verschenkt wieder Hausbäume
Hausbäume gegen Hitze
Kühler Schatten ist dieser Tage sehr gefragt. In Saarlouis können sich Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer nun wieder um einen Schattenspender in Form eines Hausbaums bewerben. Allen, die einen Laubbaum für ihren Vorgarten möchten, liefert und pflanzt die Europastadt Saarlouis diesen kostenlos! Wichtigste Bedingung ist, dass sich die Baumempfänger dazu verpflichten, die Bäume zu pflegen, dauerhaft zu erhalten und nötigenfalls zu ersetzen, falls sie doch einmal absterben. Auf diese Weise wurden in Saarlouis in den letzten vier Jahren bereits mehr als 260 Bäume im Rahmen des beliebten Projektes „Hausbäume für Saarlouis“ gepflanzt. Sie leisten mittlerweile einen sicht- und spürbaren Beitrag zur Begrünung der Stadt und zur Abkühlung an heißen Sommertagen.
Bis zum 7. September 2026 können Anträge für einen Vorgartenbaum gestellt werden. Die Lieferung und die Pflanzung der Bäume erfolgen im kommenden Winterhalbjahr. Die Bäume werden vor oder neben dem Haus gepflanzt und dienen der Begrünung des straßennahen Bereichs. Wichtig ist, dass sich am Pflanzstandort keine unter- oder oberirdischen Leitungen befinden. Interessenten können aus einer Liste von stadtklimafesten hochstämmigen Laubbäumen verschiedener Größe wählen. Pro Grundstück kann ein Baum beantragt werden.
Nachdem das Projekt „Hausbäume für Saarlouis“ einige Jahre lang vom Bundesbauministerium gefördert wurde, wird es mittlerweile aus Eigenmitteln der Stadt finanziert. Denn, obwohl die Stadt hochwertige Bäume verschenkt, erzielt sie mit dem Projekt eine sehr kostengünstige Begrünung der straßennahen Bereiche. Durch die Partnerschaft mit privaten Grundstückseigentümern entfällt nämlich die Herrichtung des Pflanzstandorts sowie das aufwändige Wässern und Pflegen der Bäume. So entsteht eine Win-Win-Situation für die Bürger und die Stadt.
Das Antragsformular und weitere Informationen gibt es unter www.saarlouis.de oder bei Dr. Andreas Ney, Tel.: 06831-443‑613, Andreas.Ney@saarlouis.de
Ab Mittwoch: Abholung aller Müllgefäße in Saarlouis eine Stunde früher
Aufgrund der anhaltenden Hitze werden alle Müllgefäße in Saarlouis ab Mittwoch, 24. Juni, bis auf Weiteres bereits eine Stunde früher als sonst abgeholt. Das heißt, dass die Abfuhr ab diesem Tag bereits um 5 Uhr morgens, statt wie sonst üblich ab 6 Uhr beginnt. Dies bezieht sich auf die Abfuhr von Hausmüll, Biotonne und blauer Tonne in Saarlouis und den Stadtteilen. Die Stadt Saarlouis und der Neue Betriebshof empfehlen daher, die Müllgefäße bereits am Vorabend, spätestens jedoch am Abfuhrtag vor 5 Uhr am Straßenrand bereitzustellen.
Die Anpassung der Abfuhrzeiten trägt dazu bei, dass die Beschäftigten einen größeren Teil ihrer Arbeit in den kühleren Morgenstunden erledigen können und dadurch die gesundheitlichen Belastungen durch die Hitze reduziert werden – Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter werden so bestmöglich geschützt.

Foto: Sophia Tull
Umweltministerin Berg ernennt neuen ehrenamtlichen Naturwart
Mit Wirkung zum 1. Juni 2026 wurde Daniel Kern durch das Umweltministerium zum ehrenamtlichen Naturwart für das Naturschutzgebiet „Bei der Knorscheider Mühle“ ernannt. Er tritt damit die Nachfolge des im Oktober 2025 überraschend verstorbenen Wolfgang Kühn an. Kern ist Naturschutzbeauftragter des Stadtteils Lebach und unterstützt für einen Zeitraum von zunächst fünf Jahren den hauptamtlichen Ranger Karl Hermann.
„Wolfgang Kühn hat das Naturschutzgebiet über Jahre hervorragend betreut. Er war stets mit Herzblut bei der Sache und sein Verlust hinterlässt eine große Lücke. Seinem Nachfolger Daniel Kern wünschen wir alles Gute in seiner neuen Position und freuen uns über sein Engagement, vor Ort Verantwortung zu übernehmen und praxisnah zu unterstützen“, sagt Ministerin Petra Berg.
Im Naturschutzgebiet „Bei der Knorscheider Mühle“ in Lebach sind Großseggenriede, Hochstaudenflure, Erlenbrüche und oligotrophe Nasswiesen zu finden, die vor menschlichen Eingriffen geschützt werden müssen. Sie bieten vielen zum Teil seltenen und gefährdeten Pflanzen- und Tierarten einen geeigneten Lebensraum.
Seit 2005 ist die Naturlandstiftung Saar (NLS) Träger der Naturwacht Saarland. Das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz hat die Fachaufsicht und finanziert die Naturwacht.

Änderung der Abfuhrzeiten für die Gelbe Tonne aufgrund der aktuellen Hitzewelle
Wegen der derzeit extremen Temperaturen beginnen die Abfuhrtouren der Gelben Tonne bereits ab 05:00 Uhr statt wie üblich ab 06:00 Uhr.
Die Bürgerinnen und Bürger werden daher gebeten, ihre Gelben Tonnen spätestens bis 05:00 Uhr morgens zur Abholung bereitzustellen.
Bei Fragen zur Abfuhr oder zu einzelnen Leerungen wenden Sie sich bitte direkt an die RMG Rohstoffmanagement GmbH.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Oldtimer Rendezvous Saarlouis 2026
Vom 2. bis 5. Juli 2026 wird Saarlouis erneut zum Treffpunkt für Liebhaber historischer Fahrzeuge. Das Oldtimer-Rendezvous Saarlouis verbindet automobile Leidenschaft, gesellige Begegnungen und die schönsten Strecken der SaarLorLux-Region zu einem besonderen Erlebnis für Teilnehmer und Besucher.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die beliebte Genuss-Tour durch die Region, das große Oldtimertreffen in der Saarlouiser Innenstadt sowie der Concours d’Élégance mit ausgewählten Fahrzeugen aus verschiedenen Epochen der Automobilgeschichte.
Zahlreiche klassische Automobile aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg und weiteren europäischen Ländern werden erwartet und machen Saarlouis für vier Tage zu einem Schaufenster historischer Mobilität. Besucher dürfen sich auf seltene Fahrzeuge, interessante Gespräche und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm freuen.
Neben der Begeisterung für historische Fahrzeuge setzt das Oldtimer-Rendezvous auch ein Zeichen für gesellschaftliches Engagement. So unterstützt die Veranstaltung Projekte und Initiativen für Menschen mit Behinderung und verbindet damit automobile Kultur mit sozialer Verantwortung.
Das Organisationsteam freut sich darauf, Teilnehmer, Oldtimerfreunde und Gäste aus der gesamten Großregion in Saarlouis willkommen zu heißen und gemeinsam die Faszination automobiler Klassiker für den guten Zweck zu feiern.
Weitere Informationen unter: http://www.oldtimerrendezvoussaarlouis.de

Foto: Arturo Gonzales
Strom teilen für die Energiewende: Saarlouis diskutiert über Energy Sharing
Wie kann die Energiewende vor Ort gelingen und wie können Bürgerinnen und Bürger, Kommunen sowie lokale Energieversorger dabei enger zusammenarbeiten? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Veranstaltung „Strom teilen in Saarlouis – gemeinsam in die Tat umsetzen“, zu der die Stadtwerke Saarlouis gemeinsam mit ihren Projektpartnern IZES gGmbH, ArgeSolar und der Europastadt Saarlouis eingeladen hatten.
Bereits seit 2023 befassen sich die Projektpartner im Rahmen des Forschungsprojekts „Modell EEGe“ mit den Möglichkeiten des sogenannten Energy Sharing. Mit der Einführung des § 42c im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) wurde dieses Konzept Ende 2025 bundesweit rechtlich verankert und ist seit dem 1. Juni 2026 offiziell umsetzbar.
Doch was bedeutet Energy Sharing eigentlich? Dahinter steckt die Idee, lokal erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien – beispielsweise von Photovoltaikanlagen auf Hausdächern – innerhalb einer Gemeinschaft gemeinsam zu nutzen. Bürgerinnen und Bürger, kleine und mittlere Unternehmen, Vereine und Kommunen können sich hierzu in sogenannten Erneuerbare-Energiegemeinschaften zusammenschließen. Ziel ist es, regional erzeugte Energie stärker vor Ort zu verbrauchen, die lokale Wertschöpfung zu erhöhen und die Energiewende gemeinschaftlich voranzutreiben.
Im Rahmen der Veranstaltung diskutierten engagierte Bürgerinnen und Bürger, Vertreterinnen und Vertreter der Kommune, des Landkreises Saarlouis sowie des IZES, die Stadtwerke Saarlouis sowie das Quartiersmanagement Fraulautern in einer Podiumsdiskussion über die Chancen und Perspektiven einer Erneuerbaren-Energie-Gemeinschaft in Saarlouis-Fraulautern. Dabei standen sowohl konkrete Umsetzungsmöglichkeiten als auch die Frage im Mittelpunkt, wie Bürgerinnen und Bürger sich aktiv an einer nachhaltigen Energieversorgung gemeinsam mit der Kommune und der Stadt beteiligen können.
Die zahlreichen Beiträge und die lebhafte Diskussion machten deutlich: Das Interesse an einer regionalen, nachhaltigen und gemeinschaftlich organisierten Energieversorgung ist groß. Insbesondere die Möglichkeit, die Energiewende direkt vor der eigenen Haustür mitzugestalten und gleichzeitig den Zusammenhalt vor Ort zu stärken, stieß auf großes Interesse.
Mitmachen ausdrücklich erwünscht
Damit aus den ersten Ideen konkrete Projekte entstehen können, sind nun insbesondere engagierte Bürgerinnen und Bürger gefragt. Wer Interesse hat, sich aktiv an der Entwicklung einer Erneuerbaren-Energie-Gemeinschaft in Fraulautern zu beteiligen, eigene Ideen einzubringen oder sich über die Möglichkeiten des Energy Sharings informieren möchte, kann sich gerne an das Quartiersmanagement Fraulautern wenden.
Das Quartiersmanagement begleitet den weiteren Prozess vor Ort und fungiert als Anlaufstelle für alle Interessierten auch über das Ende des Projekts hinaus. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, den Stadtwerken sowie weiteren Partnern tragfähige Strukturen für eine gemeinschaftliche und nachhaltige Energieversorgung aufzubauen. Jede und jeder, der die Energiewende in Fraulautern aktiv mitgestalten möchte, ist herzlich eingeladen, sich einzubringen.
Kontakt:
Quartiersmanagement Fraulautern
Jessica Fischer
Tel: 06831 – 443 675
E-Mail: jessica.fischer@saarlouis.de

Foto: Stadtwerke Saarlouis – v. l. n. r.: Dina Klippert (Stadtwerke Saarlouis), Barbara Dröschel (Expertin Energy Sharing), Mara Wagner (IZES gGmbH), Jessica Fischer (Quartiersmanagement Fraulautern), Aline Adam (IZES gGmbH), vorne : Ralf Rupp (Landkreis Saarlouis), Jörg Rink (Stadtwerke Saarlouis)
Spendenradtour der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung macht Station im Saarland
Empfang in Saarlouis, Besuch bei Radsport Boos in Dillingen und öffentliches Spendencafé im Café Bicyclette
Die Spendenradtour der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung macht am 22.06.26 Station im Saarland. Die Teilnehmer verbinden dabei sportliches Engagement mit einem guten Zweck und werben entlang ihrer Route für Spenden.
Der Tag beginnt um 9:00 Uhr mit einem offiziellen Empfang durch den Oberbürgermeister der Kreisstadt Saarlouis, Marc Speicher, im Empfangssaal des Rathauses. Dort werden die Radfahrer begrüßt und erhalten die Gelegenheit zum Austausch mit Vertretern der Stadt.
Anschließend führt die Tour die Teilnehmer nach Dillingen zum Radsportgeschäft Boos, das die Aktion unterstützt und den Radfahrern einen Zwischenstopp ermöglicht. Dort werden sie vom Bürgermeister der Stadt Dillingen begrüßt.
Zum Abschluss des Tages lädt der Verein KommKultur e.V. in Kooperation mit dem Citymanagement der Stadt Saarlouis ab 15:00 Uhr zu einem öffentlichen Spendencafé im Café Bicyclette, Luxemburger Ring 8 in Saarlouis, ein. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, die Teilnehmer kennenzulernen, mehr über die Hintergründe der Tour zu erfahren und die Aktion mit einer Spende zu unterstützen.
Die Spendenradtour der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung steht für Teamgeist, Ausdauer und gesellschaftliches Engagement. Mit ihrer Initiative setzen die Teilnehmer ein Zeichen für Solidarität. Alle Spenden gehen an das Bundeswehr-Sozialwerk und dort im speziellen zu Gunsten der “Aktion Sorgenkinder”. Diese Spenden werden ausschließlich für Kinder mit Beeinträchtigung verwendet. So gibt es unbürokratische und schnelle Hilfe für die, die es am nötigsten haben.
Bei Kaffee und Kuchen bietet das Spendencafé den idealen Rahmen für Begegnungen und Gespräche. Der Eintritt ist frei.
Programmübersicht
- • 09:00 Uhr: Empfang durch den Oberbürgermeister im Empfangssaal der Stadt Saarlouis
- • Vormittag: Besuch des Radsportgeschäfts Boos in Dillingen mit dem Dillinger Bürgermeister Christian Finkler
- • 15:00 Uhr: Öffentliches Spendencafé im Café Bicyclette, KommKultur e.V., Luxemburger Ring 8, Saarlouis
Die Veranstalter freuen sich über zahlreiche Besucherinnen und Besucher sowie über jede Unterstützung der Spendenaktion.
Die Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen.
Kinderinselsommer 2026: Magische Unterhaltung auf der Vauban-Insel
Der Kinderinselsommer 2026 auf der Vauban-Insel in Saarlouis verspricht wieder beste Unterhaltung für Familien. Das Amt für Kultur veranstaltet die beliebte Reihe in Kooperation mit dem Amt für Familien, Soziales, Schulen und Sport und lädt an zwei Sonntagen zu außergewöhnlichen Zaubershows unter freiem Himmel ein.
Den Auftakt macht am Sonntag, 28. Juni, um 11 Uhr der Saarlouiser Zauberkünstler Maxim Maurice. In seiner mitreißenden Familienshow lässt er Gegenstände verschwinden und wieder erscheinen, Tische schweben und Flaschen auf verblüffende Weise immer mehr werden. Für viele Lacher sorgt zudem seine ungewöhnliche Sockensammlung, die kurzerhand zum Zauberrequisit wird. Ob ein Zuschauer tatsächlich blind zwei passende Paare aus dem bunten Durcheinander herausfischt, erfahren die Gäste während der Vorstellung. Die jungen Besucher dürfen dabei selbst aktiv werden und den Magier bei seinen Kunststücken unterstützen.
Am Sonntag, 19. Juli, um 11 Uhr übernimmt dann LiLaLucy die Bühne auf der Vauban-Insel. In ihrer beliebten Show „LiLaLucy und der Zauberkoffer“ nimmt sie Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren mit auf eine spannende Entdeckungsreise. Ausgangspunkt ist der alte Zauberkoffer ihres Opas, den sie auf dem Dachboden gefunden hat. Darin verbergen sich geheimnisvolle Schätze und überraschende Zaubertricks, die gemeinsam mit den kleinen Zuschauern erkundet werden. Mit ihrer fröhlichen Art und interaktiven Darbietung hat sich LiLaLucy längst einen festen Platz in den Herzen vieler Kinder gesichert.
Mit Maxim Maurice und LiLaLucy stehen zwei erfahrene Künstler auf der Bühne, die für magische Momente und beste Familienunterhaltung sorgen. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei. Für das leibliche Wohl bietet die Gastronomie auf der Vauban-Insel Getränke und Snacks an.
Weitere Informationen gibt es unter www.saarlouis.de/vauban-insel sowie telefonisch unter 06831 69890-13 oder 06831 69890-16.
Ein großes „Wau“ und herzlich willkommen – Neuer Betrieb eröffnet in Saarlouiser Zentrum
Mit der Eröffnung von „Altstadt-Pfoten“ in der Silberherzstraße bereichert ein neues und innovatives Konzept die Saarlouiser Geschäftswelt. Die erste Hundeboutique der Stadt bietet ein sorgfältig ausgewähltes Sortiment das Individualität, Qualität und Tierliebe verbindet. Von Spielzeugen über Leckerlis bis hin zu personalisierten und selbstgeknüpften Halsbändern und Leinen ist alles dabei. Passend zur warmen Jahreszeit dürfen sich die Vierbeiner zudem auf erfrischendes Hundeeis freuen.
Zur offiziellen Begrüßung besuchten Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin, Citymanagerin Kirsten Cortez de Lobao sowie die stellvertretende Leiterin des Haupt- und Personalamtes, Melanie Breder, das neue Geschäft.
Die Verwaltungsspitze zeigte sich erfreut über die Neueröffnung und das besondere Konzept: „Solche innovativen Geschäftsideen bereichern das Angebot in unserer Innenstadt und steigern die Attraktivität von Saarlouis als Einkaufsstandort.“
Die Stadtverwaltung wünscht der Betreiberin Semra Kartheiser viel Erfolg und zahlreiche zufriedene Kundinnen und Kunden.

Foto: Katharina Motsch
Gobelinsaal
Der Gobelinsaal wird für Besucherinnen und Besucher noch zugänglicher. Der repräsentative Saal, der u.a. für Empfänge und Trauungen genutzt wird, erinnert mit seinen historischen Wandteppichen, Stühlen und Kunstwerken an die Stadtgeschichte und ihre historische Entwicklung.
Um diesen besonderen Raum stärker sichtbar zu machen, wurde eine neue Tür installiert. Dank einer modernen Glas-Technik kann diese bei Bedarf transparent geschaltet werden, sodass Besucherinnen und Besucher bereits von außen einen Blick in den Gobelinsaal werfen können.
Ergänzt wird die Maßnahme durch ein neues Schild, das den historischen Bezug akzentuiert. Durch die gleiche Gestaltung entsteht eine optische Verbindung zum gegenüberliegenden Empfangssaal.
Oberbürgermeister Marc Speicher: „Ein offenes Rathaus bedeutet auch die Möglichkeit, die Geschichte unserer Stadt erlebbar zu machen. Der Gobelinsaal ist ein besonderer Ort, der viele Erinnerungen und Zeugnisse unserer Stadtgeschichte bewahrt. Mit der neuen Gestaltung laden wir Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste noch stärker dazu ein, die Geschichte der Stadt zu entdecken.“

Fotos: Katharina Motsch
Stadtbücherei macht Sommerferien
Die Lebacher Stadtbücherei ist in den letzten drei Wochen der Sommerferien, 20. Juli bis 7. August 2026, geschlossen. Ab Montag, 10. August ist sie wieder zu den üblichen Zeiten geöffnet.
Offener Seniorentreff Saarlouis lädt zu einem Summer-Brunch vor den Ferien ein
Zu einem sommerlichen Frühstück mit Beiträgen und gemeinsamen Singen lädt das Team des offenen Seniorentreffs Saarlouis am Montag, dem 22. Juni 2026 um 10.00 Uhr ein.
Eine Gruppe von Seniorinnen und Senioren aus allen Stadtteilen und dem Landkreis Saarlouis trifft sich hier immer montags von 10.00 bis 12.00 Uhr, außer an Feiertagen und in den Schulferien. Neue Besucherinnen und Besucher sind immer willkommen.
Feiern Sie mit und seien Sie herzlich ins „Esther-Bejarano Haus“, Holtzendorffer Str. 2 in Saarlouis eingeladen. Gemeinsames Singen, gemütliches Zusammensein, fröhliches Miteinander mit einem leckeren Frühstück ist garantiert.
Für die musikalische Umrahmung sorgt in bewährter Weise Manfred Wey.
Der Treff geht anschließend in die Sommerpause und startet am 27. Juli von 10.00 bis 12.00 Uhr erstmals wieder.
Weitere Informationen erteilen die Seniorenmoderatorin Birgit Cramaro unter der Tel. Nr.: 06831/ 443-1339 bzw. Email: cramaro@saarlouis.de und Brigitte Bilz unter der Handy-Nr. 0172 – 6970525.
Förderbescheid für Biodiversitätsprojekt an Europastadt Saarlouis übergeben
Die Europastadt Saarlouis setzt gemeinsam mit dem Landesverband Saar-WaldSchutz e.V. und den Vereinigten Volksbank eG Saarlouis ein Zeichen für nachhaltigen Waldschutz und biologische Vielfalt.
Im Rahmen eines gemeinsamen Termins wurde der Förderbescheid für das Biodiversitätsprojekt im Fraulauterner Wald offiziell vom Landesverband Saar-WaldSchutz e.V. und der VVB an die Europastadt Saarlouis übergeben. Begleitet wurde die Übergabe von Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin, Beigeordnetem Gerald Purucker sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung, des Landesverbandes und der Vereinigten Volksbank.
Im Mittelpunkt des Projektes steht die Bedeutung von Totholz für ein stabiles und artenreiches Waldökosystem. Abgestorbene Bäume verbleiben bewusst im natürlichen Kreislauf des Waldes und bieten zahlreichen Tier-, Pflanzen- und Pilzarten wertvollen Lebensraum. Pilze zersetzen das Holz und bilden daraus Humus, der eine wichtige Grundlage für gesunde Böden und stabile Waldstrukturen darstellt. Damit trägt der Stadtwald insgesamt wesentlich zur ökologischen Qualität und zur Lebensqualität in der gesamten Stadt bei, etwa durch seine klimaregulierende Wirkung, die Verbesserung der Luftqualität und seine Funktion als wichtiger Erholungsraum.
„Der Wald ist ein besonderer Ort, an dem man sich wohlfühlt. Ihn zu schützen bedeutet, Lebensräume zu bewahren und zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, so Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin und Beigeordneter Gerald Purucker. „Unser Dank gilt dem Landesverband Saar-WaldSchutz e.V. sowie der Vereinigte Volksbank eG Saarlouis und ihrem Vorstandsvorsitzenden Edgar Soester für die Unterstützung dieses Projekts und das Engagement für nachhaltigen Naturschutz in der Region.“
Das Biodiversitätsprojekt ist Teil einer Reihe von Nachhaltigkeitsinitiativen der Europastadt Saarlouis.

Foto: Katharina Motsch
Loriot begeistert Saarlouis und sorgt für Allzeit-Rekord bei Besuchern
Mit der Ausstellung „Ach was. Loriot – Künstler, Kritiker und Karikaturist“ ist der Ludwig Galerie Saarlouis ein außergewöhnlicher Publikumserfolg gelungen. Von der Eröffnung bis zum Ende begeisterte die Ausstellung zum Werk von Vicco von Bülow, besser bekannt als Loriot, insgesamt 15.131 Besucherinnen und Besucher und entwickelte sich zu einem kulturellen Höhepunkt in der Europastadt Saarlouis. Damit wurde ein neuer Allzeit Rekord für eine Ausstellung erreicht.
Die Ausstellung präsentierte mehr als 300 originale Zeichnungen, Skizzen und Arbeiten aus allen Schaffensphasen des Künstlers und bot einen facettenreichen Einblick in das Lebenswerk eines der bedeutendsten deutschen Humoristen. Mit seinen unverwechselbaren Figuren und seinem zeitlosen Humor begeisterte Loriot Besucherinnen und Besucher aller Generationen.
„Ich bin immer noch völlig begeistert von dem nicht enden wollenden Besucherstrom, der zu uns in die Ludwig Galerie kam, um die ganze Vielfalt von Loriots umfangreichem Werk zu entdecken. Sein tiefgründiger Humor und seine besondere Leichtigkeit leben in seinem künstlerischen Werk weiter“, resümiert Claudia Wiotte-Franz, Leiterin der Ludwig Galerie Saarlouis.
Auch Oberbürgermeister Marc Speicher als Loriot-Fan zieht eine äußerst positive Bilanz: „Es erfüllt mich mit großer Freude, dass die Loriot-Ausstellung so viele Menschen nach Saarlouis geführt und begeistert hat. Loriots Werk verbindet über Generationen hinweg. Mein besonderer Dank gilt Claudia Wiotte-Franz und dem gesamten Team der Ludwig Galerie. Mit großem Engagement, fachlicher Kompetenz und viel Herzblut ist es gelungen, eine Ausstellung auf die Beine zu stellen, die weit über die Region hinaus Aufmerksamkeit erregt und Saarlouis als Kulturstandort nachhaltig gestärkt hat.“
Zum Erfolg der Ausstellung trug auch das umfangreiche Begleitprogramm bei. Gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern wurden Vorträge, Kinoabende, Zeichenworkshops, Museumssonntage und Gesprächsrunden angeboten. Darüber hinaus fanden rund 140 museumspädagogische Veranstaltungen für Gruppen aller Altersstufen statt – von Kindertagesstätten über Schulklassen bis hin zu Vereinen und Seniorengruppen. Die kreativen Workshops und dialogischen Führungen stießen dabei auf großes Interesse.
