Urheber wirtschaftlichen Erfolgs und der nobilia-Ansiedlung in Saarlouis: Einweihung Werner-Stickling-Straße
Nobilia ist ohne Werner Stickling nicht vorstellbar. Er hat das Familienunternehmen entscheidend geprägt, zu der wirtschaftlichen Stärke geführt, die es heute besitzt, und einen maßgeblichen Beitrag zur Ansiedlung sowie zur Weiterentwicklung in Saarlouis geleistet. Jetzt trägt die Straße, an der Nobilia der einzige Anrainer ist, seinen Namen.
Die betroffene Straße befindet sich direkt am Firmengelände von nobilia in Saarlouis. Mit der Benennung nach Werner Stickling wurde die enge Verbindung zwischen dem Wirtschaftsstandort Saarlouis und dem Unternehmen nobilia sichtbar gemacht. Zugleich würdigte die Stadt die unternehmerische Leistung des Firmengründers, der nobilia zu einem der bedeutendsten Küchenhersteller Europas aufgebaut hat.
Die offizielle Umbenennung der Straße wurde im Rahmen einer feierlichen Einweihung vollzogen. An der Zeremonie nahmen Vertreterinnen und Vertreter des Stadtrates, des Landtages, die Verwaltungsspitze sowie Verantwortliche von nobilia teil. Mit dabei waren unter anderem die beiden Töchter von Werner Stickling sowie der Vorsitzende der Gesamtunternehmensgruppe, Dr. Lars Bopf. Mit der Enthüllung des neuen Straßenschildes wurde die Umbenennung offiziell vollzogen und die Bedeutung der Ehrung für Stadt und Unternehmen sichtbar gemacht.
Oberbürgermeister Marc Speicher sieht in der Umbenennung einen wichtigen Impuls für den Wirtschaftsstandort Saarlouis: „Mit der Werner-Stickling-Straße würdigen wir eine Unternehmerpersönlichkeit, die weit über die Region hinaus gewirkt hat und zugleich fest in der Region verwurzelt ist. Nobilia steht für Innovationskraft, Verlässlichkeit und wirtschaftliche Stärke. Er trägt einen maßgeblichen Anteil daran, dass sich Nobilia hier in Saarlouis niedergelassen und weiterentwickelt hat. Die enge Verbundenheit des Unternehmens mit Saarlouis ist ein wichtiger Baustein für die positive Entwicklung unseres Standorts.“


Foto: Lutz Markus
Neuer Glanz mit altem Charme: Sporthalle In den Fliesen wird rundum erneuert
Eingangsbereich, Kabinen, Nassräume, Tribüne: Zurzeit erneuert die Europastadt Saarlouis mit der Sporthalle In den Fliesen eine ihrer wichtigsten Sportstätten. Im Mittelpunkt steht der eigentliche Sportbereich: Ein neuer Sportboden und ein moderner Prallwandschutz wurden bereits fertig gestellt. Aktuell laufen Maler- und Elektroarbeiten und im April soll dann die neue Teleskoptribüne eingebaut werden. Doch auch darüber hinaus hat sich einiges in der Sporthalle getan: Der neue Eingangsbereich für Vereine und Zuschauer wurde eingerichtet, die Kabinen sowie Nassräume erneuert und der Treppenaufgang neu verglast, sodass jetzt auch der Blick nach draußen möglich ist. Gleichzeitig tritt das Tageslicht nun durch satiniertes Glas in den Hallenbereich ein, sodass der Sport- und Spielbetrieb besser vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist. Auch das Dach der Fliesenhalle wird saniert.
„Die Arbeiten laufen auf Hochtouren“, erklärt Baubeigeordneter Gerald Purucker. „Die Halle wird einmal rundum erneuert und gleichzeitig bewahren wir den Charme der 70er-Jahre, in denen die Halle gebaut wurde.“ Bürgermeister Carsten Quirin ergänzt: „Die Sporthalle in den Fliesen ist eine der zentralen städtischen Sportstätten für Schul- und Vereinssport. Außerdem wird sie Austragungsstätte der Special Olympics Nationale Spiele 2026 sein.“ Ein Teil der Umbaumaßnahmen wird dabei durch das Land gefördert. „Erst die Bedarfszuweisungen des Ministeriums für Inneres, Bauen und Sport haben uns in die Lage versetzt, den Umbau der Fliesenhalle in dieser umfassenden Weise umzusetzen, wie wir uns das gewünscht haben.“

Bildtext: Von links: Mario Seyffardt, Projektleiter des Hallenumbaus, Baubeigeordneter Gerald Purucker und Bürgermeister Carsten Quirin in der Sporthalle In den Fliesen. Im Hintergrund zu erkennen sind bereits der neue Prallwandschutz sowie das sanierte Fensterglas.
Foto: Sascha Schmidt
Der Sozialverband VdK Landesverband Saar stellt sich vor
In Zeiten sozialer Unsicherheiten steigen die Aufgaben auch in den Sozialverbänden.
Einer dieser Verbänden ist der Sozialverband VdK Landesverband Saar. Wer ist dieser Verband und was bietet er seinen Mitglieder? Der Sozialverband VdK Saarland e.V. setzt sich seit 75 Jahren erfolgreich für die Interessen seiner Mitglieder ein. Mehr als 60.000 Menschen sind Mitglied in Saarlands größtem Sozialverband.
Der Seniorenbeirat der Stadt Saarlouis möchte alle Interessierte recht herzlich zu diesem Vortrag einladen. Er findet am Dienstag, den 03. März 2026 um 16.00 Uhr im Speisesaal der AWO Seniorenresidenz, Prälat-Subtil-Ring 3a, 66740 Saarlouis statt. Referent ist Christian Gebhardt-Eich, stellvertretender Landesgeschäftsführer.
Rundum gute Laune im Plauderstündchen
Gute Laune, närrische Töne und viel Herzlichkeit: Die Faschingsfeier im Plauderstündchen war ein voller Erfolg. In fröhlicher Runde erlebten die Besucherinnen des Plauderstündchens einen heiteren und stimmungsvollen Nachmittag, der ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Musik und Lachen stand.
Für die musikalische Unterhaltung sorgte Manfred Wey, der mit bekannten Liedern schnell für beste Faschingsstimmung sorgte. Es wurde begeistert mitgesungen, geschunkelt und gelacht – die gute Laune war im ganzen Raum spürbar. Bei Berlinern und herzhaftem Laugengebäck blieb genug Zeit für Gespräche, Erinnerungen und viele fröhliche Momente.
Ein besonderes Highlight des Nachmittags waren die Auftritte der ehrenamtlichen Helferinnen Adele Speicher und Margret Michler. Mit einer schwungvollen Tanzeinlage und humorvollen kleinen Büttenreden trafen sie genau den richtigen Ton und sorgten für ausgelassene Stimmung und herzhaftes Gelächter. Eine rundum gelungene Faschingsfeier, die allen Beteiligten noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.
„Das Plauderstündchen zeigte einmal mehr, wie wichtig solche gemeinsamen Nachmittage sind: Sie bringen Menschen zusammen, schaffen Freude und lassen den Alltag für ein paar Stunden in den Hintergrund treten“, freut sich Quartiersmanagerin Jessica Fischer über den gelungenen Nachmittag.

Foto: Jessica Fischer
Starke Wirtschaft und neue Arbeitsplätze: Verwaltungsspitze von Saarlouis besucht Vetter Pharma in Ravensburg
Die Verwaltungsspitze rund um Oberbürgermeister Marc Speicher der Europastadt Saarlouis, begleitet von Wirtschaftsförderer Alexander Guß, reiste Anfang Februar nach Ravensburg, um sich ein persönliches Bild vom international agierenden Pharmadienstleister Vetter Pharma zu machen und die anstehende Ansiedlung im Saarland weiter zu vertiefen.
Die Delegation wurde bei Vetter Pharma herzlich empfangen und umfassend über die Unternehmensstrategie, die Werte des Familienunternehmens mit über 75-jähriger Historie, die aktuelle Geschäftsentwicklung sowie die konkreten Planungen für den neuen pharmazeutischen Produktionsstandort in Saarlouis informiert. Im Zentrum des Gesprächs stand der gegenseitige Austausch über Erwartungen, Rahmenbedingungen und die Rolle lokaler Akteure bei einer erfolgreichen Umsetzung
Neben dem Austausch mit der Unternehmensführung wurde für die Delegation auch ein gemeinsamer Termin mit dem Oberbürgermeister der Stadt Ravensburg, Dr. Daniel Rapp, organisiert. Dabei standen insbesondere kommunale Erfahrungen im Umgang mit einem international tätigen Pharmaunternehmen, Fragen der Standortentwicklung sowie die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Stadtverwaltung im Mittelpunkt des Gesprächs.
„Der persönliche Austausch in Ravensburg hat noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig und wegweisend die Entscheidung von Vetter für Saarlouis und den gesamten Wirtschaftsstandort Saarland ist. Mit einer pharmazeutischen Fertigung eröffnet sich bei kluger und verlässlicher Wirtschaftspolitik die Chance, schrittweise ein neues Cluster in einer zukunftsträchtigen Branche aufzubauen. Entscheidend ist dabei, realistisch zu bleiben. Nicht langfristige Potenziale stehen jetzt im Vordergrund, sondern eine belastbare Perspektive dessen, was in absehbarer Zeit tatsächlich am Standort umgesetzt werden kann. Unser Anspruch ist es, die Saarwirtschaft weiter zu diversifizieren und – wie im Fall Vetter – gezielt auf inhabergeführte, mittelständisch geprägte Unternehmen mit langfristigem Engagement zu setzen“, erklärt Marc Speicher, Oberbürgermeister der Stadt Saarlouis.
Der Schwerpunkt der Gespräche lag auf dem ersten Bauabschnitt von Vetter auf dem ehemaligen Ford-Gelände in Saarlouis. Vetter plant dort einen hochmodernen Standort für die aseptische Herstellung injizierbarer Arzneimittel. Der Baubeginn ist für das zweite Quartal 2026 vorgesehen, die ersten Produktionstätigkeiten sollen ab 2031 starten. Insgesamt sind in der finalen Ausbaustufe bis zu 2.000 Arbeitsplätze geplant, wodurch ein bedeutender Beitrag zur regionalen Entwicklung nach dem Produktionsende am Ford-Standort geleistet wird.
„Mit unseren Investitionen in den Standort Saarland und die Europastadt Saarlouis stärken wir nicht nur unsere Präsenz in Deutschland, sondern setzen unser nachhaltiges Wachstum fort. Unsere Entscheidung für Saarlouis basiert auf überzeugenden Standortfaktoren sowie unserer langfristigen strategischen Ausrichtung. Wir sehen großes Potenzial in der Region, verbunden mit der klaren Aussage: Wir kommen, um zu bleiben“, betonte Senator h. c. Udo J. Vetter, Vorsitzender des Unternehmensbeirats und Mitglied der Inhaberfamilie.
Die Europäische Kommission hat zudem einer staatlichen Beihilfe von bis zu 47 Millionen Euro zur Unterstützung des Projekts bereits zugestimmt. Dies unterstreicht die Bedeutung der Ansiedlung für die Arzneimittelversorgung sowie für die wirtschaftliche Stärkung der Region.
Die Europastadt Saarlouis sieht in Vetter einen starken Partner für die Diversifizierung der lokalen Wirtschaftsstruktur. Durch die Zusammenarbeit mit Vetter entstehen nicht nur direkte Arbeitsplätze, sondern es ergeben sich auch zahlreiche Chancen für Zulieferbetriebe, Forschungskooperationen und Qualifizierungsnetzwerke in der Region.
Die Delegation aus Saarlouis dankt der Inhaberfamilie und der Geschäftsführung von Vetter für den offenen Austausch und freut sich auf die kommenden Schritte im Rahmen des langfristig angelegten Partnerschaftsprozesses.

Text: Sophia Tull
Bild: Vetter Pharma
Närrisches Faasendfrühstück beim Seniorentreff im Esther-Bejarano-Haus
Im Rahmen des Seniorentreffs im Esther-Bejarano-Haus wurde ausgelassen Fastnacht gefeiert. In geselliger Runde kamen die Seniorinnen und Senioren zusammen und ließen sich Berliner sowie selbst mitgebrachte Salate, Kuchen und andere Köstlichkeiten schmecken, die zu einem vielfältigen Buffet beitrugen.
Vorbereitet wurde das Frühstück vom Birgit Cramaro, Brigitte Bilz und Adele Speicher gemeinsam mit den Seniorinnen und Senioren. Unterstützung erhielten sie von den Bundesfreiwilligendienstleistenden Chirin Moustafa und Neva Ellersdorfer, die beim Service mithalfen und den Raum mit selbstgebastelten Girlanden dekorierten.
Hausmusiker Manfred Wey sorgte mit bekannten Faasendtsliedern für die passende musikalische Begleitung. Tanz, gemeinsamer Gesang und humorvolle Büttenreden trugen zur ausgelassenen Stimmung bei und brachten die Gäste zum Lachen.
Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der fünften Jahreszeit und bot einen schönen Rahmen für Begegnungen, gute Gespräche und ein fröhliches Miteinander.


Fotos: Katharina Motsch
„Was ist Liebe wert“ – ein besonderer Kinoabend anlässlich des Equal Pay Day
Die Frauenbeauftragten und das Frauennetzwerk im Landkreis Saarlouis laden herzlich ein zur Filmvorführung „Was ist Liebe wert“ “ am 24. Februar 2026 ins Thalia Kino in Bous.

Der Film „Was ist Liebe wert – Materialists“ startet um 19.30 Uhr, Einlass ist bereits ab 19 Uhr. Der Equal Pay Day ist ein Aktionstag, der auf die
geschlechtsspezifische Lohnlücke (Gender-Pay-Gap) aufmerksam macht.
Dieser Aktionstag markiert symbolisch die statistische Lohnlücke zwischen Männern und Frauen in Höhe von 16 %. Ziel des Equal Pay Days ist es, über den Gender-Pay-Gap und seine Ursachen aufzuklären, die Ursachen von Entgeltunterschieden anzugehen und Aktionspartner zu mobilisieren, um damit langfristig die geschlechtsspezifische Entgeltungleichheit abzubauen.
Tickets gibt es für sieben Euro online oder an der Abendkasse.
Thalia Kino Bous, Saarbrücker Straße 91
Saarlouis ist stolz auf ihre Bundeswehr: Oberbürgermeister Marc Speicher besucht frisch ernannten General Markus Meyer
Oberbürgermeister Marc Speicher hat gemeinsam mit Haupt- und Personalamtsleiter Alexander Guß sowie Christian Bost, Leiter des Amtes für Bürgerservice, Sicherheit und Ordnung, ein offizielles Treffen mit Brigadegeneral Markus Meyer wahrgenommen. General Meyer ist seit August 2025 neuer Kommandeur der Luftlandebrigade 1 und seit wenigen Tagen Brigadegeneral. Dazu gratulierten die Vertreter der Europastadt sehr herzlich.
Im Mittelpunkt des Besuchs standen das weitere persönliche Kennenlernen sowie der Austausch über die sicherheitspolitische Rolle der Bundeswehr und die weitere Vertiefung der Zusammenarbeit mit der Europastadt Saarlouis. Dabei wurde auch die besondere historische Rolle Saarlouis’ als „geborene Garnisonsstadt“ hervorgehoben, ebenso wie die enge regionale Verbundenheit der Luftlandebrigade 1 und die Bedeutung einer leistungsfähigen Bundeswehr in herausfordernden Zeiten.
Oberbürgermeister Marc Speicher betonte: „Die Bundeswehr und ihre Soldatinnen und Soldaten sorgen mit ihrer Arbeit für Freiheit. Ohne Freiheit keine Sicherheit. Und ohne Freiheit kein Frieden. Wir sind stolz, dass die Saarlandbrigade als Eliteeinheit des deutschen Heeres sowie der gesamten Bundeswehr ihren Sitz in Saarlouis hat. Ihr professionelles Können und ihre Einsatzbereitschaft verdienen Respekt und Anerkennung. Saarlouis ist stolz auf seine Bundeswehr und steht fest an ihrer Seite. Brigadegeneral Meyer wünsche ich für seine Aufgabe viel Erfolg und alles Gute.“
Saarlouis ist die einzige Stadt Deutschlands, in der Soldaten, Reservisten und Veteranen Ehrenbürger sind. Dies geht zurück auf einen Beschluss im Sommer 2025.

Foto: Katharina Motsch
Bild v.L.: Christian Bost (Leiter des Amtes für Bürgerservice), Alexander Guß (Haupt- und Personalamtsleiter), Mark Speicher (Oberbürgermeister), Markus Meyer (Brigadegeneral)
Tradition erhalten: Stadt stärkt Faasendvereine bei der Durchführung von Umzügen
„Faasend ist Brauchtum. Faasend ist Tradition. Und Faasend gehört zu Saarlouis und zu unseren Stadtteilen“, betont OB Marc Speicher. „Deswegen übernehmen wir als Stadt Verantwortung und unterstützen unsere Vereine und die vielen ehrenamtlich Engagierten, damit die traditionellen Faasendumzüge in Saarlouis erhalten bleiben können.“ Rund 29.000 Euro stellt die Stadt dafür zur Verfügung.
Konkret geht es dabei um Verkehrssicherung, Haftung und Rechtssicherheit: Wer Straßen sperrt, so wie es auch für die Faasend-Umzüge gemacht wird, der braucht eine sogenannte Verkehrsrechtliche Anordnung (VRA). Darin ist auch festgelegt, dass die Straßensperrungen von Fachpersonal mit der notwendigen Qualifikation durchgeführt wird und das offizielle Vorgaben und Standards in der Verkehrssicherung beherrscht. Bei Verstößen gegen die Sicherungspflicht haften die Verantwortlichen für mögliche Personen- und Sachschäden.
„Die Faasendumzüge leben davon, dass sie durch die Stadtteile ziehen, dafür sind entsprechend viele Straßensperrungen erforderlich“, erklärt Speicher. „Eine so umfangreiche Aufgabe mit sämtlichen haftungsrechtlichen Konsequenzen können Ehrenamtler alleine nicht leisten. Brauchtum, Tradition und Faasend und die so vielen ehrenamtlich engagierten Saarlouiserinnen und Saarlouiser sind das wert!“
Geänderte Öffnungszeiten in der Stadtbibliothek Saarlouis an Faasend 2026
Über die Faasend 2026 hat die Stadtbibliothek Saarlouis geänderte Öffnungszeiten:
Die Stadtbibliothek ist am Fetten Donnerstag, Faasendfreitag und Rosenmontag ganztägig geschlossen. Am Faassenddienstag gelten die normalen Öffnungszeiten, die Bibliothek ist also ganztägig von 10.30 Uhr bis 13 Uhr und 15 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.
Öffnungszeiten von Rathaus und Verwaltungsgebäuden während der Faasend
Das Rathaus sowie die Verwaltungsgebäude „Haus Koch“ und Friedenstraße sind an den närrischen Tagen eingeschränkt geöffnet. Am Fetten Donnerstag und am Fastnachtsdienstag sind die Einrichtungen jeweils bis 12:00 Uhr geöffnet, während am Rosenmontag keine Öffnung erfolgt. Ab dem darauffolgenden Werktag gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.
Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, dies bei ihrer Terminplanung zu berücksichtigen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Zuschussübergabe für Nachhaltigkeitsprojekt „Mein Müll – dein Müll!?“ an der Grundschule Vogelsang
Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie der Europastadt Saarlouis wurde der Grundschule Vogelsang ein Zuschuss für das Projekt „Mein Müll – dein Müll!?“ überreicht. Das Projekt verbindet Umweltbildung mit kreativem Arbeiten und sensibilisiert Kinder auf anschauliche Weise für die Themen Nachhaltigkeit, Umweltverschmutzung und Abfallvermeidung.
Das Projekt wird in Kooperation mit der Volkshochschule Saarlouis umgesetzt. Überreicht wurde ein Scheck in Höhe von 4.770 Euro durch das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz. Ziel des Projekts ist es, gemeinsam mit den Kindern Müll im öffentlichen Raum zu sammeln und daraus kreative Kunstinstallationen zu gestalten. Diese machen auf die Problematik der Umweltverschmutzung aufmerksam und symbolisieren zugleich die Bedeutung eines bewussten, nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen.
Bürgermeister Carsten Quirin betonte den nachhaltigen Ansatz des Projekts: „Es ist entscheidend, dass Kinder Nachhaltigkeit nicht nur aus dem Schulbuch kennenlernen, sondern sie aktiv erleben. Projekte wie ‚Mein Müll – dein Müll!?‘ zeigen eindrucksvoll, dass jeder Einzelne Verantwortung für seine Umwelt übernehmen kann. Die Kinder lernen hier ganz praktisch und kreativ, dass ihr eigenes Handeln Wirkung zeigt – für ihre Stadt, für ihre Umwelt und für ihre Zukunft.“
Auch Umweltministerin Petra Berg unterstrich den pädagogischen Wert des Projekts: „Kinder werden mit diesem Projekt auf kreative Weise für die Themen Umweltverschmutzung und Abfallvermeidung sensibilisiert. Sie erleben Nachhaltigkeit als aktiven Prozess, gestalten ihre Umwelt bewusst mit und setzen ein künstlerisches Zeichen für deren Schutz. Engagement für die Nachhaltigkeit in Kommunen ist enorm wichtig. Denn gerade hier können die Menschen viel stärker und praxisorientierter die verschiedenen Aspekte nachhaltigen Handelns erleben.“

Foto: Katharina Motsch
Leiter der Bundespolizei im Saarland auf Einladung des Oberbürgermeisters im Rathaus
Oberbürgermeister Marc Speicher hat zusammen mit Bürgermeister Carsten Quirin und Beigeordnetem Gerald Purucker Robert Tachtler, den Leiter der Bundespolizei im Saarland, zu einem offiziellen Besuch im Rathaus der Europastadt Saarlouis empfangen. Er ist damit der Einladung der Saarlouiser Verwaltungsspitze gefolgt, um insbesondere das Thema Sicherheit zu besprechen. Im Mittelpunkt des Treffens standen aktuelle Fragen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie die weitere Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen der Bundespolizei und der Stadt Saarlouis.
In einem offenen und konstruktiven Austausch informierten sich beide Seiten über die derzeitige Sicherheitslage im Saarland und insbesondere in Saarlouis. Dabei wurden bestehende Herausforderungen ebenso thematisiert wie erfolgreiche Maßnahmen und bewährte Formen der Kooperation.
Ein zentrales Ergebnis des Treffens ist die Vereinbarung, die Zusammenarbeit zwischen der Bundespolizei im Saarland und der Stadt Saarlouis künftig weiter zu vertiefen. Ziel ist es, den Informationsaustausch zu intensivieren und gemeinsame Ansätze zur Stärkung von Sicherheit und Ordnung weiterzuentwickeln.
„Die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger hat oberste Priorität. Eine enge, vertrauensvolle und gut abgestimmte Zusammenarbeit zwischen der Stadt Saarlouis und der Bundespolizei ist dafür von entscheidender Bedeutung“, betonte Oberbürgermeister Marc Speicher im Anschluss an das Gespräch.
Darüber hinaus wurde ein Gegenbesuch des Oberbürgermeisters bei der Bundespolizei-Direktion für das Saarland vereinbart, um den Dialog fortzuführen und die partnerschaftliche Zusammenarbeit weiter auszubauen.

Bildtext:
Die Saarlouiser Verwaltungsspitze zusammen mit Robert Trachtler, Leiter der Bundespolizei im Saarland.
Bild: Lea Mathieu
Verkehrsbehinderung in der Ludwigstraße ab 2. Februar
In der Ludwigstraße (B 405) in Saarlouis kommt es aufgrund von Tiefbauarbeiten und dem Ausbau des Glasfasernetzes zu Verkehrsbehinderungen. Der betroffene Bereich wird im Zeitraum von 02. Februar bis einschließlich 28. Februar 2026 halbseitig gesperrt.
Während der Bauzeit wird die Ludwigstraße in Fahrtrichtung KVP gesperrt. In diesem Zusammenhang erfolgt eine Einbahnstraßenregelung über die Oberförstereistraße sowie die Einrichtung einer entsprechenden Umleitungsstrecke.
Die verkehrsrechtliche Anordnung erfolgt durch den Landkreis Saarlouis.
Verkehrsteilnehmende werden gebeten, die ausgewiesenen Umleitungen zu beachten und mehr Fahrzeit einzuplanen.
Mittagspausenführung im Stadtarchiv Saarlouis
Im Rahmen der alternierenden Mittagspausenführungen der städtischen Einrichtungen in der Kaserne VI werden am Mittwoch, dem 11. Februar 2026, um 12:30 Uhr im Stadtarchiv diesmal die Bestände der Stadt- und Gemeinderatsprotokolle vorgestellt. Beginnend mit den „Registres des Délibérations“ ab 1760 bis zu heutigen Sitzungsmitschriften der Jahre bis 2010 bieten sie eine originäre Quelle, um das Verwaltungshandeln der Vergangenheit der Forschung und interessierten Nutzern zugänglich zu machen.
Treffpunkt ist das Städtische Museum Saarlouis, 1. OG.
Öffentliche Führung im Städtischen Museum Saarlouis
Am Sonntag, den 08. Februar 2026, um 15:30 Uhr lädt das Städtische Museum Saarlouis zu einer öffentlichen Führung ein.
Das Museum vermittelt wertvolle Einblicke in die Geschichte der Stadt und der Region Saarlouis, der Saargegend sowie Lothringens. Es beherbergt ein umfangreiches Repertoire kulturhistorischer und geschichtlicher Exponate. Bei einem geführten Rundgang lernen die Besucherinnen und Besucher die Entstehung und Entwicklung der Festung und der Stadt Saarlouis kennen.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Galette des Rois: Honorarkonsulin würdigte Deutsch-Französisches Miteinander in der Europastadt
Deutsch-Französisches Miteinander im Saarlouiser Rathaus: Die Galette des Rois hat nicht nur in französischen Familien Tradition, sondern auch in der Europastadt Saarlouis. Der französische Honorarkonsul a.D. Michel Bouchon hat den Brauch hier etabliert, seine Tochter und Amtsnachfolgerin Myriam Bouchon, nun selbst seit fast einem Jahrzehnt Honorarkonsulin, führt ihn bis heute fort. Gemeinsam mit der Verwaltungsspitze sowie Vertretern aus Politik und Verwaltung, Schulen, Bundeswehr und der Blaulichtfamilie feierten sie am Tag der Frankophonie die Deutsch-Französische Freundschaft.
Deutschland und Frankreich – die weltpolitische Lage zeige deutlich, wie wichtig der Zusammenhalt beider Nationen sei, befand Honorarkonsulin Myriam Bouchon im Empfangssaal des Rathauses: „Gemeinsam stehen sie für Freundschaft, Stabilität und Optimismus! Es geht um Freiheit, Respekt und die Entscheidungen, die wir gemeinsam treffen.“ Symbolträchtig zum Tag der Frankophonie lud Familie Bouchon zur Galette des Rois. Dabei stand nicht nur der Königskuchen mit der traditionellen Fève selbst im Mittelpunkt – wie immer ging es allem voran um die Deutsch-Französische Freundschaft. In ihrer Ansprache blickte Honorarkonsulin Myriam Bouchon auf die politischen Beziehungen beider Länder auf der internationalen Bühne, aber auch auf die im Alltag gelebten freundschaftlichen Verbindungen zwischen Saarlouis und dem Saarland mit ihrem Nachbarland. So erinnerte Bouchon an den Besuch von Emmanuel Macron im Saarland zum Tag der Deutschen Einheit, sie würdigte die neue Präambel der Saar-Verfassung und die Rolle des Saarlandes als Beobachter in der Internationalen Organisation der Frankophonie. Ebenfalls gewürdigt wurde der gemeinsame Fotowettbewerb der drei Saarlouiser Gymnasien, die sich auf kreative Weise mit dem Wert der Deutsch-Französischen Freundschaft auseinandersetzten. Im Rahmen des Empfanges wurden die drei ersten Plätze präsentiert und ausgezeichnet.
Zudem beglückwünschte die Honorarkonsulin die Europastadt Saarlouis auch zu ihrer neuen Städtepartnerschaft mit Favara – „eine Partnerschaft, die lange überfällig war und die ein starkes Zeichen internationaler Verbundenheit darstellt.“
Dass die Galette des Rois in Saarlouis Tradition hat, geht auf Honorarkonsul a.D. Michel Bouchon zurück. Mit dem deutsch-französischen Empfang erwies er Freunden und Kooperationspartnern im Sinne der Deutsch-Französischen die Ehre. Im nächsten Jahr läuft die zweite Amtsperiode von Myriam Bouchon als Honorarkonsulin aus, nach insgesamt zehn Jahren und zahllosen grenzüberschreitenden Dossiers, Projekten und offiziellen Terminen wird sie nicht für eine weitere Amtszeit kandidieren.

Foto: Sascha Schmidt
Alleh hopp….Saarlouiser Senioren feiern Faasend
Am Montag, den 09. Februar um 10.00 Uhr lädt der Offene Seniorentreff des „Esther-Bejarano-Haus“, Holtzendorffer Str. 2 in Saarlouis zu einem närrischen Frühstück mit Fastnachtsfeier recht herzlichst ein.
Mit Stimmungs-, Schunkelliedern, Büttenreden möchte das Team des Offenen Seniorentreffs die närrische Zeit richtig einleiten. Die musikalische Umrahmung übernimmt in gewohnter Weise Manfred Wey. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Kostümierung ist natürlich erwünscht. Neue Gäste sind herzlichst zu diesem karnevalistischen Vormittag willkommen.
Da die Platzkapazität begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung unter der Tel.: 06831/ 443-383 oder per Email cramaro@saarlouis.de
Das Haus ist am darauffolgenden Montag, den 16. Februar (Rosenmontag) geschlossen, so dass sich die Seniorinnen und Senioren erst am Montag, den 23. Februar wieder treffen.
Bund und Bahn investieren in Saarlouis am Hauptbahnhof in Sicherheit und Sauberkeit
Die Deutsche Bahn hat gemeinsam mit dem Bund ein bundesweites Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen gestartet. Im Rahmen dieses Programms werden im Laufe des Jahres ausgewählte Bahnhöfe einer intensiven Grundreinigung unterzogen. Der Saarlouiser Hauptbahnhof ist erstmals Teil dieser Initiative.
Im Zuge des sogenannten Frühjahrsputzes werden nach den Wintermonaten Bahnsteige, Treppen, Tunnel, Aufzüge, Glasflächen, Automaten, Mobiliar sowie weitere stark frequentierte Bereiche einer gründlichen Sonderreinigung unterzogen. Auch die Entfernung von Graffiti und hartnäckigen Verschmutzungen gehört zu den Maßnahmen. Ziel ist es, das Erscheinungsbild der Bahnhöfe sichtbar zu verbessern und den Aufenthalt für Reisende angenehmer und sicherer zu gestalten.
Die Europastadt Saarlouis begrüßt diese Maßnahmen ausdrücklich. „Sauberkeit, Sicherheit und ein gepflegtes Umfeld sind zentrale Faktoren für die Attraktivität des Hauptbahnhofs als wichtiges Eingangstor zur Stadt“, so Marc Speicher.
Die Stadt Saarlouis sieht in der Kombination aus Reinigungsmaßnahmen am Bahnhof und der schrittweisen Aufwertung des Bahnhofsvorplatzes einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und zur positiven Wahrnehmung des Stadtbildes.
Neujahrsempfang in Saarlouis: Klare Standpunkte für die Europastadt
Klare Standpunkte zum Stadtgeschehen, ein Rückblick auf prägende Ereignisse und eine Vorschau auf wichtige Projekte im neuen Jahr: Beim Neujahrsempfang der Europastadt Saarlouis setzte OB Marc Speicher deutliche Schwerpunkte auf Wirtschaft und Ehrenamt, auf die Verbundenheit zur Bundeswehr sowie auf Sicherheit, Sauberkeit und kulturelle Höhepunkte – mit dabei: Die erste Ankündigung für einen Top-Act auf der großen SR-Bühne zur diesjährigen Emmes. Ein kurzweiliger Jahresauftakt bei vollem Haus und stimmungsvollen musikalischen Akzenten.
„2025 war das letzte Jahr, in dem ein Auto im Saarland produziert wurde“, sagte Oberbürgermeister Marc Speicher seiner Neujahrsrede. „Eine schwere Zeit und ein Jahr des Wechsels – danke an zehntausende Frauen und Männer, die über die Jahrzehnte ‚auf der Ford geschafft‘ haben.“ Eine besondere Erinnerung bleibt derweil erhalten: „Es war ein Wunsch von uns und ich freue mich, dass es geklappt hat: Der letzte Ford bleibt hier, daheim in Saarlouis und wird Teil einer neuen Ausstellung zur Wirtschaftsgeschichte im Städtischen Museum – als in Stahl gegossener Beweis dafür, was wir in Saarlouis zu leisten in der Lage sind.“ Ein Zeichen auch für das hohe Qualifikationsniveau vor Ort. Um den Standort für die Zukunft zu stärken, werde der Lisdorfer Berg als ökologisches Industriegebiet weiterentwickelt. „Ein bundesweites Modellvorhaben, das uns in den 30er-Jahren wertvolle Wettbewerbsvorteile bringen wird.“ Ein zentraler Baustein für neue Arbeitsplätze sowie auch etwa die Unterstützung von Dillinger beim grünen Stahl auf Saarlouiser Bann oder der Neuansiedlung von Vetter auf dem Röderberg.
Ebenso betonte OB Speicher die Bedeutung von Sicherheit, Ordnung, Sauberkeit – „ein Bereich, in dem für viele Menschen klar wird: Ist ein Staat in der kleinsten Verästelung in der Lage, dass man Recht durchsetzt?“ Er hob besonders die kurzen Wege zur Vollzugspolizei hervor, kündigte zusätzliche Personalisierung im Bereich von Stadt- und Hilfspolizei an und erklärte einen Rückgang der Vermüllung an Containerstandorten um ganze 20 Prozent durch die zusätzlich eingesetzten Mülldetektive. Aber auch das Ehrenamt spiele in diesem Feld eine wichtige Rolle. Stellvertretend für die Blaulichtfamilie dankte der Verwaltungschef der Freiwilligen Feuerwehr Saarlouis. „Es ist ein großer Vermögenswert für unsere Stadt, dass es Frauen und Männer gibt, die bereit sind, wenn der Pieper geht, nachts, am Wochenende, auch rauszufahren.“ Mehr als 500 haupt- und ehrenamtliche Helfer seien etwa am Tag der Bombenentschärfung im vergangenen September im Einsatz gewesen, für die die Verwaltungsspitze die Gesamtverantwortung trug. „Eine fantastische Leistung“, lobte Speicher die Einsatzkräfte.
Stark vertreten war auch die Bundeswehr beim Neujahrsempfang in Saarlouis, „der einzigen Stadt in Deutschland, in der die Soldatinnen und Soldaten Ehrenbürger sind“, sagte der Oberbürgermeister. „Ein wichtiges Zeichen: Die Soldatinnen und Soldaten riskieren ihr Leben und ihre Gesundheit dafür, dass wir in Freiheit leben können!“
Zahlreiche weitere Themen schnitt der OB in seiner Ansprache an: Die Kultur der Offenheit im Saarlouiser Rathaus, den Wert der Städtepartnerschaften für die Europastadt oder etwa die Austragung der Special Olympics auch in Saarlouis. Er berichtete von erfolgreichen Projekten zur Stärkung der Stadtteile und von der Unterstützung der Karnevalsvereine bei der Absicherung der Faasendumzüge, damit diese auch unter aktuellen Sicherheitsbedingungen realisiert werden können. Nach der Premiere eines langjährigen Filmprojektes über Jürgen Doberstein im Theater am Ring stehen mit der Ursapharm Boxnacht gleich zwei hochkarätige Weltmeisterkämpfe in der Stadtgartenhalle ins Haus. Und darüber hinaus verriet OB Speicher bereits einen ersten Höhepunkt der diesjährigen Emmes: Am Freitag wird mit den Höhnern eine Kultband mit Partygarantie auf der großen SR-Bühne stehen. Auch der Neujahrsempfang selbst setzte musikalische Akzente mit dem Saarknappenchor und dem Brass-Ensemble der Bergkappelle Saar, mit der Marching Band des Fanfarenchors Völklingen und DJane Marsha-Jane Rodriguez.

Foto: Rolf Ruppenthal
Übergabe des Schecks anlässlich der Amtseinführung von Oberbürgermeister Marc Speicher – Spende für die Hilfsaktion „Sternenregen“
Im Rahmen der Übernahme des neues Amtes als Oberbürgermeister hatte Marc Speicher zur Unterstützung der Menschen, denen es hier daheim im Saarland nicht so gut geht, aufgerufen. Dem Aufruf waren viele gefolgt und es kam eine beeindruckende Summe von insgesamt 9.000 Euro für den guten Zweck zusammen.
Statt Geschenken hatte OB Speicher außerdem darum gebeten, auf Präsente zu verzichten und stattdessen Geldspenden an die Aktion Sternenregen zu spenden. Die Spende wurde dem Verein RADIO SALÜ Wir helfen e.V. übergeben und kommt der Hilfsaktion „Sternenregen“ zugute.
Die Hilfsaktion, die von RADIO SALÜ und den Kirchen im Saarland ins Leben gerufen wurde, hat auch in den vergangenen Jahren vielen Kindern und ihren Familien in Not geholfen. Unter dem Motto „Wir sind füreinander da. Jede Spende zählt!“ kamen insgesamt 326.385 Euro zusammen, die denjenigen zugutekommen, die keine Unterstützung durch gesetzliche Alternativen erhalten können.
„Ich bin stolz, dass wir mit der hohen Spendenbereitschaft einen Beitrag leisten konnten, um so vielen Familien hier vor Ort zu helfen“, sagte Oberbürgermeister Marc Speicher bei der Übergabe des Schecks. Dabei waren auch der Vereinsvorsitzende von RADIO SALÜ Wir helfen e.V., Wolfgang Gitt, der Geschäftsführer von Radio Salü, Axel Musollf, sowie Caritas-Direktor Frank Kettern anwesend.
Wolfgang Gitt verdeutlichte die Notwendigkeit solcher Hilfsaktionen und betonte: „Mehr als jedes fünfte Kind und jeder vierte junge Erwachsene in Deutschland ist armutsgefährdet. Mit der Aktion Sternenregen können Caritas und Diakonie dort unterstützen, wo keine gesetzlichen Alternativen bestehen. Diese Unterstützung ist unverzichtbar.“
Auch Axel Musollf wies auf die Herausforderungen hin, vor denen viele Familien stehen, wenn es beispielsweise um die Finanzierung von Therapieplätzen oder anderen wichtigen Hilfsleistungen geht. „Besonders die fehlende Zwischenfinanzierung ist ein großes Problem. Oft übernehmen die Krankenkassen die Kosten für Therapieplätze, aber der Weg dorthin stellt die Familien vor große Herausforderungen. In solchen Fällen kann Sternenregen schnell und unbürokratisch helfen, indem zum Bespiel die Kosten der Taxifahrten übernommen werden“, erklärte Musollf.
Abschließend dankte Oberbürgermeister Speicher allen Spendern und den Organisatoren der Aktion für ihr Engagement. „Es ist wichtig, dass wir in unserer Gesellschaft füreinander einstehen. Die gegenseitige Unterstützung macht unsere Gemeinschaft stärker. Ein großes Dankeschön an alle, die sich für diese wunderbare Aktion eingesetzt haben“, so der Oberbürgermeister.

Bild: v.I.: Axel Musollf, Wolfgang Gitt, Mark Speicher, Frank Kettern
Foto: Lea Mathieu
Stärkung Bankenstandort und 50 neue Arbeitsplätze kommen nach Saarlouis: Offizielle Eröffnung der neuen Verwaltungsräume der Vereinigten Volksbank eG in Saarlouis
Mit einer offiziellen Eröffnungsfeier wurden die neu gestalteten Verwaltungsräume der Vereinigte Volksbank eG in der Lisdorfer Straße in Saarlouis vorgestellt. An der Veranstaltung nahmen unter anderem Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin sowie der Haupt- und Personalamtsleiter der Europastadt Saarlouis, Alexander Guß, teil.
„Saarlouis ist ein wichtiger Bankenstandort. Alle großen privaten Geschäftsbanken haben ebenso Niederlassungen und Filialen in Saarlouis wie zwei große regionale Banken ihren Sitz. Die VVB ist eine von nur noch vier Volksbanken im gesamten Saarland und wir sind stolz und dankbar, dass sie ihren Sitz in Saarlouis hat. Mit der jetzt erfolgten Konzentration von Arbeitsplätzen wandern rund 50 Bankarbeitsplätze von anderen Standorten im Saarland nach Saarlouis. Das stärkt den Bankenstandort Saarlouis, schafft neue und gute Arbeitsplätze hier in der Stadt und steigert die Attraktivität der VVB als Arbeitgeber, weil Saarlouis als attraktive Stadt bei Arbeitnehmern beliebt ist. Die Vereinigte Volksbank eG ist ein verlässlicher Arbeitgeber in unserer Stadt und übernimmt darüber hinaus Verantwortung – sowohl im sozialen als auch im ökologischen Bereich“, so Speicher.
Im Rahmen der Eröffnung erhielten die Gäste Einblicke in ein modernes Büroumfeld, das konsequent auf die Anforderungen der heutigen Arbeitswelt ausgerichtet ist. Das ursprüngliche Verwaltungsgebäude wurde im vergangenen Jahr vollständig entkernt und im Zuge einer umfassenden Sanierung durch ein offenes, zeitgemäßes Raum- und Bürokonzept ersetzt. Ziel war es, flexible Arbeitsstrukturen zu schaffen und die Arbeitsbedingungen gezielt an die Bedürfnisse der Mitarbeitenden anzupassen. Helle Räume, offene Kommunikationszonen und moderne Arbeitsplätze prägen nun das Erscheinungsbild der neuen Verwaltungsräume.
Bei der Umsetzung des Projekts wurde bewusst auf die Zusammenarbeit mit Architekten sowie Handwerksbetrieben aus der Region gesetzt. Nachhaltiges und barrierefreies Bauen spielten dabei eine zentrale Rolle. Die neu geschaffenen Räumlichkeiten wurden von der Verwaltungsspitze der Europastadt Saarlouis als gelungenes Beispiel für moderne Arbeitswelten, regionale Wertschöpfung und zukunftsorientierte Stadtentwicklung gewürdigt.

Foto: Katharina Motsch
Führung im Theater am Ring in Saarlouis
Am Freitag, dem 06. Februar um 17 Uhr, findet eine kulturelle Entdeckungstour in das Theater am Ring in Saarlouis statt. Das Kulturzentrum und denkmalgeschützte Wahrzeichen der Stadt wird im Rahmen einer öffentlichen Führung vorgestellt. Gästeführer Walter Birk und Bühnenmeister Frank Kerner informieren dabei über die Geschichte, die historische und moderne Architektur sowie die Technik und Funktionen des Theaters. Dabei wird ein interessanter Blick „hinter die Kulissen“ gewährt. Auch die Stadtbibliothek im Souterrain ist Teil der Führung.
Ursprünglich wurde das Theater am Ring vom Saarlouiser Filmkaufmann Ernst Gill als Großraumkino mit über 800 Plätzen geplant. Noch während der Bauphase erfolgte eine Erweiterung um weitere Säle und ein Bühnenhaus, sodass ein multifunktionales Kulturhaus entstand. Im Jahr 2016 erhielt das Gebäude durch den international bekannten Architekten François Valentiny eine außergewöhnliche Fassade, die es zu einem Blickfang in der Stadt macht.
Teilnahmegebühr: 5 €, Treffpunkt: vor dem Eingang
LisDorfHaus: Erstes Dorfgemeinschaftshaus in Saarlouis eröffnet
Das erste Dorfgemeinschaftshaus in Saarlouis wurde eröffnet: Ein neuer Mittelpunkt für die Dorfgemeinschaft, ein Treffpunkt für Vereine im Herzen von Lisdorf – das neue „LisDorfHaus“ ist offiziell eröffnet und bereits bei der Einweihungsfeier war klar, dass hier genau das lebendige Zentrum geschaffen wurde, das sich die Lisdorferinnen und Lisdorfer gewünscht haben. „Doch der eigentliche Wert ist noch viel größer als das Haus an sich“, erklärte OB Marc Speicher. „Der Kern liegt darin, was Ihr zusammen gestaltet habt. Was das Ehrenamt leisten kann, das ist unbezahlbar – finanziell, aber auch ideell.“
Denn das neue „LisDorfHaus“ war von Anfang an ein erfolgreiches Gemeinschaftsprojekt: „Wir hatten durchweg 20 Helfer, zehn, zwölf waren immer da“, erklärte Georg Jungmann am feierlichen Eröffnungsabend im großen Gemeinschaftsraum im prall gefüllten Erdgeschoss des Hauses. Große Unterstützung gab es auch von den Sponsoren, vom Vermieter und von der Stadtverwaltung, die die Anmietung des Hauses schnell und unbürokratisch ermöglichte: „Egal wem wir erklärt haben, was wir brauchen, alle haben uns sofort und ohne Probleme geholfen.“ Anfangs sei das Haus ein Rohdiamant gewesen, erklärte Herbert Germann. „In nur drei Monaten haben wir es in unzähligen Arbeitsstunden in Eigenregie renoviert – ein gemeinschaftlicher Kraftakt!“ Germann ist der Vorsitzende des Vereins „Lisdorf… alles im grünen Bereich e.V.“, dem Trägerverein des neuen Dorfgemeinschaftshauses. Anlässlich der offiziellen Eröffnung erinnerte daran, wie es überhaupt zum „LisDorfHaus“ gekommen ist: „Bei den Bürgerworkshops zum Dorfentwicklungskonzept links der Saar ist schnell klar geworden was fehlt: Ein Treffpunkt für die Vereine, mitten im Ort.“ Als das Gasthaus Schulden vor einigen Jahren schloss, wichen die Lisdorfer Vereine notdürftig auf Garagen und Kellerräume aus, Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Mit dem Haus in der Provinzialstraße 78 wurde dann der optimale Ort gefunden: 1910 erbaut war hier zunächst ein Kolonialwarenladen, später eine Gaststätte, die Bezeichnung „Zockerneckels Greet“ erinnert an die Vergangenheit des Hauses.
Mit dem neuen Dorfgemeinschaftshaus kommt jetzt neuer Schwung in den Ort. „Das LisDorfHaus ist ein Haus mit Geschichte und diese Geschichte werden wir jetzt weiterschreiben“, sagt Germann. „Es ist ein Ort an dem wir das Vereinsleben auf ein neues Level heben können und an dem sich die Dorfgemeinschaft weiter entwickeln kann“, und Jungmann ergänzt: „Das LisDorfHaus wird ein Haus für alle sein!“


Bildtext: Georg Jungmann, Herbert Germann, OB Marc Speicher und Bernd Hawner bei der Eröffnung des LisDorfHauses. Fotos: Sascha Schmidt
Stärkung Bankenstandort und 50 neue Arbeitsplätze kommen nach Saarlouis: Offizielle Eröffnung der neuen Verwaltungsräume der Vereinigten Volksbank eG in Saarlouis
Mit einer offiziellen Eröffnungsfeier wurden die neu gestalteten Verwaltungsräume der Vereinigte Volksbank eG in der Lisdorfer Straße in Saarlouis vorgestellt. An der Veranstaltung nahmen unter anderem Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin sowie der Haupt- und Personalamtsleiter der Europastadt Saarlouis, Alexander Guß, teil.
Saarlouis ist ein wichtiger Bankenstandort. Alle großen privaten Geschäftsbanken haben ebenso Niederlassungen und Filialen in Saarlouis wie zwei große regionale Banken ihren Sitz. Die VVB ist eine von nur noch vier Volksbanken im gesamten Saarland und wir sind stolz und dankbar, dass sie ihren Sitz in Saarlouis hat. Mit der jetzt erfolgten Konzentration von Arbeitsplätzen wandern rund 50 Bankarbeitsplätze von anderen Standorten im Saarland nach Saarlouis. Das stärkt den Bankenstandort Saarlouis, schafft neue und gute Arbeitsplätze hier in der Stadt und steigert die Attraktivität der VVB als Arbeitgeber, weil Saarlouis als attraktive Stadt bei Arbeitnehmern beliebt ist. Die Vereinigte Volksbank eG ist ein verlässlicher Arbeitgeber in unserer Stadt und übernimmt darüber hinaus Verantwortung – sowohl im sozialen als auch im ökologischen Bereich“, so Speicher.
Im Rahmen der Eröffnung erhielten die Gäste Einblicke in ein modernes Büroumfeld, das konsequent auf die Anforderungen der heutigen Arbeitswelt ausgerichtet ist. Das ursprüngliche Verwaltungsgebäude wurde im vergangenen Jahr vollständig entkernt und im Zuge einer umfassenden Sanierung durch ein offenes, zeitgemäßes Raum- und Bürokonzept ersetzt. Ziel war es, flexible Arbeitsstrukturen zu schaffen und die Arbeitsbedingungen gezielt an die Bedürfnisse der Mitarbeitenden anzupassen. Helle Räume, offene Kommunikationszonen und moderne Arbeitsplätze prägen nun das Erscheinungsbild der neuen Verwaltungsräume.
Bei der Umsetzung des Projekts wurde bewusst auf die Zusammenarbeit mit Architekten sowie Handwerksbetrieben aus der Region gesetzt. Nachhaltiges und barrierefreies Bauen spielten dabei eine zentrale Rolle. Die neu geschaffenen Räumlichkeiten wurden von der Verwaltungsspitze der Europastadt Saarlouis als gelungenes Beispiel für moderne Arbeitswelten, regionale Wertschöpfung und zukunftsorientierte Stadtentwicklung gewürdigt.
Foto: Katharina Motsch
Reparaturarbeiten an der öffentlichen Kanalisation in der Straße Am Römerberg
Die Kreisstadt Saarlouis führt Reparaturarbeiten an der öffentlichen Kanalisation in der Straße Am Römerberg durch. Die Arbeiten mussten kurzfristig eingetaktet werden und beginnen bereits am 26.01.2026 und dauern ca. 1-2 Wochen. Einschränkungen des öffentlichen Verkehrs und hinsichtlich der Grundstückszufahrten sind für diese Dauer zu erwarten.
Wir bitten um Verständnis für die im Zuge der Durchführung der Arbeiten notwendigen Einschränkungen, die sich aufgrund der Dringlichkeit und Lage nicht vermeiden lassen.
Antrittsbesuch beim Caritasverband Saar-Hochwald e.V.in Saarlouis: Austausch über Herausforderungen und Perspektiven
Oberbürgermeister Marc Speicher betonte dabei die zentrale Rolle der Einrichtung für die Stadt: „Die Caritas Saarlouis leistet einen unverzichtbaren Beitrag für den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt. Die offenen Türen, das große ehrenamtliche Engagement und die professionelle Arbeit der Mitarbeitenden verdienen höchste Anerkennung.“
Die Caritas Saarlouis beschäftigt rund 600 Mitarbeitende, davon etwa die Hälfte im Pflegebereich. Hinzu kommen rund 120 Mitarbeitende im Bereich der FGTS, 15 in der Hospizberatung sowie 40 in der Geschäftsstelle. Ergänzt wird diese Arbeit durch rund 800 ehrenamtlich Engagierte, unter anderem im Bereich der Tafeln.
Auch die aktuelle Situation der Tafel wurde thematisiert. Trotz räumlicher Engpässe und zeitweiliger Lebensmittelknappheit ist die Versorgung derzeit stabil. Saarlouis ist ein besonders wichtiger Standort für die Caritas und beherbergt zugleich die größte Beratungsstelle des Verbands im Saarland. Zu den zentralen Aufgabenbereichen zählen unter anderem soziale Beratung, die Kleiderkammer sowie weitere niedrigschwellige Unterstützungsangebote.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Offenheit der Angebote: Die Caritas steht allen Menschen offen – unabhängig von Herkunft oder Religion. Die Stadt Saarlouis unterstrich in diesem Zusammenhang ihre Bereitschaft zur engen Zusammenarbeit und zur gemeinsamen Weiterentwicklung sozialer Angebote.
Beide Seiten waren sich einig, dass sich die sozialen Bedarfe weiter verändern werden und eine vertrauensvolle Kooperation zwischen Stadt und Caritas dafür entscheidend ist.
Fotos: Katharina Motsch

Bild 1 v.l. :
Alexander Guß (Amtsleiter des Haupt- und Personalamts Saarlouis)
Sonja Sidoroff (Mitarbeiterin Caritasverband Saar-Hochwald)
Sandra Weiß (Bereichsleitung Einrichtungen)
Marc Speicher (Oberbürgermeister Saarlouis)
Cartsen Quirin (Bürgermeister Saarlouis)
Frank Kettern (Direktor des Caritasverbandes Saar-Hochwald)
Franz Hechenblaikner (Vorsitzender Caritasrat)

Bild 2 v.l. :
Marc Speicher (Oberbürgermeister Saarlouis)
Cartsen Quirin (Bürgermeister Saarlouis)
Sonja Sidoroff (Mitarbeiterin Caritasverband Saar-Hochwald)
Sandra Weiß (Bereichsleitung Einrichtungen)
Alexander Guß (Amtsleiter des Haupt- und Personalamts Saarlouis)
Franz Hechenblaikner (Vorsitzender Caritasrat)
Frank Kettern (Direktor des Caritasverbandes Saar-Hochwald)
URSAPHARM Fight Night IV in Saarlouis: Box-Nacht voller Highlights und Titelkämpfe
Doberstein verteidigt erstmals WM-Titel auf saarländischem Boden

Die Stadtgartenhalle Saarlouis wird am 21. Februar zur Bühne für Spitzenboxing der Extraklasse. Ab 18:00 Uhr lädt die URSAPHARM Fight Night IV zu einem packenden Kampfsportabend ein, der Fans und und Neulinge in gleicher Weise mitreißen wird. Zunächst stehen sechs spannende Vorkämpfe in unterschiedlichen Gewichtsklassen auf dem Programm, bevor zwei Weltmeister-Titel verteidigt, ein vakanter Intercontinental Titel erkämpft und emotionale Geschichten im Boxring lebendig werden. Es ist ein Novum im Saarland, dass mehrere Titel- und Weltmeister-Kämpfe an einem Abend ausgetragen werden.
Marc Speicher, Oberbürgermeister der Stadt Saarlouis, sagt: „Es ist für uns als Europastadt Saarlouis – und ich darf hinzufügen, auch für mich persönlich – eine große Freude und Ehre, mit zwei Box-WM-Kämpfen ein echtes sportliches Highlight hier in Saarlouis zu haben. Das ist ein außergewöhnliches Highlight. Und Jürgen Doberstein ein Ausnahmesportler hier von der Saar.“
Bei den Vorkämpfen steigt u. a. der 23jährige Berliner Profiboxer Maurice Milcke in den Ring. Milcke hat von seinen 10 bisherigen Profi-Kämpfen 8 Fights durch KO gewonnen und ist amtierender GBC Intercontinental Meister im Superweltergewicht. In Saarlouis wird er nun eine Gewichtsklasse höher im Mittelgewicht um den vakanten GBC Intercontinental-Titel kämpfen. Daneben wird Salah Jahel, auch Prince Salah genannt, einen der Vorkämpfe bestreiten. Salah war Internationaler Deutscher Meister der GBA im Weltergewicht.
Yakup Saglam, GBC-Weltmeister im Schwergewicht, tritt gegen den Mexikaner Manuel Cosme Sosa an, um seinen Titel zu verteidigen. Saglam beeindruckt mit einer KO-Quote von 77,36 Prozent. Er stand bereits gegen 5 Weltmeister im Ring, darunter Joseph Parker und Mahmoud Charr. Am 24. Mai 2025 wurde Saglam Weltmeister durch einen technischen KO-Sieg in der achten Runde. Saglam besticht durch Größe und Präsenz. Seine Vorfreude auf das Duell ist bereits greifbar. Sein Gegner ist mexikanischer Meister im Schwergewicht und reist eigens für den bevorstehenden WM-Fight aus Mexiko an.
Absolutes Highlight des Abends ist die große Titelverteidigung des Lokalmatadors und Publikumsliebling Jürgen Doberstein, seit 2024 Weltmeister GBC im Supermittelgewicht. Auf der URSAPHARM Fight Night IV trifft er auf den Franzosen Pierre Hubert Dibombe. Seit 2014 ist Dibombe in der Profi-Klasse aktiv und steht aktuell auf Platz 61 der Weltrangliste. 2017 feierte Dibombe die französische Meisterschaft, 2018 die WBA-Interkontinental-Meisterschaft und 2019 die Europameisterschaft. Von seinen 24 Profikämpfen hat Dibombe 13 Kämpfe durch KO gewonnen. Die Begegnung Doberstein gegen Dibombe verspricht ein mitreißendes Spektakel voller Emotionen und Leidenschaft zu werden.
„Wir arbeiten mit Hochdruck daran, den Fans ein unvergessliches Erlebnis zu bieten. Die Mischung aus hochklassigem Boxsport, regionaler Verbundenheit und spannenden Weltmeistertiteln macht die URSAPHARM Fight Night IV zu einem besonderen Abend in Saarlouis“, sagt Michael Schultheis, Manager von Jürgen Doberstein. „Wir sind stolz darauf, dass es uns gelungen ist, erstmalig ein solches Box-Event im Saarland auf die Beine zu stellen.“
Schirmherrin der Veranstaltung ist Ministerpräsidentin Anke Rehlinger. In der URSAPHARM Fight Night IV zugegen sein werden Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport, und David Lindemann, Chef der Staatskanzlei.
Durch den Abend führen werden bekannte Kommentatoren, darunter Tobias Drews, die deutsche Stimme des Boxsports, sowie der renommierte deutsche Boxer und mehrfache Weltmeister Arthur Abraham, der die Boxfans mit seiner Expertise begeistern wird. Abraham, bekannt als „King Arthur“, war ungeschlagener IBF-Weltmeister im Mittelgewicht und danach WBO-Weltmeister im Supermittelgewicht.
Die Veranstaltung wird weltweit per Livestream von URSAPHARM, dem Hauptsponsor und Namensgeber der Veranstaltung, übertragen und somit einem internationalen Publikum zugänglich gemacht. „Wir sind stolz, Jürgen ein weiteres Mal auf seinem Weg zur WM-Titelverteidigung zu begleiten. Seine Energie, Zielstrebigkeit und sein professioneller Anspruch spiegeln Werte wider, die auch für uns bei URSAPHARM zentral sind. Wir freuen uns auf eine spannende Fight Night und drücken Jürgen für den Kampf alle Daumen.“, sagt Boris Röder, Leiter Unternehmenskommunikation URSAPHARM.
Jürgen Doberstein betont, dass es eine große Herausforderung wird: „Ich freue mich riesig auf meine Titelverteidigung, denn der Titel hat mich immer angetrieben und motiviert. Gleichzeitig weiß ich, dass es eine harte Prüfung und eine große Herausforderung wird. Ich werde alles geben, um meinen Titel in meiner Heimat, dem Saarland, unter härtesten Bedingungen zu verteidigen. Jeder Moment im Ring zählt. Ich konzentriere mich darauf, meine Stärken zu nutzen und clever zu kämpfen. Der Gegner ist stark, der Aufwand immens, aber mein Wille, diesen Titel zu verteidigen, ist stärker als jede Schwierigkeit.“
Tickets für die URSAPHARM Fight Night IV sind bei Ticket Regional erhältlich.
Kontakt für Presseanfragen: Michael Schultheis
Telefon: 0172 530 43 22
Mail: m.schultheis@venovias.de
Foto: Sophia Tull
Friday Club Saarlouis
Am Freitag, den 23.01.2026, findet ab 16:00 Uhr im Elements Nightclub Saarlouis der „Friday Club“, eine Jugenddisco für Jugendliche im Alter von 11 bis 16 Jahren, statt. Die Veranstaltung bietet jungen Menschen die Möglichkeit, in einem sicheren Club-Umfeld zu tanzen, Musik zu genießen und gemeinsam zu feiern.
Im Fokus stehen Spaß, Respekt, Toleranz und Gewaltprävention. Neben aktueller Musik und alkoholfreien Getränken gibt es begleitende Informationsangebote zum Thema „Tabak, Vapes, Snus und Co.“. Der Eintritt beträgt 3 Euro.
Veranstalter ist der AK gegen Gewalt und Ausgrenzung, mit freundlicher Unterstützung des Landkreises Saarlouis.
Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit dem Gesundheitsamt Saarlouis, dem Streetwork Landkreis Saarlouis, YOU – Das Jugendbüro Saarlouis sowie JUZ United.
Friday Club in Saarlouis am 23.1.26
Am Freitag, den 23.01.2026, findet ab 16:00 Uhr im Elements Nightclub Saarlouis der „Friday Club“, eine Jugenddisco für Jugendliche im Alter von 11 bis 16 Jahren, statt. Die Veranstaltung bietet jungen Menschen die Möglichkeit, in einem sicheren Club-Umfeld zu tanzen, Musik zu genießen und gemeinsam zu feiern.
Im Fokus stehen Spaß, Respekt, Toleranz und Gewaltprävention. Neben aktueller Musik und alkoholfreien Getränken gibt es begleitende Informationsangebote zum Thema „Tabak, Vapes, Snus und Co.“. Der Eintritt beträgt 3 Euro.
Veranstalter ist der AK gegen Gewalt und Ausgrenzung, mit freundlicher Unterstützung des Landkreises Saarlouis.
Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit dem Gesundheitsamt Saarlouis, dem Streetwork Landkreis Saarlouis, YOU – Das Jugendbüro Saarlouis sowie JUZ United.
Weitere Infos:
Lena Marie Geyer
Mobile Jugendarbeit/ Streetwork
Esther-Bejarano-Haus
Holtzendorffer Str. 2
66740 Saarlouis
Telefon: 06831 4431343
Handy: 0175 9465432
Von Lebensrettern und Waldläufern – Kinder-UNI Saarlouis stellt neues Programm vor
In Saarlouis gehen die jüngsten Forscher wieder an den Start: Die „Kinder-UNI“, ein bewährtes Gemeinschaftsprojekt der Kinder– und Familienbeauftragten Marie Meuren und der Volkshochschule Saarlouis, stellt ihr Programm für das erste Halbjahr 2026 vor. Mit vier spannenden Veranstaltungen zwischen Erster Hilfe und Exotik lädt die Europastadt Saarlouis wieder Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren dazu ein, die Welt aus neuen Perspektiven zu entdecken.
Das Semester beginnt am Samstag, 7. Februar, mit einem Blick hinter die Kulissen des Deutschen Roten Kreuzes. Unter dem Titel „Einsatzbereit! Deine Mission: Erste Hilfe“ lernen die Kinder beim DRK-Kreisverband, wie man lebensrettende Sofortmaßnahmen einleitet und gleichzeitig Ruhe bewahrt. Ein Höhepunkt wird die Besichtigung eines echten Krankentransportwagens im Katastrophenschutzzentrum sein.
Der März steht ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit: Im Workshop „Fair & lecker!“ am 14. März dreht sich alles um den fairen Handel. Die Kinder erfahren, welchen Weg Produkte aus aller Welt nehmen und was „Fair Trade“ für die Produzenten bedeutet. Am 16. Mai wird es exotisch im Esther-Bejarano-Haus, dem Zentrum für Kinder, Jugend und Familie. Bei der Veranstaltung „Faszinierende Reptilienwelt“ stehen Schlangen, Geckos und Schildkröten im Mittelpunkt. Die Kinder haben die seltene Gelegenheit, die Tiere aus nächster Nähe zu beobachten und von Experten Wissenswertes über deren Besonderheiten zu erfahren.
Zum Semesterabschluss am 20. Juni ruft die Wildnis. Als „Naturdetektive“ erkunden die Jungen und Mädchen den Saarlouiser Stadtwald. Ausgerüstet mit wetterfester Kleidung geht es darum, Tierspuren zu lesen und das ökologische Zusammenspiel der heimischen Flora und Fauna mit allen Sinnen zu begreifen.
Die Teilnahme an der Kinder-UNI ist für alle Kinder kostenfrei. Die Veranstaltungen sind immer samstags von 16 Uhr bis 18 Uhr. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine vorherige Anmeldung durch die Erziehungsberechtigten erforderlich. Diese kann online über vhs-saarlouis.de, per E-Mail an vhs@saarlouis.de oder telefonisch bei vhs erfolgen: vhs Saarlouis, Telefon (0 68 31) 6 98 90 30 und vhs-saarlouis.de

„ALFRED GULDEN FO SICH ALLÄÄN – Filme im Dialekt
Stadtbibliothek Saarlouis „Alfred Gulden – 50 Jahre Mundart“
Aus sich raus / en sich ren / fowat foween / fo daich fo maich / fo sich allään / fo käänen…
So geht der Refrain des Titelliedes zu 51 Folgen einer Fernsehreihe im Dialekt, die Alfred Gulden 1980/81 für den SR drehte. Thema: Selbstgespräche.
Wir alle tun es. Wenn, dann aber nur außerhalb der Hör- und-Sehweite anderer, aber wir tun es, setzen uns mit uns selbst auseinander, befragen, beschimpfen uns, machen uns selbst Vorwürfe, zerfallen in Rollen, übernehmen Gegenparts, diskutieren mit uns, rechnen ab, loben und beglückwünschen uns: natürlich?
Ja, lebensrettend kann das Selbstgespräch oft sein für die, „die keinen mehr haben“, Einzelne, Vereinzelte, Alleingelassene, Einsame.
In Alfred Guldens Fernsehreihe ist dieser Sonderfall des Gesprächs szenische Form: Situationen, die solche Selbstgespräche provozieren. Aus dem Alltag, dem gewöhnlichen Alltag, in dem sich jeder wiederfinden kann. Und in Mundart sind sie, denn diese Selbstgespräche wollen keine „hochgestochenen Problemwälzer“ sein, sondern Alltägliches mitteilen, das „jedem passiert“.
Außerdem, und das hat Gulden auch daran interessiert, und das wurde beim Drehen deutlich, schreibt er: „die Mundart verlangt eine andere darstellerische Qualität, einen anderen schauspielerischen Duktus. Eingefahrenes, Routine, ging plötzlich nicht mehr, wäre lächerlich gewesen. Vor allem, da jeweils nur ein einziger Darsteller im Bild ist. Und lange Zeit dessen Gesicht in Großaufnahme. Noch dazu wurden die Szenen, bis zu 10 Minuten Länge, ohne Schnitt gedreht, mussten also „durchgespielt” werden.“
Das setzte Professionalität voraus. Und da hatten sie bei der Produktion Glück: Brigitte Dryander (Saarl. Staatstheater) kam aus Guldens näherer Heimat wie Werner Brehm (Kölner Schauspielhaus) und Birgit Giokas (Freie Theaterszene). Außerdem aus der nächsten Umgebung: Kurt Wagner und Ulli Neis (die in Guldens „Saarlouis 300“ mitgewirkt hatten). Und noch viele andere, die das Besetzungsbüro des SR ausfindig machte (und von denen einige später Rollen in Edgar Reitz „Heimat“ bekamen).
„FO SICH ALLÄÄN“ – Filme im Dialekt zeigt eine Auswahl an Filmen aus Alfred Guldens Fernsehreihe „Mundart um sechs“. Die Filmmatinée ist die vierte Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Stadtbibliothek Saarlouis „Alfred Gulden – 50 Jahre Mundart“. Ergänzt wird die Filmvorführung durch Lesung und Gespräch mit Alfred Gulden zu diesen Arbeiten und ihrem Entstehen. Standen bei den anderen Veranstaltungen der Dichter und Schriftsteller im Vordergrund, dreht es sich dieses Mal um den Filmemacher Alfred Gulden. Die Stadtbibliothek Saarlouis freut sich, mit ihm auch diesen nicht unwesentlichen Aspekt seines Mundartwerkes zu zeigen und zum Wiederentdecken dieser Filmarbeiten einzuladen. Die Vorführung dieser Filme, die schon lange nicht mehr gezeigt worden sind, ist auch ein Geschenk der Stadtbibliothek Saarlouis für Alfred Gulden und seine Leser und Leserinnen zum Geburtstag des Autors und Filmemachers am 25. Januar.
Die Stadtbibliothek Saarlouis lädt mit Alfred Gulden zur Filmmatinée und Lesung „FO SICH ALLÄÄN“ am Sonntag, 25. Januar 2026 um 11 Uhr in den Festsaal des Theater am Ring Saarlouis ein. Der Eintritt ist frei. (Aé)



Foto: Dietmar Binger
Vorsorge treffen – Vollmacht, Patienten- und Betreuungsverfügung
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Kreisstadt Saarlouis –Seniorenmoderatorin und die vhs – am Montag, den 09. Februar 2026 um 17.30 Uhr einen Vortrag unter der Leitung von Sarah Fuchs, Sachgebietsleiterin der Betreuungsbehörde Saarlouis im Theater am Ring, Kaiser-Friedrich-Str. 26 in Saarlouis an.
Vollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung – darüber sollte man sich frühzeitig Gedanken machen, denn jeder Mensch kann durch Krankheit, Unfall und Alter in die Lage kommen, dass er wichtige Angelegenheiten seines Lebens nicht mehr selbst regeln kann. Für diesen Fall lässt sich frühzeitig Vorsorge treffen. In einer Vollmacht legen Sie fest, wer einmal Ihre Wünsche umsetzt, Ihre Bankgeschäfte regelt und Entscheidungen in der Klinik trifft. Mit einer Betreuungsverfügung bestimmen Sie, wer einmal Ihr rechtlicher Betreuer werden soll. Und in einer Patientenverfügung können Sie angeben, welche medizinische Behandlung Sie wünschen.
Sarah Fuchs ist Sachgebietsleiterin der Betreuungsbehörde in Saarlouis und erklärt praxisnah die notwendigen Begrifflichkeiten und Formulare.
Die Teilnahmegebühr: keine
Anmeldung bei der vhs Saarlouis, Tel.: 06831 – 6 98 90 30 oder E-Mail: vhs@saarlouis.de.
Erfolgreiche Filmpremiere in Saarlouis
Am 17. Januar feierte der Dokumentarfilm über den deutschen Profiboxer Jürgen Doberstein seine mit Spannung erwartete Premiere im Rahmen eines glanzvollen Gala-Abends im Theater am Ring in Saarlouis. Vor ausverkauftem Haus feierten über 700 Gäste bis weit in die Nacht hinein, darunter viele Sportler, Weggefährten von Doberstein und Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik.
„Es war ein außergewöhnlicher Abend voller Emotionen“ sagt Marc Speicher, Oberbürgermeister der Stadt Saarlouis. „Ich bin sehr froh darüber, dass wir dieses Projekt gemeinsam mit Michael Schultheis, dem Manager von Jürgen Doberstein, in unserer Stadt realisieren konnten. “
Ein Filmteam von SAVE PICTURES begleitete Doberstein zehn Jahre lang. Der Film zeigt ein charakterstarkes Portrait eines Athleten, der sich mit unerschütterlichem Willen und enormer Willenskraft ganz nach oben gearbeitet hat.
Jürgen Doberstein resümiert: „Die Kamera hat mir mehr gezeigt als die Kämpfe: mein Innenleben, meine Wünsche, meine Ängste und meine Träume. Zehn Jahre Begleitung bedeuten, sich selbst neu zu entdecken – in allen Höhen und Tiefen. Ich bin sichtlich bewegt über die Resonanz zum Film und die Begeisterung der Besucher.“
Das nächste Highlight steht bereits an. Am 21. Februar findet die URSAPHARM Fightnight IV in der Stadtgartenhalle in Saarlouis statt. Novum ist, dass neben spannenden Vorkämpfen gleich 2 WM-Kämpfe stattfinden werden. „Nach dieser erfolgreichen Filmpremiere und der rauschenden Gala-Nacht geht es nun vom roten Teppich in den Boxring. Unser Fokus liegt sjetzt auf dem WM-Fight von Jürgen“, sagt Michael Schultheis. „Es wird eine außergewöhnliche Boxnacht werden, die es in dieser Art und Weise im Saarland noch nicht gegeben hat“.
Karten für den Boxkampf sind über Ticket Regional erhältlich.

Bildtext: Bei der Gala-Premiere im Theater am Ring, von links: Bürgermeister Carsten Quirin, Boris Röder, Leiter Kommunikation Ursapharm, Jürgen Doberstein, OB Marc Speicher und Doberstein-Manager Michael Schultheis. Foto: Dominik Eder
Christof Jauernig Lesung „EINTAUSENDMAL LEBENSSINN – Was uns antreibt.
Am Mittwoch, 04. Februar 2025 um 19 Uhr präsentiert die Stadtbibliothek Saarlouis Christof Jauernig mit seiner multimedialen Lesung „Eintausendmal Lebenssinn – Was uns antreibt. Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens“. Die Veranstaltung der Stadtbibliothek Saarlouis in Kooperation mit der vhs Saarlouis ist zugleich die Semestereröffnung des neuen vhs Semesters.
Sinnerfüllung – eine Hauptzutat für ein zufriedenes Leben. Christof Jauernig weiß aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt, sie zu verlieren: Als Analyst untersuchte er jahrelang Bankenthemen – bis er merkte, dass diese Arbeit für ihn keinen Sinn mehr machte. Heute ist er Autor und widmet sich nur noch den Fragen, die ihm wirklich wichtig sind.
Was bedeutet Lebenssinn für andere Menschen? Für sein aktuelles Buch „Eintausendmal Lebenssinn“ hat Jauernig in 66 Städten, auch in Saarlouis, über 1.000 Menschen dazu befragt. Die eindrucksvollsten und berührendsten Antworten bündelt er zu einem nahbaren Einblick in 59.000 Jahre Lebenserfahrung. Er ordnet die Perspektiven ein und setzt sie in Beziehung zu seiner eigenen Sinnkrise und -findung.
Wie bereits sein Vorgängerprogramm „Eintausendmal Lebensglück“ macht Christof Jauernig auch „Eintausendmal Lebenssinn“ live zu einem stimmungsvoll-meditativen Erlebnis. Er kombiniert erzählerische und lyrisch-poetische Texte mit visuellen Projektionen und eigens von ihm eingespielten Pianoimprovisationen – ein unverkennbarer Stil, der Herz und Verstand gleichermaßen anspricht. Eine offene Fragerunde mit dem Autor bildet den Abschluss des Abends.
„Eintausendmal Lebenssinn“ bietet in unruhigen Zeiten Inspiration und neue Perspektiven, die Zuversicht schenken können. Die Stadtbibliothek Saarlouis und die vhs Saarlouis laden mit Christof Jauernig dazu ein, den eigenen Sinn zu entdecken, zu hinterfragen oder in neuem Licht zu betrachten.
Christof Jauernig war Betriebswirt und arbeitete seit vielen Jahren in Frankfurt am Main als Analyst in einer Unternehmensberatung für Banken, als ihm schleichend die innere Verbindung zu seinem kopflastigen Job und dem rauen, gewinnorientierten Arbeitsumfeld abhandenkam. Was er tat, erschien ihm nur noch sinnlos. Den Mut, sich von seinem ihm fremd gewordenen Beruf und dem täglichen Lauf im Hamsterrad zu verabschieden, fasste er jedoch erst, als seine inneren Widerstände übergroß geworden waren. Bald darauf brach er zu einer sechsmonatigen Rucksackreise durch Südostasien auf – ohne Plan für danach. Sie führte ihn, entlang zauberhafter Natur und eindrucksvoller Begegnungen, in eine neue Verbindung mit der Welt, zurück zu sich selbst, und immer weiter hinaus aus dem Gedankenkarussell, hinein in die Fülle des jetzigen Augenblicks.
Die Veranstaltung der Stadtbibliothek Saarlouis in Kooperation mit der vhs Saarlouis eröffnet auch deren neues Semester und findet am Mittwoch, 04. Februar 2025 um 19:00 Uhr im Studio im Theater am Ring (Kaiser-Friedrich Ring 26, 66740 Saarlouis) statt. Einlass ist um 18:30 Uhr.
Karten zum Preis von 7 € (ermäßigt 5 €) gibt es bei den Vorverkaufsstellen von Ticket Regional und der Stadtbibliothek Saarlouis. Online sind die Karten unter www.ticket-regional.de erhältlich. (Aé)


Foto: Moritz Jacobi
„Aktiv älter werden“ – Frühjahrsprogramm 2026 vorgestellt
Das erfolgreiche Programm „Aktiv älter werden“ geht im ersten Halbjahr 2026 in eine neue Runde. Zum Jahresbeginn wurde die aktuelle Infobroschüre im Saarlouiser Rathaus gemeinsam mit den beteiligten Dozentinnen und Dozenten vorgestellt.
Bürgermeister Carsten Quirin hob die Bedeutung des Angebots und die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten hervor: „Das Programm ‚Aktiv älter werden‘ zeigt eindrucksvoll, wie wichtig wohnortnahe, niederschwellige und bedarfsgerechte Bildungs- und Freizeitangebote für ältere Menschen sind. Es stärkt die Teilhabe, fördert den Austausch zwischen den Generationen und trägt wesentlich zur Lebensqualität in unserer Stadt bei.“
Die Broschüre bietet einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Kurse und Veranstaltungen, die speziell auf die Interessen und Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten sind. Das Programm reicht von sportlichen und gesundheitsfördernden Angeboten über handwerkliche und kreative Kurse bis hin zu Vorträgen zu gesellschaftlichen und alltagsrelevanten Themen. Bewährte Formate werden fortgeführt und durch neue Inhalte ergänzt, die auf dem vorhandenen Wissen und den individuellen Fähigkeiten der Teilnehmenden aufbauen.
Organisiert wurde das Programm von der Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis in Kooperation mit der Volkshochschule (Vhs), der Frauenbeauftragten des Landkreises sowie der Katholischen Familienbildungsstätte Saarlouis e. V. Zudem fließen regelmäßig Anregungen und Wünsche der Seniorinnen und Senioren in die Weiterentwicklung des Angebots ein.
Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass die Kurse und Veranstaltungen auf große Resonanz stoßen. Die Teilnehmenden kommen nicht nur aus Saarlouis, sondern aus dem gesamten Saarland. Neben klassischen Seniorenangeboten werden bewusst auch generationenübergreifende und Mehrgenerationenformate angeboten, um den Austausch zwischen Jung und Alt zu fördern.
Die Informationsbroschüre ist ab sofort bei verschiedenen Institutionen erhältlich und dient als Orientierungshilfe für das erste Halbjahr 2026. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Angehörige sind herzlich eingeladen, an den Kursen und Vorträgen teilzunehmen.
Falls Sie Interesse an der Broschüre haben, so wenden Sie sich bitte an die Seniorenmoderatorin der Europastadt Saarlouis, Birgit Cramaro, Telefon: 06831/443-1339, Email: cramaro@saarlouis.de. Darüber hinaus liegen die Broschüren auch im Esther-Bejarano-Haus aus und sind auch in pdf Format zu erhalten.
Offenlegung des Saarlouiser Wärmeplans
Die Stadt Saarlouis hat im Festsaal des Theaters am Ring zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung eingeladen. Nach der Begrüßung und Einführung durch den Beigeordneten Gerald Purucker wurde der Entwurf des kommunalen Wärmeplans vorgestellt. Daran schloss sich eine offene Fragerunde sowie ein fachlicher Austausch an, an dem unter anderem Expertinnen und Experten der Stadt, der Stadtwerke sowie der BEG Köllertal eG beteiligt waren.
„Die kommunale Wärmeplanung ist ein Angebot an alle Bürgerinnen und Bürger, sich frühzeitig über mögliche zukünftige Formen der Wärmeversorgung in Saarlouis zu informieren. Sie schafft Transparenz und eine verlässliche Entscheidungsgrundlage für anstehende Entwicklungen“, betonte Gerald Purucker.
Mit der kommunalen Wärmeplanung werden erstmals alle relevanten Daten zur Wärmeversorgung im Stadtgebiet gebündelt. Ziel ist es, langfristig eine bezahlbare, resiliente und klimaneutrale Wärmeversorgung bis zum Jahr 2045 zu ermöglichen. Der Wärmeplan zeigt Potenziale erneuerbarer Energien wie Wärmepumpen, Solarthermie, Geothermie sowie die Nutzung von Abwärme auf und gibt Hinweise darauf, in welchen Bereichen perspektivisch leitungsgebundene oder dezentrale Versorgungslösungen sinnvoll sein können.
Die Stadt Saarlouis weist darauf hin, dass der kommunale Wärmeplan weder eine Anschluss- noch eine Nutzungspflicht begründet und auch keine Anschlussgarantie an ein Wärmenetz darstellt. Vielmehr dient er als strategisches Orientierungs- und Planungsinstrument für zukünftige Entscheidungen von Stadt, Wirtschaft und Bürgerschaft.
Die Veranstaltung machte zudem deutlich, wie wichtig der enge Austausch zwischen Verwaltung, Fachakteuren und Öffentlichkeit für eine zukunftsfähige Wärmeversorgung ist. Der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern wurde als zentraler Baustein für eine erfolgreiche Wärmewende hervorgehoben. Lokales Wissen, praktische Hinweise und Rückmeldungen aus dem Alltag tragen dazu bei, Maßnahmen realistisch auszugestalten, Akzeptanz zu schaffen und die Planung an den tatsächlichen Bedürfnissen vor Ort auszurichten.
In einem nächsten Schritt können für die Dauer von 30 Tagen Stellungnahmen und Anmerkungen zum Entwurf des kommunalen Wärmeplans beim zuständigen Fachamt eingereicht werden. Die Europastadt Saarlouis begrüßt konstruktive Hinweise sowie sachliche und fachliche Anmerkungen ausdrücklich. Die Frist zur Abgabe von Stellungnahmen endet am 11. Februar 2026 um 12:00 Uhr.


„50 Jahre Roland Kaiser – Ein Leben für die Musik“ wird in der Saarlouiser Senioren (50+) – Film – Mittwochsreihe gezeigt
Die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis bietet in Kooperation mit dem Kino „My movie World“ Saarlouis wieder einen neuen Film an. Die Vorführung findet am Mittwoch, den 04. Februar um 17.00 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 6,50 Euro.
„Die Doku zeigt Roland Kaisers erfolgreiche Schlagerkarriere und sein bewegtes Leben.
Die Dokumentation behandelt das Leben und die Karriere von Roland Kaiser, einer der bedeutendsten Figuren im deutschen Schlager. Sie beleuchtet wichtige Stationen seines Lebens und seine Erfolge in der Musikbranche. Kaiser ist bekannt für seine einprägsamen Melodien und tiefgründigen Texte, die Generationen berühren. Er bleibt eine unvergessliche Ikone des Schlagers, die mit ihrer Musik Millionen begeistert hat.“
Nähere Informationen erteilt das Kino “Capitol Movie World” unter Telefon: 06831/ 2345 und die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis, Birgit Cramaro, Telefon: 06831/443-1339, Email: cramaro@saarlouis.de. (cra)
Italienisch für Anfänger – Lernen mit Muße
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Kreisstadt Saarlouis –Seniorenmoderatorin und die vhs – ab Mittwoch, den 04. Februar von 10.30 Uhr – 12.00 Uhr eine neue Kursreihe unter der Leitung von Kerstin Bay im vhs im Donatuszentrum Schulstr. 7 in Roden an.
In einer kleinen, entspannten Lernrunde entdecken Sie die italienische Sprache ohne Zeitdruck und mit viel Raum für Wiederholungen. Ihre Kursleiterin richtet sich ganz nach dem Tempo der Gruppe und übt neue Wörter und einfache Grammatik behutsam ein. Schritt für Schritt verstehen und sprechen Sie erste Sätze – sich vorstellen, etwas bestellen oder nach dem Weg fragen.
Die Teilnahmegebühr beträgt 90,00 € (72,00 €) für 12 Termine
Anmeldung bis 02.02. bei der vhs Saarlouis, Tel.: 06831 – 6 98 90 30 oder E-Mail: vhs@saarlouis.de.
body and brain – ein Kurs für Seniorinnen und Senioren
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis , die Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V. und die Frauenbeauftragte des Landkreises Saarlouis ab Montag, den 02. Februar von 09.15 – 10.15 Uhr eine neue Kursreihe unter der Leitung von Ingrid Klein, zertifizierte body’n brain Trainerin, in der Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V., Ludwig-Karl-Balzer-Allee 3 an.
Um den Alltag bis ins hohe Alter entspannt und aktiv genießen zu können, braucht es ein fittes Gehirn und einen beweglichen Körper. Genau hier setzten die Methoden von body and brain an.
Der Kurs ermöglicht mit sanften Übungen die Neuanlage von zahlreichen neuen Gehirnverbindungen – und das mit viel Spaß und ohne Leistungsdruck, jede*r in seinem eigenen Tempo. Im Zentrum stehen dabei die Steigerung der Konzentrations- und der Merkfähigkeit, eine aktive Sturzprophylaxe sowie die Verbesserung des Gleichgewichts und der Schlaffähigkeit.
Die Teilnahmegebühr beträgt: 96,00 € , ermäßigt 77,00 €
Anmeldung unter Familienbildungsstätte Sls e.V., Tel.: 06831/43637 oder
E-Mail fbs-sls@t-online.de.