Gemeinsam für ein grüneres Roden: 12 neue Bäume entlang des Ellbachs gepflanzt
Mit großem Engagement haben einige Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Roden am vergangenen Freitag einen wichtigen Beitrag für mehr Grün und Lebensqualität geleistet. Auf der Fläche neben dem Spielplatz entlang des Ellbachs wurden insgesamt zwölf neue Bäume gepflanzt.
Die Pflanzaktion wurde von der Arbeitsgemeinschaft „Klimastark Saarlouis“ organisiert und gemeinsam mit ehrenamtlichen Anwohnerinnen und Anwohnern sowie dem Neuen Betriebshof Saarlouis durchgeführt. Die Baumpatinnen und -paten wohnen in unmittelbarer Nähe der Pflanzfläche und haben Patenschaften für die neuen Bäume übernommen. Künftig werden sie sich insbesondere um die Anwuchspflege kümmern und so zum langfristigen Erhalt der jungen Bäume beitragen.
Auch der Initiator der AG „Klimastark Saarlouis“, Charly Eberhardt aus Roden, äußerte sich auf der Plattform Facebook zur erfolgreichen Aktion. Dort schrieb er: „Das Ganze ist eine gelungene Aktion, ein großartiges Zusammenspiel von vielen Helferinnen und Helfern. Das ist gelebter Klimaschutz vor Ort. Besonders gefreut hat uns, dass die ganz jungen Menschen hier mit aktiv waren. Um deren Zukunft geht es ja schließlich.“
Gerald Purucker, Beigeordneter der Stadt, begleitete die Aktion von Beginn an und unterstützte die Helferinnen und Helfer tatkräftig bei den Pflanzarbeiten. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er den Baumpatinnen und Baumpaten Urkunden und würdigte ihr Engagement: „Diese Pflanzaktion zeigt, wie viel wir gemeinsam für unseren Stadtteil und den Klimaschutz erreichen können. Klimaschutz und Klimaanpassung entstehen somit der Mitte der Gesellschaft – genau das macht diese Aktion so erfolgreich und besonders nachahmenswert. Sie zeigt eindrucksvoll, wie gemeinschaftliches Engagement konkrete Veränderungen vor Ort bewirken kann. Damit dient die Initiative nicht nur als Blaupause für weitere Stadtteile von Saarlouis, sondern zugleich als Vorbild für weitere Kommunen im Saarland. Mein herzlicher Dank gilt allen Ehrenamtlichen, die nicht nur beim Pflanzen mit angepackt haben, sondern sich auch langfristig um die Pflege der Bäume kümmern werden. Dieses Engagement stärkt die Lebensqualität vor Ort und den Zusammenhalt in Roden.“
Die Aktion wurde von weiteren Akteurinnen und Akteuren unterstützt, egal ob aus dem Stadtteil selbst oder dem Stadtrat. Auch die Kinder der örtlichen Grundschule beteiligten sich mit großer Begeisterung an den Pflanzarbeiten. Vor Ort war auch die Quartiersmanagerin für Roden, Lorena Krivograd, die die Maßnahme im Quartier begleitet.
Die gemeinsame Initiative zeigt, wie durch bürgerschaftliches Engagement, lokale Netzwerke und kommunale Unterstützung nachhaltige Projekte erfolgreich umgesetzt werden können – für ein grünes, lebenswertes und zukunftsfähiges Roden.
Die Maßnahme ist Teil des Projekts „Global Nachhaltige Kommune“ und wird zu 70 Prozent vom saarländischen Umweltministerium gefördert.

Bild: Sophia Tull
Bildtext: Gerald Purucker (mitte) mit den Ehrenamtlichen bei der Übergabe der Urkunden für die gepflanzten Bäume.
Geänderte Öffnungszeiten der Stadtbibliothek am 05.03.2026 und 12.03.2026
Die Stadtbibliothek Saarlouis hat an den Donnerstagen, 5. März und 12. März 2026 wegen Vorbereitungen für mehrere Veranstaltungen geänderte Öffnungszeiten. Sie hat jeweils morgens von 10.30 Uhr bis 13 Uhr und nachmittags von 15 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Ab 17 Uhr ist sie für den Publikumsverkehr geschlossen. (Aé)
Mittagspausenführungen im Städtischen Museum Saarlouis am 11.03.2026
Im Rahmen der alternierenden Mittagspausenführungen in den städtischen Einrichtungen in der Kaserne VI steht am 11. März. wieder eine Kurzführungen im Städtischen Museum Saarlouis an.
Die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg in der Stadt Saarlouis und in ihren Stadtteilen sowie die städtebaulichen Planungen zum Wiederaufbau werden dieses Mal Thema der Kurzführung sein. Neben einer Betrachtung der tatsächlichen umgesetzten Maßnahmen werden dabei auch die nicht umgesetzten Planungen des französischen Städteplaners Menkès erläutert.
Treffpunkt: 2. OG des Städtischen Museums Saarlouis
Mittwoch, 11.03.2026, 12:30 Uhr.
Dauer: ca. 20 Minuten

Bild: Städtischen Museum Saarlouis
Saarland-Tourismus 2026
Saarland liegt im Trend: Natur, Kultur und Genuss im Aufwind
Das Saarland liegt voll im Reisetrend und etabliert sich 2026 weiter als ein vielseitiges und innovatives Reiseziel in Deutschland. Mit einer klaren Strategie für nachhaltiges Wachstum und einem einzigartigen Mix aus Natur, Kultur und Genuss setzt die Region Maßstäbe im Tourismus.
Natur pur – Nachhaltig reisen, authentisch erleben
Das Saarland setzt in der touristischen Entwicklung konsequent auf die wachsende Nachfrage nach authentischen Naturerlebnissen und nachhaltigen Reiseangeboten. Aktuelle Studien, wie die TUI-Reiseanalyse, bestätigen: Natur ist für viele Reisende der Inbegriff von Erholung. Für rund 35 Prozent der Befragten sind Landschaft und Natur das wichtigste Urlaubsmotiv. Ob beim Wandern oder auf Radtouren – naturnahe Reisen bieten Entspannung, Entschleunigung und nachweislich positive Effekte auf die Gesundheit. Das Saarland überzeugt hier mit seinem herausragenden Premiumwanderwegenetz. Besonders hervorzuheben sind der Saar-Hunsrück-Steig und der Bliessteig, der 2025 vom Wandermagazin zum schönsten Wanderweg Deutschlands unter den Mehrtagestouren gekürt wurde. Auch Radfahrer kommen auf ihre Kosten: Grenzüberschreitende Routen sowie ausgezeichnete Angebote für Rennrad, Mountainbike und Gravelbike sprechen gezielt auch sportliche Zielgruppen an.
Bei den Naturerlebnissen bleibt 2026 auch der Camping-Trend ungebrochen. Laut PiNCAMP, dem Campingportal des ADAC, zählen zwei saarländische Plätze zu den Top 100 der gefragtesten Campingplätze 2025: Der Campingplatz Wellnester Losheim am See belegt Platz 1, das Landgut Girtenmühle in Britten Rang 7.
Kultur und Genuss mit deutsch-französischem Flair
Kulinarik ist ein Schlüssel zum Urlaubsglück 2026: Laut TUI geben 45,7 Prozent der Befragten im Urlaub für Essen und Trinken am meisten Geld aus, über die Hälfte probiert dabei gerne regionale Spezialitäten. Das Saarland überzeugt hier mit einer einzigartigen Mischung aus deutschem und französischem Einfluss: 14 Michelin-Sterne zeugen von höchster kulinarischer Kunst, während regionale, saisonale und kreative Genussangebote der Genuss Region Saarland die Vielfalt der Region erlebbar machen.
Kulturevents und lebendige Vielfalt
Mit pulsierenden Städten wie Saarbrücken und Saarlouis sowie einzigartigen Sehenswürdigkeiten – darunter das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte – etabliert sich das Saarland als erstklassiges Ziel für anspruchsvolle Kultur- und Genussreisen. 2026 wartet die Region mit einem besonderen Highlight-Programm auf: Die Nationalen Spiele der Special Olympics verbinden Sportbegeisterte und setzen ein Zeichen für Inklusion. Gleichzeitig prägen die neuen kulturellen Highlights das Jahr: Das vielseitige Programm der Völklinger Hütte, das Open-Air-Musical „West Side Story“ am Saarpolygon, das Fill In – International Jazz Festival Saar, das grenzüberschreitende Festival [tra´vers] – Kultur ohne Grenzen sowie das STAGETOPIA Musikfestival auf dem Uni-Campus bereichern nicht nur das kulturelle Leben, sondern stärken auch die überregionale Strahlkraft und Wirtschaft des Saarlandes.
Noctourism im Saarland: Sterne erleben, Nacht genießen
Ein neuer Reisetrend 2026: das bewusste Erleben der Nacht. Das Saarland bietet mit dem Sternenland Sankt Wendeler Land und der Sternwarte Peterberg perfekte Bedingungen, um den Sternenhimmel zu beobachten. Besonders die Region um Nohfelden-Eiweiler zählt zu den dunkelsten Orten des Saarlandes – ideal, um die Schönheit des Nachthimmels und die Sterne in Ruhe zu genießen.
Ö-Töne
Birgit Grauvogel, Geschäftsführerin Tourismus Zentrale Saarland
„Das Saarland liegt 2026 voll im Reisetrend und steht für eine attraktive Kombination aus Natur, Kultur und Genuss. Unsere Region bietet Raum, um durchzuatmen, kulinarische Köstlichkeiten zu entdecken und sich von kulturellen Highlights inspirieren zu lassen. Es macht uns stolz, immer mehr Menschen für das Saarland zu begeistern und mit ihnen diese besondere Vielfalt zu teilen.“
Jürgen Barke, Wirtschaftsminister, Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie
„Das Saarland ist eines der charakterstärksten Reiseziele Deutschlands – klein in der Fläche, groß im Erlebnis. Die Rekordübernachtungen 2025 bestätigen, was viele Gäste bereits wissen: Hier findet man echte Natur, ehrliche Gastfreundschaft und Genuss auf höchstem Niveau. Wir laden alle Urlauberinnen und Urlauber ein, 2026 unser Land neu oder wieder zu entdecken – mit beeindruckenden Landschaften, hervorragender Küche, lebendiger Kultur und unserem einzigartigen deutsch-französischen Lebensgefühl.
Quellen:
Die TUI Reisetrends 2026: So reist Deutschland im neuen Jahr | TUI
Für Interviewanfragen, Hintergrundinformationen oder weitere Mediendienstleistungen
wenden Sie sich an die Pressestelle der Tourismus Zentrale Saarland (TZS):
SUSANNE RENK | Pressereferentin |E-Mail: renk@tz-s.de, Tel: +49 (0) 681 927 20 16
SABINE CASPAR | Pressestelle| E-Mail: caspar@tz-s.de, Tel: +49 (0) 681 927 20 11
PRESSESERVICE: https://www.tourismuslotse.saarland/service/presse
Über die Tourismus Zentrale Saarland (TZS)
Die Tourismus Zentrale Saarland GmbH (TZS) ist die touristische Landesmarketingorganisation des Saarlandes mit Sitz in Saarbrücken. Sie berät politische und kommunale Institutionen sowie Verbände, fördert den Tourismus und die Entwicklung touristischer Dienstleistungen im Saarland und präsentiert das Saarland als attraktives Reiseziel.
Tourismus Zentrale Saarland GmbH, Trierer Straße 10, 66111 Saarbrücken; www.urlaub.saarland
Amtsgericht Saarbrücken, HRB 11201, Geschäftsführung: Birgit Grauvogel, Michael Schwarz, Aufsichtsratsvorsitzender: Minister Jürgen Barke
https://www.urlaub.saarland/Datenschutzhinweise-fuer-Geschaeftskontakte
Fahrradaktionstage 2026
Startklar für die Fahrradsaison
Der Frühling steht vor der Tür – und damit auch die Fahrradsaison! Passend hierzu laden das Quartiersmanagement Roden, ErFolQ² der Diakonie Saar, die Volkshochschule (vhs) und der ADFC herzlich zu den Fahrradaktionstagen 2026 ein. Schauen Sie vorbei und starten Sie aktiv in die neue Saison!
Die Aktionstage finden am Dienstag, den 24. März sowie am Mittwoch, den 25. März von 10 bis 16 Uhr im Hof des Donatuszentrums Roden, Schulstraße 7 statt.
Angeboten werden Fahrräder zum kleinen Preis, ein kostenloser Fahrradcheck sowie Spaßräder zum Probefahren. Zudem lädt ein Fahrradparcours dazu ein, das eigene Können zu testen.
Am Dienstag, den 24. März von 13 bis 16 Uhr ist zudem der ADFC Saarland vor Ort und bietet Fahrradcodierungen zum Diebstahlschutz an. Das Fahrrad wird hierbei mit einem verschlüsselten Code aus Ziffern und Buchstaben gekennzeichnet. Um Voranmeldung zur Codierung wird gebeten. Diese ist per E-Mail an codierung@adfc-saar.de, telefonisch unter 0681/45098 oder über die Internetseite des ADFC Saarland möglich.
Die Fahrradaktionstage richten sich an alle Interessierten – ob jung oder alt, geübte Radfahrerinnen und Radfahrer oder die, die es werden möchten. Vorbeikommen lohnt sich!

Mehr Auswahl, mehr Nachhaltigkeit
Kaufland-Filiale mit neuen Kühlmöbeln, SB-Kassen u.v.m.
Mit einer Angebotsparty hat die Kaufland-Filiale in Lebach den Abschluss ihrer umfassenden Modernisierung gefeiert – und ihren 20. Geburtstag noch dazu. Denn im März 2006 hat Kaufland die Filiale in der Poststraße eröffnet. „Wir sind wirklich stolz auf unsere ‚neue‘ Filiale, mit der wir den heutigen Wünschen und Anforderungen unserer Kunden entsprechen“, sagt Filialleiter Mathias Podleska. Die Arbeiten auf der Verkaufsfläche sind abgeschlossen, weiter geht es noch mit der Vergrößerung der Lagerflächen, um Vorgaben im lebensmittelrechtlichen Bereich umzusetzen und Artikel möglichst immer verfügbar zu haben. In dem Bestandsgebäude heizen nun vor allem neue Kühlmöbel. Da Kühltruhen und -schränke mehr Wärme als Kälte erzeugen, wird die Abwärme der Kälteanlage für die Beheizung der Filiale genutzt. Sie verpufft also nicht einfach im Raum, sondern wird der Lüftungsanlage zugeführt, um die Verkaufsfläche effizient zu klimatisieren. Das senkt nicht nur die Energiekosten, sondern verringert gleichzeitig die CO²-Emissionen. Außerdem wird Kälteverlust vermieden, indem die Kühlschränke und -truhen mit Türen oder Glasschiebedeckeln ausgestattet sind.
Die Filiale überzeugt darüber hinaus durch ihr neues und hochwertiges Erscheinungsbild. Auf der Verkaufsfläche liegt der Fokus auf den ansprechend modernisierten Frische-Abteilungen Obst und Gemüse, Molkereiprodukte sowie einer vergrößerten Filial-Bäckerei. Die Regale und die Einrichtung wurden angepasst und übersichtlicher gestaltet. Zudem hat die Filiale neue Leergutautomaten. Auch die Fassade wurde frisch gestrichen, der Außenbereich darüber hinaus mit moderner LED-Beleuchtung ausgestattet.
An neuen Selbstbedienungskassen, kurz SB-Kassen, können Kunden nun vor allem bei kleineren Einkäufen Zeit sparen. Der Kunde scannt seine Artikel an den modernen Kassen selbst und bezahlt. Im Bereich der SB-Kassen steht für Fragen auch immer ein Kaufland-Mitarbeiter als Ansprechpartner bereit. Für einen einfachen und bequemen Einkauf setzt Kaufland auf die Digitalisierung, schätzt aber auch an klassischen Kassen weiterhin den persönlichen Kontakt zu den Kunden.


Auf Einladung von Kaufland haben der Lebacher Bürgermeister Klauspeter Brill und Wirtschaftsförderer Roman Werth bei der Neueröffnung die Einkäufe der Kunden gescannt und kassiert. Das dabei erwirtschaftete Geld wird karitativ tätigen Einrichtungen in Lebach zugutekommen. Fotos: Kirsch/Stadt
Erste-Hilfe-Kurs für Senioren
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis und die vhs Saarlouis e.V. am Montag, den 23. März 2026 von 8.30- 13.00 Uhr einen Kurs unter der Leitung von Barbara Hoen, Malteser Hilfsdienst Roden e.V. in den Räumlichkeiten des Malteser Hilfsdienstes Roden e.V. in der Donatusstr. 38 in Roden an.
Im Notfall zählt jede Minute. Hinfallen, Kreislauf- oder Herzprobleme – schnelles Handeln rettet Leben. Barbara Hoen zeigt in diesem Kurs Senioren, wie man anderen Senioren in kritischen Situationen helfen kann, denn für Erste Hilfe ist man nie zu alt. Dabei geht es um den richtigen Notruf, Eigenschutz und Hilfe bei Stürzen.
Auch das richtige Handeln bei Schlaganfall und Herzinfarkt wird erklärt. Ruhe bewahren und zügig handeln ist dann wichtig. Nach dem Kurs ist das Café des Donatuszentrums (Schulstr. 7) geöffnet.
Teilnahmegebühr: 30,00 €, ermäßigt 24,00 €
Anmeldung bis 16.03. bei der vhs Saarlouis, Tel.: 06831 – 6 98 90 30 oder E-Mail: vhs@saarlouis.de
Inklusionspreis geht nach Lebach
Nach wie vor stoßen Menschen mit Einschränkungen im Berufsleben auf viele Hürden. Dabei bringen gerade diese Menschen einzigartige Perspektiven und vielversprechende Fähigkeiten mit.
Jahr für Jahr schreibt das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit unter dem Motto „Chancen für alle im Arbeitsleben“ den saarländischen Inklusionspreis aus und zeichnet damit Arbeitgeber aus, die mit gutem Beispiel vorangehen und Arbeitsfelder so gestaltet, dass Barrieren abgebaut werden. „Sie tun genau das, was eigentlich selbstverständlich sein sollte“, sagte Sozialminister Dr. Magnus Jung anlässlich der Preisverleihung in Saarbrücken, bei der neben drei Unternehmen auch die Stadt Lebach vertreten war. In der Kategorie „Öffentlicher Dienst“ wurde die Stadt nach 2018 nämlich bereits zum zweiten Mal mit dem Inklusionspreis ausgezeichnet.
In den letzten drei Jahren hat sich Detlef Martin, Maler und Lackierer beim städtischen Bauhof, in ganz besonderer Weise um gelebte Inklusion verdient gemacht. Denn als 2022 Yves Latz – seit seiner Geburt gehörlos – eingestellt wurde, ist Detlef Martin ihm völlig vorbehaltslos begegnet. Obwohl Detlef Martin zuvor keinerlei Berührungspunkte mit der Gehörlosenkultur oder Gebärdensprache hatte, begegnete er seinem neuen Kollegen von Beginn an mit Offenheit, Respekt und echtem Interesse. Er hat ein Arbeitsumfeld geschaffen, das von gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung geprägt ist. Somit hat er maßgeblich dazu beigetragen, Barrieren abzubauen und die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben zu fördern.
Besonders bemerkenswert ist dabei, dass Detlef Martin gemeinsam mit seinem gehörlosen Kollegen Yves eine ganz eigene, intuitive Form der Verständigung entwickelt hat – eine Mischung aus Gebärde, Gestik und visueller Kommunikation, die sich im Arbeitsalltag der beiden Handwerker bewährt hat.
„Mit seinem Wirken ist Detlef Martin ein würdiger Preisträger des Inklusionspreises. Wir sind stolz, ihn in unseren Reihen zu wissen und freuen uns sehr, dass das Sozialministerium sein Engagement, das er als ganz selbstverständlich ansieht, auch entsprechend gewürdigt hat“, sagt Lebachs Bürgermeister Klauspeter Brill.
Wenn Detlef Martin erzählt, dass er sich keinen besseren Kollegen vorstellen kann und Yves und er mittlerweile viel mehr als Arbeitskollegen, nämlich echte Freunde geworden sind, dann bringt das zum Ausdruck, wie harmonisch die Zusammenarbeit ist und dass sie für beide eine Bereicherung ist. Mit seiner Kreativität, Empathie und seinem Teamgeist lebt Detlef nicht nur Inklusion im direkten Miteinander, sondern fungiert auch als Vorbild für Kolleginnen und Kollegen. Sein Engagement zeigt, wie Inklusion gelingen kann – durch Menschlichkeit, Offenheit und den Willen, gemeinsam Lösungen zu finden. Detlef Martin und Yves Latz sind ein hervorragend arbeitendes Team, bei dem sich jeder auf den anderen verlassen kann. Es ist immer schön zu sehen, mit welch guter Laune und fachmännischer Sorgfalt die beiden zusammenarbeiten.


Karfreitags-Wanderung mit Mittagessen
Die Stadt Lebach bietet in Zusammenarbeit mit den Angelfreunden Aschbach am Karfreitag, 3. April, eine Wanderung an. Der erfahrene Wanderer Hans Huth führt die Teilnehmer auf der ca. 8,5 Kilometer langen „Klimarunde“.
Start ist am Weiher in Aschbach, Treffpunkt ist um 9.30 Uhr. Nach der Wanderung gibt es gegen 12.30 Uhr ein gemeinsames Mittagessen an der Weiheranlage der Angelfreunde Aschbach. Im Angebot sind frisch geräucherte Forelle oder Backfisch mit Kartoffelsalat inkl. einem Getränk. Bei der Anmeldung an der Zentrale im Rathaus ist der Unkostenbeitrag in Höhe von 13 Euro pro Person zu zahlen und zwischen Backfisch und Forelle auszuwählen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

„Starke Mütter, starker Alltag – Selbstfürsorge ohne schlechtes Gewissen“
Mütter leisten täglich Großartiges – oft zwischen Familie, Beruf und Alltagstrubel. Die eigenen Bedürfnisse? Bleiben dabei nicht selten auf der Strecke. Erschöpfung, Daueranspannung und das Gefühl, nur noch zu funktionieren, sind häufige Begleiter.
In dem Impulsvortrag von Sonja Sidoroff möchten wir zeigen, wie es auch im stressigen Familienalltag gelingen kann, die eigenen Energiereserven wieder bewusster wahrzunehmen und aufzutanken – ganz ohne schlechtes Gewissen. Denn Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern die Grundlage für innere Stärke und ein wichtiges Vorbild für unsere Kinder.
Freuen Sie sich auf wertvolle Denkanstöße, alltagstaugliche Impulse – und auf einen entspannten Start in den Tag bei einem kleinen Frühstück mit Leckereien von Opa Nikels Backstub.
Die Veranstaltung am Samstag, den 14. März um 10 Uhr im Haus Europa, Rodener Straße 56, 66740 Saarlouis ist eine Kooperation der Frauenbeauftragten der Europastadt Saarlouis, Sigrid Gehl und der Quartiersmanagerin Fraulautern, Jessica Fischer. Gemeinsam möchten wir Müttern einen Raum schaffen für Austausch, Inspiration und eine stärkende Auszeit vom Alltag. Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldung unter jessica.fischer@saarlouis.de oder 06831 – 443 675.
Neuer Standort, neue Möglichkeiten: Quartiersbüro Fraulautern öffnet seine Türen
Das Quartiersbüro Fraulautern ist umgezogen – und das wird gefeiert! Ab sofort ist das Quartiersbüro im ‚Haus Europa‘ in der Rodener Straße 56 zu finden. Mit dem neuen Standort verbinden sich neue Möglichkeiten für Begegnung, Austausch und Engagement im Stadtteil. Diesen Neustart möchte das Quartiersbüro gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern feiern und lädt herzlich zur Wiedereröffnung ein.
Am Dienstag, den 10. März, sind alle Interessierten ab 12 Uhr zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, die neuen Räumlichkeiten kennenzulernen, Einblicke in die Arbeit des Quartiersmanagements zu erhalten und sich über geplante Angebote und Projekte im Quartier zu informieren. Im Mittelpunkt steht das persönliche Gespräch, das Miteinander und der offene Austausch – begleitet von kleinen Köstlichkeiten.
Ein besonderer Höhepunkt des Tages ist die offizielle Wiedereröffnung um 17 Uhr durch Bürgermeister Carsten Quirin und Quartiersmanagerin Jessica Fischer.
Das Quartiersbüro Fraulautern freut sich darauf, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern den Neustart am neuen Standort zu feiern und viele Gäste im Haus Europa willkommen zu heißen.
Gastgeber im Saarland werden – jetzt zur kostenlosen Online-Infoveranstaltung anmelden!
Die Tourismus Zentrale Saarland veranstaltet am Mittwoch, dem 18. März, von 17 bis 18.30 Uhr eine kostenlose Online-Infoveranstaltung mit anschließender Fragerunde unter dem Titel „Gastgeber*in werden“.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Saarländerinnen und Saarländer, die den Einstieg in die Vermietung von Ferienunterkünften planen, aber auch an bereits aktive Gastgeberinnen und Gastgeber, die ihr Angebot optimieren und professioneller gestalten möchten. “Wir laden sowohl Neulinge als auch erfahrene Vermieterinnen ein und freuen uns auf den gemeinsamen Austausch darüber, wie wir im Saarland Feriengäste willkommen heißen und das bestehende Angebot verbessern können”, erklärt Birgit Grauvogel, Geschäftsführerin der Tourismus Zentrale Saarland.
Zentrale Themen der Infoveranstaltung sind unter anderem die rechtlichen Rahmenbedingungen, erfolgreiche Vermietungskonzepte, Qualitätsstandards im Gastgewerbe, die Online-Buchbarkeit von Unterkünften und Unterstützungsmöglichkeiten. Im Live-Format geben Expertinnen und Experten aus der Praxis einen kompakten Überblick, stellen den Saarland Styleguide vor und teilen wertvolle Tipps. Zudem beantworten sie individuelle Fragen.
Interessierte können sich kostenfrei anmelden und so den Grundstein für eine erfolgreiche Gastgeberkarriere legen.
Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten findet man unter folgendem Link: https://www.tourismuslotse.saarland/aktuelles/termine#/eventDate/9f111cb8-5ba2-478d-a8c2-e616cfbaac5c
„Spieleck“ –Lebacher Spieletreff geht in die zweite Runde
Mit dem „Spieleck“, dem Lebacher Spieletreff, hat die Stadt Lebach ein neues, attraktives Freizeitangebot für alle, die gerne spielen oder moderne Brettspiele kennenlernen möchten, geschaffen. Nach einer sehr gelungenen und gut besuchten Auftaktveranstaltung geht das „Spieleck“ am 12. März in die zweite Runde.
Das „Spieleck“ ist ein regelmäßig stattfindender Treffpunkt für Erwachsene, Gelegenheitsspielerinnen und -spieler sowie Neueinsteiger – ganz unabhängig von Vorkenntnissen.
Im Mittelpunkt stehen das gemeinsame Spielen, der Austausch und der Spaß in entspannter Atmosphäre. Vor Ort werden sowohl moderne Brett- und Gesellschaftsspiele als auch in großer Runde stattfindende Partyspielrunden angeboten. Quiz- und Kartenspiele können ebenso auf den Spieltischen landen.
Die Spielrunden werden moderiert, Regelerklärungen sorgen dafür, dass auch Einsteigerinnen und Einsteiger sofort mitspielen können. Der Spieletreff findet in regelmäßigen Abständen in der Nikolaus-Jung-Stadthalle in Lebach statt, dauert etwa vier Stunden und öffnet seine Tore um 18 Uhr.
Die Teilnahme ist öffentlich und kostenfrei. Organisiert wird das Angebot von der Stadt Lebach. Ansprechpartner ist Pasqual Flickinger, erreichbar unter Tel. 06881-59232 oder per EMail an flickinger@lebach.de.

KI und Suchmaschinen verstehen – Chancen, Risiken und Grenzen – Workshop für Seniorinnen und Senioren
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis und die Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V. am Freitag, den
- März 2026 von 14.30 – 16.30 Uhr einen neuen Kurs unter der Leitung Lisa Schick, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Didaktik der Primarstufe in der Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V., Ludwig-Karl-Balzer-Allee 3 an.
In diesem Kurs für Interessierte Ü60 werden grundlegende Informationen zu Künstlicher Intelligenz (KI) und zu Suchmaschinen vermittelt. Dabei stehen Chancen, aber auch Risiken und Grenzen im Fokus. Finde ich im Internet denn wirklich auf jede Frage eine (richtige) Antwort? Und wie kann man sicher im Internet recherchieren? Gemeinsam nähern wir uns auf verständliche Weise diesen und weiteren Fragen an..
Teilnahmegebühr beträgt 13,00 €, ermäßigt 8,00 Uhr
Anmeldung unter Familienbildungsstätte Sls e.V., Tel.: 06831/43637 oder
E-Mail fbs-sls@t-online.de.
„Das Signal“ – Lesung mit Bestsellerautorin Ursula Poznanski
Die Stadtbibliothek Saarlouis und die Buchhandlung Bock & Seip laden am 12. März 2026 um 19 Uhr zur Lesung mit der österreichischen Bestsellerautorin Ursula Poznanski ein. Sie präsentiert ihren neuesten, Anfang Februar erschienenen Psychothriller „Das Signal“, einen sorgfältig konstruierten, digital geprägten Spannungsroman, der bis zur letzten Seite fesselt.
Im Mittelpunkt steht Viola Decker, eine junge Innenarchitektin, die nach einem schweren Unfall auf Hilfe angewiesen und an ihr abgelegenes Haus gefesselt ist. Obwohl ihr Ehemann Adam auf den ersten Blick fürsorglich wirkt, verunsichern zunehmend seltsame Erlebnisse und das Verhalten der um sie herum agierenden Menschen sie mehr und mehr: Dinge verschwinden, Handlungen wirken undurchsichtig, und Vertrauen wird zu einer riskanten Ressource.
Um nicht länger den ständigen Zweifeln ausgeliefert zu sein, nutzt Viola digitale Technologien: Sie beginnt, Personen und Objekte mit winzigen GPS-Trackern zu versehen und so heimlich deren Bewegungen zu überwachen. Doch je mehr sie erfährt, desto stärker wächst die Frage, ob sie Zeugin echter Verschwörungen wird oder ob ihre eigene Sicht getrübt ist. Diese Mischung aus psychologischem Spannungsroman und technisch-zeitgenössischem Thriller sorgt für eine beklemmende Atmosphäre und einen packenden Erzählbogen, der Leserinnen und Leser bis zur letzten Seite fesselt.
Ursula Poznanski, geboren 1968 in Wien, hat sich mit ihren Thrillern für Erwachsene einen festen Platz in der deutschsprachigen Literaturszene erarbeitet. Nach erfolgreichen Jugendbüchern wie „Erebos“ und Saeculum“ wandte sie sich mit Romanen wie „Fünf“, „Blinde Vögel“ und „Die Verratenen“ zunehmend an erwachsene Thrillerfans. Ihre Werke zeichnen sich durch psychologische Tiefe, komplexe Plots und überraschende Wendungen aus Sie versteht es, aktuelle Themen wie Technologie, KI, Überwachung und psychologische Abgründe in packende Geschichten zu verweben.
Die Stadtbibliothek Saarlouis lädt alle Thrillerfans und Liebhaber spannender, psychologisch dichter Literatur zu einem unvergesslichen Abend ein. Erleben Sie die Spannung und Raffinesse von Ursula Poznanskis Erwachsenenromanen live.
Die Lesung bietet die Möglichkeit, ausgewählte Passagen aus „Das Signal“ zu hören, und gewährt Einblicke in die Entstehung der packenden Thriller von Ursula Poznanski. Außerdem können die Leserinnen und Leser Fragen an die Autorin stellen und signierte Exemplare erwerben.
Die Veranstaltung der Stadtbibliothek Saarlouis und der Buchhandlung Bock & Seip findet am Donnerstag, 12. März 2026, um 19:00 Uhr im Theater am Ring (Kaiser-Friedrich-Ring 26, 66740 Saarlouis) statt. Einlass ist um 18:30 Uhr.
Karten zum Preis von 16 € (ermäßigt 14 €) gibt es bei der Buchhandlung Bock & Seip und den Vorverkaufsstellen von Ticket Regional. Online sind die Karten unter www.ticket-regional.de erhältlich.
Ein Abend für alle Thrillerfans und Liebhaber psychologisch dichter, literarisch anspruchsvoller Spannung. Ein Muss für Leserinnen und Leser, die Literatur suchen, die unter die Haut geht. (Aé)


Bild: Christian Kaufmann
Straßenverkehrsbehörde am 04.03.2026 geschlossen
Am Mittwoch, den 04.03.2026, bleibt die Straßenverkehrsbehörde der Europastadt Saarlouis wegen einer internen Fortbildung ganztägig geschlossen.
Neu im Team: Lena Geyer
„Herzlich willkommen im Team der Europastadt Saarlouis“, hieß Bürgermeister Carsten Quirin die neue Mitarbeiterin Lena Marie Geyer willkommen. Seit Anfang des Jahres ist die Sozialarbeiterin im Amt für Familien und Soziales für mobile Jugendarbeit und Streetwork zuständig.
Sie bringt vielfältige Erfahrungen aus ihrem Studium, ihrer vorherigen Arbeit im Jugendtreff und ihrer Tätigkeit im Booteam e.V. mit. Mit einem Bachelor-Abschluss in Kindheitspädagogik und einem laufenden Master-Studium in psychosozialer Beratung der Sozialen Arbeit verfolgt sie das Ziel, junge Menschen bestmöglich zu unterstützen und ihnen Räume zum Entfalten zu schaffen.
Im Rahmen ihrer Tätigkeit in der Jugendarbeit im YOU – Das Jugendbüro engagiert sich Lena Marie Geyer insbesondere für die Mädchenarbeit. Ihr Herzensprojekt ist der Treff „YOU GO GIRL“, der immer am ersten Mittwoch im Monat stattfindet und jungen Frauen einen Raum für Austausch, Projekte und Gemeinschaft bietet. In Zusammenarbeit mit Anette Plewka, Leiterin YOU-Das Jugendbüro und weiteren Kooperationspartnern organisiert sie derzeit einen Mädchenflohmarkt.
Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Organisation und Planung von vielfältigen Angeboten. Für die Osterferien bereitet sie derzeit abwechslungsreiche Aktivitäten für Jungs, Mädchen und Jugendliche vor, darunter Mobile Treffs, bei denen sie ihre Leidenschaft für Sport und Kreatives einbringen möchte. Bei positiver Resonanz will sie diese Formate auch außerhalb der Ferienzeiten fortführen und ausbauen.
Ein besonderes Anliegen ist Lena Marie Geyer auch die Unterstützung queerer Menschen. Durch die Mitarbeit in verschiedenen Arbeitskreisen setzt sie sich aktiv für Akzeptanz und Sichtbarkeit ein. Zudem legt sie großen Wert auf Präventions- und Beteiligungsarbeit, die sie durch die Beteiligung an unterschiedlichen Initiativen und dem Saarlouiser Jugendforum vorantreibt. Ein weiteres Projekt ist die Mitwirkung an der Organisation der Berufsorientierungsmesse „YOUR FUTURE“, bei der Jugendliche praktische Einblicke in Berufe erhalten können.
In ihrer Funktion als Streetworkerin trägt sie maßgeblich dazu bei, das Leben junger Menschen positiv zu gestalten und sie in ihrer persönlichen Entwicklung zu stärken.

Foto: Katharina Motsch
Bildtext: Sabine Schmitt, Anette Plewka und Bürgermeister Carsten Quirin heißen Lena Geyer (von links) willkommen im Team der Europastadt Saarlouis.
Großer Erfolg der Ausstellung „Ach was. Loriot – Künstler, Kritiker, Karikaturist“.
Erweiterte Öffnungszeiten und Führungen zur Ausstellung „Ach was“ – Loriot in der Ludwig Galerie Saarlouis ab März 2026
„Loriot wirkt. Wir öffnen deshalb die Tore, um der so hohen Zuschauerzahl überhaupt gerecht werden zu können“, sagt Oberbürgermeister Marc Speicher. „Wir führen kurzfristig einen langen Donnerstag ein. Und samstags und sonntags können Besucherinnen und Besucher schon früher kommen und dafür länger bleiben, um die so bundesweit viel beachtete Ausstellung genießen zu können.“
Aufgrund der großen Nachfrage erweitert die Ludwig Galerie Saarlouis zur aktuellen Ausstellung „„Ach was“ – Loriot“ ab 1. März 2026 ihre Öffnungszeiten: Ab 1. März wird die Galerie samstags und sonntags jeweils von 12 bis 18 Uhr geöffnet sein. Zusätzlich bietet das Haus ab kommender Woche auch einen langen Donnerstag an, sodass die Ausstellung dann ab dem 5. März donnerstags immer bis 19 Uhr zu sehen sein wird.
Öffnungszeiten Ludwig Galerie ab 1. März 2026
Di, Mi, Fr: 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr
Do: 10 bis 13 und 14 bis 19 Uhr
Sa, So, Feiertagen: 12 bis 18 Uhr
Zusätzlich bieten die Ludwig Galerie am Samstag, 7. März, jeweils um 13 Uhr und um 15 Uhr öffentliche, kostenlose Führungen durch die Loriot-Ausstellung an.
Der Eintritt ist frei.
Weitere Infos: Ludwig Galerie Saarlouis Tel.: 06831/6989811 oder per Mail: LudwigGalerie@saarlouis.de

Trinkwasser wird abgestellt
Im Zuge von Reparaturarbeiten im Bereich Saarwellinger Straße und Knorscheider Straße im Stadtteil Hoxberg ist es erforderlich, am Donnerstag, 26. Februar 2026 von ca. 8 Uhr bis ca. 13 Uhr das Trinkwasser abzustellen.
Die Stadtwerke Lebach GmbH & Co. KG werden bemüht sein, die Beeinträchtigung so gering und so kurz wie möglich zu halten und bitten um Verständnis. Bei Rückfragen stehen Mitarbeiter der Stadtwerke unter Tel. 06881/ 96167-0 oder über den Bereitschaftsdienst Tel. 0172/ 2752122 zur Verfügung.
„Journal“ unter neuer Leitung
Das „Journal“ in der Lebacher Fußgängerzone hat Tradition – und behält deshalb auch unter der neuen Inhaberin seinen Namen. Stefanie Katgely hat die Gaststätte im Januar übernommen und am 6. Februar die offizielle Eröffnung mit vielen Stammgästen gefeiert. „Der Name muss einfach bleiben“, sagt die neue Inhaberin und berichtet, dass sich auch sonst nicht viel ändert. So gibt es nach wie vor Karlsberg Ur-Pils frisch gezapft vom Fass im Ausschank. Und selbstverständlich alle üblichen alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränke.
Für die Handballer des SC Lebach ist das „Journal“ neuerdings die Vereinskneipe. Die örtlichen Dartvereine haben hier ebenfalls ihre Heimat und tragen ihre Liga-Spiele im Nebenraum aus. Für Fußball-Fans werden u.a. die Spiele der Bundesliga sowie der UEFA Champions League live übertragen.
Das „Journal“ öffnet montags bis freitags um 17 Uhr, samstags um 15 Uhr sowie sonntags bereits um 13 Uhr.

Geänderte Öffnungszeiten der Stadtbibliothek Saarlouis am 26.02.2026
Die Stadtbibliothek Saarlouis ist am Donnerstag, 26. Februar 2026 nur vormittags von 10:30 Uhr bis 13:00 Uhr geöffnet.
Nachmittags ist die Bibliothek wegen Vorbereitungen für die Lesung „„WÄNN DE NEME WÄÄSCHT“ – Finissage zur Ausstellung „LOU MOL LO – Alfred Gulden – 50 Jahre Mundart geschlossen.
Ab 18 Uhr ist der Besuch der Ausstellung möglich.
Um 19 Uhr beginnt die Lesung.
Die Goldfische
Am Samstag, 28. Februar 2026, um 20 Uhr ist die gefeierte Inklusionskomödie „Die Goldfische“ zu Gast im Theater am Ring in Saarlouis. Die Bühnenfassung des gleichnamigen Kinohits überzeugt mit einer temporeichen Geschichte, die Witz und Herz vereint. Das Stück erzählt mit entwaffnender Offenheit von Normalität, Vorurteilen und ungewöhnlichen Freundschaften.
Die Geschichte basiert auf dem erfolgreichen Film „Die Goldfische“ von Alireza Golafshan, der 2019 zum Publikumserfolg wurde und das Prädikat „besonders wertvoll“ erhielt. Nun kommt der Stoff in einer pointierten Theateradaption nach Saarlouis – als ebenso rasante wie berührende Tragikomödie.
Im Zentrum steht der ehrgeizige Banker Oliver, dessen Leben nach einem schweren Unfall aus der Bahn gerät. Während der Reha trifft er auf die Wohngruppe „Die Goldfische“: die blinde Magda, den stillen Michi, den autistischen Rainman und Franzi, die glamourliebende junge Frau mit Down-Syndrom. Schnell erkennt Oliver eine vermeintlich perfekte Gelegenheit: Unter dem Deckmantel eines Gruppenausflugs will er sein Schwarzgeld über die Grenze schmuggeln – schließlich rechnet er nicht damit, dass irgendjemand einen Bus voller Menschen mit Behinderung genauer kontrolliert. Doch der Plan läuft anders als gedacht, denn seine neuen Mitreisenden verfolgen ganz eigene Ziele.
Mit feinem Humor und spürbarer Spielfreude erzählt die Inszenierung von Selbstbestimmung, Zusammenhalt und der Kraft, gesellschaftliche Schubladen zu sprengen. Dabei gelingt ihr der Balanceakt zwischen Komik und Tiefgang: Pointierte Dialoge treffen auf berührende Momente, Situationskomik auf ehrliche Emotionen. Gerade dieser respektvoll-freche Blick auf das Thema Inklusion macht den besonderen Reiz des Abends aus.
Auf der Bühne steht ein hochkarätiges Ensemble, darunter die aus der Filmfassung bekannte Schauspielerin Luisa Wöllisch. Die Produktion – entstanden in Zusammenarbeit renommierter Theaterhäuser – setzt auf dynamische Szenenwechsel, präzises Timing und eine klare, moderne Bildsprache, die die Roadtrip-Atmosphäre des Originals lebendig werden lässt.
„Die Goldfische“ ist damit weit mehr als eine Komödie: Das Stück verbindet großes Unterhaltungstheater mit einem aktuellen gesellschaftlichen Thema und lädt das Publikum dazu ein, über den eigenen Blick auf „Normalität“ nachzudenken – ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit viel Charme und Lebensfreude.
Das Gastspiel im Theater am Ring verspricht einen ebenso unterhaltsamen wie bewegenden Theaterabend, der zeigt, wie kraftvoll und verbindend Humor sein kann. Eintrittskarten gibt es an allen Ticket Regional Vorverkaufsstellen so wie online unter www.ticket-regional.de

Bild: Chris Gonz
Saarlouis wird die Chance haben, Kernregion für Wasserstoff zu werden: Oberbürgermeister Marc Speicher im Austausch mit Geschäftsführern von Creos Deutschland
Die Geschäftsführung der Creos Deutschland GmbH war auf Einladung des Saarlouiser Oberbürgermeisters Marc Speicher zu Gast im Saarlouiser Rathaus. Oberbürgermeister Speicher und Wirtschaftsförderer Alexander Guß empfingen die Geschäftsführer Rafael Sierra Garrido und Frank Gawantka zu einem Austausch über die aktuelle Situation der Energieinfrastruktur sowie die Herausforderungen der Energiewende in der Region.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand der Ausbau der Infrastruktur für Wasserstoff. Hierbei spielt die Dillinger Hütte, die einen großen Teil ihres Betriebsgeländes auf Rodener und damit Saarlouiser Bann hat, eine zentrale Rolle.
„Saarlouis und das Saarland brauchen für grünen Stahl made in Saarland eine Anbindung an Wasserstoff. Wir haben als Europastadt Saarlouis ein hohes Interesse daran, dass Saarlouis und Dillingen Anschluss an das europäische Wasserstoffnetz haben werden. Dazu hat Creos unsere volle Unterstützung. Saarlouis und Dillingen haben die Chance, eines der größten Wasserstofftäler Europas zu werden. Das bietet uns große Chancen und zusammen mit dem von uns angestoßenen ökologischen Industriegebiet auf dem Lisdorfer Berg im Süden der Stadt haben wir damit einen klaren Standort- und Wettbewerbsvorteil für die anstehenden 2030er-Jahre“, so Speicher. „Daher sind wir froh, dass Creos hier investiert und Dillinger mit dem grünen Stahl ein industriepolitisches Jahrhundertprojekt auch hier auf Saarlouiser Bann realisiert“, so Speicher weiter.
Auch Wirtschaftsförderer Alexander Guß hob die Bedeutung stabiler Rahmenbedingungen hervor: „Für Unternehmen ist Planungssicherheit ein entscheidender Faktor. Als Stadt sehen wir uns in der Rolle, als vermittelnde Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Energieversorgern und Verwaltung zu fungieren, um gemeinsam tragfähige Lösungen für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Saarlouis zu entwickeln.“
Der Austausch wurde von allen Beteiligten als konstruktiv und zukunftsorientiert bewertet. Ziel ist es, den Dialog fortzuführen und gemeinsam konkrete Lösungsansätze zu entwickeln, um Saarlouis als starken Wirtschaftsstandort in einer sich wandelnden Energielandschaft weiter zu positionieren.

Foto: Pressestelle Saarlouis
Bild v.l.: Rafael Sierra Garrido, Rafael Gawantka, Mark Speicher, Alexander Guß
GESINE CUKROWSKI „Sorry Tarzan, ich rette mich selbst“
Gesine Cukrowski zählt zu den renommiertesten deutschen Schauspielerinnen in Film, Fernsehen und Theater. Auf Einladung der Stadtbibliothek Saarlouis, der Buchhandlung Bock & Seip und des Zonta Club Saarlouis e.V. stellt sie am Donnerstag, 5. März 2026 im Theater am Ring Saarlouis ihr erstes Buch „Sorry Tarzan, ich rette mich selbst : Raus aus der Klischeefalle“ vor.
Der Kulturbetrieb liebt junge Heldinnen, starke Mütter und alte Weise – nur Frauen mittleren Alters kommen in seinen Erzählungen kaum vor. Mit „Sorry Tarzan, ich rette mich selbst : Raus aus der Klischeefalle“ legt die Schauspielerin Gesine Cukrowski ein Buch vor, das genau diese Leerstelle sichtbar macht. Bei der Lesung im Theater am Ring rückt sie jene Mechanismen ins Licht, mit denen Kultur und Medien weibliche Biografien sortieren, bewerten und aussortieren.
Bekannt ist Gesine Cukrowski seit vielen Jahren als Schauspielerin aus Film, Fernsehen und Theater. Ihre berufliche Laufbahn umfasst zahlreiche Produktionen, in denen sie sehr unterschiedliche Frauenfiguren verkörperte. Cukrowski spielte die Gerichtsmedizinerin Dr. Judith Sommer in der Krimiserie „Der letzte Zeuge“ an der Seite von Ulrich Mühe und Jörg Gudzuhn. In der Krimiserie „Letzte Spur Berlin“ spielte sie von 2015 bis 2022 die Ehefrau von Kriminalhauptkommissar Oliver Radek. Seit Februar 2023 verkörpert sie die Hauptrolle der Schweriner Hotelchefin Eva de Vries in der ZDF-Vorabendserie Hotel Mondial.
Parallel zu ihrer Arbeit vor der Kamera entwickelte sich bei ihr zunehmend ein kritischer Blick auf die Art und Weise, wie Frauen dargestellt werden. Diese Erfahrungen bilden einen zentralen Ausgangspunkt ihres Buches. Cukrowski schreibt aus der Innensicht eines Kulturbetriebs, der Frauen gern feiert, solange sie jung, begehrenswert oder dekorativ klug sind. Danach wird es still. Männer dürfen altern, Frauen verschwinden. Nicht aus Böswilligkeit, sondern aus Gewohnheit. Das macht die Sache komplizierter und politischer.
Cukrowski argumentiert nicht theoretisch, sondern aus Erfahrung. Ihre Beobachtungen lassen sich mühelos über die Filmbranche hinaus lesen – als Kommentar zu einer Gesellschaft, die Gleichberechtigung gern behauptet, solange sie nichts kostet. Seit mehreren Jahren engagiert sie sich öffentlich für eine differenziertere Darstellung von Frauen in den Medien. Gemeinsam mit der Journalistin Silke Burmester initiierte sie die Initiative „Let’s Change the Picture“, die sich für mehr Vielfalt und Realismus bei der Darstellung von Frauen einsetzt. Für dieses Engagement erhielten sie den Ehrenpreis Inspiration des Deutschen Schauspielpreises. Im März 2025 wurde Gesine Cukrowski für ihr langjähriges Eintreten für Frauenrechte und Gleichstellung mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Die Lesung in Saarlouis stellt Fragen nach Sichtbarkeit, Relevanz und kultureller Bequemlichkeit. Und sie erinnert daran, dass Veränderung nicht immer laut beginnt. Manchmal reicht nur ein Satz oder eine Absage an Tarzan.
Gesine Cukrowskis Buch ist kein Ratgeber und keine Abrechnung, sondern ein präziser Blick auf die Mechanik kultureller Bilder. Es fragt, warum Selbstbestimmung noch immer als Ausnahme gilt und warum weibliche Biografien so oft ein unsichtbares Ablaufdatum tragen. Die Pointe liegt im Titel: Wer sich selbst rettet, entzieht sich einem Narrativ, das lange als selbstverständlich galt.
Die Lesung in der Stadtbibliothek Saarlouis ist damit weniger Literaturabend als leise Intervention. Tarzan wird nicht bekämpft. Er wird schlicht nicht mehr gebraucht.
Die Veranstaltung der Stadtbibliothek Saarlouis und der Buchhandlung Bock & Seip in Kooperation mit Zonta Club Saarlouis e.V. findet am Donnerstag, 5. März 2026 um 19:00 Uhr im Theater am Ring (Kaiser-Friedrich Ring 26, 66740 Saarlouis) statt. Einlass ist um 18:30 Uhr.
Karten zum Preis von 16 € (ermäßigt 14 €) gibt es bei der Buchhandlung Bock & Seip und den Vorverkaufsstellen von Ticket Regional. Online sind die Karten unter www.ticket-regional.de erhältlich.


Autor: Georg André
Volbeat By Rebel Monster – A Tribute To Volbeat
Wann: 09.05.2026
Wo: Losheim am See Eisenbahnhalle
Einlass: 18:30 Uhr / Beginn: 20:00 Uhr
Karten an allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional und Eventim
Veranstalter: SG Kultur – Sascha Gimler 0170 3153437
Bildrechte: Willi Wrede
Volbeat By Rebelmonster – A Tribute To Volbeat
09. Mai 2026 Losheim am See, Eisenbahnhalle
Tickets an allen VVK von Eventim und Ticket Regional
Die ultimative Tribute-Show für alle Volbeat-Fans!
Volbeat By Rebel Monster – A Tribute To Volbeat
Über 200 erfolgreiche Shows im In- und Ausland sprechen eine klare Sprache: Rebel Monster ist die führende Volbeat-Tribute-Band und bringt den unverwechselbaren Sound und die mitreißende Bühnenenergie der dänischen Rockgiganten live auf die Bühne. Volbeat hat sich mit ihrem einzigartigen Stil – einer Mischung aus Metal, Rockabilly und Rock’n’Roll – in den letzten Jahren weltweit einen Namen gemacht. Ihre Musik vereint Fans unterschiedlichster Genres und Altersgruppen, von Metalfans über Rockabillies bis hin zu Bikern. Und genau diese Magie bringt Rebel Monster in authentischer Perfektion zu ihren Shows. Pure Spielfreude und mitreißende Performance. Rebel Monster ist weit mehr als nur eine Coverband: – Authentische Songinterpretationen: Der Sound und die Power von Volbeat, perfekt umgesetzt. Energiegeladene Bühnenshow: Mit Leidenschaft und Spielfreude schaffen Rebel Monster eine Atmosphäre, die jeden mitreißt. Musik für alle Fans: Hier treffen sich Musikliebhaber aller Genres und Generationen – der gemeinsame Nenner ist der Spaß an der Musik! Ein Abend voller Hits und purer Rock-Energie. Von Klassikern wie „Still Counting“ bis zu modernen Hymnen wie „Lola Montez“ – Rebel Monster garantiert ein Konzerterlebnis, das der Originalband in nichts nachsteht. Sichere dir jetzt dein Ticket und erlebe die ultimative Volbeat-Tribute-Show live in Losheim am See in der Eisenbahnhalle!


Maifest auf der Burg Siersberg mit Kulinarik und Musik von Eddie Gimler
Wann: 01.05.2026 / Wo: Burg Siersberg in Rehlingen Siersburg
Beginn: 10:00 Uhr
Veranstalter: SG Kultur, 01703153437
Bildrechte: Sascha Gimler
Maifest auf der Burg Siersberg in Rehlingen Siersburg mit Live Musik von Eddie Gimler am 1. Mai 2026 um 10 Uhr
Maifest auf der Burg Siersberg mit Kulinarik und Musik von Eddie Gimler Am Freitag, den 1. Mai 2026, laden die Gemeinde Rehlingen-Siersburg und die SG Kultur zu einem besonderen Highlight ein: dem traditionellen Maifest auf der historischen Burg Siersberg. Ab 10:00 Uhr erwartet die Besucher ein Tag voller Genuss, Geselligkeit und hochkarätiger Musik in einer der schönsten Kulissen des Saarlandes. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die „Flammerei“ serviert knusprige Flammkuchen, während die „Weinscheune“ aus Hüttersdorf eine Auswahl erlesener Weine präsentiert. Wer es moderner mag, kommt bei „Tuni Snack“ aus Saarbrücken mit frischen Burgern und Wraps auf seine Kosten. Auch der Klassiker, die Rostwurst, darf nicht fehlen. Abgerundet wird das Angebot durch eine Auswahl an Cocktails, kühlem Bier und alkoholfreien Getränken. Ab 15:00 Uhr sorgt der überregional bekannte Gitarrist Eddie Gimler für die passende musikalische Unterhaltung. Die Veranstalter bitten die Besucher höflichst, mitgebrachte Musik ab Beginn des Live-Auftritts einzustellen, um das Konzerterlebnis für alle Gäste zu gewährleisten. Die Siersburg ist nicht nur ein Denkmal hochmittelalterlicher Baukunst, sondern bietet auch einen der spektakulärsten Ausblicke auf die Täler von Saar und Nied bis hin zum lothringischen Hügelland.
Anfahrt/Parken: Parkmöglichkeiten stehen am Sportplatz Siersburg (Am Hautzenbuckel) zur Verfügung. Von dort führt ein etwa 15-minütiger Fußweg hinauf zur Burg.
Eintritt: Frei!
Die Gemeinde und die SG Kultur freuen sich darauf, gemeinsam mit zahlreichen Ausflüglern und Familien einen unvergesslichen Maifeiertag in historischem Ambiente zu verbringen.


Wanderausstellung zum Fotowettebwerb „LebensART SaarMitte8 – Leben und Kunst in der Region“ – Ab 23. März im Rathaus-Foyer
Die Stadt Lebach und die LAG SaarMitte8 laden zur Wanderausstellung ihres Fotowettbewerbs 2025 ein. Die Vernissage findet am 23. März 2026 um 18 Uhr im Foyer des Lebacher Rathauses statt.
Unter dem Motto „LebensART SaarMitte8 – Leben und Kunst in der Region“ zeigten 39 Fotografinnen und Fotografen mit kunstvoll in Szene gesetzten Landschaften, Wetterphänomenen, Momentaufnahmen und künstlerischen Alltagsmotiven ein breites Spektrum an Bildideen. Aus insgesamt 106 eingereichten Arbeiten, von denen 103 in die Jurybewertung kamen, galt es, die besten Fotografien auszuwählen – jene, die durch Originalität, technische Finesse und künstlerische Komposition besonders überzeugten. 13 dieser Werke wurden schließlich für die Ausstellung ausgewählt und zugleich im neuen LebensART SaarMitte8-Fotokalender veröffentlicht, der bei den Ausstellungen und in den beteiligten Gemeinden erhältlich ist.
Die ausgewählten Bilder spiegeln das Leben in der Region auf vielfältige, farbenfrohe und berührende Weise wider – kreativ, authentisch und mit Liebe zum Detail.
Die Bilderausstellung verbleibt jeweils vier Wochen in den beteiligten Kommunen der LAG SaarMitte8. In Lebach ist die Wanderausstellung bis zum 20. April während der Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.

Geschäftsführung der Arbeitskammer des Saarlandes zu Besuch in Saarlouis
Oberbürgermeister Marc Speicher begrüßte den Hauptgeschäftsführer der Arbeitskammer des Saarlandes, Thomas Otto, sowie die Geschäftsführerin Beatrice Zeiger zu einem Fachgespräch über aktuelle arbeits- und sozialpolitische Fragestellungen im Rathaus der Stadt Saarlouis.
Im Mittelpunkt des Treffens standen die derzeitige Situation der Beschäftigten im Saarland, Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt sowie die Beratungs- und Unterstützungsangebote der Arbeitskammer. Darüber hinaus stand der Austausch zwischen Stadt und Arbeitskammer im Mittelpunkt.
Oberbürgermeister Marc Speicher unterstrich den Wert des Dialogs: „Gerade in Zeiten des wirtschaftlichen Wandels ist es wichtig, die Perspektiven der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Blick zu behalten. Die Arbeitskammer leistet hier eine wertvolle Arbeit und ist für viele Menschen ein unverzichtbarer Ansprechpartner.“
Der Besuch verdeutlichte die Bedeutung eines kontinuierlichen Austauschs zwischen der kommunalen Ebene und der Arbeitskammer, um soziale und arbeitsmarktbezogene Themen gemeinsam und lösungsorientiert zu begleiten.

Bildtext: Hauptgeschäftsführer Thomas Otto, Geschäftsführerin Beatrice Zeiger und Oberbürgermeister Marc Speicher beim Besuch im Saarlouiser Rathaus.
Bild: Sascha Schmidt
ALFRED GULDEN „WÄNN DE NEME WÄÄSCHT“
Finissage zur Ausstellung der Stadtbibliothek Saarlouis
„LOU MOL LO – Alfred Gulden – 50 Jahre Mundart“
Wänn de neme wääscht/ woo de schdescht/ Wänn de neme wääscht/
wohin de gescht/ wänn de neme wääscht/ wääa de bescht
So beginnt die erste Strophe eines Liedes von Alfred Gulden. Es spricht einen Orientierungslosen, ja, „Bodenlosen“, einen, der seinen Halt verloren hat, einen Heimatlosen an. Dem „Wänn“ folgt aber im zweiten Teil der Strophe ein „Dann“:
Dann mach dai Auen zou/ ganz fäscht, dann lou/ en daich mòòl ren, en Rou/ lòss da Zeit, lòss da Zeit/ geh en daich ren, geh weit/ zereck, woo de häakomm bescht/
Im Lied kommt genau das vor, was ein Thema der Reihe „ALFRED GULDEN – 50 Jahre Mundart“ der Stadtbibliothek Saarlouis und auch der dazugehörigen Ausstellung „LOU MOL LO“ ist: Sprache schafft Heimat, Identität.
1975 erschien der erste Mundartgedichtband „Lou mol lo laida“ von Alfred Gulden, 1976 der zweite „Naischt wii Firz em Kòpp“. In den 1970er gab es eine Zuwendung zum Dialekt in Zentraleuropa. Die regionalen Sprachen und Sprachen von Minderheiten wurden von verschiedensten Autoren für ihre Werke verwendet. Die Akteure sahen im Dialekt das Identitätsstiftende, das zugleich aber auch über Nationalgrenzen verbindend war, da der Dialekt nicht an der Zollstation aufhörte. Der Dialekt war Heimat, Heimat dort, wo man zu Hause ist. Die Heimat, die der Dialekt schafft, kann auch über Grenzen gehen. Auch unseren Dialekt, das Mosel-Fränkische, spricht man hüben wie drüben. Hört man seine Sprache, fühlt man sich nicht mehr so verloren. Akteure dabei waren Alfred Gulden und auch der progressive, elsässische Dialekt-dichter André Weckmann.
Alfred Gulden hatte für die Vernissage der Ausstellung den Titel „Mutter´s Sprache“ gewählt. Im gleichnamigen Essay zeigte er (s)einen ganz persönlichen Zugang zum Dialekt. Für die Finissage zur Ausstellung wählte er als Titel sein für ihn wichtiges Lied „WÄNN DE NEME WÄÄSCHT…“ „In diesem Lied sei vieles von dem, was er unter Herkunft, Rückbesinnung, Identitätsstiftung verstehe“ so Alfred Gulden.
Daher auch ein sehr passender Titel für die Abschlussveranstaltung der Reihe der Stadtbibliothek Saarlouis „Alfred Gulden 50 Jahre Mundart“ und die Finissage der Ausstellung „LOU MOL LO“.
In „WÄNN DE NEME WÄÄSCHT“ liest der Autor Texte wie “Der Heimatdichter als Mundartautor”, zeigt einen Film, und vor allem sind einige seiner Lieder zu hören (die er seit langer Zeit wieder öffentlich singt). Die Finissage ist eine der letzten Gelegenheiten, die Ausstellung „Lou Mol Lo“ in der Stadtbibliothek Saarlouis zu sehen, bevor sie am nächsten Tag schließen wird. Alfred Gulden wird an diesem Abend auch noch mal explizit über die Ausstellung, die Idee dahinter und die darin gezeigten Werke reden.
Die Stadtbibliothek Saarlouis lädt mit Alfred Gulden zu „WÄNN DE NEME WÄÄSCHT“
am Donnerstag, 26. Februar 2026 um 19 Uhr in ihre Räume im Theater am Ring ein. Der Eintritt ist frei!


„Ein Leben ohne Saarlouis ist möglich, aber sinnlos“ – Große Loriot-Ausstellung bis Juni in Saarlouis
Loriot in Saarlouis – „Einer der wichtigsten Momente in meiner bisherigen Amtszeit“, sagte OB Marc Speicher, bekennender Loriot-Liebhaber, zur Ausstellungseröffnung, in die er, stilecht, mit Loriots berühmter Bundestagsrede einführte. Bis 7. Juni läuft die Ausstellung „Ach was. Loriot – Künstler, Kritiker und Karikaturist“ in der Ludwig Galerie. Sie zeigt das umfangreiche Werk eines der bedeutendsten deutschen Nachkriegskünstler.
„Vicco von Bülow steht für eine Vielfalt der Schaffenskraft, die selten ist“, betonte OB Speicher. „Oft wurde er dem Vorwurf ausgesetzt, er sei unpolitisch. Er selbst hat in einem Interview darauf hingewiesen, dass er jemand sei, der eigentlich die Bürger kritisiere – und das auf eine Weise, die man im ersten Moment sehr unterhaltsam findet und erst im zweiten Moment feststellt, dass der Blick sich gegen einen selbst richtet. Er kritisiert nicht die vermeintlich da oben, sondern diejenigen, die in einer Demokratie Verantwortung tragen für ein Gemeinwesen – nämlich die Bürgerinnen und Bürger, und das hat er auf geschickte Art und Weise getan, wie das bei denkbar wenigen der Fall gewesen ist. Er war also der demokratischste Kabarettist, wobei auch dies nur eine Facette seines mannigfaltigen Œuvres ist. Zeichner, Filmemacher, Schauspieler, Autor – von Bülow traf den deutschen Ton und sein Lebenswerk überdauert ihn. Er wird einer der großen Künstler Deutschlands bleiben. Die große Ausstellung zu ihm – als einer von so wenigen Stationen und als erste Station nach Frankfurt und Oberhausen – hier in Saarlouis zu haben ist eine große Ehre und vor allem Freude“, so Speicher.
Till Kapotsy-Bliss bereitete vor drei Jahren in Frankfurt eine Ausstellung für die Satire-Zeitung Pardon vor, kam dabei in Kontakt mit der Tochter von Loriot, Susanne von Bülow. In einem langen Gespräch eröffnete sie ihm ihre Befürchtung, dass das Werk ihres Vaters aus dem Fokus der Öffentlichkeit verschwinden könne. Es folgten Idee, Konzept, aufwändige Recherchen im Loriot-Archiv in seinem Zuhause in Ammerland: „Das ganze Haus atmete Loriot“, erinnerte sich Kapotsy-Bliss. „Er selbst war zwar schon tot, aber seine Frau lebte zu dem Zeitpunkt noch und seine Tochter Susanne hat sehr stark geholfen. Wir konnten aus dem Vollen schöpfen.“ Das Konzept der Ausstellung: „Von der Wiege bis zur Bahre, eine komplette Lebensschau.“
Nach Frankfurt war die Ausstellung in der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen zu sehen bevor sie nach Saarlouis kam. Beide Orte ergänzten die ursprüngliche Schau um eigene Akzente und Ausstellungsteile. So sind in der Ludwig Galerie Loriot-Hommagen saarländischer Künstlerinnen und Künstler Catrin Raber, Jonathan Kunz, Bernd Kissel zu sehen, die im Rahmen einer Hommage zu Loriots 100. Geburtstag entstanden sind.
Auch darüber hinaus: „Es treibt mich immer um, wo es Berührungspunkte zum Saarland gibt“, erklärte Dr. Claudia Wiotte-Franz, Leiterin der Ludwig Galerie. Neben dem gemeinsamen filmischen Werk, das in Zusammenarbeit mit dem Neunkircher Film- und Fernsehproduzenten Günter Rohrbach waren da noch zwei weitere: „1973 gewann Loriot die Goldene Europa für die Figur Wumms. Loriot selbst war zwar verhindert, dafür kam Wim Thoelke nach Saarbrücken und nahm den Preis entgegen.“ Und dann gab es noch den Telecabinet-Sketch, in dem Frau Krakowski eröffnet: „Mein Bekannter und ich waren im letzten Sommer auf einem Campingplatz bei Saarbrücken. Dort war es sehr sauber.“ Und Herr Blühmel, alias Loriot, gibt ihr zu Antwort: „Ach was!?“
Die Ausstellung „Ach was. Loriot – Künstler, Kritiker und Karikaturist“ ist bis 7. Juni den üblichen Öffnungszeiten der Ludwig Galerie zu sehen. Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches museumspädagogisches Begleitprogramm. Alle Infos und Details unter saarlouis.de/ludwiggalerie.


Fotos: Sascha Schmidt
Buddhistische Mönche aus Ladakh schaffen ein Sandmandala in Saarlouis
Vom 23. bis 28. Februar werden buddhistische Mönche aus Ladakh zu Gast in Saarlouis sein und in den Räumen der Buchhandlung Bock & Seip (Großer Markt 2, 66740 Saarlouis) ein traditionelles tibetisches Sandmandala errichten. Die öffentliche Gestaltung, spirituelle Zeremonien und die abschließende Zeremonie zur Auflösung des Mandalas machen die mehrtägige Aktion zu einem besonderen kulturellen und spirituellen Ereignis für die Region.
Ein Sandmandala ist eine alte Tradition des tibetischen Buddhismus: feinkörnig gefärbter Sand wird zu einer streng geometrischen, symbolisch aufgeladenen Darstellung des Universums und bestimmter Gottheiten aufgetragen. Jedes Element — Linien, Farben, Punkte — hat präzise Bedeutung und ist Teil einer sakralen Ikonographie, die Meditation, Heilung und spirituelle Segnung fördert. Die Praxis dient zugleich als Lehrbild für die buddhistische Einsicht in Vergänglichkeit und Leerheit.
Die Erstellung eines Sandmandalas ist ein hoch ritualisierter Prozess: nach einer Einstimmung und Weihe des Arbeitsortes zeichnen die Mönche zunächst die geometrischen Grundlinien, bevor sie mit kleinen Metalltrichtern (chak-pur) winzige Sandkörner punktgenau auftragen. Die Arbeit erfordert hohe Konzentration, Teamarbeit und handwerkliche Präzision — oft entstehen Mandalas über mehrere Tage hinweg.
Wenn das Mandala vollendet ist, wird es gesegnet und zur öffentlichen Verehrung freigegeben. Am Ende der Veranstaltung wird das Werk wieder zerlegt: Der Sand wird in einer festgelegten, rituell genau geregelten Reihenfolge entfernt, in ein Gefäß gesammelt und — meist feierlich — in fließendes Wasser entlassen. Diese Handlung symbolisiert die Vergänglichkeit aller Erscheinungen und die Weitergabe der Segnungen an die Welt.
Die buddhistischen Mönche aus Ladakh (Nordindien) sind international für ihre Mandala-Kultur und für Pilger- und Bildungsreisen bekannt. Solche Tourneen dienen dem kulturellen Austausch, der Vermittlung buddhistischer Praxis und oft auch der Unterstützung von Klöstern und Bildungsprojekten in Ladakh. Beispiele ähnlicher Tourneen und Bildungsprogramme durch Ladakh-Mönchsgemeinschaften sind in Berichten über frühere Mandala-Touren dokumentiert.
Die Buchhandlung Bock & Seip und die buddhistischen Mönche aus Ladakh laden alle Interessierten herzlich ein, während der gesamten Woche vorbeizuschauen und die Entstehung des Sandmandalas mitzuerleben. Besucherinnen und Besucher können den Mönchen bei ihrer stillen, hochkonzentrierten Arbeit über die Schulter schauen und so ein außergewöhnliches kulturelles und spirituelles Schauspiel aus nächster Nähe beobachten. Das Sandmandala bietet einen Moment der Ruhe, der Achtsamkeit und der Begegnung mitten im Alltag von Saarlouis.
Sandmandala malen FlyerVortrag Heimatkunde Lisdorf
Der Verein für Heimatkunde Lisdorf erinnert an den bedeutenden Sohn des Ortes: Ausstellung und Vortrag zum 175. Geburtstag von Prof. Dr. phil. Dr. theol. Jakob Ecker.
Anlässlich des 175. Geburtstages des in Lisdorf geborenen katholischen Theologen, Publizisten und Bibelübersetzers Prof. Dr. Dr. Jakob Ecker lädt der Heimatkundeverein Lisdorf am Sonntag, 8. März 2026, zu einer besonderen Vortragsveranstaltung ins LisDORFhaus ein.
Bereits ab 14 Uhr haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, das LisDORFhaus im Rahmen einer offenen Besichtigung kennenzulernen.
Um 16 Uhr beginnt die Informationsveranstaltung zum Leben und Werk Jakob Eckers. In einem kompakten Vortrag sowie einer begleitenden Ausstellung werden zentrale Stationen seines Wirkens vorgestellt. Präsentiert werden unter anderem Originalschriften, historische Publikationen sowie ausgewählte Textpassagen aus seinem theologischen Werk. Ergänzt wird die Veranstaltung durch Bildmaterial und eine digitale Präsentation.
Der Heimatkundeverein möchte mit diesem Nachmittag an einen der bedeutendsten Gelehrten erinnern, den Lisdorf hervorgebracht hat, und zugleich Einblicke in dessen umfangreiches Schaffen geben.
Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Liebe Grüße Herbert
PlakatentwurfSensibilisierungsaktion zum Thema K.O.-Tropfen
Im Rahmen der Aktion „Mich kriegst du nicht KO! – Gemeinsam stark gegen K.O.-Tropfen“ informierte das Sozialministerium gemeinsam mit der LAG Kommunale Frauenbeauftragte in der Faschingszeit saarlandweit über die unsichtbaren Gefahren durch K.O.-Tropfen.
K.O.-Tropfen stellen eine unsichtbare Gefahr dar. Gefährlich und besonders heimtückisch an den sogenannten K.O.-Tropfen ist, dass man sie in Mischgetränken kaum schmecken oder riechen kann. Oftmals werden junge Menschen, vor allem Mädchen und junge Frauen, Opfer sexueller Gewalt, nachdem ihnen – sei es durch Fremde oder durch Personen aus dem privaten oder beruflichen Umfeld – unbemerkt K.O.-Tropfen verabreicht wurden.
Viele Personen sind sich dieser unsichtbaren Gefahr nicht bewusst, deshalb ist Aufklärung umso wichtiger.
Erschreckend viele Menschen haben schon Erfahrung mit K.O.-Tropfen gemacht. Deshalb waren während der Faschingstage Aktionsteams der LAG kommunale Frauenbeauftragte in zahlreichen saarländischen Städten und Gemeinden unterwegs um auf die unsichtbare Gefahr der K.O.-Tropfen hinweisen.
Ein Team der kommunalen Frauenbeauftragten Annette Pirrong, Astrid Brettnacher und Sigrid Gehl war auch in der Saarlouiser Altstadt unterwegs mit dem Ziel auch die Wirtinnen und Wirte für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren und darüber zu informieren.

Foto: Mike Mathes
Bildtext v.l.: die kommunalen Frauenbeauftragten Astrid Brettnacher, Annette Pirrong und Sigrid Gehl unterwegs in Saarlouis mit Infomaterialien zum Thema Ko-Tropfen
Rathaussturm in Saarlouis
Wenn sich an Fetten Donnerstag die Tore des Rathauses öffnen, dann ist klar: Die närrische Zeit hat endgültig das Kommando übernommen. Auch in diesem Jahr wurde der Rathaussturm wieder zu einem echten Höhepunkt in Saarlouis!
Unter dem Motto „Film & Fernsehen“ übernahm die Verwaltungsspitze rund um Oberbürgermeister Marc Speicher die Hauptrolle in einem ganz besonderen Spektakel. Am Eingang des Rathauses erwartete die Faasendbozen niemand Geringeres als Slimer, der wohl bekannteste Geist aus den Ghostbusters-Filmen. Passend dazu stellte sich die Verwaltungsspitze mutig als Ghostbusters den närrischen Mächten.
Direkt neben dem Rathaus war bereits das närrische Gefängnis aufgebaut. Doch bevor es zur symbolischen Verhaftung kam, entschied das ehrwürdige Narrengericht über das Schicksal der Verwaltungsspitze. Mit spitzer Zunge, viel Humor und augenzwinkernden Vorwürfen wurde geprüft, ob die Verwaltung ihrer Pflicht gegenüber den Narren gerecht geworden war.
Das Urteil fiel – ganz im Sinne der Faasend: Die Verwaltungsspitze wurde verknackt und muss während der närrischen Tage symbolisch hinter Gittern Platz nehmen.
Im Anschluss übernahm das Stadtprinzenpaar der GKG Fraulautern Anuschka I. und Patrick II. feierlich die Regentschaft über Saarlouis und führt nun die Stadt durch die fünfte Jahreszeit – mit Frohsinn, Tradition und ausgelassener Stimmung.
Ein besonderer Dank gilt den Saarlouiser Faasendvereinen, die mit großem Engagement, Herzblut und viel ehrenamtlichem Einsatz diese Tradition Jahr für Jahr lebendig halten und den Rathaussturm erneut zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.
Saarlouis hat einmal mehr gezeigt: Wenn die Narren das Zepter übernehmen, stehen Gemeinschaft, Brauchtum und Lebensfreude im Mittelpunkt.

Bilder: Katharina Motsch
Rathaus gestürmt
Mit vereinten Kräften haben sich die Mitarbeitenden der Lebacher Stadtverwaltung gegen die Närrinnen und Narren gewehrt – trotz Unterstützung der Bundeswehr ist es nicht gelungen, an Fetten Donnerstag das Rathaus zu verteidigen. Letztlich musste Bürgermeister Klauspeter Brill den Rathausschlüssel rausrücken und wurde in Handschellen abgeführt. Die Macht haben jetzt bis zum Aschermittwoch das Lebacher Prinzenpaar, Ihre Lieblichkeit Prinzessin Jeannette I. und seine Tollität Prinz Carsten I.




Urheber wirtschaftlichen Erfolgs und der nobilia-Ansiedlung in Saarlouis: Einweihung Werner-Stickling-Straße
Nobilia ist ohne Werner Stickling nicht vorstellbar. Er hat das Familienunternehmen entscheidend geprägt, zu der wirtschaftlichen Stärke geführt, die es heute besitzt, und einen maßgeblichen Beitrag zur Ansiedlung sowie zur Weiterentwicklung in Saarlouis geleistet. Jetzt trägt die Straße, an der Nobilia der einzige Anrainer ist, seinen Namen.
Die betroffene Straße befindet sich direkt am Firmengelände von nobilia in Saarlouis. Mit der Benennung nach Werner Stickling wurde die enge Verbindung zwischen dem Wirtschaftsstandort Saarlouis und dem Unternehmen nobilia sichtbar gemacht. Zugleich würdigte die Stadt die unternehmerische Leistung des Firmengründers, der nobilia zu einem der bedeutendsten Küchenhersteller Europas aufgebaut hat.
Die offizielle Umbenennung der Straße wurde im Rahmen einer feierlichen Einweihung vollzogen. An der Zeremonie nahmen Vertreterinnen und Vertreter des Stadtrates, des Landtages, die Verwaltungsspitze sowie Verantwortliche von nobilia teil. Mit dabei waren unter anderem die beiden Töchter von Werner Stickling sowie der Vorsitzende der Gesamtunternehmensgruppe, Dr. Lars Bopf. Mit der Enthüllung des neuen Straßenschildes wurde die Umbenennung offiziell vollzogen und die Bedeutung der Ehrung für Stadt und Unternehmen sichtbar gemacht.
Oberbürgermeister Marc Speicher sieht in der Umbenennung einen wichtigen Impuls für den Wirtschaftsstandort Saarlouis: „Mit der Werner-Stickling-Straße würdigen wir eine Unternehmerpersönlichkeit, die weit über die Region hinaus gewirkt hat und zugleich fest in der Region verwurzelt ist. Nobilia steht für Innovationskraft, Verlässlichkeit und wirtschaftliche Stärke. Er trägt einen maßgeblichen Anteil daran, dass sich Nobilia hier in Saarlouis niedergelassen und weiterentwickelt hat. Die enge Verbundenheit des Unternehmens mit Saarlouis ist ein wichtiger Baustein für die positive Entwicklung unseres Standorts.“


Foto: Lutz Markus
Neuer Glanz mit altem Charme: Sporthalle In den Fliesen wird rundum erneuert
Eingangsbereich, Kabinen, Nassräume, Tribüne: Zurzeit erneuert die Europastadt Saarlouis mit der Sporthalle In den Fliesen eine ihrer wichtigsten Sportstätten. Im Mittelpunkt steht der eigentliche Sportbereich: Ein neuer Sportboden und ein moderner Prallwandschutz wurden bereits fertig gestellt. Aktuell laufen Maler- und Elektroarbeiten und im April soll dann die neue Teleskoptribüne eingebaut werden. Doch auch darüber hinaus hat sich einiges in der Sporthalle getan: Der neue Eingangsbereich für Vereine und Zuschauer wurde eingerichtet, die Kabinen sowie Nassräume erneuert und der Treppenaufgang neu verglast, sodass jetzt auch der Blick nach draußen möglich ist. Gleichzeitig tritt das Tageslicht nun durch satiniertes Glas in den Hallenbereich ein, sodass der Sport- und Spielbetrieb besser vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist. Auch das Dach der Fliesenhalle wird saniert.
„Die Arbeiten laufen auf Hochtouren“, erklärt Baubeigeordneter Gerald Purucker. „Die Halle wird einmal rundum erneuert und gleichzeitig bewahren wir den Charme der 70er-Jahre, in denen die Halle gebaut wurde.“ Bürgermeister Carsten Quirin ergänzt: „Die Sporthalle in den Fliesen ist eine der zentralen städtischen Sportstätten für Schul- und Vereinssport. Außerdem wird sie Austragungsstätte der Special Olympics Nationale Spiele 2026 sein.“ Ein Teil der Umbaumaßnahmen wird dabei durch das Land gefördert. „Erst die Bedarfszuweisungen des Ministeriums für Inneres, Bauen und Sport haben uns in die Lage versetzt, den Umbau der Fliesenhalle in dieser umfassenden Weise umzusetzen, wie wir uns das gewünscht haben.“

Bildtext: Von links: Mario Seyffardt, Projektleiter des Hallenumbaus, Baubeigeordneter Gerald Purucker und Bürgermeister Carsten Quirin in der Sporthalle In den Fliesen. Im Hintergrund zu erkennen sind bereits der neue Prallwandschutz sowie das sanierte Fensterglas.
Foto: Sascha Schmidt
Umfrage zur Kinder- und Jugendarbeit
Die Stadt Lebach hat eine Online-Umfrage zur Kinder- und Jugendarbeit bzw. zum Freizeitverhalten für alle, die in Lebach und den Stadtteilen leben oder sich oft in Lebach aufhalten, erstellt. Hintergrund ist es, herauszufinden, was im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit verbessert werden soll und welche Angebote sich die Eltern für ihre Kinder bzw. die Jugendlichen sich selbst wünschen.
Entsprechend der Altersgruppen werden fünf verschiedene Umfragen angeboten. Bei unter Zweijährigen sowie bei Kindern zwischen 3 und 6 Jahren werden die Eltern gebeten, den Fragebogen auszufüllen. Auch bei Kindern im Grundschulalter (5 bis 10 Jahre) richtet sich die Umfrage an die Eltern. Diese können die Umfrage aber gerne mit ihrem Kind gemeinsam ausfüllen. Außerdem gibt es eine spezielle Umfrage für Kinder und Jugendliche an weiterführenden Schulen (10 bis 19 Jahre) sowie eine für junge Erwachsene im Alter von 19 bis 26 Jahren.
In den Umfragen geht es um Fragen wie „Was mache ich in meiner Freizeit am liebsten?“, „Wo halte ich mich auf, welche Plätze nutze ich?“, „Welche Form der Unterstützung wünsche ich mir oder möchte ich mich vielleicht sogar selbst beteiligen?“, „Wie bin ich an Vereine oder Organisationen angebunden?“ usw.
Die Umfrage ist kostenlos, anonym und datenschutzkonform nach DSGVO. Mitmachen kann man ganz einfach über QR-Codes und Links, die im Lebacher Anzeiger, in Kindergärten und Schulen sowie auf den Social-Media-Kanälen der Stadt (Facebook, Instagram und WhatsApp) zur Verfügung gestellt werden.
„Mit dieser Online-Umfrage sprechen wir ganz bewusst die jeweiligen Zielgruppen an, um einen Überblick darüber zu erhalten, was Kinder und Jugendliche in ihrem Lebensumfeld, in ihrer Stadt bzw. in ihrem Dorf brauchen oder sich wünschen“, erklärt Bürgermeister Klauspeter Brill. „Je mehr Kinder und Jugendliche Rückmeldung geben, was gewünscht, gebraucht und gewollt ist, umso gezielter können wir reagieren. Auch wenn nicht jeder Wunsch umgesetzt werden kann, haben Kinder, Jugendliche und Eltern auf diese Weise eine Mitsprachemöglichkeit, um passgenauere Angebote zu schaffen.“

Der Sozialverband VdK Landesverband Saar stellt sich vor
In Zeiten sozialer Unsicherheiten steigen die Aufgaben auch in den Sozialverbänden.
Einer dieser Verbänden ist der Sozialverband VdK Landesverband Saar. Wer ist dieser Verband und was bietet er seinen Mitglieder? Der Sozialverband VdK Saarland e.V. setzt sich seit 75 Jahren erfolgreich für die Interessen seiner Mitglieder ein. Mehr als 60.000 Menschen sind Mitglied in Saarlands größtem Sozialverband.
Der Seniorenbeirat der Stadt Saarlouis möchte alle Interessierte recht herzlich zu diesem Vortrag einladen. Er findet am Dienstag, den 03. März 2026 um 16.00 Uhr im Speisesaal der AWO Seniorenresidenz, Prälat-Subtil-Ring 3a, 66740 Saarlouis statt. Referent ist Christian Gebhardt-Eich, stellvertretender Landesgeschäftsführer.
Rundum gute Laune im Plauderstündchen
Gute Laune, närrische Töne und viel Herzlichkeit: Die Faschingsfeier im Plauderstündchen war ein voller Erfolg. In fröhlicher Runde erlebten die Besucherinnen des Plauderstündchens einen heiteren und stimmungsvollen Nachmittag, der ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Musik und Lachen stand.
Für die musikalische Unterhaltung sorgte Manfred Wey, der mit bekannten Liedern schnell für beste Faschingsstimmung sorgte. Es wurde begeistert mitgesungen, geschunkelt und gelacht – die gute Laune war im ganzen Raum spürbar. Bei Berlinern und herzhaftem Laugengebäck blieb genug Zeit für Gespräche, Erinnerungen und viele fröhliche Momente.
Ein besonderes Highlight des Nachmittags waren die Auftritte der ehrenamtlichen Helferinnen Adele Speicher und Margret Michler. Mit einer schwungvollen Tanzeinlage und humorvollen kleinen Büttenreden trafen sie genau den richtigen Ton und sorgten für ausgelassene Stimmung und herzhaftes Gelächter. Eine rundum gelungene Faschingsfeier, die allen Beteiligten noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.
„Das Plauderstündchen zeigte einmal mehr, wie wichtig solche gemeinsamen Nachmittage sind: Sie bringen Menschen zusammen, schaffen Freude und lassen den Alltag für ein paar Stunden in den Hintergrund treten“, freut sich Quartiersmanagerin Jessica Fischer über den gelungenen Nachmittag.

Foto: Jessica Fischer