Four Imaginary Boys – A Tribute To The Cure
Pressetext: Four Imaginary Boys – A Tribute To The Cure
Wann: 28.11.2025/ Wo: Losheim am See, Eisenbahnhalle
Einlass: 18:00 Uhr / Beginn: 20:00 Uhr
Veranstalter: SG Kultur UG, 01703153437
Karten an allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional und Eventim
Bildrechte: Roberto Broch
Four Imaginary Boys – A Tribute To The Cure
Four Imaginary Boys – Deutschlands gefragteste sowie Europas meistgebuchte The Cure Tribute Band – besteht aus vier Herzblutmusikern, die sich seit 2006 leidenschaftlich dem Gesamtwerk von The Cure widmen und dem Geist der legendären Wave-Götter huldigen. Spricht man von The Cure, denkt man an die unverwechselbare und unnachahmliche Stimme von Robert Smith. Imitation oder gar Parodie verbieten sich, nur gut, dass es sich beim Frontmann der Four Imaginary Boys um einen vokalen Seelenverwandten zu handeln scheint. Dabei geht es den Four Imaginary Boys nicht darum, reine Klone ihrer Helden zu sein. Viel wichtiger ist ihnen, mit sphärischen Klängen und Soundflächen, die einzigartige Atmosphäre der Cure-Songs zu erzeugen und auf das Publikum zu übertragen. Somit sind die eigentlichen Stars des Abends die unvergänglichen Songs von The Cure, die Generationen von Gothic/Alternative/Pop-Bands bis heute geprägt haben.
Am 28 November 2025 könnt Ihr diese wirklich herausragende The Cure Tribute Band live in der Eisenbahnhalle in Losheim erleben.
Karten sind erhältlich an allen Vorverkaufsstellen von Eventim und Ticket Regional

Die Saarabstimmungen 1935 und 1955
Unter dem Titel „Die Saarabstimmungen 1935 und 1955 in Lebach – Wege nach Deutschland“, lädt der Ortsrat Lebach zusammen mit dem Historischen Verein und der Stadt Lebach am Mittwoch, 29. Oktober, 19.00 Uhr, zu einer Präsentationsveranstaltung in den Lebacher Ratssaal ein.
Referent ist Thomas Rückher, ein Kenner der saarländischen und insbesondere der Lebacher Geschichte. Er wird die Zusammenhänge der beiden Saarabstimmungen in Wort und Bild erläutern. Interessierte sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen.

Nachfolge Schwaggis: Bekannte Saarlouiser Gastronomin eröffnet Bistro Louis XIV in Saarlouiser Altstadt
Mitten in der beliebten Saarlouiser Altstadt wurde das Bistro Louis XIV eröffnet.
Ganz im Zeichen der deutsch-französischen Stadtgeschichte finden Saarlouiserinnen und Saarlouiser dort fortan Kulinarisches aus der deutschen sowie der französischen Küche auf der Speisekarte. Das Restaurant befindet sich in der Sonnenstraße 7 – einer Adresse, die vielen bereits lange bekannt sein dürfte: An gleicher Stelle befand sich jahrzehntelang das Restaurant „Zum Schwaggi“.
Ende 2024 verabschiedeten sich die ehemaligen Betreiber nach jahrzehntelanger Arbeit in den wohlverdienten Ruhestand. Dankenswerterweise erklärten sie sich bereit, den Gastronomiebetrieb dennoch so lange aufrechtzuerhalten, bis ein geeigneter Nachfolger gefunden werden konnte. Der Oberbürgermeister bezeichnete das Lokal als „festen Bestandteil der Saarlouiser Identität“ und äußerte die Hoffnung, dass die lange Tradition des Betriebes auch in Zukunft fortgeführt wird.
Jetzt konnte die neue Inhaberin, Nicole Walmroth, als Saarlouiser Mädchen und erfahrene Gastronomin zahlreiche erste Gäste in den altbekannten Räumlichkeiten begrüßen. Auf Einladung der neuen Gastronomin übernahm der Saarlouiser Oberbürgermeister Marc Speicher zusammen mit Nicole Walmroth das Zapfen der ersten Biere vom Fass.
„Wir haben nicht nur als Stadtverwaltung ein natürliches Interesse am Wohlergehen unserer Einzelhändler und Gastronomiebetriebe. Auch persönlich freue ich mich, dass der Kult von ‚Schwaggis‘ erhalten bleibt. Mit Nicole Walmroth haben wir eine aufgeschlossene und kompetente neue Inhaberin gefunden, die eine Tradition fortführt und gleichzeitig neue Akzente setzt. Louis XIVund die Verbindung von deutscher und französischer Küche passen ausgezeichnet mitten ins Herz der Europastadt Saarlouis“, so der Oberbürgermeister.
Marc Speicher zapfte gemeinsam mit der neuen Wirtin die ersten Pils und wünschte Frau Walmroth allezeit gutes Gelingen und viel Freude an der Arbeit. Die Verwaltungsspitze freut sich, dass die Adresse auch in Zukunft eine Bereicherung des gastronomischen Angebots darstellen wird.
Auch wenn eine alte Weisheit zur Nahrungsaufnahme empfiehlt, „morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettelmann“ zu speisen, kann man im Louis XIV nicht nur mittags königlich genießen – die Öffnungszeiten lauten derzeit:
Dienstag bis Samstag von 11:30 Uhr bis 14:30 Uhr sowie ab 17:00 Uhr.
Montag und Sonntag Ruhetag.

Bild v.l.: Oberbürgermeister Marc Speicher und neue Inhaberin Nicole Walmroth.
Foto: Peter Speth
Sicherheit für Saarlouiser Kinder: Warnwesten für Schulanfänger
Für einen sicheren Schulweg der jüngsten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer wird unter anderem auf leuchtende Unterstützung gesetzt: An der Römerbergschule in Roden wurden gemeinsam mit der Kreisverkehrswacht Saarlouis, der Kreissparkasse Saarlouis und den Saarland Versicherungen über 85 neongelbe Warnwesten an die neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler übergeben.
Die Übergabe fand in fröhlicher Atmosphäre statt: Die Kinder der Römerbergschule begrüßten ihre Gäste mit einem „Römerberg-Tanz“, den sie für die ganze Schule einstudiert hatten. Der Tanz fand bei allen Anwesenden großen Beifall.
Die Saarland Versicherungen und die Kreissparkasse Saarlouis hatten die Warnwesten gemeinsam mit der Kreisverkehrswacht Saarlouis bereitgestellt. Hubert Lambert, der Geschäftsführer der Kreisverkehrswacht, und der erste Vorsitzende Maik Müller dankten für die wertvolle Unterstützung und die langjährige Partnerschaft. Auch René Seelbach, Marketing-Chef der Saarland Versicherungen, sowie Thomas Wolf, Vertriebsdirektor der KSK, und Bettina Ehl, Leiterin des Marktmanagements, betonten die Bedeutung der Aktion für die Sicherheit der jüngsten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.
Oberbürgermeister Marc Speicher ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, persönlich bei der Übergabe dabei zu sein: „Unsere Kinder sollen sicher in der Stadt unterwegs sein – ob auf dem Weg zur Schule, zum Sport oder zu Freunden. Die Warnwesten sind ein einfaches, aber wirkungsvolles Mittel, um die Sichtbarkeit zu erhöhen und Unfälle zu vermeiden. Ich danke allen Partnern, die sich hier gemeinsam für die Sicherheit unserer Jüngsten engagieren.“
Die Europastadt Saarlouis unterstützt die Initiative der Kreisverkehrswacht und ihrer Partner ausdrücklich. Ziel ist es, mit gezielten Maßnahmen die Verkehrssicherheit in der Stadt weiter zu verbessern – besonders für die Jüngsten, die gerade ihren neuen Lebensabschnitt als Schulkind beginnen.

Sicherheit geht vor: Die Erstklässlerinnen und Erstklässler sind künftig im Straßenverkehr gut zu erkennen.
Bild: Sophia Tull
St.-Martins-Feiern in allen Stadtteilen

In allen elf Lebacher Stadtteilen finden rund um St. Martin traditionelle Umzüge und Feiern statt. Zum Auftakt sind am Freitag, 7. November, in Aschbach Kinder, Jugendliche und Erwachsene eingeladen, gemeinsam St. Martin zu feiern. Der Abend beginnt um 17.30 Uhr in der Kirche mit einer Martinsfeier, gestaltet von der Kinderkirche und der Kita. Anschließend bewegt sich der Zug durch die Straßen „Zum Hermel“ und „Auf der Acht“ zum Maternusheim, wo das Feuer entzündet wird und die Brezeln verteilt werden.
Am Samstag, 8. November wird in Dörsdorf St. Martin gefeiert. Um 17.30 Uhr wird in der Kirche eine Andacht stattfinden, die von der Kita mitgestaltet wird. Die Spielgemeinschaft der Musikvereine Steinbach und Dörsdorf begleiten den Martinsumzug zum Martinsfeuer. Die Freunde der Feuerwehr laden zum gemütlichen Beisammensein und zur Brezelausgabe am Feuerwehrgerätehaus ein. In Knorscheid wird am gleichen Tag (Samstag, 8. November) gegen 17.30 Uhr auf dem Dorfplatz das Martinfeuer entzündet und auch in Falscheid sind Groß und Klein eingeladen, sich ab 17 Uhr am St. Martinsumzug zu beteiligen. Start ist hier am Dorfgemeinschaftshaus.
Unter der bewährten Organisation der Kulturgemeinschaft findet der Martinszug in Gresaubach am Sonntag, 9. November, statt. Beginnend um 17.30 Uhr mit einer Feierstunde in der Pfarrkirche „Herz-Jesu“. Anschließend ziehen die Kinder mit ihren Laternen zum Dorfplatz. Dort wird das Martinsfeuer entzündet und die Kinder erhalten ihre Martinsbrezeln.
Die Martinsfeier in Thalexweiler findet am Dienstag, 11. November, statt und beginnt um 17.30 Uhr mit einer Andacht in der Kirche – mitgestaltet von Kindern der Kindertagesstätte. Gegen 18 Uhr stellt sich der St. Martinszug in der Friedhofstraße vor der Kirche auf. Für die musikalische Begleitung sorgt der Musikverein. Er begleitetet den Zug bis zum Feuerwehrgerätehaus, wo von der Feuerwehr des Löschbezirks Thalexweiler das große Martinsfeuer entzündet wird. Für das leibliche Wohl ist vor Ort bestens gesorgt.
Der Martinsumzug in Landsweiler findet am 11. November statt, die Feier in der Kirche beginnt um 17.30 Uhr. Anschließend ziehen Groß und Klein gemeinsam zum Schulhof, um dort das Martinsfeuer zu entzünden. Für die Bewirtung sorgt der Förderverein der Grundschule St. Barbara.
Am Mittwoch, 12. November, findet unter Federführung des Ortsrates die traditionelle St. Martinsfeier in Lebach statt. Beginnend mit einem Wortgottesdienst um 17.30 Uhr in der katholischen Pfarrkirche, mitgestaltet vom katholischen Kindergarten. Gegen 18 Uhr stellen sich die Kinder neben dem Kirchengebäude vor dem Haupteingang (Treppe in der Pfarrgasse) auf. Von der Pfarrgasse geht es – angeführt von St. Martin auf dem Pferd – die Marktstraße hinunter, über die Theelbrücke und in die Poststraße. Auf dem Bitcher Platz entzündet die Freiwillige Feuerwehr des Löschbezirks Lebach das Martinsfeuer und die Ortsratsmitglieder verteilen die Martinsbrezeln. Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt von einer Bläsergruppe, für das leibliche Wohl sorgen die Malteser mit Heiß- und Kaltgetränken.
Am Freitag, 14. November, findet der St. Martinsumzug in Steinbach statt, zu dem der Freundeskreis der Feuerwehr Steinbach die Bevölkerung herzlich einlädt. Los geht es um 17.30 Uhr in der Pfarrkirche mit einer Martinsandacht. Diese wird mitgestaltet von den Vorschulkindern der Kindertagesstätte Steinbach. Der anschließende Martinszug, der musikalisch vom Spielmanns- und Fanfarenzug „Blau-Weiß“ Steinbach umrahmt wird, führt zum Martinsfeuer auf dem Festplatz. Die Bewirtung dort übernimmt der Freundeskreis der Feuerwehr Steinbach.
In Niedersaubach und in Eidenborn beginnen die Martinsfeiern am 14. November jeweils um 17.30 Uhr. Von der Antoniuskapelle in Niedersaubach führt der Laternenumzug zum Peter-Adam-Platz, von der Eidenborner Kirche geht es zum dortigen Kulturzentrum.
Der Lebacher Bürgermeister Klauspeter Brill wünscht den Eltern und Großeltern, vor allem aber den Kindern viel Spaß und bedankt sich bei allen Ehrenamtlichen für die Organisation und Durchführung vor Ort: „Die Feiern zu St. Martin gehören zu den schönsten Traditionen in unserer Stadt – und ich freue mich sehr, dass sie auch in diesem Jahr wieder in allen elf Stadtteilen stattfinden. Die Ortsgemeinschaften laden dazu ein, gemeinsam mit leuchtenden Laternen durch die Straßen zu ziehen, Lieder zu singen und die Geschichte des heiligen Martin lebendig werden zu lassen. Mein Dank gilt den zahlreichen Ehrenamtlichen aus Vereinen, Feuerwehren, Kirchengemeinden und weiteren Organisationen, die die Feierlichkeiten vor Ort durchführen. Sie gestalten die Umzüge, kümmern sich um das leibliche Wohl und sorgen dafür, dass Jung und Alt gemeinsam feiern und das wärmende Martinsfeuer genießen können.“
Oberbürgermeister eröffnet Ausstellung zum 70. Jahrestag der Volksbefragung über das Saarstatut
Am 23. Oktober jährt sich zum 70. Mal die zweite Saarabstimmung, bei der über das sogenannte „Saarstatut“ entschieden wurde. Nachdem das Saargebiet infolge des Zweiten Weltkriegs zunächst unter französischer Kontrolle war, entstand 1947 das „Saarland“ – mit eigener Verfassung, eigener Regierung, sogar einer eigenen Fußballnationalmannschaft. Die Regierung unter Ministerpräsident Johannes Hoffmann (CVP) stand Frankreich politisch nahe und bevorzugte eine europäische Lösung, die weder einen Anschluss an Deutschland noch an Frankreich vorsah.
1954 einigten sich die westlichen Alliierten auf das „Saarstatut“, das einen neutralen Brückenstaat zwischen beiden Ländern schaffen sollte. Als die Saarländerinnen und Saarländer 1955 über ihre Zukunft abstimmten, lehnten 67,7 Prozent das Statut ab und votierten für eine Rückkehr zur Bundesrepublik Deutschland. Die Regierung Hoffmann trat daraufhin zurück. Das Saarland wurde zum 1. Januar 1957 Teil der Bundesrepublik.
Anlässlich des Jahrestages eröffnete Oberbürgermeister Marc Speicher in Victor’s Residenz die Ausstellung „70 Jahre Volksbefragung über das Saarstatut“. Die vom Heimatverein Rodena initiierte Schau gewährt Einblicke in die Geschichte der Region und beleuchtet zugleich das Wirken von Ministerpräsident Johannes Hoffmann. Auch dessen Enkelin war anwesend, um über ihren Großvater zu berichten.
Der Oberbürgermeister dankte Rodena sowie Victor’s für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und betonte die Bedeutung historischer Erinnerung:
„Das Saarland hat mit der Abstimmung Geschichte geschrieben. Deutschland und Europa sind zwei Seiten derselben Medaille. Dafür steht insbesondere die Europastadt Saarlouis, die als deutsch-französischste Stadt hier eine herausgehobene Stellung einnimmt.“
Das Bekenntnis zur deutschen Zugehörigkeit wurde zugleich zu einem wichtigen Schritt auf dem Weg zur deutsch-französischen Freundschaft, die bis heute als Fundament Europas gilt.
Aufgrund der großen Nachfrage wurde die kostenlose Ausstellung bis zum 27. Oktober verlängert. Sie ist samstags und sonntags von 12 bis 18 Uhr, an den übrigen Tagen von 13 bis 18 Uhr geöffnet.


Fotos: Peter Speth
Wiedereröffnung nach Umbau: Sporthaus Pieper startet modernisiert in die Zukunft
Nach einer rund dreieinhalbmonatigen Sanierungs- und Umbauphase hat das Sporthaus Pieper in Saarlouis wiedereröffnet. Zahlreiche interessierte Kunden nutzten den Eröffnungstag, um sich einen ersten Eindruck vom modernisierten Konzept des Traditionsunternehmens zu verschaffen.
Das Sporthaus Pieper ist Teil des 1885 gegründeten Familienunternehmens PIEPER, das mit seinen Häusern für ein vielfältiges Sortiment und persönliche Beratung steht. Insgesamt sind rund 320 Mitarbeiter auf etwa 12.500 Quadratmetern Verkaufsfläche tätig – verteilt auf vier Etagen des Haupthauses am Großen Markt sowie in den ausgelagerten Abteilungen PIEPER Sport, PIEPER Bücher und GM22.
Zur symbolischen Wiedereröffnung schnitt Geschäftsführerin Ursula Pieper gemeinsam mit Oberbürgermeister Marc Speicher und Bürgermeister Carsten Quirin das rosa Band durch. Begleitet wurden sie dabei von Wirtschaftsförderer Alexander Guss und Citymanagerin Kirsten Cortez von der Stadtverwaltung Saarlouis.
In seiner Ansprache würdigte Oberbürgermeister Speicher das Engagement des Unternehmens:
„Pieper ist ein fester Bestandteil unserer Innenstadt und ein wichtiger Pfeiler des Saarlouiser Einzelhandels“, so Speicher. „Ich freue mich sehr, dass mit dem modernisierten Sporthaus ein weiteres starkes Zeichen für die Zukunft gesetzt wurde – nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für den Wirtschaftsstandort Saarlouis. Das neue Konzept ist modern, durchdacht und mit viel Liebe zum Detail umgesetzt.“
Bild v.l.: Bürgermeister Carsten Quirin, Geschäftsführerin Ursula Pieper und Oberbürgermeister Marc Speicher
Foto: Lea Mathieu
Premieren-Lesung der Stadtbibliothek Saarlouis und der Buchhandlung Bock & Seip mit Tom Hillenbrand und seinem neuesten Krimi „Verhängnisvoller Champagner“
Prickelnde Spannung, feine Ironie und tiefgründige Einblicke in die Welt edler Tropfen. Am 6. November 2025, dem Ersterscheinungstag des 8. Luxemburg Krimis von Tom Hillenbrand, lädt die Stadtbibliothek Saarlouis und die Buchhandlung Bock & Seip zu einer exklusiven Lesung mit dem Bestsellerautor ein. Im Gepäck hat Tom Hillenbrand seinen neuen Kriminalroman „Verhängnisvoller Champagner“, der einmal mehr beweist, warum Hillenbrand zu den spannendsten Stimmen der deutschsprachigen Krimilandschaft gehört.
Diese Mal hat es der Luxemburger Koch Xavier Kieffer mit einem aufsehenerregenden Mord in einer Kellerei zu tun. Wer hätte gedacht, dass der Besuch eines Freundes in der Champagne ihn zu den dunklen Geheimnissen der Champagnerindustrie führen würde.
In „Verhängnisvoller Champagner“ entführt uns Tom Hillenbrand in die faszinierende Welt der Champagnerhäuser, wo Glanz und Genuss auf dunkle Machenschaften treffen. Zwischen prickelnden Bouquets und verdeckten Intrigen entspinnt sich ein packender Fall, der nicht nur Gourmets und Krimifans begeistern wird. Während seiner Recherchen in Paris, Reims und Luxemburg lernt der Koch, dass manchen jedes Mittel Recht ist, um im globalen Milliardengeschäft mit Schaumwein mitzumischen.
Freuen Sie sich auf einen Abend voller Genuss, Spannung und persönlicher Einblicke in Tom Hillenbrands Recherche und Schreibprozess. Im Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit, Bücher signieren zu lassen und mit dem Autor ins Gespräch zu kommen.
Die Stadtbibliothek Saarlouis und die Buchhandlung Bock & Seip laden zur Premieren-Lesung des neuen Xavier Kieffer Krimi „Verhängnisvoller Champagner“ am Donnerstag, 6. November 2025 um 19 Uhr in das Theater am Ring Saarlouis ein!
Karten zum Preis von 15 € (ermäßigt 12 €) gibt es bei der Buchhandlung Bock & Seip (u.a. in ihrer Filiale in Saarlouis, Großer Markt 2, Tel. 06831 50076-25, eMail: city.sls@bock-seip.de), bei den Vorverkaufsstellen von Ticket Regional und online unter www.ticket-regional.de.


Sacred Concerts – Duke Ellington trifft auf junge Spitzenensembles aus dem Saarland
Am Samstag, dem 15. November 2025, um 19:00 Uhr, verwandelt sich das Vereinshaus Saarlouis-Fraulautern in einen Ort großer Klangfarben, intensiver Emotionen und gelebter Spiritualität. Zwei der renommiertesten saarländischen Landesauswahlensembles – das JugendJazzOrchester Saar und der Landesjugendchor Saar – präsentieren gemeinsam Duke Ellingtons monumentales Werk „Sacred Concerts“ in der Fassung von John Høybye und Peder Pedersen.
Duke Ellington, einer der bedeutendsten Komponisten, Pianisten und Bandleader des 20. Jahrhunderts, nannte die Sacred Concerts einst „the most important thing I have ever done“. Für ihn waren sie mehr als Musik – sie waren ein künstlerisches Bekenntnis zu Glauben, Hoffnung und Menschlichkeit. Entstanden zwischen 1965 und 1973, verbinden die drei Sacred Concerts Jazz, Gospel, Spirituals, klassische Chormusik und Big-Band-Sound zu einem vielschichtigen Gesamtkunstwerk. Die Stücke sind zugleich tief spirituell und mitreißend rhythmisch, ernsthaft und lebensbejahend – Musik, die Brücken schlägt zwischen sakraler Tradition und moderner Ausdruckskraft.
Diese faszinierende Mischung wird in Saarlouis durch junge Musikerinnen und Musiker zum Leben erweckt, die mit Leidenschaft und großem musikalischem Können auf der Bühne stehen. Unter der Leitung von Martin Sebastian Schmitt (JugendJazzOrchester Saar) und Mauro Barbierato (Landesjugendchor Saar) entsteht eine Begegnung zweier Klangwelten, die sich gegenseitig inspirieren: die kraftvolle Energie einer Big Band trifft auf die klangliche Vielfalt eines Chores.
Die Aufführung ist nicht nur ein künstlerisches Ereignis, sondern auch ein eindrucksvolles Beispiel für die erfolgreiche Nachwuchsförderung im Saarland. Beide Ensembles sind Projekte des Landesmusikrats Saar bzw. des Saarländischen Chorverbands und bieten den talentiertesten jungen Musikerinnen und Musikern eine Plattform, um auf hohem Niveau zu musizieren. Hier wachsen künftige Profis heran, die zeigen, dass Begeisterung und Disziplin, Teamgeist und Kreativität zu musikalischen Sternstunden führen können.
Gerade in unserer Zeit, in der gesellschaftliche Spannungen, Unsicherheiten und Krisen die Nachrichten prägen, wirkt Ellingtons Musik aktueller denn je. Seine Sacred Concerts sind ein leidenschaftliches Plädoyer für Toleranz, gegenseitigen Respekt und die verbindende Kraft der Musik. Mit jedem Takt erinnern sie daran, dass Spiritualität nichts Abgehobenes ist, sondern eine zutiefst menschliche Haltung – getragen von Freude, Gemeinschaft und Hoffnung.
Das Konzert in Fraulautern verspricht einen Abend, der weit über die Grenzen klassischer Konzertformen hinausgeht. Swingende Rhythmen, emotionale Chorpassagen, mitreißende Soli und spirituelle Tiefe verschmelzen zu einem Gesamterlebnis, das Herz und Seele gleichermaßen berührt.
Wer die außergewöhnliche Energie junger Spitzenensembles erleben möchte und Jazz in seiner geistlichen Dimension kennenlernen will, sollte sich diesen Termin nicht entgehen lassen.
Tickets erhalten sie an allen Ticket Regional VVK-Stellen und online unter www.ticket-regional.de
Weitere Informationen erhalten sie per E-Mail an kulturservice@saarlouis.de oder telefonisch unter 06831 69890 -13 oder -16.
Foto: JugendJazzOrchester Saar



Bildtext: Das JugendJazzOrchester Saar steht am 15.11. gemeinsam mit dem Landesjugendchor Saar in Fraulautern auf der Bühne.
Mittagspausenführung im Stadtarchiv
Im Rahmen der alternierenden Mittagspausenführungen, der städtischen Einrichtungen in der Kaserne VI, wird im Stadtarchiv diesmal das Thema Ahnenforschung behandelt. Es werden grundlegende analoge Quellen wie genealogische Nachschlagewerke, Personenstandsurkunden, Melderegister und Totenzettel vorgestellt und Tipps gegeben, wie man bei einer Recherche am besten vorgeht. Die kurze Einführung richtet sich an Neulinge auf diesem Gebiet.
Treffpunkt: Stadtarchiv im 1. OG des Städtischen Museums, Mittwoch 29. Oktober, 12:30 Uhr.
Seniorenoktoberfest auf dem Großen Markt – Saarlouis feiert Gemeinschaft
Auf dem Großen Markt fand das diesjährige Seniorenoktoberfest der Europastadt Saarlouis statt. Rund 1.300 Seniorinnen und Senioren über 70 Jahre folgten der Einladung der Stadt, um gemeinsam einen Nachmittag mit Musik, Tanz und Begegnung zu verbringen – bei freiem Eintritt sowie kostenlosen Getränken und Speisen.
Beigeordneter Gerald Purucker eröffnete das Fest und begrüßte die anwesenden Gäste, darunter Vertreterinnen und Vertreter des Stadtrates. Ebenso richtete er Grüße an die Mitglieder des Senioren-, des Frauen- und des Integrationsbeirates sowie an die Ehrengäste, darunter Alfred Fuß (Bürgermeister a.D.) und Gabriel Mahren (Beigeordneter a.D.).
In seiner Ansprache betonte Purucker die Bedeutung des Festes als Ausdruck von Zusammenhalt und Dankbarkeit: „Dieses Fest ist ein Zeichen der Wertschätzung für unsere Seniorinnen und Senioren – und ein herzliches Dankeschön an alle, die hier gemeinsam feiern und unterstützen.“ Er sprach allen Mitwirkenden, insbesondere dem Organisationsteam und den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, seinen Dank aus.
Das Seniorenoktoberfest wurde von Birgit Cramaro (Seniorenmoderatorin) und Sabine Schmitt (Leiterin Amt für Familien und Soziales) organisiert. Unterstützt wurden sie von der Jugendfeuerwehr aus den Löschbezirken Innenstadt, West und Ost, dem Malteser Hilfsdienst Saarlouis sowie dem DRK-Ortsverband Saarlouis.
Für die musikalische Gestaltung sorgten die Original-Bubacher-Dorfdudler, während die Tänzerinnen und Tänzer des Lisdorfer Gesellschafts- und Karnevalsverein (LiGeKa) für Stimmung sorgten. SR-Moderator Michael Friemel führte durch das Programm und lobte die besondere Atmosphäre des Saarlouiser Oktoberfests: „Ein solches Fest ist nicht selbstverständlich – Saarlouis hat hier etwas wirklich Besonderes geschaffen.“
Im Verlauf der Veranstaltung kam auch Bürgermeister Carsten Quirin hinzu. Gemeinsam mit Gerald Purucker überreiche er kleine Aufmerksamkeiten an die beteiligten Tänzerinnen und unterstützte anschließend beim Austeilen der Speisen an die Gäste.
Das Seniorenoktoberfest ist fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders der Stadt Saarlouis und steht für Gemeinschaft, Wertschätzung und gelebtes Miteinander.


Seniorenoktoberfest 2025.2 v.l.: Beigeordneter Gerald Purucker, SR-Moderator Michael Friemel und Bürgermeister Carsten Quirin
Fotos: Sofia Behtash
„Nusshaus und die Kunst des Überzeugens“ – Lesung im Dialog – Alexander Peer und Andreas H. Drescher stellen ihre neuesten Werke in der Stadtbibliothek Saarlouis vor.
Ein Abend voller Geschichten, Humor und scharfer Beobachtungen erwartet das Publikum, wenn die Stadtbibliothek Saarlouis den österreichischen Autor Alexander Peer und den deutsche Schriftsteller Andreas H. Drescher in einer gemeinsamen Lesung am Dienstag, 04. November 2025 um 19 Uhr präsentiert. Im Fokus der Veranstaltung der Stadtbibliothek Saarlouis im Theater am Ring stehen Dreschers „Nusshaus“ und Peers „Die Kunst des Überzeugens“, zwei Werke, die auf ihren ganz persönlichen literarischen Wegen Fragen nach Identität und Kommunikation stellen und beantworten.
Alexander Peer, geboren in Österreich, zählt zu den eindrucksvollsten Stimmen der aktuellen deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. In seinem Buch „Die Kunst des Überzeugens“ widmet sich Peer der feinen Kunst der Überzeugung in zeitgenössischen Konfliktsituationen – eine Mischung aus philosophischer Reflexion und messerscharfer Alltagsbeobachtung. Peer gelingt es, rhetorische Mechanismen zu entlarven und zugleich das Bedürfnis nach Verständigung sichtbar zu machen. Er taucht dazu tief in eine Epoche ein und zeigt, wie sich charismatische Persönlichkeiten – von der einfachen Nonne Hildegard von Bingen bis zum Emporkömmling Napoleon Bonaparte – in fast aussichtsloser Lage rhetorisch befreit haben und dank Raffinesse oft unmöglich erscheinende Ziele erreichen konnten.
Andreas H. Drescher, deutscher Autor und vielseitiger Erzähler, präsentiert „Nusshaus“, den dritten Teil seines Velten-Grün-Zyklus über das Leben und Überleben von vier Generationen im Saargebiet. Auch in Dreschers Roman geht es um Kommunikation. „Nusshaus“ erzählt die Geschichte von Dela Iron, der Großtante von Michael Velten. Dela ist Näherin in einem Dorf von Bergmanns-Bauern an der französisch-deutschen Grenze. Sie wird 1912 im winzigen „Nusshaus“ geboren, in dem sie nahezu ihr ganzes Leben verbringen wird. Als Michael sie 1990 besucht, um mit ihr über den Tod seines Großvaters (ihres Schwagers) zu sprechen, tut sie alles, um diesem Thema aus dem Weg zu gehen und erzählt stattdessen die Geschichten ihres eigenen Lebens. Der Autor beleuchtet: Sprache als Brücke und als Barriere, die Rolle von Missverständnis und Interpretationsspielräumen sowie die Bedeutung von Kontext, Stimmführung und nonverbalen Signalen in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Auf der einen Seite die Erzählung von Dela, auf der anderen Seite, dass was ihr Großneffe hört und bewusst und unbewusst interpretiert, geprägt durch sein eigens Leben und die Geschichte seiner Vorfahren.
Die Zuhörer können sich auf eine unterhaltsame Lesung und ein lebhaftes Gespräch zweier Autoren aus ganz anderen regionalen und länderspezifischen deutschen Sprachwelten freuen. Es werden Macht, Einfluss und menschliche Motive thematisiert und ihren Einfluss auf die Rhetorik von Agitatoren. Es wird aufgezeigt wie Sprache beeinflusst, nicht nur in politischen Debatten, sondern auch im privaten Umfeld. Sprache als Brücke und als Barriere, die Rolle von Missverständnis und Interpretationsspielräumen sowie die Bedeutung von Kontext, Stimmführung und nonverbalen Signalen in der zwischenmenschlichen Kommunikation.
Der Dialog der zwei Werke und der beiden Autoren Alexander Peer und Andreas H. Drescher findet am Dienstag, 4. November 2025 um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Saarlouis statt. Einlass ist um 18:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.



Der Jugend gehört die Zukunft: Jugendforum setzt Impulse für Saarlouis
Zusammen schaffen für Saarlouis. Das fängt bei Kindern und Jugendlichen an. Daher hat die Europastadt die Jugendlichen der Stadt eingeladen. Im Theater am Ring fand das Jugendforum „Gemeinsam für Saarlouis“ statt. Eingeladen waren Jugendliche aus Saarlouis, um ihre Ideen, Wünsche und Anregungen für die Zukunft der Stadt einzubringen. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Amt für Familien und Soziales in Zusammenarbeit mit der kommunalen Jugendpflege, dem Citymanagement Saarlouis und dem YOU – Jugendbüro Saarlouis.
Oberbürgermeister Marc Speicher begrüßte die Teilnehmenden und hob in seiner Ansprache die Bedeutung von Jugendbeteiligung hervor: „Die Perspektive junger Menschen ist für unsere Stadtentwicklung unverzichtbar. Ihre Ideen und Sichtweisen bringen wertvolle Impulse in politische Entscheidungsprozesse ein“, so Speicher.
An verschiedenen Stationen erarbeiteten die Jugendlichen Themen zu Beteiligungsformen, Treffpunkten und Gestaltungsmöglichkeiten in Saarlouis. Dabei konnten sie beispielsweise über Jugendräte, Jugendzentren oder offene Beteiligungsformate diskutieren und ihre Vorstellungen auf einer großen Stadtkarte sowie mithilfe von Symbolen und Modellen festhalten.
Begleitet wurde das Forum von Anette Plewka, Fachkraft der kommunalen Jugendpflege, und Kirsten Cortez de Lobão vom städtischen Citymanagement. Unterstützt wurde das Projekt außerdem durch das Team des YOU – Jugendzentrums Saarlouis mit Julia Auth, Lana Adami, Mathis Diemer, André Piro und Joana Goebel. Ziel war es, praxisnah zu erfahren, wie Jugendliche ihre Stadt aktiv mitgestalten können – von Freizeitangeboten bis hin zu Beteiligungsprojekten.
Das Jugendforum soll künftig regelmäßig stattfinden und als Grundlage dienen, um die Mitwirkung junger Menschen an kommunalen Entscheidungen weiter auszubauen.

Foto 1: Citymanagerin Kirsten Cortez und Oberbürgermeister Marc Speicher

Foto 2: Citymanagerin Kirsten Cortez, Oberbürgermeister Marc Speicher und Anette Plewka

Fotos: Sofia Behtash
Schließung der Kompostierungsanlage Lisdorfer Berg am 28.10. und 01.11.2025
Die Kompostierungsanlage Lisdorfer Berg bleibt am Dienstag, 28. Oktober 2025, sowie am Samstag, 1. November 2025 (Feiertag Allerheiligen) geschlossen.
Am Freitag, 31. Oktober 2025, ist die Anlage wie gewohnt von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Ab Dienstag, 4. November 2025, gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.
Die aktuellen Öffnungszeiten sind auf www.saarlouis.de abrufbar.
„Pinktober“ in Saarlouis – Rathaus setzt Zeichen der Solidarität
Mit einer Beleuchtungsaktion am Rathaus beteiligte sich Saarlouis am weltweiten „Pinktober“. Eine Woche lang erstrahlte der Rathausturm in Pink – als sichtbares Zeichen der Solidarität mit an Brustkrebs erkrankten Menschen und zur Sensibilisierung für Vorsorge und Früherkennung.
Zum Auftakt der Aktion begrüßte Bürgermeister Carsten Quirin die Anwesenden im Foyer des Rathauses. In seiner Ansprache betonte er die Bedeutung gemeinsamer Verantwortung: „Pinktober erinnert uns daran, wie wichtig Aufmerksamkeit, Vorsorge und gegenseitige Unterstützung sind. Als Stadt wollen wir dazu beitragen, dass diese wichtigen Themen sichtbar werden“, so Quirin.
Kathrin Ebert von der ‚Frauenselbsthilfegruppe Krebs e.V.‘ informierte über die Arbeit ihrer Organisation und die Ziele des „Pinktober“. Auch Sigrid Gehl, Frauenbeauftragte der Europastadt Saarlouis, sprach über die Bedeutung von Aufklärung, Prävention und Unterstützung Betroffener.
Neben Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung und des Frauenbeirats nahmen auch die Stadtverordneten Christiane Böning und Annette Helfen (CDU-Fraktion), Patrice Odile Reuten (Bündnis für Saarlouis), Mitglieder der Jugendfeuerwehr Saarlouis sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger teil.
Kooperationspartner des Betrieblichen Gesundheitsmanagements der Stadtverwaltung, die AOK Saarland, war mit einem Informationsstand zur Gesundheitsprävention vor Ort. Zudem wurden Spenden für die Frauenselbsthilfegruppe gesammelt.
Mit der Beleuchtung des Rathausturms setzt Saarlouis ein sichtbares Signal für Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt.


Fotos 1 und 2: Sofia Behtash

Foto: Carsten Quirin
dm Frauenlauf in Saarlouis: Ein Abend voller Frauenpower
Mit einem neuen Teilnehmerinnen-Rekord und einer Atmosphäre voller Energie und Lebensfreude hat der dm Frauenlauf Saarlouis 2025 ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Bewegung gesetzt. 1.682 Frauen aus der gesamten Region verwandelten die Saarlouiser Innenstadt in ein lebendiges Sportareal – und machten die Europastadt einmal mehr zum Zentrum gelebter Frauenpower.
„Der Frauenlauf ist weit mehr als ein sportlicher Wettkampf – er ist Ausdruck unserer lebendigen Stadtgemeinschaft und ein Event, das verbindet“, betonte Sportbürgermeister Carsten Quirin, der gemeinsam mit Landrat Patrik Lauer die Teilnehmerinnen auf die Strecke entlang des Saaraltarms schickte. Quirin begrüßte im Ziel zahlreiche Finisherinnen persönlich und lobte die besondere Stimmung des Abends: „Saarlouis zeigt, wie Sport Menschen zusammenbringt – mit Begeisterung, Herz und einer ordentlichen Portion guter Laune.“
Bereits vor dem Start sorgten Yoga-Sessions, motivierende Beats und das Miteinander im Startbereich für echte Vorfreude. Ob Läuferinnen, Walkerinnen oder Unterstützerinnen – entlang der 6 km langen Strecke war die Begeisterung spürbar. Unterstützt wurde das Event von lokalen Partnern, engagierten Helfern und zahlreichen Musikgruppen, die das sportliche Erlebnis zu einem unvergesslichen Abend machten.
Neben sportlichen Spitzenleistungen standen vor allem Gemeinschaft und Emotion im Fokus. Die anschließende After-Run-Party mit der Band „Elliot“ rundete das Event gebührend ab.



dm Frauenlauf 2025 4 v.l.: Bürgermeister Carsten Quirin und Siegerin Janina Theobald
Fotos: Lea Mathieu
Bund würdigt Saarlouiser Projekt: Alter Pfarrgarten als Modell für gelungene Stadtentwicklung
Große Anerkennung für nachhaltige Stadtentwicklung in Saarlouis: Der Alte Pfarrgarten in Fraulautern wurde als eines von mehreren bundesweiten Vorzeigeprojekten des Städtebauförderprogramms Sozialer Zusammenhalt ausgewählt. Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen würdigt damit ein herausragendes Beispiel für nachhaltige, partizipative und sozial orientierte Stadtentwicklung. Der Alte Pfarrgarten zeigt in besonderer Weise, wie gemeinschaftliches Engagement, ökologische Verantwortung und bürgerschaftliche Teilhabe zusammenwirken können, um die Lebensqualität in einem Quartier dauerhaft zu stärken.
„Mit dem Alten Pfarrgarten ist es uns gelungen, ein Stück Stadt zurückzugewinnen – für die Menschen, die hier leben“, freut sich Oberbürgermeister Marc Speicher. „Diese Anerkennung zeigt, dass gelebte Teilhabe und ökologische Stadtentwicklung Hand in Hand gehen können.“
Auch Bürgermeister Carsten Quirin betont den Modellcharakter des Projekts: „Mit dem Alten Pfarrgarten ist ein Ort entstanden, der die Menschen im Stadtteil zusammenbringt. Er steht für das, was Städtebauförderung leisten kann: Begegnung, Gemeinschaft und Lebensqualität direkt vor der Haustür.“
Der rund 2.500 Quadratmeter große Alte Pfarrgarten liegt im Herzen von Fraulautern und wurde 2022 im Rahmen des Bund-Länder-Programms Sozialer Zusammenhalt umfassend neugestaltet. Aus einer zuvor brach liegenden Fläche entstand unter Federführung des Amtes für Freiflächen und Landschaftsplanung und der Stabsstelle Sozialer Zusammenhalt ein lebendiger, grüner Treffpunkt für alle Generationen. Die Umgestaltung wurde auf Grundlage eines breit angelegten Beteiligungsprozesses realisiert: Ideen und Anregungen aus der Bürgerschaft, insbesondere aus der Quartierkonferenz Fraulautern, flossen maßgeblich in die Planung ein. Der Saarlouiser Landschaftsarchitekt Carlos Stuckert setzte diese in ein offenes, einladendes Gestaltungskonzept um.
Auch das Quartiersmanagement Fraulautern, das den Entwicklungsprozess vor Ort begleitet hat, freut sich über die bundesweite Anerkennung. „Der Alte Pfarrgarten ist ein Gemeinschaftswerk vieler engagierter Menschen“, betont Quartiersmanagerin Jessica Fischer. „Von der ersten Idee bis zur Umsetzung war es ein offener Prozess, getragen von der Nachbarschaft, Initiativen im Stadtteil und engagierten Kolleginnen und Kollegen in den städtischen Ämtern. Das Ergebnis zeigt eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn Bürgerinnen und Bürger aktiv an der Gestaltung ihres Lebensumfeldes beteiligt werden.“
Die Gesamtkosten der Maßnahme betrugen rund 460.000 Euro und wurden zu gleichen Teilen von Bund, Land und der Europastadt Saarlouis getragen. Der Alte Pfarrgarten ist Teil des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) Fraulautern, das darauf abzielt, den Stadtteil nachhaltig zu stärken, soziale Strukturen zu fördern und die Aufenthaltsqualität zu verbessern.
Mehr Informationen über den Alten Pfarrgarten finden Sie auf der Website der Städtebauförderung unter: https://www.staedtebaufoerderung.info/SharedDocs/praxisbeispiele/DE/sozialer_zusammenhalt/SL_Saarlouis.html



Bilderbuchkino in der Stadtbibliothek Saarlouis
Am Dienstag, 4. November 2025, lädt die Stadtbibliothek Saarlouis um 15.30 Uhr alle Kinder von 5 bis 7 Jahren in ihre Räumlichkeiten im Theater am Ring zum Bilderbuchkino ein. Vorgestellt wird das Bilderbuch „Hotel Winterschlaf“. Mit wehendem Schwanz eilt der Fuchs durch den Herbstwald bis hin zu einem ganz besonderen Baum, der auf jedem Ast ein bunt bemaltes Häuschen beherbergt: dem Wald-Hotel. Der Fuchs bereitet sein Hotel für die müden Wintergäste vor, die bereits mit Schlafnuss, Schmusekissen oder Kuscheltier im Arm geduldig auf Einlass warten. Für jedes Waldtier hat der Fuchs ein gemütliches Bett bereitet, und während es draußen dicke Flocken schneit, kümmert sich der Fuchs liebevoll um seine Gäste. Ein Bilderbuch, das zum Träumen einlädt, und das nicht nur zur kalten Jahreszeit. Wer Lust auf die tolle Geschichte hat, sollte sich für das Bilderbuchkino anmelden, auch telefonisch möglich unter 06831/69890-60. Der Eintritt ist wie immer frei. Nach der Vorführung haben die Kinder die Möglichkeit zu malen oder in den zahlreichen Kinder- und Bilderbüchern zu stöbern. Natürlich gibt es an diesem Tag noch mehr Bücher über Tiere im Herbst und Winter zum Anschauen oder zum Ausleihen und ein vielfältiges Angebot an Kinder- und Jugendliteratur, Belletristik, Hörbüchern auf CD, Literatur zur Alltagsbewältigung und Bildung, für Hobby und Freizeit und DVDs.
Die Stadtbibliothek Saarlouis befindet sich im Theater am Ring, Souterrain, Eingang Lothringer Straße. Die Öffnungszeiten sind Montag und Dienstag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr und 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Donnerstag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr und 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr sowie Freitag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr.
Kinofilmreihe „Starke Frauen“
Die Frauenbeauftragten und das Frauennetzwerk im Landkreis Saarlouis laden zusammen mit dem Saarlouiser Kino ein zu einer Filmreihe der besonderen Art. Die Filmreihe “Starke Frauen“ soll positive weibliche Vorbilder stärker in den öffentlichen Focus stellen und damit Mädchen und Frauen Mut machen ihren eigenen Weg zu finden und zu gehen. Wir freuen uns, gemeinsam mit unseren Partnerinnen das Kino als Kulturort zu stärken und mit diesen besonderen Filmen den Blick auf weibliche Perspektiven in unserer Gesellschaft zu verändern.
Der beeindruckende Film “Orca“ läuft am Mittwoch, dem 05. November um 20 Uhr.
Der iranische Film „Orca“ ist eine Verbeugung vor einer Frau, die sich weder dem Regime noch toxischer Männlichkeit beugt. In kraftvollen Bildern erzählt Regisseurin Sahar Mosayebi eine Geschichte, die auf Tatsachen basiert.
Elham, eine junge geschiedene iranische Frau, sucht nach sich selbst, nachdem sie von ihrem Ehemann fast zu Tode geprügelt wurde. Sie findet Trost und Erlösung im Schwimmen und macht sich bald – ermutigt von ihrem Vater, einen Namen als herausragende Langstreckenschwimmerin.
Im Kampf um ihr Ziel zu erreichen: den Guinness- Rekord für das Erreichen der längsten Schwimmstrecke mit gefesselten Händen, muss sie politische, religiöse und persönliche Hindernisse überwinden. Denn die unnachgiebige Leiterin der Frauen-Leichtathletik im Iran, hält es für unmöglich, dass Frauen bei Wettkämpfen schwimmen und sich gleichzeitig so verhalten und kleiden, wie es der Islam verlangt. Aber schließlich findet sie einen Trainer, der bereit ist, ihr trotz der möglichen Folgen zu helfen. Auf diese Weise wurde sie zum Vorbild für viele junge Iranerinnen.
Eintritt 6,50 € Tickets online unter www.saarlouis.my-movie-world.de oder an der Abendkasse Capitol Movie World Saarlouis Deutsche Straße 14 Saarlouis

Neue Städtepartnerschaft auf dem Weg: Saarlouis besucht Favara
Auf dem Weg zur neuen Städtepartnerschaft besuchte Oberbürgermeister Marc Speicher mit einer Delegation aus Saarlouis die sizilianische Stadt Favara. Der Empfang vor Ort war herzlich – sowohl durch Politik und Verwaltung als auch und vor allem durch die Menschen auf den Straßen, die die Gäste von der Saar begeistert willkommen hießen.
Viele Einwohnerinnen und Einwohner Favaras haben bereits eine enge Verbindung zu Saarlouis, sei es durch Verwandte und Freunde, frühere Aufenthalte oder persönliche Lebensstationen in der saarländischen Stadt. Diese tiefe Verbundenheit war bei zahlreichen Begegnungen spürbar. Auf der zentralen Piazza Cavour brachte ein Bürger es auf den Punkt: „Wir müssen keine Partnerschaft schließen – wir sind schon längst Freunde!“
Zur offiziellen Begrüßung der Delegation aus Saarlouis berief die Stadt Favara eine öffentliche Sondersitzung des Stadtrats ein. Am Abend standen Gäste und Gastgeber beim traditionellen „Festa di San Giuseppe“, dem größten Stadtfest der Region, gemeinsam auf der Bühne – ein schönes Zeichen für die gelebte Nähe zwischen beiden Städten.
„Die Offenheit und Herzlichkeit, die wir hier erleben durften, zeigen, wie viel Freundschaft bereits jetzt zwischen Favara und Saarlouis besteht“, betonte Oberbürgermeister Marc Speicher. „Diese Partnerschaft wird nicht nur unsere Städte enger verbinden, sondern vor allem den Menschen neue Begegnungen und gemeinsame Erfahrungen ermöglichen.“
Mit diesem Besuch wurde ein weiterer Schritt in Richtung der geplanten Städtepartnerschaft gemacht. Diese soll nicht nur den Austausch zwischen Verwaltungen, sondern vor allem die Begegnung zwischen den Menschen fördern.

Bildtext:
Von links: Giuseppe Arnone, OB Marc Speicher, Miriam Mignemi und Bürgermeister Antonio Palumbo.
Bild: Sascha Schmidt
Ostwärts radeln – Vom Bliesgau nach Japan
Reisevortrag von Denise Hollmann und Luzia Peschin in Lebach
Zwei Frauen, zwei Fahrräder, ein Ziel: Denise Hollmann und Luzia Pesch sind in ihrem Sabbatical von der Haustür losgefahren, um die Welt mit eigenen Augen zu entdecken und es bis Japan zu schaffen.
Die genaue Reiseroute ergab sich unterwegs. Wenn die beiden morgens in den Sattel stiegen, wussten sie meist nicht, wo sie abends ihr Zelt aufschlagen werden. Diese Freiheit ist Geschenk und Aufgabe zugleich. Mit Neugier und Offenheit im Gepäck ergaben sich viele Begegnungen mit Menschen unterschiedlichster Kulturen und Religionen, die sie ungeahnte Gastfreundschaft erfahren ließen. Um mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen, statt nur in die Pedale zu treten, bestiegen sie Berge und legten Stopps zum Mitanpacken ein. Sie ernteten Oliven, mischten Beton und reparierten Fahrräder für Geflüchtete. Nicht nur die Reiseroute war ein Auf und Ab. Unterwegs stellten sie sich Herausforderungen und überwanden Tiefpunkte. Sie erzählen von Demonstrationen in Georgien, Waschritualen in Japan und stürmischen Nächten im Zelt. Am Ende der Reise stand die Erkenntnis, dass es mehr gibt, was uns Menschen eint, statt trennt.
Am Mittwoch, 26. November 2025, berichten Denise Hollmann und Luzia Peschin der Nikolaus Jung-Stadthalle von ihrem Reiseabenteuer, das sie mit dem Fahrrad vom Saarland bis nach Japan geführt hat. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei!



Halloweenmarkt Fraulautern
Achtung, Apokalypse in Fraulautern: Erster Halloween-Zombie-Markt am 31. Oktober 2025 lädt zum Gruseln, Genießen und Staunen ein
Fraulautern wird zur Gruselzone: Am Freitag, 31. Oktober 2025, findet von 17:00 bis 21:00 Uhr rund um das Vereinshaus Fraulautern der 1. Halloween-Zombie-Markt statt. Besucherinnen und Besucher erwartet ein einzigartiges Erlebnis zwischen Schauer und Spaß – mit furchterregenden Walking Acts, stimmungsvoller Musik und kulinarischen Highlights.
Ein Markt voller Gänsehaut-Momente
Mutige Gäste dürfen sich auf eine Geisterbahn im verlassenen Bundeswehrzelt, laufende Zombies, die durch die Menge wandeln, sowie historische Militärfahrzeuge freuen. Wer selbst zum Monster wird, hat beim Kostümwettbewerb die Chance auf tolle Preise: Das schönste Zombiekostüm wird mit FOG-Gutscheinen im Wert von 50 €, 30 € und 20 € prämiert.
Für die passende musikalische Stimmung sorgt DJ Joa mit Live-Saxophon, der den Marktplatz in einen schaurig-schönen Tanzboden verwandelt.
Kulinarischer Gruselgenuss und bunte Marktvielfalt
Neben dem Gruselspaß kommt auch der Genuss nicht zu kurz: Ein breites Angebot an Speisen und Getränken lädt zum Probieren ein – von Flammkuchen, Albondigas (Hackbällchen in Tomatensauce) und Kürbis-Kichererbsen-Eintopf über Langos-Burger (klassisch, mexikanisch, vegan und american) bis hin zu süßen Langos-Varianten mit Nutella oder Zimt & Zucker. Dazu gibt es Pommes mit Dips, Bier, Cocktails und vieles mehr.
Zahlreiche Stände bieten außerdem Weine & Liköre, Honigprodukte, Gewürze, handgefertigten Schmuck, Näh- & Stickwaren, Dekoartikel, Tücher, Loops, Haarbänder und viele weitere Geschenkideen an.
Unterstützung & Ziel des Projekts
Der Halloween-Markt wird aus Mitteln des Programms „Der Handel im Saarland – Zukunftskonzept 2030“ gefördert. Ziel des Projekts ist es, den stationären Handel sowie die Attraktivität saarländischer Städte und Stadtteile nachhaltig zu stärken.
Veranstalter & Schirmherrschaft
Der Markt wird organisiert von der Europastadt Saarlouis in Zusammenarbeit mit dem Citymanagement Saarlouis, der Fraulauterner Ortsinteressengemeinschaft für Handel, Handwerk & Gewerbe e.V. sowie dem Projekt BIWAQ – ErFolg² Saarlouis der Diakonie. Die Schirmherrschaft übernimmt Florian Schäfer (MdL).


Humor trifft Geschichte: Jürgen von der Lippe zu Gast in Saarlouis
Großer Besuch in der Europastadt: Im Rahmen seiner aktuellen Lesereise machte der bekannte Entertainer, Comedian und Autor Jürgen von der Lippe Station in Saarlouis. Mit seinem unverwechselbaren Wortwitz, feinem Humor und scharfer Beobachtungsgabe begeisterte der vielfach ausgezeichnete Künstler sein Publikum.
Der 1948 in Bad Salzuflen geborene Jürgen von der Lippe zählt seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Humoristen Deutschlands. Ob auf der Bühne, im Fernsehen oder als Autor: Jürgen von der Lippe versteht es meisterhaft, Sprache und Alltagsbeobachtungen zu einem humoristischen Gesamtkunstwerk zu verbinden.
Auch bei seinem Halt in Saarlouis wurde deutlich: Wer Jürgen von der Lippe live erlebt, bekommt mehr als nur Lacher. Er erhält auch Einblicke in die Kunst des Wortes, pointierte Gesellschaftsbeobachtungen und charmante Selbstironie.
Vor seinem Auftritt nutzten Oberbürgermeister Marc Speicher und Bürgermeister Carsten Quirin die Gelegenheit, den Künstler backstage persönlich zu begrüßen. In einem kurzweiligen Gespräch tauschten sie sich über das aktuelle Zeitgeschehen und die Stationen im Leben des Künstlers aus. Anschließend trug sich Jürgen von der Lippe als besondere Ehre in das Goldene Buch der Stadt Saarlouis ein – eine Geste, die er mit sichtlicher Freude und Humor entgegennahm.
„Es war eine ebenso unterhaltsame wie anregende Begegnung“, so Oberbürgermeister Marc Speicher. „Jürgen von der Lippe ist nicht nur ein Meister des Humors, sondern auch ein kluger Beobachter unserer Zeit.“
Mit seinem Besuch hinterließ Jürgen von der Lippe nicht nur viele Lacher, sondern auch einen bleibenden Eindruck – sowohl im Publikum als auch im Goldenen Buch der Stadt Saarlouis.

Kurz vor Beginn! Oberbürgermeister Marc Speicher und Bürgermeister Carsten Quirin waren Backstage zu Besuch bei Jürgen von der Lippe.
Bild: Sophia Tull
Stadt Saarlouis arbeitet an einer Nachhaltigkeitsstrategie
Die Europastadt Saarlouis will in Zukunft noch umweltfreundlicher, sozial gerechter und zukunftsfähiger werden. Dafür entwickelt die Stadt derzeit eine eigene Nachhaltigkeitsstrategie – und hat sich auf den Weg zur „Global Nachhaltigen Kommune Saarlouis“ (GNK)gemacht.
An diesem Prozess sind viele beteiligt: Innerhalb der Stadtverwaltung arbeitet ein sogenanntes Kernteam aus verschiedenen Ämtern und Fachbereichen an der Strategie. Gleichzeitig bringen sich auch Vertreterinnen und Vertreter aus der Saarlouiser Stadtgesellschaft ein – darunter Umwelt- und Sozialverbände, kirchliche und caritative Einrichtungen sowie lokale Initiativen und NGO´s. Sie sind in einer Steuerungsgruppe organisiert, die den Prozess begleitet und mitgestaltet.
Die Koordination innerhalb der Stadt übernehmen Dr. Andreas Ney (Umweltschutzbeauftragter) und Michael Leinenbach (Sozialplaner). Die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit werden anschließend den städtischen Gremien und dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt.
Anfang Oktober traf sich die Steuerungsgruppe, um die zentralen Handlungsfelder und Leitlinien der künftigen Nachhaltigkeitsstrategie zu erarbeiten. Der zuständige Beigeordnete, Gerald Purucker, begrüßte die Teilnehmenden:
„Ich freue mich sehr, dass wir in Saarlouis gemeinsam als Stadtgesellschaft an einer Nachhaltigkeitsstrategie für Saarlouis arbeiten. Saarlouis soll dabei ein Zentrum sein, von dem diese Idee weiter ausstrahlt. Mein Dank gilt dem Stadtrat, der den Prozess angestoßen hat, sowie dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt, Engagement Global und dem Institut :response für ihre finanzielle, organisatorische und inhaltliche Unterstützung.“
Aktuell wurden entsprechend der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) für Saarlouis die sechs Handlungsfelder „Klimaschutz und -anpassung“, „Kreislaufwirtschaft“, „nachhaltige Mobilität“, „soziale Gerechtigkeit und zukunftsfähige Gesellschaft“, „Bildung und Kultur“ sowie „globale Zusammenarbeit und Eine Welt“ als Grundlagen für die Saarlouiser Nachhaltigkeitsstrategie definiert. Im weiteren Prozess werden die Handlungsfelder sowohl innerhalb des Kernteams (Stadtverwaltung) als auch innerhalb der Steuerungsgruppe (Stadtgesellschaft) weiterentwickelt. Die Nachhaltigkeitsstrategie wird schließlich für jedes Handlungsfeld Ziele und konkrete Maßnahmen beschreiben, deren Umsetzung Saarlouis auf dem Weg zur Nachhaltigkeit voran bringen werden. Die Steuerungsgruppe trifft sich am 25.11.2025 zu weiteren Workshops.

Foto: Michael Leinenbach
Herbst- und Bauernmarkt in Lebach Bummeln, genießen und entdecken am 19. Oktober
Am Sonntag, 19. Oktober 2025, verwandelt sich die Lebacher Innenstadt wieder in eine herbstliche Flaniermeile: Der Verkehrsverein Lebach lädt in Kooperation mit der Stadt zum traditionellen Herbst- und Bauernmarkt ein. Bereits zum 22. Mal dürfen sich Besucherinnen und Besucher auf ein abwechslungsreiches Programm mit regionalen Produkten, kulinarischen Spezialitäten und einem bunten Rahmenprogramm freuen.
Die Besucherinnen und Besucher erwartet in diesem Jahr eine besonders große Vielfalt: Rund 100 Aussteller präsentieren ihre Waren und Produkte – von der Marktstraße über die Theelbrücke bis hin zur Fußgängerzone und dem Rathausvorplatz. Das Angebot reicht von frischem Obst und Gemüse über hausgemachte Spezialitäten bis hin zu handgefertigten Dekoartikeln, regionalem Kunsthandwerk und Produkten für Haus und Garten. Kulinarisch verwöhnt werden die Gäste unter anderem mit Herbstspezialitäten wie Dibbelabbes, Esskastanien und Speckwaffeln.
Auch das Rahmenprogramm verspricht Unterhaltung für die ganze Familie: Ein Pferdegespann mit Kutsche lädt zu gemütlichen Fahrten durch Lebach ein, während das beliebte Kettenkarussell in der Fußgängerzone die kleinen Gäste begeistert. Darüber hinaus öffnen verschiedene Fachgeschäfte der Innenstadt von 13 bis 18 Uhr ihre Türen und laden zum Sonntags-Shopping ein.
Bürgermeister Klauspeter Brill freut sich sehr, dass dieser Markt Jahr für Jahr so viele Menschen begeistert und teilweise von weit her nach Lebach zieht: „Mein Dank gilt allen Ausstellerinnen und Ausstellern, Helferinnen und Helfern sowie den Mitarbeitenden des Bauhofs für ihr großes Engagement. Sie alle tragen dazu bei, dass der Herbst- und Bauernmarkt immer wieder zu einem besonderen Erlebnis wird. Außerdem möchte ich Bärbel Mahl danken, die den Markt vor mehr als zwei Jahrzehnten ins Leben gerufen hat und sich nach wie vor liebevolle und mit viel Engagement um dessen Ausrichtung kümmert.“
Anlässlich des Herbst- und Bauernmarktes kommt es in der Innenstadt zu Sperrungen von Straßen und Plätzen. So wird bereits am Samstag, 18. Oktober, ab 13 Uhr der Parkplatz unter der Theelbrücke am Arno-Schmidt-Kreisel gesperrt. Am Sonntag, 19. Oktober, wird der untere Bereich der Marktstraße von 7 Uhr bis 18 Uhr für den Verkehr gesperrt. Die Pfarrgasse wird zur Sackgasse, ebenso die Mottener Straße ab der Einmündung „Zum Hallenbad“. Die Verkehrsteilnehmer werden um verständnisvolle und umsichtige Fahrweise rund um den Festbereich gebeten. Parkplätze stehen in ausreichender Zahl kostenfrei zur Verfügung.



Ökologische Wanderung um den Ökosee
Die Europastadt Saarlouis lädt gemeinsam mit ihren ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten am Samstag, den 25. Oktober 2025 um 15:00 Uhr zu einer naturkundlichen Wanderung um den Dillinger Ökosee.
Unter der fachkundigen Leitung von Ulrich Leyhe erhalten die Teilnehmer Einblicke in die vielfältigen ökologischen Funktionen des Gewässers. Dabei werden unter anderem seine Bedeutung als „Vogelrastgebiet im mittleren Saartal“, seine Rolle als Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, sowie seine Nutzung als Erholungs- und Freizeitgebiet thematisiert.
Die Wanderung dauert etwa 2 Stunden. Je nach Witterung bewegen wir uns auch abseits der befestigten Wege, deshalb wird festes Schuhwerk empfohlen.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher wird um Anmeldung gebeten unter presse@saarlouis.de.
Informationen zum Treffpunkt werden mit der Anmeldung mitgeteilt.
Absage Bilderbuchkino am 14.Oktober 2025 „Lieselotte sucht einen Schatz“
Leider muss das Bilderbuchkino am Dienstag, 14.Oktober 2025 „Lieselotte sucht einen Schatz“ der Stadtbibliothek Saarlouis aus Krankheitsgründen ausfallen. Außerdem ist die Bibliothek am Donnerstag, 16.10.2025 nur bis 17:00 Uhr geöffnet.
CEWE-Fotobuch gestalten – Schritt für Schritt
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin und die vhs der Europastadt Saarlouis ab Montag, den 10.11.25 bis Donnerstag, den 20.11.25, jeweils Mo+Do, von 14.00-16.15 Uhr eine neue Kursreihe an. Sie findet im EDV-Saal, Landratsamt, Haupteingang Kaiser-Friedrich-Ring unter der Leitung von Alexandra Broeren, EDV-Expertin, Journalistin statt.
Entfesseln Sie die Magie Ihrer Fotos! Im Kurs lernen Sie, wie Sie Ihre schönsten Momente auswählen und so in Szene setzen, dass daraus ein hochwertiges Fotobuch gedruckt werden kann. Entdecken Sie mit Hilfe der CeWe-Software die Freude an kreativer Gestaltung und professioneller Bildbearbeitung. Erschaffen Sie ein persönliches Geschenk, das Sie und Ihre Liebsten immer wieder gerne ansehen werden und halten Sie Ihre Erinnerungen für immer fest. Bitte bringen Sie eigene Bilder (max. 100) auf einem USB-Stick mit. Im Kurs erhalten Sie einen Gutschein zur Gestaltung eines Fotobuches.
Voraussetzungen: EDV-Grundkenntnisse.
Anmeldung bis 06.10 bei der vhs der Stadt Saarlouis, Tel: 06831/ 6 98 90 30,
www.vhs-saarlouis.de
Teilnahmegebühr: 75,00 € (ermäßigt 60,00 €)
Brandschutz für Senioren – Vortrag
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Europastadt Saarlouis –Seniorenmoderatorin und die vhs – am Donnerstag, den 06. November von 16.00 Uhr – 18.15 Uhr einen Vortrag unter der Leitung von Dominique Dinger im vhs im Theater am Ring, Kaiser-Friedrich-Ring 26, an.
Brände entstehen oft unerwartet – durch defekte Elektrogeräte, menschliches Fehlverhalten oder offene Flammen. In diesem Vortrag erfahren Sie, wie Sie Brandgefahren im Haushalt erkennen und vermeiden können, welche Maßnahmen im Ernstfall wichtig sind und wie Sie mit einfachen Mitteln für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden sorgen, gerade im Advent. Dabei geht es um richtiges Verhalten bei einem Brand, den sicheren Umgang mit Alltagsquellen wie Kerzen oder Mehrfachsteckdosen sowie um die Bedeutung funktionierender Rauchmelder und freier Fluchtwege. Eine Kooperation mit dem VdK Ortsverband Saarlouis.
Teilnahmegebühr: keine
Anmeldung bis 04.11. bei der vhs Saarlouis, Tel.: 06831 – 6 98 90 30 oder E-Mail: vhs@saarlouis.de.
„Die Patientenverfügung“ — Was ist zu beachten
Der Seniorenbeirat und die Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis laden Sie zu diesem kostenfreien Vortrag am Mittwoch, den 05.11.2025 um 16.00 Uhr im Speisesaal der AWO Seniorenresidenz, Prälat-Subtil-Ring 3a, 66740 Saarlouis recht herzlich ein.
Zur Würde des Menschen gehört sein Selbstbestimmungsrecht – auch über das Ende seines Lebens. Auch wenn man seinem Willen nicht mehr Ausdruck verleihen kann, sollten die eigenen Wünsche beachtet werden. Auch dies soll mit einer Patientenverfügung erreicht werden. Auch wenn es nicht leichtfällt: In gesunden Tagen sollten wir uns damit auseinandersetzen.
Referentin: Birgit Ludwig, Leiterin der Betreuungsvereine der Arbeiterwohlfahrt im Saarland und langjährige Berufsbetreuerin und Verfahrenspflegerin am Amtsgericht Saarlouis
„Monsieur Aznavour“ wird in der Saarlouiser Senioren (50+) – Film – Mittwochsreihe gezeigt
Die Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis bietet in Kooperation mit dem Kino „My movie World“ Saarlouis wieder einen neuen Film an. Die Vorführung findet am Mittwoch, den 05. November um 17.00 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 6,50 Euro.
Paris in den 1930er Jahren. Als der kleine Charles für ein paar Münzen an einem Theaterstück mitwirkt, entdeckt er sein Talent für die Bühne und beschließt Sänger zu werden. Die Bedingungen dafür sind denkbar schlecht: Ohne Geld, als Sohn armenischer Einwanderer und mit einer ungewöhnlichen
Stimme glaubt niemand an seinen Erfolg. Von unbändigem Ehrgeiz getrieben, scheut Charles weder Mühe noch Risiko und als die Chanson-Ikone Edith Piaf auf ihn aufmerksam wird, scheint der Ruhm zum Greifen nahe. Doch ist er für seinen Traum bereit, die Menschen zurückzulassen, die er liebt?
Mit weit mehr als 1000 Liedern, die in unzähligen Sprachen interpretiert wurden, hat Charles Aznavour Generationen begeistert. Tahar Rahim verkörpert den legendären Chansonnier in diesem beeindruckenden Biopic intensiv und authentisch mit all seinen Facetten.
Nähere Informationen erteilt das Kino “Capitol Movie World” unter Telefon: 06831/ 2345 und die Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis, Birgit Cramaro, Telefon: 06831/443-1339, Email: cramaro@saarlouis.de.
Vortragsreihe „1925 – 1935 – 1945: Zäsuren und Umbrüche“ in Saarlouis
Saarlouis – Der Stadtverband der Historischen Vereine Saarlouis (VHVS) und das Städtische Museum Saarlouis laden auch in diesem Jahr wieder zu einer gemeinsamen Vortragsreihe ein. Unter dem Titel „1925 – 1935 – 1945: Zäsuren und Umbrüche“ werfen die Veranstaltungen einen Blick auf eine extrem ereignisreiche Zeit an der Saar.
Aus heutiger Sicht erscheinen die drei Jahrzehnte von den 1920er bis zu den 1940er Jahren als eine Ära der Extreme. Wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Krisen sowie tiefe Einschnitte prägten diese Phase. Begriffe wie Besatzung, Wirtschaftskrise, Nationalismus, Diktatur, Krieg, Verlusterfahrung, Zerstörung und Hunger, aber auch Hoffnung und Neuanfang kennzeichnen das damalige Alltagsleben der Menschen in Saarlouis und im Saarland.
Die Vortragsreihe hat es sich zum Ziel gesetzt, nicht nur die großen politischen und gesellschaftlichen Veränderungen jener Jahre aufzuzeigen, sondern auch den Alltag und die schwierigen Lebensumstände der Bevölkerung in den Blick zu nehmen.
Die drei Termine im Überblick:
- Dienstag, 21. Oktober 2025, 19 Uhr
Thomas Gergen:
„In tadelloser Ordnung marschiert…“ – Von der Tausendjahrfeier der Rheinlande 1925 zum Saarlouiser Stadtjubiläum 1930 - Dienstag, 4. November 2025, 19 Uhr
Hans Peter Klauck:
Die Saarabstimmung am 13. Januar 1935 – Texte, Lieder, Filme - Dienstag, 18. November 2025, 19 Uhr
Erik Omlor:
Die Lebensumstände der schwierigen Nachkriegsjahre 1945–1949 – Ein Bericht zur Quellenlage und zu Perspektiven der historischen Forschung
Alle Vorträge finden im Theater am Ring (Studio) in Saarlouis statt. Der Eintritt ist kostenlos.
Die Reihe verspricht spannende Einblicke in eine bewegte Vergangenheit und lädt alle Geschichtsinteressierten herzlich ein.
Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Saarlouis in Lisdorf
Auf dem Gelände der Firma Rietmann in Lisdorf fand die diesjährige Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Saarlouis statt. Beteiligt waren die vier Löschbezirke der Stadt, die DRK-Rettungswache Saarlouis, der DRK-Ortsverein Saarlouis sowie weitere Hilfsorganisationen. Auch die Partnerfeuerwehr aus Albestroff (F) des Löschbezirks Ost war mit Einsatzkräften vertreten.
Das anspruchsvolle Szenario stellte eine Mehlstaubexplosion mit Brandfolge und mehreren Verletzten dar. Insgesamt waren rund 14 Feuerwehr- und 13 Rettungsdienstfahrzeuge im Einsatz. Die Übungsleitung übernahm Manuel Haffner, während Pressesprecher Pascal Fontaine und Dr. Ulrich Berwanger, Chefarzt der Elisabeth Klinik und ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes, die Kommentierung begleiteten.
Wehrführer Christopher Freichel hieß neben Bürgermeister Carsten Quirin und Beigeordnetem Gerald Purucker zahlreiche Gäste, darunter stellvertretend für die anwesenden Stadtverordneten Tanja Groß (SPD) und Raphael Schäfer (CDU). Er dankte für die enge und verlässliche Zusammenarbeit mit der Stadt und sprach auch die zukünftigen Herausforderungen an, die sich beispielweise durch klimatische Veränderungen für die Feuerwehr ergeben.
Bürgermeister Carsten Quirin überbrachte die Grüße von Oberbürgermeister Marc Speicher. In seiner Ansprache betonte er: „Die Jahreshauptübung hat eindrucksvoll gezeigt, wie professionell unsere Feuerwehr arbeitet. Mein Dank gilt allen, die sich ehrenamtlich für die Sicherheit in Saarlouis engagieren.“ Außerdem hob er hervor, dass die Feuerwehr in die Haushaltsberatungen aktiv eingebunden wurde: „Uns war es wichtig, dass die Feuerwehr direkt bei der Haushaltsaufstellung mit am Tisch sitzt. So konnten wir gemeinsam einen Rahmen schaffen, der künftig auch regelmäßige Realbrandübungen ermöglicht.“
Als Zeichen der Wertschätzung für die gute Zusammenarbeit überreichte Wehrführer Freichel Einsatzjacken an die Verwaltungsspitze. Zusätzlich stellte die Stadt ein neues Einsatzfahrzeug – einen Ford Ranger – für den Löschbezirk Lisdorf bereit. Das Fahrzeug wurde von Diakon Tobias Maas eingesegnet und durch Bürgermeister Quirin offiziell übergeben.
Im Anschluss an die Übung fanden Beförderungen, Ernennungen und Neuaufnahmen statt, wodurch die personelle Stärke der Wehr weiter gestärkt wurde.
Die Jahreshauptübung machte eindrucksvoll deutlich, wie gut das Zusammenspiel zwischen Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Stadt funktioniert – getragen vom großen ehrenamtlichen Engagement und unterstützt durch die Europastadt Saarlouis.



FW 3: Beigeordneter Gerald Purucker und Bürgermeister Carsten Quirin

FW 4 v.l.: Christian Bost (Leiter Amt für Bürgerservice, Sicherheit und Ordnung), Hauptbrandmeister Christopher Freichel und Bürgermeister Carsten Quirin
Bilder: Sofia Behtash
Wohnbebauung kann beginnen Neubaugebiet im Stadtteil Dörsdorf offiziell freigegeben
Mit der offiziellen Abnahme durch den Erschließungsträger, die Lebacher Grundstücksgesellschaft, fand am Dienstag die Freigabe für das Neubaugebiet „Vor dem Grundsberg“ – 1. Erweiterung im Stadtteil Dörsdorf statt. Damit ist der Weg frei, die Bauherren können mit der Errichtung ihrer Wohnhäuser beginnen.
Auf einer Fläche von rund 1,5 Hektar ist ein attraktives Baugebiet mit insgesamt 16 Baugrundstücken entstanden. Die Grundstücksgrößen liegen zwischen 600 und 1.300 Quadratmetern und bieten damit ideale Voraussetzungen für unterschiedliche Wohnformen – vom Einfamilienhaus bis zum modernen Mehrgenerationenwohnen. Aktuell sind noch einige wenige Grundstücke verfügbar.
Das Baugebiet ist in der Verlängerung der Straße „Zum Schaumbergblick“ entstanden. Wie der Name bereits vermuten lässt, ist eine beeindruckende Weitsicht auf die umliegende Landschaft geboten.
Neben den Baugrundstücken sind insgesamt 1.300 Meter Verkehrsfläche entstanden. Rund 3.000 Kubikmeter Erdmassen wurden für die Erschließung des Neubaugebietes bewegt. Für eine zukunftssichere Infrastruktur ist das Baugebiet mit neuen, optimierten Leitungen an die bestehenden Versorgungsnetze angeschlossen worden. So wurden rund 380 Meter Trinkwasserhauptleitungen neu installiert. Entwässert wird das Gebiet im Trennsystem. Dafür wurden über 500 Meter Schmutzwasserkanal neu verlegt. Die reinen Baukosten für das gesamte Projekt belaufen sich auf 1,13 Millionen Euro.
Ortsrat und Ortsvorsteher haben die Bauherren und die Nachbarschaft unmittelbar nach der Freigabe zu einem Kennenlernfest eingeladen, um sich in lockerer Runde kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. „Mit der offiziellen Freigabe des Neubaugebietes geht für Dörsdorf ein wichtiges Zukunftsprojekt erfolgreich zu Ende“, sagt Ortsvorsteher Marcel Junk. „Es wurde neuer Raum für Familien geschaffen und unserem Ort wertvolle Entwicklungsperspektiven gegeben.“ Junk weiter: „Besonders freut es mich, dass wir im Rahmen eines Willkommens- und Kennenlernfestes die neuen Bauherren und die Nachbarschaft zusammenbringen konnten. So gelingt von Anfang an eine gute Anbindung an unsere lebendige Dorfgemeinschaft.“
In Vertretung für Bürgermeister Klauspeter Brill sagte Markus Schu, der Erste Beigeordnete der Stadt, anlässlich der offiziellen Freigabe: „Durch die Zusammenarbeit mit Planern und Fachfirmen aus der Region konnte eine zügige und qualitativ hochwertige Erschließung gewährleistet werden. Mit der Erweiterung und Fertigstellung des Neubaugebiets „Vor dem Grundsberg“ schafft die Stadt Lebach attraktiven Wohnraum in landschaftlich reizvoller Lage und setzt ein wichtiges Signal für die nachhaltige Entwicklung des Stadtteils Dörsdorf. Das große Interesse an den Baugrundstücken zeigt, dass Familien nach wie vor den ländlichen Raum als Wohnlage bevorzugen. Ich bin mir sicher, dass in dem Neubaugebiet eine gute Nachbarschaft entsteht und die Bürgerinnen und Bürger – sofern sie denn Neu-Dörsdorfer sind – sehr schnell Anschluss finden.“ Die Stadt Lebach heißt heißt die überwiegend jungen Familien herzlich willkommen, wünscht ihnen alles Gute, eine möglichst reibungslose Bauphase sowie im neuen Zuhause viele glückliche Jahre.

Fraulautern floriert – ein Wochenende voller Begegnungen im Vereinshaus
Mit „Fraulautern floriert“ hat sich der Stadtteil von seiner besten Seite gezeigt: Bunt, vielfältig und voller Leben. Im Vereinshaus und auf dem umliegenden Gelände präsentierten sich mehr als 40 Ausstellende aus Vereinen, Unternehmen, Handwerk und Initiativen. Sie alle zeigten, was Fraulautern bewegt und wie viel Kreativität und Engagement hier zu Hause sind. Ziel der Veranstaltung war es, die Stärken des Stadtteils sichtbar zu machen, Menschen miteinander zu vernetzen und den Bürgerinnen und Bürgern zu zeigen, wie vielseitig Fraulautern ist.
Eröffnet wurde das Fest von Schirmherr Oberbürgermeister Marc Speicher. In seiner Ansprache machte er deutlich: „Die Europastadt Saarlouis endet nicht an der Festungsmauer – sie lebt von ihren Stadtteilen mit ihren jeweiligen Stärken. Fraulautern steht für eine starke Tradition im Bereich Handel und Mittelstand. Das große Engagement der Ausstellenden verdient großen Respekt.“
Neben dem Oberbürgermeister waren viele weitere Gäste gekommen, darunter Bürgermeister Carsten Quirin, Landtagsabgeordneter Florian Schäfer (SPD), die Stadtratsmitglieder Andreas Julien (SPD) und Jürgen Paschek (CDU), Citymanagerin Kirsten Cortez de Lobão sowie Vertreterinnen und Vertreter von Stadtverwaltung und Stadtrat. Auch Quartiersmanagerin Jessica Fischer und Giuseppe Schillaci, Vorsitzender des FraulauternerOrtsinteressen-Gewerbevereins (FOG), gehörten zur Runde. Schillaci betonte in seinem Grußwort die Bedeutung des lokalen Handels und beschrieb Fraulautern als Stadtteil „im Herzen von Saarlouis“, der durch seine Vielfalt an Geschäften lebendig bleibt.
Die Besucherinnen und Besucher konnten an den Ständen nicht nur Informationen sammeln, sondern auch ins Gespräch kommen, Neues entdecken und Kontakte knüpfen. Ob traditionelle Handwerkskunst, moderne Dienstleistungen oder engagierte Vereinsarbeit – die Mischung machte den Tag zu einem spannenden Erlebnis.
Abgerundet wurde das Programm durch Präsentationen und kulturelle Beiträge, die für eine besondere Atmosphäre sorgten. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, sich umzuschauen, auszutauschen und die beeindruckende Vielfalt Fraulauterns zu erleben.

Fraulautern floriert 1: Eröffnet wurde das Fest von Schirmherr Oberbürgermeister Marc Speicher.

Fraulautern floriert 2 v.l.: Amy Kunz und Citymangerin Kirsten Cortez

Fraulautern floriert 3 v.l.: Bürgermeister Carsten Quirin und Oberbürgermeister Marc Speicher
Fotos: Sofia Behtash
Yoga Ferienworkshop für junge Frauen – noch Matten frei
Im Jugendbüro der Europastadt Saarlouis findet in der ersten Herbstferienwoche unter dem Motto „Stretch & Smile“ ein Kurs für junge Frauen von 11 bis 14 Jahren statt. In diesem Workshop entdecken die Teilnehmerinnen unter Anleitung von Julia Trabant (Yogalehrerin und Coachin), wie Yoga Körper, Geist und Atmung in Einklang bringt. Sanfte Übungen fördern Beweglichkeit, Konzentration und innere Ruhe – ganz ohne Leistungsdruck. Ergänzend finden kreative Einheiten statt, die das Yogaerlebnis abrunden und Raum für eigene Ideen bieten. Der Kurs ist sowohl für Einsteigerinnen als auch für Mädchen mit Vorerfahrung geeignet. Los gehts am Dienstag, den 13.10. bis Freitag 17.10. jeweils von 10 bis 12.30 Uhr in den Räumlichkeiten des Esther Bejarano Haus und YOU- Das Jugendbüro, Holtzendorffer Str. 2 in Saarlouis statt.
Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro, Interessentinnen mit Saarlouiser Familien- und Sozialpass zahlen nur 45 Euro. Anmeldungen bitte über die Katholische Familienbildungsstätte Saarlouis, Tel. 06831 43637 oder www.fbs-saarlouis.de . Der Kurs ist eine Kooperationsveranstaltung von YOU-Das Jugendbüro der Europastadt Saarlouis, der Kath. Familienbildungsstätte und PuGiS e.V. – Prävention und Gesundheit im Saarland.

Mädchen zwischen 11 und 14 sind herzlich eingeladen zum Yoga-Workshop in den Herbstferien.
Foto: Anette Plewka
Mit Klassik und Pop ins neue Jahr
Neujahrsgala des Stadtverbandes der kulturelllen Vereine Saarlouis in Kooperation mit der Europastadt Saarlouis am Donnerstag, dem 01. Januar 2026 um 18:00 Uhr im Theater am Ring, Saarlouis
Zum festlichen Start ins Jahr 2026 lädt der Stadtverband der kulturellen Vereine Saarlouis e.V. gemeinsam mit der Europastadt Saarlouis zur traditionellen Neujahrsgala in das Theater am Ring ein. Unter dem Motto “Mit Klassik und Pop ins neue Jahr” erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Konzertprogramm, das musikalische Eleganz und moderne Klangwelten harmonisch vereint.
Das KreisSymphonieOrchester Saarlouis unter der musikalischen Leitung von Christian Schüler präsentiert schwungvolle und gefühlvolle Melodien aus Klassik und Pop. Im ersten Teil des Abends erklingen Werke großer Meister wie Johann Strauß, Edvard Grieg und Giacomo Puccini, die das Publikum auf eine musikalische Reise durch Walzer, Operette und romantische Orchesterklänge, gemeinsam mit der Solistin Charlotte Dellion mitnehmen.
Im zweiten Teil sorgen Simply Unplugged für moderne Akzente. Sie interpretieren bekannte Songs u.a. von Sting, John Farnham oder J. Miles – mitreißend, gefühlvoll und live begleitet vom Orchester.
Die Neujahrsgala verspricht ein Konzerterlebnis voller Emotion, Eleganz und Energie – ein musikalischer Auftakt, der das neue Jahr festlich und stimmungsvoll begrüßt.
Tickets sind ab dem 3. November 2025 über Ticket Regional erhältlich. Der Eintrittspreis beträgt 30€, 28€ und 26€.
Veranstaltungsort:
Theater am Ring Saarlouis
Donnerstag 01. Januar 2026
Beginn: 18:00 Uhr; Einlass ab 17:00 Uhr

„ALFRED GULDEN: Mutter’s Sprache Vernissage zur Ausstellung „LOU MOL LO – ALFRED GULDEN – 50 Jahre Mundart“
2025 jährt sich das 50te Erscheinungsjahr von Alfred Guldens Mundartwerk „Lou mol lo laida. Gedichte im Saarlouis-Rodener Dialekt“. Das Buch erschien 1975. In dieser Zeit gab es eine Zuwendung zum Dialekt vor allen in Zentraleuropa. Die regionalen Sprachen und Sprachen von Minderheiten wurden von verschiedensten Autoren für ihre Werke verwendet. Die Akteure sahen im Dialekt das Identitätsstiftende, das zugleich aber auch über Nationalgrenzen verbindend war, da der Dialekt nicht an der Zollstation aufhörte.
Der moselfränkische Dialekt, der u.a. bei uns, in Lothringen und in Luxemburg gesprochen wird, ist ein gutes Beispiel dafür. Die Bewegung „Neue Mundart“ sah in diesen Sprachen ein künstlerisches Mittel um Gesellschaftskritik zu üben. Auch bzw. gerade deswegen, weil Mundart als die Sprache der „einfachen“ Leute galt. 1975 erschien der erste Mundartgedichtband „Lou mol lo lo laida“ von Alfred Gulden, ein Jahr später der zweite „Naischt wii Firz em Kòpp“. Mit diesen beiden Bänden war auch die Mundart der Saarlouiser Region von Anfang an in dieser Bewegung vertreten. Der Erfolg von „Lou mol lo lo laida“ war auch dadurch begründet, dass das Buch schon multimedial war. Es lag ihm eine Schallplatte bei. Logisch und notwendig, da Dialekt ja eine gesprochene Sprache, eben Mundart ist. Das Buch war ein Bestseller. Phänomenal, da es ja nicht nur ein Dialektband war, was ganz Unerhörtes damals, sondern auch noch ein Gedichtband.
Um dieses Jubiläum zu feiern, hat die Stadtbibliothek Saarlouis dazu die Veranstaltungsreihe „Alfred Gulden – 50 Jahre Mundart“ aufgelegt. Den Anfang machte im September die Vorführung des Filmes „Rodener Totentanz“, in dem Alfred Gulden durch die Rodena Gässja in Mundart führte.
Als zweiten Teil der Reihe und als Rahmen für die bis Februar 2026 stattfindenden Veranstaltungen gibt es in der Stadtbibliothek Saarlouis ab 09.10.2025 eine Ausstellung zu den Mundartwerken von Alfred Gulden.
Lou mol lo (Schau mal da) ist nicht nur der Titel des ersten Mundart-Gedichtbandes von Alfred Gulden, sondern so heißt nun auch passenderweise die Ausstellung in der Stadtbibliothek.
50 Jahre Mundart: In Gedichtbänden, Essays, Bildbänden, Kalendern, Kinderbüchern, auf Schallplatten, Kassetten, CDs, in Theaterstücken, Hörspielen und Filmen hat Alfred Gulden die Mundart seiner Herkunft, Mutters Sprache, den Moselfränkischen Dialekt, lokal, das Rodener Platt, als Ausdrucksmittel und Form genommen, um Menschen, ihre Umgebung und die Ereignisse dort darzustellen.
Die Ausstellung LOU MOL LO ist angelegt wie ein Garten mit verschiedenen Beeten für die verschiedensten Pflanzen, die alle ihre Berechtigung und ihren Platz darin haben. Und wie in einem Garten sollte man auch in dieser Ausstellung umhergehen können, da und da länger verweilen, das Eigene der einzelnen “Gewächse” für sich entdecken.
Bei der Eröffnung am 09. Oktober um 19 Uhr wird Alfred Gulden seinen Essay “Mutter´s Sprache” vortragen, (s)einen ganz persönlichen Zugang zum Dialekt und was er ihm bedeutet.
Zur Vernissage der Ausstellung „LOU MOL LO – Alfred Gulden – 50 Jahre Mundart“ lädt die Stadtbibliothek Saarlouis in ihre Räume im Theater am Ring herzlich ein.

Vitamin Pe im Theater am Ring
Am Freitag, 24. Oktober um 20 Uhr ist die Sängerin Pe Werner zu Gast im Theater am Ring. Nach ihrem großen Erfolg im Dezember 2023 ist sie nun mit neuem Programm zurück.
Pe Werner ist nicht nur für ihre musikalischen Qualitäten bekannt, die zweifache Echo Preisträgerin überzeugt das Publikum auch immer wieder mit ihrer direkten und sympathischen Art. Ihre durchdachten Texte ergänzen die melodische Musik zwischen Pop, Chanson und Singer-Songwriter perfekt. Nach ihrem Auftritt mit „Ne Prise Zimt“ präsentiert die Singer Songwriterin Pe Werner anlässlich ihres 35-jährigen Platten-Jubiläums
ein Live-Programm der Pe-sonderen Art.
Mit „Vitamin Pe“ bringt die Songpoetin erstmals Musik auf die Bühne, die sie für andere geschrieben hat und verrät wie es dazu kam, ihre Lieder zur Adoption freizugeben. Mary Roos, Stefan Gwildis, Barbara Schöneberger, Katja Ebstein, Bernd Stelter und vielen anderen schrieb Pe Werner Kompositionen und Texte auf den Leib und verfasste neue Lyrik zu Welthits von Bert Kaempfert, STING, Bach, Brahms oder Oleta Adams.
In „Vitamin Pe“ interpretiert die Künstlerin nun eine Auswahl dieser Maßanfertigungen, zusammen mit ihren persönlichen Lieblingsliedern und Radiohits, beflügelt von Ausnahmepianist Peter Grabinger in einem Plausch Konzert. Wer wissen will, was so alles passiert ist, vor, auf und hinter der Bühne darf diese musikalische Vitaminspritze nicht verpassen. „Kribbeln im Bauch“ ist garantiert, wenn Pe Werner aus dem Nähkästchen plaudert und „Segler aus Papier“ fliegen lässt.
Tickets für diese und weitere Veranstaltungen im Theater am Ring erhalten Sie an allen bekannten Ticket-Regional VVK-Stellen, sowie online unter www.ticket-regional.de
Einlass ist um 19.00 Uhr, Beginn um 20.00 Uhr.

Foto: Det Kempke
Bildtext: Erleben sie Pe Werner am 24.10. live im Theater am Ring
„Wir NACHKRIEGS-Kinder“ Lesung und Buchpräsentation mit Hans Bollinger
Die Stadtbibliothek Saarlouis freut sich, am Dienstag, 07. Oktober 2025 um 19 Uhr Hans Bollinger mit seinem neuesten Buch „Wir NACHKRIEGS-Kinder“ in ihren Räumen im Theater am Ring präsentieren zu können.
„Wie wurden wir, was wir sind?“ Unsere Kindheit und die Erinnerungen daran sind ein Schlüssel zu unserer Persönlichkeit und unseren Beziehungen. Hans Bollinger geht in „Wir NACHKRIEGS-Kinder“ auf Schlüsselsuche in seiner Kindheit in Wörschweiler, einem kleinen saarländischen Ort. Er berichtet retrospektiv aus den 1950er- und -60er-Jahren: Nachkriegszeit, das eigenständige Saarland, Wirtschaftswunder, Eingliederung in die Bundesrepublik, aber auch Rock `n` Roll, noch quicklebendiges traditionelles Brauchtum wie „Hexennacht“, „Kerb“, „Rummelbooze“ aber auch eine Zeit des „Nicht Erinnern Wollens“ an die Vergangenheit, der Verdrängung der damals noch nicht lange zurückliegenden Nazi-Barbarei. Man wollte nach dem Krieg nur in die Zukunft sehen. Soziale Marktwirtschaft und das „Wirtschaftswunder“ schufen Wohlstand in einer noch funktionierenden Dorfgemeinschaft mit einem regen Vereinsleben, einer Volksschule, gut besuchten dörflichen Festen.
Diese Welt gibt es nicht mehr, sie ist unter- oder verloren gegangen. Je nach Perspektive fühlte man sich eingeengt und gefangen oder heimelig und geborgen. Wie auch immer: Hans Bollinger ruft in kurzen, prägnanten Kapiteln diese Welt, die für die meisten Vertreter seiner Generation prägend war, wieder ins Gedächtnis.
Sein Buch ist nicht nur für die, die diese Welt erlebt haben, geschrieben; sondern auch gerade für die späteren Generationen wichtig, um zu verstehen, was ihre Eltern und Großeltern geprägt hat. Dies erzählt Hans Bollinger, indem er einerseits seine kindlich unbedarften Beobachtungen von damals wiedergibt. Andererseits reflektiert er aber auch seine Erfahrungen von früher, mit dem was heute ist. Was haben die Kinder in der Gegenwart, wo das Globale mit Google und Amazon das Lokale niederdrückt? Der Autor macht sich „Gedanken darüber, welchen Bezug die Kinder zu ihrer Heimat entwickeln“. Er macht Mut: Jeder von uns trägt sein eigenes Wörschweiler, seine Heimat in sich. In dieser beschaulichen saarpfälzischen Provinz suchen die Akteure einer nach der NS-Diktatur noch nicht zur Ruhe gekommenen Dorfgemeinschaft ihren Weg zwischen Tradition und Aufbruch. In tief anrührenden Begegnungen mit besonderen Menschen findet er Halt für sein ganzes Leben.
Hans Bollinger berichtet facettenreich und unangestrengt, in einem fast heiteren Erzählton, getragen von seiner Liebe zur Heimat, und vertraut sich mit seinen inneren Erfahrungen, mit seiner Seele, dem Leser an. Der pensionierte Schulleiter und Musiker lebt mit seiner Frau seit vielen Jahren in einem 350 Jahre alten Bauernhaus in der Biosphäre.
Die Veranstaltung findet am 7. Oktober 2025 um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Saarlouis im Theater am Ring statt.
Einlass ist ab 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei
